. 14 * * n Dienst 2 ag den 24. Uovember. R 88 n* Anzeiger für Oberhessen. 0 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Aritdberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Auf den„Anzeiger“ kann man für die Monate November und December abonniren. Amtlicher Theil. Betreffend: Zusammenftellung des Obst⸗Erndteertrags im Kreise Friedberg vom Jahre 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beienheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Friedberg, Ilbenstadt, Nauheim, Ober-Florstadt, Friedberg den 20. November 1868. rser bei r pet. Ockstadt, Oes, Ostheim und Schwalheim. — Da sie unserer Auflage vom 28. August l. J.(in Nr. 103 des Anz. f. Oberhess), trotzdem solche unterm 2. l. M.(Nr. 130 des gedachten Anzeigers) in Erinnerung gebracht worden ist, noch immer nicht entsprochen haben, so geben wir Ihnen hierdurch nochmals auf, N den fragl. Bericht innerhalb 8 Tagen, bei Meidung von Ordnungsstrafe, hierher einzusenden. a p p. 1„% 8 Reglement, die Beaufsichtigung der Bäcker und Brodhändler betreffend. 4 Nachdem die Polizeitaxe für Bäcker und Brodhändler versuchs— 8 . weise in den Gemeinden des Kreises Friedberg, so weit solche noch in N 70 0 5 1 * 0 diesen bestandeg, aufgehoben und ein besonderes Reglement zur Beauf— das Gewicht der Bäckerwaaren betreffend. 1.— sichtigung der Bäcker und Brodhändler eingefuhrt worden ist, wird Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern — dieses Reglement auf Grund des Artikels 184 des P. St. G. vom 17. l. M., zu Nr. M. d. J. 12321, wird auf Grund des enz. mit Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom[Art. 185 d. P.⸗St.-G. hiermit verfügt: von den Bäckern und Brod⸗ . 17. l. M., zu Nr. M. d. J. 12321 auch in den Gemeinden Dorn-handlern in Dorn-Assenbeim, Dorheim, Nauheim, Reichelsheim, Roödgen . Assenheim, Dorheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwal, und Schwalheim darf das Brod nu in Laiben von 1, 2 u. 4 Pfund c. deim, wo solches noch keine Gültigkeit hat, für wirksam erklärt ausgeboten werden. und zu diesem Behufe verfügt: 3 6 5 * 10 Es ist den Bäckern und Brodhaͤndlern zu Dorn-⸗Assenheim, Szied barg den 20. Kepenber. 9 Dorheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim die Ver— Großherzogliches Kreisamt Friedberg 5 pflichtung auferlegt, die Preise und Gewichte, zu welchen sie ihre Trapp. Brodwaaren verkaufen wollen, von 14 Tagen zu 14 Tagen, und N zwar vor dem 1. und 16. jeden Monats, der Großherzoglichen —— Polizeiverwaltung zu Nauheim, in den 1 555. den Groß⸗ l erzoglichen Bürgermeistereien anzuzeigen. Brodhändler, welche außer— * 3 97 Wonne Bäckerwaaren verkaufen wollen, haben außerdem 5 Ne 9 le* ent, 6 2 die Anzeige auch bei dem Bürgermeister des Ortes, an welchem der die dem Brode aufzudrückenden besondeten Zeichen betreffend. b detg= Verkauf der Bäckerwaaren beabsichtigt wird, vor dem Beginn des Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern Geschäfts zu erstatten. vom 17. l. M., zu Nr. M. d. J. 12321, wird auf Grund des 2) Die Preisverzeichnisse für die Bäckerwaaren werden am 1. Art. 187 des P.⸗St.⸗G. hiermit verordnet: Die Bäcker zu Dorn— 1 und 16 jeden Monats, Morgens frühe, an dem für öffentliche Be. Assenheim, Dorheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwal⸗ kanntmachungen bestimmten Brette angeschlagen, können jedoch auch[heim haben jedem Laibe des von ihnen gebacken werdenden Brodes außerdem auf sonstige Weise von der Polizeibehörde und auch den den Anfangsbuchstaben ihres Vor- und Familien⸗Namens aufzudrücken. Gewerbtreibenden veröffentlicht werden. K Haben Bäcker gleiche Anfangsbuchstaben, so ist nähere Bezeichnung durch In Die zuletzt bekannt gemachten Preise bleiben stets so lange in[Beidrückung der Zeichen I., II. ic. geboten. Kraft, als sie nicht durch Bekanntmachung neuer Preise abgeaͤndert werden. Friedberg den 20. November 1868. Friedberg den 20. November 1868. b g a N Großherzogliches Kreisamt Friedberg Großherzogliches Kreisamt Friedberg end, Ter a p p. Tera p v. 277% Neglement. die polizeiliche Aufsicht über den Verkauf von Fleischwaaren im Kreise Friedberg betreffend. . f Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern J Preisen und Gewichten innerhalb der oben bestimmten Zeitabschnitte 10 vom 17. l. M., zu Nr. M. d. J. 12320, werden unter Bezug auf verkaufen. 0 Art. 184 des P.⸗St.⸗G. für die Gemeinden Dorn-Assenheim, Dorheim,§. 3. Die unterlasseue Anzeige der Preise und Gewichte zur f. Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim nachfolgende, fur] vorgeschriebenen Zeit bei der Lokalpolizeiverwaltungsbehörde zieht N die übrigen Gemeinden des Kreises Friedberg bereits bestandenen ebenso wie die Unterlassung der Aufhängung der Preisverzeichnisse 0 Bestimmungen über den Verkauf von Fleischwaaren eingeführt: in dem Verkaufslokale eine Strafe von 30 kr. bis 1 fl. 30 kr. nach sich. 95 1 6. 