868. 20. Samstag den 15. Februar. zeiger für Oberhessen. Erschtint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Friedberger Intelligenzblatt. Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ werden noch fortwährend von allen Poststellen und der Verlagsexpedition für das erste Halbjahr angenommen 1 Hessen. Darmstadt. Das Großberzogliche Raierungsblatt Nr. 9 enthält(Schluß): 14: 8 l— 1 e F. 14. Die in diesem Gesetz erlassenen Bestimmungen Neugz E die Dauer der Dienstperflichtung für das siebende Neuß, resp. die Flotte und für die Land resp. Seewehr 7 cen nur für den Frieden. Im Kriege entscheidet darüber t mädch n das Bedürfniß, und werden alsdann alle Abthei— . zen des Heeres und der Marine, soweit sie einberufen * N„von den Herangewachsenen und Zurückgebliebenen 2. Maßgabe des Abganges ergänzt. — F. 15. Die beurlaudten Mannschasten des Heeres und Marine(Reserve, Landwehr, Sectwehr) sind während ng Beurlaubung den zur Ausübung der militäxrischen * kole erforderlichen Anordnungen unterworfen.— Im de Bere rigen gelten für dieselben die allgemeinen Landesgesetze; en e ee ih sollen dieselben in der Wahl ihres Aufenthallsorles 11571 m In⸗ und Auslande, in der Ausübung ihres Gewerbes, fichilich ihrer Verheirathung und ihrer sonstigen gerlichen Verhältnisse Veschränkungen nicht unterworfen t—— Redserve⸗, land⸗ und scewehrpflichtigen Mann⸗ sten darf in der Zeit, in welcher sie nicht zum aktiven — ust einberufen sind, die Erlaubniß zur Auswanderung — 1 verweigert werden. F. 16. Der Landsturm tritt nur auf Besehl des ige Wesseldherrn zusammen, wenn ein feindlicher Einfall N ile des Bundesgebiets bedroht oder überzieht. „ cbt, n F. 17. Jeder Norddeulsche wird in demjenigen Bun⸗ n Tan diidaate zur Erfüllung seiner Militärpflicht herangezogen, bbs uu welchem er zur Zeit des Eintrius in das militär⸗ Fictige Alter seinen Wohnsitz hat, oder in welchen er 11 erfolgter endgültiger Enischeidung über seine aktive 5 instpflicht verzieht.— Den Freiwilligen(§§. 10 und 4 1 sieht die Wahl des Truppentheiles, bei welchem sie — Ur r aktiven Dienstpflicht genügen wollen, innerhalb des — Kindes frei.— Reserve und Landwehrmannschaften treten m Verzieben von einem Staate in den anderen zur —— Nocrve, beziebungsweise Landwehr des letzteren über. ie§. 18. Die Bestimmungen über die allmälige Herab— Pan der Dienstverpflichtung in denjenigen Bundesstaaten, denen bisher eine längere als die in diesem Gesetze n 1 geschriebene Gesammtdienstzeit im Heere und in der . l wehr gesetzlich war, werden durch den Bundesfeldherrn 4 21 17 4 el ssen. b 4* a dr 5. 19. Die zur Ausführung dieses Gesetzes erforder⸗ 47 1675 Lern Bestimmungen werden durch besondere Verordnungen bern 6 ssen. * K Urkundlich ꝛc. . II. Bekanntmachung der Großherzoglichen Provinzial— Tun Dektion Starkenburg, den Steuerausschlag zur Bestrei⸗ n 1 tug der Bedürfnisse der Land judenschaftskasse zu Darm⸗ * 1* e 1 für 1868 betreffend. III. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten — Irtlagen zur Bestreitung der Communalbedürsnisse in den Ir umelitischen Religionsgemeinden des Kreises Büdingen. — IV. Promolionen an der Großherzoglichen Landes— Mäversität Gießen. Während des Nectorjahres von W Ncchaclis 1866 bis dahin 1867 sind folgende Promotionen 24— 84 welgt: Zu Doctoren der Theologie wurden ernannt: e I Großherzogliche Ober⸗Consitorialrath Julius Göring % 1 44 Tarmstadt, honoris causes; der Sroßherzogliche 4 eftssor am Predigerseminar zu Friedberg Karl Köhler, l 7 1 Kuoris causa; ber evangelische Prediger Lutwig Meyer l atis, honoris causs; ber evangelische Prediger Ludwig 1*. Klette zu Paxls, honoris esuse; Davib Alfreb Ooubney, 1 urdiger zu Bebminzer, Oiscese Bristol; John Peter 6* rourch Alley, Pfarrer zu Deaconsfield, Dibcese Oxford. 1 4— Zu Doktoren beider Rechte wurden ernannt: August 12 Sziba aus Gießen; Baruch Mainzer aus Pfuungstadt; 223 N. — 5 3233 + I lipp Mann aus Sorgenloch; Friedrich Wilhelm Ernst kick aus Saarlouis; Wilhelm von Löwis aus Livland; ust Heinrich Prez aus Mainz; Friedrich Ernst Mayer Worms.— Zu Docloren der Mebicin, Chirurgie in Geburtshülse wurten ernannt: Johann Kessel aus zen; Heinrich Köhler, pract. Arzt zu Bab Soden; „ wig Hauser aus Darmstadt; Robert Friedberz aus Winz; Joseph Alfred Pillot aus Charmes in Frankreich; Abelm Spahn aus Sau- Algesheim; Edward John rnftreng aus Brecon in Süb⸗Walte; James Hunt, visident der anthropelegischen Gesellschast c. zu London, orls esuss; Carl Albert Haydel von Spygelhy aus Uusenburg in Ungarn; Friebrich Carl Oickors aus ßen.— Zu Doectoten ber Eduard Probst aus Mainz; Frieͤrich Ludwig Wilhelm Weissendach aus Steinbockenheim; Richard Haupt aus Büdingen; Leopold Conzen aus Darmstadt; Jacob Nover aus Gießen; Friedrich Schön aus Lollar, Reallehrer zu Biebrich; Carl Bulk aus Stetphen in Westphalen; Wilh. Clemm aus Gießen; Wilhelm Schlich aus Lang ⸗Göns, englischer Fortbeamter in Indien; Arthur v. Seckenderff aus Dresden; Sigmund Gundelfinger aus Stuttgart. V. Dienstnachricht. Am 24. Jan. wurde dem Johannes Lohnes aus Höͤchst das Patent als Geometer der zweiten Klasse für den Kreis Neustadt ertheilt. und noch weitere in Aussicht stellen.„Nach den in Preußen bestehenden Vorschriften“ sind erfor— derlich die dort eingeführten Krümperpferde, wofür 6000 fl. verlangt werden; um nach preußischer Organisation die Adjutanten der höheren Com- mandostellen, sowie die Subalternoffiziere der Reiterei und der reitenden Artillerie mit je einem Charge-Pferd zu versehen, sind 79,000 fl. erfer- derlich, sowie weiter für Offizierspferde bei der VI. Concurtenz für; die katholische Schulstelle zu Artillerie 6500 fl. Daß in Folge dessen die Dorndiel, im Kreise Dieburg, mit einem Gehalte von 2 0 f 300 fl. 32 fr., nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Bedürfnisse zur Unterhaltung der Pferde sich Schullokals. — Die„D. Ztg.“ vom 12. d. bringt an ihrer Spitze folgende Mittheilungen: S. K. H der Großherzog haben die Errichtung eines theo logischen Seminars an der Großherzoglichen Landes-Universität, mit nächstem Semester begin— nend, zu genehmigen geruht. Die Statuten des— selben werden demnächst im Regierungsblatte zur offentlichen Kenntniß gebracht werden.— Zur Ausführung der bereits in diesem Jahre ins Leben tretenden Militär-Ersatz-Instruktion ist von Gr. Ministerium des Innern verfügt worden, daß die Gr. Kreisräthe als Civil-Vor— sitzende der Kreis-Ersatz⸗Commissionen ihrer resp. Kreise zu fungiren haben.