gerung bg Ir, läßt benannte *. abe . 1 Naetinn arte Bet ürlin 11 Kichengrräth . Dietz U. ge. wget alt bel e trachten. f Hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Dienstag den 30. April. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 1 Friedberger Intelligenzblatt. jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 18. sub 38. Nr. 19. sud 1. Friedberg den 28. April 1867. Bekanntmachung, die Aufftellung der Geschwornenlisten in der Probinz Oberhessen für 1868 betreffend. Bekanntmachang, die Einstellung der Erhebung der Mainschifffahrtsabgaben betreffend. Groß herzogliches Kreisamt Frledberg Trapp. Bekanntmachung, betreffend die vom Ausschuß des landw. Vereins von Oberhessen pro 1867 beschlossenen Geldverwendungen. Nachdem Großb. Minißerium des Innern das vom Ausschuß des landw. Vereins von Oberhessen pro 1867 festgestellte Budget genehmigt hal, wird dasselbe A. Einnahme. Staatsfond* fl. r. 1. Zuschuß aus Gr. Hauptstaatskasse 1620—— 2. Beitrag der Aachen⸗Münchener Feuerversicherungs gesellschaft, vorausfichtlich— 500— 3. Beiträge von Vereinsmitgliedern— 2649— 4. Ueberschüsse aus vorderen Jahren, baar und in Ausstanden— 1219 288¾% 5. Ungefähre Zinsen von angelegten Capitalien— 60 6. Die 1866 nicht verwendeten Summen für Vieh⸗ preisverthetlungen— 800— Summe der Einnahme 1620 5228 87 B. Ausgabe. 1. Büreaukosten 270—— 2. Kasse- und Rechnunge wesen 150— 3. Viebpreisverthellung zu Lich und Vöhl 80⁰—— 4. Prämzen für die Aufzucht der schwerssen Bullenkälber 250—— 5. Zur Vermittelung des Bezugs landw. Sämereien 50—— 6. Für Unterstützung der landw. Bezirksvereine— 883— 7. Uatecricht im Husbeschlag— 340— S. Kosten der landw. Zeltschrift— 900— 9. Unterfttzung landw. Unterrichts— 1200— 5 5—— Dopfenbaues 1. W 100—— a inführung zweckmäßiger laudwirihscha t. Maschinen und Geräthe 1 N 0— 150— 12. Zum Ankauf von Gegenständen von landw. Be⸗ deutung gelgentlich der Partser Ausstellung— 650— 13. Zur Vermittelung des Ankaufs englischer Schweine— 300— 14. Betriebsfond, baar und in Ausständen— 805 288/ Summe der Ausgabe 1020 54728 288¼ Bemerkungen. A. Zur Einnahme. pos. 2. Der von der Aachen⸗Münchener Feuerversicherungsgesellschaft zu er— wartende Beitrag konnte nur muthmaßlich mit 500 fl. aufgenommen werden, da bis zum Tage der Feststellung des Budgets eine Benachrichtigung Seitens genannter Gesellschaft bezüglich des pro 1867 zu leiftenden Zuschusses noch nicht eingetroffen war. pos. 4 Die Ueberschüsse find größltentheils in nassauischen 4½% Staats- papseren angelegt, deren muthmaßliche Zinsen in pos, 3. aufgenommen find. B. Zur Ausgabe. pos. 3. Dle diesjährigen Viehpreisvertheilungen sollen zu Lich und Vöhl abgebalten werden. Es sind für die erstere 600 fl., für die letztere 200 fl. zu Preisen verwilligt worden, die nicht nur an schönes Rindvieh, Schase und Schweine, sondern auch an schöne Fohlen eigener Zucht gegeben werden sollen. Der landw. Bezirksverein Vöhl, resp. das pinterland, hatte die ihm zum Zwecke der Abhaltung einer Vlehpreisverthellung verwilligten 200 fl. noch aus der Budgelperiode 1864 bis 1866 anzusprechen. pos. 4 Für die Prämtitrung der schwersten Bullenkälber Vogelsberger, Westerwälder und Egerländer Race gelten die Bestimmungen der früheren Jahre, wonach bet Besichttgung und Wägung der Kälber durch die vom Verein ernannten Commissionen dieselben noch im Besiße der Züchter sein müssen, und nur zur Zucht verkauft werden dürfen. Das Minimalgewicht der zur Prämt'rung zuzulassenden Kälber ift von 400 Pfund auf 350 Pfund herabgesetzt worden; Kälber, die am 270. Tage nach ͤhrer Geburt dieses Gewicht nicht erreicht haben, können daher keine Prämte empfangen. pos. 5. Diese Summe soll hauptsächlich verwendet werden zur Vermtttlung des Bezuges von Probsteier Saat-Geiste und Saat⸗Hafers, schwedischen Klee⸗ saamens und der sogen. Deiligenstädter Kartoffel, und zwar in der Weise, daß die Fracht und die Bestellungskosten die Vereinskasse trägt, wogegen der Empfänger nur den Ankaufd Nettopreis der von ihm bestelllen Sämerelen der Vereinskasse, die den Gesammtbetrag vorlegt, zurück zu erstatten hat. pos, 6. Die Uuterftützung der landw. Bezirksvereine pro 1867 bestebend aus den Dritttheilen der im Jahr 1866 wirklich eingegangenen Beiträge ihrer Mit⸗ glieder, wird nur an diefenigen Herrn Vorstände ausgezahlt werden, die sich vor Aufstellung des Budgets pro 1868 bei dem Vereinspräsidium deßhalb angemeldet und einen Nachweis über die Verwendung der zuletzt empfangenen Geldmittel er⸗ bracht haben, in welchem auch diejenigen Gelder aufgeführt sein müssen, die den Bezirkovereinen Seitens der Aachen-Münchener⸗Feuerverficherungsgesellschaft zufließen. pos. 7. Wegen des Beginns des Unterrichts im Hufbeschlag wird s. 3. besondete Bekanntmachung erfolgen. Junge Hufschmiede, die den im Winter 188% zu Butzbach stattfindenden Unterricht im Dufbeschlag besuchen wollen und einer