4 77 14 0 4 25 61 60 000 0% N Apt!. 1 gesetzliz uns den ders data sessen del ler ein dim pf Samstag den 24. October. er für Ob Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsta Hessen. Darwstadt. Eine Correspon— denz des„Fr. Journ.“ bezeichnet als Grund des Rücktrittes des Obersten v. Grolman von seiner Stelle als Flügeladjutant des Großherzogs und seiner Ersetzung durch Hauptmann v. Herff des Ersteren Gesinnung, welche eine den Zuständen, wie sie das Jahr 1866 geschaffen hat, feindliche sei. Es wird dort weiter bemerkt: Nunmehr wird denn auch mit der allmähligen volligen Aplanirung energischer vorgegangen und sind in der Adjustirung der Soldaten mehrfache Verän— derungen vorgenommen worden. So mußte z. B. der praktische Tornister unserer Infanteristen den nach preußischer Ordonnanz angefertigten weichen, welcher dem Manne, wie man sich gelegentlich der letzten Manöver überzeugen konnte, die größten körperlichen Beschwerden verursacht, und man versichert, daß beabsichtigt sei, mit Beginn nächsten Jahres die Uniformirung ganz nach preußischem Muster umzuändern.— Das kostet freilich wieder— Geld! * Friedberg. Nach Berichten aus Darm— stadt vom 23. d. war unter der dortigen Bevöl— kerung einige Aufregung bemerkbar, da sich das Gerücht verbreitet hatte, das Oberconsistorium habe den Beschluß gefaßt, den Mitprediger Mitzenius vom geistlichen Amte zu entfernen und der Ober⸗Studien⸗Direktion weitere Beschluß— fassung wegen seiner Stellung als Lehrer anheim zugeben. Die„Hess. Ldsztg.“ fügt dieser Nachricht die Mittheilung bei: Da derselbe geistliche Herr, welcher im Ober⸗-Consistorium auf die Absetzung des Mitzenius gedrungen haben soll, auch in der Ober⸗Studien-Direktion Sitz und Stimme hat, so ist aum zweifelhaft, wie die Entscheidung auch dieser Behörde ausfallen wird. Aus Rheinhessen. Nachdem die freie christliche Gemeinde zu Graz den Prediger der deutsch⸗ katholischen Gemeinde zu Oberingelheim, M. Biron, zu ihrem Prediger erwählt, hat letz— tere demselben, Angesichts der noch immer un- sicheren Verbältnisse in Oesterreich, einen Urlaub auf unbestimmte Zeit ertheilt. Biron wird nun nach Graz zurückkehren, wo er schon mehrere Wochen verweilt hatte. Mainz. Nach dem„Mz. W.“ ist Dom- rapitulac‚ und Regens Moufang nach Rom berufen worden, um sich an den Vorberathungen zum nächstjährigen Coneil zu betheiligen. Außer- dem sind noch nach Rom berufen worden: Prof. Dr. Dieringer von Bonn, Domcapitular Giese in Münster und Prof. Hefele von Tübingen. Preußen. Berlin. Nach den neuerdings aufgestellten Berechnungen ist in dem Feldzuge 1866 bei der Preußischen Cavallerie ein Siebentel des Pferdematerials verloren gegangen. Von den 30,000 Pferden, mit denen unsere Cavallerie (48 Regimenter) ins Feld rückte, sind 4226 Pferde als erschossen, erepirt oder unbrauchbar geworden in Abgang zu bringen. Dieser Ausfall läßt sich dadurch erklären, daß bei Beginn des Krieges 70007500 Augmentations- Pferde eingestellt werden mußten, von denen fast die Hälfte dem Fütterungswechsel und den ungewohnten Strapazen erlag. Nach der Formirung der 5. Escadrons dürfte der Verbrauch an Pferdematerial in einem späteren Kriege sich günstiger gestalten, da nun⸗ mehr die Einstellung einer so großen Anzahl von Augmentations- Pferden nicht mehr nothwendig ist. Uebrigens stellte sich im Jahre 1866 der Abgang an Pferden bei der österreichischen Cavalerie noch ungünstiger als bei der preußischen, da z. B. eine Cavallerie-Division, die mit etwa 6000 Pferden aus den Standquartieren bei Beginn des Feldzuges nach Böhmen gerückt war, mit noch nicht 2000 Pferden an der Donau anlangte. Berlin. Das längst behauptete und ebenso oft geläugnete Defizit im preußischen Staatshaushalt wird nachgerade von den„Osfsi— ziösen“ zugestanden. Die aͤngünstigen Verhältnisse sind schuldig daran! fügen sie hinzu. Wären die Staatseinnahmen fort und fort gestiegen, so hätte Alles gut werden können; aber siehe da, sie stockten, der Verkehr verminderte sich, und das Unglück war da. Dazu noch die unhünstige Ernte des vorigen Jahres, wie konnte da der Wohlstand neu aufblühen? Ja wenn die Aus- gaben auch entsprechend hätten vermindert werden können! Aber nein, es traten neue Bedürfnisse hervor, die nicht unbeträchtliche Mehrausgaben veranlaßten. Wie nun das Defizit decken? Diese Frage ist um so schwieriger, als es sich bei den fraglichen Mehrausgaben„zum Theil“ um dauernde Bedürfnisse