n 1008. Samsiag den 7. März. ö 5 6 N 29. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Ititdberger Juttlligenzblatt. Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Nr. 11. Nichts. Nr. 12. sub 1. Frledberg am 4. März 1868. wegen Beflechung. —— Amtlicher Theil. Verordnung, die Organisatlon von Landwehrbehoͤrden betreffend. Betreffend: In Untersuchungssachen gegen Julius Donanth, Sohn des Franz Donanth von Höchst a. M., — Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: r Kreisamt Ftrledbetg ra p p. Friedberg den 5. Februar 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Wir beauftragen Sie, auf den Rubrikaten zu fahnden und ihn im Betretungsfalle gefänglich vorführen zu lassen. Ter a p p. Hessen. Darmstadt. Die II. Kammer der Stände wird am kommenden Monkag, den 9. März, ihre Berathungen wieder aufnehmen. Die Tagesordnung zu der auf Vormittags 11 Uhr anberaumten Sitzung lautet: Berathung über: 1) die Vorlage des Großh. Ministeriums des Innern, betreffend den Gesetzesentwurf, die Ein- führung mehrerer Gesetze des Großherzogthums in den in Folge des Friedensvertrags vom 3. Sep— tember 1866 neu erworbenen Gebietstheilen; 2) die Vorlage desselben Ministeriums, betreffend den Gesetzes⸗Entwurf, die Ausdehnung des Gesetzes vinzialschulfonds auf die durch den Friedensvertrag erworbenen Gebietstheilr; 3) die Vorstellung von haben des Abgeordneten Wernher von Nierstein, bei dem demnächstigen Wiederzusammentritt der und außergewöhnlichen Ausgaben in Kriegs Departement durch werden möchten, hat bei uns allseitig den größten Beifall gefunden. vom 19. Febr. 1853 über die Errichtung zen Pro- verzeichnet werden wird, den noch weitere drückende Steuern aufzubürden. 1„ 2— 2* 173 Ortsbürgern der Gemeinde Berstadt, die Er⸗ nahme einer ausreichenden Anleihe und man er— hebung der Gemeinde Einnahmen der Gemeinde höhe entweder die bereits bestehenden Berstadt betreffend; 4) die Vorstellung und Bitte Steuern durch einen entsprechenden Zuschlag vom des Jacob Velte II. zu Selters, Kreises Nidda, um Wiederanstehung als Bahnwärter. b— Am 2. d. M. baben sich 20 Mann der groß. hessischen Division, 1 Feldwebel und 19 Unteroffiziere zur Erlernung des preußischen Munitions-Colonnen-Systems nach Wiesbaden begehen. Dieselben werden voraussichtlich einen Monat dort verbleiben. *— Die„Frkf. Z.“ meldet: Wie im Publikum verlautet, sellen mit dem Banquier Erlanger in FVrankfurt a. M Unterhandlungen wegen gewisser Abänderungen des mit ihm getroffenen Abkommens wegen des Ausbaues der oberhessischen Bahnen eingeleitet worden sein. Die oberhessischen Depu— tirten wollen blos unter der Voraussetzung den don der Regierung mit der hess. Ludwigsbahn abgeschlossenen Vertrag genehmigen, daß gleich zeitig der Ausbau der Linien in ihrer heimath— lichen Provinz sichergestellt werde. — In der Sitzung des Bezirksstrafgerichts dom 3. d. M. wurde ein Preßprozeß gegen das in Mannheim erschienene„Deutsche Wochenblatt“ wegen Beleidigung des Ministerpräsidenten von Dalwigk verhandelt. Der Redakttur des genannten Blattes sowie der Verleger, beide in Mannheim, waren der Vorladung nicht gefolgt, erschienen waten nur die beiden der Verbreitung jener Zeit— schrift angeklagten hiesigen Buchhändler Schor- bopf und Küchler. Tie Verhandlung endigte vamit, daß beide letztere Buchhändler feeigesprochen, Redakteur Strobel und Verleger Schneider von Mannheim zu je 3 Monaten 14 Tage Cor- ektionshaus und 125 fl. Geldbuße, sowie/ ver Kosten verurtheilt wurden. ö— Des Großherzogs K. H. ist am 5. d. nach München abgereist, um dort der seierlichen Bei— etzung der Leiche König Ludwig J. beizuwohnen. E der„Darmst. Zig.“ wird aus Rheinhessen — Uschrieben: Das dahier bekannt gewordene Vor- Anfang des Jahres 1869 an, oder man bringe von diesem Zeitpunkt an das preußische Klassen— und Einkommensteuergesetz mit den nöthigen Mo— dificationen und unter Aufhebung der Personal— Preußen. Berlin. In der den Handelsvertrag mit Portugal; das Regulativ für den Güter- und Effektentransport auf den Eisenbahnen; die Jahresabrechnungen über die Zölle von 1860 bis 1866; Zollerlaß an Wein auf der Niederl. Rheinischen Eisenbahn; Zoll— personalbestand bei den Hauptämtern zu Lüneburg und Schweidnitz; zollfreie Ablassung von eisernen Materialien zum Schiffbau; Ausschluß der Lange— schen Schiffswerft bei Bremerhafen vom Zollgebiet; Erhöhung der Luxemburgischen Pauschalsumme; Abänderung einiger Bestimmungen der Zollordnung und mehrere andere Vorlagen. — Wie die„Nordd. Allg. Ztg.“ meldet, ist das Spielbankgesetz vom Könige genehmigt und wird demnächst publizirt werden. Mit Wiesbaden werden jetzt Unterhandlungen wegen Unterbleibung des Spiels an Sonn- und Festtagen eingeleitet werden. — Prinz Napoleon traf am Abend des 4. d. hier ein und wurde im Bahnhof vom französischen Botschafter empfangen. — Prinz Napoleon besuchte am 5. d. das Königspaar und erhielt sodann den Gegenbesuch des Königs. Er dinirte an demselben Tage mit Gefolge bei dem König. — Von Hannover wird das Gerücht ge⸗ meldet, Herzog Wilhelm von Braunschweig beab— sichtige zu Gunsten des Kronprinzen von Hannover abzudanken. ö direkten steuer für das Großherzogthum Hessen in Anwendung. — Seitens des Bundeskanzleramts ist eine Commission nach Hamburg zur Prüfung der Ein- Landstände den Antrag zu stellen, daß die großen richtungen für das Auswanderungswesen abgeordnet unserem worden und hat eine Anleihe gedeckt begonnen. bereits dort ihre Thätigkeit Kassel. Das Landrathsamt zu Witzenhausen Es wäre in der That nicht erklärt bezüglich der Aufforderung des Kreisbereiker national-ökonomisch gehandelt, in dem laufenden Hoffmann an die Wirthe wegen Haltung des Jahre, welches als ein Jahr der Noth, Theuerung Kreis blattes, daß nicht einmal die Aufforderung, und Geschäftslosigkeit nicht allein für Oberhessen das Kreisblatt zu halten, geschweige denn die und Starkenburg, sondern auch für das frucht daran barere Rheinhessen mit Recht in den Annalen Wissen oder auch nur im Sinne des Landraths- Steuerpflichtigen amtes erfolgt sei. Die geknüpfte Bedrohung der Wirthe mit Bayern. Nünchen. Der Tod König mit dem Königreich Preußen vom 3. Sept. 1866 Ständeversammlung ermächtige deßbalb die Groß- Ludwig I. beschäftigt die bayerischen Blätter leb- berzogliche Staatsregierung zur alsbaldigen Auf— baft und ebenso gespannt ist man im Publikum auf die Testamentseröffnung des Verstorbenen, da bekanntlich der König ein sehr bedeutendes Privat- vermögen hinterläßt, man spricht allein von 20 Millionen in bayerischen Staatspapieren, über dessen Verwendung mancherlei Vermuthungen laut werden. Eine Correspondenz des„Fekf. Journ.“ sagt in dieser Beziehung: Jedenfalls enthält das Testament, dessen Inhalt kaum irgend Jemanden zweiten noch bekannt sein möchte, da es schon ziemlich Sitzung des Bundesrathes, am 3. März, wurden lange Zeit deponirt und mit Nachträgen versehen die verschiedenen Ausschüsse gewählt, worauf fol- worden ist, auch Bestimmungen über die Glyptothek, gende Präsidialvorlagen an die betreffenden Aus- Pinakothek und die andern vom Könige meist aus schuͤsse abgegeben wurden: Unterhandlungen über Privatmitteln erbauten, mit Kunstschätzen aus- gestatteten Prachtgebäude. Es wird sich nun entscheiden, ob diese Kroneigenthum werden, oder an den Staat übergehen.