derdessischen f — fl * tiger Nat wägelen un Nuten 4 tts pablikun nann. 8. 11 5 3 I 1 — 7 1868. Dienstag den 3. März. M257. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. ö criedberger Intelligenzblatt. — Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Hessen. Dormstadt. Das Großberzog— liche Regierungsblatt Nr. 12 enthält: 1. Verordnung, die Organisation von Landwehrbehörden detressend. In militärischer Beziehung wird laut 8. 1 das Großberzogthum, welches einen Divisions-Bezirk bildet, in zwei Infanterie-Brigade- Bezirke eingetheilt.— Jeder Infanterie⸗Brigade-Bezirk ist in drei Landwehr Bataillons⸗ Bezirke, jeder der letzteren in die ihrer Größe entsprechende Anzahl von Compagnie-Bezirken eingeiheilt. Jeder Infanterie⸗- Brigade entsprechen drei Landwehr- Bataillons ⸗Bezirke, aus welchen erstere der Regel nach ihren Ersatz und ihre Completirungs-⸗Mannschaften erhalten. Für die Reiterei, Artillerie, Pionniere und Train werden die Ergänzungs⸗Mannschaften aus dem ganzen Gebiete des Großberzogthums gestellt. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, den Bau einer stehenden Brücke über den Rhein bei Düsseldorf betreffend. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Errichtung eines tbeologischen Seminars an Großh. Landes⸗Universität betreffend. Das iheologische Seminar an der Großherzoglichen Ludewigs-Universität zu Gießen hat laut§. 1 seiner Statuten die Bestimmung, das Studium der Theologie Studirenden durch selbstständige Uebungen zu fördern. Indem es die Strebsamen unter ihnen in unmittelbaren wissenschastlichen Verkehr mit ihren Lehrern setzt, soll es sie zu einer gründlicheren und selbst⸗ thätigeren Aneignung theologischer Kenntnisse, dadurch aber auch zu einer tieferen und selbsiständigeren Einsicht in die theologische Wissenschaft führen, als sie auf gewöhnlichem Wege gewonnen wird.— Demgemäß hat es einen wissen⸗ schaftlich gelehrten Charakter, während das Predigerseminar zu Friedberg bauptsächlich die praktische Vorbereitung auf das geistliche Amt zur Aufgabe hat. Die Zulassung zum Seminar kann, nach F. 8, nur Derjenige nachsuchen, welcher bereits ein Jahr auf einer deutschen Universität Theo⸗ logie fludirt hat. Das theol. Seminar ist, laut§. 14, ein Uni⸗ vetsitäts⸗Inflitut, welches wie die ganze Universität unmittel⸗ bar unter dem Großherzogl. Ministerium des Junern stcht. Oie vier Abtheilungen des Seminars bilden ein Ganzes, welches von der theologischen Fakultät als solcher geleitet wird. Sie hat namentlich über Aufnahme und Ausschließung der Mitglieder, Vertheilung der Prämien, Anschaffung von Büchern für die Seminar-Bibliothek nach den Vor⸗ schlägen der Dirigenten zu beschließen. Die gemeinschaft⸗ lichen Verhandlungen über das Seminar werden nach der besletzenden Geschäftsoronung unter Vorsitz des Dekans geführt.— Die Fakultät ist bezüglich der Verwendung der Gelder der Aussicht der akademischen Administrationo⸗ Commission in gleicher Weise, wie der Direktor des philo⸗ logischen Seminars, unterworfen. IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Erbauung einer Elsenbahn von Darmstadt nach Worms betreffend. V. Bekanntmachung Großh. Kreidamtse Büdingen, die Aufftellung eines Supplementarvoranschlags für Bedürf⸗ nisse der igraclitischen Religionsgemeinde zu Bindsachsen, im Kreise Büdingen, betreffend. VI. Uebersich der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Darmstadt. VII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 1. Februar den Hülfslehrer an dem katholischen Schullehrer⸗Seminar zu Bensheim Köpp zum ordentlichen Lehrer an dieser Anslalt zu trnennen;— den von dem Herrn Grafen zu Erbach⸗Erxbach auf die evangtlische Stadipfarrsielle zu Erbach präsentirten zweiten evang. Pfarrer zu Reichelsheim Landmann für diese Stelle,— und den von dem Herrn * zu Solms⸗Braunfels auf die evang. Pfarrstelle zu tllersheim präsentirten Pfarre Canbibalen Kißner aue Brome kirchen, im Kknigreich Preußen, süc diese Stelle zu bestätigen;— am 8. Februar dem Schullehrer an der 4. tvangelischen Schule zu Groß ⸗Bieberau Göttmann die dasige J. evangelische Schulsielle;— dem Schulamtes- Aspiranten Made aus Wersau die 4. evang. Schulstelle zu Langen;— tem Schulamts⸗ Aspiranten Ramge aus Ueberau die evang. Schulsielle zu Wackernheim zu über⸗ tragen;— den von dem Herrn Grasen zu Erbach⸗Schön⸗ berg auf die 2. evang. Schulstelle zu König präsentirten Schullehrer an der 3. evang. Schule daselbst Kadel für iese Stelle zu bestäͤtigen;— den von dem Herrn Fürsten au Isenturg⸗Birstein auf die 22. katholische Schulstelle zu Offenbach präsentirten Schulamts-Aspiranten Müller aus Mainz für diese Stelle zu bestätigen;— den von dem 545 Grafen zu Erbach⸗ Schönberg auf die evangelische chulstelle zu Zell peäsentirten Schulamis⸗Acpyiranten durch die Besoldung der Welfenlegion von Hietzing Horst aus Nieder-Gemünden für diese Stelle zu bestätigen; — den von dem Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen auf die 2. Elementarschulstelle zu Büdingen präsentirten Schulamts- Aspiranten Fink aus Kohden für diese Stelle zu bestätigen;— und am 12. Februar dem Schulamts Aspiranten Voltz aus Auerbach die 6. evangelische Schul— stelle zu Pfungstadt zu übertragen. — Die„Hess. Volksbl.“ haben vernommen, daß bei dem Ministerpräsidenten Freiherrn von Dalwigk eine Petition des Ausschusses des deutschen Handelstags auf Erweiterung der Com— petenz des Zollparlaments eingegangen. Gleich— lautende Schreiben sollen an die sämmtlichen Ministerpräsidenten der süddeutschen Staaten er— gangen sein. — Die„Hess. Ldsztg.