vothelarische N. 1700 ug. lewcaten⸗ . Velchet n 1. Sep⸗ eeuc t hier⸗ Zaplanger Sertinder Zahlungs. Firthner rirsene 37. b ollen 1868. Donnerstag den 6. August. M 92. nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — 5 Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiziren: Nr. 39 sub 3. Bekanntmachung, die Erhebung der Eichgebühren betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Einführung verschtedener Verordnungen in den in Folge des Fiiedensvertrags vom 3. September 1866 neu erworbenen Gebietsthetlen betreffend.— sub 6. Bekanntmachung, die Einführung verschledener auf das Polizeistrafgesetz bezüglichen Verordnungen und Vestimmungen in den neu erworbenen Landestheilen betreffend.— sub 7. Belannsmachung, die Ausdehnung der In⸗ Hruttion sür Forstwarte und für Feldschützen auf die neu erworbenen Landesthetle betreffend.— sub 8. Bekanntmachung, die Einziehung der im Jahr 1855 ausgege⸗ denen Herzoglich Anhalt'schen Staate kassenscheine in Stücken von 10 Thlr. betreffend. Nr. 40 sub 1. Nr. 41 sub 1. Bekanntmachung, das Regulativ über die zollamiliche Behandlung des Poflvperkehrs betreffend. Gesetz, die Versorgung der als Invaliden entlassenen Unterofsiztere und Soldaten betreffend.— sub 2. Gesetz, 1. die Pensionserhöhung für die im Krlege invallde gewordenen, sowie für die überbaupt durch den actven Mllltärdtenst verstümmellen oder erblindeten Offiziere der Linie und Landwehr und die oberen, beztiehungsweise im Offiztergrang stehenden Militärbeamten. 2. die Unterstützung der Wittwen und Kinder der im Krieg gebliebenen Militärpersonen aller Rangelassen betreffend. Nr. 42 sub 1. Bekanntmachung die Erhebung der Einkommensteuer in den beiden letzten Quartalen des Jahres 1868 betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Aufnahme eines Anlehens von 1,000,000 fl. zur Bestreitung außerordentlicher Bedürfutsse der Staatskasse betreffend. Friedberg den 3. August 1868. Betreffend: Die Stellen der Criminalkossenrechner; hier die künftige Verrechnung der bisherigen Einnahmen der Ceiminalkassen. 3 e Groß herzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Friedberg den 4. August 1868. n g. Wir bringen zur offentlichen Kenntniß, daß die Dienstgeschäfte eines Rechners der Criminal, und Polizeikasse der Provinz Oberhessen dem Rechner der Criminal, und Polizeicasse der Provinz Starkenburg zur Mitversehung vom 1. Januar 1869 an provisorisch überwiesen und daher von dem genannten Zeitpunkt an auf den letzteren äbergehen werden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg n Hessen. Darmstadt. Das Großberzogliche Regierungsblatt Nr. 42 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Erhebung der Einkommensteuer in den deiden letzten Quartalen des Jahres 1868 betreffend. Der monatliche Betrag, welcher, unter Anwendung des gleichen monatlichen Ausschlags wie bei den übrigen direkten Steuern, für die genannte Zeit auf den Gulden Normalstenerkapital der Einkommensteuer ausgeschlagen ist, berechnet sich auf einen Kreuzer und fünf Achttheil Pfen⸗ nige. Unter Zugrundlegung dieser Norm ergibt die Be⸗ rechnung der Einkommensteuer nach Steuercommissariaten an Steuerkapital ohne Abzug des Personalsteuerkapitals — Einkommensteuerkapital nach Abzug des Personalsteuer⸗ kapitals— und Steueransatz für einen Monat folgende Zahlen: fl fl. fl ir Pf. Alsfeld 70280— 51980— 1001 41 3 Alzey 93010— 66570— 1282 51 2 Beerfelden 42510— 33400— 643 38 3 Bingen 167510— 118390— 2281 28 2 Büdingen 73100— 57930— 1116 21 2 Butzbach 57800— 44340— 854 28— Darmstadt 695610— 484600— 9338 38 3 Dieburg 55680— 41400— 797 48 3 Friedberg 124030— 86100— 1659 13 1 Fürth 38960— 28390— 547 6— Gießen 178500— 125900— 2426 11— Groß⸗Gerau 850900— 64970— 1252 1 2 Grünberg 31660— 24140— 465 12— Heppenheim 53770— 40090— 772 34— Hoͤchst 49400— 40620— 782 47— Homberg 24360— 17430— 335 53 2 Hungen 81240— 65380— 1259 35 2 Langen 46600— 35730— 688 32 3 Lauterbach 43610— 32230— 621 6— Mainz 579920— 332290—(403 30 1 Michelstadt 69810— 55370— 1067 12 Nidda h 2 2 Oker⸗Ingelbeim 61520— 44320— 854 5— Offen vach 281090— 203510— 3921 48 2 Oppenheim 99570—(8490— 1319 51 2 Ofthosen 67120— 48040— 935 20 1 Schlitz 19560— 14460— 278 39 1 Schotten 15250— 11360— 218 55— Seligenstadt 42190— 32100— 618 35 3 Wörrstadt 54860 00— 1713 59— Worms 266660— 201740— 3887 42— Zwingenberg 81440— 61280— 1180 55— Summa If U UU f? 50240 11 2 Die Gesammtsumme der Einlommenstener für die bei⸗ den letzten Quartale d. J. beläuft sich hiernach auf 301,477 fl. 9 kr.— Wer sich durch die Einschätzung be⸗ schwert erachtet, kann innerhalb sechs Wochen nach Zu⸗ stellung des Steuerzettels, bezw. des Begleitschreibens eine neue Beschlußnahme der Einschätzungs-Commission ver⸗ langen oder innerbalb drei Monaten die ebenfalls bei dem Vorsitzenden der Einschätzungs-Commission anzubringende schrifiliche Reclamation einlegen. Reclamationen in Folge Verlustes einzelner Einkommensquellen oder des Ablebens 1 von Steuerpflichtigen müssen binnen drei Monaten nach dem stattgehabten Verlust oder Todesfall bei dem betreffen⸗ den Steuer-Commissär vorgebracht werden, welcher eine Prüfung und Entscheidung durch die Einschätzungs⸗Com⸗ mission zu veranlassen hat, gegen welche Entscheidung dem Reclamanten innerhalb 4 Wochen die Berufung an die Landes-Commission zusteht. Ein weiterer Recurs gegen die Entscheidung der letzteren findet nicht statt. Recla⸗ mationen gegen die angesetzte Einkommensteuer, welche sich nicht auf die Einschätzung, sondern auf den von der Steuerbehörde danach gebildeten Steueransatz oder die Steuerberechnung beziehen, werden nach den bei den übrigen direkten Steuern über das Reclamationsverfahren ertheilten Vorschriften behandelt. Beschwerden gezen das Verfahren der Einschätzungscommission werden bei dem Vorsitzenden der Landescommission vorgebracht, welcher die Beschluß⸗ fassung dieser Commission veranlaßt. Beschwerden gegen das Verfahren der Landescommission und des Vorsitzenden sind behufs ihrer Entscheidung bei Großherzoglichem Ministerium der Finanzen anzubringen. