m gegen berden. igen den igt nat otschuß — c berg. 8. 1868. Dienstag den 11. August. N94. . nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 0 Friedberger Intelligenzblatt. f ö Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2 Amtlicher Theil. Landwirthschaftliche Ausstellung in Darmstadt. Bekanntmachung: Die Anmeldung von Ausstellungsgegenßänden sür die am 24.— 27. September zu Darmstadt statifindende landw. Ausstellung betreffend. 5 Mehrfach geäußerten Wänschen zu entsprechen, hat das Comite für die in den Tagen vom 24. bis 27. stattfindende landwirthschaftliche Ausstellung beschlossen, die Frist für die zum 20. August auszudehnen. Darmstadt am 27. Juli 1868. September d. J. zu Darmstadt Anmeldung der für diese Ausslellung bestimmten Gegenstaͤnde bis 5 Es wird dies dem betheiligten Publicum hierdurch mit dem Bemerken zur Kenntniß gebracht, daß für später angemeldete Gegen— stände der er forderliche Raum in den Ausstellungs-Localen nicht zugesichert werden kann Gleichzeitig wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß Anmelde-Formulare bei den Directoren der betreffenden landw. Be⸗ zirksvereine, in Rheinhessen bei dem Präsidium des landw. Provinzialvereins zu haben sind. Für das Ausstellungs-Comite⸗ A. E. Schenck. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 43 enthält: I. Gesetz, die ortsbürgerliche Niederlassung und Ver— ehelichung betreffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Bestäligung von Süftungen und Ver— mächinissen betreffend. Im Laufe des zweiten Quartals 1868 sind von des Großherzogs Königlicher Hohett nachfolgende Stiftungen und Vermächtnisse beflätigt und hierauf die betreffenden Behörden zu deren Aunahme ermächtigt worden: 1) die Schenkung eines Ungenannten an die kalholische Kirche zu Mühlheim, im Dekanate Scligenstadt, im Betrage von 100 fl., zum Besten des dasigen Kirchenbaus;— 2) das Vermächiniß der Witiwe des Johannes Jacob Rummel I., geb. Loos, zu Guntersblum an die evangelische Kirche daselbst, im Dekanate Oppenheim, im Betrage von 200 fl.; zu Gunsten der dasigen Ortsarmen;— 3) die Schenkung des Nikolaus Schütterer zu Heimersheim an die kalholische Kirche daselbst, im Dekanate Alzey, im Beirage von 100 fl., wovon die Zinsen alljährlich am Sterbetage seiner Ehefrau zu einem Seelenamte für dieselbe und zum Besten der dabei anwohnenden Schulkinder verwendet werden sollen;— 4) das Vermächtniß des Kirchenrechners Heinr. Müller III. zu Ober⸗Hörgern an die evangelische Kirche daselbst, im Dekanate Hungen, im Betrage von 100 fl.; 5) das Vermächtniß bes Christoph Krebs zu Hohenstadi an den Heiligen⸗Fonds daselbst, im Dekanate Wimpfen, im Betrage von 500 fl.;— 6) die folgenden Schenkungen und Ver mächtnisse zu Gunsten des Diaconissenhauscs „Elisabeihenstift“ zu Darmstadt: a. die Schenkung einer Ungenannten, im Betrage von 540 fl., zur Erbauung eines Pförmerhauses, b. die Schenkung der Geschwister und Erben der Clara Winter zu Heidelberg, im Betrag von 175 fl., e. das Vermächtniß des Buchbinders Ludwig Ereter zu Darmstabt, im Betrage von 100 fl.;— 7) die Schenkung der Gebrüder Georg Ewald IV. und Martin Ewald zu Ockstadt an die karholische Kirche daselbst, im Dekanate Ockstadt, im Beirage von 100 fl., behufs Suftung eines Anniversariums für den zu Seligenstadt verslorbenen Pfarrer Reinhard Ewald und Vertheilung des Restbetrages der Zinsen unter die Ortsarmen zu Ockstadt;— 8) die folgenden Vermächinisse des zu Vessungen verstorbenen emeritirten katholischen Stadipfarrers zu Bensheim, im Dekanate Bensheim, Franz Xaver Blösinger: a. im Beitrage von 1000 fl. an die Stadt Bensheim zu Gunsten der dasigen Stadlarmen, b. im Beirage von 100 fl. an die katholische Kirche zu Darmstadt, behufs Sustung eines Anniversariums, o. im Betrage von 2300 fl. behufs Dotirung einer kathol. Pfarrei zu Fehlheim, im Dekanate Bensheim, d. im Betrage von 100 fl. behufs Abhaltung tines Anniversariums und im Betrag von 50 fl. behufs Unterhaltung des Grakmals seiner Schwester aus dem Zinsenertrag an die katholische Kirche zu Vensheim, im Dekanase Vensheim, e. im Betrage ron 70 fl. behufs Ab⸗ haltung eines Anniversariums und im Betrag von 50 fl. zur Unterhaltung des Grabmals seines Valers an die latholische Kirche zu Heßloch, im Dekanate Osthofen, f. im Betrage von 200 fl. an die kathol. Kirche zu St. Quintin in Mainz behufs Stiftung eines Anniversariums; 9) die Schenkung der Wiltwe des wirklichen Geheimeraths von Hesse Excellenz zu Darmstabt, zu Gunsten der Armen ber Haupt⸗ und Risidenzstadt Darmsiadt, im Betrage ven 200 fl.;— 10) das Vermächiniß des Buchbinders Ludwig reter zu Darmstadt an den Kranken- und Sserbekasse— Verein zu Darmstadt, im Betrage von 125 fl.,— 11) das Vermächiniß der zu Franksurt a. M. verstorbenen verwitl⸗ welen Sophie Tyerese Kämpf, geb. Zipelius, aus Brochlin n Nordamerita, an die Armen der Stadt Butzbach, im Kreise Friedberg, im Betrage von 100 fl.;— 12) die Schenkung des katholischen Pfarrers Franz Sickinger zu Rentiers Georg Bernhard daselbst, im Betrage von 200 fl., Beusheim, bestehend in einer jährlichen Abgabe von k. des Kaufmanns Carl Christian Hammer daselbst, im 400 fl. an den katholischen Kirchensonds in dem Filialorte Fehl heim, im Dekanate Bensheim behufs Gründung einer katholischen Pfartei daselbst;— 13) die Stiftungen Un⸗ genannter an die Dompfarrsabrik zu Mainz: a. im Be- lrage von 200 fl. zur Abhaitung eines Anniversariums für die verstorbenen Cheleute Valentin Falk und Katharina Falk, geb. Lepeltier, zu Meinz, b. im Betrage von 100 fl. zur Abhaltung einer heiligen Messe jährlich für einen Verstorbenen;— 14) die folgenden Schenkungen an den evangelischen Kirchenfouds zu Offenbach, im Dekanate Offenbach: