n 1 8 9 N 8 1868. ä 3 5 N 10 7 F e N Donnerstag den 24. Dezember. N 152. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. —— Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗Einladung. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, land wirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nach— richten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs- Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel 1. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bieher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition wie bisher ohne Bringerlohn halbjährlich I fl. Für diejenigen auswärtigen Abonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, tritt jedoch, wie bereits mitgetheilt, mit dem neuen Jahre in Folge der Berechnung höherer Beförderungsgebühren von Seiten der Postverwaltung eine Preissteigerung ein, wodurch sich bei der Post das Abonnement mit Bringerlohn auf vierteljährlich 47 kr. stellt. 2 Nach Aufhebung unseres Vertrags mit der Post kann der Anzeiger nach auswärts auch durch Privatboten bezogen werden. R Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaktion. Betreffend: Amtlicher Theil. Die Statisiik der Bewegung der Bevölkerung. Friedberg den 21. December 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Pfarrämter und die Großherzoglichen Bür, ermeistereien des Kreises. Damit nicht Versaumnisse in obigem Betreffe stattfinden, machen wir schon jetzt darauf aufmerksaum, daß nach§. 6. der Instroction für die Führung der Register über die Bewegung der Bevölkerung vom 31. October 1862 die von Ihnen für das Jahr 1868 geführten Register an uns einzusenden sind und empfehlen Ihnen daher nicht allein strenge Einhaltung des Termins, sondern auch pünktliche Beach- tung der in rubricirtem Betreffe gegebenen Vorschriften. Zugleich machen wir hierbei unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 1. April d. J., Anzeiger für Oberhessen Nr. 41, wiederholt darauf aufmerksam, daß das erforderliche Formulacpapier zu den betreffenden Registern nur allein von der Calculatur der Großherzoglichen Centralstelle für die Landesstatistik in Darmstadt bezogen werden kann. Der a ß Hessen. Darmstadt. Die„Hess. Ldez.“ tbeilt mit, daß auf ihrem Burcau eine Haus— suchung stattgefunden habe. Die preußische Ge— sandischaft habe nämlich das Kriegsministerium ver— anlaßt, wegen eines Artikels, betitelt„Mainzer Militaria“, in Nr. 235 und 236 der Landes- zeitung, Anklage zu erheben. O Friedberg. Die von dem bhiesigen Fortschrittsverein angeregte, am nächsten Sonntag, den dritten Weihnachtefeiertag, Nachmittags in dem großen Saale des Hotel Trapp statifindende Versammlung scheint eine sehr interessante werden zu wollen, so daß sich ein Besuch derselben wohl der Mühe lohnen dürfte, indem neben den Be— sprechungen über unsere so sehr wichtigen Gemeinde- angelegenheiten die auf die Tagesordnung gescetzte Frage der Aufstellung eines Wahl- Candidaten für den norddeutschen Reichstag, an Stelle des ver— storbenen bisherigen Abgeordneten Herrn Acuolb Wendel, einen Hauptgegenstand der Verhandlungen bilden wird. Von auswärts ist bereits zahlreicher Besuch angemeldet und werden durch die Theil— nahme der Herren Hefgcrichts- Advokat Metz, Hofgerichts Rath Schulz, Hofgerichts-Advokat Dernburg und anderer Redner aue Darmstadt und Mainz, sowie des, bei der vorigen Reiche— tagswahl schon in Vorschlag gewesenen, Herrn Dr. jur. Oppenheim aus Berlin, die Verhandlungen sicherlich ein erhöbtes Interesse gewinnen. Friedberg. Der„Wett. Bote“ bringt eine Correspondenz aus Oberhessen, welche die bevorstebende Neuwahl eines Reichstagsabgeord— neten für den Wahlbezirk Friedberg- Büdingen Vilbel besprivt. Um Abdruck des Artikels er— sucht, entsprechen wir gern diesem Wunsche. Es heißt dort: Man braucht nicht Partikularist zu sein,— wie das von mancher Seite behauptet werden will,— um tie Ansicht zu vertreten, daß bei der bevorstebenden Wahl eines Reichstags: A georoneten für den Wahlkreis Friedberg-Bü⸗ 5 dingen⸗Vilbel es zur Zeit noch sowohl dem all— gemeinen deutschen, als den speziell hessischen Intertssen am Besten enispricht, wenn ein Mann gewählt wird, der sowohl für die nationale Ent— wickelung das Herz auf den rechten Fleck hat, als wie mit unseren engeren Verhältgissen,— unserer Gesetzgebung und unseren Bedürfnissen aus eignen Anschauungen vertraut und bekannt ist. Wir leben in einer Zeit des Ueberganges, — der Nordbund entfaltet eine organisatorische Thäligkeit, die in nicht ferner Zeit zur Umge⸗ staltung eines großen Theiles unserer wichtigsten Gesetze sühren wird.— Warum sollte Oberhessen hierzu als Abgeordnete, resp. Mitarbeiter nicht Männer aus seiner Mitte schicken, da diese am Besten zu beurtheilen verstehen, was der Provinz unserer Provinz angehören, und in derselben all— gemein bekannt sind.— Wir enthalten uns solche zu nennen, da wir nicht für oder gegen Personen, sondern nur für die Sache sprechen. Wenn in dem Artikel, welcher Herrn Dr. Oppenheim em- pfiehlt, besonders betont wird, daß der Wahl— bezirk in demselben einen in den Sitzungen stets anwesenden Abgeordneten erhalten würee, so fragen wit: wer kann dafür die Bürgschaft über— nehmen, daß Herr Dr. Oppenheim nicht gerade so gut krank werden kann, als der seuherige Ab- geordnete Wendel, welcher bekanntlich gerade in Folge seines Berufes als Reichstags-Abgeordneter auf ein langes Siechbett mit tödtlichem Ausgang geworfen wurde. 1 Friedberg. Die mancherlei Unglücksfälle frommt, ohne dem Großen und Ganzen zu auf den Eisenbahnen lenken die öffentliche Auf— schaden.— Ist es eiwa so arm an solchen Männern, daß es eine in jeder Beziehung geeignete und zur Uebernahme eines Mandates bereite Persön⸗ lichkeit nicht aus seiner Mitte zu finden vermag? — Wir stellen das in Abrede und verweisen darauf, daß Hannover, Kurhessen und Nassau zum Reichstage in richtiger Eikenutniß ähnlicher Verhältnisse, und nicht aus partikularistischer Eng— herzigkeit, beinahe ausschließlich in diesem Sinne gewählt haben.— Die Persönlichkeit, welche in einem Artikel Ihres Blattes als Candidat dem 2. oberh. Wahlkreis empfohlen wird, ist Herr Dr. Oppenheim in Berlin. Wir vermögen diesem Vorschlag für jetzt nicht zuzustimmen aus den oben entwickelten Gründen.— Wir haben Männer in Oberhessen, die dem Herrn Dr. Oppenheim mindestens geistig ebenbürtig sind, und ihm an liberaler Gesinnung, Opferfreudigkeit und nationaler Richtung nicht nachstehen.