2 6 0„„ 2 090 00 * 2 1868. Dienstag den 7. Januar. M3. Anzeiger für Oberhessen. Euthält bie amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. g Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samstag. ———— Abonnements ⸗ Einladung. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues halbjährliches Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenbeiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aussatze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours- Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einnal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗ Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderrätĩhsel 1c. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt halbjährlich: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl. ohne Bringerlohn, 3 7 bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr. 1 Bestellungen bei der Post beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in biesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung ersolgt. Die Redaktion. Amtlicher Theil. Settefsend: Die Statistik der Bewegung der Bevoͤlkerung. Friedberg den 3. Januar 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die evangelischen und katholischen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf die in obigem Betreffe bestehenden Vorschriften bringen wir die Einsendung der in obigem Betreffe zu führenden Register in Erinnerung. rin Betreffend: Ernennung von Kretsärzten, insbesondere die Ernennung des practischen Arztes Dr. Lorenz zu Vilbel* 5 zum Kreisarzt des Krels-Mediclnalamts Friedberg. Friedberg den 31 Dezember 1867. Oeffentliche Bekanntmachung. Der Groß h. Kreisarzt des Kreis ⸗Medicinalamts Friedberg Dr. Lorenz dahier hat am 27.. M. seinen Dienst angetreten, was diermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht wird. Trapp. Hessen. Darmstadt. Wie die„Hess. eine Versammlung aagesebener Industriellen und burg mit der Friedenspalme— seine Verherr⸗ Ldsztg.“ aue sicherer Quelle vernimmt, bat das sonstiger patriotischer Männer unserer Provinz, in lichung am Denkmal finden wird. Ministerium am 31. Dezember v. J. beschlossen, welcher Schritte gegen die uns drohenden großen Preußen Berlin. Nach einer möglichst bezüglich der Odenwaldbahn den Ständen eine Gefabren berathen würden, eine dringende Notb- genauen Zählung sitzen im preuß. Abgeordnetenhause Proposition vorzulegen, welche die Richtung der wendigkeit und würde ein energisches Vorgehen jetzt: 4 Minister im Dienste, 7 Minister außer Bahn von bier nach Traisa, Ober- Namstadt, auch sicher kaum sein Ziel verfehlen. Es scheint Dienst, 7 Hofmarschälle und Kammerherren, 1 Reinheim, Groß ⸗Umstadt und Höchst— mit aber Niemand da zu sein, der die von unseren pensionirter General, 41 höhere Verwaltungs beamte, Stationen an den genannten Orten— und einer Interessen so dringend gebotene Initiative ergreifen 52 Landräthe und dannöversche Amtmänner, 1 Station bei Bessungen bestimmt. mag, und wird man erwachen und sich besinnen, Landschaftsbeamter, 1 Kreissekretär, 22 Bürger⸗ — Nach den jüngsten Veröffentlichungen find wenn es zu spat ist. meister, westfälische Amtmänner und Magistrats⸗ im Jahr 1867 zur Ergänzung der Feldtruppen Gießen. Es ist die Rede davon, daß an mitglieder, 7 Domänenpächter, 8 Staatsanwälte, an Rekruten einberufen worden: 1) im April] Stelle des professor Ibering, welcher einen Zuchthausdirektor, 51 Richter, 13 Advokaten, 2200, wevon auf Starkenburg 1039, auf Ober- Ruf nach Wien angenommen bat, Professor 1 Eisenbahndirektor, 7 katholische Geistliche, 4 hessen 733 und auf Röbeinhessen 628 kamen; Neuner von Kiel, ein geborner Hessen- Darm- evangelische Geistliche, 98 Rittergutsbesiger, 34 2) im Oktober 1280, und zwar auf Starkenburg stadter, auf den Lehrstuhl des römischen Rechts Hefesbessger und kleinere Grundbesitzer, 12 Rentner 554, cuf Oberhessen 391 und auf Rhelvhessen berufen werden soll. und Pensionäre, 32 Fabrikanten, Müblenbesitzer, 335. Von dieser Totalsumme mit 3680 waren Worms. Die„Wormser Zeitung“ schreibt: Bergwerks- Besiger, Kaufleute, Buchhändler, 745 durch Stellvertreter zu ersetzen. Wie wir aus guter Quelle erfahren, erbielt der Banquiers, 4 Aerzte. 19 Professotren, Lehrer, — Das„Frankf. Journ.“ theilt mit, daß Ausschuß des Luther⸗Denkmal⸗Vereins ver einigen Bibliothekare, Zeitungsredakteure und Schriftsteller. Geb. Obersteuerrath Ewald nach Berlin abreisen Tagen aus Dresden dit offizielle Mittheilung,— Der„Staatsanz.