angtkommen adlieb. 1 Det u gu s Vine. 15 alen Seautn⸗ bis l. Januat lien d. Bl. ti det Bürge u tmpfichll ard Falbtl — — lade! dimpf in 6 kr. 3 66„ 1 N„ 18„ 18„ a 11„ 8% 8„ 4 5 o. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Atiedberger Intelligenzblatt. Enthält die auntlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Auf den„Anzeiger“ kann man für die Monate November und December abonniren. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiziren: Nr. 57. sub 1. Gesetz, den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betr.— sub 2. Verordnung, den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betr.— sub 3. Bekanntmachung, den zwischen dem deutschen Zoll- und Handelsverein und Spanien abgeschlossenen Handers⸗ und Schifffahrtsvertrag betr. Friedberg den 2. November 1868. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ta N Betreffend: Die Gesetzgebung der nordamerlkanischen Slaaten über die Erbberechtigung der Ausländer. Friedberg am 29. Oktober 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kresses. Das nachstehend abgedruckte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern wollen Sie in geeigneter Weise zur Kenntniß derjenigen Ihrer Gemeindeangehörigen bringen, welche bei Aenderung der Gesetzgebung des Staates Jowa interessirt sein könnten. a Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Mit Bezug auf unser Aus schreiben vom 24. Mai 1859, Nr. 13. des Amtsblatts, benachrichtigen wir Sie, daß die Legislatur des Staates Jo wa am 8. April l. J. ein Gesetz angenommen hat, durch welches alle bisherigen Uaterschiede zwischen Fremden und Einheimischen in Bezug auf den Erwerb, den Besitz und die Uebertragung von Grundeigenthum, aufgehoben worden sind. Da durch dieses Gesetz die Schwierigkeiten, welche sich bei Geltendmachung der Ansprüche außerhalb der Vereinigten Staaten wohnhafter Erben auf das zu Verlassenschaften gehörige Grundeigenthum früher eutgegenstellten, nunmehr als beseitigt anzusehen sind, so dürfte die Kenntniß hiervon für solche Angehörige des Großherzogthums, denen Erbschaften im Staate Jowa anfallen, von Interesse sein, weßhalb wir Ihnen empfehlen, die Angehörigen Ihrer resp. Kreise auf den Inhalt der gegenwärtigen Mittheilung in den Anzeigeblättern aufmerk⸗ sam zu machen. Darmstadt am 21. September 1868. v. Dal wi gk. Zimmermann. Hessen. Darmstadt. Dem Vernehmen nach werden die Stände des Großherzogthums bebufs Schließung des dermaligen und alsbaldiger Eröffnung des neuen Landtages gegen Ende d. M. zusammenberufen werden. — Ministerialsekretär 1. Klasse bei dem Mini- sterium des Großherzoglichen Hauses und des Aeußeren Legationsrath Dr. Carl Neidhardt, ist zum vortragenden Rathe bei diesem Ministerium mit dem Titel und Rang eines Geheimen Lega tionsraths, sowie Ministerialsekretär 2. Klasse bei gedachtem Ministerium Carl von Werner zum Ministerialsekretär 1. Klasse ernannt. Die Stadt- gerichtsassessoren und Bezirksstrafrichter v. Herff in Darmstadt und v. Rotsmann in Gießen sind zu Justizräthen ernannt worden. — Vor einigen Tagen fand dahier die Eröff⸗ nung der schon seit mehreren Decennien projek⸗ tirten Verlängerung der Hügelstraße unter Beisein einer ungeheuren Menschenmenge und in Gegen- wart der gemeinräthlichen Kommission und des Stadtgerichts durch Besitzergreifung des Klotz'schen Gartens statt. Man bedurfte nämlich zur Eröff- nung dieser Straße wenige Klafter dieses Gartens, welche der Eigenthümer, ein in Groß-Gerau wohnender Geistlicher, um keinen Preis abgeben wollte und wohl nur deßhalb 100,000 fl. gefor- dert hatte. Eine Offerte von 8000 fl. wurde zurückgewiesen, die Verhandlungen zerschlugen sich, freiwillige Abtretung bis zu demnächstiger Expro⸗ priation wurde nicht zugestanden, und so erschien denn großh. Stadtgericht an betreffender Stelle, und zwar unter Begleitung von Gendarmerie und Arbeitsleuten; nachdem von den Experten eine vollständige Aufnahme erfolgt war, wurde auf Weisung des Gerichtes die den Durchgang ver hindernde Wand beseitigt. Tausende von Menschen hatten sich eingefunden und ein Musikcorps war eigens zu diesem Zwecke aufgestellt. — Bei dem im vorigen Monate dahier statt— gehabten