1 „ Dausts Lermeister. — ibe — egen em — 1868. Samstag den 25. April. M49. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Hriedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — ä— ——— Amtlicher Theil. Betreffend Das Beweiden der Wiesen durch die Schaafheerden. Friedberg den 23. April 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie auf pünktliche Einhaltung des Termins bezüglich des Beweidens der Wiesen durch die Schaafheerden aufmerksam; ein weiteres Eintreiben, als die Wiesen⸗Polizei⸗Ordnungen gestatten, werden wir strenge ahnden. Trap p. Betreffend: Das Gemeinde⸗Rechnungswesen bier die Einsendung von Handbuchsauszügen für das Jahr 1868. ing diefe ed Dassebbe Friedberg am 23. April 1868. Unter Hisweisung auf unsere Verfügung vom 26. Juli 1860(Intelligenzblatt Nr. 34) und unter Wiederholung der dort angegebenen Vorschriften tragen wir Ihnen auf, längstens bis Ende Juni d. J. die vorschriftsmäßigen Hand⸗ und Tagebuchsauszuͤge für das Rechnungs- jahr 1867 nebst dem Rechnungsabschluß für 1866 und dem vorgeschriebenen Kassensturzprotokoll anher einzusenden. Bei den Handbuchsauszügen ist die Vorschrift des§. 39 der Instruktion, namentlich aber die unter sub a pünktlich zu beachten. Die nach§. 35 der Rechner Instruktion vorgeschriebenen Quartals abschlüsse unterbleiben durch die Einsendung der nicht; sind vielmehr vor wie nach vorschriftsmäßig zu fertigen. Handbuchs aus zuͤge 1 Betreffend: Die Ausstellung der Voranschläge der Kirchen des Kreises Friedberg sür 1869 resp. 1869/71. Dafselbe an die Friedberg am 22. April 1868. Kirchen oorstaͤn de. Unter Hinweisung auf den Art. 15 der Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, tragen wir Ihnen hiermit auf, die Kirchenvoranschläge für 1869 resp. 1869/71 bis zu Ende Mai d. J. an die betreffenden Dekanate abzuliefern. Pünktliche Befolgung der Instruktion für die Aufstellung der Voranschläge, sowie die Entschließungen zu den vorderen Voranschlägen können wir erwarten und empfehlen Ihnen noch weiter, die einzelnen Ansätze in dem Berathungsprotokolle gehörig zu begründen und dasselbe vorschriftsmäßig abzuschließen. Unter Hinweisung auf die Bestimmungen im Art. 20 der Verordnung, die Verwaltung des Kirchenvermoͤgens betreffend, bemerken wir Ihnen, daß in den Fallen, in welchen Zu schüsse aus den Gemeindekassen verlangt werden, speziellen Auszug aus dem Berathungsvpro tokoll zu begründen sind. diese Anforderungen durch einen vollständigen zum Voranschlag und durch eine Zusammenstellung sämmtlicher Einnahmen und Ausgaben Tri Betreffend: Die Beranstaltung einer Ausstellung von Pferden, Ackerbau ⸗Erzeugnissen und Geräthen in Metz. ffentlich e Friedberg den 23. April 1868. Bekanntmachung. Nach einer Mittheilung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 11. l. Mts. zu Nr. M. d. J. 4502 wird vom 23 Mai bis 31. Mai l. J. in Metz in Frankreich eine Ausstellung von Pferden, Ackerbau ⸗Erzeugnissen und Geräthschaften stattfinden, bei welcher auch dies seitige Staatsangehörige als Aussteller concurriren können. Diejenigen Kreisbewohner, welche solches beabsichtigen, wollen sich baldigst bei uns anmelden, um die näheren Bestim mungen für diese Ausstellung und fur die Anmeldung ic. ic. zu erfahren. Großberzogliches Kreisamt Friedberg Trap p. Betreffend: Den landw. Lehrkursus für Volksschullehrer in Darmstadt. rr Friedberg den 21. April 1868. um a ch u n Indem ich nachstehend die, in Nr. 14 der diesjährigen Zeitschrift für die landw. Vereine des Großherzogthums Hessen enthaltene Bekanntmachung der Großh. Centralstelle für die Landwirthschaft und die landw. Vereine zur öffentlichen Kenntniß bringen, ersuche ich die Groß. Bürgermeistereien des Kreises die Lehrer hierauf noch ganz besonders aufmerksam zu machen. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks⸗Vereins des Kreises Friedberg Der mit Genehmigung Großh. Oberstudien Direction unter Mitwirkung der landw. Provinzialvereine des Landes in Darmstadt eingerichtete sechs wöchentliche landw. Lehrcursus für Volksschullehrer wird auch pro 1868 fortgesetzt werden. Derselbe beginnt am 1. August und enbigt gegen Mitte September. Der Unterricht soll in zwei Abtheilungen ertheilt werden. Von diesen ist die erste füt die neu binzutretenden Lehrer, die zweite dagegen für solche Zuhörer bestimmt, welche bereits im vergangenen Jahre an dem Cursus Theil genommen haben. Die Vorlesungen werden sich in jeder Abtheilung er⸗— strecken auf: 5 9 7 0 in Rücksicht auf Agricultur, 6 stündig Dr. Hallwachs. 3) Mineralogie und Geognosie, 2 stündig Dr. Thiel. 4) Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Thiere, 4stündig Dr. Metzler. 5) Geometrie, in Anwendung auf Flächen- und Koͤrper⸗ berechnungen, 2stündig Dr. Dölp. Dr. Krämer. C. Leisewitz. R. Noack. 6) Landwirthschaftliche Betriebslehre, 4 stündig 7) Ackerbau- und Thierzuchtslehre, 6 stündig 8) Obst⸗ und Weinbau, 2 stündig Trapp. Der Unterricht wird durch Excursionen, praktische Demonstrationen und Conversationen vervollständigt. Für die Zuhoͤrer der zweiten Abtheilung werden außerdem 4 Nachmittage per Woche zu Uebungen im Anstellen von chemischen und physikalischen Experimenten, im Be⸗ stimmen von Mineralien und Pflanzen, im Gebrauche des Mikroskopes ic. verwendet werden. Am Schlusse des Cursus findet für diejenigen Zuhörer, welche die zweite Abtheilung besucht haben und ein vollstandiges Zeugniß über ihren Fleiß und ihre Leistungen beanspruchen wollen, eine schrift⸗ liche und mündliche Prüfung vor dem Collegium der Doeenten statt. Diejenigen Lehrer, welche sich um die Zulassung zum Unterrichts⸗ Cursus bewerben wollen, werden ersucht, hinsichtlich der Erwirkung der Erlaubniß zur Theilnahme an dem Unterrichte, soweit dieser nicht in die Schulferien fällt, sich an ihre vorgesetzte Behoͤrde, hinsichtlich etwa gewünschter Unterstützungen für Bestreitung ihres Unterhaltes in Darmstadt aber an die betreffenden landw. Provinzialvereine(in Starkenburg an die landw. Bezirksvereine), oder an ihre Gemeinden zu wenden. Anmeldungen zum Besuche des Cursus sind längstens bis zum 1. Juli d. J. an uns einzureichen. Darmstadt den 19. März 1868. Großherzogliche Centralstelle für die Landwirthschaft und die landwirthschaftlichen Vereine v. Bechtold. Krämer. 