Dienstag den 22. Dezember. Anzeiger für Oberh Friedberger Intelligenzblatl. Abonnements ⸗ Einladung. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf d i ür b ö ö ö 5 8 8 f en Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal 1 88 ede und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreis amtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wi 5 92 ege e; allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nach— 115 815 8 ar Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen 205 erha 1 85 latt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Die stets wachsende Zahl der onnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition wie bisher ohne Bringerlohn halbjäbrlich 1 fl. Für diejenigen auswärtigen Abonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, tritt jedoch, wie bereits mit ˖ it. en 5 b„we b t l getheilt, mit dem neuen Jahre in Folge der Berechnung höherer Beförderungsgebühren von Seiten der Postverwaltung eine Preissteigerung ein, wodurch sich bei der Post das Abonnement mit Bringerlohn auf vierteljährlich 47 kr. stellt. r 7 Nach Aufhebung unseres Vertrags mit der Post kann der Anzeiger nach auswärts auch durch Privatboten bezogen werden. 1 Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ brechung eintritt. 5 Den verehrlichen Abonnenten in hitsiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaktion. Enthllt die amtli sse fü 2 787 0 milichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflaß Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglchen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 62. sub 2. Den Geschäftsbetrieb der Frankfurter Versicherunge⸗-Gesellschaft Providentta im Großberzogthum betr.— sub 3. Bekann machung, den An schluß Preubischer urd Hamburgischer Gebtetstheile an den Zollverein betr.— sub 5. Bekanntmachung, die Correspondenz nach der Schweiz detr.— sub 6. Des- gleichen, nach den Niederlanden. Nr. 63, sub 1. Bekanntmachung, die Arzueimitteltaxe für das Großberzogthum beit.— sub 2. Bekanntmachung, die Vernichtung von Grundrenten⸗ scheinen betreffend. Friedberg den 19. Dezember 1868. Großherzogliches Kreisamt Friedberg DN Betreffend Die Ausdebung der zum Kriegedlenst tauglichen Pferde. Friedberg am 18. Dezember 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf den§. 5 des Reglements vom 28. August J beauftragten Commissions mitglied, das ist für den I. Bezirk Friedberg l. J., Regierungsblatt Nr. 53 von diesem Jahr und unser Aus- Großherzoglicher Bürgermeister Reitz in Södel und den II. Bezirk schreiben vom 19. Oktober d. J., Anzeiger Nr. 125, beauftragen wir[ Butzbach Groß herzoglicher Bürgermeister Küchel in Butzbach, von Sie unter Hinwelsung auf nachstehende Bekanntmachung hierdurch,[jeder Aenderung in dem Pferdebestand Ihrer Gemeinden sofort Nach⸗ die Ab⸗ und Zugänge von Pferden in Ihren Ergänzungslisten pünkt,[richt zu geben. lich fortzuführen und dem mit Leitung des Pferdemusterungsgeschäfts aich Berna n.. Nach 5. 7 des Reglements vom 28. August J. J. bezüglich wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Kreis der Musterung, Abschätzung und Aushebung der bei eintretender Friedberg von uns in folgende zwer Musterungsbezirke getheilt Mobilmachung für die Großherzogliche Division erforderlichen Pferde[ worden ist: Ter d h. 1. Musterungsbezirk Friedberg mit dem Sammelorte Friedberg bestehend aus den Orten: Assenheim, Dorheim, Bauernheim, Doru-⸗Assenheim, Beienheim, Fauerbach b. Fr., Bönstadt, Friedberg, Bruchenbrücken, Ilbenstadt, Melbach, Ober⸗Florstadt, Nauheim, Ober⸗Rosbach, Nieder-Florstadt, Ober⸗Woöͤllstadt, Nieder⸗Rosbach, Ockstadt, Nieder⸗Wöͤllstadt, Ossenheim, Reichelsheim, Weckes heim, Rodgen, Wickstadt, Schwalheim, Wisselsheim, Södel, Wölfersheim, Staden, Zu Mitgliedern der für diesen Bezirk bestimmten Musterungs⸗Commission haden wir ernannt: Großherzoglichen Bürgermeister Reitz zu Söoͤdel als Vorsitzenden, Oekonom Heinrich Stoll zu Nieder- Woͤllstadt, Bodenrod, Griedel, Butzbach, Hausen, Fauerbach v. H., Hoch⸗Weisel, Gambach, Kirch⸗Göns, Zu Mitgliedern dieses Musterungsbezirks haben wir ernannt: Großherzoglichen Bürgermeister Küchel als Porsitzenden, Oekonom Heinrich Reif zu Steinfurth, Oekonom Koch Langenhain, Nieder⸗Mörien, Maibach, Nieder⸗Weisel, Münster, Ober⸗Mörlen, Münzenberg, Oes, zu Assenheim, Kreisveterinärarzt Born dahier als technischen Beirath. II Musterunge bezirk Butzbach mit dem Sammelorte Butzbach bestehend aus den Orten: Oppershofen, Steinfurth, Ostheim, Trais- Münzenberg, pohl⸗Goͤns, Wohnbach. Rockenberg, Großherzoglichen Buͤrgermeister Philippi in Wohnbach. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a v p Hessen. Darmstadt. Am 17. d. ver⸗ schied dahier nach langwierigen körperlichen und geistigen Leiden der großh. Geheimerath Crève. — Zufolge Entschließung des Großberzoge wird zu Lauterbach von Anfang nächsten Jahres an ein Nebenzollamt 2. Klasse zur zollamtlichen Abfertigung der aus dem Zollvereinsausland ein gehenden Poststücke errichtet werden. — Der hiesige Protestantenverein hat durch „ 1 n Nr e C 61 seinen Vorstand eine Vorstellung an S. K. H. den Großherzog gerichtet, in welcher um Herstellung einer den evangelischen Grundsätzen entsprechenden Verfassung der evangelischen Kirche in Hessen ge- beten wird. Der Schluß dieser Eingabe lautet: „Ew. K. H. wolle die auf Grund Allerhöchst Ihres Edicts vom 25. März 1848 begonnenen Vor- bereitungen einer zeitgemäßen Verfassung der evan— gelischen Kirche unseres Landes nunmehr Aller- gnädigst sortsetzen und abschließen lassen und wegen Zusammenberufung einer aus freier Wahl hervorgegangenen und gleichmäßig aus weltlichen und geistlichen Mitgliedern zusammengesetzten Synode zum Zweck der Berathung und Feststellung der Verfsassung die erforderlichen Maßnahmen Aller- gnädigst anordnen.“— Gleichzeitig richtet der Vor⸗ stand des Protestantenvereins an Alle, welche für das Gedeihen und die Krästigung der evangeli— FFF 3 e —— 8 .—— — . — ä ——G schen Kirche ein Herz baben, die dringende Auf- forderung, sich zur Erreichung dieses Zieles in gemeinsamer Thätigkeit zu vereinigen und zunächst dafür zu wirken, daß übereinstimmende Vorstellungen in den einzelnen evangelischen Gemeinden des Landes mit möglichst zahlreichen Unterschriften versehen und dem Verein zum Zweck der Weiter- beförderung an Allerböchste Stelle zugestellt werden. Preußen. Berlin. Die„Nordd. Allg. Zig.“ erklärt in ibrem Leitartikel gegenüder den Aeußerungen der Wiener„Presse“: Preußen kann, will und wird Süddeutschland nicht erobern, Preußen wird aber Süddeutschland mit Hingabe aller Kraft und mit aller Energie zu schützen wissen, wenn Süddeutschland das in dem Prager Frieden vorhergesehene nationale Band mit dem norddeutschen Bunde herzustellen willens und ent- schlossen ist. — In seiner Sitzung vom 18. Dec. hat das Herrenhaus den in der gestrigen Vorberathung bereits verworfenen Antrag Guerard abermals und zwar mit 72 gegen 41 Stimmen abgelehnt. Damit wären denn die Vechandlungen über Art. 84 der preuß. Verfassung glücklich beendigt, und die Redefreiheit bei der Volksvertretung ist nach wie vor durch denselben gesichert,— insofern der Staatsanwalt nichts Sirafbares in den Worten des Redners erblickt.— Die zwischen Preußen, Baden, Bayern, Frankreich, Hessen und den Nie⸗ derlanden am 17. Okt. 1868 vereinbarte Rhein- schifffahrtsakte wurde angenommen. — Das„Militär- Wochenblatt“ meldet, daß der ehemalige General der mexikanischen Armee, Prinz Felix zu Salm-⸗Salm, welcher, wie Kaiser Max, zum Tode durch Erschießen verurtheilt, später aber freigelassen wurde, zum Major des 4 Garde⸗Grenadier⸗Regiments ernannt worden ist. — Licentiat Preuß, der überfromme Ver- fasser der„Rechtfertigung des Sünders vor Gott“ ist vom Amte suspendirt, wie es allgemein heißt, wegen der gröbsten Vergeben gegen die Sittlich⸗ keit. Seine Schüler selbst, die Primaner, sollen schon seit längerer Zeit Verdacht gegen den Herrn gehabt und ihm aufgepaßt haben. Durch sie ist denn auch schließlich die Entdeckung gemacht und zur Anzeige gebracht worden. Bonn. Am 17. Dez. starb dahier Professor Friedrich Gottlieb Welcker. Er war am 4 Nov. 1784 zu Grünberg im Großherzogthum Hessen geboren und erhielt, nachdem er seine Schul ⸗ und Universitäts⸗Studien vollendet hatte, eine Anstellung als Lehrer am Pädagogium in Gießen. 