1868. Samstag den 21. November. M 138. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Stitdberger Zuttlligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— 6 Auf den„Anzeiger“ kann man für die Monate November und December abonniren. Hessen. Darmstadt. Dem neuen 20. Landtag, der am 24. d. zusammentritt, wird so⸗ fort eine Vorlage der Regierung wegen Fort⸗ erhebung der Steuern nach bisherigem Modus überreicht werden, da die Bewilligung für die Einkommensteuer mit Ende des Jahres erloschen ist und die beabsichtigte Einführung der Klassen⸗ steuer erst zu Juli nächsten Jahres möglich ist. Preußen. Berlin, 17. Nov. Abgeord⸗ netenhaus. Der Abg. Virchow bezeichnet die gegenwärtigen Verhältnisse als anormale, da die Deckung des preuß. Deficits im Zollparlamente gesucht werde und beklagt den Mangel eines Bundes finanzministers, sowie die Abwesenheit des Ministerpräsidenten, der in Pommern verweile. Er kritisirt die unverantwortliche Stellung des Kriegsministers, mahnt von den fortwährenden Verbesserungen im Heerwesen ab, und räth, Frieden zu halten und Freiheit zu geben. Der Finanz- Minister erklärt im Laufe der Debatte, Graf Bismarck hoffe Anfangs nächsten Monats in voller Frische wieder an seinem Platze im Ab- geordnetenhause zu sitzen. Die Generaldebatte wird geschlossen, nachdem der Finanzminister sich tutschieden gegen den Antrag des Abg. Lasker ausgesprochen hatte. Derselbe hat den Antrag gestellt:„Im Interesse Preusens und des nord- deutschen Bundes ist es dringend gerathen, daß die eigenen Einnahmen des Bundes vermehrt werden, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß hierdurch keine Ueberbürdung in Preußen veran- laßt, vielmebr für den Fall der Erhöhung der Steuern und Abgaben im Bunde gleichzeitig eine den Verhältnissen entsprechende Entlastung in Preußen sichergestellt werde.“ Die Abstimmung über den Antrag Lasker's wurde verschoben. Bei der Specialdebatte wurde der Etat des Herrenhauses angenommen. 1 Berlin. Die Generaldiscussion des Eiat⸗ gesetzes ist nunmehr geschlossen. Am entschieden⸗ sten ist die Quelle des Uebels im Staatshaushalt, vas sich als Desicit von so viel Millionen zeigte, über deren Deckung man bin und her berätd, von Virchov und Waldeck bloßgelegt worden. Die Ausgaben für die Armee müssen verringert werden, ohne Rücksicht auf Frankreich, auf Oester⸗ reich. Wohin soll es schließlich kommen, wenn der eine Staat seine Armee immer mi! Rücksicht auf den andern vermehrte Hülfe liegt allein in der Verminderung der stehenden Heere. Wir wellen Sparsamkeit, wir wollen Selbstverwaltung, nicht die Politik von„Blut und Eisen.“ Eine direkte Bundessteuer verwirft Virchow im In⸗ teresse der Fortentwicklung des Bundes selbst, zu dessen Gedeihen möglichste Schonung der Gesetze sind nun endlich auch im Druck fertig geworden und zur Ausgabe gelangt. Die Lehrer auf dem Lande sollen erhalten 1) freie Wohnung und den nöthigen Brennbedarf für Küche und Haus, 2) an Land, Naturalien und Geld so viel, als zu ihrem standesgemäßen Unterhalte er sorderlich ist. Die Höhe dieses Diensteinkommens ꝛc. soll für jede Provinz durch den Provinziallandtag vorbehaltlich der Bestätigung durch die Regierung, festgestellt werden. Ein auskömmliches Gehalt der Lehrer auf dem Lande, das war und ist der Angelpunkt, auf den es ankommt, wenn der Lehrernoth abgeholfen werden soll. Und was geschieht jetzt? Man— verspricht den Lehrern etwas Unbestimmtes, und das Schönste dabei ist, daß das Abgeordnetenhaus in der Sache gar nicht mehr mitzureden hätte, wenn es so naiv wäre, auf die Proposition einzugehen. — Der Botschafter Graf v. d. Goltz ist aus Paris hier eingetroffen und hat cinen dreimonat- lichen Urlaub angetreten. Rendsburg. Die Session des Provinzial- Landtags ist geschlossen. Sämmtliche Vorlagen sind, mit Ausnahme einiger Petitionen, erledigt. Wiggers von Rendsburg brachte der Versammlung einen Scheidegruß dar. — Die Stürme zu Anfang d. M. haben an der Westküste der Herzogthümer, namentlich an den Sandbänken der nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr, Amrum u. s. w., zahlreiche Opfer an Schiffen und Mannschaften gefordert. An der freilich langgestreckten Westküste von Sylt haben zu gleicher Zeit nicht weniger als sechs Wracks gesessen, von deren Bemannung Viele in der dort gewaltigen Brandung umgekommen sind. Hannover. Das mehr erwähnte Flügge sche Lesebuch setzt fortwährend die Gemüther außer- ordentlich in Bewegung. Die Lehrer der Provinz haben den Beschluß gefaßt, sich mit einer Eingabe an das Abgeordnetenhaus zu wenden, um der Verordnung des Herrn v. Mühler, das Flügge sche Lesebuch betreffend, mit Hülfe unserer Gesetz⸗ geber sich zu erwehren. Wahrscheinlich werden die Schulvorstände sich der Petition tinmüthig anschließen.— Der Hildesheimer Silberschatz ist am 16. d. Nachmittags nach Berlin gebracht, so daß also die Hoffnung der Hannoveraner, den- selben hier ausgestellt zu sehen, nicht in Er- füllung geht. Köln. Am 17. d. Nachmittags 3⅝ Uhr wurde hier an verschiedenen Stellen eine Erd- erschütterung verspürt. Wiesbaden. Der Communallandtag hat beschlossen, die Regierung zu ersuchen, die Lebens⸗ länglichkeit der Bürgermeister abzuschaffen, den Selbsiständigkeit der einzelnen Glieder nöthig sei. Abg. v. Hennig entgegnet diesen Ausführungen nit der Hiuweisung darauf, daß die Kosten für vas Bundesheer bis 1871 bewilligt seien, und Ersparungen an diesem Punkte unmöglich erscheinen. Preußen bedrohe Niemand, liege nicht auf der Lauer. Bismarck habe selbst erklärt, es könne sich nur dann um die Aufnahme Süddeutschlands in den norddeutschen Bund handeln, wenn das- selbe selbst das Berürfniß dazu empfinde. Die Beurlaubung von 80,000 Mann sti ein Beweis ver friedlichen Intentionen der Regierung. Gemeinden selbsiständige Verwaltung mit all. gemeinem Stimmrecht zu geben und die Domanial⸗ güter zur Gemeindesteuerpflicht heranzuziehen. — Die Handelskammer zu Dillenburg hat nach der„Mittelrh. Ztg.