datltutt , dor lud, um titdhof für ein orten. Ange⸗ ut des Indofe. Haus o die meldet, fuͤr die chweiz Kron⸗ r ein⸗ prin⸗ enen Norgen⸗ so sesie Königs rs hende erlicher. b panien „welche ung der schlards Anruben Abends een ge⸗ ite mit blutige Nancher . Die er großt en aus⸗ 1: Stil im über ftils a fn it vild ist und g üklüstt ind be⸗ daß die dtt tint rlasents f den * Jul. ilk ent in f 11 bit 16 des grund onischen ung tr glue Worms, das 1. Jufanterie⸗Regiment von Worms 0 1 a 8 n N* N 1868. 9 Do 1 8 R 10 R r N nersag den 12. Uovember. + a 2 1 134. Anzeiger für Oberhessen. Enthält ole amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Sriedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1—— wwꝗAꝓ—— Auf den„Anzeiger“ kann man für die Monate November und December abonniren. Amtlicher Theil. W Die Ausführung des Reglements über das bei Wildschadensklagen einzuhaltende Verfahren. Taxatoren und Ersatzmännern etwa verstorben, anordnen können. Da Handelskammer, ist zum lebenelänglichen Mitgliede 1 —— 4 1 1 Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 28. Dezbr. 1855, Int.⸗Blatt Nr. 1 von 1856 und den§. 1118 von Küchler's Handbuch 2. Aufl., beauftragen wir Sie, diejenigen Geschäfte, wenn es noch nicht geschehen sein sollte, mit dem Gemeinderath alsbald vorzunehmen, die Ihnen der Art. 11 des rubricirten Gesetzes übertragen hat. Binnen acht Tagen sehen wir Ihren Anträgen oder Berichten, daß keine zu stellen sind, entgegen. Gleichzeitig empfehlen wir Ihnen, den nachstehend abgedruckten Art. 178 des Polizeistrafgesetzes in Ihren Gemeinden auf geeignete oder weggezogen, oder auf sonstige Weise Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Junt 1853, die Versicherung der Gebäude wegen Feuersgefahr und die Vergütung der Brandschäden. ebenen Strafe schützen können. zember des Jahres, Betreffend: Die Beitreibung der Gemeindeintraden in den Gemeinden des Kreises Friedberg für 1868. Dassel de Unter Hinweisung auf unser Ausschreiben vom 26. August 1852, Amtsblatt wir binnen 8 Tagen Ihren Berichten, nach Vernehmung des Gemeindeeiunehmers, Rückstände der Gemeinde das Beitreibungs verfahren eingeleitet worden ist oder nicht, Sie werden sowohl im Mahn- als im sehen wir binnen 14 Tagen Ihren Berichten entgegen, im Dezember vollendet wurde, neu errichteter Gebäude in die Brandverficherung, als, wenn dle der Gebäude wesentlich erweitert oder verringert worden find, die angemessene Revision des Versicherungsanschlags zu beantragen. Die Unterlassung dieser Anzeige in mit einer Strafe von 1 bis 5 fl. zu ahnden. 9 Vergl. Gesetz vom 6. Junk 1853(S. 453 des Regbl., insbesondere Art. 10./ Friedberg am 5. Nov. 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben vom 25. Juli 1855, Intelligenzblatt Nr. 60 bestellten Taxatoren und Ersatzmännern eingetreten sind, „ und da seit dieser Zeit Aenderungen bei den wer von den bestellten abgegangen ist, damit wir eine Ergänzung ra Friedberg am 10. November 1838. FWefelb en. Weise zu veröffentlichen, damit diejenigen, die es berührt, sich vor ra Art. 178. Die Eigenthümer der Gebäude find verbunden, bis zum(. De⸗ in welchem der Bau vollendet wurde, oder wenn der Bau erst bis zum Ende des Jahres sewobl die Aufnahme Hauptdimensionen Friedberg am 11. November 1868. ire den. Nr. 2, und 25. März 1854, Amtsblatt Nr. 7, sehen darüber entgegen, ob nunmehr auf die sämmtlichen und letzteren Falls wacum nicht. Pfandbefehl die Verfallzeit der einzelnen Gefälle angeben lassen, damit wir controliren können, ob das Zwangsverfahren zu rechter Zeit eingeleitet worden ist oder nicht. Nachlässigkeiten in dieser Beziehung müßten wir strenge rügen. ra Hessen. Darmstadt. Der Fabrikbesitzer Julius Mönch zu Offenbach, Präsident der dortigen der ersten Kammer der Stände des Großherzog thums ernannt worden. — Dem Vernehmen nach wird in Bälde eine neue Vorlage an unsere Kammer ergehen, um das 4. Infanterie-Regiment von Darmstadt nach nach Darmstadt dauernd zu verlegen. Letzteres, das bisher offiziell„Leibregiment“ hieß, soll nach preußischem Modus den Namen„Garderegiment“ erhalten und ihm die Provinz Starkenburg als Rekrutirungsbezirk, außerdem aber auch die läng sten Rekruten der beiden andern Provinzen zu⸗ gewiesen werden, während das vierte Regiment aus der Provinz Rheinhessen seine Mannschaften ziehen wird. a Hungen. Nach der„D. Ztg.