11 Tunsachhel y der Zum detthaupt 7 h ider lt ang em dug r Gedtt, kit Arsmaltzt zn des Strahm 1 der den bed horde an die ing richten von Gel! „ vielmehr zugabe oder veisung G. Orlet 4 Burgther e eine Nau: tnt Belohnu — . N. 711 Enum 1 wit in U 460 1rrbliebenck pst Fam 9 5 O8. Donnerstag den 20. August. 98. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligeuzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Be Amtlicher Theil. kein n nt m G 1 g. Die Forststrafen vom 3. Quartal 1868 können an den bestimmten Zahltagen, Dienstag und Donnerstag Morgens von 8— 12 und Mittags von 2— 5 Uhr, an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Montag den 31. August d. J., Vormittags von 8— 10 Uhr, bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach. 2 Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses, im Interesse ihrer Ortsangehörigen, mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. September die Mahnung erfolgt. Friedberg den 17. August 1868. Großherzogliches Rentamt Friedberg dec, Hessen. Darmstadt. Der Gemeinderath beschloß in seiner Sitzung vom 13. d. die Auf— nahme eines Capitals von 105,000 fl. zu der wegen der Riedbahn beschlossenen Vorlage und zur Bezahlung mehrerer bereits beschlossener Im— mobiliarankäufe; das Anlehen soll ohne Vermitt— lung eines Banquiers durch Offenlegung einer Liste bei dem Stadtrechner aufgenommen werder; es wird pari angesprochen und mit 5 Prozent verzinst. Der Gemeinderath beschloß ferner, einen Beitrag von 2000 fl. zu Erbauung der Stallungen für das bevorstehende landwirthschaftliche Fest unter der Bedingung zu geben, daß ihm die Er— laubniß zur Abhaltung von Viehmärkten ertheilt und für dieselben die Stallungen auf ein halbes Jahr überlassen werden. — Wie die„H. V.“ melden, würden nach den neuesten eingclangten Nachrichten JJ. MM. der Kaiser und die Kaiserin von Rußland am Dienstag den 25. August hier eintreffen und sofort auf der Main⸗Neckar⸗Bahn nach Bickenbach weiter fahren. Der Aufenthalt des Kaisers ist bis auf den 12. September fixirt, die Kaiserin wird einige Wochen länger auf dem Heiligenberg verweilen. Die obere Leitung der Geschäfte in Jugenheim ist Herrn Direktor Menges übertragen. — Eine öffentliche Aufforderung des Kriegs- ministeriums vom 16. August fordert diejenigen Personen des Soldatenstandes, welche an dem Feldzuge des Jahres 1866 Theil genommen haben und nach einem Gefechte oder Rückzuge vermißt worden sind, auch bis jetzt von ihrem Leben oder Aufenthalt keine Nachricht gegeben haben, auf, sich binnen drei Monaten von heute an bei ihren Commandostellen zu melden, widrigenfalls deren Tod nach den Bestimmungen des Gesetzes ver⸗ muthet werden wird. — Die Intendantur der 25. Division zu Darmstadt macht bekannt, daß Montag den 24. d., Vormittags 10 Ubr, auf dem Burtau der Divisions ⸗Intendantur daselbst die Lieferung des Bedarfs an Fleisch, Victualien, Brennholz und Lagerstroh für die während der ditsjährigen Herbstübungen der Gr.(25.) Division vom 9. bis 19. September in der Gegend von Langen, Dieburg, Reinheim, Babenhausen und Groß- Umstadt stattfindenden Bivouaks durch Submission vergeben werden soll. Die Lieferungsbedingungen können täglich, Vormittags von 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, auf genanntem Bureau eingesehen werden. — Die„H. L.⸗Z.“ berichtet: Der französische Unterrichtsminister Duruy studirt bekanntlich schon stit Jahren die deutschen Schuleinrichtungen. Von einem Beamten des französischen Cultus ministeriums wurde nun kürzlich Lehrer Schmitt von Hergers- hausen, der bekannte Redakteur des Schulboten, um eine Darlegung der hessischen Schulverhältnisse, namentlich des Conferenzwesens angegangen. Preußen. Berlin. Vor einiger Zeit wurden von Seiten des Handelsministeciums die Eisenbahn-Directionen aufgefordert, sich gutachtlich darüber zu äußern, ob die Beförderung von Pulver und Patronen für Privaten auf den Eisenbahnen zulässig erscheine. Die meisten Direktionen haben gegen solche Transporte sehr ernste Einwendungen erhoben. In Anbetracht dessen ist vom Handels— minister entschieden worden, daß einstweilen das betreffende Transportverbot noch aufrecht zu er— halten sei. — Nachdem der Bundesrath des deutschen Zollvereins die Erleichterung, wonach ohne Ver— zollung eingegangene ausländische Waaren zum weitern Vertriebe nach dem Auslande an Groß— handlungen,„auf den Meßplätzen“ unter der Bedingung verabfolgt werden konnten, daß die Eintragung dieser Waaren in ein fortlaufendes Conto stattfinden und demnächst die Wiederaus— fuhr derselben nachgewiesen oder die Verzollung zum Eingange bewirkt werden mußte, jetzt auf alle Handelsplätze, in denen sich Großhandlungen befinden, ausgedehnt hat, kann regulativmäßig die Bewilligung eines solchen fortlaufenden Contos auf folgende Waaren sich erstrecken: baumwollene, seidene und halbstidene Waaren, Kleider und Putzwaaren, leinene Leibwäsche, Gewebe aller Art, mit Kautschuk überzogen und getränkt, oder in Verbindung mit Kautschukfäden ic. — Der Mangel an Elementarlehrern wird in Preußen immer fühlbarer. In der Provinz Posen tritt, wie der„Köln. Ztg.