landwir!schaftlichen Feste hat sich der ansehnliche Ueberschuß von 4000 fl. ergeben, wo- durch der landwirthschaftliche Verein in die Lage gekommen ist, den verschiedenen Instituten im Interesse der Landwirthschaft namhafte Beihülfe zu ge— währen— Trotzdem daß die Frist zur Erhebung der Gewinne bei der landwirthschaftlichen Aus- stellung in aller Kürze zu Ende geht, sind bis jetzt noch beiläufig 50 Gewinne nicht erhoben, unter welchen sich einige werthvolle— Nr. 16,300 eine Feuerspritze, Nr. 22,850 eine Häckselmaschine, Nr. 15,986 eine große Terrine— u. a. Gegen- stände befinden. Nach Ablauf der bestimmten Frist findet die Versteigerung der nicht in Empfang genommenen Gegenstände statt und fällt der Erlös dem landwirthschaftlichen Fonds anheim. 1 Friedberg. In richtigem Verständniß dessen, was zur Beförderung von Handel und Verkehr, zur Hebung des allgemeinen Wohlstandes wirksam beiträgt, ist man überall emsig bestrebt, das Eisenbahnnetz, das D utschlands Gaue durch- zieht, immer mehr zu vervollständigen. So fanden dieser Tage Versammlungen in Wiesbaden und Frankfurt statt, die eine wegen des Bahnprojektes Mainz⸗Wiesbaden⸗ Betzdorf, die andere zur Be⸗ sprechung des Baues einer Main-Lahn⸗Sieg⸗Bahn. Letztere würde von der Taunusbahn bei Hatters- heim sich abzweigen, über die Höhe nach Jostein, Camberg und Limburg sich ziehen, um von da in der Richtung Altenkirchen Siegburg die Köln- Gießener Bahn zu erreichen. Diese Bestrebungen erinnern uns an ein die Bewohner der Wetterau angehendes Bahnprojekt, für welches, als für eine höchstwichtige Sache, unablässig agitirt werden sollte. Die Vahn von hier nach Hanau ist so⸗ weit gesichert, neueren Nachrichten zufolge soll die Linie Friedberg-Homburg schon in Bälde in An- griff genommen werden; von nicht geringerer Be⸗ deutung aber ist die vielsach schon besprochene Verbindung der Gießen⸗Gelnhauser Bahn mit der Weserbahn durch einen Querstrang etwa von Nidda nach Friedberg. Diese Verbindung wird sich freilich alsbald nach Vollendung der Linie Gießen-Gelnhausen als unabweisbare Nothwen⸗ digkeit herausstellen und erscheint sonach nur als eine Zeitfrage; an den zunächst betheiligten Be⸗ zirken und Gemeinden liegt es aber, dieselben zum Wohle eines großen Theiles der Wetterau und des vorderen Vogelsberges zu einer Frage der nächsten Zeit zu machen. Preußen. Berlin. Es sind wieder ein⸗ mal einige Gerüchte über Veränderungen im Ministerium im Umlaufe, die möglicherweise mit der weißen und schwarzen Seele zusammenhängen. Einmal heißt es, Graf Bismarck werde das aus- wärtige Portefeuille niederlegen und nur noch Bundeskanzler bleiben; dann— heißt es wieder — er stehe im Begriffe, ganz seine Demission einzureichen. Offiziöserseits spricht man von seiner Vertretung im Präsidium des Bundesraths durch den sächsischen Minister v. Friesen, falls Graf Bismarck bis dahin noch nicht in Berlin sein sollte. — Die neueste Nummer des„Kladderadatsch“, welche, wie verlautet, wegen eines den Finanz- Minister darstellenden Bildes confiscirt worden war, wurde wieder freigegeben.— Die„Zeidler⸗ sche Correspondenz“ meldet, daß die Eröffnung des Landtages durch den König in Person statt⸗ finden wird. — Ein Pester Blatt bringt folgende Notiz, die wie die„Bank⸗Ztg.“ bemerkt, mehr pikant als wahrscheinlich ist:„Bekanntlich hat das Consor— tium Siemundt-Kirchmayer die Domäne Zbirov an Dr. Stroußberg mit einem Gewinne von 1½ͤ Millionen verkauft. Dieser auffällige Luxus des preußischen Käufers ist aber erklärlich, wenn man hört, daß Dr. Stroußberg die Domäne für den König Wilhelm von Preußen gekauft hat.“ — Wie die„N. Stettiner Ztg.“ hört, ist es bis jetzt allen Bemühungen der Aerzte nicht ge— lungen, die Schlaflosigkeit, an welcher Graf Bis- marck noch fortdauernd leidet, zu beseitigen. Die Bewegungen des Reitens, Fahrens u. s. w., denen sich derselbe auf ärztlichen Rath unterzog, haben bis jetzt nicht vermocht, eine Abstimmung des Nervensystems hervorzurufen. —— Hannover. Die„Zeit. sür No. dd.“ mel- det: Die Dienstmägde Wackernagel und Schömann, welche durch Absingen des Liedes„Kam ein Vogel geflogen 1c.