fels. eister, 1 ürchen, Teppiche, d derkaufst 0 1868. Anzeiger für Oberhessen. Samstag den 14. November. M135. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inttlligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 25 Auf den„Anzeiger“ kann man für die Monate November und December abonniren. — Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche 6 Regierungsblatt Nr. 57 enthält: I. Gesetz vom 17. d. M., den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betreffend. Einziger Artikel. Wer den zur Abwendung von Gefahr aus dem Verkehre mit Petroleum und anderen leicht ent— zündlichen Mineralölen erlassenen allgemeinen oder von der Verwaltungsbehörde ertheilten besonderen Vorschriften zuwiderhandelt, verfällt in eine Geldbuße von Drei Gulden dis Zweihundert Gulden. II. Verordnung, den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betreffend. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, den zwischen dem deutschen Zoll⸗ und Handelsverein und Spanien ab⸗ geschlossenen Handels- und Schifffahetsvertrag betr. IV. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Innern, die Bestätigung von Stiftungen und Ver:nächtnissen betr. Im Laufe des dritten Quartals 1868 sind von des Groß⸗ derzogs Königlicher Hoheit nachfolgende Stiftungen und Vermächtnisse bestätigt und hierauf die betr. Behörden zu deren Annahme ermächtigt worden: Die Schenkung eines Ungenannten an die kath. Kirche zu Dorn-Dürkheim im Betrage von 100 fl. bebufs Gründung einer kath. Schule daselbst;— das Vermächtniß des zu Bessungen verstor⸗ benen emeritirten kath. Stabipfarrers zu Bensbeim, Frauz Xaver Blösinger, an das bischöfliche Ordinariat zu Mainz im Betrage von 1000 fl. behufs Gründung einer Anstalt für verwahrloste Kinder;— das Vermächtniß des Kaspar Kaiser II. zu Zellhausen an die kath. Kirche daselbst im Betrage von 100 fl. behufs Anschaffung eines Bildes des heiligen Joseph;— die Schenkung eines Ungenannten an die kath. Kirche zu Mühlheim im Belrage von 324 fl. zum Vesten des Kirchenbaues daselbst;— das Vermächt⸗ niß des Reniners Lazarus Cantor in Mainz an die israelitische Religionsgesellschaft daselbst im Betrage von 1000 fl.;— die Schenkung der Maria Magdalena Holl zu Mainz an die kath. Kirche zu St. Ignaz daselbst im Betrage von 500 fl., bebufs Stiftung eines alljährlichen Seele namtes;— das Vermächiniß der zu Michelstadt verstorbenen Maria Brugger aus Kappel im Großherzog⸗ thum Baden, an die kath. Kirche zu Erbach im Betrage von 100 fl. behufs Stiftung einer heiligen Messe;— die Schenkung der Elise Müller zu Hirschhorn an die kath. Kirche daselbst behufs Stiftung von 4 heiligen Messen, bestehend in einem Grundstück im Werlbe von 142 fl., dessen unentgeltliche Nutznießung dem jeweiligen kathol. Pfarrer zu Hirschborn überlassen werden soll;— das Vermächiniß des Ortsbürgers Valentin Eyrhardt I. zu Heppenheim an die kath. Kirche daselbst im Betrage von 400 fl. vehufs Stiftung mehrerer Scelenämter;— die Schenkung eines Ungenannten an das Mathilden-Land⸗ krankenhaus zu Darmstadt im Belrage von 100 fl.;— die Schenkung des Isaak Höchster in New⸗York an die israelitische Religionsgemeinde zu Angerod im Betrage von 300 fl. zu Gunßsen der dasigen Synagoge;— die Schenkung der Wiuwe des Bahnwärters Philipp Kaspar, Margaretha geborne Kircher, an das Diakonissenyaus „Elisabeltenstift“ zu Darmstadt im Betrage von 100 fl.; — das Vermächtniß der Wittwe des Johannes Rühl III. u Berstadt an die dasige Gemeinde im Betrage von 00 fl., wovon die Zinsen zur Anschaffung von Kleidern für arme Confirmanden verwendet werden sollen;— die nachstehenden aus Vetanlassung der Erbauung einer neuen Synagoge zu Gedern an die dasige israclilische Religions⸗ gemeinde gemachten Schenkungen:. von der christlichen Gemeinde zu Gedern im Beirage von 400 fl., b. von der ioraelitischen Männerstistung zu Gedern im Betrage von 579 fl. 5 br., o. von derselben zur Anschaffung von Beleuch⸗ tungsgegenftänden im Betrage von 237fl. 40 kr., d. von dem israelilischen Frauenverein zu Gedern zur Anschafsung eines Thoravorhanges im Betrage von 143 fl. 41 kr.— das Vermachtniß des zu Wachenheim verstorbenen Schmiede⸗ meisters Jacob Schmitt an die dasige evangelische Ge— meinde im Betrage von 100 fl. zu Gunsten ortsange— höriger armer Schulkinder, eventuell zur Gründung einer Volksbibliothek zu Wachenheim;— die Schenkung Sr. Erlaucht des Grafen zu Erbach⸗Schönberg an die evang. Kapelle zu Rai⸗ Breitenbach bestehend in einer Orgel im Werthe von 100 fl.;— die Schenkung des Fabrikanten Carl Gräff II. zu Bingen an die dasige Stadigemeinde im Betrage von 1500 fl. behufs Umbau des dasigen Tobtenhauses;— die Schenkung eines Ungenannten an die kalholische Kirche zu Bingen im Betrage von 150 fl. behufs Stiftung eines Jahrtagsamtes;— das Vermächt⸗ niß der Elisabetha Nachtigall zu Büdesheim an die katbo⸗ lische Kirche daselbst im Betrage von 170 fl. zur Abhal⸗ tung eines Anniversariums beziehungeweise zu Gunsten der Armen. V. Bekanntmachung Großheczoglicher Ober-Forst⸗ und Domänen- Direktion, den Holzpreistarif pro 1869/71 in den Großherzoglichen Domanialwaldungen betreffend. VI. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäß⸗ heit des Art. 30 des Strafgesetzbuchs im Regierungsblatt bekannt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Rheinhessen. VII. Diensinachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 7. October den Lehrer an der Realschule zu Friedberg Hector Olff zum Lehrer an dem Gymnasium zu Worms,— am 10. October den seitherigen zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Fürth Coniu zum ersten Landgerichtsdiener am Land- gerichte daselbst,— den Landgerichts diener bei dem Land⸗ gerichte Wald-Michelbach Freisens zum zweiten Land⸗ gerichtsdiener bei dem Landgerichte Fürth,— den Gendarm zu Fuß zweiter Klasse Weuchel aus Messel zum Land⸗ gerichtsdiener bei dem Landgerichte Wald⸗ Michelbach,— den Trompeter erster Klasse im Gr. Artilleriecorps Neu— nobel aus Uiphe zum zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Michelstadt,— den Gendarm zu Fuß zweiter Klasse Nees in Birkenau zum zweiten Landgerichtsdiener am Landgerichte Grünberg,— am 14. October den Schullehrer an der zweiten evangelischen Mädchenschule zu Alsfeld Heiß, unter Belassung in seiner Eigenschaft als Volksschullehrer, zum Lehrer an der Realschule zu Alzey zu ernennen— und dem Schullehrer an der zweiten katholischen Schule zu Bieber Hindelang die dritte kath. Schulstelle Dieburg zu übertragen;— an demselben Tage den Pfarramts-Candidaten Langrock aus Gedern zum Lehrer an der Nealschule zu Alsfeld,.