— Es kann nicht fehlen, daß wenn einmal die öffentliche Aufm erksamkeit auf diesen Punkt gelenkt ist, ach bald andere tüchtige Namen auftauen werden, uls der des Hen. Dr. Oppenheim,— und zwar Namen, die 71 i e merksamkeit immer mehr auf die Verbesserung der einschlägigen Gesetzgebung. Als Beleg bierfür verdienen erwähnt zu werden:(., ein Antrag des Abg. Becker und Genossen im preuß. Abgeord- netenhaus, es möge den Eisenbahnverwaltungen verboten werden, durch vorher abgeschlessene Ver⸗ träge die Anwendung der im F. 25 des Gesetzes über die Eisenbahn Unternehmungen von 1838 enthaltenen Bestimmungen über ihre Verpflichtung zum Ersatz des Schadens, welcher auf der Bahn an Personen entsteht, im Voraus auszuschließen oder zu beschränken; 2., ein Antrag in der wür— tembergischen Kammer, der die gerichtliche Unter⸗ suchung von Eisenbahnunfällen am Ort des Un— glücks selbst ohne vorausgängige Untersuchung der Verwaltung bezweckt; und 3., ein dem Abgeord- netenhaus zu Wien vorgelegter Gesetzentwurf, betreffend die Verpflichtung der Eiserbahnen zur Zahlung von Entschädigungen wegen Vecletzung oder Tödtung von Personen bei Eisenbahnunfällen. Preußen. 1 Berlin. Nach einer en- scheinend ossiziösen Mittheilung der„Weser⸗ Zig.“ dürste das Thema der parlamentarischen Redefrei— * beit doch noch einmal auf die Tagesordnung kommen. Darnach trüge man sich mit dem Ge⸗ danken, das Herrenhaus zur Annahme des Guerard'schen Antrags und gleichzeitig das Ab- geordnetenhaus zur Annahme eines Gesetzentwurfs zu bestimmen, der eine ausgedehnte Disciplinar- Gewalt innerhalb eines jeden der beiden Häuser festsetzte. Das wäre denn ein ächtes Kind der Compromiß Theorie. Vorerst wäre die Geburt desselben abzuwarten, und dann, ob das Ab- geordnetenhaus Geneigtheit zeigen würde, Pathen- stelle zu vertreten. Es könnte damit in den Fall kommen, eine weitgreifende Disciplinarbefugniß des Präsidenten einzuhandeln und doch gegen gelegentliche Obertribunals- Interpretationen des Art. 84 nicht hinlänglich geschützt zu sein, da die Fassung des Guerard'schen Antrags gegen derartige Interpretationen keine unumstößliche Garantie bietet. — Der Bundesrath hielt am 21. Dez. eine Sitzung ab, in welcher der Ausschuß für das Landheer und die Festungen seinen Bericht über die Vorlage des Präsidiums, betreffend die Er— theilung der Qualifications-Zeugnisse für die Be— rechtigung zum einjährigen Militärdienste, erstattele. Der Bericht, so wie die auf denselben folgende Beschlußfassung lauteten zustimmend. Am Schlusse der Sitzung hat sich der Bundesrath für mehrere Wochen vertagt. Bayern. München. Durch k. Verord- nung vom 12. d. werden die Gehaltsverhältnisse des Personals der Verkehrsanstalten anderweitig festgestellt. Die Gehalte der Generaldirektions- räthe u. s. w. bleiben unverändert. Die Ober- Ingenieure und Oberinspektoren erhalten, vorbe⸗ haltlich definitiver Regulirung, 1800— 2000 fl.; die Gehalte aller andern Kategorien der Beamten, der Amtsgehülfen und niedern Bediensteten werden wesentlich erhöht. Würtemberg. Stuttgart. Einen merkwürdigen Verlauf hat die Berathung der Adresse genommen. Fünf Sitzungen wurden da— mit ausgefüllt, die 19 Punkte mit den gestellten Amenvements durchzuberathen und darüber abzu; stimmen, und als es endlich zur Schluß abstimmung kam, wurde das Ganze— abgelehnt. Auf diese Weise ist der Entwurf auf jeden Fall dem Lande „theuer“ geworden. — Der vom Minister Frhrn. v. Varnbültr in der zweiten Kammer eingebrachte und als dringlich erklärte Gesetzentwurf, betr. die Herstellung von Dienstwohnungen und anderen Gebäulichkeiten für Zwecke der Verkehrsanstalten ist bei der statt⸗ gehabten Berathung mit allen gegen eine Stimme angenommen worden. Hiernach sollen 200 gesunde und doch dabei wohlfeile Familienwohnungen für Niederbedienstete der Verkehrsanstalten, deren 470 mit einer Besoldung von höchstens 600 Gulden in Stuttgart wohnen müssen, nebst Wasch⸗ und Badhaus gebaut, eine Speiseanstalt und Stallungen für 40 Pferde zum Gebrauch der Verkehrsanstalten damit verbunden werden. Hierzu seien 500,000 Gulden erforderlich, die aus den Eisenbahnbau— Fonds der laufenden Etatsperiode genommen werden sollen. Baden. Karlsruhe. Der bei der Offen- burger Versammlung betheiligte geheime Regie— rungsrath Kiefer hat die erbetene Entlassung aus dem Staatsdienste und die Aufnahme in die Advokalur erhalten. Heidelberg. Der hiesige akademische Zweig⸗ verein der Gustav⸗Adolf⸗Stistung hat in gewohnter Weise sein Jahresfest im Saale des Museums abgehalten. Als bemerkenswerth wird erwähnt, daß ein Jurist, Herr Häberlin aus Frankfurt a. M., an der Spitze dieses kirchlichen Vereins steht und auch die Festrede gehalten hat. Oesterreich. Wien. Das Abgeordneten- haus hat seine Berathungen bis zum 15. Januar vertagt In der letzten Sitzung wurde beschlossen, die von dem Innsbrucker Landesgericht nachgesuchte Bewilligung der strafrechtlichen Verfolgung des Abgeoroneten Greuter nicht zu ertheilen. Nur 25 Stimmen der Linken und des Centrums er⸗ klärten sich für die Bewilligung. — Omer Pascha, welcher die bereits in den an Griechenland stoßenden türkischen Provinzen stehenden und durch weitere, schon auf dem Marsch befindliche Abtheilungen zu verstärkenden Truppen commandirt, hat(wie die„Karlsr. Zig.“ von hier berichtet wird) die gemessene Weisung, bei einem etwaigen Einbruch bewaffneter griechischer Banden auf türkisches Gebiet keinen Augenblick, wenn es ihm sonst geeignet erscheinen sollte, zu zögern, seinerseits die Gränze zu überschreiten, andernfalls aber bis auf weiteren bestimmten Befehl nicht aggressiv vorzugehen. — Die„N. Fr. Pr.“ meldet: Rußland hat bei den Vertragsmächten die Initiative eines Vorschlags zur Einberufung einer Conferenz behufs Regelung des türkisch-griechischen Confliktes er- griffen.— Die„Abendpost“ meldet: Angesichts des türkisch⸗griechischen Confliktes wurde der öster⸗ reichische Botschafter in Konstantinopel angewiesen, alles zum Schutze der österreichischen Handelsin— teressen Nöthige vorzukehren. — Der Fürstbischof von Brixen weigert sich beharrlich, die Ehegerichtsacten auszuliefern und hat schriftlich erklärt, er werde, wenn die weltlichen Behörden darauf beständen, ihn durch Geldstrafen zu zwingen, all sein Hab und Gut unter die Armen vertheilen und sich in ein Kapuzinerkloster zurückziehen.