2 90 3 2 5 1 Hessen. Darmstadt. Vor einigen Tagen sind ein preußischer Artillerieoffizier und ein In⸗ sendanturbeamter hier angekommen, um die Behörde, welche an die Stelle des seitherigen Kriegs- ministeriums treten soll, eonstituiren zu helfen. — Dem„Fr. J.“ entnehmen wir folgende Mittheilung: In Folge einer von dem Kriegs- ministerium der zweiten Kammer gemachten Vor⸗ lage erfordert die gemäß der Militärconvention eingetretene bedeutende Contingentsvermehrung der hess. Division, sowie die durch Annahme der preußischen Verwaltungsnormen nothwendig ge⸗ wordene Erweiterung bereits bestehender militäri⸗ scher Anstalten oder Errichtung neuer Dienstbehörden verschiedener Art die Summe von 2,877,445 fl. Für die noch im Laufe dieses Jahres vorzuneh⸗ menden organisatorischen Veränderungen und dir Beschaffung des für eine Mobilmachung erforder⸗ lichen Materials ist das Jahresbudget pro 1868 mil der Summe von 913,445 fl. zu belasten. Folgende Neu- und bzw. Erweiterungsbauten finden sich, als durch die Vermehrung der Mann- schaftsbestände bedingt, aufgeführt: eine Reitbahn zu Langen, Herstellung des Domspeichers zu Worms als Kaserne, Munitionsmagazin zu Lich und Gießen, Pferdebaracken für Artillerie und Reiterei zu Darmstadt, Bataillonscaserne zu Lich, zu Gießen(oder Darmstadt), Vergrößerungen und Herstellungen in den Casernen zu Gießen, Fried⸗ berg, Butzbach, Darmstadt, Bessungen und Worms, Neubau einer solchen zu Langen, ein weiteres Lazareth zu Darmstadt ꝛc. Für diese Zwecke ist das neite Sümmchen von etwa 1,800,000 fl. erforderlich. Die Vorlage schließt mit der wenig nöstlichen Bemerkung, daß die Kosten für Er⸗ gänzung der Ausstattung der Feldlazarethe und diejenigen für Aus rüstung 1t. der Landwehr in oben angeführter Summe noch nicht enthalten seien. — St. K. H. der Großherzog haben geruht: den Oberstabsauditeur Zimmermann zum Generalauditeur und provisorischen rechtsgelehrten Mitglied des Kriegsministeriums zu ernennen, den Rechnungsprobator Niepoth vom Kriegsrechnungs⸗ amt unter gleichzeitiger Ertheilung des Charakters als Intendantur⸗Rath zum provisorischen Vor⸗ stande der Divisions-Intendantur zu bestimmen, sodann den Generalauditeur Zimmermann, den Divisionsgeneralarzt Dr. Reuling, und die zur Dienstleistung in das Kriegsministerium com⸗ mandirten Hauptmänner Herpel und v. Herget von der Feldartillerie, sowie den Intendanturrath Niepeth zu Regierungscommissären in Militär- angelegenheiten für den gegenwärtigen Landtag zu ernennen. Sodann dem Lieutenant Däsch vom 1. Neiterregiment auf sein Nachsuchen wegen Anstellung im Hofdienste den Abschied aus dem Militärdienste zu bewilligen und den Hauptmann Keim im 4. Jufanterie Regiment auf sein Nachsuchen wegen körperlicher Leiden nach den Bestimmungen der Dienstpragmatik in den Ruhe⸗ stand zu versetzen. — Die I. Kammer nahm in ihrer Sitzung vom 23. d. die Vorlagen über den Abschluß des Telegraphenvertrages, den Zusatz zum Postver⸗ trag, den Gesetzentwurf über die Todeserklärung von Personen, welche den Feldzug von 1866 mit⸗ gemacht und seitdem vermißt werden, den Gesetzes entwurf über das Civildiener⸗Wittwen⸗Institut, über die Ausgleichung der Kriegsschäden und mehrere andere Vorlagen, meist nach der Fassung der zweiten Kammer an. * Friedberg. Mittwoch den 22. d. M. war bier die evang. Conferenz für das Großh. Hessen(sog. Friedberger Conferenz) versammelt. Die Versammlung fand unter dem Vorsitz des Herrn Landrichters Königer von Seligenstadt im Saale des Prediger Seminars slatt. Herr Dr. Hager von Darmstadt hielt einen sehr in⸗ teressanten Vortrag über den Materialismus, wo⸗ bei nur zu bedauern war, daß die Kürze der Zeit den Redner nöthigte, nicht nur Manches auszulassen, sondern auch sehr rasch vorzutragen. Sodann wurden der Versammlung von ihrem Ausschuß eine Reihe von Erklärungen in Betreff des Streites mit dem Bischof von Mainz zur Annahme vorgelegt. Die Annahme geschah ohne Diskusston mit Einstimmigkeit und wurde der Ausschuß beauftragt, den Erklärungen, als Meinungsausdruck der Conferenz, durch öffentliche Blätter geeignete Verbreitung zu geben(s. unten). Den Gegenstand der weiteren Verhandlung bil⸗ deten Thesen, welche Herr Diakonus Meyer von hier über Union und Conföderation mii besonderer Beziehung auf die Ver⸗ hältnisse der evang. Landeskirche des Großherzogthums Hessen gestellt hatte. Die Conferenz ist für volle Union, d. h. für die volle Verschmelzung der lutherischen und reformirten Confession zu einer einheitlichen evangelischen Kirche, nicht für die blose sog. Conföderation, d. h. gesondertes Nebeneinanderbestehen der ver⸗ schiedenen evangelischen Confessionen, wobei die⸗ selben nur äußerlich durch gemeinsame oberste Kirchenverwaltung u. A. verbunden sind. Doch wurde es als selbstverständlich betrachtet, daßz keine Gemeinde gegen ihren Willen zum Eintritt in die Union genöthigt werden könne, und daß allen Gemeinden, welche ihre confessionelle Besonderheit, z. B. als lutherische, beizubehalten wünschen, dies freistehen müsse. Man erklärte es darum für nothwendig, daß, wie dies von der Conferenz schon wiederholt gefordert worden ist, die evang. Kirche eine repräsenta tive Verfassung erhalte, da; mit sich die Gemeinden über die Stellung, welche sie zur Union einnehmen wollen, selbst aus⸗ sprechen können. Für ganz unzulässig wurde es erklärt, einer Gemeinde auf Grund alter, noch nicht ausdrücklich aufgehobener, aber seit langen Jahren nicht mehr in Anwendung gebrachter Bestimmungen gegen ihren Willen einen besonderen confessionellen Charakter aufzuprägen. Die von der Conferenz angenommene Erklärung lautet folgendermaßen: 1. Wir sehen in dem Streite, zu welchem der Angriff des Gustav-Adolf⸗ Kalenders auf die Jesuiten nur den letzten Anstoß gegeben hat, ein Stück eines nothwendigen und unausweichlichen Prinzipienkampfes, hervorgerufen durch das seit dem Amtsantritt des dermaligen Bischofs von Mainz immer stärker werdende Auftreten eines kirchenpolitischen Prinzips, welches seinen Haupt- vertreter in dem Jesuitenorden hat, und welches bei voller Verwirklichung das friedliche Nebenein⸗ anderbestehen der Confesstonen im Staate, ja den Bestand der evangelischen Kirche selbst unmöglich machen würde. 