e 9* 7 * — 1 Februar. 9 M24. ienstag den 25. nzeiger für Oberhessen. 1 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Etrscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. * 1 0 5!.! 18 Lol dahe Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ werden noch fortwährend von ate allen Poststellen und der Verlagsexpedition für das erste Halbjahr angenommen deig A ce Amtlicher Theil. f 760 8. 5— 3 * Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: — 5 Nr 10. sud. 1. Gesetz, betreffend: die Einführung mehrerer in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen bestehenden Gesetze, in die, diesen Provinzen neu ein⸗ verleibten Distrikte und Orte betreffend.— sub. 5. Bekanntmachung, den Anschluß des Herzogthums Luxemburg an den Zollverein betreffend. 1 Friedberg den 21. Februar 1868. Großherzogliches Kreisamt Friedberg ar—— Tra p p. — Betreffend: Die Bepürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für 1868. Friedberg den 22. Februar 1868. 1 5 2„** 7„er 10 5 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die israelitischen Vorstände des Kreises. un N Unter Mittheilung des in Abdruck nachstehenden Verzeichnisses über die Beiträge der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises 150 0 Friedderg beauftragen wir Sie, den betreffenden Rechnern Ausgabedecretur zu ertheilen und dieselben anzuweisen, die Beiträge in den be— ler W stimmten Zielen an den Rechner der Landjudenschaft N. Heß zu Gießen pünktlich abzuliefern. Trapp. ne 1) Staaden 11 fl. 25 kr.— 2) Kirch- Göas mit Pobl- Göns 8 fl. 35 kr.— 3) Assenheim 6 fl. 5 kr.— 4) Bönstadt 6 fl. 39 kr.— 5) Bruchenbrücken Nahr 3 f. 30 kr.— 6) Fauerbach b. Fr. 23 kr.— 7) Nieder⸗Wöllstadt 14 fl. 39 kr.— 8) Friedberg 88 fl. 56 kr.— 9) Ober- Rosbach 3 fl. 26 kr.— 10) Florstadt wit Birken⸗ 1141 f„ set 8 fl. 8 kr.— It) Butzbach 13 fl. 3 kr.— 12) Fauerbach v. d. P. 2 fl. 31 kr.— 13) Hoch ⸗Weisel 2 fl.— 14) Langenhan 43 kr.— 15) Nleder-Weisel 9 fl. 18 kr. — 16) Ostheim 1 fl. 17 ke.— 17) Steinfurt 2 fl. 56 kr.— 18) Weckesbeim mit Melbach, Södel, Beienheim and Wölfersheim 8 fl. 1 kr.— 19) Gambach 4 fl. 43 kr. el Nun 20) Grietel mit Rockenberg 6 fl. 17 kr.— 21) Münzenberg 9 fl. 50 kr.— 22) Nauheli 8 fl. 32 kr. zetrütt eder n u en 3 r/ Die Forststrafen vom J. Quartal 1868 können jeden Dienstag und Donnerstag und zwar von Morgens 8— 12 und Mittag 2 bis 5 Uhr an das Rentamt bezahlt werden. 22 ö Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Freitag den 28. d. Mts., von Vormittags 8 bis en 10 Uhr bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach, Wir ersuchen die Großh. Bürgermeistereien dieses im Interesse ihrer Ortsangehoͤrigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. März die Mahnung erfolgt. Friedberg am 22. Februar 1868. Großherzogliches Rentamt Friedberg de ck. n t, * Hessen. Darmstadt. Rach Entschließung] verhängte Suspension vom Amte ist wieder auf- erlitten, hat dasselbe vielmehr gezeigt, daß die l des Gr. Ministeriums des Innern werden die gehoben worden, nachdem derselbe statt der Ge- bisherige Politik des gegenwärtigen Ministeriums 7 der“ Wahlen zum Zollparlament in den südlich des fängnißstrafe von 2 Jahren, auf welche in erster die richtige gewesen. Das Letztere habe sich weder n Jaber Mains gelegenen Gebietetheilen des Großherzog- Instanz erkannt wurde, vom Kammergericht zu jemals auf die klerikale Partei und die Anhänger 5 7 thums Donnerstag den 19. März l. J. einer Geldstrafe von 300 Thlrn. verurtheilt wor- einer Restaurationspolitik, noch auf die Fort⸗ 5 stattfinden. den ist. Herr Twesten hat um die Angelegenheit schrittspartei und die Dränger zum Eintritt in — Dem Vernehmen nach wird die zweite durch alle Instanzen zu bringen, die Nichtigkeits- den norddeutschen Bund gestätzt. Die Wahl- i Kammer der Stände in den ersten Tagen des beschwerde eingelegt. resultate liefern den Beweis, daß Bayern der Fricbris kommenden Monats wieder zusammentreten.— Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf, Zerrüttung entgegengegangen wärt, wenn die 1— In der Sitzung des Bezirksstrafzerichts betreffend die Verstärkung der Geldmittel zur Ab- Zügel der Regierung einer der beiden extremen nn vom 22. Februar wurde der Redakteur der hülfe des Nothstandes in Ostpreußen, mit den Parteien in die Hand gegeben worden wären, ons„Main- Zeitung“, Gustav Schemm aus Nürn- Anträgen: Hennig(auf Errichtung von Hülfs- und diese Resultate ermuthigen die Staatsregie- berg, wegen Beleidigung der Großb. Staats- cassen), Kosch(auf Errichtung von Darlehens- rung, die bisherige äußere und innere Politik eien regierung durch die Presse— es handelte sichf cassen) und den Amendements von Vincke und auch künftig zu befolgen, nämlich: die bayerische 29 um drei Artikel des genannten Blattes aus dem Denzin(betreffs der Ausdehnung des Gesetzes] Selbstständigkeit zu wahren, ohne die nationalen 21 10 November v. J.— in eine Correktionshausstrafe über die Gesammtmonarchie) veranlaßt längere Ziele zu vergessen, und im Innern die nöthigen — von fünf Monaten, einer Geldbuße von 200 fl.] Debatten. Vincke weist auf den Nothstand in] Reformen durchzuführen.