Unterützung bedürstig sind, müssen sich deßhalb an die Vorstände der laadw. Be⸗ zirksvereine wenden. pos 8. Lehrer an Volksschulen, die sich wit Landwirthschaft beschäftigen oder landw. Unterricht ertbetlen und zu den geringer Refoldeten geben, können nach erbrachtem Nachweis dieser Bedingungen die landw. Zeitschrift auf Vereinskosten beztehen, wenn sie sich deßhalb beim Präfidium melden und fich verpflichten, die Zelischrist dem Schulinventare bleibend einzuverleiben. pos. 9. Aus dieser Summe sollen die Kosten für Wanderlehrer, die Prämien für Errichtung von landw. Fortbildungsschulen, die Unterstützung der Ackerbauschule zu Friedberg und die an tüchtige, unbemittelte Schüler derselben zu verlethenden Stipendien bestritten werden. 5 pos. 10. Die Unterstützuug des Popfenbaus wird erfolgen durch Verbreitung guter Schriften über Hopfenbau und durch die Prämitrung der Anlage von neuen Hopfengärten. Bewerber haden sich an das Präsidtum zu wenden. pos. 11. Diese Summe soll vorwiegend verwendet werden zur Enischädigung für Transportkoslen an Fabrikanten, die gelegentlich der landw. Pretsvertheilung neue landw. Maschinen und Geräthe ausstellen. pos. 12. Ueber die Art der Verwendung dieser Summe wird spätere Be⸗ stimmung erfolgen, pos. 13. Dieser Betrag soll verwendet werden, um die Differenz zu decken, die entstehen kann, wenn die Seitens des Vereins zum Wlederverkauf in öffent⸗ licher Versteigerung au Vereinsmitglleder in Norddeutschland anzukaufenden eng⸗ lischen Schweine zu nledrigerem, als dem Einkaufspreis, abgegeben werden müssen. Laubach am 22. Februar 1867. J. V. d. Pr. Der Vieepräfldent des landw. Vereins von Oberhessen. Dr. Gros. Hessen. Darmstadt, Die Großherzogliche Regierung beantragt bei den Kammern eine ander⸗ weite Regulirung und theilweise Erhöhung der Gehalte der Landrichter, Landgerichts- Assessoren und Aktuare, sowie eine Aufbesserung der Ge⸗ halte der Aktuariatsgehülfen. Nach dem neuen Etat wird für 12 Landrichter ein Gehalt von 1800 fl., für 14 ein solcher zu 1700 fl. und für 12 ein solcher von 1600 fl. gefordert. Die Majorität des Finanzausschusses der 2. Kammer beantragt, die geforderte Summe zu bewilligen. Die Gehalte der 75 Stadt- und Landgerichts⸗ Assessoren sollen nach der Regierungsvorlage der Art regulirt werden, daß 25 Assessoren 1209 fl., 25 je 1000 fl. und 25 je 800 fl. erhalten sollen. Die Majorität des Ausschusses ist auch hier für Bewillsgung der Regierungssorderung. Für die 39 Akiuare wird ein Gehalt von je 700 fl. beansprucht und bewilligt. Die Gehälter der Actuariatsgebülfen sollen auf 400 fl., 350 fl., 320 fl., 250 fl. und 220 fl. erhöht werden und hat der Ausschuß die hierfür angeforderte Summe bewilligt. — Im Verlage von Eduard Zernin dahier ist eine Broschüre erschlenen:„Der beabsichtigte Verkauf der Main-Neckar-Eisenbahn oder die Hessische Ludwigsbahn-Gesellschaft als Staat im Staate. Ein ernster Warnungsruf an Regierung und Stände“ worin die Frage behandelt wird, ob der Staat oder die Hessische Ludwigsbahn— Gesellschaft die Odenwaldbahn auszuführen habe und ob namentlich der Letzteren zu diesem Zwecke die vorzüglich rentirende Main-Neckar-Bahn zu Eigenthum gegeben werden solle. Die Broschüre gelangt in dieser Beziehung zu dem Schlusse, daß der Staat und nur der Staat die Bauten un- gesäumt vornehmen solle. — Von Seiten der Abgeordneten Forstmeister Hoffmann und Soldan ist die Regierung wegen des Baues der Eisenbahn von Gießen über Grün- berg, Alsfeld und Lauterbach nach Fulda inter— pellirt worden. Dem Vernehmen nach ist die Antwort dahin ausgefallen, daß dieserhalb die mit Preußen eingeleiteten Verhandlungen noch schwebten. — Kürzlich fand im„Landsberg“ in Frank⸗ furt a. M. im Interesse des Ausbaues des hessi⸗ schen Eisenbahnnetzes eine vertrauliche Conferenz stait, die von Comitémitgliedern aus Darmstadt, Offenbach, Alsfeld, Schlitz und Lauterbach be⸗ sucht war. — Die gegen mehrere Offiziere wegen im letzten Feldzug begangener Verletzung der Marsch⸗ diseiplin erlassenen Arreststrafen sind von dem Großherzog im Wege der Gnade auf ½ reducirt worden. 5 S. Friedberg. Wie überbaupt die Zu⸗ stände unseres Landes nicht selten in intenssöser Weise nur mit den schwärzesten Farben dargestellt werden, so hat sich dieses Bestreben auch bezüg- lich unseres Gymnastalwesens geltend gemacht. Wir wollen keineswegs läugnen, daß die preußischen Gymnasien auf einer höheren Stufe steben als unsrigen; aber dabei ist wohl zu bedenken, daß behandelte, begleitet dieselbe nach der Schweiz. der Gymnasialkursus in Preußen sich noch auf das 19. und 20. Lebensjahr miterstreckt, während derselbe in Hessen mit dem 18. Lebensjahre ab⸗ schließt. Mithin ließe sich eine wesentliche Hebung unsrer Gymnasien durch Hinzufügung von einem oder zwei Jahreskursen bewerkstelligen. Daß übrigens jenes Mißvechältniß gar kein so schreiendes ist, wie man es darzustellen liebt, be— weist