3 3 1 2— N .* kr. 1868. Samstag den 5. Septemb 1 105. Anzeiger für Oberhessen. * 8 2 1 2 3 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. ö ctiedberger Jutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ö 7 5 Amtlicher Theil. 4 — Der Vorstand der Mathildenstiftung im Kreise Friedberg g an sämmtliche Großherzogliche Bürgermeistereien, Pfarrämter und Lehrer des Kreises. i t 1 Es ist zur Vereinfachung des Geschäftsganges dringend nöthig, daß künftighin bei Anmeldungen von Kindern, welche in unsere — Stiftung aufgenommen werden sollen, gleichzeitig folgende Angaben beigefügt werden:. 3 1. Vollständiger Name des Kindes, 2. Tag der Geburt desselben, 3. Name des Vaters, oder im Fall derselbe gestorben, oder Unbe— 1 kannt ist, denjenigen der Mutter, 4. Heimath des Kindes. 1 Anmeldungen, welche diese, von den verehrlichen Pfarrämtern gefälligst auszustellenden Angaben nicht enthalten, werden in Zukunft unberücksichtigt zurückgehen. f Seni Friedberg den 28. August 1868. 21 freie Nacht i ch. Die nachstehend abgedruckte summarische Uebersicht über Einnahme und Ausgabe des Mathildenstifts des Kreises Friedberg fr das d Rechnungsjahr 1866 bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß. Der Präsident des Mathildenstifts des Kreises Friedberg 0 Tra p p. Snmmarische Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben bei dem Mathildenstift für den Kreis Friedberg für das Jahr 1866. Ord.⸗Nr. Aus vord. Rechnungsjahr bis Ende 1865 Rechnungs jahr 1866 d a 95 Aubulken. Einnahme. Friedberg Butzbach Zusammen Friedberg Butzbach Zusammen 05 fl. 1 e fl. kr. 1 E ZE f I.[ Einnahme⸗Ueberschuß aus voriger Rechnung 17778 57 2930 59 20709 56 i II.] Geschenke %è III. J Einlagen die 1) unverzinsliche en 1 2) verzinsliche zu 3½, 3½ und 4% 58277 49088 25 107363 25 IV. J Zinsen von Darleben 1929 10 2270 54 4200 4 14646[11 12762 16 27408 27 n. V.] Zurückbezablte Darlehen s.! 1) Darlehen auf gerichtliche Hppotheken 30514 38925 69439 14 2) Darlehen gegen Bürgschaftsleistungen von Ge⸗ bie meinden und Privaten bis zu 100 fl. 18710 9 10095 28805 bei 3) über 100 fl. 10160 10160 4 4) Staats obligatlonen VI. J Mietbe von Häusern und Pacht von Gütern 60 60 1114 VII.[Erlös von Häusern 337 36 33736 dei. III. Sonftige Einnabmen 377 8 377 8 uu VIIIa.] Rückersatz auf Kausschillinge 33 47 33 47 960315 7868 1747115 . 9 VIII.] Zinsen don Kausschillingen 47 206 47 26 953 4 953 4 Summe der Einnahme 19741 54 5309 19[ 25051 1[152088 1 130226 83 262815 7 1 Zusammenstellung. 4 Aus vorderen Rechnungsfahren bis Ende 1865 19741 54 5309 19 25051 13 Rechnungsjahr 1866 132088 11 130226] 53 262315 4 Summe der Einnahme 151830 5 135536 2[287366 7 Ausgabe. IX.] Darlehen 0 1) auf gerichtliche Sppotheken 45380 35900 81280 11 2) gegen Bürgschaftsleistung 1. bis zu 100 fl.. 23925 12828 36753 1 d. über 100 fl. 18030 18030 19 3) Staatsobligationen 4% 19 X. Zurückbezablte Einlagen 1 1) unverzirsliche 44 2) verzinsliche zu 3½, 3½ und 4% 44154 33643 34 77797 34 17 XI.] Zinsen von Einlagen zu 3½, 3½ und 4% 694 9 274] 33 969 2 10588 5 11139 2727 5 1 XII. Verwaltungs kosten. 10 1) Gebalte 720 884 24 16040 24 2) Sonflige Keßben 18424 250 31 14515 XIII. Steuern und Tbgaben von Päusern und Gütern IV. Unterbaltangskosten derselben XV. Darlebens forderungen nebst Zinsen und Kosten, welche in Folge Ad judication erloschen fend . 