“ veroffentlicht eine Kriegs ⸗ wird und zwar zunächst, um unsere Regierung daß sammtliche Bildhauer- Arbeiten des Denkmals ministerialverfügung, betreffend die den Offizieren, bei den Verhandlungen über den Eintritt des nun glücklich zu Ende gebracht sind und daß die sowie deren Wittwen und Waisen, der früheren Großherzogthums in die Oemeinsamkeit der in- letzten Modelle— ein Basrelief von Kietz und schleswig⸗bolsteinischen Armee, soweit sie dem nord- pirelten Steuern mit dem norddeutschen Bunde die protestirende Speper von Schilling— wohl deutschen Bunde angehörig, zu gewährenden Unter- in vertreten. Diese Verhandlungen dürften sich noch vor Jahresschluß an die Gießerei abgeliefert f stützungen. 2 2 N wohl bie zum Anfang der Sitzungen des Bundes- werden. Da nunmehr die Vorbedingung erfüllt 2 Die Commission für die Ausarbeitung rathes für dae Zollparlament hinausziehen, bei ist, von welcher das Hüttenamt zu Lauchhammer der Civilprozeßordnung des Nordbundes ist am welchem der Genannte gleichfalls zu fungiren die Erfüllung seiner Zusage abbaͤngig gemacht 3. d. M. dabier zusammengetreten. Nach dem haben wird. hatte, so dürfen wir die erfreuliche Gewißheit mit„Staatsanzeiger“ besteht dieselbe aus folgenden f 1 5 ins neue Jahr binübernehmen, daß der für die] Mitgliedern: Justizminister Dr. Leonbardt, Ober- — Dem großberzegl. Justizminister Dr. Frhr.] Enthüllungsseier des Denkmals in Aussicht ge- tribunals-Biecpräsident Dr. Grimm, Geb. Ober⸗ b. Eindelof ist das Ehren ⸗Großkreus des Olden- nommene Zeitpunkt— den 25. Juni 1868— justizratb Dr. Pape, Obertribunalsrath Dr. Löwen ⸗ burgischen Haus- und Verdienstordens des Herzogs pünktlich wird eingehalten werden können. Man, berg, sämmtlich zu Berlin, Ob. rappellationsgerichte⸗ peter Friedrich Ludwig verlieben worden. hat gerade diesen Tag gewählt, weil am 25. Juni] ratd Dr. Tauchnitz zu Dresden, General- Staate⸗ Aus der Wetterau bringt die„M. 3.“ 1530 die Augsburger Confession dem Kaiser prokurator Dr. Seitz zu Darmstadt, Oderappel⸗ folgende Zuschrift: Ueber unsere oberhessischen übergeben wurde, ein in der Reformationsgeschichte lationsgerichtsrath Prosessor Dr. Endemann zu Eisenbahnprojekte herrscht gänzliche Stille und sehr wichtiges Ereigniß, welches durch die sieben Jena, Obergerichtspräsidenten Dr. Trieps zu scheint auch, als ob unsere Bevölkerung, durch Wappen der Unterzeichner der Confession am] Wolfenbüttel, Oberappellationsgerichtsratd Dr. die langlährigen Mißersolge entmuthigt, kaum Sockel des Hauptpostaments und außerdem auch] Drechsler zu Lübeck, Ged. Ministerialratb von mehr ihre Stimme erbeben mag. Und doch wäre noch durch eine Städtepersoniffcation— Auges Amsberg zu Schwerin en e eee — Die Notb im Gumbinner Krelse scheint eine furchtbare Höhe erreicht zu haben. Die„Zukunft“ veröffentlicht zwei ihr von dort zugegangene Privatschreiben, welche die Lage wahrhaft entsetz⸗ lich schildern. Es wird darin nachgewiesen, daß die Hülfe, welche bis jetzt von Seiten des Staates gebracht, in Folge der mangelhaften Ausführung sich auf so gut wie auf nichts reduzire, und daß die Behörden sogar fortfahren mit der größten Strenge die Steuern einzutreiben. f Zur Beurtheilung des Nothstandes in Osi preußen sind die dortigen Witterungsverhältnisse selbstverständlich nicht obne Interesse. Die Kälte hat dort nach den amtlichen Telegrammen eine recht empfindliche Höhe erreicht. In Königsberg hat das neue Jahr mit einer Temperatur von — 22½ R. angefangen; am nächsten Tage (2. Januar) sind— 14½ gemeldet. In Danzig waren am 1. d. über 11, am 2. d. 8½ 0 Kälte. Memel hat am 1. Jan.— 15 ½ o, am folgenden Tage— 13½“ aufzuweisen. In Gumbinnen schwankt in den letzten Tagen die Kälte zwischen 21 und 25 U. — Der„Hall. Kur.“ meldet von hier folgende Säbelaffaire. In der Nacht vom ersten zum zweiten Weihnachtsfeiertage hatte sich ein in Civil gekleideter Fähnrich in Gesellschaft eines Offiziers, eines Kaufmanns dieners u. A., noch spät in ein Haus begeben, woselbst ein Schanklocal befindlich ist. Da dasselbe schon geschlossen war und eine Darreichung von Getränken verweigert wurde, so erfolgte von Seiten der Eingedrungenen tumul- marische Drohung, worauf mehrere Einwohner des Hauses sich einfanden, namentlich ein Cigarren⸗ macher, welcher von jenem Fähnrich mit dem Degen des Offiziers derartig verwundet wurde, daß er am dritten Tagt darauf der tödtlichen Verletzung erlegen ist. Aus Wiesbaden