Aeuß, hiestge zen Bürgen t Carolin tech Tochle dert Aden ent Scheint bern Frietrig bolcr, Anne t, geboren Kat! kemi Donnerstag den 21. Mai. M 60. Anzeiger für Oberhessen. Fricdberger Intelligenzblatt. g Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiziren: ub 2. Bekanntmachung, die Correspondenz nach Dänemark bete. i ub 5. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnlsse in den israel. Religtonsgemeinden des Kreises Friedberg. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. ö Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die betr. Großherzoglichen Bürgermeistereien. Betreffend:. von einem Dritttheile der eingehenden Pollzelstrafen zur Besoldung des Auf⸗ Friedberg den 15. Mai 1868. Nach den Ihnen kurzer Hand zugehenden Belegen haben Ihre Gemeinden die nachstehend verzeichneten Strafdritttheile bei den ein— chlagigen Großherzoglichen Distrikts⸗Einnehmereien zu empfangen und zwar: Assenheim 20 kr.; Butzbach 3 fl. 30 kr.; Friedberg 122 fl. 11 kr.; Kirch⸗Göns 14 fl.; Maibach 20 kr.; Münzenberg 3 fl. 20 kr.; Nieder- Florstadt 20 kr.; Nieder⸗Mörlen 3 fl. 20 kr.; Nieder⸗ Rosbach 20 kr.; Nieder⸗Weisel 15 fl.; Ober⸗Mörlen 40 kr.; Ober⸗Wöllstadt 2 fl.; Ossenheim 10 fr.; Ostheim 20 kr.; Oppershofen 1 fl. 20 kr.; Reichelsheim 3 fl.; Södel 7 fl. 20 kr.; Wölfersheim 1 fl.; Wohnbach 1 fl. 10 kr. Wir empfehlen Ihnen diese Betrage in Einnahme zu decretiren und vorschriftsmäßig controliren zu lassen. Ueber die Verwendung dieser Strafantheile geht Ihnen später Verfügung zu. lierung der Cin kommen se ner Bekanntmachung, Trapp. Fir Das Gesetz, die Einführung der Einkommensteuer betreffend, vom 11. April d. J. enthält keine Bestimmung über die eigene Declaration zrer Einkommens verhältnisse Seitens der Pflichtigen, davon ausgehend, daß jeder Zwang in dieser Hinsicht ausgeschlossen sein soll. Nach rt. 12 sind jedoch die etwa einlaufenden freiwilligen Angaben der Steuerpflichtigen über ihre Einkommensverhälnisse zu den Hülfsmitteln lei Ermittelung des Einkommens der betreffenden Pflichtigen gerechnet. Mit Bezugnahme auf die oben erwähnte Gesetzesbestimmung werden die Steuerpflichtigen der Steuercommissariate Friedberg und Butzbach hierdurch ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß es ihnen in jedem Stadium der Verhandlung unbenommen ist, freiwillig wer ihre Einkommens verhältnisse den Unterzeichneten, oder einzelnen Mitgliedern der Einschätzungscommission schriftliche oder mündliche Aus⸗ kauft zu ertheilen. Es wird das Einschätzungsgeschäft wesentlich erleichtern, wenn dergleichen Auskunftsertheilungen, welche in beliebiger Form und zamentlich auch in der Weise geschehen können, daß der Steuerpflichtige einfach die gesetzliche Steuerklasse bezeichnet, welche seines Erachtens inen E inkemmensverhältnissen entspricht, als bald bewerkstelligt werden. Friedberg und Butzbach den 16. Mai 1868. Die Vorsitzenden der Einschätzungscommisslonen für die Steuercommissariate Friedderg und Butzbach: Schober. Hechler. Bekanntmachung. Die Forsistrafen vom 2. Quartal 1868 und die Feldstrafen der 2. Periode 1868 können an den bestimmten Zahltagen„Dienstag 1d Donnerstag⸗ Morgens von 8 bis 12 und Mittags von 2 bis 5 Uhr an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. Als besonderen Ebebungstag für den andgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir: Mittwoch den 27. d. Mts., Vormittags von 8 bis 10 Ubr, bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen * lassen, daß nach dem 15. Juni die Mahnung erfolgt. Friedberg den 18. Mai 1868. Großherzogliches Rentamt Friedberg Lindeck. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog ⸗ lige Regierungsblatt Nr. 25 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Kern, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächt⸗ In betreffend. Im Laufe des ersten Quartals 1868 i von des Großherzogs Königlicher Hoheit nachfolgende Siitungen und Vermächtnisse bestätigt und hierauf die defsenden Behörden zu deren Annahme ermächtigt worden: 9% Vermächtniß der Marie Elisabelha Spieß zu Framers⸗ Mr, im Betrag von 100 fl., an die cvangelische Kirche debst, wovon die Zinsen alljährlich am Oslerfesie unter Ortsarmen zu Framersheim vertheilt werden sollen; Die Schenkung Iprer Durchlaucht der Fürstin zu Reuß⸗ Sheiz, bestehend in einem Schrein zur Aufbewahrung Aller Gesäße, im Werthe von 200 fl., an die evangel. eiche zu Schölleubach;— die Schenkung eines Ungenannten, 2 Betrage von 150 fl., an die katholische Kirche zu en, behufs Stiftung eines Jahrtagsamtes;— die ymkung der Familie Schachleiter in Mainz, im Betrage 0 00 fl. in Hessischen Ludwigsbayn⸗Prioritäten, an die zomfabrik zu Mainz zur Stiftung zweser Anniversarien i zweier heiligen Messen, sowie zur Aufbesserung des Gchales des Dompfarrers;— die Schenkung derselben anlie, bestehend in einer Hessischen Lubwigs⸗Eisenbahn⸗ i atlon im Nominalwerth von 100 fl., an den kath. Flüchnsonds zu St. Emmeran in Mainz, behufs Stiftung jährlichen Messe in der Auräuskapelle auf dem 8 übgofe