— Trotz der Proteste des Gemeinde— raths von Innsbruck bauen die Nonnen„zur ewigen Anbetung“ doch das projectirte Kloster, nachdem die Statthalterei die Erlaubniß ertheilt hat. Anstatt der Vermebrung der Klöster wäre freilich die Vermehrung und Verbesserung der Schulen zu wünschen, aber dazu hat man in dem frommen Tyrol kein Geld. — Die von dem Gemeinderath der Stadt Wieliczka nach Wien entsendete Deputation hat von der Regierung die Zusicherung erlangt, daß jeder Schaden, den die Einwohner der Stadt durch Einstürzen des ausgehöhlten Bodens erleiden würden, vollständig ersetzt werden soll. Schweiz. Bern. Bis jetzt haben 3½ Sectionen der vom Bundesrath zur Schätzung des Schadens der Wasserbeschädigten niedergesetzten Commission Bericht erstattet. Die Gesammtresul⸗ tate erreichen die höchsten Befürchtungen, indem der Schaden in Tessin allein auf 6½½ Mill., in Uri auf 500,000 Fr. geschätzt wird. Frankreich. Paris. Dem„Fr. Journ.“ wird von hier gemeldet: Bei den notorischen Fortschritten der Isabellinischen Reaction in ein- zelnen Provinzen der iberischen Halbinsel, so wie in Anbetracht der erwiesenen Thatsache, daß die französische Regierung die Waffenausfuhr nach Spanien, gelinde gesagt,„begünstigt“, muß die stattgehabte Entrevue der kaiserlichen Familie und der bourbonischen Ex⸗Herrschaften im Pavillon de Rohan auf alle Freunde der spanischen Er— hebung einen eigenthümlichen Eindruck machen. Ueber diese Zusammenkunft liest man: Der Kaiser, die Kaiserin und der kaiserliche Prinz statteten der verbannten königlichen Familie von Spanien einen Gegenbesuch ab. Die Unterredung dauerte etwa ¼ Stunden; die Begrüßung, sagt der „Figaro“, war kurz und herzlich, wenn auch ein wenig verlegen. Zum Abschiede begleitete die Königin Isabella ihre Gäste die Treppe hinab, worauf man den Kaiser ausrufen hörte:„Ich bitte Sie dringend, Königin, kehren Sie in Ihre Gemächer zurück!“ Gleichwohl folgte die Königin bis zum Wagenschlage, wo sie nicht ohne Erregung von den französischen Souveränen Abschied nahm. Die Kaiserin warf sich ihr dort noch ein Mal mit den Worten:„A Dios, mia cara amiga!“ in die Arme. — Bezüglich der Ausweisung der Griechen aus Rumänien und Serbien sagt die„France“: Diese Maßregel sei wegen der Schwierigkeiten, welche sie hervorrufen könnte, im höchsten Grade unpolitisch. Wenn Griechenland eine provocirende Haltung angenommen, so sei dieß noch kein Grund für die Türkei, ihr Recht durch Handlungen bloß— zustellen, welche einen üblen Eindruck hervorrufen müßten. —„La France“ sagt: Die ntuesten Mit- theilungen von dem Petersburger Cabinet sind nach wie vor versöhnlicher und friedlicher Art. — Der„Gaulois“ meldet in Uebereinstim⸗ mung mit der Madrider„Correspondencia“, daß der Prinz von Carignan sich in Person nach Madrid begibt, woraus man ohne Kühnheit den Schluß ziehen darf, daß seine Candidatur min⸗ destens von einem Theil der provisorischen Re⸗ gierung unterstützt wird. — Die Königin Isabella hat in Begleitung ihres Gemahls und ihres Sohnes dem kaiserlichen Hofe in den Tuilerien einen Besuch gemacht, welcher länger als eine Stunde dauerte. Belgien. Brüssel. Senat und Kammer haben sich vertagt, um die Weihnachtsferien zu genießen. Die Repräsentantenkammer nimmt erst am 12. Januar ihre Sitzungen wieder auf und wird alsdann, zufolge eines gefaßten Beschlusses, die Debatte über den Gesetzentwurf betreffs der Abschaffung der körperlichen Schuldhaft eröffnen. Italien. Florenz. Im Hafen von Genua wird eine Fregatte ausgkrüstet, welche nach dem Orient abgehen soll, um im Falle von Feindseligkeiten die italienischen Untertbanen zu schützen. Nach einem am 20. d. angelangten Privattelegramme sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland bedeutend günstiger. Die Kriegsgefahr kann als abgewendet betrachtet werden. Rom. In einem geheimen Consistorium be⸗ klagte der Papst die durch die spanischen Verhält⸗ nisse gefährdete Kirche, namentlich bezüglich der Glaubenseinheit, die stets den Ruhm Spaniens gebildet habe. — Die„Sacra Consulta“ in Rom hat Be⸗ fehl erhalten, nach Weihnachten die Revision des Prozesses gegen Ajani und Lazzi vorzunehmen. Türkei. Konstantinopel. Die Psorte billigte das Verfahren des Admirals Hobbart von Syra. Die Botschafter Englands, Frankreichs und Oesterreichs lehnten das Gesuch des abreisen— den griechischen Gesandten Delyanny ab, die An- gelegenheiten der ausgewiesenen Griechen unter ihren Schutz zu nehmen. — Die Zeitungen bringen den Wortlaut des Ultimatums, welches der türkische Gesandte in Athen an den griechischen Minister des Auswär⸗ tigen in Form einer Note gerichtet hat.— Die Pforte verständigte die Regierungen in Bukarest und Belgrad von den getroffenen Maßnahmen anläßlich des Abbruches der diplomatischen Be⸗ ziehungen zwischen der Türkei und Griechenland. Anderweitige Eröffnungen wurden nicht gemacht. — Wie der„Levante⸗Herald“ meldet, hat die Pforte eine dreiwöchentliche Frist vor Austreibung der in der Türkei lebenden Griechen zugestanden. Nach demselben Blatte habe Rußland den griechi⸗ schen Schiffen es gestattet, die russische Flagge zu führen. Hobbart Pascha blokirt den Hafen von Syra mit sieben Schiffen. Amerika. General Grant ist aus Illinois in Newyork eingetroffen und wurde mit großem Entbusiasmus empfangen.— Die Nachrichten aus Cuba sind noch immer widersprechender Natur; während die Berichte aus ofsiziellen Quellen den Ausstand als winzig erscheinen lassen, stellen Nach⸗ richten von den Insurgenten die Lage in einem ganz anderen Lichte dar. Die letzten Depeschen von ihnen melden, daß der Aufstand immer größeren Umfang annimmt. — In Newyork wird nächster Zeit eine Zu⸗ sammenstellung der Ursachen und Kosten der ver⸗ schiedenen Indianerkriege während der letzten 37 Jahre erscheinen. Der Verfasser, Herr A. H. Jackson, beginnt mit dem Kriege gegen den Schwarzen Falken(1831—32), dessen Kosten er auf einige 5,000,000 Doll. veranschlagt, und bei dem 400 Amerikaner den Tod fanden. Der Seminole oder Floridakrieg kostete 100,000,000 Dollar und 1500 Menschenleben; der Krieg gegen die Sioux in 1852 40,000,000 Dollar und 300 Menschenleben; der Krieg gegen die Cheyennes und Sioux in 1864 60,000,000 Dollar. Im Jahre 1867 brach der Krieg gegen die Cheyennes von Neuem aus und verschlang 15,000,000 Doll., ohne deßhalb beendigt zu sein. Die Indianer⸗ kriege auf der Abdachung gegen den