a cberser (ohne Aupegerg — nt! ö esernde de def nt en so hätte agtt darum gtwiß des. let, so ant jeder Leser en. caͤfer. 1 eee e SGymnasiums zu Gießen 300 fl. bewilligt. Abonnenten, welche den 3 5 Anzeiger durch die Post beziehen, wollen baldigst machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. ihre Bestellung für das II. Halbjahr 1868. Samstag den 20. Juni. M 72. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. 0 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Bier f fentliche ß. Der Rechner der Mathildenstiftung, Herr Johannes Steinhäuser dahier, pfleggelder für Zöglinge der Anstalt Rücksicht hierauf werden die Großherzoglichen Tage sich zur Empfangnahme ihres Guthabens bei dem genannten Rechner dahier ei Friedberg den 17. Juni 1868. fuͤr das 1. Semester d. J. statt am 1. Juli wünscht bereits Bürgermeistereien angewiesen, die betreffenden wegen demnachstiger längerer Verhinderung die Montags, den 22. d. M., auszuzahlen. Mit Pflegeltern aufzufordern, an dem bezeichneten nzufinden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg J. B. d. K.: Kritzler, Kreis ⸗Assessor. Hessen. Darmstadt, 17. Juni. Zweite Kammer. Eine Anzahl Brennereibesitzer ersuchen mittelst Eingabe die Kammer um Verwendung beim Bundesrath in Betreff der bevorstehenden Regulirung der Brauntweinsteuer.— Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet eine Reihe von Anträgen, Straßenbauten betreffend. Abg. Wadsack beantragt die Erbauung einer Staats— straße von der preußischen Grenze bei Hattenrod über Grebenau und Undenhausen in die Staats- straße von Lauterbach nach Schlitz. Der Aus- schuß will zum Bau dieser Straße den betreffen den Gemeinden einen Staatszuschuß von 30,000 fl. gewähren. Wadsack weist auf das vorliegende Bedürfniß, den großen Holzreichthum der frag- lichen Gegend hin und bittet, da die Gemeinden zu stark belastet seien, die ganzen Kosten des fraglichen Baues auf die Staatskasse zu über⸗ nehmen. Nach kurzer Debatte, an der sich Kraft, Forstmeister Hoffmann und Goldmann betheiligen, fällt der Antrag des Abg. Wadsack mit allen gegen 6 Stimmen, während der Ausschußantrag zum Beschluß erboben wird.— Die Anträge der Abg. Keil und Huy auf Bau einer Chaussee von Fürth durch das sog. Schlier bacher Thal bis zur Kolmbacher Chaussee und einer Verbindungsstraße zwischen der Mörlenbach-Hirschhorner Staatsstraße und der Fürth ⸗Brensbacher Chaussee werden für diese Finanzperiode abgelehnt.— Dasselbe Schicksal hat der Antrag des Abg. Bindewald, den Bau einer Staatsstraße von Büdingen durch das Seementhal nach Birstein und Fortsetzung von da auf die Ortenberger Chaussee, doch erhält die Gemeinde Rinderbiegen für Brücken- und Straßen bau einen Zuschuß von 5000 fl. Seitz hatte die Fortsetzung der Provinzialstraße von Birkenau über Weinheim, Viernheim nach Lampertheim resp. Uebernahme der bestehenden Vieinalwege auf den Staat beantragt. Der Ausschuß schlägt Ablehnung vor, will aber der Gemeinde Viernheim für Her- stellung ihrer Vieinalwege 5000 fl. bewilligen. Nach kurzer Debatte lehnt die Kammer, welche es für überflüssig hält, der reichen Gemeinde Viernheim ein Geschenk zu machen, alle Anträge ab.— Es folgt Berathung der Anträge mehrerer Abgeordneten, die Erhöhung der Staatsbeiträge für die Realschulen zu Friedberg, Bingen, Alzey, Gießen, Michelstadt, Alsfeld und Offenbach. Nach längerer Debatte werden die Ausschuß— anträge, dahin gehend, einen Zuschuß bis zu je 900 fl. für die Schulen der sechs erstgenannten Städte zu bewilligen, angenommen, dagegen die Anträge K. J. Hoffmann's bezüglich Offenbachs abgelehnt. Weiter werden für Turnlehrer 5 ür Erbauung eines dritten Stockes auf das Schlaf⸗ haus des Schullehrerseminars zu Friedberg, sowie für einen Anbau an dasselbe werden 18,800 fl. bewilligt. — Wie verlautet habe der König von Preußen den Großherzog in Kenntniß gesetzt, daß er zur Feier der Enthüllung des Lutherdenkmals nach Worms kommen werde. Eine weitere Nachricht des„Fr. J.“ besagt, die beiden Monarchen würden in Mainz zusammentreffen um die Reise nach Worme gemeinschastlich zurückzulegen. Außer— dem erwartet man in Worms von fürstlichen Per- sonen den König von Württemberg und die Großherzoge von Baden und Weimar. — Ministerpräsident v. Dalwigk ist nebst Familie nach Riga abgereist. Sein Aufenthalt wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern.— Die„Hessischen Volksbl.“ erklären die Nachricht von der Ernennung des Geh. Raths Seitz zum Rath im Ministerium der Justiz für unbegründet. Herr Seitz komme zu Anfang des nächsten Monats nur für die Dauer der mehrwöchigen Ferien, welche die in Berlin zur Berathung einer Civil- prozeßordnung zusammengetretene Commission mache, hierher. — Das„Fr. Journ.“ bringt von hier fol⸗ gende Correspondenz: Nach einem dieser Tage mit der königl. preußischen Regierung abgeschlossenen Vertrage geht die Verwaltung der in das Groß- herzogthum Hessen fallenden Strecke der Main- Weserbahn vom nächsten Juli auschließlich auf Preußen über. Die Revenuen der Bahn verbleiben im Verhältniß der hessischen Bahnstrecke ungeschmaͤlert der großherzoglich hessischen Staatskasse. So viel wir hören hat die großherzogliche Regierung in die Bahnverwaltung nicht das Geringste mitzu- sprechen und selbst nicht einmal eine Controle der finanziellen Ergebnisse verlangt. Die seitherigen Direktionen in Gießen und Frankfurt werden auf gelöst und die definitive Organisation der Ver- waltung nach altpreußischem Muster dürfte in aller Kürze schon in's Leben treten. Ob wegen der in die Gemarkung Dortelweil fallenden Bahn- strecke, die früher der freien Stadt Frankfurt gehörte, besondere Stipulationen im Vertrage vorgesehen worden sind, haben wir des genaueren nicht ermitteln können. Dagegen können wir aus guter Quelle noch mittheilen, daß die obwaltenden Schwierigkeiten wegen des Baues und des An— schlusses der Gießen-Gelnhäuser an die Hanau⸗ Behraer Bahn, sowie die Welterführung der erst genannten Linie nach Lohr zum Anschluß an die bayerische Westbahn in dem Staatsvertrage be— glichen worden sind. — Durch Entschließung vom 13. ds. Mts. geruhte S. K. H. der Großherzog zu ernennen: mann Becker, unter Verleihung des Titels Proviantmeister und Ertheilung des Charakters als Major, zum Controleur: den Oberquartier- meister Grönrich, zu Assistenten: vie Quartier⸗ meister Wiegand und Badensohn; b. bei dem Montirungsdepot: zum Rendanten: den Stabsquartiermeister Kressel, zum Assistenten: den Quartiermeister Zimmerz c. bei der Gar⸗ nisonsverwaltung Darmstadt: zum Garnisonsver⸗ waltungsinspector: den Oberquartiermstr. Korwan, zum Assistenten: den Quartiermeister Faust; d. bei der Divisions-Intendantur: zum Vorstand: den Hauptmann Schimpff unter Ertheilung des Charakters als Major und die Erlaubniß die Uniform des seitherigen Regiments fortzutragen, zu Intendantur⸗Se'retären: den Rechnungspro⸗ bator Schaffner und den Quartierm. Ober- mann, zu Intendantur⸗Assistenten: die Quartier⸗ meister Meister und Frankz e. zu Zahlmeistern: beim 2. Jäger-Bat. den Quartiermeister Roth, beim 3. Inf. Regt. 2. Bat. den Oberquartier- meister Bauer, beim 4. Juf.⸗Regt. 2. Bat. den Quartiermeister Fadum. „Friedberg. Nach den Bestimmungen der Maß und Gewichts⸗Ordnung, welche der norddeutsche Reichstag in seiner Sitzung vom 13. Juli angenommen, gelten folgende Maße: A. Längenmaße. Die Einheit bildet das Meter oder der Stab. Der hundertste Theil des Meters heißt Centimeter oder Neuzoll. Der tausendste Theil des Meters heißt Millimeter oder Strich. Zehn Meter heißen ein Decameter oder Kette. Tausend Meter heißen ein Kilometer. B. Flächen⸗ maße. Die Einheit bildet das Quadratmeter (Quadratstab). Hundert Quadratmeter heißen das Ar. Zehntausend Quadratmeter heißen das Hectar. C. Körpermaße. Die Grundlage bildet das Kubikmeter. Die Einheit ist der tausendste Theil des Kubikmeters und heißt das Liter oder die Kanne. Das halbe Liter beißt ein Schoppen. Hundert Liter oder der zehnte Theil des Kubik- meters heißt ein Hectoliter oder Faß. Fünfzig Litres heißen ein Scheffel. Als Entfernungsmaß dient die Meile von 7500 Metern. Die Einheit des Gewichts bildet das Kilogramm(S 2 Pfd.). Es ist das Gewicht eines Litres destillirten Wassers bei + 4 Gr. des hunderttheiligen Thermometers. Das Kilogramm wird in 1000 Gramme getheilt, mit decimalen Unterabtheilungen. Zehn Gramme heißen ein Dekagramm oder Neuloth. Der zehnte Theil eines Grammes heißt ein Decigramm, der hundertste ein Centigramm, der tausendste ein Milligramm. Ein halbes Kilogramm heißt ein Pfund. 