Weise nicht mehr zugelassen werden kann. eint Senn emen al, 7 du Jamstag den 18. April. M46. nzeiger für Oberhessen. 0 — Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Friedberger Intelligenzblatt. Amtlicher Theil. Zetreffend: Den Audlenztag dei Grohherzoglichem Kreis amt. Friedberg den 16. April 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Obgleich wir Ihnen schon mehrfach haben aufgetragen, in Ihren Bürgermeistereien öffentlich bekannt machen zu lassen, daß nur der Dienstag in jeder Woche, sehr eilende und dringende Faͤlle ausgenommen, für diejenigen Angelegenheiten, in Ansehung welcher eine versönliche Verhandlung und Besprechung von den Kreisangehörigen für nöthig erachtet wird, als Audienztag bestimmt ist, und sie nur an diesem Tage darauf rechnen können, daß sie sich nicht vergeblich an den Sitz der Kreisverwaltung begeben, so werden wir doch täglich mit dersönlichen, durchaus nicht eilenden Anfragen, Gesuchen und dergleichen belästigt und in der übrigen Arbeit gestört, daß dies in der seitherigen Veröffentlichen Sie daher wiederholt das Vorstehende mit dem Anfügen, daß an anderen Tagen als dem Dienstag, nur von 11 bis 12 Uhr Vormittags in dringenden Fallen persöͤnliche Aufragen ꝛc. zugelassen werden. Trapp. ä—— — Betreffend: Oie Inselten fressenden Thiere. Friedberg den 16. April 1868. sseibe au diesel ben. Ein Theil von Ihnen ist mit Erledigung unserer Auflage vom 14. v. M. in Nr. 33 des Anzeigers noch im Rückstande, wir er⸗ warten von diesen unverzügliche Vorlage. n Betreffend: Die diensiliche Stellung der Heilgehülfen. Friedberg den 16. April 1868. nnn m d ch u n Die bereits bisher concessionirten Heilgehülfen im Kreise Friedberg werden hiermit aufgefordert, sich alsbald bei dem vorgesetzten Broßh. Kreismedicinalamt anzuwelden und die neue Instruction in Empfang zu nehmen, indem eine Unterlassung dieser für die dic astliche Ueberwachung und zur Fortführung des Etats unumgänglich nöthigen Anmeldung als Verzicht auf die schon empfangene Concession be⸗ rachtet werden muß. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. fes iche S Finne chan g. Nach Beschluß der Generalversammlung des landwirthschaftl. Bezirks⸗Vereins des Kreises Friedberg vom 14. Dezember v. J. sind Bezirks⸗Vereins des Kreises Friedberg Trapp. constituirt worden. Anwesend waren Baron von Erlanger und Sohn, Prinz von Weimar, Fürst von Isenburg, v. Bethmann, Cornelius u. s. w. Baron R. v. Erlanger wurde zum Präsidenten und der Fürst von Asenburg-Büdingen⸗Wächters⸗ bach zum Vicepräsidenten des Verwaltungsrathes gewählt. §. Von der Nidda. Osterfeiertag in unsere Kreisstadt Nidda einberufene Versammlung zum Zwecke der Berathung über Mittel und Wege, wie und auf welche Weise das Projekt des Baues einer Verbindungsbahn zwischen Die auf den dritten der demnächst in Ausführung kommenden Linie Gießen-Gelnhausen und der Main-Weser Bahn der Verwirklichung entgegen geführt werden könne, war sehr stark besucht und alle Hauptorte der mittleren Wetterau waren durch ihre Gemeinde- Vorstände und zahlreiche sonstige Interessenten vertreten. Als Resultat einer sehr lebhaften und eingehenden Diskusston ergab sich der nahezu ein- stimmige Beschluß, für die projektirte Verbindungs- bahn diejenige Linie, welche,„don Nidda ausgehend, über Echzell und Reichels⸗ heim führend, in Friedberg ihren An- schluß an die Main-Weser⸗Bahn finde“, als die allein geeignete und den lokalen sowohl als allgemeinen Verkehrsin⸗ teressen entsprechende zu erklären, wobei einer nur schwach vertretenen abweichenden Meinung gegenüber noch insbesondere betont und als wesentlich wichtig hervorgehoben wurde, daß der Main⸗Weser⸗Bahn Anschluß an die „ 100 fl. zur Unterstützung solcher jungen, unverheiratheten Leute, die in den in der Kürze in dem pomologischen Institute zu Reutlingen 1,, beginnenden Lehrcurs für Obstbaumwärter eintreten wollen, aus der Kasse des Bezirks⸗Vereins zu verwenden. Ich fordere daher Lusttragende „, zur alsbaldigen schriftlichen Anmeldung bei mir unter dem Anfügen auf, daß den Anmeldungen Bescheinigung über einige Uebung in der Baumcultur und besondere Liebe zur Erlernung der Obstbaumzucht so wie guter Ruf und Alter anliegen müssen. L* 0 Die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien wollen Vorstehendes in ihren Gemeinden thunlichst bekannt machen und selbst auch geeignete „ Persönlichkeiten vorschlagen. 3 Friedberg den 16. April 1868. Der Director des landw. 0 April Hessen. Darmstadt, 15. April. Seine Röder von Diersburg, vom 1. Infanterie- „8 K. König liche Hoheit der Großherzog baben mittelst Regiment, das Ritterkreuz 1. Classe des Verdienst⸗ 111 20 Allerhöchster Entschließung vom 14. d. M. geruht, ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. ** len Major Dornfeiff von dem Stabe der— Prinz Heinrich von Hessen ist am 15. d. * irsten Jufanterie-Brigade mit der provisorischen wieder nach Berlin zurückgekehrt. — keitung des Kriegsministeriums zu beauftragen.— Das Großherzogliche Ministerium des 0— Nachstebender Allerhöchster Erlaß Seiner Innern bringt nachstehenden Erlaß Sr. Majestät % 5„ öniglichen Hoheit des Großherzogs ist heute des Königs von Preußen, die Einberufung des „„ llekannt gegeben worden: In Folge der nunmehr Zollparlaments betreffend, zur öffentlichen . ben! krmöglichten vereinfachten Organisation Meines Kenntniß: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden 0. striegsministeriums finde Ich Mich bewegen den König von Preußen ic. verordnen, auf Grund —% Oberst Mootz, Chef der ersten Sektion, den der nach dem Vertrage zwischen dem norddeutschen „ Set Ministerialrath Dr. Hallwach s, Chef der zweiten Bunde, Bayern, Württemberg, Baden und Hessen „ erg, Section, den Ministerialrath Freiherrn von vom 8. Juli 1867 Uns zustehenden Präsidial; 5 15 preuschen, den Oberst Schell, Chef der besugniß, was folgt: Das Zollparlament — kritten Section, unter Anerkennung ihrer treuen wird berufen, am 27. d. M. in Berlin 674 e tte Dienste, temporär in den Ruhestand zu versetzen zusammenzutreten, und beauftragen Wir — und behalte Ich Mir ihre Wiederverwendung im den Vorsitzenden des Bundesrathes des deutschen u k 1 1 aktiven Dienste vor. Dem Oberst Hartmann Zollvereins mit den zu diesem Zweck nöthigen dung z K von der Feldartillerie und dem Hauptmann Frhru. Vorbereitungen. Urkundlich unter Unserer Höchst⸗ K* Röder von Diersburg vom 1. Infanterie-eigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königl. K Regiment, Beide commandirt zur Dienstleistung Instegel. „ im Kriegs ministerium, spreche Ich eine gleiche Gegeben Berlin, den 13. April 1868. 215 Anerkennung aus. Dieselben haben sich nunmehr(L. S.) Wilhelm. * wieder bei ihren resp. Truppentheilen anzumelden. Graf von Bismarck⸗Schönhausen. 