1868. Samstag den 9. Mai. M 55. — * 9 9 Anzeiger fuͤr Oberhessen * d un 0. 5 2 der Cloce 4 * e Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. r—— 4 N Amtlicher Theil. Nen od ert Afßenzein 140 ——ß53iæËe 1g. elde, Diftrit dus auf weitert . Setitt dimm · der dir Suez drare gegtribe legen der Bertatt . an drtthrlicher at Teetent ir eibeich Tülächel, betten nit zorbemda, „nn der n. berg Cite Hauptmann Gerlach Betreffend: Untersuchungssachen gegen Philipp Weber von Butzbach, dermalen wohnhaft in Groß ⸗Karben, wegen Majestätsbeleldigung. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 8 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises Wir beauftragen Sie, auf den Rubrikgten zu fahnden, ihn im Betretungsfalle zu arretiren und uns vorführen zu lassen. * Friedberg den 7. Mai 1868. T r a. Se Nachricht. Freitag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, tritt der Bezirksrath des Kreises Friedberg auf dem Rathhause dahier zusammen, was zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. d. f g f Friedberg am 8. Mai 1868. haft Großherzogliches Kreisamt Friedberg zu i. Trapp. bei Hessen. Darmstadt. Die in der grofgevittmeister v. Lepel vom 1., Major v. Busek herzoglichen Münze im Jahre 1867 stattgehabt!] Jom 2. Reiterregiment. Ausmünzungen betrugen: g 42572 fl., Sechs⸗Kreuzer⸗Stücke 5995 fl.,, Kreuzer⸗ Stücke 3835 fl., Ein-Kreuzer 4545 fl., Ein⸗Pfennig⸗Stücke 1235 fl., zusa 58182 fl. — Die„Darmst. Ztg.“ enthält folge Bekanntmachung: Nachdem wir aus besond Rücksichten gestattet haben, daß die in dem Jahre 1848 geborenen, schon einmal geprüften, al er nicht bestanden habenden, Militärpflichtigen noch- mals zu einer Prüfung zur Erlangung der Be- rechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst zugelassen werden sollen, so bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die erwähnte nach- malige Prüfung im September l. J. vorgenommen werden wird. Zugleich bemerken wir hierbei,, daß diejenigen Militärpflichtigen aus dem Jahre 1848, welche sich einer nochmaligen Prüfung unterwerfen wollen, an der Musterung und Loosziehunt dieses Jahres nicht Theil nehmen können und daß sie, wenn ihnen, nach dem Ergebniß der Prüsung, demnächst die Berechtigung zum einjährig frei⸗ willigen Militärdienst nicht ertheilt werden sollte, als vorzugsweise Einzustellende ehan⸗ delt werden würden. Die betreffenden Mä litär⸗ pflichtigen haben sowohl der einschlägigen kreis- Ersatz⸗Commission, als der Prüfungs⸗Con. iission von ihrem Vorhaben rechtzeitig die erforbverliche Anzeige zu machen. Dermstadt, am 4. Ma- 1868. Großherzogliche Militär ⸗Ersatz⸗Behörde dritter Instanz. zudwig, Prinz von Hessen⸗ von Willich, Provinzial Direktor.* — Die Mittheilungen der Centralstelle für Landesstatistik geben u. A. seit mehreren Jahren eine Aufstellung über die Einnahmen von Getränke⸗ Abgaben. Hieraus ergibt sich, daß die Trank⸗ steuer und Zapfgebühr für Wein durch hnittlich per Jahr nahezu 400,000 fl. beträgt. Der er⸗ höhte Bierverbrauch zeigte sich durch eine sich stets steigernde Einnahme und betrug in 1866 373,000 fl. Den meisten Schwankungen ist die Einnahme von Obstwein unterworfen, welche in 1864 mehr als 70,000 fl. betrug, dagegen in 1865 nur 20,000 fl. Im Ganzen sind die Einnahmen für Tranksteuer⸗ Abgaben, welche in 1863 auf 1,092,202 fl. sich bezisserten, bis 1866 auf 1,175,069 fl. gestiege n. — Nach Angabe der„Darmst. Ztg.“ sind zu Dienstleistungen in den preußischen Garnisonen von Berlin und Potsdam auf die Dauer von sechs Wochen commandirt: Major Coulmann vom 1., Hauptmann Lannert vom 2., Hauptmann Otto II. vom 3., Major v. Gründler vom 4. Infanterie⸗Regiment, Hauptmann Daudistel vom 1., vom 2. Jaägerbataillon, Ein- Thaler Sat N — Der„Nürnb. K.“ meldet, daß die Abreise des Prinzen Alexander von Hessen nach Peters- burg auf telegraphische Berufung geschehen und und es gehe das Gerücht, er sei zum Gouverneur von Polen bestimmt. — Oberstabsauditeur Eigenbrodt wurde am 3. d. M. auf sein Nachsuchen, unter Aner⸗ kennung seiner Dienste und Vorbehalt seiner Wiederverwendung, in den Ruhestand versetzt. — Wie mehrfach berichtet wird, hätte Preußen seine Einwilligung zur Verlegung hessischer Truppen nach Mainz gegeben. Es soll, so heißt es, vor⸗ läufig ein Regiment Infanterie und zwar das dritte dorthin verlegt werden. — Die„Hess. Edsztg.“ bringt nachstehende Mittheilung: Die hier wohnenden Mitglieder des deutschen Protestantenvereins haben sich endlich entschlossen, vor die Oeffentlichkeit zu treten und sich eine Organisation zu geben, welche allein eine ersprießliche Thätigkeit möglich macht. Zu diesem Zwecke wurde am 6. d. Abends in einer Ver- sammlung im Prinzen Carl ein aus 7 Mitgliedern bestehendes provisorisches Comite gewählt, welches demnächst eine weitere Versammlung berufen und dieser Vorschläge zur definitiven Organisation machen wird. Wir glauben keine Indiskretion zu begehen, wenn wir unsern Mitbürgern die Namen der betreffenden Herren mittheilen. Es sind die Geistlichen Stadtpfarrer Ewald, Diakonus Pfnor und Mitprediger Dr. Wagner und die Laien Direktor Thudichum, Fabrikant Karl Merck und die Hofgerichts Advokaten O. Hofmann I. und Weller. Worms. Das hiesige Luther⸗-Denkmal, nach Rietschel's genialem Entwurfe, ist nach 12jähriger unausgesetzter Thätigkeit so weit vollendet, daß die feierliche Enthüllung und Ein⸗ weihung desselben auf den 24., 25. und 26. Juni l. J. fesigesetzt werden konnte, Aus ganz Deutsch⸗ land, ja voraussichtlich aus dem Auslande werden an diesen Tagen, ähnlich wie vor mehr als 300 Jahren(am 17. und 18. April 1521) jedoch unter andern Verhältnissen, geistliche und weltliche Festbesucher in die altehrwürdige Kaiserstadt Worms 0 N Damals legte der unerschrockene Mönch vor Kaiser und Reich sein mannhaftes Glaubens bekenntniß ab; heute errichtet ihm die nach geistiger Freiheit strebende Menschheit— gleichsam als Protest gegen die neuerdings wieder hervortretenden orthodox-intoleranten Bestrebungen — ein Denkmal, welches als großartig monu⸗ mentale Kunstschöpfung seines Gleichen auf Erden sucht. Nach dem uns vorliegenden Programme wird die Feier eine der Würde der Sache an— gemessene sein und der eigentliche Akt der Ent⸗ hüllung Donnerstag den 25. Juni, Vormittags von 12—2 Uhr vor sich gehen. Zur Erleichterung des Besuches werden an den 3 Festtagen Eisen⸗ bahnzüge in drei Richtungen mit Halt an allen Zwischenstationen Morgens früh und Abends spät von und nach Worms abgehen, so daß es möglich sein wird, auch in den benachbarten Orten Quartier zu nehmen. Jedenfalls dürfte gerathen sein, sich zeitig nach einem solchen umzusehen, da die disponiblen Wohnungen in der Stadt Worms schon größtentheils vergeben sind. Preußen. Berlin, 5. Mai. Der schon erwähnte Antrag auf motivirte Tagesordnung von Roggenbach und Ujest lautet: In Erwägung, daß die Neugestaltung des Zollvereins durch die Berufung der Vertreter des deutschen Volkes zu gemeinsamer Gesetzgebungs⸗ Thätigkeit das Unter⸗ pfand stetiger Fortentwicklung der nationalen In⸗ stitutionen gewährt und den berechtigten National⸗ ansprüchen auf wirksame Einigung der Staats⸗ kräfte befriedigende Erfüllung sichert; in Erwägung, daß einmüthiges Zusammenwirken für die Auf- gaben des Zollparlaments dieses Ziel am meisten zu fördern geeignet ist, wird über den Adreßantrag die Tagesordnung beantragt. — 7. Mai. Zollparlament. Berathung des Adreßentwurfs. Von den Referenten der Com- mission ist Bennigsen