6. ohe, um sosor⸗ Inter In⸗ „ d. Bl. 0 U, e PF 1868. Samstag den 12. September. M 108. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. — Friedberger Intelligenzblatt. r Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die santtätspollzeilichen Anordnungen bezüglich des Wegbringens und Ablederns der Thiercadaver. Friedberg den 10. September 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Großherzogliche Polizeiverwaltung zu Nauheim und den Großherzoglichen Polizeicommissär zu Wickstadt. Es ist uns zur Anzeige gekommen, daß die Wasenplätze in verschiedenen Gemeinden des Kreises nicht nach Vorschrift unterhalten, und daß die hierauf wie auf das Wegbringen und Abledern der Thiercadaver bezüglichen Bestimmungen sehr häufig unberücksichtigt gelassen wer den. Anzeige zu bringen. Wir sehen uns daher genöthigt, unter gleichzeitigem Hinweis auf die Artikel 299 II. Auflage,§. 774 bis 778) auch auf die weitere Bestimmung friedigung versehen sein müssen, und Sie anzuweisen, — 309 des Polizeistrafgesetzes(Küchlers Handbuch aufmerksam zu machen, daß die Wasenplätze stets mit einer guten Ein⸗ den Polizeidienern und Feldschützeu aufzugeben, Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur re Bekanntmachung. Es wird biermit zur Kenntniß des interessirten Publikums gebracht, daß die Einschätzungs-Commission für die Einkommensteuer Montag den 14. d. Mt., in dem hiesigen Rathhause, zum Zweck der Erledigung von Dienstangelegenheiten zusammentritt. Büdingen den 8. September 1868. Der Vorsitzende der Einschätzungs-Commission für das Steuer-Commissariat Büdingen Pü ck e Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 49 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Anschluß der Großherzogthümer Mecklen⸗ burg⸗Schwerin und Mecklenburg⸗Strelitz, der freien und Hansestadt Lübeck, sowie mehrerer preußischer Exclaven und des lauenburgischen Lehnguts Stintenburg an den Zoll— verein betreffend. II. Instruktion für die Landwehr⸗Bezirks. Commandeure hinsichtlich der Vollstreckung von Geldbußen. III. Bekanntmachung des Gr. Kreisamts Mainz, die Communal⸗Umlagen der Stadt Mainz pro 1868 beir. IV. Ermächtigungen zur Annahme fremder Orden. Stine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 27. Juli dem Dr. Schneider zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von S. K. H. dem Großherzog von Sachsen⸗Weimar ver⸗ liehenen Ritterkreuzes 2. Klasse des Hausordens der Wach⸗ samkeit oder vom weißen Falken,— am 31. Juli dem ersten Pfarrer und Decan Keim zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Preußen verliehenen Kronenordens dritter Klasse,— des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Württemberg verliehenen Ritterkreuzes des Ordens der württembergischen Krone— und des ihm von S. K. H. dem Großherzoge von Sachsen⸗Weimar verliehenen Rittet⸗ kreuzes erster Abtheilung des Ordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken,— am 14. August dem Oberbanrath Dr. Georg Breidert die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj, dem Könige von Preußen verliehenen Kronenordens 3. Klasse,— an demselben Tage dem ersten Beigeordneten der Bürgermeisterei Mainz Carl Racke die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Preußen verliehenen rothen Ablerordens vierter Klasse— und am 16. August dem Bank⸗Direktor, Präsidenten und Verwaltungsrath der Hessischen Lubwigs⸗Gisenbahn⸗Gesellschaft Dr. Parcus zu Darmstadt die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Preußen verlie⸗ henen lönigl. Kronen⸗Orbens 3. Klasse zu ertheilen. V. Ertheilung von Erfindungspatenten. Se. Königl. Hoheit der Großberzog haben allergnädigst geruht: 1) am 1. August dem Fabrikanten J. P. A. Vollmar zu Kempten, im Krtise Bingen, auf dessen Nachsuchen ein Erfindungs⸗ patent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construction eines Wassermessers,— 2) am 9. August dem Ingenieur Jakob Lorum aus Mainz auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construktion einer Getreide ⸗Schälmaschine,— 3) am 12. August den Maschinenfabrikanten Faßbender und Lossen zu Würzburg auf deren Nachsuchen ein Erfindungepatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construktion einet Kraftregulators für Motore,— und 4) dem Porte— seuillefabrikanten F. W. Vessert in Offenbach auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construktion eines Phantasie-⸗Artikels, sämmtlichen unter dem Vorbehalte, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits früher bekannt gewesener Theile der Erfindung ge— bindert werden soll, während der nächsten fünf(bezw. sub 3 vier) Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. VI. Gestorben: am 3. August der Ministerial⸗Registrator Kanzleirath Achen;— am 16. der pensionirte Lehrer an der technischen Schule zu Darmstadt Baurath Harres;— am 17. der pensionirte Schullehrer Hasselbaum zu Hähn⸗ lein;— am 22. der Militärpensionär Vollmer zu Mainz. — Die Nachricht der„Hess. Edsztg.“, daß die Commission für die Reorganisation der tech— nischen Schule das Projekt des Direktors Fischer angenommen habe, ist nach der„Darmst. Ztg.“ unrichtig; richtig sei nur, daß die Beschlüsse der Commission, welche noch nicht an das großherzogl. Ministerium gelangt sind, auf die Anträge des Direktors Fischer, wie auf diejenigen anderer Mitglieder, gebührende Rücksicht zu nehmen bestrebt waren. Uebrigens sei die Commission nur berufen, ein Gutachten abzugeben, nicht aber entscheidende Beschlüsse zu fassen. Und was den Zeitpunkt der Eröffnung der Anstalt betreffe, so könne dieser vorerst mit Bestimmtheit noch nicht angegeben werden. 1 Friedberg. Das lange Ausbleiben der Nachrichten von den verschiedenen Stationen über die Resultate der Beobachtung der Sonnenfinsterniß läßt eben nicht darauf schließen, daß dieselben besonders glänzende seien. Ein Privatbrief eines Mitglieds der norddeutschen Sonnenfinsterniß⸗ Expedition nach Aden, Dr. Vogel, meldet nun, daß es dort gelungen sei, trotzdem der Himmel in den entscheidenden Minuten zu neun Zehntheilen bewölkt gewesen, etliche gelungene photographische Abbildungen der Sonnenscheibe zu gewinnen. Mainz. Nach dem„Fr. J.“ ist der theil⸗ weise durch die projektirte Erweiterung der Stadt nach dem Gartenfeld nöthig erachtete Umbau eines Theiles der westlichen Fronte der Festung durch die Absteckung der neuen Linie einen Schritt weiter gerückt. Diese Linie verbindet eine der stärksten Positionen der inneren Linie mit zwei bis jetzt nur ein einziges Mal(durch die Oester— reicher den Franzosen) genommenen großartig festen Forts der zweiten Linie in einer für die Defensive böchst wirksamen Weise. Es ist nicht ohne In— teresse, daß die neue Hauptrichtung der Basis der westlichen Defensivsronte nach Jahrhunderten sich wieder der Richtung nähert, in welcher die west— liche Umfassung des alten römischen Castrums, wenn auch welter landwärts, errichtet war. Preußen. Berlin. Die Regierung scheint sich ernstlich mit Aufhebung der Mahl⸗ und Schlachtsteuer zu beschäftigen. An sämmtliche Ober⸗Präsidenten ist vom Ministerium die Frage gerichtet worden:„ob und durch welche Mittel die Deckung des durch Aufhebung der Mahl- und Schlachtsteuer, unter Einführung der Klassen⸗ steuer, entstehenden Ausfalles für den Communal⸗ haushalt sich ermöglichen lassen werde.“ — Die„Prov.⸗Corresp.