— Von Großherzog— lichem Ministerium der Finanzen wurde den Ständen unterm Heutigen ein Gesetzentwurf übergeben, wonach Ausländer, welche im Großherzogthum wohnen, vom 1. Januar 1869 an zur Personal- steuer zugezogen werden sollen, wenn sie entweder 1) innerhalb des Großherzogthums eine mit Erwerb verbundene Beschäftigung treiben, oder 2) ein eigenthümliches Haus im Großherzogthum bewohnen, oder 3) schon zwei Jahre im Groß— herzogthum wohnen. Durch diese Vorlage ist einem im vorigen Jahre von den Ständen ge— stellten Ersuchen entsprochen. — Nach deu jetzt vorliegenden Etat für den Norddeutschen Bund kostet ein Infanterie-Regiment 107,711 Thlr., ein Garde-Infanterie-Regiment mit Ausschluß des ersten Garde- Regiments zu Fuß, welches 170,000 Thlr. kostet, 130,000 Thlr. Ein Linien-Cavallerie-Regiment erfordert 57,000 Thlr., ein Garde-Cavallerie-Regiment 60,000 Thlr., doch kostet das Regiment der Gardes du Corps noch 30,000 Thlr. mehr. Ein Feld- Artillerie- Regiment erfordert einen Kestenaufwand von 144,727 Thlru., ein Pionnter-Bataillon von 24,000 Thlrn., ein Train-Bataillon von 21,000 Thlru., der Stamm eines Landwehr-Bataillons von 2206 Thlrn. Die Gehälter und die Löh⸗ nungen der Truppen innerhalb des Norddentschen Bundes betragen nämlich 23,907,918 Thlr., davon kommen 13,324,641 Thlr. auf die In- santerie, 4,361,153 Thlr. auf die Cavalletie, 2,941,299 Thlr. auf die Artillerie, 323,788 Thlr. auf die Pionniere, 302,324 Thlr. auf den Train. Die Landwehrstämme und Uebungskosten siguriren seigern, ist selbstverständlich, und von dem Kriegs- ministerium bereits auch erklärt, daß der Geneh— migung der ersorderlichen Kosten hierfür ständischer Seits kein Anstand entgegenstehen werde. — Aus einer Mittheilung des„Frft. Journ.“ entnehmen wir Betreffs der Uebereinkunft, welche die großh. Regierung mit dem Bankhause von Erlanger und Söhne und einer von demselben gebildeten Actiengesellschaft abgeschlossen hat, Fol— gendes: Die Kosten des Bahnbaues sind mit 45,000 fl. per Meile veranschlagt, und übernimmt die Regierung für den ganzen sonach berechneten Betrag eine Zinsengarantie von 3½% Im Falle Bedarfs ist die Gesellschaft jedoch ermächtigt, bis zu einem Drittel des Bauaufwandes Priori- täts Obligationen auszugeben, bei welchen der Staat ebenfalls die Garantie übernehmen soll. Die zu übernehmende Caution kann aus dem Baukapital geleistet werden. „. Friedberg. Die Errichtung des drei⸗ jährigen Cursus am Großherzoglichen Schullehrer⸗ Seminar wird von der Behörde aufs Eifrigste betrieben und soll derselbe, wie wir zören, mit Ansang des nächsten Unterrichtsjahres sicher ins Leben treten. Dieser Tage war der Oberstudien— Direktor Geheimerath Kritzler, der für die Reorganisation des Schullehrer-Seminars das größte Interesse bethätigt, in dieser Angelegenheit in unserer Stadt anwesend. Mainz. In der Generalversammlung der Aktienäre der Hessischen Ludwigseisenbahngesell⸗ schaft wurden sämmtliche Anträge wegen Bauten in Rheinhessen und der Provinz Starkenburg ein- stimmig genehmigt. Preußen. Berlin. Abgeordnetenhaus. Der neue Gesetzentwurf von Hennig, 6 Mill. Thaler aus Staatsmitteln für Ostpreußen zu ver⸗ wenden, wird einer Commisslon von 14 Mit- tliedern überwiesen. Referent Renart empfehlt den Antrag von Kesch, eine Million Darlehens cassenscheine für die kleineren OSewerbtreibenden im Regierungsbezirke Königsberg und Gumbinnen auszugeben. Tokarskl beantragt, dieß auch in Danzig und Marienwerder zu than, soweit daselbst Nothstand ausgebrochen sei. Der Finanzminister, der Handelsminister und der Präsident der Bank bekämpfen den Antrag Kosch und erklären, daß die Vank fähig und bereit sei, durchgreifend zu helfen. Twesten beantragt Ueberweisung des hilosephle wurden ernannt: derungen für Militärbedürfnisse enthalten mit 1,090,050 Tbalern, die Invaliden mit 99,056 Thlrn., die anderen Formationen mit 1,559,028 Thlru. — Das„Fr. J.“ schreibt: Von Seiten des Kriegs ministerlums sind weitere Anträge an die Stände eingelangt, welche bedeutende Anfor- Antrags Kosch an die Commisston für den Gesetz⸗ entwurf Hennig, welcher Antrag angenommen wird. — Abgeordnetenhaus. Die Lotterien von Hannover und Osnabrück wurden mit Rücksicht auf die bereits erfolgte Ausgabe von Loosen, dem früheren Beschluß des Hauses entgegen, für das erste Semtster 1868 unter Feststellung der Ein- nahmen und Ausgaben auf circa 69,000 Thaler iu Finanzetat genehmigt. Zugleich wurde die frübere Resolution, die Staatsregierung moge bis zur Vorlegung des nächsten Budgets auf all- gemeine Aufhebung der Lotterien Bedacht nehmen, aufrecht erhalten. — Die preußische Regierung trifft dem Ber- nehmen nach Vorbereitungen zur Gründung eines Centralvereins zum Schutze deutscher Auswanderer, vermittelst Verweisung derseiben an bestimmte, von dem Verein empfohlene Gesellschaften und Rheder. Der Angelegenheit der hannoverischen Legion in Frankreich scheint von der preußischen Regierung eine größere Wichtigkeit und Beachtung beigelegt zu werden, als bisher bemerklich war, denn die beiden Berliner Regierungsblätter, die „N. A. Ztg.“ und die„Krztg.“ besprechen die— selbe in einer sehr ernsten Welse. Das erstere Organ wendet sich nur gegen Oesterreich und bebt hervor, daß die österreichische Regierung den bannoverischen Emigranten Pässe ertheilt habe, das zweite wendet sich auch gegen Frankreich und betont, daß der Minister des Innern den Befehl an den Präfekten in Straßburg gegeben, die Hannoveraner der Protektlon der französischen Regierung zu vergewissern. — Die„Provinzial-Correspondenz“ sagt: „Der Ministerpräsident beabsichtigte, indem er seinen unbestimmten Urlaub nahm, sich zu seiner Erholung zunächst in die Provinz zu begeben. Er it jedoch einstweilen nech in Berlin zurück- gehalten, wird sich aber der Amtageschäfte jeden- falls bis nach Schluß des Landtages enthalten. Die Vorberathungen über eine nene Kreisordunng werden, nachdem der Minister des Innern wieder bergestellt ist, nunmehr stattfinden. Gerüchte von Meinungsverschiedenheiten über diesen Punkt im Staatsministerium sind völlig grundlos.“ — Wie die„Nordd. Allg. Zig.“ meldet, find gegenwärtig zwischen den Regitrungen von Preußen und Hessen⸗Darmstadt Unterhandlungen wegen der Anlage von Eisenbahnen zwischen Gießen und Fulda und Gießen- Gelnbansen im Gange.(Von Hanau-Friedberg ist's stille.) Homburg v. d. H. Die ven Gebeimerath Wohlers gemachten Vorschläge der Regierung lauten auf Gestattung des Spielbankbetriebe auf die Dauer von noch 5 Jabrer geten Einzahlung eines Betrags von 800,000 Tblra. zu den Kur- fonds und schließ lich Ueberlassung des sonstigen Mobiliareigenthums an die Stadt hinaus. Nach mehrfachen Verhandlungen zwischen Geheimerath Wohlers und dem ven der Kurhausgesellschaft erwählten Comité find nun aus dem Schoße dieses letzteren in zwei Richtungen Gegenvorschläge hervorgegangen, deren einer Ermäßigung des geforderten Beitrags zum Kurfends um den ab⸗ zuschätzenden Werth der an die Stadt abzutre⸗ tenden Besitzthümer verlangt, während der andere Gegenvorschlag eine Erweiterung der bewilligten Betriebszeit auf acht Jahre fordert. Hamburg. Die Bürgerschaft hat in zweiter Berathung den Beschluß gefaßt, nach Vorschlag des Dr. Winterhoff eine Amnestie für politische und Preßvergehen bei dem Senate definitiv zu beantragen. Baden. Karlsruhe. Der Großherzog hat durch ein Schreiben an den Ministerprästdenten Dr. Jollv denselben beauftragt, eine Neugestal- tung des Gesammtministeriums, welche durch den Tod des Staatsministers Matthy geboten er— scheint, zu unternehmen und baldigst über das Ergebniß seiner Bemühungen Bericht zu erstatten. Einstweilen ist folgende Personal-Reorganisation des Ministeriums angeordnet: Der Justizminister Stabel und der Kriegsministerialpräsident Geueral Ludwig werden in Gnaden ihres Dienstes ent— hoben. Ministerialpräsident Dr. Jolly wird zum Staatsminister, Minister des Innern und zum Präsidenten des Staatsministeriums ernannt und mit der propisorischen Vertretung des Kriegs- ministeriums beauftragt. Ministerialrath v. Dusch wird zum Präsidenten des Handelsministeriums und Ministerialrath Elstätter zum Präsidenten des Finanzministeriums ernannt. Der Präsident des Ministeriums des