3 9 Donnerstag den 15. October. r für Ob Friedberger Intelligenzblatt. 9 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —„„%—— de aa * Amtlicher Theil. Wien Betreffend: Den Unterricht der Hebammen⸗Schülerlnnen in der Entbindungsanstalt zu Mainz. Friedberg den 12. October 1868. 5. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Saen Es ist in der neueren Zeit öfters vorgekommen, daß Anmeldungen von Hebammen-Schülerinnen zu dem in Mainz am 1. Januar und 1. September jährlich beginnenden Lehrcursus so spät eingereicht wurden, dat hierdurch Unzuträglichkeiten entstanden sind. Im Auftrag Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 5, l. M. zu Nr. M. d. J. 10617 benachrichtigen wir Sie daher, daß solche Anmeldungen spätestens 4—6 Wochen vor Beginn des Unterrichts zu geschehen haben, und weisen Sie an, besonders die Privatschülerinnen bei Erhebung der erforderlichen Zeugnisse hiernach zu bedeuten. Fa h — Friedberg den 13. October 1868. Betreffend: Die Contrafignatur der Dienstsendungen. An die se ideen. Ottober rinbre . Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß nur solche Dienstsendungen, welche rein Staats oder Bundes ⸗Dienstangelegenheiten f betreffen, mit„Großherzogliche“ Die nst sa che nach unserm Ausschreiben vom 4. v. M. in Nr. 107 des Anzeigers auf der Adresse 1 Dittwe zu bezeichnen sind, während die, die Gemeinde angelegenheiten betreffenden Dienstbriefe als„Gemeinde“ Dienstsache bezeichnet 5 d werden müssen. 1 ma ch u F Betreffend: Die Gründung elnes Faselmarktes zu Büdingen. N Büdingen am 11. October 1868. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Büdingen vom 20. Juni d. J. in Nr. 48 und des Aus- schreibens desselben vom 10. October d. J. in Nr. 80 des Anzeigeblatts für den Kreis des landw. Bezirksvereins Büdingen gegründeten, Faselmarktes, in Büdingen der Landwirthe, daß der Bezirks verein zur Hebung des Marktes Prämien im Betrage von welche für die vier preiswürdigsten vorgeführten Bullen aus der Vereinskasse gezahlt werden Die Prämien werden nur wirklich preiswürdigen Thieren, im Alter von jedoch ohne Rücksicht darauf, ob der Bulle auf mindestens dem Markte verkauft wird oder nicht, und ob Buͤdingen, wornach die Abhaltung eines, auf Anregung am 20. d. M. genehmigt ist, bringe ich weiter zur Kenntniß 20 fl., 15 fl., 10 fl. und 5 fl. ausgesetzt hat, sollen. einem und höchstens vier Jahren zuerkannt, derselbe vom Eigenthümer selbst und innerhalb derlangt 4 * 1. des Kreises gezüchtet ist oder nicht. au m Zur Concurrenz werden nur diejenigen Bullen zugelassen, welche Morgens 8 Uhr auf dem Platze sind und sind Gemeindebullen ausgeschlossen. * Die Experten⸗Commission hat der landwirthschaftliche Bezirksverein ernannt und besteht dieselbe aus den Herren Hoffmann vom en Erbacherhof, Karl von Heegheim, Beilstein von Hof Wernings, Thaler von Christinenhof, Helfrich von Hof Leustadt und dem Herrn „ e, v. Deines zu Salinenhof und Schau m zu Herrnhaag, als Ersatzmänner. n t Indem ich schließlich die Besitzer der Bullen ersuche, von etwaigen Verkäufen dem am Platze anwesenden Vereins secretär, Regierungs- a, Accessist Haas oder der Großherzoglichen Bürgermeisterei dahter Anzeige zu machen, fordere ich zu recht zahlreichem Besuche des Marktes auf * 5 Der erste Director des landwüthschaftlichen Bezirksvereins Büdingen. e inte g Bruno, Fuüͤrst zu Ysenburg und Büdingen. d in an. 6 ne r mn e e br burn Betreffend: Die Abhaltung eines Faselmarktes zu Büdingen. Büdingen am 11. October 1868. 0 Unter Hinweis auf unsere Bekanntmachung dom 20. Juni d. J. in Nr. 48 des Bädinger Anzeigeblatts, bringen wir weiter zur ag. öffentlichen Kenntniß, daß die 5 Abhaltung eines Faselmarktes zu Büdingen 743 durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums vom 9. d. M. zu Nr. M. d. J. 11085 genehmigt worden ist und daß derselbe in diesem 7 le Jahre Dienstag den 20. Oetober d. J. in Verbindung mit dem an diesem Tage stattfindenden Viehmarkt abgehalten werden soll. gentig en Indem wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien auf diese günstige Ankaufsgelegenheit für ihre Gemeinden aufmerksam machen, beauftragen wit dieselben Vorstehendes sofort oͤffentlich bekannt machen zu lassen und mit dem Anfügen zur Beschickung des Marktes aufzufordern, ö 9 0 0 5 0 hessen, Pächter von früher kurhessischen Staats- daß nur gehörig durch Schlingen an den Vord zugelassen werden. erbeinen gefesselte Thiere, welche durch wenigstens 2 Mann geführt werden auf dem Platze K. Großherzogliches Kreisamt Büdingen J. B. d. Haas, Regierungs-Accessist. Hessen. Darmstadt. Die Oberlieute nante Schleun ing im Garde- Jägerbataillon, Göbel und v. Muralt im 4. Infant. Regt., Pirscher im 2. Infant.