1. Der Verkauf von Fleischwaaren ist bis auf Weiteres§. 4. Die Preisverzeichnisse für die Fleischwaaren werden vom an eine Polzeitaxe nicht gebunden. N N ö II. und 16. jeden Monats Morgens frühe an dem fär öffentliche 1 9§. 2. Die Metzger sind jedoch verpflichtet, die Preise und die[Bekanntmachungen bestimmten Brette angeschlagen, konnen jedoch auch 751 Gewichte, zu welchen sie ihre Fleischwaaren in ihrem Wohnorte ver⸗ außerdem auf sonstige Weise von der Polizeibehörde und auch von 1 950 kaufen wollen, der Lokalpolizeiverwaltungsbehörde(Buͤrgermeisteret)[den Gewerbtreibenden veröffentlicht werden. 0 1 5 g ihres Wohnorts von 14 zu 14 Tagen und zwar vor dem 1. und§. 5. Die zuletzt bekannt gemachten Preise bleiben stets so 0 16. jeden Monats anzuzeigen, während Diejenigen, welche außerhalb lange in Kraft, als sie nicht durch Bekanntmachung neuer Preise ab— 4 i ihres Wohnortes Fleischwaaren verkaufen wollen, diese Anzeige bei[ geändert werden. f 2 der Polizeiverwaltungsbehörde des Orts, an welchem der Verkauf 5 6. Es steht den Gewerbtreibenden frei, die Preise nicht 9 der Fleischwaaren beabsichtigt wird, vor dem Beginne des Geschaͤfts allein nach Viehgattungen, sondern auch nach einzelnen Theilen des 5 zu erstatten haben. a a Viehes zu bestimmen. 5 Bei Vermeidung einer Strafe von 1219 fl., in Wiederholungs⸗ Friedberg den 20. November 1868. -* 9 fällen einer solchen von 3— 30 fl., dürfen die mit Fleischwaaren Großherzogliches Kreisamt Friedberg bandelnden Gewerbtreibenden nur nach jenen von ihnen festgesetzten Trapp. 5 1 7 Mit Bezugnahme auf vorstehendes Reglement wird weiter mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des zu Nr. M. d. J. 12321, auch für die Gemeinden Dorn⸗Assenheim, Dorheim, Nauheim, Reichelsheim, Roͤdgen und Schwalheim auf Grund des Art. 189 des P.⸗Str.⸗G. verordnet E an re Die Zugaben beim Fleischverkauf dürfen nur in Fleisch von Innern vom 17. l. M., e l. Zugabe ganz ausgeschlossen. gegenhandeln, verfallen in eine Strafe von 30 kr. bis 2 fl. Friedberg den 20. November 1868. derselben Gattung bestehen und das Verhältniß ¾ Pfund Zugabe zu 5 Pfund Fleisch nicht übersteigen. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch alle blutigen nicht genießbaren Stücke des Halses sind von der Metzger, welche diesen Vorschriften ent, Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Hessen. Darmstadt. Wie das„Mainzer Abendblatt“ aus sicherer Quelle erfährt, ist auf Wunsch Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs jede weitere Untersuchung gegen den Mitprediger Mitzen ius eingestellt, und wird derselbe seine Stelle als Lehrer an der hiesigen höheren Töchterschule behalten, was auch dieser Tage von der Majorität des hiesigen Gemeinderaths beantragt wurde. — Dem Königl. Preußischen Oberstlieutenant Zwenger aus Mainz ist das Commando des Großherzoglichen 4. Infanterie-Regiments über- tragen, und hat derselbe am Donnerstag seinen Dienst angetreten. Der Königl. Preuß. Major Schulz, welcher in demselben Regiment bisher als Bataillons⸗Commandeur functionirte, ist von hier wieder abcommandirt. Zwenger war im vorigen Jahre Justructor der zur Erlernung des preußi⸗ schen Exercitiums nach Mainz commandirten Offiziere und Unteroffiziere. S. Gießen. Samstag den 21. November, als an dem hundertsten Gedenktag von des großen Schleiermachers Geburt, hat die hiesige theologische Fakultät, der von Leipzig aus an alle protestantisch ⸗theologischen Fakultäten ergan⸗ genen Aufforderung Folge leistend, eine akademische Feierlichkeit in der großen Aula veranstaltet. Professor Dr. Nitzsch hielt daselbst vor den in großer Anzahl versammelten Dotenten, Studenten und Beamten aus hiesiger Stadt einen längeren Vortrag, worin er, von Charakter und Persön⸗ lichkeit des genialen Theologen, den er mit Recht seit Luthers Zeit den größten nannte, abstrahirend, sich mit seiner Würdigung als wissenschaftlichen Theologen und Philosophen fast ausschließlich be⸗ faßte.— Das laufende Wintersemester hat unsrer Hochschule drei neue Acquisitionen gebracht, näm⸗ lich für die juristische Fakultät Professor Dr. Re⸗ gelsberger aus Zürich und Privatdocent Dr. Zimmermann aus Darmstadt, für Philologie Privatdocent Dr. Clemm von hier. Preußen. Berlin, 20. Nov. Abgeord⸗ netenhaus. Auf den Antrag Guerard's erklärte der Minister des Innern: die Regierung stimme trotz mancher Bedenken, namentlich wegen Be⸗ fürchtung neuer Conflikte, dem Antrage auf un⸗ beschränkte Redefreiheit bei, weil dieselbe auch dem norddeutschen Reichstage gewährt sei, sie hoffe aber, die Schranken der Sitte würden die Schranken der Gesetze ersetzen. Nach kurzer De⸗ batte wurde der Antrag Guerards— auf par- lamentarische Redefreiheit— mit allen gegen elwa 20 Stimmen, den äußersten Rechten an- gehörig, angenommen. Berlin. Das bekannte Wort:„Wir sind zu liberal!