daselbst;— das Vermächiniß der Barbara f ann geb. Falter zu Nack, im Betrage von 120 fl., an die katholische Kirche zu Erbes⸗Büdesheim, behufs Ab⸗ haltung von zwei Seelenämtern alljährlich;— die Schenkung des Bischofs von Mainz Freiherrn v. Ketteler, im Betrage von 200 fl., an den katholischen Kirchenfonds zu Flomborn, zur Errichtung einer katholischen Schule daselbst;— das Vermächtniß des Isaak Landau II. zu Bingen, im Betrage von 100 fl., an die dasige israelitische Religionsgemeinde zur Abhaltung einer jährlichen Gedächt⸗ nißseier in der Synagoge zu Bingen;— die Schenkung der Familie Schachleiter in Mainz, bestehend in zwei Prioritäten der Hessischen Ludwigs⸗Eisenbahn im Werthe von 200 fl., an das St. Vincenz⸗ und Elisabeth⸗Hospital zu Mainz;— die Schenkung eines Ungenannten, im Betrage von 200 fl., an das St. Vincenz⸗ und Elisabeth⸗ Hospital zu Mainz;— die Schenkung des Moritz Scheftel zu Worms, im Betrage von 200 fl., an das dasige israelitische Hospiialz;— die Schenkung des Matthias Braun zu Horchheim, im Betrage von 180 und 20 fl., an die katholische Kirche daselbst, dehufs Abhaltung von drei Seelenämtern jährlich:— die Schenkung des emeritirten katholischen Pfarrers Martin Joseph Aloys Düpuis zu Mainz, im Betrage von 8000 fl., an den Hense'schen Armenfonds zu Castel;— die Schenkung des katholischen Pfarrers Specht zu Gernsheim, bestehend in einer Chor⸗ kappe nebst Meßgewand, im Werthe von 200 fl., an die katholische Kirche zu Gaulsheim;— das Vermächsniß der Johannette Bergmann zu Darmstadt, Tochter des ver⸗ storbenen Pfarrers Bergmann zu Zwingenberg, im Betrage von 200 fl., an bie Gustav⸗Adolphs⸗Slistung im Kreise Darmstadt;— die Schenkung Seiner Erlaucht des Herrn Grafen zu Erbach⸗Fürstenau, im Betrage von 100 fl., an die Gemeinde Bullau, zum Zwecke der Anschaffung neuer Glocken;— die Schenkung der Gebrüder Theodor und Joseph Soherr zu Bingen, im Betrage von 220 fl., an die katholische Kirche daselbst behufs Stistung eines Jahrgedächinisses für ihre verstorbenen Eltern;— die Vermächtnisse des emeritirten Pfarrers Martin Düpuis zu Castel an den katholischen Kirchensonds daselbst und zwar: s. im Belrage von 2000 fl., zur Abhaltung eines Anniversariums, d. im Betrage von 500 fl., zur Errichtung eines Grabsteins und Unterhaltung des Grabes des Ver⸗ mächtnißgebers, e. im Betrage von 250 fl., zur Erhöhung des Gehalies des kath. Pfarrers zu Castel;— die Ver⸗ mächtnisse des kath. Pfarrers Friedrich Lickrold zu Lörz⸗ weiler an die kath. Kirche zu Lorsch, und zwar: a. im Betrag von 1000 fl., wovon die jährlichen Zinsen zur Abhaltung eines Seelenamtes für den Siifter und zur Vertheilung unter die Ortsarmen verwendet werden sollen, b. im Betrage von 100 fl., wovon die jährlichen Zinsen zur Abhaltung von zwei beiligen Messen jährlich und zur Verschönerung der Kapelle zu Lorsch verwendet werden sollen;— das Vermächtniß des Franz Ofenloch zu Hamdach, im Betrage von 100 fl., an die kath. Kirche daselbst, zur Abhaltung eines Jahrgedächtnisses mit Seelenamt;— das Vermächtniß desselben, im Betrage von 200 fl., an die kath. Kirche zu Heppenheim zur Ab⸗ haltung zweier Jahrgedächtnisse und Seelenämter für die verslordenen Eltern des Süsters;— die Schenkung der Sparkasse zu Heppenheim, im Betrage von 100 fl., an das Mathilden⸗Landkrankenhaus zu Darmstadt;— die ——— Schenkung des Johannes Weiß III. zu Frischborn an die dasige Gemeinde, im Betrage von 100 fl., wovon die Zinsen am 11. Januar alljährlich unter die Ortsarmen dertheilt werden sollen;— die Schenkung Seiner Erlaucht des Herrn Grafen zu Solms-Laubach an die erste evang. Pfarrei zu Laubach, bestehend in zwei Grundstücken im Werthe von 240 und 97 fl.;— die Schenkungen an die Mathilden⸗ Stiftung der Provinz Starkenburg: s. von Hofconcertmeister Erust Pauer aus London die Summe von 229 fl. 3 kr. als Neinertrag des von ihm am 11. Januar l. J. zu Darmstadt zum Besten jener Stiftung veranstalteten Concerts; b. von einem Ungenannten durch Vermittlung des Großherzogl. Hoftheater- und Hofmusik⸗ Direktors Tescher die Summe von 300 fl.;— die Stiftung des Gr. Badischen Obersten Karl Friedrich Christian Pfnor in Baden, Großherzogthum Baden, zu Gunsten der Kreisstadt Büdingen für woblthälige und gemeinnützige Zwecke, bestehend in 90 Stück dreiprozentigen Prioritäts⸗ Obligationen der Oesterreich⸗ Lombardisch-Venetianischen Eisenbahnen zu 500 Franken, zusammen im dermaligen Courswerth von 9000 fl.;— das Vermächlniß der Elisabetha Margaretha Gütlich zu Bauschheim an die evangel. Kirche daselbst, im Betrag von 200 fl., wovon die Zinsen alljährlich am Todestag der Vermächtnißgeberin an die Ortsarmen zu Bauschheim vertheilt werden sollen; — die Schenkung der Friederike Lickroch zu Lorsch, im Betrag von 100 fl., an die katb. Kirche zu Lörzweiler, behufs Stiftung eines Jahrgedächtnisses für ihren ver⸗ storbenen Bruder, den gewesenen kath. Pfarrer Friedrich Lickroth zu Lörzweiler;— das Vermächtniß des Heinrich Dürkes zu Bremersheim an die dasige Gemeinde, beste hend in einem