— Es ist wohl mehr im engeren Kreise bekannt, daß König Ludwig, originell in vielen Dingen, seit seiner Thronbesteigung seiue sämmtliche Garderobe hat aufbewahren lassen. Seine Röcke, Hosen, Hüte in allen mög— lichen Formaten von Filz, Stroh 1c. und in allen Farben sind in ein paar Schränken in den ver⸗ einigten Saumlungen aufgehoben; sogar Haus- jacken, geflickte Röcke und ausgebesserte Hosen sind dabei. Der König trennte sich nicht gerne von einem Kleidungsstücke, das er längere Zeit getragen. Die ganze Sammlung ist jetzt schon merkwürdig, da sie den langen Zeitraum von 1825 umfaßt und dürfte nicht leicht die Garderobe irgend eines Herrn vollständig für ein Menschenalter gesammelt worden sein. Schon die Hüte allein, mehrere Dutzend, erregen die Ausmerksamkeit der Beschauen⸗ den. Bis jetzt wurde diese Garderobe nicht öffentlich gezeigt. — Im Nachlaßz des Königs Ludwig J. soll sich auch ein Koffer mit der Ausschrist befinden, daß derselbe erst 25 Jahre nach seinem Tode geöffnet werden darf; es steht zu vermuthen, daß derselbe Dokumente enthält, welche Zeitgenossen des Königs betreffen. Oesterreich. Wien. Die„Wiener Zig.“ meldet ossigtell die Enthebung des Erzherzogs Leopold von dem Posten eines Flotteniuspektors und die Ernennung Tegethoff“s zum Marine⸗ Commandanten. — Nach Mittheilungen aus Triest stünde der österreichischen Flotte unter Admiral Tegett- boff als Marineleiter ein neuer Aufschwung bevor. Es soll nach französischem Muster ein Evolutions-Geschwader für das adriatische Meer gebildet und die Panzerflotte von acht auf zwölf Fregatten gebracht werden, für welche das neue schwere Kaliber der französischen Marineartillerie zur Anwendung kommen soll. Großbritannien. London. In Er⸗ widerung der von hier aus mit 11,000 Unter- schriften an den Papst im vergangenen Dezember abgesandten Adresse wurde am Sonntage in den katholischen Kirchen der Erzdibeese Westminster ein Schreiben des Papstes verlesen, das den Dank und die Freude desselben für die ihm zu Theil gewordenen Zeichen der Sympatbie an den Tag legt und dem Erzbischof und den Gläubigen seines Sprengels den apostolischen Segen ertheilt.— Der„Morning⸗Post“ wird aus Rom geschrieben, daß die Spannung zwischen der päpstlichen und österreichischen Regierung eine sehr starke, und die Stellung des dortigen österreichischen Vertreters eine äußerst unangenehme sei. Rußland. Es ist den Gouverneurs im Königreiche Polen die Weisung zugegangen, die Beamten katholischer Confession darauf vorzube⸗ reiten, daß sie werden aufhören müssen, die katho⸗ lischen Feiertage zu feiern, da diese neben denen der Staatskirche(der griechisch- orthodoxen) viel zu viel Zeit wegnehmen. Höchstens, heißt es in der Zustellung, werden vorerst ein paar der wichtig⸗ sten katholischen Feiertage ibnen noch gestattet sein. Im Publicum hält man dieses als gleich- bedeutend mit der Einfübrung des russischen Kalenders. * Friedberg. Nach einer in dem Inseraten⸗ theil des heutigen Blattes enthaltenen Bekannt- machung der biesigen Bürgermeisterei ist für nächsten Sonntag den 8. d. M. der Besuch des Herrn Landtagsabgeordneten Sto ckhausen zu erwarten. Zu der aus dieser Veranlassung für Nachmittage 3 Uhr im Saale des Rathhauses anberaumten Versammlung des Gemeinderaths und der Wahl- männer wegen Besprechung verschiedener wichtiger Angelegenheiten sind alle Interessenten eingeladen. Wehrheim, Amt Usingen. Mitielst Steckorieses königlichen Kreisgerichles in Limburg werden Friedrich Eckhard und die Ehefrau des Philipp Münker von bier wegen dringenden Verdachts des Mordversuchs gegen den Ehemann Philipp Münker verfolgt. Man ver⸗ muthet, daß dieselben auf dem Wege nach Amerika seien. Maunheim. Dem Steinkohlengas ist eine neue und gar nicht ungefäbrliche Concurrenz erwachsen, zu dem billigen Petroleumlicht kommt nun noch das mit Hirzel'schen Apparaten erzeugte Petroleumgas, welches 75 dahier kürzlich zum erstenmale in den Wirthschaften von Ph. Boyrmaun zum Neckarthal und W. Lang zum rothen Löwen brannte. Wer das schöne, weißbrennende Licht in diesen Localen sah, welche dadurch auf's brtllauteste be⸗ leuchtet weren, konnte sich nicht leicht des Ausdrucks er⸗ wehren: Gute Nacht Steinkohlengas! St. Goarshausen. Die„Mittelrh. Zig.“ schreibt: Dem Salmenfang, der auch in diesem Jahr ungleich reicher als in früheren Jahren ist, droht seit einigen Tagen eine Stöcung durch das Erscheinen eines Seehundes, der zu verschiedenen Zeiten in der Nähe der Fischerkähne beobachtet wurde. Bemühungen der Jäger, seiner habhaft zu werden, waren umsonst. Auch im Jahr 1832 soll ein solcher Gast sich in St. Gogrshausen eingefunden haben. Aus Augsburg wird gemeldet, daß am 3. d. in dem nahe bei dieser Stadt gelegenen Friedberg der weit⸗ hin sichtbare Kirchthurm zusammengestürzt ist, ohne daß glücklicherweise der Verlust eines Menschenlebens zu be— klagen sei. Von Antwerpen wird abermals ein Brandunglück durch Entzündung von Petroleum gemeldet. Am 3. d. fand nämlich an Bord eines im Hafen liegenden englischen Schooners eine furchtbare Explosion statt und sofort stand das Schiff in Flammen. Gleich nach der Explosion er⸗ schien ein Maun auf dem Verdecke rannte durch die Flammen und stärzte sich in die Schelde; er ward beraus⸗ gezogen, aber mit schweren Brandwunden; einige Minuten später erschien der Capitän halb nackt mit brennenden Kleidern, stürzte sich gleichfalls kopfüber in den Fluß, wo er versank und nicht wieder gesehen wurde. Die übrigen an Bord befindlichen Personen, zwei Matrosen und die Frau des Capitäns, sind im Schiffe verbrannt. Der einzige Gerettele, der Stiefsohn des Capitäns, befindet sich nicht außer Lebensgefahr. An Rettung des Schiffes war nicht zu denken, es brannte durchaus, und brennendes Petroleum floß rings umher auf dem Wasser. Gegen 10 Uhr löste sich die Ankerkette und das Schiff trieb in den Strom, wo es dann auf eine Sandbank geschleppt wurde und ausbrannte, es hatte 500 Fässer Petroleum an Bord, und man vermuthet, daß sich im Raume bei geschlossenen Luken Gas entwickelt hat, welches durch einen Zufall ent⸗ zündet ward. Dies ist nun schon der fünfte große Pelro⸗ leumbrand in Antwerpen in einigen Jahren. „ Der Verleger des„Kladderadatsch' hat be⸗ kanntlich ein„Albumblatt“ zum Besten der nothleidenden Ostpreußen berausgegeben, das sich durch Reichthum der Materien und der Illustration auszeichnet. Wie sehr das⸗ selbe bereits den allgemeinen Beifall erlangt hat, beweist der starke Absatz, der die Summe von 3000 Thlr. er⸗ geben hat. „„ Blutvergiftung durch Guano. Ein Lehrer in der Nähe von Zürich schnitt sich bei landwirthschafltichen Arbeiten in die Hand und brachte zäfällig gleich darauf die Hand mit Guano in Berübrung. Es trat Blut- vergiftung ein, die in kurzer Zeit den Tod herbeiführte. Schiffs nachrichten. Mitgelheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Posidampfschiff„Germania“, Capt. Schwensen, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen⸗ Aclien⸗Gesellschaft, ging, expedirt von August Bolten, William Millers Nachf., am 4. März von Hamburg via Southampion nach New-York ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost hatte dasselbe 41 Passagiere in der Czjte und 516 Passaglere im Zwischendeck, sowie 600 Tons Ladung. Verloos ungen. Augsburger fl. 7.