2. Wir beklagen tief die gegenseitige Ent⸗ fremdung und theilweise sogar Verhitterung, welche in Folge der Wirksamkeit der Partei, die sich zum Träger jenes Prinzips gemacht bat, zwischen den beiden christlichen Confessionen nicht allein auf dem religiösen, sondern auch auf dem geselligen und politischen Gebiete hervorgetreten ist, sind jedoch weit entfernt unsere kathol. Mitbürger in ihrer Gesammtheit für diesen Zustand verant⸗ wortlich machen zu wollen. 3. Wir wünschen die Bekenner der kathol. Kirche nicht allein als unsere Mitbürger in ihren Rechten ungekränkt zu erhalten und mit ihnen als Mitchristen in Eintracht verbunden zu sein, sondern erkennen auch das Recht der kath. Kirche auf selbstständige Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten in demselden Maße an, wie wir solches für unsere eigene Kirche in Anspruch nehmen müssen. 4. Ihre naturgemäße Grenze hat diese Selbst⸗ ständigkeit in dem Rechte und Wohle des Staates und den Rechten der anderen Confessionen. Da beide durch die Tendenzen des Jesuitismus gleich ⸗ mäßig bedroht sind, so glauben wir, daß ein wahrer religibser Friede so lange nicht möglich ist, als diese Tendenzen innerhalb der katholischen Kirche die Herrschaft haben, erachten es vielmehr als die unabweisbare Pflicht ebenso wohl jedes Staatsbürgers, als jedes Protestanten, demselben beharrlichen Widerstand entgegen zu setzen. In der Einmüthigkeit, womit dies von sämmtlichen Richtungen des Pretestantismus unseres Landes geschieht, erblicken wir eine erfreuliche Aeußerung des in denselben vorhandenen Gefühles innerer Zusammengehörigkeit. 5. Als nothwendige, durch die Gerechtigkeit und die Parität geforderte Ergänzung der von der kath. Kirche anzusprechenden und ihr zuzu⸗ gestehenden inneren Selbstständigkeit betrachten wir es, daß auch der evang. Kirche die ihr ge⸗ bührende Selbstständigkeit nicht länger vorent⸗ halten bleibe. 6. Als erster und unerläßlicher Schritt zur Herstellung eines wahren religiösen Friedens ist von Allen, die denselben wirklich wünschen, die Entfernung der Jesutten aus dem Lande zu fordern. 7. Wir erkennen es mit Freuden an, daß die evang. Herrn Superintendenten des Groß⸗ herzogthums in den nothwendigen und noth⸗ gedrungenen Kampf gegen den Bischof Ketteler und die Tendenzen seiner Partei eingetreten sind, sprechen zugleich unsere feste Hoffnung und Er⸗ wartung aus, daß dieselben in diesem Streite fest beharren werden, bis er zum siegreichen Ende geführt ist, und hegen die Ueberzeugung, daß ihnen die ganze evangelische Laudesgemeinde dabei zur Seite stehen wird. Gießen. Der bisherige Privatdocent Sigurd Abel zu Göttingen hat einen Ruf als außer⸗ ordentlicher Professor für das Fach der Geschichte an die hiesige Universität erhalten und angenommen. Mainz. In der am 22. April hier abge⸗ haltenen Generalversammlung der Actionäre der Taunus-⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft wurde die Dividende auf 18 Gulden sestgesetzt und dem Pensionsfonds 5000 fl. überwiesen. Das Hauptbahnbauconto soll geschlossen werden. Worms. Sicherem Vernehmen nach war am 21. d. eine Deputation des Ausschusses des Luther ⸗Denkmalvereins in Darmstadt, um des Großherzogs K. H. und die übrigen Glieder des Großherzoglichen Hauses, sowie auch die Herren Minister zu der Feier der Luther⸗Denkmals⸗ Enthüllung einzuladen. Die Deputation hatte sich überall einer sehr gnädigen Aufnahme zu erfreuen. Preußen. Berlin. Auf dit Interpellation Lasker's erwiderte Präsident Delbrück: Die Frank⸗ furter Polizeiverordnungen waren zur Zeit als sie erlassen wurden, vollständig legal; ihre erneute Publikation im Februar 1868 geschah ohne Ver⸗ Das Bundeskanzleramt hat den preußischen Minister des Innern auf die Unverträglichkeit dieser Ver⸗ ordnungen mit den Bundesgesetzen aufmerksam gemacht, ibre Aufhebung für den inneren Bezirk ist erfolgt, für den äußeren bevorstehend. Das Bundeskanzleramt sorgt für die Ausführung der Bundesgesetze. — Sitzung des Reichstags. Es kommt der Gesetzentwurf über dat Bundesschuldenwesen zur Berathung. Die Commission empfiehlt unveränderte Annahme. Der Abg. Miquel vertheidigt sein die Verantwortlichkeit der Beamten der Bundesschulden⸗ Verwaltung betreffendes Amendement. Der Bun⸗ deskanzler Graf Bismarck erklärt, der Antrag Miquel's stelle die Bundesregierungen vor die traurige Alternative:„Keine Flotten-Auleiht oder den Conflikt.