Donnerstag den 23. April. N48. Anzeiger für Oherhessen. dudt 97 2 die U 0 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienssag, Donnerstag und Samstag. onder 2 2 Juppatatt Amtlicher Theil. f Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: iter Nr. 7. Convention abgeschlossen zwischen den Postverwaltungen des Norddeutschen Bundes und der vereinigten Staaten von Nordamerika behufs ber Vervoll⸗ i kommnung des Posldienstes im gegenseitigen Verkehr. Vom 21. October 1807.— Nr. 78. Gesetz, die Unterstützung der bedürftigen Familien zum Diensle einberufener ute De⸗ Mannschaften der Ersatzreserven betreffend. Vom 8. April 1868.— Nr. 79. Verordnung, betreffend die Einberufung des Zollparlaments. Vom 13. April 1868. Nr. 80—83. Die Ernennung und Empfangnahme von Gesandten betreffend. Wolf Ziege Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche] 1868 unter der Bedingung zu verwilligen, daß Preußen. Berlin. Der Abgeordnete taubi Regierungsblatt Nr. 20 enthält: im Laufe dieses Jahres die preußische Gage nicht Lasker hat eine Interpellation eingereicht, welche * 8 188 5 1 b nde für die Jahre 1866,eingeführt werde. Das inzwischen abgetretene sich auf gewisse, von dem Polizei-Präsidenten zu 1 d. Bl. mitgetheilt.)„September 1867.(In Nr. 47 Kriegsministerium soll hiermit einverstanden ge- Frankfurt a. M., Herrn v. Madai, erlassene, die — II. Gesetz, die Einführung einer Einkomm ensteuer[wesen sein. Wie es weiter geht, bleibt dahin Aufenthalts befugniß betreffende Anordnungen be⸗ d da betreffend. a gestellt. Vielfach wird wenigstens behauptet, daß zieht, welche, nach der Ausführung des Inter⸗ n. Dor e d en de e ede man an maßgebender Stelle beabsichtige, in Bälde pellanten, mit dem am 1. Januar d. J. in Kraft * eu Hauses und de 8 ie breußt i ilitä izügiakei in Wi 2 etor der Nheinschfffabrt 1 85 eußern, den Ober⸗ die preußischen Bezüge den Militärpersonen zu- getretenen Freizügigkeitsgeseze in Widerspruch IV. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Vilbel. V. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse in den israeli⸗ tischen Religionsgemeinden des Kreises Lindenfels. 5 VI. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Heppenheim. 0 VII. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Amlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen n Schmidt Religlonsgemeinden des Kreises Alzey. 3 VIII. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts ace u Offenbach die Nichterhebung einer Umlage bei der israe⸗ ier) zucht 25 6 zu Weiskirchen im Jahre 1867 ing Frantz ⸗ la e— IX. Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Sroßherzog haben allergnädigst geruht: am 4. April dem „ Lehrer an dem evangelischen Schullehrer⸗ Seminar zu 8 Friedberg Ludwig Wilhelm Christian Roth den Charakter U als„Professor“ zu verleihen. chwertern.“ X. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der N Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. Mär 68. den ordentlichen Prosessor an der juristischen Fakultät der — Landes ⸗Universität Geheime Juftizrath Dr. Ihering auf 5 sein Nachsuchen von seinem Dienste mit Ende des Sommer⸗ Semesters 1868 zu entlassen. let. kl. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche 1 der Großherzog haben allergnädigst geruht: am pere April den Lehrer an dem evang. Schullehrer⸗Seminar Nerd tn zu Friedberg Roth auf sein Nachsuchen und unter Aner⸗ öttet. kennung seiner vieljährigen treuen Dienste,— an demselben — Tate den Expeditionsgehülfen bei der Personenexpedition i. Darmstadt der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn Expebitor Seipp, — den Forstwarten der Forfiwartei Kirschgarten Laub, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste— 8 und den Brückenwärter bei der Schiffbrücke zu Worms 2 g W 15— Ruhestand zu versetzen. nat 5 II. Geßorden sind: am 10. März der pensionirte tenz—— slädtische Waisenhaus lehrer Alisky zu Mainz; 2— 23. hel. Barg der katholische Schullehrer Englert zu Hammelbach;— 76 am 25. der penfionirte Ober⸗Domänen⸗Registrator Schäffer 4 au Darmftadt;— am 30. der Gerichtsvollzieher Sieglitz gas du Mainz;— am 31. der Reallehret Schleibt zu Mainz; 1% tene— an demselben Tage der Hofgerichts⸗Advokat Darmstadt;— am 11. r eee April der Friedens gerichts⸗Actuar kan +5 Orth zu Worms. 10, 6. 133 Nach den„H. B.