⸗Loose.(Prämien⸗Ziehung am 2. März.) Serie 1458 Nr. 43 10,000 fl., Serie 1361 Nr. 6 1000 fl., Serie 656 Nr. 50 und Serie 1990 m. 0s Je 40h f sg n oo, erna 9 f. 96, b f, 1 Serie 1654 Nr. 61, Serle 656 Nr. 7, Serie 084 Nr. 90 Serie 684 Nr. 35, Serie 157 Nr. 27 und Serie 301 Nr. 11 je 70 fl., Serie 656 Nr. 96, Serie 1217 Nr. 65, Serie 364 Nr. 82, Serie 364 Nr. 71, Serie 1361 Nr. 52, Serie 656 Nr. 88, Serie 1458 Nr. 42, Serie 1361 Nr. 5, Serie 1453 Nr. 67, Serie 1217 Nr. 1, Serie 1990 Nr. 80, Serie 1990 Nr. 36, Serie 137 Nr. 2, Serie 1990 Nr. 19, Serie 1217 Ne. 91, Serie 1654 Nr. 48, Serie 1458 Nr. 31 und Serie 1990 Nr. 6 je 30 fl. Auf alle übrigen in den gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht besonders angeführten Anlehensscheine entfällt ein Gewinn von 8 fl. Briisseler 100 Fr. Loose von 1862.(Ge⸗ winn Ziehung am 1. März) Nr. 191,517 50,000 Fr.; Nr. 7185 10000 Fr.; Nr. 147,686 5000 Fr.; Nr. 29,045, 37,853, 79,469, 94.708, 138,432 und 189245 je 1000 Fr. Die Zahlung geschieht am 1. Juli. Zum dritten deutschen Bundesschießen. Wien, 29. Februar. Vom Central⸗Comiit ist in Verbindung mit dem Preß⸗ Comité soeben der nachfolgende Aufruf versendet worden: Deutsche Schützen! Zweimal waret ihr versammelt zum friedlichen Waffen⸗ spiele, an dem Strome, welcher keine Gränze, sondern ein Band mehr ist zwischen den deutschen Stämmen des Nordens und Südens und an dem Meere, welchem eben damals das Recht auf seinen alten schönen Namen „Deutsches Meer“ wiedererkämpft worden war. Zum dritten Male ergeht an Euch der Ruf von dem Fuße der Alpen— oder besser: an uns ist der Ruf er⸗ gangen, Euch eine Stätte zu bereiten, und mit Freuden entsprachen wir dem Beschlusse, der ein erhebender Wider⸗ hall ist des Glaubens, der in uns lebt, daß keine Schickung das die Herzen aller Söhne deutscher Erde umschlingende Band zerreißen kann und keine Neugestaltung auslöschen kann die Erinnerung an tausendjährige Gemeinschaft in guten und bösen Tagen. Dieser Gedanke ist es, welcher die ganze Bevölkerung Wiens, der allezeit gastlichen Slabt, dem herrlichen Feste mit doppelter Freude entgegensehen läßt, überall die Herzen für dasselbe erwärmt und rübrige Hände in Bewegung setzt. Und überall, wo deutscher Sinn und deutsche Sprache sich erhalten haben in diesem weiten Reiche, rüsten sich die Schützen, um Euch zu begrüßen. Von dem Hoch⸗ gebirge, wo immer die Kugel im Laufe— für das flüch⸗ tige Wild, wie für den Feind des Landes— werden sie zu Tausenden herebsteigen, um in den Auen unseres Praters das Bündniß vom Main und von der Nordsee zu erneuern, und auch die Brüder werden nicht fehlen, welche im äußersten Osten und Süden als Vorposten des Deutschthums stehen. Und so laden wir Euch denn und heißen Euch voraus von Herzen willkommen in der alten Ostmark, willkommen in dem Reiche, das unter dem Banner der Freiheit einer neuen schönen Zukunft entgegengeht, willkommen in der Kaiserstadt, die in verjüngter Schönheit erblüht. Kommt zahlreich und helft durch Euer Erscheinen die Würde und den Glanz des Festes erhöhen, daß kein Bruderstamm in der Reihe der Schützen fehle und der Gabentempel des dritten deutschen Bundesschießens mit Ehreapreisen geziert sei aus allen Gauen der gemeinsamen Heimath. Der Beginn des Fesischießens ist auf den 26. Juli d. J. angesetzt. Zu diesem Tage erwarten wir Euch und entdieten bis dahin brüderlichen Gruß. Wien im Februar 1868. Für das Central⸗Comits: Dr. Eduard Kopp, Praͤsident. Heinrich Ritter v. Maurer, ersler Vicepräsident. Friedrich Schmibt, zweiter Vicepräsident. Für das Preh⸗Comité: Dr. Leopold Wittelshöfer, Obmann. Wiener, Obmann Stellvertreter. Wilhelm Ueber die Wirkung des Gypses. Von CE. Breidenbach. Die Wirkung des Gypses auf den Klee hängt zunächst ab von der Art und Beschaffenheit des Bodens. Es ist bekannt, daß starken Thau oder nach einem warmem Regen auf die jungen Klee⸗ pflanzen gestreut wird. Auf nassem, kaltem, schwerem Lehm- und Thonboden, auf humus⸗ armem, magerem Boden wirkt der Gyps wenig oder gar nicht, weil er zu seiner Wirksamkeit nicht allein der Feuchkigkeit, der Wärme bedarf und außerdem keine zersetzende Einwirkung auf die sondern auch der Gyps dem Boden und somit auch den Pflanzen zwei wichtige Nähr— stoffe in seinen Bestandtheilen zuführt, den unentbehrlichen Kalk und die zur Bildung der Proteinstoffe nothwendige Schwefelsäure. Auf einem Boden, welcher an und für sich schon so viel Kalk und Schwefelsäure enthält, als die Gewächse bedürfen, wird daher der Gyps nicht wirken. Eine andere Wirkung des Gypses ist die Bindung des durch Zersetzung stickstoffhaltiger Bestandtheile entstandenen kohlensauren Ammoniaks, welches er in nicht flüchtiges schwefelsaures Ammoniak überführt, während er selbst in kohlensauren Kalk übergeht. Das schwefelsaure Ammoniak ist aber ein leicht lösliches und äußerst kräftig wirkendes Dungmittel. Hieraus erklärt es sich warum der Gyps nur auf humusreichen, dungkräftigen Boden so günstig wirkt, denn diesem Boden ent⸗ strömt fortwährend Ammoniak, was für die Pflanzen desselben Ackers verloren gehen würde, wenn es der Gyps durch seine Schwefelsäure nicht festhielte. Der Gyps muß hinlänglich Wasser zu seiner Auflösung haben, wenn er wirken soll und daraus erklärt es sich, warum er nicht auf trocknen Feldern wirkt, dagegen so gut, wenn er nach einem organischen Reste ausüben kann. Endlich bewirkt der Gyps auch noch eine chemische und mechanische Veränderung der Erdtheile im Boden, wodurch gewisse Nährstoffe, wie Kali, Natron, Bittererde(und Ammoniak) ausgestoßen und loslich und damit zugänglich für die Kleepflanzen werden. Ist einem Boden durch eine Reihe von Jahren zu viel Gyps zugeführt worden, so kann der Fall eintreten, daß von diesen Stoffen zu viel gelöst und weggeführt wurde und auf solchem Boden wird der Gyps auch wenig Wirkung haben. Von weseutlichem Einfluß auf die Wirkung des Gypses ist, außer der Art und Beschaffenheit des Bodens, auch noch die Witte rung, namentlich während und unmittelbar nach dem Aus⸗ streuen. welche sich aus dem oben Mitgetheilten recht gut erklären lassen: 1) Bei ganz trockner Witterung ausgestreut, wirkt der Gyps ent⸗ weder gar nicht oder schlecht, ebenso wenn gleich nach dem 1 Ausstreuen sehr starke Regengüsse erfolgen; Man hat in dieser Hinsicht folgende Erfahrungen gemacht, ö — — 8 8 — * Bceantwor dieitgenäß; Aufgabe,! richten, al Ju ber 8. der Gegen Wenn so meint Heinrich d den Löwen Hülste des Vabern un eulschen R Sachsen) ihn sein ho Kalsers na dulschen die Sache Konrad d Hohenstau Reichslleis dem neue verweigert und in war übrig standslos erbitterter und dem Schlachtr In ditser Wielneber Weiberlist mitten dis vatn Klee bn 1 60, peil n auc 2 11 dit 0 9 König Georg und das Welfenhaus. Von den im Jahre 1866 entthronten Fürsten zimmt der in Hietzing bei Wien verweilende Rönig von Hannover die öffentliche Aufmerksam⸗ eit immer noch in bohem Maße in Anspruch. Die famose Feier seiner silbernen Hochzeit hat die zesammte Tagespresse in lebhafte Bewegung ver- etzt, ja