18. 5 0 fo * den *. — fung 1 Neldatz then. t perses lin bern itibel w Menges Friedrich det det el 22 —— 1 aalen Philippi. r 1219 ert un 1 dei tt 3 Du Oreher⸗ „ cut 175. N det geuttt ee Wtrtrtl. 1868. Donnerstag den 12. März. M31. Anzeiger für O berhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— ——— Amtlicher Theil. Betreffend: Das Polizeistrafgesetz, insbesondere die Uebertretung gewerbspolizeilicher Vorschriften. Friedberg den 10. März 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach dem Art. 196 des Polizeistrafgesetzes ist es den Wirthen untersagt, außer ihrem Wirthschaftslocale auf Jahrmärkten, bei Volks- belustigungen und bei öffentlichen Versteigerungen geistige Getränke ohne besondere Erlaubniß auszuschenken. Da diesem Verbote in letzterer Zeit haufig entgegengehandelt wurde, so sehen wir uns veranlaßt, die Bestimmungen des bereits angezogenen Artikels des Polizeistrafgesetzes nachstehend im Abdrucke unter dem Auftrage einzuschärfen, jeden Wirth, welcher bei erwähnter Gelegenheit Getränke ausschenkt, ohne hierzu von Ihnen Erlaubniß eingeholt zu haben, zur Anzeige zu bringen. Art. 196. lichen Versteigerungen geistige Getränke ohne besondere Erlaubniß auszuschenken. Tir a p p. Den Wirthen ist es untersagt, außer ihrem Wirthschaftslocale auf Jahrmärkten, bei Volksbelustigungen und bei öffent⸗ Bei öffentlichen Versteigerungen, welche in einem Wirths hause abgehalten werden, ist das Ausschenken geistiger Getränke in dem Locale, wo die Versteigerung abgehalten wird, ganz verboten. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieses Artikels werden mit 1 bis 10 fl. bestraft. Die Generalversammlung der landw. Vereine des Großherzogthums Hessen zu Darmstadt betreffend. Nach Beschluß der Generalversammlung der drei landwirth— schaftlichen Vereine des Großherzogthums zu Gießen vom 7. August 1863 wird die nächste Generalversammlung in diesem Jahre in Darmstadt stattfinden, und werden zu dieser alle Mitglieder der Vereine auf Donnerstag, Freitag und Sonnabend den 24., 25. und 26. September d. J. freundlichst eingeladen. Mit dieser Generalversammlung verbindet der landwirthschaft— liche Verein für Starkenburg eine Ausstellung von Vieh(Rind— vieh, Pferden und Schweinen) aus der Provinz, und eine all— Bezugnehmend auf die Bekanntmachung vom 17. November a. p. (Zeitschrift Nr. 48 d. J. 1867) bringe ich hierdurch zur Kenntniß des landw. Publikums, daß die gelegentlich der in diesem Jahre in Darm— stadt stattfindenden Generalversammlung zu veranstaltende landwirth— schaftliche Ausstellung in den Tagen vom 24. bis 27. September d. J. dahier abgehalten werden wird, und daß gemäß Antrages des Comité's zur Ausstellung von Vieh(Pferden, Rindvieh und Schweinen) alle Landwirthe der Provinz Starkenburg, zu der von landw. Maschinen und Geräthen, von Erzeugnissen des Acker⸗, Obst⸗ und Weinbaues und Fabrikaten aus solchen und von Handelsdüngern alle Landwirthe, Fabrikanten und Händler des Großderzogthums zu⸗ gelassen sind, hinsichtlich der Handels dünger und der Robstoffe für räthen, von Erzeugnissen der Bodencultur und von Handelsdünger aus dem ganzen Großherzogthum. In Bezug auf die Tagesordnung der Generalversammlung und die näheren Bestimmungen über Ort und Zeit bleiben weitere Bekanut— machungen vorbehalten. Hinsichtlich der landw. Ausstellung verweisen wir auf nachstehende Anzeige des Präsidiuns des landw. Vereins für Starkenburg und das von diesem demnächst zu veröffentlichende Programm. Darmstadt den 20. Februar 1868. Großherzogl. Centralstelle für die Landwirthschaft und die landw. Vereine. „ De ch s d. Kras st Maschinen und Geräthen zu Darmstadt betreffend. dieselben außerdem noch besondere Einladungen an die Geschäftshäuser der Nachbarstaaten gerichtet werden. Für die besten Leistungen in der Thierzucht werden Seitens des landw. Vereins für Starkenburg namhafte Geldpreise ausgesetzt werden. Ueberdies hat die Stadt Darmstadt für diese Abtheilung drei werth— volle Ehrenpreise bewilligt. Für die Abtheilung der landw. Produkte sind mehrere Auszeichnungen, destehend in silbernen und broncenen Medaillen und ehrenvollen Erwähnungen, bestimmt worden. Das Programm fur die Ausstellung wird im Monat April aus- gegeben werden. Darmstadt den 20. Februar 1868. Der Praͤsident des landw. Vereins für die Provinz Starkenburg. „ c Hessen. Darmstadt, 9. März. Die II. Kammer trat heute zur Fortsetzung ihrer führung des betreffenden Gesetzes die Aufhebung um Wiederanstellung als Bahnwärter, werden als des Spiels in Nauheim nach sich zöge. Geh. unbegründet abgewiesen. Arbeiten wieder zusammen. Unter der großen Anzahl neuer Eingaben erwähnen wir die Vor- lagen der Regierung zur Concessionirung der hessischen Ludwigsbahn zur Ausführung der mit derselben vereinbarten Bahnlinien, sowie des Hauses Erlanger und Cons. zur Erbauung der oberhessischen Bahnlinien Gießen ⸗Gelnhausen und Gießen⸗Fulda. Dernburg beantragt die Er⸗ bauung einer Vicinaleisenbahn von Reinheim nach Reichelsheim im Anschluß an die Odenwaldbahn. Hallwachs und Kempf interpelliren die Re- gierung wegen Aufhebung der Spielbank in Nauheim. Es wird sodann die