a. im Betrage von 100 fl. von Seiten Seiner Hoheit des Herzogs zu Nassau für Erbauung einer evang. Kapelle zu Bieber, im Dekanate Offenbach, d) im Betrage von 400 fl. von Seiten der Freifrau Natalie von Harder zu Nieder-Ingelheim, zur Auschassung einer Orgel für die genannte Kapelle;— 15) die Schenkung Sr. Durchlaucht des Fürsten zu Löwenstein-Werthheim⸗Nosenberg und Sr. Erleucht des Grafen zu Erbach-Schönderg aus dem Höchster Klosterfonds an den katholischen Kirchenfonds zu Neustadt, im Dekanate Dieburg, im Beitrage von 1000 fl., für Erbauung eines Pfarrhauses zu Neustadt;— 16) die Schenkung des Bischofss von Mainz an den kalholischen Kirchensonds zu Neustadt, im Dekanate Dieburg, im Be— nage von 300 fl., für Erbauung eines Pfarrhauses zu Neustadt;— 17) die Schenkung Ihrer Durchlaucht der Fürstin von Löwenstein⸗Wertheim⸗Rosenberg an den kath. Kirchenfends zu Neustadt, im Decanate Dieburg, im Betrage von 1000 fl., für Erbauung eines Pfarrhauses zu Neustadt;— 18) die Schenkung des Kaufmanns Wilhelm Fertisch zu Friedberg an die zur Gründung eines evangelischen Pfarrbesoldungssonds zu Heldenbergen, im Dekanale Rodheim, bestehende„Professor Fertisch'sche Stiftung“, bestehend in einer Herzoglich Nassauischen Staals⸗ Obligation über 100 fl. nebst Zinscoupond von Anfang 1868 an;— 19) das Vermächiniß der zu Armsheim, im Kreise Oppenheim, verstorbenen Maria Elisabetha Göttel⸗ mann, geb. Schäfer, an den Hauptverein der Gustav— Adolph⸗Stistung im Großherzogihum Hessen, im Betrage von 100 fl.;— 20) die Schentung des Wilhelm Sander zu Oppengeim an die latholische Kirche daselbst, im Dekanate Oppenheim, im Betrage von 500 fl., behufs Reparatur der Orgel;— 21) das Vermächtuniß der ver— winwelen Christina Blaß, geb. Scholt, zu Stadecken, im Kreise Mainz, im Betrage von 300 fl., zu Gunsten der dasiden Ortsarmen;— 22) die Schenkung des Tabaks sabrikanten Carl Gräff II. zu Bingen, im Kreise Bingen, an die genannle Gemeinde, bestehend in einer Feuerspritze im Werthe von 1050 fl.— 23) das Vermächiniß der zu Weinolsheim verstorbenen Anna Katharina Schad, geb. Jochem, an die kathol. Kirche daselbst, im Beirage von 240 fl., bebufs Abhaliung von vier Seclenämtern;— 24) das Vermächtniß der zu Mainz verstorbenen ledigen Josepha Dietler an die Dompfarrfabrik zu Mainz, im Betrage von 400 fl. behufs Slüistung von acht heiligen Messen für Verstordene;— 25) die folgenden Schenkungen an das unter der Benennung„Mathilden hospital? zu Büdingen, im Kreise Büdingen, gegründete Armenhospital: a. Sr. Durchl. des Fürsten Bruno zu Menburg und Büdingen, im Betrage von 1000 fl., b. Ihrer Durchl. der Fürstin Thekla zu Ysenburg und Büdingen, im Betrage von 100 fl., e. Sr. Turchl. des Prinzen Gustav zu Men⸗ burg und Büdingen, im Betrage von 250 fl., d. Ihrer Durchl. der Fürstin Caroline zu Collalto, im Betrage von 285 fl. 45 kr., e. Ihrer Erxlaucht der Gräfin Emma zu Stolberg⸗ Wernigerode, im Betrage von 175 fl., k. Sr. Durchl. des Fürsten Ludwig zu Solms-Hohensolms Lich, im Betrage von 250 fl., g. des Kaufmanns Carl Chrisi. Wöll zu Hamburg, im Betrage von 500 fl., h des Barons v. Deines zu Büdingen, im Betrage von 250 fl., 1. des Betrage von 100 fl., 1. des evangelischen Pfarrers Wilhelm Tyylmann daselbst im Betrage von 100 fl., m. des Kauf⸗ manns Gerson Lismann daselbst, im Betrage von 150 fl.; — 26) die Schenkung eines Ungenannten an den kath. Kirchensonds zu Dorn-Dürkheim, im Dekanate Osthofen, im Beitrage von 100 fl., behufs Gründung einer kathol. Schule daselbst. In Folge Allerhöͤchsten Auftrags werden diese Slistungen zum ehrenden Andenken der Stifter dankend zur öffenilnchen Kenntniß gebracht. III. Vetanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Auflösung des Rentamts Grünberg und die Reorganisation der Rintämter, Gießen, Homberg, Scholten und Friedberg betreffend. 1 Seine Königliche Hoheit der Eroßherzog haben durch Allerhöchste Enischließung vom 19. Mai 1. J. zu ver⸗ ordnen geruht: I. daß das bisherige Großherzogliche Rentamt Grün⸗ berg aufgelöst und die seitherigen Bestandtheile desselben in der nachfolgend verzeichneten Weise den Rentämtern Gießen, Homberg und Scholten zugetheilt werden: 1) dem Reniamie Gießen gehen zu: 4. die Ober- försterei Grünberg mit nachstehendeu Orten und Gemar⸗ kungen: Allertshausen, Appenborn(Hof), Beltershain, Climbach⸗Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Odenhausen, Qucckborn, Reinhardsbain, Saasen mit Bollubach, Veits⸗ berg und Wirberg, Stockhausen, Weitershain;— d. die Oberförsterei Lich mit den Orten beziehungsweise Gemarkun⸗ gen: Albach(Hof), Arnsburg, Birklar, Ettingshausen, Jeldheim(Felogemarkung), Hattenrod, Hungen, Inheiden, Kolnhausen(Hos), Landsdorf, Lich, Meilbach(Wald⸗ gemarkuug), Müylsachsen(Hof), Münster, Nieder⸗Vessingen, Ober⸗Bessingen, Trais⸗Horloff, Uiphe; 2) dem Rentamte Homberg gehen zu: 4. die Ober⸗ sörsterei Nieder-Ohmen mit folgenden Orten und Gemar⸗ kungen: Atzenhain, Bernsseld, Flensungen, Groß⸗Eichen, Ilsdorf, Kirschgarten, Lehnheim, Groß-Lumda, Klein⸗ Lumda, Merlau, Nieder-Ohmen, Ober⸗Ohmen, Rupperten⸗ rod, Stangenrod, Wettsaasen;— d. von der Obersoͤrsteret Homberg die Orte min den Gemarkungen: Rüddingshausen und Weitershain;— e. von der Oberförsterei Hainbach der Ort Ermenrod mit seiner Gemarkung;— 4. von der Oberförsterei Windhausen die Orte Unter⸗Seibertenrod und Zeilbach mit ihren zugehörigen Gemarkungen. 3) Dem Rentamse Schotten gehen zu: die Ober⸗ försterei Laubach mit nachstehenden Orten und Gemarkun⸗ gen: Flensungen(Hof), Freien⸗Seen, Gonterskirchen, Ilsdorf, Solms⸗Ilsdors), Klein-Eichen, Lardenbach, Laubach, Laubacher Waldgemarkung, Distrikt I., II. und III., Nonnenroth, Ober⸗Seen(Hof), Röihges, Ruppertsburg, Stockhausen(Hof), Villingen, Wetterseld. II. daß dee seither zu dem Rentamte Friedberg gehörige Theil der Obersörsteret Butzbach mit den Gemarkungen und Orischaften: Butzbach, Hausen, Nieder⸗Weisel und Oes von dem genannten Rentamie getrennt und dem Nent— amte Gießen zugetheilt wird.