⸗Regt. wurden zu Haupt- leuten und v. Stockhausen im 2. Reiter⸗Regt. zum Rittmeister ernannt. — Nach den„H. V.“ ist als Exerciermeister der Einjährigen des 4. Infanterie-Regts. ein königl. preußischer Lieutenant in Darmstadt ein- getroffen. — Kronprinz und Kronprinzessin von Preußen sind, von Dresden kommend, mit dem Schnellzuge am 13. d. hier eingetroffen und im Palais des Prinzen Ludwig abgestiegen. Friedberg. Gerechtes Aussehen macht ein an dem Oberappellationsgericht zu Darmstadt dermalen schwebender Rechts breit von wesentlich politischer Bedeutung. Ein Einwohner aus Ober- . 3 1 nn 1* domänen, ist von der königlich preußischen Finanz- verwaltung in Kassel wegen Nichterfüllung des vor 1866 abgeschlossenen Pachtvertrags gerichtlich belangt worden. Der Anwalt des Beklagten, Hofgerichtsadvokat Curtman in Friedberg, hat der Klage die Einrede der fehlenden Activlegiti— mation entgegengesetzt, indem die Annexion des Jahres 1866 wohl factische Zustände erzeugen, nimmer aber rechtliche Verhältnisse alteriren könne. Nicht mit der preußischen, sondern mit der kur- hessischen Verwaltung der Staatsdomänen stünde sein Client in einem Vertragsverhältniß. Er bestreite, daß die klagende Verwaltung, wenn sie auch im factischen Besitze der in Frage ssehenden Domänen sich befinde, zur Klageerhebung legitimirt sei. Der höchste Gerichtshof unseres Landes wird sich demnach über die Legitimität des Besitzes auszusprechen haben. Friedberg. In Folge der Pensionirung des Obersten v. Grolman ist Hauptmann von Herff vom 2. Inf.⸗Regt. in die Flügeladjutantur des Großherzogs versetzt worden. Preußen. Berlin. Die„Post“ berichtet, daß dem Kronprinzen Ernst August von Hannover zu seinem Geburtstage, am 21. Septbr., von einer patriotischen Deputation aus Hannover ein Ehrensäbel und ein Schild überreicht worden sei. Letzterer, 1½ Fuß im Durchmesser, ist von Silber und am Rande vergoldet. Die Vorder— seite desselben zeigt den tapferen Ritter Georg, wie er die Hyder tödtet, mit der Umschrift: In hoc signo vinces. Auf der Rückseite sind die Worte eingravirt:„Jeremiae 30, 11: Denn ich bin bei dir, spricht der Herr, daß ich dir helfe. Denn ich will es mit allen Heiden ein Ende machen ꝛc.“— In einem Kampfe mit Preußen möchte sich doch der Säbel als zu kurz und der Schild als zu klein erweisen. — Gutem Vernehmen nach tritt der Landtag der preußischen Monarchie am 4. November d. J. zusammen. Frankfurt. Aus dem Jahresbericht der hiesigen Handelskammer entnehmen wir folgende Angaben: Das Jahr 1867 ist noch ungünstiger, als selbst das Kriegsjahr 1866. Der Export nach Amerika ist 1866 um 10 Prozent gegen 1865, 1867 um 50 Prozent gegen 1866 gefallen. Baubescheide wurden 1865 285, 1866 153, 1867 53 ertheilt. Der Besitzwechsel des Gemeinde— eigenthums sank von 17½ Millionen in 1865 auf 9½ in 1866 und auf 3½ in 1867. Han- delsfirmen wurden 175 eingetragen, dagegen 196 gelöscht. An Mehl, Brod, Backwagren, Graupen und Gries wurden 1867 gegen 10,000 Centner weniger versteuert, als im Vorjahr. An frischem Fleisch wurde eingeführt 9215 Centner gegen 12,009 in 1866, an geräuchertem Fleisch und Wurst 3971 Centner gegen 2152 Centner in 1866, an Schlachtvieh 81,606 Stück gegen 86,224 Stück in 1866, der Fleischconsum ist von 1865 auf 1866 um 5 Prozent, von 1866 auf 1867 um weitere 5 Prozent gefallen. An vereinsländischen Weinen wurden 1146 Ohm, an eusländischen Weinen 322 Centner, an Aepfel- wein 1934 Ohm, an Kochsalz gegen 400 Centner in 1867 weniger verbraucht als 1866. Bayern. München. Die Schlußsitzung der Militärconferenz hat am 10. d. stattgefunden und wurden in derselben die Urkunden über die getroffenen Vereinbarungen unterzeichnet. — Das am 10. ds. erschienene„Central— polizeiblatt“ fordert alle Gerichtsbehörden auf, den zur Festungsstrafe verurtheilten flüchtigen („Volksboten“-) Redakteur Zander im Betretungs⸗ falle nach der Festung Passau abzuliefern. Würtemberg. Stuttgart. Der„St.- Anz.