“ meldet: Behufs der Auseinandersetzung mit Frankfurt hat der König angeordnet, daß das Kronsyndicat unter Berück- sichtigung des Frankfurter Gutachtens die Rechts- frage prüfe. — Die revidirte Rheinschifffahrts⸗Acte hat auch die Freihäfen beibehalten. Der betreffende Art. 8 lautet:„Die gegenwärtigen, dem Rhein- bandel angewiesenen Freihäfen sollen auch in Zukunft fortbestehen. Die Vermehrung derselben bleibt dem Ermessen der einzelnen Ufer⸗Regierungen überlassen. Die in diesen Freihäfen zur Nieder⸗ lage gebrachten Waaren unterliegen, sofern sie nicht später in dem betreffenden Uferstaate oder dem Gebiete des Zoll oder Steuerspstems, welchem derselbe angehört, in den freien Verkehr gesetzt werden, keinerlei Ein- oder Ausgangsabgaben.“ — Nach einer Mittheilung des„Staatsanz.“ beträgt die Zahl derjenigen höheren Lehranstalten im norddeutschen Bunde, denen die Berechtigung zur Ertheilung von Qualificationszeugnissen für den einjährigen Freiwilligendienst im Militär zuerkannt ist, im Ganzen 412, nämlich: 254 Gymnasien, darunter 198 preußische; 79 Real- schulen erster Ordnung(64 preußische); 17 preuß. Progymnasien; 30 Realschulen zweiter Ordnung (13 preußische); 31 böhere Bürgerschulen(29 preußische); 1 preußische Marineschule. Die Reihe der als berechtigt anzuerkennenden Lehr- anstalten ist übrigens mit diesem Verzeichniß noch nicht geschlossen. Bei einer weiteren Anzahl von Anstalten hängt ihre Einreihung in dasselbe noch don dem Abschluß der über ihre Fortentwickelung schwebenden Verhandlungen ab. Privatlehranstalten sind einstweilen in das Verzeichniß noch gar nicht aufgenommen, weil die Verhandlungen bezüglich vieler derartigen Anstalten noch in der Schwebe sich befinden, und deren Resultat erst abgewartet werden soll, bevor eine definitive Entschließung e l 9 erfolgen wird. Denjenigen preußischen Privat⸗ anstalten, welche die Berechtigung zur Ausstellung der fraglichen Zeugnisse bereits von früher her besitzen, wird selbstverständlich jenes Recht dadurch nicht geschmälert. — Es liegt in der Absicht, ein Schiff der norddeutschen Marine in die südamerikanischen Gewässer zu entsenden, um Personen und Eigen⸗ thum der Deutschen, welche in den dortigen Ge⸗ genden leben und durch Revolutionen ꝛc. bedroht sind, zu schützen. Hannover. Die„Ztg. für Norddeutschl.“ schreibt:„Die hannovberschen Landesobligationen werden, wie man zuversichtlich hoffen darf, schon im nächsten Jahre wieder zur regelmäßigen Aus loosung gebracht werden. Wiesbaden. Das„Frankf. Journ.“ läßt sich von hier über die bedenkliche Zunahme der Concursprozesse in unserm Regitrungsbezirke be⸗ richten, die nicht allein Geschäftsleute, sondern vornehmlich die ländliche Bevölkerung, den kleinen Bauer, betreffen. Der fragliche Artikel verkennt nicht, daß die Nachwehen des Jahres 1866 und die daraus entstandene Geschäftsstockung viele Fallimente herbeigeführt, glaubt aber nach sorg fältiger Nachforschung bei einer Reihe von Fällen die ungeahnte Höhe der dem Staate zu leistenden Gerichtskosten als das Vorspiel für den förmlichen Concurs betrachten zu müssen. Nach ihm werden nämlich beispielsweise bei einer Schuldklage von a. 150, b. 750 und c. 1100 fl., wobei Einwand nicht erfolgt und sofortige Exekution und Zwangs versteigerung von Mobilien stattfindet, an Gerichts ⸗ kosten bezahlt: für das Erkenntniß:) 3 Thlr. 25 Sgr., b) 11 Thlr. 25 Sgr., c) 14 Thlr. 25 Sgr.; für Executiv-Verfügung: a) 1 Thlr. 6 Sgr., b) 3 Thlr., c) 3 Thlr. 24 Sgr.; für Vollzug: 2) 1 Thlr. 6 Sgr., b) 3 Thlr., c) 3 Thlr. 24 Sgr.; für Versteigerungs⸗Ver⸗ fügung: a) 1 Thlr. 6 Sgr., b) 3 Thlr., c) 3 Thlr 24 Sgr.; für die zweite Verfügung: a) 7 Thlr., b) 19 Thlr., c) 24 Thlr. 15 Sgr., so daß in Summa für a) 13 Thlr. 13 Sgr., für b) 39 Thlr. 25 Sgr. und für c) 50 Thlr. 22 Sgr. sich ergeben. Darunter sind etwaige Anwaltskosten nicht mit einbegriffen. Auch steigen diese Sportel⸗ ansätze noch beträchtlich höher, wenn statt Mobilien Immobilien zwangsweise versteigert werden. Coburg. Bei dem in Gotha stattgehabten Hauptscheibenschießen ist zum ersten Mal das Bundes ⸗ gesetz, betreffend das Verbot öffentlicher Spiel⸗ banken, zur Anwendung gekommen. Nach der „Gothaer Ztg.“ hatten zu den Besuchern des Schießplatzes namentlich die Nachbarstädte, Erfurt, Langensalza, Mühlhausen, ja sogar Leipzig ein ansehnliches Contingent gestellt, in der Meinung, daß gleich wie in den vergangenen Jahren Pharo⸗ und Moulettespiel stattfinde. Das neue Gesctz aber bereitete auch ihnen eine Enttäuschung. Oesterreich. Wie man der„A. Z.“ von Prag berichtet, hat der Kurfürst von Hessen(er wohnt zur Zeit in Horschowitz) eine Denkschrift ausarbeiten lassen, die gegen seine Depossedirung Verwahrung einlegt und seine Beziehungen zu Preußen staats rechtlich beleuchtet. Die Denkschrift ist sehr umfassend; sie entwickelt die Grundsätze, welche für die Regierung des Kurfürsten und für diesen selbst von dem Augenblicke an, in welchem die schleswig⸗holsteinische Frage von Neuem anhub, eine brennende zu werden, bis zur formellen Besitznahme Kurhessens durch Preußen die maß gebenden gewesen sind; alles Das, um daran nachzuweisen, daß nicht bloß dem Kurfürsten, sondern auch dem Hessenlande„rechtswidrige Ge⸗ walt“ angethan worden sei, deren Sühne noch erwartet werden müsse eben von Seiten Dessen, der die Gewalt geübt habe. — Der Räuberhauptmann Juhaß ist in Ungarn bereite eine ebenso populäre Persönlichkeit geworden, wie vor ihm Roßza Sandor. Der „edle Räuber“ und seine windschnellen Rosse werden in Volksliedern besungen, und er kann steis auf die Sympathie der untersten Schichten rechnen, denn unter die Weiber theilt er seidene Tücher und unter die Männer Ducaten aus. Zum Danke dafür wird er stets rechtzeitig gewarnt, W* . N N 1 NN. wenn die Verfolger nahen. Sein„Grundsatz“ besteht darin, nur Gutsbesitzer, Pfarrer und Juden auszuplündern, drei beim magparischen Proletariat nicht beliebte Menschenklassen. Die Habenichtse rufen dem„echt nationalen“ Räuber⸗ hauptmann den Gruß zu: Gesegnet sei Dein Kommen, gesegnet Dein Gehen! 1 Frankreich. Paris. Der Herausgeber der„Lanterne“ ist doch der boshafteste Schalk, den die Sonne bescheint. Seine letzte Nummer leitete er mit einer Vorrede ein, worin er sagt, daß, weil man ihn für einen revolutionären Kopf zu halten für gut finde, er die Redaktion seines Blattes einem Andern abtreten wolle, der vor derartigen Beschuldigungen gewiß sicher sei. Und nun folgt, die ganze Nummer von A. bis Z. ausfüllend, die raffinirteste, malitiöseste Auswahl von Citaten aus den Schriften und Reden des ehemaligen Prinz⸗Prätendenten, jetzigen Kaisers Napoleon III. — Der„Constitutionnel“ führt aus, daß die am 7. ds. an die preußischen Blätter gerichtete Aufforderung, keine unerfüllbaren Hoffnungen zu ermuthigen, nur von dem Wunsche eingegeben war, die letzten Manisestationen eines kricgerischen Geistes schwinden zu sehen. — Die von dem Pester Criminalgericht gegen den Fürsten Alexander Karageorgiewitsch gesührte Untersuchung soll sehr gravirende Inzichten gegen denselben ergeben haben. Wie aus Pest berichtet wird, hat das ungarische Justizministerium bereits die Sequestration der in Ungarn gelegenen Güter des Fürsten verfügt. — Napoleon III. ist der Gevatter eines siebenbürgischen Landmannes geworden. Michael Pilz, dem am Napoleonstage(15. August) ein Knäblein geboren wurde, richtete an den Kaiser der Franzosen die Bitte, daß das Kind in der Taufe seinen Namen erhalte. Der Bittsteller fügte hinzu, daß in seinem Hause ein unerschütter⸗ licher Glaube an die heilige Mission der Napo⸗— leoniden herrsche. Napoleon nahm diese Huldigung aus dem fernen Sachsenlande freundlich auf und beauftragte den französischen Consul in Pest, ihn bei der Taufe zu vertreten. — Wie man versichert, hat Lord Stanley in seinem letzten Gespräch mit dem Marquis de Moustier diesem erklärt, er könne keinesfalls dafür stehen, daß England in einem Kriege zwischen Frankreich und Preußen unbedingte Neutralität beobachten würde. Die Erklärung soll nicht eines gewissen Eindrucks auf die hiesige Regierung ver⸗ fehlt haben. — Der Abend„Moniteur“ nimmt an der Spitze seines Wochenartikels von den preußischen Abrüstungsmaßregeln kurz mit folgenden Worten Act:„Der König von Preußen hat verfügt, daß die Soldaten der Reserve sofort nach den in diesem Augenblicke stattfindenden Manövern in ihre Heimath entlassen werden und daß die nächsten Rekruten statt im Oktober d. J. erst im Januar 1869 einberufen werden sollen.