10 9 Anzeiger fr O 2* celle t Ut Her nacher. e gelegenen 1 3m un Harter, uU. ift. u rah de A K. ralchte br 0%ο⁰ syricht. 1867. Donnerstag den 29. August. 2 102. 2 erhe Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Friedberger Intelligenzblatt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. U Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 34 sub 1. Bekanntmachung, die Maasregeln gegen Einschleppung und zur Unterdrückung gegen die Rinderpest betreffend, Friedberg den 2. August 1867. ame Kreisamt Friedberg ra p p. Betreffend: Die weitere Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1867. Friedberg den 26. August 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir laden Sie ein, die Ihnen besonders zugehende Bekanntmachung Großh. Provinzialdirection Oberhessen alsbald in jeder Ge— meinde Ihrer Bürgermeistereien anheften zu lassen und auf diese Weise zur offentlichen Keuntniß zu bringen. Aus dieser Bekanntmachung ist die Vertheilung zu entnehmen. Zugleich folgt unten abgedruckt das Verzeichniß Derjenigen, welche eine Marschnummer gezogen haben. Sie werden dieselben davon speziell in Kenntniß setzen und zugleich anweisen, auf an sie anlangende Ordre zu dem Regiment oder Corps, welchem sie zugetheilt sind, sich unverzüglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begründetes Hinderniß davon abgehalten sein, so ist hiervon unter Auführung des Grundes und unter Beischluß des etwa erforderlichen kreisärztlichen Zeugnisses von der betreffenden Bürgermeisterei dem Cömpagnie- oder Schwadrons⸗Chef alsbald Anzeige zu machen. Tra p p. Weitere Contingentsliste des Kreises Friedberg zur Completirung der Feldtruppen im Jahre 1867. 135 Adam Endlein, Rockenberg. 149 Joh. Heinrich Schultheis, Steinfurth.“ 163 Karl. Joh. Wilh. Kalbfleisch, Butzbach, 178 Jacob Peter Frank, Butzbach. 136 Georg Wilh. Hölzer, Butzbach, wurde beis!50 Johannes Nicol. König, Ober⸗Mörlen. läßt sich vertreten. 179 Heinrich Kreh, Ober⸗Rosbach. der Nachvisitaston für untaugl. erkannt. 151 Karl Friedr. Wilh. Will, Beienheim. 164 Samuel Frank, Nieder⸗Wöllstadt. 180 Johs. Karl Kratz, Nieder⸗Florstadt. 137 Joh. Heinr. Dörr, Friedberg. 152 Joh. Georg Wagner, Ober-Mörlen, 165 Joseph Boretti, Friedberg. 181 Christoph Dern, Nieder⸗Weisel. 138 Konrad Bopp, Wölsersbeim. wurde ins Depot versetzt. 166 Heinr. Anton Jacobi, Ober⸗ Rosbach. 182 Johannes Alban, Steinfurth. 139 Anton Bill, Oppershofen, wurde inss153 Philipp Thomas, Fauerbach b. Frdbg. 167 Georg Dickenberger, Ilbenstadt. 183 Wilhelm Jung, Nieder-⸗Weisel. Depot versetzt. 154 Franz Schlitz, Nieder-Mörlen, wurde 168 Joh. Heinrich Rausch, Friedberg 184 Joh. Heinrich Hengst, Steinfurth. 140 Wilhelm Maurer, Södel. ins Depot versetzt. 169 Anton Klein, Ilbenstadt. 185. Christian Wenzel, Ober⸗Rosbach. 141 Ferdinand Jöckel, Friedberg, dient frei⸗ 155 Franz Schwalm, Friedberg. 170 Thomas Brucker, Ilbenstabt. 186 Ludwig Ebel, Friedberg. willig und ist dem ersten Aufgebots156 Nicolaus Margraf, Ockstadt. 171 Heinrich Dönges, Ockstadt. 187 Ernst Karl Koch, Friedberg, wurde schon aufgerechnet. 157 Georg Bayer, Nieder-Mörlen. 172 Joh. Konrad Jung, Nieder-Weisel. ins Depot versetzt. 142 Joh. Georg Häuser, Nieder-⸗Weisel. 158 Georg Karl Meub, Staden. 173 Wilh. Karl Kliehm, Nieder-Florstadt.“ 188 Georg May, Ockstadt. 143 Peter Hofmann, Ober⸗Rosbach. 159 Wilhelm Dienst, Ockstadt. 174 Wilbelm Becker, Hoch⸗Weisel, relativ 189 Heinrich Möckel, Langenhain. 144 Valentin König, Ober⸗Mörlen. 160 Kaspar Naumann, Oes, Bürgermeisterei tauglich. 190 Meier Wallenstein, Wohnbach. 145 Franz Witzel, Nieder⸗Mörlen. Hausen. 175 Philipp Schütz, Ober⸗Rosbach, relativ 191 Konr. Jung, Konrads S., Hoch⸗Weisel. 146 Reinhard Wirth, Wölfersheim. 161 Konrad Ruppel, Osiheim. tauglich. 192 Philipp Diel, Philipp III. S., Ober⸗ 147 Balthaser Wagner, Griedel. 162 Peter Loh, Nieder⸗Weisel, läßt sich ver⸗ 175 Joseph Schäfer, Rockenberg. Wöllstadt. 148 Urias Ferdinand Höres, Bauernheim. treten. 177 Konrad Heinz, Nieder-Weisel. 193 Jacob Morschel, Ober-Mörlen. Außer vorstehendem Contingent können als Ersatz etwaiger Abgänge Nachstehende zum Militärdienst abgegeben werden. 194 Friedrich Bernhard Kuhl, Butzbach. 197 Joh. Heinrich Peter Velte, Assenheim.] 200 Ludwig Ullrich, Wölfersheim, wurdes 202 Joh. Jacob Stork, Ober⸗Rosbach. 195 Philipp Seip, Nieder⸗Weisel. 198 Ludwig Klöß, Södel. ins Depot versetzt. 203 Joh. Georg Müll, Gambach. 196 Philipp Bingmann, Ober⸗Ros bach. 199 Johannes Zörb, Pohl⸗Göns. 201 Karl Johs. Brack, Fauerbach b. Froͤbg.] 204 Jac. Kißler, Niederweis., läßt sich vertr. Weitere Contingentsliste des Kreises Friedberg über die Militärpflichtigen aus den zu diesem Kreise getheilten neuen Gebietstheilen zur Completirung der Feldtruppen im Jahre 1867. 21 Friebrich Langsdorf, Nauheim, läßt sich.24 Friedrich Weitz, Reichelsheim. 2⁰ Georg Bopp, Rödgen, wurde ins Depot vertreten. 25 Heinrich Klee, Rödgen. versetzt. 22 Johannes Pfeffer, Nauheim. 26 Konrad Hensel, Nauheim. 29 Heinrich Karl Hachenberger, Schwalheim, 23 Baptista Bommersheim, Dorn⸗Assenheim 27 Heinrich Walther, Dorn: Assenheim. wurde ins Depot versetzt. Außer vorstehendem Contingent können als Ersatz etwaiger Abgänge Nachstehende zum Militärdienst abgegeben werden. 32 Johannes Schäfer, Dorheim. 33 Johannes Truschel, Rödgen, lägt sich vertreten. 30 Konrad Bernhard, Nauheim. 