benen d tante 900 lin Schwein luoft un PPP 22 ͤ— 2 W 1868. * 8 Samstag den 2. Mai. nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiziren: Nr. 21. deuischen Bund vom 26. März 1868 betreffond. Nr. 22. Nr. 23. Friedberg am 30. April 1868. Verordnung, das Bundesgesetz vom 9. November 1867 wegen der Verpflichtung zum Kriegsdienste und sub 2. Bekanntmachung, die Erbauung von Eisenbahnen in der Provinz Oberhessen betreffend. für die letzten neun Monate des Jahres 1868 betreffend. Bekanntmachung, die Milttär⸗Ersatzinftruktlon für den Norddeutschen Bund vom 26. März 1868 betreffend die Milltär⸗Ersatzinstruktion für den Nord⸗ — sub. 3. Bekanntmachung, den Ster erausschlag Groß herzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Hessen Darmstadt. Nach einer an die Stände gerichteten Denkschrift über die Aus- führung der Militärconvention erachtet das neu gebildete Kriegsministerium eine loyale und bereit— willige Ausführung der Convention als in gleicher Weise durch die Pflicht wie durch die Interessen des Landee geboten und wird deßhalb mit den Einführungen und Anschaffungen nach den Fest— setzungen der Militärconvention vorgehen. Das Kriegsministerium gibt den Ständen zu erwägen, daß die Differenz der Ansichten des bisher thätig gewesenen Kriegsministeriums mit denen der Kgl. Preußischen Regierung über die Tragweite der Convention die Quelle für mancherlei Verlegen- heiten gewesen ist, und daß das jetzige Kriegs- ministerium, wenn es in dieser Beziehung einen veränderten Standpunkt einnimmt, damit lediglich der Ueberzeugung ist, im wahren Interesse des Landes zu handeln und Grund hat, sich der Hoffnung hingeben zu können, daß eine offene Bereitwilligkeit in Ausführung der Convention ein gleiches entgegenkommendes Verhalten der Königlich Preuß ischen Regierung unfehlbar nach sich ziehen und zu einem bundesfreundlichen Verhältniß mit derselben führen werde, in welchem allein das Gedeihen des Landes gefunden werden kann. Weiter geht das Kriegsministerium von der Ansicht aus, daß die im norddeutschen Bunde publizirt werdenden Militärgesetze, ohne weitere ständische Berathung bei uns durch Verordnungen zu publi⸗ ziren seien. Diese Gesetze seien durch die stän⸗ dische Zustimmung zu der Militärconvention bereits im Voraus genehmigt. Was die Unterhaltung der Großh. Truppen betrifft, so sieht sich das Kriegsministerium nicht in der Lage, die auch Seitens der Königlich Preußischen Regierung geltend gemachte Ansicht bekämpfen zu können, daß auch die Sätze für Gehalt, Servis, Löhnung ic. als integrirender Theil der im Artikel 5 der Convention ins Auge gefaßten Gesetze u. w. zur vollständigen Geltung kommen müssen. Da die Soldaten und Offiziere deuischen Bundesheere gleiche, manchmal auch gemeinsame Dienstleistungen hätten, so sei auch eine gleiche Bezahlung billig. Wenn auch der Aufwand für die Truppen von Hessen in selbst⸗ ständiger Verwaltung bestritten wird, so muß dies doch innerhalb der für die norddeutsche Armee bestehenden Normen geschehen. So lange im Norddeutschen Bunde die Unterhaltung des Heeres durch ein gewährtes Pauschquantum erfolgt, würde auch für die Gr. Truppen eine andere Art als sie dort gewäß Art. 71 der Verfassung für die Uebergangszeit festgestellt ist, nicht wohl an⸗ wendbar sein, weil die Festsetzungen eines im Voraus vereinbarten Budgets insofern illusorisch sein würden, als sie etwaigen im Norddeutschen Bunde Seitens der dortigen Organe erlassenen Bestimmungen gegenüber, welche das Großherzogl. Kriegsministerium in Anwendung zu bringen ver⸗ pflichtet ist, nicht aufrecht erhalten werden könnten. An die vereörliche zweite Kammer der Stände im ganzen nord⸗ kann deßhalb das Kriegsministerium mit Allerh. Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs uur das Ansinnen stellen„der Militär⸗ Verwaltung zur Bestreitung der ordent— lichen Bedürfnisse für das Jahr 1868 die Summe von 3,088,181 ½ fl. zu bewilligen, bei welcher indessen die bereits nach früheren Verhältnissen für 1808 von den Ständen bewilligte Summe von 1,807,469 fl. 40½ kr. in Anrechnung zu kommen hätte. Neben diesen ordentlichen Bedürf— nissen ergeben sich auch außerordentliche. Zunächst noch rückständige, zum großen Theil schon in Bestellung gegebene Anschaffungen von Kriegs- material une Pferden mit überschläglich 862,106 fl.; zweitens einige andere unaufschiebare Ausgaben mit 48,839 fl. Das Kriegsministerium verlangt zur Bestreitung dieser außerordentlichen Bedürf⸗ nisse einen Credit von zusammen 910,945 fl. Drittens werden 1,966,500 fl. angefordert für solche Einrichtungen, welche für den Augenblick nicht unbedingt ins Werk gesetzt werden müssen, welche aber dringend wünschenswerth seien, nament⸗ lich verschiedene Bauten, zunächst Lazarethbauten, sowie Ausrüstung und Bewaffnung der Land- wehr ic. ic. Diese Summe glaubt jedoch das Kriegsministerium durch Sparsamkeit im Bau nicht unbedeutend vermindern zu können; auch solle in diesem Sinne die Verlegung eines Theils unserer Truppen nach Mainz in Garnison bei der Kgl. Preuß. Regierung nachgesucht werden. Ferner erklärt sich die Militär⸗Verwaltung außer Stande, die Verantwortung für den Bau von kostspieligen Kasernen in unbedeutenden Orten zu übernehmen, weil das militärische Interesse un- bedingt gegen kleine Garnisonen spricht, weil die Einrichtung derselben in soferne kostspieliger wird, als alle gemeinsamen Garnison-Einrichtungen, wie Lazarethe, Munitions⸗Magazin, Exerzierplatz, Schießstände ꝛc. besonders hergestellt werden müssen, während die entsprechende etwa nöthige Erweiterung dieser Anstalten in größeren Garnisonen weniger Kosten verursacht. Das Kriegs ministerium stellt deßhalb das Ansuchen, ihm freie Hand zu lassen, die Einleitung zu anderweitiger Ordnung der Garnison-Verhältnisse zu treffen Schließlich verlangt das Kriegsministerium für den Fall, daß weitere Ausgaben zu den erwähnten Zwecken für dieses Jahr als unthunlich bezeichnet werden, jedenfalls die Autorisation zum Bau eines neuen, resp. zur Erweiterung des bisherigen Garnison— Lazareths. — Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 26. d. M. geruht: den Zeughausdirektor, Oberst Müller auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen, treugeleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen und ihm die Erlaubniß zu ertheilen, die Uniform der activen Osssiziere forttragen zu dürfen. — Nach den„Hess. Volksbl.“ ist Intendan⸗ turrath Niepoth zum Kriegsministerium versetzt worden. Die Führung der Geschäfte des Vor⸗ standes der Divisions-Intendantur wurde dem Hauptmann Schimpff vom 3. Infanterieregiment übertragen. * Friedberg. Die Großherzogl. Direktion des hiesigen Schullehrer-Seminars bringt zur Kenntniß der Betheiligten, daß eine Verlängerung der laufenden Ferien nöthig geworden, da die in Folge der Erweiterung des Seminars erforder⸗— lichen Herrichtungen im Lokal noch nicht vollendet seien. Das Sommersemester der Anstalt wird darum statt am 4. Mai erst am 18. Mai seinen Anfang nehmen. Friedberg. Nach der„Allg. Kirchenztg.