Grundstück im Werthe von 182 fl. behufs nieß⸗ bräuchlicher Ueberlassung an den jeweiligen evangelischen Schullehrer zu Bremersheim. In Folge Allerhöchsten Auftrags werden diese Stiftungen zum ehrenden Andenken der Stifter dankend zur öffentlichen Kennmniß gebracht. (Schluß folgt.) — Die Bürgermeisterei der Residenz hat wegen Schutzes der Vögel eine beachtenswerthe An⸗ sprache an die Herren Lehrer der städtischen Knaben⸗ schulen gerichtet und darin dieselben aufgefordert, zu diesem höchst wichtigen und gemeinnützigen Zwecke durch geeignete Vorträge in den ihnen anvertrauten Schulen eifrigst mitzuwirken. In erwähnter An⸗ sprache heißt es: Seit mehreren Jahren wird an den Obstbäumen, Gemüsen und Blumen eine beständige Zunahme schädlichen Ungeziefers jeder Art bemerkt, welches den Ertrag solcher Pflan- zungen in bedenklichster Weise beeinträchtigt. In ähnlicher Weise hat gleichzeitig eine bemerkbare Abnahme der Singvögel stattgefunden, und es wird von den Baumzüchtern und Gärtnern dieser Abnahme der insektenfressenden Singvögel ein großer Theil des Schadens zugeschrieben, welchen die Masse des Ungeziefers unseren Obst⸗ und Gemüse⸗Culturen zufügt.— Alle landwirthschaft⸗ lichen und Gartenbauvereine fordern daher zum Schutze der Singvögel auf, und heben hervor, wie wichtig es sei, theils deren Vermehrung durch Anlage von künstlichen Nestern an den Bäumen und Mauern zu fördern, theils das Ausheben und Zerstören der Nester auf jede mögliche Weise zu verhüten.— Schließlich wird die Ueberzeugung ausgesprochen, daß der Schutz der Vögel weniger erreicht werde, durch strenge Verbote und Straf⸗ androhungen, welche auf manches Gemüth nur anreizend wirken, als durch Berufung an den Verstand und das Herz der Kinder, also dadurch, daß in den Knaben Interesse und Freude an diesen, meist schönen, Thierchen und ihrem Leben geweckt wird, und daß dieselben eingehend belehrt werden, über die wichtigen Zwecke, welchen die Singvögel in dem Haushalte der Natur dienen. — Möchte das Beispiel der Bürgermeisterei Darmstadt recht vielseitige Beherzigung und Nach⸗ ahmung finden! Preußen. Berlin, 16. Mai. Zoll- Parlament. Zur Spezial⸗Diskussion über die Tabakssteuer⸗ Vorlage wurde heute§. 12(Ein- gangszoll) sogleich mit§. 1(Bodensteuer) zu⸗ sammen zur Berathung gestellt. Nur zwei Redner hatten sich für und sechszehn gegen die beiden Paragraphen des Entwurfs gemeldet. Zunächst rechtfertigte als Zollbundescommissär der Geh. Rath Scheele die Vorlage. Derselbe beleuchtete alle bestehenden Steuersysteme und erklärte das⸗ ienige der Vorlage für das beste, für ein Boll werk gegen jedes Gelüst nach Tabaksmonopol. Eine Bodensteuer von 12 Thalern eutspreche nach allen Erhebungen dem richtigen Verhältnisse und stehe in genauem Verhältnisse zum Eingangszolle von 6 Thalern. Von den Rednern gegen die Vorlage tadelt Dr. Bissing die badische Regierung, indem er rügte, daß dieselbe das Gesetz vorgeschlagen oder auf einen Compromiß sich eingelassen habe. Der badische Commissär, Kilian, replicirte, Baden habe das Gesetz nicht vorgeschlagen, dasselbe sei nicht durch Compromiß, sondern durch Majorität beschlossen. Bei der Abstimmung wurde der Re⸗ gierungsantrag abgelehnt, dagegen der Antrag Twesten's(Morgensteuer von 6 Thlr. und Wegfall des Eingangszolls) mit 167 Stimmen gegen 131 bei Namensaufruf angenommen. Gleichfalls wurde dann weiter der Antrag Runge: die Flächen, deren Inhalt nicht durch 6 theilbar, sowie die Flächen unter 6 Quadratruthen bleiben steuerfrei, bei Zählung mit 163 Stimmen gegen 125 an- genommen. Alle übrigen Paragraphen der Vor- lage wurden mit den Anträgen Hagen und Bernuth genehmigt. Die Abstimmung über das Ganze wird in nächster Sitzung stattfinden. — 18. Mai. Zollparlament. Das Tabaks steuergesetz wird nach den Vorberathungsbeschlüssen angenommen. Die Abstimmung über den Antrag Schleiden's für die Vorlegung eines anderweitigen Tabaksteuergesetzes und eines Vereinszolltarifgesetzes in nächster Sesston wird einstweilen ausgesetzt. Hierauf beginnt in der Generaldebatte die Schluß berathung über den Vertrag mit Oesterreich. Ein von Bamberger eingebrachter Antrag zum Handels- vertrag mit Oesterreich geht dahin, den Bundes rath zu ersuchen, der Beschwerde, wozu im Groß herzogthum Hessen das Zusammentreffen der herabgesetzten Weinzölle mit dem bestehenden System der indirekten Steuern Anlaß gebe, Abhülfe zu verschaffen. Reinke erklärt sich gegen den Vertrag, bis der Zollbundesrath über jenen Gegenstand eine Enquete veranlaßt habe. Dr. Becker spricht für den Vertrag. Präsident Delbrück bemerkt, die Zollermäßigungen kämen vertragsmäßig nur England, Frankreich, Belgien, Italien und Spanien zu Gute. Die Regierungen beabsichtigten einen Gesetzentwurf dieser Tage vorzulegen, welcher diese Vergünstigungen auch auf andere Länder ausdehne. Mohl spricht gegen den Vertrag, sowie auch gegen Bambergers Antrag. Letzterer ver⸗ theidigt seinen Antrag, indem er bemerkt, das Weingeschäft in Hessen trage wesentlich dazu bei, Hessen nach dem