“ wurden die Arbeiten an der Gießen-Gelnhäuser Bahn in der Gemarkung Hungen mit der Abholzung des Walles begonnen, welcher das Schloß und die Stadt südwestlich umgibt, und welcher bisher eine Zierde der Stadt gewesen ist. Als eines der ersten Opfer fiel die mehrhundertjährige Eiche, deren sich jeder Besucher des gegenüberliegenden„Solmser Hofes“ erinnern wird. Mainz. Der Stadterweiterungsplan bis zum Harte Berg und zur Ueberschwemmungsschanze, wodurch die innere Umwallung zwischen dem Raimundthor und Kästrich wegfällt, die Stadt ein Terrain von doppeltem Umfange als gegen der Kostenübernahme für die erforderlichen Festungs ⸗ Neubauten, veranschlagt zu 4 Millionen Gulden, durch die Stadt. Preußen. Berlin. Im Abgeordneten⸗ hause hat der Abg. Dr. Löwe die nachstehende Interpellation eingereicht:„Beabsichtigt die kgl. Staatsregierung, die gegenwärtig mit Rußland bestehende Cartell Convention von 1857 zu er- neuern, oder nach ihrem Ablauf durch eine ähn— lichen Inhalts zu ersetzen?“ Motive:„Die jetzt bestehende, auf 12 Jahre geschlossene, läuft im Jahre 1869 ab.“ Unterzeichnet ist die Inter- pellation hauptsächlich von Mitgliedern der Fort- schrittspartei und der national-liberalen Fraktion. 1 Berlin. Hoffentlich wird das Abgeord- netenhaus binnen Kurzem Kehraus machen mit einigen Paragraphen des preuß. Landrechtes, die sich merkwürdig genug bis in's Jahr 1868 hinein als zu Recht bestehend erhalten konnten. Jene Paragraphen lauten: Mannspersonen von Adel können mit Weibspersonen aus dem Bauer- oder geringeren Bürgerstande keine Ehe zur rechten Hand schließen. Zum höberen Bürgerstande wer- den hier gerechnet: alle öffentlichen Beamten, Ge⸗ lehrten, Künstler, Kaufleute, Unternehmer erheb- licher Fabriken und Diejenigen, welche gleiche Achtung in der bürgerlichen Gesellschaft genießen. Dagegen sagt der Art. 4 der preuß. Verfassung: Alle Preußen sind gleich vor dem Gesetz, Stan- desvorrechte finden nicht statt. Die Verhandlungen über diesen Gegenstand im Abgeordnetenhaus ver— sprechen interessant zu werden. wärtig gewinnt, ist vom preuß. Kriegsministerium genehmigt worden, und zwar anter der Bedingung — Der Magistrat hat wenig Aussicht, beim Oberkirchenrath mit seinem Gesuch wegen Ueber— lassung der Nicolaikirche zur Schleiermacher ⸗Feier besser zu fahren als beim Consistorium, da die theologische Richtung bei den kirchlichen Ober- behörden die gleiche ist. Es gehört zum Ober⸗ kirchenrath kein einziger Anhänger Schleiermacher's, sogar der alte Twesten ist je länger je mehr nach rechts gedrängt worden. — Bei dem Empfang des Präsidenten des Abgeordnetenhauses am 9. ds. sprach äußerem Vernehmen nach der König die Erwartung aus, die neue Session werde gewiß einen guten Ver⸗ lauf nehmen und die Schwierigkeiten beseitigen helfen, mit denen ohne ihr Verschulden die Finanz⸗ verwaltung zu kämpfen gehabt habe. Er, der König selbst, wünsche nichts mehr, als dem Lande jede neue Steuer zu ersparen; die Zeiten müßten freilich besser werden, was angenommen werden könne, da nichts den Frieden bedrohe. Koblenz. Von der hiesigen Kaufmannschaft, sowie von den Handelsinteressenten der ganzen Moselgegend ist eine zweite Petition an das Ab- geordnetenhaus nach Berlin abgegangen, um den Bau der wiederholt aufgenommenen Mosel-Eisen- bahn bis Trier ins Leben zu rufen und die Staatsunterstützung für dieses Bahnprojekt zu beanspruchen. Gotha. Die amerikanische geographische Gesellschaft in Newyork hat Dr. Petermann ofsiziell benachrichtigt, daß auch die Amerikaner beachsich⸗ tigen, eine neue Nordpolexpediton auezusenden und zur Berathung dieses Projekts eine General- Versammlung am 12. Nov. stattfinden werde. Würtemberg. Stuttgart. Vom 9. d. wird von hier gemeldet: Gestern Nacht stieß bei . Geislingen einem Güterzuge ein gräßliches Unglück zu. Ver Zug wurde total zertrümmert, das Personal getödtet oder schwer verwundet. Die Bahn ist unfahrbar. Baden. Die„Bad. L. Z.“ macht über die Ergebnisse der Münchener Militärconferenz folgende Mittheilungen:„Es sei sicher, daß von den süddeutschen Regierungen eine Zerreißung der beweglichen ehemals dem deutschen Bunde gehörigen Ausstattung der Bundesfestungen nicht beabsichtigt sei, und zwar sei diese Wendung erfolgt, weil Württemberg keine Lust gezeigt habe, die Aus- stattung von Alt- Ulm käuflich zu erwerben Neuestens sei Baden für den Gedanken eingetreten, jenes gemeinsame Eigenthum durch eine Commission aller deutschen Staaten unter Preußens Präsidium verwalten zu lassen. Dieser Gedanke werde noch erwogen.“ Festistehen soll jedoch jetzt schon, daß das fragliche Eigenthum zum Vortheil Gesammt— Deutschlands verwaltet, bezw. in diesem Sinne von der künftigen Festungscommission überwacht werde. Oesterreich. Wien. Im österreichischen Reichsrath fand am 6. d. eine äußerst stürmische Sitzung statt. Es handelte sich um Genehmigung des durch die Regierung in Prag verhängten Aus nahmezustandes. Als erster Redner trat der ultramontane Abgeordnete Greuter aus Tyrol auf, der die Maßregel als nicht verfassungs mäßig bekämpfte und die Regierung heftig angriff. Greuter beklagte sich bitter über die gegenwärtigen Verhältnisse, u. A. darüber, daß es in Oesterreich schon so weit gekommen sei, daß man zum Papst in einem offenen feindlichen Verhältnisse stehen müsse, um loyal zu sein. Auf die Prager Preß⸗ Prozesse übergehend, bemerkt Redner, was in Wien straflos ausgehe, werde in Prag schwer geahndet und fährt dann fort:„Und was ist in Wien nicht Alles erlaubt! Man hebt hier immer die spanische Revolution in den Himmel, und die Blätter nennen die Königin von Spanien nur mehr Frau Isabella. Man muß nur froh sein, daß die Blätter nicht schon von einem Herrn Franz Joseph sprechen.