wohl am Besten der Umstand, daß zwei Schüler, welche im verflossenen Jahre von einem hessischen Gymnasium auf ein solches in Preußen übergingen, ihre Gymnasiallaufbahn dadurch nur um ein Jahr verlängerten. Jedenfalls aber bleibt der bloße Tadel ein fruchtloses Bemühen und wird sogar zu einem nichtswürdigen, wenn er darauf zielt, Männer, die anerkanntermaßen sich um unsere Gymnasien die größten Verdienste erworben haben, in Aller Augen herahzusetzen. * Friedberg. Die„Kölnische Zeitung“ bringt über die preußisch-hessische Mili⸗ tär⸗Convention folgenden Bericht:„Der Großherzog von Hessen hat die Militär-Conven— tion unterzeichnet, zufolge der die ganze hessische Division in den Verband der Norddeutschen Armee treten wird. Dieselbe wird vorläufig dem 11. Armeecorps zugetheilt, bis daß auch die badischen Truppen reorganisirt sind, mit welchen zusammen die hessischen künftig das 13. deutsche Armeecorps bilden würden. Den Divisions⸗-Commandeur er- nennt der König von Preußen, welcher übrigens den Prinzen Ludwig in dieser Eigenschaft bestäti⸗ gen wird. Alle übrigen Offiziere ernennt der Großherzog, nur die Generale bedürfen der Be— stätigung des Bundesfeldherrn. Die vier hessischen Infanterie-Regimenter, die bisher je 2 Bataillone von 5 Compagnien hatten, formiren jetzt 3 Ba- taillone zu 4 Compagnien; die bisherigen Schützen— Compagnien, sowie das Scharfschützencorps, wel— ches aufgelöst wird, werden dazu verwandt, die neuen Füsilier⸗(3.) Bataillone zu bilden. Es brauchen also nur vier neue Compagnien errichtet zu werden. Die Regimenter heißen auch ferner 1., 2., 3. und 4. großherzoglich hessisches Infan⸗ terie⸗-Regiment, werden aber später daneben noch die Nummern 109— 112 auf den Achselklappen führen. In der Uniform werden sie sich von den preußischen Regimentern nur durch die rothweiße Cocarde und den Löwen, anstatt des Adlers auf dem Helm ꝛc. unterscheiden, wie denn auch die einjährigen Freiwilligen rothweiße Einfassung der Achselklappen tragen werden. Die beiden Chevaux⸗ legers⸗-Regimenter heißen auch ferner 1. und 2. großherzoglich hessisches Reiter-Regiment, erhalten die Uniform der preußischen Dragoner und werden später noch die Nummern 23 und 24 führen. Es muß, jedoch erst von 1869 an, für jedes der bei⸗ den Regimenter eine fünfte Schwadron errichtet werden. Die Artillerie formirt vier Fuß⸗ und eine reitende Batterie. Der Friedensetat ist be⸗ rechnet auf 6452 Mann bei der Infanterie, 1424 Mann Cavallerie, 538 bei der Artillerie, zusammen 8414 Mann. Zur Erreichung dieser Stärke ist jedoch eine Frist von zwei Jahren gelassen, so daß also für die nächste Zeit auch eine Erleichterung in den Ausgaben gewährt ist.“ Aus Oberhessen. Der Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen hat die Verleihung der landwirthschaftlichen Verdienst⸗ medaille 2. Classe an folgende Vereinsmitglieder beschlossen: Revierförster Weigand zu Steinfurth, die Bürgermeister Weber zu Kirchgöns, Balser zu Albach, Ortwein zu Angersbach, Kübel zu Herb⸗ stein, die Lehrer Rahn zu Kirchgöns, Schlapp zu Rödgen, Verwalter Burg zu Oberseen. Rumpenheim. Die Familie des Herzog Adolf ist von hier nach der Schweiz abgereist. Dr. H. Walter von Ossenbach, welcher die Her⸗ zogin während ihrer langen tödtlichen Krankheit Mainz. Die Redacteure sämmtlicher hiesigen Blätter wurden dieser Tage vor den ersten Polizei ⸗ Commissär citirt, um Kenntniß von einer Verfü⸗ gung des Festungs⸗ Gouvernements zu erhalten, in welcher denselben angedeutet wurde, sich fortan jeder Meldung über die Vorgänge in der Festung, Preußen. Berlin. Die„Norddeutsche Allg. Zig.“ theilt mit, daß die Landtags- Eröffnungsrede nur auf das deutsche Ver— fassungswerk sich beziehen wird; eine Mittheilung über die politische Situation Seitens der Regie— rung bei Eröffnung bes Landtags ist nicht zu er⸗ warten. — Aus Kopenhagen wird vom 25. April, Abends, gemeldet:„In unterrichteten Kreisen werde versichert, daß die dänische Regierung keinerlei militärische Maßregeln getroffen habe.“ — Der„Weserzeitung“ wird von Berlin tlelegraphirt:„In politischen Kreisen wird in Folge der veränderten Haltung Frankreichs die Situation als weniger gespannt bezeichnet. Die preußische Diplomatie betont die Aufrechthaltung des Status quo nicht als unumgänglich, indem sie annimmt, Preußen werde eine Lösung der lu— remburgischen Frage nicht ablehnen, welche anstatt des Besatzungsrechtes eine unter dem Schutze der europäischen Mächte stehende Garantie für die Sicherheit Deutschlands und die Nationalität Luxemburgs combinirte.