norddeutschen Bunde hinüber⸗ zuziehen. Der hessische Bundescommissär sagt, das Haus sei nicht competent, eine Revision des ganzen Systems der indirekten Steuern zu ver⸗ langen. Liebknecht bestreitet ebenfalls die Com⸗ petenz dieses Antrages und greift die liberale Partei an. Meyer aus Bremen spricht für den Vertrag, Metz deßgleichen. Letzterer bemerkt: Es sei schmerzlich, den Einwand der Incompetenz auch in materiellen Fragen hören zu müssen. Graf Bismarck: Er könne augenblicklich die Competenz ⸗ frage nicht Namens des Bundesraths besprechen. Der Commissär für Hessen habe seine persönliche Ansicht ausgesprochen. Im weiteren Verlauf seiner Rede sagt Graf Bismarck weiter: Alle, auch die süddeulschen Mitglieder des Zollparlaments, würden ihm bezeugen, daß er sorgfältig Alles vermeide, was als Pression oder Ueberredung gedeutet werden könne. Seinerseits sei nichts derart geschehen. Die Süddeutschen möchten ruhig ihr Programm versolgen. Preußen werde ihnen nicht hinderlich sein. Nur der freie Wille der Süddeutschen werde die Aenderung des bisherigen Zustandes herbeiführen können. Aus der Circulardepesche vom 7. Sept. 1867 möchten die Süd deutschen erkennen, daß die Politik des norddeutschen Bundes die Selbstständigkeit des Südens verbürge und die freie Entschließung die Bedingung der Ver⸗ einigung sei. Man möge so lange in aller Ruhe über die Aufgaben des Zollvereins deliberiren. Bebel spricht gegen den Vertrag, sowie gegen den Antrag Bamberger's. Löwe⸗Calbe sagt, das Zollparlament werde wachsen, gleich dem Zoll- verein. Er und seine Freunde hätten die Negation der Süddeutschen gegen den Zollverein und das Zollparlament nie unterstützt. Roßhirt warnt vor der Umwandlung der Zolldebatte in eine Adreß⸗ Debatte. Camphausen spricht für den Antrag Bambergers. Der hessische Commissär bestreitet nochmals die Berechtigung dieses Antrags. Windt⸗ horst sagt, Graf Bismarck habe die Situation klar gezeichnet. Aufregende Reden förderten nicht die Einheit. Politische Debatten würden das Parlament sprengen. Waldeck tritt für das Recht des Hauses zu politischen Aeußerungen ein, Neu⸗ rath dagegen für Enthaltung von aller Politil. Der Antrag Bambergers wird mit großer Majorität angenommen. Hierauf wird ein Antrag Frieden⸗ thal's wegen einer die Rinderpest betreffenden Verabredung mit Oesterreich angenommen. 19. Mai. Zollparlament. Der Vertrag mit dem Kirchenstaate wird ohne Discussion ge⸗ nehmigt. Darauf findet Generaldebatte zur Vor⸗ berathung des Entwurfs über Aenderungen des Vereinszolltarifs statt. Es liegen mehrere Anträge von Gumprecht, Vachinger, Sombart, Hagen, Hennig und Lasser vor. Wiggers(Berlin) spricht für den Entwurf. Die Petroleumssteuer sei jedoch nicht zu billigen. Es sei gefährlich, den Re⸗ gierungen immer mehr indirekte Steuern zu be⸗ willigen. Das führe ein Averstonalsystem herbei. Die Regierungen deckten alsdann schließlich ihre Bedürfnisse auf dem Wege der indirekten Steuern. Das Steuerbewilligungsrecht, die einzige Garantie constitutioneller Freiheit, werde dadurch illusorisch. Frankreich. Paris, Die„Patrie“ hat den Wortlaut der Ansprache, mit welcher der Sultan am 10. Mai den neugebildeten Staats- rath nach französischem Muster eröffnet hat, ver⸗ öffentlicht. Der Beherrscher der Gläubigen drückt sich ziemlich civilisirt aus, wenn er sagt:„Jedes Gesetz verdankt der öffentlichen Wohlfahrt seinen Charakter der Gesetzlichkeit. Entsprächen unsere alten Gesetze den Bedürfnissen unseres Landes, so würden wir heute denselben Rang einnehmen wie die andern europäischen Staaten. Der Zwie⸗ spalt unter den Bevölkerungen nährt nur das Elend des Staats. Der Staatsrath heiligt das Prinzip der Theilung der ausführenden und der richterlichen Gewalt. Möchten die Mitglieder des Rathes im Staate nur einen Körper erblicken, der durch die Vereinigung aller mit der Aufgabe gebildet wurde, das allgemeine Wohlsein und die Ausbreitung des öffentlichen Unterrichts, Gegen⸗ stände, die mir am Herzen liegen, zu sichern. Welches auch immer der Cultus sei, den unsere Unterthanen bekennen, Kinder desselben Vater⸗ landes, dürfen sie uns wegen des Glaubensunter⸗ schieds keine feindseligen Gefühle einflößen; Jeder möge seinem Glauben folgen. Ich erfülle eine Pflicht, indem ich das Recht eines Jeden anerkenne und so die Grundsätze bekannt mache, die mich leiten und die ein Erforderniß unseres Zeitalters sind.