“ an den Communal- Landtag eine Eingabe gegen die Regierungsvor- lage bezüglich der Umgestaltung der Landesbank gerichtet, die mit folgendem Petitum schließt: „Wir bitten dringend den Communallandtag, seine Stimme für die Fortdauer der nassauischen Landesbank in ihrem durch die nassauische Gesetz⸗ gebung geschaffenen Bestande und mit den ihr — Die vier auf die Volkeschule bezüglichen aus nassauischer Zeit zu Gebot stehenden Fonds erheben und auf die Regierungsvorlage nicht ein- gehen zu wollen. Aus Thüringen. Auch der Appellhof zu Eisenach hat in einem vorgelegenen Falle dahin erkannt, daß jeder Angehörige des norddeutschen Bundes wie ein Inländer zu behandeln sei und auf denselben das Erkenntniß auf Landesverweisung keine Anwendung finden könne. Bayern. München. Aus Anlaß der Erössnung der Landraths versammlungen hat der Staateminister des Innern an sämmtliche Regie- rungspräsidenten ein Schreiben im Auftrag des Königs erlassen, in welchem ausgeführt wird, daß die Staatsregierung das redliche Streben habe, die Selbstständigkeit Bayerns zu wahren und dessen innere Entwickelung zu fördern. Dazu gehöre, daß sie fern von Leidenschaftlichkeit die faktischen Verhältnisse erwäge und eine undeutsche Politik vermeide, die schließlich die Selbstständig⸗ keit des Königreichs gefährden müßte, und daß ferner sie auf Erhöhung der Wehrkraft des Landes bedacht sein müsse, die es möglich mache, daß Bayern bei eintretenden Verwickelungen die seiner Bedeutung entsprechende Stelle einnehme. An die Einführung eines mit den constitutionellen Einrichtungen des Königreichs und mit dessen Wohlstand unvereinbaren Militarismus werde dabei nicht gedacht.— Bezüglich der Agitation gegen den Schulgesetzentwurf sagt der Minister: Die Staatsrigierung wird die Rechte und In- stitutionen der Religionsgenossenschaften gewissen⸗ haft achten und wahren, aber sie hat auch die Pflicht, darüber zu wachen, daß die freie Bewegung derselben nicht über die durch die Verfassung ge— gebenen Gränzen hinausgehe und der religiöse Friede im Lande nicht gestört werde. Diejenigen Geistlichen, welche sich der Uebertretung positiver Gesetze schuldig machen, wird sie darum der gesetz⸗ lichen Strafe anheimfallen zu lassen genöthigt sein. Oesterreich. Wien. Der Reichskanzler v. Beust hat an sämmtliche Vertreter Oesterreichs im Auslande ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er aus Anlaß des Wehrgesetzes bemübt ist, der Wehr Organisation in Oesterreich jede kriegerische Bedeutung zu nehmen. Mit diesen friedlich sein sollenden Versicherungen ist aber schlecht in Einklang zu bringen, daß nach einer Verfügung des Reichskriegsministers bis auf weitere Bestimmung in den Fuhrwesen⸗Material-Depots über die vorgeschriebene übliche Arbritszeit noch durch zwei außerordentliche Stunden gearbeitet wird, wofür die Mannschaften Extra-Vergütung erhalten. Daß außerdem in den Artilleriewerk- stätten schon längst eine fieberhafte Eile und äußerste Anstrengung aller Kräfte herrscht, ist eine bekannte Thatsache. — Vor einigen Abenden fand in Wien eine Volksversammlung statt, in welcher sehr heftig gegen das Wehrgesetz demonstrirt wurde. Gegen 5000 Personen hatten sich dazu eingesunden und unter sturmischem Beisell wurde das Wehrgesetz für„das gerade Gegentheil einer Erfüllung der berechtigten Wünsche der Völker Oesterreichs“ er- klärt, weil die Heranziehung der gesammten waffenfähigen Mannschaft zu einem stehenden, nicht auf die Versassung beeidigten Heere die Freiheit gefährde und die Verständigung der Nationen zu erschweren drohe. Gegen eine Allianz Oester- N 1 ö — reichs mit Napoleon III., dem„Manne, der die Freiheit dee französischen Volkes erwürgt“, wurde sehr energisch protestirt. — Das Rothbuch enthält nach einem Tele⸗ gramm der„Bohemia“ 139 Actenstücke, darunter ein einziges über die nordschleswig'sche Fragt, zwei über die spanische und beiläufig hundert über die orientalische Angelegenheit. — Dem bekannten Alpensteiger Oberlieutenant Julius Payer, vom 36. Infanterieregiment Graf Degenfeld, ist vom Unternehmer der deutschen Nordpol ⸗ Expedition, Dr. August Petermann in Gotha, die ehrenvolle Aufforderung zur Theil nahme an dieser Expedition im nächsten Jahre zugekommen. Seine Aufgabe wäre Aufnahme des landschaftlichen Theiles und Beschreibung alles dessen, was in das Gebiet der Gletscherbildung in den Polargegenden gehört. Frankreich. Paris. Wie man über die Verurtheilung derjenigen, die Subscriptionen für ein Baudin⸗Denkmal eröffneten, denkt, mag daraus hervorgehen, daß seitdem 6 weitere Provinzial blätter die Eröffnung von Subscriptionen an; zeigten, und daß in den zwei bedeutendsten Staatslehranstalten in der Ecole polytechnique und in der Eeole normale Beiträge zu demselben Zweck gesammelt werden. In maßgebenden Kreisen fühlt man auch, daß man sich mit diesem muthwillig hervorgerufenen Prozeß in eine Sack⸗ gasse verrannt hat. Bereits soll der Kaiser auf die abenteuerlichsten Mittel sinnen, um diesen Fehltritt wieder gut zu machen. Es heißt sogar, er gehe mit dem Gedanken um, abermals an eine Volksabstimmung zu appelliren(2) und durch den erneuten Ausdruck des„nationalen Willens“ den Staatsstreich und alle seine Nachwirkungen abermals gutheißen und anerkennen zu lassen. — Der Justiz⸗Minister Baroche und der Minister des Innern, Pinard, haben, der erstere an die General⸗Procuratoren, der letztere an die Präfecten, ein Circularschreiben gerichtet, worin sie ihnen die Instruktion geben, jede Manifestation bezüglich des 2. Dezember auf's energischste zu unterdrücken. — Die Regitrung sieht sich nochmals ver⸗ anlaßt, den Nachrichten des„Gaulois“ von ent- deckten Complotten auf das Bestimmteste zu wider⸗ sprechen. — Der„Gaulois“ schreibi über die jetzige Situation der verschiedenen spanischen Throncan- didaten:„Don Carlos scheint die Unterstützung der Tuilerien und die des römischen Hofes ver⸗ loren zu haben. Die erstere ist ihm, wie man uns versichert, entzogen worden, weil man sich von der geringen Wahrscheinlichkeit des Triumphes seiner Sache überzeugt hat, und die zweite hat er verloren, weil der Vatican dahin gelangt ist, große Zweifel in seine Orthodoxie zu setzen. Die Candidatur des Erbprinzen von Asturien wird seit einigen Tagen sehr in den Vordergrund ge schoben. Man sagt, daß der Kaiser sie mit günstigem Auge betrachtet, und daß die Kaiserin bereit ist, für sie ihren ganzen Einfluß einzusetzen. Was den Herzog von Monipensier betrifft, so glaubt man, daß er mehr und mehr mit dem Marschall Serrano und dem Admiral Topete verbunden und ihr Candidat ist. Die provisorische Regierung hat offiziell gar keinen Candidaten. Jedes ihrer Mitglieder hat seine persönliche Vor- liebe, allein die Regierung in ihrer Gesammtheit wird wahrscheinlich sich zum Advocaten keiner bestimmten Persönlichkeit bei den Cortes machen. Was den General Prim anlangt, so kennt noch Niemand seine Ideen in diesem Punkte.“ — Der mehrgenannte„Times“-Correspondent in Paris erwähnt wieder die Candidatur des Herzogs von Aosta für den spanischen Thron als eine neuerdings in diplomatischen Kreisen mehrfach besprochene Möhlichkeit, natürlich unter der Vor— aussetzung, daß sich die Nation für eine Monarchie enischiede. — Der„Abend ⸗Moniteur“ theilt mit, daß Fürst Talleyrand, nach Petersburg zurückgekehrt, vom Kaiser Alexander empfangen wurde, der sich über den friedlichen Geist und die Gefühle gegen— seltigen Wohlwollens, welches die Fürsten Europa's persoͤnlich beseele, beglückwünscht habe. — Die Königin von Spanien machte in den letzten Tagen, die vom Wetter wieder mehr be⸗ günsligt waren, ein paarmal Ausgänge zu Fuß, und zwar am Arme ihres nominellen Gatten, des Königs. Sie macht bei Weitem nicht den unan⸗ genehmen Eindruck, den politische Gegnerschaft ihr angedichtet hat. Ihr Gesicht hat etwas Apathisches und Geisloses aber fast Gutmüthiges; hinter einem Stande in den Markthallen würde sie gewiß viele Käufer anlocken. Pater Clarel ist dagegen eine der widerwärtigsten Erscheinungen, die man sich denken kann; sein Taint ist schmutzig, seine Augen falsch und lauernd, seine Lippen schlapp und ungesund. Lavater könnte hier frucht⸗ bringende Studien machen. Großbritannien. London. In Bolton fanden Wahltumulte zwischen Irländern und Eng- ländern statt. Es mußte Militär einschreiten. Ebenso in Bristol, wo der Pöbel beider Parteien Häuser erstürmte und Eigenthum im Werth von 15,000 L. Sterling zerstörte. Die Provinzial⸗ bank wurde ebenfalls angegriffen, jedoch gerettet. Viele Verwundungen kamen vor Aehnliches wird aus Belfast gemeldet. Spanien. Madrid. Das Vermögen, welches die Exkönigin Isabella im Auslande an⸗ gelegt hat, soll aus 128 Millionen in Gold be⸗ stehen, wozu noch 40 Mill. in Juwelen kommen. Italien. Neapel. Seit zwei Tagen, wird vom 18. d. berichtet, ist der Vesuv in einem heftigen Ausbruch begriffen. Am Fuß des großen Kegels öffneten sich neue Kegel, welche Lavaströme in der Richtung des Lava Ergusses von 1856 ergiefßen. Das Maximum der Lavageschwindig⸗ keit ist 180 Meter in der Minute. Die Lava überströmt bebautes Land und wird bald das Meer errtichen. Mehreren Dörfern droht Zerstörung. Amerika. Newyork. Am 13. und 14. d. M. wurde bier eine große Anzahl von Meteoren gesehen. Das Wetter war sehr schön und der wolkeulose Himmel ermöglichte sehr voll- ständige Beobachtungen.— Nachrichten aus Chili bis zum 25. October zufolge wurden daselbst in Intervallen leichte Erdstöße verspürt, welche indeß, außer einer bedeutenden Aufregung unter der Bevölkerung, keinen nennenswerthen Schaden an- richteten. Havanna. Augesehene Bürger von Puerto Principe haben dem Generalcapitän Lersundi pecuniäre und sonstige Hülse zur Vereitelung der Landungsversuche amerikanischer Flibustiers ange⸗ boten. Auf Anordnung der Regierung kreuzt eine Anzahl von Kanonenbooten längs der Küste, und sind sonstige umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. Die Hungersnoth in den öst⸗ lichen Bezirken dauert fort, da heftige Regengüsse das Mahlen der eingeheimsten Früchte verhinderten. «Friedberg, 19. Nov. Aus unsrer Nähe ist ein scheußliches Verbrechen zu berichten, welches gestern in den Abendstunden zwischen Obei-Rodbach und Rodheim verübt worden ist. Ein zwölfjähriges Mädchen aus Ober⸗Rosbach, welches zu dicser Zeit nach Hause zurückkehren wollte, wurde auf dem Rückwege von einem Manne angepackt und in der abscheulichsten Weise mißyandelt und mißbraucht, worauf der Unmensch sein Opfer zu ersticken suchte und ihm dann noch einige Slichwunden beibrachte. Das Kind, welches bewußtlos im Felde liegend gefunden wurde und in der Nacht schon seinen Wunden erlag, soll vor seinem Ende noch so weit zum Bewußtsein zurückgekehrt sein, um den Thäter bezeichnen zu können. In Folge dessen ist sofort ein in Rodheim wohnender Weißbinder, Ortobürger in Ober⸗ Wöllstadt Namens Peter Feuerbach, dessen bjutigen Rock man im Felde gefunden halte, zur Hafi gebracht worden und bat die gerichiliche Untersuchung gegen ibn begonnen. Darmstadt. Die„H. Ldszig.“ schreibt vom 19. d.: Gestern Nachmittag 4 Uhr wurde der Knecht eines hiesigen Handlungehauses beauftragt, bei einem Privatmann den Betrag von 2000 fl. zu erheben. Der schon 28 Jahre in diesem Hause zur größten Zufriedenheit dienende Mann erhob zwar die Summe, verschwand aber auch damit und haben die sofort eingeleiteten telegraphischen Nachforschungen bis jetzt noch keinen Erfolg gehabt. Aus Höchst(2) berichtet der„Rh. K.