für, Thüngen gegen die Annahme der Adresse. Präsident Simson schlägt vor, zunächst beide Referenten zu hören. Dieser Antrag wird auf Vorschlag des Abgeordneten v. Forckenbeck unterstützt und trotz des Wider- spruchs Reichenspergers und des württembergischen Ministers v. Mittnacht mit großer Majorität an⸗ genommen. Referent Bennigsen spricht sich den süddeutschen Abgeordneten gegenüber in sehr ent⸗ gegenkommendem Sinne aus. Er hält die gegen⸗ wärtigen Zustände für noch zu unfertige, um eine politische Gesammtverbindung Deutschlands als nahe bevorstehend zu betrachten. Man müsse vorläufig auf dem gegebenen Gebiete wirken, bis größere politische Fragen sich aufwürfen und ihre Lösung erheischten. Redner schließt mit einem Aufrufe zur Versöhnlichkeit und Eintracht. Thüngen entwickelt, daß die Süddeutschen bei einer Gefahr von Außen an der Seite der Norddeutschen kämpfen würden, daß sie aber den Boden der Verträge nicht verlassen könnten, wie ihnen die Adresse zumuthe. Redner schließt mit der Ver- sicherung, auch den Süddeutschen liege die politische Einigung Deutschlands am Herzen. In dem weiteren Verlaufe der Adreßdebatte spricht für einfache Tagesordnung Blankenburg, dagegen Bluntschli. Die Adresse— sagt er— habe die gleiche Berechtigung wie die Thronrede, welche * — 2— in den Hörern ein lebendiges Staatsgefühl erweckte. Der Redner schließt:„Stimmen Sie für eine Adresse, so stimmen Sie mit denjenigen Süd⸗ deutschen, welche aufrichtig Ihre Freunde sind.“ Der Antrag des bayerischen Abgeordneten don Aretin auf einfache Tagesordnung wird mit 186 gegen 150 Stimmen angenommen. Hiermit ist die Adreßdebatte erledigt. — Wie aus Gumbinnen gemeldet wird, haben die russischen Behörden in Kowno den aus der Provinz Posen gebürtigen, mit einem Passe ver⸗ sehenen Königsberger Arzt Dr. Borna, angeblich weil er sich früher unter falscher Legitimation in Polen aufgehalten haben soll, verhaftet. Der Vorfall ist dem Bundeskanzler angezeigt worden und werden darauf bezügliche Weisungen erwartet. Die schon oft wiederholten Klagen in den östlichen Gränzbezirken Preußens über Fälle von Gränz⸗ verletzungen und Vergewaltigung preuß. Staats angehörigen Seitens russischer Behörden haben sich letzter Zeit in verstärkter Weise vernehmen lassen. Ob nun die bei der norddeutschen Central⸗ Behörde erhobenen Reklamationen von nachhalti⸗ gerem Erfolge begleitet sein werden, als frühere Versuche preußischer Behörden, bleibt abzuwarten. — Der König von Preußen hat für die in Frankreich internirten hannover'schen Legionäre folgende Amnestie erlassen:„Auf Mir erstatteten Bericht genehmige Ich, daß bis zu einem Termine, welchen Ich später bestimmen werde, freie Rückkehr in ihre Heimath gewährt werden soll an alle in aktivem Militärdienste oder in Urlaud befindlichen Personen aus der Provinz Hannover, welche sich ihrer Militärpflicht entzogen, ohne sonstige Handlungen, welche das Gesetz bestraft, begangen zu haben. Die gegenwärtige Amnestie bezieht sich jedoch weder auf die Militär- personen, welche aus dem aktiven Dienste desertirt sind, noch auf die vormaligen hannover'schen Offiziere und Unteroffiziere, welche sich an im Auslande organisirten militärischen Verbindungen betheiligt haben. Ich beauftrage Sie demgemäß, die nöthigen Maßregeln zu treffen. Die Minister des Krieges, des Innern, der Justiz, so wie der commandirende General des 10. Armeecorps sind von dem Vorstehenden in Kenntniß gesetzt.“ Aus Köln und Düsseldorf werden Sol- datenunfuge gemeldet. In ersterer Stadt wurde ein Bürger von einem Offiziere auf der Straße mit gezogenem Degen bedroht. Dem Bürger gelang es dem Offizier die Wafft abzunehmen und sich mit derselben zu entfernen. Erst am folgenden Tage gab er den Degen an die Polizei und den Commandanten zurück. In Düsseldorf konnten ruhige Bürger nur durch die Flucht sich vor den blanken Waffen lärmender und betrunkener Soldaten retten. Bonn. Am 3. August begeht Bonn die 50jährige Jubiläumsfeier der Gründung, bezw. Hierherverlegung der hiesigen rhein. Universität, die sich einer fortwährend im Steigen begriffenen Frequenz erfreut. Das Fest dürfte ein großartiges und erinnerungsreiches werden. Zur Bestreitung der Kosten sind vorläufig aus dem Staatssäckel 8000 Thlr. bewilligt worden. Die Stadt selbst wendet dem Vernehmen nach 10,000 Thlr. zu demselben Zwecke auf. Der geräumige Schloßhof des nahen Poppelsdorfer Schlosses ist zum Festplatz ausersehen. Wiesbaden. Aus dem hiesigen Regierungs- bezirke ist eine Beschwerde zahlreicher Gewerbtrei⸗ bender nach Berlin abgegangen gegen das von der hessischen Regierung in Bezug auf den Brücken ⸗ zoll in Mainz beobachtete Verfahren. Nach dem zwischen dem norddeutschen Bunde und Hessen⸗ Darmstadt am 7. Juli 1867 abgeschlossenen Zoll- und Handelsvertrage darf inner halb des Zollgebietes von Niemanden mehr Brückengeld erhoben werden, als die Unterhaltungs- und Herstellungskosten er⸗ fordern. Das Brückengeld wirft aber einen jähr⸗ lichen Ueberschuß von 20— 30,000 fl. ab. Bremen. Der dritte deutsche Protestanten⸗ tag wird in der Pfingstwoche am 3. und 4. Juni hier stattfinden. Tagesordnung: 1) Verhandlung über das Verhältniß des modernen Staats zur Religion, insbesondere zum Christenthum. Referent: Geh. Rath Dr. Bluntschli von Heidelberg. 2) Ueber die Autorität der Bibel. Referent: Prof. Dr. Hanne von Greifswald. Eröffnungsprediger: Prediger Dr. Sydow von Berlin. Die ankommenden Gäste melden sich im Gewerbehaus(Ansgari⸗ kirchhof.) Die Verhandlungen sind in der Ans⸗ garikirche. Wünsche wegen Wohnungen möge man an Herrn Dr. Joh. Wilckens, Advokat in Bremen(Landstr. 1 P. V.) adressiren. Sachsen. Leipzig. Eine hier statt⸗ gehabte Versammlung genehmigte eine von 18 Firmen vorgelegte Petition an den Bundesrath und den Reichstag des norddeutschen Bundes auf Umwandlung des Papiergeldes der einzelnen Staaten in Bundes⸗Papiergeld und auf Anhaltung der einzelnen Privatbanken zur Errichtung von Einwechselungsstellen in Berlin, Leipzig und Frankfurt a. M. Oesterreich. Wien. Der Reichskanzler Baron v. Beust ist bedenklich erkrankt. — Die„Abendpost“ vom 6. d. meldet über das Unwohlsein Folgendes: Freiherr v. Beust wurde gestern Nachmittag von einem heftigen Anfall von Darmkolik mit Gallerbrechungen be⸗ troffen. Um Mitternacht trat eine wesentliche Erleichterung ein, heute haben wir die beruhigende Gewißheit, daß das Unwohlsein keine ernste B deutung hat. — Der in München in Haft befindliche 6 Chorinski erhielt dieser Tage, ohne dar. nachgesucht zu haben, seine Entlassung aus de österreichischen Heeresverband. Frankreich. Paris. Bemerkungen der„Kreuzzeitung“, welche bei An- kündigung der preußischen Heeresverminderungen die Hoffnung ausspricht, daß die anderen Mächte dieses Beispiel nachahmen werden, weist der „Armee-Moniteur“ nach, daß Frankreich die Initiative ergriffen habe, indem es 14,000 Mann entließ und zwar schon seit Ende März Die preußischen Reduktionen seien also später gekommen und hätten eine geringere Ausdehnung. — In Folge der Ermordung der zwölf französischen Matrosen in Japan haben die Fran⸗ zosen vierzig Leute und die Schiffe des Fürsten Tosa, auf dessen Gebiet die Gräuelthat vorgefallen ist, in ihre Gewalt gebracht und drohen mit energischen Maßregeln, wenn die Schuldigen nicht ausgeliefert würden. Als die Nachricht in Nan⸗ gasaki bekannt ward, ging das britische Kriegsschiff Forfait unter Dampf, um kein japanisches Schiff aus dem Hafen herauszulassen; die