“ wird dermalen in 1 eher militärischen Kreisen vielfach die Frage über die Sein Zweckmäßigkeit der Einführung der preußischen Ga ge discutirt. Der Gehalt von einem Haupt⸗ mann 1. Classe an auswärts ist in Preußen un⸗ gleich höher, als in Hessen⸗Darmstadt; dagegen ist in Preußen von den Offzieren auch die Venstonskasse wenigstens theilweise zu erhalten, 1 tu berg an be ume ane,— abgesehen davon, daß die Penstons- und Wittwen⸗ f 5 120% zasseverhältnisse in Hessen⸗Darmstadt außerordent⸗ t ich günstig sind. Beispielsweise erwähnen wir 190, 6% gur, daß in Preußen der niedrige Penstonsanspruch Nene, ½ in Hessen ¼0 des normalmäßigen Gehalts gi. beträgt. f + age— Dasselbe Blatt schreibt: Wie wir ver— nehmen, hat der Finanzausschuß der 2. Kammer ich bereit erklärt, für den Mann der contingents⸗ kommen zu lassen. — Eine Bekanntmachung des Großherzoglichen Finanzministeriums, den Steuerausschlag für die letzten neun Monate des Jahres 1868 betreffend, bringt zur allgemeinen Kenntniß, daß in Gemäß⸗ heit der Bestimmungen des erlassenen Gesetzes jeder zu den direkten Steuern Beitragspflichtige für jeden der letzten neun Monate des laufenden Jahres, außer den bis hierher nach dem Steuer— ausschlag für 1868 von ihm zu entrichtenden monatlichen Betrag, weiter einen Heller von jedem Gulden des in seinem diesjährigen Steuerzettel enthaltenen Steuerkapitals in der Weise zu entrichten hat, daß bei der Steuer— erhebung im Monat Mai die Steuerzuschläge für April und Mai zusammen mit 2 Heller vom Gulden Steuerkapital zu bezahlen sind, während dagegen in den folgenden Monaten Juni bis Dezember der zu bezahlende Steuerzuschlag jedesmal nur 1 Heller vom Gulden Steuerkapital beträgt. Da die Steuerpflichtigen hiernach in jedem der steben letzten Monate dieses Jahres als Steuer- zuschlag ebenso viele Heller als ihr Steuerzettel Gulden Steuerkapital enthält und nur im Monat Mai das Doppelte hiervon zu entrichten haben, so sind sie leicht im Stande, den Betrag der Zuschläge selbst zu berechnen. Es werden deßhalb besondere Steuerzettel zur Anforderung des Steuerzuschlags nicht ausgegeben. Im Uehrigen gelten hinsichtlich dessen Zahlung und Beitreibung dieselben Borschriften, wie für die gewöhnlichen direkten Steuern. — Bei Buchhändler E. Zernin dahier ist nunmehr die„Erwiderung der drei evangelischen Superintendenten des Großherzogthums Hessen, Dr. Zimmermann, Dr. Simon und Dr. Schmitt, auf die Schrift des Herrn Bischofs von Mainz: „Die wahren Grundlagen des religiösen Friedens“ erschienen. Offenbach. Die Herren Hofgerichts-Advokat Dr. Weber und Zollparlaments⸗Mitglied August Kugler, waren zur Uebergabe einer Vorstellung hiesiger Einwohner an die preußische Regierung um Beibehaltung des derzeitigen Bahnhofs nach Berlin gereist. Dieselben sind zurückgekehrt und sollen mit dem Ergebniß ihrer Bemühungen im Allgemeinen zufrieden sein. Mainz. Der„Fr. Zeitung“ wird von hier geschrieben: Man ventilirt hier sehr vielfach die Frage, ob Bischof Ketteler Hoffnung habe, Nach- folger des Hermann Vicari auf dem erzbischöflichen Stuhl in Freiburg zu werden. Für diesen Fall dürfte Domkapitular Mousang die meiste Aussicht haben, den bischöflichen Stuhl in Mainz zu näßigen Stärke die bewußten 225 Thaler pro besteigen. stehen. Die Interpellation lautet wie folgt:„Der Polizeipräsident in Frankfurt a. M. Hr. v. Madai, hat für diese Stadt und den inneren Polizeibezirk, ferner für die Stadt Bockenheim und den äußeren Polizeibezirk, über das Meldewesen zwei Ver- ordnungen unter dem 1. Dezember 1867 erlassen und die erste im Amtsblatte vom 29. Febr. 1868, die zweite im Amtsblatte vom 6. Febr. 1868 amtlich veröffentlicht, welche in Beziehung auf den Aufenthalt fremder Personen und die Beschäf⸗ tigung fremder Dienstboten, Gehülfen und Tag⸗ löhner in Widerspruch stehen theils mit dem unzweideutigen Sinn, theils mit dem Wortlaute der am 1. Januar 1868 in Kraft getretenen Bundesgesetze über das Paßwesen und die Frei⸗ zügigkeit, indem sie den Paßzwang voraussetzen und den Aufenthalt von einer polizeilichen Er⸗ laubniß abhängig machen. Die Verordnung für die Stadt und den inneren Polizeibezirk ist durch eine vom 5. April 1868 datirte Verordnung ersetzt worden, in Betreff des äußeren Polizeibezirks ist dies nicht der Fall und die ältere Verordnung anscheinend noch in formaler Kraft. Ich richte deshalb an den Herrn Bundeskanzler die Frage: 1) Sind diese Verletzungen der Bundesgesetze über das Paßwesen und die Freizügigkeit zur Kenntniß des Bundespräsidiums gelangt 2) Sind Schritte geschehen, um diese Verletzungen der Bundesgesetze unwirksam zu machen, und, soweit möglich, gleichartige Verletzungen für die Zukunft zu verhüten?