1868. Donnerstag den 8. October. M 119. nzeiger für Oberhessen. 0 enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsta, — Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 53 enthält: I. Reglement, die Musterung, Abschätzung und Aus hebung der bei eintretender Mobilmachung für die Groß⸗ herzogliche Division erforderlichen Pferde betreffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Organisation der Kreisämter betreffend. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben zu be— slimmen geruht, daß die dem Großherzoglichen Kreis— veterinäramt Schotten zugetheilte Gemeinde Usenborn künftig von noch bekannt zu gebendem Zeitpunkte ab zu dem Dienstbezirk des Großherzoglichen Kreisveterinäramtes Nidda gehören soll. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Mainz, die Umlagen für die Stadt Mainz pro 1868 betr. IV. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem außer— ordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Königl. Preußischen Hofe Geheimen Legationsrath Hofmann das ihm von Sr. Hoheit dem Herzoge von Sachsen⸗ Meiningen verliehene Großkreuz des Herzoglich Sächsischen Ernestinischen Hausordens, sowie nachbenannten Herren die beigesetzten Orden S. M. des Kaisers von Rußland anzunehmen und zu tragen erlaubt: dem Cabinetsgüter— Direktor Menges den St. Annen Orden 2. Klasse, dem Dr. phil. Hager, Erzieber Ihrer Durchlauchten der Prinzen von Battenberg den St. Annen-Orden 3. Klasse, dem Geheimenrath und Cabinetedirektor Zimmermann den St. Stanislaus⸗Orden 2. Klasse mit dem Stern— und dem Geheimen Baurath Lichthammec den St. Annen⸗ Orden 2. Klasse. V. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Groß⸗ herzog haben allergnädigst geruht: am 9. September den von dem Herrn Grafen zu Stolberg⸗Wernigerode und Gedern auf die evangelische Schule zu Ranstadt präsentirten Schulamts⸗Aspiranten Nürnberger für diese Stelle zu be— stätigen— und am 12. September dem evangelischen Schullehrer zu Hopfgarten Momberger die evangelische Schulstelle zu Munster zu übertragen. VI. Versetzung in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben ollergnädigst geruht: am 12. Sep⸗ tember den Schullehrer an der evangelischen Schule zu Ober⸗Hörgern Repp, unter Anerkennung seiner vieljährigen treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand zu versetzen. II. Concurrenz für: die erste evang. Schulstelle zu Steinbach mit einem Gehalte von 373 fl. 44 kr., nebst einer Vergütung von 24 fl. jährlich für Heizung des Schullocals; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau ließt das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu;— die kath. Schulstelle zu Ober⸗Abisteinach mit einem Gehalte von 484 fl. 34 kr., wovon jedoch vorerst jährlich 184 fl. abzugeben sind, nebst einer Vergütung von 30 fl. für Htizung des Schullocals; dem kathol. Pfarrex und dem Gemeinderathe zu Ober- Abisteinach sieht das Präsen⸗ talionsrecht zu dieser Stelle zu. VIII. Gestorben: am 25. August der Schullehrer Schmitt zu Gonsenhcim. Preußen. Berlin. Die Besorgniß vor der Gefahr des kommenden Nothstandes wird jetzt auch in provinziellen Kreisen laut, denen man eine Aus beutung dieses traurigen Capitels zu agitatorischen Zwecken wohl nicht unterlegen wird. Wie vorher schon die Insterburger Kreisstände, so haben auch die Königsberger beschlossen, dem Minister des Innern,„welcher in nächster Zeit die Provinz besuchen wird, durch eine De— putation Vortrag über den unserm Kreise drohen— den neuen Nothstand zu halten und gleichzeitig zu bitten, daß dem Kreise zinsfreie Darlehen zur Beschäftigung der Arbeiter-Bevölkerung während des Herbstes und des Winters zur Disposttion gestellt werden.“ Inzwischen waltet in der Provinz der Steuereintreiber seines Amtes, da die rück— ständigen Steuerreste zwangsweise eincassirt werden, und die Zuchthäuser sind so überfüllt, daß die Sträflinge in den Gefängnissen untergebracht werden müssen. — Die Berliner Blätter haben einen Fort— schritt und zwar einen Fortschritt in der Geschütz⸗ Fabrikation zu melden. Kaum hat man nämlich nach anhaltenden und kostspieligen Proben vie Ueberlegenhest der preußischen Hinterladungs— 72 Pfünder über die Woolwich-Kanone constatirt, so kommt aus Essen die Nachricht, daß Hr. Krupp schon eine neue Kanone anfertigt, gegen welche die 72⸗Pfünder als harmlose Spielereien erscheinen. Bei diesen letzteren wiegt die Kugel 200 Pfd., bei dem neuen Geschütz 459 Pfd., und wenn es erst gelungen ist, die jetzt etwa 1300 Fuß betra-— gende Anfangsgeschwindigkeit in der Weise zu steigern, wie man hofft, so werden die Panzer- platten wohl noch einmal so stark gemacht werden müssen, um dem neuen Geschoß zu widerstehen. Köln. Das„Fr. J.