Ausländer wagten sich nur bewaffnet auf die Straße. Die Behörden gestanden selbst zu, daß die Mordthat kalten Blutes verübt worden und exemplarisch bestraft werden müsse. Neuesten Depeschen zufolge hat der französische Gesandte bereits Genugthuung erhalten; zwanzig Japaner waren enthauptet und eine Entschädigung von 750,000 Fr. bezahlt worden. Aus Nokuhama hört man zugleich, daß der wegen seines Angriffes auf die fremde An⸗ siedlung in Kobe zur Rechenschaft gezogene Beamte des Fürsten von Bizen am 2. März in Gegenwart je eines Vertreters der auswärtigen Gesandtschaften hingerichtet worden ist. — Der„Moniteur“ zeigt an der Spitze seiner vermischten Nachrichten an, daß Fürst Metternich am 5. Mai Abends Paris in Urlaub verlassen hat, um der in Wien stattfindenden Hochzeit seines Bruders beizuwohnen. Die Abwesenheit des Fürsten Metternich, die einzig durch dieses Familien⸗ ereigniß verursacht ist, wird nicht länger als einige Tage dauern. „ Friedberg. Die Braunkohlengrube Wilhelms⸗ hoffnung bei Dornassenheim ist durch Kauf in den Fürstlich Solms⸗Braunfels'schen Besitz übergegangen und wird mit der Verwaltung ber Weckesheimer Grube vereinigt. Friedberg. Am 7. d. wurde in Frankfurt die Zucht⸗ und Fett⸗Vieh⸗Aussiellung mit dem Maschinen⸗ markt eröffnet und stellte sich alsbald zahlreicher Besuch ein, auch wurden schnell Käufe auf ausgestelltes Vieh ab⸗ geschlossen. Die Prämiirung, von dem schönsten Wetter begünstigt, zog eine große Menge Menschen an. Von den ausgesetzten Preisen siel eine verhältnißmäßig große An⸗ zahl Ausstellern aus unserer Gegend zu. Wir nennen unter denselben die Herren: Schönlau auf dem Kronauer Hof, Fürst zu Solms⸗Lich, Prinz Hermann zu Solms⸗ Lich, Bausch in Nieberwöllstabt, Blankie in Gießen, Traut in Büdesheim, v. Deines auf dem Salmerhof bei Bübingen, J. Jung in Kahlbach, ferner die Gräflich Solms⸗Laubachi⸗ schen Gutsverwaltungen auf dem Obernhofe, zu Ulphe, zu Münzenberg, zu Arnsburg und die Gräfl. Stollberg⸗ sche Gutsverwaltung in Ranstabt. Im Ganzen stehen 304 Stück Vieh, darunter namentlich monströses FJettwieh aus. Die Schweiz, Baden und Würftemberg sind äußerst zahlreich vertreten.— Die Ordnung der ausgestellten Maschinen ist der Art übersichtlich, daß der Besucher leicht einen Ueberblick über das Ganze gewinnt. 75,000 Quadr., Fuß sind mit Maschinen bestellt. An den offenen Platz⸗ Bleichgarten, schließen sich drei große Hallen und ein Schuppen, in welchen die Maschinen und Geräthe, die nicht der Witterung ausgesetzt werden sollen, untergebracht sind. Der Katalog, welcher in erster Auflage 991 Num⸗ mern zählte, ist bedeutend durch einen Nachtrag erweitert, während außerdem noch viele Gegenstände vorhanden sind, welche, weil so spät angemeldet, nicht mehr im Katalog aufgeführt werden konnten. Friedberg. Wie schon mehrfach veröffentlicht, beginnt am 1. October d. J. zu Berlin eine allgemeine Ausstellung von Erzeugnissen weiblicher Kunst und In⸗ dustrie, veranstaltet von dem Berliner Vereine zur För⸗ derung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts. Der in Darmstadt bestehende, unter dem Protektorat J. K. H. der Frau Prinzessin Ludwig thätige Verein zur Förderung der weiblichen Industrie fordert die hessischen Frauen und Jungfrauen zur Bethetligung an jener all⸗ gemeinen Berliner Ausstellung auf und übernimmt die Waarentransportkosten für die längstens bis zum 1. September d. J. nach Darmstadt abzuliefernden Gegen⸗ stände. Schriftliche Anmeldungen haben bis längstens zum 15. Juni d. J. an Fräulein Louise Büchner in Aus Anlaß deh Darmstadt zu erfolgen. Hervorragende Arbeiten werden in Berlin burch Mabaillen ausgezeichnet. Bingen. Auf Station Bingerbrück ist man einer hroßen Spitzbuberei auf die Spur gekommen. Das seit ängerer Zeit Bingerbrück passirende Getreide in Säcken id Oesterreich, welches auf dieser Station in Wagen der heinischen Bahn überladen wurde, zeigte häufig einen Femhaften Manco, dessen Ursache man trotz aller Auf⸗ nksamkeit nicht ermitteln konnte, bis vor einigen Tagen der Stellvertreter des bei Seite gesetzten Nachtwächters einen Eisenbahn⸗Bediensteten mit einem Sack auf dem Rücken die Eisenbahnbrücke nach hier passiren sah, und daraufhin der hiesigen Polizei den Schlüssel zur Lösung dieser Sache geben konnte. Der Betreffende, ein bei der Ludwigsbahn hier beschäfligter Arbeiter von hier, ist bereits in Haft gebracht und die Untersuchung gegen ihn im Gange. Leider soll der Dieb für sein gestohlenes Gut hier willig Abnahme gefunden haben. Worms. Herr Chemiker Lehmann hat kürzlich den dicsjäbrigen Cursus seiner Brauerschule eröffnet, und zwar unter noch immer wachsender Theilnahme. Besuchten im vorigen Sommer bereits einige 30 Herren diese in ihrer Ark in Deutschland nahezu einzig dastehende Anstalt, welche seit dem letzten Sommer durch bedeutende Neubauten und Einrichtungen wesentlich vergrößert und dadurch in ihrer Leistungsfähigkeit erhöht worden ist, so wurde die diesjährige Frequenz aus den verschiedensten Theilen Deulschlands, aus Holland, Frankreich u. s. w. eine noch stärkere; 42 Studirende sind bereits eingetroffen. Katzweiler(bayerische Rheinpfalz). Auf dem Glockenthurm des katholischen Schulhauses dahier nistet schon seit 32 Jahren ein Storchenpaar, welches sich denn auch dieses Frühjahr wieder eingefunden hatte. Nun starb vor einigen Wochen der in diesem Schulhause seit derselben Zeit wohnende Lehrer und unmittelbar hierauf verließen die Thiere, welche schon zwei Eier hatten, unter Vertilgung derselben, ihr Nest und sind seitdem nicht wieder zurück⸗ gekehrt. Aehnliches kam auch vor mehreren Jahren in der nahen Gemeinde Stockborn vor, wo die Störche auf einer Scheune nisteten, dessen Besitzer gestorben. Dieses Vorkommniß gibt natürlich Anlaß zu mancherlei Betrach⸗ tungen und Nachdenken und es wird dabei der Wunsch geäußert, ob nicht die Wissenschaft über das Räthselhafte dieses Ereignisses sich aussprechen möchte. „„ Die neuen Reisepässe des nordddeutschen Bundes bilden ein kleines Buch von 16 Oktavblättchen in farbigem Umschlag; auf den ersten drei Seiten ist das Schema für Namen, Stand, Wohnort, Ziel der Reise, Signalement in lila Farbe gedruckt mit grauem Unter⸗ druck, die anderen dreizehn Seiten haben nur bunten Unterdruck, auf welchem circa 400 Mal in kleinster Schrift „Norddeutscher Bund“ zu lesen ist. Für die Ausfertigung dieses Paßbüchelchens durch die Behörde ist nichts zu entrichten. % Bei den neueren Versuchen, die einen Theil des Jahres hindurch eisfreie Region des Nordpols zu er⸗ reichen, werden bekanntlich drei Richtungen in's Auge gefaßt: deutschei Seits(Petermann) über Spitzbergen und durch das diese Inseln umgebende Meer; englischet Seits über Grönland und von den Franzosen durch die Beeringstraße des nördlichen Asien und über den Norden des amerikanischen Continents. Der französische Marine⸗ Offizier Gustav Lambert ist nach seinem dreimonallichen Aufenthalt am Bord eines Wallfischjägers nach Frankreich zurückgekehrt und mit der Bildung einer Gesellschaft be⸗ schäftigt, welche 600,000 Francs zu der von ihm vor⸗ geschlagenen Expedinon ausbringen soll. In dem Süd⸗ departemente haben sich bereits Comite's zu dem gedachten Zweck gebildet; ein solches, zu dem die Dollfus, Mieg, Lesobvre und andere bekannte Persönlichkeiten zählen, ist im Elsaß entstanden und ladet eben in der„Rue d'Elsace“ zur Theilnahme ein. jährigen K. gelegte Verb Sol duplicirt wocd Beralhungszin verkündigten dagüglich det ullört, bei duft gelegten führung ange s daß der Kosten, mit A Ein Theil d Prabo aus, nung bes E Keller, gegen wieder in? koch einer angegeigte Versich Indi Unte bersicher! mit Do Vertrag ort des mit den Lederlal Gerber, Sailer Versiche sobald werden deulscher and me sowohl auch y Darmstadt. Prozeß Keller.