stillen Ocean haben während der letzten zwanzig Jahre etwa 300,000,000 Doll. verschlungen; und zur Unter⸗ r rr sümmten sheilung diches Pe auch an. ilel st. ab Köl! Buch hal! Sliche 1 tar! Re war. nommen pro und erfolgt, meldelt die im! und die gekauft. gefunden ein keut Geständt —— Ver; 31800! lehrersei ardesten sollen a den ver dingung untetze. mit der Subt Einft Fried versehe den II. stin mt Ir Ned a 3184 anfang des d 1 drückung der Indianer Unruhen im Territorium Neu-Mexico wurden 150,000,000 Doll. ausgege⸗ ben. Ein niedliches Sümmchen! «Friedberg. Wie man vernimmt, werden vom kommenden Neujahr an auf der Main⸗Weserbahn die Retourbillete drei Tage Gültigkeit haben. Wer in einem Zug ohne Karle betroffen wird, bat außer dem Preise für die befahrene Strecke 10 Silbergroschen(35 kr.) Strafe zu bezahlen. Die Waggons vierter Klasse werden wieder eingeführt.. Frankfurt. Mit Anfang des nächsten Jahres wer— den bier durch den ärztlich-physicalischen Verein tägliche Messungen des Grundwassers dorgenommen werden. Herr Mechaniker Seelig ist mit der Anfertigung der desfallsigen Apparate zum Messen(Schwimmer) betraut. Die Ein⸗ richuing ist der Art, daß jede Familie täglich das Steigen und Fallen des Grundwassers auf ihrem Territorium messen kann. Mainz. Der biesige Anzeiger will die zuverlässige Mittheilung erhalten haben, daß die ehemals Herzoalich Nassauischen Landesbanknoten und Landes-Cred't-Cassen⸗ scheine ibre Gültigkeit als Zahlungsmittel mit Ende dieses Jahres verlieren und nach diesem Termin nur noch an be— siimmten Cassen eingelöst werden. Es dürfte diese Mit⸗ theilung für das Publikum gewiß von Inkeresse sein, da dicses Papiergeld in hiesiger Gegend vielsach circulirt und auch an hessischen öffentlichen Cassen bisher als Zahlungs— mittel stillschweigend zulässig war, was wohl für die Folge auch nicht mebr der Fall sein wird. Köln. Am Sonntag den 13. Dez. fand man den Buch balter des Hauses Nachtigall im Comptoir, sieben Siiche in der Brust, ermordet, während der Commis Karl Robert Brebeck in einem Nebenzimmer eingeschlossen war. Dieser wurde sofort wegen Verdachtes in Haft ge— nommen. Bis dahin plaidirte man in der Unterhaltung pro und contra Brebeck. Heute aber ist die Enischeidung erfolgt, und zwar zu Ungunsten des Inhaftirten. Es meldete sich nämlich ein Schlosser an, welcher die Meisel, die im Nachtigall'schen Hause gefunden worden, erkannte und die Erklärung abgab, daß Brebeck dieselben bet ihm gekauft. Ein zweiter Mann constalirte, daß Brebeck das gefundene Dolch messer bei ihm erstanden. Da war an ein Leugnen nicht mehr zu denken, und es ersolgte das Geständniß. Theater in Friedberg. Wir haben seither mit unserm Urtheile über die Leistungen der diesjährigen Theatergesellschaft zurückgehalten, weil noch immer Veränderungen im Personale bevorstan⸗ den. Nachdem dasselbe aber durch das Engagement des derrn Füsser, zu welchem wir Herrn Kern aufrichtig Glück wünschen können, wieder complet geworden, drängt es uns einige Worte der Anerkennung zu sagen. Im Anfange wollte der Theaterbesuch durchaus nicht ziehen, trotzdem gewiß Jedem die Leistungen der früheren Kern'— schen Gesellschaft noch lebhaft in Erinnerung sind. Erst nach einem ker nigen Schmerzensschrei des Herrn Direc— lors begann man sich für das Theater zu interessiren und wer seither dasselbe besucht hat, wird es gewiß nicht zu bereuen gehaht haben. Frau Kern fleht noch in gutem Andenken von früher und bewährt ihren alten Ruf auf's Neue; Frl. Blick ist eine gute Soubrette, entfaltet einen so lebensvollen Humor, tanzt so schön, daß man schon entschuldigen kann, wenn einige Herren, am Proscenium stehend, sich so gefährlichen Augenblicken überlassen, denn so ein Blick aus nächster Nähe— wie anzichend und fesselnd mag er sein; Herr Füsser hat uns namentlich als„Engländer“ und„Satan“ sehr gut gesallen; Herr Hagen ist in einigen Rollen: z. B.„Amtmann“„Pipi⸗ fax“ ꝛc. ausgezeichnet. Was sollen wir schließlich von Herrn Stotz sagen? Alles ist in wenigen Worten ausge— drückt: Er erfüllt die erste Bedingung, die man an einen guten Komiker stellt,— man lacht schon, wenn er sich nur blicken läßt. Mit solchen Kräften läßt sich schon elwas machen und Herr Kern hat dies auch durch seine letzten Vorstellungen gezeigt. Wünschen wir ihm deßhalb für die Feiertage ein recht volles Haus; das ist ihm gewiß die liebste Weihnachts bvescheerung. r. Literarisches. Die„Spinnstube“ von Horn anzukündigen, oder sie gar empfehlen zu wollen, wäre vergeblich; sie ist überall bekannt, und in jeder Familie ist ihr seit Jahren schon ein gastlich Plätzchen gesichert, als einem lieben alten Freund, dessen Wiedererscheinen bei jeder Jahreswende gern gesehen wird. Und dieser Freund ist kein undank⸗ barer Gast! Reichlich vergilt er durch schöne Geschichten, die er erzählt zu Nutz und Frommen für Jung und Alt. Setzt„der alte Schmiedjakob“ das Käppchen zurecht und thut ein paar kräftige Zlige aus seiner Stummelpfelse, dann wird's mäuschenssill im Kreise und Alles lauscht mit gespannter Erwartung. Mit ein paar Bemerkungen hat er seine Zuhörer auf den Schauplatz seiner Er ählung versetzt, und nun sind sie Zuschauer der Ereignisse, ihre Theilnahme baran wächst, ihre Freude oder ihr Nerger darüber wird lebhafter, und wenn er aufhört, so haben sie für Geist und Herz einen Gewinn gehabt, sie waren nicht blos angenehm unterhalten. Wie er das fertig bringt? Das ist mit zwei Worten nicht leicht zu sagen. Er erzählt eben volksthümlich. Was er bringt, ist aus dem Volksleben heraus, dessen Art zu denken, seine An- schauungs- und Sprechweise dabei den wabrsten Ausdruck findet, und seine grundgute, ächt deutsche Gesinnung gibt seinen Worten die rechte Weihe.— Das gilt auch von dem vorliegenden Jahrgang der„Spinnstube“ für 1869, der mit hübschen Erzählungen, wie die:„An der Ciemens⸗ kirche“,„Eine Geschichte aus dem bad. Schwarzwald“, „Kapital und Zinsen“ und mit netten Bildchen dazu in gewohnter Weise ausgestattet ist.