1 tis · 1 Jenseits at t eben eri dart fach ten, Donnerstag den 9. April. M 43. nzeiger für Oberhessen. 0 Euthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Einladung zum Abonnement. Auf den wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenden Anzeiger für Oberhessen unn man für die Monate April, Mai und Juni in hiesiger Stadt bei der unterze abonniren. ünerhalb des Großherzogthums für 33 kr. der interessantesten und wichtigsten T und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unter Bilderräthsel, Räthsel, Rechenaufgaben ꝛc. 5 r Bei der großen Verbreitung unseres Innoncen und Empfehlungen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein.— Die J kr. berechnet; bei größeren Aufträge zum geneigten Abonnement, sowie zur Benutzung des„ Friedberg. Der Anzeiger bringt die ichneten Expedition für 30 kr. und bei allen Postanstalten kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht agesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche Markt- und Coursberichte, n oder ständigen Annoncen gewa Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen; haltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Blattes werden amtliche Bekanntmachungen und Versteigerungs-Anzeigen ꝛc., sowie geschaftliche einspaltige Petit⸗Zeile oder deren Raum wird mit hren wir einen entsprechenden Rabatt Anzeiger für Oberhessen“ zu Veröffentlichungen aller Art ladet ein Die Expedition. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Rentamt Nidda an sämmtliche Großh. Bürgermeistereien des Rentamtsbezirks. Wir ersuchen Sie im Interesse ihrer Gemeindemitglieder durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß der jeden Freitag zu Bingenheim abzuhaltende Zahltag, höherer Weisung Reichelsheim am 6. April 1868. zu Folge, nur von ½8 bis ½12 Uhr dauert. Welcker. Hessen. Darmstadt, 6. April. Zweite Kammer. Erster Gegenstand der Tagesordnung n Berathung über den vom Abg. Kraft erstatteten Sericht über die Vorlage Gr. Ministeriums der Finanzen, den Gesetzentwurf, Nachtrag zum Finanz ⸗ zesetz für die Jahre 1866, 1867 und 1868 vom 26. September 1867 betreffend. Es handelt sich dabei um eine Steuererhöhung von 2¼ kr. auf den Gulden Normalsteuercapital, welche vom . Juli l. J. an eintreten soll, wodurch die durch das Verhältniß zum norddeutschen Bund und durch die Militärconvention mit Preußen ent⸗ sehenden Kosten gedeckt werden sollen. v. Lö w pricht gegen das Gesetz, weil dadurch die kleinen Grundbesitzer zu sehr belastet würden, da ohnedies insere Grundsteuer schon höher sei, wie die preußische. Wernher hält die Steuer für noth⸗ wendig und auch nicht für so drückend als der Vorredner, findet aber lebhaften Widerspruch von Seiten Zimmer's und Georg's. Hunsinger glaubt, daß für den kleinen Grundbesttzer, welcher höchstens ein Steuercapital von 50 fl. habe, der Druck nicht so stark sein werde. Nach kurzem Schlußwort des Berichterstatters wird der Gesetz⸗ entwurf mit einem Zusatzantrag des Ausschusses: „Die im F. 1 und 2 dieses Gesetzes bestimmten Steuern sollen nur zu denjenigen Staatsausgaben des Jahres 1868 verwendet werden, welche von insern getreuen Ständen werden verwilligt werden. Die Wirksamkeit desselhen erlischt mit dem 1. Jan. 1869 und die darin verwilligten Auflagen können nach diesem Zeitpunkt ohne weitere ständische Verwilligung nicht forterhoben werden“, ange- nommen.— Ueber einen Antrag des Abgeordneten Hunsinger, Freizügigkeit und Gewerbefreiheit betreffend, geht das Haus zur Tagesordnung über, weil diese Angelegenheit für den Nordbund demnächst geregelt werde und die dann für Ober⸗ hessen einzuführenden Bestimmungen demnächst auch auf die beiden Südprovinzen von der Re⸗ gierung ausgedehnt werden sollen, wie der Ministerpräsident in einem Schreiben vom 16. Jan. erklärt hatte.— Ueber vie Vorstellung der Orts⸗ vorstände von Osthofen, Guntersblum, Bechtheim, Wesihofen, Monzernheim, Hangen- Weisheim, Eppelsheim und Abenheim, Abkürzung des Jagd- eröffnungstermins betr., geht die Kammer ebenfalls zur Tagesordnung über. — 7. April. In der heutigen Sitzung der ersten Kammer erstattete Graf Görz mündlichen Bericht über die gestern von der zweiten Kammer beschlossene Erhöhung der direkten Steuern; dieser Nachtrag zum Finanzgesetz wird angenommen.