(Schluß.) Aus dem Zeugenverhöre haben wir noch die Aussage des Hausarztes des Keller'schen Familie, Dr. Münch nachzutragen. Nach ihr litt die verstorbene Frau an Tuberkulose und Wassersucht; von einer Krankheit der Tochter ist ihm nichts bekannt. Auch kann er nicht annehmen, daß Keller an Sympathie geglaubt habe, den er von jeher als einen gescheidten zurechnungsfähigen Mann gehalten habe. Seine Frau habe er gut behandelt und sich sehr besorgt um sie gezeigt. Bei der hierauf bei geschlossenen Thüren vorgenommenen Beweisaufnahme über das Verbrechen widernatüclicher Unzucht wiederholt der Angeklagte Wendel Helfmann sein früheres Geständniß, während Keller leugnet und behauptet, sein Knecht sei von seinen Feinden angestiftet, er gäbe ihm 15 fl., wenn er sage von wem. Samstag Nachmittag wird von den Vorträgen der Experten ausgefüllt. Obermedicinalrath Dr. Cellarius hält Keller für vollständig zurechnungsfähig, während der von der Vertheidigung bestellte Obermedicinal⸗ rat) Dr. Vix an vierzehn verschiedenen körperlichen Ge— brechen die Möglichkeit einer Geistesstörung in den letzten Jahren für wahrscheinlich erachtet. Beide Experten sind einig in Betreff Helfmann's, dem sie zwar die Unter⸗ scheidung von Recht und Unrecht zutrauen, ihn jedoch, was geistige Befähigung betrifft, auf die Stufe eines acht⸗ jährigen Kindes stellen. In Bezug auf das ihm zur Last gelegte Verbrechen halten sie ihn für total unzurechnungs⸗ jähig. Sonntag Vormittag begann das Plädoyer. Dr. Frank entwickelte in einem anderthalbstündigen Vor⸗ trage die Anklage, in dem er die durch die dreitägige Verhandlung gewonnenen Verdachtsgründe übersichllich geordnet zusammenstellte. Ihm antwortete Advokat Em⸗ merling II. ebenfalls in anderthalbstündiger Rede, in der er die für die Vertheibigung sprechenden Momente mit nicht minderem Geschick an einander reihte und darauf seinen Antrag auf Freisprechung gründete. Nachdem Advokat Purgold II. noch gesprochen, replicirt und duplicirt worden war, zogen sich die Geschworenen in ihre Berathungszimmer zurück. Nach dreistündiger Berathung verkündigten sie ihr Verdikt. Beide Angeklagten wurden bezüglich der widernatürlichen Unzucht für nicht überführt erklärt, bei Peter Keller bezüglich sämmtlicher ihm zur Last gelegten Diebstähle und Diebstahlsversuche die Ueber— führung angenommen, aber die Zurechnung ausgeschlossen, so daß der Assisenhof beide Angeklagten von Strafe und Kosten, mit Ausnahme der Vertheidigungskosten, freisprach. Ein Theil des ländlichen Auditoriums brach in lautes Bravo aus, verstummte aber, als der Präsident mit Räu⸗ mung des Saales drohte. Helfmann wurde freigelassen, Keller, gegen den die Staatsbehörde die Nichtigkeit anzeigte, wieder in Artest abgeführt. Mittlerweile wurde derselbe jedoch seiner Haft entlassen, da die Staatsanwaltschaft die angezeigte Berufung nicht weiter verfolgte. Versicherungs verband deutscher Leder⸗ Industriellen gegen Feuersgefahr. (Eingesandt.) Unterm 8. November v. J. schloß die Feuer⸗ versicherungsgesellschaft North british and mercantil mit Domizil für Deutschland in Berlin einen Vertrag zu Berlin und Magdeburg(dem Wohn- ort des Vorsitzenden des Vereins deutscher Gerber) mit den deutschen Leder⸗Industriellen(Lederfabriken, Lederlakirfabriken, Lederhändler, auch kleiner Gerber, Portefeuillefabriken, Häutehändler, Riemer, Sattler, Schuh- und Stiefelfabrikanten) behufs Versicherung deren Mobilien und Immobilien, sobald letztere in derer betr. Staaten versichert werden dürfen, ab. Es wurden dem betr. Verein deutscher Lederindustrieller von Seite der North british and mercantil sehr beträchtliche Erleichterungen, sowohl im Betrieb deren resp. Gewerben als auch pecuniäre Vortheile geboten.— Um dem betr. Publicum, welches die Gerberzeitung nicht liest, diese Vortheile wenigstens theilweise zur Kenntniß zu bringen, läßt Einsender dieses im Auszug das Wesen des Vertrags folgen.— Zu⸗ vor einige Bemerkungen über die Gesellschaft selbst. Die North british and mercantil ist eine Gesell⸗ schaft, deren Grundkapital über 13. Mill. Thaler, deren Reserve 17. Mill. Thaler betragen; ist also wohl eine der best fundirtesten Gesellschaften, die in Deutschland arbeiten. Mit dieser Gesell— schaft hat genannter Verein pactirt: daß alle Vortheile und Vergünstigungen des Vertrags allen Lederindustriellen zugestanden werden, welche Mit⸗ glieder des gedachten Versicherungs verbandes und des Vereins deutscher Leder⸗Industrieller werden. Die Mitgliedschaft wird durch eine der betr. General- oder Spezialagentur der Gesellschaft schriftlich abzugebenden Erklärung, daß der An— tragsteller dem Vereine beitritt, erworben und Seitens der Gesellschaft durch Ausstellung der Police auf besondere Formulare des Verbandes anerkannt. Die Policen, welche den Mitgliedern ausgehändigt werden, erhalten die Bezeichnung „Versicherungsverband deutscher Leder⸗Industriel⸗ ler.“ Die Prämien sind fest und nicht höher als sonst bei einer andern soliden Gesellschaft. Nach⸗ zahlungen dürfen nie stattfinden.„Die Gesell⸗ schaft übernimmt die von anderen Gesellschaften zu ihr übergehenden Versicherungen zu denselben bei solchen bezahlten Prämiensätzen. Vom Rein- gewinne des Versicherungs verbandes der Leder— Industriellen, der sich auf Grund des F. 7. des Vertrags berechnet, werden 50% an den Verein deutscher Leder⸗Industriellen zurück vergütet und hat nur allein über Verwendung des Gewinnes der Verein zu entscheiden; es geht daraus hervor, daß die Gesellschaft dem Versicherugsverband die Vortheile der Gegenseitigkeit mit jenen einer Actiengesellschaft vereinigt, darbietet,(Ausschluß der Prämien-⸗Nachzahlungsverbindlichkeit). Für den Interessenten von Fach diene besonders noch die Notiz, daß der Versicherte mit allen zu gleicher Prämie versicherten Gegenständen freien Umzug in allen Fabrikräumen hat. Waaren und Vorräthe sind zwar gattungsweise classifizirt und Anträge nach Versicherungsräumen geordnet, auf⸗ zuführen, es kann jedoch in einer Summe auf Fabricationsmaterialien, roher, in Arbeit befind- liche und fertige Waaren versichert werden; es werden neue Anschaffungen gegen stattfindende Abschaffungen und Abnutzungen compensirt und dasselbe gilt für die zum Betrieb nothwendigen Vorräthe und Rohmaterialien, sowie in Arbeit befindlichen Waaren, so daß sich zu jeder Zeit die einzelnen Werthe desselben Versicherungstitels von einem auf den Anderen übertragen und nicht einer fortwährenden Revision unterliegen oder eine beständige Nachversicherung erfordern.