“ stand in bedenklichem Schatten, so lange die Einschränkungen und Zweideutigkeiten bezüglich des Art. 84 der preuß. Verfassung ob⸗ walteten. Ein Staat, so durften die Gegner Preußens dedueiren, dessen Volksvertretung nicht volle Redefreiheit zugesichert ist, deren einzelne Mitglieder wegen ihrer Reden im Abgeordneten sondern daß sie herbeigeführt wurde durch die unumwundene Erklärung der Regierung, daß sie die leidige Angelegenheit im Gegensatz zu ihrem früheren Standpunkt geordnet wünsche. Frankfurt. Die zweite Ausgabe der „Frankfurter Ztg.“ vom 19. d. wurde confiscirt und nach dem Manuscript erfolglose Haussuchung in der Druckerei und Redaktion gehalten. Das Blatt erschien darauf mit der üblichen Polizeilücke, welche die Ueberschrift trägt:„Braun und Ge— nossen contra Frankfurt. IV.“ Wiesbaden. Nach Ablehnung der Regie— rungsvorlage über die Landesbank kam in der Sitzung des Communallandtags vom 20. d. der Schirm'sche Antrag hinsichtlich der Schulfrage zur Verhandlung. Der Ausschuß beantragte, nach dem„Rh. Kur.“ Annahme desselben. Der Re- gierungscommissär v. Prittwitz erklärte, die Re- gierung denke nicht daran, bis zum Erlaß eines allgemeinen Gesetzes für die Monarchie etwas an der nassauischen Schulgesetzgebung zu ändern. Der Ausschußantrag wurde mit allen gegen 4 Stimmen angenommen. Bayern. München. Die„Correspondenz Hoffmann“ erklärt gegenüber der Behauptung österreichischer Blätter, als ob Oesterreichs An spruch auf unbewegliches Eigenthum süddeutscher Festungen von Seiten Bayerns als bercchtigt anerkannt worden, daß von Seiten Oesterreichs Anfangs October zwar ein derartiger Anspruch erhoben worden sei, aber von der bayerischen Staatsregierung sofort auf Grund des Prager Friedensvertrags und der Verhandlungen der Liquidations⸗Commission abgelehnt wurde. — Wegen einiger im„Volksboten“ enthal- tenen, das Verfahren Preußens gegen den König von Hannover und den Kurfürsten von Hessen besprechenden Artikel ist auf Antrag der preuß. Staatsregierung gegen den Redakteur des Blattes Untersuchung wegen Preßvergehens eingeleitet worden. Würzburg. Zwei interessante Persönlich⸗ keiten verweilen gegenwärtig in unserer Stadt, nämlich die durch die unglückselige mexikanische Kaisertragödie berühmt gewordenen Prinz Felix und Prinzessin Agnes von Salm⸗Salm, welche kürzlich ihre höchst interessanten Tagebücher über den Verlauf der entsetzlichen Katastrophe heraus- gegeben haben. Würtemberg. Stuttgart. Die Stände ⸗ versammlung ist auf den 4. Dec. einberufen. — Nächster Tage wird Karl Mayer wieder vor dem Kriminalamte erscheinen. Kläger ist diesmal zwar nicht die Krone Preußen, wohl aber Graf Bismarck. Die Anklage wurde schon vor zwei Jahren erhoben, damals aber von unseren Gerichten wegen mangelnder Legitimation abgewiesen. Aus Baden. Zur Freiburger Erzbischofs⸗ wahl bemerkt die„D. Z.“:„Wie man erzählt, baus gerichtlicher Verfolgung ausgesetzt sind, ist!lsoll der frühere Regierungs und Schulrath Dr. kein constitutioneller Staat und kann nicht das erhabene Vorrecht für sich in Anspruch nehmen, als Leiter der Geschicke Deutschlands berufen zu sein. Daraus erhellt die ungeheure Bedeutung der Abstimmung vom 20. Nov. über den Guerard⸗ schen Antrag, eine Abstimmung, die als ein er— freuliches Ereigniß von allen denen angesehen werden muß, denen eine gesunde Entwickelung der deutschen Verhältnisse am Herzen liegt. Durch sie erlangt die Volksvertretung, falls das Herren- haus nicht einen Strich durch die Rechnung macht, ihr eigentlich unveräußerliches Recht wieder, das Recht der freien Rede. Beachtenswerth ist dabei der Umstand, daß diese Abstimmung nicht etwa im heißen Kampf der liberalen Partei errungen, Schlünkes, gegenwärtig Domprobst in Aachen, von hoher Stelle als Candidat für den erz⸗ bischöflichen Stuhl in Freiburg in Vorschlag ge⸗ bracht worden sein.“ Oesterreich. Wien. Die Aeußerungen des englischen Ministers der auswärtigen Angelegen⸗ heiten über eine weitere Ausdehnung der preußi⸗ schen Hegemonie in Deutschland sollen hier ebenso unangenehm berührt haben, wie in Paris. Ein offiziöses Blatt nimmt die Lösung der Rechtstitel⸗ frage zum Anlaß einer Erklärung über die Main- und Donaufrage, indem es sagt:„In Berlin und Petersburg wird man erkennen, daß die Interessen der österreichisch-ungarischen Monarchie an der oberen wie an der unteren Donau gemein- sam sind und daß auch am Main die Donau- mündungen bedroht werden können.