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Aufnahme eines Anlehens von 1 Mill. Gulden zur Bestreitung außerordentlicher Bedürfnisse der Staatscasse betreffend. III. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allerguädigst geruht: am 20. Juli dem Gymnastallehrer in Pension Dr. Eich zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog von Sachsen-Weimar⸗Eisenach verliehenen Ritterkreuzes erster Abtheilung des Hausordens der Wach— samkeit oder vom weißen Falken zu ertheilen. IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. Juli den von dem Grafen Eberhard zu Erbach-Erbach auf die zweite evangelische Pfarrstelle zu Reichelsheim, im Dekanate Erbach, präsentirten Pfarramts⸗Candibaten Leydhecker aus Darmstadt für diese Stelle zu bestätigen;— am 20. Juli dem Mitgliede des Oberststallmeistcramtes und Hosstall⸗ kassier Wamser bis auf Weiteres die Kasseverwallung und Rechnungssührung der Hoskasse und der Hosmeierkasse zu übertragen;— am 21. Juli den Districtseinnehmer der Distictseinnehmerei Hirschhorn Müller in gleicher Dienst⸗ eigenschaft in die Districtseinnehmerei Pfungstadt zu ver⸗ setzen,— den Finanz⸗-Accessisten Klingelhöfser aus Groß⸗ Karben zum Distnictscinnehmer der Distrietseiunchmerei Hirschhorn— und am 25. Juli den Wagenrangirer Lutz von Darmstadt zum Wagenwärter bei der Main⸗Neckar⸗ Eisenbahn zu ernennen. V. Gestorben: am 7. Juli die Lehrerin Anna Kath. Müller zu Bodenheim;— am 9. Juli der Kreisbau⸗ ausseher Wißmann zu Groß-Gerau;— an demselben Tage der pensionirte Förster Euler zu Urberach;— am 10. Juli der Schullehrer Stromberger zu Langen;— am 14. Juli der evangelische Pfarrer Schenck zu Gensingen; — an demselben Tage der Landgerichtsdiener Billau zu Friedberg;— am 18. Juli der Hoskassier Dember. — Der Großherzog und Prinz Alexander sind Mittwoch den 5. Vormittags 11½ Uhr, mit dem Schnellzug nach Kissingen gefahren, und werden dort der am 8. d. stattfindenden Feier des Geburtstags der Kaiserin von Rußland beiwohnen. Friedberg. Die„Weser⸗Zeitung“ schreibt: „In Betreff des baperischen Vorschlags zur Ein⸗ setzung einer süddeutschen Militärcommission können wir allerdings bestätigen, daß die bis jetzt statt⸗ gehabten Verhandlungen zu keiner Verständigung über die sachlichen Fragen geführt haben. Da zudem Verhandlungen von Cabinet zu Cabinet einer Verständigung wenig günstig sein würden, haben die drei süddeutschen Regierungen die Ver abredung getroffen, daß die resp. Kriegsminister sich im Laufe dieses Monats zu einer Conferenz vereinigen sollen, um über den bayerischen Vor⸗ schlag zu berathen. Wie verlautet, ist der Zu⸗ sammentritt dieser Conferenz auf den 20. August angesetzt. Es scheint nicht, daß der wahrscheinlich in München zusammentretenden Conferenz ein be⸗ stimmt formulirter Vorschlag unterbreitet werden soll; dieselbe würde den Versuch machen, ob die drei Regierungen sich über die Modalitäten der Errichtung einer ständigen Militärcommission ver⸗ einigen können oder nicht. Baden dürfte daran festhalten, daß der Zusammenhang des süddeutschen Defensivsistems mit dem norddeutschen in irgend einer erkennbaren Form gewahrt werde.“ Preußen. Berlin. Wie verlautet, hat Karl Vogt den ihm von dem früheren Abgeord⸗ neten Dr. Michelis(Allenstein) vor nicht langer Zeit hingeworfenen Fehdehandschuh aufgenommen, und sieht man mit großer Spannung dem Mitte August hier in Berlin stattfindenden öffentlichen Disputatorium entgegen. Bonn, 3. August. Zur fünfzigjährigen Jubelfeier der Universität, welche am Samstag begonnen, sind der König und die Königin heute Vormittag um 8½ Uhr hier eingetroffen; der Kronprinz langte bereits gestern Abend hier an. Kassel. Der„Hess. Volkszig.“ wird als verbürgt mitgetheilt, daß in allernächster Zeit fran⸗ zösischerseits die Verhandlungen veröffentlicht werden sollen, welche vor dem Kriege von 1866 zwischen dem Kaiser Napoleon und dem Grafen Bismarck und v. d. Goltz, preußischem Gesandten am fran- zösischen Hofe, bezüglich der deutschen Frage per- sönlich gepflogen worden sind. Die Veröffent- lichung der Usedom'schen Note, wird hinzugefügt, ist nur ein Vorläufer dieser, wie man sagt, —.— staunenswerthen Enthüllungen. Der ehemalige italienische Ministerpräsident, Lamarmora, hat Kenntniß von diesen Verhandlungen; in Salzburg erhielt Herr v. Beust die erste vollständige Einsicht in dieselben.„Wenn sich die Nachricht bestätigt,“ sagt das Blatt,„dann können wir uns die „schlaflosen Nächte“ des Einsiedlers von Varzin erklären.“ Sachsen. Dresden. König Johann von Sachsen macht politische Studien. Bei einer neulichen Rundreise durch das sächsische Voigtland hatte er zu einem Diner, das er im Bade Elster gab, den Bürgermeister Hitzschold von Adorf, einen Mann, der lange Jahre als Flüchtling in der Schweiz lebte, ferner den Postmeister Lieutenant v. Schweinitz in Elster, einen ehemaligen Mai- gefangenen, und den Diakonus Pfeilschmidt aus Dresden, einen Rationalisten und Redner bei der Gedächtnißfeier für Robert Blum 1848, geladen. Bayern. Speyer. Beim Jahressest des pfälzischen Hauptvereins der Gustav-Adolfstiftung vom 4.