“, den Abschluß eines Vertrages bezüglich der Niedersetzͤͤfig einer süddeutschen Festungs— Commission meldend, fügt hinzu, daß zugleich ein Vertrag abgeschlossen worden sei, nach welchem die abgebrochene Liquidation des beweglichen Festungs⸗Vermögens in Bälde wieder aufgenommen werde Der Ort des Zusammentritts sei noch unbekannt. — Dem„Schwäb. M.“ wird vom Bodensee geschrieben:„Wir haben in den letzten Tagen die Ueberschwemmung des Rheinthales auf Grund gener Anschauungen zu schildern gesucht. Heute führen wir den Leser in einen Ort und in Wohnungen ein, welche nun zum größeren Theile vom Wasser befreit sind. Die Häuser sind zum Theil versunken, voll Schlamm und üblem Geruch in Folge eingetretener Gährung verschiedener Lebensmittel, zum Theil ist es kaum mehr möglich, nur Haus und Zimmerihüren zu öffnen, die irdenen Oefen sind zerrissen oder aufgelöst, in- zwischen hahen Kröten, Eidechsen, Ottern in den; selben Schutz gegen Wasser und Kälte gesucht und diese Wohnungen sollen nun, da der Winter vor der Thüre ist, bezogen werden.“ Baden. Heidelberg. Dr. Simon, Pro- sesc der Chirurgie an der hiesigen Universität, hat den an ihn ergangenen sehr vortheilhaften Ruf nach Greifswalde abgelehnt und bleibt der Universität Heidelberg erhalten. Die badische Regierung hat alle zum Besten der Hochschule von ihm als Bedingung seines Bleibens gestellten Anforderungen bewilligt. Oesierreich. Wien. Der Kaiser ist nach Wien zurückgekehrt und wird 10 bis 14 Tage hier verweilen, um erstens die Sanktion ver⸗ schiedener Landtagsbeschlüsse vorzunehmen und zweitens der Eröffnung des Reichsraths beizuwohnen. — Der oberßsterreichische Landtag hat in seiner letzten Sitzung den löblichen Beschluß gefaßt, daß der Landesausschuß in der nächsten Session einen Gesetzentwurf über die Verbesserung der materiellen Stellung der Volksschullehrer vorzu legen habe. — Der Landtag von Triest hat die Ergän- zungswahlen für das österreichische Abgeordneten haus nur unter dem Vorbehalt vorgenommen, daß dadurch den historischen Rechten und Privi⸗ legien der Stadt nicht präjudieirt werde. Eine gewisse Partei in Triest möchte nämlich die Ber- bindung mit Oesterreich auf eine bloße dynastische Personalunion reduciren; der Anschluß an das Königreich Italien würde sich dann später um so leichter bewerkstelligen lassen. — In Berliner Blättern wurde berichtet, daß bei den letzten Excessen in Prag„preußen⸗ freundliche Rufe“ vernommen worden seien. Die tschechische Preußenfreundlichkeit beschränkt sich aber darauf, beim Herannahen österreichischer Jufanterie oder ungarischer Husaren, um diese zu ärgern, das Geschrei auszustoßen:„Königgrätz! Die Preußen kommen!“ Selbstverständlich gaben die tschechischen Patrioten sofort Fersengeld, um nicht für diese Rufe gezüchtigt zu werden. — Das Ministerium hat nach Prag eine Verordnung expedirt, welche für die böhmische Hauptstadt und ihre nächste Umgebung auf un— bestimmte Zeit sowohl die Abhaltung von Ver— sammlungen und Aufzügen, als die Thätigkeit politischer Vereine, die Herausgabe und die Ver— breitung von Druckschriften dem Belieben der Polizeibehörde unterordnet. Gleichzeitig rückten daselbst Truppenverstärkungen ein, um befürchtete neue Tumulte niederzuhalten. — Die Wiener„Abendpost“ meldet: Auf die von der österreichischen Vertretung zu Bukarest anläßlich der letzten Excesse gegen die Juden zu Galatz gethanen Schritte behufs Wahrung der Interessen der Unterthanen Oesterreichs, begab sich der rumänische Minister des Innern persönlich an Ort und Stelle. Derselbe setzte den Polizeiprä— fecten und den Chef der Nationalgarde ab und sicherte sofortige Erhebung des verursachten Scha— dens— unter Zuziehung eines österreichischen Delegirten— wie Vergütung desselben zu. — Das„Tagblatt“ meldet: Der Reichs- kanzler, Baron v. Beust, soll ein Rundschreiben an die auswärtigen Vertreter Oesterreichs vor- bereiten, welches auf die letzten Vorgänge in Böhmen und auf die von der Regierung daselbst getroffenen Maßregeln sich beziehen soll. Das genannte Blatt meldet ferner: Das französische Kriegsministerium bewerkstelligt durch ein Con- sortium großartige Schlachtvieh-, Pferde- und Lederankäufe in Oesterreich. Prag. Am 11. d. Nachmittags hat in der Vorstadt Smichow eine große Volksansammlung stattgefunden, welche erst durch das Einschreiten des Militärs zerstreut werden konnte, wobei mehrere Verwundungen vorkamen. Abends war die Ruhe wiederhergestellt. Brünn. Nach einem Telegramm der„N. fr. Pr.