“ am 15. sei durch eine amiliche Untersuchung konstalirt worden, daß die ledige neunzehnjährige Th. Schindling am letzlen Donnerstag Abends kurz vor 11 Uhr im Hose ein Kind geboren hatte; vor der Niederkunft öffnete sie den Schweinstall; das kaum geborene Kind warf sie hinein und wurde dasselbe sofork von dem darin befindlichen Thiere gefressen. Aus Pheinhessen. In jünzster Zeit halten in Osthosen mehrere Brände statt, wobei alle Umstände die Annahme einer absichtlichen Brandstistung rechtfertigten. Eine deßsalls eingeleitete gerichtliche Untersuchung hat jetzt ergeben, daß ein zehnjähriger verwahrloster Knabe aus Guntersblum der Uebelthäter gewesen. Derselbe soll seine Verbrechen eingestanden haben, welche er mit großer Verschmitztheit und Kaltblütigkeit ausführte. Herrieden, 16. November. Der hiesige Witterungs⸗ beobachter gibt folgendes Bulletin aus:„Ein über Eng⸗ land sich befindender sehr hoher Luflberg, an dessen östlicher Hänge ganz Europa liegt, hat uns eine für den November sehr kalle Nacht gebracht, doch deutet das schnelle Fallen des Barometers im Hafen von Gascogne schon wieder auf Annäherung des Aequatorlalstromes, wie überhaupt bei dem noch immer unruhigen Luftmeer veränderliches Wetter zu erwarten ist.“ Köln. Die Mittheilung über die hier verspürten Erdflöße kann dahin vervollständigt werden, daß dies Phänomen, wie aus Düsseldorf, Bonn und Düren ge⸗ melder wird, zur selben Zeit auch dort beobachtet worden. Es kam dort weit heftiger zur Erscheinung. In Düssel⸗ dorf, wo die Erschütterung in den verschiedensten Theilen der Stadt wahrgenommen wurde, war sie so stark, daß die Mauern zitterten, die Fenster klirrten, die Gläser auf den Lampen in eine vibrirende Bewegung, die fast eine Minute andauerte, geriethen. Aus Zwickau wirb berichtet:„Die Tochter des Lürgermeisters W. in S. war vor, Kurzem des Abends beschäftigt, sich mit Benzin ein Paar Handschuhe zu waschen und hatte dieselben zu diesem Behufe angezogen. Ein Geräusch vor der Thür veranlaßte sie, das Licht zu nehmen und hinauszugehen, wobei plötzlich das sehr flüchuge und brennbare Benzin an den Handschuhen vom Lichte Feuer fängt, und im Nu stehen beide Hände in Flammen. Das unglückliche Mädchen, allein im Zimmer, stürzt mit brennenden Händen hilserufend zut Thür hinaus; die herbeieilende Magd ist aber so erschrocken, daß doch ein Zeitraum vergeht, ehe sie im Stande ist, mit einem Kübel Wasser den Brand zu löschen. Nach Aus⸗ sage des Aztes war die Verbrennung so bedeutend, daß nur äußerst wenig daran fehlte, eine Amputation beider Hände nicht umgehen zu können. Also Vorsicht mit dem Benzin, welches in letzter Zeit sehr in Aufnahme ge⸗ kommen ist und dessen leichte Entzündbarkeit vielen gar nicht bekannt ist!“ W Berlin. In vergangener Woche fand dahier eine zahlreich besuchte Versammlung von Directoren deutscher Lebensversichtrungs⸗Gesellschaften statt. Gegenstand der Besprechung bildete die Frage, auf welche geeignete und wirksame Weise wohl der betrügerischen Ausbeutung der Versicherung auf den Todesfall durch die Versicherung bereiis dem Tode naher oder an unheilbaren Krankheiten leidender Personen vorgebeugt werden könne. Weiter be⸗ rieth man über die Zweckmäßigkeit eines gegenseitigen Austausches der Erfahrungen, welche Seitens der einzelnen Gesellschasten in Bezug auf die mittlere Lebensdauer und Sterblichkeit der Versicherten, insbesondere auch aus ein zelnen Berufsklassen alljährlich gemacht werden. Altona. In einem Coups dritter Klasse des von Norden nach hier kommenden Personenzuges hat am Montag Abend voriger Woche eine komische Verwechslung statigefunden. Es war sehr dunkel, Niemand konnte seinen Nachbar erkennnen und auch eine Unterhaltung wollte sich auf diese Weise nicht anknüpfen. Da wurde das Schweigen plötzlich durch die naide Frage einer weiblichen Stimme unterbrochen:„Karl, wo hast Du den Schnurrbart her? Ungeheuere Heiterkeit folgte diesen nicht mißzuverstehenden Worten. Dieselben waren von einem jungen Mädchen ausgegangen, das bis dahin auf der Neise neben seinem Bräutigam gesessen hatte, welcher jedoch beim Einsteigen auf der vorhergegangenen Station im Gedränge auf einen anderen Platz geraihen war. Derjenige Passagier der des Erwähnten Stelle eingenommen hatte, fühlte plötzlich einen zärtlichen Händedruck, wonach zwei Lippen mit herz⸗ haftem Kuß sich auf die seinigen preßten und dort de Schnurrbart vorsanden, der jenen Ausruf veranlaßte. Kronach. Der auf dem Rosenberg befindliche Festungs? sträfling Chorinsky wurde wegen Zeichen von Geistes⸗ flzrung in das Krankenhaus der Feslung verbracht und soll bei demselben die förmliche Tobsucht ausgebrochen sein, so daß ihm die Zwangsjacke angelegt werden mußte. „ Kurhessische Cassenscheine. Nach einem Erlasse des Finanzministers werden die kurhessischen Cassen⸗ scheine, welche unier der Regierung des vormaligen Kur⸗ fürsten ausgegeben worden, nur noch bis zum Ablause dieses Jahres bei den betreffenden Cassen in Zahlung an⸗ genommen werden. % Der diesjährige Häringssang. Wie in vielen anderen Beziehungen das Jaht, 1868 reich an außerordentlichen Erscheinungen ist, so zeichnet es sich auch durch einen so ergiebigen Häringsfang in unserer Gegend aus, wie selbst die älteren Leute sich nicht erinnern können, ihn erlebt zu haben. Nur mit Mühe können die Be⸗ wohner der Halbinsel noch Käufer für ihre Beute finden, die sie täglich machen. Die Bote werden förmlich in ihrem Laufe gehemmt, wo dieser mit seinem Silberschein prächtig glänzende Fisch sein Lager aufgeschlagen hat. Mit Netzen kann daher an solchen Stellen gar nicht ge⸗ arbeitet werden, sondern die Fischer schöpfen mit dazu ge⸗ eigneten Gefäßen die Thierchen aus dem Wasser in ihre Boote. Bei solcher Menge ist natürlich auch der Preis ein sehr gedrückter, das ganze Schock wurde in. diesen Tagen mit achtzehn Pfennigen dezahll. Schon seit längerer Zeit sind die Pökelanstalten in der größten Thätigkeit, Sinne eta