“ widerspricht der in Koni in Person geschlossen. Tagesordnung erledigt, was gleichfalls mit einer eine baldige Bauausführung der schlesischen Gebirgs- bahn beantragenden Petition geschieht. — Nachdem der Geh. Commerzienrath Abraham Oppenheim in Köln den preußischen Freiherrn⸗ titel erhalten, ist jetzt der erste Jude in die preußischen Adelsmatrikel aufgenommen worden, während bisher in Preußen die Ertheilung des Adels von der Annahme der Taufe bei ehemaligen Juden abhängig gemacht wurde. — Der Landtag wurde am 29. d. von dem In der Thronrede spricht sich der König mit Genugthuung darüber aus, daß die wichtigen Aufgaben in wesentlicher diesen Blättern enthaltenen, dem„Fr. J.“ ent- nommenen Mittheilung, wonach die auf Erhaltung der niedrigen Portotaxe für„Stadtbriefe“ gerich- teten Bemühungen unserer„Postcommission für das Großherzogthum Hessen“ nunmehr als ge- scheitert zu betrachten und die den Briefen der bezeichneten Art seither noch gewährte Begünstigung von August l. J. an in Wegfall kommen soll. Es seien bis jetzt dieserhalb keinerlei Verhand— lungen geführt, vielmehr bestimmte Anweisung getroffen worden, die in Bezug auf Stadtbriefe bestehenden billigen Portosätze vorerst unverändert sortbestehen zu lassen. — Der großherzogliche Geh. Obersteuerrath Ewald ist nach Berlin abgereist, um in Gemein— schaft mit dem Geh. Legationsrath Hofmann an den Berathungen des Zollbundesrathes Theil zu nehmen. — Ein hiesiges Blatt gibt den Mehraufwand für die hessische Armeedivision für das laufende Jahr auf 900,000 fl., die Mehr ausgabe für neue militärische Anschaffungen auf ebensoviel, die Matricularbeiträge für die Provinz Oberhessen auf nahezu 200,000 fl., den Gesammt-Mehrauf— wand also auf zwei Millionen an. — Auf die von dem Bischof Hrn.». Ketteler in Mainz veröffentlichte Schrist:„Die wahren Grundlagen des religiösen Friedens“ erklären die Herren Prälat Dr. Zimmermann, Superintendenten Dr. Simon in Gießen und Dr. Schmitt in Mainz antworten zu wollen,„sobald es ihnen ihre viel— fach in Anspruch genommene Zeit ermöglicht.“ Preußen. Berlin. Die„Nordd. Allg. Zig.“ hält die Nachricht aufrecht, daß Graf Platen in Hietzing, wie das Baseler Telegramm gemeldet, um Zusendung von 100,000 Frs. für die Welfenlegion angegangen worden. Die Neben— umstände, sagt genanntes Blatt, mögen andere sein, sie verändern aber nicht das Faktum, wo- aus juridisch festgestellt sei. — Herrenhaus. Der Gesetzentwurf, den Schluß der Spielbanken betreffend, wurde in der Fassung des Abgeordnetenhausts angenommen, nachdem Graf Eulenburg erklärt, die Verwerfung des Gesetzes würde möglicherweise die Verzögerung der Schließung der Spielbanken über 1872 hinaus verursachen. Graf Eulenburg verlas eine könig— liche Botschaft, wonach der Landtag am 29. d. um 2 Uhr geschlossen werden soll. — Abgeordnetenhaus. Die Petition, welche um die Bewilligung einer Unterstützung von 400,000 Thlrn. für die Lehrer in Ostpreußen nachsucht, wird der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. Eine Petition, die Aufhebung der Uebereinstimmung der Regierung und der Landes vertretung gelöst worden sind. Er dankte für die Bereitwilligkeit der beiden Häuser des Land- tags, den Mehraufwand zur Aufrechterhaltung der Würde der Krone bewilligt zu haben und erwähnt der Maßregeln wegen Linderung des Nothstandes in Ostpreußen, so wie der Belastung des Provinzialfonds für Hannover und der Ueber- einstimmung mit den Ansichten der Regierung über die mit den ehemaligen Landesherren von Han— nover und Nassau abgeschlossenen Ausgleichungs⸗ verträge. Er schließt: Meine Regierung ist in ihren auswärtigen Beziehungen unausgesetzt be— strebt gewesen, ihren Einfluß für die Erhaltung und Befestigung des eurepäischen Friedens zu ver⸗ werthen und kann ich mit Genugthuung bekunden, daß diese Bestrebungen, die von Seiten der aus wärtigen Regierungen in freundschaftlicher und wohlwollender Gesinnung getheilt werden, die Bürgschaft des Erfolges in sich tragen. Ich darf daher die Zuversicht aussprechen, daß das fester begründete allgemeine Vertrauen für die Entwickelung der geistigen und materiellen Güter und des Wohlstandes der Nation die gewünschten Früchte tragen werde. — Die kürzlichen Vorgänge auf hamburgischen Auswandererschiffen haben das Bundeskanzleramt veranlaßt, von dem Verfassungsartikel Gebrauch zu machen, welcher die Auswanderung nach außer- deutschen Ländern der Beaussichtigung und Gesetz⸗ gebung des Bundes unterstellt. Es sind Schritte gethan, um der Wiederkehr derartiger Uebelstände entgegenzutreten. — Die Organisation der Landwehr des Norddeutschen Bundes ist mit Ausnahme der mecklenburgischen Regimenter Nr. 89 und 90 und des braunschweigischen Regiments Nr. 92, welche noch keine Landwehr haben, vollendet und besteht aus 92 Provinzial-Landwehrregimentern zu je 2 Bataillonen, also aus 164 Bataillonen, aus 11 Reserve-Bataillonen, 4 Garde- Landwehr⸗ Regimentern zu je 3 Bataillonen, ald 12 Bataillonen und 12 Bataillonen des Königreichs Sagen, zusammen aus 199 Bataille nen. Fulda. Nach dem„Hess. Morgenbl.“ ist die Zahlung der Kriegsentschädigungsgelder von 1866 jetzt auch hier angeordnet. Man hofft nun, daß endlich auch die Ansprüche hinsichtlich** Ber- pflegung der Bundesexekutionstruppen von 1850 bis 1852 Anerkennung finden werden. Es sind dieß die Ansprüche, für welche die bessischen Stände so oft aufgetreten waren. Bayern. München. In der Sitzung der Abgeordnetenkammer wurde der Gesetzentwurf, die Eheschließung von Angehörigen nicht aner- kannter Religionsgesellschaften betreffend, mit allen Schuldhaft betreffend, wird durch Uebergang zur gegen 28 Stimmen und der Antrag auf Erlaß eines Gesetzes, wodurch gemeinsame Religions- übung und Ordnung der nicht anerkannten Re⸗ ligionsgenossenschaften gewährleistet werden soll, mit 59 gegen 53 Stimmen angenommen. — Die Abgeordnetenkammer hat den Antrag, eine allgemeine obligatorische Civilehe einzuführen, mit 74 gegen 52 Stimmen abgelehnt. — Nach eingetroffenen Depeschen aus Nizza ist König Ludwig J. von Bayern am Morgen des 29. Februar gestorben. Baden. Karlsruhe. Man spricht davon, die Regierung beabsichtige, das hiesige Cadetten⸗ baus aufzuheben. Die jungen Leute, welche den Militärdienst als Beruf wählen, würden ihre Ausbildung hierauf in preußischen Kriegsschulen zu nebmen haben. Oesterreich. Wien. Die„N. Fr. Pr.