“ hat der Olmützer Erzbischof die Ehe⸗ gerichtsacten nicht ausgeliefert, sondern einen Protest an das hiesige Ober⸗ Landesgericht ein⸗ gesendet, worin er sich zum Schutze gegen den Vorgang der Gerichte auf die Staatsgrundgesetze beruft. Schweiz. Genf. Der hier tagende Sa⸗ nitätscongreß hat die Berathung über die Aus- dehnung des internationalen Sanitäts concordats auf die Marine beschleossen. — Wie es mit den auch im uzernischen angeordneten geistlichen Exercitien gehalten wird, beweist, daß zur Leitung derselben der Pater Anizet, der bekannte Geisterbeschwörer und Teufels⸗ austreiber, ernannt wurde, der im Jahr 1848 die fromme Klosterfrau Maria Augusta Delphina in Stanz von 4 Teufeln befreit hat. Selbst der sehr fromme, seither verstorbene Probst Leu er- klärte diesen Pater als einen„verwahrlosten Kapuziner“ und„schmäblicher Täuschung und Betrügereien schuldig“. Es ist jedenfalls weit gekommen mit der bischöflichen Einsicht! Bern. Eine Conferenz von Delegirten der Cantone unter dem Vorsitze des Chefs des eidge⸗ nössischen Departements des Innern, Herrn Bun- desrath Schenk, ist zusammengetreten, um die Mittel und Wege zu berathen, welche zu ergreifen und einzuschlagen sind, um der Noth, die durch die colossalen Ueberschwemmungen in den Cantonen Wallis, Graubünden, St. Gallen und Tessin her⸗ vorgerufen, zu steuern.— Der Bundesrath hat in England eine Anzahl englischer Halbblutpferde ankausen lassen, um die sehr im Argen liegende 54 Stuten und Hengste von ausgezeichneter Schönheit. Dieselben werden von den Kantonen übernommen und an Privatzüchter versteigert. Frankreich. Paris. Das Bulletin des „Moniteur“ sagt, der nordamerikanische Gesandte hätte die provisorische Regierung von Spanien anerkannt. — Französische Blätter wollen wissen, der Kaiser beschäftige sich ernstlich mit der Verstim⸗ mung die auf Handel und Wandel drücke und habe sich entschlossen, den Gedanken einer euro— päischen Entwaffnung durch den Frieden und die Diplomatie, anstatt einer Entwaffnung als Folge eines Kriegs zum Durchbruch zu bringen. — Die„Presse“ erwähnt des Gerüchtes, daß der preußische Gesandte in Madrid Befehl erhalten habe, die provisorische Regierung anzuerkennen und daß England diesem Beispiel rasch folgen werde. — Ein Pariser Correspondent der Wiener „Presse“ schreibt diesem Blatte:„In Pau hat König Franz von Assist, wie es heißt, einen Versuch gemacht, sein Hausrecht zur Geltung zu bringen, indem er Marfori begreiflich machen wollte, daß er bei der jetzigen Reduction des bourbonistischen Hofstaates eines Intendanten nicht mehr bedürfe. Herr Marfori aber erklärte hierauf, seine Gegenwart sei unentbehrlich, da die in Sicherheit gebrachten königlichen Gelder auf seinen und seiner Freunde Namen ausständen. Für sich selbst hat dieser Herr es auch an Vor⸗ sorge nicht fehlen lassen, wenn es wahr ist, daß er im Geheimen durch Vermittlung des Herrn v. Rothschild das berühmte Weingut Chateau Lafitte für 4½ Mill. Francs angekauft hat.“ — Ein Brief von Prim an den„Baulois“ dankt demselben für seine Sympathie und Mit⸗ wirkung bei der spanischen Revolution. Prim erstaunt sich über die Ungeduld eines Theils der französischen Presse, welche findet, daß Spanien nicht rasch genug vorwärts schreitet:„Eine Ar- beit von acht Tagen“, sagt Prim,„hat uns ge⸗ nügt, eine dreihundertjährige Dynastie zu stürzen und eine provisorische Regierung zu errichten. Wir werden nicht zögern, jetzt unsere Lage im Verein mit einer gesetzgebenden Versammlung auf der Basis unseres Programmes, das Sie kennen, zu consolidiren. Alsdann werden wir dahin gelangen, das politische Ideal Spanien zu verkörpern, näm⸗ lich eine wahre constitutionelle Monarchie auf der breitesten liberalen Grundlage, welche diese Re⸗ gicrungsform verträgt.“— Die„Patri“ theilt mit, daß in Barcelona und anderen großen Städten Cataloniens Adressen circuliren, welche auf Prim den Titel und die Gewalt eines Dictators über⸗ tragen wissen wollen.