“ bringt folgende Mit- theilung: Die beiden Söhne des Vicekönigs von Aegypten, welche am 3. d. auf ihrer Reise unstre Stadt besuchten, beabsichtigten, unseren Dom im Innern in Augenschein zu nehmen, weßhalb sie bei dem Sakristanpriester anfragen ließen, ob sie nach beendigtem Gottesdienste im Dom ihre Kopf— bedeckung, wie es ihnen die Sitte vorschreibe, aufbehalten dürften. Dieses wurde ihnen gestattet; aber ein Eiferer in der Person eines überspannten Chirurgen trat zu den Prinzen und forderte sie eigenmächtig auf, den Fez abzunehmen, worauf si in der Eile mehrere Goldstücke zum Fortbau des Domes beisteuerten und die Cathedrale sofort verließen. Gelnhausen. In Bezug auf einen von mehreren Blättern gebrachten Artikel über den angeblich bereits Anfangs v. M. begonnenen ener- gischen Betrieb der Bauarbeiten auf der ganzen Linie der oberhessischen Eisenbahnen, wird dem „Fr. J.“ geschrieben: Schreiber dieses, welcher im Laufe des vorigen Monats diese ganze Linie wiederholt bereist hat, konnte davon nichts be- merken, denn einzelne Schürfarbeiten an den schwierigeren Stellen können unmöglich für ener. gischen Baubetrieb gelten. Gotha. Die neuesten Nachrichten über die schwedische Nordpolexpedition reichen bis zum 30. August. Die höchste Beobachtungsbreite, welche die Expedition erreichte, war 80 Grad 52 Minuten. Nördlich von Spitzbergen wurde das Meer sehr tief gefunden. Die Expedition lothete bis zu 2100 Faden oder beinahe 15,000 Fuß. Baden Karlsruhe. Nach der„Karlsr. tg.“ hat die französische Regierung beschlossen, vor der Hand keine Anwerbungen für die Fremden- legion zu erlauben; ebenso hat die päpstliche Regierung das seit einigen Jahren in St. Louis bei Hüningen bestehende Werbebüreau seit dem 1. Sept. d. J. aufgehoben. Oesterreich. Wien. Privatnachrichten aus Konstantinopel melden, daß daselbst eine Verschwörung der jungtürkischen Partei entdeckt worden sei, welche den Sturz des Sultans und die Erhebung des präsumtiven Nachfolgers des— selben, Murad Effendi, auf den Thron bezweckte. — Die„Neue freie Presse“ meldet: Der österreichische Gesandte in Madrid wurde auf Anfrage um Verhaltungsbefehle angewiesen, einst— weilen in Madrid zu verbleiben und gleichzeitig ermächtigt, mit der jeweiligen factischen Regierung zu verkehren, wo die Interessen der österreichischen Unterthanen dies verlangen. Schweiz. Bern. Der Kanzler des nord— deutschen Bundes zeigte dem Bundesrath an, daß das Bundespräsidium die Einladung zur Beschickung der internationalen Conferenz in Genf mit Befrie— digung entgegengenommen habe und derselben gerne Folge leisten werde. Die Bezeichnung der Bevollmächtigten werde demnächst erfolgen. St. Gallen. Die Rheinüberschwemmung wird immer schrecklicher und furchtbarer; das ganze Rheinthal ist ein großer See. Aus Tessin lauten die Nachrichten ebenso verzweifelt. Viele Todesfälle sind gemeldet. Frankreich. Paris. In ihrem, von der „France“ veröffentlichten Protest, sagt die Königin Isabella:„Nach reiflicher Prüfung und ernster Berathung habe ich es für zweckmäßig erachtet, in den Staaten eines erhabenen Verbündeten die nöthige Sicherheit zu suchen, um in dieser schwie— rigen Sachlage so zu handeln, wie es mir in meiner Eigenschaft als Königin obliegt, eingedenk der Verpflichtung, meinem Sohne meine Rechte un verkürzt zu überliefern, welche durch das Gesetz beschützt, von der Nation anerkannt und beschworen, sowie durch 35 Jahre voll von Aufopserung, Wechselfällen und zärtlicher Zuneigung(11) befestigt sind.