“ Diese Worte rufen einen furchtbaren Sturm hervor. Der Redner zieht sich während des heftigsten Hin und Her⸗ redens den Ordnungsruf zu und muß sich schließ⸗ lich die Entziehung des Wortes gefallen lassen. — Der Bericht des Wehrausschusses schließt sich fast ganz den von den Ministern vorgebrachten Argumenten an. Durch die Vergrößerung Preußens im Jahr 1866 sei das europäische Gleichgewicht gestört worden und Oesterreich müsse, um sich behaupten zu können, eine Wehrkraft von 1,053,000 Mann entwickeln. Mit der Ersatzreserve wird es nach zehn Jahren noch 100,000 Mann mehr haben. — Das Abgeordnetenhaus hat mit großer Majorität die Verhängung der Ausnahmsmaß⸗ regeln über Prag und Umgebung für gerechtfertigt erklärt, obgleich die Regierung außer den längst bekannten Thatsachen keine zwingenden Motive anzuführen wußte. Unter Denjenißen, welche mit der angeblichen Rechtfertigung nicht einverstanden waren, befanden sich auch die polnischen Ad- geordneten. — Ein Artikel der„N. fr. Pr.“ führt aus, daß zwischen Oesterreich und Italien ein Einver⸗ ständniß so gut wie erzielt sei, im Falle eines Krieges am Rhein beiderseits die Neutralität ein⸗ zuhalten. Mittheilungen, welche die offiziöse „Karlsr. Zig.“ kürzlich aus Wien brachte, stimmen mit dieser Darlegung überein. Prag. Mehrere südböhmische Städte erhielten Militär⸗ Einquartierung, nachdem, Meldungen aus Südböhmen zusolge, dort eine Massenbetheiligung an der Demonstration zur Erinnerung an die Schlacht am Weißen Berge vorbereitet wird. Pest. Das Eisenburger Comitat beschloß, die Regierung um die Entsendung eines königlichen Commissärs behufs Ausrottung des Räuberwesens zu ersuchen. Hingegen hat das Biharer Comitat gegen die Absendung eines Regierungs⸗Commissärs in derselben Angelegenheit protestirt. Triest. Die ostindische Ueberlandpost ist mit dem Lloyddampfer„Saturn“ hier angekommen mit Nachrichten aus Bombay vom 17. October und aus Calcutta vom 12. October. Dieselben melden, daß der Feldzug in Huzareh(Gebirgs- gegend in Afghanistan) beendet ist und daß die Gränzstämme sich unterwerfen. Frankreich. Paris. Der„Avenir na⸗ tional“ und die„Tribüne“ sind am 8. d. mit Beschlag belegt worden. Den Anlaß gab die Subscription für das Baudin-Denkmal, welche den Charakter eines Manövers habe, berechnet, den öffentlichen Frieden zu stören und zu Haß und Verachtung gegen die Regierung aufzureizen. Mehrere Provinzialblätter, namentlich die„Dis- cussion“ in Lyon wurden ebenfalls mit Beschlag belegt. Wie verlautet, nimmt man es im Mini⸗ sterium des Innern mit dieser Angelegenheit sehr ernst. Namentlich scheint es mit derselben darauf abgesehen zu sein, für den bevorstehenden Jahres- tag des Staatsstreiches vom 2. Dez, mißliebigen Kundgebungen vorzubeugen und überhaupt die peinlichen Reminiscenzen dieses Ereignisses, welche durch das Buch von Ténot und die Pamphlete von Rochefort, Ulbach u. s. w. aufgefrischt wurden, noch vor der Epoche der allgemeinen Wahlen zum Schweigen zu bringen. — Der„Liberté“ zufolge ist die Candidatur des Herzogs von Montpensier seit einigen Tagen entschieden aufgegeben, da derselbe die ihm ge— machten Eröffnungen nicht angenommen hat. — Trotz der gegen die Redacteure des„Avenir“ und„Reveil“ erhobenen Anklage wegen Eröffnung einer Subseription zu einem Denkmale für Baudin hat nun auch das Journal„le Temps“ seiner⸗ seits sich zur Annahme von Beiträgen bereit er⸗— klärt, auch heißt es, daß diesem Beispiele das „Journal de Paris“ und„Opinion nationale“ folgen würden. — Einen Beweis von der in Paris herr— schenden bedenklichen Stimmung liefern wobl die Vorfälle am Allerseelentag auf dem Kirchhofe Montmartre, und ganz besonders die am Grabe Baudin's gehaltenen Reden. Es wird darüber folgendermaßen berichtet: Ein Redacteur des Réveil, Charles Quentin, sprach zu der versam⸗ melten Menge einige ergreifende Worte zu Ehren des Opfers der Decembertage.„An diesem Grabe,“ schloß er seine kurze Ansprache,„sollte nur ein einziger Ruf erschallen. Diesen Ruf drängen wir Alle aber für jetzt in unser Herz zurück.“ Darauf wurde es laut unter dem Publikum.„Vive la Republique! Justice! Vengeance!“ erscholl es von verschiedenen Seiten. Nach einer Pause drängte sich ein junger Mann, ein Student, hervor und hielt folgende wörtlich aufgenommene Anrede:„Bürger! Es befinden sich Leute in unserer Nähe, die uns fragen, was wir thun und wer der todte Mann ist, dem wir Ehre erzeigen. Ich will es Ihnen sagen: Wir sind hierher gekommen tief gedemüthigt, um das Andenken Baudin's zu ehren, der am 3. Dezbr. 