“ Großbritannien. London. Der Pariser Correspondent der„Times“ versichert, so unglaub⸗ lich es klinge, so sei doch die Behauptung fran⸗ zösischer Provinzialblätter, daß die Umgebungen der Gränzfestungen erbarmungslos rasirt würden, nicht zu bezweifeln. Die Eigenthümer der Gärten im Faubourg Marly in Valenciennes seien von den Militärbehörden angewiesen worden, alles, was Kiosk, Pavillon oder Sommerlaube heiße, niederzureißen und selbst die Hecken dem Erdboden gleich zu machen. — Der Bericht des Parlaments⸗Spezialcomites, das zur Berathung der Bestimmungen über Aus- lieferung von Verbrechern niedergesetzt war, ist veröffenlicht worden. Der Bericht empfiehlt eine größere Erleichterung für die gegenseitige Aus- lieferung entflohener Verbrecher und vollständige Verberecherlisten, wie in den Verträgen mit Frank⸗ reich, Amerika und Dänemark stipulirt worden. Politische Verbrecher, ausgenommen Meuchelmörder, sollen nicht ausgeliefert werden. — Seit mehreren Tagen leidet das Publikum nunmehr unter dem Strike der Droschkenkutscher, welcher allem Anscheine nach längere Zeit dauern wird, da die Eisenbahngesellschaften bisher wenig Unbequemlichkeiten gespürt haben, und die Kutscher andererseits, von den zum Theil sehr wohlhaben⸗ den, Droschkeneigenthümern unterstützt, wiederholt Beschlüsse gefaßt haben,„auszuhalten“. — Die„Times“ bringt einen Hülferuf für Redriverland an der Hudsonsbay. Es soll daselbst Hungersnoth herrschen und sollen Heuschrecken⸗ schwärme große Verwüstungen angerichtet haben. — Die Kabellegung zwischen England und Dänemark ist nunmehr vollendet. — D. Meinertzhagen, der Schaͤtzmeister, und der Hofprediger Dr. Wallbaum, Ehrensekretär des hiesigen deutschen Hospitals, wenden sich in einem Aufruf an die Deutschen in England und der Heimath, in welchem sie um Betheiligung an einem im Mai 1869 zu haltenden großen Bazar bitten, um durch die Erträgnisse desselben die noch auf dem(17,000 L. kostenden) Neubaue ruhende Schuldlast von 2000 L. zu tilgen und einen neuen Krankensaal mit 25 Betten eröffnen zu können. Amerika. New⸗Nork. Die Indianer in Kansas, zu deren Austreibung der Präsident Johnsohn neulich Befehl gegeben hat, hatten eine Anzahl weißer Ansiedler getödtet, ihre Frauen und Kinder mißhandelt oder als Beute weg— geschleppt. Mehr denn 700 Personen haben alle ihre Vorräthe, Kleidung, Bettzeug, kurz ihr ganzes Besitzthum verloren. Allerdings waren die An⸗ siedler, wie amerikanische Blätter zugeben, zum Theil an diesen Angriffen schuld, da sie mit Gewalt gewisse Grundstücke an sich reißen wollten, welche den Indianern gehörten. — Ein Kabeltelegramm der„Times“ meldet: In Kansas hat zwischen den Truppen und In- dianern ein Treffen stattgefunden, in welchem 4 Soldaten getödtet und 17 verwundet wurden. Die Indianer wurden geschlagen. Ihre Verluste sind noch unbekannt. — Dem amerikanischen Correspondenten der Londoner„Daily News“ zufolge ist wieder stark von einem Protectorat der Union über Mexico die Rede. Große Anarchie herrsche dort und Juarez sehe sich außer Stande, die Ordnung herzustellen. Mit dem Tode Maximilian's sei der Zustand der Rebellion in manchen Distrikten chronisch und eine Insurrection folge auf die andere. Unter solchen Verhältnissen sei Juarez nicht abgeneigt, gegen amerikanisches Protectorat und ein Anlehen seiner Zeit in eine Gränzregulirung der Union im Süden einzuwilligen. — Aus Mexiko wird gemeldet, daß Prästdent Juarez die Zeitungsnachrichten, wonach er Nord⸗ Amerika mexikanische Gebietstheile zum Kaufe offerirt hätte, dementirt habe.— Präsident Johnson soll gesonnen sein, nach Ablauf seiner Amtsdauer im März k. J. sich nach Europa einzuschiffen und dort Ruhe und Erholung zu suchen. * Friedrichsdorf. Bekanntlich hat das Institut Garnier dahier vor Kurzem die Berechtigung erlangt, für den einjährigen Militärdienst giltige Abgangszeugnisse zu ertheilen. Bei dem am 2. und 3. September ducch einen preußischen Commissär abgehaltenen ersten Abiturienten⸗ Examen ethielten sämmtliche Abiturienten, an der Zahl 10, das Zeugniß der Reife. Frankfurt. Der hiesigen Polizei ist es gelungen, den kürzlich dem Schutzmann Müller beim Vorführen durchgegangenen Postbediensteten Willmann bei Mülbeim am Main wieder einzufangen. Der des Diebstahls bei dem von Arand'schen Brande, sowie des Diebstahls von 3000 Thlr. auf der Post Bezüchtigte hatte sich allem An⸗ schein nach hier verborgen gehalun, um seine Beute mit nach Amerika zu nehmen. Denn bis auf 200 fl. fand sich das ganze gestohlene Geld bei ihm vor. Seiner Ver⸗ haftung setzte Willmann den ernstesten Widerstaud ent⸗ gegen, durchschwamm sogar, um seinen Verfolgern zu ent⸗ geben, die Kinzig, bis es gelang ihn zu überwältigen. Gestern Mittag wurde er gefesselt hier eingeliefert. Frankfurt. Die von verschiedenen Frankfurter und auswärligen Blättern gebrachte Mittheilung über die Klage der hiesigen Schuhmacher, daß sie mit den Schuh⸗ fabriken resp. Schuhhändlern nicht mehr concurriren konnten, wird nun in hiesizen Blättern als sehr übertrieben bezeichnet und dazu bemerkt: Es gibt hier Schuhmacher, die das ganze Jahr mit Arbeit überhäuft sind, allerdings nur deshalb, weil sie reelle und dauerhafte Arbeit liefern. Wer seinen Vortheil im Auge hat, wird trotz der höheren Preise die hlesigen Schuhmecher beibehalten, denn die Waare der Schuhhändler hat sich, wenn auch etwas billiger, nach unserer Erfahrung durchaus nicht als dauerhaft bewährt, 1 1 fle 103 hum ö Muclenbun⸗ 40 u.. w. ohne Nocte ge Magchöel 22,620 Perso patliepitten 9 Personen, un mit 1,40) un und Lactenste wurden 33/0, und Oesterteic hörigen sonsti sonen vorhand 220 Euglönde net R. Nich 300 Norkame Darmsta der in neuere berichten. Vo Manövern au mit gespaltene gebracht. Dit dat ihm der S Woriwechsel Darmst sammlung e Mügliedern G1 296 Mun 10 Uhr, so Anlrag der die denselber lich meifidie doten die G. bemerkt, da seigerung d Gleichze⸗ den Grunoßft Didwurz, 4 seigeit. Friedbt 5 Hiosra 2498 dort tags 11 U Bürgers 3 dessen nagt die An. Verlufe en der tr stark Nexito ert und Ordnung sti der distrikten auf die Juare ptettorat zulirung präfdent Nord 1 Kauft Jobhason s baler den und — Justiut ult mil fl. fand un Bet aud enl⸗ 1 zu en Algen. Aurtet und get bie „ Schah leren, end 546 net nut rn. Bel nn Preite uttt def N nach 1 ger übt, und es gilt bier das Sprüchwort:„Darnach Geld, darnach Waare.