— Dem Beschluß der zweiten Kammer bezüglich des Antrages der Abgg. Fink und Hallwachs auf Neu- resp. Umbau des hiesigen Gymnasiums, worüber die Regierung dem nächsten Landtag Vorlage machen soll, wird beigetreten, ebenso ver⸗ willigt die Kammer den Matrikularbeitrag Ober hessens zum norddeutschen Bund. Die Budget ansätze für die Rheinschifffahrts⸗Commission, sowie die Postcommission, werden nach den Beschlüssen der zweiten Kammer bewilligt. Ueber keinen der Gegenstände entspann sich eine Debatte. — Verschiedene Blätter melden: Prinz Ludwig von Hessen habe seine Stelle als Divistonär nieder gelegt, angeblich wegen Schwierigkeiten, welche ihm bei Durchführung der Militärconvention entgegengetreten wären. Der preußische Militär- bevollmächtigte v. Brandenstein ist sofort nach Berlin abgereist. — Das„Fr. J.“ bringt folgende Mittheilung vom 6. d.: Prinz Ludwig hat in Folge von Differenzen, welche sich zwischen ihm und dem Präsidenten des Kriegsministeriums v. Grolman ergeben haben und nachdem an maßgebender Stelle eine Parteinahme zu Gunsten des letzteren beliebt worden, das Commando unserer Armee⸗ division niedergelegt. Gerüchtweise verlautet, daß die Durchführung einzelner Bestimmungen der Militärconvention Gegenstand des obwaltenden Conflietes und auch der preußische Generalstabs- major v. Brandenstein, welcher die Functionen eines Militärbevollmächtigten bei der hiesigen Regierung versieht, an der Affaire betheiligt sei. — Weiter schreibt dasselbe Blatt: Bei der großen Beliebtheit, welcher sich Prinz Ludwig bier allgemein erfreut, wird nur ungern der Nachricht von dessen Entschluß, die Stelle als Divisionär der hessischen Truppen niederzulegen, Glauben such abschläglich beschieden haben; der Prinz er- scheint aber, als krank angemeldet, nicht mehr zum Rapport beim Großherzog und der seit vorigem Jahre acecredirte k. preußische Generalstabs⸗Major v. Brandenstein ist in Folge der Angelegenheit so⸗ fort nach Berlin gereist. Die Besorgniß, daß, wenn der angeblich bestebende Competenz⸗Conflict schließlich nicht dennoch ausgeglichen werden sollte, des Prinzen Stelle einem preußischen General zu Theil werde(dessen Namen bereits verzeichnet wird), ist leicht erklärlich. Prinz Alexander soll sich für die Ausgleichung der schwebenden Differenzen zwischen dem Divisionär und dem Kriegsmini⸗ sterium sehr eifrig, jedoch vergeblich, bemüht haben. Daß im Laufe voriger Woche Prinz Ludwig mit dem Ministerpräsidenten v. Dalwigk eine nahe- zu zweistuͤndige Conferenz hatte, ist nicht unbe⸗ merkt geblieben und knüpfen sich hieran mancherlei Gerüchte. Oberst v. Jungenfeld versieht provi⸗ sorisch den Dienst als Divisionär. — Prinz Heinrich von Hessen, Oberst in preußzischen Diensten, ist zum Besuche des Groß⸗ herzoglichen Hauses am 7. April dahier eingetroffen. — Am 15. April erfolgt die Auflag: von 4 Millionen Thalern 5 prozentiger hessischer Lud⸗ wigsbahn-Prioritäten zur Zeichnung, und zwar in Berlin, Frankfurt, Köln und Stuttgart zum Paricours. — Durch eine Bekanntmachung Großherzog- lichen Ministeriums der Finanzen vom 29. Mai 1867 ist der Termin, nach dessen Ablauf die Grundrentenscheine ihre Eigenschaft als Zah- lungsmittel verlieren und von welchem an dieselben nur noch bis zu einem weiteren, später bekannt zu machenden Termin bei der Staats- schulden⸗Tilgungskasse eingelöst werden können. auf den 1. Juli 1868 mit der Aufforderung an die Inhaber der Grundrentenscheine festgesetzt worden, diese Scheine bis zum 1. Juli 1868 entweder zu Zahlungen an die Staatskasse zu verwenden, oder gegen neues Papiergeld bei der Staatsschulden⸗Tilgungskasse und außerdem bei allen Rentämtern, Haupt ⸗Zollämtern, Oberein⸗ nehmereien und Distriktseinnehmereien umzutauschen. geschenkt, obgleich solche unzweifelhaft richtig steht. Der Großherzog soll zwar das Demissionsge⸗ Da bis jetzt die Einlösung der Grundrentenscheine nicht den gewünschten Fortgang genommen dat — — und sür Zei wech ene größe Aisäht Fön Wfünt⸗ rentenscheinen im Verkehr sich befindet, so sieht sich die Großherzogliche Staatsschulden⸗Tilgungs⸗ kasse Direktion veranlaßt, die Inhaber von Grundrentenscheinen wiederholt darauf aufmerksam zu machen, daß die gegenwärtig noch cvursirenden Grundrentenscheine mit dem 1. Juli 1868 ihre Eigenschaft als Zahlungsmittel verlieren und von diesem Tage an nur noch bei der Staatsschulden⸗Tilgungs⸗ kasse dahier gegen neues Papiergeld umgetauscht werden können. — Die„H. V.“ schreiben: Das Defizit in nunserem Staatshaushalt pro 1868 beträgt nach Inhalt des von dem Abg. Kraft erstatteten Aus⸗ schußberichts nicht weniger als 2,378,528, also fast dritthalb Millionen. Und da hat man die Kosten des Kasernenbau's in Lich mit über 325,000 fl. für dieses Jahr noch nicht in An- rechnung gebracht. Blos an ¼ Million wird durch die Einkommensteuer und den Steuerzuschlag von 2½ kr. per Jahr auf den Gulden Normal- steuercapital gedeckt, es müssen also über anderthalb Millionen auf anderem Wege, d. h. wohl durch eine Anleibe, aufgebracht werden. Preußen. Wiesbaden. Die Direktion der Wiesbaden⸗Emser Spielbankgesellschaft hat dem Re⸗ gierungsvertreter Geheimrath Wohlers ihre Bereit⸗ willigkeit erklärt, jährl. 