“ Aus obigen Citationen geht hervor, daß dieser Ver⸗ trag, der, wie oben bemerkt, wegen des beschränkten Raums nur im Auszug wieder gegeben werden kann, für die Industriellen, auch im Großherzog⸗ thum Hessen, dessen nicht kleinster Industriezweig die Lederbranche ist, sehr große Vortheil bieten würde, zudem, wenn man berücksichtigt, daß verschie⸗ dene Etablissements von der bis jetzt so kleinen Con⸗ currenz, theils ausgeschlossen, theils mit sehr hohen Prämien belegt sind; es wäre deßhalb sehr wünschenswerth, daß das eventuelle Concesstons⸗ gesuch der North british and mercantil von Seiten der Großherzoglichen Regierung Berücksichtigung erhielte, da das Arbeiten der Gesellschaft im Um⸗ fang des Großherzogthums durch den citirten Vertrag bedingt und für die einschlägige Industrie von größtem Nutzen sein würde. Exemplare der Gerberzeitung stehen jederzeit gratis für die Interessenten bei Herrn Gustav Müller in Bensheim zur Verfügung. Ein Leder ⸗Industrieller. . Das Wucherthum und dessen Bekämpfung durch die Vorschuß⸗ und Credit⸗Vereine. Zum Zweck billiger und massenhafter Verbreitung, herausgegeben von F. Spiethoff, Direktor der Düsseldorfer Gewerbebank und zeitigem Vorsteher des Rheinisch⸗Westphälischen Genossenschafts-Verbandes. Zweite Auflage. Preis 3 Sgr. Genanntes Broschürchen behandelt in meisterhafter Weise eine Lebensfrage der gegenwärtigen Zeit, die Noth⸗ wendigkeit und den Segen des Genossenschaftswesens dem Wucherthum gegenüber. Die Wuchergesetze sind aufgehoben; sie haben ihren Zweck theils nicht erreicht, theils traten sie dem freien Verkehr störend in den Weg. Ihre Auf⸗ hebung birgt gleichwohl für das creditbedürftige Publikum ernste Gefahren. Diesen Gefahren kann nur wirksam begegnet werden durch die Thätigkeit der Genossenschaften, durch Vorschuß⸗ und Credit-Vereine. Das Schriftchen behandelt diesen Gegenstand in folgenden kurzen Aufsätzen: 1. Wie die Creditvereine früher blos nützlich waren, sind sie jetzt nach Aufhebung der Wuchergesetze absolut nöthig. 2. Gegen das Wucherthum hilft kein Moralisiren, sondern nur das Organisiren. 3. Für welche Volksklassen sind die Creditvereine? 4. Statistische Beweise für die Eröße der von den Creditvereinen seither geleisteten Dienste. 5. Arten der Geschäfte, welche ein Creditverein macht. 6. Ueber Filialvereine auf dem Lande. 7. Ueber die 6 Schutz⸗ mauern gegen die Solidarhaft. 8. Schulze-Delitzsch und Lassalle ꝛc. ꝛc. Das Schriftchen verdient in Jedermanns Hände zu gelangen und nicht blos einmal gelesen zu werden. Concert. Der Vorstand des Frauen⸗Vereins der Gustav⸗ Adolf Stiftung für Friedberg und Umgegend hat unter gütiger Mitwirkung von Freundinnen und Freunden des Gesangs und der Musik ꝛt. z u m Besten der Gustav⸗Adolf⸗Stiftung auf Samstag den 16. Mai Abends 7½ Uhr ein Concert im großen Saale des Hotel Trapp dahier veranstaltet und ladet zu recht zahlreicher Theilnahme ein. Einzelne Karten zu 18 kr., Familienkarten für 2 Personen zu 30 kr. und für mehr Personen zu 36 kr. sind in der Buchhandlung von Binder⸗ nagel& Schimpff, und Abends an der Kasse zu haben.— Das Programm besagt das Nähere. Friedberg, den 4. Mai 1868. Edictalladung. 1128 Nachdem die ledige Marie Katharine Billasch von Fauerbach bet Friedberg am 2. Januar l. J. mit Hinterlassung eines Testaments gestorben ist, in welchem sie ihre Geschwister und vorverstorbener Geschwister Kinder zu ihren Erben ernannt, jedoch die angeblich in Amerika mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesende Schwester, Wilbelmine, Ehefrau von Hartmann Kappes von Nieder⸗Wöllstadt, und deren beiden Söhne, sowie die Kinder ihrer Schwester, Anna Eva, Ehefrau von Caspar Thomas auogeschlossen bat, werden die erwähnten Geschwister und Geschwisterkinder aufgefordert, das Testament der Marie Katharine Billasch innen Frist von drei Monaten so gewiß dahier anzufechten, als sonst dasselbe als von ihnen anerkannt angesehen, und der Nachlaß den eingesetzten Erben überlassen werden wird. Friedberg den 5. Mai 1868. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Lanprichter. Landgerichts Assessor. 90 2 Türkische und Wetterauer Zwetschen 1106 in vorzüglichster Qualktät bei W. Fertsch. Oeffentliche Bekanntmachung. 1127 Schneidermeister J. C. Diehl II. dahter hat in Folge gerichtlich bestätigten, mit seinen Glänbigern abgeschlossenen Arrangements seine sämmtichen, vor dem 18. Dezember d. J. entstandenen Geschäftsausstände an die Letzteren abgetreten, und find dieselben bei Ver- meidung doppelter Zahlung nur an den Großherzog⸗ lichen Hoftaxator Schwarz, jedoch um so gewisser inner⸗ halb 14 Tagen vom Erscheinen dieses an zu bezahlen, als sonst gerichtliche Beitreibung erfolgt. Die Berech⸗ nung der Forderungen und Vertheilung des eingenom⸗ menen Geldes ist dem Kaufmann Seligmann Hirsch⸗ horn übertragen und haben deßfallsige Anfragen an diesen zu geschehen. Friedberg den 6. Mal 1868. Groß herzogliches Landgericht Frledberg Reltz, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Garantie für reine Cacao und Zucher. 1110 Lager der vorzüglichen Dampf-Chocoladen aus der Fabrik von Franz Stollwerck in Cöln a. Rh. unterbalten in Frtedberg Wilh. Fertsch, in Hungen A. Buch, in Nauheim Ph. Jac. Weiß. Herrentlagen 5 3 252⁵ Bekanntmachung. 1126 Die Ehefrau des Jobann Anzer zu Friedberg, Karoline, geb. Dietrich, betreibt daselbst eine Fabrik und einen dandel mit Schuh- und Stieselleisten, Stiefel⸗ bölzern ꝛc. ꝛc. unter der Firma„Karoline Anzer“, was deute im Firmen ⸗Kegister unter Nr. 144 eingelragen worden ist. Friedberg am 23. April 1868. e e Landgericht Friedberg bi. Uatürliche Mineralwasser, 1112 süäwmmtliche gangbare Sorten, sind für diese Saison bereits in frischer Füllung eingetroffen und halte ich dieselben, besonders auch den Herren Aerzten, bestens empfohlen. Bad Nauheim. Ph. J. Weiß. Hothen und weißen Wein, 1073 rein gehalten, zu billigen Löb Strauß. Dielen⸗Lager 1134 in schönster Auswahl, zu den äußerst billigsten Preisen, empfiehlt Friedrich Hilbrecht. Für Confirmanden sehr geeignet empfehle mein großes Lager in Gold- und Silberwaaren, goldene und silberne Cylinder-und Ankeruhren, sowie die beliebten Jagduhren unter Garantie, serner große Auswahl in Perspeetiven, Sterioscopen, Pineenez, Ae e Hygrometern,. Sanduhren zc. ꝛc. Friedberg. L. Hanau, Hof ⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. Prüfet alles und wählet das Veste. 1111 Auf der jüngsten Pariser Welt-⸗Ausstellung wurde den Stollwerck'schen Brust⸗-Bonbons jür ihre vorzüglichen Eigenschaften die alleinige Preis⸗ Medaille zu⸗ erkannt und dadurch wiederholt die noch von keinem ähnlichen Fabrikate erreichte Vollkommenheit glänzend constatirt. 2 5 Depöls befinden sich in allen Städten des Continents à 14 kr.. . per Packet stets vorräthig in Friedberg dei Wilhelm Fertsch, in— Assenheim bei Carl Bauer, in Bellersheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Val Wießler, in Berstadt bei Ehr. Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. 5 Das Neueste in = Strohhüten, Sonnen- und Regenschirmen, 606 sowie allen sonstigen Putz und Modeartikeln empfiehlt in schöner Auswahl zu K. Friedrich, neben der Post. Die Maschinenfabrik und Eisengießerei eon Alfred Richard Seebass& Co. in Offenbach a. M. 1118s liefert: Dampfmaschinen zweckmäßigster Construktlon; Werkzeugmaschinen, als: alle Arten Drehbänke und Drebbanktheile, Hobelmaschinen, Bohrmaschinen mit Dampf. und Handbetrieb, Durchstoß⸗, Excenter und Ber · goldpressen, Haarblasmaschinen, FJarbreibwalzwerke, Farbmühlen, Pumpen, Bleiweißmengmaschinen, Kneimasch inen für Bäckereien, Einrichtungen für Nudelfabrikatlon, Kreis und Schweissägen, Transmissionen: Wellen, Räder, Kiemenscheiben ꝛc. ꝛc. Veränderungen und Reparaturen an Maschinen werden von uns ebenfalls bestens besorgt. reellen Preisen von der Reichskrone aus. glieder werden zur Betheiligung an diesem Ausflug ein⸗ Turnverein. 1114 Sonntag den 10. d. M. findet die jährliche Turn⸗ fahrt des Usa⸗Gau- Verbandes in den Ockstädter Wald über dem Franckenstein'schen Tempel statt. Zusammen⸗ kunft der Turner balb 11, Abmarsch 11 Uhr Morgens Die außerordentlichen Mit⸗ geladen mit dem Bemerken, daß für Wirthschaft in dem Walde gesorgt ist. Der Vorstand des Turner eins. Schützenverein. 