4 a 1 5 1868. Samstag den 11. Januar. 5. An zeiger für O berhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inutelligenzblatt. ————— ——ůů—— Erscheint jeden Dieustag, Donnerssag und Samslag. 8 Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ werden noch fortwährend von allen Poststellen und der Verlagseppedition für das erste Halbjahr angenommen ——— — Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 52 end 1. Ockanntmachung, das Reglement zu dem Gesetze über das Postwesen des Nordreutschen Bundes betreffend. Jriedders den 7. Januar 1868. Betreffend: Den Voranschlag des 2 tvangellschen Kirchensonds für 1868 und den deßfallsigen Arsschlag auf die evangel chen Kirchen⸗ und milden Stistungssonds. Oroßberzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Friedberg den 7. Januar 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die evangelischen Kirchenvorstände. Den in Abdruck nachstebenden Auszug über die repartirten Gelder für 1868 theilen wir Ihnen unter der Auflage mit, die einzelnen Beträge zar Zahlung an die einschläͤgigen Groß. Distriktseinnehmereien den betreffenden Kirchen rechnern in Ausgabe zu decretiren; Credit wird, soweit erforderlich, hiermit eröffnet. Zu sammenstel lung Tran. der auf die evangel. Kirchen- und milden Stiftungsfonds für das Jahr 1868 ausgeschlagenen Beitrage für kirchliche und geistliche Zwecke. uche zu Assesbeim 4 fl.— Kirche zu Bauerubeilm( fl. b Bönffadt 18 f. 23 kr.— Eirche zu Bruchenbrücken 1 bdach 2 fl. 36 kr.— Kugelbaus zu Bußbach 1780 fl. 30 kr.— Kirche Jauerbach b. Ir. 38 fl. 5 ke.— Kirche zu Faderbach Kirche zu Florstadt 420 fl. 48 kr.— Stadikuche zu Burgkirche zu Friedberg 19 fl. 6 kr.— Pla corpots zu Kirche zu Gambach 3 fl. 25 kr.— Kirche zu Griedel pausen 21 kr.— Kirche zu Hoch- Welsel 5 fl. 33 kr. Leier derg. 11 kr.— Kirche 25 fl. 26 kr.— Kirche iu 2 fl. 43 kr. Kirche zu jau v. d. D. 22 fl. 51 kr.— Friedberg 4 fl. 50 kr. rtedberg 383 fl. 8 kr. 5 fl. 54 kr.— Kirche — Kirche zu Langenhan Kirche zu Oder Nos bach Kirche zu Ofiheim 14 fl. 11 fl. 4 kr. Melbach 6 fl. 37 tr.— Kirche zu Münster 5 fl. 40 kr. — Kirche zu Münzenderg 47 fl. 24 ke.— Kirche zu Nieder⸗Nosbach 1 fl. 40 kr.— Kirche zu Nieder- Weisel 30 fl. 45 kr.— Kirche zu Nieder- Wöllstart 3 fl. 32 fr.— 32 fl. 32 ke.— Kirche zu Ossendeim 55 fl. 29 kr.— 15 kr.— Kirche zu Poblgöns 2 fl. 22 kr.— Kirche zu Ssödel 4 fl. 15 fr.— Kirche zu Staden 146 fl. 12 kr.— Liche zu Steinfurth zu 2 fl. 36 kt.— Kirche zu Tratls⸗Münzenderg 31 fl. 34 kr.— Elche zu Weckesdeim Kirche zu Wobnbach 160 fl. 6 kr. —— Hessen. Darmstadt. Das Großberzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 1 enthält: I. Edikt, die Mitglieder des Staatsraths für 1868 betreffend wonach als solche ernannt werden: 1) der Oberappellalions⸗ und Cassationsgetichtsralh, wirkliche Ge⸗ heimerath Dr. v. Hesse, 2) der Präsident des Ober⸗Consi⸗ teriume Frhr. v. Starck, 3) der Präsident der Ober⸗ Medicinal⸗Direktion Dr. Goldmann, 4) der Präsident des — der Provinz Starkenburg Dr. Krug, 5) der rektor des Oberappellations⸗ und Cassationsgetichts Octheimttath Benner, 6) der Geheimerath Dr. Ciévt, 7) dern Gtheimerath Schenck, 8) der Geheimerath Krißzler, ) ber Ministerialrath Schleiermacher, 10) der Ministetial⸗ rath Freibert v. Rodenstein. II. Ctikt, die Foctsetzung der Verhandlungen des XIX. Landtages betreffend, dahin lautend: Ludwig III. von Gottes Gnaden Greßherzog von Hessen und dei Rhein ꝛc. zc. Nachdem Wir deschlossen baden, daß die durch Unsere Verfügung vom 19. August d. J. vertagten Vervandlungen des neunzehnten Landtags mit dem 15. Januat 1868 wieder beginnen sollen, so verkünden wir solches hierdurch öffentlich und gesinnen an Unsete getreuen Stände, daß Sie sich an dem festgesetten Tage zut Aus⸗ Abung Ihrer verfassungsmäßigen Rechte in Unserer Residenz wieder vereinigen mögen. III. Coitt, d. d. 2. d., die Ergänzung der Feld⸗ wuppen im Jahre 1868 betreffend, folgenden Inhalte: Zur Ergänzung der Felditruppen im Jahre 1868 sind 7835 Mann erforderlich, welche aus den Aufrufsfäbigen des Jahres 1867 leinschließlich der Relativtauglichen) ausge hoben werden— IV. Bekanntmachung der Großherzoglichen Ministerien des Innern und des Kriegs, die Verthellung des Rekruten⸗ bebärfnisses für das Jahr 1868 auf die Provinzen beir. Zum Vollzuge des Allerhöchten Ebikts vom 2. d. M. und in emäßheit dee Art. 36 bes Rekrutirungsgesetzes wird Nachstehendes zur öffentlichen Kenntniß gedracht: ) Nach den von ben Rekruticungsrätten eingesendeten Tabellen über das Ergebniß der Musterung von 1867 2 tauglichen Militärpflichtigen, einschließlich der in Depot versetzten, vorhanden: in der Provinz Starken ⸗ burg 1814 Mann, Oberhessen 1492 Mann, Möeinhessen 1 zusammen 4788 Mann. 2) Im Berhäliniß der Seisammiahl aller tauglichen Diensipflichtigen, wornach dem Urt. 36 bes Rekrutirungsgesetzes zufolge der edikt⸗ mäßige Bedarf von 2835 Rekruten auf die 3 Provinzen E ver iheilen it, hal demnach zu stellen: die Provinz larkenburg 1083 Rekruten, Oberhessen 893, Rbeinhessen 557, zufammen 2835 Rekruien. 3) Die Prorinzlal⸗ Direktlenen werben nunmehr nach Art. 37, 390 ung 40 des Rekrutirungsgesetes, nach F. 100 bis einschlüßlich 107 a ö der Wererbnung vem 30. April 1831 und nach der Be. — une ung vom 1. Nev. 1855(Neglerungeblalt Nr. 87) die also bestimmten Provingial⸗Contingente auf die ver⸗ schiedenen Bezirke vertbeilen und das Weitere besorgen. V. Ermächtigung zur Annahme eines fremten Ordens. Seine Königliche Hohelt der Großber zog haben am 2. Dec. 1867 dem Direktot der Kaisecslauterer Ultramariasabrik Dr. Hetmann Wilkene zu Kaiserslautern die Exlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majesin dem Könige von Bayern verliehenen Ritterkreuzes II. Classe des Verdieust⸗ Ordens vom beiligen Michael alleranädigst zu ertheilen geruht. VI. Diensinachrichlen. Eroßherzog haben allergnädigst geruht: am 3. Dec. 1867 dem Schulamtes Aspiranten Michel aus Hambach die katholische Schulstelle zu Löhrbach zu übertragen;— an demselden Tage den von dem Herrn Fürsten zu Löwen ⸗ stein⸗ Wertheim Rosenderg und dem Herrn Grasen zu Erbach Schönberg auf die zweite evangelische Schulstelle zu Kirch⸗ Brombach präsentirten Schulamtes Aspiranten Schassnit aus Höchs für diese Stelle zu beslätigen;— am 6. Dezember den Kreiswundarzt der Kitismedicinal⸗ Anter Mainz I. und II Dr. Helwig zum Kreisarzt des Kreis medbicinalamies Mainz I, zu ernennen;— an dem⸗ selben Tage dem Schulamts⸗Aepiranten Kirn aus Mainz die katholische Schulstelle zu Offenheim zu übertragen— und den don dem Herrn Graßen zu Erdach⸗ Erbach auf die evangelische Schulstelle zu Kirch-Beerfurih präsentirten Schulamtes Aepiranten Kaiser aus Zeilhardt für diese Stelle zu destätigen;— am 10. Tezember den Revisions⸗ contreltur dei dem Hauptzollamt Mainz Ederbard zum Revistensinspektor bei hiesem Hauplzellamt,— den Haupt- r erfler Klasse bei diesem Hauptzollamt Seippel zum Revistonscontrolcux dei denselben,— den Hauphollamis-Affittenten zweilet Klasse bei diesem Haupt⸗ zellamt Hetrmann zum Haupizollamts Assistenten erster Klasse bel bemselben,— den Hauptzollam ie Assistenten erster Klasse dei dem Hauptzellamt Ossenbach ven Buri zum Reudanten bei dem neu zu errichtenden Nedenzollamt erster Klasst Bensbeim und det bamit verbuntenen