Berathung über den Gesetzesentwurf, betreffend die Einführung mehrerer Gesetze des Großherzogthums in den neuen Gebictstheilen eröffnet. Es sollen hiernach das Polizeistrafgesetz, das Forststrafgesetz, das Feldstrafgesetz, das Jagdstrafgesetz, das Fischerei— strafgesetz und das Gesetz, die Errichtung von Sicherbeitswechen betreffend, auf die fraglichen Landestheile ausgedehnt werden. Durch das polizeistrafgesetz ist auch das Verbot der öffent- chen Spielbanken ausgesprochen und sind ver⸗ schiedene Abgeordnete der Ansicht, daß die Ein- Staatsrath v. Bechtold erklärt, daß so lange die Nauheimer Spielbank noch bestehe, die betr. Bestimmungen über Hazardspiel nicht in Anwen- dung zu kommen hätten. Die Regierung müsse die nun einmal bestehenden Verträge respektiren. Kraft bedauert diese Auffassung und drückt den Wunsch aus, daß man nicht nur Strafgesetze, sondern auch die bei uns bestehenden wohlthätigen Gesetze alsbald einführen werde. Goldmann schließt sich diesem Wunsch an. Von mehreren Seiten wird noch das dringende Ersuchen an die Regierung gerichtet, die Aufhebung der Nau— heimer Spielbank zu beschleunigen.“ Der vor— liegende Gesetzesentwurf wird mit einigen un— wesentlichen Abänderungen einstimmig angenommen. Die Vorlage, den Gesetzesentwurf, die Ausdehnung des Gesetzes vom 19. Februar 1853 über die Errichtung von Provinzialschulsonds auf die neu erworbenen Gebietstheile betreffend, wird ohne Debatte einstimmig angenommen, dagegen die Porstellung von 173 Ortsbürgern der Gemeinde Berstadt, die Erhebung der Gemeinde-Einnahmen der Gemeinde Berstadt betreffend, sowie die Bitte des Jacob Velte II. zu Selters, Kreises Nidda, — 10. März. Die II. Kammer beschäftigte sich zunächst mit dem zwischen der großherzoglichen Regierung und Preußen abgeschlossenen Telegraphen⸗ vertrag, dessen Genehmigung der Ausschuß vor- schlägt. Kraft machte hierbei auf verschiedene Bestimmungen des betreffenden Vertrages auf— merksam, welche den großh. Regierungscommissär zu Erläuterungen des Vertrags in eingehender Weise veranlaßten. Dumont beantragt, dem Vertrag nur unter der Bedingung die Genehmigung zu ertheilen, daß von den Reinerträgnissen des Staats-Telegraphen ein der Bevölkerung von Starkenburg und Rheinhessen im Bogleis zu Oberhessen entsprechender Gewinnanthell vergütet werde. Preußen habe ja die Billigkeit einer solchen Ausscheidung anerkannt, und gegenüber den ungeheueren Militärlasten müsse jede Einnahme ⸗ quelle dem Lande erhalten werden. Schlefer⸗ macher bittet, diesen Antrag abzulehnen und den Vertrag hieran nicht scheitern zu lassen. Das Objekt sei zu unbedeutend und werde voraus- sichtlich bei der größeren Ausdehnung der Tele- graphenlinien und weiteren Tarifermäßigungen gänzlich schwinden. Hunsinger will die großen Vortheile des vorliegenden Vertrags nicht durch Annahme des von Dumont eingebrachten Antrags gefährdet sehen. Bei der Abstimmung nimmt die Kammer den Vertrag ohne jede Bedingung mit allen gegen 5 Stimmen an.— Sodann wird zur Berathung des Zusatzvertrags zu dem mit Preußen abgeschlossenen Postvertrag geschritten, der nach kurzer Debatte mit allen gegen die Stimme des Abg. Backé angenommen wird.— Für die auf Oberhessen fallenden Matrikularbei- träge zur norddeutschen Bundeskasse werden pro 1868 117,000 fl. im Budget vorgesehen. Für den Etat der Posicommission verlangt die Regie— rung die Summe von 3356 fl., der Ausschuß beantragt aber Ablehnung, will jedoch für die Dienstdauer des technischen Raths bei dieser Be— hörde 2150 fl. verwilligen. Die Regierung er— klärte sich mit diesem Antrag, der auch angenommen wird, einverstanden. — Wie die„Hess. Ldsztg.“ berichtet, trägt der Bericht des Finanz- Ausschusses, die Mehr— forderung der Regierung für die technische Schule zum Zweck ihrer Umwandlung in ein Polptech- nikum betreffend, mit allen gegen die Stimme des Abgeordneten Hunsinger auf Ablehnung der geforderten Summe an, will die Schule nur als technische Schule jedoch mit geeigneten Organi— sationsänderungen erhalten haben und fordert angemessene Regulirung der Lehrergehalte durch Verminderung des Lehrerpersonals. Auch ersucht er in Erwägung zu ziehen, ob nicht die Anstalt als Ausbildungsmittel der einjährigen Freiwilligen und Vorbereitung zum Offiziers-Examen benutzt und ob nicht ein in der technischen Schale wohl— bestandenes Abgangsexamen sowohl als Vorbedin⸗ gung zum Universitätsbesuch als für den Post⸗ und Telegraphendienst und gewisse Kategorien des subalternen Dienstes im Finanz- und Eisenbahnfach angesehen werden können. Nur der Abgeordnete Hunsinger wünscht Bewilligung, weil der Versuch „eines nicht allzugroßen Opfers“ werth sei, weil er der Entwickelung der Industrie gegenüber die Gelegenheit einer höheren technischen Ausbildung im Inlande nur wünschen müsse, und weil Darm⸗ stadt mit seinen wissenschaftlichen und Kunstsamm⸗ lungen besonders geeignet erscheine, Sitz einer solchen Anstalt zu bleiben, auch die Möglichkeit vorliege, Beziehungen zwischen der Anstalt und dem Militärdienste herzustellen. *“ Friedberg. Das„Mainzer Abend- blatt“ sah sich unlängst gelegentlich eines Referates über den Bau einer katholischen Kapelle zu Habitz⸗ heim, Kreis Dieburg, veranlaßt, auch der kirchlichen Verhältnisse unserer Stadt in folgender Weise zu gedenken:„Friedberg, so sagt es, ist eine Garni⸗ sonsstadt, man zählt dort 800 Katholiken, aber alle ihre Bitten um Ueberlassung eines Lokals zur Abhaltung des Gottesdienstes, um Unter⸗ stützung zum Bau einer neuen Kirche waren ver⸗ gebens. Sie haben noch immer keine Kirche.