eee 9 1868. Donnerstag den 16. Januar. Anzeiger für Ob Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ——— ͤ AMA:——— r Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ werden noch fortwährend von allen Poststellen und der Verlagsexpedition für das erste Halbjahr angenommen —— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude wegen Feuers gefahr und die Vergütang von Brandschaͤden. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Es sind noch viele mit Erledigung unserer Verfügung vom 11. v. M., Betreffend: Die Musterung für 1868. Be Anzeiger Nr. c e Friedberg den 11. Januar 1868. 148, zurück, weshalb wir hieran erinnern. rn Friedberg den 13. Januar 1868. 1 Es wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß die Eonscriptionsliste der Militärpflichtigen des Jahres 1868 im Kreise Friedberg vom 16. bis 30. d. M. zu Jedermanns Einsicht auf dem Bürcau der unterzeichneten Behörde offen liegt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben dies alsbald in ihren resp. Gemeinden bekannt zu machen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg . Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche capitals für 1867 die erlittenen Kriegsschäden Die Gemeinden, die mehr als den sie Seine Königl. Hoheit treffenden Antheil liquidiren, erhalten das Mehr vorzugsweise aus der Hauptstgatskasse ausbezahlt, zu Lausnitz g 1 wäbrend Regierungsblatt Nr. 1 enthält(Schluß): VII. Militärdienstnachrichten. der Großherzog haben allergnädigst geruht: 1867 den Oberlicutenant Frhrn. v. Stein vom 2. in das 3. Inf ⸗Reg.— und den Oberlieutenan am 15. Nov. repartirt. die Gemeinden, welche noch herauszu— Heydacker vom 3. Inf.⸗Reg. in das 2. Bataillon 2. Inf zahlen haben, diese ihre Schuldigkeit an dieselbe Reg. zu versetzen;— 16. November den Hauptmann Piinzen Wilhelm von Hessen, Großberzogliche Hoheit, unter Beförderung zum Major, zum 2. Juhaber des 3. Inf.⸗ Reg. zu ernennen, mit der Bestimmung, daß Derselbe künftig à la suite des 4. Inf.⸗ Reg. zu sühren sei;— an demselben Tage dem Lieutenant Grafen von Isenburg-Philippscich vom 4. Inf.⸗Reg. auf sein Nach⸗ suchen den Abschied aus dem Militärdienste zu bewilligen und demselden die Erlaubniß zu ertheilen, die Regiments⸗ Uniform zu tragen;— am 20. Nov. dem Gefteiten Hoos von ber 4. Compagnie 1. Inf.⸗ Reg. die Erlaubniß zu ertheilen, die ihm von S. M. dem König von Hannover verliehene Langensalza⸗ Medaille anzunehmen und zu tragen; — 21. Nov. dem Musketier Schäfer von der 4. Comp. 4. Inf.⸗ Reg. die Erlaubniß zu ertheilen, das ihm von Sr. Hoh. dem Herzog von Nassau verliehene Feldzeichen für den Feldzug 1866 anzunehmen und zu tragen;— J. Dezember den charakterisirteu Hauptmann Sartorius, Commandanten der Trainabtiheilung des Gr. Artilleriecorps, unter Beibehaltung der Anciennität vom 26. Juli 1867 zum wirklichen Hauptmann zu befördern. VIII. Gestorben sind: der pens. Oberlieutenant von Kreß am 3. Dezember 1867 zu Daruistadt;— Rittmeister Knyn vom 1. Reiter⸗Regiment am 8. Dez. zu Mainz. IX. Charaktereriheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 23. Nov. 1867 dem Kreisarzt bei dem Kreismedicinalamte Pfedders⸗ heim Dr. Rayß den Charakter als Medicinalrath,— am 10. Dezember dem Weißbindermeister Voigt zu Darmstadt den Charakter als Hosweißbinder,— an demselben Tage den Weinhändlern Nathan und Maas— Firma Nathan und Maas— den Charakter als Hoflieferanten,— am 13. Dezember dem Dr. jur. Levita aus Mainz, dermalen Anwalt in Paris, den Charakter als Geheimer Justizrath — und an demselben Tage dem praklischen Arzt Dr. Walter zu Offenbach den Charakter als Hofrath— zu verlethen. X. Versetzungen in den Ruhessand. Seine Königliche 83 der Großterzog haben allergnädigst geruht: am November 1867 den cvangel. Schullehrer Freimann zu Stammheim— und am 21. Dezember den Orteein⸗ nehmer 2. Klasse Vubde in Heppenheim auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. XI. Concurrenz für: die evangelische Schulßelle zu Dirlammen mit einem Gehalte von 300 fl. 45 kr., nebst 4½ Stecken Holz zur Heizung des Schullokals. — Nach einer Mittheilung der„H. V.