200, 000 fl. auf Amortisation der Aktien zu verwenden und die Hälfte des übrig⸗ bleibenden Reingewinns an den Kurfonds abzugeben, bis derselbe die Höhe einer Million Thaler erreicht hat. Die Genehmigung dieser Vorschläge ist wahrscheinlich. Neuere Nachrichten melden noch, daß am Sonntag Mittag eine Einigung des Regierungsbevollmächtigten mit der Wiesbaden⸗ Emser Spielbank erzielt worden sei. Homburg. Zwischen dem Regierungsbevoll⸗ mächtigten Geheimrath Wohlers und der biesigen Spielbankdirektion ist Samstag Abend ein Ueber⸗ einkommen abgeschlossen worden, wobei jedoch die Zustimmung der Regierung vorbehalten blieb. Die Grundzüge des Abkommens sind folgende: Der erzielte Nettogewinn wird zunächst ausschließ⸗ lich zur Amortisirung der Aktien verwendet. Nachdem die hierzu erforderlichen Beträge erreicht find, werden 50 Proz. des weiteren Nettogewinns als Dividende ausbezahlt, und 50 Prozent dem Curfonds zugewiesen. Oesterreich. Wien. Wie das offiziöse Organ des Fürst⸗Erzbischofa von Wien andeutet, wird die römische Curie nur dann die Verhand- lungen mit der österreichischen Regierung über das Concordat sortsetzen, wenn den Gesetzen über die Ehe, die Schule und die interconfessionellen Verhältnisse die kais. Sanktion nicht ertheilt wird. — In der Sitzung des Unterhauses legte der Justizminister zwei Gesetzentwürfe vor, betreffend die Einführung der Schwurgerichte und die Bildung der Geschwornengerichte. Das Gesetz über die Concursordnung wurde in dritter Lesung ange⸗ nommen und sodann die Specialdebatte des in⸗ tertonfessionellen Gesetzes begonnen. — Ein werthvolles Ostergeschenk, sagt ein Wiener Blatt, ist dem Abgeordnetenhause vor seiner Vertagung durch den Justizminister gewor⸗ den, indem derselbe am Freitag mit Ermächtigung des Kaisers den Gesetzentwurf über die Einführung der Jury für Preß vergehen auf den Tisch des Hauses niederlegte. Schweiz. Eine in neuester Zeit angeordnele Zählung der noch in der Schweiz lebenden polnischen Flüchtlinge ergibt die Zahl von 286 in 15 Kantonen. Am meisten im Kanton Zürich 77, St. Gallen 49, Genf 34, Bern 24, Freiburg 22, Waadt 13, Schaffhausen 10; die andern Kantone haben weniger. Frankfurt. Die dießjährige Ausstellung der Garten⸗ baugesellschaft Flora, welche vom 9. bis zum 16. April dahier eröffnet ist, wird alle vorhergehenden Ausstellungen an Reichthum und Pracht übertreffen. Nicht nur die Erzeugnisse der hiefigen Kunstgäriner und Gartenbesitzer werden vertreten sein, sondern auch von weiter Ferne sind werthvolle Zusendungen zugesagt. Auch der Großherzogl. Hess. boianische Garien in Darmstabt wird stark vertreten 7 2* Jah U 5 5 9 1 1 X** 9 um die Preise ein hestiger werden, und hat die Garten- baugesellschaft Flora 250 Ducaten als Preise ausgesetzt. außerdem noch Bürgerpreise im Werth von circa 1000 fl. Die Ausstellung findet im Garten des früheren Kucfürst⸗ lich Hess. Palais statt und wird eine ausgezeichnete Musikcapelle zur Unterhaltung der Besucher beitragen. ne Darmstadt. Die„D. Ztg.“ berichtet: Der Verein zur Gründung einer Anstalt für Blödsinnige im Groß⸗ herzogthum Hessen hat sich mit nahezu zweihundert, jähr⸗ liche Beiträge zahlenden Mitgliedern zu Ende Mai v. 25 unter dem Protektorat J. K. H. der Frau Prinzessin Ludwig von Hessen definitiv constituirt und organisirt, auch die Rechte einer Corporation erworben. Es bot sich Gelegenheit, in der nächsten Nähe von Darmstabt an einem ebenso gesund, als landschaftlich schön gelegenen Punkte, wenig entfernt vom Verkehr und doch in enk⸗ sprechender Zurückgezogenhelt, unter günstigen Bedingungen ein Gelände von angemessener Größe zu erwerben, auf welchem nun mit frischer Kraft der Bau der Anstalt be⸗ gonnen wird. Auch ist die bestimmte Aussicht vorhanden, daß im Laufe des kommenden Jahres diese wohlthätige Anstalt in Wirksamkeit tritt, wenn der werkthätige Antheil des Puplikums an diesem Unternehmen nicht nachläßt, sondern mit der Entwicklung der Sache wächst und mit dem Bedürfniß gleichen Schritt hält.