31 Franz Hensel, Rödgen. Betreffend: Die Elnrelhung der noch dienstpflichtigen Militärpersonen, welch: aus den kurhessischen und nassauischen Gebtetsthetlen zugegangen find; hier das Verfahren gegen dteienigen, welche sich an unbekannte Orte begeben haben. Baan ene e an die Großherzoglichen Bürgermeisterein Dorheim, Dornassenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Die in Abdruck nachstehende Entschließung Großherzoglichen Kriegsministeriums theilen wir Ihnen zur Nachricht, zum genauen Bemessen und unter der weiteren Weisung mit, vorkommenden Falls sofort hierher Bericht zu erstatten. Tor a pp. Das Großherzogliche Kriegs- Ministerium an die Großherzoglichen Kreisämter Alsfeld, Gießen, Friedberg, Offenbach und Vilbel. Nachdem wir die Beabschiedung der angefallenen kurhessischen die Bürgermeistereien von der Rückkehr eines solchen Mannes in allen und nassauischen Militärpersonen der älteren Jahrgänge einschließlich Fällen an Sie sofortige Anzeige erstatten und dem Manne aufgeben, des jenigen von 1860 auf den 25. d. Mts. verfügt haben, sind die bis zu weiterer Verfügung bei Meidung strafrechtlicher Behandlung, Regimenter und Corps angewiesen worden, diejenigen der späteren seinen Heimathsort nicht zu verlassen. Die betreffenden Anzeigen sind Jahrgänge, welche sich ohne Legitimation an unbekannten Orten zur wenueren Entschließung mit Bericht hierher einzusenden. befinden, mit Absehen von weiterem Verfahren, als Deserteure in Darmstadt den 15. August 1867. Abgang zu bringen. v. Grolman. Sie erhalten nunmehr den Auftrag, darüber zu wachen, daß v. Carlsen. Friedberg am 26. August 1867. Hessen. Darmstadt. Ueber die 300]„Was in der Ahnen Geist hat Georg so fromm begründet:] einen festlichen Umgang durch die geliebte Vater⸗ jährige Jubelseier der Erhebung Darmstadt's zur„Blieb durch die Lud wige mit Hesseus Voll verbündet: stadt halte. Zu dem Feuerwerk, welches des Abends g. 4 5„Die Treu' erhob Darmstadt zur Residenz im Land, i Residenz bringt die Darmstädter Zeitung folgenden„Ewig bleib' Hessentreu' der Bürger ee auf dem Exereierplatz abgebrannt wurde, hatten kurzen Bericht: Das mit Fahnen und Laubgewinde a g 5 sich T d Menschen, Angehöri uU .* Des Mittags waren die festlich geschmücktensich, Tausende von Menschen. Angebbrige aller reich geschmückte Rathhaus trug am gestrigen Fest⸗ Straßen der Set ungemein 1555 115 schien, Stände, eingefunden, und muß dasselbe als recht tage folgend, Juschrifte a als ob jeder Residenzbewohner, da man einmal gelungen bezeichnet werden. den bn von einer allgemeinen Feier Abstand genommen— Im Militär-Departement wurden am 25. „Heil Hessens Fürstenhaus] Schon seit örrihundert Jahren 1 a 111 6 „Weiß tes im Glück des Volke bes Hauses Glanz zu wahren. hatte, für sich, bezw. an der Spitze seiner Familie, d. M. nachstehende Beförderungen, bezw. Ver⸗ 1 — 2 2 . m ̃—ͤE2—————— E—— .——⁊ * — . . 3—— 5— —— .— — — e ee . setzungen bekannt gegeben: Major Winter, Com- mandeur des 2. Bataillons 2. Infanterie ⸗Regi⸗ ments, ist zum Commandeur des 2. Jägerbataillons ernannt.— Hauptmann Seriba J. vom 3. In⸗ fanterie-Regiment, unter Enthebung von seiner Compagnie, ist zur Zeughaus ⸗ Direction versetzt, mit Uebertragung der Stelle des Vorstehers der 3. Verwaltungsabtheilung und Beibehaltung seiner bisherigen Uniform.— Befördert sind: Haupt⸗ mann Hoffmann vom 1. Infanterie-⸗Regiment, unter Ernennung zum Commandeur des 2. Ba- taillons 2. Infanterie-Regiments, zum Major; Hauptmann Kreuter vom 3. Infanterie-Regi⸗ ment zum Major im 2. Infanterie-Regiment, unter Uebertragung der Functionen des 2. Stabs- officiers; Oberlieutenant Seriba vom 1. Infan⸗ terie⸗Regiment, unter Uebertragung der 8. Com⸗ pagnie dieses Regiments, zum Hauptmann; Ober⸗ lieutenant Diery vom 4. Infanterie-Regiment zum Hauptmann im 3. Infanterie⸗Regiment, unter Uebertragung der 2. Compagnie; Oberlieutenant und Regiments⸗Adjutant Otto vom 3. Infanterie- Regiment, unter Uebertragung der 7. Compagnie dieses Regiments, zum characterisirten Hauptmann. Bei den Ernennungen zum Major wurde die An- ciennität nicht berücksichtigt. — Sicherem Vernehmen nach werden Prinz und Prinzessin Ludwig am 30. l. M. von St. Moritz wieder hierher zurückkehren.— Durch eine Verfügung des Kriegsministeriums ist in unserer Division die Errichtung einer ständigen Inten⸗ dantur unter der Leitung von Major Dornseif angeordnet worden.— Nach höherer Verfügung sollen im laufenden Jahre keinerlei größere Herbst⸗ übungen abgehalten werden. — Die neuesten Mittheilungen Großherzog⸗ licher Centralstelle für die Landesstatistik veröffent⸗ lichen u. A. eine„Uebersicht über die Heil⸗ und Pflege⸗Anstalten im Großherzogthum Hessen,“ nach welcher im Jahr 1866 in der Provinz Starken⸗ burg 32, in Oberhessen 16, in Rheinhessen 11, im Großherzogthum sonach 59 solcher Anstalten vorhanden waren. Hierunter sind jedoch, wie bemerkt wird, Badeanstalten und Anstalten, in welchen die Hülfesuchenden keine Wohnung und Verköstigung erhalten, sowie Waisen⸗, Besserungs⸗ und ähnliche Institute, welche sich die Kranken⸗ pflege oder die Heilung nicht zur besonderen Auf⸗ gabe gemacht, nicht einbegriffen. In diesen 59 Anstalten hatten in gedachtem Jahre 8155 männ- liche und 4176 weibliche Pfleglinge, im Ganzen 12331 Pfleglinge(worunter 2455 Soldaten) Aufnahme gefunden. Die älteste Anstalt des Landes ist das Hospital für Arme, Pfründner und Kranke in Wimpfen, dessen Gründung in das 11. oder 12. Jahrhundert zurückreicht; zu⸗ nächst folgen die Hospitale zu Bingen(12. Jahr- hundert,) Alzey, Seligenstadt und Bensheim(14. Jahrhundert,) Gießen(15. Jahrhundert,) das Landes hospital Hofheim, die Hospitale zu Schlitz, Grünberg, Alsfeld, Nidda und Lauterbach(16. Jahrhundert,) das städtische Hospital zu Darm⸗ stadt(1611,) das Hospital zu Hirschhorn 617. Jahrhundert;) 3 Anstalten sind im 18. Jahrhun⸗ dert, die übrigen 40 in den Jahren 1806 bis 1866 gegründet worden. Nach der Zahl der Pfleglinge geordnet, steht das Rochus⸗Hospital zu Mainz mit 2293 Plleglingen obenan, in nächster Linie folgen das Militärhospital zu Darmstadt mit 2242, die Klinik zu Gießen 1256, die stidti⸗ schen Hospitale zu Darmstadt 1179, Offenbach 909, Worms 555, Landeshospital zu Hofheim 479, Großherzogliche Entbindungsanstalt zu Mainz 400, Mathilden⸗Landkrankenhaus zu Darmstadt 384 Pfleglinge c.