50 Kilogramm oder 100 Pfund heißen ein Centner. 1000 Kilogramm eder 2000 Pfund a. beim Proviantamt: zum Rendanten: den Haupt- heißen eine Tonne. Ein von diesem Gewichte abweichendes Meditinalgewicht findet nicht statt. Maße, Gewichte und Meß werkzeuge, welche von einer Aichungsstelle des Bundesgebietes geaicht und mit den vorschriftsmäßigen Stempelzeichen beglaubigt sind, dürfen im ganzen Umfange des Bundesgebiets im öffentlichen Verkehr angewendet werden. Diese Maß- und Gewichtsordnung tritt mit dem 1. Januar 1872 in Kraft. Die Lan⸗ desregierungen haben die Verhältnißzahlen für die Umrechnung der bisherigen Landesmaße und Gewichte in die neuen festzustellen und bekannt zu machen. Die Anwendung der dieser Maß⸗ und Gewichtsordnung entsprechenden Maße und Gewichte ist jedoch bereits vom 1. Januar 1870 an gestattet, in so fern die Betheiligten hierüber einig sind. Mainz. Die Strafcompagnie des königlich preußischen 11. Armeecorps, deren Standort in hiesiger Festung angeordnet worden ist, traf per Eisenbahn von Coblenz hier ein und wurde unter militärischer Escorte nach der Citadelle geführt, woselbst sie kasernirt wird. Preußen. Berlin, 16. Juni. Der Reichstag nahm das Bundesbeamten⸗Gesetz mit einem Zusatze, wonach die Execution gegen die Bundesdeamten bei Gemeindelasten fortfällt, in heutiger Sitzung an. Darauf wurde das die Beschränkung resp. Aufhebung der Spielbanken betreffende Gesetz genehmigt.— Es kam nun der Antrag Wiggers auf Beseitigung der Rechts- beschränkungen durch das Glaubensbekenntniß zur Verhandlung. Der Referent beantregt Speciali- sirung in: 1) Aufhebung der jüdisch⸗christlichen Ehebeschränkungen und 2) des Juden Eides. 3) Gleiche Berechtigung der Juden zur Bekleidung öffentlicher Aemter. Der Reichstag nahm den Antrag des Referenten an mit Ausnahme des ersten Punktes. — 17. Juni. Reichstag. Löwe interpellirt über den Schutz der Auswanderer. Delbrück verspricht die Vorlage eines hierauf bezüglichen Gesetzts für die nächste Session.— Bei Berathung des Marine⸗Etats erklärt der Vice⸗ Admiral Jachmann, die preußischen Panzerschiffe entsprächen allen Anforderungen und die Ausbildung der Offiziere stehe hinter der anderer Nationen nicht zurück. Ein von Bockum ⸗Dolffs eingebrachtes Amendement, die Combinirung des Kriegs- und Marineministeriums aufzuheben, wird abgelehnt. Die Einnahmen, die ordentlichen und außerordent⸗ lichen Ausgaben des Marineetats werden genehmigt. — In der Sitzung des Reichstages vom 17. ds. wurde ein Antrag des Abg. Grafen Bethusy⸗Huc angenommen, welcher die Einver⸗ leibung der Gesammtkosten für die auswärtige Vertretung des Bundes in den Bundeshaushalta- etat pro 1870 verlangt, dagegen der Antrag Krüger's(Hadersleben) auf Einsetzung einer provisorischen Steuercommission in Nordschleswig bis zur Regelung der dortigen Verhältnisse, ab; gelehnt. Schließlich erfolgte die Annahme des Bundesbudgets in zweiter Lesung des Gesetzes, betreffend die Bundesrechnungsbehörde, mit den Anträgen Twesten's. Der Lasker'sche Entwurf eines Gewerbegesetzes wird paragraphenweise an⸗ genommen, mit Ausnahme des F. 2. — 18. Juni. Reichstag. Duncker's Inter- pellation betreffs der Ausführung des Freizügig⸗ keitsgesetzes wird von Delbrück dahin beantwortet, daß dem Bundeskanzler nicht die Ausführung der Gesetze, sondern nur die Ueberwachung der Aus- führung derselben zustehe. Das Letztere geschehe und habe man über gegründete Beschwerden mit den Regierungen correspondirt. Man dürfe die persönliche Freizügigkeit nicht mit der gewerblichen verwechseln und müsse Niederlassung von Natura- lisation unterscheiden. Ob zum Zwecke der Na⸗ turalisation noch ein Auswanderungsconsens er— forderlich sei, wäre ein Gegenstand der Berathung. Hanau. Nach der„Hess. Volksztg.