——— Anzeiger für Oberhessen. riedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Unterstützung der Brandbeschädigten zu Laisa, im Kreise Bledenkopf. Friedberg den 21. August 1868. enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. r — Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Unter Bezugnahme auf die in öffentlichen Blättern enthaltenen Gemeinde Laisa, im Kreise Biedenkopf, betroffen hat, und die von milden Gaben unterziehen zu wollen, bewilligen. Betreffend: Den Ankauf von Berner Vieh. B benachbarter Kreise durch eine zu erwählende Ortsvorstände und Private, an Betheiligung aufgegeben werden müßte. Friedberg den 19. August 1868. 2 Man beabsichtigt, im September l. J., Bullen und Rinder Commission der Betheiligten, welche sich hierbei zu betheiligen entschlossen sind, mir Es wäre sehr erwünscht, wenn dies Mal die ig g m an Ort und an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Schilderungen des Brandunglückes, welches die Bewohner der Aufrufe zu deren Unterstützung empfehlen wir Ihnen, sich der wenn der Gemeinderath nicht vorzieht, eine entsprechende Summe aus den Gemeindekassen zu Der Unterzeichnete erklärt sich auch hier zur Empfangnahme der Gaben und deren Weiterbeförderung bereit. Einsammlung e Friedberg den 19. August 1868. n geg. (Berner Race) für Gemeinden und Privaten des Kreises Friedberg und Stelle ankaufen zu lassen; es wollen daher diejenigen bis längstens zum 31. l. M. dies anzeigen. Sache zur Ausführung käme, und nicht wieder, wie im vorigen Jahre aus Mangel Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins des Kreises Friedberg Trapp. e Mts. fällt wegen des Namenstags Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs aus, was wir Der Audienztag Dienstag den 25. d. hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringen. Friedberg am 20. August 1868. Donnerstag den 27. August d. J., Mathildenstifts auf dem Rathhause dahier statt. 1) Rechnungsablage ic. a b n Nachmittags präcis 2 Uhr, Zur Verhandlung kommen: 8 ndet die statutenmäßige Generalversammlung des 9 9 Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. 2) Definitive Verwilligung der vorgesehenen Beträge für Industrieschulen für 1868. 3) Feststellung des Voranschlags fur 1869. 4) Erstattung des Verwaltungsberichts der Mathildenstiftung fur verwahrloste namentlich bezüglich der Verzinsung. 5) Abänderung der Statuten, 6) Ergänzung des Vorstandes. Die Mitglieder des Vereins, namentlich die Friedberg am 18. August 1868. Der Präsident des Kinder im Kreise Friedberg. Herren Bürgermeister des Kreises, werden zu zahlreicher Betheiligung hiermit eingeladen. Mathildenstiftes des Kreises Friedberg Der a d. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 46 enthält: I. Publication des zwischen dem deutschen Zoll- und Handelsverein und dem Kirchenstaat abgeschlossenen Handels⸗ und Schisffahrtsvertrages. II. Oienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Groß⸗ berzog haben allergnädigst geruht: am 21. Juli den Gymna⸗ stallehramts⸗Accessisten Weihr ich aus Bensheim zum Lehrer an der Realschule zu Alzey zu ernennen,— dem tvangelischen Schullehrer zu Richen, Reinheimer, die zweite evangelische Schulstelle zu Gimbsheim,— und dem Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule zu Gimbs⸗ heim, Fischer, die evangelische Schulstelle zu Richen, im Kreise Dieburg, zu übertragen;— am 25 Juli den Steuer⸗ commissär des Steuercommissariats Schlitz, Deibel, in das Steuercommissariat Wörrstadt zu versetzen;— am 27. Juli dem Hofcanzlisten erster Klasse Nau die Stelle eines Secretairs bei dem Oberst⸗Ceremonienmeister⸗Amt und des Rechners der Kammerherrntaxgelderkasse zu über⸗ tragen;— am 1. August dem Schullehrer an der evange⸗ lischen Schule zu Elbenrod, Greim, die evangelische Schul⸗ stelle zu Darsberg,— dem Schullehrer an ber evangelischen Schule zu Willofs, Mergott, die evangelische Schulstelle zu Elbenrod,— dem Schulamtsaspiranten Weitz aus Rüdingshain die evangelische Schulstelle zu Höckersdorf zu übertragen— und den Beschließer-Gehülfen au dem Correc⸗ 19. Freiherrn von Starck in Anerkennung seiner 50 jährigen treuen und ausgezeichneten Dienstführung 1 15 lions hause zu Darmstadt, Jacob Kalbfleisch, zum Kreis⸗ diener bei dem Kreisamte Dieburg zu ernennen. — S. K. H. der Großherzog haben am d. den Präsidenten des Gr. Oberconsistoriums zum wirklichen Geheimerath mit dem Prädicate „Excellenz“ ernannt. — Nachdem das Bureau der II. Kammer vor einigen Tagen aufgelöst wurde, ist wohl ent— schieden, daß ein Wiederzusammentritt des gegen- wärtigen 19. Landtages nicht mehr stattfinden wird.— Wie verlautet, soll in einer jüngst ab- gehaltenen Ministerialsitzung, in der auch das Kriegeministerium vertreten war, von der Ein— sührung der preußischen Gagen pro 1868 Abstand genommen worden sein. — Bei den demnächst beginnenden Manövern werden sämmtliche Truppen mehrmals bivouakiren und wird auf Grund der betreffenden Reglements für das norddeutsche Heer die Verpflegung inner— halb des Bivouaks aus Magazinen bestritten werden. — Das„Fr. J.