“ soll die diesjährige General-Versammlung der Gustav-Adolf⸗Stiftung in Halberstadt abgehalten werden. Preußen. Berlin, 29. April. Zoll⸗ parlament. Dritte Plenarsitzung. Der Präsident zeigt den durch einen Schlagfluß erfolgten Tod des bayerischen Abgeordneten Frhrn. v. Aretin an. Das Haus bezeugt seine Theilnahme durch Erheben. Drei Vorlagen: den Schifffahrtsvertrag zwischen dem Zollverein und Spanien, den Han⸗ delsvertrag des Zollvereins mit Oesterreich und einen Abänderungsentwurf der Zollordnung und der Zollstrafgesetzgebung betreffend, werden ein⸗— gebracht. — 29. April. Sitzung des Zollparlaments. Es werden 59 Wahlprüfungen genehmigt. Die dritte Abtheilung constatirt die Abweichung des baperischen Wahlgesetzes von dem norddeulschen, da die Staatsangehörigkeit von der Steuerzablung abhängig gemacht werde. Miquel beantragt mit Rücksicht hierauf, den Bundeskanzler aufzufordern, für vollfändige Ausführung des neunten Artikels des Zollvertrags zu sorgen. Es entspinnt sich eine lebhafte Debatte, wobei Feustel und Mallinckrot gegen, Duncker, Patow und Ehrhardt für den Antrag sprechen. Der Antrag wird schließlich angenommen. Der Präsident macht alsdann die Mittheilung, daß bezüglich sämmtlicher württem⸗ bergischer Wahlen eine Erklärung eingelaufen sei, welche sämmtlichen Mitgliedern zugehen werde. — Der„Staatsanzeiger“ meldet: Bei dem am 28. stattgefundenen Galadiner, an welchem sämmtliche Mitglieder des Zollparlaments theil⸗ nahmen, brachte der König folgenden Toast aus: „Ich ergreise das Glas, um die Abgeordneten des Zollparlaments willkommen zu heißen, in der Hoffnung, daß die Arbeiten des Zollparlaments zum Segen des gesammten Vaterlandes gereichen mögen.“ — Von dem norddeutschen Bundesrathe wurde das vom Reichstage angenommene Gesetz, betr. die Nichtverfolgbarkeit von Landtags- und Stände⸗ mitgliedern einstimmig abgelehnt. Der Gesetz- entwurf über Aufhebung der Schuldhaft wird angenommen, so wie auch der Gesetzentwurf wegen der Mitübernahme der Garantie für die Kosten der Schiffbarmachung der Sulina Mündungen Seitens des norddeutschen Bundes. — In Betreff der Beurlaubung von 12,000 Mann in der Landarmee ist die„Prov.⸗Corresp.“ der Ansicht, die Regierung gebe hierdurch einen Beweis ihrer friedlichen Absichten und des Ver- trauens in die gleichen Gesinnungen der fremden Mächte und könne man die Hoffnung hegen, daß dies Beispiel bei anderen Staaten bereitwillige Würdigung und Nachfolge finden werde. — Der Criminalsenat des Obertribunals hat die von dem Stadtgerichtsrath Twesten eingelegte Nichtigkeitsbeschwerde gegen seine zweitinstanzliche Verurtheilung zu 300 Thaler Geldstrafe wegen der im Abgeordnetenhause gehaltenen Reden zurückgewiesen. Bayern. München. Die„Süddeutsche Presse“ widmet der Zollparlaments- Thronrede einen sehr anerkennenden Artikel, worin sie den Gang, welchen die nationalen Angelegenheiten zu nehmen bestimmt sind, als durch den Charakter, welchen die Eröffnung des Zollparlaments erhielt, gesichert betrachtet, und schließlich dem Jahre 1866 das hohe Verdienst zuweist, uns auf den so lange gesuchten Weg der Realität gebracht zu haben. — Abgeordnetenkammer. Die Regierungs- vorlage auf Anschaffung von 15,000 Stück neuen Hinterladern wird abgelehnt, weil deren System noch unentschieden ist, hingegen die Anschaffung von 1000 Stück zu Waffenversuchen genehmigt. Nach der persönlichen Ansicht des Kriegsministers ist die baldige Einführung eines guten Gewehrs einheimischer Fabrikation vorzuziehen. Augsburg. Die„Allg. Ztg.“ enthält die Nachricht aus Paris, daß die französische Regie⸗ rung im Begriffe stehe, eine„Mainzer Frage“ aufzuwersen, da Preußen kein Recht habe, eine Besatzung in Mainz zu halten.(7) Oesterreich. Wien. In der Sitzung des Unterhauses des Reichsrathes vom 28. April machte der Präsident Mittheilung über den Empfang der Deputation des Reichstages durch den Kaiser. Auf die Ansprache des Präsidenten erwiderte der Kaiser: Ich bin von der treuen Gesinnung und der Theilnahme überzeugt, welche das Abgeord⸗ netenhaus stets der kaiserlichen Familie bewiesen hat. Lassen Sie uns auf der betretenen Bahn rasch und entschieden fortschreiten, damit wir wo möglich bald zu gedeihlichen Resultaten gelangen. Die Versammlung erhob sich nach dieser Mit⸗ theilung zu dreimaligem stürmischem Hoch auf den Kaiser. — Herrenhaus. Das Gesetz, die unbedingte Aufhebung der Schuldhaft betreffend, wurde auf Befürwortung des Justizministers in der Fassung des Abgeordnetenhanses angenommen. — Das Comite zur Errichtung eines Schiller⸗ Denkmals in Wien hat aus der Privatkasse des Kaisers 1000 Gulden erhalten. Man hofft noch in diesem Jahre die nöthige Summe zusammen⸗ zubringen, um dem großen Dichter ein würdiges Monument zu setzen. Großbritannien. London. Aus Abessy⸗ nien berichten die weiteren Telegramme, daß König Theodor am Charfreitag den 10. April den Kampf gegen die bis Magdala vorgerückten Eng⸗ länder selbst eröffnete, mit großem Verlust zurück⸗ geschlagen wurde und an den beiden folgenden Tagen sämmtliche europäische Gefangene, sechszig an der Zahl, ins britische Lager sandte, um den General Napier zu Unterhandlungen geneigt zu machen. Dieser aber forderte Uebergabt der Festung auf Gnade oder Ungnade, was Theodor verweigerte. Am 13. April fand deshalb der Sturm auf die Festung statt. Darüber wird folgendes berichtet: Der Sturm wurde bedeutend erleichtert durch die Muthlosigkeit, welche in Theo⸗ dor's Heer eingerissen. Das Fort Islamgie wurde von dem abessynischen Commandanten ohne Schwertstreich übergeben. Von der Haupt- festung, der Amba, aus leistete Theodor dennoch Widerstand und fuhr vor dem Thore fünf Kanonen gegen die anmarschirenden Engländer auf. Diese antworteten mit ihren Armstrong⸗Geschützen und der Raketen⸗Batterie. Drei Stunden dauerte das Bombardement, worauf Napier den Befehl zum Sturme gab. Nach Besiegung kräftigen Wider⸗ standes, den der König in Person leitete, drangen die Engländer in die Festung ein. Die Abessynier legten die Waffen nieder; ihren Herrscher aber fand man kodt hingestreckt: ein Schuß durch den Kopf, wie es scheint, von eigener Hand, hatte seinem Leben ein Ende gemacht. In Napier's Berichte heißt es:„Unser Verlust gering“; andere Depeschen geben ihn auf zehn, noch andere auf fünfzehn Verwundete an, wogegen der Feind 68 Todte und 200 Verwundete zählte. Unter den Gefangenen sind zwei Söhne Theodor's. Die eroberte Festung bot den Anblick barbarischer Pracht. Den Siegern fielen die goldenen Kronen, 20,000 Dollars, Tausend Stück Silbergeschirr, Juwelen, Gewehre, 10,000 Schilde, 10,000 Speere und 28 Kanonen zur Beute. Sir Robert Napier gab ohne Verzug den Befehl zur Rückkehr; die befreiten Gefangenen traten am 15. April den Weg zur Küste an. Das ist das Ende des abessynischen Krieges. — Im Oberhause beantragte Malmesbury, im Unterhause Disraeli, Adressen an die Königin zu richten, um derselben den Abscheu über den gegen den Herzog von Edinburg gerichteten Mord⸗ versuch auszudrücken. Russell und Gladstone unterstützten diese Anträge, welche darauf ange- nommen wurden. Disraeli beglückwünschte das Land zu den Erfolgen der abessynischen Expedition. Er rühmte Napier und kündigt an, daß die eng- lischen Truppen sofort das Land verlassen werden, was die Lauterkeit der Absichten Englands darthue. Darmstadt. Der hiesige Vorschuß verein, welcher seit seiner Gründung gegen mannigfache Vorurtheile an⸗ zukämpfen hatte, sieht jetzt einer gedeihlichen Entwickelung entgegen. