* hun 1 Fre 0 * n N Fran? ag. N ö*— monium. bt fret nn n e Dede Ste n ere — Sr stillen * tus err nur „ t tit irche! 1051 — 0 1 1 2 4 —— 6 0 11 110 nine 1 N 1 97. * 1 95% 1 1. B * 1 1 910 65 1 4 77 — 12 1 955 1 4 . „ 1 1867. Dienstag den 29. Januar. W. I3. A zeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. * Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. een e Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Des Großherzogs Königliche Hoheit haben zu bestimmen geruht, daß die Bekanntmachung vom 19. Juni 1826, betreffend die Be⸗ strafung der Contraventionen rücksichtlich der der Gemeinde Nieder-Florstadt gestatteten Brückengelderhebung, außer Wirksamkeit gesetzt wird, was hiermit geschieht. Friedberg den 25. Januar 1867. Großherzogliches Kreisamt Friedberg T. N 71 Hessen. Darmstadt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben folgende Ordre erlassen: An das Kriegsministerium. Ich übertrage dem Generalquartiermeister Oberst Becker, unter Enthebung von dieser Stelle, interimistisch das Commando der 2. Infanteriebrigade,— Oberst Freiherrn Gedult von Jungenfeld, Commandeur des 2. Reiter— regiments, interimistisch das Commando der Reiterbrigabe, — Oberst Bickel, Commandeur des 4. Infanterieregiments, interimistisch das Commando der 1. Infanteriebrigade. Ich ernenne den Oberstlieutenant Kehrer vom 1. In- fanterieregiment, unter Beförderung zum Oberst, zum Commandeur dieses Regiments, Obderstlieutenant von Grolman, Commandeur des Großberzoglichen Schars— schützencorps, unter Enthebung von seiner Dienststellung als Adjutant Meines Herrn Bruders, des Prinzen Carl] giments,— 1. Infanterieregiments,— Hauptmann Stamm vom 3. Infanterieregiment, unter Beförderung zum Major, zum Commandeur des 2. Bataillons dieses Regiments, — Hauptmann von Zangen I. vom 3. Infanterieregi- ment, unter Beförderung zum Major, zum Platzstabe⸗ offizier Meiner Haupt⸗ und Residenzstadt,— Hauptmann von Gründler vom Genc ralquartiermeisterstab, unter Be⸗ förderung zum Major, zum Commandeur des 2. Bataillons 4. Infanterieregiments,— Hauptmann Habermehl vom 2. Infanterieregiment, unter Beförderung zum Major, zum 2. Stabsoffizier im Generalquartiermeisterstabe,— Haupt⸗ mann Anschütz vom Großherzoglichen Scharsschützencorps, unter Beförderung zum Major, zum Commandeur dieses Corps. Ich übertrage dem Hauptmann Hahn vom 2. Ju⸗ sanicrieregiment, unter Enthebung von dem Commando der 8. Conpagnie, die 2. Schützencompagnie dieses Re⸗ Hauptmann Schulz vom 3. Infanterie⸗ Großherzogliche Hoheit, und unter Beförderung zum Oberst,[tegiment, unter Enthebung von dem Commando der zu Meinem Flügeladjutanten,— Meiuen Flügeladjutanten Major von Lyncker, unter Enthebung von dieser Dienst⸗ stellung und dankbarer Anerkennung der Mir persönlich geleisteten Dienste, sowie unter Beförderung zum Oberst lieutenant, zum Generalquartiermeister. Ich übertrage dem Oberstlieutenant Klingelhöffer vom 2. Jufanterieregiment interimistisch das Commando dieses Regiments,— Oberstlieutenant Laue vom 3. Infanterie, regiment intertmistisch das Commando dieses Regiments, — Doerstlicutenant Weber vom 4. Injanterieregiment interimistisch das Commando dieses Major Freiherrn von Bouchenröder vom 1. Reiterregiment interimistisch das Commando des 2. Reiterregiments. Ich übertrage, unter Enthebung von dem