“ — Nach der neuen Formation wird die österreichisch- ungarische Feld- oder Operations- Armee aus 80 Infanterie⸗Regt.(400 Bataillone), 40 Jägerbataillonen, 41 Cavallerie⸗Regimentern, 12 Regimentern Feldartillerie, 8 Bataillonen des Geniecorps und 1 Pionierregiment bestehen. Dazu kommen noch die 14 Infanterie-Regimenter der Militärgrenze. Die Landwehr von Oesterreich und Ungarn wird 158 Bataillone Infanterie und 60 Schwadronen Cavallerie bilden ohne die Landwehr von Tyrol- und Vorarlberg. — Die Absicht Dr. Rechbauer's und Genossen, gleich nach der Wiedereröffnung der Sitzungen des Abgeordnetenhauses einen Antrag auf Besei⸗ tigung der noch in Kraft stehenden Artikel des Concordats einzubringen, namentlich jener, welche vie Bischöfe gegen jede Intervention der weltlichen Justiz schützen, soll den„Bürgerministern“ keines- wegs erwünscht sein, wahrscheinlich wegen der ihnen wohlbekannten Abneigung Franz Josephs J., dem„antikirchlichen“ Liberalismus noch weitere Concessionen zu machen. — Baron Lasser, der Statthalter für Tyrol, wird im österreichischen Abgeordnetenhause einen Antrag auf Reichshülfe für die Gemeinden stellen, welche durch Ueberschwemmungen am meisten ge⸗ litten haben. Die in Folge des Hofer'schen Aufrufs bis jetzt von Privaten und Corporationen eingelaufenen freiwilligen Gaben sind im Ganzen nicht beträchtlich. — Der Verwaltungsrath der böhmischen Westbahn hat 3500 fl. für die Verpflegung der vielen bei dem Zusammenstoß bei Horowitz Ver⸗ wundeten hergegeben. Da sich unter den bezüg⸗ lichen 15 Verwaltungsräthen Namen wie Roth⸗ schild, Königswarter und Todesko befinden, so wird die relative Kleinheit des Betrags in den öffentlichen Blättern gerügt. Schweiz. Aus Bern wird gemeldet: Der Gesandte des Häuptlings der Sandwichinseln Kamehamehe V., Herr Crosnier de Verigny, hat seine Beglaubigungsschreiben überreicht. Er ver⸗ weilt hier, um die Ratificationen des Handels⸗ vertrags auszuwechseln. f Frankreich. 1 Paris. Einige Bedeu⸗ tung wird hier einem Gerücht beigelegt, es sei zwischen Preußen und Dänemark eine ernstliche Spannung eingetreten. Den französischen Eisen⸗ fressern wäre das willkommen. Die Ritterlichkeit verlangte dann, dem schwächeren Kämpfer beizu⸗ springen, und der langgesuchte Vorwand, über Deutschland herzufallen, wäre glücklich gefunden. — Die Kunst ist in der Neuzeit in Wirklichkeit vielfach nicht blos eine melkende Kuh geworden, die mit Butter versorgt, sondern ein Dukaten⸗ männchen, das den glücklichen Bestzer mit Reich; thümern überschüttet. Rossini hat nur(92 ¹¹ Mill. Fr. hinterlassen, und diese Geringfügigkeit seiner Hinterlassenschaft hat in gewissen Künstler · kreisen ein mitleidiges Achselzucken hervorgerufen. Der innige Verkehr mit der„himmlischen Göttin“ beeinträchtigt bei dieser modernen Künstlerwelt die Werthschätzung der irdischen Güter nicht im Ge⸗ ringsten. Einen schneidenden Gegensatz zu solchen Verhältnissen bietet die Dürftigkeit, in welcher unsere deutschen Kunstheroen, ein Mozart, ein Karl Maria v. Weber und Andere, aus der Welt geschieden sind. — Die Königin Isabella hat zu ihrem am 19. d. stattgehabten Namenstage, wie die„France“ meldet, Glückwunschtelegramme von dem Kaiser Napoleon und der Kaiserin Eugenie, von dem Kaiser von Oesterreich, dem König der Belgier, dem Grafen und der Gräfin von Paris und dem König und der Königin von Neapel empfangen. zur Claren Auswe 316 f. haben nicht er auf S ialirt, sichlen Preuß und f quo 5 zufolge bei der sestatio schast Der 1 vor ul provsso tlwas Bollstr gebühr Nation Regitt selben Marsc „Ic des 9 will 18 dit trationg,. NI one dentern, „ pelche veltlichen eines. igen der osephs J. weitere 1 Tyrol, ise einen n stellen, tisten ge fer schen rahlonen Danzer dischen zung det dit Bir⸗ tn besig dit Rotz⸗ inden, ft in den det: Der wichinseln rigey, hat Er ver⸗ handels t Beteu⸗ , tt sei entlich n Eisen · uerlichktit er beihu⸗ and, über gtfunden. Nurlichleit gtworden, Dulater⸗ — Der Kaiser soll, mit Rücksicht auf die Montmartre- Affaire, mehrfach sein Bedauern zu erkennen gegeben haben, daß die Sache so publik geworden sei. Einem vertrauten Freunde gegen- über hat er sich kürzlich dahin ausgesprochen, daß er Manifestationen der Opposition nicht fürchten zu müssen glaube.„Ich wünsche, daß man die Unordnung verhindert, aber die Freiheit gewähren läßt.