1809 übernahm er daselbst eine Professur der griechischen Literatur und Archäologie, 1816 eine eben solche in Göttingen, 1819 wurde er als Professor und Ober-⸗Bibliothekar an die Universität Bonn berufen. Bayern. München. Die Abgeordneten⸗ kammer hat bei Berathung der Gemeindeordnung das vom Minister beanspruchte unbeschränkte Be⸗ stätigungsrecht der Bürgermeister und rechtskun⸗ digen Magistratsräthe abgelehnt. — Der Clerus bat in Niederbayern, seinem Haupttummelplatz, bekanntlich aber auch der rohesten Provinz des Landes, diesen Herbst an allen Ecken und Enden„landwirthschaftliche Casinos“(2) gegründet. Nun aber entwickelten die Cafinos in kürzester Zeit eine solche Rohheit und Zügellosig⸗ keit, eine solche Verwilderung und Vorliebe für Excesse, daß sich vier Bezirksämter veranlaßt fan; den, dem unmoralischen Treiben ein Ende zu machen und diese neuesten Institute des Clerus zu schließen. Würtemberg. Stuttgart. In der Abgeordnetenkammer wurde die Berathung über die Adresse fortgesetzt. Für den Anschluß an den norddeutschen Bund sprachen Römer und Elben, für die Bildung eines süddeutschen Bundes dle Abgg. Vollmer und Fricker. Minister v. Barn ⸗ büler erklärte sich für strenge und loyale Aufrecht⸗ erhaltung der Verträge mit Preußen, dann gegen einen Südbund, der nur in einer süddeutschen Republik im Anschluß an die Schweiz möglich wäre, und aufrichtiges Hand in Hand gehen mit Bayern zu demselben Ziele. Beim Schluß der allgemeinen Debatte wird der national⸗ liberale Entwurf Hölder's abgelehnt mit 6 gegen 23 Stimmen, der vermittelnde Sarwet's abgelehnt mit 51 gegen 36 und der großdeutsch⸗demokratische angenommen mit 46 gegen 41. — Der Adreßentwurf wurde in vier langen Sitzungen durchberathen, die Schlußabstimmung aber mit 49 gegen 38 Stimmen abgelehnt. — Der„Staatsanzeiger“ publieirt nachstehen⸗ den Gesetzentwurf über die religiösen Dissidenten⸗ Vereine:„Karl von Gottes Gnaden, König von Württemberg. Nach Anhörung unseres geheimen Rathes und unter Zustimmung unserer getreuen Stände verordnen und verfügen wir wie folgt: Einziger Artikel. Die Bildung religiöser Vereine außerhalb der vom Staat als öffentliche Körper— schaften anerkannten Kirchen ist von einer vor⸗ gängigen staatlichen Genehmigung unabhängig. Es steht diesen Vereinen das Recht der freien gemeinsamen Religionsübung im häuslichen und öffentlichen Gottesdienst, sowie der selbständigen Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten zu. Dieselben dürfen jedoch nach ihrem Bekennt⸗ niß, ihrer Verfassung und ihrer Wirksamkeit mit den Geboten der Sittlichkeit und mit der öffent— lichen Rechtsordnung nicht in Widerspruch treten. Alle mit gegenwärtigem Gesetze nicht im Einklang stehenden, seither geltenden Vorschriften sind auf— gehoben.“ — In der Kammersitzung vom 17. Dezember wurden die Art. 1—9 des Adreßentwurfs nach lebhafter Debatte nach dem Mehrheitsantrage der Commission angenommen. Von besonderem In- teresse waren die Verhandlungen über die Ziffern 5—9, die von der Nothwendigkeit der Verfassungs⸗ reform handeln. Von verschiedenen Rednern wird auf die unvolksthümliche Zusammensetzung der zweiten Kammer hingewiesen, aue welcher die privilegirten Stände auszuscheiden seien. Vom Ministertisch wird übrigens die bestimmte Zusage gemacht, daß das Werk der Verfassungsreform noch während dieser Landtagsperiode in Angriff würde genommen werden. Baden. Freiburg. Der große Bürger- ausschuß hat die Veräußerung eines sehr um⸗ sassenden Complexes von Gemeinde-⸗Geländen an den seit Jahren hier wohnenden René Dutsope genehmigt. Der Genannte beabsichtigt, auf dem; selben 200 Arbeiterwohnungen herzustellen und soll damit schon mit Eintritt der besseren Jahres- zeit begonnen werden. Heidelberg. Am vorletzten Sonntag fand dahier eine von A. v. Schweitzer veranstaltete Versammlung des deutschen allgemeinen Arbeiter- vereins statt. Wenn auch beim Schluß Einige in den Verein eintraten, hatte sich doch im All⸗ gemeinen gezeigt, daß Heidelberg kein günstiger Boden für Lassalle⸗Schweitzer'sche Ernten sei. Oesterreich. Wien. Der Justizminister brachte einen Gesetzentwurf im Herrenhause ein, betreffend die Haftung von Eisenbahnverwaltungen für Tödtungen oder körperliche Verletzungen, welcht durch Eisenbahnunglückssälle herbeigeführt wurden. — Das Haus bewilligte die Forterhebung der Steuern zur Bestreitung des Staatsaufwandes bis Ende März 1869. — In der Sitzung des Unterhauses wurde von Noser und Genossen ein Antrag eingebracht, betreffend die Herabsetzung der Arbeiiszeit in Fabrik⸗Etablissements auf 10 Stunden täglich, auf Nichtzulassung von Kindern unter 14 Jahren in Fabriken und auf Errichtung von Kinder⸗ arbeitshäusern. — Das Telegraphen⸗Correspondenz⸗ Bureau meldet aus Corfu vom 16. d. M.: Es geht das Gerücht, das griechische Ministerium habe die Einberufung der Keserven und die Mobilmachung eines Theils der Nationalmittel beschlossen, auch soll ein Studentenbataillon und zehn Bataillone aus im türkischen Unterthanen⸗ Verhältniß befind⸗ lichen Griechen und eine Philhellenen Legion ge⸗ bildet werden, auch wolle die Regierung Garibaldi zur Betheiligung einladen.