Commando ihrer Bataillone, die Functionen des 2. Stabsoffiziere dem Major Fenner im 1., Major Gandenberger im 2., Major Pabst im 3., Major Keim im 4. Infanierieregiment, Ich ernenne den Major Kraus vom Großherzoglichen Scharsschützencerps, zum Commandeur des 1 Bataillons 2. Iunfanterieregiments, Hauptmann Hanesse vom 2. Jufanterieregiment, unter Beförderung zum Major, zum Commandeur des 2. Bat. dieses Regiments,— Haupt mann Coulmann vom Generalquartiermeisterstabe, unter Regiments,— Beförderung zun Major, zum Commandcur dee 1. Bataillons 8. Compagnie, die erledigte Leibcompagnie dieses Regi⸗ ments,— Hauptmann Oito vom 3. Infanterieregiment die erledigte 8. Compagnie dieses Regiments,— Haupt mann Freiberrn von Weitershausen vom 2. Infanterie⸗ regiment die erledigte 3. Compagnie dieses Regiments, — Hauptmann von Herff vom 2. Jufanterieregiment die erledigte 6. Compagnie dieses Regiments. Ich versetze den Major Freiherrn Gedult v. Jungen⸗ feld vom 2. zum 1. Reiterregimint,— Major von Grolman vom Stabe der Reiterbrigade zum 2. Reiter⸗ regiment,— Hauptmann Scriba vom Großherzoglichen Scharsschützencorps zum 3. Infanterieregiment, unter Uebertragung der erledigten 7. Compagnie dieses Regi⸗ ments,— Hauptmann Daudistel vom 2. Infanterie⸗ regiment zum Großherzoglichen Scharsschützencorps, unter Uebertragung der erledigten 2. Compagnie dieses Corps, — Hauptmann Scherf von der Pionniercompagnie zum Generalquarttermeisterfabe, unter Uebertragung der Pionniercompagnie,— Hauptmann Leiß vom 3. zum 2. Infanterieregiment, unter Ueberttagung der erledigten S. Compagnie dieses Regiments,— Oberlieutenant Koch vom 2. Jnsanterieregiment zum Generalquartiermeisterstabe. Darmstadt, den 24. Januar 1867. Ludwig. — Gerüchtsweise wird gemeldet, es sei der Intervention des Prinzen Ludwig gelungen, von Preußen das wichtige Zugeständniß zu erlangen, daß das zu stellende oberhessische Contingent nicht in preußische Garnisonen verlegt, sondern im Großherzogthum verbleiben würde. — Für die Gegenstände, welche zu der im laufenden Jahre in Paris stattfindenden Aus⸗ stellung gesendet werden, gestattet die Zollver⸗ waltung im Fall der Rücksendung unter bestimmten Bedingungen zollfreien Einlaß. — Se. K. H. der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung geruht: den Platzstabs⸗ ofsizier Oberst Lauer, der Commandeur der Reiterbrigade, Oberst Willich, gen. von Pöllnitz, und den Commandeur des 2. Bataillons 2. Inf. Reg. Major Hauß auf ihr Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. — Nach den Hess. Volksbl. wurden ernannt: Assessor Stammler in Alsfeld zum Landrichter in Altenstadt, die Gerichtsaccessisten Eckstein in Gießen zum Hofgerichtsseeretär daselbst, Braun von Höchst zum Assessor in Wald-Michelbach, Zipp von Hirschhorn zum Assessor in Fürth, Klingelhöffer von Groß-Rohrheim zum Assessor in Nidda, Römheld von Königsstädten zum Be⸗ zirksstrafgerichtssecretär in Michelstadt, Zimmer⸗ mann von Darmstadt zum Assessor in Offenbach, Kattrein von Darmstadt zum Bezirksstrafgerichts⸗ secretär in Ortenberg, von Biegeleben von Darm- stadt zum Stadtgerichtsassessor daselbst: versetzt wurden die Assessoren Zimmermann dahier nach Friedberg, Bogen von Beerfelden nach Herbstein, Wiener von Wald-Michelbach nach Vilbel, Beck Die schlagenden Wetter). „Was sind schlagende Wetter?