— Von sämmtlichen Anstalten ge⸗ hören 7 dem Staate, 15 Stiftungen, 21 Ge⸗ meinden und 16 Privaten. Nach dem erfolgten Zwecke der Heilung oder der Pflege der Aufge⸗ nommenen vertheilen sich diese Institute auf 28 reine Heil⸗ und 11 reine Pflege- Anstalten und 20 gemischte(Heil⸗ und Pflege-) Anstalten. Offen bach. Die mittelrheinische Real- lehrer⸗Versammlung findet für dieses Jahr am 26. September zu Offenbach statt und sind auch Lehter von verwandten Anstalten zur Theil⸗ nahme eingeladen. Da es nun wünschenswerth erscheint, der Versammlung eine größere Anzahl Themate zur Verhandlung vorlegen zu können, so richtet das Local Comité zu Offenbach die Bitte an diejenigen Herren, welche so freundlich sein wollen, Vorträge zu übernehmen, denselben davon unter Angabe des Gegenstandes bis zum 5. Sep⸗ tember spätestens Nachricht zu geben. Preußen. Berlin. Die hessischen Vertrauensmänner(worunter Nebelthau, Harnier, Henkel, Oetker und Zuschlag) sind am Morgen des 26. d. M. hier eingetroffen und schon am Vormittag vom Minister des Innern empfangen worden. — Wie der„Staats-Anzeiger“ berichtet, ha⸗ ben die Bundesraths-⸗Ausschüsse für Eisenbahnen, Posten, Telegraphen und Justizwesen am 26. ds. die Berathung des Postgesetzes für den nord— deutschen Bund begonnen. Bayern. Augsburg. Einer Münchener Correspondenz in der„Augsburger Abendzeitung“ zufolge soll Kaiser Napoleon dem Fürsten Hohenlohe ausdrücklich sein Bedauern darüber ausgesprochen haben, daß die Allianz der deutschen Südstaaten nicht erzielt worden sei.(2) Würzburg. Zu dem am 21. und 22. d. M. dahier abgehaltenen Congreß der auf Grund⸗ lage der Genfer Convention errichteten deutschen Hülfsvereine zur Pflege im Feld erkrankter und verwundeter Krieger haben sich außer den Abgeordneten aus Bayern solche aus Berlin, Darmstadt, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Karls⸗ ruhe, Linz, Oldenburg, Stuttgart, Wien und noch anderen Städten eingefunden, deren Zahl ungefähr 40 beträgt. Die Verhandlungen er⸗ streckten sich auf die Erweiterung der Genfer Con- vention zur Verbesserung des Looses der im Feld⸗ dienste verwundeten Militärpersonen vom 22. Au- gust 1864 und die Herstellung einer engeren Ver⸗ bindung unter den deutschen Hülfsvereinen. Baden. Heidelberg. Bei dem am 26. und 27. September zu Neustadt in der Pfalz stattfindenden zweiten deutschen Prote⸗ stantentag kommen folgende Gegenstände zur Verhandlung: 1) Die Bedeutung der Unions frage in der Gegenwart. Referenten: Dr. Krause von Berlin und Dr. Schenkel von hier. 2) Die Stellung des Vereins zur Frage nach dem ge⸗ schichtlichen Christus. Referenten: Professor Holtz⸗ mann von hier und Professor Baumgarten von Rostock. Stadtpfarrer Schellenberg von Mann⸗ heim wird die Festpredigt halten. In zuvorkom⸗ mendster Weise ha: die Direction der Pfälzer Eisenbahnen eine bedeutende Preisermäßigung be ⸗ willigt. Anfragen und Anmeldungen in allen Angelegenheiten der Versammlung nimmt Herr F. Exter in Neustadt entgegen. Oesterreich. Wien. Die Wiener Be ⸗ richte stinmen sämmtlich darin überein, daß Kaiser Franz Joseph und Freiherr v. Beust über das Ergebniß der Salzburger Zusammenkunft in hohem Grade befriedigt seien. Der Kaiser soll sogar in der Freude seines Herzens geäußert ha⸗ ben,„er segne den Tag, an welchem Beust in österreichische Dienste getreten sei. — Die„Debatte“ enthält eine Correspondenz aus Salzburg, welche meldet: In gut unter- richteten Kreisen circulirt die Mittheilung, der Kaiser von Oesterreich habe dem Kaiser Napoleon gegenüber den Wunsch geäußert, in Paris mit dem König von Italien zusammen zu treffen. — Die Wiener Blätter melden, daß ein Rundschreiben der österreichischen Regierung vor- bereitet werde, worin dargelegt werden soll, wle die Zusammenkunft der beiden Monarchen in Salzburg aufzufassen sei und worin die Resultate derselben als eine Bürgschaft für die Erhaltung des Friedens bezeichnet werden. Frankreich. Paris. Im Ausstellungs⸗ Palaste herrscht große Aufregung. Man hat näm⸗ lich alle Kaffeehäuser, Restaurationen und Bier⸗ brauertien gezwungen, die Stühle, die sie vor ihren Etablissements aufgestellt haben, hinwegzu⸗ räumen. Die kaiserliche Ausstellungs⸗Commission hat in ihrer Sucht, aus Allem Geld zu machen, das Recht, Stühle im Innern des Palastes auf⸗ zustellen, an einen Speculanten vergeben, der 1 dieses Recht nun auch auf den Platz ausdehnt, findet. staurationen und Bierbrauereien, von denen viele in Folge der harten Bedingungen, welche ihnen die kaiserliche Commission auferlegte, am Banke⸗ rott angelangt sind, herrscht unbeschreibliche Auf regung. Sie wollen ihre Anstalten schließen; 800 Kellner sind übrigens bereits entlassen worden, da Unter den Besitzern der Kaffeehäuser, Re- welcher sich vor den genannten Etablissements be- 0 1 in Folge der Unterdrückung der Stühle nur noch wenig verkauft werden wird. — Bei seiner Anwesenheit in dem Städtchen Arras hat der Kaiser Napoleon auf die Anrede des Maire's Folgendes erwiedert: Sie haben ganz Recht, Vertrauen in die Zukunft zu setzen. Nur die schwachen Regierungen suchen in äußeren Verwicklungen eine Ableitung für die Verwirrung und Verlegenheiten im Innern des Landes zu schaffen; wenn aber eine Regierung ihre Kraft und Stärke aus der Masse der Nation schöpft, so hat sie nur die dauernden Interessen des Landes zu befriedigen, und während sie die nationale Fahne hoch hält, wird sie nicht von unzeitgemä⸗ ßen Anregungen sich hinreißen lassen, so patriotisch dieselben auch sein mögen. — Der Kaiser ist zu den Festlichkeiten nach Lille gereist und dort mit großem Enthusiasmus empfangen worden. — Die aus Spanien eingetroffenen Nach⸗ richten lauten für die Insurrection günstig; die Nachricht, daß Saragossa sich für die Insurrection erklärt habe, hat sich noch nicht bestätigt. Spanien. Die Nachrichten über den Auf⸗ stand in Spanien lauten nichts weniger als beruhigend. Aragonien, Catalonien und die bas⸗ kischen Provinzen sollen dem Aufstande vollständig gewonnen sein und nur auf das Signal warten, um sich zu erheben. Bis jetzt ziehen sich die In⸗ surgenten aber fast überall vor den Truppen zu⸗ rück; its scheint, daß sie Befehl dazu haben, da sie sich erst verstärken sollen, ebe sie auf einen Kampf eingehen. Einige Gefechte haben aber doch stattgefunden.