“ — Die„Kreuzzeitung“ sagt, es seien Aeuße⸗ rungen der Großmächte über die Luxemburger Frage hier eingetroffen, sämmtlich dahingehend, daß der europäische Friede womöglich erhalten werden müsse; durch den nunmehr europäischen Charakter der Frage seien somit die Friedens- aussichten allerdings stärker geworden. — Die neuesten Nachrichten in der Luxem- burger Frage lassen einige Hoffnung friedlicher Wendung der Dinge zu. Seit der Rückkehr des Grafen v. Bismarck nach Berlin ist namentlich in der offiziösen Presse ein großer Umschwung be— merkbar; der kriegerische und herausfordernde Ton ist friedfertigeren und nachgiebigeren Ansichten ge— wichen und es wird die Möglichkeit einer fried— lichen Lösung des Conflictes in Aussicht gestellt. Die vermittelnden Mächte haben ihre Vorschläge überreicht und, wie es heißt, die Aufgabe des preußischen Besatzungsrechtes, die Räumung und Schleifung der Festung, sowie Neatralisirung unter der Garantie Europa's, vorgeschlagen. Wenn nun Preußen, wie von verschiedenen Seiten be— richtet wird, auf die erfolgten Vermittlungsvor— schläge hin der Congreßidee seine Zustimmung ge— geben, so werden wohl auf der demnächst in London zusammentretenden Conferenz neben der Luxemburger Angelegenheit auch manche andere schwebenden Fragen zum Austrage kommen. Sachsen. Leipzig. Der deutsche Schrift- stellertag, der im vergangenen Jahr wegen der Zeitverhältnisse bekanntlich nicht abgehalten wurde, soll nun am 9. und 10. Juni d. J., den beiden Pfingstfeiertagen, im hiesigen Schützenhause statt— finden. Der Vorstand des deutschen Schriftsteller⸗ vereins hat die betreffenden Einladungen in diesen Tagen erlassen. Würtemberg. Stuttgart. Die Mi⸗ nisterkrisis ist beendet. Auch der Kriegsminister v. Hardegg ist auf sein Ansuchen entlassen. Oberst Wagner vom Generalstabe hat das Kriegsmini⸗- sterium und der Obertribunalrath Mittnacht(an Stelle Neurath's) das Justizministerium über⸗ nommen.— General Herwarth v. Bitten⸗ feld wird zur Leitung der Armee ⸗Organisation stündlich hier erwartet. Oesterreich. Wien. Die„Presse“ will wissen, Frankreich habe im Princip der Neutrali⸗ sirung Luxemburg's zugestimmt und das Wie⸗ ner Cabinet werde, wenn die Antwort Preußens nicht absolut ablehnend ausfällt, in bereits gesicherter Uebereinstimmung mit den übrigen neu⸗ tralen Mächten einen förmlichen Ausgleichungs⸗ vorschlag in Paris wie in Berlin vorlegen. Die „Presse“ hält für diesen Fall das Zustandekommen eines Congresses für sehr wahrscheinlich. — Die Vermittlungs-⸗Vorschläge Oesterreichs in der Luxemburger Frage, so wird von hier ge⸗ meldet, sind von dem Berliner Cabinet als Grund⸗ lage einer definitiven Verständigung angenommen worden. Der Zusammentritt einer Conferenz in London stehe in Aussicht, da Preußen sich nicht abgeneigt zeige, die Besatzung Luxemburgs durch Truppenbewegungen 2c. zu enthalten. * * — Oesterreich soll dem Eintritt des Groß. 0 herzogthums Hessen, in den Nord deutschen Bund entgegen sein, auch in München und Südstaaten auf seine Seite hinüberzuziehen. J Schwabens entscheidenden Kreisen ist die Hin neigung zum preußischen Bündniß allerdings nicht groß. Herr Varnbüler aber soll seinem König ein“ schlimmes Schicksal vorausgesagt haben, falls der⸗J n selbe das preußische Bündniß nicht zur unzweifel⸗] haften Richtschnur seiner Politik nehmen würde.. — Wiener Blätter sprechen sich dahin aus, daß Oesterreich, bevor noch von anderen Ver- mittlungs⸗Vorschlägen die Rede gewesen, den bei der luxemburger Frage betheiligten Par teien folgende den übrigen Großmächten mitge— theilte Alternative vorgeschlagen habe: Entweder Neutralisirung Luxemburgs, verbunden mit Räu⸗ mung und Beseitigung der Festung, oder die Ab⸗ tretung des Großherzogthums an Belgien und Aufnahme desselben in die belgische Neutralität. 100 De löl Letzterer Vorschlag stieß wegen der durch die bel⸗ gische Verfassung ihm entgegenstehenden Schwierig- a keiten auf Widerstand Seitens Belgien. Nach[ in race der Verzichtleistung des Kaisers Napoleon auf die“ 7 durch den Vertrag mit Holland gewissermaßen“ 5 schon erworbenen Rechte tritt der erste österreichische“ Vorschlag auf Neutralisirung Luxemburgs wieder“ in Wirksamkeit. Es ist gegründete Hoffnung vor“ handen, daß Preußen ein Recht aufgibt, dessen 1 formelles Gewicht nach der Auflösung des deut— 2 schen Bundes ohnehin zweifelhaft ist. Frankreich. Paris. Wie der„Moni ⸗ teur“ meldet, sind die Reser ven der Jahrgänge 1860, 1861, 1862 und 1863 einberufen worden, Vet. Bingt —— um wie gewöhnlich Revuen zu haben. Die Re⸗ 1048 Die serven von 1864 und 1865, welche neulich keine Mauern am Uebungen abgehalten haben, werden im Mai oder 1 Juni zu zweimonatlichen(anstatt sonst zu ein' gale— monatlichen) Uebungen einberufen, dagegen aber im auf Manrttat Jahre 1868 von den Uebungen befreit werden. der Nauen — Vom französischen„Moniteur“ wird Preußen den 2 daran erinnert, in Nordschleswig die Volksabstim⸗ N mung über das definitive Schicksal dieses Landes⸗ Frleöb⸗ theils vornehmen zu lassen. Also in Schleswig 6 das Nationalitätsprinzip, in Luxemburg das Gegen⸗ theil— wie räumt sich das zusammen? —„Patrie“ und„Frances“ rücken jetzt noch— deutlicher mit der Sprache heraus; sie sagen Ar! geradezu, es handele sich jetzt nur noch um die 1076 Fre Frage, ob Frieden oder Krieg. Danach will sollen zu Frankreich also auf keinen Vermittelungsvorschlag Veen N der neutralen Großmächte eingehen. Es soll ein⸗ änld mal ein Krieg mit Deutschland sein und der 1) Maur würde auch nicht ausbleiben, selbst wenn Preußen 2) Naß Luxemburg räumte. Vielleicht war das der ursprüng⸗ 1 5 liche Plan, erst Luxemburg zu haben, um dann 97 5 die alte Rheinpolitik desto besser verfolgen zu können. 