wird gemeldet, daß dort Thalerwährung mit dem Neujahrstage bei allen öffentlichen Kassen ins Leben getreten; im Handel und Wandel scheinen sich jedoch die Groschen noch nicht einbürgern zu wollen. Da die alten Münzsorten aus zugeben und einzunehmen nicht verboten ist, so wird voraussichtlich die Thaler⸗ währung vorläufig nur in den Staatsrechnungen eine Wahrheit werden und der rheinische Gulden nach wie vor im Verkehr die herrschende Münzsorte bleiben. Bayern. München. Abgeordnetenkammer. Der Antrag des Ausschusses, gegen die Erhöhung des Standesgehalts der Minister von 3000 auf 6000 Gulden ausdrückliche Verwahrung einzulegen, wurde mit 52 gegen 44 Stimmen angenommen. Baden. Mannheim. Für den Nothstand in Ostpreußen sind am hiesigen Platze auf dem Wege der Privatsammlung 1500 fl. aufgebracht worden, was die„Zukunft“ als gutes Beispiel mittheilt mit der Bemerkung:„Das ist nicht Sache der Mainlinie, bemerkt man uns dabei, und wir fügen hinzu: auch nicht Sache irgend einer Partei, sondern nur und allein Sache des Herzens und: Kein fest Herz, das nicht auch zur rechten Stunde ein bewegt Herz!“ Oesterreich. Wien. Dit offiziöse„Cor · respondenz Schweitzer“ meldet: daß der preußische Gesandte am Wiener Hofe, Baron Werther, dem Kaiser am Neujahrstage sein Beglaubigungsschreiben als Gesandter des norddeutschen Bundes überreichte. — Bei dem Empfange der Beamten des Ministeriums des Innern durch Minister Giskra betonte derselbe, daß mit seinem Amtsantritte der Geist der Verfassungsmäßigkeit und Verfassungs⸗ treue in die Verwaltung einziehen müsse. Giskra erwarte und fordere von den Beamten, daß die⸗ selben vollständig zum neuen System stehen würden. Wem dieser unbedingte Anschluß mit seiner Ueber⸗ zeugung nicht vereinbarlich, möge sich zurückziehen. Von Denjenigen, welche trotzdem im Amte blieben, erwarte der Minister unbedingte treue Unterstützung der Maßnahmen, welche das Wohl des konstitu⸗ tionellen Staates erheischen. Auch der Minister Hasner hielt eine Ansprache an die Beamten des Kultus ministeriums, in welcher er betonte, geset daß im Geiste der sanktionirten Grundgesetze gewirkt werden müsse. Frankreich. Paris. Die„Patrie“ kündigt an, daß nach den letzten über das Con⸗ serenzprojekt stattgefundenen Pourparlers die Ver ⸗ tagung der Verhandlungen mit allseitigem Ein⸗ verständniß beschlossen ward. Großbritannien. London. Die „Anglo-amerikanische Correspondenz“ meldet: Gestern Nacht, 3. d., wurde bei Cork ein Pulver- magazin erbrochen und zehn Centner Schießpulver gestohlen. Von den Dieben zeigte sich keine Spur. Dollars Contanten eingetroffen und bringt fol gende Nachrichten aus Newyork vom 25. Dez.: Die Baumwollernte in Missisippt entspricht nicht zur Hälfte den Erwartungen der Plantagenbesitzer, weßhalb dieselben den Lohn der emancipirten Arbeiter nicht bezahlen können. Unter den Arbeitern herrscht Unzufriedenheit und bedrohen dieselben, sich organistrend, die öffentliche Ruhe. Das Ein⸗ schreiten von Militär wird wahrscheinlich noth⸗ wendig.— Der Dampfer„Virginta“ ist von Newyork eingetroffen und bringt 347,500 Dollars Contanten mit. Italien. Florenz. Die Publication der neuen Ministerliste wird erwartet. Der Kammer- präsident Lanza machte bekannt, daß die Eröffnung des Parlaments, wegen der durch den starken Schneefall auf den Eisenbahnen Norditaliens hervorgerufenen Störungen, bis zum 11. Januar vertagt werden mußte. Neapel. Vom 4. d. wird geweldet, daß der Ausbruch des Vesuvs beunruhigende Dimensionen angenommen. Beständige Stöße und Detonationen fanden statt. Großer Schrecken herrscht in den Dörfern am Fuße des Vesuvs. — Die Ministerkrisis in Italien zieht sich noch immer hin. Nach den letzten Berichten wird an den bekannten Unterhändler Visconti-Venosta als Minister des Aeußeren gedacht, Menabrea würde dann das Ministerium des Inneren über- nehmen. Rußland. Der Minister des Innern ordnet an, daß der Aufenthalt in Rußland nur gegen Austausch ver ausländischen Pässe gegen russische gestattet ist; als Motiv dieser Verordnung wird bezeichnet, das Herumstreichen von Individuen aus Mittelasien und dem Kaukasus mit persischen und türkischen Pässen zu verhindern. » Friedberg. Fabrikant Wilh. Büchner in Pfung⸗ stadt hat folgenden beachtens⸗ und nachahmungswerthen Aufruf an den dortigen Arbeiterstand veröffentlicht.