“ einen Unteroffizter beleidigt haben sollten und deßhalb zu acht Tagen Gefäng— niß verurtheilt waren, sind am 30. Okt. in der Berufungsinstanz kostenlos freigesprochen. Marburg. Studiosus Schmidt von hier, welcher im August d. J. den Lieutenant von Wilkonski vom hiesigen Jägerbataillon im Duell erschossen hatte, ist von dem Schwurgerichte zu 2 Jahren Festung verurtheilt worden. Frankfurt. Der Kreistag ist am 3. d. durch den Polizeiprästdenten v. Madal eröffnet worden. Die Sitzung war eine nicht oͤffentliche doch wurde ein Antrag auf Oeffentlichleit gestellt, der auf die nächste Tagesordnung kommt. Bayern München. Der Dichter Geibel erklärt in einem Schreiben an den König von Bayern, daß er nach Sistirung seines Ehrenbezuges von 1400 fl. aus der königl. Cabinetskasse auch bitte, ihn seiner Verpflichtungen als nomineller Honorarprosessor der Universität und Capitular des Maximilian-Ordens zu entheben. Daß er den Orden selber zurückgegeben habe, wie einige Mlätter berichteten, ist unbegründet.— Wie der „N. fr. Pr.“ von hier geschrieben wird, soll die Lübecker Apotheose des preußischen Adlers keines- wegs die alleinige Veranlassung zum Verluste der 1400 fl. gewesen sein. Es wird vielmehr ver- sichert, daß das Benehmen Geibels unserem Mo- narchen gegenüber und gewisse in dieser Beziehung von dem Dichter gemachte Aeußerungen ihm schon seit einiger Zeit die Gunst des Königs entziehen mußten, und daß deßhalb das Einziehen der in Rede stehenden Sinecure auch schon vor dem Lübecker Gedichte beabsichtigt gewesen sein soll. Der Vorschlag der„Köln. Zig.“, den Dichter durch eine Nationalsubscription für seinen Verlust zu entschädigen, hat derselbe in einer Zuschrift an dieses Blatt mißbilligt. Oesterreich. Wien. Die Staatsschulden- control-Commission veröffentlicht zwei Ausweise, einen über die gesammte consolidirte Staatsschuld und die eisleithanische schwebende Schuld eine zweite über die gemeinsam schwebende Schuld bis Ende Juni 1868. Die Gesammtsumme der con- solidirten Staatsschuld beträgt auf 5prozentiges Capital ö. W. umgerechnet 2,564,724, 916 fl. mit 102,066,916 fl. jährlicher Zinsenlast, was gegen Ende 1867 eine Verminderung von 20,6 73,808 fl. beträgt. Die cisleithanische schwe⸗ bende Staatsschuld beträgt 112,469,773 fl. mit 5,307,126 fl. jährlicher Zinsenlast. Die Haupt- summe der gesammten consolidirten Staatsschuld, sowie der cisleithanischen schwebenden Schuld nebst dem Capitalsbetrag für die Entschädigungsrenten beträgt 2,69 1,851,750 fl. mit jährlicher Zinsen⸗ last von 108,045,950 fl. — Das„Tagblatt“ meldet: Der preußische Gesandte soll aus Anlaß der Denkschrift des Kurfürsten von Hessen vertrauliche Vorstellungen dagegen erhoben haben, daß der König von Hannover und der Kurfürst von Hessen die Gasifreundschaft Oesterreichs zu preußenseind⸗ lichen Agitallonen benutzen. Baron von Beust sandte hierauf eine Vertrauensperson nach Prag, um mit dem Kurfürsten die Bedingungen seines ferneren Verbleibens in Oesterreich festzustellen. Die Resultate dieser Mission sind zur vollkommenen Befriedigung des Reichskanzlers ausgefallen. — Aus Graz wird berichtet, daß der dortigen freien Gemeinde die Gründung einer Schule von der Regierung nicht bewilligt worden sei, weil diese Religtonsgenossenschaft die gesetzliche Aner- kennung(von beiden Häusern des Reichsraths und dem Kaiser!) noch nicht erlangt habe. — Wie der„Osten“ mittheilt, ist in Bautzen eine Flugschrist erschienen, die den Titel führt: „Die böhmische Frage.“ Der Berfasser, der gegen Ende der Schrift aus dem Tone des Warnens in den der Drohung übergeht, wendet sich am Schlusse der Broschöre an den Reichskanzler mit folgender Apostrophe:„Das Beispiel Spaniens zeigt gerade in diesem Augenblicke, wohin ein Staat gelangt, dessen Bevölkerung zur Verzweiflung — getrieben wird. Wenn Ste nur einen Tag unter dem Volke Böhmens zubrächten und dessen ver— zweifelte Stimmung studirten, die Ihnen wohl Niemand in ihrer ganzen Wahrheit geschildert haben dürfte, Sie würden vor dem Abgrunde erschrecken, vor dem wir Alle stehen. In Böhmen bedarf es wahrhaftig nur noch eines Funkens!.. Die Völker lassen sich heut zu Tage nicht lange mehr contumaciren, besonders wenn sie so geweckten politischen Geistes sind, wie im Kaiserstaate...