selbst diplomatische Erörterungen veran- gaßt. Extrazüge, geschmückt mit gelbweißen Fahnen und begleitet von Musikchören, haben Hunderte gon Hannoveranern zu diesem Fest nach Wien gebracht, wo sie dem verbannten Königspaar zahl— eiche, zum Theil werthvolle Geschenke und die Bersich rung urwandelbarer Treue zu Füßen egten. Während der in hochfürstlichem Glanze frablenden Festfeier selbst erschien der König, um— eben von den Gliedern seiner Familie und gefolgt jon seinen Edeln, inmitten seiner getreuen Extra— jügler, ergriff feierlich den Pokal und trank mit nen auf seine baldige Heimkehr als freier König. Für ihn ist der Stern des alten Welfenhauses nit nichten ein untergehender; seine frohe Zu— ersicht stützt er auf das Schicksal seiner Ahnen, veren einem es gleichfalls vergönnt war, aus der Zerbannung wieder auf den Thron zurückzukehren. Wer sind diese Ahnen? Ein paar Worte zur Zeantwortung dieser Frage erscheinen nicht un- titgemäß; Zeitungen haben nicht sowohl die Aufgabe, die Tagesereignisse unvermittelt zu be⸗ ichten, als vielmehr ihre Leser darüber aufzuklären. In der Vergangenheit aber liegt die Erklärung er Gegenwart. Wenn der Exkönig von seinen Ahnen redet, o meint er hauptséchlich die Welfenfürsten Heinrich den Stolzen und dessen Sohn Heinrich en Löwen. Der Erstere war in der ersten Sälfte des 12. Jahrbunderts als Herzog von Zapyern und Sachsen der mächtigste Fürst des eutschen Reiches, dazu des Kaisers(Lothar von Sachsen) Schwiegersohn. Kein Wunder, daß In sein hochstrebender Sinn bei dem Tode des kaisers nach dessen Krone trachten ließ. Die eutschen Wahlfürsten aber mochten anders über ie Sache denken, denn statt seiner wählten sie ktonrad von Schwaben, aus dem Hause der dohenstaufen. Da nun Heinrich der Stolze die Reichskleinodien nicht herausgeben wollte und sem neuen Kaiser Unterwerfung und Huldigung zerweigerte, wurde er seiner Herzogthümer entsetzt and in die Acht erklärt. Der stolze Heinrich dar übrigens nicht der Mann, der sich wider tandslos vertreiben ließ: es kam zum langjährigen, erbitterten Kampfe zwischen dem hohenstaufischen ind dem Welfenhaus. In diesem Kampf ist der Schlachtruf entstanden: Hie Welf, hie Waibling! In diesen Kampf fällt auch die Belagerung von einsberg durch den Kaiser Konrad, bei welcher Deiberlist vor sicherem Verderben rettete. In- nitten dieser Kämpfe starb Heinrich der Stolze, and der von seinem Bruder noch fortgeführte Streit wurde nachgehends dadurch beigelegt, daß Heinrich der Löwe, des Stolzen Sohn, das Herzogthum Sachsen zurückerbielt. Ja es kam zu völliger Aussöhnung, als der Kaiser Friedrich Barbarossa dem ihm ohnehin durch verwandt schaftliche Bande nahe stehenden Heinrich dem Löwen auch das Herzogthum Baiern zurückerstattete. Die neue Freundschaft war indeß nicht von sehr langer Dauer. Barbarossa hatte viel gegen die italie- nischen Städte, an deren Spitze das mächtige Mai— land stand, und gegen den Papst zu kämpfen. Da geschah es, daß Heinrich seinem luiserlichen Gönner in mißlicher Lage die Heerfolge verweigerte. Alles Bitten, sogar ein Fußfall des Kaisers ver— mochten nicht des Herzogs starren Sinn zu er— weichen. Kurze Zeit darauf erlitt der Kaiser gegen die Lombarden die enischeidende Niederlage von Legnano. Als die italienischen Wirren schließlich beigelegt und der Kaiser nach Deutsch— land zurückgekehrt war, wurde der ungehorsame Herzog, nachdem er dreimal vergeblich vor ein Reichsgericht geladen worden, in die Reichsacht erklärt. Sachsen und Bayern wurden ihm wieder entrissen, und nur Braunschweig und Lüneburg verblieben ihm. Der stolze Fürst, dessen Besitzungen von der Ostsee bis an die Alpen reichten und der seinen Feinden zum Trotz auf dem Marktplatz zu Braunschweig einen ehernen Löwen aufgerichtet hatte, mußte mit Weib und Kind das beleidigte Vaterland verlassen und auf drei Jahre als Verbannter nach England gehen. Es liegt nahe, daß der Welfenkönig in Hietzing seine jetzige Lage und seine Stellung zu dem Hause Hohenzollern mit dem Geschick seiner Abnen und ihrer Stellung zu dem Geschlecht der Hohenstaufen vergleicht. Die Familie der Welfen bat das mächtige Haus der Hohenstaufen unter— geben seben, während sie selbst noch eine viel- bundertjährige ruhmreiche Zukunft vor sich hatte. Darf der Verbannte von Hietzing ähnliche Hoff— nungen hegen? Die Verhältnisse von heute sind wesentlich verschieden von denen der damaligen Zeit. Das sieht Jeder, selbst der Kronprinz scheint sich dieser Wahrheit nicht zu verschliegen, wenigstens ist sein vielerwähntes kühles Lächeln zu den begeisterten Worten seines Vaters bezeich- nend genug; nur der blinde König siebt es nicht. Ob ihm eine billige Beurtheilung daraus ein Verbrechen machen kann 7 Der des Augtrlichts Beraubte hält mit ungleich größerer Innigkeit fest an einem Gut, das ihm ein geheiligtes ist, sein Hoffen und Sehnen wird weniger durch die Macht der Thatsachen geregelt und bestimmt, die bis zu einem gewissen Grade für ibn gar nicht vorhanden sind. Und der unglückliche König ist von Jugend auf daran gewöhnt, der Wirklichkeit, selbst wo sie sein eigenstes Sein betrifft, keinen Einfluß auf sein Verhalten zu gestatten. Durfte doch mit dem Blinden nie anders als wie mit einem Sehenden verkehrt werden, und der Mann, der nur wie zufällig oder aus Bequemlichkeit am Arm eines Kammerherren einherschreitet, bricht vor seiner Umgebung in Bewunderung aus bet dem Anblick einer schönen Gegend oder dergl. Alle Ansprüche aber auf unsere Sympathie, die das Mißgeschick sonst zu fordern berechtigt ist, hat der verbannte König verloren, sofern und sobald seine Bestrebungen über das harmlose Vergnügen hinausgehen, einen Theil seiner Millionen dazu zu verwenden, sich für ein paar Stunden in der Fremde von allen königlichen Ehren umgeben zu wisse und einigen hundert Hannoveranern eine Gratis-Spazierfahrt zu gewähren, sofern und sobald er die frevelvolle Absicht hegen könnte, zur Erreichung selbstischer Zwecke einen unheilvollen Krieg über sein Vaterland heraufzubeschwören und an der Hand fremder Völker in seine Staaten zurückzukehren. Zur Nachricht und Warnung. 2913 So sehr die Concurrenz im Sinne des Wortes dem Consumenten zu Gute kommt, ebenso verabscheuens⸗ werth ist dieselbe, wenn sie durch Nachahmung den Käufer zu täuschen sucht.— Ungeachtet allen gesetzlichen Schutzes werden die Stollwerck schen Brust⸗Bonbons in ihrer äußern Verpackung vielseitig auf das täuschendste nach⸗ geahmt, ja sogar die Firma des Fabrikanten hierzu miß⸗ braucht! Bei dem industriellen Wetikampfe aller Länder in Paris, wo alle nur denkbaren Hausmittel als: Brust⸗ syrups, Pastillen, Pectorinen, Pasten, Elixire, Extracte ꝛc. ꝛc. vertreten waren, wurde seitens der internationalen Jury nur den Stollwerck'schen Brust⸗Bonbons die Preis⸗ Medaille zuerkannt, ein Beweis, daß die Composition des Königl. Geb. Hofraths und Universitäts⸗Professors Dr. Harleß noch von keiner Seite erreicht ist! Möge daher der Leidende sich beim Kaufe von der Richtigkeit der Packung, der vollständigen Firma und dem Vorbandensein des Hof-Lieferanten-Siegels des Fabrikauten überzeugen. Die Unterzelchneten erlauben sich auf übre Leihhibliothek aufmerksam zu machen, welche 3400 Bände in deutscher, französischer und englischer Sprache umfaßt und die vor⸗ züglichsten neuesten Erscheinungen enthält, u. A. Breier, Rosenkreuzer. Gerstäcker, Im Busch. Grey, Herrin von Gold- Schwartz, Mar. Sämmtliche Werke. Spielhagen Romane. Soph. rauen. Grimm, unüberwindliche Gustavv. See, Gräfin und Machte. Marquise. Gutzkow, Hohenschwangau. Höfer, das alte Fräulein.