— Aus Barcelona wird der „Patrie“ vom 9. geschrieben:„Die Stadt ist ruhig. Um das Volk zu beschäftigen, hat man die Schleifung der Citadelle in Angriff nehmen lassen und verfügt, daß eine alte Corvette, welche unter der letzten Regierung zum Transport der Verbannten nach den canarischen Inseln und nach den Philippinen gedient hatte, den Flammen überliesert werde. Dänemark. Kopenhagen. Die von den Reichstags ⸗Fractionen vorbereitete Adresse auf die Thronrede berührt die Eintracht zwischen König und Volk bezüglich der Unterhandlungen wegen Nordschleswig, die in der Verwaltung stattgefundenen Ersparungen, und betont die Be⸗ deutung, welche die Verlobung des Kronprinzen von Dänemark mit einer schwedischen Prinzessin für ganz Scandinavien habe. Großbritannien. London. Louis Blaue ist von Prim, mit dem er in London jederzeil freundschaftlichen Verkehr gepflogen hatte, tele⸗ graphisch eingeladen worden, nach Madrid zu kommen. Die revolutionäre Regierung würde ihm ohne Zweifel einen hohen Posten anvertrauen, wenn er sich entschließen wolle, von England bleibend nach Spanien zu übersiedeln. Louis Blanc ist in Madrid geboren, woselbst sein Vater unter Joseph Buonoparte Finanzinspector war, und spricht das Spanische mit großer Geläufigkeit. Er hat jedoch vorläufig die ergangene Einladung dankend abgelehnt. schweizerische Pferdezucht zu verbessern. Es sind f Nieder mi den Wider Milternac geschrti di wurde 1 wo sein! gemeiner nicht 30 major u Popularit liebenswür Leben,. aus dem 1 zum Tode Cril umhe Glorienscht die Großal Einlünste Wallenstei Regiment hener Fan er auch 1 Mad publik S Schreiben ber 1821 ab, das stürzte de Tyrannei Spaniern zurückerob steien un Deulschen meldet, Mrist at sagen si Heldenm jährige! 10 def eit zu e Junia 5 tinigten 6 teanlische Spanien int Ar⸗ n, nan · auf det diest Re · tbeill ert über⸗ wird der Stadt i dat mar nehm , welch port der und nah Flamme Die bon 7118. auf rüchtn lungen waltung die Be⸗ uptinzen huinzessin 120 Vatel nt bal, auge inlatunz 4 Spanien. Der Mann, dessen Wort bein der demnächstigen Beschlußfassung über Spaniens Zukunft wohl entscheidend in die Wagschale fallen wird, ist Prim. Wußte man bereits, daß sein Einfluß bei den Massen ein weitreichender sei, so hat sein am 7. d. M erfolgter Einzug in Madrid gezeigt, daß seine Popularität eine ungeheure ist. Die zart und Weise seines Empfangs zeigt nicht gerade von politischer Reife des Volkes und mag den Gefierten auf's neue in der Ansicht, die man iym zu hreibt, bestärkt haben, die Republik sei nicht die geeignete Staatsform für Spanien. Ein Augenzeuge berichtet, nicht Begeisterung sei es mehr gewesen, die sich manifestirte, sondern Wahn— sinn in seinem ausschweifendsten Ausbruch. Wohl an 300,000 Männer, Weiber und Kinder drängten und zwängten sich in den Straßen, die der Zug passirte. Hie und da staute sich derselbe, so daß es Ohnmächtige, Erstickte, ja Zertretene und Zer— stampfte in Menge gab. 3½ Stunde brauchte Prim, um die kuͤrze Strecke bis zum Ministerium des Innern zurückzulegen, beständig in Gefahr, von der tollen Menge vom Pferde gerissen und im Triumph fortgeschleppt zu werden. Vom Balkon des Ministerialgebäudes aus bielt er eine kurze Anrede an das Volk. Der Schluß derselben: Nieder mit den Bourbonen! fand einen donnern— den Widerhall unter den Massen. Bis spät nach Mitternacht erfüllte Musik, Gesang und Jubel— geschrei die vollständig beleuchtete Stadt.— Prim wurde 1814 in Reus in Catalonien geboren, wo sein Vater Fleischer gewesen sein soll. Als gemeiner Soldat trat er in die Armee und noch nicht 30 Jahre alt, hatte er sich zum General- major und Grafen emporgeschwungen. Seine Popularität verdankt er neben seinem bezaubernd liebenswürdigen Wesen dem Legendenhaften seines Lebens. Durch glänzende Tapferkeit hat er sich aus dem Dunkel emporgearbeitet, dreimal war er zum Tode verurtheilt, lange Jahre irrte er im Exil umher: kein Wunder, daß er jetzt im Glorienschein des Volksheldenthums strahlt. Durch die Großartigkeit, womit er die Million jährlicher Einkünfte seiner Frau verwendet, erinnert er an Wallenstein, nur daß seine Gelder bis jetzt nicht Regimenter geschaffen, sondern Hunderten vertrie⸗ bener Familien das Leben gefristet haben. Sollte er auch wie jener an eine Krone denken? Madrid. Das Generalconsulat der Re— publik Salvador in Madrid hat nachstehendes Schreiben an die Junta erlassen:„Im Septem- ber 1821 schüttelte Salvador das gräuliche Joch ab, das auf ihm lastete. Im September 1868 stürzte das Mutterland Spanien für immer die Tyrannei, die es entehrte. Ewigen Ruhm den Spauiern, die dadurch, daß sie ihre Freiheit zurückeroberten, bewiesen, daß sie das Muster der freien und hochherzigen Völker sind.“— Die Deutschen in Madrid haben, wie die„Gaceta“ meldet, endlich auch eine Beglückwünschungs ⸗ Adresse an die Revolutionsjunta erlassen.