Abonnenten, welche den Anzeiger durch die Post beziehen, wollen ihre Bestellung für das II. Halbjahr baldigst machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. b. 1868. Anzeiger für Oberhessen. Donnerstag den 18. Juni. 4 71. den in der 1 8 8 8 0 1 en da Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Diensiag, Donnerstag und Samslag. 1 Wobim end. det Krautpei tiet * stgteden um agtn du inen Wtertlirbentn. 30. Jun * Abonnements ⸗ Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjähriges Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich drei— mal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal im beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel 1c. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäste der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt halbjährig: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr. 7 9 75 —— Abbestellung erfolgt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrückliche Die Expedition. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog ⸗ liche Regierungsblatt Nr. 30 enthält: I. Gesetz, die Ausdehnung des Gesetzes vom 19. Febr. 1853 über die Errichtung von Provinzialschulsonds auf die zufolge des Friedensvertrages mit dem Königreich Preußen vom 3. Sept. 1866 mit dem Großbherzogthum vereinigten Gebietstheilen betreffend.— Die Ausdehnung erfolgt mit Wirkung vom 1. Januar 1868 an. Der Ort RNumpenbeim, Kreises Offenbach, ist dem Bezirke des Pro⸗ vinzialschulfonds der Provinz Starkenburg, die übrigen Orte sind dem Bezirke des gleichen Fonds der Provinz Oberhessen zugetheilt. II. Gesetz, die Einfährung mehrerer Gesetze des Groß⸗ erzogthums in den in Folge des Friedensver trages vom . September 1866 neu erworbenen Gebietstheile beir.— Mit dem 1. August 1868 treten daselbst in Kraft: das Polizeistrafgesetz; das Froststrafgesetz, das Gesetz über Uneinbringlichkeit der Forstistrasposten und das Abverdienen der Strafen, sowie das Gesetz, die Verbüßung unzahlbarer Forsifrevel durch Arbeit betr.; das Feldstrafgesetz; das Jagdstrafgesetz; das Fischereistrafgesetz, und das Gesetz, die Errichtung von Sicherheitswachen betr. III. Bekanntmachung, die Ausdehnung des Regulativs vom 10. April 1854 wegen Vergütung der Ueberzugskesten bei Bersetzung der Schullehrer auf die zufolge des Friedens⸗ vertrags mit dem Königreiche Preußen vom 3. September 1866 mit dem Großherzogthum vereinigten Gebietstheile betreffend.— Die deßfallsigen Beslimmungen sind rück⸗ wirkend vom 1. Jan. 1368 an in Anwendung zu bringen. IV. Bekanntmachung, die Einführung mehrerer Ver⸗ ordnungen des Großherzogthums in den in Folge des Friebensvertrags vom 3. September 1866 neu erworbenen Sebletstheilen beir.— Es sind dies die auf die Gesetze aub. II. bezüglichen Verordnungen. V. Reglement, die Anlegung und Führung der Militär⸗ Stammrollen, sowie die Anfertigung der hierzu erforder⸗ lichen Geburts⸗ und Sterbelisten betreffend. VI. Bekanntmachung Großherzoglicher Brandversiche⸗ rungs⸗Commission, die Aufbringung des Bedürfnisses der Großherzoglichen Landes⸗Brandverficherungs⸗Anstalt für 1867 betreffend. VII. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Dieburg. VIII. uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse in den israeli⸗ üschen Religions gemeinden des Kreises Worms. IX. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 12. Mai dem zutiten resormirten Pfarrer zu Groß⸗Umstadt Kromm die tvangelische Pfarrstelle zu Lengfeld,— dem Schullehrer an der zweiten katholischen Schule zu Horchheim Bach die katholische Schulstelle zu Sprendlingen,— am 16. Mai dem Schullehrer an der zweiten evangel. Schule zu Geis⸗ Nidda Ahn die erste evangel. Schulstelle daselbst,— dem Schulamtes Aspiranten Hechler aus Neu⸗Yenburg die 2. epangel. Schulstelle zu Dalheim,— dem Schulamts⸗ Aspiranten Weitert aus Berstadt die 4. evangel. Schul⸗ flelle zu Nidda— und dem Schulamts⸗Aspiranten Heßler aus Obbornhofen die 2. evangel. Schulstelle zu Wölfers⸗ heim zu übertragen;— an demselben Tage den Brücken⸗ wärler⸗Aspiranten Geörg von Mainz zum Brückenwärter bei der Schiffbrücke zu Mainz— und den Feldwebel im 4. Inf.⸗Reg. Schneider von Reddigyausen zum Bremser bei der Main ⸗Weser⸗Eisenbahn zu ernennen;— am 23. Mal den von dem Herrn Grasen zu Stolberg⸗ Werningerode und Gedern für die 3. evangel. Schulstelle zu Gedern präsentirten Schulamis⸗Aspiranten Becker aus Ober⸗Eschbach für diese Stelle zu bestäligen,— den prakt. Arzt Dr. Dittmar aus Fürth zum Kreisarzt des Kreis⸗ medicinalamts Erbach,— an demselben Tage den zweiten Ministerial⸗Buchhaller bei dem Ministerium der Finanzen Ihm zum 1. Ministerial⸗Buchhalter bei diesem Ministerium, — den Schützen im 1. Inf.⸗Reg. Flett von Gießen zum Heizer bei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn,— am 26. Mai den Jean Heydt von Alsfeld,— den Feldwebel im 1. Jäger-Bataillon Wolf von Gehaborner Hof,— den Theodor Kromm von Schotten,— den Heinrich Schenck von Friedberg,— den Georg Friedrich Bauer von Marienschloß,— den Wilhelm Rauber von Friedberg, — und den Rudolph Kann von Gießen zu Expeditions⸗ gehülsen bei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn,— sowie den Georg Bauer von Fürth zum Güterwieger bei der Station Gießen— und den Peter Schwally von Wald⸗Michelbach zum Güterwieger bei der Station Butzbach der Main⸗ Weser⸗Eisenbahn zu ernennen. X. Militärdienstnachrichten. Am 17. Mai den Cor⸗ poral Simon von der Großherzoglichen Feldartillerie (Großherzogliches Artilleriecorps),— Corporal Willich genannt von Pöllnitz vom 1. Reiterregiment,— Corporal Frhr. von Amerongen vom 2. Reiterregiment,— Gefreiter von Grolman vom 1. Reiterregiment,— Gefreiter Sar⸗ torius vom 2. Inf.