“ ist den Ständen des Großherzogthums von Seiten des Ministeriums ein Gesetzesentwurf zur Aus- gleichung der Kriegsschäden übermacht worden, über dessen Inhalt wir Folgendes mittheilen: Auf die sämmtlichen inhaltlich des Friedens vertrags bei dem Großherzogthum verbliebenen Gemeinden wurden auf Grund des gesammten Landessteuer— Kasse abführen. Entschädigung wird geleistet: für die Einquartierung und Verköstigung von Militärs, die Verpflegung erkrankter Militärper- sonen und Pferde, für Naturalleistungen von Bedürfnissen der Truppen, für die Erfüllung von Requisitionen, die Kosten des Transports des Militärs, incl. des Uebersetzens über den Main, Rhein und Neckar, für die Löhne für Boten, Wegweiser, Begleitung von Fourage 1c., jedoch nicht innerhalb der Gemarkung, für die Beschä— digung von Gemeinden- und Privateigenthum durch Operationen des Militärs(Bivouakiren, Exerziren 1ꝛc.), für die Wegnahme von Lebens- mitteln, Fourage und anderer Gegenstände für militärische Zwecke, für den Verlust von Zugvieh und Transportmitteln. Ausgeschlossen von der Entschädigung sind u. A. alle Leistungen des Staates, die Ansprüche für Benutzungen gemein- heitlicher Lokalitäten, Stallungen für militärische Zwecke, Burraubedürfnisse, Ansprüche wegen Excessen einzelner Soldaten, ärztliche Leistungen innerhalb des Wohnorts. Für einen General werden 2 fl. 21 kr., für einen Stabsoffizier 1 fl. 21 kr. und für den Unteroffizier und gemeinen Soldaten 24 kr. Quartiergeld per Tag bezahlt. Eine vom Ministerium zu ernennende Commission prüft die eingelaufenen Liquidationen. — Am 13. d. kam in der Sitzung des Cassa⸗ tionshofs der bekannte Preßprozeß des Abgeord— neten Metz gegen den Hofgerichts-Advokaten Emmerling II. zur Verhandlung. Die De— batten bewegten sich durchweg auf juristischem Gebiet. Die Staatsbehörde, vertreten durch Oberappellations- und Cassatlonsgerichtsrath Zentgraf, beantragte, dem Cassationsgesuch des Beschuldigten theilweise Folge zu geben und die Strafe von 14 Tagen Gefängniß und 50 fl Geldstrafe herabzusetzen, auch ½/0 der Kosten nlederzuschlagen. Nach kurzer Berathung erklärte der Gerichtshof dem Antrag der Staatsbehörde entsprechend. Preußen. Berlin. Die 1867er Eisen— bahnanleihe von 24 Mill. Thaler wurde über— nommen: von der preußischen Bank, der See— handlung, der Disconto-Gesellschaft, der Handels- Gesellschafst und den Bankhäusern Bleichrödter, Robert Warschauer, Mendelssohn, Magnus, Schickler und Rothschild. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ hält es für verfehlt, wenn den Wahlen zum Zollparlament in Süddeutschland ausschließlich ein fachmännischer Charakter gegeben würde, da bei Handelssachen auch die politische Seit: bedeutend sei. — Tie letzte Nummer des„Kladderadatsch“ ist consiecirt worden; derselbe war in seinem ganzen Umfange, ein getreues Bild der allgemeinen Stimmung, vorzugsweise dem Nothstande in Ost-— preußen gewidmet; einen speziellen Grund für die Beschlagnahme konnte man nicht auffinden, man müßte ihn denn in einem Gedicht suchen, welches von Louis Napolton handelt. — Die Fortschrittsfraction des Abgeordneten- hauses hat beschlossen, einen sechsmonatlichen Nach- laß aller Steuern für die drei untersten Klassen der Steuerzahler und der Grundsteuer, welche monatlich 10 Silbergroschen beträgt, für Ostpreußen zu beantragen. Die Fortschrittspartei sucht hier- für die Unterstützung der übrigen Parteien zu gewinnen; die Unterhandlungen darüber versprechen einen guten Erfolg. Württemberg. Stuttgart. Der „Württemb. Staats- Anz.“ schreibt:„Wie wir hören, befindet sich in einer der bedeutendsten hiesigen Verlagshandlungen eine Schrift unter der Presse, welche interessante Enthüllungen über die Vorgänge in Mexiko bringen wird, die den Sturz des Kaiserreiches herbeigeführt haben und die Katastrophe zur Folge hatten, welche dem edlen Sprossen des Hauses Habsburg⸗-Lothringen Thron und Leben kostete. Der Verrath des Lopez soll darin aufs unwiderleglichste dargethan, aber auch über die Umtriebe der herrorragendsten Persön— lichkeiten der französischen Expedition neues Licht verbreitet sein. Als Verfasser wird uns der frühere mexikanische Oberst v. Montlong, ein geborener Wuͤrttemberger, genannt, dem die zu— verlässigsten Quellen zu Gebote standen.