Aeußern, v. Freydorf, wird mit der provissrischen Verwaltung der Justizministeriums beauftragt. Oesterreich. Wien. Abgeordnetenhaus. Der Justizminister Herbst brachte den Entwurf einer Concursordnung ein, worin die Aufhebung der Personalhaft wegen Schulden beantragt ist. — Ein französisches Blatt„France“ ver- sichert, daß die Verhandlungen zwischen Oeßerreich und Rom wegen der Revision des Concordats auf ernste Schwierigkeiten stoßen. Herr v. Beust habe den österreichischen Botschafler Grafen Crivelli beauftragt, bei dem heil. Vater darauf zu bestehen, daß das Concordat gänzlich annullirt werde, ehe man zu einem neuen Uebereinkommen schritte. Es sei sogar von der Wahrscheinlichkeit der Entlassung dieses Botschafters die Rede gewesen. Der Papst weigere sich nicht, über Veränderungen an diesem Vertrage zu unterhandeln; aber auf die Aunullirung desselben wolle er nicht eingehen. Inzwischen nähere die preußische Regierung sich merklich der römischen Curie und sie soll selbst Schritte gethan haben, um die Schöpfung einer apostollschen Nunciatur in Berlin zu erwirken. Schweiz. Basel. Der hannöver'sche Emigrantenführer Hauptmann Hartwig telegraphirte an den Grafen Platen in Wien:„Eben Ordre erhalten, uns rasch nach Aube sur Marne oder Hanute⸗Marne zu begeben. Alles wird vorbereitet; bitten schleunigst un 100,000 Fr. Wechsel, Näheres brieflich. Hartwig.“ Dieß zur Erklärung, daß die schweizerischen Behörden das Treiben der Hannoveraner mit der Neutralität der Schweiz Frankreich. Paris. Gesetzgebender Körper. Berathung über das Preßgesetz. Das von der Commission eingebrachte Amendement, welches als Folge eines Preßvergehens im Rück— falle die Entziehung der Wahlrechte auf fün Jahre verlangt, wird angenommen. Der Art. 10 schlägt die Suspension bei Preßvergehen im Rück fall, und bei schweren Verletzungen des Gesetzes die Unterdrückung eines Blattes vor. Nachdem Gueroult, Dumoulin, Picard und Minister Pinard, André und Nogent gesprochen, wird der Artikel mit 205 gegen 33 Stimmen angenommen. Grofibritannien. London. Eine De⸗ putation von dahier ansässigen Irländern über, reichte dem Minister des Innern eine Adresse mit 32,603 Unterschriften, worin dieselben ihre Loyg⸗ lität versichern. Der Minister motivirte die Ent— gegennahme der an die Königin gerichteten Adresse Adresse liegende moralische Unterstützung für die Regierung und sicherte deren Ueberreichung zu. — Graf Bernstorff wurde am 12. d. in seiner Eigenschaft als Botschafter des norddeutschen Bundes der Rönigin von Stanley in Osborne vorgestellt. — Einer der verwegensten Leiter der Fenser ist in den letzten Tagen in Cork verbaftet worden. Kapitän Mackay, ein amerikanischer Irländer, war bereits im März v. J. an der Spitze mehrerer Bauden, welche Polizeistationen angriffen. Seit⸗ dem verfolgte man ihn ununterbrochen, aber er wußte immer zu entkommen, seine Beweglichkeit spottete allen Anstrengungen der Polizei. An Freitage endlich gelang es der Polizei, ihn zu umstellen. Ein Wirthshaus, in den er sich be⸗ fand, wurde von bewaffneten Polizisten besetzt, sodann ging einer derselben auf ihn mit gespanntem Revolver los. Unfangs war er erschrocken, sam⸗ melte sich aber bald, es entstand ein Kampf, bei dem ein Polizeimann durch den Fuß geschossen wurde. Schließlich gelang es, Mackay nebst 7 Gefährten zu verhaften. Er ist als Leiter des Angriffe auf die Martellothürme und anderer Fenierstreiche im Bezirke verdächtig. Leider haben damit die verbrecherischen Fenierthaten in Irland nicht ihr Ende erreicht, denn wie ein Telegramm aus Dublin meldet, wurde vor einigen Tagen wieder ein Attentat gegen drei Polizeisoldaten verübt; vier Schüsse wurden auf sie gefeuert, aber kein einziger traf. Cork. Die dahier am 11. b. stattgefundenen Bolksaufläufe waren sehr ernster Natur. Sit dauerten neun Stunden lang. Das Volk griff die Polizei mit heftigen Steinwürfen an. Letztere drang mit gezogenem Säbel und Bajonetten auf die Volksmasse ein. Ein Unruhestifter wurde getötet und mehrere verwundet. Italien. Florenz. Das Gerücht, die Regierung überlasse den Verkauf der Kirchengüter an eine Gesellschast von Kapitalisten, welche 400 unverträglich fanden. Mill. Lire vorstrecken werde, gewinnt an Bestand. Verwendung der Feuerungsabfälle in der Landwirthschaft. Von Ed. Bierau von Eudorf. Seitdem die Gewerbe und die Landwirthschaft durch die Natur— wissenschaften einen völligen Umschwung erfahren haben, bleibt fast nichts mehr unbenutzt, was sonst als Abfall keine Beachtung fand und als nutz— los weggeworfen wurde. Die Knochen, welche man früher kaum beachtete, werden als Knochenmehl an die Oekonomen verkauft, oder werden in Fabriken zur Darstellung des Phosphors für Zündhölzchen benutzt, oder verkohlt, und dienen dann zur Entfärbung des Zuckersyrups oder zur Be⸗ reitung von Stiefelwichse. Die Sägspäne werden in neuester Zeit auf⸗ gekauft, mit Harz oder Gummi gemischt oder mit Blut geknetet und eine hodraulische Presse preßt daraus neues Holz, welches als das schönste Ebenholz mit eingelegten Figuren verarbeitet wird. Tausende von Menschenhänden sind beschäftigt, Glasscherben, Eisenabfälle, Lumpen, Papier⸗ und Lederschnitzel u. s. w. zu sammeln, welche neu um⸗ gearbeitet, wieder als die schoͤnsten Handelsproducte verkauft werden. Auch in der Landwirthschaft sammelt man mit Sorgfalt alle Abfälle, welche die Wirthschaft in Haus und Hof, Scheune und Stall, Küche und Keller liefert und dazu gehören denn auch die Abfälle von unseren Brennerei-Materialien, die verschiedenen Aschen und der Ruß. Die Asche der verschiedenen Pflanzen hat bekanntlich nicht denselben Dungwerth. Die Asche von Eichenholz hat den geringsten, die von Buchenholz den höchsten Werth. Dieser Werth wird namentlich durch den Gehalt an phosphorsauren Salzen bestimmt. Die Asche von Eichenholz enthält in 100 Pfund 4 bis 5% phosphorsaure Salze, die von Fichtenholz 9 bis 15%, dagegen die von Buchenholz 20%. Im Vergleich zu gutem Stalldünger enthalten 100 Pfund Buchenholzasche so viel Phosphorsäure als etwa 400 Pfund Stall mist. Die Anwendung der Asche erfordert Feuchtigkeit im Boden und wirkt dann durch Zersetzung der humosen Reste, durch Zerstörung der Unkräuter besonders der Binsen, Seggen und ähnlicher auf nassen Böden wachsender Pflanzen, ferner durch Begünstigung des Gedeihens guter Pflanzen, durch Abhaltung schädlicher Insekten. Die Asche wirkt vorzüglich auf sauren, feuchten Wiesen, auf gebundenem kalkarmen, kaltem und humusreichem Boden, auf Wiesen mehr als auf Aeckern. Sie wird gewohnlich als Kopfdüngung gegeben. Die Asche der Holzarten und unter diesen die Buchen⸗ holzasche verdient den Vorzug und eignet sich am besten fuͤr Wiesen, Kleefelber und auch für Weizen. Man rechnet, daß 100 Pfund Buchenholzasche so viel Dungstoff enthalten als 1100 Pfund Weizen⸗ stroh oder 500 Pfund Weizenkörner. Die Torfasche enthält viel Eisensalze, Kalk und Schwefel⸗ salze und ist um so geschätzter, je weißer und leichter sie ist. Sie eignet sich am besten zu Klee, über welchen sie im März nach der Saat und im Herbst nach dem Abernten der Ueberfrucht gestreut wird. Auch für nicht zu trockene Wiesen, welche der Ueberschwemmu ng nicht aus gesetzt sind, eignet sie sich, im März und nach dem ersten Schnitt ausgestreut. Ebenso taugt sie zu Flachs, Raps und Kartoffeln. Die Braunkohlenasche wirkt hauptsächlich auf