“ — Der„N. fr. Pr.“ zufolge soll England im Einverständniß mit den gleichgesinnten Cabinetten die Pforte veranlaßt haben, Angesichts der gemein gefährlichen Zustände in den Donaufürstenthümern gemäß Art. 22 des Pariser Vertrages, welcher jede Einmischung einer Einzelmacht ausschließe, die Initiative zu ernstlich mahnenden Gesammt⸗ schritten der Garantiemächte in Bukarest zu ergreifen. Frankreich. Paris. Nach Angabe des „Journal de Paris“ hätte die Königin Victoria an Don Ferdinand von Portugal eigenhändig geschrieben, um ihn zur Annahme der spanischen Krone zu bewegen. Ferner hätte der französische Gesandte in Madrid an seine Regierung berichtet, daß die Chancen des Herzogs v. Montpensier im Volke ihm sehr im Abnehmen zu sein schienen. — Der„Gaulois“ berichtet, daß die spanische Regierung den Generalen Concha, Cheste, Calonge und Fernandez San Roman den Befehl ertheilt hat, Spanien zu verlassen.— Die republikanische Propaganda alcentuirt sich mehr und mehr in Spanien. — Es circulirt das Gerücht, daß verschiedene den höchsten Classen angehörende Damen von Madrid eine Adresse an die provisorische Regierung gezeichnet haben, in der sie in Berücksichtigung der proklamirten Freiheiten verlangen, daß man den Nonnen kein Hinderniß mehr in den Weg lege, ihre Klöster zu bewohnen. Diese Adresse wird von der Frau eines der einflußreichsten Männer der Situation überreicht werden. — Der„Abend-Moniteur“ sagt: Mehrere Journale bringen seit einiger Zeit Discussionen über den umfassenden Charakter der constitutionellen Befugnisse des Staatsoberhaupts. Die Regierung erinnert die Presse daran, daß derartige Dis- cussionen durch den Senatsconsult vom 18. Juli 1866 formell untersagt wurden. — Die„Liberte“ will wissen, daß die Car- listen, wenn ihr Candidat nicht Aussicht hat, ge⸗ wählt zu werden, sich für die Republik erklären werden. Einige katholische und bourbonistische Blätter hätten bereits auf diese Haltung hinge⸗ deutet und sich formell erklärt, entweder für Karl VII. oder die Republik stimmen zu wollen. — Seit einigen Tagen ist in Paris das Gerücht, welches indeß der Bestätigung bedarf, im Umlauf, daß die HH. Niel und Rouher in Folge einer ziemlich lebhaften Explication in der letzten Ministerrathssitzung dem Kaiser beide ihre Demission eingereicht hätten, die aber von beiden nicht angenommen worden sei. Die beiden Minister sollen auf ihrer Demission bestehen. Großbritannien. London. Die eben erschienene neue französische Karte wird von der „Times“ einer näheren Beleuchtung unterzogen. Das leitende Blatt zieht aus dieser jüngsten Proklamation den Schluß, daß Frankreich nicht seine Hand an die Errungenschasten des Feldzuges von 1866 legen wolle und gibt seine volle Zu- stimmung zu der aufgestellten Behauptung, daß die französische Nation von Ritmandem etwas zu fürchten habe. — Eine sehr lebhafte politische Correspondenz hat sich zwischen dem Herzog von Monipensier und seinen Brüdern in Claremont entsponnen; diese sollen dem Schwager der Königin Isabella den Rath gegeben haben, erst im Augenblick der Entscheidung auf dem Madrider Schauplatze zu erscheinen und einstweilen sich darauf zu beschrän⸗ ken, seine Mitbewerber in Spanien und im Aus- lande nach Kräften zu disereditiren. — Lord Shastesbury, Präsident der britischen und ausländischen Bibelgesellschaft, hat in einem Briese dem General Prim seinen Dank für die in Spanien proklamirte Religionssreiheit aus- gesprochen. Bereits sind ganze Kisten mit Bibeln auf dem Wege nach der pyrenätschen Halbinsel und in den nächsten Tagen werden auf den Straßen von Madrid und anderen spanischen Hauptstädten Bibeln zum Verkaufe angeboten werden, — In ihrem Cltpartikel hebt die Londoner „Times“ vom 30. Oet. den Aufschwung hervor, welcher sich in Californien während der jüngsten Zeit bemerklich gemacht.„Ganz im Gegensatze zu unseren Erfahrungen vor wenigen Jahren zeigt Californien sich jetzt in allen Geschäftsangelegen⸗ heiten als einen der stetigsten Staaten in der Union.