„Die große Theuerung, der theilweise Mangel an genügendem Verdienst, die kalte Jahreszeit, der wir enigegengehen, hat mich veranlaßt, um kommender Noth nach meinen Kräften entgegenzutreten, dem hiesigen Arbeiterstand unter nach⸗ folgenden Bedingungen„Ein tausend Eulben“ leihweise und zinsenfrei zu überlassen. Jeden Sonntag Morgen, vom 8. d. M. anfangend und den letzten Sonntag im Monat März endigend, vorausgesetzt, daß die obige Summe so langt ausreicht, werde ich zwischen 9 und 12 Uhr Jedem dem Arbeiterstand angehörigen Familienvater der mir genügend nachweist, daß er in der abgelaufenen Woche ohne den zur Ernährung seiner Familie nöͤthigen Verdienst war, Beträge von 30 kr. an bis 3 fl., je nach Verlangen behündigen. Der erhaltene Betrag wird einfach in einem dazu vortzandenen Buch quittirt. Ein Arbeiter kann aber im Laufe der angeführten Zeit nicht mehr als zwanzig Gulden erhalten. Die Rückzahlung hat im Laufe des Sommers und namentlich bis längstens Ende Oktober 1868 fattzufinden und kann in Beträgen von 30 kr. jeder Zeit geschehen. Wer bis dahin nicht bezahlt hat, muß erwarten, daß sein Name veröffentlicht wird und geschieht die Beitreibung dann auf gerichtlichem Wege. Der Erfolg der Rückzahlungen wird den Nachweis liefern, ob ich mich in dem Vertrauen zu der Tüchtigkeit und Redlichkeit unseres Arbeiterstandes getäuscht habe und in nachfolgenden Wintern einen gleichen oder ausgedehnteren Credit den Arbeitern gewähren werbe. Notorisch Arme wie Trunken⸗ bolde sind ausgeschlossen. „ Friedberg. Um der Herebsetzung des Portes in der That theilhaftig zu werden, wird es sich für Ge⸗ schästsleute empfehlen, sich mit auswärtigen Häusern, mit denen sie in Geschäftsverbindung stehen, dahin zu verstänbigen, daß für die Folge der Brieswechsel nur in franlirten Briefen geschieht. Für die Familien⸗ und ber⸗ gleichen Correspondenz ist berselbe Rath zu ertheilen, weil Franco⸗Briese nur den halben Portosatz ersordern. Friedberg. Der Preie des Nauheimer Salzes 9 der Niederlage zu Friedberg ist wie nachstehend fest⸗ etzt: 1) 1 Sack Kochsalz zu 200 Pfund netto 9 fl. 42 kr. 27 100 4„ 5 ***** % — Der Dampfer„Russia“ ist mit 1,082,475 1) 1 Sack Viehsal 200 nd netto 2 fl. 22 kr. N 15 16 r 1 1 3„ 1 Pfund Taselsalz 6 kr. Der frühere Regleprels betrug: **** ad 1) Kochsalz 9 fl. 40 kr. 1 4, 7 „ 1) Viehsalz 4 0 M. „ 1 E 6 1 1 3 1 Pfund 9 6„ Hierbei ist jedoch noch zu berlücksichtigen, daß die Regle Fuhrlohn vom Magazin an jeden Ort des Landes mlt f 1 Stunde vom Centner vergütete, welcher nun wegfällt. » Södel. Am Morgen des 4. d. brach in der Hofralthe des hiesigen Ortsbürgers W. Kleeberget Feuer aus und legte in kurzer 30f dessen gefüllte Scheuer in Asche. Ein weiteres Umsichhreisen des Feuers wurde durch rasche Hülfe verhindert. »Ilbenstadt. Am 2. d. starb die Frau Gräfin zu Alt⸗Leiningen⸗Westerburg und erfolgte am 6. die Beisetzung der Leiche in der Familiengruft zu Schloß Ilbenstadt. Frankfurt. Nach dem 190. Jahresbericht des hie⸗ sigen Waisenhauses bat die Verwaltung dieses Instituls mit dem früheren System der Erziehung der Waisen in casernenartigen Gebäuden gänzlich gebrochen und erklärt, daß sich das neue System der Unterbringung der Kinder in Familien vollständig bewähre. Am Jahresschlusse waren 210 Kinder, 114 Knaben und 96 Mädchen auf diese Weise zur Erziehung untergebracht, 15 mehr als am 1. Januar 1867. Außerdem wurden 49 in der Lehre stehende Zöglinge mit der erforderlichen Kleidung und Wasche versehen. Viele Gesuche um Versorgung von Kindern mußten zurückgewiesen werden. Der Betrag der zugekommenen Geschenke ist noch nie so niebrig geblieben, er belief sich auf 1015 fl. 12 kr. Darmstadt. Dieser Tage wurde der Papiermüllet Steigauf von Groß⸗Zimmern nebst zwei Complicen in das hiesige Arresthaus eingeliefert. Derselbe ist beschuldigt, ein Paket hessisches Papiergeld, das er einstampfen sollte, unterschlagen und verausgabt zu haben. Ein vierter Genosse wurde in Wiesbaden verhaftet. Darmstadt. Ueber das Vorkommen falschen hessi⸗ schen Papiergeldes theilt die„Fr. Z.“ Folgendes mit: Einem Leipziger Hause und einer diesigen Firma ist die Anfertigung des neuesten hessischen Papiergeldes übertragen worden. Von der letzten Sendung wurde eint größere Anzahl Scheine als Ausschuß zurückgestoßen und unter Aussicht eines Finanzbeamten in einer Papiermühle bei Großzimmern eingestampft. Einem Arbeiter gelang es, ein Paket von 300 Scheinen mit 10,, 5⸗ und 1·fl.