1131 Generalversammlung beute Samstag Abend 8 Uhr bei Herrn Windecker, und wird wegen Be⸗ sprechung wichtiger Angelegenheiten gewünscht, daß sämmtliche Mitglieder erscheinen. Der Vio r st ann d. Turnfahrt 1123 Sonntag den 10. d. in die Kreuztannen im Ockstädter Wald an der Nauheimer Gränze. Zusam⸗ menkunft 12 Uhr Mittags, wozu freundlichst einladet Neuheim den 7. Mat 1868. Der Vorstand des Vororts des Usa⸗Gau⸗Verbande⸗ Ball für Israeliten. 1107 Am ersten israel. Püängsifeiertag, als am 27 Mal, findet auf vielseitiges Verlangen Ball in meinem Saale statt, wozu ich freundlichst einlade Rockenberg. Joh. Georg Landvogt, Gerstewirtb. *** 3 Mobilien-Versteigerung. 1111 Verschiedene zu dem Nachlaß der verstorbenen Frau Landrichter Hofmann dahier gebörige Gegen⸗ stände als Schränke, Tlsche, Kommoden, Betistellen und sonstige Haus ⸗ und Küchengerätbe sollen Dienstag den 12. Mai, Vormittags 9 Uhr, in der Behausung des Herrn Spengler Horn dahier oͤffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung ver⸗ sseigert werden. Friedberg den 7. Mai 1868. Die Erben. 1430 fl. 1117 liegen gegen doppelte Versicherung zum Aus⸗ leihen betett, am liebsten auf liegende Güter. Näheres bei der Expedition d. Bl. Sttohhüte und Jonnenschirme 1124 in großer Auswahl zu den billigsten Preisen dei Großes Lager 998 in feinem Steingut, Porzellan und Glaswaaren bei Louis Simon Witwe, gegenüber der Post. — Wissenschaftliches Gutachten über die Vorzüglichkeit des —— 12 2 2 810 Strohhüte, Dr. med. Hoffnann's 22. eee ve ee weißen Kränter-Brust-Sprup. Heinrich Diehl, Usagasse. 2 5 bl. Ausag f 1103 Den weißen Kräuter Brust⸗Saft des Herrn Dr. med. Hoffmann habe ich in meinem polytechnisch⸗Hemischen Laboralorium einer genauen, sowohl qualitativen wie quan⸗ Corletten, 1130 gut und billig, bei „der weiße Kräuter⸗Brust⸗Syrup des Herrn „Dr. med. Hoffmann keine auch nur im „Mindesten schädlichen Bestandtheile enthält, sondern „nur aus einer Abkochung von Vegetabilien, welche „mit Zucker versetzt ist, besteht,“ was ich hiermit gern der Wahrheit gemäß bescheinige. Breslau im März 1867. Dr. Werner, Direktor des polytechnisch⸗chemischen Büreaus. L. Backes in Frledber g. Daubie 7, 97⁴ Liqueur zur Erzielung und Erhaltung kör⸗ petlichen Wohlbefindens fabrieirt vom Apotheker N. F. Daubitz, Berlin, Charlottenftraße 19, prämürt durch die Jury der ariser Welt⸗Ausstellung im Jabre 1807 if zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenbelm bei Carl Bauer. 2000 Wellen 52 kr. und 27 kr. Herr J. A. Win Als Setzerlehrling Bindernagel& Schimpff. Arabische- Gummi- Kugeln von W. Stuppel in Alpirsbach, 1105 ein Linderungsmittel bei Husten, Lungenkatarrh, 1121 aus dem Straßbeimer Hübnerwald sind zusammen] Heiserkeit, Engbrüfligkeit und ähnlichen Brastletden, Die⸗ titativen Analyse unterworfen, und habe ich gefunden, daß fagonnirt bei Für Friedberg hält Lager in Flaschen à 15 18 kr., indecker. kann ein mit den erforderlichen Schulkenntnissen ver⸗ sehener funger Mensch in unsere Buchdruckerei eintreten. Geschwister Schloß. Emser Pastillen 22 seit einer Reihe don Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Bruf⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Prn. Hofapotheker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. 1 Paftillen werden uur im etikettirten Schachteln »ersand:. Königliche Prunntusttwalleng zu Bad⸗Ems. Strohhüte 1129 werden fortwährend gewaschen, gefärbt und neu L. Ba es, Schirnstraße in Friedberg. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke, bei Bindernagel& Schimpf. Kirchliche Anztigen sür Fritdberg. Sonntag den 10. Mai 1868. Epangelische Gtmtindt. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. (Abendmahl.) Nachmittags: Fällt aus. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. oder auch einzeln zu verkaufen. Löwenhof. J. Borkhard. selben sind stets vorräthlg die ½ Schachtel zu 14 kr., die ½ Schachtel zu 7 kr. in Friedberg bei J. A. Windecker. (Hierzu U Druc und Berlag von Bindernagel& Schimpf. nterhaltungsblatt Nr. 19 und eine Beilage.) Otegle! Dienfta 5 Mal 3 Nute Mal 5 Desglt 6 Donne 14 3 J Mittwo Fritt — 1002 Mitt Notgens 8 mittags) flat einladen. Anme jahr erreicht unter Beld worguf De lag den 5 1037 Ole beginnend, lich verftig 183 S 119 13500 W 460 1 19 8 28 Die Be Nelspolz at Jablung Nünf ö ä 8 dolhverdei la De demanlal⸗ . Meufbs n N Na, atmen Saalt Landvogt, — lung tzirige Seger. Scuteller um % 9 Uhr, porn bahiet Zablung ber- a en. Wein. Nihertt chic ar Preisen de Achloß. —— illen tt Etitung de en Seller da duch ite r 4 1b 811“ 1 stet⸗ 0 C. Wahl, 5 Schacht! Bad- Ent „„ eee Beilage zum Anzeiger für 4 55. Oberhessen. Gras-Versteigerung. 1018 Ote Benutzung des Grases an den Gräben und Böschungen der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg fur 1868 foll an den upten bemerklen Terminen und Orten an die Meistbietenden vergeben werden. = Der Ber ste iger u n 1 Namen 5 2 4 S8 2 N. e der 8 Tag. Stunde. Ort. Local. 85 8 Bauaufseber. 8⁰ Montag den 11. 9 ÜUdr Megs. Buß bach Bierbrauerei von J. 16 u. f Hölzer und Engel. 1 Mai Melchior Desgleichen 2 Ur Mitt.“ Naubeim Gasth. zum pariser Hof[2,15 u.] Weide, Einhäuser 2 18 und Stein. 3 99 den 12. 10 Uhr Mrgs. Wölfersheim Gasth. d. A. Hofmann 17 Ulsböfer. a 4 3 den 13.9 Ubr Mrgs. Nieder⸗Wöllst.] Gastb. zum Darmst. Hof 4 Diehl. a 2 Uhr Mitt. Ilbenstadt 5 Desgleichen 6 9 Ubr Mrgs. Ober⸗Ros bach Donnerstag den 14. Mat 7 Freitag, 15 Mat 8 Uhr Mrgs. Vilbel 8 ODesgleichen 2 Uhr Mitt. Ober⸗Eschbach 9 l den 16.[8 Uhr Mrgs. Steinbach ai 10 3 den 18. 10 ubr Mrgs. Reichelsheim ai 11 J Dienstag den 19. 10 Ubr Mrgs. Altenstadt a 1 12 J Desgleichen 3 ubr Mitt. Lindheim 13 J Mittwoch 20. Mai 8 Uhr Mrgs. Büdingen Friedberg den 25. April 1868. Chausseehaus 6 u. 7 Stipp und Konrad. Gasthaus v Wetzstein 3 Kreß. Gasthaus zum Engel 5 Schäfer. Brüsseler Hof 13 Michel. Gafihaus zum Schwan 14 Michel. Pofst 19 Kornmann. 1 Gasfibdus zum Adler 8 Dingeldein. SGasthaus des B. Koch 9 u. 1[Rüger u. Nürnberger. Gasthaus zum Stern 12 Kiepensteuber. Großberzogliches Kr isbauamt Friedberg e Großherzogliche Realschule 11 1092 Wittwoch den 13. und Donnerstag den 14 Flitdberg. Mai werden die Prüfungen im Realschulgebäude(von Morgens 8 bis Mittags 5 Uhr), Freitag den 15. Mai der Actus im Saale des Hötel Trapp(3 Ubr Nach⸗ mittags) stattfinden, zu welchen Schulseierlichkeiten wir die Eltern und Freunde der Schule hiermit ergebenft einladen. Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler, welche wenigstens in den nächsten Monaten das 10. Lebens ⸗ jahr erreichen müssen können Mittwoch den 3. Junk, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in dem Realschulgebäude unter Beibringung von Zeugntssen der bisherigen Lehrer bei der unterzeichneten Behörde gemacht werden, worauf Donnerstag den 4. Juni die Aufnahmsprüfung fiatthaben wird. tag den 5. Juni seinen Anfang. Das neue Schuljahr nimmt Frei⸗ Großherzogliche Direktion der Realschule Dr. Möller. Holzversteigerung im Domanialwald der Ober⸗ försterei Hoch- Weisel. 