„Ehre“, sagen sie darin,„der Nation, deren Kraft und Heldenmuth in wenig Augenblicken über hundert⸗ jährige Tyrannen zu siegen und auf deren Trüm⸗ mern den Tempel der Freiheit und der Gerechtig- keit zu errichten verstand.“— Die Revolutions- Junta von Sevilla hat dem Consul der Ver⸗ einigten Staaten die Erlaubniß erthtilt, ein pro; testantisches Gotteshaus zu bauen. Italien. Eine Depesche aus Neapel meldet einen neuen Ausbruch des Besuv. Amerika. Nach einem aus Newyork eingetroffenen Telegramm wurde am 10. Oct. zu Havanna der Geburtstag der Königin Isabella wie gewöhnlich gefeiert. Darmstadt. An der dahier stattgehabten Ausstellung von Zeichnungen der Handwerkerschulen des Großherzog— thums hatten sich im Ganzen 40 Handwerlerschulen be— theiligt; auch Schülerhefte aus den Unterrichtssächern und Arbeiten der von den Localgewerbevereinen in Darmstabt Mainz, Worms und Friedberg gegründeten gewerblichen Forlbildungsschulen für Mädchen und Frauen waren auf— gelegt und erregten die besondere Aufmerksamkeit und bas lebhafteste Interesse der Besucher, da diese Arbeiten ein sehr günstiges Zeugniß von der tüchtigen Leitung dieser Schulen und von dem Fleiße und den Leistungen der Schülerinnen abgaben. 2 Eine Papierkragenfabrik in Newyork mit einem Capital von 500,000 Doll, beschäftigt 450 Personen, welche 350 verschiedene Sorten Papierkragen liefern und davon alle 24 Stunden nicht weniger denn 5,000,000 Stück fertig stellen. 4 Jagdgeschichte. Paris arm an Unterhaltungsstoff; man bilft sich mit Jagdge— schichten. So soll Herr Rouher kürzlich auf der Jagd das Mißgeschick gehabt haben, anstatt eines Stückes Wild den Hund eines Herzogs zu erschießen. Der Staats— minister erging sich in Entschuldigungen, allein der witzige Cavalier unterbrach ihn mit der ironischen Bemerkung: „Keine Entschuldigungen, Herr Minister, Sie sind ja nicht verantwortlich!“ „ Tödtung mittelst Eintreibung von Luft durch die Augen. Der bekannte Oculist Professor Casturani in Turin hat die Entdeckung gemacht, daß mittelst Eintreibung von Luft durch die Augen Thiere fast schmerzlos und in wenigen Sekunden— zwei bis vier— gedödtet werden können. Da diese Tödtung auch auf Menschen anwendbar ist und dieselbe nicht die min— deste Spur von Gewaltthat zurückläßt, so dürfte sie bei den Vertretern der gerichtlichen Mediein gewiß und mit Recht Aussehen erregen. Bei jüngst vorgenommenen Experimenten in der k. Thierarzneischule in Turin wurden in wenigen Minuten vier Kaninchen, drei Hunde und eine Ziege getödtet. „ Der„Salut public“ theilt mit, daß man bei Gelegenheit der zu Brest am 1. October erfolgten Hin— richtung eines Füsillers vom 44. Regiment wieder die Erfahrung gemacht hat, welche furchtbare Zerstsrungen die Chassepot-Kugel im menschlichen Körper an— richtet. Eine Kugel, welche durch die Brust gegangen war, hatte auf dem Rücken der Weste einen langen Riß zurück gelassen, und ein Knopf auf der vorderen Seite der Weste war durch eine andere Kugel wie mit einem Rasirmesser in zwei Theile durchschnitten, so daß der übrig gebliebene Theil des Knopfes die Form eines Halbmondes darstellte. Mitbürger! Während wir uns bier der lieblichsten Herbst— tage erfreuen, haben Ungewitter, die mit noch nie erlebter Heftigkeit fast einen halben Monat ge— wüthet haben, in den Alpen der Schweiz fürch⸗ terliche Zerstörungen angerichtet. Es regnete nicht; die Wasser stürzten nur so aus den Wolken herab:„des Waldes Heerstrom wuchs und schwoll, das Wiesenthal begrub ein See!“ So wälzten sich die wilden Wogen in den Thälern des Rheins, des Tessin und der Rhone dahin, Alles zerstörend, Alles mit sich fortreißend, was für die die ganze Thalbreite erfüllenden, überall hin ausbrechenden Fluthen erreichbar war. Die Berichte namentlich aus St. Gallen, Graubündten und Tessin lauten herzzerreißend. Menschliche Wohnungen ohne Zahl wurden hinweggefegt, ganze Dörfer sind verschwunden; die Matten sind mit Felsstücken, Steingeröll und Sand hoch bedeckt; die Weinberge und Obsigärten sind zerstört; aller Ackerboden auf Weit und Breit von den Anhöhen ist hinweggeschwemmt. Gräß⸗ licher Anblick! Auf den trüben, mit Getrümmer aller Art bedeckten Fluthen trieben die aus den Gräbern der zerwühlten und zerklüfteten Kirchhöfe mit fortgeführten Leichname längst Verstorbener ist augenblicklich sehr unter den Lebenden verschlangen. Glückliche Un⸗ glückliche! Ein