“ 8 Die„Patrie“ hört, daß alle Offiziere der mobilen Nationalgarde des Seine Departements bis Mitte December ernannt sein und am Neu- jahrstage die Ehre haben sollen, vom Kaiser officiell in den Tuilerien empfangen zu werden. — Ueber den kürzlich verstorbenen König von Siam, theilt der„Gaulois“ mit:„Chao Phra Movo Gkout war im Jahre 1805 geboren. Er war mit den europäischen Einrichtungen und Wissenschaften wohl vertraut. Er hatte seine Armee in europeischer Weise organisirt, Buch⸗ druckereien und Religionsfreiheit in seinem Lande eingeführt, Dampsschiffe bauen, Straßen anlegen lassen u. s. w. Er war Großkreuz der Ehren⸗ legion. Belgien. Professor Karl Vogt gab im Foyer des Antwerpener Theaters seine erste Vor- lesung über den vorhistorischen Menschen. Ein zahlreiches Auditorium folgte mit der gespanntesten Aufmerksamkeit dem Vortrage des berühmten Naturalisten. Großbritannien. London. Der Rück tritt Disraeli's ist so gewiß, daß bereits zwischen Gladstone und Clarendon vorläufige Besprechungen zur Bildung eines Whig-Cabinets stattfinden. Tlarendon würde eventuell das Portefeuille des Auswärtigen acceptiren. — Die bisber bekannten Wahlresultate sindi: 316 Liberale und 170 Conservative, dit Liberalen haben somit 38 Sitze gewonnen. 172 sind noch nicht erledigt. — Der„Blobe“ kommt in einem Artikel auf Stanley's Rede in Kinglynn zurück und con⸗ statirt, daß Napoleon und Stanley in ihren An⸗ sichten über Krieg und Frieden ganz einig seien. Preußen habe in einem Kriege nichts zu gewinnen und Frankreich zeige keinen Wunsch, den status quo zu stören. panien. Der„Correspondencia“ vom 15. zufolge haben die Marschälle Serrano und Prim bei der großen demokratisch ⸗monarchischen Mani ⸗ festation vom Balcon des Palastes der Präsident⸗ schaft folgende Worte an die Menge gerichtet. Der Marschall Serrano tritt auf dem Balcon vor und bestätigt die Worte Olozaga's.„Die provisorische Regierung will weder, noch kann sie etwas anderes sein als der treue und ergebene Bollstrecker des Nationalwillens. Den Cortes gebührt es, die großen Fragen zu lösen. Die Nation erwartet ihr Verdiet und die provisorische Regierung wird sich vor diesem Verdicte mit dem⸗ selden Gehorsam beugen, wie alle übrigen Bürger.“ Marschall Prim, sprach darauf folgende Worte: „Ich bestätige alle Erklärungen des Präsidenten des Ministerraths. Die provisorische Regierung will nichts, als was das Volk will, sie strebt darnach, die Errungenschaften der Revolution sicherzustellen, aber in unzerstörbarer Weise, und dieses Resultat, ich zweifle nicht daran, wird er⸗ reicht werden, denn ich zähle auf die Mitwirkung der verständigen Bevölkerung von Madrid und von ganz Spanien. Volk, wenn man dir von Zerwürfnissen im Schooße des Cabinets spricht, so antworte dreist: das ist nicht wahr!(Der Marschall betont spark diese Worte.) Volk, wenn man dir sagt, daß Prim und der Herzog de la Torre nicht einig sind, so antworte laut und be⸗ stimmt: das ist nicht wahr 5 Italien. Neapel. Der Vesur war am 19. d. noch in Thätigkeit. Das prachtvolle Schauspiel lockt wie gewöhnlich Massen von Fremden hierher, welche die Eruption aus der Entfernung in Ruhe und Sicherheit betrachten wollen. — Der Lavastrom des Vesuvs war am 20. d. zwar noch im Vordringen begriffen, ist aber schwächer geworden. Derselbe bedeckte die Straße zwischen San Sebastiano und San Georgio. Ein Seitenstrom fließt in der Richtung von Portici Cemetero. Die Eruptionen sind weniger geräuschvoll. Rußland. Petersburg. Die russische telegraphische Agentur meldet, daß die Pforte unter dem Vorwande von Gefahren, die von Rumänien ausgehen sollen, Kriegsrüstungen mache. Die russische Agentur fügt hinzu, daß lange Be⸗ rathungen in dem(türkischen) Kriegsministerium statthaben und nach Gerüchten, die sich verbreitet hätten, im nächsten Frühjahre 100,000 Mann an der Donau concentrirt werden würden. Amerika Newpyork. Der hiesige spa⸗ nische Consul hat telegraphische Nachrichten vom Generalcapitän Lersundi erhalten, welche melden, daß die revolutionäre Bewegung auf Cuba in den letzten Zügen liegt. — Das nordamerikanische Geschwader im Paraguay-Fluß wurde nach Assumpcion beordert, um sich von Lopez Genugthuung für die von ihm beschimpfte Unionsflagge zu verschaffen. — Im Staate Jowa wurden die Neger für stimmberechtigt erllärt. Der Gouverneur von Arkansas ordnete die Organisation einer Miliz von 60,000 Mann an.— Die Verträge, welche in Kansas mit den Indianern abgeschlossen wurden, sichern die Einstellung der Feindseligkeiten von acht Stämmen.