— Die Journale dringen darauf, nach vollzogenem Bruche die Gränze von Epirus zu überschreiten. Hier und auf Santa Maura(eine jonische Insel) erhielten die Besatzung und ein Theil der Nationalgarde Befehl, sich kriegsbereit zu halten. — Wie die„Deb.“ erfährt, ist Mittwoch Abends eine Deputation aus Wieliczka in Wien angekommen. Dieselbe wird den Finanzminister um eine allsogleiche Abschätzung der Realitäten der Stadt Wieliczka und um Bürgschaft der Ersatzleisung angehen. Die Mitglieder dieser Deputation, sämmtlich Gemeinderäthe, malen die Lage der Salinen in den schwärzesten Farben aus. Gegenwärtig sind die Rettungsarbeiten ein⸗ gestellt und hat man mit der Aufstellung der Maschinen noch nicht begonnen. Frankreich. Paris. Durch Dekret vom 17. d. M. ist Marquis La Valette zum Minister des Aeußern an Stelle des Marquis de Maustier, der zum Senator erhoben ist, ernannt und For— cade la Roquette zum Minister des Innern an Stelle Pinards. Gressier, Deputirter, ward an Stelle Forcades zum Minister des Ackerbaues und der öffentlichen Arbeiten ernannt. — Der„Moniteur“ sagt: Trotz der Rath⸗ schläge der Mäßigung und der Versöhnung, welche die Großmächte zu Athen und zu Konstantinopel hören ließen, konnte der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland nicht vermieden werden. Wie bedauerlich dieser Bruch auch sei, so ist noch zu hoffen, daß eine gemeinsame Action und eine Gleichartigkeit der Absichten der Mächte, die den Vertrag von 1856 unterzeichnet haben, dessen Folgen abschwächen und einschränken können. — Der Pariser Advokatenstand hat beschlossen, eine Sammlung für die Errichtung eines Denk— mals für Berryer zu eröffnen. — Die Regierungsblätter betrachten einmüthig die Veränderungen in der Zusammensetzung des Ministeriums als nicht dahin zielend, einen Wechsel in der aligemeinen Politik desselben herbeizuführen. Der„Etendard“ erinnert daran, daß Lavalette es war, welcher das berühmte Circular vom September 1866 unterzeichnete, worin die Grund⸗ züge der französischen Politik gegen Deutschland niedergelegt sind.„Niemand ist besser als er dazu angethan, eine Politik des Friedens und des Fortschrittes ins Werk zu setzen.“— Die„Patrie“ und die„France“ sehen ebenfalls in der Ernen⸗ nung Lavalette's die Aufrechterhaltung der Frie⸗ denspolitik. — Der„Moniteur“ sagt, daß der Kampf mit der„Enosis“ erfunden sei. Die„Enosis“, nachdem sie auf die Signale von Hobbart Pascha mit einem Kanonenschuß geantwortet, flüchtete sich, Dank dem Commandanten einer französischen Cor⸗ vette, in den Hafen von Syra. Der fürkische Admiral bezeugte darauf seine versöhnlichen Ge— fühle, indem er sich zur Unterlassung einer weiteren Blokade und Verfolgung der„Enosis“ unter der Bedingung bereit erklärte, daß die griechische Fregatte„Hellas“ sie zum Piräus geleite, wo ihre Operationen und Unternehmungen einem Schiedsgericht vorgelegt würden. — Die„Agence Havas“ meldet aus Kon⸗ stantinopel: der französische Schiffscommandant Forbin habe den ttrkischen Admiral Hobbart Pascha bestimmt, weitere Instructionen aus Kon⸗ stantinopel abzuwarten, bevor er Zwangsmaß⸗ regeln gegen den griechischen Dampfer„Enosis“ anwendet. — Die Pariser Journale sind überrascht von dem erfolgten Ministerwechsel. Lavalette's Eintritt in das Ministerium wird von der selben dahin gedeutet, daß eine energische Führung der Geschäfte zu erwarten sei. Im Innern Einheit der Leitung; im Aeußeren Politik des Friedens.— Der „Temps“ meint, daß wohl der Marquis von Moustier irgend einen dummen Streich in der orieutalischen Affaire begangen habe; jedenfalls schreibe die Pforte nicht gleich ein Ultimatum, wenn nicht jemand Größeres dahinter stehe. Dänemark. Die„Berlingske Tidende“ schreibt offiziell; Das Kopenhagener Telegramm, wonach der König von Dänemark und der Prinz von Wales dem König von Griechenland Nach- giebigkeit angerathen hätten, sei gänzlich unwahr. Großbritannien. Die Londoner Blätter verurtheilen die Haltung Griechenlands, hoffen jedoch auf schließliche Nachgiebigkeit desselben in — ialienif Hariha schtint halben Popsih Beschüt chelt w sammlu Märty bare nachdri die nehmen außerg. zum 7. flagten und füt urtheil D die run des La rung Neutre Die C Regier. rechtfer Ti „Enoff einer! — 5 Folge des Zwanges der