“ — Der„Etendard“ knüpft an die Worte „unser erhabener Verbündeter“ in dem Proteste Isabella's an und bemerkt dabei: Frankreich kann nicht mit einer fürstlichen Person, welche der Attribute der Souveränetät entkleidet ist, eine Allianz abschließen. Der einzige Verbündete, den Frankreich in spanischen Angelegenheiten haben kann, ist das spanische Volk, dargestellt durch die Regierung, die es sich selbst geben wird. — Der„Constitutionnel“ theilt mit, daß das Gerücht eines Handels- und Militärvertrags zwischen Frankreich und Holland völlig unbe— gründet sei. — Die„Patrie“ zählt die Namen aller Thron ⸗Candidaten auf, deren ihre Madrider Correspondenten Erwähnung thun. Es sind der Herzog von Montpensier, Don Carlos, der König von Portugal, dessen Vater, der junge Herzog von Aosta und schließlich der Prinz Napoleon. Hier soll man die Candidatur von Don Fernando's Vater mit keinem ungünstigen Auge sehen, da der König von Portugal sich standhaft weigert, die spanische Krone anzunehmen. Die Republik scheint von den Führern der Bewegung nicht als wünschens⸗ werth betrachtet zu werden. —„Man mache sich keine Illusionen jenseits des Rheins“, sagt die„France“.„Unsere Politik ist nach der spanischen Revolution nicht mehr in Verlegenheit gesetzt, wie zuvor. Sie bewahrt für alle Eventualitäten, welche in Europa eintreten könnten, die vollkommene Freiheit ihrer Schritte und Handlungen, und sie bleibt eine entschieden und aufrichtig friedliche, wenn sie auch das ganze Bewußtsein ihrer Macht und ihres Rechts behält.“ Holland. Man spricht in Deputirtenkreisen von einer Interpellation betreffs des von verschie— denen Seiten wieder auftauchenden Gerüchts eines Zollvertrags Hollands mit Frankreich. Daß man hier nichts von einem derartigen Pact wissen will, ist schon oft ausgesprochen worden. Dänemark. Kopenhagen. Der König eröffnete am 5. October den Reichstag mit einer Thronrede. Unter Vivats theilte er die Geburt eines griechischen Thronfolgers und die Verlobung des Kronprinzen mit einer Prinzessin aus dem Dänemark befreundeten Schweden mit. Die Ver— lobung habe lebhafte Sympathie in Schweden und Norwegen erweckt. Die vertraulichen Ver— handlungen mit Preußen über die durch den Prager Friedensvertrag angekündigte freie Ab— simmung Nordschleswigs seien bisher resultatlos geblieben. Italien. Florenz. Die„Opinione“ theilt mit, daß der Papst der Königin Isabella in einer Depesche gastfreundschaftliche Aufnahme in Rom angeboten hat. Im Palast Farnese werden bereits Empfangsvorkehrungen getroffen. — Die„Natione“ vom 1. October spricht sich in folgenden Worten über Spanien aus: „Wir sehen in diesem Erwachen Spaniens einen großen Vortheil für Italien. Es ist wiederum ein Volk lateinischer Race, welches auf die Bahn des Fortschritts einlenkt, die ihm bis dahin ver- schlossen war. Möge der Himmel geben, daß Spanien in seiner Wiedergeburt das herrliche Beispiel nachzuahmen wisse, welches Italien in den Jahren 1859 und 1860 Europa gegeben hat. — Einer telegraphischen Depesche aus Lugano vom 2. Oktober zufolge regnet es dort noch in Strömen, und ist der Lago Maggiore über vier Fuß gestiegen. In Raveno, Pallatza, Intra i. fährt man mit Schiffen auf die Plätze am See und in die Straßen hinein. Zwischen Biasca und Bellinzona nahm der Tessin die ganze Breite des Thales ein. Viele Häuser, sogar kleine Ortschaften sind verschwunden und Straßen und Brücken demolirt, so daß man von mehreren Millionen Schaden spricht. Spanien. Durch ein Decret vom 30. Sept. verordnet die Junta, daß die Justiz ungehindert ihren Lauf nehme und überall schleunig und nach- drücklich einschreite. Die Urtheile werden fortan „im Namen der Nation“ erlassen. Um die In⸗ teressen des Schatzes und des öffentlichen Ver⸗ mögens zu wahren, verordnet ein anderes Dekret, daß alles Stempelpapier mit dem Zusatz:„Von der Nation genehmigt“ versehen werde.— Alle Journale sind weiter erschienen. Der Herausgeber der„Democratia“, der zu 102 Jahren Gefäng⸗ nißstrafe verurtheilt war, wurde sofort aus der Haft befreit. Ebenso holte das Volk einen Ad⸗ jutanten Prim's, Escalante, im Triumph aus dem Kerker von San Francisco und proklamirte ihn zum General der Nationalmiliz. 40,000 Menschen nach anderen Berichten sogar 50,000, wurde mit Waffen versehen. Ein schönes Beispiel der Opferfreudigkeit ist auch dieses: die Kaufmann⸗ schaft von Sevilla hat der revolutionären Junta 160 Millionen Reale zugesandt. In Cadix hat das Volk die Jesuiten fortgejagt und ihre Residen zugeschlossen— das heißt etwas bei dem Spanier! Aber noch mehr, auch alle neugestifteten Mönchs⸗ klöster sollen geschlossen werden. — Alle Berichte, die jetzt in franzöfischen und anderen Zeitungen aus Madrid einlaufen und genauere Details über die ersten Momente des Sieges bringen, find einstimmig in dem Lobe der Haltung der Bevölkerung.