“ — Jetzt ist auch die Bersendung von Geldern bis zum Betrage von 50 Thalern einschließlich im Wege der Postanweisung nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika zulässig. Die Gebühr beträgt für jeden Thaler oder Theil eines Thalers einen Silbergroschen und muß vom Absender stets im voraus bezahlt werden. — Gegenüber den offiziellen Nachrichten über die ostpreußischen Zustände ist es nicht von In⸗ teresse, auch einmal eine andere Stimme von dort zu hören und zwar die eines Beamten. Kreis- physikus Dr. Heinrich zu Gumbinnen schreibt in einer Eingabe an den dortigen Frauenverein vom 4. d.:„Täglich führt mich mein Amt in die Hütten der Armen auf den Dörfern, daher ist mir der Anblick des dort herrschenden Elendes ein leider gewohnter geworden. Gestern jedoch habe ich in einzelnen Familien zu Blecken Zustände gefunden, die das alltägliche Bild der Noth weit hinter sich lassen. Die Suppenanstalt spendet zwar seit dem 8. Januar täglich auch dort den Armen Rationen von ¼ Pfund Brod und ein Quart Suppe, allein Viele haben diese Rationen erst dann erhalten, als sie halb verhungert waren, denn sie besaßen noch ein, wenn auch zur Zeit 7 ATT. unverkaufbares Eigenthum. In Folge dieses langen Fastens reichen jetzt die üblichen Portionen nicht hin, den Hungertod aufzuhalten: dies kann nur geschehen, wenn bei den unten benannten Personen die Brodportion verdoppelt und jedem ein Quart Milch täglich verabfolgt wird. Diese Angaben sind die nackte Wahrheit, ohne die aller— geringste Uebertreibung, wie solche jetzt leider vielfach üblich ist. Wenn nicht schnell und in angegebener Weise eingegriffen wird, so werden in Kurzem folgende Personen im Dorfe Blecken unfehlbar verhungern: 1) die Familie Baburat, welche(Mann, Frau und 4 bis 5 Kinder) von Hunger gänzlich erschöpft zu Bette liegt; 2) der Losmann Leidereit; 3) die Wittwe Plensat nebst Tochter; 4) die Familie Naujokat; 5) die zwei Kinder des Losmanns Wien; 6) das Kind des Losmanns Lasgereit; 7) die Kinder des Losmanns Wegner; 8) das Mädchen Rickstein.“ Bayern. München. In diplomatischen Kreisen macht das Duell, welches kürzlich dahier zwischen dem seitherigen russischen Botschafter am Pariser Hof, Baron Budberg, und dem ehemaligen Garde⸗ Offizier Herrn v. Meyendorff ausgefochten wurde, großes Aufsehen. Ueber die Ursache desselben werden nachstehende Einzelheiten mit— getheilt. Im vorigen Jahr wandte sich ein Graf v. Saint ⸗Priest an Herrn v. Budberg, um von diesem Auskunft über Herrn v. Meyendorff zu erlangen, mit dem er eine Scene gehabt, auf welche ein Zweikampf folgen solle. Bevor es jedoch zu einem solchen komme, wolle der Graf sich vergewissern, daß sein Gegner im Besitz voller Klarheit des Geistes sei, da sein ganzes Benehmen Zweifel hieran habe erwecken können. Herr v. Budberg erwiederte, daß v. Meyendorf seit einer schweren in der Krim erhaltenen Kopf⸗ wunde allerdings an zeitweiliger Geistesstörung leide. Saint ⸗Priest erklärte darauf, daß er sich mit einem Geisteskranken nicht schlagen könne. Dagegen gerietb Herr v. Meyendorff, dem es hinterbracht wurde, welche Auskunft der Botschafter über ihn gegeben, in große Aufregung, und ver⸗ langte nun Genugthuung von diesem, die Herr von Budberg jedoch natürlich verweigerte. Eine Folge dieses Zerwürfnisses war die Scene auf dem Bahnhofe zu Verviers, wo v. Meyendorff dem Botschafter einen Stockschlag versetzte, den dieser den bestürzten Umstehenden durch die Worte: „Cest un fou“ erklärte. Als nun jüngst der russische Thronfolger in Nizza weilte, verweigerte er in sehr auffälliger Weise dem seine Aufwartung machenden Botschafter den üblichen Händedruck, und dieser war über den Grund der ihm wider⸗ fahrenen Ungnade nicht lange im Unklaren; er wußte, daß die Mependorffs ihn in der Gunst des Großfürsten gestürzt hatten. Rach Paris zurückgekehrt, erledigte er seine Angelegenheiten und ließ Herrn v. Meyendorff wissen, daß er bereit sei, sich mit ihm zu schlagen. Es wurde ein Rendezvous in München verabredet, wohin Baron Budberg sich begab, nachdem er zuvor seine Entlassung eingereicht hatte. Das statttzehabte Duell hat einen unblutigen Verlauf gehabt. — Dem Bankhause v. Erlanger und Söhne der Projektirungsarbeiten für eine Eisenbahn von Gelnhausen nach Gemünden, soweit dieselbe bayerisches Gebiet berühren würde, auf die Dauer eines Jahres ertheilt. Frankreich. Paris. Die„Patrie“ läßt sich aus Kopenhagen melden, daß der dänische Kriegsminister Raasloeff„von seiner Reise die friedlichsten Eindrücke heimgebracht hat und daß man sich in Kopenhagen keineswegs mehr verhehle, daß die Angelegenheit der Herzogthümer nicht zu einem europäischen Conflikt Anlaß geben könne.