— am 17. Oct. dem evangelischen Pfarrer zu Brauerschwend Simmer⸗ macher die evangelische Pfarrstelle zu Dietzenbach zu über⸗ tragen;— den praktischen Arzt Dr. Briegleb aus Stock- hausen zum Kreisarzt des Kreismedicinalamts Schlitz,— am 21. October den Gymuasiallebramie-Accessisten Fritz⸗ mann aus Marienborn zum Lehrer an dem Gymnasium zu Bensheim— und an demselben Tage den Feldwebel im 2. Infanterie⸗Regimente Müller aus Nonnenroth zum Rentamtsdiener bei dem Rentamte Nidda zu ernennen. VIII. Concurrenz für die evangelische Schulstelle zu Feldkrücken mit einem Gehalte von 300 fl. nebst einer Vergütung von 12 fl. für Heizung des Schullokals. ix. Gestorben sind: am 17. Sept. der Kreisarzt Dr. Schenzer zu Hirschhorn;— am 28. Sept. der Ge⸗ heimeraih und General⸗Staatsprocurator am Oberappella⸗ tions- und Cassationsgericht Dr. Seitz zu Darmstadt;— am 29. Sept. der penflonirte Kreisveterinärarzt Brilsch zu Groß⸗Umstadt;— am 2. Oct. der Districtseinnehmer Scriba zu Groß⸗Umstadt;— am 5. Oct. der penstonirte Schullehrer Spamer zu Ober-Lais;— am 6. Oct. der Hofgerichtsrath Dörr von Gießen;— am 11. Oct. der evangelische Pfarrer Kirchenrath Langsdorf zu Kirch⸗Göns; — am 12. Oct. der zweite Brückengelderheber an der Schiffbrücke zu Mainz Dambmann zu LCastel. — Dr. Georg Krug, Präsident des Großh. Hofgerichts für die Provinz Starkenburg ist zum lebenslänglichen Mitgliede der ersten Kammer der Stände ernannt worden. — Der Großherzogl. Flügeladjutant, Major v. Küchler, erhielt von dem König von Preußen das Commandeurkreuz des Kronenordens, sowie der Ordonnanzofsizier des Großherzogs, Haupt- mann v. Herff, das Ritterkreuz des rothen Adlerordens. Worms. Die hiesige Zeitung meldet: Se. Königl. Hobeit der Großherzog von Baden hat dem Herausgeber der„Gedenkblätter zur Erin- nerung an die Enthüllungsfeier des Lutherdenk⸗ mals,“ Hrn. Dr. Eich, das Ritterkreuz 1. Classe des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen, um, wie in dem betreffenden Begleitschreiben gesagt ist,„seine volle Anerkennung für dieses Werk kund zu geben, durch welches der Herausgeber den Lebenden und Kommenden unserer Nation die erhebende Freude gesichert habe, das Bild eines Festes zu bewahren, dessen Geist Zeugniß gegeben, von der lebensfrischen sittlichen Kraft unseres Volkes.“ Preußen. Berlin, 10. Nov. Im Ab⸗ geordnetenhause sind Petitionen um Beibehaltung der preußischen Classenlotterie zu erwähnen. Die⸗ selben sind ziemlich zahlreich und scheinen auf eine Agitation hinzudeuten, die nach dieser Richtung hin im Werke ist. Ueber den Standpunkt der Regierung zur Sache hört man inzwischen, daß bis zum 1. Januar 1872, bis wohin die öffent- lichen Spielbanken noch gestattet sind, unter keinen Umständen an eine Aufhebung der Lotterie zu denken ist. Ueber Das, was mit und nach dem Beginne des Jahres 1872 geschehen soll, ist ein Beschluß noch nicht gefaßt. — 12. Nov. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses brachte der Cultusminister Gesetzentwürfe ein, betreffend 1) die Einrichtung und Unterhaltung der Volksschulen, 2) Wahrung der Rechte, Schulgeld fordern zu dürfen, 3) die Pensionirung von Volksschullehrern, 4) die Er⸗ richtung von Elementarlehrer⸗Wittwenkassen. In Bezug auf die Interpellation des Abgeordneten Löwe(Cartellconvention mit Rußland) erklärt Minister v. d. Heydt: die Regierung müsse sich zur Zeit die Beantwortung versagen, obne jedoch dadurch späterer Beantwortung derselben vorgreifen zu wollen. — Die„Prov.⸗Corresp.“ schließt einen Artikel über den Staatshaushalt und die Finanzlage Preußens mit den Worten, daß die von böswilliger Scite aufgestellte Behauptung, die Friedenspolitik Preußens entspringe aus den Finanzbedrängnissen des Staates, in sich selbst zusammenfalle. Da augenscheinlich keine Bedrängnisse vorhanden seien, welche die Regierung in der Freiheit ihrer Ent⸗ scheidungen und Bewegungen hemmten, so könnte sür die Politik des Berliner Cabinets lediglich der Wunsch maßgebend sein, daß Deutschland sich dem Gedeihen seiner politischen und wirthschaftlichen Entwicklung in Frieden widmen könne und in seinen freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarmächten keinerlei Störungen eintreten möchten. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ theilt mit, der Abgeordnete Dr. Eberty werde einen Antrag auf Abschaffung der polizeilichen Confiscation von Zeitungen und Zeitschriften einbringen. — Hofrath Dr. Friedrich Förster ist am 8. d. im 78. Jahre zu Berlin gestorben. Er war einen Tag jünger als sein Freund und Waffenbruder Theodor Körner, mit welchem er in Lützow's berühmter Freischaar 1813 kämpfte. Nach der Rückkehr aus dem Feldzuge trat er in den Staatadienst und hat sich später als Dichter und Geschichtsschreiber vortheilhaft bekannt gemacht. — So ganz leicht wird in Bezug auf das Deficit die Stellung des Finanzministers gegen- über der Kammer nicht sein, denn es unterziehen sich einige bewährte finanzielle Kräfte der Oppo- sition dem allergründlichsten Studium des Etats, um herauszufinden, ob nicht etwa das Deffieit noch um Vieles höher ist, als Herr v. d. Heydt es hat erscheinen lassen. Es brauchen wiederum nur die Haupteinnahmeposten so hoch gegriffen zu sein, daß die Wahrsckeinlichkeit für das Ein— gehen der Summen nicht spricht, so ist im nächsten Etat der Ausfall abermals da. Und was dann thun zu Abwehr eines neuen, ja möglicherweise dauernden Desicits? Das Hauptverdienst der Kammer wird darin zu bestehen haben, daß sie den Etat nach jeder Richtung hin klar legt. Einen entscheidenden Einfluß hat sie nicht mehr, seitdem die Beschlüsse über den Militäretat, bei welchem allein Ersparnisse möglich wären, vor das Forum des Reichstags gehören. Aachen. Herr Henri Rochefort, der Autor der„Lanterne“, hat seit Kurzem hierselbst eine Wohnung gemiethet. Kassel. Die Eröffnung der letzten Strecke der Bebra⸗Fulda⸗Hanauer Eisenbahn, der Strecke Neuhof⸗Steinau, wird wahrscheinlich am 1. Dec. stattfinden, so daß also mit Beginn des Jahres 1869 jedenfalls die Bahn in ihrer ganzen Länge dem Verkehr übergeben sein wird. — Wie man der„Hess. V.