⸗ Scheinen rasch zu sich zu stecken. Die noch fehlende— siets geschriebene— Unterschrift des Controlbeamten wurde gesaͤlscht und im Verein mit zwei Mitschuldigen in Wies⸗ daden gespielt. Die dortige Bank soll sich, wie im Publi⸗ kum verlautet, im Vesitze fast des ganzen entwendeten Pakets von 1500 bis 2000 fl. befinden. An dem grünen Tische wurde durch die Wachsamkeit des rühmlichst be⸗ kannten Polizeiraths Leichtweiß von Mainz ein Spieler verhaftet, der im Besitze von falschen, noch des Trocken⸗ stempels entbehrenden Scheinen war, drei weitere Com⸗ licen wurden durch hessische Gerichte hinter Schloß umd iegel gebracht. Die Untersuchung ist in vollem Gange. Alsheim. Hohes Alter. In Alsheim find unter den im Laufe des Jahres 18867 Berstordenen 5 Personen gewesen, welche das 80. Lebensjahr bereits überschritten batten. Ein Mann hatte sogar das seltene Alter von beinahe 97 Jahren erreicht; er war zugleich vielleicht der letzte Veteran des weiland churpfälzischen Contingents, welchem er in seiner Jugend kurze Zeit als Musketier angehört hatte. „„ Heimstätte für Frauen. Der Fürst der Kaufleute, Alexander J. Stewart in Newyerk. with nächstens mit einem Kostenaufwanke von 1,000,000 Pfd. St. in der oberen Stadt eine Reihe— herstellen, die zur Aufnahme der arbeitenden Frauen ewyork's be⸗ stimmt sind. Es soll kein Armenbaus werden, sondern eine behagliche Heimstätte, in der sie Kost und Logis zu einem seldst für sie leicht zu eischwingenden Preise finden — und ein etwaiger Ueberschuß soll zur Errichtung Ahn licher Anstalten verwendet werden. „ Die größte Schlacht. Das Beiheft zum preußischen Militär⸗ Wochenblatt enthält unter Anderem einen Aufsatz:„Betrachtung über größere Schlachten“. woraus man ersieht, daß die Schlacht von Königgrätz in Bezug auf die Gesammtmasse der betheiligten Truppen die größten Schlachten der Neuzeit übertrifft. Während bei Leipzig 240 000 Verbündete und 140 000 Franzosen, alss zusammen 380 000 Mann; bei Wagram 200 000 Franzosen und 140 000 Oesterreicher, zusammen 340 000 Mann; bei Selferino 150 000 Oesterreicher und 150 Verbündete, zusammen 300 000 Mann; bei Borobine 130 000 Franzosen und 120 000 RNussen, zusammen 250 000 Mann; bei Belle ⸗ Alliance 40 000 Preußen, 65 000 Verbündete und 75 000 Franzosen, im Ganzen 180 000 Mann engagirt gewesen find haben del Königgrätz 220 000 Preußen gegen 000 Oesterre icher gefochten, im Ganzen also 420 000 Mann am Kampfe theilgeuommen. bicher übrigen 20 Olas, 9 die besse Schuien Spiegel bäder, Dient Geiler. 3„„ 1 1111er 1 iini Fei Mit J din * * 1 Wüiren Uerloe fangen. Darmstadt, 3. J! edung der groß. bessischen 50 fl. Loose wurden solgende S1 — und Gewinne gezogen: Nr. 27 901 50.000 fl., Nr. 40,728 10000 fl. Nr. 66.96 1 5000 fl. Nr. 18,238, 19.819, 20,402, 21 630. 24 984, 55,980, 62 528, 100.712, 110.476, 127 458 fe 1000 fl. Nr. 1126, 18.700, 19.092. 25,143. 20,40 J, 35,086. 38105, 61.234, 69,305, 88,424, 98.447, 10,315, 107522, 122.292 je 400 fl. ö n. Vel der beute sortgesepten] von 1858. Wien, 2. Jan. Ziehung der österr. 100. fl. Loo se Serie 717 Nr. 1 Gew. fl. 250,000, „„ 40000, „„ 20.000, „5 7 5000, 5 3000, 5 e 5 4 2500, F 2500, Setle 3432 Nr. 93 Gew. fl. 1500, 5 r 1500, r „ „„ 1000 5„ 1000 Sctie 147, 3036, 2255, 740 kleinere Tresser unter 1000 fl. Versteigerungs-Anzeige. 3004 Auf Ansuchen der Erben der Freifrau von Benningen sollen die zu deren Nachlaß gehörigen, in Lindbeim, 4 Stunden von Hanau und 6 Stunden von Frankfurt, gelegenen Immobilten unter den bei dem unterzrichnelen Gericht einzusebenden und im Termin dekannt gemacht werdenden Bedingungen Dleustag den 21. Januar 1868, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich melsibtetend versteigert werden. Dieselbden besteben aus einem geraͤumigen Herrschaftshause mit Trieb⸗ und Gewächshaus, einem Kebendaus mit bewohnbaren Zimmern, Remisen u. s. w., Oekonomie Gebäuden, elnem großen Zler⸗ arten, schöͤnem Parke, von zwei Armen des Nidder⸗ usses eingeschlossen, Wiesen, Gärten und Aeckern, zusammen 61— 62 bess Morgen boltend. Das Ganze eignet sich sehr zu einem Hertschaftositze oder einer Jabrtkanlage. Sodann sollen an den folgenden Tagen— jedesmal von Morgens ½9 Ur an— die Mobilien versteigert werden und zwar namentlich: Mittwoch den 22. und Don aerstag den 23. Januar: gewöhnliche Möbel und veischledener Haus rath, an icttetem Tage auch die Borrätde an einge machten und getrockneten Früchten, Kaffee, Zucker u. dgl. Freitag den 24 Januar: Bücher und Bilder, von ersteren ein Theil einzeln, die üdrigen— circa 2800 Bände— aber im Ganzen Montag den 27., Dienstag den 28. und