“ schreibt: Nach Maßgabe der Militärconvention haben die Hessen gleiche Rechte der Betheiligung bei den preuß. Militär- bildungs ⸗Anstalten als preußische Unterthanen. Es dürfte daher zweckmäßig sein, darauf hinzu— weisen, daß in Berlin zwei militärische Bildungs- Anstalten sind, welche Studirenden der Medicin während vierjähriger Studienzeit kostenfreien theo- retischen und praktischen Unterricht in allen Zweigen der Heilkunde gewähren. Das Studium berechtigt nach Absolvirung der vorgeschriebenen Facultäts— und Staatsprüfungen zur ärztlichen Praxis. Nach abgelaufener Studienzeit erfolgt Anstellung als Unterarzt und zwar während Friedenszeit bei einer Garnison in einer Universitätsstadt. Hier⸗ mit kann die Ableistung der einjährigen Dienstzeit verbunden werden. Nach Ablauf derselben ist dann für jedes Jahr Aufenthalt in dem medieinisch⸗ chirurgischen Friedrich-Wilhelm-Institut je ein Jahr, und für je ein Jahr in der medieinisch⸗ chirurgischen Akademie je zwei Jahre noch als Militärarzt zu verbleiben, wobei jedoch die ent⸗ sprechenden Competenzen in gleichem Maße, wie sonstigen Militärärzten, gewährt werden. Der Eintritt für das nächste Semester ist auf den 15. Oct. bestimmt. — An Stelle des Grafen Hoyos, welcher als Botschaftsrath nach Paris versetzt worden, ist Baron Bruck zum österreichischen Geschäftsträger an unserem Hofe ernannt worden. Friedberg. Es sind nun bald 100 Jahre, daß die russische Kaiserin Katharina II. durch ihren Günstling Potemkin die Krim erworben. Auf einer Reise, welche die Kaiserin auf Potemkins Veranlassung durch die Halbinsel machte, wurde dieselbe überall freudig überrascht durch den An— blick netter, wohlhabend aussehender Dörfer und fröhlicher Landleute, die zu ihrer Begrüßung er— schienen. Aber— die Dörfer waren coullssen⸗ artig aufgestellte bemalte Bretter, und die Schaar jauchzender Landleute war eine von Potemkin bezahlte Truppe, die bei jeder Haltestation sich der Kaiserin von neuem präsentirte. 2 . — Man ist versucht, den Bericht des französischen Finanzministers an den Kaiser über den Erfolg der neuen Anleihe von 429 Millionen mit der Potemkin'schen Taktik in Parallele zu setzen.„Der dohe Betrag, der mit einer solchen Leichtigkeit in acht Tagen erlegten Summe ist das Zeichen einer ungeheuren Kraft und gibt den höchsten Begriff von unsern aufgehäuften Reichthümern!“ sagt der Bericht. Da wäre es ja Thorheit, an Sparen, Armeereduction u. dergl. Dinge zu denken, oder wegen der zu einem riesigen Gespenst anwachsenden Staatsschuld sich Kopfzerbrechen zu machen. Sogar ein Krieg kann nicht schaden; die Reichthümer des Volkes möchten sonst größer werden, als es vom Standpunkt einer hohen Politik für gut befunden werden kann. Freilich der Kaiser ist zu klug, um durch solche Tiraden vollständig sich blenden zu lassen, und die Berichtsphrasen scheinen weniger an ihn als an das Publikum adressirt. Doch fallen Einem dabei jene Worte ein: Wohl einem Volke und dessen Fürsten, wenn vor seinem Throne niemals eine Täuschung über die wirkliche Lage des Landes versuch: wird. * Friedberg. Die feierliche Entlassung aus dem evangelischen Predigerseminar dahier wird für diesen Herbst Mittwoch den 23. Sept. l. J., Vormittags 10 Uhr, in der hiesigen Burgkirche stattfinden. Die Direktion ladet die Freunde der Anstalt hierzu ergebenst ein. Preußen. Berlin. Wie die„Prov.“ Corresp.“ bemerkt, ist der General Vogel von Falkenstein auf seinen dringenden Wunsch aus Rücksicht auf die Gesundheit seiner Familie vom Commando des ersten Armeecorps entbunden worden.— Die Königin wird wegen ihrer beab⸗ sichtigten Nachkur den König nicht nach den Elb⸗ herzogthümern begleiten. — Die strategische Excursion des preußischen Gencralstabs mit Herrn v. Moltke an der Spitze ist in Salzungen eröffnet worden. Am 18. d. M. zog von da der Generalstab, im Ganzen ungefähr 60—70 Mann, in Lengsfeld ein, von wo aus die Stellung der preußischen und bayerischen Truppen im Jahre 1866 wahrscheinlich weiter besichtigt wird, um daraus die strategisch bedeutungs⸗ vollen Erfahrungen festzustellen. In dem General- stab befinden sich auch Offiziere aus den süd deutschen Staaten und ein rumänischer Stabsoffizier. — Die bhöchst traurigen Ernteberichte aus Ostpreußen, die wir im„Bürger und Bauern⸗ freund“ und anderwärts lesen, finden ihre indirecte Bestätigung jetzt auch in dem jüngsten halbamt⸗ lichen Rapporte der„Provinzial-Correspondenz“. Das officibse Organ, das noch vor Kurzem die günstigsten Aussichten zu eröffnen wußte, ist heute bereits soweit herabgestimmt, daß es sich zu nach · stehendem gewundenen und geschraubten Widerrufe herbeilassen muß, zwischen dessen Zeilen jeder Unbefangene die traurige Wahrheit leicht entdecken wird.„Die neuesten Berichte aus der Provinz Preußen geben für die Beurtheilung des dortigen Ernteausfalls noch keine weiteren Anhaltspunkte. Es bestätigt sich zunächst nur, daß im Allgemeinen das Wintergetreide einen mägig befriedigenden Ertrag geliefert hat, die Sommersaat dagegen mehr oder minder ungünstig ausgefallen ist.“ Koblenz. Dieser Tage kamen pr. Dampf. boot von Mainz die zwei Pionnier Compagnien von dem 11. Bataillon, sowie auch eine badische Saypeur⸗Compagnie, ferner zwei Compagnien des 7. und 10. Bataillons von Köln kommend hier an, um an den großen Pionnier⸗Exercitien, welche hier und in der Umgegend stattfinden, Theil zu 1575 larburg. Das oberhessische evangelisch⸗ lutherische Missionsfest wird 15 26. 0 in der Pfarrkirche dahier gefeiert werden. Fest⸗ prediger sind: Pastor Harms aus Hermannsburg, Superintendent Hohls aus Afrika und Hosprediger Bender aus Darmstadt. Bayern. München. Die„Allg. Ztg.“ schreibt:„Ueber die letzte Lebenszeit des unglück⸗ lichen Oskar Becker sind von verschiedenen Blättern Von dort begab er sich ohne Wissen seiner An- verwandten nach Buffalo in Amerika und dann nach Alexandria, wo er jedoch keineswegs in den elendesten Verhältnissen gelebt hat und gestorben ist. Vielmehr hatten seine Angehörigen, als sie von seinem dortigen Aufenthalt erfahren, schleunigst Sorge getragen, ihn an einflußreiche Häuser in Alexandria zu empfehlen, wie ihm auch die Mög⸗ lichkeit gegeben war, jederzeit aus seinem mütter⸗ lichen Vermögen Zuschüsse zu beziehen. Nachdem er dann unter den Händen treu pflegender evangel Diakonissen gestorben war, fand man eine Baarschaft von 1200 Fr. vor. Was aber Oskar Becker sonst in Alexandria getrieben, läßt sich nur aus denselben Gründen erklären, die ihn vor sieben Jahren zu jener unseligen That getrieben, durch welche er leicht zu einem Königsmörder geworden wäre. Sein früher so reiches geistiges Leben war im tiefsten Grunde zerstört und zerrüttet, und nicht jahrelange Einzelhaft, sondern eine liebevolle ärztliche Seelenpflege wäre für ihn das rechte Heilmittel gewesen.