“— Die Ritter der Industrie. Mühlbach, Deutschland in S tifft, Modernes Leiden. Sturm und Drang. Galen, Jane die Jüdin. Pitawall, Maria Stuart.— Die Tochter des Diplo⸗ Retcliffe, Villafranca. maten. Retcliffe, Puebla. Marlitt, Goldelse. ꝛc.&. Lesegebühren pr. Tag 2 kr., pr. Monat 30 kr. Abonnements können zu jeder Zeit angetreten werden grtedberg. Bindernagel& Schimpff. 2) Kälte und Frost während des Ausstreuens oder unmittel- bar darnach schwächen die Wirkung des Gypses ganz be— deutend oder heben sie ganz auf; daher kommt es, daß in kalten Frühjahren, wo öfters leichte Nachtfröste eintreten, von der Wirkung des Gypses fast nichts zu sehen ist; 3) feuchte und warme Witterung während und nach dem Aus⸗ streuen beschleunigt und erhöht die Wirkung des Gypses, der Klee wird höher, dichter und bekommt und breitere Blätter; 40 bei Wind geschehen, sondern muß bei stiller Witterung, Morgens ganz früh nach einer thaureichen Nacht oder Abends im Thau, oder wenn ein gelinder Regen die Blätter angefeuchtet hat, vorgenommen werden. Der im Handel vorkommende Gyps kann durch Beimischungen von Kalk, feinem Sand, Thon 1c. ꝛc. verfälscht sein, alle diese Berfälschungen lassen sich aber sehr leicht erkennen. Byps muß sich nämlich in verdünnter Salzsäure fast vollständig, bis nuf einen unbedeutenden Rückstand von Sand und Thon auflösen. Zleibt daher bei der Behandlung mit verdünnter Salzsäure ein be— seutender Rückstand, so ist der Gyps mit Sand und Thon vermischt und braust er beim llebergießen mit Salzsäure oder starkem Essig deuf, so enthält er kohlensauren Kalk beigemengt. das Gypsen darf nicht Mittags im Sonnenscheiu, nicht saftigere, dunkelgrüne warmer, trüber, wind⸗ sind. Reiner guter gethan. Je reiner der wollten. in unsrem Garten 2 Kohlmeisen und 1 Blaumeise weggefangen. scheinen die ebenso zierlichen wie nützlichen Meisen, welche sich in der Nähe unsrer Wohnung aufgehalten haben, sämmtlich vertilgt worden zu sein, wenigstens konnten wir in letzter Zeit kein Exemplar derselben entdecken. Obgleich die große Schädlichkeit des großen Neuntödters so ziemlich allgemein bekannt ist, so wird doch so wenig für die Vertilgung desselben Es dürfte sich empfehlen, wenn die Herren Jagdbeständer ein reges Augenmerk auf dieselben haben und sie wo nur möglich wegschießen Gyps von diesen Beimengungen und je weißer und feingepul⸗ verter er ist, desto größer ist seine Wirkung. Die Ankunft der Zugvögel. Aus dem anregenden Aufsatze des Herrn Direktor Dr. Curtman (Nr. 20 dieses Blattes) scheint geschlossen werden zu können, daß auch die Neuntödter ausschließlich zu den Zugvögeln gehören, indem dieselben erst im April in unsrer Gegend erscheinen. Nach unsrer Erfabrung müssen indessen wenigstens einzelne Exemplare in Deutschland überwintern. öfters 2 Exemplare des großen Neuntödters, Würgers(Lanius excubitor), gesehen und beobachtet, So baben wir im Laufe dieses Winters wie sehr dieselben den kleinen Vögeln gefährlich Innerhalb weniger Stunden wurden von diesen gefräßigen Thieren Leider beer nc —— 77 5 ——— r — — — 3 amburg-Amerizanische Pachetsahrt-Actiengesellschast. 9 Dea e 8615 fc Hamburg und New-Hothk. In Folge der mit dem Norddeutschen Bunde, den Verein igten Staaten und Groß⸗Britannien geschlossenen Post⸗ Convention werden die Post⸗Dampfschiffe statt wie bisher am Sonnabend, fortan am Mittwoch, Morgens von Hambueg, Southampton aulaufend, expedirt, und zwar wie folgt: von Hamburg: Allemannia, Mittwoch, 11. März Cimbria, do. 18. März Saxonia, do. 25. März Hammonia do. 1. April Holsatia(im Bau). Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rihlr. Zwischendeck Pr. — von Soutbampton:— 2 Freitag, 13. März— 5 do. 200. März— — do. 27. 8 5 2 do. 8. Apri 85 Westphalia(im Bau). 165, Zweite Cajüte Pr. Crit. Rthlr. Crt. Rthl. 50. 100, 2 ermäßigt auf Schill. 2.— pr. 40 hamb. Cblfß. mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. riefporto von und nach den Verein. Staaten 4 Sgr. Näheres bei Briefe zu bezeichnen„per Hamburger Dampfschiff“. Christ. Hecht, Special-Agent in Friedberg. 0 8 Einladung. 553 Der Abgeordnete der Kreisstadt Friedberg Herr Landrichter Dr. Stockhausen wird nächsien Sonntag den 8. d. Mts. hierherkommen, um sich mit den Mit⸗ gliedern des Gemeinderaths und den Wabhlmännern über verschiedene für unsere Stadt wichtige Argelegen— beiten zu besprechen. Die zu diesem Zwecke anberaumte Bersammlung findet Nachmittags 3 Uhr in dem hlesigen Rathhaussaale ffatt und find alle Bürger, welche dafür Interesse baben, hierdurch eingeladen, sich zu dieser Ver⸗ sammlung einzufinden. Friedberg am 6. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Emser Pastillen 2 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung det Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor— züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Hrn. Hofapotbeker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastilleu werden uur metikettirten Schachteln versand:, Königliche Frunnenberwaltung zu Bad⸗Ems. Ochsenfleisch⸗ Lieferung für das Militär⸗Hospüal Friedberg im zweiten Quar⸗ tal 1868. 555 Fteitag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die obige Lieferung auf dem Hospital-Büreau unter den daselbst zur Einsicht bereit liegenden Bedingungen durch Summission veraccordirt werden Friedberg den 6. März 1868. Der Großherzogliche Hospital- Commandant Doff mann, Major. Strohhüte, 417 das Waschen, Färben und Fagonniren derselben besorgt bestens K. Friedrich neben der Post. Kleelamen 545 billigst bei G. Groß. Lehrlingsstelle. 344 Einen jungen Mann mit den nöthigen Vor- kenntnissen nehme ich in die Lehre. Ph. J. Weiß Bad Nauheim. Sehwindsucht, 6 end dune. solgbewährte Mittel Dr. K. poste restante Neustadt. (Werrabahn.) 2⁵9 2 2 Ein Logis, 286 mit allem Zubehör hat zu vermietben Nauheim. Carl Schmidt, Café frangais. Gesuch. 324 Ein tüchtiger Bäckerbursche wird zum alsbaldigen Elutytt gesucht. M. Philippi. Verloren. 518 Ein Medatllon mit farbiger Emaille. Dem red⸗ lichen Finder eine gute Belohnung; zugleich wird vor dessen Ankauf gewarnt. Abzugeben an die Expediton Leere Oelfässer 546 in allen Größen billigst bei G. Groß. Strohhüte 549 werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt bei Friedberg. L. Hirsch. VBienhonig 541 zum Füttern der Bienen in vorzüglicher Qualität, billigt bei Ph. Dan. Kümmich. Die nenesten Be sätze 548 in Sammt, Wolle und Seide, sowse alle Sorten Knöpfe in großer Auswahl bel Geschwister Schloß. eine Wicken& Erbsen 527 zu billigen Preisen bei J. Stern, ö 0 Usagasse Nr. 381. Aerztliche Empfehlung. 