— Baden. Die Direktion der babischen Verkehrsanstalten scheint mit der Verwendung weiblicher Dienstleistung bei den ihr unterstellten Branchen sehr gute Erfahrungen zu machen. Nicht nur ist die Telegraphenstation Karlsruhe mit weiblichen Telegraphisten besetzt, sondern auch der Dienst an der dortigen Bahnhofskasse wird seit kurzer Zeit von jungen und dazu noch sehr hübschen Damen versehen. Nach amtlichem Ausschreiben soll Gleiches auch im Posidienst bevorstehen. Der Anfangsgehalt beträgt 400 fl., was gewiß für ein lediges Frauenzimmer eine ausreichende Bezahlung genannt werden kann. „ Der Kampf der Geister in Oesterreich soll sich in der vornehmen Damenwelt abspiegeln. Ein in die Diplomatenloge verschlagener Berichterstatter der„Presse“ will aus dem Munde schöner liberaler Gräfinnen und Fürstinnen über die Redner zu Gunsten des Concordats mehrere keineswegs schmeichelhafte Personalien vernommen haben, während die conservative Fürstin P., um die ganze Herabgekommenheit des Geschlechts der Auersperge(deren Hervorragendster, der auch als Dichter unter dem Namen Anastasius Grün hochberühmte Graf Anton, die donnernde Rede gegen das Concordat am 20. März im Herrenhause hielt, und deren Anderer, Fürst Auersperg, sich zum Präsi⸗ dent des„bürgerlichen Ministeriums“ erniedrigt hat) kurz zu charakterisiren, ausrief:„Was will man von den Auersperg's? In der ganzen Familie ist kein General!“ Das sagt freilich Alles. „„Wie die Welt regiert wird“, beweisen u. A. auch folgende schreckliche Daten, die aus amtlichen Angaben folgende sehr beherzigenswerthe Liste der Verluste an Menschen und Geld zusammenstellt, welche seit 1853. also seit 15 Jahren, die„hohe Diplomatie“ in ihrer Weisheit den amen Völkern in ihr Contobuch schried, dessen Blätter seit Jahrhunderten schon vom Blute und von Thränen so fleckenvoll sind. Menschen, die vor dem Feinde getödtet wurden oder während des Krieges in den Hospitälern starben: In der Krim 784 991 Menschen. ien 5 00„ „ Schleswig ⸗Holstein 3,500 „ den Nordstaaten der Union v. Amerika 281,000 „den Südstaaten der Union v. Amerika 519,000 „ Krieg von 1866 45,000 „Expeditionen in die Ferne 65,000 Totalsumme 1, 743,491 Menschen. Es ward an Geldsummen ausgegeben; Krimm 8 S8 Milliarden 500 Mill. Fres. Nan 5 500 Schleswig⸗Polstein— 1 180 Nordstaaten der Union. 23— 500 Sübstaaten der Union. 11 7 500 Krieg von 1866. 1 630 Ferne Krieg?: 1 8—— 9 Totalsumme 47 Milliarden 830 Mill. Fres „ Die Baugewerkschule zu Holzminden a. d. Weser, erste und ältestie Bildungsanstalt für Bau⸗ handwerker in Deutschland, hat in diesem Wintersemester von 780 angemeldeten Schülern 638, meistens dem Zimmer⸗ und Maurergewerk, sowie dem Mühlen⸗ und Maschinenbaufach angehörend, aufgenommen. Hiervon haben 550 Schüler Wohnung, Kost und Verpflegung in der Anstalt selbst genommen. Die Aufenthaltskosten für die Schüler sind im Verhältniß sehr gering und betragen pro Semester für Unterricht 18 Thaler, für Unterrichts⸗ materialien, einen Jahrgang der Zeitschrift für Vauhand⸗ werker, ärztliche Verpflegung im Krankenhause, Schulrock, Besorgung der Wäsche einschließlich Ausbesserung, Heizung und Beleuchtung 23 Thaler; für Casernirung incl. Ver⸗ pflegung, mit Ausschluß von Brod und Butter 22 Thlr., also zusammen nur 68 Thlr., so daß ein Schüler bei etwa 15— 20 Thlr. Nebenausgaben im ganzen Semester seinen Aufenthalt mit circa 85 Thlr. bestreitet. Für geistige Anregung außerhalb der Schulstunden ist von Seiten des Directoriums die größte Sorge getragen, so daß dem jungen Bauhandwerker ꝛc. hier Alles geboten 2 2 222 2 * * „ * ert eine Mittheilung für Auswanderer. Von Schwindeleien in Amerika lesen und hören wir so viel, daß es jedem Auswanderer bange werden muß, den amerikanischen Boden zu betreten. Namentlich sind es unsere armen Lands⸗ leute, welche nicht selten alsbald bei ihrer Ankunft in Amerika von den schändlichsten Betrügern um- garnt und bis aufs Hemd ausgeplündert werden. Wie mancher treue Deutsche mit warmem Herzen ist dort in der fernen Fremde von kalten, herzlosen Menschen ausgezogen, zu Grunde gerichtet, der Verzweiflung preisgegeben worden.„Die dummen Deutschen“ sind den Schandmenschen da drüben über dem großen Wasser eine willkommene Beute. Dieses„Dummsein“ gereicht uns hier, daheim, zur Ehre, dort in Amerika aber, in der Gewalt von schlechten Menschen, läßt es uns zu Schanden werden. Wo die Freiheit mißbraucht wird, da werden auch Sitte und Recht mißbraucht. Daß wir Treue üben und an Treue halten aus ächtem deutschen Herzen heraus, das nennen die ameri⸗ kanischen Schufte, welchen Nichts mehr heilig ist, Dummheit. Leider gibt es in Amerika, nament⸗ lich in den Hafenstädten Viele, die so denken und darnach handeln. So kommt es, daß der erste Willkomm und der erste Eindruck bei den meisten allein stehenden Auswanderern oft ein recht schlechter und trüber ist, der ihr gepreßtes, heimwehkrankes Herz daran erinnert, was sie daheim hatten; jetzt erst