“ — Die Kammer nabm die neue Strafprozeß— ordnung mit 79 gegen 2 Stimmen an. Baden. Karlsruhe. Vor einigen Tagen ist ein Eisenbahnwagen mit einer großen Silber- last von hier nach Frankfurt abgegangen und ging dieser dann weiter nach Berlin. Es war das von Seiten der Stadt Franksurt auf Rech- nung Badens gegen den Bezug der Zinsen daraus übernommene Baukapital der Main-Neckarbahn im Betrage von 1,650,000 fl. Auf wiederholt ausgesprochenen Wunsch der Kammern ist die Kündigung auf 1. Januar ud. J. erfolgt. — Die Abgeordnetenkammer hat am 1 d mit 52 gegen 1 Stimme dae Ministerverant- wortlichkeitsgesetz wesentlich nach den Commissions— anträgen angenommen. Oesterreich. Wien. Die„Neue sreie Presse“ meldet: das Ministerium werde demnächst als erste gesetzgeberische Akte erlassen: 1) eine Verordnung wegen Beeidigung aller Staatsbeamten auf die Verfassung; 2) eine Verordnung behufs Regelung der verfassungsmäßigen Bestimmungen über Gegenzeichnung sämmtlicher allerhöchsten Verfügungen durch das verantwortliche Ministerium; 3) einen Erlaß, welcher die Beschränkungen hin— sichtlich des Rechtes der Erwerbung vom Grund— eigenthum durch Juden in Galizien als durch die Verfassung beseitigt erklärt. — Die„Presse“ bestätigt die Abberufung des preußischen Gesandten Baron Werther. Als sein Nachfolger ist Baron Magnus genannt.— Das „Tagblatt“ meldet: Die Regierung beabsichtigt statt des Concordats einen neuen Vertrag aufzu— stellen, welcher den Staatsgrundgesetzen entspricht. Falls in Rom die Aufgebung des Concordats verweigert werden sollte, so würde die Gesetzgebung ohne Rücksicht auf das Concordat vorgehen. — Feldmarschalllieutenant Kuhn soll Reichs— kriegsminister, Feldmarschalllieutenant John Chef des Gentralstabs werden.— Das„Neue Frem— denblatt“ erfährt, daß im Kriegsministerium eine bedeutende Armeereducirung vorbereitet werde, daß das Avancement bis 1870 eingestellt werden solle. Ebenso sei die Abschaffung des Armee— Obercommando bevorstehend, desgleichen zahlreiche Pensionirungen höherer Stabsoffiziere in Aussicht genommen.— Das„Tagblatt“ gibt als Motiv für das Entlassungsgesuch des Kriegsministers John die Reducirung des Armeecbudgets auf 61 Millionen an. Wenn diese Nachrichten nicht trügen, geht Oesterreich mit dem schönen Beispiele voran, seine Arnie zu reduziren und das Militärbudget um beiläufig 22 Millionen, vielleicht noch mehr, zu entlasten. Es geschieht dies in einem Augenblicke, in welchem der Wettlauf nach militärischer Kraft— entfaltung zwischen den einzelnen Mächten bis zu einem Grade gediehen ist, der eine Steigerung kaum mehr zuläßt. Oesterreich, der vergleichsweise gefährdetste aller Staaten, zeigt, daß selbst in einem solchen Augenblicke es möglich ist, das Volk von dem Alp der Militärwirthschaft zu befreien; — wollten Frankreich und Preußen diesem Bei— spiele folgen, die Welt würde aufathmen, wie nach der Genesung von einem schweren Fieber. Doch hierzu ist bis jetzt wenig Hoffnung vor— handen, man tauscht lieber Friedensversicherungen aus und rüstet inzwischen bis an die Zähne, wo⸗ durch dann freilich diese Versicherungen allen und jeden Werth verlieren. Frankreich Paris. Wie die„France“ meldet, hat aus Anlaß des Jahresantritts zwischen dem Kaiser Napoleon und dem Könige von Preußen ein sehr freundschaftlicher Brieswechsel statigefunden, zu welchem der König die Initiative ergriffen hat, dessen Brief in Ausdrücken abgefaßt ist, welche geeignet sind, eine Verständigung der beiden Souveräne und Völker über die schweben⸗ den Fragen zu erleichtern. — Der„Moniteur“ erklärt die Bewegung eines Theils der französischen Truppen von Civita⸗ Vecchia nach Viterbo mit dem Grunde der Man— gelhaftigkeit der Bequartierung. Ein Theil der Truppen sei genöthigt gewesen, auf den Anhöhen um Civita⸗Vecchia zu campiren. Da die Rauh— heit der Jahreszeit das Campiren nicht mehr gestatte, habe die französische Regierung beschlossen einen Theil des Expeditionscorps nach Viterbo zu dirigiren, wo die Truppen seit einigen Tagen angekommen und in einem Gebäude einquartiert seien, das in gesundheitlicher Beziehung alle Sicherheit darbiete. — Eine Anzahl Pariser Journale wurde wegen unerlaubter Veröffentlichung der Kammer— berichte dem