“ Billige Schuhe sind deshalb auch für den Käufer tbeuer, weil sie in kurzer Zeit wieder zerreißen, und wenn man dabei noch das Unglück hat, bei einem der hiesigen Schuhhändler Schuhe zu kaufen, deren äußere Sohle dünnes Leder und darunter Pappdeckel sich befindet, so kann man dreist behaupten, daß es viel vortheilhafter bleibt, sich eine Fußbekleidung bei elnem reellen, tüchtigen Schuhmacher anfertigen zu lassen. Unsere hiesigen Schuh macher haben es daher in der Hand der Concurrenz die Spitze zu bieten, wenn sie sämmtlich ihren Kunden gute Arbeit liefern Dies ist das beste Miitel, sich die Kund— schast zu erhalten und neue zu exwerben. Darmstadt. Nach einer Millheilung der D. Ztg. ergab die Volkozählung vom 3. Dezember 1867 für das Großberzogihum eine ortsanwesende Bevölkerung von 823,133 Einwohnern und zwar 404,572 Personen männ- lichen und 418,566 Personen weiblichen Geschlechts. Na der Staatsangehörigkeit theilt sich die Gesammtzahl in 787,509 Inländer und 35,629 Ausländer. Die letzlete Zahl ist im Vergleich zu anderen Ländern eine relativ sehs hohe; von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Fremden, welche im Großherzogihum ihren Aufenthalt nehmen. Betlachtet man die Ausländer nach der Staatsangehbörig— keit, so finden sich aus Preußen 21,198(worunter Reg. Bez. Cassel und Wiesbaden mit 14,070, Ryeinprovinz 4,205, Stadt Frankfurt 713, Westphalen 379, Provinz Sachsen 367 u. s. w.), aus Sachsen(Königreich) 455, Sochsen-Weimar 189, Waldeck 125, Sachsen-Coburg-⸗Gotha 91, Oldenburg und Meiningen je 89, Hamburg 64, Mecklenburg-Schwerin und Braunscheig je 51, Bremen 46 u. s. w. Die Staaten des Norddeutschen Bundes (ohne Nordhessen), welche ohne Ausnahme am Zählungs— iage Angebörige im Großherzogihum hatten, waren mit 22,623 Personen vertreten. Die süddeutschen Staaten pattieipirten an der Volkszahl des Landes mit 10,593 Personen, und zwar Bayern mit 6,951, Württemberg mit 1,469 und Baden mit 2.173 Perfonen. Oesterreicher und Lichtensteiner wurden 751 ermittelt. Im Ganzen wurden 33,978 Ausländer aus den deutschen Staaten und Oesterreich im Großherzogthum gezählt. An Ange⸗ börigen sonstiger europäischer Staaten waren 1296 Per⸗ sonen vorhanden, worunter 397 Franzosen, 348 Schweizer, 220 Engländer, 79 Niederländer, 76 Belgier, 42 Italie— net ꝛc. Nichteutopäer fanden sich 349, unter welchen 300 Nordamerikaner. 5 Darmstadt. Wir haben nun auch von hier eine der in neuerer Zeit so sehr beliebten Säbelaffairen zu berichten. Vor einigen Tagen wurde nämlich ein zu den Manövern ausmaischirter Soldat des 1. Insant.-Regts. mit gespaltenem Schädel in das hiesige Militärhospital gebracht. Die, wie man hört, lebensgefährliche Verwundung hat ihm der Säbel eines Kameraden nach vorausgegangenem Woriwechsel im Wirihshause beigebracht.— Darmstadt. Die bier tagende XV. Wanderver⸗ sammlung deutscher Vienenwirthe ist von beiläufig 390 Mitgliedern besucht und sind 28 Vereine durch Deputicte vertreten. Unter den Gegenständen der Tagesordnung ist der Antrag auf Eclaß eines Gesetzes zum Schutze der Blenenzucht von allgemeinerem Interesse. Eine Aus- stellung und Verloosung von Gegenständen der Bienen— wirthschaft findet in dem Bessunger Orangeriehaus stalt. Mainz. Der„M. Anz.“ berichtigt, daß die Gaunerin, welche sich unlängst im Gefängniß zu Mainz erhängt habe, weder Charlotte Müller heiße, noch aus Marburg sei. Sie sei zwar unter diesen Namen gereist, allein sie heiße Anna Marla Jesberg aus Münchhausen und war, wie sich nachträglich hecausgestellt, eine ganz routinirte Diebin. Bingen. In dem in unserer Nachbarschaft ße— legenen Kempten ist die Polizei beim Diebstahl ertappt worden. Der dortige Polizeidiener, dessen Wohnung neben einer Fabrik von Flaschenüberzügen sich befindet, hat sich von dem Stroh seines Nachbars zu eigen pemacht, wobei er von demselben auf frischer That ergriffen worden ist. Der Besitzer der Fabrik ist um so aufgebrachter, da er schon seit längerer Zeit will bemerkt haben, daß sowobhl von dem zubereiteten als ausgeschüttelten Stroh fortwährend weggekommen war.— Da wäre demnach der Bock zum Gäriner gemacht gewesen. Bingen. Vor einigen Tagen wurde im Hotel Bellevue hier ein frecher Diebstahl verübt. In dem Diebe vermuthet man einen Fremden, welcher sich unter der Namen„Baron Katz von Wimpfen“ in's Fremdenbuch eingetragen und bei der Entdeckung sich bereits wieder aus dem Staube gemacht hatte. Der Diebstahl geschah mittelst Einbruchs in die Zimmer abwesender Fremden und Auf— sprengung deren Koffer. Nebst baaren einigen hundert Gulden werden noch mehrere Sachen von Werth vermißt. Aus Rheinhessen. In Hahnheim wurde bei der am letztverflossenen Sonntag abgehaltenen Kirchweihe die Freude, welche ein solches Fest stets mit sich bringt, bei vielen Familien in Trauer verwandelt. Um den Raum des Tanzsaales einigermaßen zu vergrößern, ließ ein Wirth an den ersten Stock seines Hauses eine Estrade anbringen, damit die Nichttanzenden Gelegenheit fänden, sich in der Nähe des Tanzlokals aufzuhalten. Von Balken und Brettern hergerichtet, war das Gerüst jedenfalls zu schwach, denn plötzlich stürzte dasselbe zusammen und 40 50 Menschen, Tische, Gläser ꝛc. humpelten stockwerkhoch herunter und auf einen Haufen zusammen. Daß es dabei ohne eine größere Anzahl Arm- und Beinbrüche und sonstige schwere Verletzungen nicht abging, läßt sich denken. Aus Wien wird der Spener'schen Ztg.“ berichtet: „Dem Husaren⸗Oberlieutenant Grafen Karolyi widerfuhr vor einigen Tagen folgendes Malheur: Er ritt in Gesell⸗ schaft eines Herrn und einer Dame, von der Aspernbrücke kommend, in eine Geh-Allee der Ringstraße hinein. Ein Fußgänger gerieth hlerdurch in Gefahr, niedergeritten zu werden. Er hielt dem Grafen sein Unrecht, in der Geh⸗ Allee zu reiten, vor, worauf der Graf Miene machte, seinen Säbel zu ziehen. Det Bedrohte kam diesem An⸗ griff zuvor und riß den Grafen vom Pferde herunter, so daß dieser einige Contusionen etlitt und das Pferd, seines Reiters ledig, davonlief. Hierauf machte sich der Civllist davon; der Graf aber mußte in einem Wagen in selne Wohnung gebracht werden. Der Aufforderung, welche die Begleiter des Grafen an das zahlteich versammelte Pu⸗ blikum richteten das Roß einzufangen, folgte Niemand.“ „ Die deutsche Nordfahrt. Capitän Lübers, Commandeur des norddeutschen Grönlandsahrers„Han— nover“, am 20. August auf der Weser angekommen, berichtet: Sonntag, den 28. Juni, Abends, bei aufklätender Luft, sahen auf 750 20, N. und 12 W. ein Fahrzeug, welches auf einer Eisbucht auf uns zuhielt. Als es langseits war, hörten wir, daß es die auf einer Enlbeckungsfahrt nach dem Norden begrissene norddeutsche Yacht„Grönland“ von Bremen war(Grönland ist der eigentliche Name des Schiffes; dem Wunsche des Dr. Petermann, es Germania zu nennen, konnte, weil es zu spät geäußert wurde, nicht mehr willfahrt werben) und Capitän Kolbewey kam im Boote zu uns. Wir beschlossen, die Nacht über einander nah zu bleiben und er ging an Bord zurück, um Briefe zu schreiben. Morgens konnten wir zuerst wegen dichten Nebels nichts mehr von der„Grönland“ gewahr werden, aber nachdem wir mehrfach durch Kanonenschüsse signalisirt batten, kamen wir einander wieder in Sicht. Leider war inzwischen eine so frische Briese mit starkem Seegange aufgekommen, daß es unmöglich war, ein Boot auszusetzen, und wir mußten, ohne die Briefe erhalten zu können, Abschied nehmen.