“ — Der Kaiser von Oesterreich kam am 18. d. Abends nach 8 Uhr hier an und hatte im Bahn hofe eine beinahe halbstündige Unterredung mit dem Fürsten Hohenlohe, worauf er seine Reise nach Wien fortsetzte. — Seitens des Königs von Preußen ist ein sehr herzlicher Glückwunsch zum Geburtstage des Kaisers von Oesterreich auf telegraphischem Wege in Garatshausen, wo letzterer sich gegenwärtig aufhält, eingelaufen. Baden. Karlsruhe. Der Postvertrag vom Hause Hohenzollern bedurft, um die Neigung Karl's I. zur Abdankung zu bestegen. — Die„Presse“ meldet: Das Ministerium des Auswärtigen hat Angesichts der drohenden Lage im Orient im Einvernehmen mit den beiden Landesvertheidigungsministerien(eis Bund trans- leithanisches) die Aus- und Durchfuhr von Waffen und Munition nach Serbien, Rumänien und Bosnien beschränkt. Bei großen Lieferungen von Munition und Waffen nach diesen Ländern ist der Geleitschein erst nach erfolgter Zustimmung der betreffenden Regierung zu ertheilen. — Wie verlautet, wird Herr v. Beust noch vor Eröffnung der Landtage von Gastein nach Wien kommen, um wegen der sehr bedenklichen Haltung der Tschechen, Polen und Magyaren mit den eisleithanischen Ministern zu conferiren; eben deßhalb wird auch die baldige Rückkehr Pr. Giskra's, Dr. Herbst's und Dr. Berger's nach Wien er- wartet. — Die englische Mittelmeer ⸗ Flotte liegt vor Triest, und es finden zwischen den österreichischen und den britischen Seeleuten die herzlichsten Sym⸗ pathiebezeugungen statt. Auch ein paar Hundert Wiener, welche als Vergnügungszügler im Triester Hafen ankamen, wurden von den Engländern mit Hurrahrufen und der Nationalhymne empfangen. Schweiz. Am 11. d. M. fand zu Rapperswyl am Züricher See die Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an den 100 jährigen Freiheits- kampf der Polen statt. Wie die vorliegenden kurzen Berichte melden, wurden die ankommenden Polen von Grafen Plater empfangen und von zwischen dem norddeutschen Bunde, Bayern, Württemberg, Baden und der Schweiz vom 11. April l. J. ist nunmehr von allen Betheiligten ratificirt. — Nach einer Mittheilung der„Tauber“ wurde am 16. d. in Wittighausen ein französischer Capitän festgenommen, der im Besitze einer größeren Anzahl von Spezialkarten und Aufzeichnungen über Oertlichkeiten eines Theiles jener Gegend gewesen sei. Wie es scheint, finden die Herrn Franzosen ein eben so großes Interrsse an dem Kriegsschauplatze der Maingegend von 1866, wie General Moltke und sein Gefolge. Oesterreich. Wien. Die Tschechen sind hoch erfreut über die magharischen Proteste gegen die Erneuerung einer deutschen Politik in Oester⸗ reich. Das Prager Organ des tschechischen Mos⸗ kowitenthums erklärt alle Deutschen in Cisleithanien, die nach einer Wiedervereinigung mit Deutschland streben, des„Hochverraths an Oesterreich“ schuldig. „Die deutsche Minorität“, sagt es,„ist nicht befugt, über die slavische Majorität und über slavische Länderstriche zu disponiren.“— Der Gesttzentwurf des Unterrichtsministers v. Hasner über die Reorganisation der Mittelschulen wird günstig beurtheilt. Als eine dringende Nothwen⸗ digkeit erscheint übrigens die Reform der Volks⸗ schulen, für welche bis jetzt noch gar nichts ge⸗ schehen ist. Die österreichischen Schulregulative, die aus der Reactionsperiode des vorigen Jahr ⸗ zehnts stammen, beschränken die Bildung der Lehrer und Schüler auf das dürftigste Minimum; gedankenloses Auswendiglernen war die Bestimmung, welche die Thun und Bach der Volksschule vor⸗ schrieben.„Kaiserlich königlich privilegirte Ver⸗ dummungsanstalten“ nannte ein oberösterreichischer Volksvertreter die nach dem„conservativen“ Pro⸗ gramm der clerikalen und absolutistischen„Staats- retter“ eingerichteten Schulen, eine Bezeichnung, die wohl auch in einigen andern Ländern mit einer kleinen Modification anwendbar wäre. — Karl 1. von Rumänien soll seines Thrones überdrüssig geworden sein. Ungarische Berichte melden: wenn er auch nicht wie Karl V. in ein Kloster gehen wolle, so sehne er sich doch nach der heiteren Sorglosigkeit zurück, die er als preuß. Lieutenant genoß. Die Intriguen seiner Minister sollen dem jungen Fürsten die Rolle, dit er im Jahre 1866 übernahm, noch mehr verleiden, als die unaufhörlichen Interpellationen und Recla; falsche Nachrichten gebracht worden. Nachdem der junge Mann seine Haft überstanden, ward er einer guten sicheren Pflege in Brüssel anvertraut. mationen, die bald von diesem, bald von jenem Gesandten erhoben werden. Wie behauptet wird, der in der Zahl von 10,000 versammelten Menge enthusiastisch begrüßt. Dit Festrede hielt Graf Plater in französischer Sprache. Es folgten hier⸗ auf noch mehrere Reden von polnischer und schweizerischer Seite. Alle Reden, die mit Enthu⸗ siasmus aufgenommen wurden, betonten die Noth⸗ wendigkeit der Bildung einer anti-russischen Union im Interesse Europas und stellten einen Angriff der Russen auf Galizien als den Moment des Ausbruchs eines Unionskrieges gegen Rußland fest. Den Schluß der Feier machte ein Bankett. Frankreich. Paris. Die Pariser Blätter beschäftigen sich alle mit der Zusammenkunft des Kaisers von Rußland mit dem Könige von Preußen; ohne Ausnahme schreiben sie der in Schwalbach stattgefundenen Unterredung Wichtigkeit zu. La Presse weiß sogar, was beschlossen worden ist: der Czaar hat es übernommen, das Signal zum Ausbruche zu geben, indem er eine, allgemeine Entwaffnung, die Umgestaltung der Türkei und eine beträchtliche Vergrößerung von Griechenland vorschlagen will; werden diese Anträge nicht an⸗ genommen, so— gehts los! 205 g — Das„Pays“ erfährt, daß die in Belgien gedruckte zwölfte Nummer der„Lanterne“ an der französischen Gränze festgenommen worden ist, weil sie Beleidigungen gegen die Person der Kaiserin enthalten habe.