— Alle oben angegebenen Aenderungen sollen nach Allerhöchster Entschließung vom 26. Juni d. J. mit dem ersten October dieses Jahres ins Leben treten. Berichtigung. In Nr. 40 des Regierungsblattes muß es nach berichtigender Mittheilung unter Versetzungen in den Ruhestand Pos. 1 heißen:„am 19. Juni den Ober⸗ Nechnungs-⸗Revisor bei der zweiten Justificalur⸗Abiheilung der Over Rechuungs-Kammer Friedrich Schwab c. auf sein Nachsuchen.“ — Der Gr. Obersteuerrath Baur ist zum Commissär ernannt worden, welcher die Funktionen des Vorsigenden der nach Ar. 16 des Einkommen- steuergesetzes vom 11. April d. J. zu bildenden Landescommission zu versehen hat. — Der Beschwerde, welche im April d. J. von einer Anzahl Gewerbtreibender aus Wiesbaden und Umgegend über die Höhe und Erhebungsweise des Mainzer Brückengeldes unter Bezugnahme auf Art. 22 und 24 des Zollvereinsvertrages vom 8. Juli v. J. bei dem Bundesrath des norddeutschen Bundes vorgebracht und von diesem an den Bundesrath des Zollvereins abgegeben worden war, ist von letzterem als unbegründet keine Folge gegeben worden. Friedberg. Die„Mainzeitung“ enthält einen Artikel über die Erhebung der direkten Steuern im Großherzogthum Hessen, der manches recht Beberzigenswerthe enthält. Von einem der dort gemachten Vorschläge möchten wir im In⸗ teresse der Steuerzahler auf dem platten Land aber entschieden abrathen. Es betrifft dies den Vorschlag, von dem Besuch der einzelnen Ort⸗ schaften durch die Districteerheber Umgang zu nehmen und sogenannte Erhebungsstellen zu er— richten, die mehrere Ortschaften umfagten, von welchen die Bewohner ihre Steuern an bestimmten Tagen dorthin zu bringen hätten. Zur Unter⸗ stützung dieses Vorschlags wird angeführt, daß die Steuern meist von Kindern oder alten Leuten dem Erheber gebracht würden, die doch sonst Nichts verdienen könnten. Alte Leute aber, die recht gut einige Schritte in's Nachbarhaus schleichen können, sind nicht mehr im Stande, zumal in der Winterzeit, stundenweit über Berg und Thal zu wandern, und Kinder können alsdann zur Besor- gung der Steuer gar nicht verwandt werden. Der Artikel sagt selbst, der Erheber hätte seine Noth mit den Kindern, von denen das eine seine Kreuzer, das andere seinen Steuerzettel verloren hätte. Das würde aber auf dem weiten Ueber⸗ feldweg noch viel öfter geschehen, und was sollten sie dann anfangen? Weinend den weiten Weg nach Hause gehen und von den erzürnten Eltern Schelten oder gar Schläge erwarten? Die Er- hebung der Steuern ist gewiß für den Beamten kein angenehmes Geschäft; wer aber die Verhält⸗ nisse in ärmeren Landestheilen kennt, der weiß, daß das Aufbringen der Steuerkreuzer den armen Leuten, die nur vom Taglohn und dem Extrag eines Kartoffelstückes leben müssen, das ihnen der Bauer, bei dem sie arbeiten, überläßt, sehr sauer wird. Es wäre eine Unbilligkeit, ihnen die Ab⸗ litferung dieser Kreuzer noch weiter erschweren zu wollen. Dem Schreiber dieser Zeilen sind Fälle bekannt, wo der Distriktseinnehmer 4 Stunden, sage 4 Stunden entfernt wohnte, wo also der Steuerzahler, der seine Kreuzer am Zahltag nicht beisammen hatte, einen sauren Tagesmarsch zu opfern hatte, um seiner Steuerpflicht zu genügen. Dit vorgeschlagene Einrichtung würde ihn zwingen, alle Monate einen balben Tag zu versäumen und außerdem noch nach wie vor zuweilen, wenn er den Zahltag nicht einzuhalten vermag, den weiteren Weg zum Wohnort des Districtseinnehmers zu wandern; denn das Besorgenlassen der Steuer durch einen Dritten hat sein Unbequemes, und dasselbe genügend einrichten, hieße am Ende einen Erheber Seitens der Gemeinde annehmen, der die Ablieferung an den Staatserheber besorgte. 2 Friedberg. Die undiplomatischen Ent⸗ hüllungen des Generals Lamarmora machen immer noch viel von sich reden. Sie betreffen einen preußischerseits für die italienische Kriegführung im Jahr 1866 entworfenen Kriegsplan, wonach die Armee Italiens sich angeblich nicht lange mit dem Festungsviereck aufhalten, sondern direkt auf Wien zu marschiren sollte, um unter den Mauern dieser Stadt den Preußen die Hand zu reichen. Gleichzeitig sollte von Italien aus eine Diversion nach Ungarn unternommen werden, um wo möglich einen ungarischen Volksaufstand zu organisiren. Man hat das der preußischen Regierung gewaltig übel gedeutet. Also eine völlige Zertrümmerung der österreichischen Monarchie war Bismarcks Plan, selbst mit den Garibaloianern scheute er sich nicht gemeinsame Sache zu machen! heißt es, und ein bekannter Redner des Wiener Schützenfestes erin⸗ nerte die Wiener an die liebevolle Absicht Bis⸗ marcks, mit welcher er ihnen die Räuber aus den Abruzzen auf den Hals zu hetzen gedachte. Dem unbefangen Urtheilenden kann die Sache so ungeheuerlich nicht erscheinen. Krieg ist Krieg. Ist er einmal beschlossen, so sird die Gegenüber⸗ stehenden Feinde. Bismarck hat sich nicht mit Italien verbündet, um den Oesterreichern damit zu sagen: Es braucht Euch aber nicht bange zu sein, es ist so bös nicht gemeint! Das ist klar. Ueberdies spielte Preußen um seine Existenz; im Fall einer Niederlage mußte man in Berlin auf Alles gefaßt sein, und Kroateneinquartirung wäre dort auch kein angenehmer Besuch gewesen. Das ist einmal der Fluch des Krieges, daß er die Rechtsfragen in Machtfragen verwandelt und die Maxime zur Geltung bringt:„Du mußt den Feind rücksichtslos niederwerfen, oder Du wirst selbst niedergeworfen!