„Niemals“, schreibt ein Correspondent der„Ind belge“,„habe ich eine Revolution weder in Frankreich noch in Spanien mit mehr Enthustasmus und zugleich mit mehr Ordnung sich vollziehen sehen: die Achtung des Eigenthums und der Person ist auf die vollkommenste Weise gewahrt worden.“ Auch war die Nachricht von der Plünderung des Palais der Königin eine falsche. Das Volk ist nur in einige wenige Säle eingedrungen, Beschädigungen fanden kaum statt. Als die Junta das Inventar des Schlosses aufnehmen ließ, fand sich Alles un beschädigt. — Die Junta besteht aus 14 Progressisten, 9 Unionisten und 7 Demokraten. Amerika. Newyork. Die mit Spannung erwarteten Einzelheiten über das furchtbare Erd ⸗ beben in Peru und Ecuador find nunmehr hier eingetroffen; dieselben bestätigen die, im Anfang sast unglaublich erachtete, Ausdehnung des Unglücks im vollsten Maße, wenn auch die beiden Quellen, das Cubakabel von Havannah und der Postdampser von Aspinwall auf dem Isthmus, bezüglich der Zahl der Verunglückten ziemlich weit austinander gehen, denn während der Telegraph von 25,000 Todten und 30,000 Obdachtosen spricht, sanden dem Postberichte aus Aspinwall zufolge 32,000 Menschen ihren Tod, und belief sich der Schaden an Eigenthum auf mehr als 300 Mill. Dollar. Im Ganzen sollen etwa 20 Städte in Trümmern liegen, doch ist eine genaue Uebersicht über das Unglück, eben seiner Ausdehnung wegen, noch nicht ermöglicht. — Das von Rio-Janeiro am 8. September abgegangene Paketboot bringt folgende Nachrichten vom Kriegsschauplatze: Der Marquis de Caxias, an der Spitze von 30,000 Brasilianern, marschirte auf Tebicuary. Den 16. August hat die Flotte Timbo bombardirt, welches den 22. mit der Artillerie und Munition preisgegeben worden ist. 10,000 Brasilianer und 5000 Argentiner hielten Humaita besetzt. Die Brasilianer besetzten Pilar, vier Tagemärsche von Tebicuary. Das Gerücht geht, daß Lopez, nach Aufgebung Tebicuarys, sich nach Cerroleon, 25 Meilen von Assumcion gewendet habe, wo die Vertheidigung eine schwierige ist. Afrika. Depeschen aus Alexandria melden, daß die Legung des Kabels zwischen Malta und Alexandria durch das mittelländische Meer erfolg⸗ reich vollendet worden ist. Frankfurt. Der Gemeinderath von Bornheim hat beschlossen, dem provisorischen Comkte für die Wintergärten das zuerst angebotene Gelände auf der Bornheimer Haide, besser arrondirt, auf die Dauer von 99 Jahren unentgelt⸗ lich zu offeriren. Darmstadt. Die am 3. ds. dahier stattgehabte Generalversammlung des Vereins zur Unterstützung von Invaliden und Hinterbliebenen gefallener hessischer Soldaten aus dem Feldzug von 1866 war nur wenig besucht. Der einzige Gegenstand der Tagesordnung bildete die Rechen⸗ schaftsablage pro 1866 bis 1. Juli 1868, welchen Bericht Herr Hofgerichtsrath Hahn erstalsete. Das Vereinsvermögen delief sich am 1. Juli auf 27.447 fl. 8 tr. Die Mit⸗ gliederzahl auf 7d1. Pro 1868 sind für ordentliche Unterstützungen 4106 fl. in Aussicht genommen. Darmstadt. Die in Offenbach gesammelten Unter⸗ schriften für die Adresse an den Großherzog zu Gunsten des Mitpredigers Mitzenius sind bei dem yiesigen Comite eingetroffen. Dieselben erreichen die stattliche Zahl von etwa 1100(elshundert), und zwar figuriren nicht bloß die weltlichen Mitglieder des Kirchenvorstandes, sondern auch der gesammte Gemeinderath an der Spitze. Darmstadt. Die neueste Mittheilung der Großh. Gentralstelle für die Landesstalistik bringt eine Zusammen⸗ stellung des Postverkehrs im Jahre 1867. Hiernach sind an außerhalb des Großherzogihums erscheinenden politischen Zeitungen im vierten Quartal 1867 im Ganzen 4719 mplare durch die Post bezoßen worden, welche sich wie leigt vertheilen: Frankfurter Journal 219 t E., Frankfurter Anzeiger 710 E., Frankfurter Zeitung 659 E., Kölnische Zeitung 132 E., Augsburger Allgemeine Zeitung 117 E., 9 Allgemeine Zeitung 45 E., sonstige Zeitungen 765 E. Mainz. Das neue Dampsschiff der Köln⸗Düsseldorfer Gesellschaft, der„Friede,“ kostet nach Angabe des„Mainz. Anz.