“ I und die Kosten des Verfahrens verurtheilt. Der Westpreußen und Hannover hin, und sagt: die— Aus Nizza ist die Nachricht ein- — mitangellagte Drucker des genannten Blattes, Hülfe müsse allgemein sein. Schulze erwiedert: getroffen, daß der Gesundheitszustand des alten 1 7 J. G. Schmitt dahier, wurde fteigesprochen. eine dauernde Abhülfe könne nur durch Selbst⸗J Königs Ludwig weniger beunruhigend ist und sogar 25 Die Staatsbehörde, durch Herrn Staatsanwalt hülfe erzielt werden, für jetzt ist aber momentane baldige Wiederherstellung erwarten lasse. , Nau rer vertreten, hatte gegen Schemm 6 Monate Staatshülfe geboten. Die Vorlage wird nach Württemberg. Stuttgart. Am 20. d., * Correctionshaus, 600 fl. Geldstrafe und ¼ der den Vorschlägen der Commission mit allen gegen Abends 5 Uhr, wurde der Landtag durch den 57. Kosten, gegen Schmitt 300 fl. Geldstrafe und 4 Stimmen(Vincke, Faucher, Denzin und Braun) König mit einer Thronrede geschlossen, deren — ½ der Kosten beantragt. angenommen, das Amendement Vincke(Gesetz⸗ Hauptinhalt folgendermaßen lautet: Seitdem ich * Mainz. Der„Rh. Her.“ schreibt: Gegen erweiterung) hingezen abgelehnt.— Wie die] das letzte Mal in Ihre Mitte getreten, sind be⸗ R die beiden hiesigen evangelischen Pfarrer Bauer„Kreuzzeitung“ meldet, ist der preuß. Militär- deutungsvolle Ereignisse über unser Vaterland 5 und Steinmetz sollen Klagen bei dem Ministerium bevollmächtigte am Karlsruher Hofe, General von gekommen. Ein Band, das seit einem Jahrtausend - tingebracht sein, weil diese beiden Herren in ein⸗[Beyer, zum badischen Kriegsminister ernannt die deutschen Stämme umschlossen hat, ist gelöst; 92 zelnen Fällen verstorbene Katholiken beerdigt, resp.[ worden.— Der„Staatsanzeiger“ meldet, daß das schöne Reich, welches bis dahin seine Geschicke 1 denselben das kirchliche Begräbniß gewährt hätten. der König dem Commerzienrath Simon Oppen- mit uns getheilt, ist von uns geschieden und 12 5 Preußen. Berlin. Von den Referenten heim in Köln gestattet hat, den ihm von Oester⸗]Deutschland hat sich neu gestaltet. Was ich 3 1 über das dem Abgeordnetenhause vorgelegte Gesetz reich verliehenen Freiherrntitel zu führen, und gethan, um in diesem neugestalteten Deutschland — über die Spielbanken empfiehlt das conservative daß er den Commerzienrath Abraham Oppenheim Württemberg die ihm gebührende Stellung für — Mitglied Boetticher die Annahme, das liberale in den Freiherrnstand erhoben hat. Krieg und Frieden zu sichern, haben Sie gut- N Mitglied Lesse hingegen die Ablehnung des Bayern. München. Die„Corr. Hoff- geheißen. Entschlossen, die eingegangenen Ver— 15 Gesetzes. mann“ schreibt:„Weit entfernt, daß die Regie- pflichtungen treu und redlich zu erfüllen, rechne — Die gegen den Stadtgerichtsrath Twesten rung durch das Wahlergebniß eine Niederlage ssich mit Zuversicht auf die rückbaltlose Unterstützung meines Volkes. Hoffen wir, daß, was Deulsch⸗ land verloren, seine Ausgleichung finde durch die Anziehungskraft gleicher Gesittung und gleicher Inkeressen.— Die Thronrede zählt hierauf die beschlossenen Reformen auf und sagt zum Schluß: Mit mir haben Sie es auf sich genommen, vom Volke Opfer zu fordern, damit es für ernste Zeiten gerüstet sei, die Früchte des Friedens zu schützen und das Vaterland im Falle einer Be- drohung mit Kraft und Hingebung zu vertheidigen. Unsere Pflicht ist es, uns ebenbürtig an die Seite unserer Nachbarn zu stellen. Scharfe Gegensätze sind im Kampfe der Meinungen zu Tage getreten, aber sie finden ihre Versöhnung in der ungetheilten Liebe Aller zu unserm theueren Württemberg, zu unserm großen Vaterlande. — In der letzten Sitzung des Abgeordneten— hauses sagte der Präsident Weber in der Ab— schiedsrede: Die Frage über das Ziel, dessen Erstrebung uns bei unveränderter Sachlage von der nationalen Idee wie von den materiellen In— teressen geboten wird, hat einen Gegensatz der Ansichten bei uns hervorgerufen, wie er so schroff kaum irgendwo hervorgetreten ist. Auch in diesem Saale ist im Laufe der letzten Ständeversammlung der Kampf dieser wiederstreitenden Ansichten aufs Neue heftig entbrannt bei der Berathung über den Allianz⸗ und Zollvertrag, über das veränderte Wehrgesetz, das Contingentsgesetz und den Militär— etat. Die Zukunft wird die Entscheidung bringen, welcher der von den verschiedenen Parteien ein— geschlagenen Wege für das Wohl des Vaterlandes der bessere war. Frankreich. Paris. An mehreren Abenden der vorigen Woche haben innerhalb und außerhalb des Odeon unruhige Auftritte statt— gefunden. Am Pont⸗Neuf lieferten die Diener der öffentlichen Gewalt dem dichten Haufen, der vom Odeon herabströmte, eine Schlacht, welche mit vielfachen Püffen und der Verhaftung einer Anzahl junger Leute endigte. Es sind deren vier, nämlich drei Studenten und ein Buchdrucker, vor die siebente Kammer des Zuchtpolizeigerichts auf nächsten Monat vorgeladen, um daselbst wegen wörtlicher und thätlicher Beleidigung der in Aus- übung ihrer Funktionen beschäftigten Polizei— Agenten verurtheilt zu werden. Zwei der jungen Leute befinden sich in Haft. Großbritannien. London. Die „Times“ berichtet, daß innerhalb der letzten vierzehn Tage mindestens 50,000 Quarters Weizen von Falmouth und Queenstown nach französischen und anderen nahen ausländischen Häfen verschifft wurden. Weitere 20— 30,0000 Quarters Weizen, für gleiche Bestimmung gekauft, seien von Cali- fornien nach England unterwegs. Die hohen Preise des Weizens haben in neuerer Zeit zu dessen Cultur besonders beigetragen. Man nimmt an, daß in Californien 1 Million Acres mit Weizen bestellt sind, welche im Durchschnitt 3½ Mill. Quarters ergeben. Portugal. Lissabon. Der Graf Bran- denburg hat am 20. d. seine Beglaubigungsbriefe als Vertreter des norddeutschen Bundes übergeben. Friedberg. Wie wir verneh men, wird der rühm⸗ lichst bekannte Taubstummenlehrer J. Wolf zur Erthei⸗ lung eines achtstündigen Schreibunterrichts zu Anfang des nächsten Monats dahier eintreffen. Derselbe garantirt jedem Schlechischreibenden, ohne Ausnahme, eine schöne und geläufige Handschrift und beansprucht das Honorar nur nach vollständiger Leistung des Versprochenen. In der letzten Zeit hat Herr Wolf in Gießen und verschie⸗ denen andern Städten des Lahnthals seinen achtstündigen Schreibunterricht mit dem überraschendsten Erfolge ertheilt. Wer bedenkt, daß eine gewandte, angenehme Handschrift nicht allein zur Empfehlung dient und ein günstiges Vor⸗ urtheil hervorruft, sodann auch eine wesentliche Ersparniß an Zeit und Mühe gewährt, der wird gewiß, wenn es ihm ohne große Anstrengung vergönnt ist, das Versäumte nachzuholen, oder das Vernachlässigte zu verbessern, die Gelegenheit ergreifen, durch die ausgezeichnete Methode des Herrn Wolf seine unsichre und ungeschickte Handschrift umzuwandeln und gründlich zu verbessern. Man glaubt das Publikum auf das Eintreffen des Herrn Wolf auf⸗ merksam machen zu sollen, welcher gleich wie in den andern Städten voraussichtlich das Nähere über seinen Lehrcursus noch bekannt machen wird. = Friedberg. In gleicher Weise, wie wir vor Kurzem üver ein Concert des Gesangvereins„Frohsinn“ Bericht erstatteten, können wir nun auch über unseren älteren Gesangverein„Liederkranz“ Mittheilung machen. Auch dieser Verein hat uns gestern Abend durch ein höchst gelungenes Concert hohen Kunstgenuß geboten und eine sehr angenehme Abendunterhalkung verschafft. Herr Lübeck von Frankfurt hat uns durch elegantes und sein mit Recht berühmtes Cellospiel wahrhaft hingerissen. Auch Herr Wittig von Nauheim trug einige Piecen meister haft auf der Clarinette vor. Die Begleitung und theil⸗ weise auch Mitwirkung lag bei Herrn Lehrer Dörr und Dr. Carl Fritsch in guter gewandter Hand. Dem reg— samen Direktor des Vereins Herrn Schmidt, sowie dem ganzen Verein gebührt volle Anerkennung und lebhafter Dank der Zuhörer für die ihnen dargebotene genußreiche Unterhaltung. Darmstadt. Hiesige Blätter melden, daß der des Diebstahls an der Stempelkasse verdächtige und inhaftirte Aktuariatsgehülfe ein umfaffendes Geständniß seiner That freiwillig abgelegt habe, nachdem er freilich auch ohne Ge— ständniß vollständig überführt gewesen sei. Worms. Der Ausschuß des Luther-Denkmal-Vereins hat einen öffentlichen Aufruf erlassen, wonach den 24., 25. und 26. Juni l. J. die Enthüllung des Lutherdenk— mals stattfinden wird. Wiesbaden. Herzog Adolph läßt die 1866 nach Straßburg geflüchteten Weine, im Werthe von beilänfig 5- 600,000 fl., in der nächsten Zeit nach Biebrich zurück⸗ bringen und dort gegen Ende April einer Auktion aus⸗ setzen. Die edlen Flüchtlinge werden in der alten Heimath herzlich willkommen sein. Schade, daß es nur wenigen auserlesenen Kehlen vergönnt sein wird, deren nähere Bekanntschaft zu machen und sich ihrem wohlthuenden Einftusse zu überlassen.— Die Pferdeversteigerung des Marstalls des Herzogs findet Montag den 16. März in Bibrich statt. Es kommen circa 12 Pferde zum Ausgebot. „ Die Berliner Blätter haben nach einem offiziellen Ausweise in diesem Jahre folgende Auflage: Volks⸗Zeitung 21,400, Vossische Zeituug 13,475, Krenz— Zeitung 7920, National-Zeitung 6990, Spener'sche Ztg. 5150, Norddeutsche Allgemeine Zeitung 4700, Post 4300, Zukunft 2050, Berliner Reform 1470, Gerichts ⸗Zeitung 1450 u. s. w.(In Wien hat die Neue freie Presse mit 21,000 die größte Auflage.) „ Als eine der praktischen Folgen, welche die Reise des Sultans gehabt, ist jedenfalls die zu bezeichnen, daß auf seinen Befehl in Konstantinopel eine Schule ecrichtet wird, worin dreihundert l chriftliche und eben so viele tür— kische Kinder unterrichtet werden sollen. „ Verwerthung der städtischen Auswurfs— stoffe. Herr Thon zu Wilhelmshöhe hat praktische Vorschläge gemacht, wie sich die Excremente in Tonnen auffangen und zu einem Dungpulver ähnlich dem Guano verarbeiten lassen, und eine Gesellschaft der achtbarsten Männer Kassels und der Umgegend hat Herrn Thon die Summe von 10,000 Thlrn. zur Verfügung gestellt, um mit derselben eine Probe im Großen anzustellen, d. h. die täglichen Auswürfe von 10,000 Menschen nach seiner Methode zu sammeln und zu pulverisiren. Die Vor⸗ bereitungen zur Ausführung der Arbeiten werden bereits getroffen, und im März spätestens wird das Ergebniß der Arbeit vorliegen. Fällt dieselbe befriedigend aus, so ist damit eine der wichtigsten Fragen gelost; die Städte können dann ihre Auferstehung aus Schmutz, Ekel und Krankheit und anderm Unheil feiern.