“ — Französische Blätter wollen wissen, daß Viktor Emanuel nach der Vermählung des Prinzen Humbert abdanken werde. Der Prinz Napoleon soll kurz vor seiner Abreise mit dem Kaiser eine sehr lange Unterredung über diesen der Tuilerien⸗ Politik zusagenden Schritt gehabt haben. Italien. Verona. Der Kronprinz von Preußen, welcher zur Vermählung des Prinzen Humbert von Italien sich nach Turin begibt, ist in Verona eingetroffen. An der Gränze wurde er von königlichen Adjutanten und von der preußischen Gesandtschaft begrüßt. Der hiesige Empfang war ungemein glänzend; bei der Be⸗ völkerung herrschte großer Enthusiasmus. Die Stadt war illuminirt. Friedberg. Das„Fr. J.“ enthält folgende Anfrage? „Sollte wirklich— wie es den Anschein hat— die unter Andern von den Herren Carl Hermann Graf von Bohlen, Rittergutsbesitzer aus Breslau, Dr. von Carnall, kgl. pr. Geh. Oberbergrath in Breslau, und Huge Pfannmüller II., Hofgerichts⸗Advocat in Gießen, gegründete und von großh. hess. Regierung am 16. Juni 1865 concessionirte„Ober⸗ hessische Actien⸗Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Gießen ein so trauriges Ende nehmen, oder schon genommen haben, daß der Aufsichtsrath es nicht einmal der Mühe werth erachtet, den zahlreichen Interessenten und Gläubigern gegenüber zu liquibiren, damit man weiß, ob die Actien noch irgend einen Werth haben, oder als bloßes Makulatur zu betrachten sind? 8 Mainz. Die Ludwigsbahn nahm im ersten Quartal fast 116,000 fl. mehr ein, als im gleichen Quartal des Vorjahres. Worms. Das von dem Ausschuß des Luther⸗ Denkmals⸗Vereins fesigestellte und von dem größeren Comite gebilligte Programm zur Enthüllungfeier des Lutherdenkmals am 24., 25. und 26. Juni d. J. setzt fest: Für den Tag der Vorfeier, 24. Juni, Abends 5 Uhr Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche und nach 8 Uhr Choral vom Thurme dieser Kirche; für den Hauptfesttag, 25. Juni, Morgens 9 Uhr Fesigottesdienst in der Marktkirche, um 11½ Uhr Zug von da nach dem Festplatze. Die eigentliche Ent⸗ hüllungsfeier schließt in sich: a) Männerchorgesang mit Begleitung von Blasinstrumenten; b) Festrede mit dem Enihüllungsakte, worauf die ganze Versammlung dat lutherische Lied:„Ein' feste Burg ist unser Gott“ anstimmt, dann o) Weiherede und Uebergabe des Denkmals an die Stadt Worms, endlich d) allgemeiner Gesang. Nach⸗ mittags 3 Uhr findet großes Bankett in der 8 statt und Abends Beleuchtung des Denkmals. Die Nachfeier am 26. Juni beginnt mit einem Festgottesdienst, der bei guter Witterung auf dem Festplatze, sonst in der Friedrichs⸗ kirche abgehalten wird. An dessen Schluß wird unter die Schuljugend eine Abbilonng des Denkmals vertheilt und Nachmittags 4 Uhr in der Dreifaltigskirche das Oratorium „Paulus“ unter der Direction des Hofkapellmeisters V. Lachner aus Mannheim aufgeführt. Es werden dabei u. A. Gesangskräfte aus Worms, Alzey, Speyer, Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg mitwirken. Nach dem Concert findet zum Schlusse gesellige Vereinigung Freiburg. Vor einigen Tagen wurde eine hiefige Bürgerswittwe L. in Untersuchung gezogen, in deren Woh⸗ nung 2 ihrer Pflege anvertraute blödsinnige(angeblich mit ihr verwandte) Mädchen im Alter von 19 und 23 Jahren in einem schaudererregenden verwahrlosten Zustande gefunden wurden. Das eine der beiden Mädchen lag todt in einem elenden, halbverfaulten Bette, der zum Gerippe abgemagerte Leichnam war über und über mit Unrath, einer Masse Ungeziefer aller Art und mit Geschwüren bedeckt, in welche sich das Ungeziefer eingefressen hatte. Das ältere, voll⸗ ständig blödsinnige Mädchen war halb todt in einem nicht weniger gräulichen Zustande. Die Leiche wurde von Gerichts⸗ wegen geöffnet und das noch lebende Mädchen den barm⸗ herzigen Schwestern im Krankenhause zur Pflege übergeben, wo es nach wenigen Stunden ebenfalls gestorben ist. Die eingeleitete Untersuchung wird zeigen, ob Habsucht oder e Rohheit der Grund der verbrecherischen Hand⸗ ung sind. „ Als vorläufige Hauptresultate der Volkszählung vom 3. December 1867 im Norddeutschen Bundes⸗ und Zollvereins⸗ Gebiete werden vom statiflischen Bureau in Berlin folgende Notizen mitgetheilt: 1. Preußische Monarchie 23,965,198 2. Herzogthum Lauen bung 48,567 3. Großherzogthum Mecklenburg⸗Schwerin 560,732 4. Großherzogthum Mecklenburg⸗Strelitz 99,433 3. Stadt dübee lk 49,183 6. Stadt Hamburg. 