“ geschrieben wird, der Mangel an Lehrer-Aspiranten besonders merkbar hervor, und in einer dort erschienenen amtlichen Aufforderung wird gesagt, daß, während noch vor wenigen Jahren mehr als die doppelte Anzahl der aufzunehmenden Zöglinge sich zum Eintritt in das Seminar meldete, die Zahl der— selben„so erheblich abgenommen hat, daß auch bei den mäßigsten Anforderungen, welche für den Eintritt zu stellen die Wichtigkeit der Sache ge— stattet, die erforderliche Zahl von Zöglingen nicht gewonnen werden kann.“ — Die Verhandlungen im norddeutschen Bundesrathe bezüglich der von den süddeutschen Staaten gewünschten Freizügigkeitsverträge gelangen gegenwärtig an die Oeffentlichkeit. Der Antrag des Bundesraths-Ausschusses geht wörtlich dahin: „Der Bundesrath wolle sich geneigt erklären, dem Abschlusse von Verträgen mit den süddeutschen Staaten über gegenseitige Freizügigkeit dann seine Zustimmung zu ertheilen, wenn bei den dieserhalb einzuleitenden Verhandlungen von Seiten der süddeutschen Regierungen befriedigende Vorschläge zur Beseitigung der Schwierigkeiten gemacht würden, welche sich aus einem solchen Vertragsverhältnisse für die nothwendige Fortbildung der Gesetzgebung auf diesem Gebiete ergeben.“ — Mit den von officiösen Blättern in letzter Zeit in die Welt geschleuderten Gerüchten über die nahe bevorstehende Inangriffnahme der Justiz— reform, Freigebung der Advokatur, Vereinfachung der juristischen Prüfungen ic. scheint es doch noch gute Wege zu haben. Wenigstens ist ein hiesiger anscheinend offiziöser Berichterstatter der„K. Z.“ dieser Ansicht.„Die umfassende Reorganisation der Justiz hat noch so viele Stadien zu durch— laufen, bis die angestrebten Reformen greifbare Gestalt gewinnen, daß alle diese Dinge noch in weitem Felde stehen. Die Handhaben für die anzustrebenden Resultate geben bekanntlich die Arbeiten der Civilprozeß-Ordnungs⸗Commisston, welche seit dem 11. v. M. ruhen, in circa drei Wochen wieder aufgenommen werden und erst über Jahr und Tag einen vorläufigen Abschluß finden sollen. — Der Herzog von Nassau soll, nach der „Post“, sein Ausscheiden aus der preuß. Armee, in seiner Eigenschaft als General der Cavallerie und Chef des westiphälischen Ulanen-Regiments Nr. 5, erbeten haben. Kassel. Die vormaligen kurhessischen Amts- actuare, welche durch die ihnen gewordene Ent- schädigung keineswegs befriedigt sind, werden am 23. August d. J., Nachmittags 2 Uhr, im Bahn- hof zu Guntershausen eine Versammlung abhalten, „da noch Fragen von der größten Wichtigkeit zu erledigen sind“. Hanau. Der Oberbürgermeister Cassian dahier zeigt an, daß der König von Preußen nächster Tage auch hierher kommen werde; Tag und Stunde werde noch bekannt gemacht werden. Dabei werde vorausgesetzt, daß die Bewohner der hiesigen Stadt bei dem Empfange sich be— theiligen und ihre Häuser in gleicher Weise, wie dieses bei den städtischen Gebäuden geschieht, festlich beflaggen werden. Lübeck. In der Sitzung des Bürger⸗Aus⸗- schusses zeigte der Senat an, daß er dem Antrag: den hiesigen Staatsangehörigen den Besuch der Spielbank in Travemünde zu untersagen, nicht Folge geben könne, und daß der Antrag auf Verbot des Travemünder Spiels an Sonn- und Festtagen bereits dadurch seine Erledigung gefunden habe, daß das betreffende Bundesgesetz auch für Trave⸗ münde zur Vollziehung gelangt sei. Oldenburg. Wie die„Prov.⸗Ztg.“ wissen will, ist die Abtretung der Insel Wangerdog an Preußen in Aussicht genommen, zu der sich Olden⸗ burg um so leichter verstehen dürfte, als es sich damit von den Pflichten der Unterhaltung des dortigen Leuchtthurmes und der Schutzwerke für den ehemaligen Kirchthurm gänzlich befreien würde. Gotha. Der Dampfer„Bienenkorb“ hat folgende Nachrichten über die deutsche Nordpol— Expedition überbracht. Die„Germania“ war bereits am 23. Juni aus dem Eise befreit und wurde 74½ Grad nördlicher Breite und 15 Grad westlicher Länge nordwärts steuernd gesehen. Oesterreich. Wien. Die ungarische Polemik gegen jede deutsche Politik in Oesterreich wird immer hitziger. Auch die ossiziöse, mit dem Pester Preßbureau in direkter Verbindung stehende „Debatte“ bringt einen Brief, in welchem gegen 3 —..— den„Redestrom“ des Wiener Schützenfestes pro iestirt wird, der„acht Tage lang ungehindert für Großgermanien sich ergoß, ohne alle Rücksicht auf Ungarn.