“ Nach der„Patrie“ hat diese Rede bei den christlichen Mitgliedern des Staatsraths eine tiefe Genugthuung hervorgerufen, während ste auch von den Muhamedanern gut aufgenommen worden sei. Amerika. New⸗ Jork, 16. Mai. Der Senat hat die Verurtheilung des Präsidenten in Bezug auf Art. 11 abgelehnt. Es stimmten 35 mit Ja, 19 mit Nein. Bekanntlich sind zur Ver⸗ urtheilung zwei Drittheile der Stimmen nöthig. Artikel 11 klagte Johnson an, durch versuchte Verhinderung Stantons, das Kriegsamt zu über⸗ nehmen und durch Verhinderung der Ausführung der Retonstructionsacte die Macht des Congresses bestritten zu haben. Die Abstimmung über die andern Artikel wurde hierauf bis zum 26. d. M. vertagt. Friedberg. Die am 21. dahier im Saal der drei Schwerter stattsindende öffentliche Ver⸗ sammlung der oberhessischen Genossenschaften wird dem Vernehmen nach sehr zahlreich besucht werden, indem nicht nur viele Abgeordnete der einzelnen Vereine angemeldet sind, sondern auch die Herren Parisius, E. Richter und der Direktor der Berliner Genossenschaftsbank Herr Sörgel dazu eintreffen werden. Die Versammlung verspricht unter diesen Verhältnissen großes Interesse und verfehlen wir nicht die Mitglieder des hiesigen Vorschußvereins so wie alle solche, welche für diese Angelegenheit sich interessiren, darauf auf⸗ merksam zu machen. Friedberg. Nach dem„Wett. B.“ ist in unserer Umgegend gegenwärtig eine größere Menge gefälschter 10 fl.⸗Scheine der Bank für Süddeutschland im Umlauf gult⸗Weserb des Diener rankf Vereinen hal — 938 Jut dorbenen! iind sein e Schat], Scharfe Kathat! Beide mi abwesend Lelbeserbt der Elbsc dahler ssch solche den wirb. zrled Oef 977 Nachd Oberhessen Bermögen Bürgers unt dessen Eheste Coneurs erke und undtkan Forderungen Vermögen Aiuschweiget im Tami dahier ani Zuglesc Güle dersu Ausschuß g sollen Befl perdenden Berflberur sollen die Mehrheit werdenden schelnenden aus bleibend Nau). 1————— 12²² 3 Sa dle don f belurig in den Ger Srandsdt hachtet wer Fried! 1 Fried N „ heiligt dat und der Meder des edlen, n antrten dit ni 4 Zeitalten . Ned de ktraths ein Fähren fi strengen 1 zur Be- tn nöthiz 4 persuchl A1 n ibe Ausfuhr H Cengist ibet lu „ 1 26. b und soll bei gr. Landgericht in Butzbach eine Anzeige wegen deren Verbreitung erhoben worden sein. Die Scheine sind leicht kenntlich: durch den auffallend blassen Druck der Vorder⸗ und den stark ins gelbliche schimmern⸗ den, etwas verwischten Druck der Rückseite. Auf der Vor⸗ derseite sind Fol. und Nr. mit breiten Ziffern,„Die Bank für Süddeutschland“ mit unegalen Buchstaben und das Werthzeichen 10 zu linker Hand verkehrt(01) gedruckt; auf der Rückseite ist der Name des controlirenden Beamten (Jammyp) mit festen Zügen in schwarzer Tinte geschrieben. Die gefälschten Scheine scheinen sämmtlich mit Lit. H Serie XXIII bezeichnet zu sein. Dasselbe Blatt berichtet weiter aus Gießen, daß dort zwei Brüder von Wehrheim verhaftet worden sind, die beim Ankauf von Kälbern auf dem dortigen Markte gefälschte 10 fl.⸗Scheine der süd⸗ deutschen Bank ausgegeben haben. Die Betreffenden sollen im Jahr 1856 schon wegen Falschmünzerei in Untersu⸗ chung gestanden haben. — Seit einiger Zeit befinden sich bei den Zügen der Main⸗Weserbahn preußische Unteroffiziere zur Erlernung des Dienstes des Fahrpersonals. Frankfurt. Zu den vielen, bereus dahier bestehenden Vereinen hat sich dieser Tage ein neuer Verein gebildet, wel⸗ cher von dem Tage an, wo die neue Besteueru ng des Tavako ins Leben tritt, seine Mitglieder verpflichtet, keine Cigarre noch Pfeife zu rauchen. Jedes Mitglied zahlt wöchentlich 1 fl. als Durchschnitt der Summe, welche es für Tabak verausgabt haben würde. Für das auf diese Weise einge⸗ zahlte Geld sollen Anlehens Loose angekauft werden. Der Verein zählt 72 Mitglieder und dürfte sich derselbe noch weiter in hiesiger Stadt ausdehnen. Worms. Für das bevorstehende Fest der Enthüllung des Lutherdenkmals(24., 25. und 26. Juni) sind von dem Fest⸗Comite, in Uebereinstimmung mit dem Ober— Consistorium in Darmstadt, folgende Prediger der deutsch⸗ evangelischen Kirche als Festprediger ausersehen und ein— geladen worden: General-Superintendent Hoffmann zu Berlin, Stiftsdekan Gerok zu Stuttgart, Pastor Ahlfeld in Leipzig, Pfarrer Burger in München, General-Super⸗ intendent Erdmann von Breslau, Prälat Holtzmann von Karlsruhe, Ober⸗Consistorialrath Uhlhorn von Hannover, Professor Zalenka von Wien, Pastor Bersmann von Itzehbe, Superintendent Schmitt aus Mainz, Prälat Zimmermann von Darmstabt.— Die Nachbarstadt Lud⸗ wigshafen hat sich freundlichst erboten, eine Anzahl Festgäste aufzunehmen und hofft man auf weitere Aner⸗ bieten benachbarter Städte zählen zu dürfen, da die große Zahl ber zu erwartenden Fesibesucher unmöglich in Worms Unterkunft finden kann. — Laut einem Inserat in hiesigen Blättern werben 120 Mädchen als Kellnerinnen für die Restauration in der Festhalle am Lutherplatz für die Tage des 24. 25. und 26. Juni gesucht. Regensburg. Die Gräfin Schönborn, welche sich, wie wir bereits vor mehreren Tagen gemelbet, durch den Baron v. Kirnsberg aus München entführen ließ, ist hier eingeholt und nach München mit sanfter Gewalt zu rück⸗ gebracht worden. „ Der Verlobungsreisenbde verhaftet. Wir haben kürzlich von diesem Industrieritter erzählt. In Baja ist es endlich gelungen, den„zwanzigfachen Bräutigam“, welcher sich auch dort um ein paar Bräute, d. h. um ein paar gute Soupers umthat, festzuneymen. Sein wirklicher Name ist Siegmund Bleier, er ist 23 Jahre alt, aus Moravitz gebürtig, und sein bisheriges Leben ist ein abenteuerlicher Schicksalsroman, bessen Fort⸗ setzung indessen der junge Mensch vorläufig innerhalb der vier Wände des Gefängnisses genießen wird. Edietalladung. 