“ meldet: Das Ministerium beräth einen combinirten, eine dreijährige Zeitperiode umfassenden Finanz- plan, welcher zunächst auf entsprechende Erhöhung der Couponssteuer, neben mäßiger Steuer auf die erwerbenden Capitalien und eine geringe Ver- mehrung der schwebenden Schuld hinzielt. Eine Vermehrung der Staatsnoten und Salinenscheine wird nicht beabsichtigt. — Das Reichskriegsbudget, 69,192,942 fl. betragend, wurde von der Reichsdelegation en bloc angenommen, nachdem mit Zustimmung der Re⸗— gierung 3 Millionen abgestrichen waren. Die Delegation nahm mehrere Resolutionen an, welche Ersparungen in der Armeereorganisation bezwecken sollen, darunter auch den Wunsch nach Aufhebung der Militärjurisdiction in bürgerlichen Angelegen- heiten. — Nach Angabe Wiener Blätter beabsichtigt die Regierung den projektirten Verkauf der Staats- güter auszuführen und darauf bezügliche Vor- schläge beim Abgeordnetenhaus einzubringen. Der Kauspreis soll 15 Millionen betragen. Frankreich. Paris. Die„France“ widerspricht die beunruhigenden Börsengerüchte, welche über die Beziehungen Frankreichs zu Ruß⸗ land im Umlauf waren und von der Absendung einer französischen Note nach Petersburg wissen wollten. Genanntes Blatt sagt: die Cours- bewegungen seien viel eher aus den Platzverhält⸗ nissen als aus der politischen Situation hervor- gegangen. — Ein Befehl des Kriegsministers setzt die Los⸗ kaufssumme vom Militärdienst auf 2500 Fres. fest. — Paris hatte in den ersten Tagen der vorigen Woche ein etwas beunruhigendes Aus- sehen. Außer sehr stürmischen Scenen im gesetz ⸗ gebenden Körper fanden auf den Straßen zahl- reiche Massenversammlungen statt, welche Hochs auf bie Opposition und Verwünschungen gegen die Majorität der Kammer erschallen ließen. Eine große Demonstration fand am 25. ds. in den Thamps Elysées statt. Es kam nämlich ein aus drei Wagen bestehender Zug, dem ein Musikcorps vorherschritt, die Champs Elysées heruntir. Auf dem ersteren Wagen befanden sich Männer, Frauen und Kinder, Alles in Waffen, und darüber stand: „La loi militaire“(das Militärgesetz); auf dem zweiten Wagen befand sich eine ungeheure Zeitung mit vz Titel„L Empire“(das Kaiserreich), auf welcher aber nichts zu lesen war; ein großes Banner schwebte darüber mit der Inschrift:„Loi de la Presse“(das Preßgesetz); der dritte Wagen endlich war ganz leer; keine Menschenstele war dartuf zu sahen, eine Fahne trug die Inschrift: „Droit de Réunion“(Versammlungsrecht). Die drei Wagen, die von ungefähr 20—30 Leuten zu Pferde, die alle mit Trauerfloren geschmückt waren(es sollen Studenten gewesen sein) und von dmen einer anne Standarte mit der Inschrift „La France libre“(das freie Frankreich) trug, beglätet waren, gelangten aber nur bis zur Mitte der Champs Elpsées. Dort wurden sie von einem Polizel⸗Commissär, der sich an der Spitze zahlreicher Agenten befand, angehalten. Derselbe nahm die Embleme weg und geleitete den ganzen Zug nach sekner Amtswohnung. Auch in andern Si itheilen versuchte man ähnliche Demonstra⸗ tionen und hier und da kam es zwischen Polizei ⸗ Agenten und Blousenmännern zu ernstlichem Hand⸗ gemenge, welches mit mehreren Verhaftungen endigte. — Die Nachricht der„Patrie“, daß Prinz Napoleon eine Reise nach Norddeutschland an⸗ trete, wird von der„Liberté“ noch mit der näheren Bezeichnung gegeben, daß der Prinz mit einer Mission nach Berlin betraut sei. Auch das „Journal de Paris“ spricht von dieser Reise und fügt bei, die„hochgestellte Persönlichkeit“ werde sich in einer überaus friedfertigen und zur Be- festigung der Freundschaftsbande zwischen Frankreich und Preußen bestimmten Mission nach Berlin begeben. Dasselbe besagt das„Journ. de Debats“. Afrika. Laut zuverlässigen Mittheilungen sind in Algerien infolge des Nothstardes 80,000 Menschen gestorben. Ein französischer General schreibt, daß er bei seiner Reise durch die Provinz Oran gezwungen war, die Vorhänge seines Wagens zu schließen, um nicht den beständigen Anblick der Unglücklichen zu haben, die zu beiden Seiten des Weges vor Erschöpfung den Geist aufgaben. Gießen. Ein gefährlicher Hochstabler, Namens Lyndhurst, welcher au verschiedenen Orten Deutschlands zahlreiche Betrügereien verübte und amtliche Urkunden, Pässe, Wechsel täuschend ähnlich nachzumachen verstand, ist vor einigen Tagen in Kassel, wo er ein ergiebiges Feld seiner Thätigkeit zu finden hoffte, von der Polizei verhaftet und am 23. Februar unter Gensdarmeriebegleitung hierher, dem frühern Schauplatz seines Wirkens, gebracht worden. Frankfurt. Die durch den Frankfurter landwirth⸗ schafilichen Verein angeregte Gründung einer Zuckerfabrik in hiesiger Gegend gewinnt immer mehr Freunde und Anhänger. Die von dem Vereine niedergesetzte Com⸗ mission hat zur Förderung dieser Sache schon mehrfache Sitzungen gehalten. Um einen richtigen Ueberschlag darüber zu belommen, wie viel Rüben die Oeconomen, kleine Landwirthe, überhaupt einzelne Gemeinden zu ziehen gewillt sind, sollen dieselben mittelst Circular aufgefordert werden, sich darüber zu erklären.— In dem abgelaufenen Monat ließ sich in dem Immobilien⸗Geschäfte kein Leben verspüren, dagegen zeigte sich auf dem Fiscalamt durch die abgehaltenen Licitationen große Lebendigkeit. Sechs Liegenschaften wurden feil geboten. Dieselben waren mit 178 193 fl. belastet, verkauft davon wurden drei im Gesammtwerthe von 65 953 fl. 22 kr. Was die Conkurse anlangt, so zeigt sich gegen den Monat Januar eine geringe Abnahme, im Februar fanden deren vier statt.