— Der„Figaro“ zeigt im Namen Rochefort's an, daß die Nummer 12 in Paris keinen Drucker habe finden können, daß aber die nöthigen Vorsichtsmaßregeln getroffen seien, um das ungehinderte Erscheinen der späteren Nummern zu gestatten. Die Abonnenten sollen also, wie früher, die Nr. 13 und die folgenden erhalten. — Bezüglich der Schwalbacher Zusammenkunft scheint man hier wegen des Inhalts der Unter⸗ redung mehr neugitrig, als unterrichtet; nach gewissen neueren Berichten aus Berlin aber glaubt man sich von derselben nichts Gutes versehen zu sollen. Nicht als ob diese Begegnung einen un“ mittelbar bedrohlichen Charakter hätte, sondern weil man von ihr besorgt, daß sie die diplomatische Isolirung Frankreichs noch verstärken könnte. Mit der friedlichen, conservativen Strömung, welche in der letzten Zeit am preußischen Hofe die Ober⸗ hand gewonnen hat, wäre in dem König Wilhelm auch der Wunsch rege geworden, zu Oesterreich wieder sreundlichere Beziehungen anzuknüpfen. Es scheint, daß der König auch den russischen Hof für eine entsprechende Annäherung zu gewinnen gesucht habe, und man befürchtet nun hier die hätte es der direkten Intervention des Oberhauptes Zusammenkunft in dem nassauischen Badeorte konnte ä—— Deselture 1 Nopa; Einer wa und die l beschwert Versprec ihnen de U einigten Johnse Englan Lung abzusch und au großen Gegend — Fri bes 2. wird da beziehen werden; welche in schiren.! ganze 2. das I. Wie man Woche al passiren. Frie anhaltend durch ein des phy Maxima halten, vorherge wie in Maxim an ein gag wine — 3% tag üntz Leung Enthu⸗ Alänet int des rtußtn; ichtulan) zicht an Belgien a ber en i, en det % igt amt 1 nen, daß genen 1 pater n sellen sulzeudes arnlunft u Unter“ ——.—— 4 8 diese ** Tendenzen zur Reife gebracht haben, ja, man raunt sich sogar schon das Wort„Coalition“ in die Ohren. Belgien. Brüssel. Der Kronprinz von Belgien, ein Knabe von etwa 13 Jahren, leidet an einer wohl unheilbaren Herzkrankheit. Man sieht dem baldigen Ende dieser Leiden entgegen. Der Erzbischof von Mecheln hat öffentliche Gebete für die Wiederherstellung des Prinzen angeordnet. Italien. Man meldet der„Italie“ aus Ravenna, daß die dortige Bevölkerung durch die Schandthaten der Briganten in der Umgegend in Angst und Schrecken versetzt ist. — Dasselbe Blatt berichtet wieder von vier Deserteuren aus dem päpstlichen Lager von Rocca di Papa, die durch Florenz gekommen sind. Einer war ein Tyroler, ein Anderer ein Badenser und die übrigen Beiden Berliner. Diese Deserteure beschweren sich, daß man ihnen die gegebenen Versprechungen nicht erfülle und ihr Handgeld ihnen vorenthalte. Amerika. Der neue Gesandte der Ver— einigten Staaten in London, Herr Reverdy Johnson, hat Instruktionen erhalten, um mit England einen Naturalisationsvertrag und die Lösung der Reclamationen bezüglich des„Alabama“ abzuschließen. — Nachrichten aus Georgia, aus Florida und aus Missisippi constatiren, daß in Folge der großen Regengüsse die Baumwollernte in diesen Gegenden ungünstige Aussichten darbietet. Friedberg. Die hiesige Garnison ist am Morgen des 21. d. zu den Herbsimanövern abmarschirt. Zunächst wird das Bataillon in der Gegend von Offenbach Quartier beziehen, um zu den Regiments-Exercitien herangezogen werden zu können, und später erst zu den Divisionsmanövern, welche in der Gegend von Babenhausen ꝛc. stattfinden, mar⸗ schiren. Nach Beendigung der Uebungen erhält bekanntlich das ganze 2. Infanterie-Regiment in Gießen Garnison, während das 1. Jäger⸗ Bataillon in unsere Stadt verlegt wird. Wie man vernimmt, wird dasselbe im Laufe der nächsten Woche auf seinem Marsche nach Darmstadt unsere Stadt passiren. Friedberg. Bei der in diesem Sommer ganz abnorm anhaltenden heißen Witterung dürfte es von Interesse sein, durch einen Auszug aus den meteorologischen Beobachtungen des physikalischen Vereins zu Frankfurt a. M. von der Maximaltemperatur der letzten 12 Jahre Kenntniß zu er⸗ halten, wobei jedoch zu beruͤcksichtigen ist, daß in keinem der vorhergehenden Jahre die heiße Witterung so anhaltend war, wie in diesem Sommer, wo das Thermometer im Mai ein Maximum von + 24, 70, im Juni + 25,60, im Juli + 27,0(im Schatteu) zeigte. 1857 August 4. L 28,60 1863 August 10. + 28,00 1858 Iuni 15. + 27,2 1864 August 1. + 25,30 1859 Juli 4. 29,00 1865 Juli 21. L 29,30 1860 Juli 17. L 24,66 1866 Juli 14. L 26,00 1861 Juni 22. 27,70 1867 August 20. + 25,60 1862 Juni 7. + 26,0% 1868 Juli 23. L 27,00 Gießen. Der Gießner„Anzeiger“ schreibt: Leider haben wir einen Act großer Brutalität zu berichten. Während der Feier der Kirchweihe in dem benachbarten Wieseck sprengten vergangenen Montag drei von den im 2Pfau“ außerhalb unserer Stadt einquartirten preußischen Trainsolbaten vom 8. Regiment zu Pferd durch die Straßen und in einen dicht mit Menschen gefüllten Wirth⸗ schaftsgarten, und ritten galoppirend wie besessen mitten in die Menge hinein. Diese, ahnungslos in ihrem Ver⸗ gnügen aufgeschreckt, stob scheu und entsetzt auseinander, sich und ihre Kinder vor den Hufen der schäumenden Pferde zu retten suchend. Leider zu spät, die bis auf's Blut gespornten Pferde hatten ihre traurigen Spuren be⸗ reits zurückgelassen. Das Zjährige Kind eines Landmanns wurde an Kopf, Nacken und Armen so schwer verlttzt, daß an ein Aufkommen schwer zu denken ist. In Folge der allgemeinen Ueberraschung und Bestürzung gelang es nur Einen der drei Bursche festzunehmen. Die Sache ist be⸗ reits in Händen der Gerichte. Frankfurt. Nächsten Sonntag den 23. d. wird im Hotel Drexel dahier eine abermalige Berathung von Braunt⸗ weinbrennern aus dem Großherzogthum Hessen, Kurhessen, Nassau und Frankfurt statifinden. Frankfurt. Die diesjährige Herbstmesse beginnt für den Großhandel wie für den Kleinhandel am Mittwoch den 26. August und endigt mit Dienstag den 15. September. Das Auspacken der Waaren darf schon am Montag den 24. und Diengag den 25. August geschehen. Für Leber beginnt die Messe am Mittwoch den 2. September, an welchem Tage die öffentlichen Waagen zum Verwiegen desselben geöffnet werden und endigt mit Dienstag den 15. September. Das Einlagern des Leders in die städtischen Magazine ist schon von Montag den 31. August an gestattet. In ber„Frkf. Ztg.