Kartoffeln, deren Stärkmehlgehalt sie erhöht und auf Klee. durch besondere Umstände, anerkannte die in der“ wurbe S Affaice 0. sonderen: Punzen verbeitalbe⸗ 1820, n aufgelöst 1 der Kunst Steinbruc⸗ Kunftleistut berührend, sciffer, ga der Judile derselbe ne Lebensgesdl Lebenstage Mufikcot im Novel verlegt w untet Le worauf w dujmtrte H in Rede Mineral bindung Slabt müßlger nasser W brunnen gelegene am, w fraglichen und die — . wwisch Mang Boder locker. Karto ihrer große gering dinge Mit er We 7 U dur Un an dan eine wert mit grün an — * a da u Seiracen. tücttht ri — Da der itallenische Kronprinz Humbert ch mit einer Cousine zu verehelichen gedenkt, so sederf er hierzu einer päpstlichen Dispens Man on zu der Annahme geneigt, der päpstliche Suhl würde in dieser Hinsicht vielleicht Schwie- ipeiten zu bereiten suchen, allein neuere Nach- neten besagen, daß dieß nicht der Fall ist. Wie bechtet wird, verlangt der päpstliche Stuhl für Erdeilung des Dispenses die Zahlung einer Stuer von 100,000 Franken. — Friedberg. Am Adend des 12. d. verkündigte I Sturmglocke den Ausbruch eines Feuers in Bruchen⸗ Irken, wohin unsere Landspritze alsbald zu Hülfe eilte. r wir hören, ist eine Scheuer abgebrannt. «Friedberg. Die„D. Ztg.“ bringt nachstehende Nübeslung, welche manchem unserer Leser von Interesse stt wird: Am 5. d. M. feierte dahier Herr Reniner Foadrich Ludwig Schuldt aus Staden in Oberhessen mit serer Gattin Regina, einer gebornen Engelmann aus Wirms, das seltene, aber um so erhebendere Fest der gidenen Hochzeit. Das Fest verlief im engeren Ver⸗ weudten⸗ und Freundeskreise außerordentlich heiter und mncher Toast, welcher aus vollster Seele ausgebracht unde, bewies, welch hohe Achtung und Liebe man dem veehrten Jubelpaar entgegentrug. Herr Schuldt ist am März 1791 geboren, somit 77 Jahre alt, und widmele fi zuerst der Handlung. Im Jahre 1811 wurde er blitärpflichtig und der Reserve zugetheilt, im Jahre 1814 tut er jedoch für seinen jüngeren Bruder aus der Reserve 1 machte 1814 und 1815 im Regiment„Prinz Emil“ d Feldzüge nach Frankreich mit. Beim Ausmarsche 1815 mirde Schuldt Lieutenant und wohnte als solcher der Hire von Straßburg bei und hatte sich stets der be⸗ sideren Wohlgewogenbeit des Commandirenden, des Finzen Emil von Hessen, zu erfreuen. Im Jahre 1818 1 beirathete sich der Jubilar als Offizier und erhielt Do, in welchem Jahre das Regiment„Prinz Emil“ eigelöst warde, seinen ehrenvollen Abschied, um sich ganz t: Kunst zu widmen. Er etrichtete in Worms eine (Cteindruckerei, und seine aus diesem Institut entsprungenen lunstleistungen, das Gebiet der Geschichte und Religion Führend, zieren noch, im getreuen Andenken an den Er⸗ haffer, gar manches Zimmer. Im Jahre 1862, nachdem E Jubilar sein Geschäft in Worms aufgegeben, zog trselde nach Darmstadt, um daselbst mit seiner treuen twensgefährtin im Kreise seiner Familie seine letzten enstage zu verbringen. V. Friedberg. Sicherem Vecnehmen nach findet tunntag den 8. März d. J. im großen Saale des stel Trapp ein Concert des ganzen rühmlichst bekannten Ausikcorps vom Großh. Hess. Gardejägecbataillon, welches b November vorigen Jahres von Darmstadt nach Gießen rrlegt wurde, mit abwechselnder Streich- und Blechmusik, mutet Leitung des Musikmeisters Schellhaas, statt, wrauf wir jetzt schon biesige und auswärtige Musikfreunde tifmerksam machen wollen. HI. Schwalheim. Der in Nr. 15 des Anzeigers t Rede stehende, von Friedberg nach dem Schwalheimer Dineralbrunnen zu führende Hohlweg ist nicht der Ver⸗ undungsweg mit der Landstraße, sondern ein für die tetabt Friedberg zum Abholen des Sauerwassers observanz⸗ näßiger Fußweg. Da nun die Bewohner Friedbergs bei nusser Witterung diesen schmutzigen Weg nach dem Mineral- wunnen, sowie die Bewohner Schwalheims in die nahe ⸗ selegene Stadt Friedberg passiren müssen, wäre es rath⸗ im, wenn von beiden Gemeinden die Verbesserung zaglichen Weges gemeinschaftlich in Angriff genommen und die Baukosten bestritten würden. Beide Gemeinden wollen sich deßhalb einigen, dies ist sder Wunsch des Einsenders. rankfurt. Wie man vernimmt, hat die königlich 1 Staatsregierung die Concesston zur Erbauung eines eisernen Stegs über den Main von dem Fahrthor nach dem Schaumainthor ertheilt. Eine große Anzahl der achtbdarsten hiesigen Bürger fleht an der Spitze des im Inttresse der hiesigen Stadt so nolbwendigen Unter⸗ nehmens, und werden die dessallsigen Zeichnungen bieser Tage erfolgen. Der Stetz, in Eisen ausgeführt. wird auf 200,000 fl. zu stehen kommen.— Dem Schultheiß einer benachbarten Gemeinde wurde vor einigen Tagen von der Regierung eine Tabelle zum Ausfüllen(sie enthielt un— gefähr 17 Posilionen) zugeschickt. Der Mann machte sich an die Arbeit und schrieb bei der Position Erndte:„ziem⸗ lich“, bei der Position Mortalität(Sterblichkeit):„sehr gut, befriedigend! Mainz. In dem biesigen Rochus⸗Hospitale liegen gegenwärtig einige flovaklsche Mausfallenhändler an dem exanthemalischen Typbus, eine Species des Hungertyphus, dei welchem sich die Haut mit rothen Flecken bedeckt, krank und kamen seit Anfang dieses Jahres acht Fälle zur Be⸗ handlung. Es ist dieses die kürzlich in einem Artikel aus Gießen erwähnte Krankheit, die in Marburg und Um⸗ gegend mehrfach aufgetreten ist. %% Die Zahl der Bremer Cigarrenfabrikanten beläuft sich auf ungefähr 240. Sie beschäftigen 2000 Arbeiter und liefern jährlich etwa 100 Millionen Stück Cigarreu im Werthe von 1ʃ½½ Million Thlr. Außerdem unterhalten 40 Bremer Firmen gegen 65 Fabriken mit 7000 Arbeitern, außerbald des Freihasengebietes, auf zoll⸗ verxeinsländischem Boden. Dieselben produciren 450 Mil- lionen Stück, 5 Millionen Thlr. an Werth. Aus Bremen selbst wurden im Jahre 1866 im Ganzen etwa 69 Mil⸗ lienen Stück ausgeführt, davon gingen nach dem Zoll verein 23 Millonen Stück für 401,000 Thlr., nach dem übrigen Deuischland 25 Millionen Stück für 271,000 Thlr., nach der Schweiz 10 Millionen Stück für 131,000 Thlr., nach England 3 Millionen Stück, nach Rußland 1½ Mil⸗ lionen Stück für 50,000 Thlr., nach Ländern außerhalb Europa 4 Millionen Stück für 65,000 Thlr. Die Aus⸗ fuhr nach Nordamerika ward durch die Zollerhöhungen von 15 Millionen im Jahre 1860 unter 1 Million Stück im Jahre 1866 herabgedrückt, während der Export nach Frankreich durch die dortige Tabakregie kaum nennens⸗ werth blieb. „„ Als ein Beispiel ächtechristlicher Gesin⸗ nung wird aus Reifnitz in Oesterreich das folgende Testament eines kürzlich verstorbenen katholischen Geistlichen, des Dechanten Ignaz Holzapfel, gemeldet:„Meine Seele Gott, den Staub der Erde. Zum Erben setze ich das für Krain zu errichtende Taubstummen⸗Institut ein.