— Die hiesige Gesellschaft der Vogelfreunde hat die zweite allgemeine Vögel⸗Ausstellung in hiesiger Stadt nunmehr auf die Tage des 21. bis 25. März definitiv fesigesetzt. Die Ausstellung findet in der ehemaligen Florabude auf dem großen Bleichgarten statt. Zur Ausstellung sind Tauben, Hühner, Kanarien⸗ und sonstige Ziervögel, überhaupt alle Vogelarten, welche sich zur Fortpflanzung und Züchtung im Zimmer oder Haus eignen, zulässig. Die Ausstellung ist mit einer Prämirung und Verloosung verbunden, für letztere sind Loose 2 30 kr. in Aussicht genommen. Darmstadt. Am 27. Februar erschoß sich in seiner Wohnung der hiesige Bankier M. Ein schon länger an⸗ dauerndes und wie es schien unheilbares Kopfleiten scheint den Verlebten, der sich der allgemeinsten Achtunz erfreute, zu diesem verzweifelten Entschluß getrieben zu haben. Mainz. Zwischen Laubenheim und Weisenau sprang gestern Abend, als der von Ludwigshafen kommende Zug gegen halb sechs Uhr herankam, ein anständig gekleideter Mann, welcher sich längere Zeit auf der Chaussee umher⸗ getrieben und den Zug erwartet hatte, bei dessen Ankunft auf das Schienengeleis und legte sich platt darüber hin. Die heranbrausende Locomotive zermalmte den Unglück⸗ lichen der Ert, daß bei der Ankunft im Mainzer Bahn⸗ hof noch Körpertheile an den Rädern der Maschine hingen. Näheres über die Persönlichkeit dieses Selbstmörders ist bis jetzt nicht bekannt. Mainz. Zur Gasfrage schreibt der„M. A.“ In der Gasfrage ist von einer neuen Erscheinung zu berichten. An dem Gebäude des Gasapparat⸗ und Gußwerks (H. Krause) dier sind seit einigen Tagen zwei Laternen angebracht. In der einen wird gewöhnliches flädtisches Pächtergas, in der anderen eine neue Art Gas, Oelgas, gebrannt. Die viel kleinere Flamme des letzteren ent⸗ wickelt eine stärkere Leuchtkraft als die große Flamme des Steinkohlengases. Während von dem Pächtergas 5 Cubik⸗ fuß in der Stunde verbrannt werden, ist zur Herstellung ganz derselben Leuchikraft, in ebenfalls einer Stunde nur 1 Cubiksuß Oelgas erforderlich. Auch bezüglich des Kosten⸗ punktes soll sich die Sache erheblich günstiger als die Pächter⸗ gas beleuchtung stellen. Aus Wolfskehlen wird mitgetheilt, daß sich dort kürzlich drei frühere Kameraden in einem Gasthause zu⸗ fällig beim Frühschoppen zusammen fanden, die zusammen 255 Jahre zählen. Der Aelteste ist 92, der Zweite 81, der Dritte 79 Jahre alt. Sie waren lustig und heiterer Dinge. Möge sie Gott noch lange am Leben erhalten. Wiener Blätter erzählen von einem großen Ungliick, das sich unlängst in Siebenbürgen zugetragen haben soll. Eine lustige Hochzeitsgesellschaft näherte sich dem Dorfe und hatte, um sich anzumelden, zwei Reiter worausgeschickt. Bis zu ihrer Rückkehr fing sie an, auf dem Eise eines nahen Flusses zu tanzen. Als die Boten zurückkamen fanden sie keine Spur mehr von ber ganzen Gesellschaft, das schwache Eis war unter der Last eingebrochen, und; zwischen den Schollen, unter denen die Unglücklichen das kalte Wassergrab gefunden, schwammen nur einige weibliche Kleidungsstäcke herum. „, Markt für Heirathslustige. Die in Neun⸗ kirchen(Preußen) erscheinende„Saar- und Blies⸗Zeitung“, zugleich amtliches Kreisblatt für die Kreise Ottweiler und Saarbrücken, enthält in einer ihrer letzten Nummern fol⸗ gendes Inserat:„Wiebelskirchen. Wir machen hiermit bekannt, daß unser Casino bei Herrn Peter Thowe wieber eröffnet ist, und ersuchen alle Mädchen aus Wiebelskirchen, welche heirathen wollen, sich am nächsten Mittwoch und Donnerstag, Abends von 7 bis 9 Uhr, in dem Casino sehen zu lassen, wo auch mehrere Herren, welche gern heirathen wollen, zugegen sein werden. Wir machen aber auch bekannt, daß die Mädchen, welche die schönsten sein wollen, den Branntwein aber aus Biergläsern trinken und womöglich jeden Abend betrunken sind, nicht zu erscheinen brauchen; denn solche Mädchen haben bei Keinem aus unserer Gesellschaft Anspruch zu machen. Der Vorstand.“ 4 Zwillinge. Im Pyräus gebar kürzlich, wie der„Triester Zig.“ geschrieben wird, eine 65jährige rüsuige Frau Zwillinge, einen Knaben und ein Mädchen, die beide noch am Leben sind. Der glückliche Vater ist ein Greis von über 70 Jahren. Das Jahr 1868 ist ein Säkularjahr für eine ungewöhnlich große Anzahl welthistori⸗ scher Begebenheiten. Achtzehn Jahrhunderte sind nämlich verflossen seit mit Nero's Tode(68) das Geschlecht des Augustus ausstarb und mit der Erhebung Galba's auf den Kaiserthron die Prätorianer-Herrschaft begann. Gerade dreizehn Jahrhunderte sind es her, daß Albion, König der Longobarden, in Italien einrückte(568) und dort das longobardische Reich gründete. Elf Jahrhunderte verrannen seit Karl der Große den Thron bestieg, und gerade ein Jahrtausend, seit im oströmischen Reiche durch Basilius I. ein neues Kaisergeschlecht zum Throne gelangle. Vor 750 Jahren ward zu Jerusalem der später so mächlige Tempelherren-Orden gestiftet, und vor 600 Jahren legte Konradin von Hohenstaufen, der Urenkel Friedrich Barba⸗ rossa's, sein Haupt auf den Henkerblock. Ein halbes Jahrtausend verrann seit Hongwu, ein Chinese von niederer Herkunft, der mongolischen Zwingherrschaft über China ein Ende machte; 350 Jahre sind verflossen seit Ulrich Zwingli als Resormator auftrat; 300 Jahre seit Egmont hingerichtet wurde, Don Karlos starb und Maria Stuart vor dem aufständischen Adel aus Schottland floh; 250 Jahre selt in Prag der dreißigjährige Krieg seinen Anfang nahm; 200 Jahre seit Portugal von Spanien als unab⸗ hängig anerkannt wurde und Ludwig XIV. den Aachener Frieden abschloß; 150 Jahre seit Oesterreich durch den Frieden von Passarowitz Temeswar gewann und seit Karl XII. von Schweden vor Friedrichshall seinen Tod fand; 100 Jahre seit Korsika an Frankreich kam, und 50 Jahre endlich seit der europäische Monarchen⸗ und Minister⸗ Kongreß in Aachen sich versammelte. N. Fr. Pr. Nachstehende Warnung erhalten wir direkt von New⸗ Dork mit dem Ersuchen um Aufnahme in unser Blatt: Oculscht Gesellschast der Stadt Newyork. Warnung! 