00 Sgeutt — Die Interpellation Jules Favre's ist von 7) Die nal den Bureaux auf eine Zuschrift des Staats⸗ Handar ministers Rouher verworfen worden. In derselben Jutzda! sagt der Minister:„Wenn sofortige Erklärungen nöthig wären, würde die Regierung sich beeilen,—— angeknüpft, welche der Aufrechthaltung des Friedens in Europa günstig sind und von den Großmächten thätig betrieben werden. Diese Situation e 0 1073 dieselben zu geben. Aber es seien Unterhandlungen 1 der Regierung die größte Reserve auf.“ — Man versichert aus guter Quelle als positiv, daß Preußen seine Zustimmung zu einer Conferenz gegeben hat, welche in London zusammentreten soll. 5 Belgien. Brüssel. Eine Depesche von auf 224 Berlin bringt hierher die Mütheilung, daß Preu- 0 ßen in einen Friedens⸗Congreß einwilligt, den König Leopold II. im Einverständniß mit Kaiser Napoleon vorgeschlagen hat. n D Großbritannien. London. Vom 26. 1 ds. wird berichtet: Die der englischen Regierung zugekommenen Benachricktigungen haben seit zwei Tagen eine friedlichere Tendenz. — Aus Paris wird gemeldet:„Preußen nimmt die Einladung zur Conferenz an, will aber die Bedingung in Betreff der Neutralisirung, nicht von vornherein annehmen; wenn aber die die Garantie Europa's ablösen zu lassen. Schleifung und Räumung der Festung Luxemburg Conferenz solches beschließen sollte, dann würde wegen aber im 1 werden. * wvird Preußen dit Bollsabstin⸗ AFieses kunbes- in Schleswig das Gegen⸗ uta raden ii nech mant; sit sagn mur nech un di Danach wil nrlragtrerschlaz . Es soll ein t sein und del i penn prußtt dat der ursprüng⸗ ben, n dann selgen ju önnen, 0 Fawt t i vor tes Staal · Preußen unter Garantie der euroväischen Mächte diesem Vorschlage ebenfalls zustimmen.“ Dänemark. Kopenhagen. Es wird aufs Bestimmteste versichert, Dänemark werde im Falle eines Krieges in strengster Neutralität verharren. Darmstadt. Am 26. d. wurde bei dem Nacht zuge nach Heidelberg zwischen Bensheim und Heppeenheim ein Bahnwärter, der vermuthlich beim Abwarten des Zuges eingeschlafen war, durch die Maschine getödtet. 2 Von der Bergstraße wird gemeldet, daß der Reps dert seit Jahren nicht in so schöner Blüthe stand und f kräftig hervorgewachsen war als gegenwärtig. Am 21. d. hat jedoch ein surchtbares Wetter großen Schaden an der Obst⸗ und Repsblüte angerichtet, Hagelkörner in der Größe von Haselnüssen bedeckten das Feld. Heuchelheim bei Gießen. Nach dem Berichte des ö — Brandbeschädigten 18705 fl. eingegangen, außerdem viele Gaben an Kleidern, Nahrungsmitteln u. dergl. „ Paxiser Ausstellung. Der Besuch des Publikums nimmt von Tag zu Tag zu. Vom Ausland ist England und Deutschland am stärksten vertreten. Am meisten besucht bis jetzt ist bie erste Galerie der Kunstwerke, wo eine imposante Gemäldeausstellung und die Sculpturen einen wahren Kunstgenuß bieten. Die deutschen Maler nehmen wohl die erste Stelle in dieser Galerie ein, besonders die bayrische Künstlerschule die im Park in einem besonderem Gebäude ihre Ausstellung rrichtet hat; ihr reihen sich an die Düsseldorfer, die [Berliner Maler- Akademie, die Akademie in Wien und Karlsruhe. Frankreich hat eine, viele Nummern umfassende kund durch einzelne Meisterstücke hervorragende, England ane originelle und in einzelnen Branchen bedeutende Gemälde-Ausstellung geliefert. Im allgemeinen ist die Gemäldegalerie wohl eine der groͤßten und vollendetsten Zusammenstellungen der Schöpfungen der Malerei zu nennen, seit einer Reihe von Jahren ausgeführt ward. Nicht unerwähnt wollen wir zum Schluß lassen, die französische Mode die Crinoline gänzlich abgeschafft hat und der jetzige Schnitt der zur Mode geworbenen kaffee⸗ braunen und ultramarinfarbigen seidenen Kleider hebt die Figuren der Pariserinnen eben so elegant als kokett hervor. N Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Frlebb rg, Spec.⸗Agent. Das Hamburg-Newyorkerschiff Franzen, welches am 6. April r ist nach einer in New⸗York Borussia Capt. abgi 1 7. 1 4 ihging, glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten Das Schiff de 8 rselben Linie„Germania“, Capt. Sch wensen, am 13. April von Newyork ab zegangen, ist nach elner sehr schnellen Reise von 10 Tagen 2 Stunden im 24. d. M., 2 Uhr Morgens, in Cowes angekommen und hat, nachdem es daselbst die für Southampton und Havre bestimmten Passagiere gelandet, um 3 Uhr Morgens die Reise nach Hamburg forigesetzt. Dasselbe überbringt: + Bingenheim im Februar 1807. [Kornstroh 98 Gebund. Groß herzogliches Rentamt Nidda der. Vergebung von Arbeiten. 