egerel rarkutt u. u. Frank- — 0 ———— M 150. ssen. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Znutelligenzblatl. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samügg. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Gesetz über die oetsbürgerliche Niederlassung und Verehelichung vom 25. Juli l. J. Friebberg den 10. Dezember 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf den Schlußsatz des Ihnen in unserm Amtsblatt Nr. 4 vom 11. Dezember d. J. mitgetheilten Ausschreibens Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 31. August d. J. theilen wir Ihnen nachstehend in Abdruck das weitere Ausschreiben gedachter höchster Stelle vom 30. v. M. zu Nr. M. d. J. 12,703 zur Kenntnißnahme und Ihrem Bemessen mit. Trapp. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Mit Bezug auf den vorletzten Absatz unseres Ausschreibens rubricirten Betreffs boom 31. August l. J. (Nr. 11 des Amtsblatts) eröffnen wir Ihnen zur Berichtigung des darin Bemerkten, daß die zur Dispositton der Truppentheile Beurlaubten, sowie die zur Dispo— sition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften, wie die übrigen Mannschaften des Beurlaubteustandes rücksichtlich ihren Verheirathung Beschränkungen nicht unterworfen sind, sich mithin ohne Genehmigung ihrer vorgesetzten Commandeurs verheirathen dürfen. Sie wollen hiervon die Großherzoglichen Bürgermeistereien, beziehungsweise die Rabbiner zu ihrem Bemessen in Kenntniß setzen. n Hallwachs. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 63 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Arzneimitteltaxe für das Großberzogthum betr. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Vernichtung von eingezogenen Grund— rentenscheinen betr. III. Bekanntmachung Gr. Oberconsistoriums über die Ergebnisse der Verwaltung des allgemeinen evaugelischen Kirchensonds vom Jahre 1867. IV. Bekauutmachung der Gr. Commission für Post⸗ Angelegenheiten, den Personengeldiarif auf dem Fulda— Schlitzer Personenpostcourse betressend. V. Ertheilung von Erfindungspatenten. S. K. H. der Großherzog haben auf deßfallsiges Nachsuchen folgende Erfindungepatente allergnädigst zu ertheilen geruht: am 14. Nov. den Maschinenfabrikanten Joseph und Johann Hampel in Dresden auf die durch Zeichnung und Beschtei— dung näher erläuterte Construction eines Maisch- und Kühl Apparats,— am 19. Nov. dem Fabrikanten Carl Forster jun. in Augsburg auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construktion eines Apparats zur Verhinderung der Kesselsteinbildung bei Dampftesseln, — dem Auguste Ponsard und Frangois Eugene Boyenval in Paris auf das durch Zeichnung näher erläuterte Ver⸗ sahren zur Fabrikation von Gußeisen, Schmiedeeisen und Stahl,— der Witiwe Josephine Clermontell in Paris auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläu— terte Consituktion eines Apparats zum Ausolaugen von Stroh, Heu u. s. w. mittelst Dampf und zum Zweck der Papierfabrikation,— dem Desiders Dupuis in Paris auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construktion von Röhren-Dampfkesseln— und den Fa— brikanten Giffhorn und Avenarius in Gau-Algesheim auf die durch Zeichnung und Modell näher erläuterte Vor⸗ richtung zum Lacken von Flaschen u. s. w., sämmtlichen für die nächsten fünf Jahre und unter dem ausdrücklichen Vorbehalte, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits schon früher bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll. VI. Dienst nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. Nov. dem evangelischen Pfarrer zu Gonterskirchen Gombel die evangel. Pfarrstelle zu Dubenhofen— und dem cvangel. Pfarrer zu Volkarts⸗ hain Frank die evangel. Pfarrstelle zu Ober⸗Lais zu über⸗ tragen;— am W. Nov. den von dem Freiherrn von Leonhardi auf die evangel. Pfarrstelle zu Klein-Karben präsenirten Lehrer an der Stabtmädchenschule zu Darm⸗ stadt Mitprediger Kalbhenn für diese Stelle zu bestätigen; — am 30 Nov. den Protocollisten und Registraturgehülsen bei der Ober⸗Steuer⸗Direktion Wilh. Jost zum Sekretär bei dieser Behörde mit dem Amtstitel„Ober ⸗Steuer⸗ Sekretär“,— am 2. Dezembec den Regierungs-Accessisten Schönfeld aus Wöllstein zun Krelsassessor zu ernennen. VII. Charakterertheilungen. S. K. H. der Großberzog haben allergnädigst geruht: am 28. Nov. dem Rath bei der Ober-⸗Medicinal-Direktion Dr. Küchler den Charakter als„Geheimer Ober-Mebicinalrath“,— dem als Sta— lionscontroleur des Zollvereins verwendeten Hauptzollamts⸗ Coutrolcur Nuckelshausen in Harburg den Charalter als Zoll-Inspeklor— und dem Schubmachermeister Wilhelm Müller 1. zu Darmstadt den Charakter als Hosschuh⸗ macher zu verleihen. 79 VIII. Concurrenz für: die zweite evangel. Pfarrstelle zu Ossenbach mit einem Gehalte von 1421 fl. 51 kr.; dem Herrn Fürsten zu Isenburg-Virstein steht das Prä⸗ seniatlonsrecht zu dieser Stelle zu;— die erste evangel. Schulstelle zu Beuern mit einem Gehalte don 476 fl., wovon jedoch vorerst eine Abgabe von 50 fl. zu entrichten ist, nebst einer Vergütung für Heizung des Schullokals von 24 fl.;— die evengel. Pfarrstelle zu Appenheim mit einem Gehalte von 1356 fl. 39 kr.;— die evangelische Schulstelle zu Ober-Schmitten mit einem jährlichen Ge— halte von 300 fl., nebst einer Vergütung ven 10 fl. 48 kr. für Heizung des Schullokals;— die evangel. Schulstelle zu Wintersheim mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl., nebst ciner Vergütung von 30 fl. für Heizung des Schullokale. — Beide Kammern der Stände haben sich am Dienstag auf unbestimmte Zeit vertagt. Preußen. Berlin. In der Bundesraths— sitzung machte das Präsidium eine Vorlage, be— treffend den Abschluß einer Uebereinkunft mit Baden wegen Ableistung der Militärdienstpflicht badischer Staatsangehöriger im Bundesgebiet und umgekehrt. — Im Abgeordnetenbause lehnte der Minister- Präsident Graf Bismarck die Beantwoctung der Interpellation Löwe's betreffend die Cartellcon— vention mit Rußland ab. — In der Sitzung des Herrenhauses erklärte der Minister Graf Bismarck bezüglich des Antrags des Abg. Guerard(Redefreiheit): er werde für den Antrag stimmen, obgleich dieser gegen seine Ueberzeugung sei. Allein er halte sich als Minister eines constitutionellen Staates nicht berechtigt, die eigene Ueberzeugung festzuhalten, sondern für ver- pflichtet zur Herbeiführung der Uebereinstimmung der gesetzgebenden Gewalten, sofern dies ohne praktische nachtheilige Folgen möglich sei. Der Antrag wurde mit 75 gegen 3 Stimmen verworfen. — Man meldet der„Weserztg.