⸗Z.“ schreibt, geht man damit um, die Denkschrift des Kurfürsten von Hessen auch noch in anderer Weise, als durch Confiscation seines Vermögens, zu beantworten. Es soll nämlich eine Entgegnung folgen, doch soll man bis jetzt vergeblich nach gewissen Documenten suchen, die hierbei nothwendig wären und die sich bei dem Archiv des kurfürstlichen Ministeriums des Aeußern in Kassel befunden haben müssen. Als designirter Autor der Gegenschrift wird Herr Braun genannt. Hanau. Die„Hanauer Zeitung“ berichtet: „Wie wir hören, ist bereits mit Bezug auf den Gesetzentwurf wegen Beschlagnahme des Ver⸗ mögens des Kurfürsten die Weisung eingetroffen, zu verhindern, daß Werihgegenstände aus den im Hanauer Kreise belegenen Schlössern entfernt werden. Vor das hiesige Schloß ist zu dem Behufe ein zweiter Wachtposten gestellt und die verschiedenen Castellane sind mit Instruction versehen.“ Bayern. München. Die englische Regierung soll es nicht mehr für nöthig finden, an den verschiedenen deutschen Höfen einen Ge⸗ sandten zu halten und deßhalb mit dem Gedanken umgehen, dieselben zum größten Theil zurückzu- ziehen. Auf diese Weise würden z. B. aus Karlsruhe, Stuttgart u. a. O. die englischen Gesandten abberufen und die Vertretung der englischen Interessen in Baden und Württemberg dem englischen Gesandten in München übertragen. In Norddeutschland würde die Sache in ähn⸗ licher Weise arrangirt werden. Oesterreich. 1 Wien. Während die Majotität des Wehrausschusses die Annahme der Regierungsvorlage mit wenigen Abänderungen beantragt, kündigt Rechbauer Namens der Aus- schußminorität für die Specialdebatte verschiedene Anträge an, die eine Herabsetzung der Dauer der Dienstpflicht und eine Feststellung der Heeres ⸗ stärke auf 600,000 Mann bezwecken. Alle Welt würde es freudig begrüßen, wenn diese Anträge angenommen würden. Zwar die Sorge, wohin es mit der österreichischen Finanzverwaltung in aller Welt kommen soll, wenn sich dieselbe auf 10 Jahre hinaus die Unterhaltung eines Heer⸗ körpers von weit über eine Million auflädt, ist nicht unsere Sache, obwohl diese Frage Angesichts des schlimmen Standes der österreichischen Finanzen sich Jedem aufdrängen muß; nichis destoweniger finden wir das Vorgehen der österreichischen Re⸗ gierung beklagenswerth. Vor allen Dingen um der österreichischen Völker selbst willen, denen da⸗ mit unerschwingliche Lasten aufgebürdet werden. Außerdem aber muß es als ein europäisches Un⸗ glück detralfset werden, daß Beschlüsse, wie sie von der Majorität des Wehrvereins beabsichtigt worden, Veranlassung und Vorwand geben werden zu weiterer Steigerung der enormen Militärlasten, unter denen Europa seufzt, Lasten, die unaufhalt⸗ sam die Staaten dem Abgrunde entgegenführen. Daß diese Richtung gerade von Oesterreich, das bei jeder Gelegenheit seine Friedensliebe betheuert und eben erst einen Anlauf zu gesunderer Ent⸗ wickelung genommen hat, eingeschlagen wird und einer baldigen, wenigstens theilweisen Abrüstung glauben zu dürfen meint, ist auffallend genug. Doch nein, Oesterreich hat nicht blos eine Scharte auszuwetzen, es ist, sagt sein Kanzler, sogar in seiner Existenz bedroht. Es muß 1 Million auf die Beine stellen, um vor Preußen und Rußland sich zu wahren, der Norddeutsche Bund hält 1 Million unter den Waffen, um vor Oesterreich und Frankreich sicher zu sein, Frankreich braucht mindestens noch etwas mebr, um, wenn nicht die Rheingränze, doch das militärische Uebergewicht, das es einmal besessen, zurückzuerobern. Europa starrt von Waffen— und der Friede ist gesichert. Nur schade, daß die Millionen, die Nichts pro- duciren, gewaltig verzehren, per Mann 225 Thlr., und daß die Steuerkräfte der Völker auf's höchste angespannt und die Staatsschulden allenthalben ungeheuerlich sind. — Die„N. fr. Pr.“ erfährt als festseehend, daß gegenwärtig zwischen den Mächten Verhand⸗ lungen über eine diplomatische Intervention in Rumänien stattfinden. Die Pforte hält, in An⸗ betracht der Schwierigkeit einer im Pariser Ver- trage vorgesehenen gemeinsamen Intervention, eine Revision dieses Vertrages für nothwendig und zwar soll dieselbe dahingehen, daß sowohl den Nachbarstaaten der Donaufürstenthümer wie auch der Pforte die volle Freiheit völkerrechtlicher Action zurückgegeben werde. Prag. Am verflossenen Samstag haben im Karthauser Strafhause 2 Sträflinge den Kerker⸗ meister, während er die Zellen visitirte, erdrosselt und dem Ermordeten mit dem Taschenmesser den Kopf abgeschnitten. — Der Erzbischof von Olmütz hat infolge der neuerdings angedrohten Geldstrafe von 20,000 fl. endlich die Ehegerichtsacten ausgeliefert. Zu 17,000 fl. ist er bereits in zweiter Instanz verurtheilt. Frankreich. Paris. Ueber die Baudin⸗ Angelegenheit schreibt der„Sidcle“: Der Zweifel ist nicht mehr gestattet. Gerichtliche Verfolgung ist gegen die Journale eingeleitet, welche ihre Spalten der Subscription für das Grabdenkmal Baudin's geöffnet haben. Was wir zu glauben uns gesträubt haben, verwirklicht sich. Schon der Schatten des in der Vertheidigung der Gesetze getödteten Volksrepräsentanten erschreckt die Re- gierung. — Die„Patrie“ widerspricht der von ver⸗ schiedenen Blättern gebrachten Nachricht, daß die Actionspartei einen Einfluß auf die italienische Armee ausübe und die italienische Regierung die Zurückberufung der französischen Truppen verlange. Das genannte Blatt sagt ferner: Die italienische Politik sei immer zur Versöhnlichkeit und zu ver⸗ nünftiger Anschauung geneigt. — Wie die„Patrie“ meldet, haben im öst⸗ lichen Frankreich die Telegraphenlinien durch den starken Schneefall viel gelitten, so daß die Ver⸗ bindung mit Italien, der Schweiz und Oester⸗ reich sehr erschwert worden ist. Zwischen Besangon und Döle ist der Schnee in solcher Menge ge⸗ fallen, daß die Drähte an mehr als 100 Puncten zerrissen worden sind. — Von der oft und