handelt, was nicht undeutlich auf ein dauerndes Deficit hinweis't. Die preußischen Finanzen standen bislang gut, aber die Steuer— kraft des Volkes scheint auch auf's äußerste an— gespannt. Trotzdem wird man sich auf neue Steuern gefaßt machen müssen. Wenn es wahr ist, daß Alles, was theuer ist, auch gut ist, dann sind unsere jetzigen Staatsverwaltungen gewiß gut; sie kosten heidenmäßig viel Geld. — Wie verlautet, wurden die Resultate der süddeutschen Militärconferenz in München nach Berlin berichtet und war die Mittheilung der— selben von der Erklärung begleitet, daß die süd— deutschen Regierungen überzeugt seien, wie jedes zwischen ihnen vereinbarte Defensivsystem nur erst im engen Anschluß an das Vertheidigungssystem des norddeutschen Bundes seinen Abschluß finde. Die süddeutschen Regierungen hielten sich deßhalb für verpflichtet, behufs jenes Anschlusses nach Durch- führung gewisser noch in Schwebe befindlicher Vorbereitungsmaßregeln, entsprechende Verhand- lungen einzuleiten. — Der Handelstag beschloß, den früheren Beschluß des Handelstages für Beibehaltung der Silberwährung aufzuheben und sich für die alleinige Goldwährung mit Durchführung des Decimal- spstems im Anschluß an die Grundsätze der Pariser internationalen Münzeonferenz vom 6. Juli 1867 auszusprechen. Die Versammlung nahm mit 67 gegen 46 Stimmen den Ausschußantrag, worin die Einführung einer, dem goldenen Fünffranken⸗ stück(Goldgulden) gleichstehenden Wertheinheit empfohlen wird, an. — Die„Prov.⸗Corresp.“ räumt ein, daß sich im Staatshaushalt pro 1869 ein Desicit ergebe, und sagt:„Die Staatsregierung wird diese Aus- fälle, die hoffentlich nur vorübergehender Natur sind, nicht durch neue Steuern, sondern durch Maßregeln von vorübergehender Bedeutung, wo möglich ohne neue Belastung des Volkes zu decken uchen. — Der König verläßt am 23. Oct. Baden, wohnt in Darmstadt, wie es heißt in Folge einer an denselben ergangenen Einladung, einer mili- tärischen Festfeier bei und wird am 24. d. M. in Berlin erwartet. — Der Handelstag beschloß eine Petition an das Bundeskanzleramt zu richten. worin um Ver— schärsung der Haftpflicht der Eisenbahnen nach- gesucht wird, namentlich in Fällen von Diebstahl, Bruchschaden und erwiesener Fahrlässigkeit von Beamten; ferner wurde in Betreff der Lieferfrist beschlossen, auf Verpflichtung der Eisenbahnen zur Ertheilung von Ladescheinen, Nachnahmescheinen, auch soweit möglich im internationalen Verkehr hinzuarbeiten. — Nach der„Kreuzztg.“ werden im Ministerium in Folge der letzten Denkschrift des Kurfürsten von Hessen Maßregeln bezüglich der Geldmittel erwogen, welche der Kurfürst aus preußischen Kassen erhält. — Die vielerwogene Frage, ob Rendsburg in einen Waffenplatz umzuschaffen sei, ist durch eine Cabinetsordre entschieden. Rendsburg wird nicht befestigt. — Der„Börsen-Courier“ erfährt, daß die preußische Regierung das Desizit von 1869 durch Ausgabe von Schatzanweisungen, die aus den erwarteten Mehreinnahmen der nächsten Jahre rückgezahlt werden sollen, zu decken beabsichtige. Rendsburg. In der Sitzung des Pro- vinziallandtages vom 20. d. wurde eine in däni⸗ scher Sprache abgefaßte Proposition eingebracht, welche verlangt, daß die eingebrachten Vorlagen den Mitgliedern der dänischen Distrikte in dänischer Sprache mitgetheilt werden. Hamburg. Durch Erkenntniß des Ober- gerichts erscheint der Schiffsrheder Robert Sloman in Sachen der Affaire mit dem Schiffe„Leibnitz“ vollständig gerechtfertigt; die Anschuldigungen, Passagiere schlecht behandelt zu haben, wurden durch das Obergericht als unmotivirt zurück— gewiesen. Aus Thüringen. Die ossizielle„Weim. Ztg.“ nennt das preußische, für das laufende Jahr in Aussicht stehende„Fünfmillionen⸗Deficit“ eine„sehr beklagenswerthe Erscheinung.“ Sie ist der Ansicht, daß„durch Reformen in der Ver⸗ waltung, und namentlich durch Reducirung des Militäretats, das Gleichgewicht zwischen den Aus- gaben und Einnahmen dauernd hergestellt werden müsse.“ Daneben bemächtigt sich ihr ein Hoff- nungsschimmer auf„zweijährige Dienstzeit“.— Wünschen wir ihr, in Berlin ein geneigtes Gehör zu finden! Bayern. München. Dr. v. Haneberg, Abt des biesigen Benedictinerstifts und Univer- sitätsprofessor, hat eine Berufung nach Rom zur Betheiligung an den vorbereitenden Arbeiten für das allgemeine Kirchenconcilium erhalten und wird derselben folgen. Würtemberg. Vom Bodensee wird ge⸗ meldet, daß am 18. d. unerwartet schnell ein heftiger Föhnsturm ausgeorochen, welcher mit kurzen Unterbrechungen bis zum Abend anhielt. Die Wellen erreichten in Friedrichshafen die Dächer der am See stehenden Wohnhäuser und schlugen bis zur Nebelglocke am Leuchtthurm. Die Fahrten der Abendschiffe wurden eingestellt. Baden. Karlsruhe. Die„K. Ztg.