“ liest man: Ueber das be⸗ rüchligte Sloman'sche Auswandererschiff„Liebig“, früher „Leibnitz“, Capitän Bornhold, liegen der Illinois Staats⸗ zeitung zufolge der deutschen Gesellschaft in Chicago be⸗ schworene Aussagen sehr gravirenden Inhalts vor. Schiff „Liebig“ segelte am 3. Mai mit 450 Passagieren von Hamburg ab, und kam am 3. Juli(2) in Quebec an. Die Passaglere erklären: daß von 100 Kranken 49(Kin⸗ der von 1 bis 7 Jahren und 1 Erwachsener) starben, und zwar daß fast alle starben, denen der vorgebliche Schiffs- arzt Medicin verabreicht; daß ferner diese Mediein erst dann verabreicht wurde, als der Kranke schon halb todt war, und daß von Krankenpflege überhaupt auch erst im letzten Stadium der Krankheit die Rede gewesen. Ferner wird über das empörende Betragen der Officiere und Schiffsmannschaft gegen die weiblichen Passagiere scharfe Klage geführt. , Folgenden grauenerregenden Unglücksfall berichtet das„Br. T.“ aus Bahrdorf. Aus einem Nachbardborfe wurde ein zwölfjähriger Knabe mit Korn nach der bor— tigen Windmühle gesandt. Der Knabe, der nicht gleich vom Müller abgefertigt wird, sucht sich die lange Weile zu vertreiben, macht unten auf ebener Erde eine Schlinge in die Windkette und setzt sich, indem er die Füße durch dieselbe hindurchsteckt, hinein, um sich in schaukelnde Ve— wegung zu bringen. Erst spät wird der Knabe gesucht, den man endlich als eine unförmliche Masse um das Winderad gewickelt findet. Das Werk steht mit dem Windewerke in Verbindung, so daß die arbeitende Mühle das Auf- und Niederwinden selbst verrichtet. Bei dem Schaukeln des unglücklichen Knaben muß nun durch einen Zufall das Werk in Thätigkeit gerathen sein und der Knabe ist auf diese Weise nach oben gezogen. Da, wo die Kette in die Mühlenwand itt, befindet sich eine Oeffnung von nur neun Zoll im Durchmesser. Gräßlich muß die Angst und der Schmerz des armen Kindes ge— wesen sein, wenn man bedenkt, daß durch die fortarbeitende Winde von den Füßen an der ganze Körper durch diese kleine Oeffnung gequetscht wurde, um dann noch um das Räderwerk gewickelt zu werden. Die genaue Besichtigung ergab, daß kein einziger Knochen- und Fleischtheil unver⸗ letzt geblieben war. e Die Astronomen der norddeutschen Expedition zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsterniß sind nach dem „L. Tgbl.“ glücklich in Aden angekommen und haben nur einige Beschädigungen an Instrumentenkisten zu beklagen. Sehr unbequem war ihnen die Hitze im rothen Meer, denn die Temperatur ist am Tage gewöhnlich 280 R, des Nachts 260 und in der Cabine 27 R. Von Aben sind sie nach kurzem Aufenthalte nach Vombay abgegangen. „ Ueber die im gegenwärtigen Sommer in Nord— amerika herrschende große Hitze theilt die„Trierische Volks⸗ zeitung“ aus einem Brief Folgendes mit: (Jowa), 24. Juli.... Ein Sommer, wie der diesjährige ist seit mehreren Menschenaltern bier nicht erlebt worden. Statistischen Angaben zufolge soll es(hier im Norden) der heißeste Sommer seit 1779 sein. Das Thermometer varüürt schon seit circa vier Wochen zwischen 92 bis 104 Grad Fahrenheit(26— 28 R.) im Schatten, mit kaum 2 oder 3 Grad Abnahme des Nachts. Hunderte von Ar⸗ beitern, die in der Sonne arbeiten, z. B. Feldarbeiter, er⸗ lagen in D. und der unmittelbaren Nähe dem Sonnen- stich. Ich sage Dir, es ist kaum zum Aushalten. Feld⸗ arbeiter erhalten jetzt hier während der Erntezeit 5 Dollars und Kost per Tag. Indessen selbst zu diesem Preise ist es schwer, Arbeiter zu erhalten, da die Leute ihr Leben nicht auf's Spiel setzen wollen.... Die Ernte hier zu Lande soll die ergiebigste sein, welch je dagewesen.“ „„Die Lamb'sche Strickmaschine. Ueber diese neue Maschine, der von dem Breslauer Maschinenmarkt aus ein großes Renommse solgte, theilt das sehr verlässige „Gewerbeblatt aus Württemberg“ folgendes Gutachten mit, abgegeben von dem Strumpfwirker Buck:„Ueber die in der letzten Zeit mit der Lamb'schen Strickmaschine ge⸗ machten Versuche kann ich nach längerer Arbeit mit der⸗ selben kurz Folgendes angeben: Die Maschine ist sehr sinn⸗ reich und dubei ziemlich einfach gebaut, so daß eine auf— merksame Person sich die Handhabung derselben bald an— eignen kann; sie liefert in Kammgarn sowohl wie in Streich⸗ und Baumwollgarn gleich schöne und egale Ar⸗ beit, und kann bei einiger Uebung jede beliebige Fagon in Strümpfen 2c. darauf gemacht werden. Da die Einthei⸗ lung jedoch nur für gröbere und mittelfeine Arbeit be⸗ rechnet ist, so läßt sich feine Waare nicht darauf herstellen. Was die Leistungsfähigteit betrifft, so ist dieselbe von dem Verfertiger(36 Paar Strümpfe per Tag) zu hoch ge⸗ griffen, und wird schon ziemliche Uebung vorauszugehen haben, um es auf die Hälfte zu bringen. Wenn die Maschine für den Fabrikbetrieb, sowie für eine Hausbal— tung auch nicht ganz geeignet erscheint, so wäre deren Verbreitung doch zu wünschen, da für den kleineren Ge schäftsbetrieb, oder auch für Frauenzimmer, die sich der Sache ernstlich widmen wollten, ein Verdienst von 1 fl. 30 kr. bis sogar 2 fl. erzielt werden könnte. Um darauf arbeiten zu lernen, ist die Unterweisung durch eine mit ihrer Behandlung genau vertraute Person unerläßlich; eine Lehrzeit von 8—14 Tagen wird aber bei einiger Aufmerksamkeit und Gelehrigkeit wohl genügen. „Die Gemeinde Lichtensteig, Kant. St. Gallen, hat sich eine neue Kirche gebaut und sie dem Gottesdienst der Reformirten und Katholiken eingeräumt. Bei der Einweihung sprach zuerst der resormirte und dann der katholische Pfarrer. Ueber der Thür ist zu lesen: In diesem wohlgebauten Haus Da geh'n zwei Brüder ein und aus. Wenn sie in Eintracht sich bemüh'n, So wird hier Beiden Glück erblüh'n. — O Die französisch⸗amerikanische Telegraphen verbindung. Eine neue Ueberbrückung des atlantischen Oceans wird demnächst in Angriff genommen werden, zwar nicht eine Ueberbrückung zur Be⸗ förderung unserer materiellen