“ Diese Bemerkung ist geeignet, die hiesigen Ver- hältnisse nach Außen bei allen Denjenigen, welche dieselben nicht näher kennen, in einem eigenthäm⸗ lichen Lichte erscheinen zu lassen, und es dürfte deß⸗ halb gerechtfertigt sein, einer in der neuesten Nummer der„Evangel. Blätter“ enthaltenen Erwiederung hier einen Platz einzuräumen. Es heißt dort: Sollte man danach nicht meinen, daß die hiesige katholische Gemeinde der allerunfreundlichsten und lieblosesten Behandlung ausgesetzt sei? Nicht einmal ein Local für den Gottesdienst wollte man ihr gewähren! Die Sache verhält sich so. Die hiesige katholische Gemeinde beltzt ein solches Local, eine Kapelle, welche allerdings außerhalb der Stadt gelegen ist und für eine Gemeinde von 800 Seelen zu klein sein muß, wenn die Ge⸗ meinde wirklich so groß ist. Die katholische Ge⸗ meinde hat daher in früheren Jahren wiederholt verlangt, daß ihr unsere Burgkirche, welche seit sie besteht, eine evangelische ist, ebenso wie die frühere an demselben Platz gestandene alte Burg— kirche seit dem Normaljahr 1624 eine evangelische war, zum Mitgebrauch überlassen werde. Da man Bedenken trug, hierauf einzugehen, so wurde ihr eine unbenutzt stehende, an bequemster Stelle ge⸗ legene und hinreichend geräumige ehemalige Fried- hofskirche zur unentgeltlichen Ueberlassung ange- boten. Hätte die angeblich 800 Seelen zählende katholische Gemeinde für die Herstellung dieser Kirche nur den zehnten Theil dessen aufwenden wollen, was die 3800 Glieder zählende evange— lische Gemeinde in den Jahren 1842—47 für die Herstellung ihrer Stadtkirche aufgewandt hat— 36,000 fl.,— so würde ste heute ein allen Be⸗ dürfnissen entsprechendes Local für ihren Gottes- dienst haben; zugleich würde der Stadt ein schönes und interessantes Baudenkmal erhalten worden sein. Das Anerbieten wurde abgelehnt und in Folge davon jene Kirche abgebrochen. Statt dessen wurde das Verlangen nach Mitüberlassung der Burgkirche bei späterer Gelegenheit wiederholt: man verlangt nichts weiter, als daß dieselbe an Sonn- und Festtagen Vormittags von 9—12 Uhr dem katholischen Gottesdienste eingeräumt werde. Bedenkt man, daß nach langjähriger Gewohnheit der hiesigen evangelischen Gemeinde der Nach— mittagsgottesdienst vorzugsweise in unserer Stadt— kirche, in der Burgkirche dagegen nur gering be— sucht wird, während Vormittags das Umgekehrte stattfindet, daß man also die Kirche gerade in den Stunden der Benutzung der evangelischen Gemeinde entziehen wollte, wo sie am meisten ge— braucht wird, so wird man schon aus diesem Grunde es nicht auffallend finden, daß das Ver— langen ohne Erfolg blieb. Ohnehin weiß man aus vielfältiger Erfahrung, was für eine miß— liche Sache es um das Simultaneum in gottes— dienstlichen Gebäuden ist; man weiß, wie häufig dasselbe schon die Quelle endloser, verdrießlicher Streitigkeiten geworden ist. Es wird also der evangelischen Gemeinde nicht sehr übel zu nehmen sein, wenn sie vorzog, ihre Kirche, die sie nicht entbehren konnte, für sich allein zu bebalten. So verhält es sich mit dem„Bitten um Ueberlassung eines Locals.“ Wir möchten wohl wissen, ob in irgend einer Stadt des Landes, wo eine kleine evangelische Gemeinde neben einer älteren katho— lischen besteht, es der ersteren schon in den Sinn gekommen ist, die andere um den Mitbrauch ihrer Kirche anzugeben, oder sich darüber zu beschweren, wenn ihr dies untersagt blieb. Von Bitten um Unterstützung zum Bau einer neuen katholischen Kirche weiß man sich hier nichts zu erinnern. Sie müßten an den Staddivorstand gerichtet ge— wesen sein. Sollte derselbe in früheren Jahren jemals um solche Unterstützung angegangen worden sein und dieselbe abgelehnt haben, so wäre zu berücksichtigen, daß unsere Stadt sich finanziell in nichts weniger als glänzenden Verhältnissen be⸗ findet. Daher wird z. B. schon seit Jahren für den nothwenvigen Bau eines evangelischen Pfarr- hauses ein Fonds aus kirchlichen Mitteln gesam- melt, obwohl die Baulast unbestritten der Stadt obliegt; allein die Verhältnisse erfordern, ihr dieselbe zu erleichtern, und Niemand hat sich noch darüber beschwert. Umsoweniger dürfte, wenn überhaupt die Angabe wegen erfolgloser Bitten um Unter- stützung zum katholischen Kirchenbau richtig ist, der Stadt ein Vorwurf daraus zu machen sein, daß sie nicht geneigt war, zu vielen anderen Lasten noch eine neue, wozu sie nicht verpflichtet ist, zu übernehmen. S. Gießen. Soeben ist das Verzeichniß der Vorlesungen erschienen, welche auf der hiesigen Universität im Sommerhalbjahre 1868 gehalten und am 20. April ihren Anfang nehmen werden. Es haben 51 Docenten im Ganzen 127 Vor- lesungen angekündigt, was gegen frühere Semester einen erheblichen Zuwachs bekundet; trotzdem haben noch nicht alle der neu berufenen Docenten ihre Vorlesungen bestimmen können; sodann wird jene Zahl durch die Vorlesungen von drei soeben mit ihrer Habilitation beschäftigten Privatdocenten gleichfalls erhöht werden. Neben den drei bereits bestehenden Seminarien hat nun auch als viertes das theo; logische seine Uebungen angekündigt.