1„ Darmstadt, den 14. April 1868. Ludwig. Gießen. Am 14. ds. ist dahier die Ein⸗ E,-— Seine Königliche Hoheit der Großherzog tragung der Aktiengesellsch aft Erlanger und Comp. baben mittelst Allerhöchster Entschließung vom für den Bau und Betrieb der beiden oberhessischen 2 I4. d. M. geruht, dem Ministerialrath Dr. Hall- Eisenbahnen in das Firmenregister der Stadt und n, vachs, seitherigem Chef der zweiten Section des des Kreises Gießen auf dem Stadtgerichte zu — Friegeministerlums, das Ritterkreuz 1. Classe des Gießen vollzogen und damit erst die Aktiengesell⸗ 2 0 ö dwigsordens und dem Hauptmann Freiherrn] schast gerichtlich durch Unterschrift der Betheiligten 30 a jedenfalls in Friedberg und an keiner andern Station stattfinden müsse, wenn vie projektirte Verbindungsbahn überhaupt einen Zweck haben und den Interessen des lokalen Berkehres dienen solle. Preußen. Berlin. Die„Provinzial⸗ Correspondenz“ sagt über die Zollparlaments⸗ wahlen: Die süddeutschen Abgeordneten und die süddeutsche Bevölkerung werden sich bald durch die Thatsachen überzeugen, daß es zwischen dem Norden und Süden sich nicht um Herrschen und Dienen handelt, sondern um ein einiges Streben nach freiheitlicher Entwickelung aller Kräfte und Gaben des deutschen Volkes zu gemeinsamer Wohlfahrt, Ehre, Würde und Macht. ö — Nach dem neuesten(13.) Gabenverzeich- nisse des Hülfsvereins für Ostpreußen sind bis zum 30. v. M. insgesammt eingenommen 630,657 Thlr. und verausgabt bis zum 1. April 405,643 Thlr. Man darf wohl hier die schon vor mehreren Wochen gemachte Frage wiederholen: weßhalb sammelt der Verein Ueberschüsse von solcher Höhe, während die schleunigste Abhülfe der Nothstände dringend geboten erscheint? Täglich dringen aus jenen Gegenden die Klagen über den großen Mangel en Saatgetreide und die Befürchtungen der Permanenz des Nothstandes, da ein Drittel der Aecker unbestellt bleibt. Hier kann nur Hülfe geboten werden, wenn schnell gegeben wird, ehe es zur Saatbestellung zu spät wird. — Die„Volkszeitung“ berichtet folgendes Curiosum: Ueber der Bundesfahne, welche an den Reichstag aus Neu⸗Orleans zum Aufhängen in der„Berathungshalle“ gesandt worden, schwebt ein ominöses Verhängniß. Als diese Fahne hier ankam, wollten die Heraldiker aus dem Vorstande des Reichstages wissen, daß die Farben daran in unrichtiger Reihenfolge stünden. Es wurde also beschlossen, die patriotische Damenarbeit auf⸗ zutrennen und die Farben umzusetzen. Als diese Arbeit fertig war, holte Herr Simson am 3. d. im Reichstage feierlich die Ermächtigung ein, der Fahne einen geeigneten Platz im Sitzungslokale anzuweisen. Die Ermächtigung wurde ertheilt, und am folgenden Morgen fand sich der Gesammt⸗ vorstand ein, um die Fahne in den Sitzungssaal zu geleiten. Dort bemerkte ein an dem Schau- spiele zufällig theilnehmender Abgeordneter von der Linken, die Farben ständen ja in verkehrter Reihenfolge, schwarz weiß roth müßten sich auf⸗ einander folgen. Herr Simson stutzte, besann sich und sandte dann nach der benachbarten Admiralität, ein authentisches Gutachten einzuholen. Die Antwort kam, die Sache stimmte nicht: in New⸗ Orleans waren die Farben richtig aneinandergesetzt worden, und jetzt standen sie in verkehrter Reihen- folgt. Kopfschüttelnd ging man auseinander, die Fahne wurde in die Präsidialwohnung zurück⸗ gebracht und wird nun nochmals aufgetrennt werden. — Der Reichstag hat das Gesetz über Auf⸗ hebung der Ehebeschränkungen in der Commissions⸗ fassung mit drei Amendements zum ersten Para- graphen angenommen und die Resolution gefaßt, in der nächsten Session die Vorlage eines Heimath⸗ gesetzes zu verlangen. Der Bundes commissär Graf Eulenburg sagte für die nächste Session die Vorlage eines Heimathgesetzes für den nord⸗ deutschen Bund zu. — Der König ist unpäßlich und hütet das Zimmer. — Die Zeichnungen auf die 4½ prozentigen hessischen Ludwigsbahn ⸗ Prioritäten sind lebhaft. Wiesbaden. Die„Mittelrh. Ztg.“ klagt über die Lage der früheren nassauischen Staats⸗ diener den altpreußischen Collegen gegenüber und bemerkt, daß bereits 80 Beamte aus Altpreußen in Nassau zur Verwendung gekommen, während erst 10 Nassauer in die alten Provinzen versetzt wurden. Auch bezüglich des Dienstalters sind die preußischen Beamten zum Nachtheile der nassauischen bevorzugt worden, und welchem Loos unsere Accessisten in den verschiedenen Fächern entgegen⸗ gehen, ist noch gar nicht abzusehen. Große Rück⸗ 1 sicht nimmt man auf die preußischen„Militär anwärter“; diese werden bei allen Gelegenheiten eingeschoben, während von der Anstellung eines eingebornen„Militäranwärters“ noch nichts bekannt geworden ist. Sachsen. Gotha. Dr. Petermann hat von dem Afrika⸗Reisenden Richard Brenner aus⸗ führliche Berichte aus Zanzibar vom 10. Februar erhalten. Der Tod des Baron v. d. Decken ist auf's Bestimmteste constatirt. Theodor Kinzelbach, der ebenfalls in dieser Angelegenheit nach Ostafrika gesandt war, ist Ende Januar in der Somalistadt Tilledo gestorben. Richard Brenner hatte in⸗ teressante Entdeckungsreisen in den Gallaländern ausgeführt und hoffte noch im April in Europa einzutreffen. Oesterreich. Wien. Die wesentlichsten Bestimmungen des von dem Abgeordnetenhause in dritter Lesung angenommenen interconfesstonellen Gesetzes sind in nachstehenden Artikeln enthalten, welche von dem Geiste, in dem es entworfen ist, Zeugniß ablegen. Art. 1: Eheliche oder den ehelichen gleichgehaltene Kinder folgen, soferne beide Eltern demselben Bekenntnisse angehören, der Religion ihrer Eltern. Bei gemischten Ehen folgen die Söhne der Religion des Vaters, die Töchter der Religion der Mutter. Doch können die Ehegatten nach Abschluß der Ehe durch Ver⸗— trag festsetzen, daß das umgekehrte Verhältniß stattfinden solle, oder daß alle Kinder der Religion des Vaters oder alle der der Mutter folgen soll. Uneheliche Kinder folgen der Religion der Mut— ter. Im Falle keine der obigen Bestimmungen platzgreift, hat Derjenige, welchem das Recht der Erziehung bezüglich eines Kindes zusteht, das Religionsbekenntniß für solches zu bestimmen. Reverse an Vorsteher oder Diener einer Kirche oder Religions⸗Genossenschaft oder andere Per- sonen über das Religionsbekenntniß, in welchem Kinder erzogen und unterrichtet werden sollen, sind wirkungslos. Art. 4: Nach vollendetem 14. Lebensjahre hat Jedermann ohne Unterschied des Geschlechtes die freie Wahl des Religionsbekennt⸗ nisses nach seiner eigenen Ueberzeugung und ist in dieser freien Wahl nöthigenfalls von der Be⸗ hörde zu schützen. Derselbe darf sich jedoch zur Zeit der Wahl nicht in einem Geistes⸗ oder Ge⸗ müthszustande befinden, welcher die eigene freie Ueberzeugung ausschließt.„Artikel 7: Die Be⸗ stimmung des§. 768 lit. a) allgemeinen bürger⸗ lichen Gesetzbuchs, vermöge welcher der Abfall vom Christenthume als Grund der Enterbung erklärt wird, dann die Verfügungen§. 122, lit. o) und d) St. G., womit Derjenige, welcher einen Christen zum Abfalle vom Christenthum zu ver⸗ leiten oder eine der christlichen Religion wider⸗ strebende Irrlehre auszustreuen sucht, eines Ver⸗ brechens— und des§. 