Orts- einnehmerei ersler Klasse,— den Haupizellamis- Affistenten zweiter Klasse bei dem Hauptzellamt Darmstadt Rippert zum 977 94 erfler Al isse bei dem Hauptzollamt ssenbach und der damit vertundenen Orteenuedmerti eiter Klasse,— den Steuctausseher Grimm zu Wörifadt zum Hauptzollamte- Assißenten zweller Klasse dei dem aupizellam! Mainz— und den Quarxttermeistetr im . Insantetie⸗ Regiment Valzer aus Echzell zum Haupt- zollamis-Afsistenten zweitet Klasse bei dem Hauptzollamt Darmstadt und der damit verbundenen Ortecinnehmerel erster Klasse zu ernennen;— am 13. Dezemder den Distriktscinnehmer der Disritiseianehmerel Derbstein Greissenstein in gleicher Diensitigenschast in die Distikts⸗ einnehmerei Fürth zu re. chen;— an demselben Tage den Finanz-Nepiranten Nieß aus Thal-Jiter zum Disteitte⸗ tinntzmer der Trtteelauchmettt Herdein— und den Seine Königliche Hohtit der Fimanz⸗Accessisten Bähr aus Mörsiadt zum Distrikteein⸗ nehmer der Distriktseinnehmerei Wörrstadt II. zu ernennen; am 17. Dezember den Stadigerichte⸗Assessor Langsdorf in Gießen zum Landrichter des Landgerichts Wald⸗Michel⸗ dach,— am 21. Dezember den Hofgerichts⸗Essessor bei dem Hofgerichte der Provinz Starkendurg Knorr zum Hofgerichtsraih dei diesem Gerichtsbose— und an dem⸗ selben Tage den Einnehwer auf der Station Lollar der Main- Weser⸗Eisenbahn Rettig zum Expedienten auf der Station Gießen dieser Eisenbahn zu ernennen. (Schluß folgt.) — Eine Depesche des„Fr. J.“ bringt die Nachricht, daß der Abschluß der Uebereinkunft der großberzoglichen Staatsregierung mit der Ludwigs bahn am 8. d. erfolgt sei; letztere übernimmt die Bauten in Rheinhessen und Starkenburg unter Darantie von 3½ Prozent Minimalertrag. Für die ebenfalls concessionirte Riedbahn ist eine Staatsgarantie nicht beansprucht. Die Seneh⸗ migung des Vertrags durch die Stände und der Oeneralversammlung der Ludwigsbahn ist vor⸗ behalten. — Wie die„D. Zig.“ berichtet, dat auf Ersuchen der groß herzoglichen Regierung der kgl. preußische Landwehrmajor Hapn aus Wesel von seintr Regierung den Auftrag erhalten, die desig⸗ nirten Commandture der Landwehrbataillone unserts Großherzogthums und die Bezirksseldwebel in ihren neuen Funktionen zu unterweisen. Der⸗ selbe, seit einigen Tagen bier auwesend, bat seine deßsallsige Thätigkeit degonnen. — Die„H. ddeztg.“ meldet von 8. d. N.: Otute ii die Vereinbarung wegen des Baues der Eisenbahnen in den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen zwischen den Commissären der Regierung und den Delegirten des Verwaltungs ⸗ rathes der Ludwigsbahn definitiv abgeschlossen worden. Dieselbe sell unverzüglich den Land- ständen des Groß herzogthums und der General- versammlung der Actionäre der Ludwigsbahn zur Genedmigung vorgelegt werden. Die Uebereiakunft umsaßt in Rheinbessen die Linten von Mainz nach Alzer und von Bingen nach Alzey nebst den Grenzstrecken zum Anschluß an die Linien der baprischen Pfalz; in Starkenburg die Odenwaldbahn von Darmstadt über Oberramstadt, Reinheim, Höchst bis Erbach mit einer Abzweigung über Umsladt nach Babenbausen und die Linie Worms ⸗ Bensheim— Alles zusammen etwa 22 bis 23 Meilen. Die Grundlage der Uebereinkunft ist die Garantie eines durchschnittlichen Reinertrages von 33,000 fl. per Meile auf allen obigen Linien durch den Staat.— Die Riedbahn ist von der Garantie ausgeschlossen; deren Bau wird indessen von der Ludwigsbahn unter der Voraussetzurg von Subventionen Seitens der Gemeinden projectirt und ist die Concession dafür gleichfalls zugesagt. Wegen einer Zweigbahn von Reinheim nach Brensbach sind besondere Propositionen gemacht, aber noch unerledigt. Worms. Durch einen aus Rom in Worms eingetroffenen Privatbrief wird einigermaßen ein Blick auf die Art und Weise ermöglicht, wie die jungen Leute als Freiwillige in die päpstliche Armee kommen. Ein Wormser Sattlergeselle, der kaum 17 Jahre alt und seiner Confession nach ein Protestant ist, schreibt seinen, wegen dieser Vorfälle auf's Aeußerste betrübten Eltern, daß er auf seiner Wanderschaft auf der Herberge in dem elsäß'schen Städtchen Belfort mit 10 andern Sattlergesellen zusammengetroffen sei. Man habe den Leuten vorgesagt, sie könnten unentgeldlich nach Rom kommen, wenn sie dortselbst 14 Tage lang für die päpstliche Armee arbeiten würden, da man dortselbst gerade großen Mangel an Sattlern habe. Nichts Arges ahnend seien die Leute nach Rom gereist; dorten aber habe man sie alsbald nach ihrer Ankunft unter die päpst⸗ lichen Soldaten gesteckt, sie einen Tag lang das Gewehr laden gelernt und sie sofort in das Feld gegen die Garibaldianer ausgeschickt, woselbst es sehr wüste hergegangen Bursche über Mangel an Geld und bittet seine Eltern inständig um„Unterstützung“. Preußen. Berlin, 8. Jan. Abgeord⸗ netenhaus. Auf der Tagesordnung steht die zweite Berathung über den Antrag Lasker's, F. 84, die Redefreiheit betreffend Nachdem Zastrow und Westarp gegen, Windthorst und Schulze(Berlin) dafür gesprochen erklärt der Justizminister, die Staatsregierung habe zur Zeit noch keinen Beschluß gefaßt, sie konnte es auch nicht, werde es jedoch thun, sobald ein Antrag an sie gelangen werde: sie werde die Angelegen⸗ heit auch dann sorgfältig prüfen, wenn dieser Antrag nicht an sie gelangen werde.„Meine persönliche Meinung hier auszusprechen, finde ich mich nicht veranlaßt, noch berufen, da ich hier nicht als Mitglied des Hauses, sondern als Ver⸗ treter der Regierung stebe.“ Bei namentlicher Abstimmung wurde der Antrag Las ker's mit 174 tegen 144 Stimmen angenommen. — Die„Krenzzeitung“ meldet: Der Minister Graf v. Itzenplitz hat sowohl dem„Vaterländischen Frauenvereine“ als dem„Hülfsvereine für Ost⸗ preußen“ die frachtfreie Beförderung aller Gegenstände(Lebensmittel, Arbeitsmaterial und Kleidungsstücke), welche an die Vorstände der gedachten Vereine gerichtet sind oder von diesen abgesandt werden, mit der Bezeichnung ur Linderung des Nothstandes in Ost⸗ preußen“ im Frachtbriefe aufgegeben sind, auf den Staats- und unter Staatsverwaltung stehen den Eisenbahnen bewilligt. Da sich an vielen Orten Einzelne und Vereine zum Sammeln und Versenden namentlich von Lebensmitteln bereit erklärt haben, so wollen wir hier erwähnen, daß Hülsenfrüchte, Roggen, Mehl, Brod, auch Speck und anderes zur Speise geeignetes Fett mit größtem Vortheile nach den bedrängten Gegenden gesandt werden könnte. Saatkartoffeln im April nach Ostpreußen zu schicken, seien hiermit allt Landwirthe, welche von dieser Frucht etwas er ⸗ übrigen können, auf das Freundlichste ge beten. Bis dahin aber, und namentlich bei dem gegenwärtigen scharfen Frost, wollen wir lieber vor Absendung der Kartoffeln warnen. Mecklenburg. Schwerln. Zu dem Wiederaufbau des Frankfurter Domes hat der Großherzog 500 Thlr. gescheuft. sei. Jetzt klagt der Davern. München. Die Gerüchte, daß die partikularistische, ein Bündniß zwischen Oester⸗ reich und Frankreich anstrebende Partei den Fürsten Hobenlohe zu verdrängen suche, treten immer bestimmter auf. Die Stimmung in den leitenden Kreisen soll eine sehr unbehagliche sein. Augsburg. Die„Allgemeine Ztg.