Samstag den 10. October. N 120. für Oberhessen. nzeiger Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Stitdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Auf den wöchentlich dreimal, Dienstag, ——— Donnerstag und Samstag, erscheinenden Anzeiger für Oberhessen tann man für die Monate October, November und December in hiesiger Stadt bei der unterzeichneten Expedition für 30 kr. und bei allen Postanstalten innerhalb des Großherzogthums für 33 kr. abonniren. Uebersicht der interessantesten und wi wirthschaftliche und gewerbliche locale Notizen; außerdem wöchentlich einmal in Anekdoten, Bilderräthsel, Räthsel, Rechenaufgab W Bei der großen Verbreitung dieses Blattes werden amtliche Bekanntm Annoncen und Empfehlungen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein. 3 kr. berechnet; bei großeren Aufträgen oder ständigen Zum geneigten Abonnement, sowie zur Benutzung des„Anzeiger für Oberhessen“ Friedberg. chtigsten Tagesbegebenheiten, dem beigegebenen en ꝛc. Annoncen gewähren wir einen entsprechende zu Veröffentlichungen aller Art ladet ein Der Anzeiger bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, land— Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Statspapieren und Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, achungen und Versteigerungs⸗Anzeigen ꝛc., sowie geschäftliche — Die einspaltige Petit⸗Zeile oder deren Raum wird mit n Rabatt. Die Expedition. Betreffend: Auswanderung nach Canada. Amtlicher Theil. Friedberg am 8. October 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bezugnehmend auf unser Ausschreiben stehende Verfugung Großherzoglichen Ministeriums des Innern in vorkommenden Fällen die Betheiligten zu verweisen. vom 22. Juli l. J. in Nr. 87 des Anzeigers für Oberhessen beauftragen wir Sie auf nach— Trapp. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 13. Juli l. J. zu Nr. M. d. J. 8087 benachrichtigen wir Sie, daß die Canadische Regierung unterm 19. Juni l. J. eine Verordnung erlassen hat, Inhalts deren die Ausschiffong mittelloser Einwanderer im Hafen von Quebeck fortan in der Regel überhaupt nicht mehr gestatter sein soll. f Wir empfehlen Ihnen, das betheiligte Publicum auf diese Anordnung in geeigneter Weise aufmerksam zu machen. 8 Betreffend: Viehmärkte in Darmstadt. v. Dia w ie k. FFF Lotheisen. ng. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnitz gebracht, daß von dem landwirthschaftlichen Bezirksverein des Kreises Darmstadt für die— jenigen Viehzüchter und Viehhändler, welche bei dem ersten Markt zu Darmstadt, für Milchvieh, Zucht- und Arbeitsviey, am 13. und 14. d. Mts., die größten und Qualität nach besten Parthieen Rindvieh zu Markt bringen, folgende Preise ausgesetzt worden sind: 10 ein silberner Pokal im Werthe von 50 fl., 2) zwei Geldpreise im Gesammibetrag von 100 fl. Der Director des landwirthschaftl. Bezirksvereins des Kreises Darmstadt Darmstadt den 7. October 1868. v. Willich. — Hessen. Darmstadt. Nach der„Hess. Ldsztg.“ wäre Oberst v. Grolman, Flügeladjutant des Großherzogs und Commandant der Garde- Unteroffiziers⸗Compagnie auf Nachsuchen und zwar mit dem Charakter des Generalmajors in den Ruhestand versetzt und Flügeladjutant v. Küchler mit dem Commando der gedachten Compagnie betraut worden. — Oberappellations- und Cassationsgerichts⸗ rath Dr. Hallwachs zu Darmstadt ist zum außer- ordentlichen Mitgliede des Staatsratbs ernannt worden. 1 Friedberg. Die Nachrichten von den Ueberschwemmungen, womit die Kantone Tessin, Wallis, Graubünden, Uri und theilweise St. Gallen heimgesucht sind, lauten immer betrübender. Der Rhein, die Reuß, Limmat, die Visp, ein Nebenfluß der Rhone, und der Tessin haben, ihre Ufer überschreitend, die Flußthäler in Seen ver⸗ wandelt und unermeßlichen Schaden angerichtet. Viele Menschen haben dabei den Tod gefunden, andere konnten nur mit Mühe das nackte Leben retten. Das Unglück ist so groß, daß es bis jetzt noch gar nicht übersehen werden kann. Allent- halben wird zur Hülfe und Beisteuer für die Unglücklichen aufgefordert. Dabei zeigt es sich wieder, wie verhängnißvoll dit Folgen werden können, die das unvernünftige Aus rotten der Wälder nach sich zieht. Wälder in dem Haushalte der Natur der Regulator für richtige Abwechselung von Sonnenschein und Regen und verhüten allzu große Dürre, sewie ver⸗ heerende Ueberschwemmungen. Sie ausrotten heißt ein Verbrechen begehen an einer ganzen Gegend, einem ganzen Land, heißt sich versündigen an der Gesaummtheit der Bewohner, die alle ein gleiches Anrecht darauf haben, daß ein fruchtbarer Land- strich nicht in eine nackte Fläche umgewandelt werde, die einen großen Theil dee Jahres keines Regens sich erfreut, um dann plötzlich der Schau— platz entsetzlicher Wolkenbrüche und verheerender Ueberschwemmungen zu werden. So hat mensch- liche Unvernunft im Alterthum ausgedehnte blü— hende Gegenden in Griechenland, Italien und Spanien durch Ausrottung der Wälder in Einöden verwandelt und„sollte es Zufall sein, daß gerade in den von der Wassersnoth betroffenen Schweizer— Kantonen die Zerstörung der Wälder die größten Forischrülte gemacht hat? In Tessin ist von Wald fast keine Rede mehr, im größeren Theil von Graubünden und Wallis sieht es nicht viel besser aus.“ Aus Oberhessen. Einer widersprechenden Nachricht von Gelnhausen gegenüber wird von Gießen aus berichtet, daß die Arbeiten an den oberhessischen Eisenbahnen soweit, als es der Stand der Grunderwerbung erlaubte, bereits während des ganzen vorigen Monats im Gange waren sind nicht blos die Zierde einer Gegend, sie sind und nun, da die Grunderwerbung rascher voran— schreitet, mit weit stärkeren Kräften sortgesetzt werden Preußen. Berlin. Die„Prov.⸗Corr.“ sagt: Die Regierung des norddeutschen Bundes darf der Entwicklung der Dinge in Spanien mit völliger Unbefangenheit und dem Entschlusse folgen, die selbstständigen Entscheidungen des spanischen Volkes über seine nationalen Geschicke ebenso zu achten, wie das deutsche Volk es beansprucht. Die Regierung darf dieselbe Auffassung und Absicht bei allen übrigen Cabinetten zuversichtlich voraus- setzen, daher nicht zu besorgen steht, daß aus den spanischen Verwicklungen eine Störung der allge— meinen europäischen Verhältnisse hervorgehen werde. — Die Entfernung des freisinnigen Predigers Lisco, der den Streit mit dem Prediger Knak angeregt, von der Stelle eines Religionslehrers an der Friedrichswerder'schen Gewerbeschule hat großes Aussehen erregt. — Preußen und Bayern haben sich gegen- seitig strafrechtliche Verfolgung der durch Worte oder Preßerzeugnisse begangenen Beleidigung ihrer Regierungen oder der ihnen untergebenen Behörden zugesichert.