Großmächte und wider⸗ rathen eine Einmischung zu Gunsten Griechenlands. London. Die„Times“ ist der Ansicht, daß die Meinung der Regierung dahin gehe, Griechen- land, im Falle es die angestrengte Vermittlung der Westmächte mißachte, der Abfindung mit der Türkei zu überlassen. Spanien. Man ist vielfach der Ansicht, das plötzliche Erscheinen des Herzogs von Montpensier sei mit Uebereinstimmung des Admiral Topete geschehen, der von Anfang an für eine Candidatur des Herzogs gestimmt war. Topete habe denselben als einen Vertheidiger der Ordnung und zugleich als einen getreuen Diener der Revolution darstellen und so die Aussichten für den Herzog fördern wollen. Die anderen Mitglieder der provisorischen Regierung hätten jedoch diesen Plan durchschaut und durch Aus- weisung des Prinzen vereitelt. Italien. Die Aufregung, in welche die italienischen Patrioten durch die Hinrichtung der Garihaldianer Monti und Tognetti versetzt wurden, scheint zuzunehmen. Die Gelegenheit wird allent— balben zu feierlichen Kundgebungen gegen das Papstthum benutzt, bei welchen den Französischen Beschützern desselben natürlich auch nicht geschmei⸗ chelt wird. An vielen Orten werden Volksver- sammlungen gehalten, Monti und Tognetti als Märtprer der Freiheit proklamirt, und gegen die Herrschaft Napoleons und des Papstes auf das nachdrücklichste protestirt. Die Zeichnungen für die Hinterbliebenen der beiden Hingerichteten nehmen unter der Betheiligung aller Stände außergewöhnliche Verhältnisse an. Rom. Die erste Scction des politischen Tribunals hat Ajoni und einen seiner Mitschuldigen zum Tode verurtheilt. Die fünf anderen Ange- klagten sind zu Zwangsarbeit für ihre Lebenszeit und für gewisse Jahre verurtheilt worden. Die Ver- urtheilten haben um Revision des Prozesses appellirt. Donaufürstenthümer. Die Pforte hat die rumänische Regierung angegangen, die Griechen des Landes zu verweisen. Die rumänische Regie- rung hat jedoch, in Betracht der Rechtsfrage des Neutralitätsprinzips diese Zumuthung abgewiesen. Die Consuln werden die Schritte der genannten Regierung respectiren und bei ihren Regierungen rechtfertigen. Türkei Ueber dle Affaire mit dem Dampfer „Enosis“ erfährt man noch folgendes Nähere: Die„Enosis“ selbst hatte angegriffen, indem sie auf einen türkischen Kreuzer seuerte. Sie war jedoch bald genöthigt, mit zerschossenen Masten und Schlot in den Hafen von Syra zu flüchten. 855 Bruch zwischen den beiden Regierungen steht evor. Griechenland. Als Ursache der Cabinets- veränderung in Athen wird die nealiche Rede Bulgaris' bezeichnet, in welcher derselbe eine Ver- ständigung mit der Türkei anempfahl. Amerika. Washington. Der Senat nahm eine Resolution an, worin den Spaniern Sympathien für ihre Bemühungen, eine freiere Regierungsform zu begründen, ausgesprochen und dieselben dringend aufgefordert werden, die Sclave— rei abzuschaffen. — Der Präsident von San Domingo, soll Hrn. Seward angeboten haben, auf dessen eigene Bedingungen hin, die Bucht von Sumana auf 99 Jahre an die Vereinigten Staaten verpachten zu wollen. Er soll auch angedeutet haben, daß in einer alten Kirche in San Domingo die Asche des Columbus in einem eisernen Sarge aufbe— wahrt werde, sein Herz befinde sich jedoch in Havanna. Wenn jener Handel zu Stande kommt, soll der Sarg nach Washington gebracht werden.— Auf Cuba ist, in Folge der bevorstehenden Ab- schaffung der Sclaverei, das Menschenfleisch schon bedeutend im Preise gefallen. Zwölf der btsten Feldarbeiter, die vor kaum 3 Monaten noch je 1200 Doll. werth waren, wurden zu je 900 Doll.„losgeschagen.“ Frankfurt. Zuverlässigem Vernehmen nach soll die Sentenverg'sche naimsorschende Gesellschaft beschlossen haben, das Museum von Neujahr an auch an jedem Sonntage zu öffnen, so daß die vielbesuchien Sammlungen dann jeden Sonntag und Freitag ven 11—1 Uhr und jeden Miuwoch von 2—4 Uhr für Jedermann offen stehen. Dieser Beschluß wird auch in der Umgegend von allen Denen, welchen es unmöglich ist in der Woche diese schönen und interessanten Sammlungen Frankfurts zu besichtigen, jrcudig und dankend begrüßt werden. Darmstadt. Die„Darmst. Zig.