“ Die Vermächtnißsumme beträgt über 60,000 fl., zum größten Theil die Frucht vieljähriger Ersparnisse, da der edle Prießer sich jedes Vergnügen versagte, um den im Testamente bezeichneten Zweck zu erreichen. „„ Für Auswanderer. Die Deutsche Gesellschaft in New Dork hat von den unglücklichen überlebenden Passagieren des Auswandererschiffes„Leibnitz“ einige Einzelheiten über die Zustände auf diesem Fahrzeuge er⸗ halten, die in der„New⸗York Tribune“ veröffentlicht werden. Die Nahrung war von der schlechtesten Qualität, das Wasser spärlich und schmutzig, und als die Cholera ausbrach, kümmerten sich die Schiffgoffiziere nicht um die Unglücklichen, von denen nach und nach 105 todt über Bord geworfen wurden. Der Ueberrest, 301, kam in einem an Wahnsinn grenzenden Zustaude in New⸗York an. Das Brod, welches als Probe auf dem Burcau der Tribune vorgezeigt wurde, war ganz grün von Schimmel. Für die Kothleidenden in Ostpreußen sind weiter eingegangen: Dreizehnte Liste: Bei Hrn. Director Steinberger: Durch Hrn. Pfarre Stamm von 35 Gliebern ber Gemeinde Okarben 23 fl. 24. Im Ganzen bis jetzt eingegangen: 1196 fl. 14 kr. Besten Dank allen mildthänngen Gebern. Friedberg den 14. Februar 1868. Im Auftrag bes Hülfsvereins⸗Vorstandes Steinberger. Berichtigung: In der vorigen Nummer unter Nr. 4„bei Herrn Pfarrer Baur“ muß es heißen:„21 fl. 12 von Ortsbürgern in Nieder⸗Rosbach, durch Herrn Pfarrer Müller übergeben“ statt„durch Herrn Pfarrer Müller gesammelt.“ Für die Nothletdenden Ostpreußens sind an weiteren Gaben eingegangen: Von Herrn Pfarrvicar Werner in Ostheim 18 fl. 48, von Herrn Chr. Bender 1 fl., von Perrn Bäcker weister Stelz 1 Pac Kleiber und 1 Sack Schnitzen, von Ungenannt 1 Pack Kleider, von Herrn Bürgermeister Reitz in Södel 1 Walter Brobftucht, von Herrn Ebr.& Comp. zwei Dutzend gewobene neue Strümpfe, von Herrn Dr. Weckerling 1 Pack Kleider.— Für die Baarbeträge wurden Erbsen und Linsen angekauft und dieselben an den städtischen Hülfsverein in Gumbinnen abgeschickt. Zur Enigegennahme weiterer Beiträge ist der Unterzeichnete gern bereit. F. Stift Verwalter der Frieb berger Bergbaugesellschaft Sitzung des Lokalgewerbpereins Samstag den 15. Februar, Abends 8 Uhr. 1) Rechnungsabhör und Ausstellung der 2) Besprechung über Feuerspritzen mit Der Vorstand. Tagesordnung: Voranschläge. Pferdebe trieb. Die Unterzeichneten erlauben sich auf übre Leihbibliothek aufmerksam zu machen, welche 3400 Bände in deutscher, franzöfischer und englischer Sprache umfaßt und die vor⸗ züglichsten neuesten Erscheinungen enthält, u. A. Breier, Rosenkreuzer. Schwartz, Mar. Gerstäcker, Im Busch. Sämmlliche Werke. Grey, Herrin von Gold⸗[ Spielhagen Romane. So ph. rauen. Srimm, unüberwindliche Gustavv. See, Gräfin und. Mächte. Marquise. Gußkow Hohenschwangau. Höfer, das alte Fräulein— Die Ritter der Industrie. Mühlbach, Deutschland in Stifft, Modernes Leiden. Sturm und Drang. Galen, Jane die Jüdin. Pitawall, Maria Stuart.— Die Tochter des Diplo⸗ Retcliffe, Villafranca. maten. Retcliffe, Puebla. Marlitt, Goldelse. 1c. c. Lese gebühren pr. Tag 2 kr., pr. Monat 30 kr. ÜUbennements können zu jeder Zeit angetreten werden Friedberg. Bindernagel& Schimpf. Die Steinkohlenasche enthält hauptsächlich viel Thonerde wischen 60 und 70%, ferner Kalk, Bittererde und Schwefeleisen, Nangan⸗ und Eisenoxyd und eignet sich daher für schwere gebundene Bodenarten als Erdmischung; dagegen paßt sie durchaus nicht für ockeren, sandigen Boden. Sie wirkt vorzüglich auf Moorboden zu Kartoffeln, Roggen und Klee, findet aber sonst wenig Anwendung. Die Klötzasche kommt der Braunkohlen⸗ und Torfasche in rer Zusammensetzung nahe. Alle drei Aschenarten haben eine sehr große Verschiedenheiten in ihrer Zusammensetzung und bedeutend leringeren Werth als die Holzasche, sie enthalten nur sehr wenig nüngende Bestandtheile, wie Kali und Phosphorsäure, und sind noch mit erdigen Theilen und Sand vermischt. Sie enthalten 3 bis 10% Dyps und eben so viel kohlensauren Kalk und nur sehr wenig, ½ bis 2% phosphorsauren Kalk. Der Ruß ist durch seine Salze und organischen Reste, sowie durch seine dunkle, den Boden erwärmende Farbe und durch seine Eigenschaft das Ungeziefer abzuhalten, besonders auf kaltem Boden uin sehr geschätztes Dungmittel und sagt vorzüglich den Wiesen, Dalmfrüchten, dem Klee und dem Raps zu. Seine Wirksamkeit ist rine sehr rasche, weßhalb kranken Wintersaaten damit aufgeholfen werden kann. Weizen, der gelbe Spitzen bekommen hat und wird mit Ruß überstreut, zeigt nach wenigen Stunden schon eine schoͤn grüne Farbe. Die Pelzhändler. Von Dr. Curtman. Unendliche Mühe und lebensgefährliche Anstrengungen kostet es, ehe die Pelze aus ihrer Heimath Sibirien auf die europäischen Messen und Märkte gebracht werden können. Der russische Kaufmann reist einige tausend Werst(J Werst 1 Meile) um die Waare einzukaufen, und zugleich euro⸗ päische Artikel abzusetzen. Dabei darf er auf der Reise keinerlei Beguem⸗ lichkeit erwarten; denn nur von Zeit zu Zeit berührt er ein kleines Städtchen oder auch ein Dorf im Walde. Ordentliche Straßen findet er nicht, ebense wenig Brücken, vollends keine bequeme Wirthshäuser. Er muß sich darauf gefaßt machen, Wochen lang unter freiem Himmel bei grimmiger Kälte zuzubringen, und muß sich für die lange Reise mit Lebensmitteln versehen. Sein Fuhrwerk besteht in Schlitten, wovor nach Umständen Pferde, Rennthiere oder Hunde gespannt sind, und worin er wenige Begleiter hat. Pferde arbeiten sich langsam durch den Schnee, dennoch hat eines im Durchschnitt 280 Pfund zu ziehen. Der Reisende ist von oben bis unten in Pelz gewickelt, hat nicht nur Pelzstiefeln, sondern auch eine Pelzlarve. Selbst der Sonnenschein hat sein Unerwünschtes, denn er blendet ganz schmerzlich. Den Platz zur Rast muß der Riisende selbst einrichten; oft zieht er bei Nordlicht in der Nacht weiter. Auf dem Hauptmarkte für Pelzwaaren trifft der Kaufmann Tschukschen, welche schon mehr an die Kälte und solche Reisen gewohnt sind. Feine Uniformstücher und Bukskins 300 für Einjährige stets vorräthig zu den billigsten Preisen. Friedberg. S. Hirschhorn. Liederkranz. 337 Abendunterhaltung Sonntag den 23. Februar iu Saale des Hotel Trapp. Beginn präcis 7½ Uhr. Frledberg. Der Vorstand. Die von vielen medieinischen Autoritäten anerkannte und durch glänzende Zeugnisse bewährte Bruchsalbe für Unterleibs⸗Bruchleidende 357 von Gottl. Sturzzenegger in Herisau, Canton Appenzell(Schweiz), ist fortwährend frisch und ächt sowohl von demselben zu beziehen, als auch durch Hr. G. Bleicher, großberzogt., bessischer Pofbandagis in Mainz, und Perr Apotheker J. B. Lindt in Frankfurt a. M., Schuurrgasse 58. Preis per Topf 3 fl., enthält keine schädlichen Stoffe, Heilung, ohne Entzündung, in weitaus den meisten Fällen sicher. Gebrauchsanweisung und Icuguisse zur vorherigen Ueberzeugung auf Verlangen gratis. Reich- haltiges Lager in Bruchbändern. Eisenbahn-Frachtbriefe abe e Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Das größte Glück eines Kranken ist die Erlangung dauernder Gesundheit. 