(Arbeitg.) Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Post-Dampfschiff„Hammonia“, Capt. Ehlers, ging expedirt von Herrn August Bolten, William Millers Nachf., am 19. Februar von Hamburg vis Southampton nach New-York ab. Außer einer starken Brief⸗ und Packetpost hatte dasselbe 44 Passagiere in der Cajüte und 321 Passagiere im Zwischendeck, sowie 600 Tons Ladung. Angekommen in New⸗York: . Am 4. Februar Segelschiff„Prinz Albert“ von Ham⸗ burg; am 4. Februar Segelschiff„Göthe“ von Rotter⸗ dam; am 4. Februar Segelschiff„Orion“ von Antwerpen; am 5. Februar Dampfer„Java“ von Liverpool. Abgehend nach New⸗York: Am 29. Februar Dampfer„Weser“ von Bremen; am 3. Mäcz Segelschisf„Mary“ von Bremen; am 4. März Dampfer„Germania“ von Hamburg; am 7. März Dampfer Hermann von Bremen; am 10. März Dampfer „Cella“ von Havre; am 11. März Dampfer„Allemania“ von Hamburg. Wegen Frachten und Passagen beliebe man sich an obige Specialagentur zu wenden. Für dit Nothleidenden in Ostpreußen sind welter eingegangen: Vierzehnte Liste. 1) Bei Herrn Advokaten Trapp II.: Von Herrn Dr. Schäfer 1 fl. 45.— 2) Bei Herrn Mayer Hir sch: Von Fr. L. Hanau Wittwe 36.— 3) Bei Herrn Actuar Nau: Von Georg Walther VI. in Bauernheim 1 fl. 10.— 4) Bei Direktor Steinberger: Von dem Gemeinde⸗ rath zu Fauerbach b. Fr. aus der dortigen Gemeinde⸗ tasse 15 fl.— In Summa 18 fl. 31. Hierzu von der Expedition des Anzeigers für Ober⸗ hessen: 35 fl. 49.— Zusammen: 54 fl. 20.— Im Ganzen bis jetzt eingegangen: 1250 fl. 34 kr. Besten Dank allen Gebern. Friedberg den 24. Februar 1868. Im Auftrag des Hülfsvereins⸗Vorstandes Ste i nid e 1 — O Die Auswanderun wandererschiffe. Es vergehen in der besseren Jahreszeit kaum 1 26 Wochen, wo wir nicht Gelegenheit haben, eine kleinere oder größere Gesellschaft Europamüder dem Vaterland den Rücken kehren zu sehen. Ein solcher Anblick läßt den Menschenfreund niemals gleichgültig. Ist die Auswanderung in größerem Maßstabe eine Nothwendigkeit? Die Auswan⸗ dernden glauben dadurch ihre Lage zu verbessern. Sind die Verhältnisse wirklich so trostlos, daß alljährlich Hunderttausende den heimischen Boden verlassen und sich in der Fremde ansiedeln müssen? Hätten nicht Viele von denen, die jetzt in der Stunde des Abschieds die Seufzer niederkämpfen und die Thränen im Auge zerdrücken, bei Fleiß, Sparsamkeit und bescheidenen Ansprüchen hier ihr geruhiges Auskommen finden können?„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ sagt der Dichter. Und wird nicht Mancher, der jetzt so hoffnungsreich und zuver- sichtlich vorwärts in die Weite schaut, sich nach kurzer Frist bitter enttäuscht sehen? Der vielleicht in kleinen Verhältnissen Erwachsene sieht sich mit Einem kühnen Schritt in die große Welt versetzt, die ihn betäubt und rathlos macht, weil er sie nicht kennt und nicht versteht. Wird er, der unkundige Arglose und so leicht Vertrauende allen Schlingen entgehen, die raffinirte Gaunerei und abgefeimte Spitzbüberei, von der er nicht eine blasse Ahnung hat, ihm in den Weg legen wird, um ihn auszubeuten, wie ein wehrloses Schaf in der Hand des Scherers? Er ist der fremden Sprache unkundig, versteht vielleicht nicht einmal ein Gewerbe, das ihm Aussicht auf Arbeit und Brod böte; vielleicht folgt er, wie so Viele, nur einem dunkeln Trieb in die Ferne, die ihm seine Phantasie so rosen⸗— farbig ausmalt, oder er hat hier irgendwie Schiffbruch gelitten und wähnt nun, jenseits des Oceans jeder Verlegenheit überhoben zu sein, gleich als wenn man sich's dort zum ganz befon⸗ dern Anliegen machte, für der Art Leute gemäch⸗ liche Existenzen in Bereitschaft zu halten: wie wird es idm schwer werden sich durchzukämpfen und sich eine Heimstätte zu bereiten! Wer immer gewohnt war, ein Stück Brod für seinen Hunger und eine warme Stätte für sein Nachtlager und für seinen Kummer oder sein Uebelbefinden ein theilnehmendes Herz zu finden, der ahnt nicht, was es heißt, draußen in der fremden, weiten Welt umherzuirren, hungrig, krank, ohne Obdach, ohne Geld und ohne Freund. Und nun gar mit Familie in einer solchen Lage sich befinden!— Wir wollen nicht richten, nicht verdammen; nur leichtfertigem, unüberlegtem Auswandern gilt unser Bedenken und unsere Bekümmerniß. Wer den Muth in sich fühlt und das Zeug dazu hat, den Kampf mit der großen Welt aufzunehmen, der thue es. Schon Mancher hat in Amerika seln Glück gemacht, wer wollte es läugnen? Ueberdies scheint das deutsche Volk mit dazu bestimmt zu sein, die Kultur nach Westen zu tragen. Nur darf dabei nicht übersehen werden, daß auf solch Einen in der Regel Viele kommen, die ihre Rechnung nicht gefunden haben, vielmehr vergessen und verschollen irgendwo im Elend untergegangen find, und daß auch nicht Jeder dazu angethan ist, der Träger einer kulturhistorischen Misston zu werden. Und wenn bei uns es Manchem schwer wird, sein Brod sich zu verdienen, wenn nament⸗ lich gegenwärtig die Unfertigkeit und Unsicherheit der politischen Verhältnisse