“ so haben wohl viele der geneigten Leser gefragt, als sie vor Kurzem durch furchtbaren Unglücke, welches in zwei englischen Bransley und Wetter— stattsand, Kenntniß erhielten. Diese wohner der Wetterau um so natürlicher, als in unserer unmittelbaren Nähe verschiedene Braunkohlengruben im Betriebe sind, von denen man ehört hat, daß ein Arbeiter durch herabstürzende Berge oder durch„böse Wetter“ getödtet worden ist, nicht aber, daß in Folge ven „schlagenden Wettern“ Arbeiter ihr Leben eingebüßt hätten. versuchen die Entstehung und das Wesen der„schlagenden Wetter“ zu erläutern.— Unsere Luft besteht bekanntlich aus Stickstoff, Sauerstoff und kleinen Mengen Koblensäure und Wassecstoff. In tiefen Kellern, wohl einmal Brunnen und unterirdischen Bergbauen wird nothwendige Zusammensetzung der Luft bald kurch den Verwesungsprozeß vegetabilischer Substanzen verändert, wenn aus diesen Räumen die schäd- lichen Gase nicht durch geeignete Ventilation entserut und frische Luft zu- Es entwickeln sich Kohlensäure, Schwefelwasserstoffgas und andere Miasmen, welche, in entsprechender Menge der Luft beigemischt, geführt wird. ) Im Vegri e einen diesen Gegenstand betressenden Aussatz aus der Zeitschrist „Deutsche Blätter“ zum Aboruck zu bringen, kommt obiger Artikel zu, dem wir, bestens dankend, mit Vergnügen den Vorzug geben. acks durch die Entzündung der Grubengase— schlagende die Zeitungen von dem Steinkohlengruben bein ß tod. Frage ist für die Be— Wir wollen N gas genannt, ist. die für das Athmen mengen. uns von befreundeter Seite Die Red. dieselbe für den Athmungsprozeß untauglich machen, und Arbeiter, welche ohne die gehörige Vorsicht zu beachten, solche mit verdorbener Luft an⸗ gefüllten Räume betreten, erleiden nicht selten einen raschen Erstickungs⸗ Der Bergmann nennt solche Luft„böse Wetter“ im Gegensatz zu der für das Athmen geeigneten Luft, welche er mit„gute Wetter“ bezeichnet. Die Steinkohlen, welche ähnlich wie unsere Braunkohlen aus unter⸗ gegangenen Pflanzen bestehen, die sich im Laufe der Jahre zu festen Kohlen umgebildet haben— der berühmte Geologe Bischoff in Bonn berechnete die Dauer seit Ablagerung der Steinkohlen auf 9 Millionen Jabre— erleiden jetzt noch eine unmerkliche aber fortdauernde Veränderung und Zersetzung, deren Produkt das leichte Kohlenwasserstoffgas, auch Gruben- Dieses Kohlenwasserstoffgas unterscheidet sich von dem Leuchtgas, welches bekanntlich aus Steinkohlen oder anderen vegetabilischen Substanzen durch Destillation dargestellt wird, nur durch seinen geringeren Gehalt an Kohlengas im Verhältniß zu dem vorhandenen Wasserstoffgas und brennt daher, wenn an der Luft angezündet, nur mit blasser Flamme. Für sich ist dieses Gas nicht explodirend, es gewinnt diese Eigenschaft aber im höchsten Grade, wenn zu demselben Luft im Verhältniß von 8 zu 1 tritt, wenn sich also ein Raumtheil Grubengas mit 8 Theilen Luft Sind mehr wie 8 Raumtheile Luft vorbanden, so verliert die Mischung an Explodirbarkeit und brennt nur, wenn entzündet. Bedenken wir nun, daß in den Steinkohlenbergwerken die Kohlenlager durch viele Abbau- und Förderstrecken aufgeschlossen sind, daß also die sich fortdauernd entwickelnden Kohlenwasserstoffgase in die Grubenbaue strömen; bedenken — von Groß-Umstadt nach Beerfelden, Langsdorf von Vilbel nach Offenbach, Sellheim