“ meldet amtlich, daß der Präsident des Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten, v. Freydorf, auf sein Ansuchen und unter Anerkennung der geleisteten Dienste der provisorischen Leitung des Justizministeriums ent- hoben und der Kreisgerichts Direktor Obkircher in Heidelberg zum Präsidenten des Justizministeriums ernannt worden ist. — Der Großherzog und Gemahlin baben durch den badischen Ministerresidenten bei der Eidgenossenschaft, Hrn. v. Dusch, den von den Ueberschwemmungen beimgesuchten Schweizern 3000 Frcs., zugleich mit dem Ausdrucke ihrer zieben will, die gegenwärtig in den tschechischen sreundnachbarlichen Gesinnungen und ihrer innigen Theilnahme für die schwer Betroffenen, über⸗ mitteln lassen. Oesterreich. Wien. Zur Verhinderung von Volksversammlungen bei dem Kirchweihfeste von Michle bei Prag waren am 18. d. umfassende militärische Vorbereftungen getroffen; dennoch er⸗ schienen Nachmittags mehrere Tausend Wenzels⸗ kinder, die sich ihr natürliches Recht, an einem schönen Herbst⸗ Sonntag einen Spaziergang ins Freie zu machen, nicht nehmen lassen wollten. So sagt wenigstens ein tschechisches Blatt. Der Aufforderung der Polizei, hinter die Prager Stadtmauer zurückzukehren, wurde nicht Folge geleistet; erst als das Militär anrückte, zog sich die Menge zurück. — Der Stadtrath von Prag hat die Be: wohner der böhmischen Hauptstadt zur Ruhe und Ordnung ermahnt, damit nicht durch die Aus⸗ schreiiungen Einzelner noch Schlimmeres herbei geführt werde. — Die ostasiatische Expedition ist dieser Tage von Triest abgegangen. Unter dem Schiffsproviant befindet sich ein großer Vorrath von Gemüsecon⸗ serven aus Frankfurt a. M. — Ein Leitartikel der„Presse“ über die nordschleswig'sche Frage hält das gegenwärtige Hervorsuchen derselben nicht für harmlos, räth beiden Theilen zur Nachgiebigkeit und empfiehlt schließlich die Einberufung der schleswig'schen Stände zur Einholung ihres Votums über die zwischen Berlin und Kopenhagen schwebende Streitfrage. — Das Kriegsministerium hat die Einberufung sämmtlicher beurlaubten Soldaten aus Böhmen und Mähren angeordnet, weil es diesclben, wie man sagt, den politischen Ansteckungsstoffen 5 Territorien sich entwickeln. Um das Budget nicht zu belasten, soll eine entsprechende Anzahl deutscher Truppen heimgeschickt werden— Dem Erzbischof von Olmütz ist neuerdings eine Geldbuße von 5000 fl. auferlegt worden, weil er immer noch einen Theil der Ehegerichtsacten zurückbehält. Die Beschlagnahme des letzten Hirtenbriefs des Bischofs von Linz durch das Landesgericht ist von dem Oberlandesgericht bestätigt worden; das letztere hat erkannt, daß Bischof Rudigier in der That das Verbrechen der Aufwiegelung gegen die Staatsgesetze begangen hat. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ meldet, daß die Kronprinzessin von Preußen auf ihrer Durchreise nach England sich am 19. Oct. nach Saint Cloud begab, wo sie vom Kaiser und der Kaiserin empfangen wurde. Letztere habe am 21. d. den Besuch der Kronprinzessin im Hotel du Louvre erwidert.— Das genannte Blatt meldet serner, daß die revidirte Rheinschifffahrts⸗ acte nebst hinzugefügten Reglements am 17. d. M. durch die Bevollmächtigten der sechs Uferstaaten in Mannheim unterzeichnet wurde. — Wie der„Gaulois“ erfährt, wird die Gemahlin des Prätendenten Don Carlos, die Herzogin von Madrid, geborene Prinzessin von Parma, Dank der Vermittlung der Herzogin von Hamilton, demnächst, jedoch in ganz privater Weise von dem Kaiser und der Kaiserin empfangen werden. Die Kaiserin namentlich soll die wohl⸗ wollende Aufnahme nicht vergessen haben, welche sie einst als Fräulein von Montijo am Hose von Parma gefunden hätte. — Die Nachricht der„Liberte“ von einem Duell zwischen Rochefort und Marfori scheint rein aus der Luft gegriffen zu sein. Auf telegraphische Anfrage in Brüssel traf wenigstens die Antwort ein, daß man dort von nichts wisse, Rochefort befinde sich wohl. — Es ist dahier eine Broschüre erschienen, welche mit Eifer die Candidatur des Don Carlos für den spanischen Thron bespricht und welche von diesem inspirirt zu