“ Es wird ferner erklärt:„Wir Deakisten wollen keinen Krieg gegen, Preußen. Das Haupt— organ der Deakpartei, der„Pesti Naplo“, sagt in einem zweiten Manifest über die Stellung Ungarns und Deutsch⸗Oesterreichs zur deutschen Frage, die durch den Prager Frieden bezeichnete Abwendung Oesterreichs von Deutschland und die Richtung nach dem Orient sei die allein practische Politik. Mit Preußen müsse Frieden gehalten werden, so lange es die Gränzen Oesterreichs respektire; das Schicksal Süddeutschlands gehe Ungarn nichts an. Wenn Preußen aber den Versuch mache, Deutsch⸗-Oesterreich zu annectiren, so müßten die Oesterreicher und Ungarn im Bunde mit den Franzosen einen solchen Versuch vereiteln. — Die neueste europäische Cultur dringt sogar zu den ungarischen Räuberbanden vor; leider ist es nur die Cultur von Dreyse, Chassepot und Wänzel. Die„Betyaren“ haben sich nämlich mit Hinterladern bewaffnet und sind dadurch viel gefährlicher geworden. Schon weigern sich an vielen Orten die„Gemeindepanduren“, die Wächter der öffentlichen Sicherheit, ihr Amt weiter ze versehen, wenn sie nicht mit ebenbürtigen Waffen ausgerüstet werden. Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat offiziell erklärt, er werde sowohl eine militärische als eine commercielle Allianz mit Frankreich ab- lehnen, im Falle solche beantragt würden. Frankreich. Paris. Französische Blätter bringen die Mittheilung, daß eine enge Verschmel⸗ zung zwischen der legitimistischen und orleanistischen Partei nahe bevorsteht. Wie dies schon seit einigen Jahren beabsichtigt war, wird nun bestimmt der Graf von Chambord, der bekanntlich keine Kinder hat, den ältesten Sohn des Grafen von Paris adoptiren. Diese Thatsache wird sich noch zu rechter Zeit vollziehen, um den allgemeinen Neuwahlen für den gesetzgebenden Körper die beiden bisher getrennten Parteien als ein geschlossenes Ganze hinzustellen. — Daß man dem Napoleonstage mit einiger Besorgniß entgegen sah, geht daraus hervor, daß während der ganzen Dauer der Revue zwei völlig ausgerüstete Artillerie ⸗Batterieen bereit gehalten waren, und daß gewisse Infanterie Regimenter zwei freie und ein geschlossenes Paket Palronen in ihren Patronentaschen hatten. Auch blieb nicht unbemerkt, daß gewisse Bataillone von National- garden eine ganze Schaar von Polizei⸗Sergeanten hinter sich her hatten. Um so größer ist nun bei Hofe die Freude, daß alles so ruhig abgelaufen ist und fast gar keine Ruhestörungen vorkamen; nur im Quartier Latin wurden einige Verhaftungen vorgenommen. — Bei der Preisvertheilung im katholischen Seminar von Versailles ließ der dortige Bischof folgende Andeutungen über die Aufgaben bes be⸗ vorstehenden Concils fallen:„Gewisse Geister, gewisse Schulen stellen, wie wir gern annehmen wollen, in löblicher Absicht eine ebenso falsche als gefährliche Lehre auf, indem sie die Allianz der liberalen und der christlichen Idee predigen. Es ist dringend nöthig, daß eine leuchtende Kundgebung, ein Richterspruch ohne Appell sie ent⸗ täusche und ihnen endlich einmal darüber die Augen öffne, daß sie den Interessen der Kirche einen schlechten Dienst leisten. Das Concil wird keine Mühe haben, den Grundsatz aufzustellen, daß die Geschlechter und die Regierungen, welche sich den Freigeistern und dem Genius der Revo⸗ lution überlassen, dem Abgrund entgegeneilen. Großbritannien. London. Die hiesigen Blätter beschäftigen sich im Augenblick fast aus schließlich mit Frankreich. Die„Saturday Review“ sagt:„Die mürrische Haltung der französischen Regierung Preußen gegenüber ist das schlimmste Zeichen der Zeit, und wenn Napoleon die Welt beruhigen will, so gibt es bloß einen Weg, daß er nämlich öffentlich die Absicht erklärt, sich in deutsche Angelegenheiten nicht einmischen zu wollen. Gegenwärtig ist das Kaiserreich nicht der Friede, sondern der stets bevorstehende und auf unbestimmte Zeit verschobene Krieg.“ — Die„Times“ erwartet einen Friedensab⸗ schluß zwischen Brasilien und Paraguay, in Folge der Principien des neuen brasilianischen Premier⸗ ministers. Derselbe sei vor einem halben Jahre in England gewesen, wo er als ausgezeichneter Finanzmann gelte. Frankfurt. Am Morgen des 17. d. ereignete sich zwischen Vilbel und Bonames ein höchst selten vorkom⸗ mendes Eisenbahnunglück, das glücklicher Weise kein Menschenleben forderte. Es brach nämlich ein Theil des Bodens eines besetzten Personenwagens während der Fahrt heraus und fiel zwischen das Geleise. Offenbach. Das Offiziercorps des hier seither gar⸗ nisonirenden 1. Balaillon des 2. Inf.-Regts., welches in aller Kürze nach Gießen verlegt wird, hat am 11. d. seinen Kameraden, welche in Frankfart garnisoniren, in dem Gartensaal der Schlosser'schen Liegenschaften, ein Abschiedsdiner gegeben. Unter den Anwesenden bemerkte man auch den General v. Wittich. Darmstadt. Am 15. d. verschied zu Bingen in Folge eines Schlaganfalles der Großherzogliche Baurath Balthasar Harres, wohin derselbe, schon längere Zeit lei⸗ dend, im Interesse seiner Gesundheit sich begeben hatte. Der Verstorbene erreichte ein Alter von 62 Jahren. In Berlin wurde kürzlich eine Wette gewonnen, die fast unglaublich erscheint. Ein Artillerie-Offtzier, sehr ge⸗ wandter Schwimmer, hatte mit dem Grafen S. gewettet, die Spree am Unterbaum auf dem Rücken liegend zu durchschwimmen, während er auf dem Leibe ein Brett trüge, auf dem zwei volle Flaschen, sechs Eier in