von Alsfeld vach Lauterbach, Kullmann von Herbstein nach Alsfeld, Schuchard von Nidda nach Grünberg, Hempel von Schlitz nach Alsfeld, Suppes von Friedberg nach Schlitz, Holzapfel von Offenbach ans Stadigericht Darmstadt, während Secretär Mußhl in Ortenberg zum Assessor daselbst, Seeretär Freiherr von Diemar in Michelstadt zum Assesshr in Groß-Umstadt ernannt wurden. Der seithersge Kreisrathsvicar Römheld ist nun definitiv zum Kreisrath des Kreises Lindenfels ernannt worden. — Bei den Verhandlungen der zweiten Kammer über den Friedensvertrag mit Preußen hat u. A. auch der Abgeordnete der Stadt Friedberg, Land- richter Stockhausen, seinen Standpunkt in dieser Sache näher dargethan Es wird für unsere Leser wohl von Interesse sein, wenn wir aus den Kammerberichten die bezägliche Stelle entnehmen. Wir finden dieselbe in der Hess. Landes-Zeitung am Ausführlichsten gegeben, dort heißt es: Stock- hausen versichert, daß auf seine Anschauungen die Ereignisse gar keinen Einfluß geübt. Macht und Intelligenz seien die Factoren, mit denen der Poli⸗ tiker rechne, die Grundpfeiler einer freiheitlichen Staalsentwickelung, und diese seien bei Preußen mehr vorhanden, als bei Oestreich. Er lasse sich nicht in den preußischen Siegeswagen einspannen, er sei kein Sclave des Erfolges; sein Standpunkt sei der des Rechts und dieses die Richtschnur seiner Handlungen. Es sei völlig unberechtigt, wenn man den Anschluß an Preußen mit der Billigung der Politik Bismarck's identificire. Auch er könne, nicht in den Chorus des Lobs eines Mannes einstimmen, der vor wenigen Wochen, als es sich im preußischen Abgeordnetenhause von der persönlichen Freiheit gehandelt, die Aeußerung gethan: die Grundrechte gehörten nicht in sein Kessort. Redner empfiehlt aufrichtige Freundschaft mit Preußen und Anschluß an den norddeutschen Bund, vielleicht falle uns die dankbare Aufgabe zu, die Kluft zwischen Nord und Süd auszugleichen. — Prinz Ludwig und Gemahlin sind am 25. d. von Berlin hier wieder eingetroffen. — Dem„Frankf. Journal“ wird unterm 25. von Darmstadt gemeldet: Von gewöhnlich gut unterrichteter Seite wird uns versichert, daß eine Depesche von Berlin angekommen sein soll, in welcher Prinz Ludwig den Abschluß einer Militärconvention für das ganze Großherzogthum mit Preußen gemeldet. Ueber den Inhalt der Vereinbarungen verlautet noch nichts Sicheres. — Die Darmst. Ztg. enthält folgende Ver- öffentlichung vom 26. Januar: Durch zuverlässige Mittheilungen sind wir in den Stand gesetzt, unsere Leser durch die Nachricht zu beruhigen, daß das heute entstandene Gerücht von einem Ausbruche der Rinderpest in Groß⸗-Umstadt durch- aus unbegründet ist.— Sobald es dem Gr. Kreisamte in Dieburg zur Kenntniß kam, hat dieses alsbald an Ort und Stelle die erforderliche Untersuchung angestellt und es hat sich hierbei ergeben, daß in Groß-Umstadt keinerlei ansteckende Thierkrankheit vorhanden und das erwähnte Ge⸗ rücht durch ein bloßes Wirthshausgerede ver⸗ anlaßt worden, mit dessen näherer Ermittelung zum Behufe eventueller Bestrafung das Kreisamt noch beschäftigt ist. Friedberg. Das Königl. Hof- und Appel- lationsgericht zu Dillenburg hat an die Großh. Hofgerichts- Advokaten in Oberhessen und Starken- burg eine öffentliche Aufforderung erlassen, worin es erklärt, einigen Hessischen Anwälten, welche unter Uebertritt in den preußischen Unterthanen— verband ihren Wohnsitz in den Landgerichtsbe- zirken Biedenkopf, Battenberg, Gladenbach und Vöhl nehmen, die Ausübung der advokatorischen Praxis gestatten zu wollen. Gesuche sind binnen 14 Tagen einzureichen. Reichelsheim.) Sie fragen, wie es hier in unserm an Hessen⸗Darmstadt abgetretenen Amte gegenwärtig steht?