— General Sheridan rüstet eine beträchtliche Expedition gegen die in den westlichen Prairien wohnenden Indianer aus. Havanna. Die Insurgenten lieferten den Truppen des Statthalters ein siegreiches Gefecht, während ein anderes Insurgentencorps unter An- führung Uraba's die Stadt Puertorico einnahm und die dortige Garnison zu Gefangenen machte. Frankfurt. Unter den Frankfurter Localnachrichten lesen wir: Die nun abgelaufene Woche war teich an Abenteuern im öffentlichen wie im Privatleben. Die Lust auszuwandern, mit oder ohne Erlaubniß, hat auch in den letzten acht Tagen erheblich zugenommen. So sind zwei Leute von hier avgereist, welche vergessen haben, ihre eintägige Gefängnißstrafe abzusitzen, ein Anderer vergaß seine Frau mitzunehmen und in einem dritten Falle ging eine junge Frau spazieren, ließ ihren Mann zu Haus und reiste unter dem Schutze eines Liebhabers nach der anderen Seite des Oceans. Frankfurt. Eine hiesige Firma wurde vor mehre⸗ ren Tagen um vier Stück Seidenzeug beschwindelt. Ein Buische erschien nämlich in einem Seiden⸗Geschäfte und bestellte vier Stück farbiges Seidenzeug für einen hiesigen höchst achtbaren Abvocaten zur Ansicht. Der Auslaufer wurde in die näher bezeichnete Wohnung mit dem Ge⸗ wünschten gesandt. Auf der Stiege begegnete demselben der Bursche, welcher die Bestellung gemacht hatte, sprach seine Freude über die schnelle Bedienung aus; bedauerte daß Herr Doctor nicht zu Hause sei, nahm jeboch für den⸗ selben die Stücke in Empfang. Am Abend wurde der Auslaufer zur Zurückholung des Seidenzeuges hingesandt, und kam der Schwindel sosort an den Tag. Den Thäter vermochte man jedoch bis jetzt nicht wieder zu fassen. Darmstadt. Der mit 2000 fl. entwichene Auslaufer eines hiesigen Geschäftsmanns ist bereits vorgestern Abend freiwillig mit dem ganzen Gelde hierher zurückgekehrt und befindet sich dermalen in Haft. Er hofft die Verzeihung selnes Prinzipals zu erlangen, dem er, wie gemeldet 28 Jahre treu gedient. In Paderborn stand ein ganz origineller Wilderer Namens Klostermann vor den Assisen, der bei den Vauern wegen seiner Leutseligkeit sich eben so beliebt, als bei den Förstern wegen seiner gesetzlosen Beschästigung gehaßt und gefürchtet gemacht hat. Der verwegene Mann, eine Art deutscher Rinaldo und ein Bild männlicher Schönheit, aß, trank und schlief Jahre lang in den Wäldern, die er sein Revier nannte. Eine Förstersstelle, die ihm Graf Westphal anbot, schlug er aus, um seine Freiheit nicht daran zu geben. Daß er unter diesen Umständen mit der Forstpolizei in beständigem Kampfe lebte, ist begreiflich. Da er sich babei der Waffen bedient und am 1. Febr. d. J. den waldeck'schen Förster Heinemann durch die Lunge schoß — der Getroffene kam übrigens mit dem Leben davon — so stellte man eine Razzia auf ihn an, der er schließlich nicht entgehen konnte. Außer dem gesammien Forst⸗ und Polizeipersonal der Gegend wurde ein Piquet Soldaten von 36 Mann in das„Klostermann'sche Jagdrevier“ ent⸗ sandt, auf ihn zu vigiliren. Von Minden reiste der Polizeünspector Schnepel an Ort und Stelle, um die emeinschaftliche Verfolgung der Soldaten, der Polizei und der Forsibeamten zu organisiren. Da die Bauern den Wilderer nicht verriethen, dem sie auch deßwegen zu⸗ getban waren, weil er dem schädlichen Hochwild zu Leibe ging, so waren alle Maßregeln bis zum 14. Juni ver⸗ gebens. Schnepel gab sich fär einen Holzhändler aus und suchte als solcher das Vertrauen der Bauern zu ge⸗ winnen. Vergebens. Einmal entkam Klostermann dem Militär, das ihn schlau umzingelt hatte, durch die Schnelligkeit seiner Füße und sein Glück: denn keine der ihm nachgesandten Kugeln traf ihn. Endlich zeigte ihn die Frau des Büchsenmachers in Brilon, bei dem er sein Gewehr repariren ließ, der Polizei an, da sie die auf seine Auslieferung gesetzten 400 Thlr. verdienen wollte. Kloster⸗ mann wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurtheilt. Auf der Saarbrücker Bahn ist küzlich eine Locs⸗ motive durchgebrannt. Es wird nämlich berichtet, daß auf der Stalion St. Wendel eine einzelne Personenzugs⸗ maschine sich in Bewegung setzte und die Stecke St. Wendel bis Neunkirchen durchlief, woselbst man sie sich in den Boden festjahren ließ. Der Heizer war auf der Maschine, jedoch schlief derselbe. Glücklicherweise war die Strecke frei; andernfalls hätte bei Begegnung mit einem Zuge ein großer Unglücksfall geschehen können. Von der Memel. Am Morgen des 18. wurde die Schiffbrücke dei Tilsit wegen starken Eisganges abgefabren und der Traject eingerichtet. Bern. Im„und“ vom 17. d. wird ein neues Verzeichniß der aus dem Auslande eingegangenen Liebes⸗ gaben für unsere Wasserbeschädigten miigelbeilt. Eine erste Sendung der Schweizergesellschaft in Alexandrien besteht in 10,000 Fr., eine ditio des schweizerischen Consuls in Pbiladelpbia in 2000 Fr., vom schweizerischen Consul in Neapel 5500 Fr., vom Schweizer Verein in Bradford 3500 Fr., vom schweizerischen Consulat in Amsterdam (vierte Sendung) 7000 Fr.(im Ganzen von dort 18.000 Fr., welche lebhafte Betheiligung der holländischen Bevol⸗ serung rühmend hervorgehoben wird), aus Rotlerdam 1900 Fr., von der Gesandischast in Wien 868 Fr., vom schweizerischen Gencralconsul in Mailand sind bis jetzt 9128 Fr. eingesendet ꝛc. „Zu einem wahren Schatz machen die unzähligen Denk: und Aussprüche berühmter Männer den Lahrer Hinkenden Boten, der über⸗ haupt in allen seinen Theilen mustergiltig dasteht.