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden an Vorschüssen 22,480 fl. gegeben und an Provision und Zinsen 438 fl. 20 kr. eingenommen. Die Verwaltungs⸗ kosten sind, äußerst gering, mit 24 fl. 48 kr. beziffert. Das Vereinsvermögen beträgt jetzt 14,819 fl. einschließlich Reservefonds. Erfurt. Ein furchtbares Unglück ereignete sich, wie die„Magdeb. Ztg.“ meldet, am 23. v. M. auf dem hiesigen Bahnhofe. Etwa um 5 Uhr Abends ist der Arbeiter Lerche damit beschäftigt, einen mit Coaks gefüllten Karren über einen Eisenbahnstrang zu transportiren, als eine Locomotive daher kam. In der Meinung, daß dieselbe, weil erst langsam sich bewegend, ihm den Uebergang noch gestatten werde, versuchte er diesen, wird aber von dem einen Puffer niedergeworfen und fällt so unglücklich, daß ihm die Räder der Locomotive in der Hüftengegend über den Leib gingen und ihn buchstäblich in zwei Hälften zerschnitten. Da bei dieser entsetzlichen Verletzung keine ärztliche Kunst Hülfe bringen konnte, so gab der Unglück⸗ liche, und zwar bei voller Besinnung, etwa schon nach einer Stunde seinen Geist auf. Aus Herrieden, 27. April, schreibt man der„Fr. Z.“: Das europäische Luftmehr ist noch immer sehr bewegt, es wird daher auch das gegenwärtig schöne(7) Wetter wieder seine baldigen Unterbrechungen erleiden. Die abermals kühlere Temperatur rührt von erneuten Schneefällen in Schweden her. Paris. Ein Mr. Blondeau, Champagnerfabrikant in Rheims, eifersüchtig auf das großartige und gewinn⸗ reiche Geschäft des Champagnerhauses Veuve Cliquot, ging aus, suchte und fand eine Wiitwe Namens FCliquot, associrte sich selbige und etikettirte sodann seinen Cham⸗ pagner frischweg mit dem Namen Veuve Cliquet à Rheims. Das Patiser Handelsgericht(übrigens erst der Cassations⸗ hof) nahm an, es habe eine Uebereinkunft lediglich zum Zweck einer betrügerischen Concurrenz stattgefunden, und verurtheilte die Associes zu einer Entschldigung von 30,000 Fr. an das ältere Haus Cliquot. „Großes Aufsehen erregte in Wien die dieser Tagt erfolgte Verhaftung des dem Bezirksgerichte in dem benach⸗ barten Baden zugetheilten Polizeicommissärs Lich tenecker in Folge einer Aussage der gefangenen Mörderin Nagel, die ihn als Mitschuldigen beim Morde der Doktorsgattin Treu bezeichnete. Die Nagel gab an, Lich tenecker habe ihr geholfen, die Leiche im Keller verscharren, und als bei einer Confrontation Lichtenecker jede Miischuld in Abrede flellte, rief die Mörderin wuthentbrannt:„Lüge nicht, Du haß auch den Oberlieutenant Kaiser vor zwei Jahren in Baden umgebracht, Du hast es mir einst selbst gestan⸗ NEN Der genannte Oberlieutenant wurde vor zwei Jahren in Baden, wo er militärischer Inspektor des Badehauses war, mit durchschnittenem Halse ermordet aufgefunden. Tiefes Gebeimniß lagerte damals über dem Thäter und es ware ein srappirendes Spiel des Zufalls, wenn jetzt zwei gleich verabscheuungswürdige Mord⸗ thaten in derselben Stadt zu gleicher Zeit ihre Enthüllung finden würden. Als damals der Oberlieutenant ermordet gesunden wurde, wurden zwei Soldaten als verdächtig eingezogen, sie starben Beide während der Untersuchung und auch auf dem Todtenbette wiederholten sie die Be⸗ theuerungen ihrer Unschuld. Wir bemerken noch, daß der Polizeicommissär Lich tenecker derselbe war, welcher vor wenigen Tagen die Verhaftung der Mörberin Nagel vor⸗ zunehmen hatte. % Im Löwenzwinger. Im Circus Rice zu London unternahm diefer Tage der Sohn des Circus⸗ besitzers wie gewöhnlich eine Produclion im Käfige ber wilden Thiere; nur betrat er den Käfig nicht wie sonst im indischen Costüme, sondern in Folge einer Welte im Frack. Dies sollte ihm theuer zu stehen kommen. Kaum erblickte ihn sein Lieblingslöwe in der ungewohnten Kleidung, als er wüthend auf ihn losstürzte und ihm den einen Fuß furchtbar zerfleischte. Es mußte eine Ampu⸗ tation vorgenommen werden, die aber nichts half; der junge Rice erlag seiuen Wunden. % Dem„Hamburger Gewerbeblatt“ entnehmen wir folgende Mittheilung: Originelle Rattenfalle. Man nehme eine 3 Fuß hohe, wasserdichte Tonne ohne Deckel, binde über dieselbe einen Bogen steifes Papier, leze ein Breit schräg an die Tonne, so daß es den Ratten leicht wird auf dieselbe hinzukommen. Auf das Papier setze man Lockspeise. In den ersten Tagen wird keine Ratte darauf gehen, aber nach Verlauf einiger Zeit fangen die Ratten an, dort ihre Mahlzeit zu halten. Sobalb man sieht, daß die Ratten ungenirt die Lockspeise ver⸗ zehren, füllt man die Tonne etwa 8—10 Zoll hoch mit Wasser und setzt einen Ziegelstein aufrecht in das Wasser; dann schneidet man den Bogen Papier kreuzweis ein und läßt übrigens Alles ruhig liegen. Sobald jetzt eine Ratte ihren gewöhnlichen Futterplatz besucht, fällt sie in die Tonne und da ihr jeder Ausweg abgeschnitten ist, setzt sie sich auf den Ziegelstein. Eine zweite Ratte wird bald der ersten folgen, und da auch sie sich auf den Stein retten will, der nur einen Platz bietet, so vergessen die beiden Gefangenen bald ihre Freundschaft und fangen an, tapfer um den rettenden Platz zu kämpfen, ein Kampf, bei dem viel Geschrei nicht fehlt. Nun ist die Ratte, wie bekannt, nicht nur ein sehr neugieriges, sondern auch ein sehr streitsüchtiges Thier, und kaum hört sie das bun te Kampfgeschrei ihrer Kameraden, so eilt sie, sich an dem⸗ selben zu betheiligen und stürzt in wahrer Kampfeswuth sich in die Tonne hinein. Jeder neue Theilnehmer ver⸗ mehrt das Kampfgetöse. Mir selbst ist es gelungen, auf einem Kornspeicher, wo die Ratten schon jahrelang ihr Spiel getrieben und wo jebes andere Mittel vergeblich angewandt war, 53 Ratten in einer Nacht zu fangen und damit dieselben total auszurstten. Landwirthschaftliches. „ Vertilgung der Flachsseide auf Klee⸗ und Wickenfeldern. Man suche die von ihr über⸗ zogenen Flecken sorgfältig auf und breite so viel Stroh darüber, daß, nachdem man letzteres angezündet hat, alle Pflanzen darunter, der Klee mit inbegriffen, verkohlt sind. Der einmal von der Flachsseide ergriffene Klee geht ja doch zu Grunde. Je zeitiger man auf diese Weise ein, schreitet, desto geringer ist der Kleeverlust. „ Mittel, die Raupen zu tödten. Ich lege glühende Kohlen in eine kleine tragbare Kohlenpfanne, werfe dann in die Gluth pulverisirtes Harz mit etwas Schwefelpulver vermischt. Rauch bringe ich unter Bäume, Sträucher, Weißkraut ꝛc., auf denen sich Raupen befinden. Die meisten fallen so⸗ gleich ab, und die darauf bleibenden sind tobt. Man muß aber wo möglich eine windstille Zeit wählen, damit der Rauch nicht zu sehr zerstreut wird. Seit mehreren Jahren wende ich dieses Mittel jedesmal mit Erfolg an. Vorschuß- und Creditserein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro April 1868. Einnahme. Ausgabe. 