— Wegen Wiederbesetzung der durch den Abgang des Pro- fessors Heyer von nun an erledigten Professur für Forstwissenschaft sollen, wie verlautet, mit Proftssor Baur an der württembergischen Forst⸗ Akademie zu Hohenheim Unterhandlungen ange⸗ knüpft werden.— Außer Privatdocent Professor Dr. Kehrer, der wie bereits früher gemeldet, zum außerordentlichen Professor der Mediein er⸗ nannt wurde, haben die Privatdocenten Birn⸗ baum und Merkel eine gleiche Auszeichnung erhalten, indem jener in der medizinischen, dieser in der juristischen Fakultät die Stelle eines außer⸗ ordentlichen Professors bekleidet. S. Gießen. Bezüglich des hier eingeschleppten Fleckentyphus sind wir in der Lage melden zu können, daß keine neue Erkrankungsfälle vorgekom⸗ men sind und daß zwei der Erkrankten bereits gesund aus der Klinik entlassen wurden, während die drei übrigen, an deren Rettung man schon theilweise verzweifeln mußte, sich auf dem Weg der Besserung befinden. Nur den alle Bewun? derung verdienenden Anstrengungen des Professor s und Klinikdirigenten Pr. Seitz ist es zuzuschreiben, daß die Seuche in wenigen Zimmern der Klinik festgebannt und Gießen vor dem Schicksale Mar⸗ burgs bewahrt wurde, wo eine große Anzahl von Häusern vollständig abgeschlossen werden mußte. In Marburg sindl bereits neun Todes⸗ fälle erfolgt. Preußen. Berlin. Prinz Napoleon weilt noch immer in Berlin, ohne daß mehr als wenig glaubhafte Nachrichten über seine Mission in das Publikum dringen. Seine Abreise ist noch unbestimmt; es wird vielfach behauptet, derselbe werde direkt nach Paris zurückkehren. — Dem Wunsche der Union gemäß ist die Stellung der in Nordamerika naturalisirten Nord⸗ deutschen geregelt worden. Wer durch fünfjährigen Aufenthalt nordamerikanischer Bürger geworden ist, soll auch nach seiner Rückkehr auf norddeut⸗ schen Boden als solcher behandelt werden. Gegen Bestrafung eines Verbrechens und der Desertion gewährt die Naturalisirung keinen Schutz. — Der bekannte Theologe Professor Ewald, einer der Göttinger Sieben und nun von Seiten der preußischen Regierung wegen Eidesverweigerung in Ruhestand versetzt, hat in Stuttgart(bei Grüninger) eine Schrift„über seine zweite Amts⸗ entsetzung“ erscheinen lassen. — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht ein Gesetz betreffs der Uebernahme der Staatsschulden in den neuen Provinzen als Staatsschulden der Monarchie und bezüglich der Ausgabe von 245,653 Thlrn. in Cassenanweisungen. Es heißt darin, daß die kurhessischen Cassenscheine und die nassauischen Landesbanknoten nach Neujahr 1869 nicht mehr an den öffentlichen Cassen an Zahlung angenommen werden. — Die„Weser⸗Ztg.“ schreibt:„Bei dem Königsberger Comite zur Linderung des Noth⸗ standes in Ostpreußen ist Seitens der Cigarren; arbeiter der in Bremen wohlbekannten Fabrik des Herrn Joseph Schürer in Würzburg eine Gabe eingegangen, begleitet von Worten, die verdienen, auch in weiteren Kreisen zur Kenntniß gebracht zu werden, weßhalb wir dieselben nachstehend solgen lassen: Wenn wir 60 Cigarrenarbeiter der Tabakfabrik von Joseph Schürer hier mit den Ihnen heute per Posteinzahlung übermachten Ert. Thlr. 20 ein Scherslein zur Linderung der Noth unserer Brüder im deutschen Nordosten beitragen, so möge man darin nicht nur einen Act der Nächstenliebe, sondern auch den Beweis erblicken, wie verbreitet das Bewußtsein von der Zusammen⸗ gehörigkeit aller deutschen Stämme auch jenseits der„Mainlinie“ ist. In diesem Sinne wollen Sie unsere Gabe zur öffentl. Kenntniß bringen 15 Hannover. Im Schlosse Herrenhausen und im Palais an der Leinstraße ist sämmtliches Eigenthum des Königs Georg unter Siegel ge⸗ legt worden. Frankfurt. Der„Allg. Ztg.“ wird von hier geschrieben: Der Werth der Immobilien, welche außer den Eisenbahnen die Regierung noch von uns ohne Entgelt beansprucht, beläuft sich, mäßig veranschlagt, auf den Werth von 1,409,852fl. Während wir hier sonst von einem Einkommen von 3000 fl. nur 17 fl. an den Staat Frankfurt bezahlten, müssen wir jetzt nach dem Zprozentigen Satze 90 fl. an Preußen und an die Stadt⸗ gemeinde 2 Prozent— 60 fl. entrichten, also statt 17 fl. 150 fl. und mit Abzug der Ver⸗ geltenden daß mat beser fei preußic Jett in und M. Zeilen, —— 9 300 Das don W! Abwendun Oläudiger Termine ihre Fort Rechtona Beschlüsse besgelretel hlerbei be verlebten die Eheste ebenfalls t Termine f desselben g dung! —— 57 Kom mittags pr. Narkwald der Verssei u. Oegn Desernor 5 Epalb, r Stiten ee gerung (del tin Ant · tllicht ein 11bschulden Halden de gabe e Ci beißt eint 1. Nejcht Casen 1 —— ä Bei den de Noth ¶igarrtu · Jabtil des eint Gab ꝛerdienta, gebracht fach üthend ubtiltt del u. der * dieselbe Steuer in Wird nun die Vermögenstheilung nach dem Hauses Wittelsbach. Von fremden Fürsten waren anwesend der Kronprinz von Sachsen, Erzherzog rüheren 17 zitung an Mahl- und Schlachtsteuer 35 fl. bleiben doch noch immer 115 fl. statt der fl.