⸗Regt.,— Gefreiter Scharch vom 4. Inf.⸗Regt.,— Corporal Völsing vom 3. Inf.⸗Regt., — Gefreiter Neßling vom 4. Inf.⸗Regt.,— Corporal Stoltz vom 3. Inf.⸗Regt.,— Corporal Winter vom 2. Jaͤgerbataillon,— Gefreiter Kühn vom 1. Inf.⸗Regt., — Gefreiter von Eschwege vom 1. Reiterregiment,— Gardechevauxleger Freiherr von Schenck zu Schweinsberg vom 1. Reilerregiment,— Garbechevauxleger Freiherr von Normann vom 1. Reiterregiment,— Gefreiter von Wachter vom 2. Jägerbataillon zu Portepeefähnrichen in ihren Regimentern ꝛc. zu ernennen und deren Dienstalter als solche in der vorstehenden Reihenfolge festzusetzen. XI. Gestorben: am 23. Mai der penfionirte Rech⸗ nungs⸗Revisor und Dirigent der 1. Justificatur⸗Abtheilung der Ober⸗Rechnungs⸗Kammer Rechnungsrath Bötticher zu Darmsiadt;— am 28. Mai ber Brückenmeister Pfaffinger zu Gernsheim;— am 1. Juni der evangelische Pfarrer Prcuschen zu Lißberg. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 31 enthält: I. Gesetz, die Einführung der königlich preußischen Milttärstrafgesetze betreffend. II. Verordnung, die Einführung preußischer Militär⸗ gesetze im Großherzogthum betreffend. III. Verordnung, die Einführung der königlich preuß. Minlitärstrafgesetze betreffend. IV. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbebürfnissen in den Gemeinden des Kreises Lindensels. V. Concurrenzerössnung: Die evangelische Schulstelle zu Wahlen, Kreises Lindenfels, mit einem Gehalte don 300 fl. ist erledigt. — 16. Juni. II. Kammer. Bei Beginn der Sitzung widmet der Präsident dem kürzlich verstorb. Abg. Rieß von Nauheim einige Worte des Nach- rufs und erhebt sich das Haus zu seinem Andenken. — Eine Interpellation des Abg. Hallwachs, die sosortige Aufhebung der Nauheimer Spielbank, betreffend, wird dahin beantwortet, daß dies in Folge der noch laufenden Pachtverträge zur Zeit unthunlich sei. Weiter werden verlangt, 132,000 fl. für Lazarethbauten.— Eine Inter⸗ pellation Kempff's, die Richtung der oberhessischen Bahnen betreffend, bringt die Mittheilung, daß die Regierung entschlossen ist, schon von Gießen aus eine getrennte, resp. zwei Bahnlinien herzu⸗ stellen.— Sodann werden noch Anforderungen für bauliche Veränderungen zu Gießen gemacht, da statt eines Bataillons ein ganzes Regiment dort garnisoniren soll.— Erster Gegenstand der Berathung ist die Vorlage Großh. Ministeriums der Justiz, den Gesetzentwurf, die Abkürzung der Fristen für Vorladungen und für Ergreifung von Rechtsmitteln in der Provinz Rheinhessen betreffend. Dieselbe wird nach kurzer Berathung mit einigen vom Justizminister zugestandenen Modiffcationen angenommen; ebenso der Gesetzentwurf, die Er⸗ hebung der Stempelabgabe in der Provinz Rhein⸗ hessen betreffend. Hinsichtlich der temporären Auf⸗ hebung des Salzzehntens beantragt der Ausschuß, gegenüber einem Beschlusse des andern Hauses, auf seinem früheren Beschlusse zu beharren, der Saline Ludwigshalle in den ersten vier Jahren, von 1868 anfangend, den Natural Salzzehnten höchstens zur Hälfte zu erlassen und die Regierung aufzufordern, wenn nöthig später eine weitere Vorlage zu machen.— Bei der Abstimmung wird, nachdem der Bertagungsantrag Hallwachs gegen 16, der Ausschußantrag mit 15 Stimmen gefallen ist, die Regierungsvorlage angenommen, in Folge dessen der Salzzehnte fällt.— Es folgt sodann eine Reihe von Vorlagen des Kriegsministeriums, die Versorgung der als Invaliden entlassenen Unteroffiziere und Soldaten, die Pensionserhöhung invalid gewordener Offiziere der Linie und Land⸗ wehr, die Unterstützung der Wittwen und Kinder der im Kriege gebliebenen Militärpersonen aller Rangklassen betr. Die Kammer beharrt in dieser Hinsicht entgegengesetzt der ersten Kammer auf ihren früheren Beschlüssen.— Letzter Gegenstand der Tagesordnung ist eine Vorlage, die Ver⸗ willigung von Pferderationen für die Hauptmänner der Infanterie betreffend. Auch hier beharrt die Kammer auf ihrem früheren Beschlusse, daß Offiziere, welche keine Pferde halten, auch keine Rationen in Geld dafür erhalten sollen. — Dem Vernehmen nach, schreibt die„Darmst. Ztg.“ haben die vereinigten Finanzausschüsse beider Kammern in einer ihrer letzten Sitzungen beschlossen, unter Voraussetzung einer vorherigen Aenderung des Militär-Pensions-Gesetzes die Ein- führung der preußischen Gagenbezüge für die r ä——-—-— Offiziere der Großherzoglichen Diviston vom 1. Januar 1869 ab, als durch die Militär- Convention geboten, zu befürworten. — Am 2. d. M. wurde der Lehrer an der biesigen Realschule, Theodor Hofmann, welcher bisher provisorisch die Stelle des Directors jener Anstalt bekleidete, zum wirklichen Director der- selben ernannt. * Friedberg. Ueber die am 14. d. im Hotel Drexel zu Frankfurt stattgehabte Versamm⸗ lung von Brennereibesitzern bringen die Frank- furter Blälter folgenden Bericht: Gestern Nach- mittag tagten hier, überwacht von einem Polizei⸗ Commissär, 92 Brennereibesitzer aus dem Großh. Hessen, Frankfurt, Kurhessen und Nassau unter dem Vorsitz des Herrn Dr. Thiel aus Darmstadt. Gegenstand der Berathung war die Lage des Brenngewerbts gegenüber der beabsichtigten Ein- führung der preußischen Maisch Raum Steuer, Berathung einer Eingabe an den Norddeutschen Reichstag und an die hessische Ständekammer. Was den ersten Punkt betrifft, so wurde die in Aussicht genommene Maischsteuer