4693 fl.— kr. Discontirte Wechsel 11221 fl. 31 kr. 3898„ 15„ Conto⸗Corrent 4810,— 1680„—, Depositen 230„— 2256„ 23„Darlehen⸗ und Spareinlagen 2570„ 52„ Miigliederzahl 445. Prozeß Ebergenhi in Wien. (Fortsetzung.) Der Mörder mußte unter jenen Personen ge⸗ sucht werden, zu welchen die Gräfin Chorinsky in nahen Beziehungen gestanden, und mit welchen sie erwiesenermaßen unmittelbar vor ihrem Tode zuletzt verkehrt hatte. Dit letztere Annahme führte zu dem dringenden Verdacht, daß die erwähnte fremde Dame aus Wien, in deren ausschließlicher Gesellschaft die Gräfin Chorinsky am Abend des 21. November sich bis zu jenem Moment befunden, welcher als der ihres Todes constatirt ist, diesem Tod und seiner Veranlassung nicht fremd gewesen sei. Die erwähnte fragliche Dame war als Baronin Marie Vay aus Wien am Morgen des 20. November mit dem Wiener Zug in München angekommen, im Hötel„Zu den vier Jahreszeiten“ abgestiegen, am Abend des 21. November gegen 7 Uhr unter sichtlicher Aufregung in das Hötel zurückgekehrt, und mit allen Zeichen der Ueberstürzung wieder am selben Abend abgereist. Während nun dieser muthmaßlichen Thäterin nachgeforscht wurde, erschien am 25. November der Gatte der Er⸗ mordeten, Graf Gustav Chorinsky, in Gesellschaft seines gleichnamigen Vaters in München. Die Den hierdurch entstehenden K 8 8 det We in 8 „dan We 9 1 5 hu. eriketenden eiktant N., 1 Jule ge- . Nu Nen, dan LA cruulz an. ürdberg DL Kunde des Todes seiner Frau war seinem Vater auf polizeilichem Wege zugekommen. Die Mün- chener Sicherheitsbehörde hatte mittlerweile eruirt, daß vor ganz kurzer Zeit an die Polizei in München eine Aafrage nach der Wohnung der Gräfin Mathilde Chorinsky geschehen war, und daß diese Erkundigung von eben diesem Gatten ausgegangen sei. Graf Gustav Chorinsky fiel dem Münchener Polizeichef, welcher die Sache in die Hand genommen hatte, durch sein sonderbares Benehmen, durch mehrfache Widersprüche, in die er sich verwickelte, insbesondere aber dadurch auf, daß er, nicht achtend die Majestät des Todes, welche doch ganz gewiß danach angethan ist, auch den sich keiner Schuld Bewußten zu erschüttern, und dazu bewegen sollte, aus der Vergangenheit nicht die herben Momente, sondern die Erinnerung an die einst gewesene Zärtlichkeit auftreten zu lassen, einen leidenschaftlichen tödtlichen Haß wider seine Gattin zur Schau trug und sich weigerte, die Leiche zu sehen. Im Zusammenhalt mit der Ueberzeugung, daß der Mörder nur unter jenen Personen zu suchen sei, welche der Ermordeten nahe gestanden; daß es doch höchst sonderbar sei, daß sich Graf Chorinskp, der sich erst vor Kurzem und zwar auf polizeilichem Weg um die Wohnung seiner Gattin erkundigt hatte, weigere die Leiche zu sehen, sah sich die Münchener Behörde ver⸗ anlaßt, am 26. November mit der Verhaftung des Grafen Gustav Chorinsky vorzugehen. Graf Gustav Chorinsky wurde im Besitze mehrerer Photographien betroffen. Von den competentesten Personen wurde übereinstimmend und mit vollster Bestimmtheit in einigen dieser Photographien das Bild jener Dame erkannt, von welcher oben als Baronin Marie Vay die Rede war. Graf Gustav Chorinsto bezeichnete diese Dame als die in Wien, Krugerstraße Nr. 13, wohnhafte Stiftsdame v. Ebergenyi und gab zu verstehen, daß er zu derselben in Beziehungen stehe. Es ist erwiesen, daß zwischen Julie v. Ebergenyi und dem Grafen Gustav Chorinsky die innigsten, intimsten Be— ziehungen bestanden, dieselben sich bereits verlobt und ihre Vermählung auf eine ganz nahe liegende Zeit festgesetzt hatten, ja daß Julie v. Ebergenyi sich in einzelnen äußeren Formen noch während des Lebens der Gräfin Mathilde Chorinsky als Gattin des Grafen Gustav Chorinsky gerirte. Der Erreichung des ebenerwähnten Ziels der Julie v. Ebergenyi, sich mit dem Grafen Chorinsky vermählen zu können, stand die Existenz der Gräfin Mathilde Chorinsky auch deshalb im Wege, weil dieselbe ein Einkommen bezog, welches zum Theil die Mittel zur Existenz des neuen gräflichen Paares gewähren sollte. Dem mit Erfolg begleiteten Attentat gingen Versuche vor aus, welchen schlechterdings keine andere Absicht als jene, die Gräfin Chorinskby aus dem Wege zu räumen, unterlegt werden kann. Es ist er— wiesen, daß Julie v. Ebergenyi sich ein Gift, welches der Gräfin Mathilde Chorinskty höchst wahrscheinlich zu ihrer Tödtung beigebracht wurde, nicht nur zu verschaffen gewußt, sondern auch noch am Tag ihrer Verhaftung besessen und sich auch noch andere Mittel zur Vollführung des Verbrechens, als falscher Pässe, Empfehlungs- schreiben u. dgl. bedient habe. Es wird erwiesen werden, daß Julie v. Ebergenyi, nicht nur am Tage des Mordes sich zu München aufgehalten, sondern bis zu jenem Moment, in welchem der Mord erwiesenermaßen verübt wurde, allein und ausschließlich sich in Gesellschaft der Ermordeten befunden habe, daß sie weiter unmittelbar nach jenem Moment unter höchst verdächtigen Umständen ganz räthselhaft aus der Wohnung der Gräfin Chorinsky und unter den Zeichen der Bestürzung und Eile, welche ganz einer Flucht glichen, von München sich entfernt habe. Es wird bis zur vollkommensten Evidenz dargethan werden, daß nach dem Mord im Besitz der Julie v. Ebergenyi Gegenstände vorgefunden wurden, welche die Er⸗ mordete erwiesenermaßen besessen hat, nicht minder, daß Julie v. Ebergenyi Gegenstände, welche vom Verbrechen herrühren, theils vertilgt, theils ver⸗ borgen hatte. Es wird sich zeigen, daß Julie v. Ebergenyi eine Reihe falscher Verantwortungen vorgebracht habe, welche hinreichen würden, einem viel schwächeren Beweismaterial die Macht der Ueberzeugung zu verleihen. Alle diese Umstände haben die k. k. Staatsanwaltschaft und das k. k. Landesgericht bewogen, die Julie v. Ebergenyi für rechtlich beschuldigt zu erkennen. (Siehe Schluß im Unterhaltungsblatt.) Ein gesandt. Herr Rittergutsbesitzer Dr. Wilkens, Mitglied des Ausschusses des norddeutschen landwirthschaftlichen Con⸗ gresses und speciell der Commission für landwirthschaft⸗ liches Genofsenschaftswesen hat mich ersucht ihm die Statuten, Regulative und sonstigen Drucksachen der land⸗ wirthschaftlichen Genossenschaften unseres Landes zur Be⸗ nutzung Seitens der genannten Commission zu besorgen. Ich erlaube mir demgemäß an die Vorstände solcher Genossenschaften in unserem Lande, insbesondere der bereits vielfach bestehenden Dampfdreschmaschinen⸗Genossen⸗ schaften die Bitte zu richten mir je ein bis zwei Exemplare der bezeichneten Drucksachen gefälligst recht bald mitzutheilen. Darmstabt, im April 1868. W. Neuling, Hofgerichts⸗Abdvokat. Da s Ne u st e 988 in Tuch und Buckskin, Kleiderstoffen, fertigen Damenjacken und Paletots in Seide und Buckskin empfiehlt Friedberg. S. Hirschhorn. 