“ aus Berlin: Es bestätigt sich, daß die Großmächte überein- gekommen sind, auch nach Ablauf der in der tür⸗— kischen Sommation gesetzten Frist, den Ausbruch von Feindseligkeiten zwischen der Türkei und Griechenland zu verhindern. Uebrigens sind sämmtliche Forderungen der Türkei von Seiten Preußens sowohl als der Westmächte und Oester- reichs in Athen unterstützt worden. Sonderburg. Von Berlin ist der Befehl zum permanenten Ausbau der Besestigungen von Sonderburg und Düppel eingetroffen. Kassel. Nach der„Kass. Ztg.“ ist es jetzt entschieden, daß die Regierungsbezirke Kassel und Wiesbaden zu einem Ober-Präsidialbezirke ver— einigt bleiben, welcher fortan den Namen„Pro- vinz Hessen⸗Nassau“ führt. Wiesbaden. Mit dem 1. k. M. treten, wie die„Mittelrhein. Ztg.“ meldet, die gesteiger— ten Ansorderungen für die wissenschaftliche Qua— lisication der einjährig Freiwilligen in Kraft, worüber die betreffenden Prüfungs Commissionen in den einzelnen Bezirken das Erforderliche bekannt zu machen veranlaßt worden sind. — Nach dem„Rh. Kur.“ hat der König durch Ordre vom 7. vor. Mts. allen denjenigen Personen, gegen welche auf Grund der früheren (hessischen und nassauischen) Strafgesetzgebung eine Strafschärfung durch Kostbeschränkung rechts- kräftig erkannt worden ist, diese Schärfung für die Folgezeit erlasseu. Bremen. Der„Weserzeitung“ schreiht man aus Berlin: Die Vertreter Englands und Frank— reichs in Wien seien beauftragt, der österreichischen Regierung Vorstellungen zu machen, über die Ge— fahren, welche ihr Verhalten im Orient für den europäischen Frieden hervorrufe. Im Zusammen⸗ hange damit stehe die Abberufung des österreichi— schen Botschafters in Konstantinopel. Bayern. München. Das Staatsmini⸗ sterium des Innern hat im Auftrag des Königs an die Kammern der Abgeordneten einen Gesetz— entwurf gelangen lassen, nach welchem die bisherige Landwehr(Bürgerwehr) nicht am 1. Jan. 1869, sondern am 1. Januar 1870 außer Wirksamkeit treten soll. — Nachdem in einem Ministerrathe die Reor-⸗ ganisation der Reichsrathskammer beschlossen wor— den, wurde dem Ministerium des Innern anheim- gestellt, ein bezügliches Gesetz auszuarbeiten. Das Land hofft, daß durch das neue Gesetz die In— telligenz und nicht wieder ausschließlich der Besitz protegirt werde und in der Reichsrathskammer ausreichende Vertretung finde. Aus der Pfalz. In Kaiserslautern con- stituirte sich ein Verein der„deulschen Volkspartei“ für die Pfalz und beschlos zugleich, in seiner nächsten ordentlichen Sitzung die Frage des all- gemeinen Stimmrechts zu verhandeln, resp. eine Eingabe bezüglich desselben an den Landtag zu richten. Würtemberg. Stuttgart. In der zweiten Kammer kam eine Interpellation von Pfeiffer an den Minister des Auswärtigen ein: 1) ob eine Vereinbarung über die Besetzung und Armirung der Festung Ulm mit Bayern getroffen worden sei und 2) eb die Kammer einer Mit- theilung hierüber entgegensehen dürfe? — In der Kammer der Abgeordneten rügte der Abg. Pfeiffer die Art und Weise, wie das letzte 4½ prozentige Anlehen von 10 Millionen zu Eisenbahnanlehen mit dem Bankhause Roth— schilo und unter besonderer Begünstigung desselben zum Nachtheil des Publikums und des Staates abgeschlossen worden. 8 Baden. Karlsruhe. Von Seiten der — — — — — E- 1 9 1 e e .— — 1 1 ö N 0 1. Offiziösen ist man bemüht, den Gedanken an Einberufung eines außerordentlichen Landtags als nicht gut ausführbar darzustellen, da es an Vor- lagen fehle ic. Wie verlautet, verstehen die Offenburger die Ausführung dieses Gedankens so, daß auf dem außerordentlichen Landtage ein neues Wahlgesetz vereinbart, dann der Landtag aufgelöst und ein neuer nach dem erst noch zu vereinbarenden Wahlgesetze gebildeter berufen würde. In Lahr wurde an den Gemeinderath und Bürgerausschuß eine mit 572 Unterschriften ver⸗ sehene Petition gerichtet des Inhalts, ee möge dem Ministerialrath Kiefer in Betracht seiner Ver⸗ dienste um das Wohl des Volkes und seiner Haltung in der letzten Zeit das Ehrenbürgerrecht von Lahr verlichen werden. Gleichzeitig ging an Herrn Kiefer eine von 702 Unterschriften begleitete Vertrauensadresse ab. Oesterreich. Wien. Das„Wiener tele⸗ graphische Correspondenzbureau“ meldet: Athen, 14. Dec.(Aus griechischer Quelle.) Die Re- gierung wies die türkischen Forderungen zurück. Hier und in den Provinzen finden enthusiastische Demonstrationen zu Gunsten des Krieges statt Petropolaci ist mit 1000 Freiwilligen in Kandia gelandet. — Das Abgeordnetenhaus nahm ein Gesetz an, wodurch der Regierung die Forterhebung der Steuern zur Bestreitung des Staatsaufwandes bis Ende März 1869 bewilligt wird. — Oiesterreich ist von Erdbeben und Hungers noth bedroht! So versichert wenigstens der be— rühmte Jesuitenprediger Graf Klinkowström. Von der Kanzel der Universitätskirche verkündigte er am letzten Sonntag einem hohen Adel und einem gläubigen Publikum, daß wegen der vielen Sünden gegen das Concordat und andere Gesetze der heiligen katholischen Kirche die genannten Züchti— gungen unausbleiblich seien, wenn nicht bald eine Bekehrung erfolge. Frankreich. Paris. Dae Journal„Le Public“ bringt ein Telegramm von Athen, nach welchem der König zur Versöhnung mit der Türkei einen Cabinetswechsel vornehmen würde. Man fürchtet eine öffentliche Manifestation zu Gunsten des Cabinets. — Man liest in der„Gazette de France“: „Wir erfahren, daß auf die Nachricht von dem Aufstande von Cadix die der Sache der Königin Isabella ergebenen Männer durch den Telegraphen hierher berufen worden sind. Wenn wir gut unterrichtet sind, so sind gegenrevolutionäre Emeuten, welche sich auf die Armee stützen sollten, beschlossen worden. Gewiß ist, daß der General Pezuela Paris am 11. verlassen hat.