einer Schüssel und vier Gläser ständen. Sobald einer dieser Gegenstände fiele, wäre die Wette verloren. Der kühne Schwimmer hat in der That auch die Wette gewonnen. % Anhaltische Cassenscheine. Die Staats⸗ schuldenverwaltung zu Dessau hat, nachdem die Einziehung der noch im Umlaufe befindlichen 200,000 Thaler An⸗ haltische Staats⸗Cassenscheine in Appoints zu 10 Thaler der Emission vom 1. October 1855 angeordnet und zum größten Theile auch bereils bewirkt ist, für die Einziehung des noch coursirenden Restbetrages der qu. Cassenscheine eine Präclusivfrist bis zum 31. December d. J. festgesetzt, dergestalt, daß alle Inhaber dieser Cassenscheine dieselben innerhald der gedachten Frist bei der Casse der herzoglichen Staatsschuldenverwaltung zur Einlösung zu bringen haben, nach Ablauf derselben aber alle nicht eingelösten Staats- Cassenscheine der bezeichneten Art ihre Gültigkeit verlieren und alle Ansprüche wegen derselben an die her⸗ zoglichen Cassen erlöschen. 2 Schulze ⸗Delitzsch und Lassalle. Die socialen Bestrebungen der Neuzeit in Deutschland beruhen hauptsächlich auf den Theorien zweier Männer, von denen der eine noch inmitten einer vielumfassenden, gesegneten Thätigkeit lebt, während es dem andern nicht vergönnt war, lange für seine Ideen zu wirken. Schulze ⸗Delitzsch und Lassalle sind damit gemeint. Bei der Wich- tigkeit der von ihnen vertretenen Fragen wird es nicht unersprießlich sein, zur Orientirung des Lesers in Nachfolgendem einige Notizen über ihr Leben und Wirken zu geben. Hermann Schulze wurde 1808 zu Delitzsch geboren, daher sein zusammengesetzter Name, wohl zur Unterscheidung, da der Name„Schulze“ in Norddeutschland unmäßig oft vorkommt. Nach- dem er seine juristischen Studien auf der Univer⸗ sität Leipzig beendigt hatte, trat er in den preuß. Staatsdienst, war dann eint Reihe von Jahren Patrimonialrichter in seiner Vaterstadt, fand hier⸗ auf abermals Verwendung in preuß. Diensten an einem Kreisgericht in Posen und nahm schließlich seine Entlaffung, um seine Kräfte ausschließlich denjenigen Bestrebungen zu widmen, die er als seine Lebensaufgabe erkannt hatte. Schon in den 40er Jabren gewann er durch genaue Bekannt- schaft mit der Lage und den Bedürfnissen der kleineren Gewerbtreibenden seiner Vaterstadt und hauptsächlich durch seine Thätigkeit als Ausschuß⸗ mitglied zur Untersuchung des Nothstandes der arbeitenden Klassen in der Nationalversammlung zu Berlin im Jahre 48 die Ueberzeugung, daß „weder von der Rückkehr zum Zunftmonopol, noch von dem Eingehen auf die Systeme der damaligen socialistischen Vorsprecher Abhülfe zu erwarten, sondern die Hebung der Kleingewerbe lediglich, mit Schonung der bestehenden gesellschaftlichen Grundlagen, wiewohl unter Beseitigung aller Fesseln des Verkehrslebens, durch die Beschaffung von Kapital und andern Mitteln des Großbetriebs im Wege der Association zu vollziehen sei.“ So entstanden unter seinem Einfluß in Delitzsch und an anderen Orten Genossenschaften zur billigeren Beschaffung von Rohstoffen und Lebensmitteln, und sog. Volksbänken. Die Einrichtung der Letzteren ist den Lesern durch unsere Vorschuß⸗ und Creditvereine bekannt. Ihr Zweck besteht darin, aus fortgesetzten Beiträgen der Mitglieder, sowie aus aufgenommenen Darlehen diesen Geld- vorschüsse zu gewähren, deren etwas höhere Ver— zinsung der ganzen Gemeinschaft wieder zu Gute kommt. Die Vorschußvereine gewannen Vertrauen, das Kapital wandte sich ihnen mehr und mehr zu, ihre Thätigkeit erweiterte sich, und der von Schulze-Delitzsch, dem Anwalt der deutschen Genossenschaften, herausgegebene Rechen- schaftsbericht für 1866 weis't bereits 1047 deutsche Vorschußvereine nach mit einem Kapitalumschlag von weit über 100 Mill Thlrn., und im Besitz von gegen 40 Mill. Thlrn. fremder Darlehen. So hat Schulze⸗Delitzsch einen Fundamentalabsatz aller materiellen Wohlfahrt des Einzelnen wie ganzer Gemeinschaften auf die praktischste Weise in den Vordergrund gestellt: Du mußt sparen, du mußt von deinem Verdienst, auch dem geringen, für Zeiten der Verlegenheit Etwas zurücklegen, und mußt dies fortgesetzt und nachhaltig thun. Wer mehr ausgibt als er einnimmt, der ist und bleibt entweder schon besitzlos, oder er ist auf dem sicheren Weg, dahin zu gelangen. Damit stellt sich Schulze⸗Delitzsch als Apostel der Volks⸗ wohlfahrt der unläugbar herrschenden Zeitrichtung entgegen, allen Verdienst durch augenblicklichen Genuß wieder aufgehen zu lassen und unbeküm⸗ mert um die Zukunft in den Tag hinein zu leben, und dies allein schon würde sein Verdienst begrün⸗ den. Aber die Sparsamkeit des Einzelnen, falls sie isolirt bleibt, ist nicht wirksam genug, sie ver⸗ mag vor Allem nicht die Mittel zu beschaffen, ein Geschäft mit dem nöthigen Schwung zu be⸗ treiben oder über eine augenblickliche Krisis hinweg⸗ zuhelfen. Du verfällst dem Wucher, der dich er⸗ barmungslos immer tiefer in seine Netze zieht, um dich auszusaugen, und verlierst endlich das Vertrauen und den Muth dagegen anzukämpfen, und deine Thatkraft, dein Glück und dein Friede sind dahin.