— Auf der„Grönland“ war Alles im besten Wohlsein. Koldewey wollte, nachdem sein erster Versuch, die grönländische Küste auf 750 N. zu erreichen, mißlungen war, bis auf 800 N. und auf dieser Breite noch einmal nach Westen vordringen, um so mehr, da Commandeur Lübers ihm mittheilte, daß er im Norb⸗ westen von Spitzbergen die See in diesem Jahre fast ganz eisfrei gefunden hatte. Im Uebrigen glaubt der Letztere, daß die Lage des Eises an der Ostküste von Grönland zur Zeit eine höchst ungünstige sei und Koldewey deshalb schwerlich seinen Zweck erreichen werde. Im Frühjahre babe sich zwar durch die vorherrschenden starken weftlichen Winde das Eis an der Küste gelöst und weit nach Osten vorgeschoben; in der letzteren Zeit dagegen sei es durch den fortwährenden Ostwind so eng und sest und massen⸗ haft auf die Küste gedrängt, daß es Koldewey schwerlich gelingen werde, durchzukommen. e Vot Kurzem verschwand in Hamburg ein preußischer Postsecretär unter Unterschlagunz von einer Anzahl Geld⸗ briefen, welche einen declariten Werth von 20,000 Thalern hatten. Jetzt hat sich herausgestellt, daß der wirkliche In⸗ halt derselben den dreifachen Werth der Declaration er⸗ reicht und der Flüchtige nicht 20,000 Thlr., sondern nahe an 60,000 Thlr. als gute Beute erklärt hat. Es herrscht nämlich, wie anderwärts, in Hamburg der Gedrauch dei vielen Firmen, der Porto-Ersparniß wegen den Inhalt der Briese viel geringer anzugeben, als er wirklich ist. Auf diese Weise sind Tausende verloren gegangen, da natürlich nur die wirklich declarirte Summe von der Post er⸗ setzt wird. Güter⸗Versteigerung. 2196 Mitwoch den 16. September d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Ratbbause auf freiwilligen Antrag der Johannes Supp' schen Erben dahier die denselben zustehenden Güterftücke nochmals öffent⸗ lich meistbietend verfseigert und det annehmbaren Ge⸗ boten die Genehmigung alsbald ertheilt werden und wird bemerkt, daß unter keinen Umständen eine weitere Ver- fleigerung dieser Grundstücke mehr sitattfindet. Gleichzeitig werden in demselben Termin die auf den Grunoftücken befindlichen Herbstgewächse, Kartoffeln, Dickwurz, Kraut und Rüben ebenfalls meifibietend ver⸗ steigert. ieee den 9. Seplember 1868. Großherzegliches Ortsgericht Friedberg Zouc ar. Hofraithe⸗ und Güter⸗Versteigerung. 2198 Dornerstag den 17. September d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag des hlesigen Bürgers Jobannes Pauli im Rathbhause dahter dessen nach deschriebenen Immodillen, Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Alfir. f g 1. 224. 15.8. Hofraithe in der Stadt, 1. 91 60. Grabgarten an der Fauerbacherstraße, 5. 131. 95. desgleichen am Mainzerthor oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 10. September 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg gouc ar. Hofraithe- und Gütei-Versteigerung. 2197 Freuag den 18. September d. J6., Vormittags 9 Uhr, sollen in biesigem Ratbhause die Hoftaithe und Güterdücke der Frau Adam Kehr Wittwe dahler unter sebr vorthellbaften Bedingungen nochmals öffentlich melfibtesend versteigert und bei annehmbaren Geboten die Genehmigung ertheilt werden. Friedberg am 10. September 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Fou c ai. Ein Garten, 2193 mitten im Burgfeld gelegen, ist aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere zu erfragen del 0 Glaser Weckerling. Bekanntmachung. 2201 Mittwoch den 16. d. Mis., Vormittags 11 Uhr, werden folgende durch den Abbruch der s. g. Oberamt mannswohnung abfällig gewordene Gegenftände, na- mentlich: 1 Hofthor mit steinerner Umfassung, 2 Stubenthüren, 1 Kellerthüre, 2 Stück Lamperien, 1 Parthie Sandpplatten, circa 1000 Stück Ziegel u. dgl. mehr, an Ort und Stelle meisftbietend versteigert. Nauheim am 10. Septemder 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Nauheim J. E. d. 5 Der Beigeordnete ue r. vdt. Schutt. Aepfel. Verstei Aepfel⸗Versteigerung. 2206 Montag den 14. September, Nachmittags präͤeis 1 Ubr, soll eine große Parthie herrschaftlicher Aepfel an den Bäumen versteigert werden. Anfang am Hand⸗ schubacker, nächst Kolnhausen. Bei genügender Bürg⸗ schaftslelftung wird Zahlungefrist bis Martini J. J. gestattet. Lich 10. September 1868. Fürstliche Rentei Kreutzer. Agenten⸗Gesuch. 2193 Zum Absatz eines leicht und überall verkaͤuflichen Artikels, wozu weder Raum noch kausmännische Kennt nisse nöthig find, werden Agenten gegen eine angemessene Provision gesucht.— Reflectanten belieben ihre Adresse unter den Buchstaben B. B. No. 20. an die Exped. d. Bl. franco einzusenden. Cin Schwein 2190 ist am verflossenen Markttage in Friedberg ent— laufen. Es wird um Rückgabe desselben gebeten entweder im Gafthaus zum dentschen Haus in Friedberg oder an Val. Luster's Wittwe in Kirtorf Zur gefällige Veachtung. 2035 Bestelungen auf junge Obstbäume, Baumanlagen aller Art und alle vorkommenden Arbeiten an Obst— bäumen werden beffens besorat durch Friedrich Rausch, Baumgärtner, Kirchgasse Nr. 437. Wechsel auf Uew-Vorz zum hiesigen Tagescourse 1777 stets zu haben bei Mayer Mayer in Frankfurt a. M. Glacé- Handschuhe 1194 sowie Handschube n! d Eeosge ꝛc. ꝛc. bei Friedrich neben der Post. Emser Pastillen 22 seit einer Reibe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Magensch wäche find stets vor⸗ rätbig in Friedberg bei rn. Hofapotbeler C. Wahl, in Nauheim dei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in etikettirten Schachteln versand:. Königliche Jrannenverwaltung zu Bad Ems. Corsetten und Crinolins 1920 zu den billigsten Preisen bet Geschwister Schloß. Rechnungen mit Geschäfts Firma per Buch 32 kr., in Quantitäten billiger, liefern großeren Bindernagel& Schimpf. e 3 2182 Sonntag den 13. und Montag den freundlichst einladet Fauerbach b. Fr. Kirchweihfest zu Fauerbach b. Fr. 14. d. M. Harmonie- und Tanzmusik, J. Neisel. wozu Kirchweihfest zu Fauerbach b. Fr. 2183 Sonntag den 13. und Montag den 14. ist bei mir gut besetzte Tanzmusik anzutreffen, Fauerbach b. Fr. . M., als an den Tagen des Kirchweihfestes, 15 ich N einlade. C. Holler. Jreiwillige Curnerfeuerwehr. 2205 Morgen, Sonn⸗ tag den 13. Sept., früh 6 Uhr, haben sich, saͤmmtliche Mann- schaften mit Geräthen und voller Aus⸗ zur Uebung pünkt⸗ In Auftrag: Georg Falck, Obmann. Kirchweihfest zu Dorheim. 2204 Sontag den 13. und Montag d. 14. d. M. ist in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik anzutreffen, wozu ich höflchst einlade. Bei dieser Gelegenheit wird auf meiner Kegelbahn ein Hammel ausgekegelt, wozu ich alle Freunde dieses Vergnügens höflichst einlade. 5 Konrad Bingel, zur Sonne. rüsfsung am Ratbhaus lich esnzufinden. Friedberg. Kirchweihfest zu 2203 Sonntag den 13. und Montag den Tanzmusik statt, wozu ich mit dem Bemerk Getränke besteus gesorgt sein wird. Bei dieser Gelegenheit wird auf meiner Freunde dieses Vergnügens hiermit höflichst ei Nieder ⸗ Mörlen. Nieder-Mörlen. 14. d. M. findet in meinem Saale gut besetzte en höflichst einlade, daß für gute Speisen und Kegelbahn ein Hammel ausgekegelt, wozu ich nlade. Mö bs, Rosenwirth. Jüdische Feiertage. 2195 Künftigen Donnerstag und Freita Mayer J. Hirsch. 9. M. L. Goldmann. Schönes Wa 2209 zur bevorstehenden Aussaat bei lͤecker Korn J. L. Rappolt. Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt: 5 110 Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Lebens versicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge. Für eine lebenslängliche Versicherung beinäge bei einem Alter von 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 1 fl 34 f. rr l I kr. 3) Leibrenten⸗Versicherungen. 