“— Selbstverständlich hat diese Meinung nichts zu schaffen mit der Erörterung der Frage, ob und wo die Berechtigung zum Krieg vorhanden war, der damals in Deutschland ziemlich allgemein mißbilligt wurde,— und ob die dadurch geschaffenen Zustände ganz zum Heile des deutschen Volkes ausschlagen werden, kann erst die Zukunft lehren. S. Gießen. Bezüglich der Bahnhofsfrage spricht man nunmehr die freudige Gewißheit aus, daß die Stephansmark, also der Südosten der Stadt, der hierzu ausgewählte Platz sei. Wenn wir auch nicht der Ansicht eines Correspondenten des hiesigen Blattes, welcher glaubt daß der Uebergangsverkehr von den neuen Bahnlinien auf die Main⸗Weser⸗Bahn höchst unbedeutend sein werde, beipflichten können, so begrüßen wir doch, wenn man jenen Aeußerungen wirklich Glauben schenken darf, die Errichtung des Bahnhofs auf einem in der That vorzüglich dazu geeigneten Platz mit Freuden und halten es keineswegs für einen allzugewagten Vorschlag, daß auch die Main-⸗Weser⸗Bahn mit Umgehung der so viele Hindernisse bietenden Lindener Mark an dem Osten der Stadt vorbeigeleitet werde. Offenbach. Der hiesige Turnverein feiert am 16. und 17. August l. J. sein 25jähriges Stiftungsfest in Verbindung mit einem Jugend- feste. Bezüglich des Jugendfestes verfehlen wir nicht, Turner und Turnfreunde besonders auf⸗ merksam zu machen. Im Interesse des Turnens hofft der Verein auf zahlreichen Besuch des Festes und ladet Alle, die sich hierfür interessiren, freund⸗ lichst ein. Worms. Der hier erscheinende„Rheinische Herold“ bringt eine Anregung zur Errichiung eines„Mosesdenkmals“. Worms soll darum der geeignete Ort dafür sein, weil eine intelligente und wohlhabende Judenschaft daselbst wohnt und schon zur Zeit der Zerstörung Jerusalems Juden dahin gebracht worden seien, die ein Sohn oder Enkel eines bei der Kreuzigung Christi anwesenden Hauptmannes als Gefangene gekauft hatte! Preußen. Berlin. Einem hochgräflichen „Eingesandt“ in der„Kreuzzeitung“ zufolge ist die christliche Kirche in höchster Gefahr. Die Pfuel'sche Schwimmanstalt hat, wie schon im Vorjahre, so auch heuer ihr Schwimmfest auf einen Sonntag anberaumt.„Oeffentliche Schwimm ⸗ fahrt in heidnischen Kostümen und Aufzügen, ein bacchanalisches Mahl!“ so winselt der gräfliche Angstschrei. Sabbathschändung! Natürlich soll wieder die Polizei helfen. Zur Vermeidung der „unausbleiblichen Strafgerichte werden alle Christen zu einer Adresse an das Cultusministerium und Polizeipräsidium wider diese„schmachvolle Ueber⸗ tretung des dritten Gebots“ aufgefordert. — Bekanntlich war von Seiten des nord- deutschen Bundes den Regierungen von Bayern, Württemberg, Baden und Hessen Mittheilung gemacht worden von der neuen gesetzlichen Be⸗ stimmung über die Aufhebung der Schuldhaft mit der Anfrage, ob sich die betreffenden Regierungen der dadurch nothwendig gewordenen Aenderung der deutschen Wechselordnung gleichfalls unter⸗ ziehen wollten. Die Antworten sind jetzt ein⸗ getroffen, und zwar hat Baden erklärt, daß es die Aenderung der Wechselordnung durch eine gesetzliche Vorlage, welche dem nächsten Landtage zugehen solle, herbeiführen werde. Eine ähnliche Antwort ist von Seiten Baperns eingegangen. Hessen hatte schon vorher erklärt, daß es, falls das Gesetz über die Aufhebung der Schuldhaft zu Stande komme, die bezügliche Aenderung der Wechselordnung auch auf die nicht zum norddeut⸗ schen Bunde gehörigen Theile des Großherzog; thums ausdehnen werde. Dagegen ist die Ant⸗ wort von Württemberg nicht zustimmend ausgefallen, sondern der Beschluß von noch weiteren Erhebungen und Ermittelungen abhängig gemacht worden. Bayern. München. Seitens der officiösen Correspondenz Hoffmann wird der Vorwurf illoya— len Verhaltens, welcher Baden bezüglich der süd⸗ deulschen Militärcommission gemacht wurde, zurück gewiesen. Von einer Resultatlosigkeit oder einem Zerschlagen der desfallsigen Verhandlungen sei keine Rede. Baden habe keineswegs die bayerischen Propositionen abgelehnt. Ueber die Wahrung des Zusammenhangs des süddeutschen Militärsystems mit dem norddeutschen sei Württemberg und Baden in vollkommenem Einverständniß. Die in einer Conferenz zu pflegenden Verhandlungen würden später stattfinden. Oesterreich. Wien, 6. August. Der Gewinner des kostbaren Pianoforte's dürfte wohl der Büchsenmacher Straßberger aus Traunstein (in Bayern) sein, der auf der Festscheibe„München“ 15 Theiler erschossen hat.— Am heutigen Tage erschien auch Beust und erwiederte auf einen sehr herzlichen Empfang:„Der überaus herzliche Empfang, der mir hier zu Theil wurde, macht es mir zu einer Pflicht der Dankbarkeit, einige Worte von diesem Orte zu sprechen. Jede Kund⸗ gebung des öffentlichen Vertrauens ist zugleich eine Ermunterung für die Zukunft. Die Ver- treter aller deutschen Stämme haben hier in Wien ein schönes erhebendes Fest gefeiert.— Das er⸗ habene Ziel im Auge behaltend, müssen wir die Klippen des Unfriedens und der Zwietracht ver⸗ meiden.— Das deutsche Volk war einig, seine Fürsten waren es leider nicht. Es ist hier mit Recht gesagt worden: Das Volk will keine Ca⸗ binetskriege mehr. Möchten die schmerzlichen Er⸗ fahrungen der Vergangenheit nicht vergessen sein! Frieden und Versöhnung muß unsere Parole sein. Was Oesterreich betrifft, so weist es die Politik der Wiedervergeltung von sich. Es will ruhig und friedlich seine geistigen und materiellen In- terꝛssen pflegen. Wenn man von dem deutschen Elemente in Oesterreich und seinen Beziehungen zu den deutschen Stammesgenossen spricht, so darf man nicht vergessen, daß nur auf der Grundlage der Gleichberechtigung aller Nationalitäten in Oester⸗ reich eine gedeihliche Entwicklung möglich ist.— Dem Frieden und der Freiheit bringe ich ein Hoch!