— Preußen und Sachsen sind über— eingekommen, geprüften und für tüchtig befundenen Aerzten den Uebergang von einem in das andere Land ohne alles Weitere zu gestatten. Baden. Karlsruhe. Die officiöse „Karlsruher Zeitung“ bringt eine Mittheilung über die bei der großh. Division nach den letzten Truppenübungen stattgefundenen Reductionen in dem Friedensstande und sagt u. A.: Wir können dazu noch bemerken, daß dieselben ganz bedeutend sind, indem durch diese militärischen Maßnahmen der gegenwärtige Dienststand ungefähr 4700 Mann geringer als der normale ist. Die dadurch an dem Budget des Kriegsministeriums erzielten Er⸗ sparnisse werden immerhin einige hunderttausend Gulden betragen. Baden-Baden. Am 6. d. wurde dahier die Conferenz der Bevollmächtigten des deutsch⸗ österreichischen Telegraphenvereins zum endgültigen Abschlusse eines neuen Vertrages zwischen den be— theiligten Regierungen durch den Vorstand des badischen Handelsministeriums, Hrn. v. Dusch, eröffnet. Oesterreich. Wien. Der„Bohemia“ wird von bier telegraphirt: Eine kaiserliche Er- klärung, daß das parlamentarische Ministerium das volle Vertrauen des Monarchen genieße, sowie die Ernennung des Ministerpräsidenten aus einer der ersten Familien des Reiches steht nahe bevor. Prag. Beim Meeting in Pankratz waren 5000 Personen anwesend. Eine Escadron Husaren und drei Bataillone Infanterie hatten mit der Zerstreuung der Massen vollauf zu thun. Das Militär wurde mit Steinwürfen empfangen. Die Menge verhöhnte die Behörden und pfiff fortwährend den„Herbst“- und„Beust⸗Marsch“. — Das dem niederösterreichischen Landtag vorgelegte Schulrathsgesetz erkannte der Geistlich⸗ keit das Recht zu, in den Schulraths⸗Collegien Sitz und Stimme zu haben, ohne daß eine Wahl von Seiten der Schulgemeinden dazu erforderlich wärt. Der Landtag aber strich jene Paragraphen und setzte dafür die Bestimmung, daß Geistliche nur dann in die Ortsschulräthe eintreten dürfen, wenn ihnen die gesttzlichen Vertreter der Gemeinde durch freie Wahl ihr Vertrauen bezeugt haben. Es fragt sich nun, ob das Ministerium die Drohung nicht verwirklicht, das so amendirte Gesetz dem Kalser nicht zur Genehmigung vorlegen zu wollen. — Die Nationalen suchen seit dem Schlusse der Landtagssession ihre Zeit wieder mit den bereits bekannten Demonstrationen auszufüllen. Das Programm bleibt stereotyp und umfaßt drei Punkte: 1) Ein großer Pöbelhaufen rottet sich mit oder ohne polizeiliche Bewilligung auf einem freien Platz zusammen; 2) der Regierungscommissär erhält den Hut angetrieben und eint Tracht Prügel; 3) deim Erscheinen der Militärmacht zerstreut sich der Haufe unter Absingen patriotischer Lieder. — Teletzraphischen Nachrichten der„N. fr. Pr.“ zufolge wird hier eine Fortsetzung der iumultuarischen Austritte befürchtet. Die Truppen sind confignirt. Angeblich soll dießmal die Juden ⸗ stadt der Zielpunkt der Excesse sein. Der Stadt ⸗ rath beräth eine Proklawation, in welcher die Bevölkerunz zur Ruhe ermahnt und die am 7. d. veröffentlicht werden sollte. Statthalter ⸗Stellver⸗ treter Henniger wies die Schuldirekteren an, ihren Schülern die Theilnahmne an Meetings strengstens zu untersagen, widrigenfalls energische Regierungs- maßregeln ergriffen werden sollen. Wenn das nächste Sonntags⸗Meeting ähnlich dem am 4. d. stürmisch verläuft, soll der Belagerungszuftand proklamirt werden. — Der niederösterreichische Landtag dankte Hrn. Friedrich v. Perko, dem Stifter eines Landes · schulfonds von 100,000 Gulden, durch Erhebung von den Sitzen. Je selterer solche Handlungen des Gemeinsinne in Oesterreich sind, desto mehr Anerkennung verdienen sie. Innsbruck. In Folge sechsunddreißig⸗ stündigen Regengusses ist das ganze Etschthal überschwemmt. Die Vorstädte und der Bahn9vof in Trient stehen unter Wasser. Die Etsch stett 17 Schuh über Rull. Viele Straßenstrecken, Dämme und Brücken im Hauptthale und in den Nebenthälern, besonders im Nonsberge gegen Riva und Tione zu, sind zerstört. Das Wetter scheint sich zu basern. — Die Kellersperg⸗Herbst'schen Differenzen sollen geschlichtet sein. Man sagt, der Statthalter von Böhmen habe dem Justizminister eine„Ehren- erklärung“ gegeben. Bekanntlich hatte der erstere öffentlich geäußert:„In ein Ministerium, in welchem ein Herbst sitzt, tritt ein Kellersperg nicht.“ Schweiz. Bern. Die Kantone werden am 12. Oktober dahier eine Conferenz abhalten, um zur Linderung der durch die Flußüberschwem⸗ mungen in Graubünden, St. Gallen, Wallis und Tessin entstandenen Noth geeignete Maßregeln zu treffen. Frankreich. Paris. Wie man ver⸗ nimmt, kam es dem Hofe zu Biarritz nicht ganz gelegen, in der Prolestation der Königin Isabella als„erhabener Alliirter“ zu figuriren. Es will diese Bezeichnung nicht ganz passen zu der neutralen Stellung, die Frankreich den spanischen Ereignissen gegenüber einzunehmen für gut findet, und soll es der vertriebenen Bourbonin bereits auf vertrauliche Weise nahe gelegt worden sein, das den spanischen Gränzen so nahe liegende Pau sei nicht der geeig- netste Aufenthalt für sie; Rom möchte sich viel besser dazu schicken. — Der„Gaulois“ rechnet es Bismarck als ein Verdienst an, das er sich um Frankreich er⸗ worben, wenn er wirklich bei der spanischen Er- hebung die Hand im Spiele gehabt. Frankreich hätte durch die spanische Allianz sich verleiten lessen können, Rom gegen die Italiener zu halten und ein zweites Montana zu verbrechen. Eine solche Thorheit sei durch die spanische Revolution unmöglich gemacht; ehe man einen Kanonenschuß am Rhein werde abfeuern können, werde man Rom und Italien sich selbst überlassen müssen. Aber das Besmarck'sche Verdienst(wenn er durch⸗ aus dabei betheiligt sein solle) ginge noch weiter. Wenn des Nachbars Haus brenne, so lasse man aus Vorsicht seinen eigenen Kamin fegen. Es wäre wohl möglich, daß Napoleon beim Anblick des spanischen Brandes eine ähnliche Vorsicht für geralhen hatte, und der Schornsteinfeger, der für Frankreich nöthig sei, hieße— die Freiheit. — Dasselbe Blatt meldet: Serrano hat das Ministerium aus folgenden Persönlichkeiten zu⸗ sammengesetzt: Progressisten: Prim, Krieg; Zorilla, Inneres; Sagasta, Arbeiten; Aguirre, Justiz. Unionisten: Lorenzana, Aeußeres; Apale, Colonienz Topete, Marine. Das Finanzministerium wurde Figuerola übertragen, welcher der dimokratischen Partei angehört. — Der Infant Don Juan hat seinen Rechten auf die spanische Krone zu Gunsten seines Sohnes Carlos entsagt. — Der„Gaulois“ meldet unter Vorbehalt, daß sich die Havanna erhoben und unabhängig erklärt habe.