„Schließ an ein Ganzes dich an!“ Die Genossenschaften bieten dir dies Ganze. Sie nehmen deine Ersparnisse entgegen und vermehren sie, durch ihre Vermittlung und Garantie wird fremdes Geld im Augenblick der Noth für dich flüssig; sie halten sich aber auf der andern Seite mit Strenge an deine eingegangenen Verpflich⸗ tungen und zwingen dich, Ordnung und Reellität in deine Wirthschaftsführung zu bringen. Dadurch wirst du aufgerüttelt, zur Thatkraft angespornt, und zu einer Geschäftsführung gleichsam erzogen, die gleichweit entfernt ist von schwindeliger Ge⸗ spreiztheit als von nichtsnutziger Gedanken wund Energielosigkeit. So ist Schulze ⸗Delitzsch groß, nicht blos als volkswirthschaftlicher Lehrer, sonder n als Organisator. Er begnügt sich nicht damit zu sagen: Auf diesem Wege ist dem Uebergewicht des seine eigenen Wege gehenden Kapitals und der zunehmenden Verarmung vorzubeugen, nein, sein großes organisatorisches Talent ordnet als⸗ bald an, gibt weitere Verhaltungsmaßregeln und überwacht. Und indem er selbst einrichtet und organisirt und dazu anleitet, vollzieht sich in seinen Vereinen eine Erziehungsarbeit, deren Folgen sich erst später zeigen werden, die Erziehung zur Fähigkeit der kleineren Leute, sich zusammenzuthun, wohldisciplinirte Vereine zu gründen und zu erhalten. Die Wege, die Schulze gehen heißt, haben nichts Glänzendes, nichts Verlockendes, sie zeigen keine mühelos zu erringende goldene Berge, sie reizen nicht Genußsucht und Habsucht; sie nehmen den Fleiß und die Sparsamkeit in An⸗ spruch und erfordern Intelligenz und— Hingebung an ein Ganzes. Sie führen sicher zum Ziele und begründen und pflegen ächte Bürgertugend. Als ungestümer Gegner des Schulze'schen Systems trat Lassalle auf. Lassalle ist der Sohn eines jüdischen Kaufmanns zu Breslau, wo er 1825 geboren wurde. Er widmete sich gelehrten Studien, wurde 1846 durch sein Auftreten für die mit ihrem Gemahl im Scheidungsprozesse ationen nöthigen brauchen einen T men wit unser 6 fordern die Ase Recht a Staats! 1— b 1932 Termine 1 Uhr, Parthle öffentlich wird am drt Güt 1958 97 sollen 1 Frau o zuflehende 195 8 mit s eiserner lichen! OGemi 137 4 dießsah nochmals felger n bolen die Frsed em flich Netllität Dadurch espernt, emogen, zer Ge⸗ 5: und groß, endet damit gewicht u und nein, 111 als zeln unt 11u und A seisen gl ig gebung elt und . 1% chen Sohn 50 1 „ebeten chte tun t e g * riffene räfn Hatzfeld bekannter, kam mit den preußischen Gerichten in wiederholten Konflikt und trat als Social-Reformator im Jahr 1862 auf, wo er sich an die Spitze des Berliner Arbeiter— vereins stellte. Seinen Tod fand er 1864 in einem Duell gegen einen wallachischen Bojaren, dessen Braut, auf die er frühere Rechte zu haben vermeinte, er in einem Brief beleidigt hatte. Seine Gewandtheit als Agitator und seine geist— vollen Reden, mehr aber noch die abenteuerlichen Ziele, die er ausstellte, verschaffte ihm bald Anhang in den Arbeiterkreisen der größeren Städte, wie Berlin und Wien, und jetzt sind sogenannte Lassallianer, wenn auch nur sporadisch, über ganz Deutschland verbreitet. Seine Lehren lassen sich kurz dahin präcisiren: Du darsst dir Nichts ab— darben. Sparen ist Unsinn. Das überlassen wir dem Staat. Wir gründen Produktiv-Asso— ciationen, und dem Staat liegt es ob, uns die steht, so müssen wir uns dasselbe erwerben, und dies kann nur auf dem Weg des allgemeinen Stimmrechts geschehen.—. Alle Wohlmeinenden können solche in's Blaue vagirende Lehren nur bedauern. Sie können nie Verwirklichung finden. Der Staat hat die Ver— pflichtung, alle Hindernisse wegzuräumen, die der freien Entfaltung der Kräfte jedes Einzelnen im Wege stehen, seine Bildungsanstalten müssen Jedem zugänglich sein, der Weg zu allen Aemtern muß unterschiedslos jedem Besähigten offen stehen, Ackerbau, Handel und Wandel, Kunst und Wissen— schaft sind durch ihn zu fördern, außergewöhnliche Noth wird er durch direktes Eingreifen, wenn sich kein anderer Ausweg findet, zu begegnen um so mehr im Stande sein, wenn einmal die trost— lose Militärwirthschaft wird auf ihr natürliches Maß reducirt werden können; aber ein zu jedem Unternehmen verpflichteter Darleiher wird er nöthigen Kapitalien dazu zu überlassen. Dann brauchen wir den fremden Unternehmer nicht, der einen Theil des Gewinnes an sich zieht. Erlah⸗ men wir dadurch in unserer Thatkraft und geht unser Geschäft rückwärts, das thut nichts. Wir fordern neue Subvention vom Staat, oder lösen die Association auf und gründen eine neue, unser Recht auf Staatshülfe bleibt uns. Da aber im Staatslexikon bis jetzt von diesem Recht nichts niemals werden können, ohne sich selbst aufzugeben. Bedauerlich sind diese Theorien außerdem, weil sie nur schaden, wo sie nützen sollen, da sie Un— zufriedenheit und Genußsucht vermehren und das srische, kräftige Ringen nach verbesserter