2 fl. 21 kr. von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungs⸗ 50 Jahren: 4 fl. 18 kr. 40 Jahren: 2 fl. 48 fr. 45 Jahren: 3 fl. 26 kr. Jahren: 4) Depositengelder dis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3 stückweise zurückbezahlt werden. ½%/% verzinst und auf Verlangen ganz oder Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgetllichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstolt beliebe man sich an deren Herrn Bevollmächtigte zu wenden.“) Dar m sta dt. Die Direction. * Ju Friedberg an Herrn E. C. Weiß, Buchbinder. In Butzbach an Herrn J. J. Seippel, Kaufmann. 1656 Hofapotheke u Mohren. 2207 zür sommende Saison erlaube mit mein feiust assortiries Lager von Orientalischen& Ehinesischen Theesorten zu empfehlen. Zugleich offerire die dazu gehörigen Gewürze, als feinsten Java⸗Zeylon⸗Zimmt, Vanille ꝛc. Nur beste Qualitäten hade auf Lager, welche ich jedoch billigst berechnen werde. Wilh. Sturmfels. Ein braves Mädchen, 2181 aus der Umgegend, kann das 0 et⸗ lernen bei Geschwister Berg, Friedberg. 2185 Ein noch in gutem Zustande befindlicher. Wogen, sowie dersthiedeue Adergerälhscgallen, find billig abzu geben.„ Schmidt's Erben. 2186 Bei meinem bevorstehenden Wegzuge von Fried- derg nach Wiesbaden drängt es mich den Bewohnern hiesiger Stadt und deren Umgegend ein herzliches Lebe⸗ wohl zuzurufen. Die Stunde des Abschledes aus mir liebgewordenen Verhältnissen wlid eine schwere für mich sein, und füge ich dem Kummer um meinen mir zu früh entrissenen Maun auch noch den dei, von einem Orte scheiden zu müssen, an welchen mich der Bande der Verwandischaft, der Freundschaft und Anhänglichkeit so viele fesseln. Doch indem ich Friedberg verlasse, wirkt in dem Schmerze der Tre nung das Gefühl erbebend auf mich, daß die Erinnerung an meinen perewigten Mann und an mich bei den Bewohnern der bitsigen Stadt und ihrer Umgegend noch lange den Launen des alltäglichen Lebens entrückt sein werde, wie es denn auch mir stels ein Bedürfniß sein wird, das Andenken an Friednerg in — mie und meinen Kindern leber dig zu erhalten. Friedberg am 12. September 1868. Bertha Wahl, geb. Kugelmann. Weiße leinene Taschentüc her, 210 Manschetten mit Kragen, Herren⸗ kragen, sowie Vorhemden und Hosen⸗ träger bei K. Friedrich neren der Po. Kirchweihfest. 2188 Sonntag den 13. und Montag den 14. Sept. findet bei Unterzeichnetem gut besetzte Tanzmusil ftatt, wozu derselbe hoͤflichst einladet. Dorh eim den 10. September 1868. Chr. Hofmann. Nachkirchweihe zu Wisselsheim. 2189 Sonntag den 13. September findet bei mir gut besetzte Tanzmusik statt und wird gleichzeitig ein guter Hammel ausgekegelt. Es ladet höflichst ein Ehr. Seng. Konrad Meyer l. von Schotten 2187 bezieht den nächsten Reichelsheim er Markt mit einer großen und schönen Auswahl in Tuch. An Fräulein G.. und M. NR in d 2184 Für die freundliche Aufnahme bei Uher d Dort. sein unsern verbindlichsten Dank. Gleichzeitig ersu chen wir dieselben uns Sonntag den 13. d. M. zu besuchen. J. und A. B aas Es wird eine Schenkamme 2208 gegen guten Lohn gesucht. Zu erfragen bet Hebamme Briel. Zu vermiethen. 2108 2 Zimmer Parterre, mit oder ohne Möbel. W. Bendheim 1Verloren! 2149 Mittwoch den 2. September wurde auf dem Weg von Beienheim nach Friedberg ein graues mit lila Band besetztes Jäckchen verloren. Der redliche Finder wird gebeten dasselde dei der Exped. d. Bl. gef. abzugeben. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist zu haben: Eine sonderbare Nachfeier des Protestantenfestes in Worms. Ein 1 Adolf. an alle rechtschaffene Protestanten Hessens. Preis: 6 kr. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 13. September 1868. Evangelische Gemtindt. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidal Walz. Nachmittags Herr Candidat 80 u b. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Büttel. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpi (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 37 und eine Beilage.) 1893 9 1 versammla meinde 11 u v ke ablung besüt ä ip Jube dlestt Verloo geordert, dl Urlunden un längstens zu Einnehmere! dlesem Zeilp nicht mehr f Alteuft Hof: 2067 Non 11 Uhr, soll nag des hief selben in hie zeuerbaute sowie dau werden. E Theil des! und daß f gewünscht Fried! — Vet! 2099 Bei Verloosung folgende N 1 Narkt 0. — und tm Dort · ers chen besuchen. A Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. n 108. —— ietaltladung. 1878 Das auf den Namen des Heinrich Christtan Weller von Friedberg im Flurbuch eingetragene, in der Gemarkung Friedberg gelegene Grundstück: Flur 13. Nr. 272. 211 Klafler Acker, Großgalgenfeld, am Dachspfad, ist in dem Concurse desselben veräußert worden. Da aber der Eigentbum urkundlich nicht dargethan werden kann, so fordert man Alle, welche Ansprüche irgend einer Art an dieses Grundstück bilden zu können vermeinen, diermit auf, solche so gewiß binnen Frist von 6 Wochen dabier geltend zu machen, als sonst der Veräußerungs⸗ vertrag beftätigt und der Eintrag in das Mutattons⸗ verzeichniß auf den neuen Erwerber verfügt werden wird. Friedberg am 24. Juli 1868. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Obligations-Verloosung. 1893 In der beute dahler stattgehabten Gemeinderaths⸗ versammlung wurden die Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Altenstadt aus den Anlehen vom Jahre 1835: Nr. 69 und 84 jede über 200 fi. durch das Loos auf den 31. Dezember l. J. zur Rück⸗ zahlung bestimmt. Die Inhaber dieser Nummern werden hiermit von dieser Verloosung in Kenntniß gesetzt und zugleich auf⸗ gefordert, diese Beträge gegen Rückgabe der Schuld- urkunden und der noch nicht fälligen Zinscoupons bis längstens zum 31. Dezember l. J. bei der Gemeinde ⸗ Einnehmerei dahier in Empfang zu nehmen, da von diesem Zeitpunkte an eine weitere Verzinsung derselben nicht mehr stattfindet. Altenstadt den 10. August 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt Kreuder. Hofraithe⸗ Versteigerung. 2067 Montag den 21. September d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen An⸗ trag des hiesigen Bürgers Eltas Ehrmann die dem⸗ selben in hiefiger Stadt in der Bahnhofstraße zustehende neuerbaute Hoftaithe mit Fabrik- und Nebengebäuden sowie Hausgarten öffentlich meifibtetend versteigert werden. Gleichzeitig wird bemerkt, daß ein großer Theil des Kaufschillings verzinslich flehen bleiben kann und daß Herr Hofgerichts⸗Advokat Jöckel dahier jede gewünscht werdende Auskunft ertheilen wird. Friedberg den 28. Auguft 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Verloosung von Partial- Obligationen. 2099 Bet der am 24. Auguft l. J. stattgefundenen Berloosung der Bleichenbacher Partial-Obltgattonen fir d folgende Nummern zur Abtragung gezogen worden. I. Am 1. Januar 1869 rückzahlbar: Lit. A. Nummer 27 u. 17 à 500 fl. 1000 fl. II. Am 1. April 1869 rückzahlbar: Lit. A. Nummer 56 zu 500. 1 15 u. 53 à 200 fl. 400„ . 55 69 zu 100„ Summa 2000 fl. Den Inhabern dieser Obligationen wird solches hier⸗ durch mit dem Anfügen mitgetheilt, daß vom 1. Jan. und 1. April 1869 ab die Kopttalien bei hiesiger Ge. meindekasse oder dei Samuel Lindheimer zu Fried ⸗ berg und H. Lißmann zu Büdingen erboben werden können, und daß von diesen Tagen an keine weiteren Sinsen vergütet werden. Bleichenbach den 1. September 1868. Großherzogliche r Bleichenbach cke l. feu n für die Garnisen und das Milttärbospttal Friedberg auf das 4 Quartal 1868. 