“ Großbritannien. Die vergangene Woche mit ihren Stürmen hat die Liste der Schiffbrüche wieder um 85 vermehrt, so daß ihrer für das laufende Jahr im Ganzen 3269 gemeldet sind. — Eine Klage auf Entschädigung, welche im Interesse dreier unmündigen, durch das große Eisenbahnunglück in Wales ihres Vaters beraubten Kinder gegen die betreffende Eisenbahngesellschaft eingeleitet war, ist am verwichenen Sonnabend zu Gunsten der Kläger entschieden worden. Die Gesellschaft wurde zur Zahlung von 4350 L. verurtheilt. Spanien. Madrid. Wie telegraphisch gemeldet wird, enthielt die amtliche Zeitung von Madrid solgende Mittheilung: Die Regierung vernimmt, daß der Herzog von Montpensier, in dem Wunsche, der spanischen Revolution seinen Beistand zu leihen, Lissabon verlassen und dem General Caballero seinen Degen angeboten hat. Die Regierung hat folgendes Telegramm an den General Caballero de Rodas erlassen: Madrid, 12. Dezember. Die Regierung erfährt, daß der Herzog v. Montpensier nach Cadix kommt, um sich dem Obergeneral zur Verfügung zu stellen. Die Regierung achiet die Absichten des Herzogs; aber da dieser Schritt in einem politischen Sinne ausgelegt werden kann, welcher die Situation noch verschlimmern würde, so werden Sie ihn im Namen der Regierung auffordern, nach Portugal zurückzukehren. Zu diesem Zweck werden Sie ihm 7 Schiff und alles sonst Röthige zur Verfügung ellen. — Die Nachricht von einem republikanischen Aufstande in Valencia scheint unbegründet. Um so berechtigter sind die Befürchtungen, die sich von den Agitationen der carlistischen und neuerdings auch der isabellinischen Agitation her⸗ leiten. Die Auswanderung des Landvolks und der Bevölkerung der kleineren Städte nach Bayonne ist im Steigen begriffen; dort empfangen sie von den Agenten der Exkönigin Geld und Waffen, und Alles deutet darauf hin, daß eine Compli⸗ cation von dieser Seite nahe bevorsteht. — Was die Ereignisse von Ca dix betrifft, so scheint sich nach und nach herauszustellen, daß die Emeute ursprünglich nicht auf diese Stadt localisirt werden sollte, sondern einem wohldurch— dachten Plan zufolge die ganze Provinz ergriffen haben würde, wenn nicht die Gouverneure durch eine unerwartete Energie die Bewegung im Keime erstickt hätten. — Die Finanzfrage beschäftigt inzwischen die Regierungspresse nicht minder, als der Bürgerkrieg im Süden. Dazu kommen fatale Entdeckungen, wie man sie der„Nacion“ zufolge in einigen Provinzen des Ostens gemacht hat: Persönlich— keiten, die ihrerzeit in Isabella's unmittelbarsten Nähe gesehen wurden, treiben sich in Dörfern und Städten umher und verfahren sehr splendid mit ihrem Gelde. — Man hört von geheimen Versammlungen inmitten der Hauptstadt; man findet verdächtige Briefe und andere Indieien, die einer blutigen Katastrophe vorauszugehen pflegen: kurz, die gegenwärtige Constellation hat etwas Drückendes und Trostloses und die provisorische Regierung liegt in der That nicht auf Rosen. — Andere Nachrichten aus Madrid lauten: Die Regierung gab in London und Paris An— weisung, die halbjährlichen Zinsen der Staats- schuld schon jetzt auszuzahlen. Die Stellung der Regierung hat sich durch die besonnene Beilegung des Cadixer Aufstandes sehr befestigt. Ruhe— störungen sind nicht zu befürchten, da alle Parteien einverstanden sind, die Entscheidung der Cortes abzuwarten.— Die Anleihezeichnungen wurden am 15. d. geschlossen, man erwartete einen Betrag von 500 Millionen.— Die Zeitungen melden die Ankunft eines reichen englischen Capitalisten, welcher den Ministern wichtige Finanzoperationen vorschlagen wolle. — In Cadix ist der normale Stand der Dinge wiederbergestellt. Die Familien, welche während des Waffenstillstands die Stadt verlassen haben, sind wieder zurückgekehrt. — Aus Sevilla wird gemeldet: Eine Com⸗ mission des republikanischen Comites von Sevilla hat sich vor einigen Tagen nach Cadix begeben, um Erhebungen über die wahren Gründe des Aufstandes zu pflegen. Sie hat constatirt, daß die Bewegung eine freiwillige gewesen und daß sie durch die Entwaffnung der Miliz von Puerto und durch den Befehl, auch die Miliz von Cadix zu entwaffnen, hervorgerufen worden war. Italien. Florenz. In der Deputirten- kammer kündigte Minister Menabrea an, daß die Regierung Schritte gethan habe, um die zwei vom päpstlichen Tribunal zum Tode Verurtheilten zu retten, und ein günstiges Resultat hoffe. Griechenland. Aus Athen meldet ein offizielles Telegramm: Der griechische Dampfer „Enosis“, von türkischen Schiffen verfolgt, wird vom Admiral Hobbart im Hafen von Syra blokirt. Türkei. Aus Konstantinopel sind sol⸗ gende wichtige telegraphische Nachrichten vom 16. Dez. eingetroffen: Eine aus 3 Fregatten und aus einem Aviso⸗Dampfer bestehende Escadre ist zur Verstärkung des von Hobbart Pascha be— fehligten Geschwaders abgegangen.— Es sind Verfügungen getroffen, wonach alle Griechen, welche von jetzt ab noch 14 Tage auf türkischem Gebiete verbleiben, als Unterthan der Pforte be⸗ trachtet werden sollen. Der griechische Gesandte hat heute seine Pässe erhalten und wird unverweilt abreisen. in Athen, in welchem derselbe die Verwerfung des Ultimatums durch Griechenland ankündigte, traf am Montag ein. Der Gesandte stand im Begriff abzureisen. Um die Abreise der Griechen zu er- leichtern, stellte ihnen die Pforte Dampfer zur Verfügung. Die griechische Panzerfregatte, welche den griechischen Gesandten an Bord nehmen soll, ist noch nicht eingetroffen. Die Pforte würde ihr die Erlaubniß, die Dardanellen zu passiren, verweigern K. Melbach. In den Gemeinden Melbach, Södel und Wölfersheim hat sich ein landwirthschaftliches Kränz⸗ chen constituirt, welches zu recht erfreulichen Erwartungen berechtigt. Jede der drei Gemeinden bildet eine besondere Section, deren Präsident der jeweilige Bürgermeister ist, mit zwei gewählten Vorstandsmitgliedern und einem Rechner. Die Sitzungen und Berathungen der Scctionen werden regelmäßig von 14 Tagen zu 14 Tagen in jeder Gemeinde gehalten und findet außerdem alle 4 Wochen eine Haupt⸗ versammlung der drei Sectionen statt. Landwirthschaft⸗ liche Besprechungen, der Austausch der Meinungen über gemachte Erfahrungen und die angestellten Versuche bilden den Gegenstand der meist interessanten Verhandlungen. Herr Lehrer Hahn von Södel, welcher den landwirth⸗ schaftlichen Lehrercursus in Darmstadt besucht hat, ist Secretär des Vereins. Jedes Mitglied zahlt einen