5 Wir baben schon früher in unsern Jahresberichten auf die große Sterblichkeit hingewiesen, welche häuftg auf den hier von Hamburz und Antwerpen ankommenden Segel⸗ schiffen sich ereignelen. Wir hatten gehofft, daß die Eigen⸗ thümer dieser Schiffe dadurch veranlaßt werden würden, künftig dieselben mit gutem Wasser, Proviant und Mebi⸗ camenten in solchen Quantitäten zu versehen, daß selbßt auf verzögerten Reisen kein Mangel an denselben entstehen könnte. Wir glaubten, daß eine Hindeutung von unserer Seite auf verschiedene andere bestehende Uebel, z. B. die Abwesenheit eines erfahrenen Arztes, die Ueberfüllung der vorhandenen Räume, die schlechte Ventilation und die ungenügende Reinigung derselben, hinreichen würden, die⸗ selden zu beseitigen. Wir haben uns leider in diesen Er⸗ wartungen getäuscht. Die Ankunft im vorigen Sommer des von A. Strauß& Co. in Antwerpen expedirten Schiffes„Giuseppe Baccarich“ mit 18 Todesfällen, sowle die des vor einigen Wochen eingetroffenen, von R. M. Sloman in Hamburg beförderten Schiffes„Leibnitz“ mit 105 Tobesfällen, der Zustand, in welchem die Ueber⸗ lebenden hier ankamen, und die Berichte, welche dieselben über ihre Leiden und Entbehrung während der Reise er⸗ statteten, haben uns die Ueberzeugung aufgezwungen, daß es vergeblich ist, an die Menschlichkeit dieser beiden Firmen zu appelliren. Uns bleibt nur ein Mittel übrig, um, soweit es in unsern Kräften liegt, für die Zukunft solche Leiden und Verluste von Menschenleben zu verhindern, und ergreifen wir dasselbe hiermit, indem wir die deut⸗ schen Auswanderer ernstlich warnen, für ihre Reise nach den Veretnigten Staaten sich den Schiffen des Herrn R. M. Sloman in Hamburg anzuvertrauen. Es ist höchst wahrscheinlich, daß diese Leute künftig ihre Schiffe durch Mäkler und Agenten anempfehlen lassen, ohne daß ihre Namen dabei genannt werden. Soviel hier bekannt ist, controlirt R. M. Sloman alle von Hamburg nach hier abgehenden Segelschiffe, und empfehlen wir deßhalb Auswanderern, so lange dies der Fall ist, nicht mit Segel⸗ schiffen von Hamburg aus zu reisen, und wenn sie über Aniwerpen gehen wollen, alle Segelschiffe und Dampfer zu vermeiden, mit welchen A. Strauß& Co. irgend etwas auf obersöt Siah! wald bol Nitderwa Obersötf Crone Oemelnde Oissch( oberförf sötster e dem Ger (1500, berg(500 Oberförf sörer B Gemeldet (Jö), A. Lorch haust Oberförft. peymach wald zu E Ransel(30 (150), Be Odersdif sörftertiwt dem Ger Diethard! Naflätlen aus dem Gelskopf . u ibun haben. Wit machen wiederholt darauf aufmerk⸗ * ub am, daß Auswanderer, wenn es ihnen nur irgend möglich N in, besser thun, mit Dampsschiffen zu reisen. Was sie bei ** Nate Segelschissen an Geld ersparen, geht durch die längere Zeit, welche die Reise erfordert, durch die größeren Gefahren, welchen sie sich aussetzen, und durch die Leiden und Ent⸗ dehrungen, welche sie gewöhalich erdulden müssen, mehr als verloren. Schließlich wiederholen wir den oft ertheilten Rath an Auswanderer, sich keine amerikanische Eisenbahn⸗ Serien gezogen: 27 125 200 370 390 446 551 823 850 1039 1054 1182 1219 1528 1575 1611 1763 1834 1909 2082 2271 2296 2719 2392 2960 2970 3117 3525 3602 3998 4637 4711 4779 5355 5559 5671 5765 6094 6104 6198 6360 6495 6684 6769 6918 6981 7071 7095 7423 7591. Für die Nothleidenden in Ostpreußen sind wetter eingegangen: Fünfzehnte Liste: Bei Herrn Stadtrath W. Fertsch von Hrn. Oekonom Alles in Bönstadt 1 fl. 45 kr. Hierzu von der Expedition des Anzeigers für Oberhessen 1 fl. Ferner der Betrag eines in der Siebenten Liste, milgetheilt in dem Ober— bessischen Anzeiger Nr. 12 vom 28. Januar, enthaltenen Fehlers. Daselbst wird die Gesammtsumme der damals eingegangenen Beiträge auf 754 fl. 9 kr. angegeben, wo⸗ bei aber die in jener Liste enthaltene Specialsumme von 25 fl. 54 kr. irrthümlich nicht mitgerechnet worben ist. Diese zugerechnet mußte die damalige Gesammtsumme heißen: 780 fl. 3 kr., also Mehreinnahme 23 fl. 54 kr. Mit diesem Betrag beträgt nunmehr dic Gesammtsumme aller Beiträge 1273 fl. 13 kr., für welche allen Gebern nochmals herzlichst gedankt wird. Friedberg den 2. März 1868. Im Auftrag des Hülfsdereins-Vorstandes ieee Bei ber Unterzeichneten gingen zu den in Nummer 23 bescheinigten Gaben ferner ein: mit dem Motto„Hie Rab, hie Gold, schöne Pfalz, Gott erhall's“ 1 fl., durch Post⸗ bote Staubi Ungenannt 1 fl. Zusammen 2 fl. In Summa bei uns jetzt eingegangen: 6 73 fl. 8 kr. Mit herzlichem Dank bittet um weitere Gaben. Die Expedition des Anzeigers für Oberhessen. ö. billeis in Europa zu kaufen; besonders warnen wir deutsche 1 UN Auswanderer gegen J. N. Faas in Havre und dessen „ ei Anter⸗Agenten in Süddeutschtand. Wir hoffen, daß die e deutsche Presse Obigem die größte Verbreitung geben wird. W New⸗York, den 25. Januar 1868. 8 8 Philipp Bissinger, Paäsident. dels 1 W. Wallach, Sekretär. Je gern n ab 0 da ein Verloosungen. nen und Karlsruhe, 29. Febr. Bei der heutigen Serien⸗ Wochen ziehung der Badischen fl.⸗35⸗Loose wurden folgende 50 aus ALohrinden-Versteigerung. Negierungsbezirk Wiesbaden. 