— General Prim soll persön⸗ lich in Catalonien sein. Die Truppen fangen an, zu den Insurgenten überzugehen. Rußland. Petersburg. Die Regie⸗ rung hat mit einer Fabrik in Newyork einen Contract abgeschlossen, wonach letztere innerhalb zwei Jahren 100,000 Hinterladungsge⸗ wehre nach dem Berdan'schen System zu lie⸗ fern hat. n 8 Aus dem Kreise Friedberg. Nachzügler von einem bei der Ober⸗Rosbacher Fahnenweihe betheiligten Gesangvereine sollen sich auf dem Heimwege dermaßen ge⸗ prügelt haben, daß noch in derselben Nacht ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden mußte. Ein solches Benehmen verdient eine öffentliche Rüge, und es wäre ganz angemessen, die betreffenden Mitglieder, oder gar den ganzen Verein, wofern er nicht auf Ausmerzung, resp. Ver⸗ hütung derartiger Rohheiten eifrigst bedacht ist, nie w ieder zu einem Sängerfeste einzuladen. Die Gesangvereine sollen keine Veranlassung geben zu Sauf⸗ und Raufereien; sondern envas ganz anderes erstreben: Brüderlichkeit, Sitten⸗ veredlung, Erheiterung der Lebenstage und das Hoͤchste: Beitrag zur Verherrlichung des Gottesdienstes!— „Nauheim. Zur Feier des Namenstages S. K. H. des Großherzogs fanden in Nauheim verschiedene Festlich⸗ keiten statt, welche wegen ihrer schönen Ausführung wohl eine Erwähnung in öffentlichen Blättern verdienen. Amn Samstag Nachmittag war zur VBorfeier ein solennes Diner im festlich geschmückten Kursaale arrangirt, an welchem sich außer den Nauheimer und Friedberger Beamten, Offizieren und Bürgern eine große Anzahl Kur⸗ fremde von Distinction betheiligten. In einem dem Groß⸗ herzoge bargebrachten Toaste hob Herr Reg.⸗Rath Trapp besonders hervor, welche Wohlthaten Nauheim unter der neuen Regierung bereits genossen und wieviel Ursache deßhalb die neuen Landeskinder hätten, ihrem Fürsten mit Vertrauen entgegenzukommen, und endete mit mehr⸗ maligem Hoch auf den Landesfürsten, das die aufrichtige Unterstützung aller Theilnehmer fand. Abende um 8 Uhr vereinigte dann ein brillanter Ball die Theilnehmer wieder, auf welchem die Damen sich gegenseitig durch die elegantessen Toiletten zu überbieten suchten. Für den Sonntag Nach⸗ mittag und Abend hatte die Administration der Bank zur würdigen Feier des Tages die vorzügliche Musik unseres II. Regiments von Offenbach engagirt und exccutirte die⸗ selbe ihr Programm zur großen Zufriedenheit des von allen Seiten zusammengeströmten Publikums. Bei Beginn der Dunkelheit krönte dann eine sehr geschmackvoll arrangirte Beleuchtung des Kurhauses und der Terrasse die verschiedenen Festlichketten. Gießen. Großes Aufsehen erregt dahier- das Ver⸗ schwinden des hiesigen Hofgerichtsadvokaten Frank. Am * — auf en Miene Oshiere, welch 05 nalen hiuschen.. Schießen Volt duchung n die nehmen nach late beschäfti Knie nicht une Mannhei Mam in det erde, als er 1555 herab, 0 wieder eingfang 4 Den f aus Johannged bodem Thurm näht kam, pas Frau binunber das Geschist Thurm; man hinauf, die Ki missen ihre Stadtmusikus — Einladung e let Die neuere ber heuligen einzelnen Punt digt, hat, ve Waden, de coc mach, als w traurig Folge börden unt in der Unmd dehenden stag die, gleichzeit centtitten Be auch nur ann nichen Krieg felbem versch Polbspitälern Von biese ein cöler Genf rind“ eine lo daß allgemein cbürfniß tat ht selcher gra ben Vorkomm nut in det W wirken Aller N Sardhd ein ausgedosen w ausgedehnge Landegbewoh 9 n — 11 Jun eim der 8 4 11 18.4 4 1. 1 du 1 4 che Fürfte! 7. d. war derselbe in Darmstadt anwesend, seit diesem age aber fehlt jede weitere Spur von seinem Verbleiben. Frankfurt. Die Zufuhr zu dem dießjährigen Herbst⸗ Pferdemarkt ist hinter den gehegten Erwartungen und vorläufig geschehenen Anmeldungen zurückgeblieben. Als Ursache hiervon geben die Pferdehändler an, daß vor Seiten der Regierungen, Frankreich, Preußen, auch England wurde genannt, bereits der beste Theil der Pferde an⸗ gekauft worden und es deshalb schwer gehalten habe, mit einem nur einigermaßen ansehnlichen Transport Pferde zu Markt zu kommen.— Bei der am 26. d. stattgehabten Prämiirung der besten zu Markt gebrachten Pferde kamen auch zwei Preise in die Wetterau. Die Hrn. Gebrüder Bendheim von Friedberg erhielten für zwei hellbraune Wallachen den ersten Preis, leichte Zugpferde; von Stut⸗ johten wurde Herrn W. Schwarz von Wölfersheim für eine Honigschimmelstute das Accessit zuerkannt. Darmstadt. Hiesige Blätter berichten vom 26. d. M.: Bei den Schießübungen eines Bataillons des 3. Inf.-Regts. ereignete sich heute Morgen der beklagenswerthe Unfall, daß sich, obwohl nur blinde Patronen an die Mannschaft ausgetheiltsein söllten, mehrere Kugeln von scharfen Patronen auf den Rickert'schen Zimmerplatz verirrten. Mehrere Offiziere, welche am Holzhofe mit ihren Reitübungen beschäftigt waren, flüchteten sich in das nächste Oktroi⸗ bäuschen. Oberstlieutenant v. Jun genfeld ließ dem Schießen sofort Einhalt thun und soll auch eine Unker⸗ ssuchung in dieser Sache eingeleitet sein. Dem Ver⸗ mehmen nach wurde ein auf dem Rickert'schen Zimmer⸗ mplatze beschäftigter Geselle durch einen Streifschuß in's Knie nicht unerheblich verwundet. Mannheim. Kürzlich erschoß sich dahier ein junger Mann in der Stephani- Promenade. Derselbe saß zu Pferde, als er sich den tödtlichen Schuß beibrachte; er stürzte herab, das Pferd ging durch und wurde erst später wieder eingefangen. „ Den„Dresdener Nachr.“ wird folgende Scene aus Johanngeorgenstadt geschildert:„Der Thürmer auf shobem Thurme hatte Sturm geläutet; als die Gefahr mäher kam, packte er seine Habseligkeiten, um sie mit seiner Frau hinunterzuschaff'n; zwei Kinder verrichteten weiter das Geschäft des Stürmens. Da faßte die Gluth den Thurm; man sieht die Kinder oben. Doch Niemand kann hinauf, die Kinder nicht herunter, und Vater und Mutter müssen ihre Kinder verbrennen sehen! Der Vater ist der Stadtmusikus Scheffler.