immer wieder genannten „Lanterne“ war in den letzten Tagen wieder häufiger die Rede. Von Belgien aus wurde be⸗ kanntlich eine große Anzahl von Exemplaren in Gypsbüsten des Kaisers eingeschmuggelt. — Mit nicht geringer Verwunderung hat man Hrn. Marfori nur zwei Schritte weit von seiner früheren Herrin sein Absteigequartier nehmen sehen. Er wohnt„Hotel du Louvre“, sie im „Pavillon de Rohan“, nicht, wie irrthümlich ge⸗ meldet, im„Hotel du Palais Ropal“. Bis jetzt verhalten sich die spanischen Herrschaften ziemlich still. Großbritannien. London. Der Ma⸗ drider Correspondent eines hiesigen Blattes hebt ebenfalls den steigenden Einfluß der Republikaner hervor, der sich trotz aller Intriguen zur Zer⸗ splitterung verselben in einem entschiedenen Drucke auf das Ministerium äußere. Letzteres finde sich durch seine Erklärung zu Gunsten der Monarchie zwar zu einer Zeit, wo man wieder an die Er⸗ haltung des Friedens und an die Möglichkeit nunmehr in einer falschen Position und Serrano wie Prim seien überzeugt, daß die Revolution einer Vollendung in der Republik zutreibe. Man gehe deßhalb mit, dem Plane um, im Falle die Freunde der Republik in den Cortes die Ober⸗ hand gewinnen würden, vorderhand einen Com- promiß in Gestalt eines fünfjährigen Triumvirats vorzuschlagen, damit in der Zwischenzeit das Volk zu einer wirklichen und reinen Republik heran- gebildet werden könne. — Der Vertrag zwischen Großbritannien und Nordamerika in Bezug auf die Regulirung uner- ledigter Ansprüche ist unterzeichnet. Der Art. 4 stipulirt, die Commissarien sollen den Herrscher eines befreundeten Staates zum Schiedsrichter über die streitigen Ansprüche ernennen. — In Cork hat wieder einmal eine fenische Demonstration stattgefunden. Gelegenheit hierzu bot das Leichenbegängniß eines gewissen James Mountain, welcher im Jahre 1848 eines polttischen Vergehens angeklagt war, vor fünf Jahren wegen Theilnahme an ernsten Raufereien bei Gelegenheit der Vermählung des Prinzen von Wales bestraft wurde, und zum dritten Male im Jahre 1865, des Fenierthums angeschuldigt, vor Gericht stand. Eine Prozession von etwa 4000 Personen, sämmt⸗ lich mit grünen Bändern geschmückt, begleitete den Leichenzug nach dem Kirchhofe. Die Ruhe blieb indeß ungestört. 1 Spanien. Die Aussichten für Besetzung des spanischen Thrones durch irgend einen Fürsten mindern sich nach den Auslassungen der„Times“ sichtlich. Dagegen gewinne der Republikanismus immer mehr Boden. Derselbe würde gleichwohl sich willig finden lassen, seine Stimme einem Thronkandidaten zu geben, wenn derselbe— Espartero wäre. Als Spanier, als ehrenhafter Soldat und Staatsmann, der vor vielen Jahren bereits factisch Herrscher des Landes war, würde er um so mehr geeignet sein, eine Einigung zwischen den Anhängern der Monarchie und den Republikanern herbeizuführen, als eintretenden Falls bei seinem Tode ein Uebergang zur Re— publik leicht zu bewerkstelligen wäre, da er alt und kinderlos ist. — An allen Straßenecken von Madrid sind Anschläge angebracht, welche die Aufmerksamkeit der Neugierigen auf sich ziehen, da sie in großen Buchstaben die Inschrift tragen: Candidatur von Don Baldomero Espartero zum spanischen Thron. — Zwei Dekrete publicirt die„Madrider Zeitung“. Durch das eine wird Prim in seiner Eigenschaft als Generaltapitän der Armee bestätigt; das andere ordnet an, daß die Domaine von Buen Retiro als Park für die Stadt Madrid verwandt werden soll. 5 — Ein interessantes Document veröffentlicht der„Diario de Barcelona“, das, wenn es historisch ist, geeignet sein dürfte, dem Gottes⸗ gnadenthum der spanischen Königsfamilie einen bedenklichen Stoß zu versetzen. Das fragliche Aktenstück ist eine„Beichte, welche Don Tomas Enriquez Cabrera, Graf von Melgua und Groß⸗ Admiral von Castilien, dem Papste Clemens dem XI. machte“.(So lautet nämlich der vollständige Titel.) In dieser Confession bekennt sich der Graf von Melgua schuldig, nach dem Tode Karls III. in Verbindung mit einigen Mitgliedern des königlichen Hauses das Testament des Ver⸗ storbenen in wesentlichen, auf die Nachfolge be⸗ züglichen Punkten gefälscht zu haben, und bittet Gott und die Manen Karls um Vergebung für dieses„aus Verblendung begangene, wahnsinnige Verbrechen“. — Die„Gaceta“ publicirt das neue Wahl⸗ gesetz. Das allgemeine Wahlrecht wird ausgeübt durch alle Bürger im Alter von mehr als 25 Jahren, für die Wahlen der Munieipalröthe, der Provinzdeputirten und der Deputirten für die Cortes. Die allgemeinen Wahlen geschehen nach Provinzen, wenn dieselben bis 6 Deputirte zu ernennen haben, nach Wahlkreisen, wenn die Pro⸗ vinzen 6—10 Deputirte zu ernennen haben. Auf 45,000 Wähler kommt ein Deputirter. Madrid. Der Gouverneur von Madrid, Herr Juan Moreno Benitez, kündigt durch ein bando vom 7. November 1868 an, daß das neue selschas Nantioti Landes saragoss Volstert — 2740 häring dinen, Citro rosine feinst lichte i 2864. 277 können d. Blatt 2790 pan ö unegehe besten esct ung Fürsten Times Aatemus tichwohl ad den ktenden r Re- Hotits⸗ t einen sraglicht Tomas * Groß⸗ den X. Idändigt ich dn ung für astunige Wahl ausgtüb als 7 zihe, der füt dit en 10 Sicherheitscorps errichtet ist. Er sagt bei dieser Gelegenheit: Frei von Traditionen und von ver⸗ hängnißvollen Erinnerungen, haben diese Agenten leine Beleidigungen zu rächen, noch willkürliche Befehle auszuführen. Sie werden in Madrid nichts anders repräsentiren als die Ordnung, das Vertrauen und die individuelle Sicherheit. — Der„Impartial“ veröffentlicht ein Mini- sterial⸗Decret, durch welches Herr George Fitch zum Bau einer protestantischen Kirche ermächtigt wird. — 10. Nov. Der Aufstand auf der Insel Cuba ist besiegt; 200 Insurgenten wurden nach einem Siege vor den Thoren der Stadt Tunas ge- fangen genommen; ihre Kanonen, Fahnen und Correspondenzen fielen den Truppen in die Hände. Die Rebellen plündern in kleinen Haufen die Plantagen; die Weißen sind die Führer, die Neger dienen unter ihnen; der Aufstand erstreckt sich nur über einen kleinen Distrikt im Innern, der Rest der Insel ist ruhig. — Die„Epoca“ vom 8. November enthält folgende Mittheilungen aus Port-⸗au⸗Prince vom 9. October: Jeremia ist den 6. bombardirt