—6. August zu St. Ingbert werden die Herren Prälat Dr. Zimmermann aus Darmstadt, Pfarrer und Professor Baum aus Straßburg und Pfarrer Schlickum aus Kirchberg die Fest⸗ reden halten. Kaiserslautern. Am 1. August haben die Freunde der unirten Kirche der Pfalz ein Fest gefeiert, wie selten die alte Barbarossa⸗Stadt eines geschaut. Die fünfzigjährige Jubelfeier der pfölzischen Union hat aus allen Theilen der Pfalz viele Tausende von Theilnehmern herbeigeführt. Sechs bis acht Tausend Protestanten hatten sich in dem prachtvollen Fruchthalle⸗Saal versammelt. Die Festrede hielt Herr Pfarrer Gelbert aus Landau. Unter den anderen Rednern sind die Herren Bluntschli und Schenkel aus Heidelberg zu nennen. Der Erstere vertrat den Ausschug des deutschen Protestantentages, der Zweite die theologische Fakultät der Universität Heidelberg. Oesterreich. Wien. In eirer Zuschrift an den Obmann des Schützenfestcomite's machte der Minister Graf Taaffe kund, daß der Kaiser ihn beauftragt habe, dem Schützencomite die Mit⸗ theilung zu machen, daß die Kaiserin„für das ihr gespendete Blumenbouquet herzlich danke“. Die Mittheilung der Wiener Blätter, daß Michael Feßler aus Bregenz die erste Festgabe(das Steinway'sche Clavier) herausgeschossen habe, erweist sich als irrig; der Genannte hat nur den ersten Preis für die Feld⸗Industriescheibe(eine Casette mit 150 fl.) davongetragen. Das vom Festcomite des dritten nordamerikanischen Bundes- schießens gespendete, auf 3000 fl. geschätzte Prachtclavier, wird auf der Standfestscheibe „München“ ausgeschossen. Die Wiener Festgabe von 1000 Vereinsthalern kommt auf die Feld⸗ fesischeibe„Deutschland“, die zweite Wiener Fest⸗ gabe, 300 Ducaten, auf die Standfestscheibe „Heimath“. — Peinliches Aufsehen erregte, wie die„Presse“ meldet, dieser Tage ein Diebstahl in der Schieß⸗ halle. Ein Professor aus Pest hatte einen Becher gewonnen und denselben, in Papier gehüllt, auf den Stand hinter sich gestellt. Nach einigen Augenblicken war der Becher verschwunden. Comite⸗ mitglied Ramschak, der augenblicklich herbeikam, als er von dem Vorfalle hörte, stellte sogleich die eifrigsten Nachforschungen an und nahm sowohl die Mitwirkung des Sicherheitscomite's als der Sicherheitsbehörde in Anspruch. Der von dem Diebstahl Betroffene war höchst erregt und sehr unzufrieden, daß der Becher, den er durch sein gewandtes Schießen errungen, durch eigene Un ⸗ vorsichtigkeit aber wieder verloren hatte, ihm nicht sofort zur Stelle geschasst werden konnte. Zornig verließ er die Amte stube und schlug die Thür so gewaltig hinter sich zu, daß eine Scheibe klirrend zu Boden fiel. Die Nachforschungen wurden eifrigst fortgesetzt, aber ergaben kein Resultat. — Bei Gelegenheit einer Feuersbrunst, welche vor Kurzem in der Vorstadt Josephstadt des Nachts ausbrach, war auch der Minister Giskra auf die Brandstätte geeilt. Er ermunterte eben die ihn nicht kennende Volksmasse zum Löschen, als auch einer der berittenen Ordonnanzpolizisten sich übermäßig geschäftig zeigte, indem er unter der Menge herumcommandirte und mittelst des bekannten„Dreinreiten“ Ordnung zu machen sich bemühte. Der Minister verwies dem Soldaten diese Manier und bemerkte: er solle doch weniger grob mit dem Volke verfahren. Da hatte er nun seine liebe Noth gegen sich selbst heraufbeschworen. „Maul halten!“—„Nix zu schaffen hier!“ ice. Höflichkeiten waren die ersten Erwiderungen, und als Dr. Giskra nun erst recht ernst einsprach, da waren gleich auch andere Polizisten zur Hand, die den vorlauten Civilisten„einführen“ wollten. Zur rechten Zeit bemerkte der commandirende Polkzeicommissaͤr die sich entwickelnde Affaire aus der Ferne; er eilte herbei, erkannte den Minister und das Uebrige, das Entsetzen der ordnungs- eifrigen Polizisten läßt sich eher begreifen als be⸗ schreiben. Es wird eine wahre Wohlthat sein für das Residenzpublikum, wenn diese Polizeiplage endlich einmal beseitigt sein wird. Aus Wien wird officiös berichtet: Es ist von einer nach Berlin gerichteten Note die Rede gewesen, in welcher das österreichische Kabinet seine Stellung zu dem Schützenfest präcisirt habe. Eine solche Note existirt nicht, wohl aber eine bei sich darbietender Gelegenheit zu benützende Instruktion an den Gesandten in Berlin, im Wesentlichen des Inhalts, daß das Fest notorisch nicht aus der Initiative der Regierung hervorgegangen sei, daß aber die Regierung keinen Anlaß gehabt habe, dem nicht von ihr angeregten Feste entgegenzutreten, und daß sie, in Folge dieser ihrer Stellung, für die Festereignisse„keine andere Verantwortlichkeit, als in rein polizeilicher Richtung“ übernehmen könne. Holland. Luxemburg. Das Anheften Französischer Annerionsplacate in Luxemburg, das vor einigen Wochen Alarm hervorrief, ist Gegen stand einer zuchtpolizeigerichtlichen Verhandlung geworden. Beschuldigt wegen dieses Unfugs war der Buchdrucker Heintze. Wie das„Luxemb. Wort“ meldet, beschränkte sich die Selbstrecht⸗ fertigung des Beschuldigten, sowie auch die Ver- theidigungsrede seines Advocaten darauf, die ganze Sache als einen Witz ohne Zweck und Bedeutung darzustellen, und auch das Gericht nahm die Sache in diesem Sinne auf, indem es, sich dem Antrage des öffentlichen Ministeriums anschließend, nur auf eine Geldstrafe von 50 Franken erkannte. Frankreich. Paris. Die„France“ vom 1. d. bringt einen Artikel, in welchem sie die am 31. Juli von Herrn v. Girardin entwickelten Pläne bekämpft und zu der Schlußfolgerung kommt, man solle nicht unnöthigerweise die Calamitäten eines Krieges heraufbeschwören. — Der„Moniteur“ veröffentlicht das An⸗ leihegesetz. Nach demselben beträgt der Emissions⸗ cours 60. 