“ mit allem nöthigen Zubehör die nette Summe von 92,319 Thlr. Das dem Personenveckehr zwischen Mainz und Köln dienende Schiff ist sehr elegant und zweckmäßig eingerichtet, bedeutend größer als die bisher im Dienste befindlichen Rheindampfboote und bietet dem reisenden Publicum größere Bequemlichkeiten und mehr Annehmlich⸗ keiten als die älteren. Es erfreut sich deßhalb auch einer sehr auffallenden Bevorzugung von Seiten der Rhein⸗ reisenden. Heidelberg. Badische Blätter melden ven hier: Dieset Tage meldete sich ein fahnenflüchtiger Rekrut aus Eppelheim, welcher in das päpstliche Heer in Rom ein⸗ getreten war, freiwillig beim Amt. Derselbe war in Rom ausgerissen, wie so viele seiner Kameraden, weil er sich in seinen Erwartungen getäuscht sah und es nicht dort aus⸗ balten konnte, halte ganz Italien, die Schweiz und Baden durchreist, um nur wieder in die Heimath zu gelangen, trotz 5 Aussicht auf Strafe und nachträgliche Einstellung ins Heer. Aschaffenuburg. In dem in der Nähe galegenen Orte Großthal starb vor einigen Tagen ein dortiger Orts⸗ bewohner, nachdem er Birnmost, welcher in einem Petro⸗ leumfasse aufbewahrt war, getrunken hatte, trotzdem das Faß vorher gebrüht und gereinigt wurde. Da es in diesem Orte üblich ist, daß vier Nachbarn das Grab zu graben haben, kam es nach Beenbigung dieser Arbeit dazu, daß auch diese vier Männer von dem erwähnten Birnmost zu trinken bekamen, woraufhin der eine ebenfalls seinen Geist aufgab und die anderen drei mehr oder weniger erkrankten. Die„Aschaffenb. Zig.“ übergibt diesen traurigen Thalbestand der Oeffentlichkeit in der Absicht, daß sich Jedermann für die Folge hüten möge, irgend eiwas Trink⸗ oder Eßbares in einem Petroleumfasse aufzubewahren, wenn cs auch noch so gereinigt worden wäre, da es so⸗ wohl für Menschen wie auch Thiere von den nachtheiligsten Folgen sein muß. Würzburg. Die 26. Versammlung deutscher Philo- legen und Schulmänner sand dieser Tage dabier statt. Die Zahl der aus allen Theilen Deutschlands anwesenden Mitglieder belief sich auf 400. In Braunschweig tagte am 19.— 22. Sept. die dritte Generalversammlung des allgemeinen deutschen Frauenvereins. Die Versammlung beauftragte ihren Vorstand: 1) Eine Petition an den norddeuischen Reichs⸗ tag zu senden, bei Beratung der Unterrichtsverhälinisse auch die der Mädchen in Berücksichtigung zu ziehen; 2) auf die nächste allgemeine deuische Lehrerversammlung zwei Lehrerinnen zu senden, um als Mitglieder des allge⸗ meinen deutschen Frauenvereins, inmitten der anderen Lehrerinnen, dort die Interessen des Standes der Lehrer⸗ innen und des weiblichen Unterrichts fördern zu helfen. Noch beschäftigte man sich lebhaft mit der Frage der Mädchenindustrieschulen und der weiblichen Aerzte. Als Vorort ward wieder Leipzig gewählt und ebenso der frühere Vorstand; zum nächsten Versammlungsort Kassel. * Fal sche Halbguldenstücke. Es circuliren falsche Halbguldenstücke in bayerischer Präge mit der Jahr⸗ zahl 1859 und in würtembergischer Präge mit der Jahr⸗ zahl 1864, die sehr gut gearbeitet, am Klange aber leicht als falsch erkenntlich sind. , Der„Correspondencia“ zufolge scheint man ein vortreffliches Specificum gegen die Cholera gefunden zu haben, und zwar in einer Pflanze, die in Arabien wächst und dort Gats genannt wird. Landwirthschastliches. Nachtheile, welche das zu frühe Abblatten der Rübe und das Abschnerden und Abhüten des Kartoffelkrautes zur Folge hat. Ju Nr. 104 ds. Blis. wird uns in einer: Artikel über Behand⸗ lung der Kartoffeln angerathen das Nartoffelkraut ungefähr Milte August abzuschneiden und gerühmt, daß dadurch höhere Erträge erzielt würden. Ich bin darüber anderer Ansicht, weil die Erfahrung in hiesiger Gegend das Gegen⸗ theil bewiesen hat. In einem Artikel der„Frauendorfer“ Blätter, welcher zugleich das zu frühe Abblatsen der Rüben (Runkelrüben, Zuckerrüben) behandelt, finde ich meine Ansichten darüber wissenschaftlich beleuchtet und erlaube mir deßhalb denselben hier mitzutheilen. Durch mikroskopische Untersuchungen ist festgestellt, daß bie Reservestoffe der Pflanzen, Zucker, Stärke ze. welche in den Wurzeln und Knollen der Wurzelirüchte für die Zeit des Wiederbeginne der Vegetation im nächsten Lebensjahre aufgespeichert werden, ihre Enistehung in den Blättern finden. Nur in den grünen Pflanzentbeilen der Kartoffeln bildet sich— wie Julius Sachs nachgewiesen hat— die Stärke, welche von