1851 gemordet wurde von der Gewalt, die heute noch aufrecht dasteht. Die Rache, auf die er ein Recht hat, ließ bis jetzt auf sich warten, allein sie wird, ich verspreche es, schwöre es, furchtbar hereinbrechen und bald! Sollte irgend ein Mouchard meinen Namen wissen wollen, er soll ihn erfahren. Ich heiße: Volk und Jugend! Will er noch mehr wissen, so soll er näher kommen; ich habe in der Tasche eine Visitenkarte, die ich ihm unter die Nase halten werde.“ Die Visitenkarte schaute dem Redner drohend aus der Seitentasche heraus: es war ein Revolver! Großbritannien. London.„Globe“ und„Expreß“, die beiden hervorragendsten Abendblätter der Regierung und Opposttion, sprechen ihre rückhaltlose Befriedigung über den friedlichen Ton aus, durch den die Thronrede des Königs von Preußen sich charakterisire. Er⸗ freulich sei es, sagt der„Globe“, daß König Wilhelm nicht allein seine eigene friedliche Ge⸗ sinnung, sondern auch sein Vertrauen in die friedlichen Tendenzen der übrigen Regierungen ausgesprochen habe, und nur Eines sei zu be⸗ dauern: daß er nicht mit dem guten Beispiel einer theilweisen Entwaffnung vorausgegangen sei. — Der Lordmapor sagte auf einem zu Ehren des amerikanischen Gesandten Reverdy Johnson gegebenen Bankett, aller Zwiespalt zwischen Eng⸗ land und Amerika sei jetzt zu Ende. Disraelt bestätigte dies. Er ist der Ansicht, daß die Ur- sachen zur Beängstigung Europas nur auf der Oberfläche existirten. Die englische Regierung theile nicht diese Befürchtungen. Fürsten und Völker wünschten den Frieden. In den Beziehungen Frankreichs und Preußens existire eine scheinbare Ursache der Beängstigung wegen der großen Be⸗ waffnung. Hoffentlich werde Stanley, welcher so glücklich zwischen England und Amerika war, dies durch seinen großen Einfluß auch zwischen Frankreich und Preußen, das keine aggressiven Ge⸗ fühle hege, sein. — Die Londoner Tageblätter begrüßen das Ergebniß der nordamerikanischen Wahlen mit wohlwollenden Leitartikeln; in den Antecedenzien des neuerwählten Präsidenten erblicken sie eine Bürgschaft für sein unparteiisches Bestreben, das Wohl der Nation zu fördern. Der„Times“ scheint gerade Grant, der Johnson früher näher stand als jetzt, der Mann, den erbitterten und jede Wohlfahrt schädigenden Parteihaß in etwas zu beseitigen. Spanien. Zeitungsberichten zufolge be⸗ schäftigt man sich in den Madrider Regierungs- kreisen eifrig mit der Organisation des nach Cuba zu entsendenden Expeditionscorps. Die Mehrheit des Cabinets wollte die Ziffer desselben auf 6000 beschränkt wissen, aber die Generale bestanden darauf, daß es wenigstens 9000 Mann stark und mit vier Feldbatterien ausgestattet sein müsse. Diesen letzteren Anträgen entsprechende Befehle wären denn auch schon aus dem Kriegsministerium an die Häfen ergangen, in welchen die Einschiffung erfolgen soll. Madrid. Der Erlaß des General Prim, welcher den spanischen Soldaten jede Theilnahme an der politischen Bewegung des Landes unter⸗ sagt, wird von der Regierungspresse ebenso bei⸗ fällig aufgenommen, als er von den unabhängigen Blättern bespöttelt oder als illiberal bekämpft wird. — Neue Kundgebungen zu Gunsten der so⸗ fortigen Proclamation der Cultusfreiheit haben stattgefunden, und für mehrere Petitionen gleicher Tendenz werden Unterschriften gefammelt. — Um die Lasten des Volkes möglichst zu verringern, wird das stehende Heer auf ein Minimum reducirt werden; an seiner Stelle errichtet man sog.„Provinzialbataillone“. — Die Damen von Ecija haben an den Marschall Serrano eine Adresse abgesandt zu Gunsten der Nonnen, die plötzlich ihre Klöster haben verlassen müssen. Die Adresse schildert deren Schmerz in sehr beweglichen Ausdrücken. Der Marschall hat in gleichem Sinne Adressen von den Damen Segovia's und Salamanca's erhalten. Diese Adressen waren von mehr als 300 Damen unterzeichnet. Italien. Aus Palermo wird gemeldet, daß der Polizeichef ein reactionäres Comite ent⸗ deckt hat. Proklamationen mit der Erklärung: „Es lebe die Selbstständigkeit Sitiliens“, wurden mit Beschlag belegt und mehrfache Verhaftungen vorgenommen. Serbien. Belgrad. die wegen der Ermordung des Fürsten Michael von Serbien Angeklagten ist verkündigt worden. Maistorowitsch ist zum Tode und drei seiner Mit- angeklagten zu fünfjährigem Gefängniß verurtheilt, drei andere wurden freigesprochen. Amerika. Im Jahre 1864, bei den letzten Präsidentenwahlen in den Vereinigten Staaten, dauerte es volle 13 Tage, ehe das Resultat diesseits des atlantischen Oceans bekannt wurde. Dießmal verstrichen kaum 24 Stunden und das Kabel meldete das allseitig erwartete Resultat: den Sieg der republikanischen