“ Bei Annahme des Amendement Miquel werde er das ganze Gesetz zurückziehen. Nachdem darauf das Amendement Miquel's bei Namensaufruf mit 131 gegen 114 Stimmen an⸗ genommen war, zieht der Bundeskanzler„Namens des Präsidiums und in Uebereinstimmung mit den Beschlüssen des Bundesraths“ das Gesetz zurück. — Die„Provinzialcorrespondenz“ schreibt: Der König eröffnet Montag das Zollvarlament mit einer der hohen Bedeutung dieser Versamm⸗ lung entsprechenden Feierlichkeit. Norddeutschland trägt den Süddeutschen die aufrichtigsten, herz⸗ lichsten Wünsche für wahrhaft einige, gedeihliche Wirksamkeit entgegen. Es ist anzunehmen, daß Simson Präsident, ein hervorragender Vertreter Süpdeutschlands erster, ein Norddeutscher zweiter Vicepräsident wird. — Nachdem der Fürst Hohenlohe erklärt hat, daß er die Stelle eines ersten Biceprästdenten für das Zollparlament annehmen werde, ist diese Angelegenheit als erledigt zu betrachten; seine Wahl wird vorausfichtlich mit einer weit größeren Majorität erfolgen als die von Stmson zum ersten Präsidenten. anlassung und Vorwissen des Herrn v. Madai. Beihtill. bildelen lung Verlege Landes det Kl Blattes Zustän Anford an die Der 6 theilt, das ce ersteut, gegen niß, a wünsch. Staade das J falls d tt trrtun hr Ber⸗ Natal Niniser eier Ber · uttksan en Bequl *. Das der unt der vestn zul etänderlt 1 sein du uschalder⸗ Der Bur 5 werden. Schlüchtern und der Kassel. Vom 1. Januar 1869 ab sollen die ausgegebenen kurhessischen Cassenscheine nicht mehr bei öffentlichen Cassen an Zahlung angenommen Nach einer Bestimmung des Finanz- ministers sind die hiesige Regierungs⸗Hauptcasse sowohl, als die sämmtlichen Rentereien und Rent— ämter des Regierungsbezirks Kassel mit der von jetzt an zu bewirkenden Einlösung dieser Cassen- scheine beauftragt worden. Biebrich. Die Wintergärten sollen, nach dem„Rhein. Kur.“, um 180,000 fl. verkauft worden sein, und zwar an einen auswärtigen Käufer. Bayern. München. Der volkswirth— schaftliche Ausschuß der Kammer befürwortet den baldigen Bau der Bahn von Gemünden nach zweiten Bahnlinie von Rosenheim nach München. Baden. Mannbeim. Unter zahlreicher Betheiligung des Publikums, namentlich der ge⸗ bildeten Stände, fand am 21. d. eine Verhand⸗ lung vor der hiesigen Strafkammer gegen den Verleger und Redakteur der„Neuen Badischen Landeszeitung“, J. Schneider, statt. Gegenstand der Klage war ein Artikel in Nr. 92 besagten Blattes, in welchem die Unhaltbarkeit der jetzigen Zustände, hervorgerufen durch die übermäßigen Anforderungen des Cäsarismus und Militarismus an die Steuerkraft des Volkes, dargethan wird. Der Gerichtshof, indem er die Ansicht der Klage theilte, daß die öffentliche Ruhe und Ordnung, das constitutionelle System, dessen Baden sich erfreue, durch den Artikel gefährdet werde, erkennt gegen den Beklagten auf drei Monat Kreisgefäng⸗ niß, auf einer Festung zu erstehen, und auf eine Geldbuße von 300 fl. Oesterreich. Wien. In der Berathung des Clubs der Linken waren die Minister Brestel und Berger anwesend. Die Mehrzahl der Redner sprach sich für die Bedeckung des Defieits durch die Besteuerung der bemittelten Classen aus. Dr. Brestel erklärte seine Geneigtheit zu allen wünschenswerthen Modifikationen, ausschließlich Staatsbankerott. Berger gab zu verstehen, daß das Ministerium seine Entlassung fordern würde, falls die Majorität den Bankerott wollte. Kaiserin von einer Prinzefsin glücklich entbunden worden. Frankreich. Paris. Der„Abend— Moniteur“, indem er die Beruhigung constatirt, welche sich den Gemüthern wieder mitgetheilt habe, fügt hinzu, daß die französische Regierung nichts vernachlässigt habe, um den kriegerischen Aeußerungen jede Begründung zu nehmen und den allgemeinen Frieden zu befestigen. Auch die anderen Cabinette wären mit dem französischen damit einverstanden, daß es ihre Pflicht sei, allen Einfluß aufzubieten, um den Ideen der Mäßigung und der Billigkeit Geltung zu verschaffen. Italien. Turin. Am Vormittag des 24. d. fand im großen Ballsaal des Königsschlosses die Civiltrauungsceremonie des Kronprinzen Humbert mit der Prinzessin Margerita statt. Der Senats— präsident verlas die Codexartikel, empfing die Er⸗ klärung des Prinzen und erklärte darauf den Civiltrauact für geschlossen. Unmittelbar darauf fand der Zug nach der Cathedrale statt. Der Erzbischof von Turin hielt die Messe und die Trauungsceremonie. Aus dem Kreise Friedberg. Es ist lobend anzuerkennen, welche Opfer seitens der Behörden, der landw. Vereine und in neuester Zeit auch der Schullehrer zur Hebung der Landwirthschaft gebracht werden. Auch für dieses Jahr ist zu Darmstadt ein landw. Lehrcursus für Hessens Schullehrer eingerichtet. Im vorigen Jahre betheiligten sich hieran 10 Lehrer aus Oberhessen, 10 aus Rheinhessen und 41 aus Starkenburg. Hoffentlich wird sich die Theilnahme und sofort die Errichtung von Orts- vereinen und landw. Fortbildungsschulen mehren. Nach Aeußerungen von Besuchern soll die Frequentirung dieses 6 wöchigen Cursus(vom 1. August bis 15. September) freilich von bedeutender Anstrengung sein, zumal dieselbe in die Ernteferien und in eine heiße Jahreszeit fällt. Vom Provinzialverein Rheinhessens wurde jedem der theil⸗ nehmenden Lehrer 60 fl. sogleich und 10 fl. nachträglich als Unterstützung für Bestreitung seines Unterhaltes in Darmstadt bewilligt. Es wäre zu wünschen und gewiß nicht unangemessen, wenn dies auch seitens des Provinzial⸗ vereins und wenn nöͤthig mittelst Beisteuer der betreffenden Gemeinden Oberhessens geschähe. Grünberg. Am Charfreitag Morgen zwischen 10 und 11 Uhr wurde Steinhauer Ludwig Fuhr II. von Hom⸗ berg a. d. Ohm, auf dem Wege von Londorf nach Homberg zwischen ersterem Ort und Wermertshausen von einem Unbekannten angefallen und des Geldes, das er— etwa Ofen. Am 22. d., Morgens 5 Uhr, ist die 250 fl.