“ meldet aus München: Seitens der Mehrheit der Ab- geordnetenkammer steht anläßlich der Zollparlaments⸗ wahlen die Kundgebung eines Programms bevor, welches im Gegensatz zur Fortschrittspartei den Nichteintritt Bayerns in den norddeutschen Bund in seiner gegenwärtigen Fassung und Gestalt, sowie die Fernhaltung aller dahinführenden Schritte aufstellt. Württemberg. Stuttgart. Die Ab⸗ geordnetenkammer hat die Civilprozeßordnung en dloc mit 79 gegen 2 Stimmen angenommen und die Aufhebung der körperlichen Züchtigung mit 77 gegen 3 Stimmen beschlossen. Baden. Karlsruhe. Die„K. Ztg.“ schreibt: An unserer Grenze, in St. Louis und in Straßburg, sind Werbebureaus für die römische Armee errichtet und in inländischen Tagesblättern und Vereinen werden junge Badener aufgefordert, sich dort anwerben zu lassen. Die Personen, welche diese Werbungen fördern und betreiben, an ihre Pflichten gegen ihr deutsches und ihr badisches Vaterland zu erinnern, würde wohl nicht der Mühe lohnen; dagegen mag ihnen der F. 40 des Polizeistrafgesetzbuches ins Gedächtniß zurückgerufen sein.(Folgt Abdruck dieses 5.7 E— Die offizielle Uebersicht über die Schüler ⸗ zahl des Karlsruher Polytechnikums im Studien- jahr 1867— 68 weist folgende Zahlen nach: Mathematische Schule 133(darunter 78 Richt⸗ Badener), Ingenieur- Schule 86(59 N.-B.), Maschinenbau-Schule 62(52 N.-B.]), Bauschule 65(16 N.-B.), chemische Schule 19(12 N.-B.), Forst- Schule 36(4 N.- B.), Landwirthschafts⸗ Schule 14(9 N.- B.), Schüler, welche keiner Fachschule angebören, 28(5 N.-B.), Hospitanten 38(15 N.- B.); zusammen 451(250 N.- B., 201 Badener) gegen 501 im Jahre 1866, 564 im Jahrt 1865, 645 im Jahre 1864. Oesterreich. Wien. Das„Tagblatt“ meldet vom 9. d. M.: Es fand auf Kandia ein bedeutendes Gefecht statt. Die Türken haben eine Niederlage erlitten. Der Blokadebruch eines russischen Dampfers in den kandiotischen Oewässern veranlaßte die Pforte, den Mächten amtlich diesen Fall mitzuteilen. Die Pforte fordert die Ab⸗ derufung des Admirals durch Kußland. — Der Bürgermeister Zelinka beantwortete die Adressen der Volksvereine von Leipzig und Mannheim wegen der Haltung des Semeinderaths in der Concordatefragt folgendermaßen: Die Adressen beweisen die ungeschwächte Fortdauer dees mächtigen Gefühls der Jusammengehörigkeit unter den deutschen Bruderstämmen. Die Vertretung der Stadt Wien habe sich um die Aufgabe be ⸗ müht, die Pflege deutscher Sitte und Cultur zu fördern und zur festen Verknüpfung des geistigen Bandes zwischen Wien und Dentschland das Ihrige nach Kräften beizutragen. Frankreich. paris. Die Kälte ist diesen inter in Frankreich strenger, als sie seit langer Zeit gewesen, und gleichmäßig welt verbreitet An 2. Januar waren in Nouen 10, in Poctot 13, in Orleans 12, Angers 11, in Dijon und Bourg 15, in Grenoble und Chambery 9, in Angonleme 10, in Straßburg über 15, in Nar⸗ bonne 6, in Montauban 7/0 Celsius 1c. Ganz Südfrankreich steckt im Schnee und man fürchtet für die Oelbäume. Seine, Loire, Rhone, Durance, Maine ic. sind vollständig oder stellen weise zu ⸗ gefroren. — Ans Toulon wird gemeldet: Da die französischen Truppen noch unbestimmte Zeit in den päpstlichen Staaten bleiben sollen, so ist in dem Hafen von Toulon der Befehl eingetroffen, zwei Dampffregatten zurecht zu machen, welche 13 Tonnen Material nach Civitavecchia bringen ollen. — Daß sich in Frankreich ein republikanischer Geist mehr und mehr regt, geht aus Telegrammen hervor, welche das Ministerium des Innern in Bestürzung versetzten, da sie meldeten, daß die Polizei in Vesoul und Epinay Anschläge an Kirchen und Mairieen angeheftet gefunden habe, welche das Volk auffordern, sich an einer revo; lutionär-republikanischen Bewegung zu betheiligen. — Der gesetzgebende Körper bewilligte dem Kriegeministerium einen außerordentlichen Credit von 400 000 Fres. behufs Unterstützung der noth⸗ leidenden eingeborenen Bevölkerung Algeriens. Die Noth der Araber, namentlich in den militärischen Bezirken, muß fürchterlich sein; Herr Lanjuinals gibt nach einer ihm zugekommenen Privatmit⸗ theilung die Zahl der Opfer auf 200,000 anz — In Paris fand vor einigen Nächten ein Krawall von ziemlicher Ausdehnung statt, dadurch veranlaßt, daß ein Unteroffizier sich mit seiner Patrouille vurch eine mit Schleifen und Schlitt⸗ schuhlaufen sich belustigende Volksmenge einen Weg bahnen wollte. Die Dazwischenkunst eines Offiziers verhinderte durch Entfernung der Sol⸗ daten, daß es zu einem Handgemenge kam. Die aufgeregte Volksmenge, ungefähr 1500— 2000 Per sonen, zog nun vor die nahe Caserne, bom⸗ badirte dieselbe mit Eisschollen und Steinen und zerschmetterte einen großen Theil der Fenster der ⸗ selben. Zugleich ertönten von allen Seiten die Ruft: Es lebe die Freiheit! Es lebe die Republik! u. dgl. Dazwischen wurden die Marseillaise und andere bekannte Lieder aus der Revolutionszeit gesungen. Schließlich mußte der Platz durch das Militär mit gefälltem Gewehre geräumt werden, wobei zahlreiche Verhaftungen vorkamen. Spanien. Auch in Spanien hat man dieß Jahr einen sehr strengen Winter. Zeitungs⸗ berichte melden, daß die Wölfe von der Sierra Morena herabkommen und die Umgegend von Cordova beunruhigen. In Catalonien war am 3. und 4. d. M. die Kälte so streng, daß man die öffentlichen Brunnen mit heißem Wasser auf⸗ thauen mußte. Viele Fabriken müssen stillstehen, weil das von Wasserfällen herkommende Wasser, welches sonst immer fließt, in diesem Winter ein⸗ gefroren ist. „ Driedberg. Die„H. V.“ bemerken sehr richig: Die neuen Posuarise find mit manchen Unzulänglichkeiten verknüpft. Der Vortheil der ermäßigten Taxe für größere Enifernungen kommt nut einer Anzahl Geschäftsleuten zu Gute, die einen sehr geringen Bruchtheil der Gesammt⸗ derölterunz bilden; dafür hat das Publikum statt der 2 kr. Taxt jetzt 3 kr. und bei Briefen mit dem Gewicht von mehr als 1 Loth statt 4 nunmehr gar 7 kr. zu zahlen. Weiler tritt der Frankaturzwang ein, was fta gar vitle Verhältnisse nicht wenig mißftändig ift. Der Geschäftemann, der Rechnungen sortschickt, der Advokat der an seinen Klienten schreibt, müssen jetzt franktren, selbst auf die Gefahr hin, für immer um den Ersatz des bezahlten Portos zu kommen. Pakete für nähere Ent⸗ sernungen haben ebensalls einen Preisaufschlaz erlitten, die Briefcouverts, die man früher getzen einfache Zahlung der aufgedruckten Marke erhielt, kosten jetzt 1 kr. extra. Frankfurt. Hiefige Blätter melden folgenden schönen Zug der Wohlthätigkeit: Bei dem stärksten Schneegestöber dor einigen Tagen, Morgens 9 Uhr, stand ein bleiches, leicht bekleidetes Mädchen, zwischen 5 und 6 Jahren, am ekt der Schäsergasse und Zeil. Daß das Kind nicht gesund sei, sahen dit Vorübergehenden auf den ersten Blick, und Mancher sprach demselben zu, nach Hause zu gehen. Auch ein Schuhmann gewahrte das Mädchen, und for⸗ derte es auf, zu seinen Eltern sich zu begeben. Das Kind erklärte jedoch, auf eine Frau, die es habe mitnehmen wollen, warten zu müssen. Nachdem Name und Wobnung der Eltern ermittelt waren, begab sich der Schutzmann dorthin, bamit für die Entfernung des Kindes Sorze getragen werde. Hier bot sich demselben ein trauriger Anblick. Der Vater lag krank und die Mutter mit einen der Kinder schwer krank zu Bette. Hülfe war also daher nicht zu bekommen. Er ging wieder zurück, um zu thun, was seine Schuldigkeit war. Inzwischen hatten sich Leute gesammelt und bedauerten das Rind. Da kam ein be⸗ jahrter Mann des Wegs und erkundigte sich, um was es sich handle. Als er die häusliche Noth schildern horte, griff er in die Tasche und händigte dem Schutzmann einen doppelien Friedrichsb'or für die Armen ein. Mit dem Kinde an der Hand eilte dieser zu den Eltern zurück und konnte den heißen Dank derjenigen entgegenneymen, die gewiß nicht auf eine solche Gabe hofften. Dec Name des edlen Gebers konnte nicht ermittelt werden. Frankfurt. um Sonntag wurde auf dem Feldberg die Constunitende Generalversammlunt des Taunueclube, welcher bereiis gegen 100 Mitglieder zählt, abgehalten. in hitsige 1 . bal i l aii 118 1 Taunussicunde aus Ossendach, Wiesbaden und Comburg daten sich dem Clube angeschlossen. Jar das Jahr 1868 wurden die Herten A. Ravenstein, J. Streng und A. Mablau in den Vorstand gewählt. ls Grundsaß des Clubs wurde anerkannt, daß auch fremden Besuchern unseret Gegend als Gäste die Tocilnahme an den gemeinsamen Ausflügen steis ossen zu ballen sei. Frankfurt. Ueber die Minimaltemperatur des kalten Winters 1829,30 tbeilt das„Fr. J.