auszahlen. wurdt die! vetflosseneh an's dicht und fund ceußssche Fündig d glaubel, findung, werden le Deusht „% Welle ein zwischen Rauchtt, mußle eil innigen 15 And Kaffee zu beigerusel 0 5 Pariser die brei sott zu b der Saiso Baben⸗Be velzebren. ) Welche Spielbän tisse Fita sich wen Durchsch unen Ft Eine un Welust sünf S! solgende 4½ Mi Baben⸗ gesagl— 1 8 über die gangszö Quartal Thaler, welche e der Bev 2 1 e 4 2 2 1 8 2 2 5 neues , Franzbsische Journalisten behaupten allen Ernsted, daß das Zündnadelgewehr eine französische Er- findung sei und erzählen, um diese Anmaßung glaubwürdig zu machen, folgende Geschichte: Im Jahre 1813 börte der Derzog von Rovigo, daß ein Pariser Waffenhändler ein Gewehr erfunden babe, welches, ohne Stein oder Zündhütchen, in der Minute acht bis zehn Schüsse ab⸗ zugeben im Stande sei. Er ließ den Versertiger kommen, untersuchte die Waffe und schickte sie dann an den Kaiser Napoleon mit einem Briese, in welchem er versichert, daß in seiner Gegenwart das Gewehr zweiundzwanzig Schüsse in zwei Minuten abgegeben, daß die Herstellungskosten nicht höher wären, das Gewicht dagegen um ein Viertel geringer, als das der damals gebräuchlichen Flinten, und daß die Patrone sogar nur zwei Fünstel von dem Gewicht der gewöhnlichen Patrone besitze. Der Kaiser schrieb unter den Schluß des Brieses solgende Anmerkung: Dem Herzog von Friaul anbesohlen, den Erfinder kommen zu lassen die Vüchse von einem Comite der Garde⸗Artillerie⸗ Offiziere zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten!“ Der Besehl wurde ausgeführt; der Bericht in so günstigem Sinne erstaitet, daß der Kaiser sofort dem Pauly 10,000 Fr. auszahlen ließ. In der nun folgenden ereignißreichen Zeit wurde die Büchse, wie ihr Erfinder, vergessen, und erst im verflossenen Monat, nachdem man den Brief des Herzogs an's Licht gezogen, suchte man im Artillerie-Museum nach und fand dort das Gewehr Pauly's, welches genau dem preußischen Zündnadelgewehr entspricht. Nach dieser voll⸗ ständig verbürgten Geschichte sollie man in der Tbat glauben, daß das Zündnadelgewehr eine französische Er⸗ findung sei, wenn nicht ebenso bestimmt nachgewiesen werden könnte, daß einer von Pauly's Arbeitern ein Deuischer mit Namen— Nicolaus Dreyse gewesen. „ Unsinnige Wetten. Ein Schweizer ging die Welle ein, in 6 Stunden 25 Cigarren zu rauchen; da⸗ zwischen durfte er blos ein Glas Bier trinken. Der Raucher gelangte nur bis zum neunten Stück; dann mußte ein Arzt geholt werden, der die Spuren der un⸗ sinnigen Nicotinvergiftung mit Mühe wieder entfernte. Ein Anderer führte sich in Folge einer Wette 84 Tassen Kafsee zu Gemütbe. Auch bier mußte ärztliche Hülfe her⸗ veigerufen werden. „ Wie man gerüchtsweise erzählt, habe einer der Pariser Stadträthe kürzlich an den Spielpächter Blanc die drei folgenden Fragen gerichtet, mit der Bitte, sie so⸗ sort zu beantworten: 1) wie viel Fremde sind während der Saison in den Bädern von Spaa, Ems, Wiesbaden, Baden⸗Baden und Homburg anwesend? 2) Wie viel verzehren diese Fremden daselbst täglich im Durchschnitt? 3) Welches ist die Summe die die Spieler an den fünf Spielbänken dieser Bäder verlieren? Blane habe auf die etsie Frage geantwortet: Die Zahl der Fremden beläuft sich wenigslens auf 100.000. Auf die zweite Frage: die Durchschnittszahl der Ausgaben der Fremden ist, auf tinen Fremden nur 15 Fres. täglich gerechnet, im Ganzen Eine und eine halbe Million(1½ Mill.) täglich. Der Verlust der Spicler während der Saison betrage an den sünf Spielbanken ungefähr fünfzebn Millionen, die sich solgendermaßen vertheilen: in Wiesbaden und Ems werden 4½ Mill., verloren, in Homburg ebenfalls 4½ Mill., in Baden⸗Baden 4 Mill., in Spaa 2 Millionen, macht wie gesagt— fünfzehn Millionen. „ Zollverein. Nach der piovisorischen Abrechnung über die gemeinschaftlichen Einnahmen an Ein⸗ und Aus- gangszöllen ꝛc. im Zollverein für das erste und zweite Quartal 1868 haben die Brutto⸗Einnahmen 13,100,137 Thaler, die Netto-Einnahmen 11,476,540 Thlr. ergeben, weiche auf die einzelnen Zollvereinsstaaten nach Maßgabe der Bevölkerung vertheilt wurden. , In dem neuen Postvertrag mit England, über dessen Abschluß im nächsten Monat verbandelt werden wird, sollen bedeutend ermäßigte Portosätze ver— abredet werden. Nach den bis jetzt aufgestellten Propo⸗ sinonen wird das Porto für den einfachen Brief big zu 15 Grammes 2 Sgr. in Norddeutschland und 2. d. in England betragen. Unfrankirie Briese zahlen das Doppelie der Taxe. Für Streifbandsendungen bis zu 2½ Loth soll in der Folge das Porto 1 Sgr. betragen. Die Ein⸗ führung der Postanweisungen im Verkehr mit England ist ebenfalls beabsichtigt. Frauenverein für Krankenpflege. Der hiesige Zweigverein des Frauenvereins für Kran⸗— kenpflege bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß es ihm gelungen ist in der Person der Frau Johanua Colonius von Frankfurt eine erfahrene und geschickte Krankenpflegerin zu gewinnen. Frau Colonius ist, um ihre Dienste dem Vereln zu widmen, hierher übergesiedelt, und ist von heute an bereit die Thätigkeit als Kranken⸗ pflegerin zu beginnen. Als Vergütung, welche für die Dienste der Pflegerin an den Verein zu entrichten ist, haben wir sesigestellt: a. für einzelne Tage: von Mitgliedern des Vereins 24 kr. nebst Verköstigung oder 48 kr. ohne dieselbe, von Nicht⸗Mit gliedern 1 fl. nebst Verköstigung, p. bei längerer Krankheitsdauer, für die Woche: von Mitgliedern 2 fl. nebst Verköstigung, von Nicht⸗Mil⸗ gliedern 5 fl. nebst Verköstigung. Auch außerhalb der Stadt wird die Pflegerin auf Verlangen Pflegedienste übernehmen, so weit dies der Dienst in der Stadt zuläßt. Die Interessenten haben alsdann außer den obigen Sätzen auch für den Transport zu sorgen. Diejenigen, welche die Dienste der Kranken⸗ pflegerin in Anspruch nehmen wollen, werden gebeten ihre desfallsigen