“ bringt solgende Beschreibung eines fingirten Eisenbahnunglückes. Ju dem äußeren, zwischen der Griesheimer Chaussee und dem Holzhose gelegenen Theile des Bahnhofes der Main⸗ Neckar Bahn, wurde am 16. d. ein interessanter Versuch ausgeführt. Es bandelie sich darum, den Erfolg des Zusammenstoßes zweier mit gleicher Kraft und Geschwin⸗ digkeit aneinander rennenden Züge zu ermitteln. Zu diesem Zwecke wurden zwei alle Personen⸗ und zwei Packwagen geopfert. Zwei Waggons wurden aus dem Bahnbose von einer Locomstive herausgeschoben, zwei andere wurden auf demselben Geleise mit derselben Ge⸗ schwindigkeit von einer anderen Locomotive in ber entgegen ⸗ gesetzten Richtung herangetrieben. Als die Züge so ziem⸗ lich in der Mitte des Babnbofe angekommen, dirigirten die Locomotiven ihre Dampfkraft rückwärts, und die beiken Wagenpaare setzten allein ihren Weg fort, um mit einem furchtbaren Gekrach bald darauf aneinander zu kennen. Der Anblick, welcher sich nunmehr den Zuschauern darbot, war ein Vild der gräulichsten Verwüstung. Die direkt euf einander gerannten Eckcoupe's waren in tausend Splitter und Fetzen zerrissen, die Federn gebogen und an beiden Waggons Sitze, Fußböden und Axen zertrümmert. Diese große Zerstörung ist um so merkwürdiger, als die (geschwindigkeit der beiden Züge, die schon wegen der kleinen Strecke, auf welcher man den Versach ausführte, gemäßigt werden mußte, keine allzugroße war. Zu be⸗ dauern ist, daß man in der Stadt von diesem Versuche keine Kenntniß hatte, das schaulustige Publikum, das auf dem Exerzierplatze ausreichend Platz gehabt hätte, wäre jedenfalls in Masse herbeigeeilt.— Man dars wohl sragen, welche vernünftige Gründe sich dafür auffinden lassen, derartige nutztose und kostspielige, dabei aber noch sehr gesäbrliche Versuche zu machen, bei welchen das Leben der Maschinenführer und Heizer bedroht ist, sosern die Maschine etwa bei der raschen Wendung des Kolbens Noth leiden und ihre Dienste versagen sollte. Mainz Die große Blumenausstellung des rheinischen Gartenban-Verbandes wird vom 10. bis 14. April n. J. hier staufinden und scheint große Dimensionen annehmen zu sollen. Bereils hat der Großherzog einen werihvollen Chrenpreis gewidmet und die Mitglieder der großherzogl. Familie ihre gleiche Theilnahme in Aussicht gestellt. München. Die durch den„Volkebote“ aus Kronach gebrachte Nachricht, daß der Sträfling Chorinsly aus der Feftung Rosenberg enisprungen, auf seiner Flucht der bochgehenden Redach zu nahe gekommen, in dieselbe ges fallen und am 15. Dezember bei Küps als Leichnam aus derselben gezogen worden sei, wird durch eine telegraphische Meldung des Platzcommandes Rosenberg an das Kriegs⸗ ministerium als eine durchaus erfundene Nachricht bezeich⸗ net. Chorinsky befindet sich vielmehr, ohne daß cin Fluchtversuch gemacht worden wäre, von zwei Wächtern beobachtet und wohl verwahrt, in seiner Zelle auf Rosenberg. , Falsche baicrische Zweiguldenstücke mit den Jahreszahlen 1849, 1853 und 1855 und dem Brustbilde des Königs Maximilian II. sind in Umlauf. Dieselben sind außerordentlich gut nachgemacht, wie es scheint, aus einer harten, zinkartigen Metallmischung, und unterschei⸗ den sich von den echten hauptsächlich durch folgende Merk⸗ male: Sie sind viel leichter, fühlen sich weicher, fettiger an, haben einen maneren, bleiartigen Glanz und das ganze Gepräge, namentlich aber das Kopfhaar des Brustbildes, der beiden Wappenlöwen, die Schaitirungen der Wappen⸗ schildet und die Perlen der Krone erscheinen weniger scharf, mehr abgerieben und verschwommen, als bei den echten. Verloosung. Mailand, 16. Dec. Bei der heute statigehabten Ziehung der 10⸗Frcs.⸗Loose wurden gezogen Serie 619 2325 6511 6897 und 7001, und fielen bei der darauf ⸗ folgenden Gewinnziehung auf Serie 6997 Nr. 34 50,000 Fr., Serie 6897 Nr. 82 1000 Fr., Serie 2325 Nr. 14 500 Fr. Versteigerung einer Hofraithe und Lohgerberei zu Friedberg. 3066 Montag den 28. December d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen im biefigen Rathhause auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Lohgerdermeisters Karl Spamer dahler die demselben zuftehenden Immobilien nämlich: 5 Flur. Nr. Kistr. Gemarkung Friedberg. 2 15 75 Hofraithe in der Usaer⸗Vorstadt, 2 215,5 6,6 Gerbhaus daselbst, 2 214,33 22,5 Grabgarten daseldst öffentlich meistbietend versteigert werden. Sowobl die Dofraithe als auch die Gerberei und die dau gehörenden Nebengebäude definden sich in sehn gutem baulichen Zustande und find in einer. freund⸗ lichen Lage in unmittelbarer Nähe der Stadt und der Eisenbahn am Usa⸗glusse belegen. zriedberg am 10. December 1868. Großberzogzliches Ortsgericht Friedberg S8eucar. n 3140 Far die hlesige Saline sollen auf dem Sub- mihsio nswege angekauft werden: 3 Boden 6. Floßholzstämme, 4 1 7.