— Fast mit Wehmuth aber nehmen wir nunmehr so einen Spinnstuben-Jahrgang zur Hand. Der Versasser, W. O. v. Horn, der Volks⸗ schriftsteller von entschiedenster Berufung, hat die Feder für immer niedergelegt und ist heimgegangen. Was die „Spinnstube“ jetzt noch bietet, ist aus seinem Nachlaß. Möge derselbe noch recht reichhaltig sein! Für die Abgebrannten in Laisa sind außer den in den Nr. 96, 102, 106, 112 und 123 dieses Blattes veröffentlichten Beträgen an weiteren Gaben eingegangen: aus dem evangel. Kirchenfonds zu Wohn⸗ bach 10 fl., von Herrn Pfarrer Becker in Bruchenbrücken 2 fl., und die in Münzenberg und Trais-Münzenberg ge⸗ sammelten 11 fl. 45 kr. Indem ich hiermit allen denjenigen, welche mit ihren Gaben, im Ganzen sich auf die Summe von 623 fl. 13 kr. belaufend, das Elend der Unglücklichen zu mildern gesucht haben, in deren Namen meinen Dank wiederholt hiermit abstatte, erkläre ich die Einsammlung mit dem Anfügen geschlossen, daß die Nachweise über die Ablieferung der empfangenen Beträge jeder Zeit bei mir eingesehen wer⸗ den können. Friedberg den 22. December 1868. Trapp, Negierungsrath. Vergebung von Bauarbeiten. 3180 Die zur Einfriedigung des Hofes des Schul⸗ lehrerseminares zu Friedberg erforderlichen Bau- arbeiten veranschlagt: Maurcrarbeit 102 fl. 26 kr, Steinbauetarbeit 29„ 2 Schlosserarbeit 350„ 50„ Welßbinderarbeit 11 20 Pflafterarbeit 8 L sollen auf dem Submisfionswege an die Wenigstfordern den vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Be · dingungen liegen von deute an auf dem Bürcau der unterzeichneten Stelle offen, woseldst auch die Offerten mit der Aufschrift: Submisfion zur Uebernahme der... Arbeiten bei Einfttedigung des Hofes des Schullehterseminars zu Friedberg 19 verseben, verfiegelt und frankirt bis spälestens Montag den 11. Januar 1869, Vormittags 10 Ubr, eingereicht sein müssen. Friedderg am 22. Dezember 1868. en mee Frtedberg ( u Mobiliar, Vieh-, Schiff⸗ und Geschirr-Versteigerung. 3184 Dienfiag den 5. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der Wtitwe des verstorbenen Oetonomen Andreas Panstein dahier in deren Bthausung in der Haagkstraße 2 gute braune Wallachpferde, 1 Kuh, 2 trächtige Rinder, 2 voll⸗ ständige Wagen, Pflüge, Eggen, mehrere Pferdegeschirre, 1 Strobbank, 1 Fruchssegmühle, 1 Dickwurzmühle, 1 Wasserfaß, 1 Wagentuch, 1 Partie gute Ketten und Perseile, 1 Butterleier, circa 40 Ceniner Dickwurz, 6 Fuder Waizen⸗, 12 Fuder Gerste⸗ und Haferftroh, 1 Sopha, Tische, Stühle, Commode, Bettstellen, Schränke, sowie sonstige Daus⸗, Küchen und Oeconomiegeräth⸗ schaften öffentlich meistbietend gegen Baarzahlnung ver⸗ eigert werden. 5 Fkledberg am 22. Dezember 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Mobiliar ⸗Versteigerung. 3185 Dienftag den 29. Dezember d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesigem Ratbhause die zum Nachlasse des verstorbenen Joseph Depireux gehörenden Mobi · lien, bestehend in Tischen, Stühlen, Commode, Schränken, 1 Sepha, Weiß zeug, Bettung, Kleidungsflücken, Glas und Porzellan, sowie sonstige Haus- und Küchengerätb⸗ schasten öffentlich meisibietend gegen Baanzablung ver⸗ fleigert werden. Friedberg am 23. Dezember 1868. i Großberzogliches Ortsgericht Frledberg Fou car. Ein braves Dienstmädchen 5 Gulden Belohnung 3160 Demjenigen, welcher mir Auskunft geben kann über einen am vergangenen Mittwoch im Windecker'schen oberen Lokale zu Friedberg entwendeien spanischen Rohr stock mit Hirschgriff und gravirter Platte mlt Hirschbild. Nieder ⸗Wöllstadt. L. Wehrheim. Beachtenswerth! 1761 Unterzeichneter besitzt ein vortteffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwäche⸗ zuflände der Harnblase und Geschlechtsorgant. Specialarzt Dr. Kirchhoffer, in Kappel dei St. Gallen(Schweiz.) Bad Nauheim. 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Maier sche weiße Brust-Syrup mich, sowie meinen 12jährigen Sohn von einem sehr heftigen Husten und Brusibeschwerden ganz und gar befreit hat, wofür ich den Herren Fabri— kanten meinen besten Dank sage. Parwischken in Ostpxeußen. Friedr. Weißel, Gutsbesitzer. Accht zu haben bei Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. Dr Ai(=( Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 22. December. Waizen 11 fl. 30 kr., Korn 8 fl. 45 tr.; Gerste 7 fl. 45 kr. z Haser 5 fl. 45 kr. Frankfurt, 21. December. Waizen 1. er. Kor! 10 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 10 lr. Grünberg, 19. December. Waizen 11 fl. 28 tr.; Korn 8 fl. 33 kr.; Gerste 7 fl. 20 kr. Hafer 5 fl. 10 e Molter 7 fl. 58 kr.; Erbsen 10 fl. 14 kr.; Wicken— fl. — tr.; Saamen— fl.— kr.; Kartoffeln 1 fl. 50 kr. Mainz, 18. Dec. Waizen 11 fl. 20 tr.; Korn 9 fl. 8 kr.; Gerste 7 fl. 18 kr.; Hafer 5 fl. 41 kr.; Kartoffeln 2 fl. 24 kr. Roggenstroh per 100 Gebun, 3186 wird gesucht. F. Soldan, Seminarlehrer. 25 fl.— kr. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangtlische Gemeinde. Christfest. Erster Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Schaub. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmiuags: Herr Candidat Reusch. Zweiter Festtag. Gottesdieust in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candldat Seipp. Gottesdienst in der Burgkircher Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmlitags: Herr Candidat Sommerlad. Sonntag den 27. Dezember 1868. Pfarramtowoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Brand. Nachmittags: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Burgkirchetr Vormittags: Herr Candida Weckerling. Nachmittags: Fällt wegen Unwohlseins aus. re. ͤ — *.⁰—. V N „r c Die erwartete Sendung Lahrer Hinkende Vote ist eingetroffen und sind Exemplare nun wieder zu haben bei 2 a Bindernagel& Schimpff. W Salvator⸗ in der Hofbrauerei von Erp 3175 3179 während der Feiertage bei Ph. Windecker. — 8 Bad Uauheim. 3147 Am zweiten Weihnachtsfeiertag gut besetzte T 1 K an m. M wozu ich freundlichst einlade.— Anfang 4 Uhr. D. Fritz. Hötel Trapp. Freitag den 1. Januar 1869 Großes Concert, ausgeführt von dem ganzen Musik- Corps des J. Jägerbataillons. Anfang 4 Uhr.— Entrée für Damen 9 kr., fuͤr Herren 12 kr. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ganz ergebenst ein L. E. Trapp Nachf. Einladung zur Versammlung der deutschen Kortschrittspartei in Hessen Friedberg am Sonntag, 27. December im Saale des Hotel Trapp. i Fa Beginn der Versammlung: orei Uhr Nachmittags. Die Mitglieder und Freunde der deutschen Fortschrittspartel in Hessen werden zu recht zahl⸗— reichem Besuch aufgefordert. Tagesordnung: Organisation dee Fortschrittsvereius, Besprechung der Gemeinde- Verhältnisse und Wahl eines Reichstags⸗ 55 1010 Abgeordneten für den 2. oberhessischen Wahlbezirk. Einige Mitglieder des Landes ausschusses von Dar m sta dt und Mainz haben ihr Erscheinen zugesagt. Mein Luger in allen Atten Geschäftsbüchern 3153 bringe ich in empfehlende Erinnerung. Ph. Garde 3181 3128 in Tagesordnung: 3154 zu billigen Preisen bei Ph. Garde. Palmkuchen oder Palmmehl. Lefaucheux-Cewehre 3177 Von den laadwirtbschaftl. Vereinen anerkanntes, 3183 zu ren billigsten Preisen, unter Garantie für zur Kütterung, statt Oelkuchen, ergiebigeres Milcherzeug⸗ d ren Aechtbeit, halten in großer Auswahl empfobien niß, hält stets frisches Lager dick von der Müble riedberg. H. Engel& Sohn, Turn verein. 