“ 1 Einladung zur Petheiligung am Hülssberein im Großherzogthum Hessen für dit Krankenpflege und Anterdähung der Soldaten im Jelde. Die neuere Art der Kriegführung, welche mit Hülfe der heutigen Verkehrsmittel große Truppenmassen auf einzelnen Punkten zu großen Entscheidungsschlachten ver⸗ einigt, hat, verbunden mit der Ausbildung der Schuß⸗ waffen, die einzelnen Gefechte und Schlachten mörderischer gemacht, als wohl je zuvor. Sie hat zugleich die weitere traurige Folge gehabt, daß die militärischen Be⸗ börden und Anstalten sich heutzutage mehr als früher in der Unmöglichkeit befinden, mit den ihnen zu Gebot stehenden staallichen Mitteln und Kräften die Fürsorge für die, gleichzeitig in Massen auf beschränktem Terrain con⸗ centrirten Verwundeten in und nach den Gefechten auch nur annähernd zu bewältigen. So mußten im italie⸗ znischen Krieg von 1859 Tausende elend auf den Schlacht⸗ feldern verschmachten oder ohne Pflege und Trost in den Notbspitälern umkommen. 5 Von diesen Nothzuständen gab Henri Dunant, ein ebler Genfer, in einer Schrift„Erinnerung an Sol⸗ serino eine so ergreifende und eindringliche Schilderung, idaß allgemein in allen civilisirten Staaten das dringende Bedürfniß erkannt wurde, Vorkehrungen gegen die Wieder⸗ Kehr solcher grauenerregenden, unser Jahrhundert entehren⸗ den Vorkommnisse zu kreffen. Diese Vorkehrungen konnten mur in der Weise erfolgen, daß das freiwillige Zusammen⸗ wirken Aller zur Lösung der Aufgabe, welcher die militärischen Sanitätseinrichtungen allein nicht mehr gewachsen sind, aufgeboten wurde. Es ergab sich die Nothwendigkeit, eine ausgedehnte freiwillige Hülfeleistung durch die Landesbewohner und andere, den streitenden Armeen nicht angehörende Personen zu organisiren. Man gelangte außerdem zu der Humanitäts⸗ Forderung, daß die Feld⸗ llazarethe und Hospitäler, sowie das Sanitätspersonal durch Neutralttätserklärung gegen feind liche An⸗ griffe sichergestellt und auf diese Weist in ihrer Wirksamkeit ühunlichst gefördert werden müßten. Demgemäß einigte man sich bei einer im Jahr 1863 auf Dunants Anregung in Genf abgehaltenen internationalen Conferenz dahin, baß in jedem Lande ein durch Zweigcomite's unterstützies Centralcomite bestehen solle, dessen Sache es sei, in Kriegszeiten durch alle ihm zu Gebote stehenden Mittel, namentlich durch Herrichtung von Räumlichkeiten zur Auf⸗ nahme Verwundeter und durch Absendung von Blessirten⸗ trägern und Pflegzepersonal, für die Gesundheitspflege in den Armeen mitzuwirken, in Friedenszeiten aber durch Vor⸗ bereitung materieller Hülfsmittel aller Art und durch Augbildung freiwilliger Krankenpfleger die nöthigen Vorkehrungen für den Kriegsfall zu tressen. Hieran reihte sich im Jahr 1864 eine Zusammenkunft von Regierungs Bevollmächtigten in Genf, bei welcher durch einen förmlichen Staatsvertrag— die so⸗ genannte Genfer Convention, welcher inzwischen fast alle Staaten von Europa beigetreten sind— das für den Gesundheitsbienst in den Armeen bestimmte Personal, die Ambulancen und die zu deren Einrichtung nöthigen Gegenstände, sowie die Personen, welche verwundeten und kranken Soldaten Hülfe und Beistand angedeihen lassen, unter den Schutz der Neutralität gestellt und gegen Anwendung der Kriegsgewalt gesichert wurden. Der großartige Gedanke, die Leiden des Kriegs durch eine wohlorganisirte Privathülfe zu mildern, hat mit wunderbarer Schnelligkeit in allen civilisirten Staaten Eingang gefunden und in dem deutschen Krieg von 1866 zu wahrhaft bewunderungswürdigen Leistungen begeistert und die schönsten Erfolge errungen. Der von uns in der Hauptversammlung des Hülfs— vereins im Großherzogthum Hessen für die Kranken— pflege und Unterstützung der Soldateu im Feld am 18. Mai 1867 erstattete Nechenschaftsbericht enthält hierüber ausfährliche Mittheilungen. Es ist aber auch die Richtig— keit jenes Gedankens, die Nothwendtigkeit, ja Unentbehrlichkeit der freiwilligen Hülfsthätigkeit immer mehr hervorgetreten, und was man noch bei der Genfer Conferenz nur vor— sichtig anzudeuten wagte aus Besorgniß auf officielle Em— pfindlichkeiten zu stoßen, ja was damals noch mannichfach bestritten wurde: daß nämlich die militärischen Hülfs— mittel und Kräfte für die Aufnahme und Pflege der Ver— wundeten unzureichend sind und sein müssen, das ist heute schon ein ganz allgemein anerkannter Satz, der von Nie— manden mehr als ein Vorwurf betrachtet wird, der viel— mehr den Hülfsvereinen ihre, auch von den Militärbehörden hochgeachtete Stellung rasch hat erringen und befestigen helfen. Auch im Großherzogthum Hessen, welches schon bei der Genfer Conferenz und dem Genfer Congresse unter den ersten Trägern der großen Idee gewirkt batte, ist, wie aus jenem Bericht hervorgeht, eine große Thätigkeit zur Verbesserung des Looses der im Feld stehenden, sowie der verwundeten und erkrankten Soldaten entwickelt worden. In Darmstadt allein kamen mit Hülfe der dortigen Sammlungen und Dank der reichlichen Zusendungen von außen über 41 500 fl. und nahezu 700 Kolli mit Ver⸗ pflegungsgegenständen im Gewicht von über 60000 Pfund zusammen. In Mainz und einem Theil der Provinz Rheinhessen wurden über 5000 fl., in Offenbach 3681 fl., in Gießen 2666 fl., in Worms 1394 fl., in Vilbel 1173 fl. ꝛc. an baarem Geld und außerdem große Mengen an Naturalien gesammelt und größtentheils direct verwendet. Weitere 20 000 fl. wurden bis jetzt schon(durch einen besonderen, diesem Zweck gewidmeten Verein) zur Unter⸗ stützung der Großherzoglich Hessischen Invaliden aus dem Krieg von 1866 aufgebracht. Die Spitäler am Main, namentlich die in Laufach, Frohnhofen und Aschaffenburg, sowie auch die Darmstädter Heilanstalten, welche Verwundete auf⸗ genommen hatten, wurden reichlich unterstützt. Man be⸗ frage die zahlreichen, dort verpflegten und jetzt ihrer Heimath wiedergegebenen Verwundeten, was aus ihnen geworden wäre, wenn ihnen nicht die Hülfe der Vereine und der von diesen unterstützten Genossenschaften für die