“ die nachsolgenden Noligeu aus den Beobachtungen des physikalischen Bereins mit: Am 4. Dezember 1829 sank das Thermo⸗ meter auf— 7.30, und so blied es abwechseln) bis zum 31, wo es— 14.4 erreichte. Sodann solaten die kältesten Tage im Januar 1830 am 5. mit— 13.60, am 15. mit — 145%, am 29. mit— 16,0, am 30 mit— 19,4%, am 31. mit— 21.00. am 1. Februar mit— 21,60 und am 2. Februar mit 22,8, welches der kälteste Tag diescs Winters war. Die Kälte ließ sodann nach, so daß am 11. Februar schon 1,10 warm war. Noch einmal fiel das Thermometer am 21. Februar auf— 10,0%, während dasselbde am 15. März schon 8 de warm anzeigte, welche gelinde Wiiterung dann auch mit einigen kleinen Schwankungen (Nachts) unter 0 anbaltend blieb. Darmstadt. In dem verflossenen Jahte 1867 haben im hiesiger Stadt 67 Personen das Alter von 70 bis 79, 28 das von 80 bis 89 und 1 das von 90 Jahren erteicht. Aus dem Nied. Herr Pfarrer Heumann in Dornheim hat der bortigen Kirche mit einem Kostenauf⸗ wand von ungefähr drilthalbtausend Gulden eine Luft deizung gegeben, eine Einrichtung, deren Wohlthätigkeit bald eingeseben werden und andere Gemeinden veranlassen wird, ein Gleiches in ihren Kirchen zu thun. Mainz. um Kulberschlachthaus ging kürzlich ein hiesiger Makler an einem Pferde vorbei, ohne etwas Schlimmes zu ahnen. Plötzlich packt ihn dieses und deißt ihm das eine Auge aus. Lampertheim. Faktor BOtüd net von Neuschloß, welcher wegen Verdachts der Tödtung selner Frau kürzlich verheftet worden, befindet sich wieder auf freiem Fuße, nachdem er durch Beschluß der Anklagekammer Großb. Hofgerichts der Provinz Starkendurg außer Bersolgung tesetzt worden. „„ Berbesserungen im Eisenlahnwagen⸗ dan. Die auf den hanneverschen Bahnen jetzt in An⸗ wendung kemmenden neuen Personenwagen erster und weiter Klasse find nach dem Patent des Wagensabrikanten tifert in Bockenheim mit doppeltem Federsystem einge⸗ richtet. Der Kasten dieser Dazen iß nicht direkt mit dem Untergestell verbunden, sonbern wird von einem zweiten 9— frei schwebend getragen, wodurch alle Stöße, rschütterungen und Vibrationen in den Federn aus schwingen und den Oberwazen nicht mehr direkt berühren, sowie auch eine sehr angenehme und sanfte Bewegung besselben erzeugt wird. ie Kastenfederu heben die Un⸗ leichheit der Belastung, wodurch ein viel gleichmäßigere Buffer dan ermötlicht une eine weitert Beranlassung zu Unglücksfällen vermieben wirt. Die neut Erfindung ist ale tin wicht'ger Fortschritt im Eisenbahnwagendau ju begrüßen. Durch vie Einführung der vierten Wagenklasse wird die britte sehr gehoben, zumal da in derselben auch besonbert Damen-⸗Ceupés und solcht für Nichtraucher ein⸗ richtet sind. Bequem zug ingliche Retiraben neben de⸗ dern Cups erster und zwelter Klasse find in den Schnellzügen(fürs erte nur auf der Sübbatzn), ferner Dampfheizung dei fümmtlichen Personenwagen der Schnell ⸗ züge zwischen Minben und Braunschweig tingerichtet. „ Nach amtlichen Ermittelungen über die Berbeetun⸗ zen, welche die fibirische Best in den Jahren 1864 und 1867 in Rußland angerichtet hat, graffirte biese Seuche 1864 gleichzeltig in 29 Geuvernemente und raffte 90,930 Stück Vieh und 403 MNenschen weg. In manchen Kreisen wüthett bie Seuche in dem Stadt, baß in vielen Dörfern auch nicht ein einziges Pferb übrig blieb. Im Jahrt 1867 erstreckten sich die Verhecrungen zwar nicht üder so es de Geuvernemente, dennech flelen der sibitischen dis zum 13. September zum Opfer 363 Menschen, 44,676 Pferbe, 6810 Kütze und 8055 Stück Jungvieh. Am heftigen wüchet bie Seuche auch jeyt noch im Geu⸗ sernement Tobelsk, in welchem in ben letzten 3 Monaten 4720 Pferde und 356 Stück Rind vieh gefallen find. Der Gemeinde Katechismus. Nein lieber Leser! Denke Dich einmal in den Fall, Du würdest zum Oemeinderathe oder gar zum Bürgermeister in Deinem Dorfe gewählt. Du schüttelst den Kopf und meinst, so hoch hinaus ginge es nicht mit Dir. Nun gut, das mußt Du aber zugesteben, daß Du Gemeinde versamm · lungen zu besucken, daß Du mit zu rathen und mit zu thaten, daß Du in die Gemeinde mit zu bezahlen oder auch ans derselben zu empfangen, kurz daß Du Deiner Gemeinde gegenüber gewisse Rechte und Pflichten zu üben hast. Keunst Du diese Rechte, diese Pflichten alle in ihrem Umfange 7 Du verweisest mich an Deine Gemeinde- rätht, die la gerade als Männer von Kenntnissen und Erfahrungen an die Spige der Gemeinde gestellt seien. Die Hand aufs Herz! Johr Herren Gemeinderathe- mitglieder! Ist es wahr oder nicht, daß von je Hundert unter Euch oft kaum zehn sind, welche sämmtliche, das Gemeindewesen betr. Gesetze und obrigkeitlichen Verordrungen wirklich selber gelesen und auch verstanden und noch gegenwärtig im Gedächtniß haben? Ihr meinet, das sei Sache Eurer Ortsvorsteher oder Bürgermeister. So hätte ich denn an diese meine Frage zu richten. Der Respect aber, den man vor den Herren Vorstehern und Bürgermeistern haben muß, will dieß— wie Ihr selber einseht— nicht gestatten. Zudem glaube ich auch, daß ich durch meine Frage selbst mehr wie ein städtisches Gemeinderathsmitglied zum Erröthen bringen würde. Wißt Ihr aber, wodurch unter den Nationen der Gegenwart das englische Volk wie kein anderes uns übertrifft 7 Lediglich durch seine Achtung vor dem Gesetze. Achtung vor dem Gesetze ist aber nur da möglich, wo Gesetz und staatliche und gemeindliche Ordnungen und Rechte gekannt werden. Sieht's aber gerade in dieser Hinsicht in den meisten Dörfern bei uns in Deutschland nicht sehr miplich aus 7 Begegnet man nicht in gar vielen Orten hegte noch der Ansicht, daß alle gesetzlichen Anordnungen und Bestimmungen in Gemeinde- sachen wie in alter germanischer Zeit lediglich nur von der Gemeinde selbst ausgingen und daß über der Gemeinde ein höherer Gesetzgeber nicht existire, wie der heutige(Cultur-) Staat dieß verlangt? Wird nicht durch Unverstand und Mangel an Gesetztskenntniß gar manchem tüchtigen Bürger- meister sein Amt verleidet, ganz abgesehen von jenen widerwärtigen Oemeindestreitigkeiten und Stänkereien, die größtentheils aus jener Unkenntniß hervorgehen und ein gedeihliches Gemeindeleben zum Nutzen und Frommen der Gemeindeglieder nicht aufkommen lassen? Muß nicht auch dem wohlwollendsten Verwaltungsbeamten endlich die Lust vergehen, an dem Zustandekommen eines tüchtigen Oemeindelebens in dem oder jenem Orte auf dem Boden des Gesetzes fortzuarbeiten, wenn er auf Schritt und Tritt brutalen und unwissenden Widersachern in der Gemeinde begegnet?