“(Anhaltende Hochrufe.). Wegen Mangel an Raum konnte die Rede nur im Auszuge gegeben werden. Die Red. Frankreich. Paris. Herr v. Girardin stößt wieder einmal in die Kriegstrompete. Durch Belgien den Rhein! heißt die Parole. Merk⸗ würdig ist aber, daß dieser Kriegslärm gerade von solchen Organen Widerspruch findet, die sonst nicht preußenfreundlich oder besonders gemäßigt erscheinen wie z. B. die„Gazett de France“ oder die„Opinion nationale“.„Es ist zu spät, die deulsche Einheitsbewegung zu verhindern,“ sagt das erstere Blatt, und das letzte befürwortet eine Allianz zwischen Frankreich, Deutschland und England als das einzig mögliche Mittel zur Lösung der europäischen Krisis, deren Unheil und Gefahren ein Krieg nur dermehren könnte. Vor solch hohem Ziele müßten engherzige Nedenbuhler⸗ schaft, Eitelkeit und militärische Ruhmsucht in Schatten treten.— Wenn die Corpsburschen auf Universitäten ihren Ruhm suchen, nicht in wissen⸗ schaftlichem Streben, sondern darin, wer der größte Raufbold sei, so hält man das jugendlicher Un⸗ reift zu Gute. Was wird die Geschichte später von unserer geistigen Reife urtheilen, wenn Völker nicht, glauben existiren zu können, ohne den un⸗ bestrittenen Besitz des barbarischen Vorrechts, im Morden und Zerstören am kaltblütigsten und ge⸗ wandtesten zu sein? . Der„Moniteur“ meldet, daß tausend auf⸗ ständische Anamiten am 16. Juni den Posten Rach⸗ Ga übersale Solbcll 21. dan den Joel Groß an b 105 geln Huch N den V. Du . sebau otandlt Simichs, saldals gut porllich ge wird, ts nichiche zuregen; den Sour Spar Barlelona Beschlag Druckerti Cylermini Die Dru Aftila de breitetes tulhält Königin. Ital aus Rom zurüdhelt gelracht, anwerben holbige N in Franlt leinen ig nacht sich r Deffe löl Die Zeiche WI! bestehend e gaben ihr „ nacht „, einige de Kund⸗ Jugleich dit Ver in Wien Das er⸗ wir die cht ver⸗ seine ner mit unt Ca- den Et⸗ sin sein! role sein. it Politil il ruhig tlen In deutschen lichungen „ so darf Ftundlagt in Oester⸗ G it.— ich ein 1 Nungel gegeben Oirardin t. Durch Nerl⸗ 4 gerade die sons 871i a odtt it, dit 3 sagt aritt eint and und intel zut agtil und 11. Vor ubuhler nacht in ischen a1 in visse⸗ der größte Ihe Ur Schrenzer am Pohlgraben. Rach⸗Gia(72) an der Grenze von Cochinchina überfallen und die in demselben befindlichen 25 Soldaten sämmtlich niedergemetzelt haben. Am 21. desselben Monats haben darauf die Franzosen den Posten wieder erobert und die Rebellen zerstreut. Großbritannien. London. Das Kabel ist an derselben Stelle, wie früher, beschädigt. Man vermuthet, daß das Sinken eines Eisberges den Bruch des atlantischen Kabels verursacht habe. — Der Pariser Correspondent der„Morning— Post“ behauptet, im Vatican werde ein dogmatisches Memorandum vorbereitet, worin die Katholiken Oesterreichs, welche die Abänderungen des Con— cordats gutheißen, vor ihrem Gewissen verant— wortlich gemacht werden, außerdem jedoch erklärt wird, es habe nie die Absicht bestanden, öster— reichische Unterthanen gegen die Constitution auf— zuregen; die Kirche halte den Gehorsam gegen den Souverän und die Autorität des Gesetzes hoch. Spanien. Zu Madrid, Valencia und in Barcelona hat man neue Waffenniederlagen mit Beschlag belegt, in Valencia auch eine geheime Druckerei entdeckt, in welcher das Blatt„El Exterminio“(die Ausrottung) gedruckt wurde. Die Druckergehülfen wurden verhaftet und nach Afrika deportirt. Ein anderes in Madrid ver— breitetes geheimes Blatt:„El Eco del Puebla“ enthält die gröbsten Beleidigungen gegen die Königin. Italien. Die„Turiner Zeitung“ läßt sich aus Rom schreiben: Oberst de Charette ist wieder zurückgekehrt und hat etwa 300 Individuen mit— gebracht, welche sich zu den päpstlichen Zuaven anwerben lassen. Hr. v. Charette scheint auf die baldige Wiedereinsetzung des Herzogs v. Chambord in Frankreich zu zählen; die Restauration der kleinen italienischen Fürsten, pflegt er zu sagen, macht sich alsdann von selbst. Amerika. New⸗Nork. Der Verkauf des Nordwestzipfels von Amerika am Behringsmeer, der seither in russischem Besitz war, an die ver— einigten Staaten ist nunmehr definitiv geregelt. Die Kaufsumme, im Betrag von 7,200 000 Dollars Gold, wird dieser Tage auf dem hiesigen Schatz amte ausgezahlt werden. Der Bezirk wird den Namen„Alaska“ führen(nach der Halbinsel Alaska). Ob ein Staat daraus werden wird? Kassel. Die„H. V. Z.“ erzählt vom 31. Juli unter ihren Lokalnotizen, zwei Damen, die in der Aue pro— menirten, seien an einer Schaafheerde vorübergekommen, die sich gesättigt niedergelegt hatte und der Ruhe pflegte; nur ein einziges Schaaf, ein schwarzes, mit weißen Streifen am Kopf, lief umher und rupfle Gras.„Sieh)' ein Mal, Julie!“ sprach die eine Dame zu der anderen, „das Schwarzweiße frißt alles auf!“ Es war der Notiz die Bemerkung beigefügt:„Wir gratuliren der holden Schönen, daß ein gewisses Polizeigenie nicht an unserer Stelle Zeuge dieser naiven Bemerkung war, sonst.....“ Jetzt meldet die Red. der„H. V. Z.“, daß ein Polizei— Commissar in der Expedition des Blattes gewesen sei und zu wissen verlangt habe, wer die beiden Damen gewesen ein Verlangen, dem indeß nicht gewillfahrt worden ist. Aus Herrieden schreibt man der„Fr. 31g.