“ — Nachdem an verschiedenen Orten große Verheerungen durch Erdbeben stattgesunden, scheint auch England von der„Bewegung“ ergriffen zu sein. Nach einem Telegramm wurden nämlich in Leamington am 31. Oct. Abends um 10½ Uhr mehrere Erdstöße verspürt, wovon 3 von Os cillationen und unterirdischem Rollen begleitet waren. Auch in Woreester haben vorgestern Erd— stöße stattgefunden, ohne daß jedoch ein durch dieselben verursachter Schaden bekannt worden wäre. Spanien. Madrid. Die„Gaceta“ ver- ösfentlicht ein Circular Zorilla's, welches den Municipalitäten die Sorge für den Volksunterricht dringend anempfiehlt, der allein der Unwissen heit von drei Jahrhunderten steuern könnte, deren Folge die bis an die letzten Zeiten der Bourbonen bestehende Inquisition gewesen sei. — Die„Gacetta“ veröffentlicht ein Decret von Sagasta, welches das Recht zu friedfertigen Versammlungen sanctionirt. Dieselben müssen je doch 24 Stunden vorher bei den Behörden an⸗ gezeigt sein. Dasselbe Blatt kündigt an, daß es in seiner nächsten Nummer das Deeret bezüglich des Zusammentritts der Cortes veröffentlichen werde. Die Wahlkreise werden aus den Pro- vinzen gebildet und wiederum in Sectionen ein⸗ getheilt, um den Wählern das Abstimmen zu es⸗ leichtern. Die Richter der Gerichts höfe erster Instanz werden zu Präsidenten der Wahlbureaus ernannt. — In einer Conferenz von Staatsmännern wurde auf Olozaga's Vorschlag ein aus Unionisten, Demokraten und Progressisten zusammengesetztes Zwölfer-Comite mit der Abfassung eines Mani sestes zu Gunsten der constitutionellen Monarchie beauftragt. — Die Gazette de France meldet, ein preußischer Prinz sei im Geheimen abgereist und habe sich über Gibraltar nach Madrid begeben. — Ein Deeret Topete's verordnet, daß die Dienstzeit der Matrosen und Marinesoldaten, welche seit 18. September in activem Diensse sind, auf zwei Jahre reducirt werde. Verschiedene Belohnungen sind Unteroffizieren aller Classen gewährt worden. Die Offiziere haben aus jede Begünstigung wegen ihrer Theilr ahme an der In ⸗ surrection verzichtet. Amerika. Vom Kriegeschauplatze in Para⸗ guay bringt die brasilianische Post neben der Angabe, daß die alliirte Armee langsam auf Asumcion vorrücke, und daß Lopez sich rüste, iht bei Villeta die Stirne zu bieten, nur noch alt Neuigkeit das Gerücht, in dem brasilianischen Heere sei wiederum die Cholera ausgebrochen. — Der Aufstand in Limas konnte erst nach heftigem Kampfe unterdrückt werden. 300 In- surgenten legten die Waffen nieder. — Die Indianer griffen am Sonnabend einen Zug der Pacisiebahn an und beschädigten denselben ernstlich. Die Bahnzüge erhalten von nun an militärische Escorte. Frankfurt. Hiesige Bläuter bringen solgende myfle⸗ iis klingende Mittheilung: Vorgeflern Abend kamen zu einem Manne in Seckbach, welcher nach hier mit Butter ze. handelt, drei Personen, welche sich, wie man erzählt,, file Frankfurter Polizeibeamten ausgaben; dieselben verlangten die betreffende Persönlichkeit allein zu sprechen. Was die⸗ selben zu sagen hatten, wurde nicht bekannt. Der Mann ging einen Augenblick hinaus, ergriff ein großes Tranchir⸗ messer und erstach sich mit demselben. Die räthselhaften Fremden enisernten sich hierauf. Darmstadt. Das Großherzogl. Landgericht Zwingen⸗ berg hat Namens der Direction der Main⸗Neckar⸗Bahn eine Belohnung bis zu 200 fl. ausgesetzt, um die Ene deckung des Eisenbahnsrevels zwischen Ebersiadt und Bicken⸗ bach zu erzielen. 1 Aalen (ale 1 lange 7 große „ dun, scheüt „ upifen 0 1 l an 104 ut „dn d. Len degleißt vorgestern G Jekern En. och tin dur Dorden wärt Dattta“ 5ez, i delces den Jolle a Velksunterriicht dt ein Dent 8 friedfertig den nüssen j. Behörden al gan, daß 8 tert bezüglit ptroffentliche den Pre. ettionen ein innen ju etz Niedeft ersir Vabldurtau Stuatszmännen aut Unioniste, sanmtngestett tines Nan; Len Monarch in pttußischn und babt sih 1 bett, daß di Narixtsoldaltk girem Dien Nerschiedem aer Clast⸗ ben auf jede at an der J. laßt in Hart ade dl langsam an i lr, i 511 100 40 draflianishes Mainz. Die Verwaltung der hessischen Ludwigsbahn⸗ Gesellschaft ist regresserisch belangt worden. S. Z. wurde ein Wagen von einem Rangirzuge erfaßt und bei Seite geschoben; Fuhrmann sowie Pferd erlitten hierdurch einige Contusionen, währenddem an dem Fuhrwerke. die eine Achse etwas verbogen wurde. 