auf Gewerbe und Handel schwer lasten, den Verdienst schmälern und die Zukunft umdüstern, so vergesse man nicht, daß drüben in Amerika gerade jetzt auch kein Paradies lächelt. Die Berichte von dort lauten nicht günstig. Geschäftsstockung, Arbeitslosigkeit, Mangel und Elend sind auch da zu finden. Das goldene Zeitalter scheint eben auch dort vorläufig vorüber, seit der unselige Bürgerkrieg das Land in eine enorme Schuldenlast gestürzt und so lange die neue Ordnung der Dinge sich so wenig geklärt hat. Dem sei nun, wie ihm wolle, die deutsche Auswanderung nach Amerika ist eine Thatsache von großer Bedeutung. In New⸗ Vork landeten und die Aus N * derung geg trösten zu bi — Oef 319 Nache! Gläubiger! von Nirder⸗ Mitwirkung haben, so w aufgefordert dabier anzu das Arrangt bestätigt unt Alte nf 0 D. 33 Nach von Wut Vermögen söimlichen auf den zum Güter fraße Nr. Glaͤubiger und zu beg Die nie Beschlüssen pan ar 00 Nach leute(5! Ansoldenz Ausprüche meldung 595 bien ugleit sheleuten etlicher dabier worden if helene Leifun richtigt u Endl ALufgeget Arn: wit Mrlinhien Orr tuner tr Hrnger att 1b irden ein licht, W, eilen „Obdach 1 ger it 7— 1; lt gilt iuset Der den dat, des der mila seln Uederdiet A Nur tz, S n vorigen Jahre 115,854 Deutsche, fast doppelt so viel als Irländer, bei denen doch die Aus- wanderung zur Manie geworden ist. Wird 1868 diese Zahl sich niedriger stellen? Es ist trotz der oben berührten Verhältnisse kaum anzunehmen. Die Bahn ist geöffnet, unzäblige Anknüpfungs— punkte zwischen Trüben und Hüben sind vorhan— den, und unsere Zustände lassen sich leider nicht darnach an, Alle so ausnehmend zufrieden zu stellen. der werdenden Militärlasten, die der Erhaltung des Schwierigkeiten entgegenstellen. lich, daß die Auswanderung die volle Aufmerk- samkeit aller Edeldenkenden in Anspruch nimmt. Die deutsche Gesellschaft in New-Nork widmet diesem Gegenstand Ihre Thätigkeit erstreckt sich auf Unterstützung armer missionäre und Aerzte, die die ankommenden Schiffe und den Zustand der darauf befindlichen Ein- sein lassen, jede Nachlässigkeit, jede Ungebörigkeit an die Oeffentlichkeit zu ziehen und zu rügen. derung gegenüber weuigstens des Umstandes uns ge— — 2 sei Wir erinnern nur an die täglich drücken— kleinern Besitzstandes die bedenklichsten Unter so bewandten Umständen ist es natür— Sorgfalt. die eingehendste und hülfsbedürftiger Einwanderer, auf Sie hat ihre Com- Nachweisung von Arbeit 1. wanderer untersuchen und die es sich angelegen Wir unsererseits glaubten bisher der Auswan- trösten zu dürfen, daß dieselbe fast ausschließlich ihren Weg . wenigstens geborgen. seitig getheilt. Oeffentlichkeit gedrungenen Thatsachen haben die— selbe mindestens theilweise als eine irrige erwiesen. Den Lesern ist bekannt geworden, was New— Norker Blätter von dem Zustand berichteten, in welchem das Hamburger Auswandererschiff„Leib— nitz“ in New⸗Nork angekommen ist, von dem un— säglichem Schautz, der darauf herrschte, von der Art und Weise, wie die armen Unglücklichen während einer fast unglaublich langen Fahrt mit südlichem Kurs im Zwischendeck, das keinerlei Ventilation hatte, in entsetzlicher Atmosphäre zu— sammengepfercht war unterwegs gestorben, die Leute waren in der verdorbenen Luft und bei dem Mangel an Nahrung und Wasser Nicht einmal ein Arzt befand sich auf dem Schiff. Solche Vorgänge, und sie sollen, namentlich was Hamburger Schiffe betrifft, gar nicht vereinzelt dastehen, zur weitesten und allseitigsten Verbreitung zu bringen, hat die Presse die heiligste Verpflich- über Bremen und Hamburg nahm. Es sind gut eingerichtete deutsche Schiffe mit deutscher Bemannung, die sie dort erwarten, da dürfen die Auswanderer einer gewissenhaften Erfüllung aller kontraktlichen Verpflichtungen Seitens der Schifferheder gewiß Was die Ueberfahrt betrifft, ˖ einer humanen Behandlung und so sind sie Diese Meinung wurde all— Die in den letzten Tagen in die waren. Fast der fünfte Theil elendiglich Grunde zu gegangen. der armen Auswanderer. ung. Es ist dies das beste Mittel zum Schutz Was sollen diese selbst aber nun thun? Sollen sie die deutschen Häfen meiden und ihren Weg über Frankreich, Holland oder England nehmen? Davon ist entschieden abzurathen. der Heimath keine Verträge abschließen, vielmehr sich erst persönlich von der Beschaffenheit des Schiffes überzeugen, dem sie ihr Leben anvertrauen? Die hinlänglich Gewitzigten mögen für den Auswanderer gewöhnlichen Schlages ist es gewagt. schlimme Hände zu gerathen. gerathensten, sich einem rechtschaffenen Agenten anzuvertrauen, und deren gibt es gottlob. Jeder Sollen sie in das thun, Er läuft Gefahr, gerade dadurch in Für ihn ist es am Auswanderer sollte sich's aber zum unverbrüch⸗ lichen Gesetz machen, eine gewissenhafte, wahrheits- getreue Beschreibung seiner Ueberfahrt in die Heimath gelangen zu lassen. Die Einrichtung und Führung aller Schiffe, die auf den betreffenden Kursen hin- und hergehen und die Behandlung darauf würden bald allgemein bekannt sein. Ein Bädeker für die Aus wandererschiffe würde noch ein ungleich größeres Verdienst sein wie der für die Gasthöfe.