“: Obwohl mit Ausnahme des äußersten Südostens und Nordwastens der Polarstrom wieder quer von Nordost nach Süd west durch Europa zieht, und sich im Westen unseres Erdtheiles auf's Neue ein Luftberg gebildet hat, so ist unser wieder eingetretenes schönes Welter doch nicht vor Räͤckhällen ge— sichert, indem die Isobaren senkrecht von Norden nach U Süden verlaufen, und die Luftdifferenzen für den Sommer immerhin bedeutend sind. Cöslin. Seit einiger Zeit brennt es auf dem Kleister Moor. Schon steht eine Fläche von 4—500 Morgen in Brand. Neulich, bei Nordostwind, war hier der ganze Horizont mit Rauch erfüllt, bei Ostwind wälzten sich kürzlich die Rauchwolken über Kolberg und wurden dort für solche gehalten, die von russischen Moorbränden her- rühren. Es dürfte aber näherliegend sein, sie diesem Moorbrande zuzuschreiben. Schleswig. Die Moorbrände welche verschiedene andere Länder heimsuchen, nehmen auch dei uns in er— schreckender Weise überhand. Nachdem seit einigen Wochen schon im Dam gaarder Moor bei Apenrade und im Löwen⸗ stedter Moor zwischen Schleswig und Flensburg bis zu 7 Fuß Tiese der Brand wülhet, ist kürzlich auch das in der Nähe des letzteren belegene Nupeler Moor entzündet worden. Es sind die Bewohner der umliegenden Orischaften und anderer aufgeboten, durch Abgrabungen dem verheerenden Elemente ein Ziel zu setzen. „Die Beerdigung der verstorbenen Königin von Madagascar hat unter sehr sonderbaren Cere— monien stattgefunden. Der Leichnam wurde in 500 seidene Lambas gehüllt, in deren Falten sich 20 goldne Uhren, 100 goldne Ketten, Broschen, Ringe, Armbänder und andere Schmucksachen, sowie 600 Goldstücke befanden. Alle Geschenke, welche die Königin früher von der Kaiserin und dem Kaiser der Franzosen erhalten hatte, wurden mi ihr begraben, ebenso ihre sämmtlichen Möbel und ihre Kleider. 4„ Bei ben jetzt häufigen Brechruhranfällen lasse man den Kranken, bis der Arzt kommt, kaltes Wasser trinken— wo man's haben kann, Eicsstückchen schlucken; äußerlich halte man ihn warm, gebe aber ja keine warmen Getränke, höchstens einen Löffel voll Wein.— Vor dem vielen Obstessen haben sich Alle zu hüten, die Ursoche haben, ihre Kräfte zu Nathe zu halten; also namentlich Brusikranke, Blutarme und selbstverständlich solche, die Un⸗ terleibsleidend sind. Gesund ist es allen Vollsäfligen, Leberleidenden, Fett üch igen Vorschuß- und Cxeditperein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro Juli 1868. Einnahme. Ausgabe. 5423 fl. 30 kr. Discontirte Wechsel 5148 fl. 36 kr. 5191„—„ Conto-Corrent 839„ 830„—„ Depositen 480„—, 4799„ 56„ Darlehen⸗ u. Spareinlagen 4123„ 27„ Mitgliederzahl 451. Ein gesandt. Wie wir hören, wird in dieser Woche Herr Franck, Vorleser Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Oldenburg, auch hier eine dramatische Vorlesung halten: „Antigone von Sophokles.“ Wir verfehlen nicht, ein hiesiges kunstliebendes Publikum darauf aufmerksam len: sich diesen geistigen Genuß nicht entgehen zu assen. Oeffentliche Aufforderung. 1361 Die Geweikschaft der consolidirten Braunkoblen⸗ Zeche Wilhelms⸗ Hoffnung bei Dorn Assenheim, bestehend aus: 1) den Erben des Hofgerichtsadvokaten Wilhelm Trapp III. zu Friedberg, 2) den Erben des Salinen ⸗Inspectors Heinrich Wilbelmi zu Nauheim, 3) den Erben des Peter Carl Seitz zu Ockstadt, 4) dem Kaufmann Philipp Dantel Kümm ich zu Friedberg, daben ihre Braunkohlengruben nebst dem zugelegten Felde, ihr sämmtlicheszu diesen Grubenseldern erworbenes Grundeigenthum u. s. w. an seine Durchlaucht den Jürsten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels verkauft. Nach dem Beiggegenbuch find 1) 26% dem Kaufmann Ph. D. Kümmich und 23 dem Hofgerichts⸗ Advocaten W. Trapp III. zu⸗ geschriebene Kuxen unterm 20. April 1853 dem Großherzoglichen Physikatsarzt„Dr. Möbus zu Dieburg“ für 1625 fl., 26 dem Kaufmann Ph. D. Kümmich und 26½ dem Hofgerichts⸗Advocaten W. Trapp III. zu⸗ geschriebene Kuxen unterm 23. März 1854„dem Hermann Schenk(Schwan) zu Gießen“ fur 1105 fl. verpfändet. Die diesen Verpfändungen zu Grunde liegenden Forderungen sollen nach An⸗ gaben der Geweikschaft und ihres Nepräsentanten gelilgt sein. Die Urfunden aber find nicht zu be⸗ schaffen, und ergeht darum an Alle, welche bezug⸗ lich der angegebenen Verpfändungen Ansprüche eltend machen wollen, hiermit die Aufforderung, olches um so gewisser innerhalb 90 Tagen, vom erstmaligen Erscheinen dieses in der Zeitung ge⸗ rechnet, zu thun, als sonst die beantragte Löschung dieser Eigenthums⸗Beschränkungen vollzogen wet⸗ den wird. Friedberg den 18. Mai 1868. Groß herzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Zimmermann, Landgerichts Assessor. 2 — Landrichter. Holz ⸗Versteigerung. 1885 Montag den 17. l. Mts., Vormittags 9 Ubr anfangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Distriet Schrenzer und Jungwald, nachverzeichnetes Holz meist⸗ bietend versteigert werden, als: 5 4½ Stecken Buchen⸗Schelt⸗ und Prügelbolz, 22/ 5 und Kiefern⸗Stockpolz 540 Wellen 5 Reisholz, und 475„ Kiefern⸗ Ole Zusammenkunft ist am Eingang nach dem Buß bach den 8. Augast 1808. Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach Küche l. Edietalladung 1271 Nachdem über das Vermögen des Philipp Stelz von Leidhecken der formelle Concurs erkannt worden ift, so werden sämmtiche Gläubiger desselben zur Anzeige ihrer Forderungen und Begründung etwaiger Vorzugsrechte auf Mittwoch am 2. September J. J., Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechts nachtbeile des stillschweigenden Aus⸗ schlusses don der Masse und mit dem Anfügen geladen, daß bezüglich der nicht erschlenenen oder durch Vollmacht nicht genügend vertretenen Gläublger der Beitritt zu den von den Erscheinenden über Masseverwaltung und über ein etwaiges Airangemenat gefaßt werdenden Be⸗ schlüssen unterstelll werden wird. Friedberg am 14. Mai 1868. Großberzogliches Landgericht Frledberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerlchts⸗Assessor. Edicetalladung. 