Mittwoch den 29. Januar: Olas, Porzellan, Uhren u. dgl. Donnerstag den 30. und Freitag den 31. Jauuat: die besseren Möbel, an etsterem Tage die Model mit Schnitzwerk und eingelegter Arbeit. Montag den 3. Februar: Spiegel, eingetahmte Bilder, namentlich auch Oel⸗ bilder, Luftrts u. dgl. Otenstag den 4. und Mittwoch den 5. Februar: Betten, Vorhänge und Weiß zeug, Donnerstag den 6. Februar die Gewächse im Treibhaus. Zreitag den 7. Februar Oekonomie⸗ und Gatiengeräthe, Holz, deu, Brummet und allerlei Paus rath. Montag den 10. Februar: Küchengeräte und Gefindebetten. Montag den 20. Januat könen von Bor- mittags 10 uhr an die Gebäuch lichkeiten und die Nobillen eilngeseden werden. Altenfladt am 15. December 1867 Oroßherzogliches Landgericht Altenstadt Dr. Stammler. Bekanntmachung. Oie Legalistrung des Grundbuches der Gemarkung Leic hecken, hier: die Prüfung und Beischreibung oer Erwerbtitel betr. * Bei ber Prüfung des renovirten Grundbuches der Oemarkung Leib hecken hat sich ergeben, daß die in Nr. 146 des Anztigers von v. J. genannten Personen im unge⸗ flörten und unvordenklichen Besize der bei ihren Namen nach Flur und Nummer bezeichneten Immobilien sich de ⸗ —— Da diele Grundbesitzer den Antrag gestellt haben, vor der Offeulegung des Grundbuchs den einzelnen Immobilien der Giwerblitel beigeschriebden werden moge, so fordert man alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder sonstige Ansprüche an die in dem Anzeiger für Oberhessen Bei G. G. Lange in Darmstadt ist erschienen und in der Buchhandlung von Binder nagel& Schimpff in Friedberg zu haben: upp, Gemüs und Neisch. Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leicht verständliche Anweisung 1 alle Arten von Speisen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem N Anhang vom Einmachen der Früchte.— 14. unveränderte Auflage mit 1 Stahl⸗ stich. 80. geh 54 kr. Dasselbe fein geb. in englische Leinwand 1 fl. 12 kr. Der Verkauf von 66,000 Exemplaren seit kurzer Zeit ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten Brauchbarkeit. Bekanntmachung. 49 Oite Dtenststunden der Pofl- Expeditton in Assen⸗ helm für den Verkehr mit dem Publicum find für alle Jahreszeiten auf die Stunden von 8 Uhr Vorm. bis 12 Uher Mittags und „ 8„ Nach.„ 7„ Abende sefigesetzt worden. An den Sonntagen fallen die Dienststunden von 5 Ubr Nachmittags ab aus. Dieses wird bierdurch gebracht. Darmstadt den 30. Dezember 1867. Der Königlich Preuß sische Oder Post⸗ Otrector Bab l. zur allgemeinen Kenntniß Holz ⸗Versteigerung. 48 Otenstag den 14. Jauuar l. J., Vormittags 11 Ubr, kommen in dem Königlichen Domantalwalddolstrict Clecbaum II. Tol., Oberförsteret Brandobern⸗ dorf, Gemarkung Cleedberg: 1 etckener Weikbolz⸗Stamm von 35 Ebkfß., 1¾ Klafter eichenes Scheitholz, 2 5 buchenes Scheltbolz 12¼ 2 buchenes Prügelbolz, 1 gemischtes Holz, 57. 5 eichenes Reisig. 59— duchenes Reisig, 7* gemischtes Reisig 14„ Stockdoll, 12½ Karren Schlag- Abraum, zur öffentlichen Versteigerung. Kleeberg den 3. Januar 1868. Der Königliche Oberförster Tb. Ferger. Edietal ladung. 38 Nach vorliegendem Inventar ist der Nachlaß des Schubmachermelsters Wilhelm Krat von Wachenduchen und das Vermögen von dessen Witswe üderschuldet. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concutses Termin auf den 21. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr, zum Outeversucd vor unterzelchneter Getichtestellt Schloß firaße Nr. 20 anberaumt, und haben iich dazu dessen Gläubiger einzusinden und ihre Forderungen an ⸗ zumelden und zu begründen. Ole nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüässen der Mehrbelt deitretend betrachtet. Hanau am 21. December 1867. Königliches Ants gericht Abthellung II 2 ö fte r. „dt. Frandenderg. Brennholzverkauf. vom 20. Dezember v. 3 unter Nr. 2888 speciell ver⸗ zeichneten Parcellen, bezüglich deren das Eigenihum oder auch die Bezahlung ber Kaufschillinge urkundlich nicht oder nicht genügend dargethan werben lonnte, machen zu können glauben, auf, solche binnen drei Monaten e dato dei unter⸗ zeichneter Gerichtestelle anzuzeigen und geltend zu machen, wibrigenfalls bit beantragte Beischreibung der betreffenden 8 im tubriciiten Grundbuche verfügt werden Friebberg am 7. November 1807. Oroßherzouliches Landgericht Friedberg. Rei, Steinberger, Lanbrichter. Landgerichte ⸗Assessor. Legen Tahnschmerz 2170 empfiehlt zum augenblicklichen Stillen cher Tahmwoelle aus paris 4 Dulse 9 f. rgmaun's 39 Aus dem Holzbof in Laubach kann vom Heutigen an Buchen Scheitdolz aus dem lebe vorigen Jahres per Stecken zu ö fl. kr., in größeren Partpien auch billiger, gegen sogleich daare Zablung oder mit Zahlungs- frist gegen Bürgschein dis Jobaunt d. J. abgegeben werden. Laub ach am 1. Januar 1868. Oräfliche Neutkammet Weber. Bekanntmachung. 