Zuchtpolizeigericht überwiesen. — Der„Etendard“ theilt mit, daß am Samstag die Aerzte Nelaton, und Kolb eine Operation im Munde des Grafen v. d. Goltz vornahmen, die vollständig geglückt ist. Der Kaiser läßt alle Tage Erkundigungen über das Befinden dee Grafen einziehen, ebenso wie der König Wilhelm, die Königin und Graf Bismarck. Das Gerücht von der Ersetzung des Grafen ved. Goltz in Paris ist völlig unbegründet. Großbritannien. London. Bezüglich einer mehrfach in englischen Blättern erwähnten Adresse Garibaldi's an die Fenier wird im Auftrage des Helden von Caprera„von einer Dame“ in der Presse erklärt, der General wünsche es allgemein bekannt gemacht zu wissen, daß er nie an die Brüderschaft geschrieben habe. Es sei ihm allerdings von jener Seite her eine Avresse zugegangen, die er indessen keiner Antwort ge— würdigt. Im Gegentheil, er stehe in dieser An— gelegenheit ganz auf Seiten der Regierung. — Eine amtliche Depesche von Merewether an das Ministerium meldet: Die Straße von Senahfeh nach Addigrath sei für Maulesel und Kameele geeignet. Die Armee des Theodorus und die der Insurgenten stünden sich auf dem Wege nach Laska nahe gegenüber. Menelek soll sich mit Truppen 25 Meilen südöstlich von Magdala befinden. Italien. Florenz. Menabrea appellirt bei Ankündigung der Bildung des neuen Mini— steriums an die Eintracht und die Beihülfe des Parlaments und sagt: Es sei unumgänglich noth— wendig, die Finanzen und die Administration zu reorganisiren, die das Land umringenden Gefahren könnten dann durch die Haltung des Parlaments und den Patriotismus des Volkes beseitigt werden; man müsse der Reaktion entgegenarbeiten, welche jetzt den Kopf hoch trägt und das Werk wieder vernichten möchte, das so viele Opfer gekostet hat. — Die„officielle Zeitung“ veröffentlicht ein Cirkular des Ministers des Innern an die Prä— fekten des Königreichs, datirt vom 8. Januar, welches die innere Politik der Regierung entwickelt. Der Minister erklärt: die erste und wesentlichste Bedingung für die Freiheit Aller ist die Achtung vor dem Gesetz und die Unterwerfung unter dasselbe. Italien braucht Sicherheit und Ruhe, um seine Thätigkeit nach Innen entfalten zu können, welche es allein mächtig, glücklich und geachtet machen können. Italien braucht eine Regierung, die auf die strengste Gesetzlichkeit haltend, es vor Allen geachtet macht, die sich keines illegitimen Einflusses bedient und die durch Thatsachen beweist, daß sie den entschlossenen Willen, die Autorität und die Kraft zum Regieren besitzt. Rußland. Petersburg. Der„Russische Invalide“ schreibt: Die Friedensversicherungen der offiziösen französischen Publicisten seien frucht- los und beruhigten Niemanden. Ungeachtet der Freundschafts-Betheuerungen Frankreichs sei das Mißtrauen zwischen den Mächten stärker als jemals. Die fortdauernden Debatten über die Armeereform zu Paris bewiesen verhängnißvolle Geheimpläne Frankreichs fürs künftige Jahr. * Friedberg. Wir machen darauf aufmerksam, daß das Porto für Stad tbriefe nur 1 kr. und das für Briefe auf das Land innerhalb des Bestellbezirks einer Postanstalt nur 2 kr., gleichviel ob frankirt oder unfrankirt, beträgt. Die Bestellbezirke der uns zu⸗ nächst gelegenen Postanstalten finden sich in dem Fried— berger Adreß-Kalender pro 1868(Postbotengänge) ver— zeichnet.— Von Frankfurt wird gemeldet, daß ein Fischer in Sachsenhausen, welcher jetzt vier Jahre verheirathet ist, das Glück hatte, daß ihn dieser Tage zum drintenmal seine Frau mit Zwillingen beschenkte. Darmstadt. Die vollständige Ziehungsliste der 50⸗fl.⸗Loose ist erschienen, wir machen die Besitzer dieser Papiere auf die starle Restantenliste aufmerksam. Laut derselben ist ein Tresser von 10 000 fl. und einige von 1000 fl. noch nicht erhoben. Darmstadt. Die werkthätige Theilnahme der Be— wohner Darmstadt's an der menschlichen Noth bewährt sich auch wieder bei der Sammlung für die Nothleidenden in Ostpreußen. Bis zum 12. d. Vormittags waren bei dem hiesigen Comile bereits 2145 fl. 20 kr. eingegangen und davon 1205 Thaler oder 2108 fl. 45 kr. an den Ort ihrer Bestimmungen abgesandt. Es wird streng darauf gehalten, daß die Eingänge regelmäßig täglich abgesandt werden, um möglichst rasch ihre Verwendung zu finden, nach der Erfahrung, wonach rasche Hilse boppelt Hilfe bringt. Darmstadt. Wie die„Hess V.