geradezu als der Ruin der Brennereien in Süddeutschland be— zeichnet und die Einführung der Fabrikatssteuer, d. h. die Erhebung der Steuer unbedingt und unmittelbar vom Produkte selbst, als einziges Mittel der Abwehr genannt. Die neuere Erfahrung habe ergeben, daß bei der Besteuerung des Raums die Branntwein⸗Producenten dahin geführt werden, verhältnißmäßig ein nicht unbedeutendes Quantum Rohmaterial zu verlieren, wenn sie ihren Maisch⸗ raum überhaupt so hoch ausnutzen wollen, das auf einen Theil trockene Substanz drei Theile Wasser kommen, daß sie eine außerordentliche Controle verlangt und dem Denuncianten⸗Wesen Thür und Thor öffne; das sei bei einem gehörig durchgeführten System der Fabrikationssteuer nicht der Fall, diese habe namentlich noch den Vorzug, daß die Süddeutschen nicht darauf angewiesen seien wie die Norddeutschen, in so großartigem Maßstabe die Spiritusbrennereien zu betreiben, zumal in den dortigen dünn bevölkerten Gegenden die Kartoffeln nur in den Brennereien ihren Absatz inden, und sie dem Bedürfniß der Viehzucht mehr als die Norddeutschen Rechnung tragen können. Was die beiden angenommenen Eingaben anlangt, so gehen dieselben wesentlich darauf hinaus, daß zur Wahrung der Interessen der süddeutschen Brenner, die wesentlich von denjenigen der nord; deutschen verschieden seien, die Fabrikationssteuer eingeführt werde und daß resp. für die großh. hesfischen Brenner der§. 35 der Nordbundver⸗ fassung, dahin lautend, daß eine Steuer⸗Gemein · schaft eingeführt werde, insoweit eine Abänderung erleide, daß wenigstens zwei Jahre Frist gegeben werden, damit die Landwirthe Gelegenheit hätten, in ihrem ganzen Betriebe sich so einzurichten, daß sie die erhöhten Maisch⸗Raum⸗Steuer⸗Sätze event. ertragen können. Die Eingabe an den nord- deutschen Reichstag schließt sich im Wesentlichen derjenigen, welche die süddeutsche Ackerbau⸗Gesell⸗ schaft über dieselbe Angelegenheit an das Zoll⸗ parlament gerichtet, an. Um die Agitation gegen die Maisch⸗ Raum Steuer rege zu erhalten, so wurde das in Pfungstadt am 3. Juni nieder⸗ gesetzte Comite durch Mitglieder aus Hessen, Nassau und Frankfurt ergänzt und dazu erwählt die Herren Dr. Haag aus Frankfurt, Otterberg aus Kleinschwalbach, Müller aus Höchst, Amtmann Ulrich, v. Beberbeck und Schonlau aus Kronau; hessendarmstädtischer Seits besteht das Comite aus den Herren Bergsträsser, F. Dahl v. Kath, Traut aus Büdesheim, Laumann aus Schmitzhausen und Dr. Thiel. Aus Oberhessen, melden die„H. V.“, daß die provisorischen Arbeiten der beiden ober⸗ hessischen Bahnlinien in einem so raschen Vor⸗ wärtsschreiten begriffen seien, daß die eigentlichen Bahnarbeiten in der Kürze begonnen werden können. Worms. Am 14. d. inspieirte der königl. preuß. Generalmajor Hr. v. Wittich, als Vertre⸗ ter des abwesenden Divistonärs des Gr. Armee⸗ corps, des Prinzen Ludwig, das Gr. 1. Infan⸗ terieregiment. Preußen. Berlin, 15. Juni. Das Ge⸗ setz, betr. die Maas- und Gewichtsordnung, wurde in heutiger Sitzung des Reichstages in Schluß abstimmung definitiv angenommen. Es folgt eine lange Debatte über das Bundes-Anleihe-Gesetz. Ueber die Verwendung der Anleihe solle noch heute Genaueres mitgetheilt werden. General v. Moltke empfiehlt unveränderte Annahme des Gesetzes. Deutschland müsse eine einige Macht werden, stark genug, um den Nachbarn eine Krieg⸗ führung unmöglich zu machen.„Die Nachbarn wissen, daß wir nicht angreifen, sie sollen aber auch wissen, daß wir uns nicht angreifen lassen.“ Nach einer Rede Braun's wird die Generalde⸗ batte geschlossen. Bei der Specialdiscussion wird §. 1 mit 151 gegen 41 Stimmen mit Annahme eines Amendements von Bernuth genehmigt, die übrigen Paragraphen gelangen unverändert zur Annahme. Präsident Delbrück theilte darauf mit, daß das Ordinarium des Marine- Etats auf circa 2½, das Extraordinarium auf 6 Millionen erhöht sei. Für die Küstenvertheidigung werden 1½ Millionen ausgeworfen. Behufs der Ver- zinsung der Marine⸗ Anleihe werden die Matri⸗ kularbeiträge erhöht. Schließlich wurde der Post⸗ vertrag mit Belgien genehmigt. Hanau. Die Eröffnung der Bebraer⸗Bahn von Fulda nach Neuhof und von Steinau nach Hanau ist nunmehr auf den 1. Juli bestimmt. Die ganze Bahn von Bebra nach Hanau wird wohl schwerlich vor dem 1. Nov. d. J. dem Ver⸗ kehre übergeben werden können. Bayern. München. Der am 14. ds., Nachts 9 Uhr, von hier abgegangene Güterzug stieß bei Großhesselohe mit dem von Wien kom⸗ menden Eilzuge zusammen. Drei Personen sind schwer, zehn leicht verwundet, und viele Wagen zertrümmert. Schiffsnachricht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Bremer Postdampsschiff„Hermann“, Capitän Wenke, von der Linie des Norddeulschen Lloyd, welches am 30. Mai von Bremen via Southampton abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in NewYork angekommen. An der deutschen Expedition zur Beobachtung der Sonnen finsterniß werden folgende Gelehrte theilnehmen: Dr. Ticijen aus Berlin, Professor Spörer aus Anclam und Dr. Engelmann aus Leipzig. Diese drei Herren werden sich nach Bombay begeben. Wie ferner mitgetheilt wird, sollen sich die HH. Dr. Zenker und Dr. Vogel mit photographischen Apparaten nach Aden begeben. % Aus der guten alten Zeit. Unter den Do⸗ kumenten des Mittelalters im bischöflichen Archiv in Amiens in Frankreich fand man unter andern Pergament⸗ bögen einen Tarif, nach welchem man in damaliger Zeit die Verrichtungen des Scharfrichters remunerirt wurden. Ein sprechendes Zeugniß für die Humanität jener Jahr⸗ bunderte. Als Besoldung sind dem vielbeschäfligten Mann 60 Ecus nebst freier Wohnung ausgesetzt, sowie einige Scheffel Korn und 5 Ellen Tuch. Außerdem empfing er: 1) Für das Streichen einer Person mit Ruthen und zwar hinter einem Vorhang 15 Sols. 2) Für das Streichen und Schlagen eines Verbrechers auf öffentlichem Platz 20 Sols. 3) Für das Erhängen oder Erdrosseln eines Verbrechers 80 Sols. 4) Zür die Abnahme eines Ver⸗ brechers vom Galgen 60 Sols. 5) Für das Abhauen einer Hand 40 Sols. 6) Desgl. der Zunge 40 Sols. 7) Für das Köpfen eines Menschen mit dem Schwert 1 cu 20 Sols. 8) Für das Aufspießen des Kopfes auf den Galgen und Verscharren des Cadavers 1 Ecu 20 Sols. 9) Für das Rädern eines Menschen 1 Ecu 40 Sols. 10) Derselbe Lohn soll ihm ausgezahlt werden, wenn der Verbrecher in 4 Theile zerschniiten und jeder Theil an einem verschiedenen Ort eingescharrt wird. 11) Für Un⸗ wendung glühender Zangen und Einspritzen glühenden Blei's in die Adern 40 Sols. 12) Für das Viertheilen eines Verbrechers durch Pferde 1 Ecu 40 Sols. 13) Für das Tödten oder Kochen eines lebenden oder gehängten Menschen mittelst siedendem Wasser 1 Ecu 20 Sols. 14) Für einen Verbrecher auf dem Scheiterhaufen zu ver⸗ brennen 2 Ecu 20 Sols. Mittelst dieser Remunerationen für die der geistlichen und weltlichen Obrigkeit geleisteten Dienste, ist der Scharfrichter noch verpflichtet, die benöthigten Stricke, Schwerter, Beile, Zangen und andere Instrumente für eigene Rechnung anzuschaffen. „ Der zoologische Garten zu Antwerpen besitzt seit längerer Zeit zwei prächtige bengalische Tiger, von denen einer, um nach London befördert zu werden, in einen soliden Transport⸗Käfig gebracht worden war. Nachts zwischen 3 und 3½ Uhr sahen Eisenbahn⸗Beamte ein Thier über die Mauer springen, die den Eingang zum zoologischen Garten von der Eisenbahn trennt. Es war der Tiger, dem zuerst ein Abtrittskarren in den Wurf kam; er fiel über das Pferd her, an dessen Weichen er sich festkrallte, während er ihm einen Biß am Schenkel versetzte. Der Fuhrmann, der sich zuerst auf sein Pferd gerettet hatte, erhielt durch die Tatze eine Wunde am Schenkel und flüchtete sich auf den Karren, während das Pferd in Angst dem Marklfplatze von St. Jacques zueilte. Der Tiger, der dem Pferde nachsetzte, traf einen Mann, einen Gärtner, der gerade von der Straße St. Jacques herzu⸗ kam, warf sich auf ihn, zerriß ihm Brust und Beine mit den Krallen, packte ihn an der Gurgel und versetzte ihm eine tödtliche Wunde. Der Tiger schleppte die Leiche noch eine Strecke fort und ließ sie dann liegen, um in den Hof von St. Anna einzubrechen. Indeß hatte der Director des zoologischen Gartens, Vekemans, sich mit seinen Leuten aufgemacht und traf das Thier an der Ecke des Markt⸗ platzes von St. Jakob am Hause von Verstregen. Gegenüber hatte ein Nachtwächter mit einigen anderen Personen Zu⸗ flucht in einem Krämerladen gefunden und das Thier drohte, durch die Fenster einzudringen; es machte Halt, setzte dann jedoch seinen Lauf fort, bis es Vekemans mit seinen Leuten gelang, dasselbe in den Hof von St. Anna zu treiben. Hier wurde es von vier mit Gewehren be⸗ waffneten Männern umstellt. Als die Leute auf Ent⸗ fernung von 12 Fuß dem Tiger nahe waren, setzte er sich, als wolle er sich sprungfertig machen. Vekemans schoß nun zuerst; drei Schüsse fielen nacheinander. Der erste Schuß fehlte, bei dem zweiten fuhr das Thier zurück, der dritte versetzte ihm die Todeswunde, doch schleppte er sich noch fort bis es noch einen Schuß erhielt, an dem es verendete. Aus einem andern Berichte erhellt, daß der Tiger nachdem er entwichen war, auf dem Bahnhof um⸗ herging; ein Nachtwächter hielt ihn für einen großen Hund und ließ ihn ruhig gehen; mehrere Arbeiter, die den Tiger erkannten, sprangen auf eine Locomotive und wurden nicht weiter behelligt. 2 Die Strickmaschine. Die neue Welt, die be⸗ reits die Nähmaschine erfand, bereitet ein neues Geschenck für uns vor in Geßsalt der Strickmaschine. Bis jetzt hat man nur solche Strickmaschinen gekannt, welche ein ganz gleichmäßiges röhrenförmiges Gewölbe zu liefern vermochten. Die neue amerikanische Strickmaschine von Lamps dagegen ist nicht rund, sondern langgestreckt und arbeitet auf beiden Seiten. Bei der vollen Breite enthält sie auf einer Seite 50 Nadeln; auf beiden Seiten zusammen können alse durch jede Kurbelumdrehung 100 Schlingen gemacht werden. Rechnet man auf jede Kurbelumbrehung eine Secunde, so ergiebt dies für eine Minute 6000 Schlingen. Da⸗ durch wird es begreiflich, daß man mit dieser Maschine an einem Tage 36 paar Strümpfe anfertigen kann, während die Handstrickerin, wenn sie noch so fleißig und noch so geübt ist, täglich nicht zwei Paare fertig bringt. Außerdem kann man je nach Bedarf fest oder locker stricken. Die Maschine nimmt wenig Raum ein und wird an den Tisch angeschraubt. Man kann mit der Maschine ab⸗ nehmen und zunehmen, den Keil, die Verse, das Bein, den Rand des Strumpfes machen. Ebenso lassen sich gerippte, wolkige und durchbrochene Gewebe jeder Art mit der Maschine herstellen und auf diese Weise Shawls, Decken, Besetze, Kinderkleider, Handschuhe und Anderes mit Leichtigkeit anfertigen. Während des letzten Bres⸗ lauer Maschinenmarktes arbeitete die Maschine eine Menge derartiger Gegenstände zu großer Freude und Bewunderung der Damen, welche in der Regel dicht gedrängt um diese unscheinbare Maschine standen und den reichsten Beifall spendeten. Die Lambs'sche Strickmaschine kostet 120 fl. Silber, bei