304 St. G., wodurch Derjenige, welcher zur Begründung oder Verbrei⸗ tung einer Religionsgesellschaft(Secte) deren Anerkennung von der Staatsverwaltung für un⸗ zulässig erklärt wurde, Versammlungen veranstaltet, Vorträge hält oder veröffentlicht, Bekenner an⸗ wirbt oder was immer für eine zu diesem Zwecke abzielende Handlung unternimmt, eines Vergehens schuldig erklärt wird— sind aufgehoben. Es ist jedoch jeder Religionspartei untersagt, die Ge⸗ nossen einer anderen durch Zwang oder List zum Uebergange zu bestimmen.“ Art. 14: Niemand kann genöthigt werden, sich an den Feier⸗ und Festtagen einer ihm fremden Kirche oder Reli⸗ gionsgenossenschaft der Arbeit zu enthalten. Jedoch muß an den Festtagen was immer für einer Kirche oder Religionsgenossenschaft, während des Hauptgottesdienstes in der Nähe des Gottes- hauses Alles unterlassen werden, was eine Stö⸗ rung oder Beeinträchtigung der Feier zur Folge haben könnte. An Sonntagen ist jedoch während des Gottesdienstes jede nicht dringend nothwendige öffentliche Arbeit einzustellen. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ berichtet über die feierliche Grundsteinlegung der Kirche zu Rambouillet. Der Minister Baroch hielt beim Banquet eine Rede, worin er, die Vorbereitung eines Entwurfes zur Anlage von Vicinalwegen erwähnend, sagte: Diese wichtigen Arbeiten sind Werke des Friedens; sie könnten nicht unternommen werden, wofern der Friede nicht gesichert und der Krieg bevorstehend oder auch nur wahrscheinlich wäre. Der Eifer in der Förderung des Projekts liefert den Beweis, /daß die Regierung den Frieden will und nicht an den Krieg glaubt. Der Kaiser will einen ehren⸗ vollen und einer großen Nation würdigen Frieden. Frankreich, welches auf seine Kraft vertraut und, Dank der Entwicklung seiner militärischen Orga⸗ nisation, auf alle Eventualitäten vorbereitet ist, sucht nicht den Krieg, und wir haben die Ueber⸗ zeugung, daß Niemand daran denkt, ihm den Krieg zu erklären. Der Friede Europas wird also nicht gestört. Glauben Sie also nicht an die Allarmrufe, an die kriegerischen Redensarten, welche durch Irrthum und Böswilligkeit mit einer gewissen Regelmäßigkeit immer wieder hervorgebracht werden. Ueberlassen Sie sich beruhigt den Arbeiten der Industrie und des Ackerbaus. — Die„France“ sagt, daß der neue Zustand der Dinge, wie er durch die Siege Preußens geschaffen worden, keine Ursache zum Kriege sei und von Frankreich als ein fait accompli acceptirt werde. Man sei in Europa überzeugt, daß hier⸗ durch weder das Interesse noch die Ehre irgend einer Nation bedroht wäre. Preußen hatte Be⸗ weise von Mäßigung und praktischem Sinne gegeben. Die Beziehungen zwischen Berlin und Paris seien so zufriedenstellend wie nur möglich. Der Friede zwischen Deutschland und Frankreich bürge auch für den Frieden im Orient.„Wir können,“ schließt die„France“,„mit Sicherheit sagen: weder an den Ufern der Donau noch des Pruth besteht eine Gefahr, welche dazu angethan wäre, Europa zu beunruhigen.“ — Das„Journal de Paris“ glaubt zu wissen, daß bei Gelegenheit des diplomatischen Empfanges am vergangenen Donnerstag in einer Unterredung zwischen Herrn de Moustier und Herrn v. d. Goltz von einer gleichzeitigen partiellen Entwaffnung in Preußen und in Frankreich die Rede gewesen ist. Es würde sich darum handeln, ohne an der aktiven Armee zu rühren, gleichzeitig die Dienstzeit der Land⸗ wehr in Preußen und der mobilen Nationalgarde in Frankreich abzukürzen. Auf diese Weise werde man auf beiden Seiten zu einer leichten Reduktion des Effektivbestandes gelangen. Das„Journal de Paris“ weiß nicht, von wem die Initiative zu diesem Vorschlage ausgegangen ist, der indessen von beiden Seiten sehr eifrig betrieben werden soll. Die„Epoque“ hat ähnliche Nachrichten. — Der„Abend⸗Moniteur“ sagt: Die gegen⸗ seitigen Beziehungen der Mächte fahren fort, immer mehr einen friedlicheren und freundschaft⸗ licheren Charakter anzunehmen. Zwischen den ver⸗ schiedenen Cabinetten wird thatsächlich gegenwartig keine Angelegenheit verhandelt, welche zu Differenzen Veranlassung geben könnte. Großbritannien. donde n. Nach einem Artikel des ministeriellen Blattes„Morning Herald“, schenkt dasselbe den allerneuesten Pariser Kriegsgerüchten nicht den geringsten Glauben. Es sagt hierauf bezüglich: Abgesehen davon, daß es Frankreich gegenwärtig an einer plaustblen Beranlassung zum Kriege fehlt, blühe ihm nicht die geringste Aussicht, einen Alliirten in Europa zu gewinnen. Den Hauptquell dieser ewig auf⸗ tauchenden beunruhigenden Gerüchte glaubt das conservative Blatt in den gedrückten Verhältnissen der französschen Presse gefunden zu haben, die, weil sie heimische Angelegenheiten nicht besprechen dürfe, gewissermaßen gezwungen sei, sich mit aus⸗ wärtigen Angelegenheiten zu befassen. Schließlich bespricht der erwähnte Artikel das leidige Capitel der ausgedehnten Rüstungen auf dem Continent und sagt darüber sehr vernünftig:„Wir tadeln weder Frankreich noch Preußen, aber wir haben es hier mit einem Gegenstande zu thun, der ernst⸗ liche Erwägungen erheischt. Unmöglich kann es als Zeichen gesunder Zustände in Europa angesehen werden, daß in Frankreich 1,200,000 Mann und fast eben so viele in Norddeutschland den frucht⸗ baren Beschäftigungen des Friedens entzogen sind, um für die Arbeit der Menschenschlächterei ein⸗ geschult zu werden.“ Apen auf den ficht, fe besonber⸗ nisse in! uns mit zu können zahlt, g. ein große des Vele erwͤͤhnt zu Frie unserem gegeben Leitung sumenten und wurbe Metermieh „Friedberg. Wir beklagen den Tod eines braven Mitbürgers und wackeren Mannes, welchen wir seiner Familie und uns noch lange erhalten zu sehen hofften und wünschten. Es starb nämlich am Abend des 13. d. der hiesige Gemeinderath und Hofdäcker Karl Fritz in noch nicht vollendetem 49. Lebensjahre. Wiewohl der Dahin⸗ gegangene schon seit längerer Zeit sich leidend fühlte, so machte seinem thätigen Geschäftsleben doch unerwartet rasch ein Schlaganfall ein Ende. Die überaus zahlreiche Leichenbegleitung von Männern aus allen Ständen war ein sprechendes Zeugniß von der großen Achtung und Verehrung, welche sich der Verblichene durch seinen wohl⸗ thätigen, opferberelten Sinn und sein freundliches, wohl“ wollendes Wesen im geselligen Verkehre mit seinen Mit⸗ bürgern zu erwerben gewußt hatte, sie bekundete die allgemeine Theilnahme, welche die Einwohnerschaft unserer Stadt der trauernden Familie zuwendet. Möge dem Freunde die Erde leicht sein! Friedberg. Die Ausdehnung des Osterschnee's er⸗ streckt sich, wie sich allmölich herausstellt, über ganz Deutsch⸗ land, Oesterreich, die Schweiz und einen Theil von Frank⸗ reich. Kolossale Schneemassen stelen auf der ganzen Alpenkette vom Montblanc bis zum Karst. Aber auch auf den deutschen und österreichischen Vorbergen schneite es überall mächtig. In Oesterreich war mit dem Schnee⸗ fall ein gewaltiger Sturm verbunden, welcher die Tele⸗ graphenlinien auf die weitesten Strecken hin unterbrach. % Nauheim. Seit Kurzem besteht am hiesigen Platze ein s. g. Kurverein, welcher den Zweck verfolgt: Im Interesse unserer Kur⸗ und Badeindustrie, den unsere Stadt besuchenden Fremden den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen, den Fremdenverkehr so viel als thunlich zu steigern, sowie überhaupt unseren Kurort nach und nach auf diejenige Stufe zu erheben, die zu erreichen im allgemeinen Interesse unserer Stadt liegt. Um diefen Zweck zu erreichen, will der Verein auf vorhandene Mängel sowohl, als auf bestehende Mißstände und Unzuträglich⸗ keiten aufmerksam machen und die nöthigen Maßregeln zu deren Beseltigung anregen; auch zeitgemäße Verbesserungen und neue dem guten Geschmack sowohl, als dem gestei⸗ gerten Bedürfnisse entsprechende Einrichtungen in Anregung dringen und auf deren Ausführung hinwirken.