“ melden, halte der frühere Artillerielieutenant Bender, der nach Beendigung seiner Studien in Karlsruhe nach Amerika auswanderte, alsbald nach seiner Ankunft in Newyork das Glück, daß ein von ihm eingereichter Concurrenzplan einer Verlauss— halle mit dem ersten Preis(800 Dollar) gekrönt und ihm die Ausführung des Werks übertragen wurde. Bender ist ein Sohn des verstorbenen langjährigen Pfarrers in Bönstadt. In Westphalen haben die Kohlenbergarbetter be— schlossen, in dͤiesem Monat eine halbe Schicht zu Gunsten der Ostpreußen zu arbeiten. Es sind an 50,000 Mann, die auch noch nöthigenfalls eine zweite halbe Schicht für Jene opfern, und dies würde dann 40 000 Thaler betragen. (Unter dem Arbeitslittel haben immer brave Herzen ge— schlagen.)— Der„Märkische Sprecher“ veröffentlicht einen Aufruf in dieser Richtung und die folgenden, kräftigen, zum Herzen sprechenden Verse: An die West-Armee der Bergknappen! Ihr braven Kameraden, Ihr 50 000 Mann, In starler Hand das Eisen, rückt Ihr zum Kaupse an, Ihr meldet Euch freiwillig, Ihr fahrt in Euren Schacht, Ihr haut mit kräft'gem Arme bis in die liefe Nacht. Nicht habt Ihr Hinterlader, wohl Pulver, doch kein Blei, Ihr tödtet nicht die Menschen,— Ihr macht vom Tode frei Die Brüder dort im Osten, besiegt die Hungersnoth. Habt tausend Dank, Ihr Knappen! Es dämmert Morgenroth! Solch' Band der Menschenliebe sei unsre Ordenszier, Es sei dem„Volk in Waffen“ sein bestes Kriegspanier! Die„Elberfelder Zeitung“ fügt hinzu:„Möge der Vor— gang der Bochumer Bergleute überall Nachahmung finden! Ehre und Anerkennung den braven Söhnen der rothen Erde, die so schnell zur opferfreudigen That geschritlen sind. „ Salz gegen gefrorene Pumpbrunnen. Daß überfrorene Fensterscheiben am leichtesten durch Ueber— sahren mit Salzwasser von ihrer Eiskruste befreit werden, ist bekannt. Von größerem praktischen Werthe und über— raschenderer Wirkung ist die Anwendung von starkem Salzwasser zum Aufthauen eingefrorener Pumpbrunnen. Dazu werden etwa 2 Pfd. Salz in 9 Schoppen Wasser durch Kochen gelöst und heiß von oben in den Brunnen⸗ stock gegossen. Durch ihre Eigenschwere und die Eigen— schaft der Salzlösung, auch bei hoher Kälte flüssig zu bleiben, löst sie, immer nach unten dringend, bald den Eisblock, welcher die Kolbenstange gefangen hielt. Man hüte sich jedoch, das Kochsalz ungelöst in den Brunnen⸗ stock zu werfen, weil dadurch erst recht Kälte erzengt wird. Für die Uothleidenden in Ostpreußen sind weiter eingegangen: Zweite Liste. 1) Bei Herrn Actuar Nau: Von Hoftaxator Schwarz 1 fl.— Assessor Hofmann 3 fl. 30 kr.— Dr. Möbius 1 fl. 45 kr.— Accessist Schnittspahn 1 fl.— Accessist Reuling 1 fl.— Apotheker Werner 1 fl.— Landrichter Reitz 1 fl. 45 kr.— J. C. 30 kr.— Actuariats⸗Aspirant Weber 1 fl. 30 kr.— Actuar Nan 2 fl.— Müller Schudt auf der Görbelheimer Mühle 5 fl. 15 kr.— Zusammen 20 fl. 15 kr. 2) Bei Herrn Bürgermeisterei-Verwaller Foucar: „Von gutgesinnten Ostpreußen“ 15 fl.— Von ihm seleost 1 fl. 45 kr.— Zusammen 16 fl. 45 kr. 3) Bei Herrn Professor Dr. Köhler: Von Herrn Postmeister Brentano, gesammelt bei sämmtlichen Beamten und Unterbeamten des hiesigen Postamtes 20 fl. 30 kr., nebst gefälliger schriftlicher Benachrichtigung über die Modalitäten, unter welchen den Hülfsvereinen für Ost⸗ preußen Portofreiheit zugesichert worden ist.— Von Frau v. Helmolt 4 fl.— Zusammen 24 fl. 30 kr. 4) Bei Director Steinberger: Von Herrn Kreis⸗ Assessor Dr. Dietzsch in Vilbel 2 fl.— Von der Expedition des Anzeigers für Oberhessen gesammelt 46 fl. 11 kr.— Zusammen 48 fl. 11 kr. 5 Zusammen 109 fl. 41 kr.— Im Ganzen bis jetzt eingegangen 261 fl. 48 kr. Indem wir für diese Gaben verbindlichst danken, bitten wir um weitere Zusendungen und ersuchen nament⸗ lich die Herrn Geistlichen, Bürgermeister und Lehrer auf dem Lande, sich der Einsammlung von Gaben unterziehen und dieselben an uns einsenden zu wollen. Friedberg, den 15. Januar 1868. Im Aufirag des Hülfsvereins-Vorstandes. Steinberger. Druckfehler in der vorigen Liste: Bei den von Herrn Mayer Hirsch gesammelten Gaben lies Siesel Hirsch siatt Seisel H., L. Hofmann aus Bönstadt statt Berstadt. Bei der Sammlung von Director Steinberger Seminarlehrer Fr. S. statt Frau S. Bei der Unterzeichneten gingen zu den in voriger Nummer bescheinigten Gaben weiter ein von: Im Froh⸗ inn gesammelt 1 fl. 18 ki.