“ sind dem Handels- und Gewerbverein dahier direkte Nachrichten aus Berlin zugegangen, welche bestä— tigen, daß die Inangriffnahme des Baues einer Eisenbahn von Hanau nach Offenbach als bevorstehend zu betrachten sei. Die betreffenden Verhandlungen erfreuten sich eines befriedigenden Verlaufs und sei der Abschluß nunmehr mit Sicherheit zu erwarten. Die für die Bahn her— zustellende Brücke werde auch für Fußgänger passirbar gemacht werden, aber nicht für gewöhn— liches Frachtfuhrwerk, da hieraus ein Mehrkosten— aufwand von 157,000 Thalern entstehen würde. Weiter meldet dasselbe Blatt, daß eine Vorlage in Betreff der Friedberg⸗Hanauer Bahn dem Landtage in diesem Jahre leider nicht werde gemacht werden. Man scheint dort die Sache nicht für sehr eilig zu betrachten und vielmehr der Meinung zu sein, mit der Friedberg-Hanauer Bahn noch immer rascher fertig werden zu können, als es mit dem hessischen Projekte über Gelnhausen zu erwarten ist, auch wenn man dieser, den von der Stadt Hanau mit Recht befürchteten Vorsprung gewährt. Letztere Bahnlinie, die über Gelnhausen, hat allerdings sehr erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden und die Hanau⸗ Friedberger Bahn durchaus nicht. » Friedberg. Am 19. d. traf der preuß. General⸗ major von Wittich, interimistischer Divisionär des großh. Armeecorps dahier ein, um das hiesige Bataillon sowie die Localitäten desselben zu inspiciren. Die Besichtigung ging, wie man hört, bis ins Einzelne mit der größten Präcision und Strenge vor sich, so daß selbst mehrere Gewehr-Putzstöcke von vorschriftswidriger krummer Haltung des Herrn Generals Mißsallen erregt haben sollen. Es wäre sofort der Befehl ergangen, dieselben für die Folge ohne Weiteres aufzuhängen. Frankfurt. In hicsigen Blättern ist zu lesen: Dieser Tage kam hier ein Mann auf der Reise nach Amerika durch, welcher als junger Mensch in einer Rauferei aus Eifersucht seinen Widerpart erstochen und deßhalb zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war. Zwölf Jahre hatte er schon in Marienschloß gesessen, als ihm durch Begnadigung die Kerkerthüren geöffnet wurden. Wenige Stunden nach seiner Entlassung befand er sich hier in der Stadt. Daß der inzwischen zum Manne Herange⸗ reifte sich seiner Freiheit freute, redselig war, und sein Schicksal Allen erzählte, darf nicht Wunder nehmen, Staunen rief es jedoch hervor als der Betreffende mittheilte, er habe sich in den zwölf Jahren Zuchthaus 550 fl. erspart, die er von der Verwaltung ausbezahlt erhalten und nun zu! gütige Beitäge bittet seiner Auswanderung benutzt. Der Maun hatte die Wahr⸗ heit gesprochen, denn gerade wegen seiner musterhaften Führung war er begnadigt worden. Bensheim. Am Nachmittag des 17. d. brach dag ier Feuer aus, das so heftig um sich griff, daß in kurzer Zelt 6 Häuser in Flammen standen. Zwei derselben brannten nieder, die übrigen vier wurden jedoch gereitet. Aus Michelstadt wird berichtet: Der in der Schlacht bei Königgrätz durch einen Granatschuß sehr schwer am Kopf verwundete k. k. Oberst des 2. Kürassier⸗ Regiments Edgar Graf zu Erbach⸗Fürstenau hatte dieser Tage in Baden immer noch in Folge seiner Verwundung eine schmerzhafte Operalion zu bestehen. Ein großer, schon seit langen Monaten aus der bereits vernarbten Wunde hervorgewachsener Knochensplitter wurde ausgeschnutten, bei welcher Gelegenheit nebst mehreren Knochentheilen auch Splitter des Geschosses, ja sogar ein etwa zwei Zoll langes Stück Metall zum Vorschein kam, welches als Bestandtheil des Helmes erkannt wurde. Die Operation war sehr geschickt und glücklich. Mainz. In der letzten Zeit sind dahler falsche bayrische Zweiguldenstücke mit den Jahreszahlen 1850 und 1855, sowie falsche preußische Einthalerstücke mit den Jahreszahlen 1859 und 1860 ausgegeben worden. Sie sind gegossen wahrscheinlich in einer Form von Eyps oder Thon und sehr leicht daran zu erkennen, daß der Glanz matt, die Oberfläche porss, die Kante unegal und un⸗ auber und die Münzen im Gewicht zu leicht sind. Aus Reinhessen. Der„Rheinische Her.“ bringt die wunderliche Nachricht, Pfarrer Schlosser von Reichen⸗ bach, der Redacteur des strengorthodoren hessischen Kirchen ⸗ blattes habe dem Bischof Freiherrn v. Ketteler das An⸗ erbielen gemacht,„wenn die Jesuiten aus dem Lanbe enifernt würden: so wolle er dahin wirken, daß das Er⸗ scheinen des Gustav-Adolfs-Kalenders aufhöre und der Verein den mißliebigen Namen, Gustav Adolf gegen einen andern vertausche.