67 Der Unterfsertigte bekundet hiermit, daß er sich von der wohlthätigen Wickung der Stollwerck'schen Brust-Bon⸗ bons bei catarrhalischer Heiserkeit und Luftröhren-Reizung theils durch eigenen Gebrauch, theils durch Wahrnehmung an Patienten häufig überzeugt hat, und daß dieselben als ein vortreffliches Hausmittel aller Empfehlung würdig sind. Augsburg. Dr. Haus, Kgl. Bayr. Regierungs⸗ und Kreis-Medicinal⸗Rath. Obige, außerdem von einer sehr großen Anzahl hoch⸗ gestellter Aerzte untersucht und empfohlenen Stollwerck schen Brust⸗Boubous sind in Original⸗Packeten z 14 kr. echt zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenheim bei Carl Bauer, in Berstadt bei Ehr. Eichelmann Sohn, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. Für Bienenzüchter. 526 Aechten randhonig zum Süttern der Blenen bel A. Stahl Wittwe. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen als vorzüglich: Schwarze Kaiser-CTinte von J. Scholz in Mainz. Diese, aus Pflanzenfloffen bereitete Tinte ißt frei von Säure, fließt sebr gut aus der Feder, die sie nie⸗ mals angreift, schreibt sich dunkelviolet, wird aber nach kurzer Zeit für immer tief schwarz. Die Lopirtinte ist unübertroffen, Abzüge davon lassen sich noch nach 8 Tagen nehmen. Das Flaͤschchen 8 und 14 kr. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 10 und eine Beilage.) * Cafino. 551 Sonntag den 8. d. Mis.: Damenc afino. Verloren. 533 Vom Gasthaus zu den drei Schwertern wurde am Mittwoch Abend, nach Schluß des Theaters, ein Frauen⸗ Pelzkragen verloren. Der redliche Finder wolle den⸗ selben gegen eine gute Belohnung entweder bei der Exped, d. Bl. oder in obigem Gaf haus abgeben. Tapeten, 547 von den billigsten bis zu den feinsten, in den neuesten Mustern del G. Groß. Ein möblirtes Zimmer 430 ist zu vermiethen. Ludwigstraße Nr. 114. Ein möblirtes Zimmer 550 hat zu vermiethen Emmerich Müller Usagasse. Franken ⸗Wicken, Erbsen, Brodmehl und Kleien 552 empfiehlt billigst Lö b Straus, Bäckereibesitzer. 6-7 Etr. Heu 538 hat zu verkaufen Johs. Schwalm am Fauerbacherthor. Bei Bindernagel& Schimpff ist wieder vorräthig: Neuster Taschen-Fahrplan für die Mittel⸗Rhein gegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. Theater in Friedberg. Im Saale des Hotel„zu den drei Schwertern.“ Sonntag den 8. März 1868. Die Lieder des Musikanten oder: Reich durch Arbeit, glücklich durch die Kunst. Volksstück mit Gesang in 5 Acten von R. Kueisel. Mufit von F. Gumbert. Preise der Plätze: Erster Platz 30 kr. Zweiter Platz 18 kr. Dritter Plaß 9 kr. Abonnements⸗Billets das Dutzend erster Platz 4 fl., zweiter Platz 3 fl. Tages ⸗Billets nur für die heutige Vorflellung gültig, find in meiner Wohnung bei Herrn Zeugschmied Fillmar und in der Cigarrenhandlung des Herrn J. C. Hagemann sowie bei Herrn C. Fr. Walz zu nachstehenden Preisen zu haben: Erster Platz 24 kr. Zweiter Platz 15 kr. Kassa⸗Eröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. ochachtungs voll C. Pötter, Theater ⸗ Director. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sountag den 8. März. 5 Evangtlische Grmeindt. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. (Abend mahl.) Nachmittags: Herr Candidat Fuchs. Gottesdien st in der Burgkirche Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittogs: Herr Candidat Fabricius. Sonntag Abend sieben Uhr Missionsftunde im Rath⸗ 1 haussaale. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. 0 1 N I N 3 Belann 11 melfiers mögen form e fe Auspröc 1 i u Laulditt. des Masstt elrtten an b 57ltdt Hl 4% Donn ausangend, Waldungen 6 Siet 8 N, 7 19 õ7+ 1 130 Well . 5088„ 17 Cud 18 4400 Sn welflblrtend Die Zu und wird Hohnenftan griedb der Freiherr He 04 Im e Ddnensels, verzeichnete 113 Cie die hun egend, - Pleußer 1g. Schrenen 50 sikauten ch Nr Ant 1 K tu 1 u d. cen . „ Derttet. — itdbetg. 1 1 degründen, Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 2 5285 Gläubiger. Aufforderung. 50 Pollzeidtener Kaspar Dern von Pobl⸗Göns und Pernrich Wißbach von Münster beabfichtigen mit idren Familien nach Amerika auszuwandern. Rechts- ansprüche an dleselben find binnen 4 Wochen bei Groß- herzoglichem Londgerichte Butzbach anzumelden und zu als sonst die Entlassungsurkunden ertbeilt werden. Friedberg den 3. März 1868. Groß herzogliches Kreisamt Friedberg Ter a v p. Edictalladung. 293 Bekannte und unbekannte Gläubiger des Küfer⸗ meiflers TChristlan Frick dahter, über dessen Ver⸗ mögen formeller Concurs erkannt worden ist, haben Ansprüche jeder Art an dasselbe Mittwoch den 18. März l. J., Vormittags 9 Uhr, u liquidiren, gegenfalls sie von der Masse ausgeschlossen nd. Nicht persönlich erscheinende oder nicht durch be⸗ sondere Bevollmächtigte vertretene Gläubiger werden als den von der Mehrheit der erschienenen Gläubiger bezüglich eines Nachlaß⸗ oder Stundungsvertrags oder des Masse vermögens gefaßt werdenden Beschlüssen bei⸗ geirtten angesehen. Friedberg am 23. Januar 1868. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Holz⸗Versteigerung. 474 Donnerstag den 12. März l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, werden in den Ftelherrlich von Kitter'schen Waldungen zu Hof Hasselbeck 6 Stecken Kiefern⸗Scheitbolz 8„ Binken⸗Prügelbolz %„ Klefern⸗— 2„ Birken⸗Stockbolz, 19%„ Kiefern⸗ 150 Wellen Buchen- Reisbolz 2442„ Birken⸗ 3 5938„ Kiefern⸗ 5 17 Cubikfuß Eichen⸗Stammbolz, 18 5 Kiefern⸗Stangenbolz. 4400 Stück Bobnenstangen, tueiflbietend verkauft. Die Zusammenkunft ist auf dem Hofe Hasselheck und wird mit dem Verkauf der daselbst 4defindlichen Bohnenstangen der Anfang gemacht. Friedberg den 27. Februar 1868. In Auftrag: der Fretherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim Deidt Holz ⸗Versteigerung. 50 Im Licher Stadtwald, Difiricte Platterwald und Dörrenseif, kommen den 11. und 12. d. Mts. nach⸗ verzeichnete Holzsortimente zur Verdelgerung Mittwoch den 11. März 13 Eichen⸗Stämme von 7— 18“ 4 und dis zu 45“ Länge, 2 Fichten⸗ Stämme von 80“ lang, 767 Eichen-, Buchen unt Nadelholzftangen, 15 Eichen. zehn Fuß lange Stecken, zu Bau- und Werkbolz geeignet. Donnerstag den 12. 259 Stecken Buchen⸗ und Prügelholz, 62 Stecken desgleichen Stockholz, 15225 desgleichen Wellen, 23 desgleichen Haufen. Oer jedesmalige Anfang if Morgens 9 Uhr am kicherfeld auf dem Hattenröder Vieinalweg. Lich den 2. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich elm. Stammbholz⸗ Versteigerung. 312 Dienstag den 10. d. Mts., Vormittags 9 ÜUbr, sollen in dem hiefigen Gemeindewald, Diflrikt Ober⸗ wald 71 Stämme Eichen Bau- und Werkholz, 7158 Tublkfuß enthaltend, au die Meistbietenden versteigert werden Gegen genügende Bürgschaft wird Zablungsfrist die 1. September d. J. gestattet. Groß- Karben den 2. März 1868. Großherzogliche begehen, Groß⸗Karben Durchsichtige Othcrrin- Seise, anerkannt bestes Mittel zur Verschoͤnerung der ba. empfiehlt in Stücken à 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilbelm Fertsch. 16- 18“ Durchmesser März Fichen und Nadel- Scheld⸗ ad un g 542 Anton Kreb von Oder Rosbach, dessen Ver- mögen überschuldet ist, will mit seinen Gläubigern einen Stundungs- oder Nachlaßvertrag zur Abwendung des förmlichen Concursprozesses abschlleßen. In dem Termine Mittwoch den 1. April l. J., Morgens präcis 9 Uhr, haben deßhalb die bekannten und unbekannten Gläu— biger des Anton Kreh ihre Forderungen so gewiß an- zumelden, als sonst die nicht erscheinenden als der von der Mehrhelt der erschlenenen Gläubiger gefaßt werden⸗ den Beschlüssen beistimmend betrachtet werden Friedberg den 28. Februar 1868. e e Landgericht Friedberg Reltz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. 