129 Der wegen seiner vortrefflichen Eigenschaften rübmlichst bekannte Liqueur Daubitz tst stets in frischer, guter Waare vorräthig in Fried⸗ derg bei J. A. Windecker, in Assenheim bet Carl Bauer. wirkt, wie z. B. allen Leidenden auf das Wärmste empfoblen. in Original⸗Flaschen à fl. 1. 7 e* 43 10 Briefe werden nur franco angenommen und rechnung der Verpackung nachgenommen. Ehrlich's Blutreinigungs⸗Essenz. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am fichersten dei fast allen Krankheiten mit bestem Erfolg bei Rheumatismus, Gicht, f beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkett, Schärfe, Schwindel. Sodbrennen, Blähungen, Spannung, Zahnweh, Nervenschwäche, Dur ch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkrankheit, HDusten, nervöses Kopfweh, Asthma, Auszebrung im Entsteben, Körperschwäche, Schlaflossgkelt, Bleichsucht und andern weiblichen Krankhetten ꝛc. ꝛc., sowie bei Kinder krankheiten zartesten Alters, wird Auf Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz geheilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses Heilmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Besitze des Unterzeichneten find, nachgewiesen werden. Diese Ehrlich's n oder Thlr. 1.* 77— 10 7. Fr. Hilbrechi in Friedberg. 1 77 6 38 77 unt allein acht zu haben in Commission bei Hämorrhoiden, Herzklopfen, Magen⸗ ft mit Gebrauchs⸗Anweisung bei Versendungen der Betrag unter dilligster Be⸗ Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwalteng aus den Salzen des Emser wa bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals⸗ und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche sind stets vor⸗ räthig in Friedberg bei prn. Hofapotheker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in etikettirten Schachteln versand:. Königliche Pruuntupttrwaltung zu Bad Ems. Futter⸗Mehl, 1025 Schwarzmehl, bester Qualität per Ctr. 20 kr., zu haben bet Löb Staus, Bäckerei- Besitzer. Fechthandschuhe empfiehlt zu billigen Pleisen Heinrich Gonder. Auch können auf Wunsch sämmtliche Fechtapparate zum Fabrikpreis besorgt werden. 939 Roggenmehl 908 bet Gebrüder Löb. Ein Nollstuhl 1042 zu kaufen gesucht. Von wem? zu erfragen bet der Expedition d. Bl. Entlaufenes Schwein. 1059 Am 29. v. M. ist in Friedberg oder auf dem Wege von da nach Nieder⸗Weisel ein eirca 6 Wochen altes Schwein, schwarz mit weißen Vorderblättern ent⸗ laufen. Man bittet den Besitzer gegen angemessene Belohnung Nachricht an Großh. Bürgermeisterei Hausen bel Butzbach gelangen zu lassen. Arabisehe- Gummi- Kugeln von W. Stuppel in Alpirsbach. 1061 Dieses Untversal⸗Hausmlitel erweist sich nach dem Gutachten des hohen Königl. Obermedietnalausschusses in Stuttgart bei Husten, Heiserkeit, Brustschmerzen, Verschleimung der Lunge und der Luftröhre als überaus wohlthätig. Besonders bet Krampf und Keuchhusten befördern diese Bonbons den Auswurf des zähen Schleimes, mildern sofort den Reiz im Kehlkopf und beseitigen in kurzer Zeit den heftigsten Husten. Dieselben find stets vorräthig in Friedberg det J. A. Windecker. Ein Stuhlwägelchen 1010 auf Federn, sowie tin Schlitten, deide zum ein⸗ und zweispännig Fahren und in noch ganz gutem Zustande, sind durch Vermittelung des Schmiedmeisters Deß zu Relchelsbeim abzugshalber zu verkaufen. Wagen zu verkaufen. 1048 Mehrere gebrauchte Droschken, Viktortawagen, Haldchaischen und Som⸗ merwagen mit Verdeck, Nothhan, neu Schlefingergasse 3, Frankfurt a. M. 1034. den 28. März 1867. Herrn X. F. Daubi in Berlin, Cbarlotrenftrage 19. Ich litt an Hämorrhoiden und bin durch den Gebrauch Ihres Daubitz⸗ Liqueurs“) davon gesund ee worden. Dieselbe Krankheit stellt sich jetzt dei meiner Frau ein, und bitte ich Ew. Wohlged. mir umgehend 4 Flaschen davon zukommen zu lassen. Den Betrag bitte ich ꝛc. Achtungsvoll F. Bürger, Feldwebel. der 11. Comp. 4. Thür. Inf.⸗Regiment Nr. 72. ») Zu haben in Friedberg bei J. A. Win⸗ decker, in Assenheim bei Carl Bauer. Ein Schreinergeselle, 1062 sowie ein Lehrling werden gesucht von J. Scheuner, Schreinermeister, in Bruchenbrücken. Glace- Handschuhe 1194 sowte Handschude al d' Ecosse ꝛc. c. bei K. Friedrich neben der Post. 500 fl. 818 liegen in hiefiger Gemeindekasse gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen dereit Nieder- Rosbach am 4. April 1868. Bullmann Gemeinde ⸗Einnehmer. A 2* Windecker's Fellenkeller Lehrerconserenzʒ 1065 ist von Sonntag den 3. Mai an täglich offen. M Scheibel 0 ür S ch uhmach er 3 1 b. Kirchweihfest zu Nieder- Wöllstadt.* ede, 25 1043 Sonntag den 3. und Montag den 4. Mat, zur Feier der Kirchweihe Schirnsraße in Friedberg. H Tanzmusik, Anzeige. 90 g ichst ei 8 1028 Jm Kleid g i 0 dachte wozu freundlichst einladet Peter Haas. ere ape Weißzeugnähen und Couverten 1155. Darm städter Hof. Lehrer Winkler Witwe, geb. Dambmann, pan wohnhaft in der Burg. Porschuß-& Credit-Verein. Dine eines Bünden. 1 ten Va 855 F e e rde in A und fal 1 789 Den Mitgliedern des Vorschuß⸗& Creditvereines wird zur Nachachtung mitgetheilt, da trohstu echterei und bittet um Arbeit. 1 N als Geschaftsstunden für alle Tage der Woche, außer Sonntag, die Stunden von 11 bis H. Lohmann von Ilbenstadt. f 5 12 Uhr Morgens und 2 bis 3 Uhr Nachmittags bestimmt sind, und daß nur in diesen Ein⸗ Bad Nauheim. 9²³ 1 * und Aus zahlungen erfolgen, Anträge um Vorschuͤsse eingebracht und sonstige Geschaͤfts⸗ 1 0 1 st erm 6 b E 1 91 85 1 angelegenheiten erledigt werden können. Die Sitzungen des Vorstandes, in welchen über die 033 Genes n e empfiehls agel 1 Vorschuß esuche entschieden wird, finden jeden Dienstag 510 statt. A H. Bleusdorf, Tapezier. 1635 Der Vorstand des Vorschuß⸗. 1060 Jeder Zahnsehmerz wird durch mein boden 0 5 E weltberühmtes Zahnmundwasser binnen 1 Minute genstän ficher und schmerzlos vertrieben, worüber unzählige berfttig 1 Dr I. re 1 2 ere in Anerkennungen von den böchsten Personen zur Ansicht Ole 1 vorliegen.— 5 e 1. 10 3 geihanft 5 i. i 8 Fl à 18 kr. und 5 d 1 1036 Sonntag den 3. Mai, Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale der drei Schwerter die J. B. Windecker. un r. in Friedberg be bn 5 statutenmäßige Generalversammlung statt, zu der die Mitglieder des Vereins hiermit ein⸗ daß dos 1 geladen werden: Der untere Stock dam 1 1 Tagesordnung: 1) Ergänzung des Vorstandes. Es treten aus die Herren: 1044 meines Hauses ist zu vermiethen und kann bis blibt. . S. Hirschhorn. J. Huber. zum 1. Auguff bezogen werden.. 0 1 F. Reuß. A. Steinhäußer, K. Nenner. 