lernen sie es recht schätzen. O, heißt es dann, wären wir noch einmal bei euch, ihr lieben, treuen Verwandten und Freunden in der Heimath! Allein, lieber Leser, bei aller Verworfenheit der Menschen, die wir erfahren, wollen wir den⸗ noch den Glauben an die Menschheit behalten, fort und fort annehmen, daß es auch viele gute Menschen gibt, und daß, trotz einzelner Ausnahmen, es immer besser wird. Auch für Amerika können wir diesen Glauben behalten. Auch dort finden wir Männer, welche in einer großartigen, wahr⸗ haft bewundernswerthen Weise Menschenliebe be ⸗ thätigen. Durch die großen Verbrechen an der Menschheit auf der einen Seite, werden Opfer⸗ fähigkeit auf der andern Seite wachgerufen. Erst jüngst haben wir Kenntniß erhalten von zwei der thätigen Nächstenliebe gewidmeten Anstalten, die es verdienen, ebenso bewundert, wie bekannt zu werden. Es sind das zwei großartige Asyle in New⸗Aork. Landsleute aus der hiesigen Gegend, welche den amerikanischen Boden betreten und besürchten müssen, in die Hände von Schwindlern und Ber⸗ führern, oder in Verlegenheit und Noth zu gerathen, oder schon wirklich hinein gerathen sind, mögen sich dieser Mittheilung erinnern. Das eine ist„der Arbeiterinnen Heim“, in der Elisabethenstraße, nahe bei der Canalstraße zu New Jork. Die Gartenlaube erzählt uns Folgendes: Der wesentlichste Grundsatz bei der Einrichtung des„Heim“ ist, daß es nicht unentgeltlich, als ein Almosen, gewährt wird, was dem Zwecke, welchen die Gründer beabsichtigen, gerade entgegen arbeiten würde. Die Anstalt soll sich selbst er⸗ halten, zu welchem Ende jedes eintretende Frauen⸗ zimmer, etwa 2½ fl. wöchentlich nach deutschen Verhältnissen im Voraus bezahlt. Für diesen Betrag erhält es gute Kost, Wohnung mit Beit und Wäsche. Findet sich am Ende vom Jahre ein Ueberschuß, so soll dieser auf den Namen derjenigen, welche am längsten im„Heim“ gewohnt haben, bei einer Sparbank niedergelegt werden. Die einzige Arbeit, welche von den Kostgängerinnen verlangt wird, ist, daß sie am Morgen ihre Zimmer aufräumen und ihre Betten machen. Die Gesammtzahl der Schlafräume beträgt 80, welche 480 Frauenzimmer aufnehmen können. Der Vorstand des„Heim“ erzählte: Ein hübsches reinliches Mädchen kam gestern hierher, um sich anzumelden. Sie war überrascht und „ Juflüchksste n in N. entzückt von dem Comfort der Anstalt.„Ach,“ sagte sie,„der Mangel eines„Heim“ wie dies, bringt die armen braven Mädchen um.“ wird, was seine Ausbildung fördert. Die Betrachtung der zweiten Anstalt thätiger sprüche an aufgefordert ellend zu Naßpabe d im Grunbb vetben fol Buß ba 5 1 Def 664 Gaft dessen Ehe Aoeists f sammtuder schlusses e deen. D . dahser anz Agenomme Nahthelt Ichunz gef Ftledl 00 90 Dten een Wald 36½ St 164% St 580 5 228 Schie Nittw. 117 Eiche Stamme und Star alcraßt t n. ichtung b, als Zvehe nigegtn cot er enfreundlichkeit Ad Mannes bewundern. trzählt darüber Folgendes:„Joh. W. Farmer t nicht nur in der Stadt New Jork, sondern Horden sein sollen, wollen vor Offenlegung des für die Ge⸗ U 1 ine uns vorliegende, in Amerika erschienene zeitschrift eines der Humanität dienenden Vereins zuch in weiteren Kreisen, als einer jener seltenen Nenschen bekannt, welche mit einem warmen berzen für Menschenwohl ausgerüstet und von nem gütigen Geschick mit hinlänglichen Mitteln zersehen, ihre Aufgabe darin erblicken, Elend und Armuth, wie sie dieselben wahrnehmen, zu lindern. Es ist bekannt, daß Farmer seit Jahren in seinem seräumigen Hause Nr. 47 Ludlow Street zu New⸗Nork jeden Winter alle zu ihm kom⸗ nenden Armen täglich einmal umsonst speis't, auch lieselben außerdem oft mit Kleidung u. Feuermaterial zersieht. Die New⸗JNorker Tagespresse machte üürzlich die folgende Mittheilung über eine neue Art seiner wohlthätigen Unternehmungen; es heißt: Nr. John W. Farmer, der Menschenfreund, hat heine nützliche Anstalt Nr. 47, Ludlow Straße, u einer Weise ausgedehnt, daß er mit derselben en freies Lesezimmer und einen Zufluchtsort für lichte Circular des Mr. Farmer sagt: den haf. Das rend ere Farser ren Damen und Herren haben hier in abgeson— derten Zimmern zu jeder Zeit Gelegenheit freie Toilette zu machen; Seife, Haaröl, Rasir-Apparat, Bürsten, Schuhwichse 1c. stehen zur Verfügung. In der großen Halle des Gebäudes haben die Arbeiter inen kostenfreien Versammlungsort. Es wird gewiß selten vorkommen, daß der freie Ge— brauch von Seife, Haaröl und so vielen andern Bequemlichkeiten offerirt wird. Mr. Farmer sagt jedoch:„Ich wünsche anständigen, aber armen Leuten, welche an Reinlichkeit gewöhnt sind, Ge⸗ legenheit zu geben, anständig und reinlich bleiben zu können.