938 Zur Erbschaft des am 11. December 1867 ver⸗ Jorbenen letzten Burgsoldaten Run olph Weis dahter, ind sein Sohn, Johannes Weis, sowie Heinrich Scharf, der ältefte Sohn seiner an den Georg Scharf dahier verheirathet gewesenen Tochter, Maria Katharina Weis, nach dem Gesetz gerufen. Da Beide mit unbekanntem Aufenthaltsorte in Amerika zbwesend find, so werden dieselben oder ihre etwaige eibeserben hiermit aufgefordert, über die Antretung ver Erbschaft binnen einer Frist von zwei Monaten gahier sich zu erklären, als sonst Verzicht unterstellt und olche den hier anwesenden Erben überlassen werden wird. Frledberg den 16. April 1868. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 77 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oderhessen über das mit 2534 fl. 24 kr. überschuldete Sermögen des nach Amerika entflobenen hiesigen Jürgers und Gastwirthes Georg Fleischhauer und essen Ehefrau, Christine, geb. Schimpf, den förmlichen oneurs erkann: hat, werden deren sämmtliche, bekannte ind unbekannte Gläubiger hierdurch aufgefordert, ihre zorderungen und Ansprüche jeder Art an das gedachte Jermögen der beiden Eheleute, bei Vermeidung des fellschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse, ine Frettag den 10. Juli d. J., Morgens präels 9 Uhr, ahier anzumelden und zu begründen. Zugleich soll im nämlichen Termine wiederholt die hüte dersucht, in deren Eatstehung aber ein Gläubiger⸗ iusschuß gewählt und ein Masse⸗ Curator bestellt, und alen Bestimmungen über die Richtigkeit der angemeldet derdenden Forderungen und Ansprüche, sowie wegen Lerfilberung und Vertheilung der Masse getroffen und füllen die in den angedeuteten Beziehungen von der Mehrheit der gehörig auftretenden Gläubiger gefaßt nerdenden Beschlüsse auch für die Minderzahl der er⸗ swelnenden oder die ungenügend vertretenen oder die tisbleibenden Gläubiger als bindend angesehen werden. Nauheim am 18. April 1868. Großhberzogliches Landgericht Nauheim Ulrich, Suppes, Landrichter. Landgerichis⸗Assessor. Bekanntmachung 22 Samstag den 23. Mat, Morgens 10 Uhr, sollen de von Pofgerichtsadvokaten Trapp III. und von kein rich Müller II. Wittwe dahier angekauften, den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach gelegenen, rundfiücke auf dem hiesigen Nathhause anderweit ver⸗ huchtet werden, wozu man Pachtliebhaber einladet. Friedberg den 18. Mal 1868. ee N Friedberg tnde ck. Klee⸗ Versteigerung. 18 Zreitag den 22. Mat, Morgens 8 Uhr, läßt der Uterzeichnete circa 6 Morgen Luzerner⸗Klee in Abthei⸗ ungen an Ort und Stelle für dieses Jabr versteigern. Dorheimer⸗ Bergwerk ven 18. 8 1868. nter. Arbeits- Versteigerung. 34 Freltag den 29. Mat, Vormittags 10 Uhr, sollen bet der Chaussirung des sog. alten Dorfwegs zu Oser⸗Wöllftadt vorkommenden Arbeiten an die Lanigfinehmenden versteigert werden. fl. kr. 1) Planir⸗- und Chauffirarbeit, It. Ueberschlag 128— 2) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 6,6 Cubikklafter Chaussirsteinen 260 42 3) Lieferung von 24 Stück Pflöcken— 48 Sodann die Lieferung von 5 Stück Fenster⸗Rouleaux ur Beschlag und Anmachen in das Schulhaus. Friedberg den 20. Mal 1868. Der Bezirls⸗Bauaufseher Schneider. Oeffentliche Aufforderung. 1239 Die Besitzer der in dem Inserate 945 in Nr. 47 des Anzeiger für Oberhessen vom 21. April l. J. näher verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils thren Erwerbtitel nach⸗ tragen lassen, Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprü gefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahier ohne Rücksicht auf sie bestäligt, beztehungsweise die Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 ale Friedberg am 16. April 1868. können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es werden deshalb che an diese Immobllten glauben bilden zu können, auf⸗ geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden betrelbenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Großberzogliches Landgericht Friedberg . Braunkohlen- Verkauf. 1174 Montag den 18. Mai d. 3. beginnt auf den Gräflichen Braunkohlenbergwerken bei Ossenheim nd Bauernheim der Verkauf neu geformter Koblenklötze. Der Preis à Centner— 14 Stück Klötze beträgt auf beiden Werken 12 Kreuzer. Gleichzeitig beginnt eine neue Creditpertode. beide Werke Gültigkeit haben, wird bis Ende dleste März 1869, gestattet. Der gemessene Centner lität vorhanden ist. Ossenheimer Bergwerk den 12. Mai 1868 Holzkohlen koßet auf beiden Werken 16 Kreuzer. titäten abgegeben werden können, so wolle man sich vorher auf Gegen Einlage vorschriftsmäßtger Bürgscheine, welche für Jahres Credit, verbunden mit einer Zahlungsfrist bis Ende Da indessen nur geringe Quan⸗ Anfragen vergewissern, ob die gewünschte Quau⸗ Gräfliche Bergverwaltung N Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1217 In den Domantalwaldungen der Oberfoͤrsterei Nidda sollen nachverzeichnete Holzsortimente mit Zahlungs⸗ termin bis Martini 1. J. versteigert werden: 1) Mittwoch den 27. I. M. in dem District Friedrichsberg und Engelscheid. Scheidholz. Prügelbolz. Stockbolz. Nels holz. Holzart. Stecken. Buchen 508 17 62 21 Eichen— 23— 52 Aspen— 5—— 2) Donnerstag den 28. l. M. in dem Distriet Häusches wald und Jungerwald. Scheidholz. Prügelbolz. Stockbolz. Neisbolz. Holzart. Stecken. Buchen 349/ 23 84 47 Eichen 7 27 6 2 Stid Ciche⸗Stämme von 14½—45, Durg messer, 5—17“ Länge mit 422 Gubltfuß 1 8„ Buchen ⸗„„ Nadelholz.