8 Der Eigenthümer des letzteren verklagte dieserhalb die Bahnverwaltung und zwar auf Entschädigungsleistung von 200 Gulden, welche dem⸗ selben auch durch das Gericht zugesprochen wurde, da die Verwaltung auffälligerweise bei dem anberaumten Termine nicht erschienen war. Derselbe begründete seine Klage ein⸗ sach damit, daß, wenn die Barridre rechtzeitig geschlossen gewesen wäre, sein Fuhrwerk nicht in den Bereich der Schienen häte gelangen können. Gegen das richterliche Urtbeil hat nun die Verwaltung Opposition eingelegt. Leipzig. Wie Leipziger Blätter melden, hat sich eine AclienGesellschaft constituirt, um dem beim Dorse Debnitz, eine Viertelstunde von Wurzen, befindlichen 300 Schritt langen See auszupumpen und alles darin sich Vorfindende unter den Actionären zur Theilung zu bringen. Es soll in diesem See der Tradition zufolge sich mannichfaches Kriegsmaterial an Kanonen de., vielleicht sogar eine Kriegs— kasse aus einem der früheren Kriege vorfinden. Götjes u. Comp. in Reudnitz ist bereite unterwegs und wird in einigen Tagen ihre Thäligkeit beginnen. 1 Wunderkuren. Im„Württ. Staatsanz.“ wird mitgetheilt, daß in dem Orte Exlaheim seit einigen Wochen ein Pfarrverweser wirke, der mit sogenanntem heiligen Oele Wunderkuren aller Art ausführe. Er soll bereits einen solchen Zulauf haben, daß jeden Tag 200 bis 300 Personen sich um ihn versammeln. Man sage von ihm, so lautet der Bericht, daß er seit seinem 19 Jahre langen Wirken sogar lahme Frauen gehend und ein blindes Kind sehend gemacht habe. „ Die Schrift des Prinzen von Salm über Mexico und den Kaiser Maximilian wird in der Kürze in einem Stuttgarter Verlage erscheinen. Obschon dem Versasser nicht alle Actenstücke zu Gebote standen, welche der Ex-Kaiser ihm zur Verfügung gestellt wissen wollte, üheren Eine] so soll die Schrist do manches Neue und über einzelne Locomobile aus der Gießerei der Herren Bergmann, noch dunkel gebltebene Vorgänge nicht unwichtige Aufsschlüsse enthalten. Unter Anderem wird darin erzählt, wie Maxi- milian noch hätte gerettet werden können, wenn nicht der österreichische Gesandte in Mexico, Baron Lago, der um Mithülfe angegangen worden war, dieselbe verweigert hätte. Es soll nämlich Max schon zwei Offiziere des Juarez durch die Zusicherung einer Belohnung von je 100,000 Dollars dazu bewogen gehabt haben, ihm zur Flucht zu verhelfen. Nur verlangten sie zuvor noch, daß der österreichische Gesandte, Baron Lago, unterschriftlich sich verpflichte, die Auszahlung der 200,000 Dollars zu be⸗ wirken. Dieses schristlich auszustellen, habe Baron Lago sich geweigert und die beiden Offiziere hätten nachher selbst dem Präsidenien Juarez die Anzeige gemacht, daß ein Complot zur Flucht des Kaisers bestehe. Bekanntmachung. 2701 Vom 1. November d. J. ab gestaltet sich die Postverbindung mit den Vereinigten Staaten von Amerika wie folgt: I. Beförderung über Bremen. Abgang der Post aus Bremen jeden Sonn- abend Vormittag. Die Correspondenz, welche mit dem, Sonnabend aus Pannover nach Bremen abgeben. den ersten Zuge in Bremen 680 Uhr früh eintrifft, erhält mit der Bremen- Amerikanischen Post noch Weiterbeför⸗ derung. Die Schiffe treffen Dienstag in Southampton ein und legen dort an. Das Porto für den einfachen Brief(dis 1 Loth incl.) beträgt bei der Beförderung via Bremen: srankirt nach Nord⸗Amerika 4 Sgr., unfrankirt aus Nord- Amerika 6 Sgr. II. Beförderung über Hamburg. Adgang der Post aus damburg jeden Mitt woch Morger. Die Correspondenz, welche mit der Hamburg ⸗Amerikanischen Poft defördert werden soll, muß spatefsens Mittwoch früh in Hamburg eingeben. Das Porto für den einfachen Brief(dis 1 Loth incl.) beträgt det der Beförderung vis Hamburg: frankirt nach Nord Amerika 4 Sgr., unfrankirt aus Nord Amerika 6 Sgr. III. Beförderung über Cöln per Belgien und England. Abgang der Posten aus Cöln: 1) Montag 11% Uhr Vorm., Anschluß in Southampion am Dienstag an das Sonnabends aus Bremen ad- gehende Dampfschiff 2) Dienstag 11% Uhr Vorm., Anschluß in Liverpool am Mittwoch 3) Dienstag 1020 Uhr Abends, Anschluß in Qucenstown am Donnerstag 4) Freitag 11% Uhr Vorm., 5 an die Dampsfschiffe der Linle Liverpool⸗ New Pork⸗Philadel⸗ phla.