— Wir wissen wohl, daß die für die Allgemein⸗ beit wichtigeren Gesetze im Kasten angeschlagen, die und de auch öffentlich vorgelesen werden. Nehmen wir an, es werde dieser Anschlag auch gelesen„der angehört, wie sieht's mit dem Ver- fänd niß des Gelesenen oder Gehörten aue f Es in nicht uur das Stoffliche oder Materielle der Gesetze, welches— wit mein Freund sagt, einem „wenig cultivirten Berstande“ Schwierigkeiten bereitet, es i namentlich auch die Form unserer Oesetzt oder ihre Jassung(Redaction), die weit absticht von der Einfachheit unserer alten Dorfs⸗- ordnungen, und ehemaligen Weisthümer. Daß in Nucksicht auf klare, deutliche, allgemein ver⸗ tändliche und möglichst kurze Fassung unserer beutigen Gesetze vielfach gesündigt wird, dürfte wohl ziemlich allgemein zugestanden werden. Auf der andern Stcite ist aber auch nicht zu verkennen, daß die Einfachheit wie aller unserer Lebens- verhältnisse so auch unserer gemeindlichen und staatlichen Berhältnisse längst vorüber ist. Ver⸗ wickelte und vielfach in einander sich verzweigende Dinge lassen sich aber nur sehr schwer kurz und bündig in Worte fassen. Und dennoch meine ich, daß Abhülfe geschafft werden könne. Es fragt sich nur: Wie 7— Auf welche Weise, lieber Leser! dat wohl Luther das deutsche Volk mit seinen reformatorischen Gedanken am leichtesten und schnellsten vertraut gemacht 7 Es geschah durch die Form des Katechis⸗ mus, d. h. durch kurze Fragen und schlagende bündige Antworten, in allgemein verständlichem Tone gehalten. Wenn uns auch von Luther weiter nichts übrig geblieben wäre als seint Katechismen, wir würden dennoch auf das be⸗ stimmteste behaupten dürfen: Luther war ein durch und durch praktischer Mann. Bei ihm daben wir darum in die Schule zu gehen. Das haben die schon von Haus aus praktischen Engländer auch sehr bald gethan, die sich ja überhaupt stets batauf verstanden, das, was iu anderen Ländern So will ich mich an diese wenden. Brauchbares und Nützliches entstanden, sehr schnel auf ihren heilmischen Boden zu verpflangen. In England existirt kein Zweig menschlichen Wissens und menschlicher Thaͤtigkeit, der nicht in der Form des Katechismus dem Volke zum allgemeinen Verständniß gebracht würde. Dort gibt ses Katechis⸗ men über Eisenbahnwesen und Schifffahrt, über Schwurgerichte und Gemeindtwesen, über Garten⸗ kunst und Fischerei, über Armenpflege und Bau- wesen, kurz über alle nur denkbaren Verhaltnisse und Thätigkeiten des öffentlichen und privaten Lebens. Von England aus kamen die Katechismen in späterer Zeit— zunächst natürlich in Ueber⸗ setzungen— wieder zu uns nach Deutschland zurück. Aber ein Katechismus über Gemeinde⸗ sachen, Gemeindegesetze und Pemeinderechte fehlt uns noch bis zur Stunde. Mit einer bloßen Zusammenstellung der in verschiedenen Bänden zerstreuten Gesetze ist uns noch nicht geho sen. Wir müssen vielmehr, um unsern Zweck zu erreichen, die Aufgabe stellen, in der Form des Katechismus, d. h. in kurzen bündigen Fragen und möglichst kurzen schlagenden Antworten unsere ganze Gemeinde⸗ gesetzgebung in ein Büchelchen zusammen zu fassen, dessen Inhalt sehr bald zum Gemeingut des Volkes werden würde.(Dz.) Te legraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Teutonia“, Capitän Kier, welches von New-⸗ Orleans am 15. Dezember ab⸗ ging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 18 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst eie für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg sorigesetzt. Dasselbe bringt 29 Passagicre, volle Ladung und 80/038 Dollars Contanten. Das Hamburger Ppstdampfschiff„Sammonia“, Capt. Ehlers, welche! am 21. Dezemder von Hamburg via Southampotn abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 6 Stunden wohlbehalten in New⸗York angekommen. Das Bremer Posidampfschiff des Norddeutschen Lloyn „Union“, Capt. Santen, welches am 28. Dezember New⸗York verließ, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen woolbehalten in Cowes angelangt. und hat, nachdem es daselbst die für England und Frank⸗ reich bestimmten Passagiete und Posten landet, unver⸗ züglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe briagt 22 Passagiere, volle Ladung und 1,000,000 Dollars Contanten. Das Hamburger Postbampfschiff Cimbria“, Capitän Trautmann, welches von New⸗Dork am 28. Dezember abaing, ist nach einer ausgezeichnet schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen 12 Stunden wohlbehalten in Cowen angelangt, und dat, nachdem es daseldst die für England und Frankreich bestimmien Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg sortgesetzt. Dasselde dringt 60 Passagiere, 950 Tous Ladung, 31.600 Dollars, Contanten und 46 Briessäcke. Das Bremer Posidampfschiff„Weser“, Capt. VBenke, trat am 4. Januat wiederum eine Neise via Southampton nach New Hotrk an und hatte außer einer starken Brie und Packetpost 113 Passagiere und 450 Tone Ladung an Bord. Sitzung d. Lokalscktian des Gewerbvertins Friedberg den 11. Januar, Adends 8 Uhr. Tagesotbnung: Voranschlag der Töchterschule. Der Borstanb. Die Unterzelchneten erlauden sich auf bre Leihhibliothek aufwerksam zu machen, welche 3400 Bände in deulscher⸗ franzöfticher und englischer Sprache umfaßt und die dee“ zuaglichsten neuesten Erscheinungen enthält, u. A. Breier, Rosenkreuzer.[Schwartz, Mar. Gerstäcker, Im Busch. Säͤmmtliche Werke. Grey, Herrin von Gold⸗[Spielhagen Romane. rauen. Grimm, unüberwindliche Gustav v. See, Gräfin und! Mächte. Marquise. Gußlow Hobenschwangam. Höfer, das alte Fräulein]— Die Ritter der Industzte. Mübvlbach, Deuischland in Stift, Modernes Leiden. Soph. Sturm und Drang.[Gallen, Jane die Illdin. Pitawall, Maria Smart. Die Tochter des Dipl. Retelisse, Billafranca maten. Retclifse, Puebla.[Marlitt, Goldele.&.&. Lesegedührer pr. Tag 2 kr., pr. Modat 30 kr. Abonnements können zu feder Zeit angetreten werden rted berg. Bindernagel,& Schimpff. Sam st ag Groß ö Gasthaus zu den drei Schwertern. deen findet das erste der angekündigten 18. Januar à la Slrauss unter persönlicher Leitung des Herrn Kapellmeister Parlow statt. Anfang präcis 6 Uhr. Einzelkarten 24 kr., Familienkarten für 3 Personen 1 fl., für 4 Personen 1 fl. 12 kr. sind bis zum Freitag den 17. d. M. Abende im Gasthaus zu den drei Schwertern zu haben. Von da an tritt ein erböhter Kassepreis von 30 kr. à Person ein. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein H. J. Simon. Soeben erschien: Etwas zum Lachen Fr. 8* nig. 6. vermehrte Auflage. Preis: 1 fl. 12 kr. en Coneerte Casino. 87 Sonntag den 12. d. M., Abends 6 Uhr, Damen. caflino. Der Vorsland. Fastenbrezeln 79 empfiehlt F. Reuß. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen sich zur Besorgung aller im Buchhandel erscheinenden illustrirten, belletristischen und wissenschastlichen Zeilschristen, sowie auch aller Modezeitungen ꝛc. ꝛc. Auswärts nehmen Bestellungen fur uns an: F. Trebes in Nidda. L. Schneider in Hungen. Linsen! Erbsen und Bohnen 71 iu gut kochender Waare bel Wilh. Fertsch. Auszug aus dem Civilstandsregister der serael. Religions- gemeinde zu Friedberg. 