„ 3 „ Stangen„ 18½—34“ 60—100% 3—3½“ 10„ 1 Die Zusammentunft ist an beiden Tagen Vormittags präcis 9 Uhr und zwar Distriets Friedrichsderg und Donnerstags im Holzschlag Das Holz in den Districten Engelscheid und fteigerung einsehen. Nidda den 12. Mai 1868. 8 10-600„„ 679 5 5 35—70„„ 185 8 20-35“„ 23 6 Mittwochs im Holzschlag Distriets Häuscheswald. Jungerwald wollen Steig Liebhaber vor der Ver⸗ Großherzogliche Oberförsteret Nidda Georgi. Johlen ⸗Versteigerung. 1235 Freitag den 29. d. Mis., Vormittags 11 Ubr, werden in der Reitercaserne zu Butzbach zwel Fohlen — eins 6 und eins 8 Wochen alt— meisibtelend öffentlich versteigert. Bußbach den 23. Mat 1868. Das Commando der Schwadronen 2. Relter⸗ Regiments zu Butzbach. Freiherr van der Hoop, Rittmeister. Schreiner ⸗ Arbeit. 1233 Samstag den 30. Mat d. J., Vormittags 10 Uhr, wud im Geschäftslocal der Garnisonverwaltung Butz⸗ bach die Lieferung von Utenfilien für Handwerkerstuben, als: 6 Arbeitstische verschiedener Art, 8 Schemel, 1 verschließbarer Kasten, 2 Zuschneit bretter, 1 Tubbe und 2 Nähkloben nach den daselbst offenliegenden Be— dingungen auf dem Wege der Summission in Accord gegeben. Butzbach den 20. Mat 1868. Großherzogliche Garnisonsverwaltung Butzbach Ja u sst, Quartiermeister. Holz Versteigerung. 1227 Mittwoch den 27. d. M., Vormittags 9 Ubr anfangend, sollen in hiesigem Gemeindewald, Distrikt Fllzbard und Bernhard, folgende Holzsortimente, als: Stecken Nadel⸗Schettholz, 15½ 1„ Prügelbolz, 12¼ 77* Stockbolz, 3575 Stück Nadel⸗Wellen, 1275 Gebund Glnstern öffenillch versieigert werden. Zusammenkunft am Eingang des Filzdard Ziegenberg aus, an dem sog. Weisenstein. Ziegenberg am 18. Mal 1868. Großherzogliche Bürgermeisterel Langenhain Rumpf. Zwetschen, 1224 getrocknete Acpfel, Birnbonig, Kartoffel, zu ver⸗ kaufen bei C. Morell, Wittwe. Cirea 100 Körbe Spreu 1140 hat zu verkaufen G. Philippi im„Steinernen Haus.“ don Neue Classiker⸗ Ausgabe unter dem Titel: Deutschlands Stolz. Die erste Lieferung enthält Schiller's Tell vollständig. Preis: 6 kr. Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim. 1185 Das Neuste in Klagen& Manschetten, Kleiderbesuz X Knöpfen, Halsbinden, Taschentücher, gestickte Hosenträger und Pantoffeln, Stiefel⸗ schaften, Plüsch und Plüschband, sowie alle Kurzwaaren billigst bei M. Volk. Drainrohren Hohlsteine Patent Dachziegel 1096 empfeblen A. Riegelmann& Cie., Fechenmühle bei Hanau. ann k machung. 1237 Die Dienststunden der Postexpedition in Nieder⸗ Florstadt für den Verkehr mit dem Publikum werden diermit für alle Jahreszeiten von 9 bis 12 Uhr Vor⸗ mittags und auf 4 Uhr Nachmittags bis 7 Uhr Abends festgesetzt. An den Sonntagen fällt die Dienststunde von 4 bis 5 Uhr Nachmittags aus. 5— 8 wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ racht. Darmstadt den 16. Mal 1867. Der Ober⸗Post⸗ Director Va hl. Bekanntmachung. 1238 Die Diensiflunden der Postexpedition in Bönfladt für den Verkehr mit dem Publikum werden hiermit für alle Jahreszeiten auf 8 bis 11 Ubr Vormittags und auf 3 Uhr Nachmittags bis 6 Ubor Abends fefigesetzt. 5 9857 wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ racht. Darmstadt den 16. Mai 1868. Der Ober⸗Post⸗Direltor Bahl. Bekanntmachung. 1239 Vom 21. 1. Nis. ab wird die Personenpost von Altenstadt nach Vilbel um 3 Uhr 30 Win. früh aus Albenstadt, .— von Heldenbergen nach da nau um 4 Uhr 40 Minrten früh aus Heldenbergen abgefertigt. Darmstadt den 18. Mat 1868. Der Ober⸗Post⸗Olrektor a h l. Fichtenbohnenstangen, 3 schoͤnster Qualität, sortirt, versendet auf Be⸗ ellung Bußbach. Carl Flach sen. Arbeits ⸗Versteigerung. 1230 Freitag den 22. Mai l. J., Vormittags 10 Ubr, sollen zu Nieder⸗Weisel in dem Ratbbaus saal nach⸗ folgende Arbeiten unter den vor der Veisteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen verffeigert und in Accord gegeben werden, nämlich: fl. kr. Schreinerarbeit, veranschlagt zu 8 24 Schlosserarbeit 18— Weißbinderarbeit 5 6 Kanalarbeit 20— Planir- und Handarbeit 65— Grundwegfuhr 42— Butzbach am 18. Mai 1868. Der Bezirks⸗Bauausseher Bur k. Arbeits⸗Versteigerung. 1232 Freitag den 22. Mai l. J., Nachmittags 3 Uhr, sollen zu Ostheim im Gemeindehause nachfolgende Arbeiten unter den vor der Versteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen versleigert und in Accord gegeden werden, als: kr. Maurerarbeit, veranschlagt zu 15 30 Steinhauarbeit 16 8 Spenglerarbeit 6 Steinbrecherarbeit zu Manersteinen aus Nieder⸗ Weiseler Kalkbrüchen 6— Steinbeifuhr 448 Sandlieferung 5— Planirarbeit 10— Butzbach am 18. Mai 1868. Der Bezirks ⸗Bauausfseher ur k. Pflanzen- Verkauf. 