Baarzahlung 112½ fl. „ Im„Saarbrücker Kreisblatt“ finden wir wörtlich Folgendes: Die auf den 22. Juni d. J. angekündigte Verpachtung der Wittwe und Kinder Georg Eichacker In St. Johann findet nicht auf diesen Tag, sondern den 12. Juni l. J., des Nachmittags um 2 Uhr im„Näh⸗ körbchen“ statt. Artois, Notar. Der Wetterauer Zweigverein der Gustav⸗Adolf Stiftung beging Sonntag den 14. d. M. seine Jahresfeier zu Bruchenbrücken. Bei dem Gottesdienste hielt der Ortsgeistliche, Herr Pfarrer Becker, die Festliturgie und Herr Seminarlehrer Sta mm von hier die Predigt, welche nach dem Texte 1. Kor. 12, 26(„so ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit ihm“) nachwies, wie die Unter⸗ stützung der zerstreuten und bedrängten Glaubens ⸗ genossen eine Pflicht der evang. Christen sei um der Bedrängten, um ihrer selbst und um des Herrn willen. Herr Diakonus Meyer von hier erstattete hierauf den Jahresbericht, aus welchem die erfreuliche Thatsache hervorging, daß ungeachtet vieler ungünstigen Umstände wie Krieg, Theuerung u. dgl., doch während der letzten Jahre die Theilnahme an dem Verein in keiner Weise ge⸗ sunken ist. Bemerkenswerth erschien namentlich der Umstand, daß gerade in dem Kriegsjahr 1860, wo doch die Thätigkeit der Frauen für andere Zwecke der Wohlthätigkeit so vielfach in Anspruch genommen war, die Frauenvereine einen noch erheblich reicheren Ertrag erzielt haben als vorher. Der hiesige Frauenverein hat einen Theil seiner letzten Einnahme mit 70 fl. für eine bedrängte Gemeinde in Böhmen bestimmt, und wird Fran Regierungsrath Trapp diese Gabe persönlich Protestart die pole Wichtiglei brelleken zahlteichen ergtif ne Wort, un von wicht sel, wenn, werden lo sel, und augenblicl seht scher tunen we. hensgenossen befänden w 129 Die verzeschnetel tragen lasse Dritte, we gefordert, ohne Rüdi Art. 29 des Fri. — deff 1321 pei 13. Decem Ehrigian 28. Oclobe irie, geb. oder deren g her curatoris 1 Enpfang wibrigenfalle gehändigt dd Alten wird an den Nudon ab- t, dt Deu, u luden sech det An ui eie Sault, uu Aubettt legten ds * tine Reuge Ecwunberung dust um bitse „ed eifel bt 10 Jabteistig elltidient et Bt att, dorthin überbringen. Die Gesammteinnahme des Wetterauer Zweigvereins betrug im letzten Jahre 427 fl. 35½ kr.; unter den zu dem Zweigverein gehörigen Gemeinden sind Fauerbach b. Fr. und Beienheim die einzigen, aus welchen außer der vorsckriftsmäßigen Collekte am Reformations- fest keine Beiträge eingegangen sind. Leider hatte der Bericht noch eines schmerzlichen Verlustes zu erwähnen, den der Zweigverein unlängst erlitten hat, indem Herr Hofapotheker Wahl, der seit dem Bestehen des Vereins die Geschäfte des Rechners mit großer Hingebung und Uneigen⸗ nützigkeit verwaltet hatte, ihm durch den Tod entrissen worden ist. Herr Kaufmann Fertsch hat sich bereit erklärt an seine Stelle zu treten. Die Collekte bei dem Festgottesdienste betrug 16 fl. 21 kr. und wurde für die evangelischen Erziehungshäuser zu Warten burg in Ostpreußen beflimmt.— In den späteren Nachmittagsstunden fand noch eine freie Vereinigung der Festtheil⸗ nehmer in einem freundlichen Gartenlocale statt. Herr Director Dr. Schwabe, der Präsident des Zweigvereins, und Herr Diakonus Meyer richteten dabei Ansprachen an die Versaͤmmlung, welche sich über die bedrängte Lage der zerstreuten Protestanten, die großen Gefahren, welche dadurch die protestantische Sache bedrohen, die hohe Wichtigkeit der Thätigkeit des Vereines ꝛc. ver- breiteten und die ungetheilte Aufmerksamkeit der zahlreichen Zuhörer zu fesseln wußten. Sodann ergriff noch Herr Seminarlehrer Wahl das Wort, um die Versammelten daran zu erinnern, von welchem hohen Werthe es für eine Gemeinde sei, wenn, wie dies von Bruchenbrücken bezeugt werden könne, Kirche und Schule wohl bestellt sei, und wie es gewiß Viele, die diese Güter augenblicklich nicht sehr zu schätzen wissen, doch sehr schmerzlich empfinden würden, wenn sie ihnen entrissen werden sollten, weshalb diejenigen Glau- bensgenossen, die sich nicht in so glücklicher Lage befänden wie unsere hierländischen Gemeinden, deren lebendigste Theilnahme verdienten.— Mit Recht wurde von mehreren Rednern hervorgehoben, daß der Verein der Gemeinde Bruchenbrücken für die herzliche Aufnahme, die er bei ihr gefunden, den größten Dank schuldig sei. Die Betheiligung an der Feier von Seiten der Gemeinde war eine lebendige und allgemeine. Dies zeigte schon beim Eintritt der Anblick des Dorfes, welches in fest— lichem Schmuck prangte; es wird kaum ein Haus oder Häuschen gewesen sein, das nicht irgend einen Schmuck angelegt hatte. Besonderen Dank verdient auch der dortige Gesangverein, welcher unter der Leitung des Herrn Lehrers Maul nicht allein bei dem Gottesdienst mitwirkte, sondern auch später auf dem Festplatze durch den gelungenen Vortrag geistlicher und weltlicher Gesänge die Versammlung erfreute. In hohem Grade be— friedigt und erfreut durch die Aufnahme, welche ihnen zu Theil geworden war, schieden die aus- wärtigen Festbesucher von Bruchenbrücken. Helfet! Am 26. Mai Abends nach 7 Uhr sind unsere Gemeinden — Lardenbach und Freienscen— von einem entsetzlichen Hagelwetter heimgesucht worden, dem in Lardenbach auch gewaltige, von einem Wolkenbruch verursachte, Wasserfluthen folgten. Der Hagel fiel in Strömen und mit der durch⸗ schniulichen Dicke einer kleinen Walnuß. Wintersaat, Fulterkräuter ꝛc. sind an einem Orte gänzlich, am andern zu zwei Dritteln— zerschlagen?... nein. zer⸗ schmettert, zermalmt, zerhackt. Auf