Lage lahm legen. Damit im Zusammenhang steht das Lassalleanische Verdienst(2), den unsinnigen Unter- schied zwischen Bürger und Arbeiter hervorgekehrt und verschärft zu haben. Wer ist Arbeiter, wer ist Bürger? Wir leben ja doch nicht im alten Egypten oder in Indien, unübersteigliche Kasten kennen wir nicht. In England heißen nur die „Gentlemen“, die so und so viel tausend Pfund jährlich zu verzehren haben, um welche sie keinen Finger krumm zu machen brauchen. Schon der Banquier, der auf seinem Comptoir hinter seinen Büchern sitzt, ist es nicht. Das hat Sinn, obgleich wir den Gentlemans-Hochmuth verdammen, Alle, die zu eigenem und fremdem Wohlergehen einer nütz⸗ lichen Beschäftigung sich widmen, sind Arbeiter im edelsten Sinn des Wortes. Der Mensch hat nicht blos für seine Eigenexistenz zu sorgen, er muß vielmehr ein nützliches Glied der Gesellschaft sein, das ist sein Beruf. Jeder Bürger ist Arbeiter und jeder Arbeiter ist Bürger. Wo ist die Grenzlinie? Wer heute ohne Besitz ist, kann morgen Besitzender sein, und umgekehrt. Das Wort„Arbeiter“ im Gegensatz zu Bürger sollte aus dem Sprachgebrauch verbannt werden; es bezeichnet etwas, das nicht existirt. Der Lassalleanismus bat sich unlängst beim Schützenfeste in Wien in den Vordergrund ge— drängt. Er hat sehr philosophisch und kosmo— politisch aussehende Sätze ausgesprochen, wie: „Wir sind keine Deutsche oder Oesterreicher oder dergl., wir sind Menschen ꝛc.“— und hat damit natürlich Fiasco gemacht. Grummet⸗Gras⸗Versteigerungen bein dem Großherzoglichen Nentamte Friedberg. Das dießjährige Grummet-⸗Gras von nachgenannten Großberzoglichen Domanialwiesen wird in folgenden 1932 Terminen öffentlich an den Meistbtetenden versteigert: ee 4 Größe . det 2 Gemarkung. Wiesen. O— Morgen. Versteigerungstermin. Ort d. Zusammenkunft. 1[Okarben, Groß und Kleinkarben 66 Frtedberg am 16. August 1868. Montag den 24. August 1868, Vormittags um 8 Uhr, Okarben. 2[Bauernbeim und Ossenheim, die 234 Mittwoch den 26. Auguff 1868, J Bauernheim bei Gaftwirth sog. Markwiese Vormittags 10 Uhr, Höres. 3 Lindheim 33 Freitag den 28. August 1868, Lindbeim bei Gastwirth Vormittags 10 Ubr, Koch. 4[Hainchen 40 Freitag den 28. Auguft 1868,] Hainchen del Gaftwirth Auf dem Selzerbrunnen bei Mittags 12 Uhr, Jacob Schmidt. Großherzogliches Rentamt Friedberg en dene Frühobst⸗ Versteigerung. 1957 Dongerstag den 20. August d. J., Nachmittags 4 Uhr, sollen in den städtischen Obstbaumanlagen eine Parthtie Frühäpfel und Birnen an Ort und Stelle öffentlich meißbietend versieigert werden. Der Anfang wird am Neuenthot gemacht. Friedberg am 18. August 1868. Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg Foucar. Güter- Versteigerung. 1958 Freitag den 21. August d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiefigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Frau Hosapolbeker Wahl Wittwe dahier die derselben zustehenden Güterstücke 195 Klafter Grabgarten an der Fauerbacher Straße mit sämmttichem Gartenmöbel. Regencisteine mit esserner Pumpe, Turngeräthe und den darin befind- lichen Gewächsen, mit Ausnahme des Obßfes und der Gemüse, 137 Klafter Ackergarten am neuen Frledhofe mit der dieß jährigen Kartoffel⸗ und Obsterndte nochmals öffentlich meistbietend unter dem Anfützen ver⸗ steigert werden, daß nunmehr bei entsprechenden Ge⸗ boten die Genehmigung alsbald ertheilt werden kann. Frtedberg am 18. August 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Versteigerungs⸗ Anzeige. 1943 Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, will Christoph Laubach I. Wittwe dahier nachfolgende Gegenstände freiwillig versteigern lassen: 1) 1 Pferd, hellbraune Stute, 6 Jahre alt, 2) 1 einspänniger Wagen mit eisernen Achsen, 3) 1 Pflug und 1 Walze, 4) 2 Rinder(eln⸗ und zwellährig). Ober⸗Mockstadt den 17. Auguft 1868. Groß herzogliches„ Ober⸗Mockfladt e. Ein älrincs möblirtes Zimmer 1954 hat zu vermiethen C. Erhardt, Casinodlener. 3000 Gulden 1700 werden in hiesiger Stadt gegen hyppotbekarische Sicherhett zu leihen gesucht. Näheres unter Nr. 1700 bei der Exped. d. Bl. Kelterschrauben, 1935 vorrätbig und nach Maaß bei deßer Ausführung zu billigen Preisen, liefert die Maschinenfabrik von Aleyer& Beck in Darmstadt. Agenten 1951 werden für eine bedeutende Lebensversicherungs · Gesellschaft gegen hohe Provision zu engagtren gesucht. Offerten beliebe man unter Chiffre L. Z 280 der Exped. d. Bl. einzusenden. ee—— J Gesucht 1961 wird eine Magd in eine bürgerliche Haushaltung. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl.— Eintritt kann sogleich erfolgen. Junge Pudelhunde, reine Race, 1955 verlauft Ch. Stadelmann, breite Straße Nr. 65. 3 Männerstände 1945 bat zu verkaufen oder zu vermtethen Mathilde Katzenstein. Verloren 1937 wurde vom Kreisomt bis vor das Burgthor ein leinenes gesticktes Batisttaschentuch(ohne Namen). Der redliche Finder wolle dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition d. Bl. abgeben. U. 7 Neueste Erfindung:! 