1 XVI. I Sonstige Ausgaben 170 34½ 170 34½ 10 XVII. unterstätzungen 1512 28 749 47 226215 XVIIa. J Ccdirie Kausschillinge f 7222 40 11648 45 18871 25 XVIIb.] Zinsenvorlage auf Werthpapiere 12314 123 14 Summe der Ausgabe 694 9 274 53 969 2 133867 11½ 125197 95 259064 46% Zusammenstel lung. Aus vorderen Rechnungs fahren bis Ende 1865 694 9 24 33 969 2 8 Rechnungsjahr 1866 133867 11½ 125197 35 259064 46½ * 12 Summe der Ausgaden[507 7 Tr si J, Vergleichung. Die Einnahme beträgt 151830 5 135536 12 287366 17 Die Ausgabe beträgt 134561[20½ 125472 28 200633 48¼ Einnahme⸗Ueberschuß 17268 44½] 10063] 44 273321 28½ und dieser besteht: 1) in baarem Vorrath 5 15329 30½ 8135 44 23465 14½ 2) in Rückständen 1939 14 1928 3867 14 Summe wie oden f Tag i f g i ö — Z rr:, A. Activ stand. Friedberg Butzbach Gesammtbetrag e e.. 1) Ende 1865 betrugen die Kapftalien 273845 30 252911 0 526756 30 während 1866 wurden a. neu ausgeliehen 69305 66758 136063 b. zurückbezahlt 49224 9 59180 108404 9 folglich mehr ausgeliehen 5 Z 00’ 50 75708 27658 51 daher Ende 1866 Kaptitalstand N 554415 21 2) Ende 1865 betrugen die cedirten Kaufschillinge 20787 30 16313 48 3710118 während 1866 wurden 3. angekauft 7555 11648 45 19203 45 b. zurückbezahlt 8169 18 7868 1603718 folglich mehr angekauft 3780 45 8— 0 0 1„ 614 18 3166 27 40267 45 daher Ende 1866 Ausstand a 8 5 3) Ende 1865 betrug der Werth der adjudicirten Güter 306 16 300 16 während 1866 wurden a. neu adjudseirt 5 8 b. zurückbezahlt 306 16 30616 folglich mehr zurückbezahlt 306 16 306] 16 daher Ende 1866 Ausstand 4) Ende 1865 betrug der Werth der verkauften Güter 416 416 während 1866 wurden a. verkauft 300 300 b. abbezahlt 300 300 folglich nicht mehr nicht weniger angekauft 416 daher Ende 1866 Ausstand 5) Einnahme Ueberschuß das Soll der Einnahme beträgt 151830 8 135536 12 287366 17 die Ausgabe⸗Abflattung ist 133958 3½ 125069 10 259027 13½ Ueberschuß 17872 1½[ 10467 2 25339 3½ Summe des Activ⸗Standes 623438 9 B. assivstand. 1) Bestand der Einlagen Ende 1865 259134 279402 48 538536 48 während 1866 wurden 2. neu eingelegt 58277 40086 25 107363 25 b. zurückbezahlt 44154 33643 34 77797 34 folglich mehr eingelegt 14123 15442 51 29565 51 daher Ende 1866 Stand der Einlagen 56810239 2) Die nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 603 17 403 18 1006 35 Summe der Schulden 569109 14 5—— Vergleichung. Das Vermögen beträgt 332487 34½ 291050 35 623438 970 Die Schulden betragen 273860 17 295248 57 569109 14 Reservefonde 58527 17½ 54328 55½ verglichen bleibt Ueber zahlung j 4198 22 Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 55273 11 4198 22 auf das Jahr 1866 32⁵4 6½. Zusammen wie oben 58527 17½ 4198 22 Der beauftragte Rechnungsrevisor Fa a tz. Die Ackerbauschule zu Friedberg. Die Ackerbauschule zu Friedberg, wird nach Beschluß des Aus⸗ schusses des landw. Vereins von Oderhessen in diesem Jahre durch Kasse des oberhessischen Provinzial Vereins subventionirt, auch können an unbemittelte aber befähigte Besucher dieser Ackerbauschule Stipendien verwilligt werden. einen Beitrag aus der solche in Anspruch nehmen wollen, haben sich Präfdium des landw. Vereins unter Mittheilung von Zeugnissen über genossenen Unterricht 1c. zu wenden. Der Wintercursus der Friedberger Ackerbauschule, welche sich seit 14 Jahren durch ihre Leistungen das Vertrauen der Landwirthe erworben hat, beginnt am 2. November d. J. welche in entsprechender Weise auf zwei Semester vertheilt worden 1. Allgemeine Experimental- und Ackerbau ⸗Cbemie. 3. Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Haus⸗ sind, umfassen: 2. Physik. taubach, am 1. September 1868. thiere. kande. Diejenigen, die an das unterzeichnete zucht. Die Lehrgegenstände, Anmeldungen 4. Allgemeinen und Bodenbearbeitung; 6. Grundzüge der Betriebslehre und Volkswirthschaft. 7. Land⸗ wirthschaftlich⸗technische Gewerbe. 9. Exterieur des Pferdes Physiologie, sowie Gesundheitspflege der Hausthiere ꝛc. ꝛc. 10. Rechnen. 11. Feldmessen, Nivelliren und Planzeichnen. 1 0 Anleitung und Uebung im Briefschreiben und Geschäftsaufsätzen. Verschiedene Sammlungen, Güter stehen dem Unterricht ergänzend zur Seite. Die Zöglinge wohnen im Hause des Vorstandes und haben fur Schulgeld und Wohnung 45 Thaler pro Semester zu entrichten. sind an den Vorstand der Ackerbauschule, Herrn Dr. Henkelmann zu Friedberg, zu richten. und speciellen Pflanzenbau. 5. Bodenkunde landwirthschaftliche Maschin en- und Geräthe⸗ 8. Allgemeine und specielle Thier⸗ und des Rindes, Anatomie und 12. Buchführung, sowie sowie Ercursionen auf benachbarte Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen Otto, Graf zu Solmée⸗Taubach. Hessen. Darmstadt. Oberstabsarzt Dr. Gaßner vom 4. Inf. Regiment wurde auf sein Nachsuchen wegen körperlicher Leiden in den Ruhe⸗ stand versetzt. . Das Großherzogliche Kriegsministerium benachrichtigt diejenigen Militärpflichtigen, welche sich bei der nächsten Truppen Ergänzung durch Zahlung der gesetzlichen Stellvertretungssumme zur Einstandskasse vertreten lassen wollten, daß sich bis jetzt keine Einsteher gemeldet haben, durch welche sie vertreten werden könnten. Den betreffenden Militärpflichtigen wird weiter eröffnet, daß sie, um vertreten zu werden, außer der Zahlung der gesetzlichen Summe alsbald und spätestens bis zum 1. November d. J. einen vollständig quali⸗ sicirten Einsteher beziehungsweise Stellvertreter auf vorschriftsmäßigem Wege zu präsentiren und dessen provisorische Annahme zu erwirken, widrigen⸗ falls sie ihrer Militärdienstpflicht selbst zu genügen haben und des Rechtes, sich im Militärdienst ver⸗ treten zu lassen, verlustig sind. S. Gießen. Wie man vernimmt ist an die Stelle des von hier nach Münden berufenen Professors der Forstwissenschaft G. Heyer der bisher an der Forstakademie zu Aschaffenburg dotirende Professor Dr. Geyer berufen. Preußen. Berlin. Die Einberufung der Rekruten zu den Fahnen ist für dieses Jahr um drei Monate hinausgeschoben. Hierin liegt ein vollgültiger Beweis für das zuversichtliche Vertrauen der Regierung auf Erhaltung der friedlichen Lage. — Die„Bresl. Zig.“ meldet, der Bischof von Plök sei verhaftet und deportirt worden, da er sich geweigert habe, zu der ständigen katholischen Synode, welche die Regierung in Petersburg ein⸗ zusetzen beabsichtigt, einen Delegirten zu senden. Der Bischof habe erklärt, er hänge nur vom Papste ab und könne eine Nebenbehörde, wie die erwähnte Synode, nicht anerkennen. — Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die schon sehr segens voll gewirkt, bedarf aber, damit das nationale Unternehmen größeren Anforderungen gerecht werde, noch 50 Stationen und dazu sehr erheblicher Beihülfe. — Indem die„Nordd. Allg. Ztg.