— Der„Figaro“ erwähnt eines ähnlichen Gerüchtes. Großbritannien. London. Die„Times“ verbreitet sich über den Feldzug der Engländer gegen die Hochlandsrebellen in Ostindien. Sie warnt daror', daß hinter denselben Afghanistan und dahinter wieder Rußland stehe und macht darauf aufmerksam, sb es nicht zweckdienlich sei, eine btfestigte britische Gränzvorschiebung gegen Afgbanistan zu errichten. — Ein Kabeltelegramm der„Times“ aus Philadelphia vom 6. Oct. meldet: Die amerika⸗ nische Regierung hat die spanische Centraljunta als die faktische Regierung anerkannt.— Es ist eine Annektirung Cubas durch Nordamerika im Gange. Spanien. Madrid. Sehr erfreulich ist, daß die provisorische Regierung in Spanien auch für die Befreiung der Neger in den Colonien bereits Einleitung getroffen hat. Sie wird näm⸗ lich die Kinder der Neger in den Colonien für frei erklären in der Erwartung der völligen Emancipation der Schwarzen.(Nach einer Meldung der„Liberte“ betraf diese Maßregel vorerst nur die seit dem 28. Sept. geborenen Neger, sollte aber nach der ersten Berathung an die eonstituirenden Cortes verwiesen werden.) — Die Junta hat sich am H. d. definitiv constituirt.— Die„Gaceta“ publicirt den Protest der Königin, der mit den Worten beginnt: „Isabella richtet dies Manifest an die Spanier.“ Die Junta sagt über den Protest:„Die Nation hat die Thaten der Königin gerichtet, sie wird auch ihre Worte richten.“ überein, daß die Revue vom 3. October und der Einzug Serrano's in Madrid eines der groß⸗ artigsten Schauspielt boten, welches die spanische Hauptstadt jemals gesehen hat. An der ersteren nahmen über 50,000 Mann Theil. Um 5 Uhr erschien der Sieger von Alcolea auf der Puerta del Sol. Eine ungeheure Bürgerkrone wurde ihm vorangetragen, der Pöbel drängte sich um ihn und bedeckte seine Hand mit Küssen. Auch an einer komischen Seite fehlte es diesem Einzuge nicht. Man hatte Serrano den Galawagen der Cortes mit Lakaien in rotbher Livree entgegen- geschickt. Statt seiner aber hatten Leute aus dem Volle in dieser Staatskutsche und auf den Tritten Platz genommen. — Am 7. d. Nachmittags um 2 Uhr ist Prim hier angekommen und wurde von der Be⸗ völkerung mit enthustastischem Jubel empfangen. Niemals hat man hier eine solche allgemeine Be⸗ geisterung erlebt.— Prim hat vom Balcon des Ministerialgebäudes eine Anrede an das Volk gehalten, worin er sagte: seinerseits intim mit Serrano verbunden, müsse dahin gestrebt werden, alle Liberalen zu einigen und Einigkeit zwischen vem Volk und der Armee zu erhalten, denn man verdanke den Sieg der Revolution der Marine, dem General Serrano und den verbannt gewesenen Generalen. — Ein Madrider Blatt, der„Universal,“ weist die Ersparnisse nach, welche die Revolution in Spanien ipse facto an dem Staatsbudget be⸗ wirkt hat. Es sind dieß folgende: Realen. Civilliste der Königin Isabella. 34,000,000 „ ihres Bemahls. 2,400,000 „ des Prinzen Alfons. 2,450,000 „ der Gräfin von Girgenti 2,000,000 „ der Herzogin von Montpensier 2,000,000 „ der Königin Marie Christine 3,000,000 Summa 45,850,000 oder 11,402,500 Francs. Amerika. New⸗Nork. Aus dem Innern kommen wieder gräßliche Berichte über Indianer⸗ überfälle. So wird gemeldet, daß 700 Indianer den Obristen Forsyth sammt 50 Mann über⸗ rumpelten, daß Forspth und drei Offiziere fielen, die Mannschaft gefangen und wahrscheinlich meist scalpirt wurde. — Der National Labour Congres in New⸗ Aork, welcher von Delegirten beinahe sämmtlicher Staaten besucht war, hat in Form einer Reso⸗ lution sich gegen das Frauenstimmrecht erklärt und will die Bildung einer politischen Partei im Interesse der arbeitenden Classen fördern. Darmstadt. Der landwirihschasiliche Bezirksverein für den Kreis Darmstadt beschlossen hat, für diejenigen Viehzüchter oder Händler, welche den ersten am 13. und 14. d. M. dahier staufindenden Viehmarkt mit der größten Anzahl werthvoller Thiere beschicken, einen Ehrenpreis beslehend in einem silbernen Pokale, und zwel Geldpreise im Betrage von 100 fl. auszusetzen. % Ein kriegerisches Programm. Unbegreif⸗ lich! Während die Besigesiunten aller Nationen schon seit Jahren bemüht sind, Frieden und Freuncschaft unter einander anzubahnen, um die Geißel und Schande der menschlichen Gesellschaft, den Krieg, aus der Welt zu bannen, während in Bern die Friedens⸗Liga ihre humani⸗ stischen Conferenzen abhält, untersängt sich ein Schul⸗ meiflerlein unserer„Weltstabt“ in dem eben erschienenen Programm seincr Anstalt der Jugend auseinander zu setzen, daß der Krieg eine Fundamental⸗Institutien des Staates, wie das Gesetz, sei, daß alle Insti⸗ iutionen des Staates von dieser Grundbedingung durch⸗ drungen seien. Der Krieg sei zwischen Staaten der natür⸗ liche Zustand. Erst im Kriege erlange der Staat das rechte Bewußtsein von sich selbst, erlange der Bürger das rechte Bewußtsein seiner Zugehörigkeit zum Staaie. Wet den Krieg beseitigen wolle, erschüttere die Fundamente aller Siitlichkeit.„Das eiserne Zeitalter verlangt ein eisernes Geschlecht. Unsere Jugend, ruft er kalegorisch aus, ist bestimmt, kriegerisch ausgebildet zu werden, um zur rechten Zeit kriegerische Tugend zu bewähren: unsere Männer sind Rrieger gewesen oder sind es noch. Die Jugend über diese Seile ihrer Bildung und ihres Berufes zu belehren, ist meine Absicht, darin die Beistimmung der Männer zu finden, meine Hoffnung,“ Horribile auditu. So schreidt ein Schulmeister des neunzehnten Jahrhunderts?— Solche Themata behandelt man in dem„Jahresbericht“ einer Berliner Realschule?— Ist dle Spree plötzlich zum Eurslas und die gepriesene Stadt der Intelligenz zu einem harten Lacedämon geworden?