— In unserer Stadt zahlt jeder Kopf an Durchschnittssteuer 183 Sgr., während Berlin nur 141 Sgr. beträgt. An⸗ trag der k. Regierung durchgeführt, so können wir uns noch auf eine viel größere Bürde gefaßt machen. 1 Bayern. München. Die Leichenfeier des Königs Ludwig I. hat am 9. März Nach- mittags 2 Uhr unter Theilnahme des gesammten Hosstaates, der Staatsbehörden, der Volksver⸗ tretung, in Gegenwart einer zahllosen Volksmenge von Stadt und Land, dem Programm gemäß, stattgefunden. Dem Leichenwagen folgten die Prinzen des Königshauses und des herzoglichen Albrecht von Oesterreich, Prinz Adalbert von Preußen, der Herzog von Modena, Prinz Ludwig von Hessen und Herzog Max von Württemberg. Baden. Karlsruhe. Vor einigen Tagen versammelte der neue Kriegsminister v. Beyer die Beamten seines Ministeriums und hielt an dieselben eine Ansprache, worin er die Nothwen— digkeit betonte, die badischen Militäreinrichtungen vollkommen den im norddeutschen Bundesheer geltenden anzupassen. Er verkenne keineswegs, daß manche Einrichtungen im badischen Heerkörper besser seien, als im preußischen; aber auch im preußischen seien viele besser, als im badischen. Jetzt indessen sei die Zeit nicht zum Markten und Mäkeln angethan; kommen einmal bessere Zeiten, dann werde man daran gehen können, gegenseitige Arrangements zu treffen. Er begreife, daß es seinen Beamten schwer werde, sich von Silber, ohne ein vorheriges richterliches Erkennt- niß, nicht für geboten erachte. 1 Wilhelm Spengler, Branntweinbrenner zu Unter⸗Widders⸗ ist in England eingetroffen und bringt Nachrichten aus New-Nork vom 28. Februar: Stanton ist vor dem Gerichtshofe, welcher ihn zur Erhärtung der gegen General Thomas erhobenen Anklage In Havanna wüthet bie Cholera so arg, daß jeben Tag durchschnittlich 350 Menschen daran sterben. den alten lieb gewordenen Formen zu trennen z. er hoffe aber doch auf ihre Unterstützung 1c. ic. Frankreich. Paris. Pariser Blätter wollen wissen, daß Prinz Napoleon zuerst nach Paris zurückkehren und sich dann nach Wien, Bukarest, Belgrad und Konstantinopel begeben werde. 1 Italien. Florenz. Das Ministerium 5 hat entschieden, daß es die Zahlung der Zinsen des Livorneser Eisenbahn-Prioritätsanlehens in 0 Amerika. Der Dampfer„Deutschland“ 0 1 vorgeladen hatte, nicht erschienen. Thomas hat nunmehr gegen Stanton wegen widerrechtlicher daß man dort eine Verschwörung zur Ermordung Juarez und der Beraubung des Staatsschatzes entdeckt habe. Mehrere Fremde und Offiziere sind verhaftet worden. 1 Frankfurt. Der König von Preußen hat das Dechert II., Landwirth zu Heblos. Landwirth zu Gunzenau. 8. Conrad Zimmer, Landwirih zu Villingen. Ferdinand Schwarz, Kaufmann zu Echzell. Diehl Heyer, Wirth zu Wölfersheim. Leinwandhändler zu Lauterbach. Branntweinhändler zu Ortenberg. häuser II., Bierbrauer zu Friedberg. 21. Alexander Rieß, Fuhrmann zu Ober- Rosbach. Landwirth zu Melbach. händler zu Lauterbach. Landwirth zu Kefenrod. U zu Leusel. Schwurgericht der Provinz Oberhessen. II. Quartal 1868. Haupt⸗Geschworne: 1. Friedrich Renker II., Baumwollenzeugfabrikant zu Lauterbach. 2. Heinrich Weil II., Bürgermeister zu Ber⸗ stabt. 3. Heinrich Muth IV., Bürgermeister zu Gettenau. „Wilhelm Philippi II., Bürgermeister zu Wohnbach. „Theodor List, Fabrikant zu Lauterbach. 6. Wilhelm 7. Johannes Merz, 9. Georg Lahm, Bürgermeister zu Bingen⸗ 10. Gerson Sonneberg, Fruchthändler zu Vilbel. 12. H. eim. 1. Conrad Diehl II., Bürgermeister zu Zeilbach. zu Urphe. 15. Karl 16. Gilbert II., Weinwirth zu Münzenberg. 17. Wilhelm 18. Friebr. Vollmüller III., 19. Joh. Jacob Hilß, 20. J. Georg Stein⸗ cim. 13. Joh. Fr. Schneider, Metzger 4. Andreas Ströbel, Müller zu Klein-Karben. Verhaftung die Einleitung eines gerichtlichen Ver⸗ Bürgermeister zu Naubeim. 22. Gustav Trapp II., fahrens beantragt.— Aus Mexiko wird berichtet, Hofgerichts⸗-Advokat zu Friedberg. 23. Leonhard Stetzer, 24. Jobannes Marlof, 25. Friedrich Fink, Branntwein⸗ 26. Johannes Reutzel VIII., 27. Ludwig Vogt, Ellenwaaren⸗ händler zu Butzbach. 28 Jacob Hofmann III., Bürger⸗ meister zu Eschemod. 29. Heinrich Leihmann, Landwirth 30. Wilhelm Lenz, Oeconom zu Bauernheim. Protectorat des Frankfurter Dombauvereins angenommen. Freiherr v. Rothschild hat im Namen des Vereins den König darum ersucht. Darmstadt. Am Abend des 10. d. gegen 11 Uhr brach in der Schreinerei der Zeughauswerkstätte Feuer aus und brannte, trotz rasch herbeigeeilter Hülfe, der nach dem Theaterplatz zugehende Dachstuhl mit seinem Inhalte, 9 Hobelbänken, Schreinerwerkzeugen, Material ꝛc. nieder. Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Bremer Posidampfschiff„Bremen“, Capt. Ne y⸗ naber, welches am 15. Februar von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 15 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen. Bekanntmach un 535 Das Vermögen des Johann Konrad Müller von Wölfersheim ist überschuldet; er will sich, zur Abwendung des förmlichen Concurs Processes mit seinen Gläubigern in Güte benehmen, weßhald dieselden im Termine Donnerstag den 2. April d. J, Vormittags 10 Uhr, ihre Forderungen dahler anzumelden haben, mit dem Rechtsnachtheile, daß die nicht erscheinenden als den Beschlüssen der Maforttät der sich einfindenden Gläubiger beigetreten betrachtet werden sollen. Zugleich wire hierbei bemerkt, daß das Vermögen des vor kurzer Zeit verledten Konrad Blastus, das durch Erbgang auf die Ehefrau des J. K. Müller übergegangen ist, ebenfalls überschuldet zu sein scheint und find in obigem Termine Forderungen an denselben unter Androhung desselben Rechtsnachtheils anzumelden. Hungen den 27. Februar 1868. Großberzogliches Landgericht Hungen Arbeits-Versteigerung. 574 Samstag den 14. März, Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Bureau des Großherzoglichen Bürgermeisters zu Rockenberg für 16 fl. 40 kr. Weißbinderardeit zu fertigen öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gambach am 7. März 1868. Schneider, Bezirks Bauaufseber. Arbeits-Versteigerung. 572 Samstag den 14. März, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Gemeindehause zu Oppershofsen das Fertigen nachstehender Arbeiten und Liefern von Malertalten einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 1 1) Maurerarbeit lt. Kostenüberschlag für 53— 2) Zimmerarbett 307 12 3) Schmiedearbeit 6 4) Brechen von Steinen im Grledeler Stein- e, Pilger, bruch 25 Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. 5) Brechen von Steinen in den Rockenberger 9 1 5 f ö 9 1 805 45— o lz ⸗ ersteigerung. 6) Anfahren verschledener Steine 87— 577 Kommenden Montag als A, 16. d.— Vor- 7) Liefern von. e— der Rocken 1 mittags präcis 10 Ubr anfangend, soll in hiefigem 8 berger 8 85 S 0 36 Markwald nachslehend benanntes Holz, unter den bel 9 A der 80 ertalk essen von Sand 4 3 der Berstelgerung bekannt gemacht werdenden Bedin 100 7 112 C N 33 gungen einer öffentlichen Verftelgerung ausgesetzt werden: 2 A* 1 f 1868 7 57 Eichen⸗Bauflaͤmme, 5677 Eubikfuß ballend, eie neee U 53 Eichen⸗Stangen, 83¼½ Cubikfuß haltend, 7 Stück Nadelflämme, 114 Cubikfuß haltend und 576„ Fichtenstangen, 1207 Bellersheim den 9. März 1868. Der Markmeister: Die Zusammenkunft ist in dem Olslrict Elsenkaute. Bezirks⸗Bauaufseber. Holz-⸗Versteigerung. 575 Die auf Montag den 2. März 1868 in dem Malbacher Gemeindewald bekannt gemachte Dolzver. fleigerung konnte wegen ungünstiger Witterung nicht 11 n Arbeits- Versteigerung. abgebalten werden und soll nun auf Montag den 16. März 1868, Vormittags 9 Uhr, vorgenommen werden. Maibach den 9. März 1868. Holzversteigerung. 571 Montag den 16. März l. J., sollen im Mockstädter Markwalde, District Forstwald, nachfolgende Holzsorten zur zweiten öffentlichen Versteigerung kommen, da die Versteigerung vom 24. v. M. nickt genebmigt wurde. 336 Stämme Eichen⸗, Bau- und Werkholz von S bis 25“ Durchm. und 10—557 Länge, 2 Stämme Elsbeer zu 8 und 9“ Durchm. und 25 und 307% Länge, 2 Stämme Linden zu 11 und 13“ Durchm. und 23 und 50“ Länge. Die Zusammenkunst findet statt Vormittage ½9 Uhr an dem Steinbruch im Forstwald. Die am 25. v. M. abgehaltene Holzversteigerung im biesigem Markwald ist genehmigt und ist der erste Fahrtag anf Mitwoch den 18. März festgesetzt. Nleder-Mockstadt den 7. März 1868. Der Markmeister: Reutber Versteigerung von Arbeiten und Lieferungen. 579 Samstag den 14. März l. J., Nachmittags um 2 ubr, sollen zu Bodenrod auf dem Bürgermeisterei⸗ Bureau nachftebende Arbelten und Lieferungen unter den vor der Versteigerung dekannt gemacht werdenden Bedingungen verßeigert und in Accord gegeben werden, nämlich: 4 Plantrarbeit, veranschlagt zu 8 Cbaufflrarbett 25— flasterarbeit 30— ieferung von Cbausseebausteinen 36— 5„ Pflastersteinen*— 5„Kies oder Sand. 12 36 Butz bach am 9. März 1868 Der Bezirks ⸗ e Bur k. Uußbaum-Versteigerung. Jen— 0 9 7 Großherzogliche b Maibach Fertigen nachstehender Arbeiten und Liefern von— 8 587 Freitag den 13. März, Vormittags 10 Udr, soll — einer öffentlichen Versteigerung* Bekanntm a ch ung. an 25 8 der n dem biesigen werden: kr.. lten Frledhofe öffentlich an den Meifibietenden, und 583 Freiag den 13. d. Mis., Nachmittags 2 Uhr, 9 Pfaßerarbeit lt. an + 5 54— 2 0 8 Flagelgebäude der 95 9. 7 5 5 zwar auf dem Stande, versieigert werden, ) Brechen von Steinen im Griedelee Stein-— mannewobnung daßler! Brachendrücken den 10. März 1868. 0 110 eee 20—] I Partie Oelen, Fußboden, Skuben teren, Fenin. zur den Kirchenverffand: ) Anfabren dieler Steine, 20— läden, Sandplatten, 1 Hausthüre, 1 Hofthor, 1 Dach Bedler. Marker. 4) Liefern von Pflastersand 5) Aufsetzen der Steine und Messen von Sand 6 Gambach am 7. März 1868. Schneider, Bezirks Banauffeher. Agenten ⸗Gesuch. 385 Zum Absatz eines leicht und überall verkäufliche Artikels, wozu weden Raum noch kaufmännische Kennt werden Agenten gegen eine ange⸗ Reflectanten belleben ihre ulsse nöthig find, messene Provision Adresse Exped, d. Bl. franco t. Puch B. Nr. 20 an unter den Buch flaben B. einzusenden. kandel u. dgl. m., versteigert. Nauheim am 10, März 1868. Großherzogliche Nr Nauheim e dt. Schu tt. öffentlich meistbletend gegen gleich baare Zahlung Kleesamen 520 empfiehlt 2 Naubelm. J. Schimpf. Für Bienenzüchter. Franken ⸗Wicken, Erbsen, Brodmehl und Kleien 552 empfiehlt billigst Löb Straus, le A. Stahl Wittwe. 