3144 Samstag den 26. d. M., Abends ½8 Uhr be⸗ ginnend, findet im Saale des potel Trapp ein Turner-Sall statt, zu dem alle Mitglieder des Vereins hiermit ein⸗ geladen werden. Fremde können nur gegen Einlaßkarten eingeführt werden, welche bis zum 26. Vormittags bei dem Vor⸗ standsmitglied rn. Jos. Hoffmann zu erwirken sind. Gesellenball 3155 Sonntag den 3. Januar 1869 im Saale des Hotel Trapp. Mitglieder werden freundlichst ein⸗ geladen. Der Vorstand. Karten können an der Kasse verabfolgt werden. * e,, üödel Sänger-Ball in Södel. 3166 Sonntag den 27. Dezember, als am drtltten Weihnachltsfeiertag, findet in dem Saale des Unter⸗ zeichneten ein Sängerball statt, wozu sreundlichst ein⸗ ladet Karl Schneider. Tan z mu ik. 3157 Den zweiten Feiertag findet bei Unterzeichnetem gut besetzie Tanzmufik statt, wobei ein guter Aepfeiwein verzapft wird, wozu freundlichst einladet Dorbeim den 22. Dezember 1868. Christian Hofmann. Aerztlicher Verein. 3150 Nächsse Versammlung, Dienstag, 5. Januar. Tagesordnung: Fortsetzung der Besprechung über Croup und Dipbtberitis. Theater in Friedberg im Saale zu den drei Schwertern. Samstag den 26. Dezember. Robert und Bertram, oder: Die lustigen Vagabonden. Posse mit Gesang und Tanz in 3 Abthetlungen vzn Bäder. Sonntag den 27. Dezember. Kieselack und seine Nichte vom allet. Posse mit Gesang und Tanz in 3 Abtbetlungen und 7 Bilderr von A. Weirauch. Mustk von Conradi. W. Kern, Theater⸗Director. Uum de Jamaica! Arge de Batavia! und feinste Punsch⸗Essenzen! bei Wilh. Fertsch. Feinsten Vorschuß 3020 zu 15 kr. bei Friedberg. 2945 Löb Strauß. Photographien 3149 jeder Art finden in Reichelsbeim bei Herrn W'U Gros Sonntag und Montag(tei günstiger Witterung) von Morgens 9 bis Nachmittags 2 Uhr noch kurze Zeit statt. W'eBurck. Ein Pferd 3170 ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d, Bl. Danksagung. 3178 Allen Denen, welche unsern unvergeßlichen Gatt n und Vater Cbristian Glockengieser zu se ier letzien Ruhestätte ße eiteten, sagen wir unsten tiefgefühlten Dank. Friedberg im Dezember 1868. Die trauernden Hinterbl'ebenen. 2 Stahl Wittwe. Büchsenmacher. Verantw. Red.: Hermann Schimpfjf. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Die nächste Nummer d. Bl. wird Dienstag den 29. d. (Hierzu Unterbaltungsblast Nr 52 und eine Beilage). . Mts. ausgegeben. Orlen d Deulschl für Elfe ir bloß Die mittelt bis 25 7 über 25 b Beim leltrauden Anwendu sitgeluug Pos Ann und Emy nemals Um sender d undeclar geräumig Scheuer, firaße ge. land end ö tie ein. urnat. tei Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 1 152 Aufforderung an die Versender, von der undeclarirten Ver— packung von Geld in Briefe ꝛc. Abstand zu nehmen. 3145 Zur Uebermittelung von Geld durch die Post unter Garantle, bietet sich die Versendung des declarirten Werthbetrages in Briefen und Packeten, oder die Anwendung des Verfahrens der Post-Anwel— sung dar. Bei der Versendung von Geld in Briefen oder Packeten, unter Angabe des Wertbbetrages, wird außer dem tarifmäßigen, nach Entfernungsstufen und resp. nach dem Gewichte zu berechnenden Fahrpostporto eine Assecuranz⸗ Gebühr für den declarirten Werth er— doben. Dieselbe beträgt dei Sendungen, welche nach Orten des Norddeutschen Postbezirks, sowie nach Süd- Deutschland oder Oesterreich gerichtet sind: unter und bis 50 Thlr. + 87 fl. 30 kr. für Entfernungen bis 15 Meilen 2. * 5 über 15 bis 50 Meilen 4 kr., für größere Entfernungen 1419 über 50 bis 100 Thlr. = 87 fl. 30 ke. bis 175 fl für Entfernungen bis 15 Meilen 4 fr., 72 5 über 15 bis 50 Meilen GN für größere Entfernungen 1. Zum Zwecke der Uebermittelung der zahlreichen kleinen Zahlungen iß das Verfahren der Post Anwelsung, welches sowohl innerhalb des Gesammtgebiets des Nord- deutschen Postbezirks, als auch im Verkehre mit Bapern, Württemberg, Baden und Luxem- burg zulässig ist, wegen der größeren Einfachheit vor— zugsweise zu empfeblen. Die Gedudt für die Vermittelung der Zahlung mittelst Post⸗Anweisung beträgt: bis 25 Thlr.= 43 fl. 45 kr. überdaupt 1 I über 25 bis 50 Thlr. 43 fl. 45 kr. bis 87 fl. 30 kt. uberhaupt 14 kr. Belm Gebrauche einer Post-Anweisung wird das zeitraubende und mübsame Verpacken des Geldes, die Anwendung eines Couverts und die fünfmalige Ver⸗ siegeluug völlig erspart. Auch bietet das Verfahren der Post Anweisung den Vortheil, daß zwischen dem Absender und Empfänger Oifferenzen über den Besund an Geld niemals erwachsen können. 5 Um so mehr darf die Postbehörde an die Ver— sender die erneuerte Aufforderung richten, sich einer undeclarirten Verpackung von Geld in Briefe oder Packete zu enthalten, vielmehr von der Ver- sendung unter Werthsangabe oder von dem Ver⸗ fahren der Post⸗Anweisung Gebrauch zu machen. Darmstadt den 15. December 1868. Der Ober⸗-Post⸗- Director Va hl. Hofraithe⸗ und Güter⸗ Versteigerung. 2909 Montag den 11. Januar 1869, Vormittags 10 Uhr, sollen in biesigem Rathhause die Immobilien des Friedrich Jakob Schäfer dahier, dessebent in elner geräumigen zweisckigen Hofraulbe, Hintergebäuden, Scheuer, Stallung und Hausgarten, in der Ludwigs · flraße gelegen, sowie dessen sämmtliche Gärten, Acker⸗ land und Wiesen öffentlich meistbletend verstelgert werden. Friedberg den 26. November 1868. In Auftrag Groß berzoglichen Landgerichts Frtedberg OGroßherzogliches Ortsgericht Friedberg Bene a r. Versteigerung einer Hofraithe und Lohgerberei zu Friedberg. 3066 Montag den 28. December d. J., Vormittags 11 Uor, sollen im hiefigen Rathbause auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Lohgerbermeisters Kar! Spamer dahler die demselben zustehenden Immobllien nämlich: Flur. Nr. Kistr. Gemarkung Zricdberg. 