— Daß man auch von Seiten der norddeuischen Bundesregierung den Auswanderer— schiffen in Hamburg und Bremen seine Aufmerk- samkeit zuwenden will, kann nur allseitig mit großer Befriedigung vernommen werden. Oeffentliche Aufforderung. 319 Nachdem die Majorität der erschlenenen bekannten Gläubiger des überschuldeten Heinrich Hetterlch J. von Nieder- Mockstadt am 15. d. M., mit diesem unter Mitwirkung seiner Ehefrau ein Arrangement abgeschlossen daben, so werden nunmehr dessen unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen innerbald vier Wochen Frucht⸗Verst 436 Die 1867er Fruchtvorräthe des Großherzoglichen Rentamts Nidda kommen: 1) von dem Speicher zu Bingen teigerungen. heim bei Gastwirth Winter daselbft, 2) von dem Speicher zu Nidda auf dem Gemeindehause daselbst, in nachstebenden Terminen jedesmal um 10 Uhr Vormittags zur öffentlichen Versieigtrung: dabter anzumelden und etwaige Einwendungen gegen das Arrangement vorzubringen, widrigenfalls dasselbe bestätigt und in Vollzug gesetzt wird. Altenstadt am 21. Januar 1868. Groß berzogliches Landgericht Altenstadt Dr. Stammler, a p, Landrichter Landgerichts Assessor. 373 Nachdem der Gastwirtb Jacob Emmel sen. von Wilhelmsdad glaubhaft angezeigt bat, daß sein Vermögen üderschuldet sei, wird zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 10. März d. J., Vormittags 9 Ubr, zum Güteversuch vor unterzeichnete Gerichtsstelle, Schloß⸗ flraße Nr. 26 anberaumt und haben sich dazu dessen Gläubiger einzufinden und ihre Forderungen anzumelden und zu begründen. R eschelsheim i. d. W. im Februar 1868. 2 f Versteigert werden 105 Vom Tag der Versteigerung 5 8 Speicher zu 18 68. Waizen Korn Oerste Hafer 2 Witt. Weitk. Mut. Wirt 1 Bingenbeim Dienstag den 10. März, 23 196199 41 2 Nidda Donnerstag„ 12.„— 79 38 64 3 Bingenheim Mittwoch„ 23196 199 41 4 Nidda Donnerstag„ 5— 79 38 64 5 Bingenheim Dieustag 5. Mat, 23 196 199 41 6 Nidda Donnerstag„ T7.— 79 38 64 Großberzogliches Rentamt Nidda ee Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend betrachtet. Hanau am 8. Februar 1868. Königliches Amtsgericht Abtheilung II K dò ffe r. ydt. Franckenberg. Edictalladung. 395 Nachdem Namens der Wolf Mapers Ehe⸗ leute(Firma Hirsch Maper Sohn) dahter deren Insolvenz angezeigt worden ist, werden Alle, welche Ansprüche an dieselben bilden, zu deren alsbaldiger An- meldung behufs Richtigflellung des Status activ. et passiv. hiermit aufgefordert. Zugleich wird dekannt gegeben, daß den genannten Eheleuten fegliche Dispofitlon über die Masse bet ge setzlicher Strafe untersagt, Derr Collektor Kuhl dabier provlsorisch als Massecurator bestellt worden ist und daß alle Schuldigkeiten an die genannten Eheleute gültig und bei Meidung doppelter Leistung nur an diesen Massecurator be⸗ richtigt werden können. Endlich wird dem flüchtig geworden Wolf Maper aufgegeben, sich binnen 14 Tagen hier zu gestellen oder einen gehörig Bevollmächtigten zu legetimiren, als sonst alle ihn angehenden diesselligen Erlasse lediglich durch Anschlag im Gerichte local als ihm infinuttt angesehen werden sollen. Butzbach den 13. Februar 1868. Groß herzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gtlmer, Fresentus, Landrichter. Landgerichte Assessor. Arbeits- Versteigerung. 444 Freliag den 28. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Assenbelm das Auf⸗ brechen eines Theils des Vieinalwegs nach Bruchen⸗ drücken und nach der Wegfuhr des Grundes, auch die Wiederherstellung des Chausseebaues nebst Banquetten und Gräben an den Wenigsifordernden in Accord ge- geben werden. Der Kostenüberschlag für diese Arbeiten beträgt 156 fl. 48 kr. Friedberg den 22. Februar 1868. Der Bezirks⸗Bauaufseher Dar Bekanntmachung. 438 Vom 25. d. Mts. ab, wird die Personenpost von Nauheim nach Usingen im Anschluß an den um 58 Uhr Nachmittags aus Frankfurt a. M. abgebenden Schnellzug um 6% Uhr Abends aus Nauheim Bahn— hof abgefertigt. mffadt den 21. Februar 1868. Der Ober- Post⸗Secretär 4 0 10 Uhr, Holz⸗Versteigerung. 403 Donnerstag den 27. Februar l. J., Vormittags sollen im Wald distrikt Jungferwald und Eicher⸗ ecke nahe bei Ilbenstadt: 1 Stecken Buchen Scheitholz, Holz ⸗Berste ige 408 Im Licher Stadtwald, District Mauerkaspers⸗ kopf und Rehtränkberg, kommen den 26. und N. d. M. nach verzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar: Mittwoch der 26. Februar: 12 Eichen⸗Stämme und Klötze bis zu 34“ Durchm. und bis zu 46“ Länge, 60 Eichen⸗ Stämme dis zu 14“ Durchm. und bis zu 46“ Länge, 20 Birken- und Lindenstämme bis zu 18“ Durchm. und bis zu 35“ Länge, 50 Fichtenstämme bis zu 10“ Durchm. und 60˙ Laͤnge, 500 Fichten⸗ und Klefernstangen bis zu 5“ Durchm. und 50“ Länge, 150 Eichen- und Buchen ⸗Wagnerstangen, 20 Stecken von 10 Länge, Eichen⸗, Wagner ⸗ und „ 1 Stammprügelbolz Bauholz. 21„ grobes Eichene Stammprügelbolz, Donnerstag den 27. Februar: 1„ Aborn⸗Stammprüugelbolz, 300 Stecken Buchen-, Scheid⸗ und Prügelbolz, /„ Krrschen⸗ 2 200„ Eichen-, Nadel-, Welch⸗ und Prügel holz 2„ Fichten⸗— 180„ desgleichen Stockholz, 7„ Buchen⸗Stockholz, 9000 desgleichen Wellen. 