1048 Die zur Herftellung eines Theils der baufälligen Mauern am Schloßwalle im Burggrafiat zu Frledberg nöthigen Maurer- und Stetnhauerarbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden und sind An⸗ gebote versiegelt und mit der Aufschrift:„Submission auf Maurerarbeit(resp. Steinhauerarbeit) bei Herstellung der Mauern am Schloßwalle“ versehen, bis längstens den 2. Mai d. J. an une einzusenden. Der Voranschlag und die Submissionsbedingungen liegen auf unserem Büreau zur Einsicht offen. Friedberg den 24 April 1867. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg J. B. d. K. Reuling, Bauaccessiß. Arbeits⸗Versteigerung. 1076 Freitag den 3. Mai l. J., Nachmittags 3 Ubr, sollen zu Pohl⸗Göns nachstehende Arbeiten, unter den vor der Versteigerung dekannt gemacht werdenden Bedingungen, verfieigert und in Accord gegeben werden, nämlich: 1) Maurerarbelt, veranschlagt zu 12 fl. kr. 2) Pflasterarbeit 1 3) Steinbrecherarbelt 4) Steinbelfuhr 5) Steinau ssetzen 6„—„ 6) Steinklopferarbeit 36— 7) Die jährlichen Unterhaltungs⸗ und Handarbeiten in den Vielnalwegen 86„ Butz bach den 27. April 1867. Der Bezirks ⸗Bauaufseher Dur k. 56„ Bekanntmachung. 1074 Mittwoch den 15. Mai 1867, Nachmittags 3 Ubr, werden mehrere Centner ausgeschiedener Acten zum Einstaͤmpfen im Landgerichte locale verkauft. Friedberg den 29. April 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg. B. d..: Zemmer mann, Landgerichts ⸗ Assessocr. Holz ⸗Versteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Hoch⸗Weisel. 1070 Mittwoch den 8. Mat l. J., Morgens 8 Uhr anfangend, werden im Distrikte„Mittler Köppel“ öffentlich versteigert: 470 Stecken Buchen-, und 7 Stecken Eichen ⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 282 Stecken Buchen- und 3 Stecken Eichen⸗ Stockbolz, 9750 Wellen Buchen-, 350 Wellen Eichen⸗ und Nadelholz-Retsholz, 23 Stück Buchen- und 3 Stück Eichen⸗Stammholz. Zahlungsfrist bis Ende September l. J. Zusammen⸗ kunft in Bodenrod. Münster am 26. April 1867. Großherzogliche Oberförsterei Doch⸗Weisel Sommer. Weiße leinene Caschentücher, gestickt und glatt, Manschetten mit Kragen, 968 sowle Herrenkragen bel hiesigen Hülfscomites sind bis zum 15. April für die! daß zum Heil aller Besucher der Weltausstellung die] 129 Passagiere, 23 Briefsäcke und volle Ladung. **— Fruchtversteigerungen Holz- Verstelgerung 5 ii e* 1077 Freitag den 3. Mai l J., Vermittags Uhr 1069 Die 1868er Fruchtvorrätbe des Grog herzoglichen Rentamts Nidda kommen: anfangend, sollen im biesigen Gemeindewalde, in ver⸗ 1) von dem Speicher zu Bingenheim, bei Gastwirth Winter daselbst, schsedenen Diflrikten, nachbezeichnete Holzsortimeute ver⸗ 2) von dem Speicher in Nidda, auf dem Gemeindehaufse daselbst steigert werden: in nachflehenden Terminen jedesmal um 9 Uhr Vormittags zur öffentlichen Verffetgerung: 3 Stecken Nadel⸗Schestholz, 28*„ Pruügelhoiz, 85 25 i Versteigert werden 115„ Hilken⸗Eichen Stochholz, 2 Vom Tag der Versteigerung.—— 110 Si 1 Eicden 4 a 2 5 N gert 1 zirken⸗Eichen Wellen, — Speicher zu 1 886 7 Walen. 811 1 welche Laubholz Wellen, 2 Mitr. Mite. WMitr. Mitr. 2787„ Nadelbolz⸗Wellen, . 7 Eichen Stämme, 80 Cbkfß. haltend, 1 Nidda Montag den 6. Mai— 80 38 65 90 Kiefern⸗„ 88 5 2 Bingenheim Dienstag den 7. Mat. 24 198 f 194 l 44 6205 Gebund Giustern. Die Zusammenkunft ist beim Buchborn und kommen die Ginstern zuerst zur Versteigerung. Die Zablung erfolgt bis zum 1. November 1867. Ober-Mörlen den 29. April 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Ober-Mörlen r. Leitungs- Annoncen- Bureau, A. Retemeyer in Berlin. 1072 1 und Erledigung von An⸗ kündigungen in alle hiesige und auswärtige Zeitungen(deutsche, frauzösische russische, englische, schwedische, schwetzerische, amerskanische ꝛc.) Eine nunmehr 11jäbrige Geschäftspraxris bürgt Inserirenden für Sachkenntniß im Annonciren, daber gewissenbafter Rath in der Wahl von Zeitungen, sowie in erfolgreichster Insertion und billigstes Arrangement garantirt tist Alle von neuern Annoncen-Bureaus angekün⸗ digten Vortheile gelten bei mir principiell und bereits seit 11 Jahren, werden daher von vorn⸗ herein mindestens bei gef. Aufträgen acceptirt. Tägliche directe Expedition; böchster Rabatt; Belags⸗ Eremplare; Reeclamen; Zeitungs-Verzeichniß mit Preis- Tarif gratis und franco.— Regelmäßige directe Correspondenz und Vertre⸗ tung auf allen europäischen und überseeischen Handels⸗ plätzen bieten meiner Kundschaft Gelegenheit zu vortheil⸗ haften Geschäfteverbtludungen, Jucassa, Auskünften ꝛc. A. Retemeyer in Berlin. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am N. April. Butter pr. 32 kr.] Eier 7 Stück 8 kr. Brennholz, Buchen⸗Scheitholz 1., pr. Stecken 7 fl.