215 75 Hoffaithe in der Usaer⸗Vorstadt, 2 215,5 6,6 Gerbhaus daselbst, 2 2014,33 22,5 Grabgarten daselbst öffentlich meifibietend versteigert werden. Sowohl die Hofraithe als auch die Gexrberet und die dazu gehörenden Nebengebäude befinden sich in sehr gutem baulichen Zustande und find in einer ear freund⸗ lichen Lage in unmittelbarer Nähe der Stabl und der Elsenbahn am Usa⸗Flusse belegen. Zriedberg am 10. December 1868. Großberzogliches Ortsgericht Frtedberg zouc ar. Clacé-andschuhe Je. In die Mathildenstiftskasse zu Friedberg können jeden Mittwoch, Vormittags, Kapitalien zu 4% Zinsen eingene 9 werden. 5 Braunkohlen⸗Verkauf. 3169 Auf den Fürstlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim, Dornassenheim und Wölfersheim beginnt am 1. Janua eine neue, bis Ende Mai laufende und mit einer Zahlungsfrist bis zum 30. September 1869 ver⸗ bundene Creditpertode. Da in Dornassenheim nur noch ein sebhr geringer und auch in Weckesheim kein sehr großer Vorrath mehr vorhanden ist, so werden diejenigen verehrlichen Kohlenconsumenten, welche noch von diesen Werken Kohlen zu beziehen wünschen, ersucht, solche dbaldmöglichst abholen zu lassen. Grube Weckesheim den 20. Dezember 1868. Fürstliche Bergverwaltung Ker 8 Ve r. Oeffentliche Aufforderung. 3182 Die in Nr. 146 d. Bl., Ins. Nr. 3009 benannten Personen oder ihre Erben wollen die dort angegebenen und auf ihre Namen in den Flur- oder Grundbüchern eingetragenen Immobilten veräußern, ohne ihr Eigen- thum daran urkundlich nachweisen zu können. Auf Austehen derselben werden Alle, welche aus irgend einem Grunde Eigenthums- oder sonftige An: sprüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, andurch aufgefordert, diese so gewiß binnen sechs Wochen, von heute an, bet unterzeichneter Gerichtsstelle geltend zu wachen, als sonst ohne Rückficht darauf den Ver⸗ auberungs Urkunden die gerichtliche Bestättgung ertheilt und der Eintrag der Erwerbtitel in das Mutations: Verzeichniß versügt werden wird: Naubeim am 7. November 1868. Großberzogliches Landgericht Nauheim Uhr ch. Bekanntmachung. 3159 Un bei Trauungen in der hiesigen Stadt. kirche in Zukunft jede Störung zu vermelden, baden wir Zolgendes angeordnet: 1. Es soll dei Trauungen nur der Haupteingang der Kirche geöffnet werden. 2. Kinder, welche nicht in Begleitung von erwachsenen Angebörtgen kommen, und Persouen, welche nicht so gekleidet find, wie es sich für die Thellnahme an einer gottesdienstlichen Handlung geziemt, sollen nicht zugelassen und nöthigenfalls an der Kirchthüre zurückgewiesen werden. 3. Diejenigen, welche der Trauung beiwohnen, sollen nicht in den Gängen der Kirche und insbesoydere nicht in der Umgebung des Altars, sondern in den Kirchen; dänken ihren Platz nehmen. Dabei ist jedoch die vorderste Bauk auf beiden Seiten des mittleren Ganges zunächst dem Altare für die Angehörigen des Brautpaares un— besetzt zu lassen. 4. Eo wird erwartet, daß die der Trauung Bei— wohnenden ihre Plätze nicht verlassen, bevor der Segen gesprochen und die Handlung völlig beendigt ist. Vorstehende Bestimmungen geiten auch für die Trau⸗ ungen in der Burgkirche, sowelt sie hier anwendbar sind. Wir glauben die Erwartung aussprechen zu dürfen, daß die Glieder der Gemeinde diesen Anordnungen im In⸗ teresse der kirchlichen Ordnung gern nachkommen werden. Friedberg am 22. December 1868. 3152 Mittwoch den 30. December d. J., Nachmittags um 2 Ubr, soll die hiesige miiten im Ort gelegene, mit zwel Mahlgängen eingerichtete Müble und die dazu gehörigen Gebäulichkeiten nebst 238[OK lftr. Grabgarten dei der Hofralthe, sowie ein Grabgarten von 225[OKlftr. und ein desgleichen von 228[Klftr. haltend, nabe beim Ort, und eine beim Ort liegende Wiese von 1352 ◻0Klftr., unter den bei dem Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen zum dritten⸗ und leßztenmale durch Großherzogliches Ortsgericht dahter öffentlich und meist⸗ bletend versteigert werden. Lindheim am 21. December 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Altenstadt. Fr. Bechthold, Massecura tor. Faselechs ⸗Versteigerung. 3171 Dienstag den 29. d. M., Nachmitttags um 1 Ubr, soll auf dem biesigen Bürgermeisterti-Bürkau ein zum Schlachten geeigneter Faselochs öffentlich meist⸗ bletend versteigert werden. Ober⸗Mörlen am 22. Dezember 1868. Großherzogliche Senne Ober-Mörlen Je dc e l. Doctor Cronfeld Specialarzt für N22 8 Epilepsie in Berlin, Linienstrasse 149, heilt die Fallsucht Auswärts brieflich. 2944 nach neuester, bewährter Methode. Bekanntmachung, Hol zversteigerung im Großherzoglichen Domanialwald Burgwald der Oberförsteret Ober ⸗Nosbach betreffend. 3156 Mittwoch den 6. Januar 1869, wird das nachverzeichnete Polz im Schlag Nr.[des Burg⸗ waldes der öffenttichen Versteigerung au die Meißbieten⸗ den ausgesetzt: Brennholz. 5 Stecken Eichen-Scheitbolz 8 Buchen⸗, 13¼ Stecken Birken Eichen 6 Stecken Nadel⸗Prügelbolz, 2 Eichen⸗, 5½ Siecken Nadel⸗Stockholz. 1750 Wellen Buchen-, 5800 Wellen Birken-Eichen⸗, 2100 Wellen Nadel-Reiserholz. Bau⸗, Werk⸗ und Nutz bolz. 73 Stück Eichen Stämme dis 17¼“ Durchmesser und 35“ lang, I Birken⸗Stämme, bis 7“ Durchmesser und 317 lang, 152„ KLärchen⸗Stangen. Der bedachte Schlan liegt links— nahe am Weg, welcher vom Straßbeimer- nach dem Hasselhecker⸗Pof führt. Die Bersteigerung deginnt Morgens 9 Uhr mit dem Bau-, Werk und Nutzbolz. Ober Rosbach den 21. Dezemder 1868. Großherzogliche Oberförßerei Ober⸗Ros bach Beingmann Bekanntmachung. 3158 Mittwoch den 30. December 1868, Morgens 10 Uhr, soll die Hofratthe der verledten Kaspar Weisels Ebeleute dahiet, in welcher seither mit gutem Erfolg Wirtbschaft betrieden wurde, 83 Klafter haltend, nebst circa 212 Klafter Gärten auf sechs Zabre öffent- lich metstbtetend verpachtet werden, wobei bemerkt wird, daß die Wlrthschaftstische und Bänke im Hause ver- bleiben können. Sodann wird am genannten Tage die Versteigerung der Mobilien sortgesetzt und wird desonders bemerkt, daß 14 Eichen- und Eschendohlen, 3“ dick, sowie eine Parthie Küferbolz, ein vollftändiges Küferhandwerkszeug, sämmtliches Küchengerätbe, über 100 Weirgläser, Flaschen ꝛc. ꝛc. zur Verfleigerung kommen. Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche For- derungen an die verstordenen Faspar Weisels Eheleute zu machen haben, aufgefordert, solche innerhalb 4 Wochen von heute an bei dem Vormund Ederbard Tönges V. dahier geltend zu machen. Steinfurth am 21. December 1868. In Auftrag OStoßberzoglichen Landgerichts Nauheim Groß herzogliches Ortsgericht Steinfurth Schultbeis. Holz-Versteigerung. 