47 Otte am 3. d. Mis. abgehaltene Holzversteigerung im sog. Jungenwald har die Genehmigung erhalten oter Piuterlegen von vorschriftsmäßigen Bürgscheinen bel dem Wemelndeelunebmer dahter in Empfang zu nehmen. Odkfadt den 4. Januar 1868. Pb. Dan. Nümmich. und iii det erste Jahrtag auf Donnerstag den 9. d. Mis. desiimmt, die Adsuhrscheine find gegen Baarzablung Holz ⸗Versteigerung. 40 Otenstag den 14. Januar l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistriete Lüder bel Ilbenstadt: 60 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 7 2 8 tügelholz, 2 Eichen⸗Stammprügelbolz, 24½„ Buchen ⸗Stockbolz, 1„ Eichen Stockholz, 1500 Stück Buchen- Wellen, 100„ FKichen⸗Wellen, 2 Eich⸗ Stämme von 45 10 und 11“ mittlerem Durchmesser, 3 Buchen Stämme von 20 Länge und 12— 147 mittlerem Durchmesser und 2 Buchen ⸗Erdstoͤcke zu Kummetbölzer geeignet, oͤffentlich an den Meistbletenden versteigert werden Schloß Ilbenftadt den 2. Januar 1868. Oräflich von Leiningen⸗Westerburgische Rentey Berubardt. und 50“ Länge und Ein Schlitten 52 ist zu verkaufen. Näßberes bei der Exped. d. Bl. Ein gesitteter Junge 41 wird als Lehrling in ein Buchbinderei- OGeschäft gesucht. Näberes del der Exped. d. Bl. Bel Bindernagel 4 Schimpf ist erschienen und zu baden: Friedberger Adreßkalender für 1868. „ Ein tüchtiger Bäckerbursche 51 wird zum alsbaldigen Etutritt gesucht. WN. Pbilippi. Foul ar ds, seldene Umknüpftücher und Halsbinden bei K. Friedrich geben der Post. Ein Garten, 42 etwas mebr als einen Morgen daltend, in der Näbe des Mainzer Tpors gelegen, id zu verpachten oder bel annehmdarem Preise zu verkaufen. Näberes del der Exped. v. Bl. Zur hohen Beachtung für Bruchleidende. 45 Oer berühmte Bruch⸗Balsam, dessen bober Werth selbst in Paris anerkannt, und welcher von vielen medi⸗ einischen Autoritäten erprobt wurde, welcher auch in vlelen tausend Fällen glückliche Curen bervorbrachte, kann jederzeit dittet brieflich vom Unterzeichneten die Schachtel 1 3 Fl. 30 kr. S. W. bezogen werden. Jar einen uicht so allen Schaden ift elne Schachtel binrelchend. J. J Kr. Eisenbut in Gais, bei St. Gallen (Schweiz). 1681 , S. Steinhäuser, Gold- und Silberarbeiter in Friedberg, 2598 empfiehlt sein Lager der modernsten Gold- und Silberwaaren Oroßperzogllche Bürgermelsterel Ockstadt Gers in get. zu den billtgsten reisen. der Ueberbringer des„Anzeiger“ find wir zu der Bemerkung veranlaßt, daß bei dem in hieslger Stadt zur 1 6 Abonnement von fl. 1. pro Halbjahr eine Vergütung für das Austragen des Blattes nicht n begriffen ist und daß fur di a biuigeh 1 wohlwollenden Ermessen der Abonnenten zu überlassen pflegen. die Bitte, den Bläatterträgern den wohlverdienten Bringerlohn nicht vorenthalten zu wollen. ese Dienstleistung von den Betreffenden eine besondere Vergütung beansprucht wird, welche dieselben dem An mehrere Abonnenten richten wir deßhalb auf diesem Wege Die Expedition. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen sich zur Besorgung aller im Buchhandel erscheinenden illustrirten, belletristischen und wissenschaftlichen Jeitschristen, sowie auch aller Modezeitungen ꝛc. ꝛc. . L. Schneider in Hungen. Auswärts nehmen Bestellungen fuͤr uns an: F. Trebes in Nidda. Geschäfts⸗Eröffnung. 31 Montag den 6. d. M. eröffne ich mein neu errichtetes Bäckerei-Geschäft in meiner Behausung, dem Großh. Landgerichtsgebäͤude gegenüber. Ich werde es mir angelegen sein lassen, jederzeit alle Brodsorten in geschmackvollster und bester Qualität zu liefern, vorzügliche Mehlsorten zu Weißbrod zu verwenden und Bestellungen auf Kuchen und sonstigee Backwerk zur Zufriedenheit ausführen. Unter Zusicherung promptester Bedienung halte ich mich bestens empfohlen Friedberg. Löb Straus. Wollene und baumwollene Unterhosen X Zacken, 30 bester Quelität, bedeutend unter dem Fabrikpreise, bei S. G. Katzenstein. Abannements Einladung. 