“ 2857(Schweinfurter Tagblatt.) Lieferungen für das Garnison-Lazareth Friedberg. 2866 Samsiag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Bureau des Garnison⸗Lazareths dahier unter den daselbst zur Einsichi bereit liegenden Be⸗ dingungen durch Summisflon vergeben 1) Die Lieferung des Petroleums, der Stearin- und Talglichter auf das erste Halbjahr 1809 und 2) die Lieferung des Ochsenfleisches auf das erste Vierteljahr 1869. zriedberg den 22. November 1868. g Großherzogliche Garnkson⸗Lazaretb- Commission Sto dk, Hauptmann. Beachtenswerth! 1761 Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Sate sowle gegen Schwäche. zuffände der Harnblase und Geschlechtserganc. Specialarzt Dr. Kirchhoffer, in Kappel dei St. Gallen(Schweiz.) Brod lieferung. Samßag den 28. November, Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Brodbedürfsnisses pro erstes Quartal 1869 für die Schwadronen zu Butzbach auf dem Bureau der Garnisonverwaltung nach den daselbst zur Einsicht offen liegenden Bedingungen auf dem Wege der Summisston vergeben werden. Butzbach den 22. November 1868. Das Großherzogliche Stations Commando daselbst Freiherr v. d. do o p, Ritimeister und Schwadronschef. Concessionirtes Nachweisungs⸗Büreau. 2864 Gesunde Schenkammen, welche als solcht Stelle suchen, können sich brleflich melden bel Frau Schwabe, Bockgasse Nr. 6 in Frankfurt a. M. NB. Auch können selbige Aufenthalt und Beköftigung 2867 billigst erhalten. Bekanntmachung. 2844 Unterzeichneter beabfichtigt Donnersiag den 26. d., Morgens 10 Uhr, in seiner Baumschule 400 bis 500 veredelte, hochflämmige Aepfel, Blirn⸗, Zwetschen⸗, Mitabellen⸗, Reineclaudenstämmchen öffentlich versteigern zu lassen. Sollten allenfalls, durch Frost verhindert, die Stämm- chen nicht versetzt werden können, so können solche dis Früblahr fleben bleiben. Mel dach den 18. November 1868. 25 W. Pbilippi. Steinkohlen, 2128 nur Stücke, bester Qualität, per Waggon a 200 Centner zu 88 fl. Kleinere Quantitäten in meinem Magazin an der Bahn 8 Centner 30 kr. empfiehlt Bad Nauheim. Jacob Schimpf. Samstag den 28. Nov., Nachmittags 2 Uhr, 2873 in der goldenen J Reichskrone dahier Jahresversammlung des Friedberger landw. Bildungs- und Versuchsvereins(Kränzchens), wozu die Herren Mitglieder, so— wie die Herren Lehrer des Kreises hiermit freundlichst eingeladen werden. Tages— ordnung: 1) Geschäftliche Angelegenheiten, 2) landwirthschaftliches Fortbildungsschulwesen (eingeleitet durch Vortrag von Hru. Dr. Henkelmann), 3) verschiedene landw. Besprechungen und Vortrag von Hrn. Dr. Uloth. Der Veen d. Geschaͤfts-Empfehlung. 2851 Ich mache die ergebene Anzeige, daß ich von jetzt an mein Geschäft, untere Usa— gasse, eröffnet habe und empfehle alle Sorten Strick- und Terneauxwolle, Kaputzen und Seelenwärmer, gestrickte und gehäkelte Kinderkleidchen und Jäckchen, überhaupt alle in dieses Fach einschlagende Artikel. Putzarbeiten werden schnell und geschmackvoll ausgeführt. Bertha Laug. Blumen vorschuß, 2828 bester Qualität, per Gescheid 16 kr. bei Jacob Stern, wohnhaft bei F. Müller Usagasse. Puppenköpfe und Gestelle, 2870 Einrichtungen für Puppenstuben und Küchen, sowie sonstige Spiel⸗ waaren empfiehlt zu billigsten Preisen Wilh. May. Realcredit-Baukgeschäft. 2421 Kapitalsuchende, sowie Solche, welche Kapitalien auf sichere Hypotheken auszuleihen wünschen, wollen sich wenden an Darmstadt, Rheinstraße 26. W. Reuling, Hofgerichtsadvolat. Deutscher Phönix, Versicherungs⸗Gesellschaft in Frankfurt am Main. e,, 5,500,000 Gulden. I 1,336,129* Prämien- und Zinsen⸗ Einnahme für 1867 1.529. 100 2 Versicherungen in Kraft während d. J. 1867 809,248,867 7 2858 Der Deutsche Phönix versichert gegen Feuerschaden Mobitien, Waaren, Fabrik⸗ Geräcthschaften, Feld⸗Erzeugnisse ein Scheunen und in Schobern, Vieh und landwirthschaftliche Gegenstände jeder Art zu möͤglichst billigen, festen Prämien, so daß unter keinen Umständen Nachzahlungen zu leisten sind. Prospecte und Antrags Formulare für Versicherungen werden jederzeit unentgell lich verabreicht; auch sind die Unterzeichneten gern bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen. C. C. Weis in Friedberg. V. Theis in Hungen. P. Habermann in Büdingen. H. C. Bingmann in Lich. V. Kalbfleisch in Butzbach. Ph. J. Weiß in Nauheim. Schneider in Gambach J. P. Müller in Nidda. J. G. Appel in Gießen. W. Schmid in Reichelsheim. J. Schäfer in Grünberg. F. Jacoby in Vlübel. Agenten des Deutschen Phönix. Besenreisig⸗Versteigerung. 