— bei sich trug uno theilweise Tags zuvor in Gießen geholt hatte, zu berauben versucht. Der Unbekannte war plötzlich aus dem Walde und vor Fuhr mit den Worten gesprungen:„Gib das Geld her, was du in Gießen geholt hast“ und hatte ihn sofort mit beiden Händen an seinem Halstuch gefaßt. Fuhr hatte sich zur Gegenwehr gesetzt und nach kurzem Ringen waren belbe zur Erde gefallen, der Angreifer unten hin, worauf ihm Fuhr mit seinem Stock mehrmals auf den Kopf und die Schulter geschlagen hat, dann aufgesprungen und davon geeilt ist. Mainz. Seit Ostersonntag wird der hiesige Bankier Max Meyer vermißt. Des Abends 9 Uhr begab er sich in anscheinend helterer Stimmung aus dem Casino Ein⸗ tracht auf den Heimweg und ist seitdem spurlos verschwunden. Der Vermißte ist 42 Jahre alt, verheirathet und Vater zweier Kinder und lebt in den glücklichsten Vermögens⸗ verhältnissen. Die Familie hat auf seine Auffindung resp. die seiner Leiche eine Prämie von eintausend Gulden gesetzt. Alzey. Der hiefigen Realschule ist die Berechtigung geworden, daß den Schülern, welche diese Anstalt absolvirt haben, der Eintritt als einjähriger Freiwilliger ohne Examen gestattet ist. % Warnung für Auswanderer. Die Fälle, in denen Auswanderer in New⸗York gleich in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft beschwindelt werden, haben sich in letzterer Zeit außerordentlich vermehrt. Die Art und Weise, in der diese Ankömmlinge hier beschwindelt werden, ist eine sehr vielfältige, obenan stehen jedoch die wohl⸗ bekannten„Lotterie⸗Häuser“, von denen die meisten dadurch kenntlich sind, daß an der Thür ein Kasten mit einigen silbernen Gegenständen steht und vor der Thür ein Mann eifrig bemüht ist, Jedem einen Zettel in die Hand zu drücken und ihn zum Eintreten zu veranlassen, der ihm als ein„Cousin vom Lande“ oder als ein„Grüner“ erscheint. Letztere sind bekanntlich, außer an vielen anderen Sachen, noch ganz besonders an ihrem scheuen Auftreten zu erkennen. Die meisten dieser Lotterie-Geschäfte sind in Chatham⸗, West⸗ und Washington⸗ Street und ähneln sich alle, wie ein Et dem andern. Vor einigen Tagen wurde Thamas MeCay, ein Auswanderer, in einen solchen Laden in West⸗ Street gelockt. Als er ihn bald darauf verließ, hatte er 24 Dollars weniger als zur Zeit seines Eintritts und konnte nicht einmal einen Gewinn dagegen zeigen. Der Gerupfte ließ darauf Mathew Gray durch den Polizisten Coffee verhaften. Während der Untersuchung behauptete Gray, daß diese Verhaftung nur eine Rache des Polizisten sei, weil er ihm seit einiger Zeit Nichts bezahlt habe. Er erklärte ferner, daß er Coffee sowohl wie anderen Polizisten regelmäßige Zahlungen habe dafür leisten müssen, daß sie ihn in seinem„Er⸗ werbe“ nicht störten. Der Polizist bestritt diese Angaben entschieden und da Gray auf alle Fragen sehr ausweichende Anworten gab, so erscheint die Zuverlässiffkeit seiner Be⸗ hauptungen in sehr zweifelhaftem Lichte. Cr wurde ent⸗ lassen, nachdem er sich dazu verstanden, die oben erwähnten 24 Dollars zurückzuzahlen. Das Ne u st e 988 in Tuch und Buckskin, Kleiderstoffen, fertigen Damenjacken und Paletots in Seide und Buckskin empfiehlt Friedberg. J. Hirschhorn. 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Gegen Uheumatismus 1001 diesem allverbreiteten Uebel, dessen eigentliches Wesen bis jetzt so häufig verkannt wird, weshalb auch alle bisher dagegen angewandien Mittel gar keinen oder höchstens nur einen vorübergehenden Erfolg haben konnten, gibt allen an diesem Uebel Leidenden die sicherste und schleunigste Hülfe an die Hand, die in klarer und über⸗ zeugender Weise geschriebene Schrift: Mheumatismus und Lähmungen. Deren wahre Natur, Ursachen und gründliche Heilung, mittelst einer neuen vollständig naturgemäßen und unfehl⸗ baren Methode. Leidenden jeden Grades, Geschlechtes und Alters empfohlen von Dr. Luitpold Reiner. 3. Aufl. Preis brosch. 21 kr. 1000 Ein vollständiger, gut gebaltener Confirmanden⸗ Anzug ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Ein gut gehaltener Confirmandenroch 999 ist billtg zu verkaufen. Näheres bei . Sauer, Schneidermeister. 8 Roggenmehl 908 bet Gebrüder Löb. 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Gleichzeitig sind wir auch von unserer Gesellschaft ermächtigt, allen öffentlichen oder gebeimen Concurrenz- Verdächtigungen gegenüber zu erklären: Daß die Preußische Hagel⸗Versicherungs⸗Actien-Gesellschaft im verflossenen Ge⸗ schaftsjahre bei einer Prämieneinnahme von 291,345 Tblr. an Entschädigungen 412,180 Thir prompt und zur Zufriedenheit unserer Herren Versicherten bezahlt und trotz der Ungunst des Geschäfts in 31 Fällen aus Liberalität Entschädigung gewährt hat, wo keine Verpflichtung vorlag. Ohnerachtet dieser Verluste ist das Grundkapital von den Herren Actionären sofort wieder ergänzt worden, ohne die Actien⸗Wechsel zu berühren, so daß nur eine Einbuße von 46,530 Thlr. constatirt und die danach vorhandenen Fonds theils baar, theils in täglich bereiten und statutenmäßig sicher gestellten Mitteln vor⸗ handen sind, wovon sich die Revisions⸗Commission überzeugt hat und wie solches der königl. Staats⸗Regierung vorschriftsmäßig nachgewiesen ist und solches jederzeit auf deren Verlangen geschehen muß. Danach tritt die Gesellschaft mit dem bisherigen Garantiekapital abzüglich der gedachten 46,530 Thlr. in die diesjährige Campagne ein. Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufnahme von Ver⸗ sicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. 995 971 Louis Weis in Friedberg, neben Herrn Ph. Windecker. J. Tönges u ussenbeim. Nanheim. 983 Der zu Bad Nauheim in's Leben gerufene Kur⸗ verein, welchem fast sämmtliche gebildeten Bewohner der Stadt als Mliglieder angehören, da er sich zur Aufgabe gestellt hat, alle diejenigen örtlichen Verbesse⸗ geeignet find, eine größere Frequenz des Kuxortes herbel⸗ zuführen, den Fremden den hlesigen Aufenthalt so an⸗ genehm als möglich zu machen und somit die Interessen der Bewohner Nauheims zu fordern, hat sowohl hier als nach auswärts die anerkennendste Ermunterung und Unterflützung gefunden und wurde durch reichliche Geld⸗ beiträge in den Stand gesetzt, nach kurzem Befiehen schon jetzt einige belangreiche Verschönerungen und Ver⸗ besserungen in's Leben treten zu lassen. Sämmtliche Behörden der Stadt, denen von der Gründung des Kurvereins unter Mittheilung der Sta⸗ tuten desselben Kenntniß gegeben wurde, haben in zu⸗ dem Verein ihre Unterstützung zugesagt. Nur von einer Seite, der kirchlichen Behörde dabter, fanden die auf das Wohl der Stadt und deren Bewohner gerichteten Bestrebungen des Vereins weder Anerkennung noch Er⸗ der Verein jener Behörde gleichzeitig das Anerbieten gemacht hatte, bei der bevorstehenden Restauration der hiesigen evangelischen Kirche zur Verschönerung der Um⸗ gebung derselben aus seinen Mitteln nach Möglichkeit beizutragen. Nicht mit Unrecht dürfte die Frage aufgeworfen werden, ist das Pfarramt berechtigt, ein Anerbieten todt zu schweigen, das natürlich nicht dem zeitigen Seel⸗ sorger persönlich, sondern der Gemeinde als Eigen⸗ thümerin der Kirche gemacht worden ist?