Anmeldungen an die Präsidentin des Ver- eins, Fran Dr. Trapp, zu richten. Zahlungen wolle man an den Vereinsrechner Herrn Kaufsmeun Huber machen. Wir empfehlen nunmehr das Unternehmen on⸗ gelegentlich dem Wohlwollen des Publikums und hoffen, daß dasselbe in Krankheitsfällen von der ihm angebotenen Hilfe vielseitigen Gebrauch machen und sich von dem Werthe und Nutzen der Sache immer mehr überzeugen wird. Auch geben wir uns der Hoffnung hin, daß, nach⸗ dem die Einrichtung ins Leben getreten, sich noch weitere Persönlichkeiten zur Erlernung der Krankenpflege und zur Ausübung dieser schönen und segensreichen Thäligleit ge— neigt und willig zeigen werden. Schließlich bemerken wir noch, daß die gezeichneten Beiträge in dem laufenden Vereinsjahre durch die Verbindlichkeiten, die der Verein übernehmen mußte, vollständig aufgezehrt werden und daß daber der Foribestand und die Weilerentwickelung der Verelnssache von der sortgesetzten Theilnahme des Publi⸗ kums abhängig ist. Wenn diese Betheiligung unseren Erwartungen enispricht, so voffen wir im Stande zu sein, für Minder bemittelte die Vergütung für die Pflege entsprechend herabsetzen zu können. Friedberg den 15. November 1868. Benachrichtigung. Nach einem uns heute zugegangenen Schreiben der Schweizerischen Bundeskanzlei, Bern am 16. November, zeigt uns dieselbe den Empfang der übersandten 91 fl. für die Wasserbeschädigten in der Schweiz an und bittet, allen edlen Gebern ihren tiefgefühlten Dank auszusprechen, welchen Auftrags wir uns hiermit entledigen. Das Comité. Sitzung der Localseclion des Gewerbocreins Montag den 23. November, Abends 8 ½ Uhr. Tages⸗ ordnung: 1) Voranschlag für die Mäbchenschuse. 2) Aus⸗ stellung von Gewerbserzeugnissen der Handwerker, ein⸗ schlleßlich der Gesellen. Der Vorstanb. Verloosungen. 51 Ausbach-Gunsenhausener 7 fl.⸗Loose. Serlen⸗ Ziehung am 16. Nov. Nr. 145 193 271 301 571 780 857 1011 1016 1081 1315 1521 1562 1602 1845 1848 1975 204 2017 2200 2207 2238 2299 2329 2504 2861 3190 3384 3704 3870 3899 3950 4455 4170 4283 4551 4650 4689 4837 4853 4856 4895 4899 4966. Brüsseler Loose von 1867. Ziebung am 15 Nov. Hauptireffer: Nr. 96 à 25,000 Fr. Nr. 138133 à 2000 Fr. Nr. 49959, 169838 à 1000 Fr. „ Der Welthandel. Illustrirte Monats“ befte für Handel und Industrie, Länder⸗ und Völkerkunde. Im Verlage von Julius Maier in Stuttgart, demselben Verlage, in welchem das größt angelegte und bedeutendsie handelswissenschaftliche Werk, die „Bibliothek der gesammten Hanudelswissenschaften“ heraus⸗ gegeben wird und demnächst seinem Abschluß entgegen geht, erscheint unter obigem Titel eine neue Zeiischrift, an welcher sich die bedeutendsten Männer von Fach und eine Reihe der tüchtigsten literarischen Kräfte betheiligen. Außer Förderung der Fachwissenschaften dient diese Zeitschrift genugreicher, belehrender Unterhaltung für die kauf⸗ männischen, industriellen und gewerblichen Kreise und deren Familien. Mit Holzschnitten schön ausgestattet bringt die Zeit⸗ schrift schon im ersten Hefte eine sehr werthvolle„Verkehrs⸗ karte von Deutschland“ mit allen für den Verkehr nöihigen Details als Gratisbeilage. Die Zeitschrift empfiehlt sich von selbst allen oben genannten Kreisen uud hat sich dieselbe schon seit dem kurzen Bestehen einen ausgedehnten Leserkreis geschaffen. Noch ein Urthtil über den Lahrer Hinzenden Voten. Zürich, in der Schweiz, 27. Sept. 1868. 2827 Ihr Illusirirter Familienkalender des Hinkenden Bolen verdient vollkommen die außerordentliche Verbreitung, die er seil Jabren findet, die größte und ausgedehnteste, wie sie, so viel ich weiß, kein ähnliches Uniernebmen in Deutschland gefunden hat. Es ist ein ächter Volkskalender; er dringt inen Lesern viel in einer kernigen, allgemein verständlichen Sprache, und immer mit jenem, gerade Ihrem Hinkenden Boten eigenen köstlichen Humor, der im fröhlichen Scherz wie im bitteren und das Herz ergreifenden und er⸗ schütternden Ernst seine wohlthuende Wirkung nicht verfehlt. So spreche ich Ihnen denn meinen aufrichtigsten Dank dafür aus, daß Sie eine desondere Ausgabe Ihres Kalenders für meine liebe Heimath Westphalen veranstaltet haben und ich zweifle nicht, daß er dort viele Leser finden wird, die sich an seinem Inhalte erfreuen werden, wie dieser mich se sehr befriedigt hat. Dabei muß ich jedoch einen Vorbebalt machen, der den politischen Theil Ihres Kalenders beteifft. Ich bin alt geworden im Dienste der Freiheit und des Rechts. So war ich, wie ich gegen jeden Krieg bin, den nicht ein Volk zur Abschüttelung eines Joches unternehmen muß, auch gegen den von 1868 und gegen seine Folgen. Daltschland muß und wird einig werden; aber nur durch freie Verbindung seiner Volksstämme. Dr. J. D. H. Temme. Puppenköpfe 2786 ᷑azu Gefielle. Arme c. ꝛc. in belannter schöner Auswahl, sow't sonfsige Spielwaaren zu reellen Preisen bei Friedberg. 2 Jos. Hoffmann, Jede Woche frische 2770 JSchellsische! direct aus der Nordsee 95 Wilh. Fertsch. e e 9e e Er el de del l de 285.989 95 85 80 gel Posamentir. * Verloren J 2851 wurde auf dem Wege von Friedberg nac Ockstadt eine goldene Broche Dem redlichen Finder eine seht gute Belohnung. Näheres bei der Exped. d. Bl. 5 85 5 8 85 2 4 5 f Jagd- N Heilunterhosen Heinrich Diehl, Usagasse Nr. 354. 272⁰ Auflage ca. 9 0 N N W 1 Million. 2 Der Kalender des Lahtet Hinzenden erschienen und bet allen und 8 Buchbindern 1 zu . 0 8 daben. D—.— Preis 11 kr. Haupt-Agentur: Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Lapper dan 2789 bei J. A. Windecker N 2. 2 Der mittlere Stock 2855 meines Hauses ist zu vermietben und kann lo. gleich bezogen werden. Christ. 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No. 1 0 E im Festsgale des Predigerseminars eine 9 academische Feier 255. b 5 0 stattfinden, zu welcher die Verehrer des grohen Mannes e Nero ausgeführt von der ganzen Kapelle des Garde- Jägerbataillons. hierdurch eingeladen werden. g Anfang präcis 7½ Uhr.