sein scheint. — Der„Gaulois“ hat Nachrichten über den Bekleidung ist fertig und bereits unterwegs nach den Depots, und ehe das Jahr um ist, werden die jungen Gardisten schon vier oder fünf Tage Uebungen mitgemacht haben. — Dasselbe Blatt erhält eine Madrider De⸗ pesche vom 19. ds., wonach Truppensendungen nach der Provinz Navarra stattgefunden hätten, um einen daselbst(zu Cintruenigo) ausgebrochenen Aufstand zu unterdrücken. Großbritannien. London. Die eng: lischen Blätter überbieten einander fortwährend an Versicherungen, daß es für England höchst gleichgültig sei, wen die Spanier zu ihrem zukünstigen Monarchen erwählen würden. Bourbon oder Orleans, Deutscher oder Italiener, Portu— giese oder Engländer, Jeder werde England genehm sein, wosern er nur den Anforderungen Spaniens entspreche und gegründete Aussichten auf eine gute und dauerhafte Verwaltung eröffne. An eine Republik glauben, seit Prim's Brief an den„Gaulois“, noch weniger Engländer als früher; die jedoch, welche Spanien aus eigener Anschauung kennen, versichern, daß in allen größeren Städten des Landes eine starke demokratisch- republikanische Partei existire, und daß es noch zu harten, vielleicht sehr blutigen, Kämpfen kommen dürfte, bevor ein neuer Monarch auf dem er⸗ ledigten Throne Isabellens Platz genommen haben werde. — Der Graf und die Gräfin von Girgenti sind am 21. d., Nachmittags, via Dieppe und Newhaven in Brigbton angekommen. Ein Tele⸗ gramm des„Standard“ sagt, dirselben hätten das Reisegepäck der Königin Isabella mit sich geführt, welche an einem der folgenden Tage in Brighton erwartet werde. Spanien. Madrid. Es wird ein Manisest der Regierung erwartet, das in Form eines diplomatischen Circulars erscheinen soll. Dasselbe entwickelt sehr weitläufig die Gründe, die zur Vertreibung der Bourbonen geführt haben. Das Circular proklamirt die freie Ausübung jedes Religionscultus und drückt den Wunsch aus, Spanien möge mit den fremden Regierungen in gutem Einvernehmen leben und deren moralische Unterstützung erlangen. Um der Revolution eine legitime Basis zu geben, werde man an das all⸗ gemeine Stimmrecht appelliren. — Der päpstliche Nuntius in Madrid hat die an ihn ergangene Einladurg, sich mit dem diplomatischen Corps über die Formen des geschäft⸗ lichen Verkehrs mit der derzeitigen Regierung zu verständigen, dem Vernehmen nach dahin abgelehnt, daß er in dieser Richtung eine Instruction aus Rom weder empfangen habe noch erwarte, und daß er mithin seine Beglaubigung bei der Königin Isabella, trotz der„zeitweiligen“ Abwesenheit der⸗ selben, als formell und materiell aufrecht stehend erachten müsse. — Die„Madr. Ztg.“ vom 18. October schreibt:„Die Regierung hat am 13. d. N. nach ⸗ solgende telegraphirte Depesche an den spanischen Gesandten in Washington gerichtet:„Theilen Sie der amerikanischen Regierung unsere Dank⸗ barkeit mit für die so rasche Anerkennung.“ Der Minister dieser Republik in Madrid hat hierauf der Regierung das am 14. d. vom amerikanischen Minister des Auswärtigen erhaltene Telegramm vorgelegt. Es lautet:„An Herrn Hale, Minister der Vereinigten Staaten in Madrid. Bekunden Sie, im Namen des Präsidenten, di: Gegenseitig⸗ keit seiner Gefühle gelegentlich derjenigen, welche der Minister Spaniens hier ausgedrückt hat.“ — Die Junta schlägt der Regierung Auf⸗ hebung der Todesstrafe und Gründung von Straf⸗ colonien in den afrikanischen und asiatischen Be⸗ sitzungen Spaniens vor. Italien. Rom. Am 18. d. haben die römischen und italienischen Truppen, welche in Gemäßheit der offiziösen Militär⸗Convention ver- einigt agerten, eine Briganten⸗Bande an der Stand der Frage der mobilen Nationalgarde. Fünf Generalstabs⸗Obersten sollen demnächst Paris verlassen, um in den Departements die Organisirung dieser Garde zum Abschluß zu bringen. Die neapolitanischen Gränze, bei Pastena, angegriffen. Fünf Briganten sind getödtet worden. Ein junger Mann, der vor einem Monat von dieser Bande (sortgeschleppt worden war, wurde befreit. Rußland. Wegen der zahlreichen Opfer in Folge homöopathischer Behandlung hat der Kaiser durch einen Ukas die Ausübung der Homöopathie in Rußland bei Geldstrafe und zwei⸗ jährigem Aufenthalt in Sibirien verboten. Amerika. New⸗Nork. Der General Sherman hat Verstärkungen verlangt, um die Verlängerung des Krieges gegen die Indianer zu verhindern. — Der preußische Gesandte hat in Newhork offiziell die Vertretung der norddeutschen