(Inman⸗Linie.) in Liverpool am Sonnabend 5) Freitag 100 Uhr Abends, Auschluß in Queenstown am Sonntag Die Correspondenz, welche zur Beförderung mit den Posten ad III. 1 bis 5 bestimmt ist, muß in Cöln so zeitig eintreffen, daß sie an den betreffenden Tagen mit den zu den vorbezeichneten Stunden von Cöln nach Oflende abgehenden Eisenbahnzügen weiterbefördert werden kann. Das Porto für den einfachen Brief(1 Loth incl.) beträgt bei der Beförderung über Cöln per Belgten und England: frankirt nach Nord-Amerika 6 Sgr., unfrankirt aus Nord-Amerika 8 Sgr. Auf denjenigen Briesen, deren Beförderung von Hamburg oder Bremen ab mit den Dampfschiffen er⸗ solgen soll, bedarf es der Angabe des Speditionsweges; es genügt in solchen Fällen die allgemeine Bezeichnung: vis Bremen oder Hamburg; die Postanstalten leiten danach die Briese, gemäß der Abgangszelt der Schiffe, auf Bremen oder auf Pamburg. In gleicher Weise werden diesenigen Briefe nach den Bereinigten Staaten über Bremen oder Hamburg de fördert, welche einen Speditions⸗Bermerk nicht tragen, bei denen aber der Betrag der vom Absender verwendeten Freimailen auf die Benußung der Speditlonswege vie Bremen oder vis Hamburg berechnet ift. In den übrigen Fällen wird der schnellste, indeß, wie vorerwähnt, kofispieligere Weg über Cöln(Belgien und England) benußt. Berlin den 26. October 1868. General- Poft⸗Amt von Philips born. an die Dampsschlffe der Cunard⸗Linie. Petroleum c. Lieferung. 2679 Freitag den 27. November d. J., Bor⸗ mittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Petroleum- und Lichter⸗Bedürfnisses sür die Garnisons⸗ Verwaltung Buß ⸗ bach auf das erste Dalblahr 1869 auf dem Büreau daselbst an den Wenlgstforvernden auf dem Wege der Soumission vergeben werden. Die Lieferungs⸗Bedingungen liegen auf dem Büreau zur Elnsicht offen. Buß dach den 1. November 1868. Großherzogliche Garnison⸗Verwaltung. Freiherr van der Hoop, Rittmeister. Kölnische Feuer-Versicherungs-Gesellschaft Colonia. 2676 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir unterm Heutigen dem Herrn J. C. Hagemann in Friedberg die von ihm seither verwaltete Special Agentur der Kolnischen Feuer-Versicherungs-Gesellschaft Colonia entzogen haben. Den Bezug der Prämiengelder, sowie alle weiteren Geschäftshandlungen von heute an haben wir bis auf unsere weitere Anzeige dem Herrn Fritz Hecht in Friedberg übertragen. Darmstadt, 1. November 1868. 5 Die General-Agentur der Colonia G. Kahlert& Söhne. Bekanntmachung. 2700 Der Schluß der diesjäbrigen Post-Dampsschiff— fahrt mit Schweden tritt Ende October ein, indem das Poft⸗Dampfschiff Pommerania am 30. October zum letzten Malt von Stralsund nach Malms abgefertigt wird. Die Post⸗Verbindungen mit Schweden und Nor⸗— wegen finden bis auf Weiteres ausschließlich auf den Coursen über Dänemark ftatt. Berlin den 28. October 1868. General-Post- Amt von Philtpsborn. Bekanntmachung. 2702 Die im Bestande verbliebenen früheren Preußischen Franco⸗Couverts der Kreuzerwährung werden, mit Nord deutschen Freimarken à 3 Kreuzern beklebt, wieder gang bar gemacht und von den Poft. Anstalten zum Preise von 10 Kreuzern für je 3 Stück in Quantitäten von 3 Stück und in größerer Zahl verkauft werden. Darmstadt den 1. November 1868. Der Ober⸗Post⸗ Director Va hl. 2696 In böherem Auftrage spreche ich allen Den- jenigen, welche sich bei dem Brande des Stations hauses zu Nauheim durch Hülselelftung betheiligten, den Dank Königlicher Direction der Main⸗Weser⸗Baßhn biermit aus. Gießen am 1. November 1868. Der Bahn- Ingenieur Nahm. ** Hoftaithe-Versteigerung. 2697 Die zur Concursmasse des Hirsch Maper Sohn gehörige Hofralthe, 84[U Klftr. daltend, soll Dienstag den 10. November, Vormittags 11 Uhr, einer dritten Verfteigerung auf dem Bürgermetsteret-Büreau dahler ausgeseßt werden. Es wird dlerbei bemerkt, daß das dreifsöckige Wohnhaus mit vollständiger Laden ⸗ einrichtung und Magazinen versehen ist, außerdem ein Nebengebäude und die Scheuer zu solchen hergerichtet find und sich hinter letzterer ein Gärtchen befindet. Die Hosralthe liegt an der Hauptsfraße unweit des Bahn ⸗ dofs und eignet sich zum Betrieb jeden offenen Geschäftes. Bei übersieigender oder erreschter Taxation wird der Zuschlag dem Meistbietenden ertheilt werden. Buß bach den 28. October 1868. Großberzogliches Ortsgericht Butzbach Küche l. Grosie wollene und seidene Halstücher 2709 bel K. Friedrich, neben der Post. Eine Wohnung, 2708 beflehend in 6 Zimmern, Küche und Kammer, ift zu vermlethen und kann sogleich bezogen werden in der Dofapotheke. Wilh. Eturmfels, Obligations Verloosung. 