356 Seit langerer Zeit litt sch an einem lästigen pusen une kaufte mir bei Herrn Eduard Baumann bler den berühmten Dr. med. Hoffmann'schen weißen Kräuter Brust⸗Syrup, welcher mir sehr gute Dienste leistete und will ich ihn allen Kranken, die an Brustleiven, Katarrh, Husten und Verschleimung lelden, bestens empfehlen. Bunzlau den 9. April 1867. Herrmann Hübner, gleischermeister. Far Frierberg hält Later in Flaschen 8 1 fl. 46 kr., 32 kr. und 47 kr. Herr J. A. Windecker. — seiner WN Eigenschaften Linsen! Liqueur Daubitz Erbsen und Bohnen ift flets in frischer, guter Waare vorrälhig in Fried⸗ 71 in gut kochender Waare bel b bei J. A. Windecker, in A im bei er;— Carl— 5. Wilh. Fertsch. Ein Lo gis Ein braves, solides Mädchen, l + 1 353 welches Riebe zur Arbeit„ wird 334 im unteren Stock meines Hauses ist zu vermiethen Lohn 1 i gelucht. A 14 n und kann dis 1. April bezogen 3 4 oder auch in einigen Wochen geschehen. Näheres bel Carl Reuß. der Exped. v. Bl. unter Nr. 353. Ein braves Kindermädchen 228¾ Nuthen Ackerland, 341 wird gegen guten Lohn zu miethen gesucht. Das 366 det dem rothen Thurm gelegen, find zu ver— Nähere bei der Exped. d. Bl. unter Nr. 341. pachten im Ganzen oder getheilt. Bei wem sagt die Exped. d. Bl. Hostaithe. K Gartenperdaul! Anzeige& Empfehlung ee 4 aus großen aupt, und Neben. J65 Mein Logis neben Herrn Fruchthändler Rappolt gebäuden, Scheuer, Stallungen 15 1c. arößtenthells bade ich verlassen und wohne fetzt in meinem eigenen noch in gutem Zuftande, großem dofraum und einem ause dem Hotel Trapp gegenüber daran stoßenden Gartengelände von circa 10 Zugleich bringe ich melne 5 Morgen, mit den verschiedensten Obstbäumen bepflanzt, Jug 8 Sefer 272 177 außerdem mit K Blumen⸗, Feld⸗& Gartensamen asser versehen, ist unter sebr vortherlhaften ts 3 Bedingungen sofort zu verkaufen und wollen IAT e ee ee Wan sich Kaufliebhaber nur an den Unter zeichneten, der 5 ö von sämmtlichen Betheiligten hierzu bevollmächtigt, Jacob Herrmann, wenden. Es wird noch welter bemerkt, das die pof⸗— Samenhandlung, rasthe sich zu feder Fabrik und Oeconomse⸗ brelte Straße dem potel Trapp gegenüber. anlage elgnet, insbesondere zur Gerberel, Färberei eee pen, Ge, Aollene Unterjacken, Rettigbonbons oe Unterhosen 21 gegen Husten und Bruffleiden, in Schachteln 1 f 1 à 14 und 18 br., sowie loose à 56 kr. per Pfund bel Ee. K. Friedrich, Dan Kune. Ein braver Bursche Versteigerung. 367 wird gesucht von Ad, dausch il. 354 Donnerstag den 20. Februar d. J., Vormittage tigt. 9 Uhr, will Konrad Dillenberger Wittwe zn Selbstgefertigte datt erbe, defeat fag ftbendt Seger. Gyps⸗Verbandscheeren, 1 Pferd, Stude, 4 Jahre alt, 2 Kübe, 1 Mutter- 371 nach der Zeichnung des Herrn Dr. Sizymanovsk schrein, 1 vollständigen Wagen, 3 Spitzpflüge, sowi d e 1 Schaufelpflug, 1 Egge, 1 Pfuhlfaß, Batten, Züber, Waise A ebenen nel n 7 e Letlen, Pferde- und Kuß⸗ Friedr. Schäfer, Messerschmied. Mein Haus Eine tüchtige Haushälterin i 372 wird gegen gute Be zahlung gesucht. Näheres zu 359 in der Zudengasse, welches sich in gutem, bau ⸗ i lichen Zustande befiadet und aus 12 Zimmern, 2 Kuchen,. Men —— Turnverein. 364 Sonntag den 16 d. Mte., Nachmittags 3 Uhr, findet in der Turnhalle ein Schauturnen statt, u welchem die außerordentlichen Mitglieder, sowie sonstigt Turnfreunde eingeladen werden. Ein möblirtes Zimmer 340 zu vermlethen. Usagasse Nr. 363. 376 Es wird ein zuverlässiger Knecht zu Pferden und ein guter Schweitzer gegen guten 05 900. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. unter r. 376. Corseten& Crinolinez 2708 bei K. Friedrich neben der Post. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 16. Februar. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Schlosser. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittegs: Herr Candidat Kratz. — KAatholische Gemtinde. An dieser Stelle daben wir bisher die kirchlichen An zeigen für die katholische Gemeinde gebracht und kamen damit dem ausgesprochenen Wunsche vieler katholischen Mitbürger mit Vergnügen entgegen, weil dieser Wunsch einestheils auf Gleichberechtigung beruhte, anderntheils im Interesse der Gemeindeglieder, vorzugsweise aber der Fremden in Stadt und Nähe, welche den hiesigen katho⸗ lischen Gottesdienst etwa zu besuchen wünschen, als zwech— mäßig erscheinen mußte. Herr Beneficiat Itzel hatte die Güte, diese Auszüge des Kirchenbuchs ꝛc. uns zukommen zu lassen. Vor einigen Tagen sandte derselbe jedoch dat zu den betreffenden Einträgen benutzte Buch zurück mit der Erklärung, wir möchten ihn für die Folge ver⸗ schonen. Selbstverständlich haben wie gefragt warum? Als Antwort wurde uns im Auftrage des genannten Herrn die Bemerkung, der Anzeiger bringe die katholischt Religion herabwürdigende Artikel und durch ein solches Blatt könne der Herr Beneficiat seine kirchlichen Anzeigen nicht veröffentlichen.— Gegen eine so schwere Beschul⸗ digung haben wir alsbald in einem besonderen Schreiben Einsprache erhoben, gleichzeitig jedoch um fernere Mit⸗ theilung der kirchlichen Nachrichten nochmals freundlichst gebeten; statt irzend welcher Antwort erhielten wir abet nur das betreffende Buch ohne neue Einträge zurück.— Wir stehen anf dem Standpunkte resigidser Toleran und Gleichberechligung und huldigen den Orundsätzen wahrer Humanität und Menschenliebe. Von diesem Stand⸗ punkte aus kennen wir kein Gefühl, das uns zum Ha zegen Andersdenkende und Andersgläubige oder zur Hera würdigung der religissen Anschauungen und Gebräuche unserer Nebenmenschen verleiten könnte. Von der Wahr⸗ deit und der Erhabenheit des Wortes durchdrungen: „Wer Gott fürchtet und Recht thut, der ist ihm angenehm“, achten und ehren wir den Menschen im Menschen und machen in unserem Verhalten keinen Unterschieb zwischen Christ, Jude und Muhamedaner, zwischen evangelisch katholisch. Wir lassen einem Jeden seine religissen An⸗ sichten, seine Gebräuche und Gewohnheiten und mischen uns nicht darein, wie er sich mit seinem Gewissen und seinem Golte versöhnt glaubt. Vollständig unbewußt it es uns, wie wir die Religion unserer kalbolischen Mit⸗ bürger herabgewürdigt haben sollten. Indem wir uns gänzlich frei hiervon wissen, müssen wir die ganz und gar unbegründeten Anschuldizungen des Herrn Beneficiaten auf das Enischiedenste zuräckweisen, und können uns in dieser Sache getrost dem Urtheile unserer Leser, namentlich auch dem unserer geschätzten katholischen Leser, unterwersen. In sie alle setzen wir das Vertrauen, daß sie die Ansichten des Herrn Beneficiaten nicht theilen und uns in ihrem Urtheile Gerechtigkeit widerfahren lassen werden. Es wird uns freuen, wenn der katholische Kirchen⸗ vorstand, den wir hier darum bitten, Mittel und Wege findet, welche uns ermdͤglichen, fernerhin wieder die kirch⸗ lichen Nachrichten der katholischen Gemeinde unseren Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2 großen Speichern, 1 d 2 Kell b 1. 1 n Zan 7 aus der Hand 2—— Bedi ec 1 Eine leichte zweispännige Chaise verkaufen. 348 im besten Zustande ist billig zu verkaufen bei brledberg. S. Hirschhorn. Löb Straus. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Rr. 7 und eine Beilage.) Lesern mittheilen zu können. D. Red. Heschlüssen pan 41 E Art 301 Nen 11 Ur, W. ente Atutx auc dt 4 „ u stltdb 0 — 6 375 Frein iu hiefigen led Nel! uu fr ffentlich Ftle Verg 302 8 dei Faf des Au zu 727 Bersteig öffentlig NIA — — lieferung Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 20. von Korn-, Gerstenstroh. % Montag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird le Lieferung von 500 Gebund Korn- beziebungsweise % Gebund Gerstenstroh zur Füllung der Casernen⸗ Irren daher auf unserem Bureau, woselbst auch die rrungs bedingungen zur Einsicht offen liegen, durch Sumission vergeben. Friedberg den 12. Jebruar 1868. Großherzogliche Garntsons Verwaltung bez w. Klöpper, 1 Quartlermeister. Nachdem der Gastwirtbh Jacob Emmel sen. e Wübelmsbad glaubhaft angezeigt dat, daß sein Bimögen üderschuldet sei, wird zur Abwendung des fĩömlichen Concurses Termin uf den 10. März d. J., Vormittags 9 Ubr, n Gülgversuch ver unterzeichnete Gerichtsstelle, Schloß⸗ de Nk. 26 aubetaumt und haben sich dazu dessen Oänbiger einzufinden und ihre Forderungen anzumelden un zu begründen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Sichlüssen der Mehrheit beitretend betrachtet. Hanau am 8. Februar 1868. Königliches Amtsgericht Abtheilung II Kö ste r. „dt. Franckenberg. Arbeits-Versteigerung. 