“ Es gibt keinen Mann im Lande, der seinen Mitteln gemäß mehr für die Armen und über haupt mehr Gutes für die Menschheit gethan hat, als Mr. Farmer. Wahrlich ein großes, aber ein verdientes Lob! Ihr Landsleute, die ihr nach New-Nork kommt, merket euch die beschriebenen beiden An— stalten für den Fall, daß Verlegenheit oder gar Noth über euch kommen sollte! 1— Der Fürsilich Solmsische Rentmeister, Herr Kreutzer zu Lich, schreibt an die land wirthschaft⸗ liche Zeitschrift des Großherzogthums, daß sich die Braunkohlenasche als Wiesendünger gut be⸗ währt habe, so daß man dieselbe in so ausgedehntem Maße verwenden sollte, als man deren nur hab— haft werden könne. Als Beleg hiezu theilt er folgendes Erträgniß mit: Von einer 15 Morgen großen Wiesenfläche, mager und in geringer Lage, wurden bei öffentlichem Ausgebot erlöst im Jahre: 1866 für das Heugras fl. 63. 5 kr. für das Grummetgras..„ 40. 20 Summa fl. 173. 25 kr. 1867 nach vorhergehender Düngung mit Braunkohlenasche: für das Heugras fl. 248.— kr., für das Grummetgras.„ 86. 20„ Summa fl. 334. 20 kr. Die Quantität des Grases in 1867 war wohl das Vierfache gegen 1866; dabei war die Qualität nach der Düngung eine ausgezeichnete und waren besonders viele Kleearten und Wicken reich vertreten. Edictalladung. 30 Die Befitzer der in Nr. 23 des Anzeigers für Ober⸗ essen, Inserat 412, näher bezeichneten Immobilien, welche durch Erbfolge und Ersitzung oder Kauf erworben narkung Griedel neu errichteten Grundbuchs ihre Er⸗ perbstitel in dasselbe eintragen lassen, vermögen aber den rwerb urkundlich nicht nachzuweisen. Es werden daber lle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde An⸗ Ztüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, mifgefordert, solche sogewiß binnen 3 Monaten dahier geltend zu machen, als sonst die betreibenden Besitzer nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 u Grundbuch als vermuthete Eigenthümer eingeschrieben perden sollen. Buß bach den 6. Februar 1868. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 184 Gastwirth Karl Petri in Nieder⸗Florstadt und sessen Ebefrau haben zur Abwendung des Concurs⸗ Frocesses über ihr überschuldetes Vermögen um Zu⸗ ammenberufung ihrer Gläubiger zum Zwecke des Ab⸗ chlusses eines Nachlaß⸗ oder Stundungsvertrags ge⸗ teten. Die Gläubiger derselben werden deßhalb auf gefordert, ihre Ansprüche so gewiß Mittwoch den 22. April l. J., Morgens präcis 9 Ubr, vahter anzumelden, als sonst von den nicht erschienenen ungenommen werden wird, sie stimmten den von der Mehrheit der erschlenenen Gläubiger in obiger Be⸗ fehung gefaßt werdenden Beschlüssen zu. zrledberg den 17. März 1868. i Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Dofmann, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Holz⸗Versteigerung. 815 Dienstag den 14. d. M. sollen in dem Fürst; lichen Walddistriet Herrungarten bei Villingen 56½ Stecken Eichen ⸗, Buchen⸗ und gemischt Scheit · bolz, 134% Stecken desgleichen Prügelholz, A„ desgleichen Stockholz, „ desgleichen Reiserholz, 278 Schichten desgleichen„ Mittwoch den 15. d. Mts. eben daselbst: 117 Eichen Stämme= 4759 Cbkfg., 10 gemischte Stämme= 225 Cbkfß., 165 Nadelholz Stämme und Stangen= 2546 Cubikfuß und Donner ssag den 16. d. M. in dem Fürstlichen Walddistrict Thiergarten bei dungen: 48 Stämme Eichen⸗Nutzholz= 1127 Cubikfuß, 9 5 gemischt Nutzhol!= 200 Cubi' fuß, 17 Stecken Eichen ⸗„ Buchen⸗ und gemischt Scheitholz, 153 Stecken desgleichen Prügelbolz. 39¼„ desgleichen Stockbolz. 21⁵„desgleichen Reiserbolz, öffentlich verkauft werden. Der Anfang ist jedes⸗ mal Morgens 9 Uhr. bungen am 3. April 1868. Fürstliches Rentamt De m me. Kleelamen + 1 Holzversteigerung. 830 Ju den Gräflich Solms-Rödelbeim'schen Wal⸗ dungen sollen versteigert werden 1) Mittwoch den 15. April l. J., Vor⸗ mittags 9 UÜhr, in der kleinen Diebseiche: 15000 Wellen Gemischt⸗Reisholz. 2) Freitag am 17. April l. J., Vormittags 9 Ur, in dem Ober- und Unter Bainhards: 24 Stecken Buchen⸗Prügelbolz, 20„ Eichen⸗ 5 15„ Ruchen Stockholz, 15„ Eichen⸗* 65„ Buchen Reisholz, 70 Eichen⸗ 8 LE 2500 Wellen Eichen⸗Durchforstungsreisholz. Zusammenkunft am ersten Tage Morgens präcts 9 Uhr an den s. g. Ruhebänken auf der von Ilbenftadt nach Katchen führe den Staatsstraße, und am zweiten Tage Morgens präcis 9 Ubr am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 4. Apetl 1868. Gräfliche Oberförsterei Assenbeim Schallas. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 837 Mittwoch den 15. und Donnerstag den 16. d. M. werden im Distriet Lappenwiesenschlag nachstehende Holzsortimente versteigert: A. Brennholz. Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Neisholz Holzart: Stec en. Buchen⸗ 688½ I. Cl. 163 2⁴⁰ 630 Buchen⸗ 29 II. Cl.——— Elsbeeren;— 1—— Eichen · 1 B. Bau-, Werk- und Nutzbolz: Eichen 7 Stämme von 9—15½ Durchm. und 25 bis 80“ Länge mit 328 Cokfß., Buchen 25 Stämme von 13—25½½“ Durchm. und 25 bis 35“ Länge mit 1942 Cesz., Elsbeeren 4 Stämme von 9½— 14“ Durchm. und 22 bis 45“ Länge mit 157 Cubikfuß. Anfang der Versteigerung jedesmal Morgens preis 9 Uhr, Jusammenkunft im Holzschlag det den ersten Dolzunmmern. Das Ho sitzt großenteils unmittelbar an dem chauffirten Langder Vicinalweg. Das Bau⸗ Werk. und Nutzholz kommt sämmtlich am ersten Tage zum Ausgebot. Eichelsdorf am 4. April 1863. weren Oberfoͤrsterei Eichelsdorf te per. Holz ⸗Versteigerung. 838 Mittwoch den 15. April l. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen im Selterser Gemeindewald nachbenannte Holzsortimente, als: 118 Eichen⸗Stämme von 15—45“ Länge und 8 bis 20“ mittlerem Durchmesser, 115 Cichen⸗Stangen von 15—207 Länge und 4 bis 5“ Durchm., zu Wagendeichseln und Dung; hortsbäumen geeignet, 16 Stecken Eichen⸗Scheidholz, 2 0„ Prügelbolz, 10 5„ Stockholz, „„ Reisholz, öffentlich und meistblelend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im biesigen Ort. Selters am 6. April 1868. 520 empfiehlt J. Schimpf. Nauheim. Bekanntmachung 834 Samstag den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterel⸗ Bureau dahter die zur Chaussirung der Taunusstraße erforderlichen Arbeiten und Lieferungen an die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden, nämlich: fl. kr. Plantr⸗ und Chaussirarbeit, in mehreren Loose veranschlagt zu 312— Brechen und Anfahren von 2.25 Cubik Klafter Steinen aus dem alten Kalkbruche, Ge⸗ markung Nieder ⸗Weisel, zur Baustelle 81— Aufsetzen der Steine 6 45 Butz bach am 6. April 1868. Großherzogliche Bürgermeistere! Butzbach Kü ch e l. Holz.⸗ Versteigerung. 841 Moniag den 20. d. M., Vormittags 9 Ubr, sollen in dem Died'schen Kirchenwald dahier: 190 Stecken Buchenscheid⸗ 20„ Birken⸗ und Eichenprügel⸗] Holz, 18„ Buchenstock⸗ 4500 Buchenastholz⸗ 24000 Birken und dagen 2000 Backholz · öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im langen Treiben. Ziegenberg den 6. April 1868. Kirchner. Holz ⸗Versteigerung. 835 Donnerstag den 16. April l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistricte Pro b ststünmpfe in der großen Diebseiche, ganz nahe an der Hanauer Wellen, Chaussee: 4 Stecken Buchen ⸗Prügelholz, 30½„ Eichen⸗* 5„ Birken⸗ 8 1„ Lirschen⸗„ 10„ Buchen⸗Stockholz, —5½— Eichen⸗ 7 4550 Stück Buchen⸗Wellen, 4150 7 Eichen⸗ 97 700„ Birken⸗„ 200„ Aspen- 175„ Kitschen⸗„ 60„ Dorn Wellen und 100 Buchen Stangen von 1 Zoll Durchmesser und 17 Fuß Länge, zu Pferchyfählen geeignet, oͤffentlich an den Meifbietenden versteigert werden. Schloß Ilbenstadt den 4. April 1868. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Nentep daselbt Beru bardt. f Hostaithe- und Geschaͤstsverkaus. 639 Die Erben des verstorbenen Kaufmanns Friedrich Eckel zu Büdingen beabsichtigen die ihnen zugebörige, in Büdingen an der Hauptstraße gelegene, dequem und gut eingerichtete Hofraithe mit Nebengebäuden, ge⸗ schlossenem großen Hofraum, guten großen Kellern nebst daran sloßendem Garten, wo in ersterer seit Jahren eln Colonialwaaren- und Eisengeschäft sowie Aepfelwein; sabrikation mit gutem Erfolg betrieben wird, unter an⸗ nehmbaren Bedingungen aus der Hand zu verkaufen. Auch können auf Wursch zwei große gute Keltern, sowle mehrere Hundert Ohm Aepfelwein sammt Faß mitver⸗ kauft werden. Kaufllebhaber köunen das Nähere an Ort und Stelle sowie bei Verwalter Heinrichs zu Hirzenhain und Rechnungsrath Dietz in Laubach erfahren. Einen Faselochsen, 812 Schwarzscheck, Berner Nace, bat zu verkaufen Reiche ls heim. N. W. Vogt, Großherzogliche Bürgermelslerel Selters Kraft. Gastwirth. In unserem Verlage erschien soeben: Die Gtundlagen des wahren religiösen Friedens. Protestautische Randglossen zu der Schrift des Herrn Bischofs von Mainz: „Die wahren n religiösen Friedens.“ n Dr. K. Köhler. Preis: 9 kr. Bindernagel& Schimpff. 5 L. Schneider in Hungen. Bestellungen für uns nehmen an: F. Trebes in Nidda. Uauheimer Teichhaus. 839 Den 2. Osterfeiertag Friedberg. an zmufik, E. Kramm. Felsenkeller von G. Philippi. 824 Eröffnung der Gartenwirthschaft bei günstiger Witterung. am 1. Osterfeiertag mit Lagerbier. Zur beuorstehenden Saison 801 empfehle eine große Parthie zurückgesetzter Sommer- Buks kin's unter dem Einkaufspreis. H. Grünbaum, wozu ergebenst einladet In der Kunst⸗Färberei, Druckerei& Waͤscherei 22* 1 von J. Küchel in Homburg v. d. 