Partei. — Die Republikaner erlangten in der Legis⸗ latur von New⸗Nork die Majorität. Ihre Ver⸗ stärkung sichert die Wahl eines republikanischen Senators, welcher im März 1869 an Morgan's Stelle treten wird. Das Urtheil gegen begünfig Kung sauben il — % 5 0 lingen Folgende. März au durch ein selben Sil massenhaf weßbalb! unterzef Jultrf dri — N98 machig kenne Na ure eu, daz Amts“ t näher ten und n etwas ge be⸗ serungs⸗ ch Cuba Nehrheit F 6000 estanden ark und ö müse. Besehle terium chifung Prin, lnabne unter do dei⸗ angigen it wird. det so⸗ t haben gleicher lichst zu kininun let man den andt zu Klostet schildert drücken. Adressen manta' icht alt ztutldel, alt tu Härurg: purben Aigen l gegen Nichael porden. et Nil ⸗ urtbeilt, 1 letzten Staattn, Aesullat Spitze des Pfarrthurmes eine riesige schwarze Fahne, welche Frankfurt. Am Morgen des 9. Nov., als am Todeslage Rodert Blum's, wehte von der höchsten von unste baren Händen während der Nacht in dem un⸗ bewohnten und schwer zugänglichen Thurme aufgesteckt worden sein mug. Aus Dieburg meldet das„M. Abdbl.“ Die Söhne eines Mühlenbesitzers in der zum hiesigen Kreis gehörigen Gemeinde Raibach waren vor einigen Tagen zu Wagen in einem benachbarten Dorfe und thaten sich weidlich an dem Neuen gut. Der eine der Beiden, ein Bursche von 30 Jahren, wurde in stark animirtem Zustand auf den Wagen gebracht und von einem anderen Burschen, der den Ausflug mitgemacht hatte, in den Armen gehalten. Auf dem Nachhausewege merkte dieser, wie der junge Mann allmählig kalt wurde. Man fühlte nach dem Pulse und entdeckte, daß man eine Leiche mit sich führle. Der Nerven⸗ schlag, der seinem Dasein ein so plötzliches Ende gemacht hatte, dürfte wohl mit dem allzureichlichen Genuß des feurigen Weines in Verbindung stehen. Erst vor Kurzem hat in Lengfeld ein Bauernbursche bei der Tanzmusik in ähnlicher Weise ein plötzliches Ende genommen. Worms. Das Polizei⸗Commissariat Worms erläßt eine Veröffentlichung, daß die 11 Jahre alte Anng Jung aus Betzenrod, Kr. Schotten, seit dem 28. v. M. von ihren in Worms wohnenden Eltern vermißt werde und bemerkt dazu, da die seither gepflogenen Nachforschungen nach diesem Mädchen erfolglos geblieben seien und inzwischen in Worms, gleichwie in benachbarten Städten, Jahrmarkt abgehalten worden sei, so erwachse die Vermuthung, das⸗ selbe habe sich ambulanten Künstlern, Seiltänzern, Schau⸗ vudenbesitzern oder dergleichen zugesellt. Poltzeibehörden wie Privale werden um sachdienliche Recherchen, Anhalten der Jung und gefällige schleunige Nachricht an das Großh. Polizei⸗Commissariat Worms gebeten. Aus Schöneberg bei Berlin wird gemeldet, daß es, begünstigt durch die Hitze des vergangenen Sommers, dem Kunsigärtmner Hensel daselbst gelungen ist, Baumwollen⸗ stauden im Freien zu ziehen. Die Baumwolle ist jetzt reif. „ Ueber das Eisenbahnunglück bei Geis⸗ lingen(siehe Stuttgart) berichtet die Ulmer Schnellpost Folgendes:„Das erschüfternde Unglück, das im Monat März auf der Geislinger Steige sich ereignet hat, ist nun durch ein weiteres Unglück, das am 8. d. beinahe an der⸗ selben Stelle geschah, leider noch überboten worden. Der massenhafte Schneefall machte die Steigfahrt gefährlich, weßdalb dem Personal, das mit dem Gülerzuge um 3/7 Uhr hier abfuhr, die pünklichste Vorsicht zur Pflicht gemacht wurde. Es scheint auch hierin nichts versäumt worden zu sein. Es muß aber der nasse Schnee, den die Räder der Locomolive vor sich herschoben, sich gestaut und die Locomotive aufgehalten haben, so daß die folgenden Wagen auf diese und auf andere hinausschoben. Ein fürchterliches Krachen ward weithin vernommen und der lange Zug von 28 Wagen war im Moment ein schauder⸗ hafter Trümmerhausen. Das Personal bestand aus 12 Personen. Man weiß, daß 3 davon unversehrt sind, darunter der Locomotivführer, die andern beiden sind Bremser. Fünf sind vorgefunden, als todt der Zug⸗ meister, die andern noch unbekannt. Die übrigen vier liegen noch unter den Trümmern. Man sagt, daß die Schienen durch den nassen Schnee so glatt geworden seien, daß die Bremsen nicht mehr recht angriffen und darum den rechten Dienst nicht mehr thaten.