— Entrée: für Herren 12 kr., für Damen 9 kr.— Man] Anfang präcis 11 Ubr Morgens. ö 1 bittet vor 10 Uhr im Saale nicht zu rauchen. Großherzogliche Direction des evang. Predigerseminars Dr. Schwabe. 0„ Butzbacher Katharinenmarkt-Ball. i Wes Wie güte n ff. Behne nee 5„ i f demselben theil wünschen, werven gebeten, 2838 Mittwoch den 26. d. M. findet wie seither Ball in meinem Locale statt, wozu sich e ee e 9 0 Uhr Morgens ö hoͤflichst einladet A 8; in genanntem Hotel gefälligst anmelden zu wollen. 551 1 Butzbach, im November 1868. Jontz. 5 5 25 f 90 Der de Fortschrittsverein. 2854 Sitzung am 21. fällt aus, dafür am 28. Nov. Jumobl Restauration„Nürnberger Hof.“ 0 .„ glu 2688 Der ergebenst Unterzeichnete empfiehlt sein neu eingerichtetes Etablissement E 1 1 l a d u n g. 2. 20 art 8 75 ücksi Sämm Gesellen werden wegen eines ab⸗ dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefälligen Rücksichtnabme. 0 75 F au Senilag ben e ee zl Kräftiger Mittagstisch a 14 und Is kr. Parterre. Abend 8 uber, zu 5 5 desfallsigen Besprechung bier⸗ grit Table d'hòôte à 30 kr. von 12½ Uhr im ersten Stock. u ben Seel des baun C. B. wal hee. Wein, Bier, Apfelwein ꝛc. ene nien. 8 Besonders empfehle ich auch meine 1 p p e r d an Sd Localitäten zum Logiren, e e en e 155 sowie Stallungen zum Ausspannen zu billigen Preisen. Frankfurt a. M. F. Hieronymus. Herreuktagen a e 5 Fri in Friedberg. Zu Weihnachts⸗Geschenken 8 25 2837 halte mein Lager in angefangenen und sertigen 2 2829 allen Denjenigen, welche dem ee Mörlen 24 5 192 0 111 5 Leichenbegängnisse meines unvergeßlichen Gatten bei⸗ Oachdech Stickereien, Galanterie-, Portefeuille- und Korbwaaren weh un dale bee ee en, in Ser f J f f 0 Pe ückgesetzte, hierzu ssenheim den 18. November 1868. kursteigt empfohlen und mache noch besonders darauf aufmerksam, daß eine Partie zurückgesetzte, hierz 0 12 17 age g— 4 sehr geeignete, Gegenstände arsgestellt und bedeutend unter den Fabrikpreisen abgebe. 1 Philipp Billau. f 2831 Die Dampf Chocoladen-, Bonbons, Dragçes-, Mareipan, Traganth⸗ und Zuckerwaaren Fabrik von Franz Stollwerck, Hoflieferant in Köln a/ Rh. 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Schwesler und Schwägerin a NI 0 2 Pauline Meyer 1 Geschäfts-Empfehlung Laa geg., l . 5 0 1 8 8 5 i 5 J in 95 1 n früßz 1 2851 Ich mache die ergebene Anzeige, daß ich von jetzt an mein Geschäft, untere Usa⸗ r in ein besserts Iennits adzurssen. 283 1 1 aasse, eröffnet habe und emosehle alle Sorten Strick- und Terneauxwolle, Kaputzen und 1 Se ase das. g 41 Seelenwärmer, gestrickte und gehäkelte Kinderkleidchen und Jäckchen, überhaupt alle in dieses Dank.— 1 Fach einschlagende Artikel. Putzarbeiten werden schnell und geschmackvoll ausgeführt. Friedberg den 20. November 1868. i Bertha Lan g. Die trauernden dinterbllebenen. 9 1 f N f f p. p ³˙¹¹ N50 g 2843 Hierdurch erlaube ich mir die Anzeige zu machen, daß mir die Herren N a 655 5. 0 d November 8 ein Commissionslager ihrer Conte- und Briefcopir-Bücher übertragen haben. Sonntag den n. er 1808 J. C. König& Ebhardt in Hannover Kirchüche Auzeigen lür Sricberg. 5 — f„ Geschastsbucher für die Herren Kaufleute, Gewerbtreibenden und Oeconomen, sowie Teditufe t. Haushaltungs- und Notizbücher ic. aus obiger Fabrik sind stets zu den Fabrilpreisen bei Evangelische Gemtindt. 0 66 mir vorräthig. Psarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. W. 3 Außergewöhnliche Formate und Liniaturen werden auf gef. Vestellung hin baldigst besorgt.“ Gottesdienst in der Stadtkirche Vn i N Zugleich bringe ich mein Lager von Kanzlei-, Concept- und Briefpapieren, sonstigen Vormittags: Herr Diakonus Mever. daser Ii Schreib materialien, Gesangbüchern, Formularten u. s. w. in empfehlende Erinnerung. eee Candidat e lage N. ö a„ in das Fach der Buchbinderei einschlagende Arbeiten werden billigst und bestens e ba e, ö 10 0 9 9 f 5 ninags: Herr Candidat Heinemann. 90 5„ 28 VVV Carl Chr. Weis, Verantw. Red.: Hermann Schimpff. ng gegenüber dem Hotel Trapp. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 1 l ö.(Hier en Unterhaltungsblatt Nr 47 und eine Beilage.) l e a . Nuntt wingtt estessen weiche gebeten Nergeng K N— n. 28. Ned — Aetichen M 138. Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. Bekanntmachung. 2833 Vom 21. d. ab werden abgefertigt werden: aus Nieder Wöllstadt nach Lauterbach um 815 Vorm., 1„ I. aus Büdingen nach Alten⸗ stadt um 770 Vorm., I. aue Altenstadt nach Büdingen um 1030 Vorm. Darmstadt den 17. November 1868. Der Ober-Post- Director Vahl. Hofraithe⸗Versteigerung. 2578 Montag den 7. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Ralhhause die nachbeschriebenen Immobilien des Elias Ehrmann dahier Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 284,2. 80,9. Hofraithe in der Stadt nebst Fabrik⸗ gebäuden und Hausgarten, oͤffentlich meiftbietend versteigert werden. Friedberg am 21. October 1868. In Auftrag Gros berzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Schaafpferch-Versteigerung. 2850 Dienstag den 24. November l. J., Vormittags 11 Uor, werden in blesigem Ratbhbause 10 bis 12 Schaf. pferche öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg den 20. November 1868. Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg Fouc ar. Arbeits- Versteigerung. 2845 Montag den 23. November l. J., Nachmittags 3 Ubr, soll auf dem Bürgermeifterel⸗Bürtan zu Nleder⸗ Mörlen die zur Unterdaltung des Kuchendaches nöthige Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 35 fl., unter den vor der Bersteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen persteigert und in Accord gegeben werden. Butzbach am 18. November 1868. Der Bezirks Bauaufseher Bur k. 2000 Gulde 2836 liegen gegen gerichtliche Sicherung in dem Fonds der St. Georgs Kapelle bei Friedberg zum Ausleihen bereit. Ockstadt am 19. November 1868. Kircheurechner Deen st. Zur gefalligen Notiz. 