1867. Getraute: Mat. Der btesige Bürger und Pandelsmann Joseyh Zußbach mit Nosalte Heß, Tochter des Handels mannes Joserb Heß aus Ober Morstadt. 29. August. Der hiesige Bürger und Fruchthändler David Maper, Sohn des Handels mannes Me per Maper aus Steinfurth mit Pauline Frietmann, Tochter des Daudelsmannes Benjamin Friedmann aus Camberg. Geborene: Juli. Dem hiest ien Bürger und Schuhmachermeisler Moses Mainz eine Tochter, Lisette. 5. October. Dem bier wohnenden Schirmmacher Indischer Magenbitter aus der Fabrik von J. Rügemer in Frankfurt a. M, Beschaffenheit und seines feinen Geschmacks wegen, 20 beliebt seiner ausgezeichneten eripsieblt sich besonders bei jetziger Jahreszeit und nach dem Genuß von Jungbier. Aecht zu haben dei Po. Dan. Kümmich. 9. November. Dem hiesigen Bürger und Frucht⸗ händler Emanuel Löb ein Sohn, Moriz. 22. November. Dem hier wohnenden Permisslonisen p. Fürst aus Frankenderg eine Tochter, Clothilde. 29. Norember. Dem bieflaen Bürger und Handels⸗ mann Pb. Garre ein Sohn, Emil. 28. Dezember. Dem hiesigen Bürger und Gold⸗ Einschlag⸗ und Maschinengarne, 78 sowie alle Sorten Strick Baumwolle bester Qualität zu den billigsten Preisen und Spezereitändlers Louis Golbmian E Geschwister Schloß. bei arbeiter Alexander Maaß ein Sohn, Davld. OGestetbene: 17. Juli. Lazarus Goldwann, des* Bürgers buchen, alt 5 Jahre und 7 Monate. 27. August. Amalie Strauß, Tochter ves biesigen Bürgers und Handelsmannes Abraham Straus, alt Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brurnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor züglichen Wirkungen gegen pals⸗ und Bruß leiden, wie gegen Mag enschwäche fd stets vor⸗ rͤthig in Friedberg bei ru. Hofapolbeker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden uur in etikeltirten Schachteln versand. n Cürkische Zwetschen! 1 Wilbein Fertsch. Pferdedecken, Bettdecken und Bügeldecken 80 billig bei Joseph Butzbach. Aerztliche Empfehlung. 67 Der Un, ersertigte bekundet hiermit, da er sich von der wohlthätigen Wickung der Siellwe Ihen Se bons bei calarthalischer Heiserkeit und Lusuöhren⸗Reizung tteils durch cigenen Gebrauch, iheils durch Wahrnehmung an Patienten häufig siberzeugt hat, und daß dieselben als tin vortrefflichts Haus mitlel aller Empfehlung würdig find. Augsburg. Dr. Haus, Kgl. Bayr. Neaicrungs⸗ und Kreis⸗Medicinal⸗Rath. Obige. außerbem von einer sehr großen Anzahl bech⸗ einn 88 Aerzte unter sucht und empfoblenen Stollwerck“ chin Brust Bonbons sind in Oriagiral- Packet n 2 14 kr. icht zu haben in Friedbera bel J. A. Windecker, in Affenbeim bei Carl Bauer, in Bersladt dei Chr. Eichelmann Seyn, in Nauht im bei Ph. Jac. Weiß. Petroleum! FJabrilpreis bei in unübertrossener Prima-Qualität, 72 nebst den dazu gebe rigen— Fer Art zum alt 52 7 Jabre, 1 Monat. a 23. Augefl. Lisette Mainz, des hlesigen Bürgers und Schubhmachermeisers M. Nainz Töchterchen, alt 8 Wochen. 12. October. J. Mer ko, Bürger zu Frankfurt a. N., abre. 1 8. November. Amalie Marx, Tochter des verlebten ertsch. Daubitz, Windecker, in Assenbe im bei Carl 86 Piqueur zur Erzielnag und Erhaltung kör⸗ perlichen Wohlbefindens fabreeirt vom Apotbeker N. F. Daubitz, Berlin, Charlottenstraße 19, prämiirt durch die Jury Pariser Welt⸗Ausstellun g im Jabre 1867 ist zu haben in Friedberg bei J. A. hlesigen Bürgers und Schuhmachermeisters C. Marr, ait 12 Jahre und 7 Monate. N 28. November. Kathinka Garde, Töchterchen des hiesigen Bürgers und Schirmmachers Salomon Oarde, alt 8 Monate. 27. December. Julius Oppenheimer, Sohn des hie⸗ iaen Bürgers und Ftuchthändlers E. Oppenheimer, alt 12 Jadre. g 5 Zusammensfellung ans dem Jahre 1867. Es wurden getrant 4 Paare;— Geburten 19, geflorben ad 11, uad zwat 5 unter uud 7 über 10 Jahte alt.* a Kirchliche Anzeigen fur Tac. der auer. 2612 bei Winterhandschuhe K. Friedrich neben der pos. Dountag den 18. Janna r. Evangelische Semtindt. Pfarramtewoche: Herr Diakonus Meyer. Ssttesdienst in der Stadtkirche sitier Hand zu verkaufen. Friedberg den 10. Januar 1867. Neue urd alte 76 bei 88 Ote vormals Peinrich Warbach'sche Pofraiihe mit Po'zberechtigung im Puravorsladter⸗Wald it ans Nähere Anekunft ertheillt Ereisbüreangehülfe S uk. Pferdeteppiche M. Schwarz, pestarator. Vormittags: Herr Pfarrer KI ler. Nachmittage: Herr Candidat Sell. Ssttesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Caudibat Kratz. Sonntag Abend um sechs uhr Misflens kunde im — Rathhaussaale. 1 Aathslis de Semtindt. Sonntag hald 10 Ur Hechemt mit Predigtz der werkiägige Gottesdienst fällt weten Nestauration der Unterhosen Kapelle aus. Verantw. Ned.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. (Hierzu Unter haltunge blatt Nr. 2 und eine Beilage.) o- — den ur neidbiett eie en Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. — Holz- Versteigerung. 1 40 Otenstag den 14. Januar l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistriete Lüder bel Ilbeustadt: 60 Stecken Buchen Scheltbolz, 7 9 2 tügeldoln 2„Lichen ⸗Stammprügelbolz, 24%½„ Buchen ⸗Stockdolz, nn 1„ Eichen Stockholh, 1500 Stück Buchen- Wellen, 100„ Cichen⸗Wellen, 2 ich Stämme von 45 und 50 Länge und 10 und 11“ mittlerem Durchmesser, 3 Buchen Stamme von 207% Länge und 12— 147 mittlerem Durchmesser und 15 2 Buchen- Erdstöcke zu Kummethoͤlzer geeignet, Iffentlich an den Meistdletenden versteigert werden. 5% N Schloß Ildenstadt den 2. Januar 1868. Oräflich von Leinlugen- Westerburgische Reutey Bernhardt. 8 — Mobiliar-Versteigerung. 92 Otenstag den 14. t. N., Vormittags 9 Uhr an⸗ 5 sangend, sollen in der Freiberrlich von Low schen Be ⸗ den- dausung in der Burg dadier verschiedene Mobilien, destehend in Möbel aller Art, Glas, Porzellan, Paus und Küchengerätbschaften, sowie verschiedenen Daus baltungsgegenffänden, öffentlich freiwillig gegen Baar- n J zablung versteigert werden. cenan AfA Frledderg ar 8. Januar 1868. In Auftrag egi Ereßbetzegliches Ortsgericht Irtedderg n un 8. d. 8.: cot det Der dienstälteste Gerichtsmann 1 Fouec ar. Jrucht⸗Versteigerung. 84 ODonnerstag den 16. Januat d. J., Nachmittage 1 nor, sellen im biesigen Natbbause von den Frucht- T. cut, voträthen des vereinigten Armensonds dabter 100 Malter Lern und 80 Malter Gerste zwetmalterweise öffentlich 10 meifbietend versteigert werden. Artedderg am 10. Januar 18868. 16 Oroßberzoglicht Bürgermelsteret Friedberg „. d. 8. er tri Der Steßberzogliche Beigterenett gat N 66. g* Hafer- und Stroh-Lieferung. n den, 83 Freuag den 17. Januat d. J., Vermittags 11 Uhr, a sell in pies. Ratbbaust die Anlieferung ven 20 Waller Hafer, 2 Fuder Kornftrob und 1 Fuder Wallenftrobh für bt gte den färtischen Faselstall öffentlich an etn Wenig en 01 serbernden in Accord gegeben werden. rtedberg den 10. Jauuat 1868. 1 Nn Oroßbertegliche Bürgermelslere! tievberg. en, B. d. 8 Der Srobberiogliche Beigcerdnete 1 trgen Jen cat. 4 a ** Frucht- Versteigerung. n N. es Oennerstag der 18. Januat d. J., Nachultlage 2½ Apr, sollen in biefigem Ratbbause vos den. A vorräthen des Auguftiner Schulfonde rahter 43 Malter un., Lern und 35 Malter Gere zwelmalterwelse öffentlich metfbictend versteigert werden. en driedderg am 10. Januar 1868. 7 dent, n Friedberg .. 8. t · Der Grosberzoglicht Belgeotenete e, 0 der cat. n Annahme eines Faselwärters. 