——— Unerhört? — Alle Berichte aus Madrid stimmen darin dant eines A lauban, besg 119,000 Fat bischof von J Carbinzle Bol je 61,000 fr um seiuen Ri — Sihun am 10. Oclober versarumlung bibliothek, 3.3 J. Dachdeckung O Hef Nach di delle für d letzten drei 1000 Ein Alzei etwa Gießen 25 in Heppen Mainz 32 während Btwohnern 00 00 0,000 0.000 0,000 0,000 90000 00⁰⁰ Jun diantt · diener übe t fielen, 50 nei 1 Nen⸗ iullichtt 1 Reso⸗ erklart ntei in * tereteu lejcnigen 13. um 9* , Wahrhaslig, es geschehen Zeichen und Wunder. Fast möchte ich mil dem alten Nestroy aus rufen: Da wird a'm halt angst und bang, J sag', d'Welt sieht auf ka“ Fall mehr lang. Die„Zukunft“, welcher Vorstehendes ennnommen, hat sich hlermit doch wohl nur auf's Witzmachen verlegt, wollen wir hoffen. „ Das Paradies der Sperlinge. Aus Newyock, Ende August, wird berichtet: Die aus Deutsch⸗ land vach den Newyorker Parken imporlürten Sperlinge haben sich bereits ansehnlich vermehrt. Die 5 Parke der Stadt vaben jetzt wohl doppelt so viele Sperlinge als im vorigen Jahre. Diese beschäftigen sich gegenwärtig mit der n der Musquitos, von denen die Stadt in ungewöhnlich starken Schwärmen heimgesucht worden. Jedes von den 800 Vogelbäuschen in den Parken scheint be— reits von zwei Sperlingspaaren bewohnt. Die junge Nach⸗ kommschaft findet da keinen Platz mehr und muß, sobald sie flügge geworden, sich Unterkunft im Freien oder audere Zufluchtsstätten suchen. „„% Französische Gehalte. Herr Troplong be⸗ zieht als Präsident des Senats, als Senator, als Präsi⸗ dent des Cassationshofs und als Mitglied des Instituts zusammen 196,500 Francs(Amtswohnung und andere Emelumente hier wie in der Folge nicht gerechnet;) Marschall Niel als Senator, Marschall, Großkreuz der Ehrenlegion und Kriegsminister 193,000 Francs; Marschall Mac Mahon, General⸗Gouverneur von Algier, 188,000 Frs.; die Marschälle Baraguay⸗d'Hilliers, Regnaud de Saint Jean d'Angsli, Canrobert und Bazaine je 163,000 Frs.; Marschall Vailland als Minister des kaiserlichen Hauses und Großniarschall des Palais 228,000 Francs; Marine-Minister Admiral Rigault de Genouilly 163,000 Francs; Staats⸗ minister Rouher 160,000 Francs; die Minsster Baroche und Magne je 130,000 Francs; Persigny, Drouyn de Lhuys, Walewsky() und Lavalete als Mitglieder des Geheimen Raths je 105,000 Francs; der General Goyon, Comman⸗ dant eines Armeecorps, 108,000 Francs; General Mon⸗ tauban, desgleichen, 148,000 Francs; General Fleury 119,000 Francs; Edgar Ney 118,000 Francs; der Erz⸗ bischof von Paris, Migr. Darboy 181,000 Francs; die Cardinäle VBonald, Mathieu, Donnet, Villiet und Bonncchose je 61,000 Francs u. s. w.„Frankreich ist reich genug, um seiuen Ruhm zu bezahlen.“ Sitzung des Lokalgewerbvercins am 10. October. Tagesordnung: 1. Beschickung der General⸗ versammlung in Darmstadt, 2. Katalog der Vereins- bibliothek, 3. Jahresbericht der Offenbacher Handelskammer, 4. Dachdeckung mit Schiefer. O Oeffentliche Gesundheitspflege. Nach den neuesten Mittheilungen der Central stelle für die Landesstatistik betrug während der letzten drei Jahre die Zahl der Sterbfälle bei 1000 Einwobnern: in Friedberg, Darmstadt und Alzei etwas über 22, in Offenbach 23,53, in Gießen 25%, in Worms 26, in Bingen 27, in Heppenheim 29,25, in Bensheim 30,4, in Mainz 32, und in Lampertheim gar 34,5, während in Bessungen nur 17% von je 1000 Bewohnern starben. Diese Zahlen weisen unbe⸗ streitbar auf örtliche Verhältnisse hin, die günstiger zu gestalten wenigstens theilweise in unserer Gewalt steht. Erst der neueren Zeit war es vorbehalten, mit der Leuchte der Wissenschaft dunkle Gebiete bier immer mehr aufzuklären, welche fortwährend ihren schädlichen Einfluß auf Gesundheit und Leben der Menschen äußern, unter besonderen Umständen aber die Brutstätten von Krankheiten werden, die ihre Todesgeißel über ganze Länder hin schwingen. Für's praktische Leben ist freilich noch wenig nutzbar gemacht worden von dem, was die Wissen— schaft über öffentliche Gesundheitspflege festgestellt hat. Wir fangen erst an, unsere Aufmerksamkeit solch' wichtigen Dingen zuzuwenden, wie die Ein— richtung unserer Häuser, Anlegung der Abtritte, Herstellung einer genügenden Ventilation in Spi— tälern, Kasernen und Schulhäusern, Beschaffung von gutem Trinkwasser, Hinwegräumung des Unraths, Ueberwachung des Grundwasserstandes ꝛc. Die praktischen Engländer gehen rascher an's Werk. Bereits besitzen sie eine öffentliche Behörde, welche befugt ist, Untersuchungen anzustellen und einzuschreiten, sobald in einer Gemeinde die Sterb⸗ lichkeit mehr als 23 auf je 1000 Bewohner beträgt. Pflicht der Oeffentlichkeit ist es aber, wissen— schaftliche Verhandlungen über diesen wichtigen Gegenstand zur weitesten Verbreitung zu bringen, und darum mögen nachfolgende von Dr. Varentrapp aus Frankfurt auf der Naturforscher-Versammlung in Dresden gestellte und von der betreff. Section fast einstimmig angenommene Anträge hier eine Stelle finden. I. Die Gesundheit der Städtebewohner ver— langt, als eines der dringendsten Bedürfnisse, daß der Boden, worauf die Städte erbaut sind, rein und trocken erhalten werde,— rein, indem aller flüssiger Unrath(Küchen-, Hausreinigungs-, Fabrik⸗Wasser u. s. w.) weder direkt dem Boden überliesert, noch in Gruben oder sonst wie in der Nähe der Wohnungen auf— gespeichert, vielmehr vollständig und schleunigst weit aus den Städten hinweggeführt werde,— trocken, indem das Grundwasser, wo das- selbe regelmäßig oder zeitweise höher als der Kellerboden der Häuser steht, niedriger als derselbt gelegt und auf diesem Standpunkte dauernd er— halten werde. Zur Erreichung dieses Doppelzweckes sind fol⸗ gende Forderungen zu stellen: 1) Reichliche Versorgung der Wobnhäuser mit frischem reinem Wasser, und zwar am Besten durch alle Stockwerke; 2) Jeder Ausspeicherungsort, jede Arl von Gruben(Versickerungs⸗, Senk., cementirte Gruben u. s. w.) sind unbedingt zu verbieten. 