“ auf die auf 3 Monate hinausgeschobene Einberufung der Rekruten, sowie auf die bevorstehende Entlassung der Reserven hinweist, wodurch die Friedensstärke der Armee um den dritten Theil redueirt wird, constatirt sie, daß Preußen damit die„Abrüstung“ 1 NS in bersel gegen Soldale unter 2 bei dem Fri ßeinti Johan! Johan bollmäch 1007 mächtig Auwalt von pe dom 9 an erh durch e haft da derselbe Attenef hierübe für gef jut 3a erkannt werden Ou kunde erͤtht⸗ Land- Tbier⸗ t Un) schne n. so wie l. cdartt ot füt en Peres urbessen — olischen g ein ⸗ senden. ut von wit dit Rettung pitll, unttzutn noch 9 bülfe⸗ * auf die lung d allasung ee für ut vid brüun Beilage zum Anzeiger fur Oberhessen. v 105. Eine dung. 1704 Inhaltlich des Rockenberger Pppothekenbuchs leitete Lehrer Adam Sulzbach von Rockenberg mit seiner Ehefran Helene, geb. Kiefer, unterm 13. Juli 1855 als Rechner der Rockenberger und Oppershofer Mark eine Caution von 500 fl. unter Verpfändung ihres gesammten Vermögens. Großherzogliche Ober— Forst⸗ und Domänen Direction hat die Löschung der Caution beantragt. Da jedoch die Origtnal-Cauttions— urkunde in Verlust gerathen ist, so werden alle, welche aus solcher Rechte glauben herleiten zu können, zu deren Gelterdmachung binnen sechzig Tagen hiermit aufge⸗ fordert, nach deren Ablauf die Urkunde für erloschen er— klärt und deren Löschung im Hppothekenbuch versügt werden soll. Butzbach den 9. Juli 1868. Großberzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gil mer. Anf för derung. 2096 Da in nächster Zeit für die Einwohner Fried— bergs in Folge des Mangels an entsprechenden Casernen⸗ räumen wieder ständige Einquartierung zu erwarten steht, so soll von Seiten des Stadtvorstandes die Beschaffung s. g. Massequartiere versucht werden. Demzufolge fordern wir diejenigen Einwobner hiesiger Stadt, welche nicht in der Lage find, ihre Einquartierung selbst aufzunehmen und deren Unterbringung auf ihre Kosten der Ver- mittelung des Stadtvorstandes überlassen wollen, hier⸗ durch auf, ihre Anmeldung binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten schriftlich einzureichen. Gleichzeitig und in derselben Frifl können diejenigen Quartsergeber, welche gegen entsprechende Vergütung für andere Personen Soldaten in Quartier nehmen wollen, zur Anmeldung unter Angabe der zu leistenden Vergütung sich ebenfalls bei dem Unterzeichneten anmelden. Friedberg den 2. September 1868. Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg Foucar. In Sachen Heinrich Dern von Nieder Weisel Namens des Johann Jost Jung IJ. von Hausen, Kläger gegen Johann Georg Jung von Hausen, modo dessen Be⸗ vollmächtigten Jakob Adami von da, Beklagten. Forderung betreffend. Ruf fonderung. 2097 Heinrich Dern von Nieder- Weisel, als Bevoll⸗ mächtigter des Jost Jung von Hausen hat durch einen Auwalt gegen den abwesenden Johann Georg Jung von Hausen unter Anderm Klage auf 300 fl. Darlehn vom Jahre 1861 nebfl 5% Zinsen vom 1. Mai 1861 an erheben lassen und die Richtigkeit seiner Forderung durch einen Brief des vermeintlichen Schuldners glaub⸗ haft daegethan. Wegen Abwrsenheit des Beklagten wird derselbe auf desfallsigen Antrag, unter Gestattung der Acteneinsicht, hierdurch aufgefordert, sich binnen 3 Monaten hierüber zu erklären, widrigenfalls er der Forderung für gestäntig erachtet, mit Einreden ausgeschlossen und zur Zahlung von Hauptgeld, Zinsen und Kosten schuldig erkannt werden soll. Zugleich wird bekannt gemacht, daß alle weitere Ver- sügungen durch Anschlag im Gerichtslocal veröffeutlicht werden sollen. Butzbach den 27. August 1868. 