82 Ole Stadt Frierberg beabst 6 g deabsichtigt auf Petrita 2 d. J. einen andern Wärter für das städtische Keane ——+— zu nebmen und wollen die eltrenden Personen unter Vorlegung ihrer — beglaubigten Zeugnisse der ihr selthertges Parade 1 un Osenstlelßungen innerbalb 8 Tagen di persöulich bei dem Unterzeschneten anmelden. 0 Irtedberg am 10. Januar 1868. Oreß herzogliche 8 Friedberg d. 8 ˖· Der Groß berzog liche Beigtordnete 16 FRouc ar. „ arierzeugungstinctur. 8 N lelb noch jungen Leuten in kürzester Zeit den flärkflen Dartwuche zu erzielen, empfiehlt à Fl. 36 kr. und 1. 9 b. Dau. Kümmich in rlebberg. 2815 *. gur den ficheren Erfolg garanlirt ter Erfinder g Apoibeler Bergmann in pre, 70 Boulevard Wagenta. 1 Frische 15 Marburger Trockenhefe — nme ve. plant 28 kr. r. keth 1 tr. in rer Pesen * baudlung vor O Schmidt 11. — 64 Nachsiehend bringen wir die Salzpreise, wie sie in unseren Nleberlagen in der Provinz Oberhessen dermalen bestehen, zur Kenniniß der Consumenten Es kosiet einschließlich des Sacks, welcher mit dem Salze verkauft wirt, in der Niederlage zu — Koch salz. Biehsalz. 1 Sad 1 200 Kl Sad u 100 Kl Sad 4 50 Et Sad 4 200 fl Sad u 100 fl Sed 4 80 U Alefeld 10 fl. 13 kr. 5 fl. 12 kr. 2 fl. 37 kr 2 fl. 50 kr 1 fl. 30 kr. 46 kr. Bermuthsbain ee e 1 3..f Büdingen ee e F 46 5 Friedberg„ e 1„ ,,„ Gießen 1 41„ 33„r 1 Grünberg. 4„ 8 Lauterbach 18 1 3 1 8 30 4 Nidda r. 1 e 3 Ortenberg. 2 r 43 f Ulrichstein. 2 8„ 8 1 7 Vilbel/ 2. N. 1„ 18„ 40 Nauheim 1 F e 5 35½„ Das Pfund Tafelsalz in blauen Papierduten kostet überall 6 kr. Bei dem Ankauf im Großen und zwar bei jedesmaliger Abnahme Centner Kochsalz auf der Saline 1 fl. 6 kr. rel. Steuer und Verpackung. von mindestene 100 Ceuiner kostet ber Nauheim am 6. Januar 1868. Holz ⸗Versteigerun 65 Otenstag den 21. Januar l. J., Vormittags 11 Uhr, werden in dem Königlichen Domantalwalde, Oder förfleret Brandoberndorf, Gemarkung Cleeberg Otstrikt Grubenwald. WEichen-⸗Bau- und Werkbolgtämme, von 978 Cb. Großherzogliches Salinenamt 8. Seine. Weiß. Versteigerun g 75 Mittwoch den 15. Januar d. J., Vormittags 10 Ubr, sollen in der Behausung des Gaflwirthes Jacob Zourter 1. dabter nachdenannte Wegenstände einer offentlichen Verstetgerang ausgesetzt werden 1) w Bierbrautteikessel von Kupfer, % Klaftet Eichen Nußzbolz, 2) 3 Bierbrauereidütten 11 i„ Scheltbolz, 3) 13 große und kleine Fässer, 4. 5 1 4) l noch sebr gute Lepfelmable, 6%„ 5 eiflg, 5) 1 Kelter, 10*„ Stockbolz, 6) 5 Ohm Wein, 17 Fatten Schlag⸗Kbraum. 7) 8 Flaschen Champagner, Oliftritt rsbensald d. 8) 8 Tische, 1 runder Tisch, 1 Näbtischcen, 1 Stuber 30 Klaster gemischtes Neisg(Ontchferftangsbelz) uhr, 1 Küchenschran?, 2 Kleiderschränke, 1 voll ⸗ oͤffent lich versteigert. Jändiges Bett, 1 Kommode 1 Waschlessel von Cletderg den 4 Januar 1868. Kupfer. Oer Königliche Oberförter Sid am 8. Jaunar 1838. K b. Zerger. Holz- VBersteigetrung. 6 Im kicher Stadtwald, Diftitt Grebebäduferberg, teumt deu 16. unt 17. d. W. felgeades Poll zur Ver- teigerung, und zwar Deuner ag des 16. 260 Lichen Buchen Nadel, Elsbeer- une kindes Stämme Bau- und Werkpolg, don 8 die 18 Zoll Durchmesser und 15 bie 35 af Länge, 105 CTichen- und Fichten- Stangen, 210 Bachen- Langwied, 10 Stec Eichen, von 10 und 13 Zu Fänge. Freitag den 17. 400 Stecken Buchen, Cichen und Weredelz- Seit und Prügel bel, 190 desgleichen Stockbolg, 17000 vesgleichen Wellen Oer jedesmalige Anfang in Morgens 9 Abr auf dem Kreuz des Neunentötder und Langsderser peuwegs. ee den 6. Jannat 1868. Greßderzogliche Büärgermeitetet èich sprechender Nabatt.-Contrakte 8% n mit besonders günstigen en del Uebertragung des xesammten onzwesens. Bekanntmachung. Pelzwertelgerung in dem Gemeindewald Ober Kesbach deneffen v. 74 Dennersag den 16. und Freitag den 17. Januat b. J. ard das nachstehend vetitichvete Polz im Oistritt Salz derg kffentlich meistbietend verßeigert; 67½ Stetten Kiefern Scheitholz, ausgeführt. 8. Kosten Auschläge werden bereit, 149% 5 ä Peboeipell williast auf Wunsch vorerst aufgestellt. 9. Cer⸗ 187½„„ Sto delz respondenz frauce gegen france. 56 0 Wellen„ RNeisbolz. Unser neuester un correctester 800 Fiefers- Stammt, von 6 bie 14 Zell Ourch⸗ meer und 15 bis 65 Fuß Länge, vesgleicher Stangen, ven 2 dis 5 Zoll Durch messer und 10 bis 45 uf Länge. Ole Zusammenkenft ist jedesmal Mergens 9 Ubr an der feinernen Brücke vot dem Schlag. Am erslen Tag wird das Brennholz und von Mittag an noch ein Theil des Stammbolzes ausgeboten, den zweiten Tag der Nei desselben. Bemerkt wird zoch, daß das Polz gut abfahren i und gegen Bärgsoaft die den 1. Oktober d. J. credititt wird. Ober- Rosdach den 8. Januar 1868. Großherzogliche Bürgermelsteret Ober⸗Nosbach Ble cer. Durchsichtige Glycerin-Seise, 1594 anerkannt bestes Mittel zur Berschönerung der Pau empfichit in Stücken d 4, 6, 9, 10, 12 ke. Wilhelm Fertsch. Futtererbsen 317 23 bel Gebrüder Löb. In Auftrag Hroßpberzeglichen Landgerichte Friedberg. ODropberzoglichte Ortsgericht Södel Reih, Ortegertctevorseber. W wpaublicität! Wir mpfedlen unser Institut dem insernenden Publitum zur Uebertragung von Insertions⸗ Aufträgen jeden Umfanges und fübren nach, dehene die hierdurch erwachsenden Vortbeile zur esälligen Berücksichtigung an Durch die uns von sämmtlichen Zei tungs Expeditionen günstigst gestellten Conditienen sind wir in den Stand gesetzt die uns übderwiesenen—— unter folgenden dillugen en auszufübten: 7 17 nur die Original-Preise. 2. Porto oder Spesen werden nicht delastet. 3. Sei größeren und wiederholten Aufträgen eut⸗ 4. Belege werden in allen Fallen für jedes Inscrat don uns geliefert. 3. Eint einmalige Abschrift bes Juserats genügt auch dei Aufgade für mehrere Zeitungen. 6. Ungesdumte Rra⸗ lisation am Tagt der Austragertheilung. 7. Ueber⸗ setungen alle Sptachen werden kostenfrei Zusertions- Kalender Verzeichniß sämmmicher Zeitungen und Zeiischrisun mit genauer An zade der Auflagen und fsonstioen für die Inserenun wichtigen Nolizen, sieht gratis zu Diensten. Sachse& Co. Zeitunge- Annoncen Expedition Ee: Fusalbandlungen vorläufig in Bern und Stuttgart. c Annabme von Juseraten für die: Allgemeinen Anzeigen der„Garten- laube“ Auflage 280,000 Egempl. W RNettigbonbons 21 gegen Dussen und Brußietden, in Schachtel d 14 und 18 br., sowie loose à 56 kr. per Punt de Pb Dan Kümm ich. mRepskuchen! Uelzener Aufru an die Bewohner Friedbergs und der Umgegend. welcher in Folge mehrerer auf einander folgender Mißerndten und des strengen Winters in der Provinz Ostpreußen unter der ländlichen Arbeiterbevoͤkerung ausgebrochen ist und dessen näherer Schilderung wir uns um so mehr 8 len dürfen, als alle offentlichen Blatter täglich herzzerreißende Nachrichten darüber bringen, glaubt der unterzeichnete Vorstand des Federn Hilf dvereins im Sinne seiner Mitbürger in Stadt und Land zu handeln, wenn er die Veranlassung giebt, daß auch aus unserer Gegend den bedrängten Brüdern in jener Grenzprovinz des Vaterlandes mögliche Hülfe gebracht wird.— a f Sämmtliche Unterzeichnete erklaren sich darum bereit, aus hiesiger Stadt und der Umgegend milde Gaben für die Nothleidenden in Ostpreußen in Empfang zu nehmen, darüber in diesen Blättern zu quittiren und sie in geeigneter Weise an den Ort ihrer Bestimmung gelangen zu lassen. Auch die kleinste Gabe wird willkommen sein, und rufen wir nur noch im Hinblick darauf, daß bei dem täglich wachsen den Elend schnelle Hülfe dringend Noth thut, unsern Mitbürgern zu:„Doppelt giebt, wer bald giebt.