— Eine dritte Sorte rundes rod, 997 4 Pfund zu 16½ kr., backt Frtedberg. Wilhelm Rumpf. Grahambrod, 975 oder auch Schrotbrod genannt, welches durch Herrn Justus von Liebig unlängst so warm anem⸗ pfohlen wurde wegen seines Nährgehaltes und seiner vortheilhaften Wirkung auf die Verdauungs⸗ Organe, aus reinem Waizen zubereitet, ist bei Vorausbestellung zu haben bei Bäckermeister Gottleib Aletter in Bad Nauheim. Die Selterser Mühle 909 unterhalb Ortenberg(5 Gänge ꝛc. ꝛc., neuester Construktion) nebst geräumigen Oekonomiegebäude und Bäckeret, sowie 47 Morgen Land find zu verkaufen oder zu verpachten Schöne Lage an der Eisenbahnlinie und 4 Chausseen, starle Wasserkraft, Obst, Sandstein⸗ bruch. Näberes bei W. Semm zu Lauterbach. Strohhüte, 8246 das Neuste für diesen Sommer, in großer Aus⸗ wahl und zu sebr billigen Preisen bei Heinrich Diehl, Usagasse. 129 Der wegen seiner vortrefflichen Eigenschasten rühmlichst 1. Liqueur Daubitz ift flets in frischer, guter Waare vorrälhig ig Fried⸗ berg bei J. A. Windecker, in Assenheim bei Carl Bauer. Tapeten, 547 von den dilligsten bis zu den feinsten, in den neuesten Mustern bei Georg Groß. Zu vermiethen 957 ist der obere oder untere Stock meines Pauses Heinrich Jordis, Schreinermeister. 961 Es wird ein braver Junge esucht, welcher die Bäckerei erlernen will, unter den ii Bedingungen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Kirchliche Anzeigen für Atitdberg. Sonntag den 26. April 1868. Evpangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Die gel. Nachmittags; Fällt aus. Verantw. Red. Hermann Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 17 und eine Beilage.) Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpf ee ae ee rungen und Verschönerungen in's Leben zu rufen, welche vorkommender Weise diese Zuschriften beantwortet und munterung, ja nicht einmal eine Erwiederung, obschon dnedbe Angehör 51 0 910 1 Iifrriet W velches dart erm ann und feine Organ aus beßfellunz letter lle u., rurstt sebändt unt derlauftu bett Fgerbahultnit 1 Ser den le. creßet Lu „Usagese. — Egteschefter zu dried eben de 7 14 Beilage zum Anzeiger für — derung 632 Zu dem Nachlaß des Schullehrers Joh. Krick von Fauerbach vor der Höhe gehort die in dasiger Ge⸗ markung gelegene, im Flurbuch auf den Namen des Erblassers eingetragene Parzelle 1407/42, und zu dem Nachlaß des Jobannes Reuter von Fauerbach gehört die auf dessen Namen im Flurbuch eingeschriebene Hosraithe 5/106 in der Gemarkung Fauerbach. Beide Immobilten sollen verkauft werden und da das Eigenthum derselben urkundlich nicht nachgewiesen werden kann, so werden auf desfallsigen Antrag alle diejenigen, welche Ansprüche daran bilden zu können vermeinen, zu deren Geltendmachung binnen 6 Wochen andurch aufgefordert, nach deren Ablauf die Kaufbriefe gerichtlich bestätigt werden sollen. Butzbach den 13. März 1868. Groß herzogliches Landgericht Butzbach 0 tlmer. Pfänder Versteigerung zu Friedberg 923 Dienstag den 12. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in biesigem Ratbhhause die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht babenden und nicht ausgelösten oder renovirten Pfänder der biefigen öffent⸗ lichen Pfand und Leihanstalt, bestebend: in Gold, Sil⸗ ber, Kupfer, Zinn, Weißzeua, Manns⸗- und Frauenkleidern, goldenen und filbernen Taschenuhren, sowie sonstigen Ge⸗ genfländen öffentlich meistbletend gegen Baarzahlung versteigert werden. Gleichzeitig wird den Interessenten der Pfand⸗ und Leshanstalt eröffnet, daß die Auslösung und Renovatlon der Pfänder nur an den hierzu bestimmten Tagen, Olenstag, Donnerstag und Samstag stattfinden kann, und daß das Pfandhaus vom 8. Mai d. J. an bis nach 3 der oben bemerkten Versteigerung geschlossen leibt. Die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg ersuchen wir, dieses im Interesse ihrer Orts⸗ angehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Frtedberg am 17. April 1868. Großherzogliche Bürgermeistere! Friedberg 2 Foucar. — V* Holz⸗Versteigerung. 910 Lus dem Freißberrlich von Franckenstrin'schen Wald- distriet„Klappertannen“ and dem„Straßheimer pübner⸗ schaftoswalde“ kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1) Montag den 27. April, Vormittags 9 Uhr. 3 Stecken Nadel-Scheidholz, 5% 5 7 Prügelholz 25¼ 77 77 Stockbolz, 987 Wellen Nadel-Keis holz, 15387 5 Eichen und Girken⸗Keisholz. 2) Dienstag den 28. April, Vormittags 9 Uhr. 3852 Cubilfuß Nadel⸗Stammholz in 161 Stücken, 66 75„ Stangenhoiz in 13 Stücken. Die Zusammenkunft findet an deiden Tagen im Distriet Klappertannen zunächn dem Siehtrleb statt. Ockstadt am 16. April 1868. Wilbrand, Freiberrlich von Franckenstein'scher Oberförster. Oeffentliche Aufforderung. 