— kr. Die Magdebur 1073 K. Friedrich neben der Post. ger H agelversicherungs-Gesellschaft, Grund Kapital: Drei Millionen Thaler, in 6000 Stück Aetien, wovon bis jetzt 3001 Stück emittirt sind, versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien. Die Entschädigungs⸗ Beträge werden spätestens binnen Monatsfrist nach Feststellung derselben voll ausgezahlt; st att. Nachschußzahlungen finden nicht die, prompte Erfüllung dieser Verpflichtung wird durch den bedeutenden Geschäftsumfang, die am Schlusse des Jahres 1866 sich auf 224,499 Thaler belaufenden Reserven und durch das Grund⸗Capital der Gesellschaft verbürgt. 24 Seit ihrem dreizehnjährigen Bestehen hat die Gesellschaft 386,348 Versicherungen abgeschlossen und 4,134,623 Thaler Eutschädigung Die Versicherungs⸗-Summe im Jahre Die unterzeichneten Agenten Auskunft bereitwilligst ertheilen. gezahlt. Friedberg im April 1867. A. Damm. Alsfeld im April 1867. Groß⸗Felda C. Steuernagel. Homberg sa. O. Düdels heim F. Schwarz II. Gießen Lich Ph. Zimmer. Grünberg Londorf J. H. Schmidt. Grebenhain Lauterbach D. Stöpler. Dauernheim Ortenberg J. Roth. Schotten Vilbel F. ten Brink. 1866 betrug 39,164,006 Thlr. nehmen Versicherungs⸗Anträge gern entgegen, und werden jede weitere L. Spier. J. Stiebel. N Echternach& Hanstein. G———.— * 0* Eb. F. Eckhardt. G. Pb. Eberts. Agenten der Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft, zugleich Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs⸗Gesellschaft. Oeffentliche Aufforderung. 1075 Die Besitzer der unten verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es werden deßhalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Mo Urtunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 ais vermutt naten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Beräußerungs— beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe hete Eigenthümer werben etugeschrieben werden. Ord.⸗ Nr. der Namen B e ie Gemarkung. Bezeichnung der Immobilien. 1 Anton Schlitz II. Eheleute in Nieder-Mörlen 2 Wilhelm Lang in Assenheim Georg Ewald II. in Assenheim Herr Graf Max zu Solms-Roͤdelheim Johann Georg Möbs I. in Nieber-Mörlen Johannes König XXI. und Ehefrau Theresia, geb. Wagner, von Ober-Mörlen S 7 Johannes Griedelbachs Eheleute Erben daselbst 0 Kaspar König IV. Erben daselbst 9 Anton König VI. in Ober-Mörlen 10] Kaspar Loth Wittwe in Fauerbach b. F. 11 Anton Pfeifer in Ober-Mörlen 12] Heinrich Roth II. in Nieder⸗Florstadt 13 J Heinrich Wagner III. in Södel 14 J Balthaser Haas Wittwe in Ober-Mörlen 15 Christoph Böcher in Södel 16 J Johannes Frank und Maxie Frauk in Södel 17 Johannes König II. zu Ober⸗Mörlen 18 J Joscph Ströhlein Witiwe in Friedberg 19 usich Heil I. Witlwe in Ober-Mörlen 20 Wilhelm Schreiber I. in Ober-Rosbach 21 J Johann Peter Kuhuhenn II. Eheleute daselbst 22 Jobann Georg Feoͤlers Eheleute Erben in Ober⸗Mörlen 23 Johaunes Kessel I. in Leihdecken 24] Georg Petersohn in Södel 25 Heinrich Wilh. Müllers Witlwe in Friedberg 26] Nikolaus Winter in Leihdecken 27 J Georg Veith in Ilbenstadt 28 Johannes Fertig in Assenheim 29 J Philipp Riegel in Melbach 30 Johannes Feist II. Witiwe in Beienheim 31 J Martin Major in Beienheim 32 J Georg Konrad Wenzel von Leihbecken 33 Nikolaus Dienst in Ockstadt 34 J Nikolaus Grimmel in Ober⸗NRosbach 35 J Johannes Seip in Nieder⸗Ros bach 36 J Georg Roß I. in Ober⸗Rosbach 37] Heinrich Frledrich Keller in Ossenheim 38 J Christoph Fischer in Friedberg Friedberg und Nauheim den 18. April 1867. Nieder-Mörlen Assenheim Assenheim Ossenheim Nieder-Mörlen Ober-Mörlen Ober-Mörlen Ober-Mörlen Ober-Mörlen Fauerbach b. F. Ober-Mörlen Nieder-Florstadt Södel Ober-Mörlen Södel Södel Ober-Mörlen . Friedberg b. Ockstadt Ober-Mörlen Ober⸗ und Nieder- Rosbach Desgleichen Ober⸗Mörlen Leidhecken Södel Friedberg Leidhecken Ilbenstabt Assenheim Melbach Beienheim Beienheim Leidhecken Oastadt Ober⸗ und Nieder⸗ Rosbach Desgleichen Desgleichen Ossenheim Friedberg Friedberg: n Zimmermann, Landgerichts⸗Assessor. II. 722,26.(Im Flurbuche ist Heinrich Möbs II. als Besitzer eingetragen.) I. 88. 399. 565 III. 182. 250. 261. V. 174. VI. 382. 419. X. 132. 155. X. 166, VIII. 685,10. VI. 57. VII. 52. III. 172,15. V. 32. Alt V. 603,262. Im Flur⸗ buche ist Kaspar König IV. als Be⸗ sitzer eingetragen. II. 279. Alt XI. 57,187.(Kaspar König IV. ist als Eigenthümer im Flurbuche eingetragen.) I. 5078. Alt II. 851, 47a.(Anton König IV. ist im Flurbuche als Eigen⸗ thümer eingetragen.) I. 216. 3412. XXIII. 68, sodann I. 724, welche Parzelle sich auf dem Namen. Adam Krug II. Witwe, 1. 1352 auf den Namen Philipp Krug Wittwe und I. 2881 auf den Namen Anton Burk II. Wittwe ein⸗ getragen findet. 146,47. „ A e nn I. 392. 393. IX. 123,10.(Peter Winter III. Che⸗ frau, Mariane, geb. Groß, beansprucht dieses Grundstück.) I. 43. 301. 687. II. 984,5. III. 144. IV. 365. V. 335. 484. 546. VI. 37. 90. 283. 357. VII 55. 65. I. 207,3. XXXII. 499. 15,9, X. 50. XXIX. 703. XXVI. 751. 7,576. 19,194. 9,1722. (Alt VIII. 127,7 7b.) I. 63. 