3172 Die am 11. d. M. im diesigen Gemeindewalde abgehaltene Holzversteigerung dat die Genebmigung er⸗ balten und ist der erste Abfahrtstag auf Mittwoch den 30. d. M. feffgesetzt worden. Ober-Mörlen am 22. Dezember 1868. Großherzogliche 1 1 Ober⸗ Mörlen Ec el Bekanntmachung. 3174 Im Ober ⸗Rosdacher Gemeindewald, Distriet Salzberg, wird Mittwoch den 30. d. M. folgendes Holz oͤffentlich meifibietend verfleigert: 25½ Stecken Kiefern Scheitdolz, 47%„„ Prügelpolz, 71 15„ Stockzolz, 2464 Wellen Kiefern Reiserbolz, 472 Stück Kiefern Stämme von 15 bis 607 Länge und 6 dis 18 Zell Durchmesser, 231 Kiefern⸗Stangen 15 bis 40“ lang und 3 dis 5“ Durchmesser. Die Zusammenkunst und Anfang der Versteigerung Worgene 9 Uhr an ver steinernen Brücke. Ober⸗Rosbach am 15. December 1868. Großberzogliche Bürgermeisterei Ober Rosbach Blecher. 0— b 8 40 H stei 1 Restauration„Nürnberger Hof.“ Holzversteigerung 8 1 2658 Der ergebenst Unterzeichnete empfiehlt sein neu eingerichtetes Etablissement im Fürstlichen Schloß wall zu Hungen. N dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefälligen Rücksichtnahme. 511 Montag den 4, Januar. J. Nachmittags! ur, 8 5 8 8 sollen bei hiesigem Schlesse 198 Nummern RNutzholz⸗ Kräftiger Mittagstisch ä 14 und Is kr. Parterre. babes ng Een, alen“ Seger e 9. A N 2 eflehend au en, Fichten, B„inden,. Table d höte à 30 kr. von 120 Uhr tim ersten Stock. beeren, Seen, Mieten, Kiscen K, joe 15 Wein, Bier, Apfelwein ꝛce. 1„„ e Besonders empfehle ich auch meine 5189 8*„„ 5 3 2.* 5* 17 eisholz, Localitäten zum Logiren fle e, Ne e 3 9 7 e 17 werden. ö 5 en 0 5 nter dem Nutzholz befinden sich 30 Buchenstsämme sowie N 80 Ausspannen zu billigen Preisen. 12 r a eänge und 1828“ Durchmesser, welche— rankfurt a. M. ehr gut zu Laufbohlen für Eisenbahnarbeiten eiggen, 2 F. Hieronymus. Da das Hol: unmittelbar an der Frledgefsse e 3187 Zum Abonnement auf das mit dem 1. Januar 1869 beginnende Neu⸗Abonnement für den 1 1 10 lagert, so kann dasselbe jederzeit ab⸗ 6 8 7 Hungen den 22. Dezember 1868. Dina Frankfurter Anzeiger rte, nenten f laden wir er gebenst e hn. 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Pos⸗Au FP fact: Lü eue Mitteldeutsche Zeitung f treten.— Die Reue Mitteldeutsche Zeitung wird im Allgemeinen es sich angelegen sein lassen, die Holzhau bei Frauenstein im Kgr. Sachsen. III. Tagesgeschichte nach bessen Quellen, in objeetiver Darfstellung, mit strenger Vermeidung jeder Leiden⸗ Herrn R. F. Daubitz, n einer Pe schaftlichkeit und tendenziöser Färbung mitzuteilen und ihre Leser fortwährend von allen wichtigen Vorkommntissen Berlin, Charlotienstraße 19. beltessen im Lausenden zu erbalten, wobei sie besonders auf Raschhelt der Nachrichten ihr Augenmerk richten wird. 3163 Seit vielen Jahren schon quälte ich mich Annahm Interessantt Tagesfragen werden in den dettartikeln desprochen. Allwöchentlich soll die politische mit Magenbeschwerden, die von Zeit zu Zeit so belehtne Umschau die bedeutenderen Erelanisse recapituliren und ein möglichst zutreffendes Bild der politischen auftraten, daß ich keine Nacht ruhigen Schlaf hatte. sonen, fe OGesammtlage dieten. Die Größe und Macht Deutschlands ist die Grundlage des politischen Programms abe gegen dieses so lästige Uebel vielfach ver⸗ euhallen der Zeitung: geordneter Ausdau der staatlichen Verhältnisse auf dem Boden der thatsächlichen, durch die Acne t Fa 185 ordnete Mittel, die mir schweres Geld kosteten, IV. Geschichte gegebenen uflände. ebraucht, ohne irgend einen Erfolg gebabt zu haben. haben e 8 Im Besonderen wird die Neue Mitteldeutsche Zeitung allen Vorgängen im politischen, soctalen N 3000 50 ich eit einiger Zeit ares i von dem S indufttellen zc. Gebiet in denjenigen Landestheilen der Monarchie übre Aufmerksamkeit widmen, deren Mittelpunkt vielen Seiten angerathenen iqueur trinke Stade die Haupistadt Kassei in. Sie bat zu dem Zebufe in allen Städten des hessischen Landes Verbindungen(ich eninehme denselben aus Ihrer Niedeclage von hessen!! angtkatpft und wird im Stande sein, bierüber die zuverlässigssen Mittheilungen zu dringen. Auch füt ihre: 5 g b d N Philipp 33 5 und N ee 8 4140 1 garantiren. F. Richter in Frauenstein), efin e ich Kreisba n dem Feuilleton der Neuen tteldeutschen Zeitung wud die Unterhaltungsleklüre ebenso i 15 diesc bedacht sein, wie dle Würdigung aller hervorragenden Etscheinungen der Kunff, Literatur ꝛc. eine Stätte 3 mich sehr wohl, 1 Schmitzen 1 8 bei dem Den Leifungen der Kasseter Hofbübne werden die periodisch wiederkehrenden Kasseler Bühnenbesprechungen]] bedeutend nachgelassen und habe ich auch jetzt wieder Rüchsich gewidmet sein. Das Kunftleben in Kassel soll überhaupt der Mittelpunkt dieses Theiles der Zeitung bilden. einen ruhigen Schlaf. 5 kreuz 2 1 94 auch in eee alle 1 9 Verkommnisse in der deusschen Kunst⸗ Ich kann daher aus entli Uederzeugung ble evangel. esonders in der eate: und usikwelt Erwähnung finden.* j 1 2 zweiter 9 Angemessene Beiträge, namentlich aus Hessen, werden gern angenommen und nach diesen außerordent ichen, wohl dem P. 11 Befinden bonorirt. i f a thuend wirkenden Liqueur ale ein schulben 4 i 3 1 5 mit diesem Programm an die Oeffentlichkelt tretea, erlauben wir uns hiermit zum Abonnement reelles Hausmittel empfehlell und wiede 7 fein ö ergebenfi eingeladen. g. Klas 9 9 Kassel, im December 1868. 5 0 1 5 ihn auch bei mir nie wieder ausgehen lassen, denn e 1 Die Redaction der Neuen Mitteldeutschen Zeitung. er ist mir in Wahrheit ein Be dürfniß 9 9 1 Die Reue Mitteldeutsche Zeitung erscheint in Kassel täglich mit Ausnahme der Sonn- und geworden. Nehmen Sie c. Carl Zinke. silberne Feiertage. Das Abonnement kostet vierteljäprlich 1½½ Thaler, excl. Postaufschlag. Anzeigen: Einen Sgr. 0 0 für die Kleinzeilt oder deren Raum. Befsellungen können bei allen Poffämtern gemacht werden. In S. f 1 in der Expedition der Ueuen Mitteldeutschen Zeitung. Net (Luekhardt's Verlagsbandlung. St. Martinsplatz Nr. 1 und Königsstraße Nr. 22.) I k kn k. ender Worms Die„Reue Nitteldeulsche Zeitung“ wird regelmäßig mit den Vormittags Schnellzügen versandt. 80 ihm okurg⸗ 3167 Die Arabischen Gummi- Kugeln, bereiet von E i n 7 1 1 bro 1869 bang W. Stuppel in Alpirsbach, haben mir bei fl ch 9 1 sind bei Bindernagel& Schimpff in ihm von einen debt beftigen Hulle n, gegen welchen ich schon die 3096 von 300 bair. 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