31 Nontag den 17.». MNis., des Vormittags um 1 Uor, wird in biesigern Nathhause die Anfertigung enes neuen Scheuerthorts im Pospitalhof daher, sowie ach die an demselben vorkommende Schlosserarbelt an * Weniginehmenden versteigert. Friedberg den 11. Febrnar 1868. Srof herzogliche Bürgermeisterei Frienberg. . Der Großherzogliche Beigeordnete Fonc ar. Güter- Verpachtung. 35 Freitag den 21. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen u hiesigem Rathhause die Güterstücke des Herrn Gott⸗ lid Kettinger dahier in Friedberger Gemarkung in zalge freiwilligen Antrags auf weitere sechs Jahre Fentlich melstblietend verpachtet werden. Frtledberg am 14. Februar 1868. Großherzogliches Ortsgeticht Frtedberg N Der vienstälteste Gerichtsmann Foucar. dergebung von Dachdeckerarbeit. 2 Freitag den 21. Februar, Vormittags 11 Ubr, soll h. Hastwirtb Hölker zu Gedern die zur Umdeckung us Kirchendaches erferderliche Dachdeckerarbelt, welche 2724 fl. 51 ke. veranschlagt ist, unter den vor der kursteigerung vorgelcsen werdenden Bedingungen einer kfentlichen Verstesgerung ausgesetzt werden. Nidda den 11. Febraar 1868. Der Gemeindebanmeister: Wenzel. Bekanntmachung. 1 Montag den 24. Jebruar, des Mittags 1 Uhr, auf dem RNathbaus zu Singenheim das der „cmeinde Bingenbelm zufehende Backhaus mit Back⸗ ren, Wohn baus. Scheuer und Stallung, an den Weiß netenden zum Verkauf ausgebeten werden. Steiglieb⸗ uber werden hierzu eingeladen. Zingenheim den 12. Bebrnar 1868. Großherzogliche Bürgermeiflerel Bingenheim Fah m. Holz- Versteigerung. 283 Montag den 17. Februar l. J., Morgens 9 Ubr nfangend, werden im Distrikt„Soͤplerberg“ nachsehende Kolzsortimente: 35 Stecken Kiefern Prügelholz, 2—„ Stockholz, 2150 Kiefern- Wellen, 2075 gemischte Wellen(sogenannte Peckenreiser), 38 Kiefern Bauholzstaͤmme, 649 Cbkfs. baltend. 37 Klesern-RNöstratdel, entlich melstbletend versteigert. Steinfurth den 12. Februar 1868. Freiherrlich v. Löw'sche Oberförsterert Steinfurth Weigand. Faselochs- Versteigerung. 39 Mittwoch den 19. Februar l. J., Morgens 11 Uhr, lißt die hiefsige Gemeinde einen gut genährten Bullen, —— 800 Pfund schwer, an den Melfbletenden ver⸗ bern. Pfaffenwiesbach den 13. Februar 1868. Bürgermelster. Ru p p. Holz- Versteigerung. 370 Oonnerslag den 20. d. Mis., Vormittags um 9 Uhr, kommen im Gemeindewald Ockstadt sog. Jungenwald nachverzelchnete Holzsertimente zur Ver- steigerung: 40% Stecken Prügelbholz Buchen, 47„ 7 Birken, Eichen, 17 5 5 Aspen, 20„ Stockholz Buchen, 61 3* Birken, Eichen, 13 5 As pen, 7700 Stack Wellen Buchen, 2800 1 Birken, Eichen, 790 8* Aspen, eine alte Aufenthaltshütte. Die Zusammenkunft ist im Schlag nächst dem Marlenbilde. Gegen vorschrists mäßige Bürgscheine wird Zahlungefrift bis zum 11. November l. J. creditirt. Bemerkt wird, daß den Holzkäufern gestattet ist, ihr ersteigtes Polz auf dem Weg durch den Gemeindewald Pfaffenwiesbach auf die Webrheimer Straße zu fahren. Ockstadt den 13. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermelsterei Ockstadt Grönln ger. 5 1 Holzversteigerung. 374 Montag den 24. und Dienstag den 25. Februar, sollen im Modstädter Narkwalde, District Forstwald, nachfolgende Holzsorten zur öffentlichen Versteigerung kommen 363 Stämme Eichen- Bau- und Werkbolz, von 10 bis 50“ Länge und 8 bis 22“ Durchm., zu⸗ sammen 13740 Cbkfs. baltend, 6 Stecken Eichen⸗Scheidbolz 1. Klasse, — II „ Werskscheidbolz, 64 5„ Prügelbolz, 3425 Slück Eichen Wellen Die Zusammenkunft findet flatt Vormittags 9 Uhr und zwar am ersten Tag, an dem das Bau- und Werk- bolz verfleigert wird, an der Steinkaute, am zweiten Tag das Brennholz auf der Chaussee am Donatuswald. Nieder⸗Mockstadt am 12. Februar 1868. Der Markmeister: Neutber. Leerer - ⏑ ,ον⏑e,ο⏑ e, Wo nichts anders wirkt! 355 Durch lange Zelt litt meine Tochter an Husten und Katarrb. Nachdem ich ohne Er⸗ folg verschiedene Nittel anwendete, de⸗ zog ich auf mebrseitiges Anratben eine Flasche des weißen Mayer'schen Brust-Syrups, nach Gebrauch einer zweiten halben Flasche war sie vollständig von ihrem Lelden befreit, in Folge dessen ich diesen Brust Sprup Jeder⸗ mann bestene empfehlen muß. Obermats den 12. Februar 1868. Jos. Aut. Wenter, Privatler. Lager bel Ph. Dau. Küm mich in Frledberg. LLL eee Rees NN l NN% Große Möbel⸗& Hausgeräth⸗ Versteigerung. 298 Donnerstag den 20. Febrrar werde ich 1) mebrere Sopha's, Spiegel und feine Möbel, 2) viele Sessel, Stühle, Bänke, Tische, 3) Toͤpfe, Schüsseln. Züber, Eimer, Bütten, Faͤsser, Tellet ic. von aller Art, 4) Betten, Leinen ꝛc. Pausratb, 5) zwel Ebaisen, meßrere Oeconomtewagen, schwere und leichte, 6) einen Dampfkessel von Kupfer, noch gut, 7) ein Kühlschiff, wegen Abzugs melstbletend bersteigern. Morgens. Batersröderbof bel Hanau nahe Windecken. Theodor Baist. Anfang 9 Uhr Noggenmehl 233 empfehlen Gebrüder Löb. Nepskuchen! 70 stets frisch von der Mühle bet Wilb. Fertsch. Weiße leinene Caschentücher, 270 gefickt und glatt, Manschetten mit Kragen, Herrenkragen, Vorhemden, sowie Hosenträger bel K. Friedrich neten der Poß. Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ zügllchen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ lelden, wie gegen WMagenschwäche find stets vor⸗ rätbig in Friedberg bel Pr. Hosapolbeker C. Wahl, in Nauheim bei Perrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in ettkettirten Schachteln versand:. Königliche Prunntuotrwaltung zu Bad Ems. Geübte Schuhmacher, 235 firden für sich und itre Gesellen dauernde und lohnende Beschäftigung in der Schuhfabrik von Dreschfeld& Wallerste in in Offenbach a. M. von Bergmann& Co. Theerseise. in Paris, wirk samstes Mittel gegen alle Hautunxeinigkeiten, empfiehlt à St. 18 kr. Ph. Dan. Kümmich. 24 Durchsichtige Glycerin Seife, 73 anerkannt bestes Mittel zur Berschönerung der Haut empfiehlt in Stücken u 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. Tapeten, 301 wieder 300 neue Sorten von 7 kr. an bis zu 1 fl. 24 kr. per Stück, sowie die bekaunnten Naunbeimer Tapeten empfiehlt in größter Auswabl auheim C. Horn, Tapezier. Geschästs- Empfehlung. 346 Indem ich biermit zur öffentlichen Kenntnis bringe, daß ich das Geschäft meines Vaters J. Will käuf⸗ lich übernommen habe, dege ich das Vertrauen, meinen Geschaftskreis bet biesigen und auswärtigen Freunden bedeutend erweltert zu seden, und empfehle mich meinen geehrten Gönnern bestens. Zugleich bemerke ich, daß vom 5. d. M. an alle Ausgaben und Einnahmen durch mich zu geschehen haben, widrigenfalls keine Berück- ichtigung stattfinden kann Fauerbach v. d. H. den 5. Februar 1868. Joh. Schmidt IX, Müller. 8—— Kartoffeln 303 verkauft per Malter und Gescheid H. Schmidt in der usagasse. Mein Haus in Oppershofen 347 stebt auf den Abbruch zu verkaufen. Näßberes bei Johs. Weil II. in Nieder- Mörlen. Oeffentliche Anerkennung. 