— Wenn man den angegebenen Zweck dieses Vereins genauer an⸗ sieht, so wird jeder Vernünftige und Wohlmeinende, desonders wenn die hiesigen örtlichen and andere Verhält⸗ nisse in Berücksichtigung gezogen werden, denselben mit uns mit Freuden begrüßen und freuen wir uns berichten zu können, daß derselbe schon jetzt 148 Mitglieder zählt, gewiß ein erfreuliches Zeugniß davon, daß ein großer Theil unserer Einwohnerschaft die Wichtigkeit des Vereins erkannt hat. Auch soll hier dankbarlichst erwähnt werden, daß Herr Regierungsrath Trap p zu Friedberg der an ihn ergangenen Einladung, unserem Verein als Ehrenmitglied anzugehören, Folge gegeben hat. Wir geben uns nun, zumal da wir die Leitung des Vereins in sehr tüchtigen Händen wissen, gerne der Full een hin, daß wir recht bald in der an ⸗ genehmen Lage sein werden, über die Wirksamkeit unseres jungen Vereins recht Erfreuliches berichten zu können. Vielleicht werden fich dann auch diejenigen hiesigen Be⸗ wohner, die sich bis jetzt theils aus Gleichgültigkeit, theils in ihren verschrobenen Ansichten über das Vereinswesen überhaupt, sowie endlich aus Mangel an Kenntniß der wahren Interessen unseres Badeortes von dem Vereine sernhielten und die Zwecke desselben nicht förderten, herbti⸗ lassen, sich zu demselben zu bekennen Offenbach. Die Differenz, welche zwischen dem Verwaltungsralh der hiesigen Gasanstalt und den Con⸗ sumenten bestanden, hat jetzt ihre Erledigung gefunden und wurde der Preis des Gases für 1000 Cubikfuß, incl. Metermiethe, auf 3 fl. 45 kr. fesigestellt. Darmstadt. Die„Ev. Bl.“ theilen mit, Pfarrer Ritter von Planig habe wegen des bekannten Jesuiten⸗ artikels im Gustav⸗Adolf⸗Kalender von seiner vorgesetzten Behörde einen Verweis erhalten. Darmstadt. Das hiesige Gymnasium erhält preu⸗ ßische Organisation durch die Eintheilung in Ober⸗ und Unterprima, Ober- und Untersekunda, Tertia, Quarta, Quinta und Sexta. Darmstadt. Wie die„Hess. V.“ berichten, wären vor einigen Tagen sämmtliche auf der Gr. Oberrechnungs⸗ kammer beschäftigte, nicht definitiv angestellte Finanz- aspiranten zur Erklärung aufgefordert worden, ob sie im Falle eines demnächst etwa ausbrechenden Krieges Dienste als Militärbeamten zu nehmen bereit seien. Eine größere Anzahl von Aspiranten hat sich hierzu bereit erklärt. Darmstadt. Bankdirector Wendelstadt von hier in nach einem fast dretmonatlichen Aufenthalt in Italien hierher zurückgekehrt. Seine Bemühungen, die vertrags⸗ mäßig bedungene Auszahlung der Zinsen der Livorneser Eisenbahnprioritäten bei der italienischen Regierung zu erwirken, worin er durch den Gesandten des norddeutschen Bundes energisch unterstützt wurde, sind erfolglos geblieben. Die italienische Regierung hat Herrn Wendelstadt abschlägig beschieden und hat derselbe darauf hin den Rechtsweg be⸗ treten. Zwei der bedeutendsten Florentiner Advokaten haben bereits eine Klage gegen die betreffende Eisenbahngesellschaft eingereicht und ißt der Auftraggeber der besten Hoffnung, auf diesem Wege die Interessen der Besitzer der italienischen Eisenbahnpapiere wahren zu können. „„ Der Herriedener Wetterbeobachter schreibt unterm 13. April: Der am 8. nach heftigem Kampfe unter viel⸗ fachen Gewittererscheinungen hereingebrochene Polarstrom brachte für Central-Europa weitausgebreitetes Winter⸗ wetter, das sich südöstlich bis Wien erstreckte. Indessen wird dasselbe seit gestern von tinem Aequatorialstrom be⸗ kämpft, dessen Wärme jedoch durch die vom Schneeschmel⸗ zen erzeugte Kälte nur allmälig fühlbar wird. Uebrigens deutet der sich an den meisten Stationen unter dem Mittel haltende Barometerstand mehr auf launenhaftes Aprilwetter. 56 Zur Berliner Sittengeschichte wird berichtet:„Ein neunzehn Jahre altes Mädchen, die Tochter einer hiesigen sehr vermögenden Wittwe, unterhielt ein Liebesverhältniß mit einem Studenten, das nur durch die auffällige Zu⸗ neigung der erst 40 Jahre alten Mutter getrübt wurde. In letzter Zeit wurde der Bräutigam der ersteren gegen⸗ über kälter und erhielt das junge Mädchen durch Zufall die Ueberzeugung von einem zwischen Mutter und Bräu⸗ tigam bestehenden Liebesverhältniß. Bald darauf wurde die Leiche der unglücklichen Braut im Landwehrcanal ge⸗ funden. Die Mutter soll die ernste Absicht haben mit dem in den zwanziger Jahren fliehenden Bräutigam binnen Kurzem sich zu verheirathen.“ „ Als der kürzlich verstorbene König Ludwig von Bayern 1825 zur Regierung kam, sprach er zur ver⸗ sammelten Geistlichkeit:„Wenn Sie, meine Herren, Ihre Pflicht thun und auf die Volksbildung gehörig wirken, dann kann der König ruhig schlafen.“ Später ertheilte er dem Erzieher seines Thronerben, Mac⸗Iwer aus dem Schottenkloster in Regensburg die Weisung:„Dahin streben Sie, daß religiöses Gefühl meinen Sohn durchlebe, wie das Blut den Körper, so jenes die Seele. Teulsch soll Max werden, ein Bayer, aber teutsch vorzüglich, nie Bayer zum Nachtheil der Teutschen. Was mein Sohn verspricht, das halte er, der aber zu gewöhnen ist, nicht leichtsinnig zu versprechen. Zutrauen macht stärker als Heere, es muß aber verdient werden. Abneigung flöͤßen Sie meinem Sohn„gegen Frankreich, Teutschlands Erbfeind, und gegen das französische Wesen, unser Verderben ein.“ Die Spar⸗ samkeit des Königs zeigte sich vom ersten Tage an. Seine Minister bezogen 30,000 fl. Gehalt, er setzte sie sofort auf 12000 fl. Die Kammerdiener seines Vaters hatten sich Häuser gebaut, als sie aber Ludwig ihre Dienste antrugen, dankte er mit den Worten:„Anziehen kann ich mich selbst und ausziehen will ich mich nicht lassen.“ Er wollte auch nicht von fremder Hand barbiert sein, sondern konnte wie Kaiser Joseph II. sagen:„Ich barbiere den König!“ Als einige Hoflieseranten dem König ihr Gesuch um Fortdauer der bisherigen Aufträge mit Klagen über die schwere Zeit im Leichenbitterton vorbrachten, wog der König in der einen Hand das goldene Siegel und Uhrgehänge des einen Bittstellers und sprach mittendrein:„Schwer, schwer!“ Dann plötzlich den Nebenmann beim Rock fassend:„Wie viel kostet dieses Tuch?“—„Sieben Gulden!“ stotterte der Verlegene.„Schön! Meines kostet fünf!“ erwiderte der König und ließ sie verblüfft stehen! Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Bremer Postdampfschiff„Bremen“ Capt. Neynaber, welches am 28. März von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in New⸗ Pork angekommen. Das Bremer Postdampfschiff„Baltimore Capt. Vöckler, welches am 1. April Baltimore verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 39 Passagiere und volle Ladung. Das Bremer Postdampsschiff Hermann“ Capt. Wenke, trat am 11. April wiederum eine Reise via Southampton nach New⸗York an und hatte außer einer starken Brief⸗ und Packetpost 597 Passagiere und 430 Tons Ladung an Bord. Das Hamburger Postdampfschiff„Germania“ Capt. Schwensen, trat am 15. April wiederum eine Reise vie Southampton nach New. Hork an, und hatte außer einer flarken Brief⸗ und Packet⸗Post 300 Tons Ladung, 68 Passagiere in der Cajüte und 534 im Zwischendeck an Bord. Für die Nothleidenden in Ostpreußen gingen weiter folgende Gaben ein: Durch Herrn Pfarrer Weber in Ober⸗ Rosbach: 3 Säcke Kartoffeln, 2 Säcke Gerste und etwas Hafer: Erbsen und Linsen, gegeben von nachstehenden Ortsbürgern, G. Allendörfer, H. Allendörfer, Blecher, Bürgermeister, A. Blecher, Ph. Blecher, H. Becker, Ph. Becker, Ph. Backes, H. A. Buch, Datz, Ph. Georgi, K. Grohmann, Grummet, G. Hock, S. Jakobi, Jac. Kuntz, Keßler, Joh. Michel, K. Rahn, L. Röhmig, L. Seibel, H. Schreiber II., J. Stengel, G. H. Stork, Joh. Wenzel, V. Werner, Wolfsheimer, G. H. Zulauf; ferner von Frau H. hier eine Mest Karloffeln und sind außerdem durch Herrn Bürgermeister Keil in Melbach ebenfalls Sammlungen von Frucht und Kartoffeln angekündigt. Zur Empfang⸗ nahme und Weiterbeförderung ist der Unterzeichnete stets bereit, und ersucht derselbe die Herren Bürgermeister der umliegenden Ortschaften hierauf vorkommenden Falls Bedacht nehmen zu wollen. Friedberg am 9. April 1868. Stifft, Verwalter der Friedberger Bergbau-Gesellschaft. Sitzung des Lokalgewerbvereins am 18. April, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1) Rechnungsabhor der Mädchenschule, 2) chemisches Brodbacken. Der Vorstand. Kleesamen! in vorzüglicher Qualltät bet 397— W. Fertsch. Füße Orangen! 599 Citronen, Vanille, Chinesischer Thee, Krachmandeln und Tafelrofinen bel W. Fertsch. Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor ⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Hrn. Hofapotheker C. Wahl, in Nauhelm bei Herrn Ph. J. Weiß. Die daclden werden uur ein etikettirten Schachteln Hersand:. öniglicht prunntubtrwallung zu Bad Ems Bad Nauheim. 901 Montag den 20. l. M., Vormittags 10 Uhr, will Peter Heß II. im Rathhause seine in der Hauptstraße gelegene, seit Menschengedenken hier mit dem besten Er⸗ solge betriebene bürgerliche Wirthschaft Familtenverhält; nisse balber unter günsiigen Bedingungen verkaufen. Die Anlage von einigen tausend Gulden würde da eine Familie gut ernähren. Brod 903 ershe Sorte 19 kr., zweite Sorte 17 kr. bei Löb Strauß. 1 1 5 biliar-Versteigerun 0. 917 Mittwoch den 22. April l. J., Vormittags 9 Uhr aufangend, läßt die Unterzeichnete folgende Gegenstände, als: 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Pfuhlfaß, Heu, Stroh, Grummet, Spreu, Dickwurz, Kartoffeln u. dgl. einer Verfleigerung in ihrer Behausung aussetzen. Bruchenbrücken den 14. April 1868. Elisabetha Krick, Wittwe. .* Versteigerung. 907 Miitwoch den 22. d. Mts. läßt Eberhard Thönges III. Wittwe zu Steinfurth ein r öffentlichen Bersteigerung aussetzen, als: 3 Fahrkühe, 1 Rind, 1 vollfländigen Wagen, 1 Pflug, 1 Egge einige Fuder Stroh, 1 Fegmüdle und noch sonstige Haus und Oekonomiegeräthschaften. Die Selterser Mühle 909 unterhalb Ortenberg(5 Gänge 1. ꝛc., neuester Construktion) nebst geräumigen Oekonomiegebäuden und Bäckeret, sowie 47 Morgen Land sind zu verkaufen oder zu verpachten Schöne Lage an der Eisendahnlinie und 4 Chausseen, starle Wasserkraft, Obst, Sandstein⸗ bruch. Näheres bei W. Sem m zu Lauterbach. Mehrere Knaben 890 im Alter von 10— 14 Jabren können in meiner Familie freundliche Aufnahme finden und vorberetten⸗ den Unterricht zum Eintritt in eine höhere Lehranstalt erhalten. 80 2 Assenhetm. Heßler, Pfarrer. Ein Zimmer mit Cabinet, 859 unmöblirt, wird dis längstens Ende Mai zu miethen gesucht. Anmeldungen bet der Exped. d. Bl. Durchsichtige Glycerin-Seise, 73 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut empfiehlt in Stücken à 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. i von Bergmann& Co. Theerseise, in Paris, wirksamstes Mittel gegen alle Hautunreinigkeiten, empfiehlt ä St. 18 kr. Ph. Dan. Kümmich. 24 Ein junger Schäferhund, 922 Hündin, schwarz mit gelben Füßen und weißer Brust, ist mir entlaufen und wird um dessen Rückgabe gegen eine gute Belohnung gebeten. Gleichzeitig wird vor dessen Ankauf gewarnt. griedberg Jobs. Glanz. — 7 2Sñh“Üf/ Vorschuß-& Credit-Verein. 789 Den Mitgliedern des Vorschuß⸗& Creditvereines wird zur Nachachtung mitgetheilt, daß als Geschäftsstunden für alle Tage der Woche, außer Sonntag, die Stunden von 11 bis 12 Uhr Morgens und 2 bis 3 Uhr Nachmittags bestimmt sind, und daß nur in diesen Ein⸗ und Auszahlungen erfolgen, Anträge um Vorschüsse eingebracht und sonstige Geschafts⸗ angelegenheiten erledigt werden können. Die Sitzungen des Vorstandes, in welchen über die Vorschußgesuche entschieden wird, finden jeden Dienstag Abend statt. a Der Vorstand des Vorschuß⸗& Creditvereins. Mädchen-Institut von Amalie, Marie 8 Lina Weruer. 784 Den 23. April beginnt ein neuer Cursus und bitten wir die geehrten Eltern bis dahin ihre Anmeldungen bei uns machen zu wollen. Die Lehrgegenstände sind: Religion, Lesen, Schreiben, Rechnen, deutsche Sprache und Literatur, französische und englische Sprache mit täglicher Conversation, Geschichte, Geographie, Naturgeschichte, Mythologie, Zeichnen, Singen und Handarbeiten. Unterricht in Musik und italienischer Sprache wird gegen besondere Vergütung ertheilt. Schon vom 6. Jahre an werden Kinder bei uns aufgenommen. Das Honorar für Pensionäre beträgt jährlich 300 fl. und kann der Eintritt zu jeder Zeit geschehen. Friedberg im April 1868. Hamburg-Amerikanische Pachetsahrt-Actiengesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Uew-Hork vermitteltelst der Postdampfschiffe 0% 4 Dam fer Eimbria, Capt. Haack, 29. April. Dampfer Saxonia, Copt. Kiee“ 8. ai. Ertra⸗Dampfer Bavaria. Capt. Meyer, 2. Mai.„ Hammonia„ Meier, 18. Mai. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rihlr. 168, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 100, Zwischendeck Pr. Ert. Ribl. 50. Christ. Hecht, 1 Spectal⸗Agent in Friedberg. 025 Näheres bei Das Neueste in Kleiderstoffen, Paletots& Zaguets, sowie in Buckskin, Nockstoffen ꝛc. ꝛc. 8 bei Mayer Hirsch. Das Neueste in Strohhüten, Sonnen- und Regenschirmen, 606 sowie allen sonstigen Putz- und Modeartikeln empfiehlt in schöner Auswahl zu reellen Preisen K. Friedrich, neben der Post. f u Elberfeld, 900 gegründet im Jahre 1822 mit einem Grundkapital von 3,500,000 fl. und Reserve⸗ Kapital von 1,500,000 fl., versichert Mobilien, Früchte, Vieh u. s. w. zu den billigsten, festen Prämien. Versicherungs⸗Anträge nimmt entgegen der Agent Paul Karl, Geometer in Friedberg. Die Vaterländische ure nel beru- Actirn- Brselscgaft f G. F. Ebeling in Bremen, Bahnhofstr. 