den Blättern in die Knollen hinüber⸗ geführt wird, wo sie bis zur späteren Verwerthung deponirt bleibt. In ganz gleicher Weise sind die Blätter der Rüben der Bildungsherd des Zuckers. Man begeht oft den Irr⸗ thum, anzunehmen, daß die älteren, völlig ausgewachsenen Blätter ohne Schaden entfernt werden können; aber gerade diese älteren Blälter haben für die Zuckerbildung besondere Wichtigkeit. So lange sich das Blatt noch vergrößert, verwendet es die aus der Luft aufgenommenen und durch die Wurzeln ihm zugeführten Nährstoffe für die eigene Ausbildung; erst mit der Verlangsamung und dem Auf⸗ hören des eigenen Wachsthums kann es die Produkte seiner Thätigkeit für andere Zwecke hergeben; erst nachdem es dem eigenen Bedürsnisse genügt hat, vermag es dem ferner liegenden Zwecke zu dienen, Reservesioff für die nachsol⸗ gende Generation, oder bei mehrjährigen Pflanzen für die Zeit des Wiederbeginnes der Vegetation zu sammeln. Diesem Zwecke dien das Blatt, so lange es vegetirt und grünt, und man sollte daher mit dem Abblatten der Rüben— wie auch mit dem Behüten der Kartoffelfelder oder dem Abschneiden des Krautes— stets bis ganz kurz vor der Ernte warten, um zucker⸗ und stärkereiche Ernten zu erzielen. Die Richtigkeit dieser Ansicht ist so in die Augen springend, daß sie kaum einer experimentellen De⸗ stätigung bedarf, durch direkte Versuche ist dieselbe jedoch geliefert. Die Veranlassung zu dem irralonellen Verfahren ist gewöhnlich einerseits der Mangel an Grünfutter im Herbste, anderseits der Umstand, daß die großen Massen von Blättern, welche zur Zeit der Rübenernte abfallen, nicht rasch genug versültert werden können, und dann bei dem nassen Herbstweiter theilweise verfaulen. Dem letzteren Umstande läßt sich aber auf sehr einfache und wenig kost⸗ spielige Weise dadurch begegnen, daß man die Blätter ein⸗ miethet. Dies geschieht einsach so, daß man sie in großen Haufen zusammenfährt und mit einer 1—2 Fuß hohen Erdschichte bedeckt. Am besten ist es, wenn die Blätter vorher etwas abgewelkt sind; ein Zusatz von Salz oder Häcksel ist dagegen überflüssig. Die eingesäuerten Blätter werden von dem Vieh gern und ohne Nachtheil für den Gesundheitszustand gefressen; da sie sich bis in den Winlet hinein conserviren, so ist man durch das Einmiethen zu⸗ gleich enibunden, den Thieren übergroße Mengen det Blätter geben zu müssen, um nur das Futter nicht um⸗ kommen zu lassen. Fauer bach b. F. Söllner. vworschuß- und Creditverein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro September 1868. Einnahme. Ausgabe. fl. 5540. 7 kr. Discontirte Wechsel fl. 8216. 5 ke, „ 5647.—. Conio⸗Corrent„ 4706.—. „ 672. 26„ Depofiten 842.—. 6130.—. Darlehen und Spareinlagen„ 2660. 43 „1532. 5„ Wechsel⸗Incasso 1366. 5„ Mitgliederzahl: 452. I Besonders für industrielle Kreise dürfte die Mil⸗ iheilung nicht ohne Interesse sein, daß die Zeitungs“ Annoncen⸗Expedilion von Rudolf Mosse, Berlin, welche seit kurzem, zweijährigen Bestehen bereits eine der be⸗ deutendsten dieser Branche geworden ist und sich einel woblverdienten Rufes in ganz Deutschland erfreut, eine Zweigniederlassung für Süd deutschland in München errichten wird. Bei dem täglich wachsenden Umfange des Insertions wesens ist diesem Unternehmen wohl eine guse Zufunf zuzusprechen. gen gegkn Kopenhagen Vormitiags nach Anlun kunft in Ki schluß um a (Harburg, Ankunft in 1% Uhr N. eisont 300 Thalel Dit lle gahrütn fi Fall. Ab g und Frelta; 7½ Uhr N zuges. A b Mitwoch u am nächften gens nach Persont 0 Thaler, Thaler 22 C. 31 Linie Slunden. mal woͤche 16 12% aus Alion der kinie land'schen Berl; n — 0 au 8 die 9 die 4 abgeserts aft Bekanntmachung. Post⸗Dampfschiff⸗Verbindungen mit Schweden, Abonnements⸗Einladung. Dänemark und Norwegen vom 1. Oct. 1868 ab. A. Zwischen Deutschland und Schweden. Linde Stralsund Malmö. Ueberfahrt in 7 bis 8 Stunden. Die Fahrten finden im Monat October in beiden Richtungen wöchentlich zweimal statt Der Abgang der Schiffe erfolgt: aus Stralsund je. ren Men tag und Freitag drei Uhr Nachmittags, nach Ankunft des um 848 Uhr Morgens von Berlin abgehen den Elsenbahnzuges, aus Malms in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag und vom Sonnabend auf Sonntag. Personengeld zwischen Stralsund und Malmö: J. Plaß 4½ Thaler, II. Platz 3 Tholer, Vorderdeck 1½ Thaler Preußisch; für Tour⸗ Retourbillets, 14 Tage gültig, I. Platz 7½ Thaler, II. Platz 5 Thaler. Für größere Gesellschaften— 30 Personen und darüber— Ermäßigung des Personengeldes. Directe Einschreibung von Berlin nach Stettin bis Stockholm und Gothben— burg, sowie von Berlin bia Malmö. Während der Winterperiode vom 1. November bis ult. März werden die Fahrten auf der Linie Stralsund⸗ Malmd eingestellt. B. Zwischen Deutschland und Dänemark. 