306,507 . Stadt Bremen 111,411 8. Großherzogthum Olden bung 315,936 9. Fürstenthum Schaumburg⸗Lippe 31,814 10. Fürstenthum Lippe⸗Dermold 112,062 11. Fürstenthum Waldeck 57,509 12. Herzogthum Braunschweig 301,966 13. Herzogthum Anhalt. 197,050 14. Fürstenthum Reuß ältere Linie 43,889 15. Fürstenthum Reuß jüngere Line 88,016 16. Fürstenthum Schwarzburg⸗Sondershausen 68,072 17. Fürstenthum Schwarzburg⸗Rudolstabt 75,149 18. Herzogthum Sachsen⸗Altenbuerg 141,399 19. Herzogthum Sachsen⸗Meiningen 181,483 20. Herzogthum Sachsen⸗Coburg⸗ Gotha. 164,527 (NB. alte Zählung vom 3. Dec. 1864, die neue liegt noch nicht vor.) 21. Großherzogthum Sachsen⸗Weimar 282,165 22. Königreich Sachsen 2,426,193 23. Großherzogth. Hessen(nordwärts d. Mains) 257,899 Preußische Besaung von Mainz u. Castel 8,697 Summa im Norddeutschen Bund 29,893,857 Großherzogthum Luxembu g 199,958 Großherzogthum Hessen(südwärts des Mains) 565,745 3 Baden 125 Inigrei ürttemb e„118, Königreich Württemberg a 4.523.606 Königreich Bayern. Süd deutsche Zollvereinsstaaten 8.802,87 Die obigen Zahlen betreffen mit Ausnahme von kuxemburg, Würstemberg und Bayern die ortsanwesende oder factische Bevölkerung; in den drei genannten Staaten die der faclischen Bevölkerung sehr nahe kommende Zoll⸗ vereins ⸗Abrechnungs⸗Bevölkerung. % Der Postverkehr von New⸗Mork mit Eurspa. Folgendes ist die Zahl der in der Woche vom 13. bis 21. März in New⸗Pork empfangenen und von dort abgesendeten Briefe, welche die außerordentliche Höhe von 211,159 erreichen. Empfangen. Abgesanbt. D 5 41.478 38,855 Deutsche. 47,973 41,814 Französische 23 f 17,543 19,796 NW 619 922 Holländis che 1,107 1052 Total! 108,7 102,439 Gesammt⸗ Zahl 5 211,159 Diese Briese kamen in vier Dampfern und gingen in fünf Dampfern nach Europa. Es ist jedenfalls bemerkens⸗ werth, daß die Zahl der nach Deuischland gegangenen und von Deutschland gekommenen Briefe die Correspondenz in Frankfurt wurde die Concession zur Vornahme in der Festhalle statt. der übrigen Länder bei weitem überflügelt. Holz ⸗Versteigerung. 963 Mittwoch den 6. Mai sollen in dem Ostheimer Ge⸗ meindewald, Distriet Heide, Malbacher Wald und Thierberg, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 4 Eichen⸗Stämme, 22 Cubikfuß haltend, 27 Nadel⸗Baustämme, 360 Cubikfuß haltend, 8 Eichen⸗Stangenholz, 18 Cubikfuß haltend, 308 Nadel ⸗Stangen, 390 Cub ikfuß haltend, 3 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 7„Aspen ⸗— 20„ Buchen ⸗Stockholz, 11„ Ascpen⸗„ 8„ Nadel-„ 4000 Buchen⸗Reisholzwellen, 650 Eichen⸗Wellen. 5 Die Zusammenkunft ist präcis Morgens 9 Uhr auf der Pfarrschneise im Distriet Peide. Die Herren Bürgermeister der Umgegend werden ersucht dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Oftheim am 20. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim [Winter. Bekanntmachung. 958 Vom 1. Mai d. J. treten in Flonheim und in Wendelsheim, Kreis Alzet, Post⸗ Expeditionen II. Klasse in Wirksamkeit. Dem Landbestell⸗Bezirk von Flonheim werden die bisher zu dem Bezirke des Postamtes zu Alzei ge⸗ hörigen Orte Bornheim und Üffhofen, dem Land⸗ bestell⸗ Bezirk von Wendelsheim aber die ebenfalls bieher zu dem Bezirke von Alzei gehörigen Orte Bechen heim, Nack, Nieder⸗Wiesen und Offen⸗ heim zugeth ilt. Darmstadt den 19. April 1868 Der Ober⸗Post⸗ Director Vahl. Faselochs⸗Versteigerung. 953 Dienstag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Melbach ein gemeinheitlicher Faselochs, welcher sich zum Schlachten eignet, öffentlich und meifibiefend versteigert werden. Melbach am 20. April 1868. Großherzogliche„ Meldach 2 i l. Bekanntmachung. 555 Dienstag den 28. April I. J, Nachmittags 1 Uhr, sollen eirca 200 Etr. Eichenlohrinde eines eirca 40 fährigen Kernwuchses im Locale des Ganwirths Dörr dahier versleigert werden. Der Niederschlag liegt ½ Stunde von Büdingen, nahe der von Büdingen nach Lohrbach gehenden Chaussee. 