13¼„ Eichen⸗ 6 Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am 11½„ Fichten 7 Mauerkaspecskopf am Dattenröder Vieinalweg. 700 Stück Buchen Wellen, Lich den 28. Februar 1868. 7800„ Eichen ⸗„ Groß berzoßliche Bürgermelsterel Lich 1000„ Alorn⸗⸗ Helm. 325„ Erlen 5 9 Sablwelden Wellen, Holz ⸗Verstei gerung. 9 7 7 e 442 Donnerstag den 5. März, Morgens 10 Ur an- 13 n 15-80 Länge und 10—17“ 5 0 werden in dem hlesigen Gemeindewald, Olsirikt t belsbeck: mittlerem Durchmesser, N 8 57 Fichtenfsämme von 30—80“ Länge und 6—13“ 5 ber von 1838 Cuditiuß, mittlerem Durchmesser, 2 7 er Eusgenbolg ie Ne dern er ban se n%, e bee e a aller brot ph. 75 Fichten Bobnenstangen, desoldungsbolg, Schneider. öffentlich an den Meiflbietenden versselgert werden. Schloß Ilbenstadt den 19. Februar 1868. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Rentei daselbst Bernhardt. 3500 Stck Wellen und 62½ Klafter Stockholz, oͤffentlich versteigert. 5 Eschbach den 22. Feuruar 1868. Born, Bürgermeisler. —— r —— —— 9 9 — Holz ⸗Versteigerung. 435 Montag den 2. März d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in dem hlesigen Gemeindewald, in den Digricten Mühlkopf, Backhauskopf und Heide, nach⸗ stehende Holzsortimente meistdtetend versteigert: 3 Stecken Nadel- Prügelholz, 6„ Buchen Siockbolz, 5„ Nadel⸗ 1 10250 Stück Buchen⸗Wellen, 2600„ Nadel⸗„ 800— Eichen⸗* 250„ Erlen⸗ 5 Bau, Werk und Nutzbolz: 4 Stück Eichen ⸗Stammholz, 11„ Nadel⸗ 1 8 Eichen⸗Stangenholz, 903„ Nadel- 1 Die Zusammenkunft ist in loco Maibach. Bemerkt wird noch, daß das Holz gegen vorschrifts⸗ mäßige Bürgscheine bis zum 1. September d. J. ge⸗ bdorgt wird. Maibach den 20. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Maibach een Holz ⸗Versteigerung. 439 Montag den 2. und Dienstag den 3. März J. J., des Morgens 9 Uhr anfangend, werden in dem Nieder⸗Weiseler Gemeindewald, Distrikt Lang⸗ scheld, nachbezeichnete Holzsortimente meistbietend öffent⸗ lich versteicert werden: 200 Stecken Eichen⸗Scheidholz, 30„ Buchen⸗Prügelhelz, 100„ Eichen 5 100„ Buchen⸗Stockholz, 20⁰„ Eichen⸗ 5 6000 Stück Eichen⸗Reisholz, 400„„ Bauholz ⸗ Stämme von 13000“ haltend, 64 Stück Birken Werkhelz Stämme von 387% haltend, 19 Stück Eichen ⸗Werkholz⸗ Stämme von 567 haltend. Bemerkt wird, daß an jedem Tag Bauholz zur Bersieigerung kommt und am ersten Tag soll am mehrsten von dem Bauholz zur Versteigerung kommen, am zweiten Tag mit dem übrigen fortgesetzt werden. Ole Zusammenkunft ist jeden Tag Morgens 9 Uhr bei der Oes. Steigliebhaber werden freundlichst eingeladen. Die Großh. Bürgermeiflereien der Umgegend werden daß. dieses in ihrer Gemeinde bekannt machen zu lassen. Nieder⸗Weisel den 22. Februar 1868. Großherzogliche 1 Nieder⸗Weisel enter. Holz ⸗Versteigerung. 440 Freitag den 28. Februar, Vormittags 9 Uhr, wird im Ober⸗Rosbacher Gemeindewald, Distriet Wasserdöll, nachverzeichneties Holz öffentlich meistbietend versteigert 43 Stecken Buchen Prügelholz, 5½„ Eichen ⸗ 1 174 1 Aspen⸗ 17 59½„ Buchen⸗Stockdolz, 8983 Wellen Buchen ⸗Reiserholz, 30„ Eichen ⸗ 1 14„ Aspen⸗„ Die Zusammenkunft ist hinter dem Salzberg am alten Steinbruch. Ober⸗ Rosbach am 22. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober Rosbach J. B. d. B.: Becker, Beigeordneter. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 441 Montag den 2. und Dienstag den 3. n. M., sollen in den Domanialwald⸗Distrleten Mart, Seewiesenwäldchen und Friedrichs⸗ berg nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: Scheidholz„ Reis holz te e n olzart: 8 uchen 24 320 38 640 Eichen— 72— 98 Aspen ꝛc. 110 8— 500 4 Stück Eichen ⸗ Stämme von 6— 11½“ Durchm., 20—25 Länge mit= 43 Cudikfuß, 4 Stück Fichten Stämme von 11—16½“ Durchm., 55—65“ Länge mit= 301 Cubtkfuß, 1 Stück Aspen⸗Stamm von 14“ Durchm., 30 Länge mit= 46 Cubikfuß,. 48 Stück Buchen ⸗Stangen zu Deichseln und dergleichen geeignet. Die Zusammenkunft tist an beiden Tagen präcis 9 Uhr, auf der Ober⸗Kkatser⸗Straße, in deren Nähe sämmtliches Holz sitzt, an dem Weller⸗ bergsgrund. Die 4 Fichtenstämme kommen Dienstags zur Ver⸗ sieigerung, dieselben eignen sich theilwelse zu Schnittholz. Nidda den 18. Februar 1868. Großherzogliche Oberförsterel Nidda Georgi. L. W. Egers in Breslau nicht (Folgt Auftrag.) Ihr Hoffmaun in Friedberg. Für Brustleidende kann der Schlesische Fenchel-Honig⸗Extract von genug empfohlen werden. Hier wieder ein neuer Beweis. Grießen den 7. Mai 1837. 433 Ich habe früher schon mehrmals Schlesischen Fenchel-Honig-Extract von L. W. Egers in Breslau be⸗ zogen, jedes Mal wurde derselbe mit bestem Erfolge gebraucht, sogar bei einem Brustübel, wo der Arzt alle H fung aufgab. 0 ergebenster J. Spahlinger. Der Schlesische Fenchel Honig Extract von L. W. Egers in Breslau ist nebst einer Broschüre über seine Wirkungen, welche die Käufer gratis erhalten, allein ächt zu haben bei Jof. 404 In der Nähe von Frankfurt a. M. ist ein kleines Landgut leibfällig. Nur ein tüchtiger Oeconom, der sich bei der Exped. dieses Blattes mit den Buchstaben A. N. A. schriftlich selbst meldet, kann das Nähere erfahren. Oberhessische Eisenbahnen. An die Herren Landesvertreter! 