1272 Ueber das Vermögen der Christian Philipp Kellers Eheleute von Beienheim ist der formelle Concurs erkannt worden. Es werden daher alle Die— jenigen, welche Forderungen oder Ansprüche irgend einer Art an das Vermögen derselben zu bilden haben, bier⸗ mit aufgefordert, dieselben im Termine Mitwoch am 9. September l. J., Vormittags 9 Ubr, bel Vermeidung des senst stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Cencursmasse, dahter anzumelden, auch etwaige Vorzugsrechte zu begründen. Zugleich soll in diesem Termine über die fernere Behandlung des Concurses Beschluß gefaßt, insbesondere auch der Abschluß eines Arrangements versucht werden und werden alle Gläubiger aufgefordert, hierzu in dem Termine in Person zu erscheinen, oder sich durch Specialbevollmächtigte vertreten zu lassen, widrigenfalls sie als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen resp. vertretenen Glaͤubiger beistimmend angtsehen wer⸗ den würden. Friedberg am 15. Mal 1868. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Arbeits-Versteigerung. 1882 Freitag den 14. August, Vormittags 10 Ubr, soll zu Staden die Lieferung von 28,2 lf. Fuß 12“ br. 7½“ d. sandstelnernen Treppentritten in die Mittel- gasse daselbst, sowie das Legen und Untermauern der— selben und das Abbrechen einer alten Treppe an die Wenigstsordernden versteigert werden. Friedberg den 10. August 1868. Der Bezirks-Bauaufseher Schneider. Vergebung von Bauarbeiten. 1865 Die zur Errichtung eines 3. Stocks auf das Schlafhaus des Schullebhrersemtnars zu Friedberg und die Erbauung eines Anbaus an dasselbe erforderlichen Arbetten und Materlallteferungen, vetanschlaat: Maurerarbeit 1978 fl. 10 kr. Stleingauerarbeit 1922„ Zimmerarbeit 4254„ 44 Dachdecketarbeit 1319„ 40„ Schretnerarbeit 2065„ 20 Schlosserarbeit 1657„18„ Glaserarbeit 999„ 24„ Weiß dinderarbeit 2007„ 3 Spenglerarbeit 80„ 28 2* Lieferung von 74 Cubik⸗Kifir. Ockfädter Mauersteinen, 5„150.000 Stück gut gebrannten Russensteinen, —„ 215 Bütten Kalk, *„12,6 Cubik-Klftr. Ossenheimer Sand, sollen auf dem Submissionswege an die Wenißstfor⸗ dernden vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle vom L. bis 15. August 1868 des Vormtitags von 8 dis 12 Uhr zur Einsicht offen, woseldst auch die Offerten mit der Aufschrist:„Submessien zur Uebernahme der Arbeiten oder Lieferungen bei Errichtung eines dritten Stocks auf das Schlafhaus des Schullehrer⸗ seminars zu Friedberg und die Erbauung eines Anbaus an dasselbe“ verseben, verfiegelt und frarkirt bis spoͤtestens Montag den 17. August 1868, Vormittags um 10 Uhr, eingerticht sein müssen. FIrtedberg den 5. August 1868. Kantenah eee Friedberg e u ß. Arbeits- Versteigerung. 1880 Donnersiag den 13. August 1868, Vormittags 9 Udr anfangend, werden auf dem Rathhause zu Ockstadt nachstebende Arbeiten versteigert: 1) Planir- und Chaussirarbeit in der s. g. Zwischen⸗ rörfer Gasse. 2) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 8 Cbk.⸗Klftr. Steinen dazu. 3) Pflasterarbeit, neben Stepers Wohnung, veran⸗ schlagt zu 35 fl. 4) Brechen, Fahren und Aussetzen von 2 Cbk.⸗Klftr Pflaslersteinen. 5) Luferung und Messen von 2 Cbk. Klste. Sand dazu. 6) Mauterardeit, Verlängerung des Kanals in der Ortestraße, veranschlagt zu 36 fl. 6 ke. 7) Brechen, Fahren und Aussetzen von 1 Cbk.⸗ Klftr. Steinen. 8) Lieferung und Messen von 0,3 Cbk.⸗Klstr. Sand. 9) Lieferung von 80 Stück 2“ langen buchenen Pfloͤcken. FIrtedberg den 7. August 1888. Der Bezirks ⸗Bauaufseher S chnelder. r e . Bekanntmachung. 1886 Auf der Straßenstrecke zwischen Altenfladt und Boͤnstadt, am Einschnitte des Weges nach dem Oppels⸗ häuser Ddofe, wird vom 16. d. Mts. ab eine Haltestelle errichtet, von der ab Personen in die vorbeifahrenden u sowelt noch Plätze frei sind, Aufnahme nden konnen. Darmstadt den 7. August 1868. Der Ober-Post-Director Vahl. Dofraithe⸗ und Güter⸗ feige dunn 1873 Freitag den 14. Aug ust l. J., Vormittags 9 Uhr, werden in hiefigem Rathhause auf fretwilligen Antrag der Frau Adam Kehr's Wittwe nachbeschriebene Im⸗ mobtlien: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 1. 17s/. 101. 230,3. Hofraithe in der Stadt, 1. 17/. 101. 171.8. Grabgarten daselbst, sowie circa 60 Morgen Aecker, Wlasen und Gärten parzellenweise öffentlich meistbietend versteigert und hier dei bemerkt, daß sich die Hofraithe, in welcher schon lange Jahre eine Oeconomie und Wirthschaft mit dem beslen Erfolg betrieben worden ist, sich auch zu jedem anderen Geschäftsbetrteb eignet. Friedberg den 7. August 1868. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. eeeadung⸗ 1878 Das auf den Namen des Heinrich Christian Weller von Friedberg im Flurbuch eingetragene, in der Gemarkung Friepberg gelegene Grundstück: Flur 13. Nr. 272. 211 Klafler Acker, Großgalgenfeld, am Dachspfad, ist in dem Concurse desselben veräußert worden. Da aber der Eigenthum urkundlich nicht dargethan werden kann, so fordert man Alle, welche Ansprüche irgend einer Art an dieses Grundflück bilden zu können vermeinen, biermit auf, solche so gewiß dinnen Frist von 6 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst der Veräußerungs- vertrag beflätigt und der Eintrag in das Mutations⸗ verzeichniß auf den ntuen Erwerber verfügt werden wird. Friedberg am 24. Juli 1868. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts Assessor. Mobiliar-⸗Versteigerung. 1887 Montag den 17. August d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Frau Hofapotheker Wahl Wiw. dahier verschiedene Mobilien, als: Mehrere Sophas, Tische, Stühle, Schränke, Bettstellen, Spiegel, Vettwerk, Weißzeug, Porzellan, Glas, Fässer und Bütten sowie sonstige Haué⸗ und Gartengeräthschaften öffentlich meift⸗ bletend gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg den 10. August 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Arbeits-Versteigerung. 1883 Montag den 17. August, Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Rathhause zu Nieder⸗Florstadt nach flehende Arbetten versteigert: 1) Das Graden und Ausmauern eines Brunnens zu Hinsbach in der Waldgasse. 