— Nun vor der Hand ist nichts Erfreuliches zu melden. Nauheim erhält „provisorisch“ das neu zu errichtende Landgericht und Reichelsheim wird zum Landgericht Friedberg geschlagen. Aus welchen Gründen? fragt man hier.— Wenn die Gründe so gemein wären, wie die Brombeeren an den Hecken, so ließen sich keine finden!— Nauheim, sagt man, ist ein Kurort und muß deßhalb ein Landgericht haben.— Aber die nassauischen Kurorte Soden, Schlangenbad sind auch Kurorte, Ems ist sogar eine Weltkur⸗ stadt, und dennoch haben sie alle kein Amt und blühen und gedeihen trotzdem! Bad-Ems ist drei— mal so weit von dem Amtssitze(Nassau) entfernt, als Nauheim von Friedberg, und ist und bleibt dennoch Bad-Ems! Gerade ein Kurort hat in seiner Kur die Bedingungen seines Gedeihens, und wenn ein solcher Ort die Justizbehörde so zu sagen noch vor der Thüre hat, so fehlt ihm nichts. Von Nauheim fährt man aber auf der Eisenbahn für 5 kr.(9 kr.) in ein paar Minuten nach Friedberg, oder wer sich gern ein wenig Leibes; bewegung macht, der kann in einer halben Stunde auf einer mit Sand bestreuten Promenade hinüber⸗ spazieren. Dagegen in der Mitte der Wetterau liegen eine Menge meist bedeutender Ortschaften nahe beisammen, die nach ihren resp. Landgerichten „) Mit dem Abdruck dieses Artikels, welcher zuerst in der N. Mittelhrh. Ztg. erschien und von da in mehrere andere Blätter überging, erfüllen wir ein an uns von Reichelsheim aus gerichtetes Ersuchen und geben damit den erneuerten Beweis, daß wir der Besprechung einer für unsere Nachbarn allerdings sehr wichtigen Angelegenheit die Spalten des Anzeigers nicht verschließen. Wenn wir kürzlich einen anderen Artikel, welcher uns verspätet, nach mehreren Tagen Aufenthalts in Friedberg, erst zugekommen war, nicht mehr aufnahmen, so hatten wir dazu unsere guten, dem Herrn Einsender mitgetheilten Gründe. Dies sei zugleich die Antwort auf ein uns zugekommenes Schreiben vom 22. d., da wir uns zu Weiterem nicht veranlaßt sehen. In dem vorliegenden Falle können Unbefangene zu den dort gemachten Unterslellungen nicht kommen. Die Red. 2 bis 3 Stunden Wegs haben. Deshalb und weil das Friedberger Landgericht seit Langem mit Arbeiten so überhäuft jst, daß die Leute oft vom Morgen bis zum Nachmittag auf Beförderung warten müssen, war es schon vor längeren Jahren einmal im Plane, noch ein weiteres Landgericht in der Mitte der Wetterau zu errichten. Dies zu einer Zeit, da noch Niemand an eine Einver— leibung des Amts Reichelsheim dachte. Und jetzt, wo die Einverleibung geschehen, wo also die Wiederaufnahme jenes Planes um so mehr ge— boten ist, soll auch Reichelsheim und Dornassen— heim noch zu Friedberg geschlagen werden!