55 I außerdem hat eine Neuwahl für den verstorbenen 1038 AUnterzeichneter erlaubt sich einem verehrlichen 571 N 1 Herrn Wilhelm Bechstein Publikum anzuzeigen, daß er sich als Thierarzt in 1 Altenstadt niedergelassen hat.. 0 stattzufinden. i Altenstadt im April 1868. 5 I 2) Rechenschaftsbericht c 5 Dr. Joh. Erbnich. 90 ö. 3) Festsetzung der Gehalte der Kassenbeamten und Bestimmung über die Verwendung el. N 1 des Gewinnstes aus 1867. Erste Sorte Brod 19 kr. 1 5 . weite Sorte Brod 17 kr. — Das Neueste in 7068— 50 Lo Straus 80 7 57 1 Strohhüten, Sonnen- e, G. Schneider und Regenschirmen, eee ee er 606 sowie allen sonstigen Putz⸗ und Modeartikeln empfiehlt in schöner Auswahl zu Herren⸗ und Damenhemden 1049 werden billfg angefertigt. Näheres bei Frau 1 K. Friedrich, neben der Post. Grotbe, Naubeim, Johanvisfsraße 306. 5 — 2 Eule Anzeige Strohhüte, * 846 das Neuste 11 en. 1 in großer Aus⸗ bahn. 1066 Den Bewohnern der Stadt Reichelsheim und Umgegend mache ich hiermit die Anzeige, wahl und zu sebr billigen Preisen dei hen daß ich mich dahier als praktischer Arzt niedergelassen habe. Heinrich Diebl. Usagasse. 9 1 Reichelsheim den 1. Mai 1868. Dr. med. Fr. Moldenhauer. 0 Todes⸗ Anzeige. 0 0 K 1 a 1063 Heute Morgen gegen 2 Uhr verschted 1 ruhtg nach längerem Leiden unsere geliebte Tochter, f 6* 0 E 8 16 9 E r Schwester, Enkelin und Nichte 0 4 227 1 5 g Marit Philippi 1 0 1 998 in feinem Steingut, Porzellan und Glaswaaren bei 1 11* Lebensjahr. 1 iu dem 1 30 2 l e Beerdigung findet statt: Sonntag den B Louis Simon Wittwe, 3. d. Mis. Nachmslage um 3 Übr. 1 0 „ gegenüber der Post. örtedberg den 1. Mai 1868. 1 Strohhüte und Sonnenschirme. . 15 5 g 5 a 058 d 5 805 in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bei Kirchliche Anzeigen für Hiedberg. 4 15 8000 1 7 5 8 7 Evangelischt Gemtindt. Auer 1 Versteigerung von Simmerthaler& Schlaustedter Zuchtvieh. Pfartanemeche, Her Diakenne Meyet, 704 . 1 1058 Donnerstag den 7. Mai, Nachmittags 4 Uhr, werden zu Frankfurt a. M. eee e eee, 1 ö abseiten des unterzeichneten Comité: Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. 4 16 Stück junge Stiere, Simmerthaler-⸗Race, Gottesdienst in der Burgkirche: 9„ tragende Kalbinnen, gleicher Race, Vormittags: Herr Pfarrer Baur. f 0 8 36„ Eber⸗ und Sauferken der rühmlichst bekannten Schlaustedter⸗Race, 8 e e Fall aus. l 8 9 ö 0 offeutlich meistbietend verkauft werden. onntag den 10. Mai Abendmahl in der Burgkirche. 1 Uta ö Zur Steigerung zugelassen wird jeder zahlungsfähe Käufer. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 1 6 Das Comité der landwirthschaftlichen Ausstellung zu Frankfurt a M. Druck und Berlag von e Wai 14 deut 13(Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 18 und eine Beilage.) Ipezier. 9 2 durch mem zu 1 Nun un mfg a kr Arscht „Ii haben u eiderg 00 ——ůů ock and kant 0 Renner — * derehrlichen Dierarzt 1. rbnich. 19 k. k. Etraus. ö 9 Serien tum! r dit Snaßt ter gegeniber hemden tert bei Fru . te, oßer Aus „Usagast. 42 „ veischier t Tochter 7¹ t — 2 ů— e —— Beilage zum Anz 986 Der Kaufmann Ferdinand Gedig in Kiltan⸗ städten hat glaubbast angezeigt, daß sein Vermögen überschuldet sei. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 19. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, zum Güteversuch vor unter- zeichnete Gerichtsflelle, Schloßstraße Nr. 26, anberaumt. Gläubiger haben in diesem Termine ihre Forderungen anzumelden und zu begründen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beliretend betrachtet. Etwaiger Vergleichsbescheid wird lediglich durch Anschlag im Ge⸗ richtslokal veröffentlicht. Hanau am 15. April 1868. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Köster. vdt. Franckenberg. Pfänder⸗Versteigerung zu Friedberg. 923 Dienstag den 12. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in diesigem Rathhause die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden und nicht ausgelösten oder renovirten Pfänder der hiesigen öffent⸗ lichen Pfand- und Leihanftalt, bestebend: in Gold, Sil⸗ ber, Kupfer, Zinn, Weißzeua, Manns⸗ und Frauenkleidern, goldenen und filbernen Taschenuhren, sowie sonstigen Ge⸗ genständen öffentlich meistdletend gegen Baarzahlung versteigert werden. Gleichzeitig wird den Interessenten der Pfand⸗ und Leihanstalt eröffnet, daß die Auslösung und Renovation der Pfänder nur an den hierzu bestimmten Tagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag stattfinden kann, und daß das Pfandhaus vom 8. Mai d. J. an bis nach Beendigung der oben bemerkten Persteigerung geschlossen bleibt. Die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg ersuchen wir, dieses im Interesse ihrer Orts⸗ angehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Friedberg am 17. April 1868. Großherzogliche Bürgermeislerei Friedberg Foucar. Hofraithe⸗Versteigerung. 924 Mittwoch den 3. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in biesigem Rathhause die nachbeschriebene, vormals Franz Faustische Hofratithe mit Backhaus, nämlich: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 230. 21,7. Hofraithe in der Stadt, öffentlich meistbietend versteigert werden. Frledberg am 15. April 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1003 Freitag den 8. n. M. sollen in dem oberhalb Michelnau gelegenen Domantalwald⸗Distrikt EFulobenkopf nachverzeichnete Holzsortimente, mit Zahlungsfrist dis Martini 1 J., verfteigert werden: Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz Holzart: Stecken. Buchen 218 70 67 26 Eichen 184½ 33 81 46 25 Stück Eichenklͤtze von 26— 40“ Durchmesser, 5—35 Länge, mit= 2625 Cubikfuß, herunter eiulge Stück, welche zu Keltertrögen verwendbar find; die übrigen Klötze find meist von guter Quantität. 8 Stück Buchen⸗Klötze von 22— 34“ Durchmesser, 5—25“ Länge, mit 694 Cubitfuß, die sich theil⸗ weise zu Hackllötzern eignen, 22½, Stecken Eichen- Werk Scheitholz. Die Zusammenkunft ist Vormittags präc's 9 Uhr in dem Holzschlag. Nidda den 22. April 1868. Großherzogliche Oberförsteret Nidda Georgi Bekanntmachung. 1055 Die Stadt Nauheim beabfichtigt ein Kapital von 3000 fl. ganz oder getrennt, zu 40 Alen; an: lehnsweise aufzunehmen. Deßfallsige Offerten wollen an unterzeichnete Bürger meisterei eingesandt werden. Nauheim am 30. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Nauheim ... Der Beigeordnete Euser. vdt. S chu tt. Durchsichtige Glycerin. Seise, anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut empfiehlt in Stücken à 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. eiger für Oberhessen. 4 52. Bekanntmachung. 1050 Durch Verfügung Groß herzoglicher Obersteuer⸗ Direction zu Darmfladt vom 24. d. M. ist die Ver⸗ waltung der Großherzoglichen Distriets Einnebmerei Friedberg dem Großherzoglichen Finanz ⸗Accesfisten Hunsinger provlsorisch übertragen worden und ist derselbe zur Empfangnahme und gültiger Qulttirung der an die Friedberger Distriets⸗Einnehmerelkasse zu zahlenden Gelder berechtigt, was hiermit zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 28. April 1868. Der Ueberlteferunge-Commissär Marloff, Ober ⸗Steuerrevisor. Bekanntmachung. 