2695 Bei der heute stattgehabten Verloosung der für das Jabr 1868 zur Rückzahlung bestimmten Partial⸗ Obligationen aus den Anlehen bei Herrn Simon Lindheimer in Friedberg wurden 1) von 1835 die Nr. 58 à 100 fl. und Nr. 29 und 41 à 200 fl., 2) von 1840 Nr. 33 u. 34 3 100 fl. durch das Loos gezogen. Gegen Rückgabe der quittirten Obligationen und der noch nicht fälligen Zinscoupons wollen die Besitzer dieser Obligationen die bemerkten Beträge am 31. Dec. d. J. bei der biesigen Gemeindekasse in Empfang nehmen, da von diesem Tage die Verzinsung aufhört. Nr. 8 aus dem Anleben von 1840 ist voriges Jahr zur Rückzahlung gezogen und der Betrag noch nicht in Empfang genommen worden. Der Befstzer dieser Obligation wird wiederholt auf⸗ gefordert den Betrag von 100 fl. welcher selt 31. Dec. 1867 unverzinslich flebt, gegen Rückgabe der Obligation und Zinscoupons in Empfang zu nehmen Büdeshelm den 31. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterel Büdes helm Di e tz. Das Neueste in 2541 Kaputzen und Seelenwärmern. M. Volk. 2707 Ein Gürtel von grün und dlau carirtem Zeug wurde gefunden. Näheres bei der Exp. d. Bl. Ein vollständiges Logis 2699 in dem ehemals Leonhardt Fülle r'schen Wohnhause nächst der Eisenbahn ist zu vermiethen und kann sogleich dezogen werden. M. Mondigler l. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 lr. bis zu 2 fl. 48 kr., bet Bindernagel& Schimpf. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 4. November. Waizen 11 fl. 50 kr.; ort 8 fl. 40 tr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl.— kr. Frankfurt, 2. November. Waizen 12 fl. 10 kr. 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Meinen Herren Versicherten, mit Ausnahme den hier wohnenden, habe ich nur deßhalb und zeitig genug die weitere Bedingung schriftlich zugestellt, daß sie zu jeder Zeit aus dieser Gesell— schaft treten dürfen. Hoffend, daß dies die Herren Agenten verstehen und zu benutzen wissen, zeichnet J. CE. Hagemann. Gelchäfts Empfehlung. 2687 Einem hiesigen sowie auswärtigen Publikum mache ich die Anzeige, daß ich von heute an meine Wirthschaft nebst Schweinemetzgerei in dem vormals Weller'schen Hause eröffnet habe und halte mich destens empfohlen. Friedberg den 3. November 1868. 77 Adolf En gel, Metzgermeister im deutschen Haus. Große Auswahl in Winter Artikeln, 2668 als: Kaputzen, Seelenwärmer, Unterjacken, Unterhosen, Handschuhe, Herrentücher, sowie alle Sorten Winterschuhe empfehlen zu den billigsten Preisen Friedberg. 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A Fee 5 50% steuerfreie Oblg. 52% G. Nassau 4½% Obl. b. th. 94¼ G. Je en eee. 3 breussen 4 ½¼% Obligat. b. Rth. 95 P. f 1%% do 4 856 k. S 5 n ee dee e Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 87½ P. 24. Hess. 0 E. U. 0. Bayern 50% Obligation. 102 G. PFrankf. 3½% Obligat. 80 ½ G.— AN 25„„„ 44% P. 5 4½% ½ ahr. b. Rth. 96% G. n 30% do e 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 37¼ P. 5 40 de do 89/ C. Russland 50% Obl. 1. L. à fl 12 86 G. EE Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 94½ G. Finnland 4½% Pfdbr. I. R. 105]—— Pistolen fl. 9 49—51 8 4% do do— Schweden 4½/ O. 1. R. à 10587 P. 2 5 Doppelte„ 9 5052 Baden 4½% Obligat. 94½ G. 1 4½% Pfb. 1. R. 4a 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58½—59½½ 5 40% Obligat. 186 ½ 6. N.-Amer. 60% St. l. E. 1882 798/ d. 2 Kol. fl. 10 Stücke„ 9 5456 Voll einbezanlte Eisenbahn- Actilen und Prioritäten. 8 ee. 0 150% 4½“0/ Bayr. Ostbahn 1265/8 G.%% Liv. C. P.& D/. fr. 4 28 kr. 30% G. 2 Engl. Soxereisns.„14 54—58 50% sächsische Pfandbr. b. R.—— 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 47½ G. Russ. 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