12, 912 obrigkeitlich concess. Schiffs⸗ und Passagier⸗Expedient, befördert Ans wanderer nach New Jork und Baltimore mittelft Dampfschiffen zu den festen Preisen des Nordd. Llopd ꝛc., sowie vermittelst der besten Segelsolffe nach allen Hafenplätzen Amerika's zu den billigsten Preisen. Anfragen fets schriftliche Auskunft. i Wegen Uebertragung von Agenturen wolle man sich entweder an meine Herren Hauptaßenten oder Zirect an mich wenden. Auf portofreie Eine frischmilchende Ziege Karl Staubi. Ein Commis und ein Lehrling werden gesucht. Näheres bei G. Schulhof in Friedberg. 927 Roggenmehl 908 bei Gebrüder Löb. 3 gute Arbeiter 920 können beschäftigt werden bei Friedberg den 17. April 1868. J. C. Diehl II., Schneidermeister. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen als vorzüglich: Schwarze Kaiser-CTinte von J. Scholz in Mainz. Diese, aus Pflanzenstoffen bereitete Tinte ist fret von Säure, fließt sehr gut aus der Feder, die sie nie⸗ mals angreift, schreibt sich dunkelviolet, wird aber nach kurzer Zeit für immer tief schwarz. Die Copirtinte ist unübertroffen, Abzüge davon lassen sich noch nach 8 Tagen nehmen. Das Fläschchen 8 und 14 kr. Cheater in Friedberg. Im Saale des Hotel„zu den drei Schwertern.“ Sonntag den 19. April 1868. Berliner Kinder, oder: Was sich die Kaserne erzählt. Große Posse mit Gesang und Tanz in 4 Akten von Salingré. Mufik von Hauptner. C. Pötter, Theater- Director. 921 hat zu verkaufen Danksagung. 926 Allen Oenjenigen, welche unseren innigfi geliebten unvergeßlichen Gatten, Vater, Sohn, Bruder, Schwager, und Onkel 42 5 5 Katl Jtiedrich Fritz zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir biermit unseren herzlichsten Dank. Friedberg den 16. April 1868. Ote trauernden Hinterbliebenen. 914 Den vielen Freunden und Verwandten sagen wir unsern innigsten und wärmsten Dank für die Liebe und Theilnahme, die sie unserer guten Schwester Anguste Hofmann, geb. Trapp, während ihres langen und schweren Leidens bewiesen haben. Gleichfalls berzlichen Dank den Freunden, welche die Verstorbene zu ihrer Ruhestätte begleiteten. Friedberg den 16. April 1868. Die Geschwister. Todesanzeige und Panzsagung. 902 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten biermit die schmerzliche Anzeige, daß es dem All⸗ mächtigen gefallen hat unsere ltebe Mutter und Schwester Anna Maria Strauch aus Homberg an der Ohm, im 75. Lebensjahre in ein besseres Jenseits ab⸗ zurufen. Allen, welche dieselbe während ihrer langen Krankheit besuchten, wie auch Allen, welche sie zur letzten Ruheflätte begleiteten, sagen den herz⸗ lichsten Dank ö Die trauernden Hinterbliebenen. Kirchliche Anzeigen für Ftiedberg. Sonntag den 19. April 1868. Evangelische Gemtinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Die gel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkir che: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Fällt aus. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpf (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 16 und eine Beilage.) A 1 rr — Arbeiten 1 1) Pfla Y Cha Iffentlich Versteigen 1 Accord Meld polzart: Buchen Cichen⸗ Nadelholz Aopen⸗ 46 Sit geuctten coat agen en tetrtt. 5 2 2 — — 1 970 51 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 2 46. Uhren ⸗Versteigerung. 847 Otenstag den 21. April d. J., Nachmittags 2 Ubr, wird in biefsigem Rathbause eine große Parthie zum Nachlasse des verstorbenen Uhrmachers Friedrich Wilbelm Nau dahter gehörender neuen Wand-, Tafel- und Taschenuhren, sowie eine Parthie Bronze⸗ gegenflände öffentlich meistbtetend gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg am 6. April 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Holz ⸗Versteigerun g. 841 Momag den 20. d. M., Vormittags 9 Ühr, sollen in dem Died'schen Kirchenwald dahler: 190 Stecken Buchenscheid⸗ 20„ Birken⸗ und cee. Holz, 18„ Buchenstock⸗ 4500 Buchenastholz⸗ 24000 Birken⸗ und Buchen⸗] Wellen, 2000 Backholz⸗ oͤffentlich versteigert werden. Ote Zusammenkunft ist im langen Treiben. Ziegenberg den 6. April 1868. Kirchner. Arbeits ⸗Versteigerung. 880 Montag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Melbach nachfolgende Arbeiten und Lieferungen, als: f. kr. 1) Pflasterarbeit 140— 2) Chaussirarbeit 100— 3) Liefern und Anfahren von 5 Klafter Basaltsteinen 120— 4) Liefern des erforderlichen Sandes, 7 Klafter 84— 5) Aufsetzen der Steine und Messen des Sandes 24— 6) das Wegfahren der durch die Plantrarbeit sich ergebenden Erde u. s. w. 52— ͤffentlich an die Wenigstnehmenden unter den vor der Bersteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingung en in Accord gegeben werden. Melbach am 14. April 1868. Großherzogliche n Melbach e l. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 890 Nachverzeichnete Holzsortimente sollen versteigert werden: I. Montag den 27. l. M. in den Districten Nassewresentheile und Ködlberg: Scheidholz. 2 3 Reisholz. toe Holzart: e n. Buchen 10½ 2 15½ 22 Eichen⸗ 18 20 10½ 68 Nadelholz——— 99 Aspen⸗ 121 ½ 42 ½½— 123 46 Stück Eichen⸗Stämme von 5½ 29“ Durchmesser, 10—35“ Länge mit= 1307 Cbkfß., 2 Stück Fichten⸗Stämme von 7½ und 8“ Durchm., 30 bie 70 Länge mit 48 Cubikfuß, 4 Stück Buchen⸗Stangen von 4“ Durchmesser, 15˙ Länge mit= 7 Cubiksuß, 64 Stiick Fichten Stangen von 3— 5“ Durchmesser, 25-607 Länge mit= 264 Cubikfuß. II. Otenstag den 28. I. M. in den Oiflrieten Kleinet⸗Universitätswald: Scheidholz. een ee Neis holz. te olzar!: e un. uchen⸗ 144½ 41 83 113 Eichen 9 38 8 71 Nadelholz 8½ 59½ 4 122 Ae pes 3 1— 61 11 Stück Eichen Stämme von 7—11“ Durchmesser, 20-50“ Länge mit= 136 Cubikfuß, 72 Stüc Nadelholz⸗Stämme von 5½— 12“ Durchm., 15-60 Länge mit= 1553 Cubikfuß, 245 Stück Nadelholz⸗Stangen von 2½—5“ Durchm., 20-50 Länge mit= 946 Cubllfuß. III. Mittwoch den 29. 1. Mts. in den Oltfirttten Glaubzahlerseld und Großer⸗ Universitätswald: Prügelbolz. Reis holz. Holzart Stecken. Eichen ·— 33 Nadelholz 20 32¹ As pen⸗ 957. 54 3 Stud Nadelholz⸗Stämme von 6— 8“ Durchm., 20“ Länge mit 22 Cubikfuß, 25 Stück Nadelholz⸗Stangen von 3½—5“ Durchm., (Gerüststangen, Sparren 2c.), 2300 Stück Nadelholz⸗Stangen(Bohnenstangen). Die Zusammenfunft ist Montags auf dem Bleinal⸗ weg nach Glaubzahl an dem von Borsdorf nach Ulfa führenden Fußpfad, sowie Dienstags und Mittwochs an dem Forsthaus Glaubzabl, sedesmal präcts 9 Ubr. Nidda den 15. April 1868. Großberzogliche Oberförsterel Nidda Georg l. Anf fo derung 913 Die Erben der Otto Heinrich Kammers Eheleute von Trais⸗ Münzenberg haben um die gerichtliche Be⸗ stätigung der Kaufbriefe über fünf in dasiger Gemarkung gelegene Grundstücke nachgesucht. Zu dlesen Erben ge⸗ hört unter Andern der einzige nachgelassene Sohn der Katharine Kammer, des Georg Walter's Eheftau von Bisses, Johannes Walter, welcher schon vor mehreren Jahren nach Amerika ausgewandert sein soll und dessen dermaliger Aufenthalt hierorts unbekannt ist. Gedachter Joh. Walter wird andurch aufgefordert, etwaige Einsprache gegen diesen Verkauf bel Strafe ftllschweigenden Ausschlusses binnen 60 Tagen zu er⸗ beben und wird zugleich bemerkt, daß der Kaufschilling für die Güterstücke längfi bezahlt sein soll. Butzbach den 11. April 1868. Oroßberzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gflmer. Min ⸗Weser- Bahn. Sectton Vilbel. 