1035 Ludwig Kraft II. von Wohnbach hat sich der Verwaltung des Vermögens seiner Ehefrau begeben und diese ist außer Stand, demselben selbstständig vorzustehen, weßhalb ihr Ludwig Wolf VI. und Wilhelm Wolf II. von Wohnbach als Curatoren beigegeben worden find. Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man, daß alle mit derselben ohne Zustimmung ihrer Curatoren abgeschlossen werdenden Rechtsgeschäfte unverbindlich find. Hungen den 18. April 1868 Großherzogliches Landgericht Hungen e II ex. Landrichter. Landgerichts Assessor. die bal ladung. 1052 Forderungen jeder Art an das concursfällige Vermögen der Heinrich Hübner“ s Eheleute von Ober ⸗Florstadt find Mittwoch den 10. Juni l. 3., Morgens 10 Uhr bei Meidung Ausschlusses von der Masse, dabier an- zumelden. In diesem Termine soll nochmals ein Arrangement versucht, beim Fehlschlagen Beschluß über Verfilberung des Vermögens gefaßt und ein Masse⸗ curatoc unt Gläubigerausschuß ernannt werden. Von den ausbleibenden oder nicht genügend ver⸗ tretenen Gläubigern wird unterstellt, daß sie den in diesen Beziehungen von der Mehrheit der erschienen en Gläubiger gefaßten Beschlüssen zustimmten. Friedberg den 23. April 1868. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reiß, dofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Holzversteigerung im Domanialwald der Obet⸗ försterei Hoch⸗Weisel. 1037 Dienstag den 12. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr beginnend, werden im District Hinterer Koppel, öffeut⸗ lich versteigert: 183 Stecken Buchen Scheit⸗ und Prügelholz 119 5„ Stochholz, 15600 Wellen„ Reisholz, theilweise Durch⸗ forstungs holz, 450 Wellen Nadelholz, Reisholz, 19 Stück Buchen⸗Stammholz bis zu 2“ mittlerem Durchmesser und 30“ Länge, 2 Stück Fichten ⸗Stangenholz, Die Versteigerung beginnt mit dem Durchforftungs ⸗ Retsbolz an der s. g. Förflerswiese. Zahlungsfrist bis 1. October l. J. Münster am 29. April 1868. Großherzogliche Oberförsteret Hoch⸗Weisel So mmer. Arbeits- Versteigerung. 1056 Samstag den 9. Mai, Vormittags 10 Ubr, wird auf dem Gemeindehause zu Oppershofen das Fertigen von Arbeiten und Liefern von Matertallen einer öffentlichen Versteigerung wie folgt ausgesetzt: 1) Brechen von Steinen in den Griedler Steinbrüchen 48 fl.— kr. 2) Anfahren dieser Steine 120„—„ 3) Aussetzen derselden 12„—„ 4) Zerschlagen derselben 180„—„ Gambach am 29. April 1868. Schneider, Bezirks Bauauffeher. Arbeits-Versteigerung. 1057 Mittwoch den 6. Mal, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Reichelsheim die bei Her⸗ stellung von 2 Kanälen am Weg bei der sag. Kuh⸗ brücke erforderlichen Maurerarbeiten, sowie Lieferung von 11 Bütten grauem Kalk, Brechen, Fahren und Auf⸗ setzen von 1 Cublk⸗Klafter Mauersteinen, Lieferung und Messen von 0,5 Cubik⸗Klafter Sand, an die Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 30. April 1868. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. Bekanntmachung. Post⸗Dampfschiff-⸗Verbindung zwischen Stral⸗ sund und Malmö. 1046 Vom 1. Mat d. 3. ab wird die Postdampfschiff⸗ Verbindung von der Linte Stralsund-Astadt auf die Lin te Stralsund⸗Malms verlegt. Die Fahrten werden von demselben Zeitpunkte ab iu beiden Richtungen bis ultimo September täglich stattfinden. Die Ueberfahrt wird unter gewöhnlichen Verhält⸗ uilssen in 7 bis 8 Stunden bewirkt. Das Passagiergeld beträgt: I. Platz 4½ Thaler, II. Platz 3 Thaler, Vordeck⸗ platz 1½ Thaler Preuß.; für Tour⸗ und Reteurbillets, 14 Tage gültig, 1. Platz 7¼ Thaler und II. Platz 5 Thaler Preuß., 100 Pfund Reisegepäck find frei. Die Fracht beträgt: für sperrige Güter 15 Sgr., für gewöhnliche(Nor⸗ mal⸗) Güter 10 Sgr. und für weniger werthvolle Güter(Producte 1c.) 5 Sgr. für je 100 Pfund. Die Verbindung mit den Eisenbahnzügen gestaltet sich in der Richtung nach Schweden: Abgang aus Berlin um 5˙ Nachmittags, Ankunft in Stralsund um 12 Uhr Nachts, Abgang aus Stralsund mit Tagesanbruch, Ankunft in Malmö zum Anschluß an den um 2 Uhr Nachmittags abgebenden Elsenbahnzug, An⸗ kunft in Stockholm am anderen Nachmittage, in Gothenburg am andern Mittage, in der Richtung nach Deutschland: Abgang von Stockbolm 66 früh, Ankunft in Malmö 138 Nachts, Abgang aus Malmö mit Tagesanb tuch, Ankunft in Stralsund gegen Mittag, zum An⸗ schluß an den um 1 Ühr Nachmittags nach Berlin abgehenden Eilzug, Ankunft in Berlin um 60 Nachmittags,(An⸗ schluß an die Courterzüge nach Köln, London, Paris, Frankfurt a. M., Basel, Leipzig, München, Damburg Königsberg und St. Peterburg, sowie an den Schnellzug nach Breslau und Wlen). Durch die täglichen Fahrten zwischen Stralsund und Malmö wird im Anschlusse an die zwischen Malms und Kopenhagen courfirenden Dampfschiffe zugleich eint günflige Verbindung mit Dänemark geboten. Nähere Auskunft ertbeilen alle Norddeuischen Pos⸗ Anstalten und die nachstehend benannten Poftdampf⸗ schiffs⸗Agenten: In Stralsund: Herr Consul Heinrich Isracl, in Malmö: Herr Haus Frijs, in Berlin: Herr Hof⸗ spediteur J. A. Fischer Prenzlauerstraße Nr. 23/24, Herr Hofspediteur A. Warmuth Friedrichstraße Nr. 94, in Stettin: Herren Schreper und Comp., in Frankfurt a. O.: Herren Hecrmann und Comp., in Danzig: Herr Ferdinand Prowe, in Königsberg i. Pr.: Derr Karl Friedrich Sturmööwel, in Breslau: Herren Bülow und Comp., in Magdeburg: Herr W. Mathe, in Köln: Herren W. Tilmes und Comp., in Düsseldorf: Herr Wilhelm Bauer, in Elberseld: Herr J. Weidtmann, in Crefeld: Herr C. Schnabeltus, in Leipzig: Herr A. Lieberoth, in Dresden: Herren Lüder und Tischer, in Wien: Herren Svatojauskt und Sockl, in Frankfurt a. M.: Herr H. A. Zipf, in Paris: Monsieur C. F. Dolz. 14 Kue de l' Ech iauler, 3 Brüssel, Monsienr Croey, 77 Mentagne de la our. Berlin am 18. April 1868. Oeneral-Post. Amt v. Philipe born. Bekanntmachung. 1039 Vom. künftigen Monats ab wird die Personen⸗ post von Lauterbach nach Nieder⸗Wöllstadt um 3 Uhr früh aus Lauterbach, die Personenpost I von Büdingen nach Altenstadt um 880 Uhr Vor⸗ mittags aus Büdingen abgefertigt. Darmstadt den 27. April 1868. Der Ober- Poft⸗ Director Vahl. Obligations-Verloosung. 1054 Bei der dahier statigehabten Verloosung hlefiger Parttal Obligattonen ist die Nr. 56 und 67 je 100 fl. 8 rückzahlbar geworden, was dem Inhaber derselben mit dem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis Ende Juli d. J.,(auch nach Wunsch alsbald), gegen Rück⸗ gabe der qulttirten Schuldverschreibung und der nicht fälligen Zinscoupons bei diesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da eine weitere Verzinsung von jenem Termine an nicht mehr flattfindet. Ossenheim am 30. April 1868. Großberzogliche Bürgermeisterei Ossenbeim Maul. 1012 In Kassel und Frttzlar finden tüchtige Maurergesellen für einen Lohn von 26 Sgr. dauernde Beschäftigung. Schier& Alecter. 