wor- den. Man hatte den fremden Consuln befohlen, die Stadt binnen sieben Tagen zu verlassen; allein sie haben dieser Weisung nicht Folge geleistet und sind in der Stadt geblieben. Salnavt erklärte, daß er die Stadt niederbrennen würde, wenn sie sich nicht ergebe. Er griff sie zu Wasser und zu Lande an und occupirte die Wasserzufuhr. — Die Stimmung in allen Kreisen der Ge— sellschaft ist die beste, und Beispiele von feurigem Patriotismus werden aus allen Provinzen des Landes gemeldet. So haben die Offiziere der saragossanischen Besatzung, die gelegentlich der Volkserhebung von ihrer ehemaligen Kriegsherrin Isabella decorirt wurden, oder in der Armee avancirten, einstimmig diese Anordnungen der bourbonischen Regierung für null und nichtig er⸗ klärt und die vor der Revolution bestehenden Per— sonalverhältnisse wieder hergestellt. Vom Enthustas— mus Saragossas bei dieser Nachricht mache man sich keinen Begriff! Amerika Dampfernachrichten melden aus Veracruz vom 15. October, daß die öffentlichen Kundgebungen gegen den Präsidenten Juarez im Zunehmen begriffen sind. Friedberg. In der Nacht vom Sonntag auf Montag brannten in dem nahen Assenheim drei Scheunen nieder, darunter die Pfacrscheune. Durch welche Veran lassung das Feuer entstanden, ist bis jetzt nicht ermittelt. * Friedberg. Seit einigen Tagen sind die Höhen des Vogelsberges und des Taunus, wie es scheint, mit hohem Schnee bedeckt. Am Morgen des 10. d. hatte er sich bis in die Niederungen herab ausgebreitet. Aus Bodenrod schreibt man uns, daß dort ebenfalls seit Dienstag an manchen Stellen der Schnee 1 bis 2 Fuß hoch liege, während in dem eine Stunde von da entfernten Münster nichts von Schnee zu sehen sei. Frankfurt. Hiesige Blätter melden, daß wegen der auf dem Dome aufgezogenen schwarzen Fahne eine Untersuchung eingeleitet worden sei. Wie allenthalben er— zählt wird, sollen in der fraglichen Nacht die Sicherheits wachen sehr thätig gewesen sein. Alle Orte, welche zum Aufstecken einer Fahne sich, iheilweise auch auf Grund früherer Erfahrungen, als geeignet erwiesen, hatten sich einer besonderen Aufmerksamkeit erfreut; an die luftige Höhe des Pfarrtyurmes dachte Niemand. Eigenthümlich waren die Betrachtungen, welche die zur Stadt kommenden Landleute angestellt haben sollen. Die meisten, die an Robert Blum nicht dachten, meinten, der König sei ge⸗ storben, und die schwarze Fahne solle der Umgegend da— von Kenntniß geben. Wiesbaden. Die rheinische Verficherungsgesellschaft hielt hier eine Generalrersammlung, in welcher einstimmig die Liquidation der Gesellschaft beschlossen, der mit der Frankfurter Providentia verabredete Vertrag genehmigt und eine Liquidationscommission gewählt wurde. Aus Mheinhessen. Zwei Leute aue Gimbsheim, welche an dem Eisenbahnbau im Ried arbeiteten, wollten ihren Angehörigen einen Vesuch machen und begaben sich am 4. d. Abends nach beendigter Arbeit auf den Weg. Bei Stockstadt ließen sie sich über den Altrhein fahren, um sich an der Ueberfahrt bei Guntersblum nochmals übersetzen zu lassen. Durch den herrschenden Sturmwind wurde je⸗ doch ihr Rufen nicht gehört und mußten sie nunmehr auf der Insel campiren. Von Frost geschüttelt, suchten sie Schutz bei einem brennenden Backsteinofen. Plötzlich fällt dem einen derselben ein Stein auf den Arm, worauf er sofort aufsprang unb seinen Kameraden aufforderte, ein Gleiches zu thun; doch dieser zögerte etwas und gleich darauf fiel eine große Masse Steine herab, die ihn völlig begruben. Bei den wiederholten Versuchen des ersteren, die glühenden Steine von dem Unglücklichen zu schaffen, geriethen seine Kleider in Brand und konnte er sich nur dadurch retten, daß er in den nahen Rhein sprang. Der Verschüttete, der Sohn einer Witte, der seine Geschwister brav ernährte, mußte unter der glühenden Steinmasse elendiglich zu Grunde gehen. Am 5. d. wurde die Leiche hervorgezogen. Der noch Lebende, Vater von mehreren Kindern, hat arge Brandwunden an Händen und Füßen davongetragen. Er mußte mit dulchnäßten Kleidern warten bis zum Morgen, bis er aus der traurigen Lage befreit wurde. Vom Bodensee. Den Verkehr auf dem Bodensee vermitteln gegenwärtig 87 größere Fahrzeuge. Hierunter besinden sich 21 Dampfer mit 961 Pferdekräften und einer Gesammttragkraft von 15,300 Ctr. Durch die württembergisch-schweizerische Trajectanstalt wird diese Leistungsfähigkeit beträchtlich vermehrt werden. Die 21 Dampfer vertbeilen sich unter die Uferstaaten wie solgt: Bayern 4, Württemberg 5, Baden 6, die Schweiz 6. Sämmtliche 87 Fahrzeuge haben eine Tragkraft von 92.800 Ctrn. und kommen hievon auf Bayern 23 Schiffe, die Schweiz 23, Württemberg 18, Baden 16, Oesterreich 7. Unter den Bodenseehäfen hat Lindau weitaus den leb⸗ hastesten Verkehr. „Wenn je ein Volkskalender 2781 seine Aufgabe, zu unterhalten, zu bilden, zu nützen ꝛc., erfüllt, so ist es dieser(Lahrer Hinkender Bote), der in einer Auflage von 300,000 Egem⸗ plaren über ganz Deutschland verbreitet ist.“ (Didaskalia.) r Ulkuer Lapperdan! 2740 Stocksische, holländische Voll häringe und Sardellen, russische Sar⸗ dinen, marinirte Häringe, Capern und Eitronen, Krachmandeln end Tafel⸗ rosinen, Bückinge zum Backen und Rohessen, feinste Stearin-. Tafel: und Chaisen⸗ lichter ꝛc. ꝛc. bei Wilh. Fertsch. Winterschuhe und Pantoffel 2644 in großer Auswahl zu billigen Preisen bei Heinrich Diehl, Usagasse Nr. 354. 2797 fär einzelne Personen find zu vermiethen und können gleich bezogen werden. d. Blattes. Bekanntmachung. 2775 Im Gafihause zum„Steinernen Paus“ werden für dohe Preise eingekauft Damen- Haart. Selbe werden blos im Rücdscheltel des Kopfes derart durchgeschultten, so daß es nie zu bemerken sein wird. 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Für die Wintersaison empfehlen sich die Unterzeichneten zur Besorgung aller im Buch- handel erscheinenden f illustrirten, belletristischen& wisseuschaftlichen Zeitschristen, sowie auch aller Modezeitungen u. s. w. u. s. w. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Bestellungen für uns nehmen an für Nidda F. Trebes in Nidda. „ Hungen L. Schneider in Hungen. 7 1 Hof⸗Brauerei von J. Burck. 