1037 Otenstag den 12. Mai l J., Vormittags 9 Uhr beginnend, werden im Distriet Hinterer Koppel, öffent⸗ lich verficigert: 183 Stecken Buchen Scheit⸗ und Prügelholz 119 45„ Stodholz, 15600 Wellen„ Reisbolz, tbeilweise Dur ch⸗ forstengsbolz, 450 Wellen Nadelholz, Neisholz, 19 Stück Buchen⸗Stammßbelz bis zu 2“ mittlerem Durchmesser und 30“ Länge, 2 Stück Fichten ⸗Stangenholz, Ote Versteigerung beginnt mit dem Durchforstungs· Neisbolz an der s. g. Förslerswiese. Zablungsfrist bis 1. Ociober l. J. Münster am 29. April 1868 Großberzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel So mmer. Bekanntmachung. Holzversteigerung in der Ober⸗Zörsleret Ober ⸗Ros bach. 1089 Dienstag den 12. Mai d. J. werden in dem Domanial⸗Walddistrikt Kellerberg und Katzenstirn an die Meiflbtetenden öffentlich versteigert 2300 Wellen Buchen⸗ 12923 Eichen u. Birken⸗ 620„ Nabelbolz⸗ 913 Gebund Ginstern. Morgens um 7½ Ubr wird in Ober⸗Rosbach zum Beginne der Verffesgerung ein Zeichen mit der Glocke eläutet. 1 Ober⸗RNos bach den 30. April 1868. Großberzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach Bingman n. Reisholz Holz⸗Versteigerung. 1108 Montag den 11. Mat, Morgens 9 Uhr, werden dahler 20 Stecken Grubenholz, 1 Haufen Zimmerspäne oͤffentuich meistbtetend versseigert. Die Bedingungen werden vorber bekannt gemacht. Offenbelmer Bergwerk den 6. Mal 1868. Gräfliche Bergverwaltung Cbelsu s. in den Gräfl. Solms: Rödelheimischen Waldungen. 1090 Otenstag den 12. l. M. von Vormittags 8 Uhr an, sollen in dem Revier Wickstadt, Distriet Abtswald Kühlwäldchen und Haardt, folgende Holzsortimente öffent⸗ lich versteigert werden: 20 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 12 * Prügelholz, 40„ Sstockholz, 120„ Reis holz, 47 0 Eichen ⸗ Scheitholz, 85 2 Prügelholz, 108 5* Stockholz, 255— Nets holz, re Kiefern Prügelholz. 2** Stockbolz, 775 Wellen„ Relsholz. Die Zusammenkunft ist am Forstgarten obnweit der Sternbacher Kirche. Wickstant den 4. Mai 1868. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal las. Oeffentliche Aufforderung. 1109 Zorderungen und Ansprüche jeder Art an das mit 1189 fl. 4 kr. überschuldete und für concursfällig etklärte Vermögen des hiesigen Bürgers und Bäckers Konrad Meier find, bei Vermeidung des stlll⸗ schweigend erfolgenden Ausschlusses von det Masse, im Termine Freitag den 17. Juli d. J., Morgens 9 Uhr, dahler anzumelden und zu begründen. Zugleich soll in diesem Termine die Güte wieder⸗ holt versucht, in deren Entstebung aber ein Gläubiger⸗ Ausschuß erwählt und ein Massecurator bestellt, und sollen Bestimmungen über die Richtigkeit der angezeigt werdenden Forderungen und Ansprüche, sowie wegen Veräußerung und Vertheilung der Masse getroffen, und sollen die in den angedeutelen Beziehungen von der Mehrbeit der erscheinenden oder gehörig vertreienen Minderheit der auftretenden, oder die ausbleis enden, oder die ungenügend legittmirten Gläubiger als bindend betrachtet werden. Naubeim am 7. Mat 1868 Großherzogliches Landgericht Nauhelm Urrich, Suppes, Landrichter. Landgerichts Assessor. Gläubiger gefaßt werdenden Beschlusse auch für die Bekanntmachung. Post-Dampsschiff Verbindung zwischen Kiel und Korsoer. 1102 Die Ueberfahrt erfolgt in 6 bis 7 Stunden. Die Fahrten finden in beiden Richtungen täglich statt, und zwar in folgender Weise Aus Kiel täglich gegen 9½ Uhr Abends nach An⸗ kunft des letzten Zuges aus Altona resp. Hamburg, ö in Korsoer am nächsten Morgen gegen 4½ Uhr, Anschluß an den Morgenzug nach Kopen⸗ hagen 7 Uhr früh und an die Dampf⸗ sch ffe nach Nyborg und Aarhuus: in Kopenhagen 105 Uhr Vormittags, in Nyborg 11 Uhr Vormittags, in Aarhuus Ubr Nachmittags, aus Korsoer gegea 10½½ Uhr Abends nach Ankunft des letzten Zuges von Kopenhagen, in Kiel am nächsten Morgen gegen 5½ Uhr. Anschluß an den Morgenzug nach Tltona resp. Hamburg, in Hamburg 1055 Uhr Vormittags. Es coursiren Staats- Pofldampfschiffe für Rechnung der Norddeutschen und Däntschen Poflverwaltung. Personengeld zwischen Kiel und Korsoer: Erster Platz 3% Thaler, Deckplatz 1 ½ Thaler.* Von allen Hauptstationen der Altona⸗Kieler⸗Eisenbahn findet eine Durcherhebung des Personengeldes und der Kosten des Reisegepäcks nach den Statlonen der See⸗ ländischen Eisenbahn(Korsoer⸗Kopenhagen) statt. Die Specialtaxen sowie nähere Auskunft find zu erhalten bei der Post⸗Dampfschiffe⸗Expeditlion in Kiel sowie del allen Norddeutschen Post⸗Anstalten. Berlin den W. April 1868. General⸗Post⸗Amt v. Phillpsdor n. Bekanntmachung. 1112 Die 1868r Gras⸗ und Kleenutzung am Burg⸗ berg soll in verschledenen Loosen Mittwoch den 13. d. M., Nachmittags 1 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich an den Weiftbietenden versteigert werden.— Zusammenkunft am dicken Thurm. Friedberg den 7. Mai 1868. Großherzogliches Rentamt Friedberg Lindeck. Schaafpferch-Versteigerung. 1116 Montag den 11. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause 5 bis 10 Schaafpferche, welche den 11. d. Mis. ihren Anfang nebmen, öffent⸗ lich meistbletend versteigert werden. Friedberg am 7. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Hofraithe⸗Versteigerung. 1115 Montag den 18. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf freiwilligen Antrag der Kinder und Erben der dahier verstorbenen Michael Müllers Ebeleute die denselben in hiesiger Stadt zustebende sehr geräumige dreistöckige Hofraitbe, zur goldenen Sonne, mit Hofraum, Hintergebäuden und vorzüglichen Kellerräumen öffent⸗ lich meifibtetend versteigert werden. In fraglicher pof⸗ raitht wurde seit langen Jahren eine ausgedehnte Metzgerei mit Wirthschaft betrieben, auch eignet sich dieselbe zu jedem andern Geschäfsdbetrieb, da sie in der günstignen Geschäftslage der Stadt, in der Ludwigs⸗ ftraße, belegen ist. Friedderg am 7. Mai 1868. Großherzogliches Orisgericht Friedberg Fouc ar. Bekanntmachung. 1113 Nächsten Dienstag den 12. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, werden nachfolgende dei dem Umbau der Straße am Schulhause dahser vorkommende Arbeiten und Lieferungen als: 1) die Lieferung von 2½ Klftr. Chaussir steinen aus dem Bruche zu Assenheim veranschlagt zu 2) das Aussetzen dieser Steine veran- schlagt zu 5—5 3) das Anfahren von 3 Klftt. Sant aus 80 fl.— kr. der Grube Okarben, veranschlagt zu 48,—„ 4) das Messen dieses Sandes„ f 6„ 5) Chaussirarbelt 5„ I 6) Pflasterarbeit 176 wenigstnebmend veraccordirt. 0 Nieder Wöllstadt den 6. Mai 1868. Großberzogliche Bürgermeisteret Nieder, Wöllstadt Sto ll. Corseten& Crinolines 944 bei K. Friedrich neben der Pot 0 — Verlag von Theobald Grieben in Berlin: Der Naturarzt. Zeitschrift für naturgemäße Heil-, Lebens- und Erziehungsweise. Herausgegeben von Theodor Hahn. (Heilanstalt„Auf der Waid“ bei St. Gallen) Monatlich 2 Lieferungen. Vlerteljährlich 15 Sgr.= 54 kr. bei allen Postanstalten und Buchhandlungen. Als ärztlicher Hausfreund möchte der Naturarzt alle 14 Tage Einkehr halten in alle Wohnungen und Familien des deutschen Vaterlandes und Rath und Hilse bringen in allen Angelegenheiten, die das Wohl und Webe des Einzelnen fern vom Geräusche des äußeren Lebens so mannigfaltig im engeren Familtenhaushalte bewegen, in gesunden wie namentlich in kranken Tagen Er bestrebt sich, das Feld, das durch die populär⸗ ärztlichen Aussätze in den gelesensten Wochenblättern neuervings so großartig vorbereitet ist, nach allen Richtungen in Lebenswelse, Heilkunde und Erziehungswesen weiter anzubauen und zu segensreichem Frucht⸗ ertrage zu gestalten. N Wir laden zur Pränumeratlon ein, legen die erschtenenen Lieferungen sofort vor und e ummern unentgeltlich. 8. g 5 Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Ausverkauf. 