5 5 ere e ee ee 5 8 8 1 Frankfurt a., früher roßh. e ss. reise 8 1 ee 1 70 Friedberg, ist durch den Wegzug ihrer melsten Mitglieder Mentag— 9055 90 1 10 Ubr 4000 Stuck außer Stande, das unterm 1. Mai 1844 aufgenommene Anleben, sowie die Zinsen hiervon zu bezahlen. Da die en gute Besenreisig in hiesigem Gemeindewald ver⸗ Vermögensverhältnisse 5 e 1 5 Art find, daß eigert werden. 5 eine freiwillige Verständigung vorzuztehen sein dürfte, n bee Seegenders in de weil eine Klage unausbleiblich den Concurs bringt, so a den is November 1868 soll versucht werden, den Inhabern der Obligationen, . a wenn möglich 50% ihrer Forderungen zu bezahlen und Groß herzogliche 7 7 7 Lanßenhaln sordere ich dieselben hiermit auf, mir innerbalb 10 Tagen in frankirten Schreiben anzuzeigen, ob sie hiermit ein⸗ 2865 Die Muglieder der„Allgemeinen Versicherungs⸗ verstznben find. Anffalt“ Hungen werden auf Nieder ⸗Ursel den 20. November 1868. — Mittwoch den 2. Dezember d. J., Schott, Vorsteher. Vormittags 11½ Uhr, ber. eee Jager in Münzen⸗ F. W. Bockius'schen erg zur Hauptversammlung eingeladen. 5 72 Arnsburg den 18. November 1868. 4 Kräuter⸗Brusi⸗Syrup Der Direktor 3 2501 Ein sich ftets am besten bewäbrendes, dabei an⸗ genebmes Hausmittel gegen veralteten Husten, Heiserkeit, rheumatische und chronische Catarrhe, Lungen⸗ Entzündungen, Entzün⸗ düngen der Luftröhren und des Kehlkopfes, überhaupt gegen alle Hals⸗ und Brust⸗Affec⸗ tionen. Dieser Kräuter ⸗Syrup in Flaschen zu 1 fl. 10 kr., 35 kr. und 24 kr. zu haben in Friedberg bei Jean Huber. Nauhelm bei Jos. Werner. Butzbach bei A. Gimbel⸗ Gros. 1 Eine Wohnung 281 gleicher Erde ist an eine kleine Haushaltung zu vermieten. Näheres bei der Exped. d. Bl. Mittel⸗ und Ganzdärme e R 2839 Zur Erinnerung an Schletermachers hundert⸗ jäbrigen Geburtstag wird Mittwoch den 25. Nov. im Festsgale des Predigerseminars eine academische Feier stattfinden, zu welcher die Verehrer des großen Mannes hierdurch eingeladen werden. Anfang präcis 11 Uhr Morgens. Großherzogliche Direction des evang. Predigerseminars Dr. Schwabe. Um 2 Uhr Nachmittags wird ein einfaches Festessen im Hotel Trapp stattfinden. Alle Dlejenigen, welche an demselben theilzunehmen wünschen, werden gebeten, sich bis zum Tage der Feslfeter vor 10 Uhr Morgens in genanntem Hotel gefälligst anmelden zu wollen. Der Lahrer Hinkende Bote für 1869 (Auflage ca./ Million) 2774 ist erschienen und bei allen Buchhändlern und Buchbindern vorräthig. Preis 11 kr. Haupt Agentur: Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Theater in Friedberg. 2860 Einem bochgeehrten Publikum von Friedberg zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich Sonntag den 29. d. M. elnen Cyclus von Vorstellungen im Saale des Herrn Simon„Zu den drei Schwertern“ eröffnen werde. Mit der Bitte, mir das früher geschenkte Vertrauen auch diesmal zu Theil werden zu lassen, zeichnet hochachtungs⸗ voll W'öKern, Theater- Direktor. 2861 Die geebrten Einwohner Friedbergs, welche ge⸗ neigt find, möblirte Wohnungen an die Mitglieder meiner Gesellschaft zu vermiethen, werden erkucht, bei Herrn Peter Döll davon Anzeige zu machen. Für pünkt⸗ liche Zahlung garanttrt Kern, Theater- Direktor. 2871 Ich finde mich veranlaßt das mebrsach verbreitete Gerücht„ich hätte meint Praxis aufgegeben“ hiermit für falsch zu erklären. Dr. Pilger, Hofrath. Konrad Meyer. von Schotten 2863 beziebt den Butzbacher Katbarinenmarkt mit einer großen und schönen Auswahl in Tuch. 2541 Das Neueste in Kaputzen und Seeleuwärmern. M. Volk. Zu verkaufen. 2859 Circa 120 Fuder verschiedenes Stroh und eirca 600 Körbe Spreu bat zu verkaufen Wölfersheim. Philipp Stieber. 2874 Denjenigen diesjäbrigen Militärpflichtigen, welche sich noch vertreten lassen wollen können Einsteber durch Herrn Hofgerichtsadvokaten Dr. Vogel in Darmstadt vermittelt werten. Auf Anfrage ertheilt nähere Auskunft Friedberg am 21. November 1868. Kreisbureaugehülje Fink. 2872 Meinen Burggarten will ich aus freier Pand verkaufen. Desgleichen ein Tafel⸗Clavler. 5 Dr. Pilger. Kirchen buchsauszügt. Evangelische Gemeinde. Getraute: Den 15. Nov. Christian Ludwig Heß, Sohn des hiesigen Bürgers und Hofschuhmachers Jakob Heß, Kappenmachermeister dahler, und Marie Magdalena Valentin, Tochter des hiesigen Bürgers und Schreiner⸗ meisters Karl Valentin. Beerdigte: Den 19. Nov. Wilhelm Rühl, Sohn des Lehrers au der Großh. Taubstummenauffalt Georg Rühl, alt 18 Jahre, 3 Monate, 20 Tage, gest. den 17. Nov. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2862 bei b f Michael Rosenthal. Nauheim. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Schleiernacherfrier. Nr. 16, Ministeri. getbeilt 0 kirchense Besttze h Diensta bezahlt u zu lassen 050 heuligen 19. Land denken sinige ehr Erheben Veistorb dierauf Inlerptt ker Ju wird, denken hervorge sitn; st um Ben Kaserne Aunag