64. IX. 1307. 88. IX. 299,11. Neu XII. 8.(Diese Parzelle steht im Flurbuche auf den Namen der Henricus Dietz Wittwe.) I. 342. II. 53. 86. 324. III. 56, 69 229. IV. 139. 166. 179. IV. 235,3. V. 169½. VI. 256. 388. 389. 435. 442. VII. 189. IX. 21. 31. 32. II. 78. V. 446. 2. 550. I 146. II. 121. 391. 79. 273,3. IV. 10. 194. V. 45. VI. 76. 267. 279. VII. 215. VIII. 190. III. 98. III. 71. IV. 9. VI. 388. VII. 139. X. 322, 9 I. 596. Alt 44,4. b I. 718. Alt 237,1 u. 660,74. II. 74. Alt 266,1. II. 221. Alt 325,18. V. 211. Alt 573,5 und V. 449. Alt 428,37. IV. 202. 256. V. I. 195. VI. 273. V. 49. VI. 217. 1. 424, 402. 558, II. 63 IV. 469. VII. 384. 457 688. VIII. 168. XI. 449. 566. 637. 96. XII. 434. XX. 416, XVIII. 103. IV. 458. I. 175. 202. 203. 250. 348. II. 119. 448. 490. III. 49. VI. 111. 122. 377. VII. 154. 211,3. 279. 295. VIII. 142. 5. 63. Alt 196,37. Großherzogliches Landgericht Nauheim: Ulrich, Landrichter. 40 Kurhessische Sagt wichen bei A. Stahl Wittwe. Ein kräftiger Bursche Die Pfandschein e 1078 Nr. 904 und 1259 find verloren gegangen. erheben. Martin Decher. An⸗ sprüche an dieselben find innerhalb 14 Tagen zu 1065 wird als Taglöhner rh bei h. Gauterin. Eirca 100 Körbe Spreu 1073 find zu verkaufen. Wo sagt dle Exped. d. Bl. Fleisch⸗ ꝛc. Preise v. 1. bis 18. Mai 42 9 9 1074 Bei Bindernagel& Schimpff 8 zu haben: Die geheime Gesehäftssprach der Jfraeliten. 2, Auflage. Preis 27 kr. Aufträge für uns nehmen an: F. Trebes in Nidda, L. Schneider in Hungen. Theater in Nauheim. Im Saale zur Krone bei Herrn Fritz, 1072 Miilwoch den J. Mal Unter gefälliger Mitwirkung des Herrn C. Fischer von hier: Preciosa, die Zigeunerbraut. Schau⸗ spiel mit Gesang und Tanz in 5 Aeten. 55 Erler, Direktor. Bekanntmachung. 1071 Mit der Abfubr des am 19. und 20. März J. J. im hiesigen Gemeindewalde verstetgerten Gehölzes kann, fend: Do sobald es die Witterung erlaubt, begonnen werden. Die daf g Verabfolgung der Scheine geschieht gegen Baarzahlung ö bel dem Gemeinde-Eiynehmer Collector Kuhl in Butzbach auf dem Geschäftstag Freitag, sowie auch Montag den In 2 29. April, Morgens von 811 Uhr, auf dem hiesigen beldesin in Gemeindehause. 8 9 in di Hoch- Weisel den 25. April 1867. von den in. Großherzogliche Bürgermelsterel Hoch⸗Weisel len wir 3 Reuter. fellung 9 U FCC 8 len Nauheim. Anwi 1044 Unterzeichneter beabfichttgt, seine in hiefiger 1 Fürstenstraße gelegene Hofralthe, nämlich eln dreistöckges werben Ste al Wohnhaus mit 14 Zimmern, 3 Küchen, 3 Mansarden sch aus sonstig nebss Waschküche und Stallung, ganz oder stockweise dun besonder 1 zu verpachten Auf Verlangen kann das Haus aus frelet f Hand verkauft und sogleich bezogen werden. 2 5 Diesen Heinrich Klinkerfuß. lirgetrecht a.. Wir Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getauf te: Dem hles. Bürger und Schreiner⸗ . 1) Glaf ven! Sohn Karl Christian, 8 2) Graf von ) Freter. d J) Heut ch Den 21. April. meister Ludwig Hoffmann ein geb. den 30. März. Den 22. April. Dem biesigen Bürger und Schuh⸗ machermelsler Joh. Peter Tönges ein Tochter Katharina, 5) Konr. Hei geb. den 8. April. ien! Den 22. April. Dem blesigen Bürger und Fuhr⸗ J enn mann Tobias Arzt eine Tochter Louise Franziska, geb. 1 Minenben den 2. Avril. eam. Bu Beer digte: Nane Den 21. April. Johannes Holler, Maurer, lediger 10) Hen. Jr Sohn des verst, bies. Bürgers und Manrermeisters 11) Jepp d 12) Daniel! Philtpp Konrad Holler, alt 41 Jahre, 7 Monate, 27 13) Georg J Tage, 4 ü den 19. April. 14) Iikob 6 Brodpreise vom 1. bis 18. Mai. ö 10 da Nach eigener Angabe der Bäcker. 115 9 a Für Friedberg: 08) Karl pr Erste Sorte 4 7 19 kr. Zweite Sorte 4 K 18% kr. 20 chu 2 970 2 0) Goc „„ 1 2„ 77„ 4 54 Wlliae 1 1 1 1 4% 7** 1* 995 0 da eine Declaration nicht Für Nauheim: Kasseler Brod 4 8 20 kr. ) Inkob Gr 9 Vhann 0 00 Karl Ma 0 5 451** 20 Hall. Ir Für Butzbach: unverändert, 0 Hing ein gelaufen ist Nederele ö 20 Georg K „„ 8* Jig Erste Sorte 4 ß 19 kr. Zweite Sorte 48 17½ kr. 90% Georg d 1 2„ 24* 8¼„ 00 Delurie „„ 1 4%„„ 1 1 4½. ö 30) 0 akod 9 Chrisso Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 18 kr., Schweinesleisch pr. 2 18 kr. 30 Kuhfleisch, gem. 16„ Leber- u. Blutwurst 20 50 Rindsleisch, gem 15„ Bratwurst 24„ Hammelfleisch 2 Sehen 4 1 Keil und Carre 15„ Geräucherter Speck 32 N Kalbfleisch 12„ ODorrflesscht 24 W f Schaaffleisch—„ Schinken 2 W 0 Nierensett 24„ Schmalz, ausgel. 28 N Hammelsfett 16 Schmalz, unausgl. 28 10 0 „* 00 usnahmspreise: Hammelsfett bei W. Bieler 20 kr. d * bei 1 9 il. und K. Söllner 18 kr., 0 IN bei H. Gröninger und W. Kreuter II. 16 kr.— Bralwurst bei W. Neuß 22 kr.— Schmalz e bei N. Engel, A. Vogt's Erben, C. F. Walz, J. Walz III., H. Weller und W. Reuß 32 kr.— Schmalz ausgelass. bei W. Reuß 26 kr. 5 Für Butzbach: unverändert, da eine Declaration nicht eingelaufen ist. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpf. (Hierzu eine Beilage).