25 mit Zinsengenuß vom 1. Juli 1868 an. Ein Erlaß des Finanzministers bestimmt, daß die Subscription auf die Anleihe vom 6. bis 13. August incl. stattfinden soll. Zeichnungen unter 5 Francs Rente werden nicht angenommen. Die erste Einzahlung ist gleich dem jährlichen Zinsbetrag der gezeichneten Summe, somit hat man auf 5 Francs Rente als erste Einzahlung 5 Francs zu leisten. Italien. Turin. Aus der Ravenna kommen die traurigsten Berichte über die dortigen Zustände, welche sich mit jedem Tage verschlimmern. Raub und Mord nehmen in der unglücklichen Provinz in immer größeren Verhältnissen überhand und die Uebelthäter bleiben ungestrast, da sie Behörden und Richter durch unausgesetzte Drohungen ein⸗ zuschüchtern wissen. Die Patrouillen unserer braven Truppen werden von ihnen aus dem Ver⸗ steck angegriffen und erleiden oft bedeutende Ver- luste. Vor einigen Tagen wurde hinter einem Gehege hervor auf eine Patrouille gefeuert, und ein Bersagliere, sowie ein Gendarme fielen tödtlich getroffen. Tags darauf wiederholte sich derselbe Fall an einem anderen Ort, und wieder wurde ein Gendarme getödtet und ein Soldat der Linie schwer verwundet. Die Patrouillen säumten freilich nicht, das Feuer zu erwiedern, aber den Bösewichtern gelang es, sich, geschützt durch das dichte und hohe Gesträuch, ohne große Schwierig⸗ keit mit heiler Haut aus dem Staube zu machen. — Verschiedene Blätter berichten, daß sich vier italienische Kriegsschisfe mit 1300 Mann und etwa 50 Kanonen in den Gewässern von Caprera befinden.— Menotti Garibaldi ist mit seiner jungen Frau bei seinem Vater eingetroffen. Rom. Man hält es hier allgemein für un⸗ wahrscheinlich, daß der kürzlich zum Bischof in partibus von Agatnopolis ernannte Msgr. Na⸗ mesanowski, als katholischer Feldbischof des Nordbundes, auch gleichzeitig zum päpstlichen Nuntius und Bischof in Berlin ernannt werden dürste. Als preußischer Unterthan könnte er in Preußen selbst nicht wohl eine auswärtige Macht vertreten; außerdem gebört Berlin auch zum Erz- bisthum Breslau. Es wäre aber nicht unmöglich, daß durch besondere Bewilligung des Papstes das Amt eines Oberalmoseniers der Armee allmählich bis zur regelmäßigen Nunciatur ausgebildet und gleichzeitig eine andere Eintheilung der Bisthümer vorgenommen würde. Donaufürstenthümer. Bukarest. Telegramme aus Rustschuk vom 2. August melden, daß zwischen bulgarischen Insurgenten und türkischen Truppen ein dreistündiges Gefecht stattgefunden hat, wobei 38 Insurgenten getödtet wurden; der Rest der Bande Dimisri's soll zwischen Kastanlik (2) und Schilkan(kleine Wallachei, südlich von Krajowa) von den Türken cernirt sein. Das Hauptquartier Midhad⸗Pascha's befindet sich zu Gabrowa.— Bei Galatz wurde vom rumänischen Ufer aus auf ein türkisches Kanonboot gefeuert. In Ibraila sind von den rumänischen Behörden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen worden. Großbritannien. London. Die Morgen⸗ blätter enthalten eine Anzeige des Secretärs der anglo-amerikanischen Telegraphengesellschaft, wonach die Leitungsfähigkeit des im Jahre 1866 gelegten Kabels aufgehört habe. Die Ursachen dieser plötzlichen Störung seien noch unbekannt. Friedberg. Am 31. Juli hat Herr Postsekrctär Schreiner, welcher eine Reihe von Jahren an hiesigem Postamte tbätig war, unsere Stadt verlassen, um seinen neuen Dienst am Postamte zu Kassel anzutreten. Wir verlieren in dem Scheidenden einen gewissenhasten, treuen Beamten, einen lieden Freund, überhaupt eine Persönlich⸗ keit, deren Scheiden aus hiesiger Stadt allgemein bedauert wird. Freunde und Collegen, die sich zu Ehren des Hrn. Schreiner an zwei Abenden mit ihm im Hotel Trapp zu⸗ sammengefunden hatten, gaben ihren anhänglichen und herzlichen Gesinnungen in manch freundlichen, anerkennen⸗ dem Worte Ausdruck, insbesondere that dies auch sein seit⸗ heriger nächster Vorgesetzter. Möge Herr Schreiner auch in seinem neuen Wirkungskreise die allgemeine Auerken⸗ nung finden, die ihm hier geworden ist; uusere besten Wünsche begleiten ihn! Nürnberg. Eine Pendeluhr aus Brot. Im Gasthause„zum weißen Löwen“ ist eine Uhr aus Brot, ein Kunstweik der hervorragendsten Art, ausgestellt, wesches von einem ins Unglück gerathenen Cridatar während seiner 2jährigen Haft angefertigt wurde. Die Pendeluhr zeigt eine sehr gelungene Ornamentik; Räderwerk, Gehäuse, Ziffer⸗ blatt, Gewichte sind äußerst zierlich aus gelnetetem Roggen ⸗ brot angeferligt. Die Uhr zeigt Stunke, Minute, Sekunde, Jahr, Monat und Tag mit größter Genaulgkeit an. Dem Verfertiger stand zur Construction dieses Meiflerwerks, wie legale Zeugnisse bestätigen, nur ein einfaches Brot ⸗ messer zu Gebot. Jena. Die in Jens erscheinenden„Blätter für Rechirpflege in Thüringen“ enhalten in der neuesten Nummer einen Rechtsfall über„fahrlässige Tödtung durch trichinenhalüges Schweinefleisch“. Ein für den Hausbe⸗ darf geschlachtetes Schwein war gegen die bestehende Ver⸗ ordnung nicht mikroskopisch untersucht worden; als ver⸗ schiedene Personen, welche rohes Fleisch von diesem Schweine genossen hatten, eikrankten und zwei kräftige junge Männer sogar unter den Symptomen der Trichinose starden, ward eine Untersuchung eingelcitet, das Schwein in hohem Grade trichinenhallig befunden und auch an den beiden Leichen cine große Zabl von Trichinen nachgewiesen. Da der Eigenthümer sewohl wie der Metzger die mikroskeplsche Untersuchung aus Nachlässigkeit und Unvor⸗ sichtigteit unterlassen hatten, wurden Beide der Tödtung aus Fahrlässigkeit für schuldig erklärt und Jener zu zwei⸗ monallicher, Dieser zu viel monatlicher Gesängnißstrafe, auch Jeder in die Hälste der Kosten des Strafversahrens veiurtheilt. Dieser Ausgang verdient als warnendes Beispiel allgemein bekannt zu werden. Paris.(Alles Laterne.) Die neusste hier gebräuchliche Form von Bonbonschachteln ist die einer Lazerne nach dem auf Rocheforts Wochenschrift abgebildeten Modell. Man sieht diese Schachteln in den Schaufenstern aller Zucker⸗ bäcker und Gewürzhändler ausgestellt. Rochefort, der sich sehr geschickt Neclame zu machen versteht, hatte einem Klempner den Gedanken eingegeben, wirkliche Laternen nach diesem Muster anzufertigen, mit denen man am 15. August (Napolconstag) eine Art von Procession durch die liebe trug und u erwäbr von Prag reisen, un ein junge fernung etraute. verschieden einem gr Salat do Miltages Bescheide! dem Rüc mit ihre heraus 1 Als ihr lich drän die bei eine Ga einem se 1555 Bürgers ist selt le Aufenthal Ausgang lasse eine. der⸗Florf torisch ve bis 40 fl tt elwa würde, m Ttalel auf rechtigten dachlen 9 Erben hie den 11. 