5 Lorbach am 17. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Lorbach Wagner. Holz- Versteigerung. 956 897 den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ge⸗ langen im Domanialwald, Distriet„Diebseiche/ zur Versteigerung: 6400 Wellen Buchen⸗RNeisholz, 2000„Eichen ·„ 1200„ Birken⸗„ 2800» Sahlweiden⸗Reis holz. Heldenbergen den 20. April 1868. Großherzogliche Oberförsteret Altenstadt Rumpf. 4 Nordd. Bund und südd. Zollvereinsstaaten 38,697,344 15 Nasse Holzar Buchen Eichen. Nadel Aspen 46 2 Edictalladung. 867 Nachdem über das überschuldete Vermögen des a Metzger von Ober Rosbach der förmliche oncursprozeß erkannt worden ist, werden dessen Gläu⸗ biger aufgefordert Mittwoch am 13. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, ihre Forderungen bei Meidung Ausschlusses von der Masse dahter anzuzeigen und etwaige Vorzugsrechte zu begründen. f In diesem Termine sollen Beschsfüsse über Bestellung eines Massecurators, Versilberung der Masse gefaßt und ein Arrangement versucht werden, und wird von den ausbleibenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubigern unterstellt, daß sie den desfallsigen Beschlüssen der Mehr⸗ beit der Gläubiger zustimmten. Friedberg am 31. März 1868. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Holz ⸗Versteigerung. 895 Freitag den 24. l. Mts., Vormittags ½10 Uhr beginnend, werden im Münsterer Gemeindewald, Distriet Nollkopf, Happelhecke ꝛc. versteigert: 4 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 5„ Buchen-, 2 Stecken Nadel⸗Prügelholz, 8. 2„ Stockholz, 1500 Wellen 5 625 Wellen„ Relsholz, 7 Stück Eichen⸗, 24 Stück Nadel Stammholz, 58 Stück Nadelholz, Stangenholz, zu Sparren, Leiterbäumen ꝛc. geeignet. Zusammenkunft um ½9 Uhr in Münster. Die Großh. Bürgermeisteresien werden um gefällige Bekanntmachung dieser Anzeige ersucht. Münster am 15. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Münster Reineck Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 898 Nach verzeichnete Holzsortimente sollen versteigert werden: I. Montag den 27. l. M. in den Districten Nassewiesentheile und Köhlberg: Scheidholz. Prügelbolz. Stockholz. Reisholz. ern. Holzart: Buchen⸗ 10½ 2 15½ 22 Eichen⸗ 18 29 10½ 68 Nadelholz——— Aspen⸗ 121 ½ 42 12³ 46 Stück Eichen⸗Stämme von 5½ 29“ Durchmesser, 10-35“ Länge mit= 1307 Cbkfß., 2 Stück Fichten⸗Stämme von 7½ und 8“ Durchm., 30 bis 70 Länge mit= 48 Cubikfuß, 4 Stück Buchen⸗Stangen von 4“ Durchmesser, 15“ Länge mit= 7 Cubikfuß, 64 Stück Fichten⸗ Stangen von 3— 5“ Durchmesser, 25-60“ Länge mit= 264 Cubikfuß. II. Dienstag den 28. l. M. in den Distrieten Kleiner⸗Universitätswald: Scheidholz.. 5 Reis holz. H Holzart: e n. Buchen⸗ 144¼ 41 83 113 Eichen⸗— 38— 71 Kabelholz 8½ 59½ 4 122 Aspen⸗ 3 1— 61 11 Stück Eichen ⸗Stämme von 7—11“ Durchmesser, 20 50“ Länge mit= 136 Cubikfuß, 72 Stück Nadelholz⸗Stämme von 5½—12“ Durchm., 15-607 Länge mit= 1553 CTubikfuß, 245 Stück Nadelholz⸗Stangen von 2½—5“ Durchm., 20-50“ Länge mit= 946 Cublikfuß. III. Mittwoch den 29. l. Mts. in den Distrilten Glaubzahlerfeld und Großer⸗ Untversitätswald: Prügelholz. RNeisholz. Holzart: Stecken. Eichen ·— 33 Nadelholz 20 341 As pen⸗ 9 54 3 Stück Nadelholz⸗Stämme von 6—8“ Durchm., 20 Länge mit 22 Cubikfuß, 25 Stück Nadelholz⸗Stangen von 3½—5“ Durchm., (Gerüststangen, Sparren c.), 2300 Stück Nadelholz⸗Stangen(Bohnenstangen). Die Zusammenkunft ist Montags auf dem Bieinal⸗ weg nach Glaubzahl an dem von Borsdorf nach Ulfa führenden Fußpfad, sowie Dienstags und Mittwochs an dem Forsthaus Glaubzahl, jedesmal präcis 9 Uhr. Nidda den 15. April 1868. Großherzogliche Oberförsteret Nidda Georg l. Bekanntmachung. 958 Die am 8. April in dem Ostbeimex Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzverfieigerung hat die Genehmigung erhalten und ist der erste Fabriag auf Donnerstag den 7. Mai fesigesetzt. Die Abfuhrscheine können bei dem Rechner gegen Bürgscheine in Enpfang genommen werden. Ostheim am 18. Tpril 1868. Großherzogliche Bürgermelsterel Ostheim Winter. 951 Die 1867er Fruchtvorräthe des Großherzoglichen 2) von dem Speicher zu Nidda in nachstehenden Terminen jedesmal um 10 Uhr Vorm Frucht⸗Versteigerungen. Rentamts Nidda kommen: 1) von dem Speicher zu Bingenhe im bet Gastwirth Winter daselbst, auf dem Gemeindehause daselbst, ttags zur öffentlichen Versteigerung: Reichelsheim i. d. W. im Februar 1868. 