3) Leichte und schnelle Abführung des durch den Gebrauch verunreinigten Wassers durch gut eingerichtete, gehörig gespülte und ventilirte unter— irdische Abzüge, dergestalt, daß jeder Fäulniß der flüssigen organischen Abgänge nicht nur im Bereiche des Hauses, sondern auch im Bereiche der ganzen Stadt unbedingt vorgebeugt wird. 4) Diese Abzüge sind so einzurichten, daß jedes Austreten von Luft aus denselben in die Häuser und die Verunreinigung des Untergrundes wirksam verhindert wird. 5) Die Abzüge müssen tiefer als die Keller- sohlen liegen und sind so anzulegen, daß sie die Keller von etwaigem Grundwasser befreien, über— haupt die Keller vor dem Eintreten von Wasser in dieselben völlig schützen. II. Eine besondere Beachtung verdient die Entfernung der menschlichen Excremente, des ekel— haftesten Bestandtheiles des abzuführenden Unraths. Er geräth am schnellsten in Zersetzung, entwickelt die widerlichsten und schädlichsten Gase und dient zugleich als Entwicklungsstätte gewisser Krankheiten (Cholera, Typhus u. s. w.). In der Nähe unserer Wohnungen aufgespeichert, veranlaßt er Nachtheile und Gefahren, sowohl durch das Ein- dringen der Gase(und mit ihnen gewisser staub⸗ förmig aufsteigender Pilze und Sporen) in die Häuser, als auch durch die Versickerung der flüssigen Theile in das umgebende Erdreich, durch die hiervon abhängigen Verderbnisse der Brunnen und durch die Ausdünstungen solchen insizicten Erdreichs. Bei diesen Stoffen vor Allem ist jede Aufspeicherung verboten, schleunigste Entfernung geboten, und zwar sollen diese Stoffe noch frisch abgeführt werden, d. h. ohne jeden Aufenthalt gleich nach ihrem Entstehen. Das Tonnensystem ist jeder Art von Gruben, selbst wenn diese durch die besten hydro-⸗pncuma⸗ tischen Apparate entleert werden, vorzuziehen und ebenso das Schwemmspstem dem Tonnenspstem. Unter Tonnensystem wird die direkte Abfuhr der in beweglichen, regelmäßig zu wechselnden Ge⸗ fäßen aufgefangenen menschlichen Auswurfsstoffe verstanden, wie dieselbe z. B. in Graz in Steier⸗ mark eingeführt ist. Das Schwemmspystem ist in einem Stadttheil Hamburgs zur Anwendung ge— bracht, und besteht in einem nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausgeführten und mit hinreichende Wasser gehörig gespülten Kanalnetze. Alle Sorten Spielkarten 2419 in Piquet, Sans- prendre, L'hombre und Whist zu allen Preisen. Ph Garde. Für Vie rbrauer. 2455 Ein bewährtes Mittel sowohl Schenk als Lager-Bier vor sauer und schaal werden zu schützen, und wenn solches auch bei ungünstiger Wüterung eingesotten wird, oder auch wenn die Keller den erwänschten Kältegrad nicht haben. Das betreffende Mittel ist gänzlich unschädlich, wovon sich jeder Abnehmer selbst über zeugen kann, und wird solches fast täglich genossen, und berechnet sich per Eimer württembergisch höchstens auf 2 Kreuzer. Gegen ein Honorar von 4 Thaiern wird das Recept vom Unterzeichneten abgegeben. Der Betrag kann auch bei der Expedition dieses Blattes deponirt werden, welche ermächtigt ist, solchen binnen 9 Monaten wieder zurück zu erstatten, wenn sich das Resultat nicht meinem Antrage gemäß herausstellen sollte. Mustersendungen hinreichend zu 4 Eimern werden ab gegeben. gegen 1 Thaler Post- Vorschuß Obiges Mittel kann mit gleichem Erfolge bei neuem Weine angewendet werden, weil solches jede sich bildende Säure an sich zieht, werden kann. Gefälligen Anträgen sieht entgegen weshalb auch der Wein weder sauer noch zäh J. Sehröck U. in Ulm an der Donau. ND. Zeugnisse stehen zu Diensten um Erkundigungen einzuholen. Ein Logis gleicher Erde, Ein Zapfjunge 2458 das sogleich bezogen werden kann, hat zu ver- 2469 wird gesucht von mie then Winwe Schleuning. C. F. Walz. 2474 Freunden und Bekannten die ergebene Anzeige, b ich seit dem 1. d. M. mein Geschäft in Gießen betreide und mich bemühen werde, auch ferner das mit geschenkte Wohlwollen zu erhalten. Beffellungen werde ich pünktlichst und portofrei aus führen. Gießen den 4. Octoder 1868. Heinrich Franck. — Desterren macher. Das Ueueste in Kaputzen, Seelenwärmern, wollenen Halstüchern, Winterhandschühen, 2484 sowie sonfligen Winterarlikein zu reellen Preisen dei f K. Friedrich, neben der Pol. Den Anonymen dunn dle un waere 2451 Minibeilungen. S. Ein kleines Zimmer 2466 hat zu vermietden K. Söllner. 7— 1 N. Ein Gewichtstein van einer Stangenwage 2475 ißt auf der Chaussee zwischen Naubenm und Fried— berg verloren gegangen. Der redliche Finder wird ge beten denselben gegen elne Belohnung an C. Reichhold in Friedberg abgeben zu wollen. ö N ö N Mein frisch assortirtes, reichhaltiges Waaren-Lager der neuesten Stoffe für Damen- und Herren-Kleider 2477 empfehle zu den billigsten Preisen Heinrich Mack. 2464 Nachdem unsere Keeiwillige 725 Feuerwehr. 9 N 9 N N 0 N 1 1 9 9 2482 Sonntag* präcis ½7 Uhr Aus⸗ rücken sämmtlicher Mannschaften. 7 N Der Obmann sich nunmehr wieder hier in Friedberg befindet, laden wir zum Abonnement für das— 2 Georg Falck. Wintersemester ein. Die Bibliothek ist bis auf die neusten Werke in deutscher,& 2 französischer und englischer Sprache ergänzt und werden wir bei weiteren Anschaf⸗ U N 1 II N fungen den Wünschen unseree Leser gerne Rechnung tragen. 2 Bindernagel& Schimpff. 7 7 1 den 11. October findet in meinem Saale gut besetzte Nauheimer Teichhaus. e en nn Fauerbach b. Fr. C. r. 1 2449 Sonntag den 11. October 85 5. 0 Ball 0 a 11. irchweihse . 1 Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt und ladet höflichst ein zu Surggr fend 1 E. K amm. 2468 Sonntag den 11. und Montag den 12. d. M. findet zur Feler der Kirchweihe in meinem neu erbauten Saale gut besetzte Tanzmufik statt. Für gute Speisen N 8 1 I 1 B a d N a u h eim. 8 und Gelränke ist befsens gesorgt und ladet höflichst ein 2465 Sonntag den 11. d. M. findet bei dem Unterzeichneten durch die Musik des 1. Jäger Burggräfenrod, 10. October 1868. g ü gert Caspar Hestermann. Sonntag und Montag abgebalten. Zahlreiche Betheiligung 4 1 9 0D I. E 1 9 E I b E 1 ist erwünscht. Der Vorstand. 1 l iskegelschieb 1 Preiskegelschieben. 9 1 0 1 0 115 11. 1 1 N auf „ 4; f en Hammel statt, wozu freun einlade . 2457 Sonntag den 11. Oct. 9 wozu freundlichst einladet, N H. Aletter, 11 5 Anfang 4 Uhr Nachmittags, Luan 0 des Nanbein. C. enkel. ee. de, 1 5 ur Verständigung 1 1 achkirchweihfest zu Fauerbach b. Fr. Streit der Religi 1 3 n treit der Religion 1 t den 11. d. M. ist bei mir Harmonie und Tanzmusik anzutreffen, wozu mit der Zeitbildung 1.. J. Nei se l. Von Kirchenrath Dr. E. Decher. — f ern Preis: fl. 1. 12 kr. * Winter- Paletots, Jaquets und Zacken Gas! 1 in großer Auswahl bei Mayer J. Hirsch. e Ae e dee e 1 5 werden muß, wenn man genöthigt ist, meprere Stunden in 1 7 7— 7 55 f g 4 einem mit Gas erleuchteten Raum zuzubringen und die 5 Mein Lager in allen Sorten Strickwolle sich bei dem Vert rennen in brd Menge bildende . 2418 babe wieder qufs Beste ass 5 1 n Säure einzuathmen.. 5 a f. 15 8 Ph. Garde. ant ane 1 6 rbb, 55 Sanitäts- Polizei derartige gemeinschädliche Fahrlässig⸗ 1 Damen⸗Män el neuster Facon cen ge. Bier E 2480 in großer Auswahl empfiehlt zu den billigsten Preisen 1144 1„ 0 9 J. A. Nauheim. Militärhandschuhe 1194 von 36 kr. an bis zu den feinsten Sorten dei AKleider-Magazin m von f 72 5 Sonntag den 11. Oktober 1868. . 