971 Das auf das Vollständigste assortirte Tuchwaaren⸗Lager von August Hupfeld in Frankfurt a. M., Weißadlergasse Nr. 1, 255 bestehend in Paletot-, Rock-, Hosen und Westenstoffen, wird zu den billigsten Preisen ausverkauft. Die Paterländische Hagel-Versicherungs- Gesellschast zu Elberfeld (Grundkapital eine Million Thaler) 1104 versichert gegen billige und feste Prämien, bei welchen nie eine Nachzahlung erfolgen kann, sammtliche Bodenerzeugnisse, sowie Fensterscheiben und Dachziegel gegen Hagel⸗ schaden. Die Versicherung tritt am nächstfolgenden Tage, Mittag 12 Uhr, in Kraft, nachdem der Versicherungs⸗Antrag bei der General- Agentur Darmstadt eingegangen ist. Nachbenannter Vertreter der Gesellschaft empfiehlt sich zur Vermittelung von Ver⸗ sicherungen und ertheilt bereitwilligst nähere Auskunft Agent Paul Karl, Geometer in Friedberg. Ehrlich's Blutreinigungs Essenz. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am fichersten bei fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg wirkt, wie z. B. bei Rheumatismus, Gicht, Hämorrhotiden, Herzklopfen, Nagen⸗ beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkeit, Schärfe, Schwindel, Sodbrennen, Bläb ungen, Spannung, Zahnweh, Nervenschwäche, Durch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkrankhett. Husten, nervöses Kopfweh, Asth ma, Auszehrung im Entsteben, Körperschwäche, Schlaflostg keit, Bleichsucht und andern weiblichen Krankbeiten 1c. ꝛc., sowie bei Kinderkrankheiten zartesten Alters, wird allen Leidenden auf das Wärmste empfohlen. Auf Berlangen kann von den vielen, durch diese Essenz geheilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses Heilmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Besitze des Unterzeichneten find, nachgewiesen werden. Diese Ehrlich's nr ist in Original⸗Flaschen à fl. 1. 45 kr. oder Thlr. 1.— Sgr. 5 7„„ 1. 10 7„— 3 1 mit Gebrauchs⸗Anweisung * 7— 1 1 * 77 1 85 67 nur allein ächt zu haben in Commission bei f 5 Fr. Hilbrechi in Friedberg. Briefe werden nur franco angenommen und bei Versendungen der Betrag unter billigster Be⸗ rechnung der Verpackung nachgenommen. Eine großt Gnantität Selleriepflanzen, 1074 à 100 20 kr. und Pensse in diversen Varietäten, à Stück 1 kr., empfiehlt Noggenmehl 908 bei Verpachtung der städtischen Bleichen. 1125 Montag den 11. Mal, Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause das Einkommen von den städilschen Bleichen für das Jahr 1868 öffentlich an den Meist⸗ bletenden versteigert werden. Friedberg am 8. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg Fouc ar. Holz⸗Versteigerung. 1122 Dienstag den 19. Mat l. J. sollen in dem Gräs⸗ lich Stollberg'schen Revier Htrzenhaln, Distrikt Höll⸗ berg, ohnwelt der von Lißbecg nach Hirzenhain führen⸗ den Staatsstraße folgende Nutzholzsortimente und Brenn⸗ hoͤlzer öffentlich versteigert werden: l A. Nutz holz. In 102 Stämmen= 1074 Cubikfuß Eichen, in Stamm; Rund Stangenholz, „ 6 Stämmen= 55 Cubikfuß Birken, in Stamm⸗ holz, 70 5 Stämmen= 41 Cubikfuß Hainbuchen, in Stammbolz, 1 1 Stamm S 25 Cubikfuß Ahorn, in Stammbolz, * 1 Stamm= 39 Cubikf. Aspen, in Stammholz, B. Brennholz. 344 Klafter Buchen ⸗Scheitholz, 119 5„ Prlgelbolz, 3½ Eichen⸗Scheitholz, 8½%„„ Prügelholz, 2„ Ascpen-⸗Scheitholz, 102„ Erdstockpolz. 478 Alstreiser, 56½„ Stammreiser. Die Zusammenkunft ist gedachten Tages, Vormittags 9 Uhr, oberbalb dem Dorf Hirzenhain am sog. Kutschen⸗ wege im Distrikt Höllberg, und wird nach Bekannt- machung der Bedingungen alsbald mit der Versteige⸗ rung angefangen. Ortenberg am 6. Mat 1868. Gräflich Stollberg'sche Rentkammer daselbst Lauenstein. Schmidt. Bekanntmachung. 1119 Daß der Weg von Münfler nach Hoch⸗Weisel bis auf Weiteres nicht befahren werden kann, und das Fuhrwerk über Fauerbach v. d. H. nach Münster gehen muß, wird hiermit zur öffentlichen Kenntiniß gebracht. Münster am 8. Mat 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Münster Reineck. Arbeits- Versteigerung. 1120 Montag den 11. Mat, Vormittags 10 Uhr, sollen zu Ilbenstadt nachstehende Arbeiten an die Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden: 1) Das Brechen, Fahren, Aufsetzen und Zerschlagen von 6,5 Cubikklafter Unterhaltungssteinen auf die Vieinalwege, 2) Das Zrechen, Fabren und Aufsetzen von 1 Cubil⸗ klafter Schichtenpflastersteinen, ) Das Graben, Fahren und Messen von 1 Cubik⸗ klafter Pflastersand, 4) Naurerarbeit, mit Matertallleferung zu der Brücke im Bicinalweg nach Burg ⸗Gräfenrod, zusammen veranschlagt zu 44 fl., 5) Verschiedene Gräben zu reinigen. Friedberg den 7. Mat 1868. Der Bezirls⸗Bauaufseher Schneider. 1060 Jeder Zahnsehmerz wird durch mein weltberühmtes Zahnmundwasser binnen 1 Minute sicher und schmerzlos vertrieben, worüber unzählige Anerkennungen von den böchsten Personen zur Ansicht vorliegen.— I. Hückstait in Berlin. Zu haben in Flaschen à 18 kr. und 36 kr. in Friedberg bei Gebrüder Löb. die Graͤfliche Hofgartnerei Assenheim. J. A. Windecker. Mitgetheilt von . Frankfurter Cours. 8. Mai. 1868. Cours der Staatspapiere. Oesterr. 50% Met. 1859 i. Lst. 62½ G. 0 Gr. Hess. 4% Obligat. 89% P 1 5% Nat.-Anl. 1854] 53 G. 1 3½% Obligation.—— 5 50% steuerfrele Oblg. 49% G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 97½ G breussen 4 ½0% Obligat. b. Rth. 95½ P. 5 4% do do 86 P. 9 4% do. do. 89¾ P. Kurhess. 4% Obl. b. R. à 10589 P. Bayern 50% Obligation. 101½ G. Frankf. 3½% Obligat. 81¼ G. 5 4½0% ½¼ Jähr. b. Rth. 93½ P. 5 30 do. 5 40ůõ/ do do 88½ P. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 82% d Würtemb. 4½0% Obl. b. Rt. 93 6. Finnland 4½0% Pfdbr. 1. R. 105 80 G. 5 40% do do—— Schweden 4½0% O. i. R. à 105 84% G. Baden 4½0% Obligat. 93% 6G. 5 4½0% Pfb. 1. R. à 105—— 5 4% Obligat. 187 P. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75½ d. * r Voll einbezahlte Eisenbamn- Actien und Prioritäten. 4½¼0% Bayr. Ostbahn 123 C. 75/0 LIV. C. P.& P/. fr. J 28 Kr. 28% G. 50% sächsische Pfandbr. b. R. 94 P. 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 41½ d. 30% Oesterr. J.-Eisenb.-Prior. 52 P. 50% Elisabethbahn-Prior.% 73½ d. 60% Oest. Sün St. u. Lomb. E. B. 92½ G. 5% do. neueste Emiss.% 71½ G. 30% Oest. Süd, St. u. Lomb. E. B. 42% G. 4½0% Hess. Lud wigsb-Prior. 93% p. Wiener Wechsel- Cours 101 è G. G I Oest. 250 fl. d. E. 1839 147 G. .„ 250,„ 1854 63% G. 8„ 100 Pr. L. 1858 132½ d. 8„ 500, v. 1860%% 70% 0. „ 100 Pr. v. 1864 8. schwed. Thlr. 10-L. 10½ 6. Bad. 35 fl. Loose 56 P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. E. 51 d. S or. Hess. 50 fl. L. b. R. 145 P. 2 4„„ y 38½ P. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35½ G. ard. 36 Fr. L. b. B.—— 1 Plstolen fl. 9 49—51 0 0 Doppelte„ 9 50—52 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58½ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54 DRand-Ducaten„ 5 38—40 20 Francs- Stücke„ 9 29—30 2 Engl. Sovereigns.„ 11 55—59 Russ. Imperiales„ 9 50—52 2 Gold pr. Zoll-Pf.„— 2 AHchh. Silb. pr. Z. PT.—— 8 Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45 Dollars in Gold„ Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8s. W S. Lindheimer in Friedborg 2 27½ Enbölt dit ar Hbetressend C 20. Mal b stattfindel. Aus hebung Dorheim, desgleichen nit Ziegen! deogleichen Ober⸗Mörl desgleichen Södel, St toosung de 9 ju stellen einer Geld dleibenden Anspruch Eutschuld commissi. Depotan Anwendi müssen d. und dürf. ö so müssen 1 der Milit vor der 4 iu erscheit betreffen 5 des Ant so forder 1 betreffen, 5 linden ha perden sol Zualeic be usternn