977 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das mit 2534 fl. 24 kr. überschuldete Vermögen des nach Amertka entflohenen hiesigen Bürgers und Gastwirthes Georg Fletschhauer und dessen Ehefrau, Christine, geb. Schimpf, den förmlichen Concurs erkannt hat, werden deren sämmtliche, bekannte und unbekannte Gläubiger hierdurch aufgefordert, ihre gorderungen und Ansprüche feder Art an das gedachte Vermögen der delden Eheleute, bei Vermeidung des siillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse, im Termin: Freitag den 10. Juli d. J., Morgens präcis 9 Uhr, vahier anzumelden und zu begründen. Zugleich soll im nämlichen Termine wiederholt die Güte versucht, in deren Eutstehung aber ein Gläubiger Ausschuß gewählt und ein Masse Curator bestellt, und sollen Bestimmungen über die Richtigkeit der angemeldet werdenden Forderungen und Ansprüche, sowie wegen Verfilberung und Vertheilung der Masse getroffen und sollen die in den angedeuteten Veziebungen von der Mehrheit der gehbörtg auftretenden Gläubiger gefaßt werdenden Beschlüsse auch für die Minderzahl der et⸗ scheinenden oder die ungenügend vertretenen oder die ausbleibenden Gläubiger als bindend angeseben werden. Nauheim am 18. Apris 1868. Großherzogliches Landgericht Nauheim Ulrich, Suppes, Landrichter. Landgertchts⸗Assessor. Corseten& Crinolines 944 bei K. Friedrich neben der Post. Oberhessen. u 40. 986 Der Kaufmann Ferdinand Gebig in Kiltan⸗ städten hat glaubhaft angezeigt, daß sein Vermögen überschuldet sei. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 19. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, zum Güteversuch vor unter⸗ zeichnete Gerichtsstelle, Schloßflraße Nr. 26, anberaumt. Gläubiger haben in diesem Termine ihre Forderungen anzumelden und zu begründen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beliretend betrachtet. Etwaiger Vergleichsbescheid wird lediglich durch Anschlag im Ge⸗ richtslokal veröffentlicht, Hanau am 15. April 1868. Königliches Anitsgericht Abthellung II. Köster. vdt. Franckenberg. Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 969 Montag den 4. und Dienstag den 5. Mali werden in den Distrieten Klosterwald und Bornzipfen versteigert: Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. S t n Holzart:. Buchen⸗ 180 53 117¼ 448 Eichen⸗ 15 18 15 41 98 Eichenstämme von 8½— 16“ Durchm. und 20-73“ Länge= 3167 Cubiefuß, 1 Buchenstamm von 17½“ Durchmesser und 167 Lange= 38 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Morgens präcis 9 Uhr im Klofterwald am 1. Holznummer; am 4. Mat kommt zuerst das Bauholz, zuletzt die Stamm ⸗ relser im Bornzipfen, am 5. Mat das übrige Brenn⸗ holz zum Ausgebot. Mittwoch den 6. Mai werden in den Distrteten Stein und Krombach versteigert: Scheldholz. n Re isholz. Ste e Holzart: n. Buchen 8 7 190 990 Eichen ·— 7 U 16 Kirschbaum— 9—* Aspen— 13 1 9 1 Fichtenstamm von 10“ Durchm. und 23“ Länge, 2 Fichtenstangen von 30“ Länge. Die Zusammenkunft ist Morgene präcis 9 Uhr auf der Be ingottswiese im Stein. Zahlungsfrist dis Martint d. J. Ortenberg am 20. April 1868. Großberzogliche Oberförstere! Ortenberg Nar x. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 990 Donnerstag den 30. April und Freitag den 1. Mai werden in den Distrieten Webersrain und Pegwald nachstehende Honzsortimente versteigert: A. Breun holz: Scheidhbolz. ee Stockbolz. Reisholz. Holzart: Se. Buchen · 419 JI. Ci. 187 182½ 2 Buchen 156 II. Cl——— Eichen⸗ 7— 3½— Aspen⸗ 30 10— 27 B. Bau⸗, Werk. und Nut holz: Eichen 3 Stämme von 5½—27“ Durchm. und 20 bis 45“ Länge mit 150 Cubikfuß, Buchen 17 Stämme von 18—36“ Durchm. und 5 bis 35“ Länge mit 1727 Cubilsuß, Aspen 3 Stämme von 10½— 18½“ Durchm. und 15-35“ Länge mit 118 Cbksß. Eichen 4 Stangen mit 13 Cubikfuß(Wagnerbolz). u e der Versteigerung jedesmal Morgens präcis 9 Uhr. Zusammenkunft am ersten Tage im District Webers⸗ rain, am zweiten Tag im Distriet Hegwald. Bei den ausgezeichnet schöͤnen Buchenflämmen be⸗ sinden sich mehrere sebr starle Hackklötzer für Metzger. Das Holz fitzt gloßentheils in der Nähe des chausfirten Langder Vleinalwegs. Elchelsdorf am 22. April 1868. Großberzogliche Oberförsterei Elchelsdorf Heyer. Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ zuglichen Wirkungen gegen Hals und Bruff. leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ rätbig in Friedberg bei Prn. Hofapotheker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur metikettirten Schachteln erfand: Königlicht Prunntuperwaltung zu Bad Ems. Holz-Versteigerung iu der Oberförsterei Ober Rosbach. 970 Dienstag den 30. d. Mts. werden im Schlage Nr. VIII. des Domantalwaldes„Burgwald“ an die Meistbietenden öffentlich versteigert: 17625 Wellen Eschen⸗ und Birken⸗ 1300„ Nadelholz Reis bolz, 6900 Gebund Ginstern⸗ Die Zusammenkunft und der Anfang der Ver⸗ steigerung iß auf der Grenzschneise zwischen dem Ge⸗ meindewald Ockstadt, dem Steinkvpf gegenüber. Ober⸗Ros bach den 21. April 1868. Großherzogliche Oberförsterei Ober ⸗ Rosbach Bingmann. Holz ⸗Versteigerung. 978 Donnerstag den 30. April und Freitag den 1. Mai l. J., jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Stadtwald, in den Districten Zipfen, Pfingfiwelde ꝛc., nachverzeichnetes Polz meistbietend verfleigert werden, als: 41 Stecken Buchen⸗Scheldholz, 5½„ Eichen- und Kiefern Scheidholz, 33„ Buchen- Prügelholz, 11½„ Eichen, Kiefern- und Aspen⸗Prügelbolz⸗ 139„ Buchen-, Eichen-, Kiefern⸗ und Aspen, Stockholz, 1200 Wellen Buchen⸗Reisholz und 3465„ Eichen- und Kiefern⸗Reisholz, sowte 49 Stämme Eichen⸗ und Kiefern Bauholz und 33 Stück Fichten⸗Stangen. Die Zusammenkunft ist für den ersten Tag am Garküchenplatz und den zweiten Tag an der Espaer⸗ straße am Kisselberg Butzbach am 22. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach Kü ch el. Holz Versteigerung. 989 Samstag den 2. Mai, Vormittaas um 9 Uhr, werden im Gemeindewald Ockstad:, in verschiedenen Districten, nachverzeichnete Helzsortimente an die Meist⸗ dietenden versteigert, als 2½¼ Stecken Scheidholz Birken, 26„ Prügelbolz 2* 8 Weide, 6¼— Nadelholz. 7„ Stiockbolz Birken, 85 5. Nadelholz, 7533 Wellen Eichen, Birken,(Durchforstungswellen). 