9 7 1 5 0 0 5 5 N 0 0 1 1 5 Die Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft Grund ⸗Kapital: Drei Millionen Thaler, in 6000 Stück Actien, wovon bis jetzt 3001 Stück emittirt sind, 1040 versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien. nicht statt. Die Entschädigungs⸗ Beträge werden spätestens binnen Monatsfrist nach Nachschußzahlungen finden Festst ellung derselben voll aus⸗ . die prompte Erfüllung dieser Verpflichtung wird durch den bedeutenden Geschäftsumfang und durch das Grund⸗ apital der Gesellschaft verbürgt. Seit ihrem vierzehnjährigen Bestehen hat die Gesellschaft 413,736 Versicherungen abgeschlossen und 4,814,203 Thaler Entschädigung gezahlt. Die Versicherungs⸗-Summe im Jahre 1867 betrug 46,968,664 Thaler. Die unterzeichneten Agenten nehmen Versicherungs⸗Anträge gern entgegen, und werden jede weitere Auskunft bereitwilligst ertheilen. Friedberg im April 18688. A. Damm. Londorf im April 1868. J. H. Schmidt. Düdelsheim Fr. Schwarz II. Lauter bad, Stööpler. Ortenberg J. Roth. Schlitz J. Fischer. Vilbel F. ten Brink. Fleschen bach H. Berting. Heldenbergen L. Wertheimer. Alsfeld H. Diehl. Niedererlenbach H. Heil Homberg J. Stiebel. Gießen Echternach& Hanstein. Grebenhain P. Jost. Lich Ph. Zimmer. Dauernheim C. F. Eckhardt. Agenten der Magdeburger gagelversicherungs-Gesellschast, zugleich Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs⸗Gesellschaft. Ausverkauf. 971 Das auf das Vollständigste assortirte Tuchwaaren⸗Lager von August Hupfeld in Frankfurt a. M., Weißadlergasse Nr. 1. bestehend in Paletot-, Rock⸗, Hosen- und Westenstoffen, wird zu den billigsten Preisen ausverkauft. Die von vielen medicinischen Autoritäten anerkannte und durch glänzende Zeugnisse bewährte Bruchsalbe für Unterleibs⸗Bruchleidende 357 von Gottl. Sturzzenegger in Herisau, Canton Appenzell(Schweiz), ist fortwährend frisch und ächt sowohl von demselben zu beziehen, als auch durch Hr. G. Bleicher, großherzogl. bessischer Hosbandagis in Mainz, und Herr Apotheker J. B. Lindt in Frankfurt a. M., Schnurrgasse 58. Preis per Topf 3 fl., enthält keine schädlichen Stoffe, Heilung, ohne Entzündung, in weitaus den meisten Fällen ficher. Gebrauchsauwelsung und Zeuzussse zur vorherigen Ueberzeugung auf Verlangen gratis. Meich; haltiges Lager in Bruchbändern. G. F. Ebeling in Bremen, Bahnhofstr. 12, 912 obrigkeitlich concess. Schiffs und Passagier-Expedient, befördert Ans wanderer nach New-ork und Baltimore mittelst Dampfschiffen zu den fessen Preisen des Norrd. Lloyd ꝛc., sowie vermittelßt der besten Segelsdiffe nach allen Hafenplätzen Amerika's zu den billigsten Pretsen. Arf portofreie Anfragen fets schriftliche Auskunft. Wegen Uebertragung von Agenturen wolle man sich entweder an meine Herren Hauptagenten oder dircet an mich wenden. Tuch ⸗ Lieferung. 1047 Wer schwarzes Tuch und schwarzen Lustre zu Confirmanden⸗Kleidern zu liefern geneigt ist, wolle nächten Montag den 4. Mat, Vormittags Muster bei SGroßh. Bürgermeisterei einreichen. Friedberg am 30. April 1868. Für die Armencomission: Baur. Foucar. Bekanntmachung. 1064 Für das am 6. und 7. d. M. im Gemeindewald Rieder⸗Florstadt versteigerte Holz, welches im Anzeiger Nr. 47 schon genehmigt, ist nunmehr der erste Fahrtag auf Montag den 4. Mat l. J. anberaumt. Nieder Florstadt am 30. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder⸗Florffadt Wagner. Die Selterser Mühle 909 unterhalb Ortenberg(5 Gänge ꝛc. ꝛc., neuester CTonstruktion) nebst geräumigen Oekonomiegebäude n und Bäckeret, sowie 47 Morgen Land find zu verkaufen oder zu verpachten. Schöne Lage an der Eisendahnlinie und 4 Chausseen, starke Wasserkraft, Obst, Sandstein⸗ bruch. Näheres bet W. Semm zu Lauterbach. 1024 bester Qualität, bill iast und auf Verlangen gegen genügende Bürgschaft Zablungefrist bis 1. September, bei Lõb Straus, Bäckerei⸗Befitzer. Die Vaterlandische feuer-Verchsierungs-Actien-Gesellschaft zu Elberfeld, 900 gegründet im Jahre 1822 mit einem Grundkapital von 3,500,000 fl. und Reserve⸗ Kapital von 1,500,000 fl., versichert Mobilien, Früchte, Vieh u. s. w. zu den billigsten, festen Prämien. Versicherungs-Anträge nimmt entgegen der Agent Paul Karl, Geometer in Friedberg. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 321 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doeeks empfohlen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheter Doeeks in Barns dorf (Hannover) verabfolgt. Mitgetheilt von p I Oest. 250 fl. b. R. 1839 144 d. 8. Lindheimer. Frankfurter Cours. 2„ 250,„ 1854 63% d 5 E„ 100 Pr. L. 1858 132½ G. 1 Mai. 1868. Cours der Staatspapiere. 8 500. 1800%, Je g. Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 62% G. 9 Gr. Hess. 4% b 89¼ P. 2 S 115 15 100 5 5 5% Nat.-Anl. 1854 53 G.„ 3½% Obligation. 7— I. 351½ P. — 5% steuerfreie Oblg. 49% 6 Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94% G. 5 Bad. 35 151 1 k 557ù P. breussen 4½% Obligat. b. Rth. 95½ 0 5 4% do do 88 FP. 2 Sn 1 5 40% 40. do. 89 P Kurhbess. 40% Obl. b. R. à 105 89½ P. x. 1 8 5. Bayern 50% Obligation. 101½ 6 Frankf. 3½0% Obligat. 81 ½&.—* 5 I. b. R 357½ 0. 4 4½% ½ ahr. b. Rth. 93 P. 5 30 de. 2 Ness. n 4 6. 5 0 do do 88 p. Russland 50% Obl. I. L. à fl. 12 82½ G. ZI Würtemb. 4½% Obl. b. Eth. 93 6 Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80 G. 2 Pistolen fl. 9 49—51 5 4% 40 do—— Schweden 4½0/ O. 1. R. à 105 85¼ P. 2 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½0% Obligat. 93½ G. 5 4½0% Pfb. 1. R. 4a 105 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57—58 8 40% Obligat. 186 ½ G. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882] 75½ G. 5 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 oll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 0. g 5 20% 30% T0 Fayr. Ustbaun 1220 6. 3% Eiv. C. P.& D/. fr. 228 kr. 28 G. 2[ Enel. Sovereiens.„ 11 55—59 50% sächsische Pfandbr. b. R. 94 P. 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 41d G. Kuss. Imperiales„ 9 50—52 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 51 ½ P. 5% Elisabethbahn-Prior.% 73 P. Gold pr. Zoll- Pf.„— 60% Oest. Süg St. u. Lomb. E. B. 92½ G. 5% do. neueste Emiss.% 71% G. Achh. Silb. pr. Z. PT. 2— g 3% Oest. Süd, St. u. Lomb. E. B. 42 G. 4½% Hess. Ludwigsb-Prior. 93½ 6. Preuss. Kassensch.„ 144¾—45 Wiener Wechsel- Cours 102 G.* Dollars in Gold„ 2 28— 29 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. W. Ewpfant Bette 7 . kehrun bestimt den G. nicht u daß die Bericht. Betreff an die Ihnen e längeren fortige öffentl. sub 10 fü 1 dem Mil Heeres h 2 besondere militäris sonsiger deldwebe Militätv sungen z fertigung Giograp 5 und Sch 2 Zͤplinge lediglich niß des den rusp 4 mne nehml Ueberwiis namenllic gemeinen . geen, w. er Unter 8 ein, 5 ö 79 und 5 dmuntbele