7 u rt 0 8 Erben. Erangtlischt Gemtindt. 125 i 5 0 ꝛswoche: Her ö 2263 Dasselbe ist mit allen Neuheiten zu der bevorstehenden Herbst- und Wintet⸗Saison 1 e e reichhaltig versehen, und empfehlen wir uns damit zu sehr billigen Preisen. Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. 1* 0 7 Aaser Luger in Stich- und Cernenur- ole“ user Luger in Strick- und CTerneaur-Wolle neee Leere 2325 ist reichhaltig assortirt und verkaufen solche zu den billigsten Preisen. Nachmittags: Fällt aus. 28 0 N Red.: He. i 5 Geschwister Schloß. Druck 1 0 i ee (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 41 und eine Beilage.) Bataillons von 4 Uhr an * 1 7 6„ Ball Das Endschießen 11 statt, wozu freundlichst einladet D. FJ r i tz. 2467 der bi Ges f er biesigen Schlitzen⸗Gesellschaft wird nächsten 1 — proben unter onuendilt 2 und unterliegen itte Sendunge ecommandal'e Oer Atsender!? Vermeit auf d Empfänger, vol die Beschaffung welltte Gebüßt Grtese n der Franklung für gewöhnlich von 6 Pfennig don 20 Thaler von 2 Grosche Ber müssen mit fünf gleich fein, Oie poͤe der Werthbesrag Zuchstaben a Das Versah bei giwöhnlücht suchen und We cloritem Werl gedieie gericht dellung nach den Giundsaͤt landen per Absender mit ellen“ oder Die Expreß G sch tint Pof ausbezahlt we Auger. Sendungen n nicht befinde iderlaffen. Berlin! De 14 01 Neben Norddiulschen aug 10 1 delle, u vil nit dem 16. ahtung itt oslbezirig das Publ kun Der Abe Gamen lugtie ian. 8 derne en. sechen u er, 11 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 1 120. Bekanntmachung. 2476 Zwischen dem Norddeutschen Bunde und den Niederlanden ist am 1. September d. J. ein Poftvertrag abgeschlossen worden, welcher vom 1. Octo⸗ der d. J. ab in Ausführung kommt. Das Gesammtporto belrägt danach pro Lotb incl. für frankirte Briefe nach den Niederlanden 2 Gro— schen oder 7 kr., sür unfrankirte Briefe aus den Niederlanden 4 Groschen oder 14 kr. obne Unterschied der Entfernung. Innerhalb eines Grenz-Rayons von 4 Meilen ist das Porto auf die Hälfte dieser Sätze er ⸗ mäßigt. Drucksachen, und Waarenproben wer⸗ den gegen ein Porto von 5/ Groschen resp. 3 kr. für je 2½ Loth inel. befördert, wenn sie frankirt find. Die Frantatur muß thunlichst unter Verwendung von Frei⸗ marken stattsinden. Im Uebrigen unterliegen Drucksachen und Waarenproben denselben Versendungs⸗Bedingungen, welche für den innern Verkehr des Norddeutschen Post⸗ gebiets maßgebend find. Es ist zulässig, Briefe, Drucksachen und Waaren⸗ proben unter Recommandation abzusenden. Re⸗ commandirte Sendungen müssen stets frankirt werden und unterliegen demselben Porto, wie gewöhnliche fran— kirte Sendungen gleicher Art, unter Hinzutritt einer Necommandations⸗Gebühr von 2 Groschen oder 7 kr. Der Absender einer recommandirten Sendung kann durch Vermerk auf der Adresse verlangen, daß ihm das vom Empfänger vollzogene Recepisse zugestellt werde. Für die Beschaffung des Recepisse ist vom Absender eine weitere Gebühr von 2 Groschen oder 7 kr. zu entrichten. Briefe mit declartrtem Werth unterliegen der Frankirung, bei diesen Sendungen tritt dem Porto für gewöhnliche frankirte Brtese eine Assecuranz⸗Gebühr von 6 Pfennigen für jede 20 Thaler oder einen Theil don 20 Thalern, mindestens aber eine Assecuranz-Gebühr von 2 Groschen, hinzu. Die Briefe mit declarirtem Werth müssen mit einem Keeuz⸗Couvert versehen und mit fünf gleichen Siegeln mittelst Siegellacks verschlossen sein. Die Poͤhe der Werths⸗Declaratson ist unbeschrankt; der Werthbetrag muß auf der Adreßseite des Briefes in Buchstaden angegeben sein. Das Verfahren der Expreßbestellung ist zulässig bei gewöhnlichen und recommandirten Briefen, Druck⸗ sachen und Waarenproden, sowie bei Briefen mit de⸗ clarirtem Werth; bei den nach dem Norddeutschen Post⸗ gebiete gerichteten Sendungen regelt sich die Expteßbe⸗ flellung nach den im Norkdeutschen Postverkehr gelten⸗ den Grundsätzen. Sendungen, welche in den Nieder⸗ landen per Expreß bestellt werden sollen, müssen vom Absender mit der Bezeichnung„durch Expressen zu be⸗ flellen“ oder„buitengewone destelling“ versehen sein. Die Expreß Gebühr für Sendungen nach Orten, woselbst ich eine Postanstalt befindet, kann vom Absender vor ausbezahlt werden; dieselbt beträgt 2½ Groschen oder 9 Kreuzer. Die Sezahlung der Expreß⸗ Gebühr für Sendungen nach Orten, wofelbst sich eine Post-Anstalt nicht befindet, ist dem Empfaͤnger der Sendungen zu üderlassen. Berlin den 22. Sepiember 1868. General Post⸗Aml. von Philtpsdborn. Unsere seit Jahren bestehende, einer zahlreichen Betheiligung sich erfreuende Journal-Lese- Anstalt, auf welche wir die Aufmerksamkeit des Publikums hiermit zu lenken uns erlauben, bietet die reiche Auswahl von 22 der besten und bellebtesten Unterhaltungsblätter, von denen viele mit schönen und interessanten Illustratlonen versehen find. Der Umtausch der Zeitschriften erfolgt jeden Samstag, wobet wir uns eine präcise und geregelte Circula— tion der Hefte die angelegentlichste Sorge sein lassen. Ein Verzeichniß der eircultrenden Blätter, sowie die näheren Abonnementsbedingungen stehen Interessenten mit Vergnügen zu Diensten. den Bindernagel& Sehimpff. Großherzogliche 2448 Kenntniß, daß eingetretener Hindernisse wegen der Schulunterricht im Rathhaussaale noch nicht stattfinden kann und der Anfang später veroffentlicht werden wird. Friedberg den 7. October 1868. Uralschule zu Friedberg. Auf die Bekanntmachung in Nr. 118 des Anzeigers bringen wir hiermit zur öffentlichen Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Für Augenleidende Das Lieht des Auges 7 Von Dr. K. Weller, Director der Augenheilanstalt zu Dresden(Pragerstraße 42) it erschienen und dessen Pflege und Erhaltung. (Leipzig bei A. Abel.) 3. Auflage. 9½ Bogen. 2440 br. Weller wird Mittwoch den 14. October, von 8— 4 Uhr, in Friedberg(Potel Trapp) sein Lieferung für das Landeszuchthaus. 2462 Mittwoch den 21. October l. J., Vormittags 10 ÜUbr, wird dahter für 1869 zur Lieferung verstelgert: 1) 1000 Stück Weißkraut, 2) 250„ Wurffing, 3) 60 Centner Sauerkraut. 4) circa 76 Centner Ochsenfleisch, N 1 Schweinefleisch, 9* 13 Kalbfleisch, 7) 9999 Schweineschmalz. Marlenschloß den 6. October 1868. Großherzogliche Londeszuchthaus-Directten Knispel. Oeffentliche Aufforderung. 