1747 Die von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich 5„ 13802 1 85 laut Reskript Nr. 105 mit einem Patent bevorzugte aus schl. priv. Politur- Composition ist äußerst beachtenswerth für Tischler, Drechsler und Holzarbeiter zum Fertigpoliren von neuen Möbeln, und für Private ꝛc. zum Aufpoliren von alten und abgestandenen. oder solchen Möbeln, wo das Oel hervortritt.— Durch diese Composition wird das zeitraubende und kostspielige Fertigpoliren von neuen Möbeln durch Spiritus gänzlich beseitigt, da durch Anwendung einiger Tropfen in wenigen Minuten ein Tisch oder Kasten fertig polirt ist, und kann bei eimem mit dieser Composilion polirten Gegenstand das Oel nie hervortreten W Die Anwendung ist höchst einfach, das Resultat überraschend Alte und abgestandene Möbel können durch ein- faches Reiben mittelst eines befeuchteten Leinwand— lappens überpolirt werden und erhalten einen Hoch- glanz, welcher durch das Poliren mit Spiritus gie erzielt werden kann.— Mit einem Fläschchen dieser Composition kann man ohne Beihilfe des Tischlers in einigen Stunden eine complete Zimmerein richtung renoviren Haupt- Versendungs- Depôt en- gros et en- détail bei Friedrieh Müller, k. k. Privilegiums⸗Inhader, in Wien, Gumpendorf, Hirschengasse Nr. 8, wohin die schriftlichen Aufträge erbeten, und gegen Einsendung des Betrages(da bei Versendungen nach dem Auslande Posinachnahme nicht möglich ist) umgehend effectmirt werden. Preis: 1 Flacon(mit Belebrung) 15 Sgr.— 1 Dutz. Flacons 4½ Thlr. Weniger wie 2 Flacons können nicht ver⸗ sendet werden. Aviso!!! Man bittet diese Annonce nicht un— berücksichtigt zu lassen. Da bei richtiger Anwendung dieser Composition solche Vortheile erzielt werden, daß die bis jetzt übliche Art des Polirens bald ganz dieser neuen praktischen und billigen Erfindung weichen muß, so ersucht man das P. T. Publtkum sich durch einen Probeversuch davon zu überzeugen, und weisen wir auf das veröffentlichte Zeugniß eines der ersten wissenschaftlichen Kapacitäten Deutschlands, sowie auf die Resultate, welche in Oesterreich durch die Politur⸗ Composition erzielt wurden, hin. Gleichzeitig wird auf die neu ermäßigten Fracht⸗ Tarife aufmerksam gersacht, durch welche die Fracht- spesen bedeutend reduzirt wurden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzu— senden, da Versendungen nach dem Auslande pr. Postnachnahme oder Postvorschuß hier nicht angenom— men werden. Zeugniss: Sehr geehrter Herr! Vor einigen Tagen wurde mir eine Probe Ihrer Politur-⸗Composilion übergeben mit dem Ersuchen, selbe einer chemischen Analyse ihrer Bestandtheile zu unterziehen. Ich habe diese Probe einer genauen sowohl qualitaliven als quantitativen Analyse unterworfen und deren zweck mäßige Zusammensetzung völlig für gut befunden de. ze. Ihr ergebenster Dr. Werner, Direktor des polytechnischen Institutes in Breslau. = ——. ñ—!—— S ˙ U ͤ — Uauheimer Teichhaus. 1939 Zur Feier des Namensfestes Seiner Koͤniglichen Hoheit des Großherzogs, Montag den 24. d. Mts.. Tanzmusik. Große Beleuchtung des Gartens und Feuerwerk. Für gute Speisen und Geiränke ist bestens gesorgt. Kramm. C Bad Salzhausen. Sonntag den 23. August Ludwigs- Ball. 1948 H. W. Seum's Wittwe. Pferde-Wettrennen in Frankfurt a. M. den 22., 28.& 24. August 1868, Nachmittags ½4 Uhr am Forsthaus. 18 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von circa Thaler 12000, und 2 Ehren-⸗Preisen. Eintrittspreise: b. Erster Platz: für Herren: fl. 5, für Damen: fl. 2½, 1 Herrenbillet für drei Tage fl. 10. Zweiter Platz: fl. 1.— Dritter Platz: 30 kr.— Stehplatz: 1s kr. Das Directorium des Rheinischen Renn⸗Vereins. 1922 Landwirthe machen wir aufmerksam auf unser Lager in Häcksel⸗ maschinen, Schrotmühlen, Rübenschneidmaschinen, Fegmühlen, Pflũgen c. ꝛc. Louis Marburg& Söhne, „zur Reichskrone“ Frankfurt a. M. 1952 Wichtig für Bierbrauereibesitzer. Nur was ächt ist, bewährt sich. 1376 Schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Schenkbiere werden längstens in 24 Stunden durch ein unschädliches Mittel, unter Garantte, glanzbell, fein moufsirend und schmackhaft wleder hergeßßellt. Bei Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Fasser und des Maaßinhalts jedes einzelnen Fasses. Versen⸗ dungen nehme der Kürze wegen nach. Einsendung von einer Flasche des kranken Bieres wäre erwünscht. Mustersendung, sowie Briefe bitte zu frankren. Nähere Aukunft ertheilt August Sigerist, Mengen(Württemberg). Reichelsheim. Am 15. August wurde dabier[Die Zeitungs⸗Annoncen⸗Expedition von G. L. Abends eme Trappe gefangen. Der hier gewiß seltene Vogel, von dem man noch nicht weiß, wie er sich hier⸗ her verlaufen, sollte, da er sehr schön und groß war, gezähmt werden und es gelang dies durch eine tüchtige Tracht Schläge in ganz kurzer Zeit so vollständig, daß er frei hiet im Orte herumlauft und sich von Jedermann an⸗ greifen läßt. 1949 1959 Verwandten und Bekannten, bei welchen wir vor unserer Abreise nach Amerika nicht persönlich Abschied nehmen konnten, ein herzliches Lebewobl. Kail und Wilhelm Valentin, Söhne des Schreinermeisters Christian Valentin. Daube& Co. in Frankfur ta. M., Stuttgart, Hamburg und Brüßsel hat einen neuen, mit größter Sorgfalt zusammengestellten Zeitungskatalog herausgegeben. Sie befördert Anzeigen in sämmtliche in Deutschland, ganz Europa und den anderen Erdtheilen erscheinende Zeitungen, Zeitschristen u. s. w. Dit Graͤfliche Hofgärtnerri Assenheim 1908 verkauft gegen Baar diverse Sorten Steinobst. 