1525„ Weide, 3379„ Nadelbolz, 1185 Gedund Ginstern, 700 Heide, 12 Stämme Fichten von 7½“ Durchmesser und 35“ Länge, 104 Stangen Fichten von 4½“ Durchmesser und 35% Länge. Die Zusammenkunft ist im Schlag Nr. XV. nächst den Mainzerhecken. Ockstadt den 23. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröninger. Holz- Versteigerung. 979 Donnerstag den 30. April l. J., Vormittags 9s½ Uhr anfangend, kommt in dem Bodenröder Ge⸗ meindewald, District Elterbeck und Thierberg folgendes Holz zur Verstergerung: 5 Stecken Buchen- und Aspen⸗Prügelbolz, 19„ 5 3„ Stocholz, 13650 Buchen⸗Duichforstungs⸗Reisholzwellen, 250 Nadel- und Aspen⸗Keis bolzwellen, 650 Ginstern- und Wachholder⸗Retsholzwellen, 282 Stück Fichten Stangenbolz zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. Die Zusammenkunft findet in Bodenrod statt. Bodentrod den 22. April 1868. Großberzogliche Bürgermeisterei Bodenrod Schäfer. Versteigerung. 992 Montag den 27. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, sellen an giefigem RNathhause 2 Zugpferde und 1 Oeconomiewagen öffentlich an den Meiffbietenden gegen Baarzahlung versteigert werden. Friedberg am 24. April 1868. In Auftrag Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. 232 Der rühmlichst bekannte D. Nephuth's Universal-Balsam, wirksamstes Hausmit⸗ tel bei allen Wunden, als Schnitte, Stich⸗, Hau⸗, Brand⸗ und Frostwunden, Frofibeulen, Quetschungen, Geschwüre, Ausschlag, Umlauf, Schwären, aufgesprungenen Händen und Lippen de. ist stets vorräthig à Büchschen 18 kr. bei Jean Huber in Friedberg und Ph. J. Weiß in Naubeim. ——ů .———— ee 2 Das Neueste in KAleiderstoffen, Paletots& Zagnuets, sowie in Buckskin, Nockstoffen ꝛc. ꝛc. bei Mayer Hirsch. 904 Strohhüte und Sonnenschirme in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bei Geschwister Schloß. Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig im Jahre 1830 auf Gegenseitigkeit und Oeffentlichkeit gegründet und bestätigt durch Decret Sr. Majestät des Königs. 805 973 Hierdurch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß Herrn Louis Weis in Friedberg eine Agentur obiger Gesellschaft für Friedberg und Umgegend übertragen worden it. Leipzig den 4. Februar 1868. Das Direktorium. Die obige durch eine fünfunddreißigjahrige Wirksamkeit bewährte Gesellschaft übernimmt unter günstigen, den Beitritt in jeder Weise erleichternden Bedingungen Versicherungen auf Summen von 100 bis 10,000 Thlr., zahlbar beim Tode oder bei Erfüllung eines im Voraus festgesetzten Lebensalters. Vermögensbestand Ende September 1867: 4,410,000 fl., Versicherungshestand„ Dezember 1867: 11,197 Pers. vers. mit 22,656,375 fl. Sämmtliche Ueberschüsse werden den Mitgliedern unverkürzt zurückerstattet und beträgt die durchschnittliche Dividende in den letzten 5 Jahren 30 Proeent, wodurch sich die Bei⸗ träge für die betr. Versicherten vermindern auf 1 Thlr. 25 Ngr. 3 Pf. beim Eintrittsalter von 30 Jahren für „*.„ 35 5 100 Thlr. „ 2. 11„ 1.. 7„ 40 7 0 Vers.⸗Summe, die zwischen liegenden Alter in demselben Verhältniß. 5 Die Aufnahme erfolgt kostenfrei. Zur Vermittelung derselben wie zur Ertheilung näherer Auskunft empfiehlt sich Louis Weis, den Avotheken gegenüber. Großes Lager in feinem Steingut, Porzellan uad Glaswaaren bei Louis Simon Wittwe, gegenüber der Post. Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am sichersten del fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg wirkt, wie z. B. bel Rheumatismus, Gicht, pdämorrholden, Herzklopfen, Magen⸗ deschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkeit, Schärfe, Schwindel. Sodbrennen, Blähungen, Spannung, Zahuweh, Nervenschwäche, Dur ch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Galleukrankhett. Hasten, nervöses Kopfweh, Asth ma, Aus zebhrung im Entsteben, Körperschwäche, Schlafloslgkelt, Bleichsucht und andern weiblichen Krankbelten ic. ꝛc., sowie bei Kinder krankheiten zartessen Alters, wird allen Leidenden auf das Wärmsie empfohlen. Auf Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz geheilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses dellmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Besitze des Unterzelchneten find, nachgewiesen werden. Diese Ehrlich's e 998 in Original⸗Flaschen à fl. 1. 48 kr. oder 1 1 1. 10„* 5 85 67 7 1 L. nur allein ächt zu haben in Commission bei Fr. Hilbrecht in Friedberg. Briefe werden nut kranco angenommen und bei Versendungen der Betrag unter billigster Be⸗ rechnung der Verpackunz nachgenommen. In rein Wollen Frühjahrs⸗ und Sommer⸗Paletots 993 verkaufen wir um Platz zu gewinnen zu 2, 3, 4 und 6 fl. Im Hausmacherleinen, sowie in 3 Ellen breite Leinen, für Betttücher ohne Naht geeignet, empfehlen wir unser Lager bestens. 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S S 2 2 S2 2 8 S S S 2 23223622658 2 2 8 83 ON 2 2 2 5 2— 2 2—2— 2 — S238 82238 F Se 22255 20385 3 5 2 — 8— 5 SS 2 3 332 2 8 — 22 2 2 S S SSS S2. 2. 5 * 2 8 388 85 2 2 2 22 2 2— 2 22 2 82 5 C— S2 288638322 2 5 3 3 r 98 SES= SST 2— 8 — 28 38 8—— 2285222223 2 E S S 8 2 2s S SAS 2 2 8 S 32 33 3„ ASS 2. 2— 2— 2 2 SSS er SS SS 2 2 —— S 23 3 2 5 S8 228 2* . 2 E 2— 2 2 2 S SSS Ss 238882 FSS SE 2 32 22 8 8„„ — EI 2 2 7 — 828282 2 8„ 22 2 555 5 32 2830 SOG 2 2 8 22 2 5— 5 SSS SSS 2 S S SSS Daubitz, 974 Liqueur zur Erzieluag und Erhaltung kör⸗ perlichen Wohlbefindens fabrleirt vom Apotheker N. F. Daubitz, Berlin, Charlottenstraße 19, prämirt durch die Jury der Pariser Welt⸗Ausstellung im Jahre 1807 ist zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenbhe elm bei Carl Bauer. Durchsichtige Glycerin-Seise, anerkannt bestes Mittel zur Verschöneruntz der Haut, empfiehlt in Stücken d 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. Einkot wisc Nord nenm Bet! 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