96 1 5— ent Butzbach „B. d. L. Königer, Landgerichts ⸗Assessor. Mobiliar Versteigerung. 2117 Donnersiag den 10. September d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der Johannes Supp'schen Erben dahier in ihrer Be⸗ dausung, Gafthaus zum Wauldeerbaum, verschledene Mobilien, beslehend in: 22 vollständigen Betten mit Beststellen, 5 Sophas, 5 Kommoden, 6 Nachttischchen, 1 Schreibtisch, sechs Dutzend Stühlen, 24 Tischen, 2 Uhren, Spiegeln, Porträts, Kleider- und Welßzeugschränken, 1 Doppel⸗ flünte, Zässer und Bütten, Gold, Silber, Zinn, Kupfer, sowie sonsiigen Haus⸗ und Wirthschaftsgträlhschaften, öffentlich meistbietend gepen Baarzahlung verstelgert werden. Friedberg den 3. September 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg on ea. Bekanntmachung. 2111 Freitag den 11. September, Vormittags 9 Uhr, soll die Reinigung des Usabachs in der Gemarkung Fauerbach b. Fr., in Abtbeilungen, an die Wenigstnehmen— den in Accord gegeben werden. Die Zusammenkunft ist unterhalb der Hockenmühle beim Einschnitt des Mühlgrabens in den Usabach. Friedberg den 3. September 1868. Der Bezirks ⸗Bauaufseher Schneider. Hofraithe-Versteigerung. 2118 Montag den 14. Seplember d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Rechtsbeistaͤnde der Georg Schäfer'schen Kinder und mit landgerichtlicher Genehmigung das den Letztern gehörige Wohnhaus, Flur. Nr. Klftr. 2. 343. 25,5. Hofratthe in der Stadt, öffentlich meistbietend versteigert werden. Das Schäferische dreiöckige Wohnhaus mit Stallung, Hofraum und ganz porzüglichen Kellerräumen befindet sich in der Hauptstraße der Stadt Friedberg, gegenüber der Post, und eignet sich, vermöge seiner günßigen Lage sowie seiner bedeutenden Räumlichkelten, ganz vorzüglich zu verschiedenem Geschäftsbetrieb Zur näheren Auskunft tst vor dem Versteigerungtermin der Beistand der Kinder, Herr Buchhändler Sertba dahier, bereit. Friedberg den 3. September 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Aepfel⸗Versteigerung. 2096 Montag den 7. September l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Gemeinde Bruchenbrücken gehörigen Aepfel in Abtheilungen an Ort und Stelle meistbietend verkauft werden. Bruchenbrücken den 2. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchendrücken B e st rn 2098 Montag den 7. September d. J., Mittags 1 Uhr, wird das der Gemeinde Ober- Rosbach gehörige Obst, circa 110 Malter Aepfel, meistens feinere Sorten, tn Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert. Ober⸗Rosbach am 1. September 1868. Großherzogliche Bürgen meisterei Ober-Rosbach er Aepfel ⸗Versteigerung. 2100 Dienstag den 8. d. M., Nachmittags 3 Uhr, sollen die hiesigen Gemeindeäpfel, circa 25 Malter, öffentlich meistbietend versteigert werden. Beienbeim am 2. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim Muth. Verloosung von Partial-⸗ Obligationen. 