Bundes⸗ staaten durch norddeutsche Consuln angekündigt. Homburg. Bei einem am 18. d. dahier statt⸗ gefundenen Feuerwehr-Manöver, wobet viele Feuerwehr⸗ leute anwesend waren, stürzten zwei Männer von Rödel⸗ heim von dem Bau und verletzsen sich sehr erheblich. Der Eine soll lebensgefährlich darniederliegen. Die ganze Fest⸗ lichkeit erlangte dadurch eine unerwartete traurige Endschaft. Frankfurt. Am 16. November wird dahier im „Holel Victoria“ abermals eine Versammlung der Bren⸗ nereibesitzer aus dem Großherzogthum Hessen, Nassau, Kurhessen und Frankfurt stattfinden. Darmstadt. Nach dem überaus günstigen Resultate des ersten dahier kürzlich abgehaltenen Viehmarktes, worüber Näyeres bereits gemeldet, darf man wohl die besten Hoff⸗ nungen für die Frequenz der künstigen Märkte hegen. Als den Verkehr auf dem hiesigen Markte sehr begünstigend sind die zweckmäßigen Anordnungen zu bezeichnen, welche zur Erleichterung des Handelsverkehrs getroffen werden. Die mit der Bahn ankommenden Thiere können direct vom Bahnhof auf den Marktplatz getrieben werden, auf welchem ein vequemer Geschäftssaal, Restaurgtion und ein Bureau zur Protokollirung der Verkäuse eingerichtet sind. Mit glieder der Markteommission sind ständig anwesend, um dem Geschäft suchenden Publikum durch Ertheilung von Ralh und Auskunft behülflich zu sein. Lampertheim. Die dahier neu erbaute evangelische Kirche, wurde am Sonntag den 18. d. feierlich eingeweiht unter allgemeiner Betheiligung der hiesigen Einwohner⸗ schaft und unter Zuzug einer großen Menschenmenge aus der Nähe und Ferne. Der sonst so einfache und beschei⸗ dene Marktflecken prangte im schönsten Festschmucke. Die Abschiedsrede in der seitherigen Simultankirche hielt Herr Dekan Dornseif von Bickenrach, die Weihrede Herr Prälat Zimmermann aus Darmstadt und die Festpredigt Herr Pfarrer Schnitispan von hier, den Festgesang leitete Herr Lehrer Geißler. Der Festzug bewegte sich von der evang. Pfarrwohnung zur aften und von da zur neuen Kirche. Die Einweihung erfolgte durch Hrn. Prälaten Zimmer⸗ mann nach den üblichen Formen. Mainz. Zur Bewältigung des massenhaften Getreide⸗ traneporis von Ungarn nach dem Rhein und Frankreich soll ein ständiger Wagencurs von nahezu 1000 Wagen eingerichlet werden. Die hessische Ludwigsbahn und die rheinische Bahn haben bereits ihr Wagencontingent gestellt. Mainz. Als nachahmungswerth empfehlen wir allen Frauen folgende That einer resoluten Mainzerin. Deren Mans— einem Wagnermeister— gefiel es schon seit mehreren Tagen in einem Bierlokale so gut, daß er da seine ganze Tageszeit zudrachte. Da nun aber zu Hause viel zu thun war, so ließ ihm kürzlich Morgens seine be⸗ sorgte Galin durch zwei Gesellen die Hobelbank in frag⸗ liches Lokal bringen, damit er an seinem Lieblingsaufent⸗ halte auch serner verweilen könne, ohne sein Geschäft weiter vernachlässigen zu müssen. Falls das Belspiel der Main⸗ zerin Nachahmung finden sollte, so wird man wohl hier und da in manchem Wirthslokale eine recht gelungene Ausstellung von Hobelbänken, Schraubstöcken, Schuster⸗ stühlen, Schneider soutiquen, Speiseimern u. s. w. u. s. w. finden können. Bingen. Am Morgen des 19. d. sand man den noch ledigen Sohn der Gastwirthin Frau Wwe. Diehl hier todt an dem Ufer der Nahe unter der Drususbrücke liegen. Eine Wunde am Hinterkopfe und eine bei der Leiche auf⸗ gefundene fremde Kappe lassen fast mii Gewißheit hier auf einen Mord schließen, der durch die eingeleitete Unter⸗ suchung hoffentlich zur Entdeckung des Thäters führen wird. „ Bayerische Obligattonen. Zum Bollzuge der gesetzlichen Bestimmungen über die Tilgung der Gru n d⸗ renten⸗Ablösungsschuld wird die 34. Verloosung der Grundrenten-Ablöfungsschuldbriefe im Capitalsbetrage zu 250,000 fl. Freitag den 30. October J. J. vorgenommen. Die zur Heimzahlung bestimmien Capitalien werden vom 1. Februar 1869 aufangend außer Verzinsung gesetzt; mit deren Baarzahlung wir jedoch sogleich nach Bekannt⸗ machung der Verloosungsergebnisse begonnen und hiebei der Apfocentige Zins in vollen Monatsraten bis zum Heimzahlungslage aber in keinem Falle weiter als bis l. Februar 1869, vergütet. Eine Wiederanlage der heim⸗ zuzahlenden Capitalien findet zur Zeit nicht stall. „„ Warnung für Locomotivführer. Der auf der Gößnitz⸗Geraer Bahn fungirerde Locomolivführer Hoffmann hat einen beklagenswerthen Tod gefunden. Als derselbe nämlich, von der Fahrt von Gößnitz in Gera