jäher Todesschreck endete bei ihnen allen Jammer, während die Tausende der unglück— lichen Glücklichen, denen Rettung aus dem Ver— derben möglich war, nun auf den Höhen kampiren, düstere Lagerfeuer umstehend und mit starrem Ent— setzen auf die Verwüstung hernieder- und dem nahen Winter entgegenschauend. Ihre Wohnungen sind zerstört, ihre Vorräthe vernichtet, ihr Grund— eigenthum ist, wenn nicht für immer, so doch auf Jahre hin werthlos und ertragsunfähig. Vor wenigen Tagen noch waren sie die in ihrer Ge— nügsamkeit und in ihrer Biederkeit glücklichen Be— wohner lachender Thalgründe und anumuthiger Höhen; jetzt stehen sie da arm, elend, halbnackt, viele von ihnen bereits vom Fieberfrost geschüttelt, einstweilen den Hunger stillend von dem Fleisch des auf den Fluthen treibenden verunglückten Viehes, das hin und wieder an's Land zu ziehen gelingt. Was soll aus ihnen werden?— Den braven Schweizern wird es sauer, das Mitleid nach Außen hin anzuflehen. Kein Klage laut, kein Hülferuf würde über ihre Gränze dringen, wäre das Elend nicht riesengroß, und läge die Unmöglichkeit nicht offen am Tage, es bei aller Opferwilligkeit der verschont gebliebenen Kantone allein nur halbwegs bewältigen zu können. Sollen wir uns dem Unglück unserer stammverwandten Brüder verschließen? Doch Worte sind nicht vonnöthen, wo solcher Jammer spricht! Glücklich, dreifach glücklich der, der solchen Schrecken gegenüber hat, die Noth lindern zu helfen! Bereits haben in den verschiedensten Städten Süddeutschlands bis einschließlich Frankfurt Samm- lungen begonnen. Friedberg und mit ihm die gerade dieses Jahr reich gesegnete Wetterau wer⸗ den nicht ermangeln, diesem hochherzigen Beispiel zu folgen. Geben wir rasch und verbreiten wir so das Erbarmen immer weiter nach Norden Die Schweizer sind, obgleich staatlich von uns getrennt, unsere Volksgenossen; ihre Noth kann und darf uns nicht weniger zu Herzen gehen, wie im ver— flossenen Winter die Noth in Ostpreußen. Einstweilen bis sich für unsere Stadt und Umgegend ein Comité wird gebildet haben, ist die Unterztichnete gern bertit, milde Gaben in Empfang zu nehmen, um sie dem Schweizer Hülfs⸗ komité zu übermitteln und später Rechnung dar⸗ über abzulegen. Die Redaktion des Anzeigers für Oberhessen. Die Verlagshandlung J. Kühtmann& Comp. in Bremen macht bekannt, daß binnen Kurzem in ihrem Verlage ein neues Werk des berühmten Afrika⸗Reisenden Gerhard Rohlfs erscheinen wird. Dasselbe wird die Tagbuchblätter des Herrn Rohlfs enthalten, welche der⸗ selbde zusammenstellte, als er im Auftrage Sr. Majestät des Königs von Preußen der englischen Expedition nach Abessinien beiwohnte. Abgesehen von dem großen Interesse, welches schon von vorne herein jedes Werk des berühmten Bersassers erregt, dürfte gerade diese Novität für das große Publikum von besonderem Interesse sein, da dasselbe einen der interessantesten Stoffe unserer neueren Geschichte behandelt und dieser Stoff von einer durchaus competenten Feder in einer Weise beleuchtet wird, die in manchen Theilen nicht unwesentlich von der in englischen Berichten beliebten Darstellung abweicht. Zugleich macht dieselde Verlagshandlung bekannt, daß von der im Ansang dieses Jahres veröffentlichten„Re ise in Marokko von Gerhard Rohlfs'? bereits ein Neudruck nöthig geworden und ebenfalls binnen Kurzem die Presse verlassen wird. Dieses Werk, dessen erste Auflage also binnen wenigen Monaten verkauft wurde, brachte neben den zahlreichen Opfern, welche die Wasser bekanntlich dem Verfasser von der kaiseclich geographischen Gesellschaft in Paris die große goldene Medaille ein. Lieferung für das Landeszuchthaus. 2462 Mittwoch den 21. October l. J., Vormittags 10 Ubr, wird dahler für 1869 zur Lieferung versteigert: 1) 1000 Stück Weißkraut, 2) 250„ Wufing, 3) 60 Ceniner Sauerkraut. 4) circa 76 Ceniner Ochsenfleisch, 80 55 Schweinefleisch, 6)„ 13„ Kalbfleisch, , Schwelneschmalz. Marlenschloß den 6 October 1868. Großherzogliche Landeszuchthaus-Directien Knispel. Bekanntmachung. 2507 Samstag den 17. l. M., Vormittags 11 Uhr, soll die zur Herflellung eines Brunnens auf dem Fried⸗ hofe daher erforderliche Brunnenmacher⸗, Steinhauer⸗-, Schreiner- und Maschinenarbeit, sowie 0, Cubik-Klafter Mauersteine zu brechen, deren Beifuhr und Aufsetzen— sämmtlich veranschlagt zu eirca 140 fl., an die Wenigft⸗ fordernden in Accord gegeben werden. Butzbach den 12. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Butz dach A mch el. Ein vollständiges, freundliches Logis 2511 mit allen Bequemlichkeiten und Stallung für zwel Pferde ist zu vermieten. Näheres zu erfragen bei Bekanntmachung. 2506 Der Vizinalweg von Bruchenbrücken nach Assenbeim kann wegen Herfstellung eines Kanals vor der Wetterbrücke bei Bruchenbrücken bis auf weitere Bekanntmachung nicht befahren werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 13. Octoder 1868. Der Bezirks⸗Bauausseher Schneider. Der obere Stock meines Hauses ist ganz oder getrennt zu der⸗ 2499 mletden und kann sogleich bezogen werden. Glace-Nandschuhe, Sp neben der Post. der Expedition d. Bl. Heinrich Jordie. 5 Vom 1. Oktober an kann noch auf den Anzeiger abonnirt werden. Grußherzagliche Realschule zu Friedberg. 2512 Der Wiederbeginn des Uaterrichts wird nau Dienstag den 20. October, 8 Uhr . Morgens, im Saale des Rathhauses stattfinden. 1 Friedberg den 14. October 1868. Nachkirchweihfest zu Nieder-Florstadt. 2502 Sonntag den 18. October findet zur ßeter der Nachkirchweihe bet mir Tanzbelufsfigung statt, wobei ein guter Rheinwein verabreicht wird. 0 5 5. Nieder⸗Florstadt den 15. October 1868. J Großherzogliche e Wo zu Friedberg. Karl Wagner. N Apr. 1ller. 5 3 5 5 — r 1. r Lateinischer u. griechischer Privatunterricht 1 8 695 ö 9 1 2500 wird ertheilt. Wo? sagt die Expeditlon d. Bl. 1 8 L K Leihbibliothek Lobkachen 1 5 n i f 5 505 verkauft. Gauterin. 1 ö. sich nunmehr wieder hier in Friedberg befindet, laden wir zum Abonnement für das— 5„ 1 Wintersemester ein. Die Bibliothek ist bis auf die neusten Werke in deutscher,, Mobiliar- Versteigerung. ö 1 französischer und englischer Sprache ergänzt und werden wir bei weiteren Anschaf-2574 Nächsten Montag den 19. d. M., von Morgens 7 fungen den Wünschen unserec Leser gerne Rechnung tragen. 0 255 W 1 der ee 5 70 N 3 1 5 88 5— Th. Weckel, Marktplatz Nr. dahier, Abzug 1 10 Binder nagel& Schimpff. halber öffentlich an den Meiflbtetenden versteigert: 1 i 15 1 5 1 e 170 1 Spiegel mit Goldrahme, 1 kleiner Spiegel, ohr⸗ 0 Frankfurter Kbens- Versicherungs- Gesellschuft. 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Für Nauheim: 2508 Ich bin gesonnen, noch einige Knaben, welche 5 5 5 Kasseler Brod 4 7 17 tr. dabter höhere Schulen besuchen wollen, in Pflege und J 2501 Ein sich stets am desten bewäbrendes, dabei an. 6 1 Etziedung zu nehmen. Dieselben können in meinem enehmes Hausmittel gegen veralteten Husten, 7 7 7 Dause in allen Unterrichtsgegenständen Vorbereitung und Gale rheumatische und chronische 8 1 1 55 Nach hülse erhalten. atarrhe, Lungen ⸗ Entzündungen, Entzün⸗ Erste Sorte 4 8 123592 kr. Zweite Sorte 4 8 18 kr. Darmst ad t eim October 1868. düngen der Luftröhren und des Kehlkopfes,„„ 1855„„ 2 640/ 5 Moses Mannheimer, Lehrer. Lerbaupt gegen alle Hals- und Brust⸗ Affe: 1.% 1%% tionen. Dieser Kräuter ⸗Syrup in Flaschen zu Für Butz bach: 1 f 2 1 fl. 10 kr., 35 kr. und 24 kr. zu haben in Erste Sotte 4 r 144 13 . Gasthaus zum Nürnbergerhof gd n 6 Jh, ben f%. e ene 2a 16, c. A Nauheim bei Jos, Werner.* 1 5 5 5 1 3½ 5 1 in Butzbach bel A. 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FF 7 A 80% 1 0 1720 2 Bad. 35 fl. Loose 53½ P. 1 8 5% steuerfrele Oblg. 51 ½ G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 95 G. 2 Kurh. 40 Thz.-L. b. k. 34% 6 115 Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 95/ P. 5 10% do do 863¼ P. 2 5 11 50 fl. L. b. R. 1586 1 i 5 4⁰ 155 do. 87¾ 6. Kurhess. 40% Obl. b. k. à 105 87¼ G. 62 15 3„ 3 0 5 Bafen 5% Obligation. 101% P. Frankf. 3½¼% Obligat. 80% G. e e I 4 4½% ½ ahr. b. Rth. 96 G. 5 30% 0—.— N 2 5 1 7 40% d0 do 89 ½ 6. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 85½ 0. ZL. Er. L. b. B.— FI W ürtemb. 4½% Obl. b. Rth. 94½ G. Finnland J 4½% Pfdbr. 1. R. 105 80 P E Pistolen fl. 9 49 I 5 40% 40 do 88 P. Schweden 4½% O. i. R. à 105[86 G. 2„ Doppelte„ 9 50 1 Baden 4½0% Obligat. 94½ G. 5 4½0% Pfb. i. R. 4 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58½—59½ 1 5 40% Obligat. 1—— N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 77/ G.— Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 . Voll einbezahite Eisenbahn- Actlen und Prioritäten.* 20 e e 7 1 . g 4½% Peyr. Ostbahn 125 G. 30%/ Liv. C. D.& D/ 2. fr. à 28 kr. 30¼ G. 2 Enel. 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