Krankenpflege zu Theil geworden wäre, und man wird die Ueberzeugung gewinnen, daß ohne diese Hülfe min— destens der dritte Theil der aus jener Zahl dem Vaterland und ihren Familien Erhaltenen den Wunden und Lazareth— krankheiten erlegen oder sonst elend verkommen wäre. Ohne Zweifel sind diese Ergebnisse sehr erfreulich und ermuthigend. Wir übersehen jedoch nicht, indem wir dies anerkennen, daß noch mehr hätte geschehen sollen und können. Namentlich gelangten dadurch, daß viele Hülf⸗ comite's erst nach dem Beginn des Kriegs in Wirksamkeit traten und daß keine genügende Verbindung zwischen den— selben und dem Vorstand des Hülfsvereins beziehungsweise den Gentral⸗Landesbehörden und den Truppen bestand, die gesammelten Gaben vielfach nicht rechtzeitig und in der geeignete Auswahl an die Orte des Bedarfs. Weiter machte sich der Mangel genügender Vorbereitungen für die Lagerung der Verwundeten und die Beschaffung eines ausreichenden Sanitäts- und Pflegepersonals in hohem Grade fühlbar. Der opferwilligsten Thätigkeit mehrerer Civilärzte, der Johanniter, der wackeren Diako— nissinnen und barmherzigen Schwestern, welche rasch an die Stätten der blutigen Kämpfe eilten, dem desten Willen der ihre Hülfe darbietenden Turner und sonstigen freiwilligen Sanitätsleute war es nicht ver⸗ gönnt, die Folgen dieses Mangels nachträglich vollständig zu heben. Viele Gegenstände, welche später im Ueberfluß vorhanden waren und deßhalb keine Verwendung mehr fanden, wurden in der Zeit der ersten Noth, in welcher sie von dem größten Nutzen hätten sein können, schmerzlich vermißt. In allen Beziehungen machte sich der Mangel einer einheitlichen Organisation und genügender Vorberei⸗ tung für den Kriegsfall in störender Weise fühlbar. Als im Jahr 1865 auf Grund der Genfer Conferenz⸗ beschlüsse die Bildung des Pülfsvereins im Groß⸗ herzogthum Hessen erfolgte, hatten gar Viele diesen Verein bei dem herrschenden Frieden für etwas Ueber— flüssiges oder doch Verfrühtes gehalten. Er verfolgte in— dessen unverdrossen sein Ziel, und nur zu bald zeigte es sich, wie nöthig seine Gründung und Ausbildung schon in Friedenszeiten gewesen— freilich auch zugleich, daß er bei allem guten Willen doch immer noch nicht vollständig das leisten konnte, was er sich zum Zweck gesetzt halte. Der Vorstand des Hülfsvereins hat es nach diesen Erfahrungen für seine Pflicht gehalten, eine neue Anregung zur Betheiligung an dem Verein und zur Neu⸗ bildung von ständigen, mit ihm in Verbindung stehenden Zweigvereinen zu geben und weitere Vorbereitungen zu treffen, damit wieder eintretende kriegerische Ereignisse uns gerüstet und zu ausreichender Hülfeleistung wohl vor— bereitet finden. Die Vereinsstatuten sind auf Anregung des Vor— dem standes in der Hauptversammlung vom 18. Mai 1867 in diesem Sinne einer Revision unterworfen worden. Die Zweigvereine des Hülfsvereins, denen durch die neuen Statuten eine größere Selbstständigkeit, insbesondere die unmittelbare Verwendungeines Dritttheils ihrer Mittel eingeräumt worden ist, werden hiernach auch in Friedenszeiten eine die Theilnahme an dem Verein belebende und erhaltende Thätigkeit ent⸗ falten können, während die Verbindung aller Zweig⸗ vereine des Landes und die auf den Genfer internationalen Conferenzbeschlüssen beru- hende einheitliche Leitung, soweit sie zur Errei⸗ chung der Vereinszwecke nöthig ist, durch die Gesammt⸗ organisation des Vereins und die Theilnahme aller Zweig⸗ vereine an der Centralleitung erhalten bleibt. In den neuen Stauuten wurde die Bildung von mit Hülfsverein in Verbindung stehenden ständigen Frauenvereinen, deren Mitwirkung zur Lösung un⸗ serer Aufgabe sich als höchst nützlich, ja unentbehrlich herausgestellt hat, vorgesehen und ihrer Organisation da⸗ durch feste Grundlage und Dauer zu verleihen gestrebt, daß neben der Förderung der Zwecke des Hülfsvereins noch weitere verwandte Aufgaben in das Bereich der Thä⸗ tigkeit derselben gezogen werden können. Namentlich wür⸗ den die Frauenvereine nach der zu Grund liegenden Absicht in Friedenszeiten in der Verbesserung der Krankenpflege, der Unterstützung Bedürftiger, der Fürsorge für Wöchne⸗ rinnen, Säuglinge, blinde, taubstumme, blödsinnige, ver⸗ waiste und verwahrloste Kinder, der Vermittlung von Arbeit für erwerblose Personen, der Hebung der Erwerbs⸗ thätigkeit der Frauen u. s. w. ein höchst lohnendes Feld für eine organisirte Thätigkeit finden können. Sie würden dabei von den Zweigcomite's des Hülfsvereins durch Be⸗ rathung und Mitwirkung in der Geschäftsführung ꝛc. möglichst zu unterstützen sein. Es wurden Einleitungen getroffen, um die Kennt⸗ niß von der Aufgabe der Hülfsvereine in weite⸗ ren Kreisen zu verbreiten, um die Fortschritte in der Kriegsheilkunde möglichst zu verwerthen und allge⸗ mein nutzbar zu machen, um in Verbindung mit den Frauenvereinen Krankenpfleger und Krankenpfle⸗ gerinnen zu gewinnen und auf Vereinskosten auszubil⸗ den, Sanitätscorps einzuüben und auszurüsten u. s. w. Wie wichtig die Fürsorge für die Verpflegung der ver⸗ wundeten und erkrankten Soldaten ist, möge schließlich aus nachfolgenden Betspielen entnommen werden. Von der Britischen Legion, welche im Jahr 1836 in einer Stärke von 7000 Mann nach Spanien ging, lagen im ersten Vierteljahr 5000 Mann im Spital und starben in 6 Monaten 1233 oder 17½ Procent der gan⸗ zen Stärke. Im Krimkrieg führten die Engländer vom April 1854 Lis Juni 1856 nach und nach 83,000 Mann in die Krimm, ohne das Heer über eine Stärke von 34,00 Mann zu bringen. Es fanden bei denselben 218,952 Spitalaufnahmen(11 Procent Verwundete und 89 Pro⸗ cent Kranke) statt, 16.010 Mann starben. Daran trugen anerkannt die schlechten Sanitätseinrichtungen die Haupt⸗ schuld. Nachdem die Sterblichkeit bei den englischen Trup⸗ pen in den ersten sieben Monaten 60 Procent erreicht hatte, sank dieselbe nach den unter Mitwirkung von Miß Nightingale durchgeführten Verdesserungen auf 1½9 Procent. Im Krieg der Vereinigten Staaten