1. Linie Kiel⸗-Korsör. Ueberfahrt in 6 bis 7 Stunden. Abgang aus Kiel täglich 1288 Uhr Nachts nach Ankunft des letzten Zuges aus Altona(Harburg, Hannover, Cöln ꝛc.), resp. aus Hamburg. Ankunft in Korsör am nächsten Mor. gen gegen 7 Uhr. Anschluß an den Morgenzug nach Kopenbagen 8 Uhr früh; Ankunft in Kopenhagen 1058 Uhr Vormittags. Abgang aus Korsör 105 Uhr Abends nach Ankunft des letzten Zuges aus Kopenhagen. An⸗ kunft in Kiel am nächsten Morgen gegen 5 Uhr. An⸗ schluß um 580 Uhr Morgens an den Frühzug nach Altona (Harburg, Hannover, Cöln ꝛc.) resp. nach Hamburg. Ankunft in Hamburg 84s Uhr Morgens, in Hannover 150 Uhr Nachmittags, in Cöln 9 Uhr Abends. Personengeld zwischen Kiel und Korsör: I. Platz 3% Thaler, Dechplatz 1½ Thaler. 2. Linie Lübeck⸗ Kopenhagen. Die Ueberfabrt erfolgt in 14 15 Stunden. Die Fahrten finden in beiden Richtungen dreimal wöchentlich att. Abgang aus Lübeck am Sonntag, Mittwoch und Freitag 4 Uhr Nachmittags nach Ankunft des um 7½ Uhr Morgens von Berlin abgehenden Eisenbahn⸗ zuges. Abgang aus Kopenhagen am Montag, Mitiwoch und Freitag 2 Uhr Nachmittags; in Lübeck am nächften Morgen Anschluß an den um 7 Uhr Mor, gens nach Berlin abgehenden Eisenbahnzug. Personengeld zwischen Lübeck und Kopenhagen: Hütte 6 Thaler, I. Salon 5 Thaler 8 Sgr. II. Salon 3 Thaler 22½ Sgr., Deckplatz 2 Thaler 8 Sgr. C. Zwischen Deutschland und Norwegen. Linie Kiel⸗Thristiania direct. Ueberfahrt in 41—42 Stunden. Die Fahrten finden in jeder Richtung ein⸗ mal wöchentlich flatt. Abgang aus Kiel jeden Sonn⸗ tag 12½ Uhr Nachts nach Ankunft des letzten Zuges aus Altona resp. damburg. Abgang aus CEhristiania jeden Donnerstag 10 Ubr Vormittags In Kiel am Sonnabend früb; An⸗ schluß an den Morgenzug nach Altona resp. Damburg. Personengeld zwischen Kiel und Christlania. I. Platz 15 Thaler, II. Platz 10 Thaler, III. Platz 5 Thaler. Auf den Linten Stralsund⸗ Malmö, Kiel⸗Korsör und Klel⸗Cbristiania coursiren Staals⸗Poftdampfschiffe, auf der Linie Lübeck⸗ Kopenhagen die Dampfschiffe der Hol⸗ land'schen und Malmöer Dampfschiff Gesellschaften. Berlin den 23. September 1868. General-Post⸗Amt. 2452 von Philipsborn. Bekanntmachung. 2441 Bom 16. d. M. ab wird die Personenpost I. von Büdingen nach Altenstadt um 80 Uhr Vormittags aus Büdingen, die Personenpost II. von Büdingen nach Altenstadt um 4 Uhr Nachmittags aus Büdingen abgefertigt werden. Darmstadt den 3. October 1868. Der Ober Post⸗ Direktor Ba hl. Bekanntmachung. 2399 Freitag den 16. October, Nachmittags 3 Uhr, wird die zur Concursmasse des Kar! Jakob Desor von Dornholzhausen gehörende Gerberei mit Wobnhaus, Scheune und Nebenbau, neu angelegten Wasserbehältern und den entsprechenden Gruben, im Gasthaus des F. P. Scheller in Dornholzhausen einer nochmaligen, jedoch letzten Versteigerung ausgesetzt. Homburg den W. September 1868. Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. L. Stumpf f. Zu vermiethen 2447 ein großes möblirtes Zimmer Nr. 68 dem Hotel Indem wir uns zur Besorgung aller im Buchhandel erscheinenden Zeitschriften empfehlen, machen wir besonders auf nachstehende aufmerksam, und bitten Bestellungen darauf uns zukommen zu lassen. a Bindernagel& Schimpff. Friedberg. Die neueflen Entdeckungen auf dem Gebiete der Naturwissenschaften. Jährlich 52 Nummern. Aus der Natur. Bierteljäbrlich 1 fl. 4 fr. Plätter, Münchener Fliegende. Jäprlich 52 Nummern mit vielen Jlustratlonen. Halbjätrlich 3 fl. 54 fr. Duch, das, für Alle. Iuluftrirtes Monatsbeft zur Unterhaltung und Belehrung für die Familie und für Jeder⸗ mann. Mit Gratisprämie. Jährlich 12 pefte à 12 kr. Jahtim. Ein deutsches amilienblatt. Jährlich 52 Nummern. Vierteljährlich 1. Dorfzeitung, illustrirte, des Lahrer Hinkenden Boten. Viertelsahrlich 36 kr. Jamilitujournal, iunstrittts. Eine Wochenschrift zur Unterhaltung und Belehrung. Viertelfährlich 8 kr. 