2478 Forderungen und Ausprüche jeder Art an den über⸗ schuldeten Nachlaß des Heinrich Joseph Depereur aus Lüttich, zuletzt dahier wohnhaft, find Mittwoch den 4. November l. J., Morgens 9 Uhr, in welchem Termine über die Behandlung dieser Sache beschlossen werden soll, del Meidung Ausschlusses von der Masse resp. Annahme der Zustimmeang zu den von der Gläubigermajorität zu fassenden Beschlüssen anzum den. Friedberg am 6. Oktober 1868. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landtichter. Landgerichts ⸗Assessor. Bekanntmachung. 2463 Donnerstag den 5. November d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, sollen die bei der diefigen Garnisen in den Jahren 1869, 1870 und 1871 vorkommenden Schreiner-, Schlosser-, Spengler⸗, Sattlere, Schmiede ⸗, Wagner⸗, Küfer⸗, Bürstenbinder., Seiler⸗, Wesserschmied⸗, Glaser⸗, Dreher:, Zimmer, Pflafler⸗, Maurer-, Weiß⸗ binder, Korbmacher⸗, und Buchbinder ⸗Arbtiten, sowie die Lieferung von Schreib materialien, Eisenwaaren, Stall⸗ und Reiserbesen, auf dem Wege der Summission auf dem Büreau der Garnisons⸗Verwaltung, nach den daselbst setzt schon offenliegenden Accordsbedingungen an den Wenigstfordernden vergeben werden. Butzbach den 8. October 1868. Greß herzogliche Garnison⸗Verwaltung Freiherr van der poop, Riltmeister. Bekanntmachung. 2461 Neben den zur Zeit im Gebrauch befindlichen Norddeutschen Franco⸗Couveris zu 1 Groschen werden auch solche zum Werthe von 3 Ketuzern für die Gebiets⸗ tbeile, in welchen die Süddeutsche Guldenwährung besteht, mit dem 16. d. M. eingefübri und von den in dieser Währung rechnenden Postanstalten des Norddeutschen Poflbezirks vom genannten Tage ab zum Berkauf an das Publikum bereu gestellt werden. Der Absatz Preis beträgt— einschlteßlich der per ⸗ fiellungskosten— für je drei Stück Couverts 10 Kreuzer. Geringere Quantitäten als drei Stück werden nicht verkauft. Darmfladt den 4. October 1868. Der Ober Post⸗ Direktor Va hl. Bekanntmachung. 272 Olenstag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf unserem Amtslokal die Anfuhr des Salzes von dee Saline auf den biesigen Bahnhof sowte in dit Salzniederlagen zu Büdingen, Friedberg, Homburg, Nidda, Ortenberg und Ufingen unter den in dem Termin dekann: gemacht werdenden Bedingungen für das Jahr 1869 öffentlich an den Mindestforderuden versteigert werden. Nauheim den 7. October 1868. Großherzogliches Salinenamt Nauheim F. Schreiber. Weiß. Zum Ausleihen. 2444 Tapitallen verschledener Größen find mir zum Ausleihen auf gute Hppotheken übergeben worden. Kaufschillinge jeder Größe werden stels durch mich an⸗ getauft. Joseph Strauß, Friedberg. Oeffentliche Aufforderung. 2473 Nach mißlungenem Güteveisuch ist über das Vermögen des Jakob Seipel II. in Oberdorfelden der förmliche Concars erkannt worden. Ee werden deshalb sämmtliche Gläubiger des Ge ⸗ nannten aufgefordert ihre Ansprüche den 27. October d. J., Vormittags 10 Utr, bel unterzeichneter Gerichtaßelle— Schloßstraße Nr. 26— mit dem erforderlichen Beweis versehen, anzumelden und zu begründen. Die Ausbleibenden werden von der Masse ausgeschlossen und wangelhafte Anmeldungen zurückgewlesen. Das Präcluto⸗Decret wird nur durch Anschlag im Gerichtslokal pudlicirt. Hanau am 1. October 1868. Königliches Amts- Gericht Abtheilung II. Cd ft er. „dt Stoerckel, K.-A. Eine Thurmuhr 2471 zu liesern für die hiefige Gemeinde, veranschlagt zu 490 fl., soll auf dem Submissionswege wenigst⸗ nehmend vergeben werden. Lusttragende dazu wollen ihre Forderungen bis längstens den 25. d. Mis. ver⸗ siegelt bei der unterzeichneten Stelle abgeben. Kosten⸗ überschlag und Lieserungsbedingungen liegen dahter zur Einficht offen. Bönstadt den 8. Oktober 1868. Großherzoglich. Bürgermeisterci Böustadt N Gelbel. Schaafpferch-Versteigerung. 2481 Montag den 12. October l. J., Vormittags 11 Ubr, werden in biesigem Rathhause 10 bis 12 Schaaf pferche öffentlich melfibietend verstelgert. zrtedberg den 9. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg Foucar. Obligations-Verloosung. 2454 Durch die heute vorgenommene Verloosung von Partial⸗ Obligationen der beiden Aulehen hie siger Stadt⸗ kirche sind nachbenannte Nummern zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1869 bestimmt worden: 2) von dem Anleben vom 1. Juli 1844 4 15,000 fl. Nr. 11 2 100 fl und Nr. 98 à 200 fl.; d) von dem Anieben vom 1. Juli 1846 1 6000 f. Nr. 23 à 100 fl. und Nr. 42 à 200 fl. Die Inhaber dieser Schuldverschreidungen werden bieivon in Kenntniß gesetzt, um den Berrag derselden dis zum 1. Januar 1869, an welchem Tage die Berzinsung aufhört, dei Kirchenrechner Heldt in Empfang zu nehmen. Friedberg den 6. October 1868. Für den evangelischen Kirchenvorstand Baur. Foncat. Güter ⸗ Verpachtung. 2407 Dienstag den 13. Oktober d. J., Vormittags 9 Ubr, sollen in hiefsigem Rathhause auf freiwilligen Antrag des diesigen Bürgers Ludwig Langsdorff dessen leiyfälig werdenden Güterstücke in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung auf weitere 9 Jahre öffent⸗ lich meistbtetend verpachtet werden. Friedderg am 1. Oktober 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Aecker- und Wiesen⸗Versteigerung. 2434 Dienstag den 13. October d. J., Vormittags 11 uhr, sollen in hiesigem Natbbause auf freiwilligen Antrag der Frau Carl Motrells Wittwe dahier nach; veizeichnete Güierstücke 75,9 Klafter Acker im Nied, 889 9 Wiese daselbst, 334,9 desgl. daselbst, 589,9„ desgl. daselbst, Mat desgl. daselbst, 44.8 desgl. daselbst, öffentlich meiftbietend versteigert werden. Friedberg am 5. October 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg „ee Hofraithe⸗Versteigerung. 2470 Die zur Concursmasse des dirso Maper Sohn dahter gehörige Hofraithe wird nunmehr Mittwoch den 14. d. Mie, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Bürgermeisterei⸗Büreau dadter an den Meist⸗ bietenden versteigett. Butzbach den 7. Oktober 1868. Großberzogliches Ortsgericht Sußdach Küche l. 2354 Zum Frankfurter Journal und der Darmstädter Zeitung wird ein Mitleser gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 0 Fur die herannahende Wintersaison empfehlen sich die Unterzeichneten zur Besorgung aller im Buchhandel erscheinenden illustrirten, belletristischen X wissenschaftlichen Zeitschtisten, sowie auch aller Modezeitungen u. s. w. u. s. w. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Bestellungen für uns nehmen an fuͤr Nidda F. Trebes in Nidda. „„ Hungen L. Schneider in Hungen. slagdehurger Lebensversicherungs-Gesellschaft Landesherrliche Genehmigung vom 19. December 1855. Grundkapital: 3,500,000 Gulden. 