Leiber, sondern zur Beförderung der Gedanken. Eine von der fran— zösischen Regierung und derjenigen des Staates Newyork autorisirte Gesellschaft wird ein weiteres Kabel über das atlantische Meer legen. Dasselbe wird seinen Ausgangspunkt von Brest nehmen, sich nach der französischen Insel Saint⸗Pierre bei New⸗Foundland wenden und von da das Gebiet des Staates Newyork erreichen. Die Länge des Kabels beträgt von Brest nach Saint-Pierre 2300, und von da nach dem nordamerikanischen Ufer 700 Meilen(wohl nautische Meilen zu ½ Stunde etwa). England wird mit dieser Linie durch einen electrischen Draht zwischen der englischen Küste und Dieppe und von da quer durch's Land nach Brest in Verbindung gebracht. Die Schwierigkeiten der Kabellegung hofft man leichter zu überwinden, da die bis jetzt gemachten Er— fahrungen und die Fortschritte der Wissenschaft in diesem Punkt benutzt werden können. Außer⸗ dem wird der größte Theil der Kabellänge viel weniger tief zu liegen kommen als die Drähte der englisch⸗amerikanischen Linie. Die Windungen der Linie werden so geführt, daß dieselbe vor Beschädigung durch Eis bänke oder durch Anker⸗ werfen möglichst geschützt sein wird. Das Riesen⸗ schiff„Great⸗Eastern“ wird auch diesmal die Ehre haben, zur Versenkung des Kabels benutzt. zu werden. Für das ganze Unternehmen sind 30 Mill. Frcs. vorgesehen. Die Eröffnung der neuen Linie ist auf Juni 1869 festgesetzt. Durch die⸗ selbe wird künftig die ununterbrochene Verbindung zwischen Europa und Amerika vor jeder Even— tualität gesichert sein, da nicht wohl anzunehmen ist, daß zu gleicher Zeit an dieser und der engl. Linie Störungen eintreten werden. Die Conturrenz wird einen wohlthätigen Druck auf die Depeschen⸗ preise ausüben und die Benutzung des trans⸗ atlantischen Telegraphen auch dem größeren Publikum ermöglichen. Schon jetzt ist der Preis der ein⸗ fachen Depesche(10 Worte) auf 50 Fres. er⸗ mäßigt. Die electrischen Drähte umfassen ganz Europa, verbinden uns mit Amerika, überschreiten dessen ganze Breite bis zum stillen Ocean, während sie nach Osten bis tief nach Asien hinanreichen. Es bedarf nur noch einer Vervollständigung des Telegraphennetzes in Ostasien und einer Ueber- brückung des stillen Oceans, und für den mensch⸗ lichen Verkehr in allen Kulturländern der Erde existirt absolut keine Entfernung mehr. Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Bremer Postdampfschiff Weser, Capt. Wenke, welches am 6. August New⸗HYork verließ, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen 20 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe dringt 112 Passagiere und volle Ladung. Das Bremer Postdampfschiff New⸗York, Capt. Dreyer, welches am 1. August von Bremen via Southampton ab⸗ ging, ist nach einer glücklichen Reise von 13 Tagen wohl⸗ behalten in New⸗Yock angekommen. Das Bremer Postdampsschiff Baltimore, Capt. Vöckler, welches am 1. August Baltimore verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 75 Passagiere und volle Ladung. Das Bremer Posidampsschiff Smit, Capt. Raschen, welches am 25. Juli New⸗York verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 20 Tagen wohlbehalten in Bremen angelangt. Dasselbe bringt 228 Passagiere und volle Ladung. Das Dampsschiff des Nordd. Lloyd Berlin, Capt. C. Undütsch, welches am 1. August von Bremen und am 4. August von Southampton abgegangen war, ist am 18. August 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore an⸗ gekommen. Die Zeitungs- Annoncen Expedition von G. L. Daube& Co. in Frankfurta. M., Stuttgart, Hamburg und Brüssel hat einen neuen, mit größter Sorgfalt zusammengestellten Zeitungskatalog herausgegeben. Sie befördert Anzeigen in sämmtliche in Deulschland, ganz Europa und den anderen Erdtheilen erscheinende Zeitungen, Zeitschristen u. s. w. e Uauheimer 1939 Zur Feier des Namensfestes Seiner Koͤniglichen Hoheit des Großherzogs, Montag den 24. d. Mts. Teichhaus. Tanzmusik. Große Beleuchtung des Gartens und Feuerwerk. Für gute Speisen und Geiränke ist bestens gesorgt. C. Kramm. Alle Sorten Dielen, Platten, Tröge, Steinkohlen, Thonröhten etc., 1974 billig und in großer Auswahl, empfiehlt Friedberg. Eduard Ruths. Mog untia Versicherungs-Gesellschaft in Mainz. 1976 Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden, Blitzschlag und Explosion: Mobilien, Waaren, Fabrik- und Ackergeräth, Getreide und Vieh zu festen, billigst gestellten Prämien. Die Aufnahme von Versicherungen wird durch die Agenten der Gesellschaft bereitwilligst bewirkt, insbesondere in Friedberg durch Herrn Rechnungspract. Faatz. in Assenheim durch Herrn Tönges. in Butzbach durch Herrn Ehr. Weickardt. in Staaden durch Herrn Friedr. Lauckert III. Zuverlässige und thätige Agenten werden sowohl in Städten, als auf dem Lande unter vortheilhaften Bedingungen engagirt und beliebe man sich deswegen direct an die Unterzeichnete zu wenden. Direction der Moguntia. 1982 in allen Sorten, bester Oualität bei Backofenplatten, feuetfeste Vacksteine Gebrüder Grödel. Reine leere Fässer und Kisten, 1970 zum Versenden von Obst ꝛc. ꝛc. sehr geeignet, verkauft billig Fr. Roßbach. Zur Nachricht 1969 meinen geehrten Kunden, daß ich das von meiner seel. Frau seilher betriebene Kurzwaarengeschäft auch fernerhin in gleicher Weise fortführen werde, mit der Bitte das der Verstorbenen geschenkte Vertrauen auch auf mich übergehen zu lassen. L. Strauß II. Gesucht 1964 wird zum sofortigen Eintritt ein zuverlässiges, tüchtiges israel. Dienstmädchen gegen 100 fl. Lohn. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. Ein möblirtes Zimmer, 1963 wobei auch Kost gegeben werden kann, hat zu vermiethen. Heinrich Hanstein v. Friedberg. Zunge Pudelhunde, reine Race, 5 We e 1960 Gesucht wird ein Bäckerbursche zum alsbaldigen Eintritt. M. Philippi. Weißbindergesellen 1972 finden lohnende Beschäftigung bei Louis Petri II., Neuenweg, Gießen. 