“ „ Schweizer Münzeinlösung. Der Bundes- rath hat die Frist zur Einlösung der im Beschluß dom 26. Juni letzthin näher bezeichneten französischen Silber⸗ theilmünzen(Zwei- und Ein ⸗Frankenstücke, welche eine frühere als die Jahrzahl 1866, und die ½Franken⸗ und 20⸗Centimesstücke, welche eine frühere als die Jahrzahl 1864 tragen) bis Ende laufenden Jahres verlängert. Von diesem Zellpunkte hinweg bis 31. Januar 1869 werden diese Münzen von der Bundeskasse, von den Hauptzoll⸗ und Kreispostkassen, sowie von Grenzzoll⸗ und Postbureaux nur noch an Zahlungsstatt angenommen. , Den Verehrern Schleiermacher, dessen Jubel⸗ fest herannaht, diene die Mittheilung, daß eine kurze biographische Skizze desselben in kürzester Frist erscheinen wird, deren Versasser Dr. Benfey ist. Ein weiteres Urtheil über den Lahrer Hinkenden Boten. München, 2. October 1868. Geehrter Herr! Nehmen Sie meinen Dank für die freundliche Milthtilung Ihres wackern Lahrer Hinkenden⸗ Boten⸗Kalenders. Er hat mir in der glücklichen Ab⸗ wechelung des heiteren, erusten und belehrenden Stoffes wie in den tüchtigen Holzschnitten einen so an⸗ genehmen Eindruck gemacht, daß ich mir seine außer⸗ ordentliche Verbreitung sehr wohl erklären kann. Dieser Erfolg ist um so erfreulicher, als der Inhalt so recht geeignet ist, ächte Freisinnigkeit zu wecken und zu verbreiten: ein Streben in welchem sich Alles begegnen sollte, was sich der hohen Aufgabe unterzieht, zum Volke zu reben. Genehmigen Ste die Versicherung der besondern Achtung, mit ber ich mich nenne Ihren ergebenen 2768 Dr. Hermann Schmid. Ortsauwesende Jevölkerung in den Gemeinden des Artists Fritdberg nach der Zählung vom 3. Pez. 1867. Assenheim 823 Nieder-Weisel 1334 Bauernheim 236 Nieder⸗Wöllstadt 98 Beienheim 388 Ober⸗Florstadt 237 Bodenrod 144 Ober⸗Mötrlen 1870 Bönstadt 577 Hasselheck 23 Bruchenbrücken 568 Ober⸗Ros bach 12²3³ Butzbach 2579 Beinharbs 22 (incl. 179 Militärpers.) Ober⸗Wöllstabt 818 Dorheim 742 Ocksabt 1074 Dorn⸗Assenheim 667 Straßheim 16 Fauerbach bei Friedb. 523 Des 19 Fauerbach v. d. H. 578 Oppershofen 631 Friedberg 4731 Ossenheim 301 (incl. 402 Militärpers.) Sstheim 48⁰ Friedberger Burgwald 3 Pohl⸗Göns 511 Gambach 1388 Reichelsheim 840 Griedel 793 Rockenberg 1279 Hausen 105(incl. 52 Militärpers.) Hoch⸗Weisel 677 Rödgen 198 Ilbenstabt 881 Schwalheim 496 Kirch ⸗Göns 639 Södel 638 Langenhain m. Ziegenbg. 542 Staden 401 Maibach 233 Steinfurth 95 Mel bach 480 Trais⸗Münzenberg 244 Münster 305 Weclesbeim 410 Münzenberg 930 Wickstadt(Poliz.⸗Com.) 122 Nauheim 2432 Wisselsheim 217 Nieder⸗Florstabt 1255 Wölfersheim 80 Nieder⸗Mörlen 770 Wohnbach 626 Nieder⸗Rosbach 511 Vorschuß- und Creditverein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro October 1868. Einnahme. f Ausgabe. fl. 6203. 8 kr. Discontirte Wechsel fl. 11,240. 11 kr. „ 8084.—. Conto⸗-Corrent fl. 7050.—„ „ 3202.—„ Depofiten„ 1977.—„ „ 2026. 14, Darlehen und Spareinlagen„ 1592. 12„ „ 299. 38„ Wechsel⸗Incasso„ Mitgliederzahl: 454. Ve r st e i 2755 Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen zerschlagenen Decksteine für 1869 sollen in den unten bemerkten Terminen und Orten an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden. gerung. 8 Der Verstei gerung 8 Namen 2 2 der 3 Ta g. Stunde. Ort. Local. 1 Bauaufseber. 1[Montag d. 16. Nov. 9 Uhr Worgens Butzbach. von Z. u. 16 Hölzer u. Engel. elchior. 2 Denselden 2 Uhr Mittags Nauheim Gasthaus zum Pariser 2, 15, 18] Einbäuser, Stein of und Weide. 3 Dienstag d. 17.„ 10 Ubr. Melbach Gasthaus von Philippi 17 Ulsböfer. 4 J[Mutwoch d. 18.„ 10 Uhr Nrgs.] Ilbensfladt Chaufscehaus 4. 6 u. 7 clien, Diehl und onrad. 5 Domerslag d. 19.„ 2 Uhr Mittags] Oder⸗Ros bach Gasthaus von Kirchner 3 Kreß. 6[Ireitag den 20.„ 9 Uhr Yrgs. Vilbel Gasthaus zum Engel 5 Schafer. 7 Denselben 3 Uhr Mittags Ober ⸗Eschbach Brüsseler dof 13 Michel. 8 Samflag d. 21. 8 Uhr Mrgs. Steinbach Gasth. zum Schwonen 14 Michel. 9[Montag d. 23. 10 Uhr Mrgs.] Reichelsheim ost 19 Kornmann. 10 Dienfag d. 24.„ 9 Ubr Mrgs. N.» MNockftadt Nassauer Hof 10 Jäget. 11[Mittwoch d. 25. 10 Uhr Nrgs. Lind helm Gasthaus zum Hessischen 8, 9 u. 11 Dingeldein, Rüger Daus und Nürnderger. 12 Donnerpeag. 26., 9 Uhr Nrgs. Büdingen. OGafihaus zum Stern 12 Klepensellber. F ilevberg den 7. November 1868 Großberzogliches Kreisdauamt Friedberg Reuß. Bekanntmachung. 272 Oienstag den 17. November or., Vormittags 10 Ubr, sollen die dei der hiesigen Garnison vorkommen⸗ den Schreiner„ Schlosser⸗„ Spengler. Sattler-, Schmlede⸗, Wagner, Kü fer-, Bürstenbinder., Seller, Messerschmied⸗, Glaser⸗, Dreher, Zimmer-, Pflästrer⸗, Maurer⸗, Weiß⸗ binder⸗ und Korbmacherarbeiten, sowie die Fertigung der Vettrequlfllen und Küchenkleidung, die Umerhaltung des Beuwerks, das Reinigen der Oefen ꝛc., die Eisen; lieferung, die Lieferung der Schreib materialien, sowie der Stall und Reiserbesen auf die Jahre 1869, 1870 und 1871 auf dem Soumissionswege in Accord gegeben werden. Bedingungen liggen auf dem Bürkeau der unterzeichneten Oarnisonverwaltung zur Einsicht der Interessenten offen. Friedberg den 7. Novemrer 1868. Großherzogliche Garnisonverwaltung Friedberg Nischwi tz. 2738 Ich moche hiermit bekannt, daß Nlemand er⸗ mächtigt ist, auf meinen Namen zu borgen, indem ich keinerlei Verbindlichkeiten dafür übernehme. Nauheim den 5. November 1868. Mue. Naudlin. Bekanntmachung, Brennholz⸗ und Ginsterverstelgerung in der Oberförsterel Ober⸗Rosbach betteffend. 