* „. N 4 3* f 200 Stück ordinäre brelte Doppeldielen, 500„ 1„ Olelen. Lieserungsanerbirtungen, verfiegelt und mit der Auf ⸗ schrist:„Lieferung von Zloßholz und Dielen für groß berzegliche Saline Nauheim betreffend,“ versehen, find dis zum 5. Januar k. J., Vormittags 10 Udr, in unserm Bürkau abzugeben, wo auch dle Lieserungobedsngungen eingeseben werden konnen. Nauheim den 18. Dezember 1868. Hroßberzogliches Salintnamt Nauheim F. Schreiber. Welß. Bekanntmachung. Main ⸗Weser⸗ Bahn. 3074 Montag den 4. Januar 1869 wird dei der Wärterbude Nr. 127 in der Nähe des Dorfes Kölde zwischen Marburg und Kirchhain, eine Haltestelle sür die Beförderung von Personen, cinschlieblich Militärs, nach und von den Stationen Marburg und Kirchhain und zwar bis auf Weiteres mit den Zügen III, XI und XV und XII, XIV und XX des Fabrplaues vom 15. Juni d J. eröffnet werden. Bie Abfahrt von Kölbe findet statt: J. Nach Kirchhain mit Zug III um 5 Übr 5 Minuten Vormutags, 1* Nachmittags, NV e 5 10 Nachmittags. II. Nach Marburg mit Zug XII um 10 uhr 20 Minnten Vormittags 1„ 4, 5„ Nachmittags, „ 10 XX 7. 9* 24 77 Nachmittags. Rei ad kann von allen Stationen der Main⸗ Weser⸗ n nach Kölde expedirt werden, das daselbft zur Besördcrung über Marburg oder über Kirchhain binauszugehende Gepäck wind von den letztgenannten Statlonen nach Kölbe rückwärts und weiter vorwäre erpedirt und ißt bierbei die tarifmäßige Taxe von Kolbe nach Kirchhain beziehungsweise Mardurg und von de bis zur Beftimmunge nation zu entrichten Cassel den 8. December 1868. Königliche Dire tion der Main⸗Weser⸗Bahn. Ein möblirtes Zimmer 3120 mit Cabinet ist, zu vermietden. Näheres zu er⸗ fragen bei der Exped. d. Bl. Ein großes moͤblirtes Jimmer 3112 bat zu vermietben J. Ruppel, Glacée-IMandschuhe, A. 8. Meßger. Bekanntmachung. 3146 Donnerstag den 24. d. M., des Vormittags um 11 Ubr, wird in tiesigem Rathdause das für die piesige Armenanstalt pro lies Haldjabt 1869 erforderliche Crislallöl, Seife, Kaffee, gerollte Gerste, Gritsmebl, Reis, Hirsen, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Nierenlett, Schwelneschmalz und Brod auf dem Submissionswege vergeben. Sodann wird in demselben Termin die An⸗ lieferung des für die Schuhmacherei des Armenbauses pro 1les Palbiabr 1869 erforderlichen Sohl., Rind⸗ und Kalbledere, Hanfgarns, Bestechgarns, Holzuägel, Adsaßz⸗ nägel, Soblennägel, Pech und Wachs ebenfalls auf dem Submissionswege vergeden. Die Bedingungen können del Verwalter Gaßzert in der Armenanstalt tingeseben werden. Friedberg den 17. Dezemder 1868. Greßberzotzliche Bürgermeisterel Friedberg Fouc ar. Versleigerung von Prangträthschasien, Faͤssern ꝛc. ꝛc. 3135 Dienflag den 22. d. M. und die solgenden Tage, von Vormittags 9 Udr an, lasse ich die zum Loos schen Nachlaß gehörigen Lager- und Trausportsässer, Bütten, W. gen, ein Billard, Stüdle, Tische, zwei Uhren und sonffige Brau- und Wiribschaftogerätbschaften zunächst im Loos'schen dause zu Gießen öffentlich meisidietend versteigern. Die Fässer ꝛc. zꝛc. können vorber angesehen werden. Oießen, 18. December 1868. Der Wasseverwalter Th. Baist, dofgertots Advokat Steinkohlen, 2128 nur Stücke, dester Qualität, per Waggon 200 Centner zu 88 fl. Kleinere Quantitäten in meinem Magazin an der Bahn 1 Centner 30 ke, empfiehlt Bad Nauheim. Jacob Schimpf. empfehlen ihr sehr reichhaltiges Lager von Weihnachts geschenken. W CEinsichtssendungen können zu jeder Zeit erfolgen. TTT A N 81 2 8 And Nauheim. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gut besetzte N g a n; m u i wozu ich freundlichst einlade.— Anfang 4 Uhr. 3147 k, D. itz. Einladung zur Versammlung der deutschen Lortschrittspartei in Hessen in Friedberg am Sonntag, 27. December im Saale des Hotel Trapp. 1 Beginn der Versammlung: drei Uhr Nachmittags. f Die Mitglieder und Freunde der deutschen Fortschrüts partei in Hessen werden zu recht zahl— 1 reichem Besuch aufgefordert. 14 Tagesordnung: Organisation des Fortschriktsvereins, Besprechung der Gemeinde- Verhältnisse und Wahl eines Reichgtags⸗ Abgeordneten für den 2. oberhessischen Wahlbezirk. 1 Einige Mitglieder des Landesausschusses von Darmstadt und Mainz haben 1 ihr Erscheinen zugesagt. 3128 Ka ⁵˙! DU 1 Für den Weihnachtstisch! 9 Das Aller neueste ist der Wetter vogel, N ein Hygroskop als untrüglicher Wetterprophet. 