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Das Buch, in verständlichster Weise geschrieben, ent⸗ hält nur wirkliche practische und brauchbare Mittheilungen und ist allen Brennerei⸗Befitzern, Technikern und Ver⸗ waltern aufe Angelegentlichste empfohlen. inladung. 1940 Nächsten Sonntag den 23. August feiert der Turnverein von Wölfersheim sein Fahnenweihfest, wozu alle Freunde der Turnerei hierdurch höflichst eingeladen werden. Wölfersheim den 18. August 1868. Das Festcomits. Bad Nauheim. 1977 Zur Vorfeter des Hohen Namens tages Sr. Königl. Hoheit unseres Durchlauchligsten Großherzogs findet Montag den 24. d. in meinem Saale Tanzmusik statt, wozu ich mit dem Bemerken freundlichst einlade, daß an diesem Abend große Beleuchtung und Feuerwerk stattfindet D. Fritz, zur Krone. Das Jahresfest 1925 der Blinden⸗Anstalt findet Dienstag den 25. d. M., Nachmittags 2 Uhr statt, wozu alle Freunde der Anstalt hiermit freundlichst eingeladen werden von der Direktion. Frankfurter Pferde⸗Verloosung am 26. und 27. August. Loose à fl. 1. 45 kr. bei Jos. Buseck, Lotterie⸗Collecteur, Frankfurt a. M. An Wtederverkäufer bewillige Rabatt. 1912 Frankfurter Pferdemarkts-Loose 1953 habe ich noch einige Stück à fl. 1. 45 kr. ab⸗ zugeben. Eduard Hirsch. Anzeige. 1966 Während meiner bis zum 5. Sept. dauernden Abwesenbelt werden Herr Dr. Melchlor und mein Vater, Herr Dr. Schäfer in Assenheim, meine Praxis versehen. Stabsarzt Dr. Schäfer. Friedberg. Verloren 1965 wurde auf der Chaussee zwischen Ober Rosbach und Nauheim, wahrscheinlich aber in der Stadt oder in der Nähe Friedbergs, ein grauer Shawl. Der red⸗ liche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Belohnung an perrn Wagner, Parkstraße Nr. 257 in Nauheim abgeben zu wollen. 1980 Dem Herrn Gastwirth K. Preußer für seine freundliche Bewirthung am letzten Abend unseres Hier- seins unsern herzlichsten Dank. Einige Unteroffiziere des 2. Bataillons 2. Infanterie Regiments. 1979 Bet unserer Abreise von hier sagen wir allen Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl. Friedberg den 21. August 1868. ... und L. H... g aus Mainz, Soldaten vom hiesigen Bataillon. hCrCCCCCCCC Todesanzeige und Danksagung. 1973 Allen Freunden und Bekannten machen wir hiermit die traurige Anzeige, daß es dem Herrn gefallen hat unsere geliebte Schwägerin und Tante Susanne Leißner den 18. August d. J. in ihrem 71. Lebensjahre von dieser Welt abzurufen und sagen allen Denen, welche der Verstorbenen theilnehmend die letzte Ehre erwiesen, unseren innigfsen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. CCC Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 23. August 1868. Evangelische Gemtinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Joutz. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Schaub. Sonntag den 30. August, Abendmahl in der Stadtkirche, Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpf 1985 9 Uhr. steiwill Wiliwe 1 Lind Hausge dlelend sri meifdbiett gte In: 1987 8 sollen in Frau A. ralide u. Antrag Weslungs örie — A 1990 auf den Arbeiten Iffent f 1 Maurer Alenha Sa 10 ö Na Bild 6 rektion. loosu 9 * 3 fr atfurt a. N. K. ab ⸗ ger iu tine rents dier · — 413 1968 Montag den 24. August, Vormittags 10 Uhr, * Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 9s —— Arbeits⸗Versteigerung. 1971 Oteustag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, lassen die Vormünder der Lorenz Jacobi Erben zu Rodbeim v. d. Höhe auf dem Saale des Wirth Joh. Rullmann daselbst, die nachbezeichneten Arbelten unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Wenigflfordernden versteigern: 1863 Wie der Landkalender anzeigt, wird d den 25. und 26. d. Mts., der Viehmarkt den zahlreichem Besuche höflichst einladet, Bekanntmachung. er diesjährige hiesige Vieh- und Krämermarkt ersten Tag abgehalten. Indem man zu recht wird noch bemerkt, daß die Ausloosung von Vieh, land⸗ den 26. d. M. stattfindet. Maurerarbeit, veranschlagt zu 35 fl. 6 kr wirthschaftlichen Geräthen und sonstigen Gegenständen Mittwoch Se*„„ Düdelsheim den 4. August 1868. 0 1 4. 75. Großherzogliche Bürgermeisterei Düdels heim Weißdinderarbeit 72% Ko ch. Schlosserarbeit be Pflasterarbeit 26„ 40„ Die landw. Lehraustalt Glaserarbeit 31 Materiallieferung als: 1 Cb.⸗Klftr. Pflastersteine und 1,3„ Pflastersand veranschlagt zu 43„ Rodheim v. d. H. den 19. August 1868. Dle Vormünder. In Auftcag derselben: Stauß, Techniker zu Holzhausen. Mobiliar ⸗Versteigerung. 1985 Mittwoch den 26. August l. J., Vormittags 9 Uhr, werden in hiesigem Rathhause auf nochmaligen freiwilligen Antrag der Frau Hofapotbeker C. Wahl Huͤlfslehrern ertheilt. Außerdem ist in Gemei zur Vorbereitung für das Einjährig⸗ sowohl Zöglinge, als Nichtzöglinge betheiligen Hause des Directors 45 Thlr. pro Semester. Friedberg im Juli 1868. 1829 beginnt ihren Wintercursus 1868/69 am 2. November d. J. sich über alle Zweige der Landwirthschaft und ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen und wird von Dr. Henkelmann, Stabs-Veterinärarzt Dr. Zimmer, Hliedberg in Obethessen Der Unterricht erstreckt Dr. Uloth und einigen uschaft mit tüchtigen Lehrkräften ein Cursus Freiwilligen⸗Examen eröffnet, an dem sich können. Unterrichtshonorar mit Wohnung im Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst Dr. Henkelmann. Wiitwe verschiedene Möbel, Weißzeug, Porzellan, Glas, 1 Kinderwägelchen, 1 Parthie Bretter und sonftige Hausgeräthschaften gegen Baarzahlung öffentlich meist⸗ bietend versteigert. Friedberg den 21. August 1868. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Versteigerungs ⸗ Anzeige. 1984 Mittwoch den 26. August l. J., Nachmittags präcis 2 Uhr, werden in der Wohnung des Groß hberzogl. Majors Herrn Hoffmann verschiedene Möbel und sonstige Hausgeräthschaften gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg den 21. August 1868. Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brut leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor räthig in Friedberg bei Prn. Hofapotheker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in etlkettirten Schachteln versand:. Königliche Jrunntuptrwaltung zu Bad⸗ Ems Bad Nauheim. Ju Auftrag Polstermöbel sgericht Friedb 5 eee 2 F 1053 elegant und solid gearbeitet, Musterlager französischer Tapeten empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. Halsbinden 742 und Sphlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seidene Umknüpftücher und schwarze seidene Halstücher bel K. Friedrich neben der Poft. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorrätbig: Neuster Immobiliar⸗Versteigerung. 1987 Freitag den 28. August l. J., Vormittags 9 Ühr, sollen in hiesigem Rathhausc auf freiwilligen Antrag der Frau A. Kehr's Wittwe die derselben zustehende Pof⸗ ratihe und Aecker, wie solche in Nr. 93 des Anzeigers für Oberhessen näher beschrieben find, nochmals öffent⸗ lich meisftbietend verstetgert werden. Friedberg den 21. August 1888. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Hofraithe- und Güter⸗Versteige⸗ tung. 1986 Dlenstag den 1. September d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in biesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag det Johannes Supp'schen Erben dahier die denselben zustehenden Immobilien, und zwar: Flur. Nr. Klftr. 2. 354. 18,7. pofraithe in der Stadt, 2. 3553. 30. desgl. daselbst, 2. 364. 48,4. desgl. daselbst, sowie circa 33 Normalmorgen Grabgärten und Acker land in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung erbab⸗ theliungshalber öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 20. August 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Arbeits ⸗Versteigerung. 1990 Dienstag den 25. August, Mittags 1 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Rodheim nachbenannte Arbeiten an den Brunnen und Brunnenleitungen daselbst oͤffentlich an die Wenigstnehmeuden veraccordirt werden, für die Mittel- Rheingegend, Hessen, Nosson, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. 3000 Gulden 1700 werden in hlesiger Stadt gegen hypothekarische Sticherbelt zu leihen gesucht. Näheres unter Nr. 1700 bei det Exped. d. Bl. 1000 bis 1200 fl. 1975 find gegen gute bppothekarische Sicherheit aus⸗ zulethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. eee eee eee Dr. med. 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Reserve⸗Fonds Ende 1867 18 Millionen Thaler. Die Gesellschaft schließt Feuerversicherungen jeder Art zu festen und billigen Prämien.— Für Landwirthschaft und Fabriken besonders loyale Bedingungen.— Sccherstellung der Hypotheken⸗Gläu⸗ biger.— Bei mehrjähriger Verficherung unter Vorausbezablung bedeutender Rabatt.— Zur Extheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sowie zur Vermittelung von Versicherungs⸗Anträgen empfiehlt sich Friedberg den 3. Grund⸗Kapital August 1868. Der Agent Louie Weis in Friedberg, sowie Carl Gaul“, Generalagent in Dar mstadt. Ehrlich's Blutreinigungs⸗ Essenz. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am sichersten bei fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg wirkt, wie z. B. dei Rheumatismus, Gicht, Hämorrhoiden, Herzklopfen, Magen⸗ beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdan lichkeit, Schärfe, Schwindel. Sodbrennen. Blähungen, Spannung, Zahnweh., Nervenschwäche, Dur ch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Gallen krankheit, Husten, nervöses Kopfweh, Asth ma, Aus zehrung im Entsteben, Körperschwäche, Schlaflosig keit, Bleichsucht und andern weiblichen Krankheiten c. c., sowie bei Kinderkrankhetten zartesten Alters, wird allen Leidenden auf das Wärmste empfohlen. Auf Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz geheilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses Heilmittels durch Zeugnisse, welcht im Orginal im Besitze des Unterzeichneten find, nachgewiesen werden. 6. Essenz ist 1907 Diese Ehrlich's Blutreinigun in Original⸗Flaschen à fl. 1. 43 kr. oder Thlr. 1.— Sgr. „„ I. 10— 20 1 N 7* 7. 17* e 1 83 97 0 77— 10 17 nur allein ächt zu haben in Commission bei Fr. Hilbrechi in Friedberg. Briefe werden nur franco angenommen und bei Versendungen der Betrag unter billigster Be⸗ rechnung der Verpackung nachgenommen. Saaterbsen 1584 bei Gebr. 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Nassau 4½% Obl. b. kb. 94¼ P. 2 Bad. 35 fl. Loose 55 Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 96 P. 5 40% do 515 87½ r. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 1 3 37 e do. 1005 5 Kurhess. 40% Obl. b. R. 3 10588 G. 2 Gr. Ne L. b. R. 107 96 0 gstion. 5 Frankf. 3½0% Obligat. 80½ G. e* „/ Vahr. ö. kin. 96%46. e 8 2 J Ness. 20 fl l. b. h. 36½ d. — 0 4 5 d0 do 90½ 6. Russland 50% Obl. 1. L. à fl 1286 6. E Sad. 36 Fr. L. b. B. e 192 6 Opl. b. Kb. 20. Finnland 4½0/ Pdbr. 1. R. 105 80 P. + I Pistolen d. 9 47149 — ee 57% 6. Schweden 4½%/ O. 1. R. 4 105 86 G. 7„ Doppelte. 9 48.—50 aden 2805 e 95 P. 5 4½0% Pfb. 1. R. 4 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58½—59½ 2 6 188 F. N.-Amer. 60/ St. 1. E. 18802 175¼ 8. 2 Boll. f. 10 Stücke„ 9 54—56 51 einbezanite Eisenbann eilen und Prioritäten. 5 05 Aan e 5 9 29% 30% 397 K e e„% IIv. d. P. C 57. fr. 70 kr. 30 d. 2 Engl. Sosereigns.„ 14 5458 300 F 5. 10 33% b. 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 465/ P. 2 Russ. Imperisles„ 9 43—50 800 4K S4 81 7 5 2 637% P. 50% Elisabethbahn-Prior.% 748 P. Gold pr. Zoll. Pl.— r 40% b. 5% do. neueste Emies.% 73½ P. S Hab. S lb. pr. Z. Pf.. e Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 8/ F. 4½0% Hess. Ludwigs.-Prior. 94½ G Preuss. Kassensch.„ 1 44 45005 5 Wiener Wechsel- Cours 103 G. I bpolars in Gold 22728 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. W. S. Lindheimer in Friedberg. Männ einzult Beltt stehen Besstze 0 Innern in Bez 5 darf n der be amt g dasselt laubn. er es drei nehme und Erndt Bürg selbe Dette Verdi lenige gehör Wasse bes in gehau, Bäume diese geboten in der. Matz