monat⸗ lichen Beitrag, wofür landwiritschaftliche Zeitschriften und Bücher angeschafft werden. Es sind bis jetzt schon circa 90 Mitglieder beigetreten und hofft man, daß sich deren Zahl immer noch vermehren wird. Frankfurt. Ein Beweis für die augenblicklich berrschende Verdienstlosigkeit ist es, daß zu einer in den öffentlichen Blättern ausgeschriebenen Stelle für einen Aus⸗ laufer innerhalb 48 Stunden sich über 200 Personen meldeten. Darmstadt. Die Theaterverhältnisse der Residenz haben seit Wochen in mehreren hiesigen Blättern Veran⸗ lassung zu sehr gereizten Erörterungen gegeben, welche einerseits in der Main⸗Zeitung durch deren Mitarbeiter den Literaten Arthur Müller, anderseits in der Hess. Landes⸗ zeitung durch deren Redacteur Dr. Wilk geführt wurden. Schließlich ist es nun zwischen beiden Gegnern zu höchst bedauerlichen Thätlichketten gekommen, welcher sich Arthur Müller gegen Dr. Wilk in einem öffentlichen Locale schuldig machte. Der Letztere hat in Folge dessen den Schutz der Gerichte angerufen und Ersterer soll, im Be⸗ griffe nach Wien abzureisen, in Haft genommen worden sein. Seine Freigabe, hört man, sei mittlerweile gegen Leistung einer Caution erfolgt. Mainz. Nach„neuestem Sprachgebrauch“ erzählt der„M. Anz.“ folgende Säbel-Affaire. Zwischen einem Soldaten und einem Civilisten fand am Samsiag Abend ein kurzer lauter Wortwechsel in einem hiesigen Bierhaus statt, wobei sich eine Säbelschneide an den Kopf des Civilisten verirrte. Wiesbaden. Die Redaction des„Rh. K.“ erhielt am 16. d. mehrere im Freien vollständig ausgebildete Aepfelblüthen und einige frisch angesetzte Aepfelchen aus dem Garten des Kaufmanns Herrn Knauer dahier zugeschickt. Kassel. Der am 14. Dec. 3 Uhr 46 M. von Ger⸗ stungen abgefahrene gemischte Zug, der um 8 Uhr 5 M. hier hätte eintreffen müssen, entgleiste bei dem Einfahren in die Station Altmorschen. Vier Güterwagen sind total zertrümmert, glücklicherweise jedoch weder von den Passa⸗ gieren noch vom Fahrpersonal Jemand beschädigt. , Die Befreiung einer Nonne aus der Clausur durch die Beamten der öffentlichen Sicherheit hat sich kürz⸗ lich in Ravenna ereignet. Der Bruder dieser Nonne hatte erfahren, daß seine Schwester des Klosterlebens überdrüssig sei; er begab sich deßhalb zum Erzbischof, um von ihm ihre Entlassung zu erwirken; der Prälat antwortete ihm, man müsse darum beim Papst einkommen, welcher jedoch schwerlich die Etlaubniß dazu geben werde. In Folge dessen wurde die Hülfe der weltlichen Behörden angerufen, und der Bruder der Nonne begab sich mit den Carabinieri nach dem Kloster, wo sie jedoch das Tyor geschlossen und verriegelt fanden. Man drang indeß mit Gewalt in die Clausur, und die des Klosterlebens überdrüssige Nonne wurde zu ihrer großen Freude der Welt und ihren Ber⸗ wandten wieder zurückgegeben. „„ Englisch⸗Indischer Telegraph. Die Ar⸗ beiten der kaukasischen Abtheilung des englisch-indischen Telegraphs sind schon begonnen; der Bau der Stations⸗, Waaren⸗ und Beamtenhäuser wird schnell vorschreiten, denn die Terrains sind gekauft und das Material ist bereits an Ort und Stelle. Nach den Bestimmungen des Ingenieurs Simens geht die Telegraphenlinie von Suchum über Or⸗ firi nach Tiflis. * Seltene Ehrlichkeit. Die New⸗Porker Handels- Zeitung berichtet:„Während der Krisis von 1857 fallirte die Firma Reitlinger Brothers in Phila⸗ delphia und die Mitglieder derselben begannen hier in New⸗York unker der Firma A. H. Reitlinger u. Co. ein neues Geschäft. Eingedenk ihrer früheren Verpflichtungen hat die genannte Firma jetzt die Gläubiger des erloschenen philadelphischen Hauses eingeladen, ihre Restforderungen nebst angelaufenen Zinsen anzumelden und den Bettag in Empfang zu nehmen. Eine solche, der Nachahmung zu empfehlende Handlungsweise sichert dem betressenden Hause einen Ehrenplatz neben den geachtelsten Firmen — Das Telegramm des Gesandten Photiades bieses Continents.“ kicbberg N producitle achburlen aratteris ö ober nich! den Koche U Feilltopfe so beschaf nährt, al 1 mernde, Damit U wahrt ble durch die alzu dün! mil Recht Fr sach schuldigten die Wetter an den 1 Kühen ver von Dickw — 3119 der abo der scho schrocke D dem an Postbol A Ländern — * . Eine ornithologische Merkwürdigkeit ist die erste in Wien gelungene Züchtung von Papageyen, und zwar der reizenden kleinen gewellten Melopolttacus undulatus.) Der Ornithologe, Herr Weger, Naglergasse, hat von fünf Paaren bereits mehrere Bruten erzielt und zwar durch ein naturalistisches Verfahren, indem er ihnen zum Nisten hohle Stücke ihres einheimischen Baumes und ihr ursprüngliches Lieblingssutter gab. Die vollkommene Acclimatisation dieser reizenden bunten Käfigthiere ist nunmehr ebenso gesichert wie des Canarienvogels. Landwirthschaftliches 3 Milch und Butter sind Nahrungsmittel, welche in keiner Hausbaltung, mag dieselbe auch noch so an— spruchslos sein, entbehrt werden können. Die Comsumtion von Ersterer ist so bedeutend, daß z. B. hierher nach Friedberg zu der von den Landwirthen in der Stadt selbst producirten Milch doch täglich noch über 4 Ohm von be— nachbarten Oeconomen eingeführt werden.— Zu den charakteristischen Merkmalen einer guten Milch gehören, daß dieselde mehr dickflüssig und gelblich-weiß erscheint, aber nicht durch Surrogaie hervorgebracht, und sich nach dem Kochen auf deren Oberfläche eine dicke Haut mit hellen Fetikopfen besetzt(Schmant genannt) absetzt. Daß eine so beschaffene Milch wohlschmeckender ist und auch besser nährt, als eine dünne, wässerige und ins bläulich schim— mernde, bedarf wohl keiner näheren Erläuterung.— Damit nun das Publikum vor Letzterer im Ankauf be— wahrt bleibt, werden von Zeit zu Zeit Milchuntersuchungen durch die Sanitätspolizei vorgenommen und die Verkäufer allzu dünnen Produkts mit Strafe belegt und das ganz mii Recht.— Daß aber der Lieferanten Milch häufig für schlecht befunden wird, liegt nicht immer an dem be— schuldigten Pumpenwasser, oder daran, daß dieselbe über die Wetter gefahren worden und erschrocken ist, sondern an den zu wenig gehaltreichen Futterstoffen, welche den Kühen verabreicht werden. Die Milch kann nach Fütterung von Dickwurzblättern, Dickwurz. Gras von nassen Wiesen, Spreu, Stroh ꝛc., wie es diesen vergangenen Sommer und Herbst nur zu häufig vorgekommen war, wahrlich nicht fett sein. Der bekannte Wahlspruch„Gibt man den Kühen nichts in die Krippe, so geben sie uns auch nichts in die Tippe“ ist sehr zu beherzigen. Daß es nach einer schlechten Ernährung auch nicht viel und keine wohl⸗ schmeckende Butter gibt, wird jeder Laie einsehen.