2728 Sowobl denienigen Gicht, Hämorrhoidal⸗ und Ble ichsucht Kranken, die ich in Behandlung dabe als auch denjenigen, die meine Hülfe in Anspruch zu nebmen beabsichtigen, diermit zur Nachricht, daß ich von Coburg nach Berlin ubergesiedelt bin. Dr. Müller, letzt Berlin, Mauerfir. 63, 1 Tr. Kurprospecte gratis und flanco. Minderbemittelte finden Berücksichtigung. Univpersal-Magenligueur 2583 von Carl von Metternich in Mainz, in Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und 1. 1. 24 kr. bei Pb. Dan. Kümmich. Wohnungs⸗Anzeige. 2834 Meine Wobnung befindet sich in dem Hause des berr Ph. Mittelstädter. Ble l den 16. November 1868. Dr. Netscher, Kreise Beterinätarzt. Emser Pastillen 2847 seit einer Reihe von Jahren unter beitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor ⸗ züglichen Wirkungen gegen als und Bruft⸗ letden, wie gegen Magen schwäche find stets vor 14 big in Friedberg bei rn. Hosapolbeker C. 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Friedberg. 2 Gone N eee RN 7 e 2659 Es scheint nachgerade, als ob von gewisser Seite alle sogenannten Geheimmittel zur Zielscheibe einer neidigen Kritik geworden seien.— Alles wird von dieser Seite in denselben Tiegel geworfen und alles, ohne zu prüfen oder zu untersuchen, als Schwindel erklärt. Die ehrbarsten, achtungswerkhesten Persönlichkeiten, sowohl Aerzte als Laien, welche in Anerkennung oder aus Dankbarkeit ihr Lob öffentlich aussprechen, werden als bestochene Söldlinge bezeich— net,— kurz man scheut oft sich nicht, selbst das Gute zu verdammen und mit der Wahrheit auf eine empörende Art und Weise umzuspringen.— Genau dieses Schicksal widerfährt der vielberühmten Unterleibsbruchsalbe des Herrn Gottlieb Suuzenegger in Herisau, Kt. Appenzell, Schweiz, ungeachtet diesem Erfinder Tausende von Zeugnissen aus allen und jeden Ständen über deren vorzügliche Wirksamkeit zur Verfügung stehen. Es ist freilig wahr, daß auf dem Gebiele derartiger Mittel das Empfehlenswerthe vom Geringen oft schwer zu unterscheiden ist.— Wir nehmen indeß keinen Anstand, beim so häufigen Vorkommen von Unterleibsbrüchen, die bekanntlich oft einen sebr schmerzvollen und gefährlichen Charakter annehmen, dieses vortreffliche, total unschäd⸗ liche Mittel allen Bruchleidenden wärmstens zu empfehlen.— Diese Salbe kann in Töpfen zu 3 fl. Südd. sowohl beim Erfinder direct als bei den bekannten Niederlagen bezogen werden.“ 2788 Vielseitigen Anfragen zu begegnen, mache ich hiermit die Anzeige, daß ich nun wieder Unterricht im kaufmännischen Rechnen, Correspondenz, ein⸗ facher und doppelter Buchhaltung ertheile und nehme Anmeldungen in meiner Wohnung jeden Tag von 1 bis 2 Uhr entgegen. Er. Ermus. Dr. Pattison's Gichtuatte 2371 das bewäbrieste Heilmittel gegen Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗ Brust⸗, Hals und Zahnschmerzen, Kopf., Hand- und Kniegicht, Gliederreihen, Rücken- und Lendenweh u. s. w Alle anderen Gichtwatten find nur Nachahmungen. In Packeten zu 80 Kr. und balben zu 16 Kr. be J. A. Windecker in Friedberg. Winterhandschuhe 27/2 und Manschetten bei M. Volk. Winterschuhe und Pantoffel 2844 in großer Auswahl zu billigen Preisen bel N Heinrich Diehl, Usagasse Nr. 354. Bekanntmachung. 2844 Unterzeichueter beabsichtigt Donnerfiag den 26. d. Morgens 10 Übr, in seiner Baumschule 400 bis 500 veredelte, hochflämmige Aepfel, Birn⸗, Zwetschen⸗, Mirabellen⸗, Reineclaudenstämmchen öffentlich versteigern zu lassen. Sollten allenfalls, durch Frost verhindert, die Stämm chen nicht versetzt werden können, so können solche bis Frübiabr stehen dleiben. Melbach den 18. November 1868. 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Rth. 96 ¼ P 75 0 do—— 5 0% de do 89½ G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 83s% G. Würtemb. 4½½0% Obl. b. ku. 94% P. Finnland 4.½0/ Pfdbr. i. k. 105.— 3 4% do do—— Schweden 4½0% O. 1. R. à 10587 P. Baden 4½% Obligst. 94½ P. 5 4½% Pb. l. R. 4 405—— 5 4% Obligat. 1868/8 G. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 785/ G. Voll einbezahlte Eisenbahn- Actilen und Prioritäten. 4½/ Bayr. Ostbahn. 127 Pp. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 31½ P. 50% söchsische Pfandbr. b. R. 1 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 47 P. 30% Oesterr. St-Eisenb.-Priorr. 53% 6. 50% Elisabethbahn-Prior.% 75 P. 80% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 96% G. 50% do. neueste Emiss./—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44 G. 4½% Hess. Ludwiesb.-Prior. 94½ 6. Wiener Wechsel- Cours 101% G. G I Oest. 250 fl. b. R. 1839147 d. .„ 2505,„ 185469 P. 2„ 100 Pr. L. 1858 144 0 8„ 500, v. 1860 76½ 6. „ 100 Pr. v. 1864 104 0. 2 schwed. Thir. 10-L. 11 ½ P. 2 Bad. 35 fl. Loose 54½ P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. K. 57 P. 5 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 165½½ G. — 1 2⁵„„» 4277 P. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 38 P. I Sard. 36 Fr. L. b. B..—— 1 Pistolen fl. 9 49—51 2 5 Doppelte„ 9 50—52 2 Preuss. Friedrd'or-„ 9 57½—58½ 2 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 2 Rand-Ducaten„ 5 38—40 20 Franes- Stücke„ 9 27½—28½½ 2 Engl. Sovereigns.„ 11 54—58 2 KRuss. Imperiales„ 9 50—52 8 Gold pr. Zoll-Pf. 3 I Hchh. S IIb. pr. Z. Ff. 8 Preuss. Kassensch.„ 1 44¼%—45 Dollars in Gold(, 2 2728. pu An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst Über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer in Friedberg. D 2 — — N gebachen den fragl Ne weise in diesen de sichtigun dieses mit Ern 17. l. N Assenhein heim, w und zu d 1 Dorheim pflichtun Brodwa zwar v. Polizei, herzoglic halb ihre die Anze Verkauf Geschäftt 2 und 16 fanntmac außerdem Gewerbt Die Kraft, alt Fr