— Ungenaunt 1 fl.— Theodor Münch 1 fl.— Ungenannt 1 fl.— J. R. 1 fl. — Gefunden 8 kr.— Von den Schülern der Realschule 24 fl.— Zusammen 29 fl. 26 kr. In Summa bis heute eingegangen 70 fl. 11 kr. Die Expedition des Anzeiger für Oberhessen. Der Vorstand des Wetterauer Bweigvereins der Gustav-Adolf-Stiftung richtet an alle Gemeinden die freundliche Bitte, die Beiträge für 1867 bis zum 15. März erheben und an den Rechner, Herrn Hofapotheker Wahl dahier, einsenden zu wollen. Friedberg den 10. Jannar 1868. Felke Gentner, 1 — Haf 83 Fiel soll in b. Hase, 2 den dad 1 ö Y 65 Dien werden 1 ßörbere!!“ 106 Oi im Bahn 1872 soll die Unter zeichnete daselbst schloffen zu dem Dachdeg dri 8 D. igen mögen des sorn 7 anbei Nachstehend bringen wir die Salzpreise, wie sie in unseren Niederlagen in der Provinz Oberhessen dermalen kestehen, zur Kenntniß der Consumenten Es kostet einschließlich des Sacks, welcher mit dem Salze verkauft wird, in der Nieberlage zu Koch salz. Viehsalz. 1 Sack 200 F! Sack à 100 g/1 Sack à 50 ft Sack à 200 1 Sack à 100 1 a 50 Alsfeld ieee. er. 2 fl. 37 kr 2 fl. 50 kr. 1 fl. 30 kr 6 kr. Bermuthshain 1„ 9 3 2„ n 1 5 Büdingen n 0 10„ 2 36„ 2 0 46 Friedberg„ 11 1 1 1 16 10 Gießen 9 4 365. n 1 8 0 Brünberg 8 1 3 1 1 28„ 13* lauterbach 1„ 1 40 8 g 8 50 5 Nidda 10 5 8 1 2. 13 4 Ortenberg 1. 2 98 1 1 13 Ilrichstein 1 5 8 1 U 8 53 Bilbel 1 8 8 ö 1 40 Nauheim 1 1 36 3 ä 1 35½„ Das Pfund Tafelsalz in blauen Papierduten kostet überall 6 kr. Bei dem Ankauf im Großen und zwar bei jedesmaliger Abnahme von minbestens 100 Centner kostet der Centner Kochsalz auf der Saline 1 fl. 6 kr. exel. Steuer und Verpackung. Nauheim am 6. Januar 1868. Großherzogliches linenamt are. Hafer- und Stroh-Lieferung. 83 Freitag den 17. Januar d. J., Vormittags 11 Ubr, oll in bies. Ralbbause die Anlieferung von 20 Malter dafer, 2 Fuder Kornstrob und 1 Fuder Waizenstroh für den fädtischen Faselstall öffentlich an den Wenigst ordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 10. Jannar 1868. Groß berzogliche Bürgermetsterel Frievberg. 8 Der Großberzogliche Beigeordnete Foucar. enn eng. 55 Dienstag den 21. Januar l. J., Vormittags 11 Übr, verden in dem Königlichen Domantalwalde, Ober— örsterel Brandoberndorf, Gemarkung Cleeberg: Distrikt Grubenwald. 8 Eichen⸗Bau- und Werkholzstamme, von 978 Cbkf., ½ Klafter Eichen Nutzbolz. 11 1„ Scheitholz, **„ Prügelholz, S„„ Reisig, 10*„ Stockbolz, 17 Karren Schlag⸗Abraum. Distrilt Grubenwald d. 30 Klafter gemischtes Reisig(Durchforstungsbolz) ffentlich versteigert. Cleeberg den 4. Januar 1868. Der Königliche Oberfoͤrster dsr Main ⸗Weser⸗ Bahn. Bahnbezirk Friedberg. 106 Die Unterbaltung der Dächer der Bahngebäude m Bahnbeztik Friedberg in den Jabren 1888 bis inel. 872 soll auf dem Submissionswege vergeben und können die Unternahmsbedingungen auf dem Büreau des Unter— seichneten eingeseben werden. Die Submitsionen find vaselbst bis zum 20 d. Mts., Vormittags 9 Uhr, ver⸗ chlossen und frankirt einzureichen und ist auf der Adresse zu bemerken:»Submission wegen Uebernahme von Dachdeckerarbelt.“ Friedberg den 13. Januar 1868. Heyl, Troß. Bahn⸗Ingenseur. 108 Der Ackermann Christopb Schäfer von Ober— Ifigheim hat dahter glaubhaft angezeigt, daß sein Ver— mögen überschuldet sei. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 4. Februar d. J., Vormittags 9 Ubr, zum Güteversuch vor unterzeichnete Gerichtsstelle, Schloß iraße Nr. 26, anberaumt, und haben sich dazu dessen Dläubiger einzufinden und ihre Forderungen anzumelden und zu begründen. Dle nicht erscheinenden Gläubiger werden, als den Beschlüssen der Mehrhelt beitreiend, betrachtet. Hanau am 6. Januar 1868. Königliches Amts⸗Gericht Abthl. II. C ster. dt. Franckenberg. Bekanntmach un 112 Für Getreide-, Pülsenfrüchte- und Kartoffel-Sen— dungen in Quantitäten von mindesteng 100 Centner nach Westphasen und den Rheinprovinzen kommt ein ermäßigter Tarif vom 20. Januar v. J. an bis letzten September d. J. auf der Malu Weser-Bahn in Anwendung, welcher auf allen Güterexpeditionen zu erhalten ist. Kassel den 9. Januar 1868. Die Central⸗ Direction der Maln⸗Weser-Babn. Holz ⸗Versteigerung. 