— Einsender dieses will hiermit die Landwirthe auf ein Futter— mittel aufmerksam machen, welches in qualitativer Hin⸗ sicht ihre Milch bedeutend verbessert und besteht dieses in dem Versüitern von Palmkuchen oder Palmmehl, Preßrückständen von Palmfrüchten. Nach vor⸗ genommener Untersuchung sind dieselben etwas ärmer an Eiweißbestandtheilen, als die Oelkuchen, enthalten dafür aber 5 Prozent Feit mehr, als die Lein- und 6 Prozent mehr, als die Repskuchen.— Das gewöhnliche Quantum für eine Kuh ist per Tag 1½ dis 2 Pfund und ist die biernach gewonnene Milch reiner, wohlschmeckender und fetter, als nach Oelkuchenfütterung, wo dieselbe nur zu leicht einen unangenehmen Beigeschmack bekommt; auch werden von 80 Maas Milch 2 Pfund Butter mehr ge⸗ wonnen. Da der Preis von Palmkuchen gegen den von Oelkuchen nicht sehr verschteden ist(der Centner kostet ewas über 3 fl.), so dürften unsere Milchproduzenten mit diesem Fütterungsmittel, im Hinblick auf die er— wähnten Vortheile, schon einen Versuch machen Literarisches. Der„Steffens'sche Volks⸗ Kalender“ ist in seinem 29. Jahrgang(Verlag von Louis Gerschel) erschienen und zeichnet sich diesmal wie früher auch durch eine sehr geschimackvolle und elegante Ausstattung aus Die Illuftrationen, tbeils Stahlstiche, theils Holzschniue, sind sauber und künstlerisch ausgeführt, besonders aber empfiehlt sich der Kalender durch seine mannigfaltigen, belletristischen Beigaben. Louise Mühlbach, Julius Roden⸗ berg, Max Ring, G. Hiltl und mehrere andere bekannte Schriftsteller baben Beiträge geliefert, erusten und heiteren, historischen und belehrenden Inhaltes, so daß dleser neue Jahrgang dee„Steffens'schen Volks-Kalenders“ mit zu dem Besten gehört, was der Buchhandel in diesem Gente bis jetzt auf den Markt gebracht hat. Musikalisches. Wir wollen nicht unterlassen das Publikum auf eine aus dem Verlage von C. C. Mein⸗ hold und Söhne in Dresden hervorgegangene musikalische Novität aufmerksam zu machen, welche den Titel führt: „Liederperlen deulscher Tonkunst, ein Sammelwerk der besten deulschen Tondichtungen für eine und zwei Sing⸗ stimmen mit Pianofortebegleitung, herausgegeben von Volkmar Schurig“ sieben beliebte Gesangstücke von Beet- hoven, Haydn, Schubert, Gluct, Mozart und Böhner (-Wie ist es möglich dann....“). Das ganze Werk erscheint in Bänden von zehn Heften 3 5 Bogen Noten⸗ format(das Hest kostet im Abonnement 21 kr., einzeln 27 kr.), und kann nach Auswahl und Ausstattung der vorliegenden ersten Lieferung nur empfohlen werden. Verloosung. Ansbach, 15. Dez. Bei der heutigen Gewinn⸗ Ziehung des Ansbach-Gunzenhausener Eisen⸗ bahn⸗Anlehens sind auf nachstehende Scrien- und Gewinnst-Nummern die beigesetzten größeren Gewinnste gefallen: Serie 1315 Nr. 45 8000 fl.; S. 193 Nr. 45 1000 fl.; S. 301 Nr. 25 500 fl.; S. 1016 Nr. 44, 1562 Nr. 25, S. 2238 Nr. 25, S. 3384 Nr. 3 4551 Nr. 14 je 100 fl.; S. 145 Nr. 3, S. 193, r. 46, S. 301 Nr. 13, S. 587 Nr. 31, S. 1562 Nr. 2, S S. 2299 Nr. 23, S. 3190 Nr. 30, S. 3384 Nr. 23 S. 3704 Nr. 31, S. 4853 Nr. 36 je 50 fl. „Das populärste Weihnachtsgeschenk 3110 ist immer der Kalender, der jz in keinem Hause fehlen darf. Unter den Volkskalendern verdient vor allen der Lahrer Hinkende Bote genannt zu werden.“ (ueber Land und Meer.) 3119 der abonnire auf den Wer eine freisinnige, Jedermann verständliche und inhaltreiche Volks-Zeitung lesen will, Wetterauer Voten der schon seit 13 Jahren der Sache des Volkes und der Freiheit unwandelbar dient und uner— schrocken alles bekämpft, was der Bildung, Aufklärung und dem Wohl des Volkes hinderlich ist. Der Wetterauer Bote erscheint 3 mal wöchentlich in Butzbach und bringt auger dem an jedem Sonntag ein unterhaltendes Beiblatt. Man kann ihn bei allen Posten und Postboten bestellen, welche ihn für 55 kr. vierteljährlich freüins Haus liefern. Anzeigen in demselben kosten 3 kr. per Zeile und finden in Hessen und den angrenzenden Ländern weite Verbreitung. Orange-Bum-& Ananas-Arac-Punsch-Esseuz, ganze Flasche fl. 1. 24, halbe Fiasche 45 kr., Portwein PunsechEssenz, ganze Flasche fl. 1. 45, halbe Flasche 54 kr., 3134 empfiebli Ph. Dan. Kümmich. eee Ein möblirtes Zimmer hartnäckigen Brustleiden ben ich, nachdem die längere ärztliche Kur erfolglos war, durch den regelmäßigen Gebrauch des G. A. W. Mayer'schen Brust Syrups in Breslau, welchen ich von dem Herrn Krause hlerselbst entnahm, in kurzer Zeit bergestellt und fetzt schon seit einem Jahre ganz befreit. Kurntk den 10. Dezember 1867. Carl Matheus, Mühlenbefitzer. Obiges Hausmittel ist fteis echt zu haben bei Ph. Dan. Küm mich in Friedberg. e eee e eee Gute Schmiedekohlen, 3100 frisch von der Zeche, bel. griedberg. Julius Boller, Schlosse n Zu verkaufen 3099 ein mittelgroßer Tisch und eine Kinderbettlade, neu. Hest, pens. Feldwebel. Baumwollen⸗Zettel 3035 und Einschußgarn, leinen Maschinengarn in bekannter Qualuat zu billigen Pressen empfiehlt Nathan Hirschhorn 251 Usagasse. eee — 3120 mit Cabinet ist, zu vermtethen. fragen bei der Exped. d. Bl. **, 7 0 1 einspänniger Wagen 3111 mit eisernen Achsen fleht zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Sl. Näheres zu er⸗ 8. Zur gefälligen Notiz. 2728 Sowohl denjenigen Gicht⸗, Hämorrhoidal⸗ und Bleichsucht⸗ Kranken, die ich in Behandlung habe, als auch denjenigen, die meine Hülse in Anspruch zu nebmen beabsichtigen, hiermit zur Nachricht, daß ich von Coburg nach Berlin übergefiedelt bin. Dr. Müller, jetzt Berlin, Mauerffr. 63, 1 Tr. Kurprospecte gratis und flonco. Minderbemittelte finden Berücksichtigung. Zwei möblirte Zimmer 3131 mit Cabinet bat zu vermtetben E. Müller, Usagasse. Emser Pastillen 2847 seit einer Reibe von Jahren unter Leitung de: Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor tätbig in Friedberg bei Prr. Hofapotheker C. Wahl, in Nanheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pasttllen werden nur in enkettirten Schachteln versand: Königliche Prunnenperwaltunz zu Bad: Ems. Große wollene und seidene Balstücher 2709 bet K. Friedrich, neben der Post. Holz- Versteigerung. 