1944 Nächsten Sonntag und Montag findet zur Feler der hiesigen Kirchweihe gut besetzte Harmonte⸗ und Tanzmusik statt, wozu ich hiermit freundlichst einlade. Auch lasse ich auf meiner Kegelbahn einen Hammel aus kegeln. Reimer, Gaflwirth. Einladung. 1940 Nächsten Sonntag den 23. August felert der Turnverein von Wölfersheim sein Fahnenweihfest, wozu alle Freunde der Turnerel hierdurch höflichst eingeladen werden. Wölfersheim den 18. August 1868. Das Festcomitsé. Verspätet. 1938 Meiner lieben Dicken gratulire ich zu Ihrem 17 jährigen Wlegenfeste. 3 hre 1 (Aach nett garstig). Frankfurter Pferde⸗Verloosung am 26. und 27. August! Loose à fl. 1. 45 kr. bei Jos. Buseck, Lotterie⸗Collecteur, Frankfurt a. M. An Weederverkäufer bewillige Rabatt. 1912 Srankfurter Pferdemarkts-Loose 1953 habe ich noch einige Stück à fl. 1. 45 kr. ab⸗ zugeben. Eduard Hirsch. 1956 Unterzeichnete zeigt hiermit ergebenst an, daß sie sich dahier als Damenschneiderin etablirt hat, und bittet um geneigten Zuspruch. 4 Kathy Gräber, in der Burg Nr. 176. Corseten& Crinolines 1905 bet K. Friedrich neden der Post. ee, e e Danksagung. 1947 Herzlichen Dank allen Denjen'gen, welche unserer guten unvergeßlichen Tochter, Schwester und Enkelin Käthchen Fritz während ihres langen Stech thums so viele Beweise der Theilnahme und Liebe geschenkt und derselben den letzten Liebesd ienst erwiesen haben Die trauernden Hinterbliebenen. „ e Fruchtpreise. 5 Per Malter. Friedberg, 18. August. Waizen 12 fl. 15 tr.; Korn 8 fl. 40 tr.; Gerste 7 fl. 20 kr.; Hafer 5 fl. 15 fr. Frankfurt, 18. August. Waizen 12 fl. 45 kr.; Korin 9 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 15 kr. Grünberg, 15. August. Waizen 11 fl. 54 tr.; Korn 9 fl. 7 kr.; Gerste 7 fl. 14 kr.; Hafer 5 fl. 2 kr.; Molter 8 fl. 30 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 14 fl. 10 kr.; Kartoffeln 4 fl.— kr. Mainz, 14. August. Waizen 12 fl. 54 tr.; Korn 9 fl. 49 kr.; Gerste 10 fl. 36 kr.; Hafer 5 fl. 30 kr.; Kartoffeln— fl.— kr.; Roggenstroh per 100 Gebund — kr. „„ — 1960 Gesucht wird ein Bäckerbursche zum alsbaldigen Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Eintritt. M. Philippi. Druck und Berlag von Bindernagel& Schempn 2 Mitgethellt von 1 I Oest. 250 fl. b. R. 1839146 G. . Lindhelmer: Frankfurter Cours. 2„ 250,„ 1854 67% 6. 5 2„ 100 Pr. L. 1858 142 G. 19. August 1868. Cours der Staatspapiere. 8„ 500, v. 1860% 74½ 6. Desterr./ Met. 1859 1. Lst. 8 ¼ C. Er. Her. J 4% bits. 89% C. 3168 5 N 5 50% Nat.-Anl. 1854 53 6G. 0 3½% Obligation. 84/ G. UC 5 50% steuerfreie Oblg. 528% G. Nassau 4½/½1% Obl. b. kh. 95 k. 9 K e breusseu 4½% Obligat. b. Kth. 96 P. 5%, ͤ dee e A e 5 i do. 87½ 6. Kurbess. 40% Obb. b. R. à 105 88 6. ee Bayern 50% Obligation. 102 G Frankf. 3½% Obligat. 80½ G. 2 555 25„„ 48 1 1 4½0% 1½ fäl 8 961 0 8 2 I Nass. 25 fl. L. b. R. 36 ½ d. 1 72 50 ½ Jahr. b. Rth. 6 72 6 5 3 7⁰ do 69 14 G 8 b 5 0% do do 90½½ 6. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 86 6 N Sard. 36 Fr. L. b. B..— Würtemb. 4½0% Obl. d. Rth. 95 P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 10580 P E Pistolen fl. 9 47—49 „ 4% 4 do dg Schweden 4½% O. i. R. à 10586 0 2 5 Doppelte„ 9 48—50 Baden 4½% Obligat. 95 P 95 4½0% Prb. l. k. 4 105—— Preuss. Friedyd'or„ 9 58½—599 2 Illis, 88 C. ILN-Awer. I 6% St. I. K. 1882 79 d. doll, f. 10 Stekl„ 9 558 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 85 20e e,„ 4/½% Leyr. Ostbahn 1.8 G.% iv. C. P.& B 2. fr. A 28 kr. 30½ P. 2 Engl. Soxereigus. 1 548 50% sächsische Pfandbr. b. R. 93% P. 5% Tosc. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 47 P. 12 Russ. Iiuperiales— 9 48—50 30% Oeésterr./-Eisenb.-Prior. 53½ G. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 74 G. 2 Gold pr. Zoll- PF.„—— 60% Oest. Sün St. u. Lomb. E. B. 96½ P. 1 50 do. neueste Emiss./ 73½ P. I Hchh. Silb. pr. Z. PT.—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43 ½ v. U 4½% Hess. Ludwiesn-Prior. 94½ G 8 Preuss. Kassenscll..„ 4% 45½ 125 Wiener Wechsel- Cours 104 ¼ G. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupous- Zahlungen u. 8. W. Dollars in Gold 2 5* . Lindheimer in Friedberg. Gemeinde von mild bewillige⸗ Belreffe benachbar Ortsvors an Bethe . hiermit z. Matilde ———— Hess Regitrung J. Publ Hanbelovere und Schissn II. Dien dengog haben sallchtamte Lehrer an trangelsch zweite 85 Schullehrer dem, g isg nie iebu