919 Die bei Ueberdeckung des Perrons auf der Station Groß-Karben erforderlichen Arbeiten und zwar: Zimmerarbeit veranschlagt zu 207 fl. 55 kr. Spenglerarbeit 5 nee Weißdinderarbelt„ 5 68 werden Dienstag den 21. d. Mits., Vormittags 8 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten durch öffentliche Versteigerung vergeben. Friedberg am 17. April 1868. Der Großherzogliche Sectlons⸗ Ingenieur der Section Vilbel Heyl. Mobiliar-Versteigerung. 894 Mittwoch den 22. April d. J., Vormittags 9 Uhr anfangen, werden im Saale des Hotel Trapp dahier die zum Nachlasse der verstorbenen Frau Hofrath Wolf Wittwe gehörenden Mobilien und Hausgeräthschaften fretwillig öffentlich meistblietend gegen Baarzahlung verfleigert. Frienberg am 11. April 1868. Groß berzegliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Holz ⸗Versteigerung. 896 Dienftag den 21. und Mittwoch den 22. d. Mis., jedesmal Vormittags präcis 9 Uhr anfangend, werden in dem hiesigen Gemeindewald, in den Districten Lams⸗ hard, Großer⸗ und Kleinerhausberg: 34 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 7½/„ Birken. 4 5 Nadel-* 240 Buchen⸗Stockholz, 11„ Birken⸗ 1 14„ Na del⸗ 5 8250 Wellen Buchen⸗RNeisholz, Durchferflungswellen, 1150„ Eichen⸗— 3175„ Nadel⸗* Bau⸗, Werk. unt Nußbolz. 19 Eichen Baustämme von 172 Cubiksuß, 4 6 Birken⸗„ W 5 13 Nadel⸗— 9. 23 Eichen⸗Stangen, 7 Birken⸗ 283 Nadel-„ zu Sparten c. geeignet, melabietend verfleigert. Bemerkt wird noch, daß am ersten Tage im Distrikt Lamshard das sämmtiliche Buchen⸗Prügel⸗, Stock⸗ und Reisholz 1c. sodann am zweiten Tage in den ver⸗ schiedenen Diflricten das Nadel⸗, Prügel⸗, Stock und Neisholz zur Versteigerung gebracht wird. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage an der Sau⸗ hecke und am zweiten Tage an der Saatschule im District Büberberg. Hoch- Weisel am 14. April 1868. Großherzogliche 1 poch⸗Weisel o h r. Bekanntmachung. 918 Die am 6. l. Mis. im Domanialwalddisirlet „Vorderer und Mittler Köppel“ abgehaltene Holzver⸗ eigerung ist genehmigt und können die Abfahrscheine vom 23. I. Mie. an bel Großberzoglichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden. Der erste Fahriag ist auf den 1. Mai und das Ende des Abfuhrtermins dis zum 19. Jun l. J. bestimmt worden. Die Holzabfuhr darf nur bet trockner Witte ⸗ rung Statt finden. Münster am 15. April 1868. Großherzogliche Oberförsterel och Weisel Sommer. 129 Der wegen seiner vortrefflichen Eigenschaften rühmlichst bekannte Liqueur Daubitz ist stets in frsscher, guter Waare vorrälhig ia Fried⸗ berg bei J Windecker, in Assen beim bei Carl Bauer. Holz⸗Versteigerung. 910 Aus dem Freiherrlich von Franckenstein'schen Wald⸗ distriect„Klappertannen“ und dem„Straßheimer Hübner schaftswalde“ kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1) Montag den 27. April, Vormittags 9 Uhr. 3 Stecken Nadel Scheidholz, 55% 5„ Prügelholz, 25¼ 77 57 Stockholz, 987 Wellen Nadel⸗Reisholz, 15387 7 Eichen ⸗ und Birken⸗Relsholz. 2) Dienstag den 28. April, Vormittags 9 Uhr. 3852 Cubikfuß Nadel⸗Stammholz in 161 Stücken, 66 1„ Stangenholz in 13 Stücken. Die Zusammenkunft findet an beiden Tagen im Olstriet Klappertannen zunächst dem Blehtrieb statt. Ockstadt am 16. April 1868. Wilbrand, Freiberrlich von Franckenstein'scher Oberförster. Holz ⸗Versteigerung. 895 Freitag den 24. l. Mts., Vormittags ½ 10 Uhr beginnend, werden im Münsterer Gemeindewald, Distriet Nollkopf, Happelhecke ꝛc. versteigert: 4 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 5„ Buchen-, 2 Stecken Nadel⸗Priügelpolz, 50 5„ 4½„„ Stockholz, 1500 Wellen 5 625 Wellen„ Reisholz, 7 Stück Eichen⸗, 24 Stück Nadel⸗Stammholz, 58 Stück Nadelholz, Stangenholz, zu Sparren, Leiterbäumen ꝛc. geeignet. Zusammenkunft um ½9 Uhr in Münster. Die Großb. Bürgermeißerelen werden um gefällige Bekanntmachung dieser Anzelge ersucht. Münster am 15. Apris 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Münsler Reineck Scheune⸗ Verkauf. 899 Künftigen Montag den 20. April l. J., Morgens 10 Uhr, soll eine Scheune, 33“ lang, 30% tief, 16“ doch, von Holz und Lehmfachwerk, öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden. Gegen annehmbare Bürgscheine wird Credit bis Martini d. J. bewilligt. Reichelsheim den 15. April 1868. Großherzogliche Bürgermeifterel Reichelsheim Vogt. Holz ⸗Versteigetung. 897 Donnerstag den 23. d. Mic., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Malbacher Gemeindewald, Distriet Haasenberg, nachflehend verzeichnete Holzsorti⸗ mente öffentlich meistbtetene versteigert werden: 1) 24 Stecken Buchen⸗Prügelbolz, 18 1„ Stockholz, J) 7800 Stück Wellen, . Eichen ⸗Wellen. Ban⸗, Werk⸗ und Nußbol 5 12 Stück Eichenstämme, 79 Cudikfuß haltend, 6 3„ Nadelstämme, 67 Cubikfuß haltend, 7) 10„ Nadelstangen, 40 Cubikfuß haltend. Die Zusammenkunft ist in loco Malbach. Bemerkt wird noch, daß das Holz gegen vorschrifts⸗ mäßige Bürgzscheine bis zum 1. September d. J. ge- borgt wird. Nalbach den 15. April 1868. Großberzogliche Bürgermeistere Maibach Pbliliypi. Holz- Versteigerung. 892 Fieitag den 24. d. Mte., Vormittags 10 Uhr, gelangen im s. 5 Haincher Domanialwald, District Steinrutsche zur Versteigerung: 11 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 68„„—Prügelholz, 33 5„ Stockzolz, 10200 Wellen Reis bolz, 16 Stecken Kiesern⸗Prügeldelz. 5 1 Stockholz, 4900 Wellen„ Reis holz, 3 Kiefern ⸗Baubolzstämme von 710“ mittlerem Durchm. und 30— 60“ Länge, 200 Kiefern Stangen von 1— 2“ mittl. Durchm. und 29— 33“ Länge. pelden bergen den 14. April 1868. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt Rumpf. Bekanntmachung. 915 Nächsten Dienstag den 21. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in der Wobnung der Frau Heinrich Schutt Witiwe, ucgast Nr. 22 dabier, meistbietend versteigert: 1 trächtige Kub, 1 vollftändiger Wagen mit Zubehör, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Schlebkarren mit Lehne, 1 vollständiges Kubgeschirr, sowie sonstige Oeconomte⸗ gerälhschaften. Naubeim am 16. April 1868. Der Stadtschreiber Schutt. .———————————— ried berg. 923 Dienstag den 12. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in piesigem Ratphause die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden und nicht ausgelösten oder renovirten Pfänder der hiesigen öffent⸗ lichen Pfand und Leihanstalt, destebend: in Gold, Sil⸗ ber, Kupfer, Zinn, Weißzena, Manns⸗ und Frauenkleidern, goldenen und filbernen Taschenuhren, sowite sonstigen Ge⸗ genständen öffentlich meistdletend gegen Baarzahlung versteigert werden. Gleichzeitig wird den Interessenten der Pfand⸗ und Leihanstalt eröffnet, daß die Auslösung und Renovation der Pfänder nur an den hierzu bestimmten Tagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag stattfinden kann, und daß das Pfandhaus vom 8. Mai d. J. an bis nach Beendigung der oben bemerkten Versteigerung geschlossen Pfänder 3 Versteigerung zu Die Großherzoglichen Bürgermelstereien des Kreises Friedberg ersuchen wir, dieses im Interesse ihrer Orts⸗ angehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg F o u PPP— Hofraithe⸗Versteigerung. 