499 Es werden versteigert: 1) Donnerstag den 19. März l. J., Nachmittags 2 Ubr, auf dem Rathhause zu Rüdes heim: a Oberförsterei Eltville, Oberförster Stahl zu Eltville, aus dem Gemeinde⸗ waid von Erbach(150), Neudorf(250), Niederwalluf(250) Summa 650 Ctr. Oberförsterel Oestrich, Oberförster Cronenbold zu Oestrich, aus dem Gemeindewald von Mittelbeim(350), Oestrich(550) Summa 900 Ctr. Oberförsterei Weißenthurm, Ober⸗ förster Peimach zu Welßenthurm, aus dem Gemeindewald von Geisenbeim a(1500), Rüdesbeim(1100), Johannts- derg(500) Summa 3100 Etr. Oberförsterei Kammerforf, Ober⸗ förster Wohmann zu Lorch, aus dem Gemeindewald von Assmanne hausen (275), Aulhausen(175), Lorch(700), Lorchhausen(450), Summa 1600 Ctr. Dberförsterei Caub, Oderförster Hepmach zu Caub, auc dem Gemeinde⸗ wald zu Caub(790), Ltpporn,(180), KNansel(300), Sauerthal(75), Strüth (150), Welterod(270), Summa 1765 Ctr. Oderförsterei Nafslätten, Ober⸗ 00 sörflereiverwalter Mencke daselbst, aus dem Gemeindewald von Buch(100), Dietbardt(150), Münchenroth(80), Nastätten(450), Niedermeilingen(120), aus dem Fürstlich Wiedischen Distrikt Getskopf(300), Summa 1200 Etr. Summa tot. 9215 Ctr. 112 5 2) Freitag den 20. März, Nachmittags 2 Uhr, LI auf dem Ratbbaus zu Oberlahustein. Oderförsterei St. Goarshausen, Oberförster Winter daselbst, aus dem Gemeindewald von Auel(50), Bogel (50), Bornich(200), Ebtenthal(25), Keffert(200), Lierschied(50), Nieder⸗ wallmenach(75), Patersberg(50), Reitzenhaln(400), Rettersbain(150), St. Goarshausen(10), Wellnich(200), Summa 1460 Ctr. Oberförsterei Braubach, Oberförster Metz zu Braubach, aus dem Gemeinde⸗ wald von Braubach(435), Camp(600), Zilsen(125), Niederlahnstein(310), Nievern(81), Oberlahnstein(1210), Osterspai(400), aus dem Königlichen Domantalwald Dißrikte Auf Höhe (10), Summa 3098 Ctr. Oberförsterei Holzhau son, Ober⸗ förflereiverwalter Krüdeberg zu Na; stätten, aus dem Gemeindewald von Marlenfels(60), Ober försseret Catzenelubogen Oberförster Andree daselbst, aus den Gemeindewald von Herold(150), Klingelbach(60), Kördorf(200), Wasen⸗ bach(200), Summa 610 Ctr. Summa tot. 5248 Cir. 3) Dienstag den 24. März, Nachmittags 2 Ubr, auf dem Rathhaus zu Limburg. Oberförsterel Paramar, Oberförster Alberti zu Hadamar, aus dem Ge- 60 Ctr. meindewald von Elz(300), Hangen⸗ 1 1 meilingen(50), Mühlbach(100), Ober⸗ 11 weper(50), Steinbach(250), Summa 750 Cir. „ e Oderförferel Brandoberndotf, „en Obberförster Ferger zu Cleeberg, aus e dem Domanialwald Oistrkt Eleebaum „ 1. Theil(500), Somanlalerbbegands⸗ , wald Stüblbeck(50), Summa 550 Ctr. oOberförsterel Rennerod, Ober⸗ försterelverwalter Kehre in daselbst, aus dem Gemeindewald von Langendern⸗ bach(50) 50 Ctr. Oberförsterei Runkel, Oberförster von Schott daselbst, aus dem Gemeinde⸗ wald von Ennerich(150), Seelbach (120), Steeten(150), Woifenhausen 50), Summa 470 Ctr. Oberförsterei Diez, Oberförster Paß bach daselbst aus dem Gemeinde— wald von Mensoselden(300), 300 Ctr. Oberförsterei Weilburg, Ober⸗ förster Schraudeb ach zu Forsthaus Windhof, aus dem Gemeindewald von Ahausen(25), Cubach(100), Drom-⸗ metsbausen(50), Summa 175 Ctr. Oberförsteret Kirberg, Oberförster Hepmach daselbst, aus dem Gemeinde⸗ wald von Camberg(670), ODanbach 77 Summa 1020 Ctr. Oberförsterei HDaintchen, Oberförster Conradi zu Niederselters, aus dem Gemeindewald von Etsenbach(220), Eschhofen(60), Lindenholzbausen(380), Mußblen(50), Oberbrechen(240), Ober selters(60), Villmar(40), aus dem Domantalwalddistrict Laubus ober der Straße(110), Summa 1160 Cir. Oberförsterei Burg⸗Schwalbach, Oberförner Baum zu Hahunstätten, aus dem Gemeiudewald von Netzbach(250) Summa 250 Ctr. Oberförsterel Mersenderg, Oder⸗ förstereiverwalter Dlels zu Weilburg, aus dem Domantalwaldistrikt Schutes- dach, Gemarkung Barig-Selbenhausen (400), desgl. Gebrandederg, Gemar- kang Waldhausen(50) Summa 450 Ctr. Summa tot. 5175 Kir. ) Dounerstag den 26. März, Nachmutags 2 Ubr, auf dem Rathbaus zu Dillenburg Oberförsterei Ebersbach, Oberförster Ferder zu Bergebersbach, aus dem Ge⸗ meindewald von Mandeln(15), Kitteis. bausen(40), aus den paudergen dorth. (1500), desgl. zu Weidelbach(380), aus dem Pfarrwalddistrikt Kirchdeck(60) Summa 1965 Cir. Oberförsterei Dillendurg, Ober- föͤrster Schmidt daselbst, aus dem Domantialwalddistrikt Rothekopf(Ge⸗ markung Niedetscheld)(200), aus dem Gemeindewald von Frohnbausen(70), Mandersbach(35), Wissendach(25), Donsbach(80) Summa 4/0 Ctr. Oberfötsterei Driedorf, Oberförster Keller zu Ortedorf, aus dem Cemeinde⸗ wald von Fletsbach(200) Summa 200 Ctr. Summa tot. 2585 Cir. 53) Montag den 30. März c., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathbaus zu Höchst Oberförsteret Platte, Oberförster v. Witzleben zu Forsthaus Fasanerie, aus dem Gemeindewald von Wits⸗ baden(250) Summa 250 Ctr. Oberförsteret Chausseehaus, Ober⸗ förster Hepmach daselbst, aus dem Gemeindewald von Biebrich ⸗Noobach (300), Schierstein(200) Summa 500 Ctr. Oberförsterei Naurod, Oberförster Weber zu Rambach, aus dem Domantal⸗ walddistrikt Oberhäuserwald 1. Theil (600), Auringen(550), Detsbach(100), Königshofen(100), Niederhausen(200), Niederseelbach(100), Oberseelbach(150), Nambach(250) Summa 2050 Ctr. Oberförsterel Homburg, Oberförster Forstinspeklor v. Brandenstein das., aus dem Gemelnewald von Gonzenhaln (150), Köppern(100), Friedrichsdorf (95), Seulderg(500), Dellingen(30), Homburg(350) Summa 1225 Cir. Oberförsterei Höchst, Oberförster wald von Griesheim(200), Kriftel(100), Münster(400) Summa 700 Ctr. Oberförsterei Königstein, Oberförsiter Schwab daselbst, aus dem Gemeinde⸗ wald von Hattersheim(50), Hornau (100), Sindlingen(50) Summa 200 Ctr. Oberförsteret Wallrabenstein, Oberförstereiverwalter Zickendrath zu Wörsdorf, aus dem Gemeindewald von Walsdorf(225) Summa 225 ECtr. Oberförsterei Wehrheim, Oberförster Horz zu Ufingen, aus dem Gemeinde⸗ wald von Ans dach(800), Cransberg (350). Obernbain(50) Summa 1200 Ctr. Odberförsterei Langenhain, Oder⸗ sörster Speck zu Wallau, aus dem Domantalwalddistrikt Kassern, Gemar⸗ kung Diedenbergen(120), aus dem Gemeindewald von Langenhain(109) und Breckenheim(650), Gemeindewald von Vockenhausen(150) Summa 1920. Etr. Summa tot. 7370 Etr. 6) Donunerstag den 2. April l. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Ratbbaue zu Montabaur Oberförsterei Fillscheid, Oderföͤrster Scheuch zu Neuhäusel, aus dem Ge— meindewald zu Ransbach(200) Summa 200 Ctr. Odberförsterei Montabaur, Ober⸗ förster Fuchs zu Montabaur, aus dem Domanialwalddiftrikt Getersberg a.(50), aus dem Gemeindewald von Ettersdorf (50). Helferskirchen(100), Holler(100) Summa 300. Oberförsterei Neuotrt, Oberfoöͤrster Reitz zu Grenzhausen, aus dem Ge⸗ meindewald von Kammerforst(30) Summa 30 Ctr. Oberförsterei Welschneudorf, Ober⸗ förster Kaiser zu Montabaur, aus dem Gemeindewald von Weinähr(120), Winden(120), Summa 240 Cl. Summa tot. 770 Kir 7) Samstag den 4. April d. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Ratbhaus zu Hachenburg Oberförsterei dacheuburg, Oder⸗ förster Dr. Genth zu Hachenburg, aus dem Gemeindewald von Alpenrod(100), Oberhattert(100), Mittelbattert(100), Niederhattert(100), Gehlert(50), Hachenburg(300), aus dem Königl. Domantalwalddifrikt deperbardt(400) Stm. 4150 Ctr. Oberförsterel Herschbach, Oder⸗ förster Usinger zu Herschbach, aus dem Gemeindewald von Höchstendach(350), und dem Königl. Domanialwalddistrict Pomburgswäldchen d.(100), Summa 450 Ctr. Oderförsterel Kroppach, Oberföͤrster Eisenmenger zu Hachenburg, aus dem Domanlalwalddistrikt Eselsbhähne, Gemarkung Streithausen(150), aus dem Gemeindewald von Stein Wingert (70), Summa 220 Ctr. Summa tot. 1840 Cir. Naͤhere Auskunft über die Qualität der Rinde und über die Gewinnungs- und Ttansportkosten ꝛc. der⸗ selben erlheilen auf Verlangen die obengenannten Forst⸗ verwaltungsbeamten. Wiesbaden den 7. Februar 1868. Aus der Canzlei der Königlichen Regterung. 431 Es werden 12 bis 45 gebrauchte mittelgroße Fenster, mit oder ohne Fenstersutter zu kaufen gesucht. Von wem? theilt die Expeditlon dieses Blattes mit. egen Tahnschmerz 2179 empfiehlt zum augenblicklichen Stillen Apotheker Bergmann's Zahnwolle aue paris à Hülse 9 k. Baumann daselbft, aus dem Gemeinde Ph. Dan. Kümmich. S e olzversteigerung in der Oberfoͤrslere ber n K Rosbach betreffend. 464 Freitag den 6. März d. J. werden in dem le Frauenwald del Nieder⸗ Mörlen an den Meisidietenden öffenilich verstetgeri: 10 Stecken Birken Prügelholz, 10 Stecken Eichen⸗ Stockbolz, 11900 Wellen Eichen- und Bicken Reiserholz, 15 Stück Eichen⸗Bauholzstamme in 163 Cubikfuß. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung Morgens 9 Uhr auf dem neuen Wege im Schlag Nr. VI. Ober⸗Rosbach den 25. Februar 1868. Großberzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach Bingmann. Bauarbeiten und Materiallieferung. 466 Mittwoch den 4. März l. J., Vormittags 10 Ubr, sollen im Gemeindebause zu Nieder-Forstadt nach; fliehende, zur Reparatur der Kirche und Pfarrhofraithe daselbst noͤthige Arbeiten und Materiallieferungen unter den zuvor dekannt gemacht werdenden Bedingungen durch öffentliche Verfteigerung in Accord gegeben werden: Maurerarbeit mit Lieferung von 2400 Sattel⸗ und Backsteinen, 12 Butten Kalk, 0,5 Klafter Sand von Ossenhbeim, 1 Tonne Portland⸗Cement nebst Transport veranschlagt zu 119 fl. 31 kr. Steinhauerarbeit 7„ 9„ Zimmerarbeit 126 33„ Schreinerarbeit 21%, Schlosserarbeit 19 5 1 Weißbinderarbeit mit Kalk und Sand 27„ 43- Spenglerarbeit 3„— Nieder⸗Florstadi am 27. Februar 1868. Groß berzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt J. V. d. B.: Schaubach, Beigeordneter. 494 Der Ackersmann Philipp Gruner von Nieder⸗ üsfigteim hat glaubhaft angezeigt, daß sein Vermögen überschuldet sei. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 24. März d. J., Vormittags 9 Übr, anher,— Schloßstraße Nr. 26— bestimmt, in welchem 77 die Gläubiger ibre Forderungen anzumelden und zu be ⸗ gründen auch sich zum Güteversuch einzufinden haben. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mebrbeit beitretend betrachtet. Hanau am 20. Februar 1868. Königliches Anttsgericht Abthellung II. Kö sster. vdt. Franckenberg. Bekanntmachung 492 In hiefsigem Stadtwalde, Distriet Bauwald, kommen nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: 1) Mittwoch den 4. k. M., Morgens 9 Ubr, 5 Stecken Eichen⸗Stockholz, 5„ Küferholz, 16 3„ Prüägelhbolz, 29½„„ Stockholz und 1 Elchen⸗Klotz. 2. Donnerstag den 5. k. M., Morgens 9 Uhr: 34 Eichen Baustämme von 10 bis 63“ Länge und 18 bis 25“ mittlerem Durchmesser, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Nauheim am 28. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeifterei Nauheim Rieß. S chu tt. Bekanntmachung. 496 Wegen Umbauung des Vieinalwegs von Assen⸗ beim nach Bruchenbrücken kann dieser Weg vom 4. März 1868 an bis auf weitere Bekanntmachung nicht befahren werden, was biermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 29. Februar 1868. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. vdt. 158 Bpileptische Krämpfe(Fallsucht) deilt Dr. O. Killisch, Speclalarzt für Epllepfie, Berlin, Jägersir. 75/76. Auswärtige brieflich. Die billigsten Mö be l elegant und solid gearbeitet zu haben in dem Möbellager der 450 Gebrüder Blum, Rheinstraße. Darmstadt. Verpackung unter Garantie wird billigst berechnet. Meint Wicken X Erbsen 47 bei J. L. Nappolt. begebenes Grundkapital Eine Million südd. Währung. 495 Die Gesellschaft versichert Gebäude,(soweit dies gesetzlich gestattet ist) und Mobiliar⸗ gegenstände, Waaren und Vorräthe aller Art, sowie Vieh und Erndteerzeugnisse in Gebäuden, wie im Freien gegen Feuersgefahr zu billigen und festen Prämien, so daß die Versicherten g niemals Nachschüsse zu leisten haben. Die Unterzeichneten halten sich zur Entgegennahme von Versicherungsanträgen empfohlen und ertheilen den Versicherungssuchenden bereitwilligst jede wünschenswerthe Auskunft. Vilbel den 27. Februar 1868. W. Kullmann, Kaufmann. H. Herrmann, Steuerauffeber. Oberhessische Bahnen. An die Herren Abgeordneten! 