2158 Samstag den 12. September d J., Nachmittags um 3 Uhr, soll die obige Lieferung auf dem Hospital. durtau, unter den daselbst zur Einficht bereit liegenden Bedingungen, durch Sum mission veraccordirt werten. Da die jetzigen Bedingungen von den seitherigen ver⸗ spieden find, so ist deren Einsicht vor Einreschung der Summissionen nothwendig. riedberg den 8. September 1868. Großherzogliche Hospitalcommission. Kißner, Oberlieutenant. Aepfel-Versteigerung. 2165 Mutwoch den 16. d. M., Vormittags 10 Ubr, sollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Aepfel, circa 500 Malter, und 6 Malter Birn meiflbietend ver⸗ steigert werden. Schwalbeim am 8. September 1868. Großherzogliche Bürgermelsterel Schwalhe im Pen sel. Oeffentliche Aufforderung. 2194 Die Besitzer der in der öffentlichen Aufforderung unter Inserat 1879 in Nr. 95 des Anzeigers für Oberhessen verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden Es werden deßhalb Dritte, welche zu können, aufgefordert, solche binnen 3 Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungs-Urkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg am 1. August 1868. Hofraithe-Versteigerung. 2118 Montag den 14. Sepiember d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Ratbhause auf freiwilligen Antrag der Rechtsbeistände der Georg Schäfer'schen Kinder und mit landgerichtlicher Genehmigung das den Letztern gebörige Wohnhaus, Flur. Nr. Klftr. 2. 343. 25,5. Hofraithe in der Stadt, öffentlich meistbietend versteigert werden. Das Schäferische dreiftöckige Wohnhaus mit Stallung, Hofraum und ganz porzüglichen Kellerräumen befindet sich in der Hauptstraße der Stadt Friedberg, gegenüber der Post, und eignet sich, vermöge seiner günfigen Lage sowie seiner bedeutenden Räumlichkeiten, ganz vorzüglich zu verschiedenem Geschäftsbetrieb Zur näheren Auskunft tst vor dem Versteigerungtermin der Beistand der Kinder, Herr Buchhändler Sertba dahier, bereit. Friedberg den 3. September 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. rene 2170 Nächsten Montag den 14. d. M., von Morgens 9 Uhr ab, wird das gemeinheitliche Obst, bestehend in circa 200 Malter Lepfel, 2 Malter Birnen und 2 Malter Zwetschen in passenden Abtheilungen an Ort und Stelle meistbietend versteigert und der Anfang im Burggarten gemacht. Nauheim am 8. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Nauheim A Der Beigeordnete Euser. vdt. Schutt. Stammholz-Versteigerung. 2173 Dienstag den 15. d. M., Morgens 10 Uhr, werden in biesigem Stadtwalde, Otstrict Bauwald, 17 Eichenbaustämme von 14—62“ Länge und 14—27½“ Durchmesser, zusammen 2450 Cubiksuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert. Naubeim am 8. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Nauheim A Der Beigeordnete Euser. vdt. Schutt. Versteigerung von Bauarbeiten und Material⸗ lieferungen in Friedberg, 2176 Dienstag den 15. September l. J., Nachmittags 3 Uhr, sollen in hiesigem Ratbhause die zur Reparatur und zur Erbauung eines 3. Stocks auf die Realschule dahter erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich versteigert werden und zwar: Maurerarbeit 4 10886 fl. 35 kr. Steinhautrardeit. 387 53 Zimmerafb ett, Dachdeckerarb eie 194 30 Schreiner ardeie. 1597 15 Schlosser arbeit. 466- 44 Fa Weißbinder arbeitet 1358 47„ Sprengleratb eit 34„ 40 8 85 1 Lieferung von circa 88000 Stück Backsteinen 111 Büuen Kalk 5*„ 6 Kubikklafter Grubensand 2 5 5 8 Stück Schulöfen. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Burcau unterzeichneter Stelle offen. Friedberg den 9. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Frtedberg Fouc ar. . 1* Grabenarbeiten. 2177 Freitag den 18. September, Vormittags 11 Uhr, soll das Ausräumen mit dem Herstellen der Böschungen des Grenzgrabens zwischen Nieder Florstadt und Wickstadt, der s. g. Teufelsgraben, in mehreren Ab⸗ thetlungen auf Ort und Stelle an die Wenigstforderaden in Accord gegeben werden. Die Zusammenkunft ist auf der Rauschen⸗Welde am Fußpfad von Wickstadt nach Nieder-Florfladt. Der Kostenvoranschlag ist 100 fl. Friedberg den 9. September 1868. Der Bezirks⸗Bauausseber Schneider. Großherzogliches Landgericht Friedberg R e 1 Bekanntmachung. 2178 Für die blesige Saline sollen 125 Malter Korn à 180 Pfund und 60 Malter Gerste à 160 Pfund Zoll- gewicht auf dem Submisfionswege angekauft werden. Lie erungsanerbietungen find versiegelt und mit der Auf⸗ schrift„Fruchtlieferung betreffend“ bis zum 15. d. M., Morgens 10 Ubr, anher einzureichen. Die Lieferungs⸗ bedingungen können dahter an den gewöhnlichen Wochen- tagen Vormittags eingesehen werden. Nauheim am 7. September 1868. Großberzogliches Salinenamt Nauheim F. Schreiber. Weiß. f 8 ü g Obst-Versteigerung zu Friedberg. 2179 Montag den 14. September l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das dießjährige Obst der Stadt Friedberg im Einzelnen, sowie in passenden Ab⸗ theilungen öffentlich meistbietend versteigert werden und wird bemerkt, daß zuerst das Obst in der Feldgemarkung ausgeboten wird, wobei der Anfang auf der Pfiugst⸗ weide stattfindet, sodann folgt Dienstag den 15. Sept., Vormittage 9 Uhr, die Fortsetzung in der Umgebung der Stadt und wird der Anfang im viereckten Weiher in der Vorstadt zum Garten gemacht werden. Friedberg den 11. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg Foucar. Anstellung einer Köchin in dem Militärhospital Friedberg. 2180 Die obige Stelle wird bis zum 30. November 1868 erledigt. Lusttragende wollen sich auf dem Hospital⸗ Bureau, woselbst die betreffenden Bedingungen mit⸗ getheilt werden, anmelden. Friedberg den 10. September 1868. Großherzogliche Hospital Commisfior Klöner, Oberiteutenant. Frohlie 2202 Donnerstag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die Lieferung des Betiffrohes der Garnison Gutz bach vom 1. October 1868 bis dabin 1869 auf dem Bureau der Garnison-Verwaltung unter den daselbst zur Einsicht offen liegenden Bedingungen nochmals auf dem Wege der Summission vergeden werden. Butzbach den 12. September 1868. Großberzogliche Garnison⸗Verwaltung 0 A 8 Ssch a de 905 Wachtmeister. Schaafpferch-Versteigerung. 2200 Montag den 14. September d. J., Vormittags 11 Uhr, werden in biefigem Rathhause 5 bis 10 Schaafpferche, welche sofort ihren Anfang nehmen, öffentlich meistbictend versteigett. Friedberg den 10. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. Mobiliar- Versteigerung. 2199 Dienstag den 22. September d. J., Vormtttags 9 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag in der Wohnung des Heinrich Weller dabier verschiedene Modilten als: 1 statter zweispänniger Wagen, eine gutgehaltene Wirthschastseinrichtung mit Buffet, Sopha, Commode, Tische, Stühle, Glasschraͤnke, Kleider- und Küchen⸗ schränke, Bettstellen, Beitweik, Matratzen, 1 Wand⸗ uhr, Spiegel, Glas, Porzell ay, Kupfer und sonstige Küchengeräthschaften, Metzgerbandwerkszeug, Faßlager, Fässer, Bütten, verschiedene Vergbauutensilten zc. oͤffentlich meifbieiend gegen Baarzahlung verßeigert werden. Friedberg den 10. Septemder 1868. Großhberzogliches Ortsgericht Friedderg Foucar. Faselochs- Versteigerung. 2191 Dienstag den 15, d. M., Vormittags 11 ÜUbr, soll auf dem Ratbhause zu Klein- Karben ein der Gemeinde gehöriger, sebr gut gebaltener, schwerer Fasel⸗ ochse öffentlich versteigert werden. Klein⸗ Karben den 10. September 1868. Großberzogliche Bürgermeisteret Klein⸗Karden Schneider. N r A Erklärung und Warnung. 