9 dahler zu gedachles nach Able dem Oro drie Straßenjugend veranstaltet hätte. Hier legte sich jedoch A A l 10 und die Polizei in's Mittel, und gab dem Klempner den Voter 1 guten Rath lieber auf diese Speculation zu verzichten, den dieser auch befolgte. % Auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege. Ju der Kreuzzeitung findet sich solgendes Inserat: Christliche Männer werden ersucht, einem der bewährtesten Königsefreunde sein Haus von der Subhastation durch Ueber⸗ nahme einer Hypothek von nuc 5000 Thalern zu reiten. „ Geschichtliches Curiosum. Auf der Ver— sammlung zu Nürnberg faßten die Deputirten des fränkischen Kreises unterm 14. Februar 1650 folgenden merkwürdigen Beschluß:„Um die durch den Krieg gänzlich herabgelommene Vevölkerung des Landes wieder zu heben und die waffenfähige Mannschaft zu recrutiren, damit man dem drohenden Erbseinde des christlichen Namens, den in Ungarn eingefallenen Türken stattlich gewachsen sein möge, sollen hinfüro alle Jünglinge und Jungfrauen unter 60 Jabren von der Aufnahme in den geistl. Stand ausge— schlossen sein, welche nicht in Klöstern dc. befindlich, sei den Priestern erlaubt, sich gleich zu verheirathen; jedem Manne sei gestattet, zwei Weiber zu ehelichen, dabei soll kdoch derselbe ernstlich erinnert, auch auf den Kanzeln öfters öffentlich ermahnt werden, sich dergestalten hierinnen zu verhalten und vorzusehen, daß er sich nöthiger und ge— bührender Discretion und Vorsorge befleiße, damit er als ein ehrlicher Mann, der sich zwei Weiber zu nehmen getraut, beiden Ehefrauen nicht allein nothwendig Un⸗ gemach und Unwillen verhüte.“ Der„Bohemia“ schreibt man:„Erlauben Ste mir eines Vorfalles, der sich in der Further Restauration zu⸗ trug und eine allgemeine Entrüstung bervorgerusen hat, zu erwähnen. Eine russische Familie kommt am 1. Juli von Prag an, anscheinend um in ein böymisches Bad zu reisen, und speist in der Restauration. Es fällt auf, daß ein junges hübsches Mädches stets in respectabler Ent— fernung von der Herrschaft ftand und sich nicht zu setzen getraute. Die Herrschaft speist, sammelt die Ueberreste der verschiedenen Speisen, von der Suppe angefangen, auf einem größeren Teller, thut noch den obligaten grünen Salat dazu und das Mädchen wird gerusen, um sich ihr det geseuert. 1 Sthörden worden. Die Norgtn⸗ dttrttätt der daft, wonach Mittagessen abzuholen, für das sie sich russisch bedankt. 00 gelegten Bescheiden zieht sie sich in ihren Winkel zurück, und mit cen dil dem Rücken zu ihrer Herrschaft gewendet, sucht sie stehend 3* mit ihren Fingern die Brocken Fleisch aus der Brühe heraus und beißt mit den Zähnen ihre Leckerbissen ab. Als ihr Fremde Platz zum Sitzen machen, ja, sie förm⸗ lich drängen, sich niederzulassen und der Restaurateur ihr die bei civilisirten Völkern üblichen Tischzeugersordernisse, eine Gabel und ein Messer bringt, weist sie Alles mit einem scheuen Blick auf die Herischaft zurück und verbleibt stehend in ihrem Winkel. Als darauf unter den zahl⸗ reichen Gästen ein Gemurmel und eine öffentliche Unzu⸗ friedenheit herrscht, erhebt sich die russische Familie, ihr folgt mit banger Ahnung und gepäckbeladen das Dienst⸗ mädchen und Alle verlassen die Restauration. „ Kossuth über die Reformen des Schul- wesens in Ungarn. In einem Schreiben an Jul. Schwarz sagt Kossuth unter Andern: Das Bild welches Ihre Forschungen von den Zuständen enlworfen, ist in der That schrecklich. Bon 17,000 Gemeinden be— sitzen 5000 Dörfer keine Schule; in 15,000 Gemeinden genießt das weibliche Geschlecht keinen Untecricht. In der Reihe unserer einheimischen Bräute, die doch von der Vor— sehung zu den ersten und wirksamsten Erziehern der Generationen bestimmt sind, können unter 100 keine 85 ihren Namen schreiben! Von 100 Rekruten sind 78, in Siebenbürgen gar 90 des Schreibens unkundig! Und alles das nach enem fast 1000 jiährigen Staatsleben, im 19. Jahrhundert des Christenthums, zur selben Zeit, wo im eisigen Norden, hoch in Norwegen, wo das Landvolk nicht allein in Dörfern, sondern in zerstreuten Hütten wohnt, und die Kinder meilenweit wandern müssen, um des Unterrichts der herumreisenden Schulmeister theil— haftig zu werden, kaum im ganzen Lande ein Mensch zu finden ist, der nicht lesen und schreiben könnte! Das Bild, das Sie auf den Grund mühsam gesammelter Daten zeigen, ist ja mehr als schrecklich! Ein entsetzliches Sünden— register ist es, welches die regierende Macht und die Aristokratie, die aus dem Verfügen über die Geschicke der Nation Jahrhunderte hindurch ein Monopol machte, mit furchtbarer Schuld belastet. Das ist ein Sündenregister, welches die in ihre Rechte wieder eingesetzte Demokratie aus dem Buche des Schicksals streichen muß, wenn nicht die unerbittliche Logik der Weltgeschichte an uns jene Drohung soll in Erfüllung gehen lassen:„Die Sänden der Väter werden heimgesucht an den Kindern bis in's vierte Glied.