478 In einzelnen Zeitungen wird der Vortheil bervor⸗ gehoben, daß bei Concesstonirung an eine Actien; gesellschaft der Staat mit einem Drittiheil des Ge⸗ winnes über 5% betheiligt sei. Landesvertreter, lasset Euch nicht kirren, laßt Euch durch faule Redensarten nicht irre führen. Es ist festaehende Thatsache, daß der Staat Zehn Millionen spart, wenn er selbst baut, und ebenso fest⸗ stehend, daß alsdann nicht der dritte Theil des Ge⸗ . sondern der ganze Gewinn in die Staatskasse ießt. Abgeordnete, thut Eure Pflicht, spart dem Lande 10 Millionen, sichert dem Staat den ganzen Gewinn, und sorget dafür, daß wir nicht durch Verschleuderung von Millionen an Bankiers, durch die Steuerlast erdrückt werden. Stimmet nur für Selbstbau der Oberhessischen Bahnen. Giteßen im Februar 1868. Gebäude-Versteigerung. 483 Freitag den 6. März, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Burg zu Södel zwei von Eichenholz erbaute Viehställe auf den Abbruch öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert werden. Nidda den 27. Februar 1868. N e 8 Weigel. Die Lungenschwindsucht 222 wird naturgemäß, obne innerliche Medica; mente geheilt Adresse: Dr. I. Rottmann in Hann- heim.(Gezzenseltig franco) 500 Die von mir in der Behausung des Herrn Preußer versteigerten Möbel müssen binnen 3 Tagen abgeholt sein. H. Herz. 498 Unterzeichneter empfiehlt dem geehrten reisenden Publicum seinen neu und comfortable eingerichteten Gaftbof zum Wiener Hof. Weißfrauenstraße 3 vis-à- vis den Bahnhöfen in Frank furt a. M Zimmer von 36 kr. an, billige und gute Bedienung. Christian Krämer. Ein freundliches Logis 497 im zweiten Stock, bestehend in 5 heizbaren Zimmern, sowie einer Waschküche, Wasserpumpe im Hause, Trocken⸗ boden, Bleichgarten und dgl. Bequemlichkelten mehr, ist zu vermiethen. Näheres zu erfragen unter An ade der Nummer dieser Anzeige bei der Exped. d. Bl. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 321 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doeeks empfohlen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expedition 1. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheker Doceks lu Barus dorf (Hannover) verabfolgt. 0 U Zeugniß. Aus Pflicht und Dankbarkeit kaun ich es nicht uuter⸗ lassen, folgendes Zeugniß auszuftellen. Volle acht Jahre litt ich an heftigem Magenkrampf, brauchte viele Aerzte, aber ohne Erfolg. Seitdem ich nun das Dr. med. Doecks sche Mittel gebraucht, bin ich wieder ganz gesund und hat sich dasselbe in derselben Krankheit auch bei zweien meiner Freunde auf das Beste bewährt, weshalb ich keine Gelegenheit versäume, auf die Dr. med. Doecks' sche Cur aufmerksam zu machen. Stetten bei N 105 3 an urr, Oeconom. 5 Alle Sorten a Gemüle-& Gartensümereien 496 bringe ich in empfehlende Exinnerung J. Leineweber. Bekanntmachung. 493 Bet dem Unterzeichneten find eirca 6— 700 Körbe Walzen und Hafer⸗Spreu zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich gefälligst an denselben wenden. Okarben den W. Februar 1868. F. Hensel. Negenschirme 501 Pressen bei in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billlgen K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Theater in Friedberg. Im Saale des Hotel„zu den drei Schwertern.“ Mittwoch den 4. März 1868. Zur Eröffnung der Bühne Prolog, gesprochen von Frau A. Pötter. Gute nacht, Hanschenl Maria Theresia und ihr Hof. Lustspiel in 5 Abtheilungen von Arthur Müller. Preise der Plätze: Erster Platz 30 kr. Zweiter Platz 18 kr. Dritter Platz 9 ir. Abonnements⸗Billets das Dutzend erster Platz 4 fl., zweiter Platz 3 fl. Tages ⸗Billets nur für die heutige Vorstellung gültig, find in meiner Wohnung bei Herrn Zeugschmled Flllmar und in der Cigarrenhandlung des Herrn J. C. dagem ann sowie bei Herrn C. Fr. Walz zu nachstehenden Preisen zu haben: Erster Platz 24 kr. Zweiter Platz 15 kr. Kassa⸗Eröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. 499 Mein Unternehmen dem geehrten Publicum bestens empfehlend, mache ich darauf aufmerksam, daß meln Aufenthalt nur von kurzer Dauer sein kann und lade daher zu reger Theilnahme an unsern Vorstellungen, wie auch zum Abonnement ein. Hochachtungsvoll C. Pötter, Theater ⸗ Director. Kirchen buchsauszüget. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 23. Februar. Dem hies. Bürger und Schuhmacher⸗ meister Adam Heß eine Tochter Charlotte Eltsabetbe Lis eite Marie, geb. den 2. Februar.. 23. Februar. Dem Ortsbürger zu Rodbelm, Kreis Nidda, und Arbeiser in der Gasfabrik zu Nauheim Joh. Heinrich Sauer eine Tochter Susanne Katharine, geb. den 29. Januar 22 zebruar. Dem bies. Bürger und Kü fermeister Joh. Müller ein Sohn Albert, geb. den 24. Januar. Veerdig te: 23. Februar. Georg Friedrich Wilhelm Rausch, Söhnchen des hies. Bürgers und Schuhmachermeisters Joh. Rausch, 8 Monate, 3 Tage alt, 1 den 21. Febr. 25. Februar. Elisabethe Falck, geb. Schudt, Ehe⸗ frau des hles. Bürgers und Müllermeisters Ernst Falck, 58 Jahre, 2 Monate, 24 Tage alt, 4 den 23. Februar. 25. Februar. Karl Brenner aus Homberg a, d. O., Rekrut in der 5. Comp. Großhherzoglichen 2. Infanterie⸗ Regiments, 1 den 23. Februar. 27. Februar. Johannes Malzahn, Spengler aus Butzbach, lediger-Sohn des verst, Trompeters im Proßh. Garde Chevauxlegersregiment Heiurich Malzahn, 29 Jahre, 7 Monate, 17 Tage alt, T den 25. Februar. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Perlag von Bindernagel Schimpff. hben ders Gehn 0 1 WN Regullitar le anzel 1 110 die Zusan unter dem wannen⸗ des Groß Anlagen J. April hierzu au auf dem person ne Gewann 920 d in einer le 1) Md don Fall Anm 7 Wo schw 3) Wel vom 16. im Einbe die Grrid don Bra luschreiten usbesonde befandee duch in Wiedrrein Onichte spätert g trahrung R. U bahnftage saster B. gestlschas dit versch