angelangt, im Begriff war, ein während der Fahrt zersprungenes Siederohr in der Maschine sester zu ver⸗ leilen und sich zu dem Zweck in die Feuerbüchse begeben hatte, sprang in Folge der Dampfspannung der einge⸗ brachte Keil heraus; durch das nachströmen de siedendheiße Wasser wurde nun Hoffmann an allen Theilen des Körpers dergestalt verbrannt, daß er noch denselben Abend an den Brandwunden verschieden ist. 2 ul der Main⸗ nan webl hier tc gelungen n, Schufer⸗ ( k. u... w. are man den t. Diczl hit tatrüdlt liegen. det Leicht auf, Ccriöhelt hit geeltiütte Unit t führen mild zu gelluge er tunb- eos 1 Saleosung zplllbeltagt , Der deutsche Rechtsschußverein in London bat seinen dritten Jahresbericht ausgegeben. Er legt die Controverse dar welche der Verein duich die bekannte Verhandlung des Reichstags über eine Petition zur Unterftützung mit dem Bundeskanzleramt auszufechten hatte. Gleichzeitig erklärte er, seine Bestrebungen ganz wie bisher, so lange die Unterstützung nicht ausbleibt, sortsetzen zu wollen. Die Regierungen von Bayern und Baden haben dem Verein pecuniäre Subventionen zu— gewandt. „, Was kostet ein Theater? Zur Unterhaltung des Dresdener Hoftheaters steuert der König von Sachsen zur Zeil nicht weniger als 150,000 Thaler bei, den vierten Theil seiner Civilliste, die 600,000 Thaler beträgt. Für die Wasserbeschädigten in der Schweiz sind uns ferner folgende Gaben zugekommen: v. St. 30 kr. — N. N. 1 fl.— H. P. 1 fl. 10 kr.— N. N. 5 fl.— M. Hirsch mit dem Molto: 1. Buch Mos. 19, 5. 1 fl. — N. N. 1 fl. 12 kr.— Zusammen 9 fl. 52 kr.— In Summa bis jetzt 23 fl. 7 kr. Zu Annahme weiterer Gaben erbietet sich Die Expedition des Anzeigers für Oberhessen. Der Einjährige Freiwillige. Oldenburg. Schulzesche Buchhandlung! Von den vielen günstigen Urtheilen der Presse über dieses empsehlenswerthe Schriftchen theilen wir unsern Lesern mehrere derselben mit: Interesse in die Hand genommen und eifrig durchstudirt und müssen bekennen, daß uns die geschickte Auswahl und Behandlung der Stoffe sehr gefallen hat. der zu dem bekannten Zwecke studiren will, mit Ver⸗ trauen diese Briese kaufen, und thut er selbft seine Pflicht, so wird er sein Ziel sicher erreichen. Außerdem können wir dieselben allen an's Herz legen, die auf eine leichte und einfache Weise sich ein tüchtiges Wissen in den Wissenschaften des bürgerlichen Lebens aneignen wollen. Der Preis der Briese 2 5 Sgr. ist für bas reichhaltige Material sehr bescheiben zu nennen. Leipziger Tageblatt 1868 Nr. 102. ...... Das Unternehmen ist gerade in jetziger Zeit immerhin ein recht dankenswertbes; namentlich hat es uns gefreut, daß die Verf. nicht etwa sich für Zauber⸗ künstler im Unterrichten ausgeben und dadurch junge Leute beschwindeln wollen, sondern mit Recht auf ben ausdauernden und eindringlichen Fleiß besonders Gewicht legen, wie auf diesen ja kein Unterricht verzichten kann. Eine genaue Prüfung des ersten Vrieses hat uns die Ueberzeugung gegeben, daß ein eifriges Studium dieser Unterichtsbriefe nur den besten Ersolg haben kann. Neue Badische Landeszeitung 1868 Nr. 175. Sitzung des Lokalgewerbpereins Samstag den 24. Oktober, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1) Bericht über die Generalversammlung in Darmstadt. 2) Prämien für die Handwerkerschule. 3) Eröffnung der Mäbdchenschule. Der Vorstand. Für beuorstehende Sailon 2600 bringe mein auf's Reichhaltigste assortirtes Lager in Putz- und Modewaaren, Stickereien, Terneauxwolle, Holzschnitzereien, sehr billigen Regenschirmen in empfehlende Erinnerung unter Zusicherung reellster Bedienung. Friedberg. L. Hirsch. Mobilien⸗Versteigerung. 2595 Dienstag den 27., Donnerstag den 29. und Freitag den 30. d. M., Vormittags 8 Uhr an⸗ fangend, wird mit der Mobilien Versteigerung des Hirsch Maper Sohn dahler fortgefahren. Am 1. Tage kommen vor: Dielen, steinerne Platten, Krippen und Tröge, Steinkohlen zwei Noll ⸗ wagen ꝛc.; an den zwel anderen Tagen: grobe Eisen⸗ und Gußwaaren. Reif und Bandeisen, Achsen, mehrere Centner Nagel, Kröppen, Eisen⸗ und Zinkblech ꝛc. 3 Butzbach, 22. October 1868. Groß herzogliches Ortsgericht Butzbach Küche l. W Wasserhelles Petroleum 2244 in unüdertroffener prima Quolität nebst den dazu gebörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis, bei Wilh. Fertsch. 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M. ist bei Unterzeichnetem gut besetzte Tonzmusik anzutreffen, wozu höflichft ein⸗ ladet Konrad Bingel, zur Son nee 8 8 Casino. 