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Friedberg im Januar 1868. Jacob Herrmann, Samenhandlung, breite Straße dem Hotel Trapp gegenüber. Flische Obergähthefe 822 empfieblt Georg Philippi zum„Steinernen Haus.“ big Y Fleischertract ½ Pfd.% Pfd. ½ Pfd. 6 fl. 45 kr. 3 fl. 24 kr. 1 fl. 45 kr. 57 705 525 Der Unterzeichnete erlaubt sich das verehrie Publikum auf diesen enorm billig gestellten Preis, der es jeder Familie zugängli? macht, aufmerksam zu machen. Engelapotheke in Friedberg E. Görtz. Die Dr. Steffan' sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 90(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs⸗ straße) auf's Bequemste eingerichtet, nimmt jederzeit Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Preise und unentgeldlich. Ein Bauerngut 816 von circa 3040 Morgen wird zu pachten gesucht. Näperes bei Joseph Strauß, riedberg. Zwei Wohnungen, 810 bis den 1. Juni beziehbar, sind zu vermiethen E. Lochmann, Bäckermeister. 829 Ich Unterzeichneter erkläre hiermit, daß Alles, was ich dem Großh. Schullehrer Huber in Nieder ⸗Weisel in der Wirthschaft der Johann Jacob Kiß lers Wittwe daselbst Ehrenrühriges nachgesagt habe und worüber er mich gerichtlich belangt hat, auf Unwahrheit beruht, daß mit das Geschehene leid ist, ich ihn deßhalb um Ver⸗ zeihung gebeten habe und er daraufhin die Anklage zurückgenommen hat. Nleder⸗Weisel den 4. April 1868. Joh. C. Häuser III. Eine Grube Dung 833 hat zu verkaufen J. Möbs, Wolfengasse. Zwiebel⸗Kartoffeln 781 zum Stecken werden verkauft Apotheker ⸗Hof bei Frankfurt a. M. 840 Man sucht für einen Realschüler Kost und Logis. [Näheres bei der Expedition d. Bl. Auf ein Rittergut in Jachsen 844 wird ein junger Oeconom als Bolontair gesucht. Näheres bei Friedberg den 8. April 1868. Dr. Henkelmann. Frische Obergähthefe, 845 empfiehlt C. F. Walz. Strohhüte, 846 das Neuste für diesen Sommer, in großer Aus⸗ wahl und zu sehr billigen Preisen bei Heinrich Diehl, Usagasse. 842 Zu der am 5. und 6. Mat stattfindenden Ver⸗ loosung von Fettvieb und Maschinen zu Frankfurt a. M. werden Loose à 36 kr. besorgt von Friedberg im April 1868. J. Stern, Usagasse Nr. 381. Ein braver Junge 832 kann in die Lebre treten bei J. Möĩbs, Schuhmacher, wohnhaft in der Wolfengasse. Ein braver Bursche 836 wird gesucht, am liebsten Bäcker, welcher gleich nach Ostern eintreten kann, von Adam Rausch II., Mehl handlung. Luzerner Kleeheu, 831 80-100 Ctr., von guter Qualität, verkauft Bauernhe im. Heinrich Walther. Strohhüte 417 werden gewaschen, gefärbt und nach den veuesten Mustern fagonnirt bei K. Friedrich neben der Post. Todesanzeige& Danksagung. 843 Allen unsern Verwandten, Freunden und Bekannten machen hiermit die traurige Mit⸗ theilung, daß unser lieber Sohn und Bruder Karl Morschel nach einem Zmonatlichen Krankenlager ruhig dem Herrn entschlafen ist und bitten um Fille Theil⸗ nahme. ö Zugleich sagen wir Allen, welche während der Krankheit und bet der Beerdigung so liebe⸗ volle Theilnahme dem Verstorbenen erwiesen haben, unsern herzlichsten Dank. Friedberg. Die trauernken Hinterbliebenen. Iruchtprei. se. Per Malter. Friedberg, 7. April. Waizen 17 fl. 10 kr. Korn 13 fl. 25 kr.; Gerste 9 fl. 40 kr. Hafer 6 fl.— kr. Frankfurt, 30. April. Waizen 17 fl. 30 kr.; Korn 14 fl. 20 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 15 kr. Grünberg, 28. April. Waizen 17 fl. 14 kr.; Korn 13 fl. 30 kr.; Gerste 10 fl. 27 kr.; Hafer 6 fl. 35 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 35 kr.; Wicken 10 fl. 30 kr.; Saamen u. Lein 15 fl. 12 kr.; Kartoffeln 3 fl. 59 kr. Mainz, 27. April. Waizen 17 fl. 6 kr.; Korn 13 fl. 19 kr.; Serste 9 fl. 5 kr.; Hafer 6 fl. 25 kr.; 1 4 fl. 12 kr.; Noggenstroh per 100 Gebunk 1 fl— kr. Kirchliche Anzeigen fur Friedberg. Charfreitag. Evangtlische Gemtindt. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Pfarrer Die gel. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Candidat Wahl. Nachmittags: Herr Candidat Joutz. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Beitessen obabest in die G Ihnen ne schriebener hei u, perden E sch aus einem beso 15 nicht ausül 2 1) Graf v 9) Eta v 9 dreiher ) Heini 5) Konrad Wollt ) Wühe Sode 7) Pein 8) Hein G Philip Friebh 10) Heini 11) Joseph 12) Daniel 10) Georg 10 Jacod 10) Karl J wirth, 10) Peter 11) Konrad 180 Georg 10 Karl 5 0 Carl F. 1) Georg 1 peinric 250 Pine , Nieberfl 10 Georg 8 28) Ntod 20 Jobanp Ludwig ) Georgs Heinrie Nieder ) Georg 91) Jutob 19 hen rant 10 Sulen ge) Samue 0 daspar J Lung „ lrih, 38) Wicheh