924 Mittwoch den 3. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathbause die nachbeschriebene, vormals Franz Fauftische Hofraithe mit Backhaus, nämlich: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 230. 21,7. Hofraithe in der Stadt, öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 15. April 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Bekanntmachung. 916 Die Holzversteigerungen im Mockstädter Markwalde vom 2., 6. und 7. April d. J. find genehmigt und ist Freitag der 24. April als erfler Fahrtag festgesetzt. Nieder⸗Mockstadt, den 16. April 1868. Großherzogliche Bürgermeister Nieder ⸗Mockstadt Reuther. Bekanntmachung. 893 Die auf Montag den 20. April 1868 in dem Nieder- Weiseler Gemeindewald bestimmte Holzversteigerung kann wegen eingetretener Hinternisse nicht abgehalten werden und wird nun weiter auf Mittwoch den 22. April 1868 festgesetzt. Kieder⸗Weisel den 15. April 1888. Großherzogliche e Nieder⸗Weisel eu ter. e Lang jaͤhriger Krampshusten! 906 Zum Woble der leidenden Menschheit bestätige ich gerne, daß ich durch den Gebrauch von 2 halben Flaschen des . A. W. Mager schen Brust-Tyrups von einem langjährigen Krampfhusten voll⸗ ständig geheilt worden bin. Die Wohlthat eines solch aus gezeichneten Hausmittels, welches in keinem Haus halte fehlen sollte, erkenne ich vollfändig, und versehle nicht, dasselbe allen Leidenden bestens zu empfehlen. Constanz den 20. März 1867. Frau Zimmermeister Emele. wirkt, wie z. B. bei Rheumatismus, allen Leidenden auf das Wärmste empfohlen. Diese Ehrlich's Wiudrelniggugs i in Original⸗Flaschen à fl. 1. 15 r. o 79 17 * 7 N 85 77 nur allein ächt zu haben in Commission bei rechnung der Verpackung nachgenommen. Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, weiches am fichersten bet fast allen Krankheiten mlt bestem Erfolg n Gicht, Hämorrhoiden, Herzklopfen, beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkett, Schwindel, Sodbrennen, Blähungen, Spannung. Zahnweh, Nervenschwäche, Dur ch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkrankhett, Aus zehrung im Entstehen, Körperschwäche, Schlaflosig keit, Bleichsucht und andern welblichen Krankheiten ꝛc. ꝛc., sowtie bei Kinder krankheiten zartesten Alters, wird Auf Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz geheilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses Heilmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Besitze des Unterzelchneten find, nachgewiesen werden. * ist der Thlr. 1.— Sgr. „ 7 77 7 20 Fr. Hilbrechi in Friedberg. Briefe werden nur kranco angenommen und bei Versendungen der Betrag unter billigster Be⸗ Magen⸗ Schärfe, Husten, nervöses Kopfweh, Asth ma, 2 mit Gebrauchs⸗Anwelsun — 10„ b 8 Linsen! Erbsen und Bohnen 598 in gut kochender Waare bei W. Fertsch. Ein braver Junge 832 kann in die Lehre treten bet J. Möbs, Schuhmacher, wohnhaft in der Wolfengasse. 232 Oer rüßmlichst bekannte D. 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April, Vormittags 11 Uhr, läßt der Unterzeichnete wegen Neubau eines Stalles nachstehende Viehgattungen versteigern: 2 gute Oeconomie⸗Pferde, 9 Jahre alt, 2 trächtige junge Kühe, 5 Kalbinen, theils mit Kälbern, theils in den ersten 14 Tagen kalbend,(Kühe und Kalbinen geboren der Berner⸗Donnersberger⸗Kreuzung an). 3 Kinder, reine Vogelsberger Race, wovon 2 trächtig. Ulfa den 13. April 1868. W. Sturmfels, Pachter. Universal-Magen-Ligueut, 105 das einfachste und sicherste Mittel gegen Magen⸗ leiden aller Art von Franz Metternich in Mainz empfiehlt in Flaschen 8 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. Annonee. 783 Gesucht werden bei einem hoͤchst respectabeln, von der englischen Regierung concessionirten Genktal⸗Agenten für Auswanderer in Hull einige tüchtige zuverlässige Agenten in oder in der Umgegend von Friedberg. Näheres ertheilt F. H. Laube, Secretär der deutschen Gesellschaft, 172 Digb⸗Street, Hull. England. SSE Aerztliches Gutachten. 905 Den von dem Apotheker Herrn R. F. Daubitz in Berlin San Liqueur, welcher unter dem Namen Daubitz⸗ Liqueur) in den Handel gekommen, habe ich Gelegenheit gehabt, einer Prüfung zu unterwerfen, und darnach die Ueberzeugung gewonnen, daß das gedachte Fabrikat in keiner Weise der Gesundheit nachtheilige In ⸗ gredienzien enthält, von angenehmem Geruch und Geschmack ist, als ein wirklich magenstärken⸗ des und belebendes, die Verdauung för⸗ derndes Getränk, besonders älteren Personen, täglich mäßig genossen, dringend entyfohlen werden kann. Loslau den— Oktober 1867. r. Stark, Königl. Stabsarzt a. D., Nediee⸗Cirurg und Geburtshelfer. ) Zu haden in Friedberg det J. A. Winde cker in Assenheim dei Carl Baer. Mitgethellt von 5 2 4. Iinah sine. Frankfurter Cours, 5 02 0 1884 84% g 3 1 Pr. L. 131½ G. 17. April. 1868. Cours der Staatspapiere. 3 5 700. 80 245 Fester./ Het. 1859 1. Tec., q. Jr. Hes. 7 Obllgat. 90 F. 100 Pr. v. 1804 68,4. 5 50% Nat.-Anl. 1854 52½ 0. 5 3½j% Obltgatlen.. 2 Scbeed, Telr. 10-L. 1% f. 8 5% steuerfreie Oblg. 49% G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 94½ d. 5 3.4. 35 fl. Leone 54% f. Preussen 4½/ Obligat. b. EKth. 95 ½ P. f 4% do doe 88 F. 2 Kart. 40 Tri.-E. b. K. 744%. 5 4% do. do. 89¼ P Kurbess. 4% Obl. b. R. à 105 89½ P. 5 r. Hs. 204. L.. B. 8 nem 5% Obligation. 101½ d Frankf. 31½% Obligat. 80¼ PE—„. 5 4½% 1 Jähr. b. Rth. 93½ d 5 30 0 de 2 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35½ 0 5 4% de do 88½ P Russland 55% Obl. 1. L. à fl 12 81% SLES Würtemb. 4½0% Obl. b. Ru. 93 6 Finnland 4½½% Pfabr. 1. R. 105 81½ f + Pistolen f. 9 551 N 4% do 40—— Schweden 4½0/ O. 1. R. à 105 84 FP. 5„ Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½j% Obligat. 93½ G. 1 4½0% Pfb. 1. R. 3 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 51—58 2 4% Obligat. 86 G. N.-Amer. HD 0 8 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 N 2 2 Rand-Ducaten„ 537—39 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 20 Franes- Ster.. 9 29½ 90 ½ 77% Bayr. Ostbahn 121½½ G. 37% Liv. C. D.& P/. fr. 4 28 kr. 27¼ G. Engl. Sovereigns.„ 11 5559 50% sächsische Pfandbr. b. R. 94 P. 5% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 41 G. uss. Imperiales„ 9 50—32 30% Oesterr. St.-Elsenb.-Prior. 51¼ P. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 73% G. Gold pr. Zell- Fr. 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 928 G. 5% do. neueste Emiss./ 71 ¼ G. I Hchh. Silb. pr. Z. Pf.—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42½ G. 4½% Hess. Lud wigsb-PNer. 94½ P. Preuss. Kassensch-„ 1 44% 0 Wiener Wechsel- Cours 101¼ G. I bvollars in Geld„ 22829 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewunseie Auskunft übor Verloosungen, Coupons Zahlungen u. 3. 1 S. Lindheimer ia Friedberg hierübe Comm Bette Verein v0 Schwei wendun die Vie wollen und A