5 3077 Eine aaf einem polirten Sockel ruhende Glasglocke bedeckt einen auf Blumen sitzenden Colibri, welcher, sich drehend, durch seine Stellung zu der unter ihm angebrachten Scala die Witterung mit Sicherbeit auf 2 Tage vorausbestimmen läßt. Der kleine Apparat ist neben seiner Nützlichkeit durch die geschmackvolle Aus⸗ ö stattung eine Zierde des Zimmers. 1 Direct bezogen ist der Preis pro Stück 1 Thaler incl. Verpackung. Zusendung erfolgt sofort nach Auftrap 0 0 gegen Einsendung des Betrags(per Postanweisung) oder gegen Postvorschuß. 1 0 0 5 Gleichzeitig empfiehlt für Weihnachten: f 1 5 Mikroskope zu 1½ und 3 Thlr. das Stück. 5 Botauische Loupen, 1⸗ 2, 3 fache: 7½, 12½, 17½ Sgr. Mikroskopische Präparate, i Dutzend 1½ und 2½ Thlr. Den ausführlichen Preis⸗Courant gratis und franco. Das Mikroskopische Justitut von W. Glüer in Berlin, Gipsstraße 4. 1 SGZraunnkohlen- Verkauf. 16 3138 Nit tem 1. Januar 1869 beginnt auf den beiden Gräflichrn Braunkohlendergwerken bet Ossenhetm 1 und Bauer nbeim eiae neue Creditpertode, die bis Ende Mai 1869, bis zum Verkauf neu geformter Klötze. dauert. gür die in dieser Zeit gegen Einlage vorschrütsmäßiger Bürgscheine bezogenen Braunkohlen wird Zablungssrist dis Ende Septtmber 1869 gestattet. Ossenheimer Bergwerk den 19. December 1868. Realcredit-Bankgeschätt. 2421 Kapitalsuchende, sowie Solche, welche Kapitalien auf sichere Hypotheken auszuleihen wünschen, wollen sich wenden an Darmstadt, Rheinstraße 26. ———————* 7 Gräfliche Bergverwaltung Chelius. W. Neuling, Hofgerichtsadvokat. 1 3137 Durch alle Buchhandlungen, in Frieberg durch Bindernagel& Schimpff, ist zu erbalten: Berthold Auerbach's Deutscher Volkskalender ö auf das Jahr 1869. 5 Mit 24 Holzschnilten. Preis 45 Kreuzer. Derselbe enthalt zwel uene Dorfgeschichten von Bertbold Auer bach: 1 f Der Straßen Matthes und Benigna, illustriet von Paul Meperbeim, auf die wir alle Verehrer des Oichters aufmerksam machen, cußerdem interessante Besträge von dem derübmten Chemiker Juffus von Liebig(Ernäbrungswerth der Speisen) E. Reitlinger, F. v. Holtzendorff, Alfr. Woltmann(Kunst für's Haus) u. U. Berlin. Ferd. Dümmler's Verlagsbuchhaudlung. H..— Dr. Pattison's Gichtwatte 271 das bewährleste Heilmittel geßen Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗, Brust⸗, Hals- und Zabnschmerzen, Kopf., Pand⸗ und Kniegicht, Gliederreißen. Rücken unt Lendenwveh u. s. w. Alle anderen Gichtwatten find nur Nachahmungen. In Packeten zu 30 Kr. und halben zu 16 Kr. bei J. A. Windecker in Friedberg. 0. r r indernagel& Schimpff in Friedberg! Turnverein. 3144 Samstag den 26. d. M., Abends ½8 Uhr be⸗ ginnend, findet im Saale des potel Trapp eln Turner-Sall geladen werden. Fremve können nur gegen Einlaßkarten eingeführt werden, welche bis zum 26. Vormittags bei dem Vor⸗ standsmiiglied Hrn. Jos. Hoffmann zu erwirken sind. 0 7 0 f slatt, zu dem alle Mitglieder des Vereins hiermit eln⸗ 0 8 6 0 Gema stetes Kuhflei s ch, à Pfund 13 kr., alle Sorten Därme Joh Hanstein, neben der Post. Verloren 3139 wurde om 14. d. M. von Friedberg nich Ossenbeim ein brauner Ueberrock mit Sammk⸗ kragen. Man bittet denselden ge sen eine Belohnung bei dem Markschützen in Ossenheim abzugeden. 2 Dad Manheim. 3107 In der Fritz'schen Conditorei sind alle in das Fach einschlagende Condttorei- und feine Bäcker⸗ Waaren zu haben, und sind stets vorräthig: Baseler⸗, Nürnberger⸗ und andere Lebkuchen, Lübecker u. Hamburger Marcipan Makarouen. Breuten, Anis, Schaumconfect und anderes Coufect ꝛc. und werden zu den billigsten Preisen verkauft. Bittet um ZJuspruch. Ausverkauf 3148 meiner sämmtlichen Artikel, als: 5 Unterhosen, Jacken, Socken, Strümpfe de. ꝛc. unter den Fabrikpreisen. S. G. Katzenstein Wittwe. Ein Eber ist zu verkaufen bei Bäcker Kinsel un Dorn Assenheim. Der erste und zweite Stock 3143 meines Hauses ist zu vermiether. Sommer. K R. chirme 9 1 501 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen e 3142 bei 3141 5 F. W. 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Red.: Hermann Schimpff. der Weihnacht sfeiertage wegen erscheint Samstag den 26. d. Mts. keine Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. Nummer d. Bl. N 4 Dienstag, wichligsten richten, Unterh Abonnent in Folge Abonnem Betreff für die Register tung de wiederh. Großhei Hef theilt m suchung sandischa anlaßt, Militari zeitung, G Forischri den drit dem gro Bersamn zu wolle der Mü sprechun, angelege Frage d den nor! storbenen Wendel, bilden Besuch nahme Dofgerich Dernbur, und Na lagswah