2791 Heute, Samstag, Abends 7 Uhr Streich Sextett des hiesigen Jaͤger⸗Bataillons. Entrée à Person 6 kr. 2780 Auf meine Erklärung in Nr. 132 d. B. haben die Herren J. G. Kahlert& Söhne in Darmstadt vorgezogen Nichts zu erwiedern. Es ist dies auffallend und noch mehr, wie sie öffentlich zu sagen sich erkühnen, wir haben dem J. C. Hagemann die Agentur entzogen, während unsere Correspondenz zur Eviden; ergibt, daß ich ihnen nicht allein diese, sondern auch die Hagel und Lebensversicherungs-Agenturen mehrmals gekündigt und sie mich zur weiteren Ver— waltung nur dadurch bestimmt haben, daß sie mir jedesmal eine Gratisication versprachen, die sie mir deun auch, die letzte am 12. Mai d. J., gaben. Nicht daß ich der Eeneralagentur einen Receß schuldig bin, den ich aber sofort entrichten werde, falls er auf dem Klagewege, den die Herxen bereits betreten haben sollen, festgestellt sein wird, ist die Veranlassung zu diesem Bruch, sondern einzig und allein das Auftreten der Herren 25 G. Kahlert S Söhne im Schadessfalle in Nieder⸗Wöll⸗ statt und namentlich dem Benehmen des Herrn Hemerde gegenüber, der zu gleicher Zeit dort in derselben Angelegenheit beschäftigt war. Herr Hemerde hatte mit einer Coulanz und zur größten Zufriedenheit der Versicherten den weit bedeutenderen Schaden bis Abends 6 Uhr mit einem einzigen Experten abgewickelt, während die Herren J. G. Kahlert& Söhne bis gegen Mitternacht das unbedeutende Schädchen mit 4 Experten und wie? kaum zu Ende führten. Dirs und noch manches Andere, was nicht vor die Oeffentlichkeit gehört, machte bei mir das Vertrauen wankend, weßhalb ich denn es vorzog, und da ich im Verhältniß zu meiner colossalen Arbeit wenig oder gar Nichts dabei verdiente, dem Versicherungsgeschäft in letzterer Zeit wenig Aufmerksamkeit zuruwenden, was ich mir zur Abfertigung der Herren J. G. Kahlert& Söhne zu erwiedern erlaube. J. E. Hagemann. 2788 Bielseitigen Anfragen zu begegnen, mache ich hiermit die Anzeige, daß ich nun wieder Unterricht im kaufmännischen Rechnen, Correspondenz, ein⸗ fache und doppelte Buchhaltung ertheile und nebme Aumeldungen in meiner Wohnung jeden Tag von 1 bis 2 Uhr entgegen. r. Ermus. 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Hoffmann, Posamentir. ee Steinkohlen Usagasse Nr. 354. 2800 für Schmiede, Ofenbrand und Kesselheizung, beste Ein Kellnerlehrling Sorten, billigste Preise. Laget im neuen Dielbof am 2782 wird gesucht von L. E. Trapp Nachfolger.[userttor bet Eduard Ruths. Liederkranz. 2698 Abendunterhaltung Sonntag den 15. Nov. im Saale des Hotel Trapp. Beginn präcls 7½ Uhr. Easin o. 2777 Das nächste Damencasino i Sonntag den 15. November und findet in demselben die zweite Theatervorstellung, präcts 6 Uhr anfangend, ftatt. Das Damencasino am 29. November fällt aus und wird dasselbe am 6. Dezember gehalten. Der Vorstand. Lehrerconferenz, Seetion Friedberg, 2795 Mittwoch den 18. d. M., Nachmittags 1 Uhr. Wiener Bier, Gans mit Kastanien, Schellfisch, Lapper dan, Bücking M. Hertlein. heute Abend bei Brodpreise vom 16. bis 30. November. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2 Waizen, ½ Korn. 2/3 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 4 7 13 tr.] Zweite Sorte 4 8 11 kr. 2 * 1* 1 7e 1„* 2„ %% my 2½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Nauheim: Kasseler Brod 4 8 16 kr. ** 2* 8* 5* 1* 4* 2799 Erste Sorte 4 7 14½ kr. Zweite Sorte 5 8 12 kr. ** 1 71,** e** ** 1* 30% 0** 1* 3* Für Butzbach: Erste Sorte 4 8 15 kr. Zweite Sorte 48 13 kr. „*„ 77 1 77* 2 1 8„* „ 5 1. 35/8 0** 1„ 30„ Fleisch⸗ ꝛe. Preise vom 16.— 30. Nos. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 18 kr., Schweinefleisch pr. 8 16 kr. Kuhfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 20 Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 22 Hammelfleisch 15„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 15„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 14„ Doörrfleisch 24„ Keil und Carre—„ Schinken 26 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 28„ Hammelsfett 16„ Schmalz, unausgl. 26„ Ausnahmspreise: Schinken bei Ph. Engel II., A., Vogt's Erben, J. Walz III. 24 kr.— Schmalz, ausgel., bei Ph. Engel II. 24 kr., A. Vogt's Erben 30 kr., W. Reuß 32 kr.— Schmalz, unausgel., bei Ph. Engel II. und H. Gerth 24 kr., bei Nic. Engel, A. Vogt's Erben, Ph. Windecker, J. Wind's Witiwe und W. Reuß 28 kr.— Hammelfleisch, Keil und Carre 16 kr. bei H. Gröninger.— Ochsenfleisch und Kuh⸗ fleisch 16 kr. bei Neuhof und Imroth's Witiwe. Für Butzbach: Ochsenfleisch Pr. 19 kr., Schweinefleisch pr. F 17 kr. Kuhfleisch, gem., 16, Leber- u. Blutwurst 20 Nindfleisch, gem, 16„ Bratwurst. Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 17„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 13„ Doörrfleisch 2 Schaafflei sch—„ Schinken 2. Nierenfett 20„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 20„ Schmalz, unausgel. 28„ Kirchliche Anzeigen für Stiedberg. Sonntag den 15. November 1868. Evangelische Gemeinde. Pfarramtowoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Seipp. Nachmittags: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Burgkirchen Vormittags: Herr Seminarlehrer Stamm. Nachmittags: Herr Candidat Hech ler. N Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Hier eu Unterhaltungsblatt Nr 46 und eine Beilage.) 4 boden in hie Petre 27 Non II Ih, wird für die hiefig dem Soumif zrledbe 2752 Dien 10 Uhr, solle den Schreiner Bogner“, Kü Glaser, Dr. binder⸗ und der Betireqt des Beuwe Lieferung, der Stall und 1871 0 werden. 8 unterzeichnet! Inleressenten Friedd Oro 2750 Dien ollen in hie Gegenftände elrea 8 egensdandt, eine Par Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 135. Ver st e i 7255 Die zur Unterhaltung der Staat ur 1869 sollen in den unten bemerkten gerung. sstraßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen zerschlagenen Deckstein e Terminen und Orten an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden. 8 Der Versteigerung* Namen 2 5 2 der 282 8 Ta g. Stunde. O rt. Local. 9 Bauaufseber. 1 Montag d. 16. Nov. 9 Uhr Morgens Butzbach e von J. u. 16 Hölzer u. Engel. elchtor. 2 Denselben 2 Uhr Mittags Nauheim Gasthaus zum Pariser 2, 15, 18] Einbäuser, Stein of und Weide. 