46 Bei dem bevorftebenden Jabreswechs en wir uns, die„Main⸗Zeitung“ zum zablreschen Abonnement zu empfehlen. Der Preis beträgt für Dar mstadt 45 kr. und für das übrige ehemalige Taxls'sche Pofigediet einschließlich des Bestellgeldes 1 5fl. 9 kr. Unser Blatt, welches mit Ausnahme der Sonn und Zeiertage zägluch erscheint, wird vor wie nach für Lösung der deutschen Frage im Gelste der Einheit und Freshelt unseres großen Vaterlandes kämpfen. Es wird als den einzigen Weg zu diesem hoben Ziel den baldigsten Eintritt der süd deutschen Staaten in den Nordbund nach Kräften fördern und in diesem Streben sich neu gekräftigt fühlen durch den einstimmigen Beschluß der am 22. December daher versammelten Vertranensmänner der Fortschritts⸗ partei aas Rheinhessen und Starkenburg. Die„Maln⸗Zeitung“ wird, neben dieser oberen nationalen Aufgabe, überhaupt für volle gesetzliche Freiheit auf polttischem religtösem und volkswirthschaftlichem Gebiete, sie wird fortwährend für Hebung unseres Unterrichtswesens und namentlich der Volksschulen kämpfen und wird in erster Reihe fiehen gegen eine allzu verwickelte, und übermäßig kofispielige, vielfach übergreifende Verwaltung, deren Vereinfachung zu Ermöglichung sonstiger unvermeidlicher Opfer seit den Ereignissen von 1866 doppelt geboten erscheint. Unsere„Main⸗Zeitung“ wird vor wie nach ohne jede Rücksicht die gute Sache vertreten, vicht aber gegnerische Personen ohne jeglichen Grund angreifen. Wir rechnen auf Förderung unseres Blattes mittelst Abonnements und Annoncen durch Alle, welchen die Schaffung eines nach Außen gesicherten und im Inneren geißlg und matertell sich entwickelnden deutschen Vaterlandes am Herzen liegt. Wir zählen umsomehr gerade für das kommende Vierteljahr auf elsrigste Unterflützung unseres Blattes, weil in den nächsten Wochen die Wahlen zum deutschen Zollparlament stallfinden und für deren genügende Förderung die Thätigkeit eines freien und 3 Organs vorzugsweilse nothwendig ist. Für den unlerbaltenden Theil ist durch ein sorgfältig gewähltes Zeuilleton gesorgt. Dasselbe dringt neden spaunenden Erzählungen kurze Besprechungen der neueflen Erscheinungen auf dem Gebiete der Litteratur und Kunft, sowie Kriliken über Theater und Concerte. Inserate finden bei dem großen Absatze, dessen sich unser Blatt im ganzen Großherzogthum erfreut, die weiteste Verbreitung. Wir berechnen dle dreispaltige Petitzeile oder deren Raum mit drel Kreuzer und gewäbren bei mehr ais dretmaliger Inserirung entsprechenden Rabatt. Elwalge Beschwerden wegen Ausdleibens oder unregelmäßlger, bezlehungsweise verspäteter Zustellung des Blattes belieben die Abonnenten hiesiger Stadt bel der Expeditton, auswärtige Abonnenten aber dei der nächten Poftstelle schriftitch vorzubringen. Wir ditten unsere geehrten Abonnenten ihre Be⸗ stellungen rechtzeitig zu erneuern, damit wir im Stande find, vollständige Exemplare zu liefern. Darmstadt den 27. December 1867. Die Redaction der Main- Zeitung. Indischer Magenliqueur anerkanntes Préservatif für Magen- und Unterleibsbeschwerden besonders für Choleraanfälle von Goldschmidt& Pfähler in Frankfurt a. M. Illustrirter Familienkalender. 000%%—n 6 1 Mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Stempel 11 kr. Prämien für 1868: 105 fl., 87 fl. 30 kr., 70 fl., 52 fl. 30 kr., 35 fl., 5 fl. und je der vierte Theil als Berkäuferprämie. Zu haben bei Bindernagel& Schimpff. Friedberg. Ein Logis 50 für eine stille Familte wird zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Türkische Jwetschen l 2849 in vorzüglicher Qualttät bet Wilhelm Fertsch. Große wollene Halstücher 2612 für Herren bel K. Friedrich neben der Pos. Zwei Buchbinder, 53 welche einige Erfahrung im Portefeuille⸗Geschäft haben, werden zu sofortigem Eintritt gesucht bei Wilhelm Weis, Nr. 70, nächst der Post. An Magenkrampf, Berdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 44 wird das rühmlichst dekannte Heilmittel des Dr. med. Doeels empfohlen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheker Doecks in Barnsdorf (Hannover) verabfolgt. Kirchen buchsauszügt. Evangelische Gemeinde. Beerd ig te: 31. Dez.(Zu Steinfurth.) Freiherr Karl Friedrich Gustav Heinrich Löw von und zu Steinfurth, Schloß dauptmann und Kammerberr, 71 Jahre, 5 Monate, 1 Tag alt, 1 am 29. Dezember. 1. Jan. Karl Friedrich Gröninger, Söhnchen des bdlesigen Bürgers und Metzgermelsters Jobann Heinrich Gröninger, 2 Jahre, 8 Monate, 5 Tage alt, t am 30. Oez. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2758 bei Wilhelm Fertsch. Druck und Bersag von Binbernagel& Schimpf. Ministtruu mit dem lasselde fi m l. J disher def menden II. Groß herz den feilt Nebvad ba November r. Bebt — ben Anden z ten · Ar