896 bannt mach un g. 535 Das Vermögen des Johann Konrad Müller von Wölfersbeim ist überschuldet; er will sich, zur Abwendung des förmlichen Concucs⸗Processes mit seinen Glaͤubigern in Güte benehmen, weßhald dieselben im Termine Dongetstag den 2. April d. 3, Vormittags 10 Uhr, ihre Forderungen dahler anzumelden haben, mit dem Rechtonachtheile, daß die nicht erscheinenden als den Beschlüssen der Maforität der sich einfindenden Gläubiger beigetreten betrachtet werden sollen. Zugleich wiro hierbei bemerkt, daß das Vermögen des vor kurzer Zeit verlebten Konrad Blastus, das durch Erbgang auf die Ehefrau des J. K. Müller übergegangen ist, ebenfalls überschuldet zu sein scheint und find in obigem Termine Forderungen an denselben unter Androbung desselben Rechtsnachtheils anzumelden Dungen den 27. Februar 1868. Großberzogliches Landgericht ungen Dr le Ni r Landrichter. Landgersichts⸗Assessor Bekanntmachung 525 Ueber die am 26. Zebruat d. J. in den Domantal- Walddifiricten Mainzerhecken, Westerfeldscherwald und Katzenstirn, der hiesigen Oberförsteret abgehaltene Holz- versteigerung st die Genehmigung erfolgt und wird dies den Steigerern mit der weiteren Anordnung be⸗ kannt gegeben, daß vom Donnerstag den 12. d. Mis. an die Atbsuhrscheine bei Großh. Rentamt Friedberg in Empfang genemmen werden können. Zur Ueberweisung resp. zu ersten Abfuhrtagen werden destimmt: im Distrikte Kotzenstirn der 13. d. M., im Diflrikte Mainzerhecken und Westerfeldscherwald der 19. d. Mis. Ober⸗ Rosbach den 4. März 1868. Oroß herzogliche Oberförsterel Ober-Nosbach Bin gmann. bHofraithe Versteigerung. 528 Montag den 16. März d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in biesigem Rathhause die zur Concursmasse des Bürgers und Metzgermelsters Peinrich Weller dahter gehörende Dofratithe mit Schlachthaus, Grab⸗ garten und Kegelbahn in biesiger Stadt, sowie 211 Klafter Acker im Großgalgenfeld nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Frledberg den 2. März 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Frtedberg J. B. d. B.: Der dieuftälteste Gerichtsmann irrer Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 532 Dienstag den 17. März werden in dem Domantalwalddistrict Hain nachstebende Holzsortimente versteigert: Scheldholz. Prügelholz. n Nels holz S t Holzart: Buchen 191¼ 30 72 351 eien Ʒ57:, 3, 12 1 Ki enam von 140 Durchm., 6500 Länge 91 Cubikfuß, 11 Buchen- und Hainbuchenstämme von 11— 16½“ Durchm., 10— 30“ Länge,= 392 Cbksß. Zahlung ofrlst wird dis 1. October d. J. ge- stattet. Die Zusammenkunft ist Morgens präcis 9½½ Uhr auf der Thaussee im Hain am alten Steinbruch. Ortenberg am 2. März 1868. ezeee, Oberfoͤrsteret Ortenberg a n x. Rettig bonbons 3 gegen Puften und We in Schachteln d 14 und 18 fr., sowie loose à 56 kr. per Pfund bei Ph. Dan. Kümmich. Holzversteigerung. 534 In dem Gräflich Solmo⸗Rödelheim'schen Ossen⸗ heimer⸗Wäldchen kommen nächsten Montag den 9. l. Mie zur offentlichen Verstelgerung: 2 Stecken Buchen⸗Scheltholz, 18 7„ Prügelholz, 10 1„Stoctholz, 1„ Nadel Stockholz, 22 Buchen⸗Astretsbolz, 2000 Wellen Eichen Schlagrelsholz. Die Zusammenkunft ist auf dem Ossenhelmer⸗Jagd⸗ ** und der Anfang der Versteigerung Morgens präels r. Wickftadt den 4. März 1868. Gräfliche Oberförsterel Assenheim Schal las. Holz- Versteigerung 536 Donnerstag den 12. März d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen im Altenstädter Gemeindewald, im Distrikt Alterheegwald, folgende Holzsortimente öffent⸗ lich meiftbtetend versteigert werden: 82 Stämme Eichen⸗, Bau- und Werkholz von 10 bis 28“ Durchmesser und 10-507 Lange. Altenstadt am 3. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei A' tenstadt L Ho Ilz Berstei ge: 537 Die auf Montag den 2. März; 1868 in dem Niedet⸗Weiseler Gemeindewald bekannt gemachte Holz⸗ Versteigerung konnte wegen ungünstiger Witterung nicht abgehalten werden und ist nun auf Montag den 9. und Dienstag den 10. März 1868 festgesetzt. Es wird be⸗ merkt, daß am ersten Tag das Stammhbolz zur Ver⸗ fleigerung kommt und nachher am Brennholz fort⸗ gefahren wird. Nieder- Weisel den 4. März 1868. Großberzogliche Bürgermelfterei Nieder- Weisel Reuter. Holz ⸗Versteigerung. 531 Künftigen Dienstag, als den 10. d. Mis., soll im Peegtrieb, Echzeller Gemeindewald, nachstehendes Holz meistbietend versteigert werden: 345 Stück Kiefern⸗Stammholz, 5591 Cubikfuß haltend, 130 Stück Kiefern ⸗Stangenbolz, 569 Cubikfuß haltend, 3 Stecken Kiefern Scheidholz, 30 bis 60% lang, 30 bis 607% lang, 17—„ Prügelhbolz, 35„ Stockkolz, 71„ Reisbolz. Der Anfang ift ½ 0 ÜUbr Morgens, und die Zu⸗ sammenkunft am Eingang des Waldes. Echzell am 3. März 1868. Großherzogliche Bürgermelsterei Echzell Sto ll. Sehr heilsam bei Kinderhusten. 529 Meine Tochter, 3 Jahre alt, litt längere Zeit an hartnäckigem Husten und Katarrh. Nachdem alle angewandten Wittel fruchtlos waren, bezog ich eine Flasche von dem mir so sehr empfohlenen weißen Grust-Syrup von G. A. W. Mayer in Breslau zu haben bei Herrn Fr. Jos. IJderger bier; nach An⸗ wendung dieses heilsamen Mittels geigie sich die wirksame Kraft und nach Gebrauch einer zweiten Flasche dieses Syrups war das Kind von seinem fata⸗ len Husten vollkommen befreit. Dieses der Wahrheit gemäß dezeugt Meran den 12. Jänner 1867. Joseph Wenter, Metzgermeister. In Friedberg allein zu haben bei Ph. D. Kümmich. Hoftaithe-& Gartenverhauf! 368 Die in der Burgvorstadt dahler gelegene Morell'sche Hofratthe, bestehend aus großen Haupt, und Neben- gebäuden, Scheuer, Stallungen 1c. ꝛc., größtentdells noch in gutem Zuffande, großem Hofraum und einem daran ffoßenden Gartengelände von ctrea 10 Morgen, mit den verschiedensten Obsibäumen bepflanzt, mehreren Brunner und außerdem mit e fließendem Wasser verseben, ist unter sebr vortdellbaften Bedingungen sofort zu verkaufen und wollen sich Kaufliebhaber nur an den Unter zeichneten, der von sämmtlichen Betbeiligten bierzu devollmächtigt, wenden. Es wird noch welter bemerkt, daß die pof⸗ ralthe sich zu feder Fabrik und Oeconomie⸗ anlage eignet, iusbesondere zur Gerderet, Faͤrberel oder Brauerei. 1 Frledberg. Eduard Hirsch. 5 3 8 ö 5 4 105 1 9 1 ö 10 5 10 N 5 N N U 8 4 — ——— —— Zur bevorstehenden Aussaat 505 empfehlen alle Sorten Kleesamen beste Qualität, sowie vorzüglichen Hafer, Gerste, reine Wicken und Erbsen. May& Oppenheimer. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am wirkt, wie z. B. bei Rheumatismus, Gich fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkran Auszebrung im Entsteben, Körperschwäch weiblichen Krankheiten c. ꝛc., sowie bei allen Leidenden auf das Wärmsie empfoblen. Auf 1* 8* 77 *„ W 85 77 05 nur allein acht zu haben in Commission bei Briefe werden nur franco angenommen und rechnung der Verpackung nachgenommen. Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz. beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Underdaulichkelt, Schärfe, Schwindel, Sodbrennen, Blähungen, Spannung, Zahnweh, Nervenschwäche, Durch⸗ gebeilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses Heilmtttels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Besitze des Unterzeichneten find, nachgewiesen werden. Diese Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz ist in Original⸗Flaschen à fl. K 1 kr. oder Thlr. 1. 