2099 Bei der am 24. August l. J. stattgefundenen Verloosung der Bleichenbacher Partial⸗Obligationen sird folgende Nummern zur Abtragung gezogen worden. I. Am 1. Januar 1869 rückzahlbar: Lit. A. Nummer 27 u. 17 à 500 fl. 1000 fl. II. Am 1. April 1869 rückzahlbar: Lit. A. Nummer 56 zu 500„ 3 5 5 15 u. 53 à 200 fl. 400„ O. 5 69 zu 100„ Summa 2000 fl. Den Juhabern dieser Obligationen wird solches hier⸗ durch mit dem Anfügen mitgetheilt, daß vom 1. Jan. und 1. April 1869 ab die Kapttalten bei hiesiger Ge⸗ me indekasse oder dei Samuel Lindheimer zu Hried⸗ berg und H. Lißmann zu Büdingen erhoben werden können, und daß von diesen Tagen an keine weiteren Dinsen vergütet werden. Bleichenbach den 1. September 1868. Großherzoglich: Nr Bleichenbach 1e l. eee eee 2109 Dienstag den 8. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Ockstadt zuftehende Oost, als Aepfel, Birnen und Zweischen, adtheilungsweise auf Ort und Stelle versteigert werden. Die Zus mmenkunft ist in der Zwischendorfgasse.. Ockstadt den 3. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröninger. ier st eie een g. 2113 Montag den 7. d. M., Vormutags 10 Uhr, werden die der hiesigen Gemeinde zuftehenden Aepfel, circa 75 Malter, in kleinen Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert. Ole Zusammenlunft ist auf der Wetterbrücke. Bemerkt wird, daß die meisten dieser Aepfel edlere Sorten sind. i Oppershofen am 2. September 1868. Großherzogliche Bürgermeistecei Oppershofen R oO ll p. Aepfel-Versteigerung. 2114 Montag den 7. September, Nachmittags 1 Uhr, werden die der hlesigen Gemeinde gehörigen Aepfel ver steigert. 1 0 5 Jlbenstadi den 2. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterel Ilbenftadt 3 wier. Aepfel ⸗-Versteigerung. 2115 Freitag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, werden die der Gemeinde Maibach zuftehenden Aepfel, circa 150 bis 200 Malter, einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be⸗ kanntmachung ersucht. Malbach den 3. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Maibach Philtppi. Aepfel ⸗Versteigerung. 2116. Samstag den 12. September d. J., Morgens 10 Uhr, sollen auf Ort und Stelle die der hiesigen Gemeinde gehörigen Aepfel öffentlich verßeigert werden. Münster am 3. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Münster „ Aepfel ⸗ Versteigerung. 2122 Montag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Aepfel, circa 6 Malter, und die den Freiherrl. v. Lö w'schen Gutspächtern zustehenden Aepfel, circa 30 Malter, an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. Ziegenberg am 3. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain Rumpf. 450 fl. Kapitalien 2121 liegen in der Kirchenkasse zu Fauerbach v. d. H. zum Ausleihen bereit. Ziegenberg den 3. September 1868. Der Kirchenrechner R. Bin de wal d. 6 Kein Zimmerputzer mehr! Englische Kautschuh-Glanzpasta zum dauerhaftesten, schönsten und billigsten Selbsteinlassen aller Gattungen Fußboden. 1766 Diese höͤchst vortheilhafteste Erfin⸗ dung unterscheidet sich von den vielen zum Etnlassen in Verwendung kommenden Lacken c. bauptsächlich dadurch,„daß vermöge der böchst gelungenen chem. Zusammensetzung und Legirung mit Kautschuk die Pafla eine eigen⸗ thümliche Zähigkeit erhält, die für die Dauer⸗ haftigkeit enorme Vorthelle bietet,“ dahrpein damit eingelassener Fußboden allen Strapazen trotzt und bet einiger Nachhilfe jahrelang schön bleibt, ohne frisch eingelassen zu werden. Außer der Dauerhaftigkeit dürfte auch, was Glanz und Schönheit anbelangt, kein ähnliches Prä⸗ parat am Continent existiren, und ein Versuch wird Jedermann von der Vortbeilhaftigkeit dieser Pasta überzeugen. Die Arbeit ist ein fach und kann von jedem Kinde vollzogen werden. Eine Schachtel sammt Belehrung 1 Thlr. Hauptdepot bei Friedrich Müller, k. k. 