von Ame⸗ rika gegen Mexico detrug die Sterblichkeit der ameri⸗ kanischen Truppen 10/00 Procent, im Nordamerikani⸗ schen Bürgerkrieg dei den Nordstaaten, Gefallene, an Wunden und Krankheiten Gestorbene zusammengerechnet, nur 6 Procent. Dieses günstige Ergebniß wurde wesent⸗ lich durch die Thätigkeit der amerikanischen Gesund⸗ heltscommission(eines freiwilligen Hülfsvereins) er⸗ reicht. Man nimmt an, daß durch das wirksame Ein⸗ greifen der letzteren über 100.000 Menschen am Leben erhalten wurden. Solche Erfolge sind der Arbeit und des Opfers werth! Hiernach richten wir an die Angehörigen des Großherzogthums das dringende Ersuchen, auf Grund der in der Hauptversammlung vom 18. v. M. revidirten, durch den unterzeichneten Vorstand zu beziehenden Statuten zu Zweigvereinen zusammen zu treten und eine be⸗ zügliche Anzeige hierher gelangen zu lassen, sowie an Orten, wo bereits mit uns in Verbindung stehende Zweig⸗ vereine vorhanden sind, sich denselben anzuschließen oder, wo keins von beiden thunlich sein sollte, dem Verein mittelst schriftlicher Anzeige bei dem Vorstand mit einem beliebigen jährlichen Beitrag zur Hauptcasse, als Mitglieder beizutreten. Die vorhandenen Mitglieder des Hülfsvereins wer⸗ den gleichzeitig gebeten, im Sinne des§. 19 der Statuten die Vereinszwecke nach Möglichkeit zu fördern, ihre bezüg⸗ lichen Erfahrungen zur Kenntniß des Vorffandes zu brin⸗ gen und durch Aufklärung über die Aufgabe der Hülfs⸗ vereine thunlichst viele ständige Vereinsmitglieder zu ge⸗ winnen, überhaupt kraftigst dahin zu wirken, daß unser Land nicht zurückstehe, wo es gilt, durch eine entsprechende Organisation der freiwilligen Hülfsvereine aller civilisirten Staaten das Loos der im Kampf für Ehre und Vaterland verwundeten und erkrankten Sol⸗ daten im Geiste ächter Humanität zu ver⸗ bessern. Darmstadt, im Juni 1867. Der Vorstand des Hülfs⸗ Vereins: Obersteuerrath Fabriccus, Vorsitzender. Garnisons pfarrer Strack, Stellvertreter des Vorsitzenden. Hof⸗ gerichtsadvocat Buchner II., Schriftführer. Hospitalarzt Dr. Pfeiffer. Stadtgerichtsassessor Weber. 5. . ͤ K Für Unterleibs Bruchleidende. 481 Schon seit langen Jahren ist der Unterzeichnete im Besitze einer Bruchsalbe, die er in seiner Umgebung mit außerordentlichem Glück vielfach angewandt hat. Foriwährenden Aufmunterungen von Gehellten nachgebend, trete ich damit vor einen weiteren Wirkungskreis und empfehle dieses vorzügliche, durchaus keine schädlichen Stoffe enthalteade Mittel allen Bruchleidenden. E wendung desselben keinerlei Unannehmlichkelten Ct. beim Erfinder 6 ausgesetzt. 0 Gottlieb Sturzenegger in Es ist einfach Morgens und Abends einzuretben, und ist man bei An⸗ beziehen in Töpfen zu 1 ¼ Thlr. preuß. Einzig iu 1 ö Heritau(Schweiz.) Sbligatsons-Verloosung. 1904 In der beute dahier stattgehabten Gemeinde⸗ rathsversammlung wurden die nachstlehend verzeichneten Partial. Obligationen der Gemeinde Altenstadt durch das Loos auf den 31. Dezember l. J. zur Rückzahlung bestimmt: Nr. 54 über 200 fl. Nr. 60„ 200 fl. Nr. 64„ 200 fl. Die Inhaber dieser Nummern werden hiermit von dieser Verloosung in Kenntniß gesetzt und zugleich auf⸗ gefordert die Beträge gegen Rückgabe der Schuld- urkunden und der noch nicht fälligen Zinscoupons bis längstens zum 31. Dezember d. J. bei der Gemeinde ⸗ einnehmerei dahier in Empfeng zu nehmen, da vom 1. Januar k. J. an deren Verzinsung aufhört. Altenftadt den 12. August 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt Kreide r Aeferung von Korn⸗ und Gerstenstroh. 2016 Montag den 2. k. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung ven 1000 Gebund Korn- oder 2000 Gebund Gerßefiroh auf unserem Verwaltungsbüreau durch Summisfion vergeben, woselbst die Bedingungen zur Einsicht offen liegen. Die Summissionen müssen die Angebote auf 100 Gebund Kornstroh 3 16 Pfund und 100 Gebund Gerstestroh à 8 Pfund enthalten. Friedberg den 27. Auguft 1867. Großherzogi. Verwaltungsrath des 2. Bataillons 2. Infanterieregiments. In Verhinderung des Präfidenten: v. Herff, Hauptmann. Lieferung von Roggenstroh. 2019 Mittwoch den 11. September d. J., Vormittags 10 Uhr, wird dabler dle Lieferung von 27 Fuder Roggenstroh in Ausgeboten von 5 Fudern offentlich versteigert. Marienschloß den 27. Auguft 1867. Großherzogliche Landes zuchthaus⸗ Direktion Trumpler. Grummetgras⸗Versteigerung. 2020 Freitag den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Nieder ⸗ Florstadt gehörende Grummelgras, circa 150 Morgen, metäbietend versteigert werden. Nleder⸗Florstadt am 26. August 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder ⸗Florstadt Wagner. Frucht⸗Versteigerung. 2024 Freitag den 30. d. Mts., des Vormsttags um 11 Uhr, werden in hlesigem Rathbause 8 Malter Walzen aus der 1867Tr Erndte des Versorgungshauses an den Meiftbietenden versteigert. Friedberg den 28. August 1867. Großherzogliche W Friedberg Grummetgras⸗Versteigerung. 2023 Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus das der Gemeinde gehörende Grummetgras in Abtheilungen öffentlich meistbtetend versteigert werden. Fauerdasch b. F. den 27. August 1867. Großherzogliche E. Fauerbach b. F. oller. Einen Lehrling 1988 sucht Jean Rausch, Schubmachermeister. 525 fl.& 700 fl. 1967 können, erstere Summe sofort, letztere bis zum 5. November d. J. aus der evangel. Kirchen⸗ und Schulkasse zu Holzhausen, Kreises Vilbel, ausgeliehen werden. Näheres bei Rechner Kolb daselbst. 