2758 Mittwoch den 18. d. M. werden in dem am Forsthaus Winterstein gelegenen Schlag Rr. XX. des Domanialwaldes Burgwald an die Meistdietenden öffentlich verstelgert: Kiefern: 5% Stecken Prügel⸗, 6½ Steden Stockholz, 763 Wellen Astreisbolz, Birken und Eichen: 6000 Wellen, weiches Laubholz: 203 1 Ginflein: 1235 Gebund. Anfang: Morgens 9 Uhr. Ober⸗Rosbach den 9. November 1868. Großherzogliche Oberförßerei Ober⸗Ros bach Bing mann Filet-Decken, 1725 die neusten und schönsten Muster, verkauft zu sehr geringes Lus⸗ jätungs Reis holz. Bekanntmachung. 2769 Oie Dienfistunden der Postexpedition in Relchels ⸗ heim t. W. für den Verkehr mit dem Publikum werden diermit für alle Jahreszeiten auf 9 Uhr Vormittags bis 1 Ubr Mittags und auf 3 Ubr Nachmittags bis 7 Uhr Abends festgesetzt. An den Sonntagen fallen die Dienststunden von 5 dis 7 Uhr Nachmittags aus. Dieses wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmftadt den 5. November 1868. Der Oder Post⸗ Direktor BVahl. Aufforderung. 2765 Der Zimmermelster Wilhelm Hahn in Kllian⸗ ädten dat laubbaft angezeigt, daß sein Vermögen überschuldel sei. Es wird deßhalb zur Abwendung des förmlichen Conkurses Termin auf den 8. December d. J., Vormittags 9 Ubr, anber— Schloßftraße Nr. 26— bestimmt, in welchem die Gläubiger ihre Forderungen anzumelden und zu de⸗ gründen, auch sich zum Guteversuch persoͤnlich oder gehörig vertreten einzufinden baden. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend betrachtet. Danau am 2. November 1868. Königliches Amts- Gericht Abtheilung II. Cd fte r. ydt. Stoerckel, K.⸗A. Mobilien- Versteigerung. 2766 Mit der Mobilien Berfleigerung des Hirsch Maper Sohn daßser wird Montag und Dienstag den 16. u. 17. d. M. fortgesahren. Dem Meistgebot werden ausgesetzt: Montag Vormittags: Fardwaaren in Fässer, Krügen und Dutten, Wagenschmiere in Kifichen; Nach⸗ mittags: 70 bis 80 verschiedene kleinere und großere Fässer, 1 Faß mit Wichssyrup, Petroleum, Essig und Branntwein, Bürflen und Sesen. Dienstags: Tadak, Cigarren, 7 Centner Seife, Lichter, Feuerzeuge, Zunder, 50 Pfund Kaffee, Zucker, ca. 2 Ceniner Gewürze, eine größere Quantität Dutten, Packpapier, Bücher ꝛc. Butzbach den 9. November 1868. Großberzogliches Ortsgericht Butzbach 1 2. Neue Mandeln billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post. 272 biligst bel Wilh. Sturmfels. ——— ————— — — rðvr—— e eee eee eee Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Leihbiblioth 3 ek u. a. mit folgenden neuen Werken ergänzt wurde: Benedix, Landstreicher. Diezmann, Goethes Liebschaften u. Liebesbriefe. Dingelstedt, Die Amazone. Galen, Die Tochter des Diplomaten. — Das Irrlicht von Argentisres. Grimm, Unüberwindliche Mächte. Hackländer, Das Geheimniß d. Stadt.— Höfer, Neue Geschichten. Marlitt, Goldelse. — Das Geheimniß d. alten Mamsell. Meißner, Babel. Mühlbach, Deutschland in Sturm und Drang, 4 Abtheilungen. Mylius, Neue Londoner Mysterien. Pasqué, Goldengel von Koln. Pitawall, Maria Stuart. Polko, Herzensgeheimnisse. Aus dem wunderlichsten Buche. Reinhardt, Der fünfte May. Retcliffe, Puebla. Robiano, Gustav Wasa. Reuter, Sämmtl. Werke. Riehl, Neues Novellenbuch. Poquette, Luginsland. Schwartz, Sämmtl. Werke. Schwarz, Stefan Türr. Stolle, Von Wien nach Vllagos. Storch, Mexiko oder Republik und Kaiserreich. Spielhagen, Sämmtl. Werke. Temme, Der Domherr. Waldow, Die schwarcze Käthe. Lesegebühren per Tag 2 kr., per Monat 30 und 45 kr. Abonnements können zu jeder Zeit angetreten werden. Friedberg. Bindernagel 8 Schimpff. Mein Putz- und Miode-Ge schäft, 2564 welches für die Wintersaison schönstens assortirt ist, erlaube ich mir in empfeblende Erinnerung zu bringen. Aufträge werden bei reellen Preisen geschmackvoll und möglichm rasch ausgeführt. Friedberg. K. Friedrich neben der Post. Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe. 2710 Eine Anzahl vorzüglicher Lefaucheuxgewehre und Scheibenbüchsen aus den ersten Fabriken, ferner Jagdtaschen, Patronentaschen, Palverhörner, Ladmaße, Pflasterschläger, Visire auf Büchsen, Kugelsetzer, Kugelzangen und verschiedene sonstige Jagdrequisiten werden von dem Unterzeichneten wegen Aufgabe seines Geschäfts zu billigen Preisen verkauft. Darmstadt, 2. November 1868. K. W. Louis, obere Rheinstraße Nr. 6. Winterhandschuhe 2572 und Manschetten bei M. Volk. Futtermehl 2753 zu sehr billigen Preisen bei Jakob Stern, wohnhaft bei Fr. Müller t. d. Usagasse. Ein tüchtiger Schuhmachergeselle 2715 kann sogleich in Arbeit treten dei Schuhmacher⸗ meister Wilhelm Baßler zu Nieder⸗Wöllstadt. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig: Gedenkblätter zur Erinnerung an die Enthüllungs-Feier des Lutherdenkmals in Worms am 24., 25. und 26. Juni 1868. Rechnungen mit Geschäfts- Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantitäten billiger, liefern Bindernagel 8 Schimpff. Ge su cht wird ein ordentlicher Bäckergeselle zum baldigen Zu erfragen bei der Expedition d. Bl. 2761 Eintritt. Gesucht 2732 wird in eine Specereihandlung ein angehender Liederkranz. 