3130 Dienfsag den 22. d. M., Vormittags 10 Ubr, sollen im Nieder-Mörler Gemeindewald, Diß riet Eichberg, oberbalb Nieder-Mörlen am Frauenwald, nach⸗ stebende Holzsortimente an den Meisibletenden versteigert weden: 24½ Stecken Kiefern Prügelholz, 10. f„ Stockbolz, 2450 Wellen Kiefernbolz. Die Zusammenkunft ist an der alten Kapelle, und bei genügender Bürgschaft wird Zablungsfrift dis zum 1. Juli 1869 gestattet. Nieder Mörlen den 17. December 1868. Großherzogliche Bürgermetsterei Nieder-Mörlen Möds. 3114 Arabische- Gummi- Kugeln on W. Stuppel in Alpirsbach, ein Linderungsmittel dei Husten, Lungenkatarrh, Peiserkeit, Engbrüstigkeit und ahnlichen Brustleiden. Dieselden find stets vorrälbig, die ½ Schachtel zu 14 kr., die 1½ Schachtel zu 7 kr. in Friedberg dei J. A. Windecker. 3129 Echt afrikanischen J 93999 Mocca Kaffee, 30 kr. per Pfund, dei Louis Simon Wittwe, vis-I-vis der Post. Ein großes mͤblirtes Jimmer 3112 bat zu vermietben J. Ruppel, Feinsten Vorschuß 3020 zu 15 kr. bei Friedberg. Löb Strauß. 3117 Consumenten und Kenner einer reinen Choco⸗ lade geben dem Fadeikate des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln wegen sorgfältiger Verardestung und vorzüglicher Qualität den unbedingten Vorzug. Ich empfehle mein Lager der beltebtessen Koch- und Eß Chocoladen dieser deßrenommirten Fabrik zu Original- preisen, und zwar Gewürz von 38 kr., Hesundbelts von 42 kr. und Vanille. Chocoladen von 52 kr. per Zollpfund an. Friedberg. Wilh. Fertsch. Lilet-Decken, 1725 die neusten und schoͤnsten Muster, verkauft zu sehr billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post. N r 4 5 nn 2 — 88 888 N88 88g 886 Jg 888 geg deb ö 8b 988 8g deb det de beg eg des Sg geg 8g geg Reg det def 8h dg beg geg b Ng det geg e get fer dH Das Weihnachts-Lager von 2 2— 2 9 2 2 Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg bietet eine reiche Auswabl von Bilderbüchern in allen Arten, Jugendschriften für alle Stufen des Kindesalters, Prachtwerke. Bücher, die sich vorzugsweise zu Geschenken eignen, Musikalien, Atlanten, Vorlagen zum Malen und Zeichnen, Farbenkasten, Notizbücher, Bilderbogen. Modellireartons, Albums, Papeterien, Schreibmaterialien ꝛc. ꝛc. ꝛc. 2 7 28.95 Je el 88. eg g 928. f 365 25 2 98 888 888 888 388 888 8 88 6g def 88 88g beg Net geg eb def ef Fed 688g Netß des def NG geg gg det Feb beg ß beg Bet her bet beg Leb ö e Einladung zur Versammlung der deutschen Kortschrittspartei in Hessen in Friedberg am Sonntag, 2. December im Saale des Hotel Trapp. Beginn der Versammlung: drei Uhr Nachmittags. Die Mitglieder und Freunde der deutschen Fortschrittspartei in Hessen werden zu recht zahl⸗ reichem Besuch aufgefordert. Tagesordnung: Organisation dee Fortschrittsvereins, Besprechung der Gemeinde- Verhältnisse und Wahl eines Reichstags⸗ Abgeordneten für den 2. oberhessischen Wahlbezirk. Einige Mitglieder des Landesausschusses von Darmsta dt und Mainz haben ihr Erscheinen zugesagt. Groß e — Spielwaaren-Ausstellung 2891 in modernster und vielfältigster Auswahl, be⸗ sonders neue Christbaum-Verzierungen und Service bei Jos. Hoffmann, Posamentir. Hum de Jamaica! 2945 Arae de Batavia! und feinste Punsch⸗Essenzen! bei Wil h. Fertsch. . Dad Manheim. 3107 In der Fritz'schen Conditorei sind alle in das Fach einschlagende Condttoret- und feine Bäcker⸗ Waaren zu haben, und sind stets vorräthig: Baseler⸗, Nürnberger⸗ und andere Lebkuchen, Lübecker u. Hamburger Marcipan Makaronen. Breuten, Anis, Schaumconfect und anderes Confect ꝛc. und werden zu den billigsten Preisen verkauft. Bittet um Zuspruch. * 25 Uegenschirme 0 501 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bet K. Friedrich, neben der Post. Empfehlung. 3132 Seidenpapier in allen Farben, Spielwaaren und selbsigekleidete Puppen mit Locken Frtsur außer⸗ gewöhnlich billig bei Wilhelm Weis, nächst der Post. Frülche Obergahchese 3113 bei. Altmannsperger. 3133 Ich bin von heute an wieder Morgens von 9—10 und Mittags von 3—4 Uhr in meiner Wohnung (neuer Marktplatz) zu spreche a. Nauheim, 18. December 1868. Dr. Bode jun. Empfehlung. 3005 Einem geehrten Publikum erlaube ich mir hier mit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich das Frifiren nach neueffer Mode erlernt babe und mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens zu empfeblen. Auch kaufe ich Haare an, verfertige Zöpfe, Locken, Cbignens c. und babe steis eine schöne Auswahl dieser Artikel vor⸗ räthig, welche ich zur gef. Abnahme empfehle. Iriedberg. 3062 in schöuster Auswahl empfiehlt G. A. Velte, vorm. C. Huppuch, in Friedberg. Auch werden Stickereien zur Ferligung von Fußwärmern, Fußdecken ꝛc. ic. sowie Reparaturen und Veränderungen schnell und billig besorgt. Empfehlung. Zu passenden Weihnachtsgeschenken empfehle eine schoͤne Auswahl Papeterien und Puppen, Wilhelm Weis, 2 2959 Portefeuille- und Spielwaaren, zu bekannten billigen Preisen. Emma Oberaghöfer, Wobuung bei Herrn Glasermeister Schulze in der Kirchgasse. Ein Portemonnaie mit Geld it gefunden worden, der Eigentbhümer kann das⸗ IJ. A. Windecker, Kaufmann. 600 fl. 3121 gegen doppelte Sicherheit find auszuleihen. Wo 7 sagt die Exped. d. Bl. Theater in Friedberg im Saale zu den drei Schwertern. [Sonntag den 20. Dezember. Auf Verlangen zum Zweitenmale: 500,000 Teufel. 3126 selbe empfangen bei nächst rer Post. NB. Besonders erlaube mir die geehrten Damen darauf aufmerksam zu machen, daß fortwährend Stickereien angenommen und geschmackvoll verfertigt werden. Sehr geeignete Weihnachtsgeschenke. 3127 Regenschirme in Seide, Alpaca und Baumwolle zu staunend billigen Preisen bei M. W. Bär, Schirmmacher neben Hotel Trapp N Reparaturen werden wie immer rasch und billig wieder hergestellt. S 1 VBlumenvorschuß, 3123 bester Qualität, per Gescheid 15 kr., bei Jacob Stern, wohnhaft bei F. Müller Usagasse (Hier zu Unterhaltungsblatt Nr 51 und eine Beilage). Posse mit Geseng und Tanz in 3 Akten und 7 Tabieaux von Jacob sohn und Thalburg. Musik von Michoelis. W. Kern, Theater- Director. Kirchliche Anzeigen für Sriedberg. Sonntag den 20. December 1868. Vierter Advent. Evangelische Gemtinde. Psarramtewoche: Herr Pfazrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candida Maul. Nachmitlags: Herr Pfarzer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittlags: Herr Candida Reichert. Am zweiten Weihnachtsseiertag Abendmahl in der Stadtkirche. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 8 r 3002 Mi 2 Uhr, sol das hlesig lichen Str Gesangen, an den ztitt —— K 2 3030 D Mittags heimer B 40 Ste 6 par oͤffentlich Dor! f 009 anfangen! nach verzt a meifidlete Beme bolz tigt tuweg Nie! Or. — 3097 9 ab, wer nach verge 4 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 0. Oeffentliche Aufforderung. 2807 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provin Oberhessen über das Vermögen des 5 en unter Curatel gestellten Großherzoglichen Kammer⸗ Junkers Freiherrn Gustav Löw von und zu Stelufurth den förmlichen Concurs erkannt hat, werden dessen sämmtliche bekannte und unbekannte Gläubiger dazu aufgefordert, idre Forderungen und Ansprüche feder Art, dei Vermeidung des stillschweigend erfolgenden Aus⸗ schlusses von der Masse, im Termine Freitag den 5. Februar k. J., Morgens 9 Uhr, dahter anzumelden und zu begründen. Zugleich soll im nämlichen Termine die Güte ver. sucht, in deren Entstebung aber ein Gläubiger ⸗Ausschuß gewählt und ein Masse⸗Curator bestellt und sollen Be⸗ flimmungen über die Richtigkeit der angemeldet werdenden Forderungen und Ansprüche, sowie wegen Verfilberung und Veribeilung der Masse getroffen, und sollen die in den angezogenen Richtangen von der Mehrheit der erscheinenden und gehörig auftretenden Gläubiger gefaßt werdenden Beschlüsse auch süc die ausbleibenden oder ungenügend vertretenen als bindend angesehen werden. Nauheim am 11. November 1868. Großberzogliches Landgericht Nauheim. J. B. d.. Suppes, Landgerichts ⸗Assessor. Bekanntmachung. 3092 Mittwoch den 23. December 1868, Nachmittags 2 Uor, soll im Landgerichtslocale die Lieferung des für das diesige Bezüksgesängniß im Jahre 1869 ersorder⸗ lichen Strohes, Oels, Besen, Kleidung, Beköstigung der Gefangenen, Besorgung der Wäsche und Flickardeiten an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg am 14. December 1868. er e e Friedberg ei g. Holz⸗Verkauf. 3030 Dienstag den 22. Dezember 1868, anfangend Mittags 1 Ubr, werden auf dem Großherzoglichen Dor beimer Bergwerke 40 Stecken altes Grubenholz, 6 Haufen Zimmerspähne öffentlich versteigert. Dorbeimer Bergwerk den 8. Dezember 1868. Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Holz ⸗Versteigerung. 3093 Montag den 21. d. M., Morgens um 10 Uhr aufangend, soll im Gemeindewald Nieder⸗Ros bach nachverzeichnetes Geholg, ale: 1 Stecken Buchen ⸗ Scheitholz, 1 * Eichen · 1 9 7„ Prügelholz, 11½ 70 Nadel · 5%„ ZBuchen⸗Stockholz, 14½ Eichen⸗ 1 * 200 Buchen⸗Wellen, 1161 Eichen⸗„ 780 Nadel⸗„ 1 Buchen Stamm 20 lang 18“ Ourchmesser, 141 Eichen Stämme von 15 bis 50, Länge und von 5½ bis 18“ Durchme sser, 1996 Cudbikfuß. 5 Eichen- Stangen von 4 bis 5“ Durchmesser und von 20 bie 357% Länge, 29 Cubikfuß, metsibletend versteigert werden. Bemerkt wird, daß das Polz sich sehr gut zu Wagner · bolz eignet urd gut zum Abfahren gelegen ist. Am Neuweg am Bainhbards wald ist die Zusammenkunft. Nleder⸗Rosbach am 13. December 1868. Groß herzogliche 1 e Nieder ⸗ Ros bach o st. Holz-Versteigerung. 3097 Montag den 21. d. M., ab, werden in biefigem Stadtwalde, nachverzelchnete Holzsortimente, als: 4 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 2 1„ Prügelholz, 4 6 Welden⸗ 77 5„ Eichen · Stockbolz. 8975 Wellen Aft Eichen⸗Relserbolg, 2000 Birten- und Eichen ⸗Relserholz, 1000„ weiches und Tannen.. 601 Kubikfuß Eichen Stammholz von 9-19“ mitt- lerem Durchmesser u. 1 7„ Elchen⸗Stangenholz an Ort und Stelle meistbletend verstelgert. Nauhelm am 14. December 1868. Weite e e Nauheim d Der Belgeordnele von Morgens 9 Uhr District Raud, 640% Länge,] Augenkranke auf. Restauration„Nürnberger Hof.“ 2658 Der ergebenst Unterzeichnete empfiehlt sein neu eingerichtetes Etablissement dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefälligen Rücksichtnahme. Kräftiger Mittagstisch à 14 und Is kr. Parterre. Table d' hte à 30 fr. von 12, Uhr im ersten Stock. Wein, Bier, Apfelwein ꝛc. Besonders empfehle ich auch meine Localitäten zum Logiren, sowie Stallungen zum Ausspannen zu billigen Preisen. Frankfurt a. M. F. Hieronymus. Putz-& Kur zwaarengeschüäft von L. Backes in Friedberg, Schirnstraße nächst der Stadtkirche, 2949 empfiehlt sein reiches Lager der neuesten Herren- und Damenbinden, sowie von Kragen, Manschetten, Korsetten, wollenen Shawls, Seelenwärmern, Kaputzen, Handschuhen, Unterhosen und Unterjacken, Broschen und Ohrringen ic. in reicher Auswahl unter Zusicherung reeller Bedienung. Sehr billiger Weihnachts- Verkauf. 2908 Große Auswahl in Kaputzen, seidene und Alpaca Regenschirme, Seelen wärmer, leinene Taschentücher, Herrentücher, Kragen und Manschetten, Foulards, feine Korbwaaren, Handschuhe, Corsetten und Crinolines. Angefangene und fertige Stickereien. Geschwister Schloß. Hofapotheke zum Mohren. Friedberg. 3068 Für kommende Feiertage empfehle Portwein⸗ Rum Punsch⸗Essenz, Arac⸗ feinsten Jamaica Rum und Batavia Arac, sowie schwarzen und grünen Thee, Citronen, Citronat, Orangeat, Mandeln, Rosinen und Corinthen, frisch angekommen und billigst bei Wilh. Sturmfels. Für den Weihnachtstisch! Das Allerneueste ist der Wetter vogel, ein Hygroskop als untrüglicher Wetterprophet. 3077 Eine auf einem polirten Sockel ruhende Glasglocke bedeckt einen auf Blumen sitzenden Colibri, welcher, sich drehend, durch seine Stellung zu der unter ihm angebrachten Scala die Witterung mit Sicherbeit auf 2 Tage vorausbesimmen läßt. Der kleine Apparat ist neben seiner Nützlichkeit durch die geschmackvolle Aus⸗ stattung eine Zierde des Zimmers. a Direct bezogen ist der Preis pro Stück 1 Thaler incl. Verpackung. Zusendung erfolgt sofort nach Auftrag gegen Einsendung des Betrags(per Postanweisung) oder gegen Postvorschuß. Gleichzeitig empfiehlt für Weihnachten: g Mikroskope zu 1½ und 3 Thlr. das Stück. Botanische Loupen, 1⸗,=, Z3fache: 7½, 12½, 17½ Sgr. Mikroskopische Präparate, à Dutzend 1½ und 2½ Thlr. Den ausführlichen Preis⸗Courant Sratis und franco. Das Mikroskopische Institut von W. Glüer in Berlin, Gipsstraße 4. Petroleumlampen, 3036 Porzellan und Glaswaaren in schoͤner Aus⸗ wahl bei Carl Bauer in Assendeim. Ein Commis Unive Is al-Ma ge ligue ux Jiot mit guten Empfehlungen wird für eine Spezerei⸗ — N Handlung in Frankfurt a. M. gesucht. Frankirte 2583 von Carl von Metternich in Mainz, in J Flachen zu 24 lt., 45 kt, und f. l. 2 n schristliche Anerdletungen mit Angabe des Alters zc. de. Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 90(Auügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs- straßt) auf's Bequemste eingerichtet, nimmt federzelt Unbemittelle zu ermäßigtem Prelse und unentgeldlich. Eu ser. „dt, Schutt. d 7. Ae Wan ae beste. N.. ee, Ne Nes — . Bekanntmachung. 3108 Vom 1. Januar 1869 an kommt ein neues Betriebsreglement für den Loral⸗ Verkehr der Main- Weser⸗Babn in Anwendung, welches auf den Bllleit und Güter⸗Expedtittonen der Main- Weser Bahn zum Preife von 5 Silbergroschen zu erhalten ift. Das Betriebs ⸗Reglement für den Personenverkehr auf der Main⸗Weser⸗Bahn vom 1. Juli 1865 und das Betriebs⸗Keglement für den Güter Verkehr auf der Main ⸗Weser⸗Bahn vom 1. November 1865 und die zu diesen Reglements erschienenen Nachträge treten hiermit außer Kraft. Cassel am 7. December 1868. Königliche Direction der Maln⸗Weser⸗Bahn. Bekanntmachung. 3109 Dtenstag den 22. d. M., Mittags 1 Uhr, wird im Gemeindehaus zu Ober ⸗Ros bach ein der Ge⸗ meinde daselbst gehöriger Faselochse, zum Schlachten geeignet, öffentlich meistbietend versteigert. Ober⸗Rosbach am 15. December 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober Rosbach Blecher Bekanntmachung. 3124 Mittwoch den 16. d. M., Vormittags, ist dahier ein junges Schwein zugelaufen. Der rechte Eigenthümer davon kann dieses gegen die entstehenden Kosten und das Futtergeld in Empfang nehmen Moidach den 17. December 1868. Großperzogliche Bürgermeisterei Maibach Philippi. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 321 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doeeks empfohlen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheler Doecks in Barnsdorf (Hannover) verabfolgt. 2726 Auflage ca. Million. Der Kalender des Lahrer Hinkenden Jottn für de S% e erschienen und bet 1 allen Zuchhändlern und l Buchbindern 5—— zu Dr haben. 2 Fvpireis 1 tr. Haupt⸗Agentur: Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 2 2 0 Daubitz-Liqueur, von der Jury der Pariser Welt ⸗Aus⸗ stellung vou 1867 prämiirt. 3116 Fabricirt vom Apotbeker R. F. Daubitz. Berlin, Charlottenstr. 19. Unschötzbares Hausmittel bei schlechter Verdauung, Hä⸗ morrhoidal-, Unterleibs- und Magen; beschwerden. Lager bält Herr J. A. Windecker in Friedberg. 1000 bis 1200 fl. 3125 werden gegen genügende Bürgschaft und gegen gute Verzinsung zu leihen gesucht. Wo? sagt die Exped. dieses Blattes. Ein Logis 3052 gleicher Erde, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Holzstall, Keller, Waschlüche und allen Bequemlichkeiten, hat zu vermiethen, bezieht ar am 1. April 1869. Friedrich Netz. Einfache& doppelte Terzerolen, 3104 englisches Pulver, sowie alle Sorten Lefaucheux⸗Patronen und Munitions⸗Gegenstände stets vorräthig bei Heinrich Engel, Büchsen macher in der Vorstadt. Geschäfts-Etöffnung und Empfehlung. 3098 Unterzeichneter beehrt sich hiermit dem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß er sich hier als Kappenmacher etablirt hat und bittet um geneigten Zuspruch. Friedberg im December 1868. J. Heinrich Hofmann, bei Adam Schleuning's Wittwe, der Stadtkirche gegenüber. Letzte vervolllommnung! AMASCHIVE, welche vollständig geräuschlos arbettet, für Familien, Schneiderinnen, Weiß⸗ zeug ꝛc. ꝛc. fl. 35. fl. 85. System Wilcox& Gibbs, groß Format mit polirter Platte und vielen Apparaten einfachste und solideste Construetion, garantirt auf 6 Jahre. Doppelsteppstich⸗Handmaschinen. „Lincoln“ persectionirtes Singer System fl. 45. „the Express“ persectionirtes Wheeler& Wilson System fl. 30. Hland maschinen: Raymond fl. 20.— Bärttelet fl. 20.— la Reine fl. 25.— Dresdener fl. 30. und viele andere. Alle andere Tysteme großer Näh-Maschinen zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Grover& Baker von fl. 100. an— Wheeler& Wilson von fl. 40. u. 70 an— Singers kleine von fl. 50., grosse von fl 90. an— Hove von fl. 100. an— Weed& Empire von fl. 70. an— Wilcox& Gibbs von fl. 35. an. Prospecte und Preislisten gratis. S Wiederverkäufern mit großem Rabatt. 3033 Moritz Weiler, geil 69, in Frankfurt a. M. 127 GGS De- De De e- Ce De eee Dee C e De Dee ee 3118 Der auf Sr. Majestät allerhöchsten Befehl von einem hoben Königl. Bayerischen Staatministeriums des Innern und von einem hoben Staatsministerium des Handels und der öffentlichen Arbeiten zum Verkauf gestattete und von großen Autoritäten der Mediein empfohlene und approbirte Dr. med. Hoffmann's weiste Kräuter⸗Brust⸗Syrup ift ein sebr bewährtes Mittel gegen Heiserkeit, Husten, Halsbeschwerden, Verschleimung und Brustleiden. Um den oft vorgekommenen Irrthümern vorzubeugen, bitte ich, genau auf Siegel und Etiquette zu achten. Dr. med. Hoffmann. gür Friedberg bält Lager in Flaschen 1 fl. 43 kr., 32 kr. und 26 kr. err J. A. Windecker. e Oe D Dee E NC Nauheimer Salz 3054 in allen Sorten en gros bel Gebrüder Grödel Friedberg. Ge De De Ce DC DD Ce De DCD e S.-=.= De. D 3090 eignes Fabrikat zu billigen Preisen bei Friedberg M. Seligmann, Ein L 5 1 wollene und baumwollene in Lehrling hos 2 4 bens en due den Mban Spweize, Uliterjacken e Unterhosen . 8 7* b ft. Doctor Cronfeld Specialarzt für A. Triedrich neren r ue Eine Wohnung 2944 in Berlin, Linienstrasse 149, heilt die Fallsucht 3122 im zweiten Stock des vormals K. Waß mut b'schen nach neuester, bewährter Methode. Auswärts brieflich. Hauses it zu vermiethen und kann Anfangs März k. J. Frtedberg den 17. Dezember 1868. C. Heidt. allet Wollene Hemden Weißgerber.' Assenbeim. Bäckermelfter. 1600 zu biligen Prelsen det Epilepsie Clacé-Iandschuhe, 6, Sr. 0 e de 5 Auschluß Ir. gleichen, noc N schelnen bett 5 1 Betteffer 1 5 schreiben Sie unte die Ab, u lich fortz.