“(77) — Zwei Junge unverheirathete Frauenzimmer in New⸗Pork sind eine sonderbare Weite eingegangen. Die⸗ jenige Dame, welche zuerst das Gewicht von 150 Pfund erreicht, ist Siegerin. Die eine der wettenden Damen nährt sich von sogenann'en Kaldaunen, Eiern und Sherry, die andere von Fischrogen und Chocolade. Schiffsnachricht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Posidampfschiff Allemania Capt. Bardua, welches am 3. Juni von Hamburg vis Sout⸗ hampton abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 22 Stunden wohlbehalten in New-York angekommen. Das Hamburger Postdampfschiff Cimdria Capt. Haack, trat am 17. Juni wiederum eine Reise via Southampton nach New⸗York an und hatte außer einer starken Brief⸗ und Packet⸗Post 550 Tons Ladung, 95 Passagiere in der Cajüte und das Zwischendeck ganz mit Passagieren besetzt. Das Bremer Posidampfschiff Bremen Capt. Neynaber, welches am 4. Juni New⸗York verließ, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 14 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselest die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 121 Passagiere und volle Ladung. Das Bremer Postdampfschiff Baltimore Capt. Vöckler, welches am 1. Juni Baltimore verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 15 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten ge⸗ landet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 115 Passagiere und volle Ladung. Für die Nordpol⸗ Expedition sind bis jetzt 25 fl. 55 kr. bei mir eingegangen. Einst⸗ weilen befsen Dank; Gabenverzeichniß später. Um weitere Dr. Matthias. Hofraithe⸗ und Güter⸗Versteigerung. 1355 Montag den 20. Juli t. J., Vormittags 9 Uhr, werden in hiesigem Rathhause die dem hiesigen Bürger Joseph Straus gehörenden, vormals Peter Lebeau'⸗ schen Immobilien, bestehend in einem sehr geräumigen Wohnpause mit Oeconomie⸗ Gebäuden in der Stadt und circa 20 Normalmorgen Ackerland und Wiesen in Friedberger Gemarkung öffentlich meistbietend varzellen⸗ weise versteigert. Das Verzeichniß der bttreffenden Güterstücke liegt bie zum Versieigerungs⸗Termine auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Friedberg den 30. Mai 1868. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Greßberzopliches Ortsgericht Friedberg o uc ar. Pferde ⸗Versteigerung. 1507 Montag den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird in der Reitercaserne zu Butzbach ein zum Reiter⸗ dienst untaugliches Remontepferd an den Meistbietenden öffentlich versteigert. Butzbach den 16. Juni 1868 Freiherr van der Hoop, Nilimeister und Schwadrons⸗ Chef. Hofraithe-Versteigerung. 1471 Montag den 22. Juni d. J, Vormittags 11 Ubr, soller in hiesigem Rathhause in Folge landgerichtlichen Auftrags die zur Concursmasse des Heinrich Wel ler dahier gehörenden Immobilien, nämlich Flur. Nr. Klftr. 1. 209.“ 27,7. Hofraithe in der Stadt, 1. 208. 68.8. Hofraum und Schlachthaus, 1. 207. 106,3. Grabgarten mit Kegelbahn, nochmals unter dem Anfügen öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden, daß dies die letzte Versteigerung ist und Nachgebole nicht mehr zugelassen werden. Friedberg den 12. Junt 1868. Großherzogliches Orisgericht Friedberg Fouc ar. 1060 Jeder Zahnsehmerz wird durch mein weltbeiühmtes Zahnmundwasser binnen 1 Minute ficher und schmerzlos vertrieben, worüber unzähltge Anerkennungen von den böchsten Personen zur Anficht vorllegen.— E. Hückstait in Berlin. Zu haben in Flaschen à 18 kr. und 36 kr. in Friedberg bei J. A. Windecker. 1496 In Frankfurt a. M. ist ein renommirtes Schmiede ⸗Geschäft zu bermlethen oder zu verkaufen. Näheres in der Expedition d. Bl. Holz⸗Versteigerung. 1508 Dienstag den 23. Juni l. J., Vormittags 10 Ubr, sollen im Walddistricte Jungfernwald und Propststämpfe 69 Stecken Eichen Schälprügelbolz, 4770 Stück„ Schälbolzwellen und 250 Eichen⸗Baumstützen öffentlich an den Meistbictenden versteigert werden. Der Anfang ist im Juygfernwald. Schloß Ilbenstadt den 13. Junk 1868. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Rentti daselbst Bernhardt. Schaafpferch-Versteigerung. 1528 Freitag den 26. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, werden in hiesigem Rathhause 10 bis 12 Schaaspferche öffentlich meistbietend versieigert. Friedberg den 19. Junt 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. Clacé- Handschuhe 1194 sowie n f d' Ecosse ꝛc. 1c. bel Friedrich neben der Post. a0 dec — „Asen — 8 S b 0 5 1 1 0 Edietal ladung. 1515 Zur Anmeldung von Ansprüchen aller Art und deren elwaiger Vorzugorechle an das, um ite. 35% kt. Eberschuldete, concursfällige Vermögen des Kaufmanns Wolf Maper(Firma Hirsch Maper Sohn) und dessen Frau, geb. Spier von hier, werden bei Meidung stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse die unbekannten Gläubiger auf Montag den 21. September d. J., Vormittags 8 Uhr, vor unterzeichneter Gerichtsstelle aufgefordert. Zugleich soll in diesem Termine, wenn kein Arrangement zu Stand kemmt, über die Masseverwaltung Beschluß gefaßt— wenn nötbig, wegen eines Contradietors ver- bandelt,— ein Massecurator definitiv bestellt, ein Gläubigerausschuß erwählt, der nicht erscheinende oder nicht gehörig legitimirte Gläubiger aber als den Be⸗ schlüssen der Majorität der erschienenen Gläubiger bei⸗ getreten angeseden werden. Dem flüchtig gewordenen, an unbekanntem Orte sic)h aufbaltenden Wolf Muper wird endlich zur An⸗ sechtung des von Großherzoglichem Hofgerichte der Provinz Oberhessen erlassenen Concurserkenntntsses und zur Wahrung seiner sonstigen Rechte eine Frist bis zum 15. August d. J. bestimmt, nach deren Ablauf er mit Einwendungen ausgeschlossen, im Uebrigen der für ihn zu bestellende Curator als zu den Handlungen an seiner Statt legitimirt erachtet wird. Buß bach den 8. Junt 1868. Großberzogliches Landgericht Bußbach Dr. Gilmer, Fresentus, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Bekanntmachung betreffend: Holzversteigerung in der Oberförsterei Ober- Rosbach. 1513 Freitag den 26. d. M., Morgens 8 Ubr beginnend, gelangen in dem Westerfeld'schen Wald bei Ober⸗ Rosbach zur öffentlichen Versteigerung an die Meistbietenden: 6¼ Stecken Prügel, 11250 Wellen Reiser, 4 Wagen u. 2 Läste Tllerleiholz. Oder⸗Rosbach den 17. Junt 1868. Großherzogliche Obersötsterei Ober⸗Rosbach Bing mann. Heugras⸗Versteigerung. 1514 Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, joll das diesjährige Gemeindegras zu Heu von den Zaselochsenwlesen meifibietend versteigert werden. Ober⸗Wöllstadt den 17. Junt 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Wöllstadt Feuerbach. Arbeits ⸗Versteigerung. 1512 Samstag den 27. d. M., Vormittags 10 Ubr, sollen in der Wirehschaft der Frau Rosenbäckers Witiwe zu Steinfurth nachstebende Arbeiten zu fertigen, einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. geschälte Eichen. In die Mathildenstiftskasse zu Friedberg können jeden Mittwoch, Vormittags, Kapitalien zu 4% Zinsen eingelegt werden. 1473 Wichtig für Vierbrauereibesitzer. ** 1 77 1 Nur was ächt ist, bewährt sich. 1376 Schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Scherkblere werden längstens in 24 Stunden durch ein unschädliches Mittel, unter Garantte, glanzbell, fein moufssirend und schmockhaft wieder bergegellt. Bei Bestellung ditte um genaue Angabe der Zahl der Faͤsser und des Maaßinhalts jedes einzelnen Fasses. Versen⸗ dungen nebme der Kürze wegen nach. Einsendung von einer Flasche des kranken Bieres ware erwünscht. frankiren. Nähere Aukanft erthellt Musterstndung, sowie Briefe bitte zu August Sigerist, Mengen(Württemberg). Amtliche Urkunde. Dem Kaufmann und Fabrikanten Herrn August Sigerlst ven hier wird biermit bezeugt, daß derselbe der unterztichneten Stelle über 10,895 Stück Zeugnisse, autbentische Schriftstücke, von Anbeginn selnes Geschäfts bis beute vorgelegt hat. Mengen den 3. April 1867. (L. 8.) Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz. 180 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am fichersten bei fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg wirkt, wie z. B. kei Rheumatismus, Gicht, Dämorrholden, Herzklopfen, Magen⸗ beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkelt, Schärfe, Schwindel, Sodbrennen, Blähungen, Spannung, Zahnweh, Nervenschwäche, Durch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkrankhett, Hasten, nervöses Kopfweh, Asthma, Auszebrung im Entstehen, Körperschwäche. Schlaflosig keit, Bleichsucht und andern welblichen Krankheiten 1c. ꝛc., sowie bei Kinderkrankheiten zartesten Alters, wird allen Leidenden auf das Wärmae empfohlen. Auf Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz geheilten Personen die außerordentliche Wükung dieses Heilmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Befsitze des Unterzeichneten find, nachgewiesen werden. Diese Ehrlich's Blutreinigungs Essenz; ist in Origtral-Fiaschen à fl. I. 43 kr. oder Thlr. 1.