520 Aechten Landhonig zum Futtern der Blenen bel Baͤckereibesitzer. . L̃echt- Gerüthe! 588 Fleurets, Fechtsäbel, Stoßmasken, Haumasken und Fechthandschuhe, sind nach offen— liegender Preisliste zu haben bei Ph. Dan. Kümmich. Oberhessische 568 Ist es nicht auffallend, daß alle Artikel gegen den Oberhessischen Vertrag Eisenbahnen. anonym und aue für denselben von bekannten und das Licht nicht scheuen— den Personen verfochten werden? Sollte hinter dieser Anonymität nicht der Neid gewisser Leute zu suchen sein, die durch ihre plump geschmiedeten Pläne und Ränke die Sache aus Eifersucht über einen etwaigen Gewinn oder aus Concurrenzrücksichten scheitern machen möchten. 9500 Centner Eichenlohrinde 578 der 1868 r Ernte aus den auf dem Taunus und in der Wetterau gelegenen Staats-, Gemeinde⸗ und Privatwaldungen des Großh. Hess. Forstamts Friedberg sollen Donnerstag den 2. April d. J., Vormittags 10 Uhr beginnend, zu Friedberg i. d. W. im Trapp'schen Gasthofe öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Entrindungskosten des meist 18 bis 20 jährigen Stockausschlags üdernebmen die Waldeigenthumer. Nähere Auskunft erthetlen die einschlägigen Forfldeamten. Holzversteigerung. 581 Im Stammbeimer Revier, Distriet Kühmark und Heegwald, kommen Mittwoch den 18. März l. J. zur öffentlichen Versteigerung: 75 Stecken Buchen ⸗Scheidholz, 17—„ Prügelholz, 1300 Stück Buchen⸗Astwellen, 2400„„ Stammwellen, 400„ Eick en⸗* 1350 7 Aspen⸗ 7 Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Chaussee am Distriet Kühmark gegenüber dem Oppelshaͤuser Hof. Büdingen den 10. März 1868. Fürstliches Forstamt Büdingen Ur lch. Aufforderung. 584 Da es seit einiger Zeit öfters vorgekommen ist, daß Zahlungen für mich durch meine Dtenstboten be⸗ werkftelligt wurden, was mancherlet Unannehmlichkelten zu Folge hat, so sehe ich mich genöthigt, darauf auf— merksam zu machen, für mich destimmte Zahlungen nur an mich oder meine Mutter leisten zu wollen. Fauerbach v. d. H. den 10. März 1868. Joh. Schmidt IX., Müller. Gefunden. 582 Fuhrmann Schmidt zu Hungen hat am Sam- tag den 7. d. Mts. auf der Chausse zwischen Berstadt und Wölfersbeim einen Sack mit Waizen gefunden und an uns abgeltefert. Der rechtmäßige Eigenthümer kann denselben gegen Entrichtung der Inseratgebühren von 33 kr. bei uns in Empfang nehmen. Berstadt den 10. März 1868. Großherzogliche. Berstadt e il. Zu vermiethen. 510 Eine Wohnung im ersten Stock, in der Burg⸗ siraße in Nauheim gelegen, bestehend aus vicr heiz⸗ baren Zimmern, Mansarden, Küche, Keller, Bodenraum, 255 Anthell am Hausgarten und ist sogleich zu be⸗ ziehen. Näheres zu erfragen dei Schutt in Nauheim. Zu verkaufen. 511 Ein Wohnbaus, in der Nähe des neuen Kur- hauses und dee Landgerichte, bestehend aus acht helz⸗ baren Zimmern, 2 Küchen, 6 Mansarden, Keller, Boden und Hausgarten, stebt abtheilungsbalber unter änßerf vortheilhaften Bedingungen billig zu verkaufen. Näberes zu erfragen bet Herrn Stadtschreiber Schutt in Nauheim. Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 90(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs straße) anf's Bequemste eingerichtet, nimmt jederzelt Augenkranke auf. Unbemiitelle zu ermäßigtem Preise und unentgeldlich. Derrn Stadtschreiber Oberhessische Eisenbahnen. An die Landesvertreter! 569 Der Derr Gemeinderath Ferber hat eine Er⸗ klärung erlassen, in welcher uns Unkenntniß und Vor- eingenommheit vorgeworfen wird. Eine Widerlegung unserer Angaben aber finden wir nicht, vielmehr gesteht Herr Gemeinderath Ferber selbst zu, daß der Vertrag Erlanger revidirt werden müsse. Wir haben mit Personen gar nichts zu thun, also gegen Niemanden eine Voreingenommenheit. Wir halten uns nur an die Sache. Wir wollen den Bau der Etsenbahnen unsrer Provinz fichern und rasch ans Werk gegangen sehen, deßhalb find wir für Staatsbau. Wir wollen nicht durch allerdings kolossale Opfer unsere Steuern erhöht wissen, deßhalb find wir für Staatsbau. Wir wollen nicht ein Drittel des Nutzens nehmen, wenn wir den ganzen Nutzen genießen können. Nun aber noch einiges zur sachlichen Widerlegung. Die Schaffung des Kapitals durch den Staat ist unverhältnißmäßig billiger, denn wenn man genötbigt ist, die 3½% garantitten Eisenbahnactien an der Börse schon vorher zu 70% auszubieten, wie das an der Berliner Börse der Fall war, während unsere 3½% Obligationen obne Hoffnung auf Extradioldende 84% stehen, so ist dies der schlagendste Beweis. Hat Herr Ferber dies nicht gewußt? Wir haben es verschwiegen, um selbst nicht den Scheln zu haben, daß wir gegen Personen eingenommen find. Herr Ferber sagt ferner, die Behauptung sei kühn, daß die Bahn nur 20 Millionen koste. Wo ist die Widerlegung? Herr Ferber behauptet nalv, die Herren Erlanger seien nicht befugt Prioritäts⸗Oblt⸗ gationen in unbeschränkter Anzahl zu emittiren und zwar zu Lasten der Bruttoeinnahmen, d. h. zu Lasten des Staats, er sagt aber offenherzig genug nur wann das Geld nicht ausreicht ll! Wo ist da der Anfang und das Ende? Da