2105 Der seit vielen Jahren bekannte und beliebte Universal-Magen Liqueur wird von einer andern Firma, was die Ausstattung der Flasche betrifft, täuschend nachgemacht. Die Firma gibt sogar Atteste in Circulation mit dem Bemerken, daß dieselben zur Einsicht auf ihrem Comptoir aufliegen. Ich erkläre hiermit, daß tur ich in dem Besitz dieser Atteste bin und dieselben nur auf meinem Comptoir zur Einsicht liegen. Um die Käufer vor Täuschung aufmerksam zu machen, so bitte ich, auf den Vornamen Carl auf der Etiquette zu achten, und bemerke gleichzeitig, daß meine Etiquetten das großherzoglich hessische Wappen führen Carl v. Metternich, Hoflieferant. Wiederverkäufer erhalten angemessenen Rabatt. Ich bescheinige hiermit, daß mein Sohn Carl die von meinem seel. Mann 34 Jahre betriebene Liqueur Fabrik schon bei Lebzeiten seines Vaters geführt und nach dessen Tod allein übernommen hat. Sämmtliche Necepte und Atteste sind nur im Besitz meines Sohnes. Car l. C. A. v. Mellernich seel. Wittwe. Basler Lebens ⸗Versicherungs⸗Gesellschaft. Grundkapital:„Zehn Millionen Franken.“ Sitz in Basel. 2153 Die Basler Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft schließt zu festen Prämien Versicherungen auf das menschliche Leben in allen den Wünschen und Bedürfnissen des Publikums entsprechenden Formen ab und zwar nach Wahl der Versicherungssuchenden mit oder ohne Gewinn-Antheil. Die mit Gewinn- Antheil Versicherten participiren mit 75 Procent an dem auf dieser Kategorie erzielten Reingewinne. Die allgemeinen Versicherungs⸗ Bedingungen sind überaus günstig und gestatten möglichste Berücksichtigung der besonderen Verhaltnisse der Versicherten. Prospecte und Antragsformulare werden von dem Unterzeichneten unentgeltlich verab— folgt, auch wird von demselben jede wünschenswerthe Auskunft bereitwilligst ertheilt. Zuverlässige und thätige Agenten werden gegen dohe Abschlußprovision engagirt und sieht man deßfallsigen Anmeldungen entgegen. Darmstadt im September 1868. Dit Gentral- Agentur der Pasler Lebens- Versicherungs- Gesellschast für das Großher jogthum gessen. Fickel, Rechnungsrath. Die Dampf ⸗Chocolad n=, Bonbons 1249 von Franz Stollwerck, Hoflieferant in Cöln, beehrt sich ihre auf der jüngsten Pariser Weltausstellung wiederholt preisgekrönten Fabrikate ergebenst zu empfehlen. Sämmiliche Waaren werden aus den besten Rohprodukten ohne jedes fremdartige Surrogat bereitet, wofür die Fabrik jedem Consumenten und Chemiker gegenüber Garantie übernimmt. Sämmlliche Tafel⸗Chocoladen haben volles Zollgewicht, sind versiegelt und tragen Preis und obige Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke(Superphosphate) zur Düngung des Getreldes, für Rüben, Wlesen, Gemüse, Futtergewächse, Reps u. s. w. in drei Sorten. Phosphorit⸗ Phosphat, das rohe Knochenmehl ersetzend, Hülfsdünger. Gedämpftes Knochenmehl,(guanlfirt) in feinem und gröberem Pulver, für Getreide u. s. w.(zur Maschinen⸗ und zur Handsaat.) Griesheimer Guano(Kalt. Dünger) feines Pulver, für Getreide, Reps, Tabak, Kartoffeln, Hopfen u. s. w. Weinberg Guano(Weinberg⸗Dünger). Wiesendünger(Kali⸗Dünger). 8 9 Guano ⸗ Phosphat.(Gesäuerter Peru⸗ uano. Peruanischer Guano. VBacker⸗Guano. Mischungen von Superphosphaten mit Kali⸗ Epileplische Krämpfe d Serial, arzt für Epilepsie Dr. O. Killisch, Berlin, Jägerstr. 75,76. Aus w. brie fl. Schon über Hundert geh. 1658 . Corseten& Ctinolines 19os bee K. Friedrich neben der Poßt 0 z Kein Zimmerputzer mehr! De Englische Kautschuk-Glanzpasta zum dauerhaftesten, schönsten und billigsten Selbsteinlassen aller Gattungen Fußboden. 1766 Diese höchst vortheilhafteste Erfin⸗ dung unterscheidet sich von den vielen zum Einlassen in Verwendung kommenden Lacken ze. bauptsächlich dadurch,„daß vermöge der böchst gelungenen chem. Zusammensetzung und Legtrung mit Kautschuk die Pasta eine eigen⸗ thümliche Zähigkeit erhält, die für die Dauer⸗ haftigkeit enorme Vortheile bietet,“ daher ein damit eingelassener Fußboden allen Strapazen trotzt und bei einiger Nachhilfe fahrelang schön bleibt, ohne frisch eingelassen zu werden. Außer der Dauerhaftigkeit dürfte auch was Glanz und Schönheit anbelangt, kein ähnliches Prä⸗ parat am Continent existiren, und ein Versuch wird Jedermann von der Vortbeilhaftigkeit dieser Pasta überzeugen. Die Arbeit ist ein fach und kann von jedem Kinde vollzogen werden. Eine Schachtel sammt Belehrung 1 Thlr. Hauptdepot bei Friedrich Müller, k. k. Priv.⸗Inhaber, in Wien, Gumpendorf, Hirschengasse Nr. 8., wohin die schriftlichen Aufträge erbeten und gegen Einsendung des Betrazes prompt effectuirt werden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzusenden(da Versendungen nach dem Auslande pr. Postnachnahme oder Poftvorschuß hier nicht angenommen werden). Fabrikmarke, worauf Käufer zu achten belieben. Man findet die courantesten Sorten auf Lager in Friedberg bei Wilh. Fertsch, in Hungen bei A. Buch, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. za eee. Mitgetheilt von er Frankfurter Cours. Oest. 250 fl. b. R. 1839 „ 250,„ 1854 67½ k. 11. September 1868. Cours der Staatspapiere. „ 100 Pr. L. 1858 144 b. „ 500, v. 1860% Desterr. J 56% Met. 1859 1. Lst.] 62¼ G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90 ½ G.„ 100 Pr. v. 186499 P. 8 50% Ne Aal, 188 53½¼ 0. 15 3½% Obligstion. 8. 6. achren Tb. 10. L. 270 8 50% steuerfrele Obls. 51¼ G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 95½ G Bad. 35 fl. Loose 33 75 Preussen 4 ½0% Obligat. b. Rth. 95% G 5 4% do do 87½ P. Kurh. 40 Thl.-L. b. E. 9991 5 40% fd. do. 89 P. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 87¼ P. Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 1 P. Bayern 50% Obligation. 102% G. Frankf. 3½0% Obligat. 80% G. 7 25. 305% 1 5 4½0% ¼ jähr. b. Rth. 96½ G 5 30% do. Nass. 2⁵ fl. Lich..„ P. 4 4%, do do 90½ G. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 86/ 8. Sard. 36 Fr. L. b. B..—— Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 94% G. Finnland 4½0% Pfdbr. l. R. 10581 F. Pistolen 9 47—49 1 40% do do 88 6. Schweden 4½% O. 1. R. à 105 86 ¼ G. 0 5 Doppelte 9 48—50 Baden 4½0% Obligat. 94¾ G. 5 4½% Pfb. i. R. 3 105—— Preuss. Friedrd' or 9 58—59 8 40% Obligat. 87 ½ P. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75½ G. Holl. fl. 10 Stücke —— Rand-Ducaten 5 37—39 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 20 Frances Stücke / Beyr. Ostbahn 128½ G. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 30 G. 50% sächsische Pfandbr. b. R. 93½ P. 5% Tose., Centr.-Eisenb.-Pr. 46 P. 30% Oesterr. 51.-Eisenb.-Prior. 53½ G. 50% Elisabethbahn-Prior.% 74½ P. 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 96½ P. 50% do. neueste Emiss.% 73½ G. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. ö 44½ 6. 4½0% Hess. Ludwigs-Prior. 94½ G. Wiener Wechsel- Cours 103% G. Engl. Sovereigns. Russ. Imperiales Gold pr. Zoll-Pf. Hchh. Silb. pr. Z. Pf. 5 Preuss. Kassensch.„ 1 44½½8—45½ Dollars in Gold, 22728. 2** 3 3 8 8 88 — * 1 2 S Gold und Silber.] Anlehens-Loose. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. W. S. Lindheimer in Friedberg. gettessens B darum an Gebrechen, vorzuladen Nachst stisung zur für 106/ 1. Die nach 12 Ge pertheilt sind 2. An 3. Die a) Be b) au 35 d) ar 5 fl., Beient Butzbach 3e 50 fl., Ga 7 Lan N sprechen, b. tine öfft. Untergrundp stücke in der WI keise witz, Da Der früh 8 uhr Der datlungen i 0 ü In Mali