— Sgr. 1 1. 5 0 2 7 N 33„ 17 67— 10 7 nur allein ächt zu haben in Commission bei * 9 2 2 Fr. Hilbrechii in Friedberg. Briefe werden nur franco angenommen und dei Versendungen der Betrag unter billigster Be⸗ rechnung der Verpackung nachgenommen. Stodischultbeißen Amt: Kopp. 1 1. mit Gebrauchs⸗Anwelsung Geschäfts⸗ Verlegung. 1481 Ich beehre mich hierdurch anzuzeigen, daß sich mein Bank⸗ und Wechselgeschäft von heute an in dem von mir erkauften vormals Bendheim'schen Hause, Eck der Nheinstraße und des Louisenplatzes, kr. 1) Schlo belt(el a 5 neben der Traube, Parterre befindet. 5 a g. N 5.„ 62— i Ich fühle mich gedrungen bei dieser Veranlassung, für das mir, während meiner bis⸗ 2) Steinhauerarbelt 34— herigen Geschäftsthätigkeit, in so sehr reichem Maße geschenkte Vertrauen auf's wärmste zu 3 1 5— danken, und werde ich bemüht sein mir dasselbe auch ferner durch die strengste Gewissenhaftigkeit ) Lesern von Kalk 2 30 fund Reellität zu erhalten. Ferdinand Sander, 3 1. 3 5 5 30 Darmstadt den 15. Juni 1868. vormals A. Messel. Gambach am 17. Junt 1868. N f 7 S gde, 8 Stollwerck sche Bezirks ⸗Bauaufseher. 7 0 2 2 A N 5e-Verfeigerung Brust- Bonbons 1525 Mittwoch den 24. d. M., Morgens 9 Uhr, wird im Ober⸗Rosbacher Gemeindewald, Diflrikt Salzberg, nachstehendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: 197 Stecken geschältes Eichen⸗Scheid holz, 00„ Prügelbolz, 2465 Wellen 5„ Reisholz, 38 Läste 0„ Allerleiholz. Ober⸗ Rosbach am 18. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Ros bach Blecher. 1516 wiederholt preisgekröur auf der Welt-Ausstellung in Paris 1867, in bekannter Güte und Vorzügichkeit bringen in empfehlende Erinnerung die Depöls in Friedberg bei Wilhelm Fertsch, in Assenheim bei Berstadt bei Che. Eichelmann Sohn, in Nauheim bei Ph. Jae. Weiß. 1500 Ein zum Bäckergeschäft Luft hadender Jun ze kann unter guten Bedingungen in die Lehre teien bel Jacob Heil in Butz b a ch. Carl Bauer, in Roggenmehl Holz ⸗Versteigerung. 1522 Otenstag den 23. d. M., Vormittags 9 Ubr,— ö Daubitz, kommen im Gemeindewald Ockstadt, Schlag Nr. XV nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung, als: Stecken Eichen⸗Scheidholz, 4 1 7 Prügelholz, Schälholz, 535 Stück„ Wellen, ö 33„ Eichen-Birken⸗Wellen, 1 Wagen 19 Läste Allerleibolz und 3 Eichen⸗Stämme, 52 Kubik⸗Fuß haltend. 9 Zusammenkunft ist im Schlag nächst den Mainzer hecken. Ockstadt den 18. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröninger. bet K. Friedrich neben der Post. 2525 908 bei Gebrüder Löb. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr., bei Bindernagel& Schimpf. Arahische-Gumml- Kugeln von W. Stuppel in Alpirsbach, 1105 ein Linderungsmittel bei Husten, Lungenkatarrh. Heiserkeu, Engbrüfligkeit und ahnlichen Brastleiden. Die⸗ selben sind ftets vorrätbig die ¼ Schachtel zu 14 kr., die ½ Schachtel zu 7 kr. in Friedberg bet J. A. Windecker. Ein gesitteter junger Mensch 1526 kaun unter annehmbaren Bedingungen als Schrift⸗ setzer in die Lehre treten, Kost und Logis im Hause bel Kohler& Teller, Buchdruckerel in Offenbach a. M. 974 Liqueur zur Erzielung und Erbaltung kör perlichen Woblbefindens fabrieirt vom Apotbeker N. F. Daubitz, Berlin, Charlotltenstraße 19, prämiirt durch die Jury der Pariser Welt-⸗Ausstellung im Jabre 5 1807 ist zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenbeim bei Carl Bauer. Uu Matjes-Häringe! 1305 bei W. Fertsch. Herrenkragen Ossenheimer Wäldchen. 1519 Sonntag den 21. d. M. findet bei Harmonie 15 1 das Kirschenfest statt, wozu freundlichst einladet V. Korndörfer. Bäckerei Strauß. 