— Am hiesigen Orte ist ein Amtslocal vorhanden, und für die nothwendig werdende Erweiterung desselben hat sich die Gemeinde erboten, die Kosten zu übernehmen. Die geringen Kosten aber, welche die Errichtung eines Landgerichts am hiesigen Orte noch außerdem verursachen würde, sollten doch nicht in Betracht kommen gegen die weit bedeutenderen Nachtheile, welche den Bewohnern der betreffenden Ortschaften in Folge ihrer weiten Reisen nach den Gerichtsstellen Friedberg und Nidda und der damit verbundenen Zeit- und Geldvergeudung erwachsen. So liegen die Sachen, unparteiisch betrachtet. Man vertraut daher hier noch immer darauf, daß bis jetzt Alles nur pro- visorisch ist, und daß nach reiflicherer Erwägung der Sachlage Reichelsheim doch noch ein Land— gericht erhalten werde. Offenbach. Die neueste Nachricht der Main⸗Ztg. über das Befinden der Herzogin von Nassau lautet: Die im Fortschreiten begriffene Besserung des Befindens der Herzogin von Nassau ist nach Nachrichten eine allerdings zwar langsame, aber doch, wie es scheint, jetzt als gesicherte zu betrachten. Die Kräfte nehmen in gleichem Maße zu und auch die letzte Nacht war eine befriedigend gute. Preußen. Berlin. Die von der„Kreuz⸗ zeitung“ zuerst gebrachte Nachricht, daß der Ver⸗ fassungsvertrag des norddeutschen Bundes am Mon- tag unterzeichnet sei und die Mitglieder der Conferenz sich nächster Tage nach Hause begeben, scheint sich nicht zu bestätigen und wird von den„Hamburger Nach- richten“ als auf einem aus den Kreisen der Conferenzbevollmächtigten herstammenden Mißver⸗ ständnisse beruhend, bestritten. Dagegen bestätigt dasselbe Blatt, daß die Eröffnung des Parlaments in einem preußischen Circular an die Bundes- regierungen auf den 24. k. M. in Vorschlag ge⸗ bracht sei. — Wie die„Nordd. Allg. Ztg.“ berichtet, ist der Versassungsentwurf des norddtutschen Bundes noch nicht unterzeichnet. Die Unterzeichnung steht aber in naher Aussicht.— Das Staatsministerium ist mit der definitiven Beschlußnahme über die Eintheilung der Verwaltung in den neuen süd⸗ lichen Provinzen beschäftigt.— Die Verhand- lungen mit dem Fürstlich Thurn und Taxis'schen Bevollmächtigten sollen beendet sein. Von Regens, um das Licht im Innern besser brennen zu machen' wir ferner, daß durch die Schächte und Stollen die zum Athmen erforder- liche Luft zugeführt werden muß, so ist begreiflich, daß in allen tiefen und sehr ausgedehnten Steinkohlengruben, wo die atmosphärische Luft nicht im Ueberfluß zugeführt werden kann, sich explodirende Gase, sogenannte „schlagende Wetter“ bilden müssen. Und in der That ist dieses so. In allen tiefen Steinkohlengruben ist Grubengas vorhanden und wo die Zuführung der Luft hinreichend ist, bilden sich„schlagende Wetter“. Die Bergleute wissen das und doch steigen sie Tag für Tag mit einem gläubigen„Glück Auf!“ getrosten Muthes in die schwarze verderbenschwangere Tiefe, um die für die Industrie und für unser Leben ganz unentbehrlichen Kohlen zu gewinnen. Ihr Schutz ist nächst Gott die sogenannte Davy' sche Sicherheitslampe. Diese Lampe besteht aus einem gewöhnlichen Oellichte, welches— in ähnlicher Form wie unsere Taschenlaternchen— mit einem feinen Draͤhtgewebe in Cylinderform umgeben und fest verschlossen ist, so daß man, nach her gestelltem Verschlusse, an das im Innern befindliche Licht nicht ge⸗ langen kann. Mit Hülfe solcher Lampen arbeiten die Bergleute sorglos und ohne jede Gefahr in Räumen, die mit brennenden Grubengasen und sogar mit„schlagenden Wettern“ angefüllt sind. So lange die Lampen in Ordnung sind, kann ein Unglück nicht vorkommen, da die in das