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Auch nehmen alle Annoncenbüreaus Aufträge für uns an.— Inserate Beträge werden durch Pofivorschuß erhoben, wenn nicht ein Anderes vereinbar ist. a Industrielle. Fabrikanten, sowie überhaupt Geschäftsleute aller Art finden dei diesem unternebmen Gelegenbell, ihren Anzeigen ohne zu große Kosten eine allgemeine Verbreitung zu geben.— Einsendungen von Anzeigen richte man an die Expedition des„Allgem. Anzeigers f. Gesammt⸗Deutschland“ ꝛc. in Darmstadt. — Steinkohlen, 2128 nur Stücke, bester Qualität, per Waggon 2 200 Centner zu 88 fl. Kleinere Quantitäten in meinem Magazin an der Bahn à Centner 30 kr. empfiehlt Bad Nauheim. Jacob Schimpf. Ein Mädchen, 2446 das bürgerlich kochen kann und nicht zu jung it, wird gegen guten Lohn zum alsdaldigen Eintritt gesucht. Näberes dei der Expeditton d. Bl. Fruchtpreise. Friedberg, 6. Ockober. Waizen 12 fl. 15 kr.; Kort 8 fl. 40 fr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl.— kr. Frankfurt, 5. October. 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Eleichzeitig wird auf die neu ermäßigten Fracht⸗ Tarife aufmerksam gemacht, durch welche die Fracht⸗ spesen bedeutend reduzirt wurden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzu⸗ fenden, da Versendungen nach dem Auslande pr. Postnachnahme oder Postvorschuß hier nicht angenom⸗ men werden Teugniss: Sehr geehrter Herr! Vor einigen Tagen wurde mir eine Probe Ihrer Politur⸗Composition übergeben mit dem Ersuchen, selbe einer chemischen Analyse ihrer Bestandtheile zu unterziehen. Ich habe diese Probe einer genauen sowohl qualitativen als quantitativen Analyse unterworfen und deren zweck⸗ mägige Zusammensetzung völlig für gut befunden ꝛc. ꝛc. Ihr ergebenster Dr. Werner, Direktor des polytechnischen Institutes in Breslau. —— Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von* I Oest. 250 fl. b. R. 1839 141 0. S. Lindheimer. Frankfurter Cours.„ 250,„ 1854 66% 6. 5 5 21„ 100 Pr. L. 1858 140%( 7. October 1868. Cours der Staatspapiere. 8„ 500 v. 1860% 72½ 6. 2 Tester. 37% Met. 1859 1. Let. 00% d. sss Ur. Hess. 4% Obligat. 905% P. E 1 51 11 5 5 50% Nat.-Anl. 1854 f 52½ d. 15 8 3½% Obligatlon. 85/ G 2 Mad 15 4 15 32% pb 5 50% steuerfrele Oblg. 50% G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 95 G. 2 8 7 52775 00 5 Kurz. 40 Thz.-L. b. K. 54½ P Preussen 4½ 0% Obligat. b. Rth. 95 ½ P. 5 10,0 do do 2 1. 158 5 4⁰ 40. do, 89 P. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 10588 P. 12 Gr. Hoss. 50 fl. L. b. K. 195 E Bayern 5% Obligation. 102 P. Frankf. 3½¼% Obligat. 80⁰ 6 2 382 170 3 0 3 2 Nass. 20 fl. L. b. K. 35/ P. 9 4½0% ¼ ahr. b. Rth. 96% G. 1 do I ard. 56 Er. L. b. B 5 4% 40 do 90 f. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 85 ½½ 6. f Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 94/8 G. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80 P. EI FPistolea fl. 9 49 5 4% do 4 8 Schweden 4½0% O. 1. R. à 105 86 ¼ 6 12„ Doppelte„ 9 50 Baden 4½)% Obligat. 94½ G 5 4½'% Pfb. 1. R. à 105]—— 2 preuss. Frieded'or„ 9 58½—59½ 5 40% Obligat. 86% G NJ.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 763% G. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 5458 Toll einbezahlte Eisenbahn Actien und Prioritäten. 8 e 9 7 4½/ Bayr. Ostbahn 126 ¼ F. 1 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 29% G. I Engl. Sovereigns.„ 11 34-58 50% sächsische Pfandbr. b. R.—— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 44½ 6. 2 ERuss. Imperiales„ 9 50 30% Oesterr. 5:.-Eisenb.-Prior. 527/ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 74 6. old pr. Zoll-Pf.„—— 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 96 G. 5% do. neueste Emiss./ 72/ G. I Acnh. Sib. pr. Z. Pf.—— 30% Oest. Süd, St. u. Lomb. E. B. 43% G. U 4½% Hess. Ludwiesb Prior. 94½ G. e preuses. Kassensch.„ 1 44/8—45½ Wieuer Wechsel- Cours 102¾ G. Dollars in Gold„ 2 27—28. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne Auskunft über Verloosungen, Coupous- Zahlungen à. 8s. W. . A. He mer in Friedberg. jede gewünschle kann man, f Posunstale, uUeberst wiribschaftl locale Noll Alnekdolen, Annoncen! 3 kr. berke 71 — Deitesfend Dat 1 stehende B. MI Regierung! 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