1527 Es ist in jungster Zeit bei einem allzugroßer Audrange von Leuten, die Brod ver⸗ langten, öfters vorgekommen, daß ich Vielen entweder gar nicht genügen, oder nur mit feischem eben aus dem Ofen gehobenen Brode dienen konnte. Dieses veranlaßte mich mein Hilssrersonal zu vermehren, die Bäckerei ununterbrochen Tag wie Nacht in Betrieb zu halten, so daß ich jetzt im Stande bin, einem weit ausgedehnteren Bedarf entsprechen und versichern zn lönnen, daß es von jetzt an kaum mehr vorkommen dürfte, irgend Jemand unbefriedigt weggehen zu lassen, was zur gefälligen Berücksichtigung hiermit veröffentlicht Friedberg Löb Strauß. Pon heute an Erste Sorte Brod 16 kr. Zweite Sorte Brod 14 kr. Vorschuß⸗ und Credit Verein. 1510 Wir bringen hiermit zur oͤffentlichen Keuntniß, daß die täglichen Geschäftsstunden nunmehr auf Vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt worden sind. Friedberg den 16. Juni 1868. Der Vorstand. Glaccõ⸗ Handschuh werden wie neu und geruchlos gewaschen und auf's Schönste in allen Farben gefarbt. Muster liegen zur gefälligen Ansicht offen bei Herrn C. Diehl, Agentur der Kunst⸗Färberei und Wascherei von 3 J. Küchel zu Homburg v. Hohe. Zum neuen Dielhof in Friedberg. Alle Sorten Dielen, Thonröhren, Platten ꝛc. ꝛc. Eduard Ruths. 1517 zu außergewöhnlich billigen Preisen bei Die Dampf⸗ g 1 und Aer wagen Fabrik 1249 von Franz Stollwerck, Hoflieferant in Cöln, beehrt sich ihre auf der jüngsten Pariser Weltausstellung wiederholt preisgekrönten Fabrikate ergebenst zu empfehlen. Sämmiliche Waaren werden aus den besten Roh produkten ohne jedes fremdartige Surrogat bereitet, wofür die Fabrik jedem Consumenten und Chemiker gegenüber Garantie üdernimmt. Sämmlliche Tafel⸗Chocoladen haben volles Zollgewicht, sind versiegelt und tragen Preis und obige Tabrikmarke, worauf Käufer zu achten belieben. Man findet die courantesten Sorten auf Lager in Friedberg bei Wilb. Fertsch, in Hungen bei A. Buch, in Nauheim bei Ph. Jace. Weiß. en gros Papier Tue-Mouches en detal Fliegen-Cod 1336 beste Sorte arsenikfreies Fliegenpapier in Quartölättern mit Gebrauchsanweisung in 4 Sprachen allein ächt in der Papeterie Küsler, 7 gr. Eschenheimer-Straße in Frankfurt a. JJC. 1520 Den wegen seines unschätzbaren Werthes als Heumittel allseitig anerkannten 3 Dr. med. Hoffmann'schen weißen Kräuter-Brust⸗Syrup empfiehlt in Flaschen zu à 1 fl. 43 kr., 32 kr. und 26 kr. J. A. Windecker 251 in„ . Sd Kirschenfest zu Ocstadt 1521 Nächsten Sonntag den 21. Juni Harmonle⸗ und Tanzmufik, wozu ergebenst e Karl Hermes. Tanz ⸗ Unterricht. 1523 Mit dem ersten Juli, Abends 5 Uhr, begiunt im Hölel zu den drei Schwertern mein Tenz⸗Unterricht, zu welchem ich mit empfohlen halte. Anmeldungen bitte güttgst in genanutem Hötel machen zu wollen. Friedberg im Junt 1868. H. Moseler, Tanzlehrer. Ein kleine Wohnung 1192 in meinem Hinterhause ist zu vermiethen. Auch kann eine Werkstätte dazu gegeben werden. Jos. Hoffmann. Süße Orangen! 1306 Citronen, Vanille, Chinesischer Thee, Krachmandeln und Tafelrosinen bei W. Fertsch. Emser Pastillen seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der ide Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ rätbig in Friedberg bei Prr. Hofapotheker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Paftillen werden nur in etikettirten Schachteln versand: Königliche Jrunnenverwaltung zu Bad Ems. Strohhüte und Sonnenschirme 1124 in großer e zu den billigsten Preisen bet Geschwister Schloß. Tüchtige Herrenschneider, 1524 mit gutem Atteste verseben, können dauernde Beschäftigung erhalten dei M. Scheuer in Frauk⸗ furt a. M., Ecke der Allerheiligengasse und Fahrgasse. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorrätbig Neuster Caschen. Aahtplan für die Mittel Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. Main ⸗Weser⸗ Bahn. Fahrplan vom 14. Juni 1868. Abgang ven Friedberg nach at nach 1 570 2 00 15 1 10 1011 17 12³5⁵ 5 4 65 85 239 0 8 9³⁸ 118 » Schnellzüge 1. und 2. Klasse.—' Schnellzüg 1., 2. und 3. Klasse. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 21. Juni 1868. Evangelische Gꝛmeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Fabricius. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Sch wa be. Nachmittags; Herr Candidat Helm. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 25.) d. der