2585 Sonntag den 25. Oct. 1868, Damencasino, wobei die ersie Theatervorstellung stattfindet. Anfang präcis 6 Uhr. Das Mitbringen von Kindern ist nach den Statuten strengstens untersagt. Der Vorstand. ehrer-Conferenz, Sektion Friedberg. 2584 Mittwoch den 28. October, Nachmittags 1 Ubr. Achtung! Das Gas ist schlecht, ganz sicherlich, Schon dreimal war's gesagt; Doch wurd's drum weder säuberlich, Noch besserer gemacht. Ich schlage vor, wir striken mal Und brennen fein Petrol; Sind wir nur eine große Zahl, Dann, Gas, dann, sabre wohl! Ein betümmerter Sanitäls⸗ Liebhaber. 2597 Danksagung. 2588 Allen Denjenigen, welche unserer unvergeßlichen Gattin, Mutter und Schwester Dorothea Heß, geb. Schad, das Geleite zur letzten Ruheslätte gegeben, sagen wir unseren herzlichsten Dank. zrtedbderg den 20. Oetober 1868.. Die srauernden Hinterbliebenen. P ————— Kirchliche Anzeigen für Sticdberg. Sonntag den 28. Oktober 1868. Erntedankfest. Evangelische Gemtindt. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Abendmahl.) Nachmittags: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Burgkirchen Vormittags: Herr Candidat Helm. Nachmittags: Fällt aus. Abendmahl in der Burgkieche. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Hirsch. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr 43 und eine Beilage.) Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 72 Anzeiger abonnirt werden. ö chäftsverlegung. Wittwe Steinhäuser, gegenüber dem Rathhause, verlegt. ud bemerke, daß mein Lager in Sonntag den 1. November Reformationssest und eifsteine U fest lerzeich neten köfichn Zingel, nt „* ntucasino, tt. Anfang nagt Ur. 3 91 N 5 45 „Liebhaber. 1 , amegehlihen Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. M 126. —]]———— Lieferungen zur Straßenbeleuchtung betreffend. 2531 Zur Herrichtung einer Straßenbeleuchtung in hiesiger Stadt sollen Mittwoch den 28. d. Mts., Nach⸗ mittags 2 Uhr, im Rathhause dahier 45 Stück Laternen nebst Lampen, Cylinder, Aerme, Verglasung und Anstrich, sowie dret gußeiserne Säulen an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Büdingen den 15. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterel Büdingen in er. Verkauf einer Kalk- und Ziegelhütte in der Gemarkung Wölfersheim. 2519 Die Sr. Erlaucht dem Herrn Grafen Augusft Friedrich Reinhard zu Alt⸗Leiningen⸗Westerburg zu⸗ stehende, im besten Betrieb befindliche Ziegelhütte in der Gemarkung Wölfersheim soll nebst Grund und Boden, sowie dem zugehörigen Inventar erblich als freies Eigen⸗ thum verkauft werden. Diese Ziegelhütte nebst Gebäude ist in dem Grund⸗ buch eingetragen, wie folgt: 1) Flur VI Nr. 413, Acker auf der Röthe 51[◻OKlftr. 29„ VI Nr. 413/¼5, Acker daselbst E 3)„ VI Nr. 414, Ziegelbütte daselbst 28 Zur Vornahme der öffentlichen Versteigerung dieser Objecte hat man Termin anberaumt auf Donnerstag den 5. November J. J., des Vormittags um 10 Ubr, in dem Gemeindehaus zu Wölfersheim. Die näheren, sebr günftig gestellten Bedi gungen werden im Termin eröffnet, können aber auch schon vorber bei dem Unterzeichneten, wie auch dei Herrn Ortsgerichtsvorsteher Döringer zu Wölfersheim einge⸗ sehen werden. Darmstadt den 12. October 1868. Aug st. Großb. Oberdomänen⸗Registrator. fen ung. 2602 Montag den 26. October l. J, Vormittags 11 Uhr, wird in biesigem Rathbause das zur Ein⸗ winterungg der Wasserleitung ꝛc. erforderliche Stroh und sonstige Arbelten, nämlich circa 2 Fuder Kornstroh, „ 4„ SGerftenstroh, *„ Waizenstroh, Lieferung von 2 einspännigen Wagen Pferdemist, Schreinerarbeit und Handarbeiten, offcutlich an den Wenigfinebmenden versteigert. Friedberg den 23. October 1868. 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg FJouc ar. Pfänder bersteigetung zu Friedberg. 2603 Montag den 9. November d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhause die bis zu diesem Termin die Verfallzeit erreicht habenden und nicht eingelösten oder renovirten Pfänder der hiesigen Pfand⸗ und Leihanstalt, bestehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weißzeug, Manns- und Frauen- Kleidern, goldenen und filbernen Taschenuhren, sowle sonstigen Gegenständen öffentlich meifibietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Gleichzeitig wird den Interessenten der Pfand- und keipanstalt hierdurch eröffnet, doß die Einlösung und Renovation der Pfänder nur an den hierzu bestimmten Tagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag ffattfinden kann und das Pfandhaus vom 5. November d. J. an dis zur Beendigung der Versteigerung geschlossen bleibt, Die Großberzoglichen Bürgermetfleteien des Kreises Friedberg find gebeten dieses Ausschrelben im Interesse ihrer Gemeindeangehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Frtedberg den 22. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg S8 oOo n ο F. Hofraithe- Versteigerung. 2579 Montag den 9. November d. J., Vormittags 11 Utr, soll im biesigen Rathbause die zur Concursmasse des Bäckermeisters Franz Fau st dahler gehörende Hofraithe Gemarkun rledber Flar. Nr. Klftr. 9 8 8 1. 230. 21,7. Hofraithe in der Stadt mit Back⸗ . haus und Backofen nochmals öffentlich meistbictend versteigert werden unter dem ausdrücklichen Bemerken, daß dem Meistbtetenden nunmehr der unbedingte Zuschlag ertheilt wird. Frtedberg am 21. October 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. 2464 Nachdem unsere Leihbibliothek sich nunmehr wieder hier in Friedberg Wintersemester ein. befindet, laden wir zum Abonnement für das Die Bibliothek ist bis auf die neusten Werke in deutscher, französischer und englischer Sprache ergänzt und werden wir bei weiteren Anschaf— fungen den Wünschen unserer Leser gerne Rechnung tragen. Bindernagel& Schimpff. Hofraithe-Versteigerung. 2578 Montag den 7. December d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilien des Ellas Ehrmann dahter Gemarkung Friedberg Flur. Nr Klftr. 2. 284,2. 80,9. Hofraitbe in der Stadt nebst Fabrik— gebäuden und Hausgarten öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 21. October 1868. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg W e N. Versteigerung von Handarbeiten. 2594 Montag den 26. October, Vormittags 10 Ubr, soll auf dem Rathhause zu Ockstadt die Plantrung der Fußwege auf dem Friedhof an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Gleichzeitig wird das Zer⸗ schlagen von 10 Cb.⸗Kl etr. Unterhaltungssteinen auf die Vizinalwege, im Steinbruch zu zerschlagen, nochmals ausgeboten, da die ersle Veiftetgernng nicht genehmigt worden ist. Friedberg den 22. October 1868. Der Bezirks- Bauauseher Schneid err. Arbeits- Versteigerung. 2580 Mittwoch den W. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf der fiscalischen Markwiese für weitere circa 500 fl. Graben: und Planttarbeiten adthetlungeweise oͤffentlich wenigstnehmend vergeben werden und wollen sich daher Lusfttragende am Brückchen des Bauernheim⸗ Friedberger Wegs im Termin einfinden. Friedberg am 22. October 1868. Der e Wiesencommissär * Faselochs Versteigerung. 2589 Dienstag den 27. Oct. l. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Ratbhaus ein der Gemeinde gehöriger rothscheckiger Fasetochs, noch zur Zucht tauglich, öffent⸗ lich meifibtetend versteigert werden. Dorn⸗Assenheim den 22. Oct. 1868. Großherzogliche N Dorn-Assenheim a Bekanntmachung. 2598 Diejenigen, welche mit Bezahlung der am 1. Sept. J. J. fälligen Holzgelder aus dem Gräflichen Revier Wickstadt noch zurückfsehen, werden hiermit aufgefordert binnen 8 Tagen Zahlung zu leisten, widrigenfalls Zwangeverfahren eintreten wird. Wickstadt den 20. October 1868. Gräfliche Forflkasse daselbfl. 0 Jonko pings Patent Sicherheitszündhölzer ohnt Schwefel und phessphot. 2576 Obige von dem Königl. Polizei- Präfidium in Berlin dem Publikum zur Benutzung empfohlenen Zünd⸗ boͤlzer zeichnen sich vor jedem andern Fabrikate dadurch aus, daß sie in ketuer Weise feuergefährlich und giftig find. Dieselben entiünden sich nur an der be⸗ sonders präparirten Seitenfläche der Schachteln, in denen sie verpackt find. 300 Schachteln à 3 Thlr. 22½ Sgr. incl. Verpackung gegen Nachnahme oder Einsendung des Betrages bei Ertbheilung der Ordre(größere Parthien entsprechend billiger) empfehlen dannover. Vortisch& Schilling. Genachrichtigung. 2591 Nachdem meine Söhne ein eigenes Geschäft an- gefangen haben, bringe ich zur Kenntniß, daß dieselben nicht befugt find für mich Geschäfle zu machen, noch Geld auf meinen Namen zu erheben. Nur meine eigen⸗ händige Quittung ist gültig. Rodheim v. d. H, 23. October 1868. Konrad Knaf, Ziegleimelster. 2533 Soeben angekommen das Neuste in Kaputzen, Seeleuwärmern und alle Sorten Winterschuhe in großer Auswahl billigst bei H. Diehl, Usagasse. F Kein Zimmerputzer mehr! 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