wird dann sehr leicht aus der Staatsgarantie eine Staats- subventton, welche allerdings während 99 Jahren eine jährliche Zubuße von 1 Millton Gulden, zusammen also 99 Millionen kostet. Wo aber bleibt bei dem ge; priesenen Vertrag Erlanger überhaupt eine Garantte der Ausführung. Eine Gesellschaft dilden, die Aetien zu 70% zu offeriren, dadurch den Staatseredit schädigen, ist leicht gethan; repräsentirt aber noch lange keine fertig gestellte Eisenbahn. Warum stellt die Gesellschaft eine Garantie von nur winzigen 500,000 fl. bet einem Unternehmen von 20 Millionen Gulden Geld! Ist dies eine Garantie für die Ausführung, wenn in einem Jahr der Bahnbau etwa ins Stocken 1 ist; wo in dann die Verontwort⸗ lichkeit der Bankters und wo die Sicherstellung des Auobaues. Bei einem solchen Unternehmen muß der ursprüngliche Unternehmer haftbar bleiben, der Staat aber, der so enorme Vortheile einem Bankier zugesteht, muß mindestens durch 10% wirklicher Caution ge⸗ deckt sein, damit alle Theile des Vertrags sicher erfüllt werden. Hausener Mehl& Prodsabtil. 539 Von heute an werden in unserem Etablissement Mehl, Kleien und Brod abgegeben. pausen den 1. März 1868. May& Comp. Weiße leinene Calchentücher, 270 geflickt und glatt, Manschetten mit Kragen, Herrenkragen, Vorhemden, so wie Hosenträger bei K. Friedrich neben der Poft. Heiligenstädter s. g. grüne Kartoffeln, 566 von den landwirthschaftl. Vereinen als die ertrag ⸗ reichsten empfohlen, verkaust einige Malter Dr. Siebert in Nauheim. Olethesuce Eisenbahnen. 1848 576 Die Gegner der Oberhessischen Eisen⸗ bahnen verlieren noch den Verstand. Aus einer und derselben Quelle kommen die beiden Artikel. Der erste— die Banquiers stecken 8½ Millionen ein— und der zweite Artikel — die Actien werden an der Berliner Börse 7 zu 70 ausgeboten. Wir überlassen dem gesunden Menschen⸗ zu reimen und solche Widersprüche zu lösen. Uebrigens hort man, daß die Unternehmer, nachdem die Concession für die Ludwigsbahn bekannt ist, auf gleichem Fuße behandelt sein wollen und gleiche Vortheile verlangen. Geschäfts- Eröffnung. 561 Elnem geehrten Publikum mache hiermit dse er⸗ ebene Anzeige, daß ich unterm 9. März mein Pu tz⸗ und Kurzwaaren⸗Geschäft, sowie Strohhut⸗ wascherel eröffnet habe, und bitte um Zuspruch unter Zusscherung bester Bedienung. L. Backes, Schirnstraße in Friedberg. Prima leinen Maschinengarn 580 empfiehlt zu billigem Preise H. W. Hatteroth. Ein Hausknecht 586 wird in den„Hessischen Dof⸗ in Butzbach gesucht. Bei Bindernagel& Schimpff ist wieder vorräthig! Neuster Taschen- Fahrplan für die Mittel Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. Cheater in Ftiedberg. Im Saale des Hotel„zu den drei Schwertern.“ Freitag den 13. März 1868. Ein geadelter Kaufmann oder: Die beiden Familien. Preis⸗Luftsptel in 5 Abtheilungen von C. A. Görner. (Ganz neu.) In Bertin über 80 Mal wiederbolt. Preise der Plätze: Erster Platz 30 kr. Zweiter Platz 18 kr. Dritter Platz 9 kr. Abonnements-⸗Billets das Dutzend erster Platz 4 fl., zweiter Platz 3 fl. Tages ⸗Billets nur für die heutige Vorstellung gültig, find in meiner Wohnung bei Herrn Zeugschmied Fllmar und in der Cigarrenhandlung des Herrn J. C. pdagemann sowie bei Herrn C. Fr. Walz zu nachstehenden Preisen zu haben: Erster Platz 24 kr. Zweiter Platz 15 kr. Kassa⸗Eröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ich erlaube mir ein hochgeehrtes Publikum zu dieser Vorstellung ganz besonders einzuladen. Kein Stück der Neuzeit hat sich eines solchen Erfolges zu erfreuen gehabt wie das obige. Die Situatlonen find so witzig, so originell, daß sie selbst dem schlimmsten Hypochonder ein herzliches Lachen abgewinnen werden. Da mein Aufenthalt nur von kurzer Dauer sein wird, werde sch mich bemühen nur das Neueste und Beste vorzuführen. Hochachtungs voll C. Pötter, Theater⸗ Director. Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 11. März. Waizen 17 fl. 10 kr.; Korn 13 fl. 40 kr.; Gerste 10 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 35 kr. Frankfurt, 10. März. Waizen 17 fl. 30 kr. Korn 14 fl. 55 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 10 kr.; Grünberg, 7. März. Waizen 17 fl. 26 kr.; Korn 14 fl. 15 kr.; Gerste 10 fl. 30 kr.; Hafer 6 fl. 15 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 47 kr.; Linsen— fl. — kr.; Saamen u. Lein 16 fl.— kr.; Kartoffeln 4 fl. 21 kr. Mainz, 6. März. Waizen 17 fl. 10 kr.; Korn 13 fl. 35 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 6 fl.— kr.; 0 4 fl. 16 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund — kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 4 * verstand der Leser solchen Unverstand zusammen l dau Altensas edellet ebelten al Geünberg Anglo⸗No des engl Zoll groß einer St braun, lischen H. Slule. Hirzenha! 1 95 Vol Debarden Norman Ballelle, Neu⸗Ulri Norman — Hef liche Reg I. Rec das Jahr Brandversi 1 II. Or. Oroßherzog deim Consi 1. Klaffe d zu verleihen III. 6 0 Seine Kön geruht; am die Erlaubn bon Sr. M gemeinen E poftmeister J nahme und Könige von Klasse— ur Mainz die 0 m von S. genen Rittet Xhringer L IV. Nar der Croßber; em Ludwig Zulunst sta dumiliennan