8 5 Versteigert werden 2 Vom Tag der Versteigerung 5 8 Speicher zu 18 6 8. Walzen Korn Oerße Hafer 2 Mitr. Milte. Weitr. Mitr. 1 Bingenheim Dienstag den 5. Mai, 23 196 199 41 2 Nidda Donnerstag„ 7.„— 79 38 64 Großherzogliches Rentamt Nidda Wel Bekanntmachung. 968 Montag den 27. April d. J., sollen in dem Gräflich Stollberg'schen Revier Ranstadt, District Rüllswald, nachfolgende Holzsortimente versteigert werden: 27 Stecken Buchen ⸗Scheidholz, 72 77 Aspen⸗ 9 60„ dergl. Stangenprügelholz, 19„ Buchen-⸗Astprügelholz, 3„Eichen dergl. 88„ Buchen⸗Stockholz, 168„ dergl. Astreisholz, 164„ Aaspen⸗ dergl. 96„ Buschreisholz, 9 Eichen⸗Nutzstämme, 10—50“ lang, 5½— 10“ dick, mit 78 Cubikfuß, 4 Aspen⸗- dergl., 15— 257“ lang, 11-15“ dick, mit 108 Cubikfuß. 1 Morgens ½9 Uhr in Ranstadt. edern den 20. April 1868. Gräfliche Oberförsterei Gedern Kirchner. Holz- Versteigerung. 955 I. Montag den 4. Mai sollen in dem Cleeberger Oemeindewald, Distriet Gaulskopf, 6400 Stück Kreuztannen⸗ Bohnenstangen von guter Qualität, 3 Stück Lerchen Stämme, 14 Cubikfuß, 11„ Gerüsthölzer und 2100„ Nadelhbolz⸗Wellen, versteigert werden. Zusammenkunst Morgens 10 Uhr am Zechenhaus. Ferner des Nachmittags 3 Uhr im District Burg⸗ berg und Fuchskopf(im Markwald), Bersammlung auf der Höbe des Wegs zwischen Espe und Bodenrod: 1½ Klafter gemischtes Prügelholz, 500 Stück Buchen⸗Wellen und 2200„ Abraums-⸗Wellen. II. Samftag den 9. Mal, im Markwald, Distrikt Herrnwald: 1½ Klafter gemischtes Holz, N 7 Erdstöcke 305 Stück Gerüsftbölzer, Nadelholz, 67⁵ gemischte Wellen, 1100„ Nadelholz⸗Wellen und 3 Karrn Abraumholz. Daselbst, Distriet Streitheck: 34 Stück Fichten⸗ und Kiefern⸗Stämme, 355 Cbkfß., 223„„ 75„ Gerüsthölzer und 2800„ gemischte Wellen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Mariezell. Die perten Bürgermeister werden um gefällige Be⸗ kauntmachung ersucht. Cleeberg den 20. April 1868. Bieh mann, Bürgermeister. Arbeits ⸗Versteigerung. 956 Dienstag den 28. April, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gasthaus der Frau Rosenbecker Wittwe zu Steinfurth das Fertigen von nachstehen⸗ den Arbeiten und Liefern von Materialien einer öffent⸗ lichen Versteigerung ausgesetzt werden: f 1) Maurerarbeit lt. Kostenüberschlag 118— 2) Brechen, Anfahren, Aufsetzen von Mauer. steinen aus den Steinfurther Brüchen, sowie Liefern von Mauersand 3) Liesern von Kalk Gambach am 20. April 1868. Schneider, Bezirks- Bauaufseher. Holz ⸗Versteigerung. 965 Donnerstag den 30. April d. J., Vormittags von 9 Uhr an, werden im Rodheimer Gemeindewald, District Alterschlag, folgende Holzsortimente meistbietend versteigert: 117½ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 26 5„ Prügelholz, 478 ½ 7 7 Stockholz, 2545 Stück Buchen⸗Wellen, 1 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 20 17 7 Prügelholz, 7—„ Stockholz, 205 Stück Eichen⸗Wellen, 18 Buchen⸗Stämme von 5½— 19“ Durchm. und 10-307 Länge, 8 Eichen Stämme von 5½— 24“ Durchm. und 9507 Länge, 12 Buchen ⸗-Stockabschnitte von 14— 40“ Durchm. und 4—8“/ Länge, letztere geeignet zu Ambos, Wetzgerklötzen und zum Aus hauen von Kummet⸗ hölzern für Sattler. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn bei den drei Eichen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zablungs⸗ frist bie 1. September d. J. gestattet. Das Scheitholz wird jedoch gegen gleich baare Zahlung versteigert. Rodheim am 20. April 1868. Großherzogliche Bürgermelsterei Rodheim J.„ 320— 70— Wehrheim, Beigeordneter. Annonee. 783 Gesucht werden bei einem höchst respectabeln, von der englischen Regierung concessionirten General⸗Agenten für Auswanderer in Pull einige tüchtige zuverlässige Agenten in oder in der Umgegend von Friedberg. Näheres ertheilt F. H. Laube, Seeretär der deutschen Gesellschaft, 172 Higb⸗Street, Hull, England. Faselochs⸗Versteigerung. 964 Dienstag den 28. April, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Bureau des Unterzeichneten ein für die bießge Gemeinde zu schwer gewordener Faselochs, welcher sich auch noch zur Zucht eignet und die Bezeichnung sehr gut hat, öffentlich meistbietend versteigert werden. Nieder⸗Nörlen den 21. April 1868. Großherzogliche ö Nieder⸗Mörlen b 6. Arbeits-⸗Versteigerung. 957 Dienstag den 28. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Bureau des Großherzoglichen Bürger meisters zu Rockenberg nachstehende Arbetten und Liefern von Materialien einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: fl. kr. 1) Maurerarbeit It. Kostenüberschlag für 37— 2) Weißbinderarbeit 138— 3) Liefern von Kalk 42— 4)„„ Schweineborssen und Kuhhaaren 13— .„ Draht und Deckuägel 9 3 6)„„ Sand 18— 7) Brechen, Anfahren und Aufsetzen von Mauer⸗ und Chauffirfteinen 120— 8) Zerschlagen von Steinen zum Eindecken auf die Vieinalwege 240— Gambach am 20. April 1868. Schneider, Bezirks Bauausseher. Lehrlings⸗Gesuch. 887 Ein mit den nöͤthigen Vorkenntnissen versehener junger Mann kann in einer Buchhandlung demnächst placirt werden. Kost und Wohnung wird verabreicht. Franco Offerten unter S. I. 920 befördern die Herren Haasenstein& Vogler in Frankfurt a. M. Für Schützen ⸗ Vereine. 886 Einige Ladetische und Bänke aus der früheren Schießhalle dabier find billig abzugeben. Hierauf Neflektirende belieben sich gefl. an Herrn Zimmermeister P. C. Hildebrand, Hanauerlandstraße 44 in Frank⸗ furt a. M. zu wenden. 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Zu vermiethen 957 ist der obere oder untere Stock meines Hauses Heinrich Jordis, Schreinermeister. Eine Hemmschraube 907 ist von Södel bis Friedberg verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine Belohnung bei Kaufmann Huber abzugeben. 961 Es wird ein braver Junge gesucht, welcher die Bäckerel erlernen will, unter den besten Bedingungen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Theater in Friedberg. Im Saale des Hotel„zu den drei Schwertern.“ Freitag den 24. April 1868. „ Litzte Vorstellung. Weiberthränen wirken auf Christen, Juden und Türken. Lustspiel in 1 Act von C. Görner. Hierauf: Neteptgegen Schwiegermütter. Lufispiel in 1 Act nach dem Spanischen des Don Manuel Juan Diana von Sr. Majestät König Ludwig I. von Baiern. Die Jillerthaler. Liedersptel in 1 Act von J. Nesmüller. C. Pötter. IFruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 21. April. Waizen 17 fl. 25 kr. Korn 13 fl. 15 kr.; Gerste 9 fl. 40 kr.; Hafer 6 fl. 10 kr. Frankfurt, 20. April. Waizen 17 fl. 30 kr.; Kocn 14 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 15 kr. Grünberg, 18. April. Waizen 17 fl. 5 tr.; Korn 13 fl. 30 kr.; Gerste 10 fl. 30 kr.; Hafer 6 fl. 25 kr.; Molter 12 fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 15 kr.; Wicken 9 fl. 40 kr.; Saamen u. Lein 15 fl.— kr.; Kartoffeln 3 fl. 18 kr. Mainz, 17. April. Waizen 17 fl. 20 kr.; Korn 13 fl. 39 kr.; Gerste 9 fl. 10 kr.; Hafer 6 fl. 36 kr.; 0 5 fl. 12 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund —. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 966 verkauft J. Dönges in der Burt. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Hitgetheilt von S. Lindheimer. Frankfurter Cours. 22 April. 1868. Cours der Staatspapiere. Oesterr. 5% Met. 1859 1. Lst.] 62/8,/ 4 5% Nat.-Anl. 1854 52%, 53 9 50% steuerfrele Oblg. 49%, /1 Freussen 4¼% Obligat. b. Rth. 95 ½ . 40% do. do. 89¾ P Bayern 5% Obligation. 101 ¼ d 5 4½0% ½ jähr. b. Rth. 93 G. 5 4⁰ do do 88 P. Würtemb. 4¼½0% Obl. b. kt. 93 G. 5 4% d do—— Baden 4½j% Obligat. 93 8. 5 40% Obligat. 186½ G. Gr. Hess. 4% Obligat. 89¼ P 5 3½j% Obligation.—— Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 94 G. 5 4% do do 86 P. Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 88¼ d. Frankf. 3½0% Obligat. 80%é 6 7 3⁰ 0— Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 82% G. Finnland J 4½% Pfdbr. i. R. 105 81½ P. Schweden 4½% O. i. R. à 10⁵ 84 d. 1 4½0% Pfb. l. R. à 105—— N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75 ½ G. — eee Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 4½% Bayr. Ostbahn 121 G. 50% sächsische Pfandbr. b. R. 94 P. 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 51½ P. 6% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 92½ G. 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42½ G. 30% Liv. C. D.& D/ 2. fr. à 28 kr. 28 P. 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 41 6. 5% Elisabethbahn-Prior.% 72½ G. 50% do. neueste Emiss.% 71½ G. 4½0% Hess. Ludwigsb-Prier. 94½ P. Wiener Wechsel- Cours 101½ 6. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verlooaungen, Coupons- Zahlungen u. 8. w G I Oest. 250 fl. b. 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