manchen Aeckern brauchte man das Korn nicht erst abzumähen, sondern man konnte es gleich weg rechen, aber es war kein Korn mehr, es war zerknülltes Stroh, fast Mist. Oder dünken Einem diese Ausdrücke zu lebhaft?.. der lasse sich sagen: die Ihur lag wie im Winter in eine weiße Decke eingehüllt, 1½—2 Zoll hoch im Durchschnitt. In den Lardenbacher Wiesen sind ganze Eisfelder von 40—50 Fuß Länge, 15—20 Fuß Breite und 2—3 Fuß Tiefe gemessen worden. Sogar der Wald, selbst der Tannenwald, stand und steht heute noch strichweise grau und leblos. Der Boden ist schuhtief mit Geäst bedeckt und an vielen Bäumen die Rinde wie weggeschält und alles Laubwerk ganz ver⸗ schwunden. Was die Hagelmassen verschonten, haben die Wasserfluthen ruinirt. Das Heugras z. B. kann teils gar nicht, theils nur zum großen Schaben des Viehs gebraucht werden. Die Wi ssen welche überhaupt gemäht werden können, sind einer flark befahrenen Landstraße zu vergleichen, auf der ein Wirbelwind dahin jagt— so steigen beim Mähen und Rechen die Staubwolken empor. In Folge bessen sind viele gezwungen, einen Theil ihres Viehes— die Haupterwerbéquelle des Vogelsbergs— zu veräußern. Ja selbst die Schafe hätte man in Lardenbach nicht halten können, wenn in den Gräfl. Laubachischen Waldungen nicht Weide wäre verwilligt worden. In Summa: Lese Einer Joel am Ersten, da hat er ein un⸗ gesähres Bild unserer harten Heimsuchung, nur lese er Hagel und Wasserfluthen, statt Heuschrecken und Feuer⸗ flammen 4 Die so schwer Geschlagenen, sind nicht reiche Landwirthe, die Hab und Gut versichert haben, noch weniger große Capftalisten, sondern, wenige nur ausgenommen— geringe Bauersleute und Weber, die Winter wie Sommer im Schweiße des Angesichts ihr täglich Brod verdienen müssen. Die rufen jetzt wie jener Mann aus Macedonien(Ap. G. 16, 9); und wir rufen mit: Kommt und helfet! Ihr Reichen und Armen, ihr Kirchen⸗ und Gemeindekassen: Kommt und helfet! Helfet den Menschen zu Brod und dem Vieh zu Futter. Aber helfet schnell. Und Gott vergelts! Larden bach und Freienseen. Dietz, Pfarrer. Koch, Pfarrer. Lein, Bürgermeister. Löber, Bürgermeister. Wir erfüllen mit dem Abdruck vorstehenbden Aufrufs eine an uns ergangene Bitte und erklären uns gerne zur Annahme von Beiträgen für die Beschädigten bereit. Die Expedition. Main ⸗Weser⸗ Bahn. Fahrplan vom 14. Juni 1868. Abgang von Friedberg uach Frank furt: nach Gießen: 3 6 6²¹ 7 7¹ 7⁴⁵ 91 10 10 17 12¹⁵ 1 4 6 8 6¹⁰⁰ 209 0 8 9 11* Schnellzüge 1. und 2. Klasse.—* Schnellzüge 1., 2. und 3. Klasse. Oeffentliche Aufforderung. 1239 Die Besitzer der in dem Inserate 945 in Nr. 47 des Anzeiger für Oberhessen vom 21. April l. J. näher verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nach⸗ tragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich augweisen. Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, auf⸗ gefordert, solche binnen drel Monaten so gewiß dahler geltend zu machen, als sonß die Veräußerungsurkunden ohne Rüchsicht auf sie bestäligt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg am 16. April 1868. Großherzogliches Landgericht Friedberg 8 Oeffentliche Afforderung. 1321 Heinrich Romp von Rodenbach, geboren am 13. December 1792; Anna Barbara, Ehefrau des Ebristtan Erk, geb. Roth von Staden, geboren am 28. October 1786 und Marie, Ehefrau des Ernst Ulrich, geb. Ziegler von Langenbergheim, geboren 1798, oder deren Erben, werden aufgefordert das für jene selt⸗ her curatorisch verwaltete Vermögen binnen 3 Monaten in Empfang zu nehmen, resp. die Erbschaft anzutreten, wibrigenfalls dieselbe den sich meldenden Erben aus. gehändigt oder dem Fiskus überwiesen wird. Altenstadt am 25. Mat 1868. Stoß herzogliches Landgericht Altenstadt Stammler. Bekanntmachung. 1444 Das für das Bezirksgesängniß zu Friedberg auf eln Jahr erforrerliche Brennholz soll Freitag den 26. Juni l. J, Nachmittags 3 Uhr, um Fandgerichtslocale an den Wenigsinehmenden ver⸗ steigert werden. Frtedberg am 10. Juni 1868. me, 7 Friedberg e Johlen ⸗Versteigerung. 1490 Freitag den 19. d. M., Vormittage 11 Uhr, wird in der Reitercaserne zu Butzbach ein 6 Wochen altes Fohlen an den Meifibtetenden öffentlich versteigert. Buß bach den 13. Juni 1868. Freiherr van der Hoop, Rittmelster und Schwadrons⸗Chef. Heugras- Versteigerung. 1509 Freitag den 19. Jun l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in birsigem Rathhause das Heugras von den städ⸗ tischen Wlesen, circa 21 Morgen haltend, nochmals 12 meistbietend verßeigert werden. Friedberg den 17. Junt 1868. Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg Fou car. Pferde ⸗Versteigerung. 1507 Montag den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird in der Reitercaserne zu Butzbach ein zum Reiter⸗ dienst untaugliches Remontepferd an den Meistbietenden öffentlich versteigert. Butzbach den 16. Juni 1868. Freiherr van der Hoop, Nittmeister und Schwadrons Cbef. Bekanut machung. 1506 Montag den 22. d. M., Vormittags um 11 Uhr, soll auf dem Bürgermeisteret⸗Bürtau dahier das dem Kugelbausfonds dahter gehörende, 34 Klafter haltende, alte Schulhaus auf dem Kirchenplatz einer dritten und letzten freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Es wird hierbei bemerkt, daß bei einem annehmbaren Gebot der Zuschlag, mit Vorbehalt höherer Genehmigung, er ⸗ theilt wird. Buß bach am 16. Jam 1868. eee Buß bach ch Gras- Versteig erung. 1504 Mittwoch den 24. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, soll das dies fährige Peugras von den biesigen Gemeinde⸗ wiesen, eirca 200 Morgen haltend, in einzelnen Ab⸗ theilungen meiflbietend versteigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegen⸗ den Orte und Städte werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen gefälligst bekannt machen zu lassen. Inheiden den 14. Juni 1868. Großherzogliche eee Inheiden o ch. Kirschen ⸗Versteigerung. 1503 Freitag den 19. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, sollen die Kirschen auf den Bäumen am Bizinal⸗ weg nach Ossenheim hin öffentlich meiftbietend ver⸗ steigert werden. Fauerbach b. Fr. den 15. Junt 1868. ee Fauerbach oller. Holz⸗Versteigerung. 1508 Dienstag den 23. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistricte Jungfernwald und Propftftämpfe 69 Stecken Eichen ⸗Schälprügelbolz, 4770 Stück„ Schälbolzwellen und 250 Eichen⸗Baumstützen oͤffentlich an den Meiftbietenden verstrigert werden. Der Anfang ist im Jungfernwald. Schloß Ilbenstadt den 13. Juni 1868. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Rentei daselbst Bernhardt. Arbeits-⸗Versteigerung. 1505 Samstag den 20. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen im Gemeindehause zu Fauerdach v. d. Hohe nach⸗ stehende Arbeiten und Lleferungen unter den vor der Bersteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert und in Accord gegeben werden; nämlich: fl. Maurerarbeit, veranschlagt zu 233 18 Weißbinderarbelt 21 10 Dachdeckerarbeit 3 50 3 12— immerarbeit 12— Steinbrechen zu Manersteinen aus Nocken⸗ berger Sandsteinbrüchen 220— Steinbeifuahr von daher 220— Lieferung von festen Chaufseedecksteinen 30— 1„ Sand 40— 5„ feinem Kies 5— 1„ Ategeln 12— 5„ Kalk 112— 5„ Mauerdeckelsteinen 81— 8„ Nussenstelnen 21— Steinklopferarbeit 7 Handarbeiten in den Vleinalwegen 89 22 But bach am 15. Juni 1868. Der Bezirks ⸗Bauaufseher Burk. 1500 Ein zum Bäckergeschäft Lust habender Junge kann unter guten Bedingungen in die Lehre treten bei Jacob Heil in Butz ba ch. Rechnungen mit Geschäfts- Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantitäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpf. Eine neue, sehr schön' in Farbendruck ausgeführte 50 Ansicht von Friedberg, aufgenommen von F. O a n, f Preis: fl. 1. 30 kr., 5 d N Bindernagel& Schimpff. Vorschuß⸗ und Credit⸗ Verein. 1510 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die tãglichen Geschäftsstunden nunmehr auf Vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt worden sind. Friedberg den 16. Juni 1868. Der Vorstand. 8981 jungs 91 us mie gn vs Jamfqp S qa ue eee eee ene ee „ie 1 pi n aof gun zune uber eee eee eee neee ehen e zg ue eee een eee nn eee ee being e benen g pan uu wap— sieb; egen ue and ͤbunzavis aun bunpinbig ank 129 sus blech 0 ungebun zul gun gunzgn oe uss pnegz gun uszugo n ueber eee eee dane aun ng uur eee eee eee en ee n ee eee eee eee eee eee eee ee hne gg sii e en eee eee eee ne enen eee ee ene eee 56 que gar zen ee nee eee ee een eignusqun una nt 126919 120 epgusgel ihn ane Nee eee eee eee nt gnueg ano a0 ua I A0 9 i ode nue een cue n ugs agen dus pin bi aun gaquszavi us' usqog agnes ꝙæplungß 10 Sabqloog dun uisꝙhpnegz aun unau goa ac use 10. neee enen e ene eee eee eee eee eee 091 Mlgnon og ur pppupzeog- bann 1511 Zum Abonnements auf das mit dem 1. Juli 1868 beginnende dritte Quartal für den Frankfurter Anzeiger unerdeuangeean Frankfurter Familienblätter Unterhaltungsblatt laden wir ergebenst ein. Abonnements-Preis per Quartal: 1) in Frankfurt a. M. von der Verlags- Expedition zu beztehen: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Bapern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeutschen Bundes außer Preußen 27 Sgr.= 1 fl. 35 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 2¾ Sgr. = 1 fl. 55 kr. Erscheint täglich außer Montags. Dieses Blatt bringt, ohne irgend wie Partheizwecke zu verfolgen, in möglichst gedrängter Weise eine vollständige Uebersicht der Ereignisse auf der Weltbühne und sucht in der Schnelligkeit seiner Mittheilungen keinem anderen größeren Blatte nachzustehen. Außerdem enthält dasselbe wöchentliche Berichte über die Fluctuationen der Staatspapiere, Colontalwaarenberichte, und die Preisnotirungen der hiesigen Productenbörse und des Viehmarkts, ebenso wie es die Resultate der jeweiligen Staatslotterie⸗Ziehungen mitthellt. Auch bringt es regelmäßig die für das größere Publikum Interesse bietenden Bekanntmachungen der Behörden. Die täglich beigegebenen„Familienblätter“, zu dessen Mitarbeitern die bellebtesten Sch riftsteller Deutschlands zählen, werden sich nach Verhältniß ihres Raumes mit Allem befassen, was im Bereich der Belletristik, der e 6 g 5 ud bei dem ausgebreiteten Leserkreis dieses Blattes von dem günstigsten Erfolg Inserate für den Aufgeber. Probeblätter auf Verlangen gratis. Frankfurt a. M. im Juni 1868. Bestellungen nehmen an alle Poflämter und in Frankfurt a. M. dle Expedition, Buchgasse 3. Mehrere gutgehaltene Wagen Neues Verloosungsblatt 86 find billi verk. 1495 Ziebungsliflen und Börsenzeitung, von A. Daun 5 Frankie 4. Wr. Stifistraße Nr. 30. in Stuttgart, zur Selbstkontrolle bei den Ziebungen, sowie ale Rathgeber bei Kopitalanlagen empfehlenswerth, Zwei Oleander, durch jede Buchhandlung und Postfielle à 45 kr. viertel ⸗ 1487 hochstämmig und blüthenreich, hat zu verkaufen jährlich zu bezieben. Marie nschloß. Aufseher Dern. Russensteine, Hetrenkragen r heute an auf meiner Fabrik zu baben. ö Bruchenbrücken den 15. Juni 1868. Philipp Best II. 1499 gut gedrannte, sowie Schornsteinsleine, sind von neben der Post. 252⁵ ein renommirtes 1496 In 188 d. M. i Schmie e⸗Geschäft zu vermlethen oder zu verkaufen. Näheres in der Expedition d. Bl. 1497 Den Gesangvereinen von Fried- berg und Nauheim für Ibre gütige Mitwirkung bei unserm Turnfest unsern berzlichsten Dank. Ott Turnverein zu Nauheim. 