2698 Abendunterhaltung Sonntag den 15. Nov. im Saale des Hotel Trapp. Beginn präcls 7½ Uhr. Der Vorstand. Der Lahrer Hinkende Bote für 1869 (Auflage ca./ Million) 2774 ist erschienen und bei allen Buchhändlern und Buchbindern vorräthig. Preis 11 kr. Haupt Agentur: Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Hofapotheke zn Mohren. Friedberg. 2703 Unterzeichneter empfiehlt seine ausländischen Weine als ächten To kaje r, Bor de aux-⸗ Malaga, Sherry, i Xeres, billigst. Wilh. Stu rmfels. 2773 Von heute an verkaufe ich I. Sorte Brod 13 kr., II. Sorte Brod 12 kr., ausgezeichnet gutes Brod. E. Tischert, Bäckermeister, neben der Post. 2767 1 Sessel von Nußbanmbolz, 1 Kinderbettlädchen, 2 Petroleum⸗Lampen, Reitmäntel, alte und neue Teppiche, 1 kupferner Waschkessel und kupferne Kochtöpfe verkauft Mändle Garde. e ee ee e eee 2770 Verwandten und Bekannten zeige ich hier⸗ mit das heute Nachmittag gegen 2 Uhr erfolgte Ableben meines Gatten, des Freiherrn August von Löw zu Steinfurth, an Löwenthal am 9. November 1868. Clara grtiftan von Löw zu Sttinfurth, geb. Freiin von Breidenbach zu Breidenstein. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 11. November. Waizen 11 fl. 35 kr.; Korn 8 fl. 40 tr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl.— kr. Frankfurt, 9. November. Waizen 11 fl. 45 kr.; Kor 10 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 15 kr. Grünberg, 7. November. Waizen 11 fl. 38 tr.; Korn 8 fl. 38 kr.; Gerste 7 fl. 6 kr.; Hafer 3 fl. 12 kr.; Molter 7 fl. 15 kr.; Erbsen 9 fl. 50 kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 14 fl. 15 kr.; Kartoffel 2 fl. 4 kr. Mainz, 6. Nov. Waizen 11 fl. 57 tr.; Korn 9 fl. 32 kr.; Serste 8 fl. 5 kr.; Hafer 6 fl. 29 kr.; 45 8 H. 40 kr.; Noggenstroh per 100 Gebund e kx. Im Auftrage herausgegeben von Dr. Fr. Eich. Commis Eintritt wird sogleich gewünscht. Näheres Verantw. Red.: Hermann Schimpfj. Preise: 1 fl. 30 kr. dei der Expedition d. Bl. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt ven 5 0 50 fl. b. R. 1 S. Lindhelmer. F ran K t u 1 4 Er C O Mrs. 8 1 250 8 125 5 2 00 Pr. L. 1858 i 11. November 1868. Cours der Staatspapiere. D 380 8. 1800% 44% Oestorr. 50% Met. 1859 1. Lst. 62 ¼ G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90½ G. 5„ 100 Pr. v. 1864 104 6. 8 50% Nat.-Anl. 1854 53½ 6. 5 3½% Obligation.—— Schwed. Thlr. 10-L. 11½ F. 5 50% steuerftrie Oblg. 52% G. Nassau 4½% Obl. b. Rt. 95 P. Bad. 35 fl. Lose 54 b. breussen 4 ½% Obligat. b. Rth. 95 ½ P 15 do 90 2 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. K. 57 FP. 5 4% do. do. 87/ 6 Kurhess. 40% Ob. b. k. 4 105 88 P 2 br. Hess. 50 fl. L. b. Kk. 160 6. Bayeru 5% Obligation. 102 P Frankf. 3½0% Obligat. 80 G—„„„ 5 4½¼½%/ jähr. b. Rth. 96% G 5 10 do 8 2 Nass. 25 fl. L, b. R. 38 F. „ 400 de do 90 G. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 84¾ P E ard. 36 Fr. L. b. B..—— Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 94½ G Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105.— 2 Pistolen fl. 9 49—51 1 4% do 40—— Schweden 4½% O. i. R. à 10588 G 0 8 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½% Obligat. 94½ P 3 4½% Pfb. i. R. à 105.—— 2 bpreuss. Friedrd'or-„ 9 53½—595½ 2 4%, Oblient. 1—— N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 78/ d. Eon. a. 10 Stücke„ 0 eee Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 185 e brner 8 0 287 0 4¼0% Bayr. Ostbahn 12658 G. 1 3% Liv. C. D.& 9/2. fr. à 28 kr. 31½ G. 85 Engl. Sovereigns. 5 1 3 58 1 5% sächsische Pfandbr. b. R. 5 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 47½ G. EI Kuss. Imperiales„ 9 50—52 3% Oesterr. St-Elsenb.-Prior. 533, G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 74½ 6. gold pr. zoll.-Pf.— ä— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 95% 6. 5% do. neueste Emiss./ 73½ 6. hn. S ib. pr. Zz. Pr.—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43/8 G. U 4½% Hess. Ludwiesb.-Prior. 94½ G. Preuss. Kassensch.„ 14/8—45½½ Wiener Wechsel- Cours 101 6. 4 Dollars in Gold e Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfichlt sich hestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Couponus-Zahlungeu. s. W. . Lindheimer in Friedberg. N 1 1 5 anderen l III. dess Gloßh dem deut eschosen 901 bie Lell In dau bengogs, Vermäͤcht deren An Ungenann Beltage v. daselbst;— benen eme Zaver Blöd im Beltag für veiwa Kaiser II Beitagt! heiligen die kath. zum Ees niß bes israelitist 1000 fl.; zu Main Belrage Seelenan verstorbel thum Be von 100 Schenku Kirche d bestehent dessen u. Pgatrer Vermäch! 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