8 Sgr. 3— Fr. Hilbrechi in Friedberg. sichersten bei fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg t, Hämorrhoiden, Herzklopfen, Magen⸗ kbeit, Husten, nervöses Kopfweh, Asthma, e, Schlaflosig keit, Bleichsucht und andern Kinder krankheiten zartesten Alters, wird Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz mit Gebrauchs⸗Anwelsung 7* 17 5 10 77 bei Versendungen der Betrag unter billigster Be— Anzeige& Empfehlung. 365 Mein Logis neben Herrn Fruchthändler Rappolt bade ich verlassen und wohne jetzt in meinem eigenen Hause dem Hotel Trapp gegenüber. Zugleich bringe ich meine Blumen⸗, Feld⸗& Gartensamen vorzüglicher Qualität in empfehlende Erinnerung. Friedberg im Januar 1868. Jacob Herrmann, Samenhandlung, breite Straße dem Hotel Trapp gegenüber. NRepskuchen! 70 stets frisch von der Mühle bet 5 1 Wilb. Fertsch. Weiße leinene Caschentücher, 270 gefickt und glatt! Manschetten mit Kragen, Herrenkragen, Vorhemden, sowie Hosenträger bei K. Friedrich neuen der Pofl. 2915(Auszug aus einem Briefc.) Herrn F. W. Boeklus in Otterberg. Mainz den 5. Oktober 1857. F Ich und meine Frau sind Ihnen ebenfalls sehr dankbar für Ihren„weißen Kräuter Brust⸗Syrup“, denn unser lieber Sehn von 1½ Jahren hatte schon mindestens achtmal den Grupp⸗ husten, L. h. furchtbaren Husten mit Heiser— keit und sestgesetzter Verschleimung, und Ihr „Kräutet⸗Brust⸗Syrup“ war jederzei' sein Retter Joseph Löw, Kaufmann. In Flaschen zu 24 kr., 35 kr. und 1 fl. 10 kr. ist dieser von vielen Aerzten empfohlene„Kräuter⸗ Brust⸗Syrup“ allein zu haben in Friedberg bei Jean Huber, in Butzbach bei A. Gimbel, in Nidda bei Louis Stork. Die billigsten Mö be l elegant und solid gearbeitet zu haben in dem Möbellager der Gebrüder Blum, Rheinstraße. Darmstadt. Verpackung unter Garantie wird billigst berechnet. 201 von Bergmann* Co. Theerseife.„ Parr.“ wirk amtes Mittel gegen alle Hautunreinigkeiten, empfiehlt à St. 18 kr. Ph. Dan. Kümmich. 24 498 Unterzeichneter empfiehlt dem geebrten reisenden Publicum seinen neu und comfortable eingerichteten Gasthof zum Wiener Hof. Weißfrauenstraße 3 vis-à- vis den Bahnhöfen in Frankfurt a. M. Zimmer von 36 kr. an, billige und gute Bedienung. . Christian Krämer. 482 Neben uunserer Russensteinfabrik haben wir jetzt auch eine Kalkbrennreie angefangen und nehmen wir stets Aufträge darauf an, welcher immer frisch geliefert wird. Unser Comptoir ist jetzt auf det Gas-Anstalt unter⸗ balb der Bahn. G. Schwarz& Comp. Hausener Mehl& Prodfabrik. 539 Von beute an werden in unserem Etablissement Mebl, Kleien und Brod abgegeben. Hausen den 1. März 1868. May& Comp. Ciikiche Zwtschen 200 in vorzüglicher Qualität bel Wilhelm Fertsch. Militärhandschuhe 487 zu 48 kr., 1 fl., 1 fl. 18 kr., empfiehlt H. Gonder. 513 Bel Unterzeichnetem wird eine Ziegelei nebst Kalkbrennerei, welche mit bestem Erfolg betrieben wurde, käuflich so⸗ wie auch auf den Abbruch oder Pacht unter günstigen Bedingungen abgegeben. Ddainchen den 1. März 1868. Jacob Dillemuth II. Kegenschirme 501, in Selde, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bel K. Friedrich, neben der Post in Frledberg. Ragnit in Ostpr. den 23. April 1867. Sehr geehrter Herr Daubitz! Da meine Frau seit vielen Jahren an einem furchtbaren Magenübel litt und nach verschiedenen Behandlungen doch nicht hergestellt wurde, sondern das Uebel sich immer von Neuem und flärker wiederholte, gebrauchte sie auch den ihr angerathenen von Ew. Wohlgeboren rühmlichst bekannten Liqueur„Daubitz,“ von dem wir als gut wirkendes Mittel in den Zeitungen viel ge⸗ lesen.— Nach Gebrauch dieses Liqueurs bei Einstellung eines Magendrückens fühlte meine Frau augenblicklich Linderung aud den Liqueur un ausgesetzt fortgebraucht war sie wie von Neuem geboren. Meine Frau ist ganz fest davon überzeugt, daß nur der„Daubitz“ sie erhalten kann u. s. w. Hochachtungsvoll ergebenst Carl Schneller, Kaufmann. Der Liqueur„Daubitz“ ist zu baben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenbeim dei Carl Bauer. Ueine Wicken X Erbsen 523 empfehlen billigt Gebrüder Löb. Unipersal-Magen-Liqueur, 105 das einfachste und ficherste Mittel gegen Magen; leiden aller Art von Franz Metternich in Mainz empfiehlt in Flaschen à 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. Dan. Kümmich in Friedberg. Waldecker Hafer 540 bester Qualität zar Anzsaat, bei J. L. Nappolt. Mitgetheilt von 1 5 1 . einger. Erankfurter Cours. 20,„ r 2 2. I. 8 2 7. März 1868. Cours der Staatspapiere. 8 7 200 22 0. Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 65 ½ Gr. Hess. 4% Obligat. 90½ P—„ 100 Pr. v. 1864 81 ½ C. 5 50% Nat.-Anl. 185455 ö 2 3½% Obligation.. Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. 5% steuerfreie Oblg. 50½ Nassau 4½0% Obl. b. ktüu. 94 0 5 34. 35 fl. Leos 51. F. Preussen 4½0% Obiigat. b. Rth. 95 ½ 6. 5%% 86 ¼ P om. 40 Pe l. b. 1. 54/6 8 4% a0. do. 89 G. Kurbess. 40% Obl. b. k.& 105 89¼ P S Or. Hess. 50 fl. L. b. k. 142/ f Ben 5% Obligation. 101½ 0. Frankf. 3½% Obligat. 81½ P—„ 2%„„ 39% 5 4½% ½ jahr. b. Rth. 93½ G. 5 30% do 72 ½ d. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35½ 0 73 1 do do 88 6. Russland 50% Obl. 1. L. à f. 12 83½ P ard. 36 Er. L. b. B.. Würtemb. 4¼½0% Obl. b. Kth. 93¾ 0. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105] 81 P. + I PItelen s. 5 751 7 4% 40 a0—— Schweden 4½0% O. i. K. à 105 84½ 0 2„ Voppelte„ 9 50—52 Baden 472% Obligat. 93½½ G. 5 4½% Pfb. i. R. 4 105—— 2 preuss. Friedrd'or— 9 57½—58½ 8 4% Obligat. 86 ½ P. N.-Amer 60/ St. I. E. 1882 75½ G. Holl. fl. 10 Stäcke„ 9 5456 Voll einbezanlte Eisenbahn- Aetien und Priorickten.* N 5 1 4½% Bayr. Ostbahn 120 ½% G. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 28/ P 2 Engl. Sovereigns. 11 54—58 5% sächsische Pfandbr. b. K 94 P. 5% Tosc. Oentr.-Eisenb.-Pr. 41 0 2 Russ. Imperiales„ 9 50—52 3% Oesterr. St.-Elsenb.-Prior. 53½ G 50% Eltsabethbahn-Prior. 6% 76 G— Gold pr. Zoll-Pf.„—— 60% Oest. Jüd. St. u. Lomb. E. B. 92½ 6 50% do. neueste Emiss.% 74 G. Ach. Sb. pr. Z. PT.— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43 P. 4½% Hess. Lud wigeb-Prier. ö 94½ 0 D Preuss. Kassensch. 3 44/89—45½ Wiener Wechsel- Cours 102/ polare in Geld(, 2 27½— 8 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zueicherung reullor Bedienung und ertheilt gerne jede gowünschts Auskunft über Verloosungen, Coupous- Zahlungen J. 3. W 8. Lindheimer in Friedberg M. 1 wachung, be Bundes vol und Copa Nr. machun! Norddeulsch von Gesau Gesandischs Nr. böchster Er Hess sache geg vegen Bel Capelle ypellhoft den Bewe an, insbes nicht aus Gründen Dionmheine babe. Da das Akrar erwiesen enden Sin Bezieksger Tagen G 2 Tage 0 A5 chung ur Dr. Sto Gemeinder stimmten e unsres nen weiten Ra Nach Vorsitend einer eing scch dahin unseres dafür zu gesegten don Eisen hesonders lenseitigen titten Lin vielmehr Hierc unsrer R dieselbe heben, de derartige insbesond als einzal nöthigen sugt were lage we De Herrn 10 1 Anscchen eignet, N 0