Innere des Cylinders strömenden Gase wohl verbrennen und verpuffen, die Entzündung sich aber außerhalb des Gewebes, das abkühlend wirkt, nicht foctpflanzen kann. Leider sind diese Lampen nicht immer in Ordnung und werden von leichtsinnigen Arbeitern trotz strengen Verbots geöffnet, Geschieht dieses in einem Raume, wo„schlagende Wetter“ vorhanden sind/ so tritt sofort Entzündung der ganzen Lustmasse ein und eine furchtbare Explosion, der sämmtliche in der Nähe befindliche Arbeiter zum Opfer fallen, erfolgt. In den meisten Fällen konnte man nachweisen, daß derartige Explosionen durch die Unvorsichtigkeit oder den Leichtsinn der Arbeiter entstanden sind. So fand man nach der letzten Explosion in England den Bergschmied, welcher in der Grube in der Nähe des Schachtraumes mit offener Lampe arbeiten darf, weit ab vom Schachte in einer Strecke neben seiner offenen Lampe todt liegen. Wahrscheinlich war derselbe mit offener Lampe in die Grubenbaue gegangen und hatte so die dort an- gehäuften„schlagenden Wetter“ entzündet. r. Alte Geschichten, so heiter zu lesen. 1599. Ist der Monat März und April ganz trocken und schön gewesen, und hat in 7 Wochen nicht geregnet. Im März haben die Kirschbäume geblüt. 3 Wochen hat man zeitige Trauben gehabt, welche Chur- Mainz zugesendet worden; aber um Jakobi sind alhier auch schon zeitige Trauben gewesen. Eben um gedachte Zeit ist alhier ein— Fürstentag gehalten worden, da daun Chur⸗Sachsen, Pfalz, Brandenburg. Item Herzog Henrich von Wolfenbüttel, der Markgraf von Anspach. Item von Braunschweig, Cassel, Darmstadt und andere mehr Orten Gesandtschaften, hie gewesen, sind auf dem Born Ziel(7) zu Rath gangen, welches Haus renovirt und in⸗ und auswendig schön ausgestrichen gewesen. welches Haus dies gewesen ist?) 1 1600. Hat die Burg eine Pulvermühle„zum Garten“ au dem Seher Thor machen lassen, dagegen aber die Stadt ein Mandat ausgerücket(7), daß sie kein Pulver darin machen sollen. Modo: die goldene Rose.(Wer weiß wohl Ist darauf eine Mahlmühle worden. el Sitzun Shuatsauwa Tagebuch Baye Tudwig. Füngsten 2 Wayern, Herzogin bon Oestert alf den Ge Und es Wet — 209 zu maschinen Mit auch sehr billigsten Zu 202 7 Geschaft 2175 irgend ei gestieger N— L Ja Aussta gute 2 deu Parlantt 1 dit Bunde lde e 1 Verschlag 92 4 dichtet iche Burde ic nung stth attninitttiux über du Art N igt burg wird hierauf bezüglich gemeldet, daß Maxi- mlian Fürst von Thurn und Taxis nach Berlin abgereist sei, um den Postablösungsvertrag zu unterzeichnen. Die von bier nach Paris gesandten Ninisterkalräthe Jordan und Weishaupt sollen dert über den Abschluß eines Vertrages, betreffend die Verbindung der Saarbrücker Bahn mit der stanzösischen Nordbahn, unterhandeln. Kiel. Das Einverleibungspatent wurde am 21. d. proclamirt; dasselbe verspricht den Ein⸗ tohnern gleiche Rechte wie den übrigen Preußen, Schonung berechtigter Eigenthümlichkeiten und ze Sicherung der Stellungen der Beamten. ine das Patent begleitende Proclamation erkennt de bewährte Charakterfestigkeit der Einwohner am und verheißt eine kräftige Förderung der landeswohlfahrt. Frankfurt. Das Zuchtpolizeigericht hat in siner Sitzung vom 26. d.