123 Ole am 30. v. Mis. im büsigen Gemeindewald RHaltgehabte Polzversteigerung bat dle Genehmigung er— halten und ist der erste Abfahrtag auf Samslag den 18. d. Mis. fesigesetzt worden. Ober⸗Mörlen am 14. Zanuar 1868. Großberzogliche Bürgermeisterel Ober-Mörlen Bekanntmachung. 119 Mit dem 1. September und 24. Dezember v. J. find die Zablungefristen für die 186 7r Holzgelder dabier abgelaufen. Die sosortige Berichtigung wird mit dem Bemerken in Erinnerung gebrach:, daß nach fruchtlosem Ablauf welterer 14 Tage das gerichtliche Mahnverfahren in Anwendung konamt. Wickstadt den 14. Januar 1868. Gräflich Solme-Rödelbeim'sche Forstkasse daf. Holz- Versteigerung. 109 Freitag den 14. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr kommen in dem Königlichen Domantalwald-Oistrict Ziegenloch a, Oberförstetet Brandoberudorf, Gemarkung Clceberg: 22 Stück eichene Bau- und Werkbolz Stämme von 748 Cbksß., 2„ buchene Nutzholz⸗Stämme von 20 Cbkfß., 6 Klafter etchenes Scheitholz, „5„ 5 Prügeldolz. 6„ buchenes Scheitholz, 35%„ 5 Prügelholz, 2 Klafter eichenes Reifig, 9 buchenes Reisig, 9„ Stoa holz, 34 Karren Schlag⸗Abraum zur öffentlichen Verflelgerung. Cleeberg den 13. Januar 1868. Der Königliche Oberförster Tb. Ferger. Sein tens. 110 Vom 20. d. Mts. ab können aus dem Holzhof zu Laubach 109 Stecken gespaltenes Buchen-Prugelbolz, vorzugsweise zu Bäckerholz geeignet, aus dem Hiebe vorigen Jahres, einzeln und in Partpien zu 3 fl. 30 kr. per Stecken gegen gleich daare Zahlung oder gegen Bürgschein mit Hrist dis zu Johanai d. J. abgegeden werden. Laubach am 11. Januar 1868. OGräfliche Rentkammer Weber. Bel Bindernagel& Schimpf ist wiedet vorräthig: Winter- ee Dienst. Caschen⸗ Fahrplan für die Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Thurm⸗Uhren 111 eigner Fabrtk, billigst, in allen Größen und zu allen Leistungen nach bewährtestem Spsleme, solldester Construction, welche nur sebhr leichte Jatriebsgewichte bedingt. Vielsache Proben hahe in der Wetterau, am Rhein und anderweitig schon jahrelang im Betrieb. Atteste von maßgebenden Bebörden, Technikern und Priwaten liegen zur gefälltgen Einsicht bereit. Gustav Landmann. Frankfurt a. M. 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Berlinische Lebens- Versicherungs-Gesellschaft. 107 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Keuntniß, daß die Dividende pro 1863 für die mit Anspruch auf Gewinn-Antheil abgeschlossenen Versicherungen, welche jenem oder einem der früheren Jahre angehören, auf 17½ Procent der für das Jahr 1863 gezahlten Prämie festgestellt ist und statutenmäßig bei den Prämienzahlungen im Jahre 1868 in Abzug kommen wird. Berlin, den 31. December 1867. Direction der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. E. Baudouin, v. Bölow, v. Magnus, G5 Winckelmann, Directoren. Ein hellgrauer Pinscher Aecht Bayer. Malz-Zucher, 118 ift mir vorigen Samstag in Nauheim entlaufen. 115 gegen Husten und Brustbeschwerden, bet Der Wiederbringer erhält eine Belohnung. Busse, General-⸗Agent. Bei Bindernagel& Schtmyff ein Friedberg i vorräthig: Das Recht des heiligen Vaters und der katholischen Welt, Bericht der Mainzer Versammlung vom 21. Nov. 1867. Pin. Die gegenwärtige Lage des heiligen Vaters. 9 des 1 105 Mainz. Preis, 0 15 16. Januar. Herzlichsten Glückwunsch zum heutigen Cage. Wer, reizendes. lchen, heute Dich schaut, Den elgenen Augen selbst kaum traut;— Du llebliches, üppiges Immergrün!