2008 Eine renommirte Fuer-& Lebens-Versicherungsgesellschaft sucht für hiesigen Kreis unter günstigen Bedin⸗ gungen einen Agenten. Franco Offerten besorgt die Expeditton dieses Blattes. Ein möblirtes Zimmer 1980 bat zu vermietben K. Ferch, ubrmacher. ofraithe- und Mobiliar-Versteigernn 9 f J in ee 0 0 2022 Samstag den 31. d. M., Abends 8 Uhr, lassen die Unterzeichneten wegen plötzlicher Abreise ihre Hof, raithe, bestehend aus Wohnhaus, Scheuer, Nebent au und Hofraum, in welcher seilher Wirthschaft mit günftigem Erfolg betrieben wurde und welche sich überhaupt wegen ibrer guten Lage zu jedem G schäftsbetrteb eignet, öffentlich nach den vor der Verßeigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an den Meiftbietenden verstetgern und wird bet annehmbarem Gebot der Zuschlag ertheilt werden. Ferner kommen Mittwoch den 4. und Donnerstag den 5. September l. J., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, die Mobilten zur Versteigerung und zwar in nachstehender Reibenfolge. Wirthschaftsgeräthschaften, als: 1 Kelter und 1 Aepfel; müble nach neuster Construkt on, Fässer, Bütten, Züver, Flaschen, Gläser, Trichter, Tische, Bänke, Stühle ꝛc., eirca 9 Ohm guten Aepfelwein, Brannt⸗ wein und verschiedene Sorten Liqueure. Ferner eine Partie Bretter, Brennbolz, circa 80 Ctr. Herborner Braunkohlen, Baumstützen, 3 Schleb⸗ karren, eirca 30 Ctr. Wlesen⸗ ur d Kleeheu, cirea 2½ Fuder Korn-, Wetzen⸗ und Erbsenstroh ꝛc. Ferner Hausgeräthschaften. In Nußbaumholz fein polirt: 1 zweischläfrige Bettlade mit Sprungfeder⸗ matrazze, Nachttischchen, runder Tisch, Kommode, Sopba, 6 Rohrstühle und Spiegel; ferner 1 zwel⸗ Das Frauenzimmer, Stelle bewarb, wird gebeten sich baldigst bet der Exped. d. Bl. anzumelden und das Nähere enigegen⸗ zunehmen. Rechnungen mit Geschäfts⸗Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantitäten billiger, liefern 1 0 Bindernagel 8 Schimpff. 2 Schuhmachergesellen 2014 finden dauernde Beschäftigung bei Mainz, Schubmachermeister. 2025 welches sich kürzlich in Nauheim um elne 0 2013 bet J. A. Windecker. Eine Chaise 2 tüchtige Brenner 2021 finden gegen guten Lohn dauernde Beschaͤftigung in zwei großen Brennereien. Näheres zu erfragen bei Gottfried Mondigler, Kupferschmied, in der Vorstadt. a Corsclen& Crinolines 2708 bei K. Friedrich neben der Post, Niederhöfer, 2018 Privatlehrer zu Nauheim, ertheilt Sprachunterricht in Friedberg, auf Anfragen mündliche Aus kunft dortselbst. Todesanzeige& Danksagung. 2017 Am 21. Auguf 1867 verschled dahier im Hospital 0 Maria Schuhmann von Os stadt, im 22. Lebensfabre nach dreiwöchentlichem Krankenlager. Indem wir Freunden und Be⸗ kannten dieses traurige Ereigniß kundgeben, bitten wir um stille Theilnahme und sagen unseren herzlichsten Dank allen Denjenigen, die sie zu ihrer letzten Ruheftärte geleiteten. Die trauernden Hinterbliebenen. . Fruchtpreise. a Per Malter. Friedberg, 2. August. Waizen 14 fl.— kr.; Korn 1903 ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. ö 5611 mehrerer Ba lie eublil ii an — delttsien 17 Poll e& Sardellen Bei de 1. 14 des J. Cuudallung du Bestrafung du le 0 Belreisend⸗ 0 1 10 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 35 kr. Hafer 5 fl. 45 kr. Frankfurt, 26. August. Weizen 14 fl. 40 kr. Korn 11 fl. 30 kr.; Gerste— fl.— kr. 3 Hafer 10 fl. 30 kr. Grünberg, 24. August. Waizen 14 fl. 3 kr. Korn 9 fl. 18 kr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 6 fl. 43 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— k.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 14 fl. 36 kr. 3 Kartoffeln— fl.— kr. d Der Großherzogliche Beigeordnete schläfrige eichene, 3 einschläfrige tannene und 1 i 0 4 Korn Fou car. e 1 8 12 g 5 45 10 e— 1 2 55 5 5 7 de leider⸗ und enschräne ꝛc.; ferner sämmtliches 1 r. 3 enstr er 100 Gebun Vorschuß mehl. 5 anse ꝛc. 2 3 Ober⸗Rosbach den 27. August 1867. Veraniw. Red.: Hermann Schimpff. g 2015 bei Gebrüder Löb. H. Wettstein& Frau. Druck und Berlaß von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von— 50 fl. b. R. 1 4 * Line er, Frankfurter Cours. S 2 1 3 28. August 1867. Cours der Staatspapiere. 8 200. 1860% 120 2 1 Tdesterr. 3% Met. 1859 1. Lst.] 60 6. Or. Hess. 40% Obligat, 90½ P. 5„ 100 Pr. v. 1864 73½ 6. 3 50% Nat.-Anl. 1854 52¼ 6. 2 3½0% Obligation.. Schwed. Thlr. 10-L. 10 G. 5 50% steuerfreie Oblg. 467/.—47½½ Nassau 4½% Obl. b. Rth. 93 G. Bad. 35 fl. Loose 52 P. Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 97 ½ G. 5 4% do do 86 P. 2 arb. 40 Thl.-L, b. kx. 53% G, 5 4% 40. do. 90¼ 6. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105— 10 Or. Hess. 50 fl. L. b. R. 142¾ F Bayern 50% Obligation. 100 ½ d. Frankf. 3½½% Obligat. 80½ G— 5 2„ e 5 4½0% ½jähr. b. Rth. 93 G. 5 0 do—— 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 34 f. ö 5 40% do do 87¾ G. Russland 50% Obl. I. L. à fl. 12 84 6 A Sard. 36 Fr. L. b. B.. f Würtemb. 4½0%/ Obl. b. Rth. 92 P. Finnland 4½0/% Pfdbr.. R. 105—— + J Pistolen H. 9 45—47 3 4%% do 40—— Schweden 4½/% O. 1. K. 4 105—— 1 poppee„ 9, Baden 4¼ö%½ Obligat. 91 G. 5 4½0%/ Pfb. 1. R. à 105 82½ 6. 28 Preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58% 5 4% Obligat. 85 ¼ P. N.-Amer. 60% St. I. E. 1882 77 8. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 50—52 W 1 91 5 1 io rita 2 Rand-Ducaten„ 535. Doll ein bezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 20 Fraes-Stuere: 9 2¼ 200% 4½% Bayr. Ostbahn 116½¼ C. 7% TI. G. P.& P/. fr. à 28 kr. 20% G. 2 Fug. Sosereigns.„ 11 52—56 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 5 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 45 P. Russ. Imperiales„ 9 46—48 30/ Oesterr. St.-Eisenb.-Frior. 50, P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 75 bez. Sola pr. Lau, bf. 0 60% Oest. Süd, St. u. Lomb. E. B., 91½ P. 5% do. neueste Emiss.% 73 6. E ch. Sf. pr. Z. Pi. ö 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44½ P. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P. Preuss. Kassensch.„ 1 1% Wiener Wechsel- Cours 95 G. I pollers in Gold 1 26½.— 2 3 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter. Zusicherung reeller Zahlungen u. s. W. Auskunst über Verloosungen, Coupons S. Lindheimer in Friedberg. Bedienung und ertheilt gerne jede gewünscht Inde gellend gem Ftisten die Das Da ein baldige werth ist, e welche inle Armetrdivis Einvernehn Nachstehend 1) Cm an die n Jod Jahr anzum Y Etwa angen Krieg Wordt Wo Ned begit N Aahltagen, 7 8 — Hess Haupt- un Fan er 4 kehee