2) Das Herbelfahren und Aufsetzen der dazu erforder⸗ lichen Mauersteinen. 3) Das Fortfahren des sich ergebenden Grundes. 4) Die Lieferung einer gußeisernen Pumpe mit Einsetzen. 5) e Steinhauerarbeit und Weißbinder⸗ arbeit. 6) Lieferung und Einsetzen einer 40“ langen guß⸗ eisernen Pumpe in den Brunnen bei Kautze Wohnung in Hinsbach. 7) Maurer-, Zimmer, Schreiner- und Weißbinder⸗ arbeit bel Reparatur im II. Schulhause. Friedberg den 8. August 1868. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. Arbeits ⸗Versteigerung. 1881 Arbeiten versteigert. Friedberg den 10. August 1868. Der Bezurks⸗Bauaufseher Schneider. Kegenschirme 501 in Selde, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bet K. Friedrich, Donnerstag den 13. August, Vormittags 10 Uhr, werden die bei Reparatur des Armenhauses zu Ockstadt vorkommepden Schreiner, Glaser⸗ und Weißbinder⸗ Br 1845 od! Erste Sorte Brod 147 kr. Zweite Sorte Brod 127 kr. Formen ⸗Brod 18 kr. Casseler Brod 17 kr. bei Löb Strauß. Im Interesse 1891 zügliche Dienste leistet. Unterrichtes auf volkommne Genesung. Posen. Hoffmann in Friedberg. kann ich nicht umhin, der Wahrheit gemäß zu bekunden, fabricirte Fenchel-Honig- Extract, welchen ich seit einiger Zeit gegen ein langwieriges Dalsübel anwende, vor⸗ Bet fortgesetziem Gebrauch dieses angenehmen Mittels hoffe ich trotz ununterbrochenen Halsleidender daß der von derrn L. W. Egers in Breslau Heinze, Lehrer. Der Schlesische Fenchel-Honig⸗Ertraet von 8. W. Egers in Breslau ist nur ächt zu haben bei: Jos. Directe Mittwoch 19. Aug. Germania, 26. Aug. Allemannia,„ Morgens. Saxonia 1. Oktober, ö 1892 Näheres bei Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actiengesellschast. Post⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Uew-Vork vermittelst der Postdampfschiffe 0 1 8 7* 2 310 Vorussia, Sonnabend, 29. Aug. Holsatia, Mittwoch, 2. Septbr. assagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rihlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischerdeck Pr. Cri. Rihlr. 88. und zwischen Hamburg und New⸗ Orleans, 2 Bavaria 1. November, 1 Passagepreise: Zweite Cajüte Pr. Crt. Ritblr. 150, Zwischendeck Pr. Crt. Rihlr. 55. Teutonia 1. December. Christ. Hecht, Spectal⸗Agent in Friedberg. Friedrich Röhrichs rühmlichst bekannter Arrowroot- Kinderzwieback ein vollständer Ersatz der Muttermilch, 1009 erfunden und mit bestem Erfolge angewandt von der derühmten Ge⸗ burtshelferin und promovirten Doctorin Frau Profess. Dr. Heiden re ich geb. von Stebold ist stets vor⸗ räthig in ½ Paqueten à 10 kr. und ½ Paqueten à 5 kr. in Friedberg bei Ph. Dan. Kümmich. P. 8. Dieser Zwieback wird zugleich allen denjenigen, deren Verdauungs- organe besonderer Schonung be⸗ dürfen, als ein sehr kräftiges, leicht verdauliches Nahrungsmittel em⸗ pfohlen. Cüchlige Kistenschreiner, 1870 5 sowie Fournierschneider finden sefort dauernde Beschäftigung. Fr. Rodaug. Concert. 1890 Musikdirektor Dr. Volkmar wird Samstag den 15. Augußt, Nack mittags 5 Uhr, in hiesiger Stadtkirche ein Orgelconcert geben, wozu die Freunde der Musfik hiermit ergebenst eingeladen werden., Billets find in den Buchbandlungen von Binder⸗ nagel& Schimpff und Scriba 3 30 kr, am Tage des Concerts à 42 kr. zu haben. Casino⸗Parthie. 1884 Die auf Dienstag den 12. d. Mis. anberaumte Parthie wird eingetretener Hindernisse halber Dienftag den 18. d. M., Mittags 5 Uyr, auf dem Schwalheimer Mineralbrunnen abgehalten werden. Zwei möblirte Zimmer 1888 find zu vermiethen. Auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Das Naͤbere bei der Exped. d. Bl. Als Setzerlehrling kann ein mit den erforderlichen Schulkenntnissen ver⸗ sehener junger Mensch in unsere Buchdruckerei eintreten. Bindernagel& Schimpf. Eine geübte Damenschneiderin 1867 übernimmt Bestellungen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Ein für jede Familie 1843 vollständiges Logis, jeder Zeit beziehbar, auf Ver⸗ lagen Pferdestall, Remis und Bedientenstube ist zu vermiethen. E. Ehrmann. Zur hohen Beachtung für Bruchleidende. 45 Der berühmte Bruch⸗Balsam, dessen heher Werth selbst in Paris anerkannt, und welcher von vielen medi⸗ einischen Autoritäten erprobt wurde, welcher auch in vielen tausend Fällen glückliche Curen hervorbrachte, kann jederzeit direct brieflich vom Unterzeichneten die Schachtel à 3 Fl. 30 kr. S. W. bezogen werden. Für elnen nicht so ollen Schaden ist eine Schachtel hinreichend. J. J. Kr. Eisenhut in Gais, bei St. Gallen neben der Post in Friedberg. (Schweiz). Ein Hühnerhund 1890 ic zu verkaufen. Wo? sagt die Exped: d. Bl. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 2. August. Dem bies. Burger und Bierbrauermeister Georg Steinhäußer eine Tochter Jobanna Heurittte Friederike Wilhelmine Sophte, geb. am 8. Juli. 2. August. Dem hies. Bürger und Bierbrauermeister Hüldebrand Sang ein Sohn Heinrich, geb. am 7. Juli. 4. August. Dem bies. Bürger und Schneidermeißter Johann Simon Keßler ein Sohn Johann Friedrich, geb. am 23. Juli. Beerdigte: 2. August. Anna Margaretha Vogelsberger, des weiland hies. Bürgers und Schlossermeisters Johann Georg Vogelsberger hinterlassene eheliche Tochter, alt 76 Jahre, 7 Monate, am 1. August. i Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. getressen Regierrn schlossene des Ein fremdem der Krei — Hes Ludwig 9. Auguf 8. G Verzeichn jahr 186 werden, Freuden sessur in besegt it Mofessor sich nicht lungen be Docent ei sogleich i lesungen die Stud mehr in dem bish als zwei. Kreisvett 8. 6 in diesen sich an begeben, tine Ove an dem luripische von Freu eschätztt Won mal-Ver Berstich hiernach weiter ei biemit! 9 fr. Pr. bor wen 1 Tit ehergan iche 5 alice kuchen