2314 Obige Gesellschaft schließt unter den liberalsten Bedingungen zu festen und billigen Prämien: Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Begräbniß⸗Versicherungs⸗Ver⸗ träge. Prospecte und Antragsformulare verabreicht unentgeltlich unter vereitwilligster Ertheilung jeder weiteren Auskunft „. 7 Agentur Friedberg: Jose ph Hoffmann, 1 Butzbach: D. Faust, Steuer ⸗Aufseher, 1 Lich: Heinrich Dietz, 1 Nauheim: Heinrich Hartmann. Die General⸗ Agentur: W. Göbel. Thätige Agenten werden durch die General Agentur angestellt. Die landw. Lehranstalt Friedberg in Obethessen 1829 beginnt ihren Wintercursus 1868/69 am 2. November d. J. Der Unterricht erstreckt sich über alle Zweige der Landwirthschaft und ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen und wird von Dr. Henkelmann, Stabs⸗Veterinärarzt Dr. Zimmer, Dr. Uloth und einigen Hülfslehrern ertheilt. Außerdem ist in Gemeinschaft mit tüchtigen Lehrkräften ein Cursus Offenbach am Main. zur Vorbereitung für das Einjährig⸗Freiwilligen⸗Examen eröffnet, an dem sich sowohl Zöglinge, als Nichtzöglinge betheiligen können. Hause des Directors 45 Thlr. pro Semester. Friedberg im Juli 1868. Unterrichtshonorar mit Wohnung im Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst Dr. Henkelmann. Billigstes illustrirtes Unterhaltungs- Blatt. 2483 Empfohlen durch die Buchhandlung von Binder nage]& Schimpff in Friedberg. Sonntags- Blatt für Jedermann aus dem Volke. Preis vierteljährlich nur 32 kr. Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestellungen entgegen Mit dem 1. October d. J. wird das Sonntags- Blatt in allen Fällen, wo durch beigegebene Zeich- nungen das Interesse an seinem Inbalt gesteigert werden und der Text an Klarheit gewiunen kaun. Illustrationen enthalten. Der Preis bleibt trotzdem unverändert 32 kr vierteljährlich. Ihr besonderes Augenmerk wird die Redaction darauf richten, dass keine neue, die Zeit bewegende Erscheinung, sei es in literarischer, künstlerischer, wissenschaftlicher oder socialer Beziehung, unbeachtet pleibe und somit eine ausreichende Ergänzung des in den Tagesblättern meist nur notizenweis gegebenen Stoffes geboten werden kann. Unter den bereits erworbenen Artikeln, die demnächst im Sonntags-Blatt zur Veröffentlichung kommen sollen, befinden sich u. A.,„Das Erbtheil des Blutes“ von W. Jensen;„der Zigeuner“ von Friedrich Friedrich;„das Berliner Aquarium“ son Brehm(mit IIlustr.); die Präsidentschafts- Kandidaten Grant und Colfax“ von Döhn(mit Illustr.);„Louise de la Valliere“ von Wilhelm Girschner;„Rochefort“(mit Illustr) u. s. w. Namentlich können wir auf die Jensen'sche Novelle die mit dem neuen Quartal begiunt als auf eine hervorragende Erscheinung im Gebiet der Belletristik ganz besonders aufmerksam machen. Die Expedition des Sonntags-Blattes (Franz Duncker) in Berlin. Spiel⸗ Karten, 2258 mit Stempel von 54 kr. an per Dutzend. Schul-Schteibhefte in blauen Umschlägen à 3 Bogen, starkes weißes Pap er, liniirt 2 fl. 24 kr. und 2 fl. 48 kr per 100 Stück. Linüirtes Papier zu Schul-Schreibheften 2 fl. 48 fr. und 3 fl. 18 kr. per Ries. Vollständiges Lager aller Verwaltungs- Formulare. P. Gauß in Vilbel. Juchdrucktrei, Puchbinderti, Spitlhartensabrik und Schreibmaterialienhandlung. 1 f Das Neueste in wollenen Hemden, wollene Unterjacken, sow ie Unterhosen empfiehlt zu billigen Preisen 1600 K. Friedrich neben der Post. W Wassethelles Petroleum 2244 in unübertroffener prima Qualität nebst den dazu gebörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis, bei Wilh. Fertsch. Wechsel auf Uew-Hork zum hiesigen Tageseourse 1777 stets zu haben bei Mayer Mayer in Frankfurt a. M. Emser Pastillen 22 seit einer Reibe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag ensch wäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Pru. Hofapotheler C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Paftillen werden nur im etikettirten Schachteln versand:, Königliche Jrunntuptrwaltung zu Bad Ems r eee Kein Zimmerputzer mehr! D Englische Kautschuk-Glanzpasta zum dauerhaftesten, schönsten und billigsten Selbsteinlassen aller Gattungen Fußboden. 1766 Dtese höchstvortbeildafteste Erfin⸗ dung unterscheidet sich von den vielen zum Einlassen in Verwendung kommenden Lacken ꝛc. bauptsächlich dadurch,„daß vermöge der hö ch st gelungenen chem. Zusammensetzung und Legtrung mt Kautschuk die Pasta eine eigen⸗ thümliche Jäbig kelt ethält, die für die Dauer⸗ hastigkeit enorme Vortheile bietet,“ daher ein damit eingelassener Fußboden allen Strapazen trotzt und bei einiger Nachhilfe jabrelang sch d n bleibt, ohne frisch eingelassen zu werden. Außer der Dauerhaftigkeit dürfte auch, was Glan; und Schöndert anbelangt, kein ähnliches Prä⸗ parat am Continent existiren, und ein Versuch wird Jedermann von der Vortbellhaftigkeit dieser Pasta überzeugen. 5 Die Arbeit ist ein sach und kann von jedem Kinde vollzogen werden. Eine Schachtel sammt Belehrung 1 Thlr. Hauptdepot bei Frledrieh Müller, k. k. Priv.⸗Inhaber, in Wien, Gumpendorf, Diischengasse Nr. 8., wohin die scłriftlichen Aufträge erbeten und gegen Einsendung des Betrages prompt effectuirt werden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzusenden(da Versendungen nach dem Auslande pr. Pofinachnahme oder Poßvorschuß hier nicht angenommen werden) Weinfässer 2271 in allen Gattungen billigst bei 7 Ph. Dan. Kümmich. Zu vermiethen 2447 ein großes möbitrtes Zimmer Nr. 68 dem Hotel Trapp gegenüber. 3 0 Ein Logis 2450 hat zu vermiethen Ein Mädchen, 2446 bas bürgerlich kochen kann und nicht zu jung ist, wird gigen guten Lohn zum als baldigen Eintritt gesucht Näheres bei der Expedition d. Bl. Als Setzerlehrling kann ein mit den erforderlichen Schulkenntnissen ver⸗ Bindernagel& Schimpff. 1 1 Heinrich Boller. sebener sunzer Meusch in unsere Buchdruckeres eintreten. — Hesser des landwi Cabintisord erzog kill lane ersttuliche l wirthschast gedeihlicen dienst dissen schafllichen fönne, dens und Fürsore — Das Ministeriun Staates welches d Fremden Besitz und aufgehoben Geltendma Vereinigte zu Verlass seltigt sind um so me großem J Auswande tine größt berstorben 5 die in Da tintt polgt schen Biß werden de werden. 5e 309.“ bn des Gerü Vrußen Amp ch solte dan verden, d. n Arn ustrvtn. diestt Oer ir guy