8000 fl. 1501 werden in hiesiger Stadt gegen hypolbekarische Sicherheit gesucht. Kapitalisten wellen sich(ohne Zwischenhändler) direkt an die Expedition des Anzeigers wenden. Peachtenswerlh für Pranntweinbrenner! 1455 Am 30. März d. J. verkaufte ich in Frankfurt an Emil Reis in Echzell 3 Fuhren Branntwein à 12 Ohm und die Obm zu 35 fl, lieferbar bis Ende Mal. Am 1. April lieferte ich die erste Fuhre, am 13. Mai die zweite und hatte, ohne sür mich elwas Nachtheiliges zu ahnen, die dritte Lieferung nicht bis Ende Mai geliefert. Am 1. Juni, als den zweiten Pfingffeiertag, bekam ich von Reis einen recommandirten Brief, worin er mir anzeigte, daß er die noch zu liefernde Fuhre Branntwein nicht nehme, indem ich die bestimmte Lieferzeit nicht eingehalten habe. Ich sah mich veranlaßt mit Reis mündlich diese Sache zu besprechen, wenn möglich, da Branntweln eben die Ohm gegen 5 fl. niedriger steht, die Differenzen zu theilen ꝛc. ꝛc.; allein Reis erkärte mir ganz einfach: wenn ich den Branntwein hätte nehmen wollen, so hätte ich Ihnen nicht geschrieben, und ais ich ihn fragte, warum er denn eigentlich die Annahme verweigere, gewiß des halb, weil die Ohm jetzt 5 fl. abgeschlagen set, so aut⸗ wortete Reis, ja das ist's auch. Bitte ein jeder Leser wolle sich sein Verschen selbst darauf machen. Ossenheim im Juni 1868. Chr. Schäfer. CCCCTCCFCTCTCTCbCbCbCbbbCbTbbbTTTTTTTTTTTTT Todes- Anzeige und Danksagung. 1498 Es hat dem Allmächtigen gefallen, unsere geliebte Gattin, Tochter und Schwester Regina Rau, geb. Lippold, in ibrem 37. Lebensjahr am 12. Juni abzurufen. Allen Denen, die sie in ihrem langen und schweren Leiden mit Trost und Erfrischungen ge⸗ labt haben, sowie Denen, welche sie zu Ihrer Nuhestätte begle teten, unseren tiefgesühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. VCVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVTTTTT Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 17. Juni. Waizen 15 fl. 15 kr.; Korn 10 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr. Frankfurt, 13. Jani. Waizen 15 fl.— kr. Korn 11 fl. 15 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 40 kr. Grünberg, 13. Juni. Waizen 14 fl. 52 fr.; Korn 10 fl. 56 kr.; Gerste 8 fl. 10 kr.; Hafer 6 fl.— kr. 3 Molter— fl.— kr.; Erbsen 10 fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen und Lein 15 fl. 32 kr.; Kartoffeln 3 fl. 18 kr. Mainz, 12. Juni. Waizen 15 fl. 28 kr.; Korn 10 fl. 27 kr.; Gerste 7 fl. 55 kr. Hafer 6 fl. 17 kr.; 1 3 fl. 25 kr.3 Roggenstroh por 100 Gebund fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. Voll einbezahlte Eisenbamn- Aetien und Prioritäten. 20 Franes- Stücke 9 27½—28% 4½% Payr. Ostbahn 12 30% Liv. C. D.& D%ũ2. fr. à 28 kr. 29½ P. 50% sächsische Pfandbr. b. R. 93½ P. 5% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 45 P. 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 52½ G. 50% Elisabethbahn-Prior.% 74 P. 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 94 ½ G. 50% do. neueste Emiss.% 72 d. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43 6. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 93¼ P. 11 55—59 9 49—51 Engl. Sovereigus. Russ. Imperiales Gold pr. Zoll-Pf. Hchh. Silb. pr. Z. Pf.— Preuss. Kassensch. 144/— 45½½ Mitgetheilt von I Oest. 250 fl. b. R. 1339 140 0 S. Lindheimer. Frankfurter Cours. 2„ 250,„ 1854 68 0. a 8„ 100 Pr. L. 1858 138½ 0. 17. Juni. 1868. Cours der Staatspapiere. 8 5 100 90½ d. 5 5 100 Pr. v. 1 0 ½ G. Oesterr. 5% Met. 1859 1. Lst.] 63/ G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90½ 0 1 2 3 2 „ 5% Nat.-Anl. 1854 34 6.„ 3½%%½ Oblletlos. 86 F. 8 5 50% steuerfreie Oblg. 51% G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94 ½¼ d. 180 Kurb 40 Thl 11 R. 54 d. preussen 4½% Odligat. b. Rth. 95% P. 8 ese do de 868½ P. 3 or. Hess. 50 fl. L. b. R. 146 P 5 40% 40. do. 87½ G. Kurkess. 40% Obl. b. R. à 105[ 89 F... 25„„ 38% 7 Bayern 50% Obligation. 102 P. Frankf. 3½% Obligat. 81½ E. 12 Nes 25 1 I., b. R 36 5 „ 4½0% ¼ lahr. b. Rth. 95% G. 1 3% do 71½ 0. 2 e 5 4% 4% do 90½ 6. Russland J 50% Obl. 1. L. à f. 12 83 8 BBE Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 94 G. Finnland 4½0% Pfdbr. 1. R. 105 80 P T Fistolen 9 4850 8 4% do do—ͤ— Schweden 4½% O. i. R. à 105 85 P. 0„ Doppelte 9 49—51 Baden 4½0% Obligat. 94 P. 0 4½0% Prb. 1. R. 4 105—— 2 Preuss. Friedrd' or 9 57½—58½ f 4% Obligat. 187 G. N.-Amer. 60/ St. 1. E. 1882 77 d. non. f. 10 Stacke 9 54—56 2 Rand- Ducaten 2 12 2 2 — D Wiener Wechsel- Cours 102 d. Für An- und Verkauf aller Weérthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunst über Verloosungen, Coupous- Zahlungen u. s. w. 8 S 2 1 — — Dollars in Gold 227½— 28½ Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. N 10 ble amt 0 Der Re Rieggelder f Fight ier e sich zur * Friede —— Hessen. gammer. Ein mittelt Eingal heim Bundes Negulirung det Gegenstand de von Anträgen, Vadsack bean sraßt von der über Grebenau straße von L schuß will zum den Gemeinden gewähren. Bedürspiß, d lichen Gegend zu fark belas fraglichen Bal lehmen. Nag Forstmeister 8 fällt der An 8 zum Beschluß Abg. Keil uf Fürth durch Kolmbacher 1 7 5 der! und der Fürt diese Finanzpe hat der Antr