1179 Sellert, Gemüse, Blumen, Tabak⸗ und Runkel⸗ rübenpflanzen. Ferner in Töpfen: Pelargonien und Verbenen, Fuchsien in div. Varietäten empfiehlt billießt Die Gräfliche Hofgärtnerel zu Assenheim. Nieder mochstadt. Tanzmusik für Israeliten. seiertage, findet bei mir Tanzmufik statt. Für gute Getränke, sowie sür vorzügliche Mufik werde ich befsens besorgt sein und lade deßhalb zu zohlreichem Besuche höͤflichst ein. Niedermockstadt. Wilhelm Pfeiffer, Gaffwirth. 1229 Auf is raelltische Pfingsten, Mittwoch den 27. Mal, findet auf dem Selzerbrunnen. a 11 statt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. Benachrichtigung. 1231 Unseren Geschäftsfreunden machen wir hiermit die ergebene Anzeige, daß durch den Tod unseres theuren Vaters das bisher betriebene Ochsenmetzgeret⸗Geschäft keine Unterbrechung erleidet, sondern von uns nach wie vor zur Zufriedenheit unserer geehrten Kunden fort⸗ geführt werden wird. Geschwister Schmidt. Hofraithe- Verkauf zum Abbruch. 1228 Zu Münster(Kreis Friedberg) soll von den unterzeichneten Bevollmächtigten ein Wohnhaus, 34 Fuß lang und 23 Fuß breit, mit zwei Stock, von Holz erbaut, 21½ Fuß hoch, mit Ziegeldach, eine Scheuer, 32 Fuß lang, 30½ Fuß breit, 12½ Fuß hoch, mit Ziegeldach, und ein Schweinstall, entweder einzeln oder zusammen, verkauft werden. Münster am 18. Mat 1868. ohannes Wörner II. ohannes Becker IV. Entlaufen 1241 ist gestern eine große glatthaarige Hündin mit weißer Brust auf den Namen Bollin hörend. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Joh. Buch in Rodheim. Brodmehl. 1216 Gegen genügenden Bürgschein Credit bis 1. Sept. ebr. Lõb. Ein Handwägelchen 1236 mit eisernen Achsen verkauft billig Joh. Heß, Kunftg ärtwer, in der Vorstadt. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 20. Mai. Waizen 16 fl. 30 kr.; Korn 12 fl.— kr.; Gerste 9 fl. 10 kr. Hafer 6 fl. 10 kr. Frankfurt, 19. Mai. Waizen 16 fl. 45 kr. Korn 13 fl. 30 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 15 krz Grünberg, 16. Mai. Waizen 17 fl. 10 kr.; Korn 12 fl. 56 kr.; Gerste 10 fl. 36 kr.; Hafer 6 fl. 37 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 12 fl. 30 kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 14 fl. 35 kr.; Kartoffeln 3 fl. 6 kr Mainz, 15. Mai. Waizen 16 fl. 36 kr.; Korn 11 fl. 57 kr.; Serste 8 fl. 15 kr.; Hafer 6 fl. 45 kr.; e 3 fl. 30 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund . kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von ö b; Oest. 250 fl. b. R. 1839 d. S. Lindhelmer. Frankfurter Cours. 27250„ 1854 6p. 5 2„ 100 Pr. L. 1858 133¼ d. 5 5 Cours der Staatspapiere. E 5 100 z. 16480 2% ester. e Het. 1859 1. Lat. 61 ½ C. Gr. Hess. 40% Obligat. 89/ P. 3 45 19. „ 5% Nat.-Anl. 1854 52½ G. g 5 3% Obligation.. 2 Schsed Txk. 10-L. 10% P. 5 5% steuerfrele Oblg. 49% d. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94½ G. 5 Bd. 35 fl. Loose 51¼ F. Freussen 4½% Obligat. b. Rth. 95% G. 5 0 418 do 86 P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. k. 56½ P. 5 4% do. do. 892/ P. Kurhess. 40% Obl. b. k. à 105 89 P. r. Hess. 50 fl. L. b. E. 145 d. Begern 50% Obligation. 101½ G. Frankf. 3½j% Obligat. 82 G.—„ 25,„„ 38% P. 7 4½% 1½ Jahr. b. Rth.] 94 G. 5 30 do 71 G. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35% P. 5 40 do do 88 d. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 83 d. E Sard. 36 Fr. L. b. B.— Würtemb. 4½% Obl. b. Rt. 93¼ P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80½ F. Pistolen fl. 9 49—51 2 1 0 do do—— Schweden 4½0% O. i. R. à 105 85½ d. 0 10 Doppelte„ 9 50—52 Baden 705 70 Obligat. 93 G. 5 4½0% Pfb. 1. R. à 105] 83 P. Preuss. Friedrd'or„ 9 57—58 2 4% Obligat. 187 FP. N.-Amer. I 60% St. 1. E. 1882[ 76½ d. 2 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 oll einbezahlte Eisenbahn- eilen und Prioritäten. 50 0 775 8 ranes- Stücke„ 9 29—30 4720/0 Bayr. Ostbahn 125 G. 30% Liv. C. D.& D/ 2. fr. à 28 kr. 28d. 2 Enugl. Sovereigns.„ 11 55—59 50% sächsische Pfandbr. b. R. 94 P. 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 41 6. Russ. Imperiales„ 9 50—52 3% Oesterr. It.-Eisenb.-Frior. 52¼ 6 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 73½ d. old pr. Zoll- Ft. 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 93/ 0 50% do. neueste Emiss.% 72½ G.= Achh. Silb. pr. Z. Pf..„— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42/8 P 4½% Hess, Ludwigsb.-Prior. 94 P. Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45½ Wiener Wechsel- Cours 101% G. I bpohars in Gold 5 227½—28½ Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons Zahlungen u. s. 1 S. Lindheimer in Friedberg 1163 Mittwoch den 27. Mai, am ersten israel. Pfingst⸗ N Bezitker ihrer E Art. 12 bei Ern durch al Einkomm zu erthei ö namentlio einen Ei He Regierun II. B Angelegen III.— Umlagen den Geme VI. heit des belannt z Provinz VII. der Groß! am 8. A Conrad 8 Ohüührigen allgemeine sreue Dien zweiter f VIII. der Großl ber Mart n Zukun