— Wie jugendlich frisch die Wangen noch glüh'n, Nech ziert Dich der Formen retzende Füll'— Wenn auch schon dreißig—— doch ffllle, still-— Marinirte Häͤringe 114 stets vorräthig bei H. W. Hatteroth. Städtische Straßenbeleuchtung betr. 122 Es wäre doch sehr in der Ordnung, wenn Seitens der Verwaltung der Gas-Anstalt, sowie der städtis hen Beaufsichtigungsbehörde besser und strenger auf geboͤrige Reinigung der Straßenlaternen, sowie Instandhaltung der Brenner gesehen würde. Laternen und Brenner befinden sich wirklich in einem recht vernachläsfigten Zustande. Formulur- Papiere, 117 im Großherzogthum Hessen gebräuchliche, als: Voranschlags⸗-, Tag- und Handbuchs, Rechnungs- Kirch und Stiftungs⸗, Gemeinde, Vormundschafts⸗, Exekutiv Verfahren, Ortogerichts-, Verwaltung der Waldungen-Recrutfrungs- sowie 210 Sorten verschledene andete Gebrauchs Formularten find in vorziglicher Qualität des Papieres als auch des Drucks stets auf Lager bei Louis Weis, den Apotheken gegenüber. Uegenschirme 1237 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bet K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 15. Januar. Waizen 16 fl. 45 kr.; Kort 12 fl. 30 tr.; Gerste 9 fl. 10 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr. Frankfurt, 14. Januar. Waizen 17 fl.— kr.; Kors 14 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 35 kr. Grünberg, 11. Januar. Waizen 16 fl. 43 kr.; Korn 12 fl. 44 kr.; Gerste 9 fl. 11 kr.; Hafer 5 fl. 25 kr.; Molter 11 fl. 30 kr.; Erbsen 10 fl. 28 kr.; Linsen 12 fl. — kr.; Saamen u. Lein 14 fl. 50 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz, 10. Januar. Waizen 16 fl. 27 kr.; Korn 13 fl. 18 kr.; Gerste 8 fl. 50 kr.; Hafer 6 fl. 15 kr.; Kartoffeln 3 fl. 35 kr.; Roggenstroh per 100 Geband — fl kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. H. W. Hatteroth. Friedberg. Dr. Trapp. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. Miteetheilt von; doest. 250 fl. b. R. 1839 126½ 6. 8 Uindhelmer. Frankfurter Cours. 5 567, 1853 5 8 85„ 100 Pi. L. 185 425 B. 15. Januar 1868. Cours der Staatspapiere. E„ 500, v. 1860% 69 0. Oesterr. 5% Met. 1859 1. Lst. 395% Gr. Hess. 40% Obligat. 90 ½ P.„ 100 Pr. v. 1864 75¼ G. 5 5% Nat.-Anl. 1854 53½ 5 3½0% Obligation. 86% P. 2 Zehwed Thlr. 10-L. 10K. 5 5% steuerfrele Oblg. 47% G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 94% P. 2 Bad. 35 fl. Leose 847 P. Preussen 4½% Obbigat. b. Rth. 95½ G. 5 0% do do 86½ P I Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 53 5. 5 4% do. do. 89½ 6. Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 90½ G 15 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 142 1. Bayern 5% Obligation. 101 6. Frankf. 3½% Obligat. 82 P.—„ 25,„„ 41½ 0. „ 4½% ½ Jahr. b. Rth. 94 ½ 6. 1 30% do 72½ 6 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 38 G. 25 4⁰/ do do 88 ½ d. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84½ d I Sard. 36 Er. L. b..— Würtenb. 4½% Obl. b. Rth. 93% P. Finnland 4½% Pfdbr. I. R. 105 81 G. Pistolen fl. 9 49—51 5 40% do 40—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 84½% G 0 7 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½0% Obligat. 93% p. 5 4½0% Pfb. i. R. 3 105—— 2 preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58 2 4% Obligat. 86 P. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 75 4 ½ d. Holl. fl. 10 Stöcke„ 9 54—56 oll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 4 e 5 9 8 4½0% Bayr. Ostbahn 119 ¼ 6. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 27% G. 2 Engl. Sovereigns. 5 11 54—58 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tos, Ceutr.-Eisenb.-Pr. 39½ G. 2 Russ. Imperiales„ 9 50—52 3% Oesterr, St.-Eisenb.-Prior. 51½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 74½ͤ G.* Gold pr. Zoll- Pf.„—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 90¼ P. 50% do. neueste Emiss.% 72½ G.— Hehh. Silb. pr. Z. Pf.„—— 3% Oest. Züd. St. u. Lomb. E. B. 42 P. 4½% Hess. Ludwigeb.-Prior. 94½ G. D Preuss. Kassensch. 531 44—45½ Wiener Wechsel- Cours 98 G. I pollars in Gold„ 227—28 — Fur An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft Über Verloosungen, Ceupons- Zahlungen u. 8. w S. Lindheimer in Friedberg. Jabellene die Aufna II.! Umlagen (üischen III Seine K. gerußl ber Gol hen Lane faubuiß! St. Maj. Alerodeh lichen Ee his She Erlauben St. Kent leben butt ichen Ffickrich IV. 7 Gloßberze Je67 den zum Deca Zeit big zu Eimde Oshosen und am Regimen und Bal ernenne z Daul fiele zu Verleihu den Se hausen, Pfedberg lanögeri Schmit VI. belerinar Lhret a am 2. Opserma lihrer g Rice; Amslab! Dutzend Reuß mann Förster Frey N Napy; Schleg el fh Negiern Tigra duußt vird 5D obne Die 6. dtnomg agil Die zugeht werden Schult