418 Nach den Zeitungsberichten soll dem Landtag ein Gesetz über die Verleihung der Concession zum Bau dieser Bahnen vorgelegt werden. Diese Concession legt dem Lande kolossale Opfer auf; diese Concession enthält Bedingungen, welche niemals erhört wurden. Sie find folgende: Garantie eines Kapitals von 28½ Millionen zu 3½% auf 99 Jahre. Auberdem hat die Gesellschaft das Recht Prioritäten in unbeschränkter Zahl aus jugeben, welche von den Bruttoerträgnissen bezahlt werden, also wieder vom Staate verzinst werden. Der wirkliche Bau kostet 20 Millionen, also 8½ Millionen Verlust für den Staat. Diese 8½ Millionen fließen in die Taschen der Bankiers zum größten Theil. Nun sollen dieselben auch das Recht haben, Priori⸗ täten auf Kosten der Bruttoeinnahme auszugeben, also indirekt auf Kosten des Staates, und zwar so viele Millionen, als denselben beltebt. Als Sicherheit stellen die Banklers auch nicht einen Groschen, denn die in der Concession erwähnten 500,000 fl. stellt die Gesellschaft, welche von dem Staate garantirt ist, also der Staat sich selbf. Wir laden uns auf 99 Jahre unerschwingliche Steuern auf. Die Bahn soll und muß gebaut werden, aber nicht mit Verschlenderung enormer Summen durch Bankiers, sondern der Staat soll sich die Mühe geben und selbst bauen, dem Lande werden dadurch sicherlich 10 Millionen gespart. Selbst bauen ist besser und billiger. Selbstbau sei die Losung. Gleßen im Februar 1868. Beachtensuerth! 102 Unterzeichneter befitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezuftände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Specialarzt Dr. Kirchhoffer in Kappel dei St. Gallen(Schweiz). Bekanntmachung. 434 Dienstag den 10. März d. J., Morgens gegen 10 Uhr, läßt Pachter K. Draudt in Büdesheim Na r⸗ stehendes öffentlich versteigern: 5 Rinder,(Farren),] breitenburger Race im Alter 12 Mutterrinder, von ½ und ½ Jahr. 8 Mutterschweine, theils englisch und theils 4 Eber, 0 mit westphälisch durch⸗ 14 geschnittene ee kreuzter Race im Alter 14 Ferkel, von 4—5 Monaten, einige reine englische Schaasböcke(Sausten⸗Race.) Büdesheim den 20. Februar 1868. K. Draudt. Ein 2stöckiges Wohnhaus 437 zu 2 Wohnungen eingerichtet, 50 lang, 22“ breit, hat auf den Abbruch zu verkaufen Heinrich Wolf in Nieder⸗Mörlen. Ein Wagentuch 432 von Wachstuch wurde vergangenen Donnerstag auf der Chaussee von Ilbenstadt nach Altenstadt ver⸗ leren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung an Herrn Müller Schuch in Ae oder an die Bürgermeifleren Bönstadt ab⸗ zugeben. 158 Epileptische Krämpfe(Fallsucht) heilt Dr. O. Killisch, Spectalarzt für Epllepsie, Berlin, Zägerstr. 75/76. Auswärtige brieflich. Ein-& Zweispaännige W in- N Zweispännige Wagen, 443 leichte Sommerwägelchen, zwei Jagd wägelchen, ein⸗ und zweispännig auf Federn, ein neuer Milchwagen, stehen billig zu verkaufen in der landwirthschaftlichen Maschinen⸗ 4 Geräthe⸗ Werkstätte von K. Häuser in Fauerbach bei Friedberg. 431 Es werden 12 bis 15 gebrauchte mittelgroße Fenster, mit oder ohne Fensterfutter zu kaufen gesucht. Von wem 7 theilt die Expedition dieses Blattes mit. 0 8 Versteigerung. 446 Donnerstag den 27. d. Mts., Morgens 9 Uhr, werden in der Behausung des Gast⸗ wirths H. Preußer am Mainzerthore nach⸗ folgende im besten Zustande befindliche Mobilien, als: 4 Co mmoden, 4 Tische, 2 Nachttische, 1 Nähtisch, 1 Blumentisch, 2 Sophas, 1 Secretär, 2 große Spiegel, 2 Etageres, 1 Tabletten mit Gefächern, 3 Kleider⸗ schränke, 4 Bettstellen, 2 gesteppte Stroh⸗ säcke, 2 Brandkisten, 18 Portraits und sonstige Gegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gi chtwatte. unfehlbares Mittel ge⸗ gen Gliederreißen aller Art, emsiehlt à 18 und 30 kr. Ph. Dan. Kümm ich. 92 Rechnungen mit Geschäfts⸗ Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantttäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpf. Todesanzeige. 445 Es hat dem Allmächtigen, Unerforschlichen gefallen, unsere liebe, theure Mutter und treue Gattin Elisabetha Falck, geb. Schudt, nach langem, schweren Leiden durch einen schnellen und sanften Tod heute Nachmittag, kurz nach 4 Ubr, in das bessere Junseits abzurufen. Wir bitten um stilles Beileid. Die Beerdigung findet Dtenstag den 25. Februar, Nachmittags 3 Uhr stait. Friedberg den 23. Februar 1868. Die trauernden Hinterbliebenen. Kirchen buchsanuszügt. Evangelische Gemeinde. Getauft e: 16. Februar. Dem hiesigen Bürger und Conditor Peter Rauch ein Sohn Friedrich Jacob Engen, geb. am 22. Januar. 16. Februar. Dem dahter wobnenden Bürger zu Mainz und Kaufmann Erasmus Ermus eine Tochter Johanna Philippine, geb. am 13. Januar. 16. Februar. Dem hiesigen Bürger und Seiler⸗ meister Franz Stadelmann eine Tochter Elisabetha, geb. am 15. Februar. Beer digte: 22. Februar. Elisabeth Stadelmann, Töchterchen des hiesigen Bürgers und Seilermeisters Franz Stadel⸗ mann, alt 6 Tage, F am 20. Februar. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Fekannim 9 N Nr Ne iffe und ih 110 Bekannte die Etnennun Nr Nr linie von Bu Aufhebung 0. über bie Frei Nr has Posttaxw Ni bes Zoll⸗ unt Ni 7. November N Bundesconsu marine nd 90) Verordn die Verwal tu destefsen die kandg Darmstad Betresjt hiesigem wollen d theilung ane mpfol