3[Dienstag d. 17.„ 10 Uhr Mrgs. Melbach Gastbaus von Philippi 17 Ulsböfer. 4[Mittwoch d. 18.„ 10 Uhr Mrgs.] Ilbenstadt Chaufseehaus 4, 6 u. 7 0 Diehl und onrad. 5 Donnerstag d. 19.„ 2 Ubr Mittags] Oder⸗Rosbach] Gasthaus von Kirchner 3 Kreß. 6 Freitag den 20.„ 9 Uhr Mrgs. Vilbel Gasthaus zum Engel 5 Schäfer. 7 Denselben 3 Uhr Mittags] Ober⸗Eschbach Brüsseler Hof 13 Michel. 8 Samsftag d. 21.„8 Uhr Mrgs. Steinbach Gasth. zum Schwanen 14 Michel. 9[Montag d. 23.„ 10 Uhr Mrgs.] Reichelsheim oft 19 Kornmann. 10 ODienstag d. 24.„ 9 Ubr Mrgs. N. ⸗Mockstadt Nassauer Hof 10 Jäger. 11[Miiwoch d. 25.„ 10 Uhr Mrgs. Lindheim Gasthaus zum Hessischen[8,9 u. 11] Dingeldein, Rüger aus und Nürnberger. 12[Donnerstag d. 26., 9 Uhr Mrgs. Büdingen. Gasthaus zum Stern 12 Klepenstüber. 1 Filledberg den 7. November 1868. Groß herzogliches Kreisbauamt Friedberg Reuß. en ie ferung. 751 Montag den 16. November er., Vormittags 1 Ubr, wird die Lieferung des Bedarfs an Petroleum für die hiesige Garnison auf das 1. Halbjahr 1869 auf em Soumissionswege in Accord gegeben. Friedberg den 7. November 1868. Nischwiltz, Oberauartiermeister. Bekanntmachung. 1752 Dienstag den 17. November er., Vormittags 0 Uhr, sollen die er der hiesigen Garnison vorkommen⸗ zen Schreiner-, Schlosser⸗, Spengler⸗, Sattler, Schmiede, Bagner⸗, Küfer-, Bürstenbinder., Seiler, Messerschmied., Blafer⸗, Dreher, Zimmer-, Pflästrer⸗, Maurer-, Weiß⸗ kinder- und Korbmacherarbeiten, sowie die Fertigung zer Bettrequtsilen und Küchenkleidung, die Unterdaltung es Bettwerks, das Reinigen der Ocfen ꝛc., die Eisen⸗ lieferung, die Lieferung der Schreib matertallen, sowie zer Stall und Reiserdesen auf die Jahre 1869, 1870 ind 1871 auf dem Soumissionswege in Accord gegeben verden. Bedingungen liegen auf dem Büreau der interzeichneten Oarnisonverwaltung zur Einsicht der Interessenten offen. Friedberg den 7. November 1868. Großherzogliche Garnisonverwaltung Friedberg Nischwitz. Bekanntmachung. 1750 Dienstag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr, pollen in hiesiger Strafanstali die abgängig gewordenen Begenstände, als: i circa 8 Center Lumpen, „ 2 Centner altes Eisen, 12 Lampen mit Glasglocken, 37 Wandlampen, 6 Büreaulampen, 7 Hängelampen: 3 Stehlampen, 104 Pängelichter, 19 Stehlichter, 15 Handlaternen, 1 gußeiserner Kessel, 4 gußeiserne Kroppen, S0 blecherne Eßkümpschen, 6 blecherne Kannen. 96 kleinere Blechgesäße und 2 Oelkannchen N Iffenteich an den Melstbietenden verfleigert werden. Marienschloß am 6. November 1868. Großherzogliche Laudeozuchthauskasse Schäfer. zum Brennen von Erpstallöl elngerichtet. —— Bekanntmachung. 249 Montag den 23. d. M., Vormittage 9 Ubr, sollen in hiesiger Strafanstalt die abgängig gewordenen Gegenstände, als: eine Parlhie Teppiche(106 Stück), 2 Nachtpostermäntel, 3 Radkragen und ein Parthie(139 Stück) alte Bücher Ifentlich aun den Meisit ietenven versteigert werden. Marien schloß am 6. November 1868. Großberzoglicht randeszuchthauskasse Schäfer. Ein Pacerlehrling 1556 wird gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. d, Blattes. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 2779 Mittwoch den 18. 1. M. soll in dem Domanial⸗ wald, Difrict Söderecke, das nachverzeichnete, durch Aufhleb der Elsenbahnlinie daselbst zur Fallung gekom mene Holz versteigert werden: 13 Stecken Eichen⸗Prügelbolz. *„ Stockholz, 9„ Reishole, 3 Aspen-Reisholz, 56 Stück Eichenstämme von 6½ die 12“ Durch⸗ messer, 20 bis 55“ Länge mit 1001 Cubikfuß Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Ubr in dem Holzschlage bei Nr. l. Nidda den 10. November 1868. Großherzogliche Oberfoͤrsterei Nidda Georg l. Bekanutmachung. 2793 Für die hiesige Saline sollen 10 Centner Rüböl und 50 Pfund Baumöl auf dem Submissionswege von dem Mindestferdernden angekauft werden. Lieferungs- anbtetungen find längstens bis Freitag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit der Ausschrift „Oellteserung für die Großherzogliche Saline Nauheim betreffend! anher abzugeben. Die Lieferungsbedingungen können an den Wochentagen auf unserm Büreau ein⸗ geseben werden. Nauheim den 12. November 1868. Großberzogliches Saltnenamt Nauheim F. Schreiber. Weiß. Bekanntmachung. 2792 Folgende alte Materialien und Geräthschaften sollen auf dem Submissionswegze an den Meistbietenden verkauft werden: 70 Pfund alt Kupfer, 250 Pfund alt Nesfing, 80 Pfd. Messingbohrspäne, 32 Pfund Antimon, 130 Pfund alte Feilen, 2500 Pfund alt Elsenblech, 18600 Pfund alt Gußeisen, eine kupferne Meste und ein Gescheid, 31 Pfund schwer, 45 Pfund Ekderabfälle, ein Gossen⸗ fein, ein alter Schmiedeblasbalg Kaufluftige wollen ihre Anerbietungen längstens bis Freitag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, verfsiegelt und mit der Aufschrist„Verkauf von alten Materialien unt Geräthschaften betreffend“ versehen, an die unter⸗ zeichnete Stelle eingeben, bei welcher auch die Verkaufs- bedingungen an den Wochentagen eingesehen werden können. Det Materialverwalter Wachsmuth wird die zu verkaufenden Gegenstände auf Verlangen vorzeigen. Nauheim den 12 November 1868. Großherzogliches Salinenamt Nauheim F. Schreiber. Weiß. Güter ⸗ Verpachtung. 2794 Freitag den 20. Novemder d. J.. Vormittags 11 ubr, soll in hiesigem Rathbause das Petritag 1869 leihfällig werdende Gut des Aug iner⸗ und Barfüßer⸗ Schulfonde iu der Gemarkung Södel, bestehend aus 24 Worgen, 3 Viertel, 30 Klafter Ackerland, auf weitere zwölf Jahre öffentlich meisibietend verpachtet werden. Friedberg den 1J. November 1868. Großherzogliche Bürgermelsterel Frtedberg Fencar. Obligations-Verloosung. 2776 Bei der heute stattgehabten Verloosung der für 1868 abzutragenden Parttal-Obligatton hiesiger Gemeinde ist die Nr 137 mit 100 fl. rückzahlbar geworden, was dem Inhaber derselben mit dem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zum 31. Dezember d. J. bei hiesiger Gemeindekasse gegen Rückgabe der Obligation und der nicht fälligen Zins Coupons in Empfang zu nehmen ist, da von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Okarben den 31. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarden ß a u er ba ch Versteigerung. 