“ Friedberg den 6. Januar 1868. f l Baur, Pfarrer. Dr. Diegel, Professor. W. Fertsch, Stadtrath. Foucar, Bärgermeisterei⸗Verwalter. Mayer Hirsch, Kaufmann. Dr. Köhler, Professor. Meyer, Diakonus. Müller, Rentier. Nau, Landgerichts⸗Actuar. Dr. Pilger, Hofrath. J. Steinhäuser, Rentier. Steinberger, Director. Trapp II., Hofgerichtsadvocat. Wahl, Hofapotheker. Wie dei allen ähnlichen Veranlassungen wollen auch wir im vorliegenden Falle uns zur Empfangnahme von Beiträgen bereit uns reundliche Bitte um Zuweisung recht vieler Gaben aussprechen. i 3— 3 Nummer quittirten Gaben gingen weiter bei uns ein von: W. Münch 1 fl.— A. W. 30 kr— Ortseinnehmer Battenfeld 1 fl.— Dr. Renner 1 fl.— Odt. 1 fl.— Ungenannt 18 kr.— Im„Frohsinn“ gesammelt 8 fl.— G. Sch. 1 fl., zusammen 13 fl. 48 fr.— In Summa 18 fl. 48 kr. Die Expedition des Anzeiger für Ober hessen. Deutscher Phönir, F 2915(Aue zug aus einem Briefe.) Versicherungsgesellschaft in Frankfurt am Main. Herrn F. W. Boehlus in Otterberg. 3,300,000 Gulden Mainz den 5. October 1867. 1,329,088 7 1„ Ich und meine 5 sind Ihnen ebenfalls sehr dankbar für Ihren„weißen Kränuter⸗ 1,473.231 7 173,818,341 2 Augesichts des schrecklichen Nothstandes, 3 8 n Voten“ und Zinseneinnahmen für 1866: Bersicherungen in Kraft während d. J. 1866: Brust Syrup“, denn unser lieber Sohn von 1½ Jahren halte schon mindestens achtmal den Grupp⸗ husten, d. h.: furchtbaren Husten mit Heiser⸗ keit und festgesetzter Verschleim ung, und Ihr „Kräuter⸗Brust⸗Syrup“ war jederzeit sein Reiter. Joseph Löw, Kaufmann. In Flaschen zu 24 kr., 35 kr. und 1 fl. 10 kr. ist dieser von vielen Aerzten empfohlene„Kräuter- Brust⸗ Syrup“ allein zu haben in Friedberg bei ean Huber, in Butzbach dei A. Simbel, in Nidda bei Lone Stork. 77 Der Deutsche Phönix versichert gegen Feuerschaden Mobilien, Waaren, Fabrik- Geräthschaften, Feld⸗Erzeugnisse in Scheunen und in Schobern, Vieh und landwirthschaftliche Gegenstände jeder Art zu moͤglichst billigen, festen Prämien, so daß unter keinen Umstanden Nachzahlungen zu leisten sind. Prospecte und Antrags-⸗Formulare für Versicherungen werden jederzeit unentgeltlich ver⸗ abreicht; auch ist der Unterzeichnete gern bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen. riedberg em Januar 1868. Friedberg m 3 1868 C.. Weise, Zur Beachtung! Bezirke Agent des Deutschen Phon. 53 Sämmtliche Ausstände des Herrn Apotheker keuts Werner werden, wenn solche uicht bis längstens Ende 8 uf R d W'᷑ 1 pract. Arzt und dseses Monats an den Uuterzeschneten bezahlt ab, Herr br. med. Rud. Weinberger, aua eg cane. l 2 medicinischen Facultät in Wien, äußert sich in seiner im Jahre 1863 verfaßten Broschüre:„Die Krank- Friedberg den 8. Jaauar 1868 2 beiten der Athmungsergaue), ihre Erkeuntniß und Behandlung mit dem weißen Brust⸗Syrup Nömig E Herrn G. A. W. Mayer in Breslau,“ in der 3— folgt: and e a übergebe ich dem nichtärzuichen Bublikum eine auf vielseitige Erfahrung gegründeie andlung über 1 45 3 Anzahl von Fällen sich als heilkräftig bewährten weißen Brust⸗Syrup aus der Fabrik des ehrere eberge ellen 2 S Herrn G. A. W. Mayer in Breslau, gegen eine Reihe von Brustkrankheiten. Die große Verbreitun dieser Krankheit unter dem Menschengeschlechte, sowie ihre große Verderblichkeit rechtsertigen es wohl, 59 können gegen boben Lohn in Arbeit treten bei 22 0 0 scheng 8. daß der Versasser, sonsi ein Gegner aller angepriesenen Mitzel, dem Grundsatz huldigend:„Prüfet Alles Kaufmann Anton Löber & und behaltet das Beste!“ sich veranlaßt gesehen hat, nachdem ihm von Herrn Mayer die Bestandtheile in Wetzlar. 22 und die Zusammensetzung des weißen Brust⸗Syrups mitgetheilt worden waren, und er sich daburch 5 5 n von der Unschäd lichkeit der Composition We, hatte, diesen Syrup dei einer ziemlich bedeutenden Dr. Pattison 8 . Anzahl von Brustkranken zu 8 41 b 8 E ee eee i Erfolge, welche ich mit demselben zu erfahren egenheit hatte, bestimmten mich u.. w.“ f 8 Dicker— Brust Syrnp, allein ächt erzeugt vom Erfinder, derrn G. A. W. Natter in Gichtuatte Breslau, ist sieis srisch zu haben in der alleinigen Niederlage für Fried berg dei h. D. Kümmich. 5 3 l f 240 lindert sofort und bellt schnell . e) Bei Guftav Brauns in Leipzig erschienen und zu beziehen durch jede Buchhandlung 69 Gicht und Nheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗, Brust⸗, Hals- und Zah- schmerzen, Kopf, Hand⸗ und Kutegicht, Gltederreißen, Rücken ⸗ und Lendenweh. In Paketen zu 30 3.2 halben zu 16 kr. be! Flachs 32 beste Sorte, zu billigem Pretse, bei 70 fets frisch von der Mühle dei Wilb. Fertsch. M. L. Goldmann..A. Windecker. 4 Ultzgethellt von*; Oest. 250 fl. b. R. 1839 125% 2. Ilaahe leger: Frankfurter Caurs. 1 250„ 1854 50¼ b. —— E„ 100 Pr. I. 1858 124½½ d. 10. Januar 1868. Cours der Staatspapiere.— 1 700 77.8964 70 P. v. 1864 75 G. Oesterr. 5% Met. 1859 1. Lat. 59% G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90½ P—„ 100 Pr. 2%, Nat.-Aul. 1854 53½ C%% Obleee. Mrs 8 5% steuerfreie Oblg. 47. Nasse 4½% Obl. b. ku. 95 k. 7 Bad. 35 fl. Loose 337 4* rn 4½% Obligat. b. Rth. 96 G. 7 1% 40 de 88 F 2 Korn. 40 Tul.-E. b. u. 105 5 . 4% do. do. 90 P. Kurhesse. 4% Obl. b. k. 4 10590 8 Or. Hess. 50 fl. L. b. R. 1 a„. Bayen 50% Obligation. 100% v Frankf 3½% Obligat. 82 6.— 3 425 0. 5 4½% ½ jahr. b. Rt. 94½ P. 2 30% do 72½½ 0. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 1 P. 5 do do 88 G. Russland 50% Obl. 1. L. 4 f. 12 84½ 0 I Sard. 36 Er. I. b. B—— f Würtemb. 4½% Obl. o Rth. 94½ 0. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 82 P. Pistolen. 9 49—5 0 5 4% do 1 Schweder 4½% O. l. R. 2 105 84½ F 2 5 Doppelte„ 9 50-58 Raden 4½j% Obligat. 93¾ P. 5 4½% Pfb. 1. R. 2 1055 2 prenss. Frledrd'or. 9 57½—58½ 3 4% Gbligat. 86 P. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 J 76½¼.— Holl. fl. 10 Stäcke„ 9— T 5 1 Rand-Ducaten„ 537-239 Toll einbezahnlte Eisenbahn- Aetien und Prioriüten. 2 20 Franes- Stüen.„ 9 2920 4½% Bayr. Ostbahn 119 P. 3% LIV. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 27 P. 2 Engl. Sovereigus.„ 11 54—58 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 5 5% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 40½ 0. 2 Russ. Imporiales„ 9 50—32 7% Oesterr. St.-Elsenb.- Prior. 51% P 5% Eltsabethbahn-Prior.% 74½ G. old pr. oll. Fl.— 86% Oest. Süd. St. u. Lomb. EK. B. 91 P 5% ü de. neueste Emiss./ 72½ F. I Hchh. Silb. pr. Z. PF.— 3% Oest. Süd. St. n. Lomb. K. R. 41 Pp. 4½j% Hess Lud wigsd.-Prior. 94½. 2 Preuss. Kassentech. 10 1 44% 4 Wiener Weshsel- Cours 97¼ I Dollars in Gold, 22728 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Lusicherung teeller Bedienung und ertheilt gerne jode gewWunaee S. Lindheilmer in Friedberg. Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen 4. 4.* 7 tliefert daben. Hef nandeure ts einige in Mainz darmeried Honbet dibisson J in Darm; Oberde 9 lichen N auch bei außer de lagen, tine besti werden! aber nie weitere 9 in Bezug von Zeit die Post nehr üb berühren vie dit! von diest geschehen, —— 1 tinigt, licht di ihtils d desselber Ste hal i. Ab hört ma Baler t lolosalt mit S5 schnechtr gehörte und wel der Rei lussehen derdach Wgulaß lallen, Runge d