“ Is ich fürchte, noch weiter, für immer, denn das Unterrichtswesen, welches Allen von großer Wichtigkeit ist, ist für Ungarn eine Lebensfrage. Wir sind verloren, wenn wir nicht eilen, für unsere Nation im ethnographischen System der mittleren und unteren Donau die Rolle des primus inter pares in Bezug auf Kultur zu sichern, oder wenn wir uns gar von anderen Völkern überflügeln lassen. Die allgemeine Bildung aber, deren Grundlage die Reform des Schulwesens bildet, wächst nicht, wie ein Pilz, in einer Nacht in die Höhe. Und die Welt rührt sich; wir haben keine Zeit zu verlieren. Landwirthschaftliches. Ueber den Werth der großen Nessel. So seht die große Nessel als Unkraut verachtet ist, so sehr werden ihr folgende Eigenschasten nachgerühmt. Der Futterwerth dieses Gewächses kommt sowohl nach der Analyse als nach den damit angestellten Versuchen dem des Klee's gleich. Werden Hühner im Winter mit zer⸗ kleinerten und gekochten Nesselblättern oder mit Beigabe von etwas Samen gefüttert und in einem warmen Stall gehalten, so legen sie den ganzen Winter hindurch. Daß der Samen ein dem Federvieh gedeihliches Futter sein müsse, beweist dies, daß man im Herbste und im Frühjahr sowohl Hühner als auch Feberwild in der Nähe von Nesselstauden eifrig scharren und den Samen begierig auf⸗ nehmen sieht. Dadurch läßt sich auch erklären, warum die Nesseln, deren jede einzelne Staude Tausende von Samenkörnern trägt, an Orten, wo größere Massen dieser Pflanze vorkommen, sich nicht so bedeutend vermehren, wie dies der Fall sein müßte, weun der Samen von diesen Thieren nicht verzehrt werden würde. Einen ganz vor⸗ züglichen Einfluß übt dieser Samen auf die Pferde, wes⸗ halb ihn die Dänen, deren Rosse, wie bekannt, sehr statt⸗ lich aussehen, sorgfällig sammeln, trocknen und zerreiben. Von diesem Nesselstaube mengen sie Morgens und Abends eine Hand voll unter den Hafer. Die Pferde werden da⸗ durch fleischig und sett, und ihr Haar erlangt einen auf⸗ fallend schönen Seidenglanz. Wir wendeten dieses Mittel blos dreimal in der Woche an und erlangten eine vor⸗ zügliche Wirkung. In der Hauswirthschaft erwelst sich die Nessel gleichfalls als ein nützliches Gewächs. Kocht man hartes Fleisch mit Nesselblätlern, so wird es weich. Fische und Krebse lassen sich in Nesselblättern gut versenden. Die zarten Triebe liefern ein vorzügliches Surrogat des Spinats, auch werden sie in den sogenannten Kräuter⸗ suppen genossen. In Frankreich sollen Nesseln, welche unter Treibtöpfen geschickt behandelt werden, ein genieß⸗ bares Surrogat für Spargeln geben. Professor Ritter von Perger erwähnt in einem Aufsatze über die Nessel, daß er den Veweis gewonnen habe, wie ein junger Mann seiner Bekanntschaft, welcher stark an Bluthusten litt, durch längeren Gebrauch des frischen Nesselsaftes geheilt wurde. Der größte Werth dieser Pflanze besteht aber in den Ge⸗ spinnfasern, welche decen Stengel liefert. Abhänge, welche der Erdabschwemmung ausgesetzt sind, werden mit Nesseln angebaut, um jeden Schaden abzuwenden, weil sich die Wurzeln dieser Pflanzen derart in einander verfilzen, daß eine Abschwemmung nicht möglich ist. Friedberg. Der als Komponist und Orgelvirtuos rühmlichst bekannte Mufikdirektor Dr. Volkmar aus Homberg bei Kassel will mit Nächstem ein Orgelkonzert in hiesiger Stadtkirche geben, welche Nachricht gewiß alle Freunde eines gediegenen Kunstgenusses mit Vergnügen vernehmen werden.— Tb. Edictalladung. 1855 Peter Windecker, Sohn des vormaligen Bürgers Bonaventura Windecker in Friedberg, ist seit langer Zeit abwesend, ohne daß über Leben und Aufenthalt desselben sichere Kunde ander gelangte. Seit Ausgang der 1820er Jabre wird ein ibm aus dem Nach- lasse eines Anverwandten, Johannes Windecker zu Nie. der⸗Florstadt, zugefallenes kleines Erbthell dahler cura⸗ torisch verwaltet, welches bis daher auf ungefähr 36 bis 40 fl. angewachsen ist. Da Peter Windecker, wäre er elwa noch am Leben, fetzt üder 90 Jahre alt sein dur 88. würde, mithin der Zeitpunkt eingetreten ist, wo die Cu⸗ 1 ratel aufzuheben und das Vermögen an den dazu Be⸗ 15 rechtigten definitiv auszuantworten ift, so ergeht an ge⸗ dachten Peter Windecker, bezw. dessen dahter unbekannten Erben hiermit die Aufforderung, im Termine Mittwoch den 11. November l. J., Vormittags 10 Ubr, sogewiß dahler zu erscheimen und sich über ihre Ansprüche auf gedachtes Vermögen gehörig auszuweisen— gegenfalls nach Ablauf dieses Termins dasselbe als bonum vacans dem Großherzogl. Staatefiscus überwlesen werden wird. Zriedberg den 1. August 1868. Groß herzogliches Landgericht Friedberg Rei tz — Roggen ⸗ Oeffentliche Aufforderung. 1854 Die Witiwe des blesigen Bürgers und Kamin- segers Gottlieb Schäfer, Susanne, geb. Dorn, hat heute mit der Mebrzabl ihrer bekannten Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen, was unter dem Anfügen hiermit zur öffentlicher Kenntniß gebracht wird, daß alle eiwalgen weiteren Gläubiger sogewiß innerhalb 14 Tagen J 2 kräftige i lan ker Trichne 546 Schwan „ auch an ban diesem Arrangement, von dessen Besfimmungen sie sich „ nachgewicsel. durch die ihnen hiermit gestattete Elnsicht der bezüglichen u Achzer b Acten überzeugen dürfen, beitreten oder gegründete Ein⸗ , un Unrel wendungen dagegen vorschützen können, widrigensalls * Töstunz ohne Rüchsicht darauf das gedachte Arrangement gericht⸗ 1 0 1 Ine lich bestätigt und in Vollzug gesetzt werden soll. Neat, Nauheim den 31. Jult 1868. 2 aten, Großberzogliches Landgericht Nauhelm „ reine, ulrich, Suppes, 92 Laudrichter. Landgerichts ⸗Assessor. 45 Weiße leinene Caschentücher, * 270 gefickt und glatt, Manschetten mit 0 Kragen, Herrenkragen, Vorhemden, 7 sowie Hosenträger bei — K. Friedrich neben der Poft. — Hofraithe⸗Versteigerung. 1856 Freitag den 7. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird die dem Gastwirth Georg Fleischhauer bier zu⸗ stehende Hofrauhe: P. M. B. 172—25,3 Rth.] an der Edle der Burg- und „ 1298— 2,7„ Parküraße, mit Kegelbahn — 172—12,8„ und Trirkhalle, in welcher eine frequente Wirthschaft betrieden wird, auf hiesigem Rathhause nochmals versteigert und bel an⸗ nehmbarem Gebete der Zuschlag nunmehr ertheilt. Nauheim den 3. August 2868. Groß berzogliches Ortsgericht Nauheim E. d.; Der dienstältefse Gerichtsmann Geberinger. Bekanntmachung. 1857 Montag den 10. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden auf hiestgem Rathhause die dem Johann Karl Dürholz dier zustehenden Immobllien: P. M. B. 960— 21 Rth.] Hofrtaithe on der Allee(Villa — 957—2,4„ zum Paradies genannt), s 5 858—12.0„ Garten dabel, oͤffentlich an den Meistötetenden zwangsweise versteigert. Naubelm den 3. August 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Nauheim Groß herzogliches Ortsgericht Oer dienstälteste Gerichte mann Geberinger. Bekanntmachung. 1848 Freitag den 7. August l. J., Vormittags 10 Ubr, wird auf freiwilligen Antrag in der Behausung der Frau Adam Kehr's Witwe das derselben zuflehende Vieh als: 7 Stick Rindvieh, 3 Schwelne, sowie eine Parthie Hübner und Gänse öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg den 3. August 1868. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Frledberg Foucar. Es wird ein braver Bursche . Wee 150 Pferdewartung gesucht. Wo? Bekanntmachung. 1824 Da ich mein seit 41 Jahren geführtes Ellenwaaren⸗ Geschaft meinem Sobne Georg Eichelmann, welcher dasselbe bis daher für mich betrieben, vom 1. Sep⸗ tember d. J. ansangend überlassen werde, so ersuche hier⸗ durch böflichst alle diejenigen Kunden, welche Zahlungen an mich zu leisten haben, selbige bis zum 15 September d. J. an mich zu entrichten. Nach Ablauf dieser Zahlungs ⸗ frift werde die noch feblenden Rückstände einem Einnehmer zum eincassiren übertragen. Gleichzeitig bitte ich, das mir seither erwiesene Zua⸗ trauen auch fernerhin meinem Sohne schenken zu wollen. Steinfurth den 30. Juli 1868. Jacob Eichelmann. Kelterschrauben, 1687 vorräthig und nach Maas bei bester Ausführung zn billigen Preisen, liefert die Maschinenfabrik von KAleytt& Bech 5 8 in Darmstadt. Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 90(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs⸗ straße) auf's Bequemste eingerichtet, aimmt jederzelt Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Preise und unentgeldlich. Eine Chaise 1803 steht zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 4. August. Waizen 12 fl.— kr.; Kort 8 fl. 50 tr.; Gerste 7 fl. 15 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. Frankfurt, 4. August. Waizen 12 fl. 45 kr. Kor! 10 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 10 kr. Grünberg, 1. August. Waizen 12 fl. 37 tr.; Korn 9 fl. 10 fr.; Gerste 7 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— — kr.; Saamen 13 fl. 50 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz, 31. Juli. Waizen 13 fl. 38 kr.; Korn 8 fl. 49 tr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 6 fl. 24 er.; Kartoffeln 2 fl. 56 kr.; Roßgenstroh por 100 Gebund eier. Wäldchen. Abends Rehbraten. G. F. Korndörfer. Verloosun g Zuchtvieh, Pferden, kandwirthschaftlichen Maschinen und sonstigen Gegenständen in Darmstadt am 27. September d. J. 1631 Gelegentlich der am 24. bis 27. September in Darmstadt stattfindenden Ausstellung soll eine Ver⸗ loosung von Rindvieh, Pferden, Maschinen u. s. w. stattfinden. 5 f 060 sollen 20,000 Loose à 86 kr. ausgegeben, und der ganze Erlös, nach Abzug der Unkosten, zum Ankauf von mindestens 400 Gewinnen verwendet werden. Sämmiliche Loose sind mit dem Stempel des landwirtbschaftlichen Vereins für Starkenburg versehen, und ist dem Herrn Bankier Ferdinand Sander in Darmstadt der ausschließliche Verkauf der Loose über⸗ tragen worden. 0 0 Darmstadt im Jrni 1868. Das Verloosungs⸗ Comité des landwirthschastlichen Vereins für Starkenburg. In Bezugnahme auf Vorstebendes bitte ich Wiederverkäufer, sich kranco an mich wenden zu wollen, und gestatte ich bei Abnahme größerer Partieen einen entsprechenden Rabatt. Ferdinand Sander, vormals A. Mtssel, Eck der Rheinstraße und des Louisenplatzes in Darmstadt. Die landw. Lehranstalt Friedberg in Obechessen 1829 beginnt ihren Wintercursus 1868/69 am 2. November d. J. Der Unterricht erstreckt sich über alle Zweige der Landwirthschaft und ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen und wird von Dr. Henkelmann, Stabs⸗Veterinärarzt Dr. Zimmer, Dr. Uloth und einigen Hülfslehrern ertheilt. Außerdem ist in Gemeinschaft mit tüchtigen Lehrkräften ein Cursus ur Vorbereitung für das Einjährig⸗Freiwilligen⸗Examen eröffnet, an dem sich uod Zöglinge, als Nichtzöglinge betheiligen können. Unterrichtshonorar mit Wohnung im Nähere Auskunft ertbeilt bereitwilligst Dr. Henkelmann. Eisenbahn-Frachtbriefe Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. 2 1853 Samstag den 1. August hielt Herr Gastwirth Conrad zu Reichelsheim ein Bällchen(ür Israeliten). Es bezeugt die ganze Gesellschaft, die sich dort ein gefunden, dem Herrn Conrad gerne, daß sie sich außerordentlich gut amüsirt hat, wozu neben guter Musik, guten Getränken und schönem Saale besonders die Aufmerksamkeit und(racte Bedienung des Herrn Gasthalters viel beitrug. Alle sagen Herrn Conrad hierfür Dank und sehen der Stunde jetzt schon mit Freuden entgegen, die sie zu ähulichem Feste dort wieder versammelt. Viele der Gesellschaft (M. M.) Einen Fasclochsen, 1858 1½ Jahre alt, Rothscheck, Berner Race, hat zu verkaufen Urias Hahn in Bellersheim. 3000 Gulden 1700 werden in hlefiger Stadt gegen hypolbekarische Ossenheimer Samstag den 8. d. Mts. 1860 von Hause des Directors 45 Thlr. pro Semester. Friedberg im Juli 1868. sind zu haben bei Concert. 1859 Nächsten Sonntag den 9. d. Mis. wird in Reichelsheim von dem dortigen Gesang Verein in Ver⸗ bindung mit dem Ortenberger Quartett ein Concert zum Besten der Ludwig und Alkcen⸗Stiftung abgehalten, wozu man freundlichst einladet. Reichelsheim den 5. Auguft 1868. Entlaufen. 