2977 Ich halte mich verpflichtet, die äußerst dellsamen Wirkungen, welche die Brust-Bondons des Hof Lieferanten Franz Stollwerck in Köln auf mich ausgeübt haben, öffentlich anzuerkennen. Ein lang- wleriger Husten mit schmerzbastem Auswurf, welcher mit sast alle Nachtrude raubte und keinem der an- gewandten Mittel weichen wollte, verließ mich, nachdem ich einige Tage die Stollwerd scen Brust⸗ Bonbons gebraucht; schon in zwel Tagen waren die Schmerzen des Auswurfs verschwunden Dies zur Ebre der Wabrbelt im Interesse meiner Mitbürger. Pamburg. Johann Forrenz. Man findet die Stollwerck'schen Brust-Bondons, das packet mit Gebrauchsanwelsung zu 14 kr., in Frted⸗ derg del J. A. Windecker; in Assendeim det Carl Baer; n Bellersdelm del B. Stern Sohn; in Butz dach bei Wilh. Wießler; in Berstadtbet Chr. Eichelmann Sohn in Hungen del M. Buch; in Naubelm det Ph. 3 Weiß. ghüöchst empfehlenswerthes Andachtsbuch! 2845 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist soeden erschlenen und durch alle Buchhandlungen zu dezlehen; in Friedberg durch Bindernagel& Schimpff: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest- und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Dane Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolz, Stark, Cersteegen, Storr, Uoos un vielen andern Gottesmännern. Sechszehnte Auflage. 416 Seiten. Oktavformat. Mit einem Stahlstiche. Elegant gebunden mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 24 kr. Gebunden ohne Goldschnitt 1 fl. 18 kr. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser 9 hat es sich in mehr als 86,000 Erempl. über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden.— Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kern⸗ gebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in dem⸗ selben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebend finden wird.— Die Ver⸗ lagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Zugleich besteht der bisherige, überaus billige Preis fort. Einschlag und Maschinengarn, 78 sowie alle Sorten Strick⸗Baumwolle bester Qualität zu den billigsten Preisen bei Geschwister Schloß. 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Sorte 18 kr.— Bei Löb Strauß 1. Sorte 20 kr., 2. Sorte 17½ kr. Für Nauheim: Kasseler Brod 4 3 22 kr. 1 *„* 2„ 2 7 1.. 5 ö Du 0 1 Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz. N e ee U 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am fichersten dei fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg Ersie Sorte 4 8 215 kr. Zweite Sorte 4 8 187%. 1 Ubetun, wirkt, wie z. B. bei Rheumatismus, Gicht, Hämorrhoiden, derzklopfen, Magen⸗. 2, 10½„„.„ die beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkeit, Schärfe,„„ PN„*„% Schwindel. Sodbreynen, Bläd ungen, Spannung, Zahnweh, Nervenschwäche, Durch⸗ Für Butzbach: fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkrankheit. Husten, nervöses Kopfweh, Asthma, Erste Sorte 4 21 kr. Iweit 8 e 48 19 6 Auszebrung im Entsteben, Körperschwäche, Schlaflostakelt, Bleichsucht und andern oste* 8 100 r. Zweite Sor 2 90% 1 weiblichen Krankbelten ic. ꝛc., sowie bei Kinderkrankheiten zartesten Alters, wird* 3 4* 1 5 4% J allen Leidenden auf das Wärmsie. Auf 2 kann von den 4 durch diese Essenz„„. 15„„„ 7 Hessen ehtilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses Heilmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal 5 5 länder ve 12— Unterzeichneten find. nachgewiesen werden. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16.—29. Feb slärste Diese Ehrlich's Ar ist Nach eigener Angabe der Metzger. 1. Ml in Original⸗Flaschen à fl. 1. 43 kr. oder Thlr. 1.— Sgr. 1 iedb g 11. W 5 5„ mit Gebrauchs⸗Anwelsung Für Friedberg:: Tagt ug 5 ee eee 1 Ochsenfleisch pr. 8 19 kr., Schweinefleisch pr. Z 18 b Jahn nur allein ächt zu haben in Commission bei Kuhfleisch, gem. 11„ Leber⸗ u. Blutwurst 24. von geh Fr. Hilbrechi in Friedber eee e 2 iin 1 5 9· Hammelfleisch 16 Schwartenmagen 28„ Autführt Briefe werden nut franco angenommen und bei Versendungen der Betrag unter dilligster Be⸗ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32, gehen, rechnung der Verpackung nachgenommen. Kalblleisch 14„ Doörrfleisch 24 11 Em Keil und Carre—„ Schinken 1 10 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 32 delchem 2 5 8 N 2 22 Hammelsfett 16„ Schmalz, unausgl. 28 d und 2 5 J E 1 II I 8 8 2 1 III 0 I C C I 9 5 1 b 9 0 1 1 1 0 3 12 Ausnahmspreise: Geräucherter Speck bei A. Vogel Unlersuc Do 228 Erben 36 kr.— Oörrfleisch bei P. Engel, Phll, te nach 8 ron 3285 E 9 8 O. Gerth, J. e 2. b 5. 2 2828 0 kr., bei A. Vogt's Erben 28 kr.— in N 7 3 2 Haasensiein ꝙ Vogler 5499 bei H. Cerih, Pb. Windecer, J. Winde Dun bun S 1 3 1997 in 22883* 28. fr.— Schmalz, 3 bei H. Blun piunsigt 2382 2 82S 8 H. Engel, N. Engel, W. Reuß 26 kr.. Ayr 3 3 Frankfurt am Main. 3 2 5 Für Butz bach:— 1 Dieselbe vermittelt ausschliesslich Zeltungs- Inserate in 38 5 5 1 5 4 tees 2 2 2 2 bea. Zeitung aller fünf Welttheile,— berechnet stets die Original- E Ae 5. De 1* Scher. Bu N 5 I.*—— ˙·= FFF Rinofleisch, gem, 15„ Bratwurst 24„ neige S 5 iefert Beleghlätter über jedes Inserat.— be- 38 3 Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 24„ Daband 5— seitigt alle Porto- Auslagen und sonstigen Nebenkosten, liefert 8 S 2. 8. Keil und Carre 17 Geräucherter Speck 32„ dan 2 8 vorherige Kosten-Ansehläge und versendet auf Verlangen gratis 8 5 8 4 Kal bfleisch 12 8 Dörrfleisch 28 f Prußen — 8 und franco ein E f See 4 derschied 3 2. 2 2 3 S- Schaaffleisch—„ Schinken 5 schie 3 vollständiges Zeitungs- Preis- Verzeichniss. 5 Nierensett 20„ Schmalz, ausgel. 0 i der 11 Hammelsfett 20„ Schmalz, unausgel. 8„ sonit bereite Mitgetheilt von 0 2. Innerer: Frankfurter Cours. Kerne ug *—** e 14. Februar 1868. Cours der Staatspapiere. 8— 8 189%*—- Oesterr. 5% Met. 1859 f. Lst. 62 G. Gr. Hess. 4% Obligat. 9057 P—„ 100 Pr. v. 1864 81½ 6. Preuß 8 5% Nat.-Anl. 1854 55½ G. ü 8 3½% Obligation.—— Schwed. Thlr. 10-L. 10 6. fimnt — 5% steuerfreie Oblg. 50½ 0 Nassau 4½% Obl. b. Rtk. 94½ G. Bad. 35 fl. Loose 51½ F. f Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 95½ 6 5 4% de. 4% 86½ P 2 J Korb. 40 Tul.-L. b. k. 54 F. daß f „ 4% do. do. 89 6. Kurhess. 4% Obl. b. k. à 105 89% f 5 or. Hess. 50 fl. L. b. R. 144 d. Friel Bayern 5% Obligation. 101½ P. Frankf. 3½9% Obligat. 82 P. 2 F( der R 3 4½% ½ Jahr. d. Rth. 93 G. 2 30% de 72½ 0 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 37 P„un 7 4% 40 do 83½ P Russland 50% Obl. i. L. à fl. 1284 d. A ard. 36 Fr. L. b. 8B.: Würtemb. 4½% Obl. d. th. 94 P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80¼ P ele 1 775 trhebl 5 4% 4% 4. 2 Schweden 4½1% O. l. k. 4 10585 F. 5 4 9 50—52 Ruhr Baden 1% Obliget. 94 r. 5 4½0% Pfb. I. R. 4 105—— en 8 5 57/58 ö 1 5 2. N 865 N.-Aner. 60% St. I. E. 1882 75% d. oll. fl. 10 Sake„ 9 545 vistn oll einbezanite Eisenbahn- Aetien und Priorickten.* n„ FN de g 4½% Bayr. Ostbahn 119¼½ 6. 3% LIV. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 27% P.— Ru e f 11 54—58 Eilar 5 h sächsische Pfandbr. b. R. 1 FP. 5% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr 40% P 7 1 r—52 3 2 0. ö Pr. 8 P. Ress. Imperiales„ 9 50—5 grün 3% Ossterr. St.-Eisenb.-Prior. 52 86. 5% Elisabethbahn-Prior.% 75½ d. eln e pr 3 Di 6% Ost. Sad. St. u. Lomb. E. B. 91 6 5% de. neueste Kaige. ½ 73% F. I Ia Bid N N ie 3% Ost. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42 6. 4½j% Hess. Lud wiged-Prier. 94½ d. n Fee 0 1 444% Den wieuer Wechsel- Oours 101 ½ op. ne ia Od„ 2 2728 u — Fir An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Lusichorung reeller Bedienung und ortheilt gerne jede gewünschte! 1 det S. Lindheimer in Friedborg 1 0 Auskunft über Verlosungen, Coupons Zahlungen u. 8s. 1