2778 Dienstag den 24. d. M., von Morgens 9 Uhr an, läßt Adam Weller's Wittwe dahter wegen dem Ableben ihres Ehemannes folgende Gegenstände durch den Unterzeichneten einer öffentlichen und meistbietenden Versteigerung aussetzen: 2 Pferde, wovon jedes 6 Jabr alt ist, 2 Kühe, ein vollständiger Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge, 1 Pferdehacke, 1 Fruchifegemühle, 1 vollsftändiges Reitgeschirr, ein Waffenschrank, 2 Jagdflinten nebst Zubehör, veischie⸗ dene Ketten, 1 Pfuhlfaß, 1 Tisch, 1 Bank, eirca 100 Malter Kartoffeln, eine Quantität Kohlraben und Dickwurz, Stroh, 40— 50 Körbe Spreu und noch sonstige Oekonomit- und Hausgeräthe. Melbach am 11. November 1868. Großherzogliches Ortsgericht Melbach Keil, Vorsteber. Obligations-Verloosung. 2798 Bei der heutigen Vorstandssitzung warde die Obligation Nr. 56 mit 100 fl. von dem Anleben der israel. Religtonsgemeinde zu Münzenberg zur Kück⸗ zahlung auf den 1. Januar 1869 durch Verloosung bestimmt. Inhaber wird hiermit aufgefordert gegen Ablieferung der Obligation nebst Coupons und Talon am genannten Termine bei dem Rechner der ksrael. Gemeinde dabier den Betrag in Empfang zu nehmen, indem die Ver⸗ zinsung mit der Verfallzett aufbört. Münzenberg den 9. November 1868. Der erße Vorsteher Abraham 2 ö b. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 321 wird das rühmlichst dekannte Heilmittel des Dr. med. Doeelks empfoblen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expeditlon d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheker Doeeks in Barnsdotf (Hannover) verabfolgt. Herreukragen e Därme und Plasen — 2734 find von heute au wieder zu haben dei M. Grödel in Friedberg. Avis. 2725 Meln Geschäftslokal dleibt von nun an jeden Sonn und Fetertag dis Nachmittags 5 Ubr geöffnet. G. Gallo Sohn, Optiker der Frankfurter Augenheillanstalt, Zeil Nr. 49. Emser Frankfurt a. 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Kahlert 8 Söhne. fehle ich mich hiermit zur Vermittlung von Versicherungen als häusliches Mobiliar, Waaren, Vieh, Feld⸗ festen Prämien gegen Brandschaden bei der Colonia. Zu ersicherungsnahmen, deren Formalitäten bei der Colonia auf ein Minimum beschränkt sind, stets gerne bereit, werde ich mir eine prompte, rasche Erledigung aller darauf bezüglichen Angelegenheiten angelegen sein lassen. Friedberg 8. November 1868. Fritz Hecht, Im Anschluß an Obiges emp beweglicher Gegenstände jeder Art, früchte u. s. w. zu billigen, jeder Auskunft und Anleitung bei V w asserhelles Petroleum 2244 in unübertroffener prima Quolltät nebst den dazu gebörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis, Fertsch. bei Wilh. Das Neueste in wollenen Hemden U wollene und baumwollene Unterjacken Unterhosen 1600 zu billigen Preisen bet K. Friedrich neben der Post. 2742 von den besten Zechen direct bezogen, empfiehlt für Ofen-, Kessel⸗„ Flamm⸗ und Schmiedefeuer, welche flets auf Lager, sowie in Waggon billiger zu beziehen. 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Das Gute bewährt sich immer! 2783 Nachdem ich auf besondert Empfehlung den Dr. med Hoffmaun' schen weißen Kräuter ⸗ Brust⸗Syrup gebrauchte, gereichte es mir zum Vergnügen, hiermit bescheinigen zu können, daß sich derselbe von außerordentlicher Wirkung bei mir bewährt bat, und kann ich allen an katarrhalischen Beschwerden Leidenden auf's Angelegentlichste empfehlen. Rockau den 2. Februar 1864. (L. 8.) Heinr Debus, Großherzl. S. W. Revierförster a. D. Für Friedberg bält Lager in Flaschen à 1 fl. 43 kr., 32 kr. und 26 kr. Herr J. A. Windecker. Agent der Colonia. 1 1 bogziglche Strüdohlen ch ne 1 1 ö 6 1 Mitgetheilt von 0 50 fl. b. R. 1839147 C. l. Lindener. Frankfurter Cours. 250,„ 1854 68% 6, 75 E 00 Pr. L. 1858 142½ G. 13. November 1868. Cours der Staatspapiere. 8 700 5.75490 111050 Tester. 35, Met. 1839 1. Tot. 7. Ir. Hebt. TJ Ubliget. 907% T.„ 100 br. v. 1804 5 5 50% Nat.-Anl. 1854 510 0 8 3½j% Obligation. 2985 2 schred Tul. 10-L. 11% f. 5 50% steuerfreie Obig. 52 6. Nassau 4½½0% Obl. b. Rt. 95 P 2 Bad. 35 fl. Loose 54% f. Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 95% P 4e,. O Kurh. 40 Thl.-L. b. K. 565% G 2% gat. 8 586 7 0 do do 2 1601 5 40% 40. do. 87% 6 Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 88½ P. 5 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 5 5 G. Bayern 5% Obligation. 102 P Frankf. 3½% Obligat. 80 G.— 1 9„ 5 236 5 4½% ½ jähr. b. Rth. 96 G. 4 30% do. 2 Nas. 25 fl. L. b. R. 38 F. 5 40% 0 do 89½ G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 75½ũ P. IS. rd. 36 Er. L. 5... Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 94% 6 Finnland 4 ½% Pfdbr. i. R. 105—— Pistolen fl. 9 49—51 5 4% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 88 P. 2 5 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½j% Obligat. 94 G 5%% l en 10 2 preuss. Frledrd'or„ 9 58—59 8 4% Obligat. 1—— N.-Amer.60/ St. 1. E. 1882 78 5/ G. 3 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 N— 7 2— Rand-Dueaten„ 5 38—40 Woll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 220 Franes- Stücke„ 9 28—29 4½% Bayr. Ostbahn 126 ½¼ G. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 31¼ G. 2 Engl. Sovereiens.„ 11 54—58 50% sächsische Pfandbr. b. R.—— 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 47½ G. 2 ERuss. Imperiales„ 9 50—52 30% Oesterr. St-Eisenb.-Prior. 53½ 6. 50% Elisabethbahn-Prior.% 74 6.* Gold pr. Zoll-Pf.„—— 80% Oest. Züd. St. u. Lomb. E. B. 95% G. 50% do. neueste Emiss.% 73 G. I Hchh. S IIb. pr. Z. Ff.—— 5 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 435% G. 4½0% Hess. Ludwięsb.-Prlor. 94½ G. Preuss. Kassensch.„ 1 44%— 45½ Wiener Wechsel- Cours 101 G. Dollars in Gold, 2 2728. S Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich beste Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. W. ns unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. . 1808 — 5 mull e 2 Hess 1. Bahn 1 die Ethänz Hohüt de liecßung 0 Kiri der Off 31. Odiobe bessandene Verfügung herzogliche Veroröpun II. Ve die Form Zusolg des Gioßf fiehende 5. Ersles bezirle Da Zweite bezitfen& Orllles wehrbezike Wertes bezikten M. 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