1852 Seit dem 26. Juli d. J. ein schwarzer glatt; haariger Hühnerhund männlichen Geschlechts, mit weißer Brust und zwei weihen Zeden am rechten Vorderlauf, auf den Namen„Othello“ höcend. Derselbe hinkt beim Langsamgehen eilwas mit dem linken Hinterlauf. Vor Ankauf wird gewarnt. Gegen eine Belohnung abzullefern an den Königlichen Oberförster Bickel zu Schloß Naumburg bei Windecken. bei K. Friedrich Flaschen-⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr., bei Bindernagel S Schimhff Neueste Erfindung: 1747 Die von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich laut Reskript Nr. i005 1908 ausschl. priv. mit einem Patent bevorzugte Politur- Composition ist äußerst beachtenswerth für Tischler, Drechsler und Holzarbeiter zum Fertigpoliren von neuen Möbeln, und für Private ꝛc. zum Aufpoliren von alten und abgestandenen, oder solchen Möbeln, wo das Oel hervortritt.— Durch diese Composition wird das zeitraubende und kostspielige Fertigpoliren von neuen Möbeln durch Spiritus gänzlich beseitigt, da durch Anwendung einiger Tropfen in wenigen Minuten ein Tisch oder Kasten fertig polirt ist, und kann bei einem mit dieser Composilion polirten Gegenstand das Oel nie hervortreten. e Die Anwendung ist höchst einfach, das Resultat überraschend 2 Alte und abgeständene Möbel können durch ein- faches Reiben miitelst eines befeuchteten Leinwand⸗ lappens überpolirt werden und erhalten einen Hoch- glanz, welcher durch das Poliren mit Spiritus nie erzielt werden kann.— Mit einem Fläschchen dieser Composition kann man ohne Beihilfe des Tischlers in einigen Stunden eine complete Zimmerein richtung renoviren Haupt- Versendungs- Depôt en-gros et en- détail bei Friedrieh Müller, in Wien, Gumpendorf, Hirschengasse Nr. 8, wohin die schrifilichen Aufträge erbeten, und gegen Einsendung des Betrages(da bei Versendungen nach dem Auslande Postachnahme nicht möglich ist) k. k. Privilegiums⸗Inhaber umgehend effestuirt werden. Preis: 1 Flacon(mit Belehrung) 15 Sgr.— I Dutz. Flacons 4½ Thlr. Weniger wie 2 Flacons können nicht ver⸗ 2 Aviso 1! Man bittet diese Annonce nicht un⸗ berücksichtigt zu lassen. dieser Composition solche Vortheile erzielt werden, daß die bis jetzt übliche Art des Polirens bald ganz dieser neuen praktischen und billigen Erfindung weichen muß, so ersucht man das P. T. Publikum sich durch einen Probeversuch davon zu überzeugen, und weisen wir auf das veröffentlichte Zeugniß eines der ersten wissenschaftlichen Kapacitäten Deuischlands, sowie auf die Resultate, welche in Oesterreich durch die Politur⸗ Compositien erzielt wurden, hin. Eleichzeitig wird auf die neu ermäßigten Fracht⸗ Tarife ausmerksam gemacht, durch welche die Fracht⸗ spesen bedeutend reduzirt wurden. bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzu⸗ senden, da Versendungen nach dem Auslande pr. Postnachnahme oder Postvorschuß hier nicht angenom⸗ men werden. Zeugniss: Sehr geehrter Herr! Vor einigen Tagen wurde mir eine Probe Ihrer Politur⸗Composition übergeben mit dem Ersuchen, selbe einer chemischen Analyse ihrer Bestandtheile zu unterziehen. Ich habe diese Probe einer genauen sowohl qualitativen als quantitativen Analyse unterworfen und deren zweck⸗ mäßige Zusammensetzung völlig für gut befunden ꝛc. zꝛc. sendet werden. Da bei richt Ihr ergebenster Dr. Werner, Direktor des polytechnischen Institutes in Breslau. Es wird ersucht, iger Anwendung Sicherheit zu leihen gesucht. Näheres unter Nr. 1700 neben der Post bei der Exped. d. Bl. in Friedberg. Herrenkragen Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Truck und Verlag von Bindernagel& Schimpft Mitgetheilt von S. Lindlielmer. Frankfurter Cours. 5. August 1868. Cours der Staatspapiere. Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst.] 63½ G. 0 r. Hess. 4% Obligat. 89½ G 5 5% Nat.-Anl. 1854 f 54½ G. 7 3½% Obligatlon. 84% G. 5 5% steuerfrele Oblg. 53 G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 95% G Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 95% G 5 50 do do 88 P. 4% do. do. 87½ 6 Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 88½ G. Bayern 5% Obligation. 102 G Frankf. 3½% Obligat. 81½ P. 5 4½% ¼ũ jähr. b. Rth. 86 G.. 30% do. „ 4⁰õ7 d0 do 90½ G. Russland 50% Obl. j. L. à fl. 12 84/ 6 Würtemb. 4½0% Obl. b. Rtbh. 95 P Finnland 4½% Pfdbr. l. R. 105 80 P. 5 4% do do do b Schweden 4½0% O. 1. R. à 105 85½ G. Baden 4½0% Obligat. 94% G. 5 4½0% Pfib. l. R. 4a 105—— 8 4% Obligat. 188½ G. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75½ d. Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 4½% Eeyr. Ostbahn 127½ 6. sss 7% Liv. J. D.& D/. fr. 4 28 kr. J 6. 5% sächsische Pfandbr. b. R. 93/ P. 5% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 46% G 50% Oeésterr. St.-Eisenb.-Prlor. 533 G. 50% Elisabethbahn- Prior. 6% 75 G. 6% Oest. Süg St. u. Lomb. E. B. 95 ½ G. 50% do. neueste Emiss.% 73½ 0 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 437 P. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94 6 Wiener Weecbsel- Cours 104½ 0. 0 0 Oest. 250 fl. b. R. 1839 „ 250,„ 1854 „ 100 Pr. L. 1858 „ 500, v. 1860% „ 100 Pr. v. 1864 Schwed. Thlr. 10-L. Bad. 35 fl. Loose Kurh. 40 Thl.-L. b. R. Gr. IIess. 50 fl. L. b. R. 9 25 5„5 2 Nass. 25 fl. L. b. R. Sard. 36 Fr. L. b. B. Gold und Silber. Anlehens-Loose. Pistolen 5 Doppelte Preuss. Friedrd'or Holl. fl. 10 Stücke Rand-Ducaten 20 Franes- Stücke Engl. Sovereigns. Russ. Imperiales Gold pr. Zoll- Pf. IIchh. Silb. pr. Z. Pf. Preuss. Kassensch. Dollars in Gold Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen 1. s. W. fl. 9 46—48 1 4—45½ 22725 jede gewünschte „ — — . Lindheimer in Friedberg. 1866 9 — ani lt de — und die 9 Betreff Meistereie! oder dere! Garnison fe 0 der Rente 1. Oktobe ö Hess Piofessor Jberings juristische worden! ind vor gegen E wesene die Einft sammtlich L= Gesetzes t Bestimmu außer Kr vird erfo hat; bei amt Disp. Erwerbun Alter. 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