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M. —— ——— Dir lud. 1829 beginnt ihren Wintercursus 1868/69 am 2. November d. J. Der Unterricht erstreckt sich über alle Zweige der Landwirthschaft und ihre naturwissenschaftlichen Grundsagen und wird von Dr. Henkelmann, Stabs⸗Veterinärarzt Dr. Zimmer, Dr. Uloth und einigen Hülfslehrern ertheilt. Außerdem ist in Gemeinschaft mit tüchtigen Lehrkräften ein CEursus zur Vorbereitung für das Einjährig⸗Freiwilligen⸗Examen eröffnet, an dem sich sowohl Zöglinge, als Nichtzöglinge betheiligen können. Unterrichtshonorar mit Wohnung im Hause des Directors 45 Thlr. pro Semester. Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst Friedberg im Juli 1868. Dr. Henkelmann. Hofapotheke zum Mohren. Friedberg. Blauen Vitriol zum Weizenanmachen per Pfund 13 kr. ½¼ Centner fl. 5. Eisenvitriol zum Desinficiren per 2 Pfund 5 kr., ½ Centner 33 kr., ½ Centner 1 fl. 6 kr., 1 Centner 4 fl. 18 kr. Glaubersalz per Pfund 4 kr., ¼ Centner 36 kr., 1 Centner 3 fl. 24 kr. Soda per Pfund 4 kr., ¼ Centner 48 fr., 1 Centner fl. 5. 2 Wilh. Sturmfels. Erklärung und Warnung. 2105 Der seit vielen Jahren bekannte und beliebte Univerfal-Magen Liqueur wird von einer andern Firma, was die Ausstattung der Flasche betrifft, täuschend nachgemacht. Die Firma gibt sogar Atteste in Circulation mit dem Bemerken, daß dieselben zur Einsicht auf ihrem Comptoir aufliegen. Ich erkläre hiermit, daß nur ich in dem Besitz dieser Atteste bin und dieselben nur auf meinem Comptoir zur Einsicht liegen. Um die Käufer vor Täuschung aufmerksam zu machen, so bitte ich, auf den Vornamen Carl auf der Etiquette zu achten, und bemerke gleichzeitig, daß meine Etiquetten das großherzoglich hessische Wappen fuhren. Carl v. Metternich, Hoflieferant. Wiederverkäufer erhalten angemessenen Rabatt. Ich bescheinige hiermit, daß mein Sohn Carl die von meinem seel. Mann 34 Jahre betriebene Liqueur Fabrik schon bei Lebzeiten seines Vaters geführt und nach dessen Tod allein übernommen hat. Sämmtliche Recepte und Atteste sind nur im Besitz meines Sohnes Carl. C. A. v. Metternich seel. Wittwe. Neue =holl. Vollhäringe 1832 bei W. Fertsch. Zur gesälligen Beachtung. 2035 Bestellungen auf junge Obstbäume, Baumanlagen aller Art und alle vorkommenden Arbelten an Obst⸗ bäumen werden befsens besorgt durch Friedrich Rausch, Baumgärtner, Kirchgasse Nr. 437. 1053 Bad Nauheim. Polster möbel, elegant und solid gearbeitet, Musterlager französischer Tapeten empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. Als Setzerlehrling kann ein mit den erforderlichen Schulkenntnissen ver⸗ sehener junger Mensch in unsere Buchdruckeret eintreten. Bindernagel& Schimpff. 50 7 55 4 5 5 3 7 65 2 5 2 2 + 8 b f 2123 Sett längerer Zelt litt ich derart an Heiserkeit, daß ich faß der Sprache beraubt war. Alle angewandten Mittel waren fast obne Erfolg, bis ich auf Anrathen eines Freundes den Dr med. 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