— gegen den Antrag der Staatsanwaltschaft— auf Freigabe der unlängst da- ger mit Beschlag belegten vielbesprochenen Broschüre Tagebuchblätter aus dem Jahre 1866“ erkannt. Bayern. Die Verlobung des Königs ludwig II. mit der Herzogin Charlotte Auguste, üngsten Tochter des Herzogs Maximilian von dayern, ist jetzt zur Thatsache geworden. Die berzogin ist eine jüngere Schwester der Kaiserin uon Oesterreich, was vielleicht nicht ohne Einfluß uf den Gang der bayerischen Politik sein wird ud es werden bereits Stimmen laut, welche in dieser Heirath ein Hinderniß für die Pläne des Fürsten Hohenlohe in Bezug auf einen Anschluß an Preußen erblicken wollen. Baden. Die Direktion der badischen Eisen— ebenso in berselben Zeit 4 bis 5 Hemden ober 15 Hanb⸗ lücher oder 20 Taschentücher. Das Ausringen der Wasche geschieht durch 2 an der Maschine angebrachte Kautschuk— walzen. Die Wasche wird dabei außerordentlich geschont, a e N f die Arbeit geht schneller und ist wohlfeiler als die bahn geht mit der Absicht um, die Eisenbahn- Handwäscherel, so daß jeder größeren Haus haltung eine wagen während der Wintermonate durch Luft— 75.. 1 empfehlen ist. Das Einzige, 5* 8 l A N mne t gefie r 0 8 heizung zu erwärmen. Es sind zu diesem Zwecke(30 fl.) In Dalmstabt sind Waschmacch— 3 läng f 1 2 7 n 0 2 inen schon la bereits die nöthigen Schritte geschehen und wurde in größeren Haushaltungen im Gebrauche; auch find dieser Tage dem nach Mannheim abgehenden welche dort sür 24 kr. pro Tag und 13 kr. pro halben Zuge ein dazu hergerichteter Wagen angehängt, bie* n af sollte sich diese Einrichtung nicht auch füt N 1 4 1 2 gie el assen? um die Ausführbarkeit durch Techniker prüfen und b 5 N Die ausgestellte Fleischhackmaschine zum Wurst⸗ nach deren Bewährung eine allgemeine Anwendung machen war bei Herrn Walz bahier thätig, machte sehr eintreten zu lassen. saubere und reinliche Arbeit und kestet 18 fl. Nach un⸗ Frankreich. Die Eröffnung der Kammer 8 180 bie 440 Pe. Sund. wird am 14. Februar stattfinden. Die Prüfung ligkeit und deistungefähigrett ber— des Budget soll im Staatsrathe rasch vorangehen nen einen kurzen Bericht brachten, glaubten wir die ver⸗ und dasselbe vielleicht schon in der ersten Sitzung stehende Mittheilung, welche für die vorige Nummer zu des gesetzgebenden Körpers vorgelegt werden können. at 1 Aer Abbtuck bringen zu ollen, da — An dem neuen Preßgesetz wird im Ministerium 55 Gießen. Der nue Flaschbeschauer der Stadt Gl der Justiz gearbeitet.— Nächstens soll auch das 8 Armeeorganisationsproject im Staatsrath wieder vorgenommen werden, und zwar soll ihm eine ßen, Ph. Möhl, hat in diesen Tagen in einem durch cinen hiesigen Metzger geschlachteten Schweine Trichinen ge⸗ neue Arbeit des jetzigen Kriegsministers zu Grunde gelegt werden. funden. Dasselbe wurde, wie aus einer amtlichen Be⸗ kanntmachung hervorgeht, mit aller Vorsicht auf dem Schindanger verscharrt. Der Umsicht und dem unermüd⸗ lichen Eifer ihres Mitbürgers Möhl haben die Gießener wohl zu verdanken, daß ein leicht mögliches großes Unheil von den Bewohnern Gießens abgewendet worden ist. Büdesheim, Kr. Vingen. Zwei jener Diebe, welche kürzlich die Kirche und das Pfarrhaus dahier berauben wollten, aber in ihrem Vorhaben gestört worden sind, hat man in Kreuznach fesigenommen. Der dritte Gauner ist entsprungen. Man glaubt allgemein, daß sie es wären, welche bisher die ganze Umgegend durch verschiedene Ein⸗ brüche in so großen Schrecken versetzt haben. H. Friedberg. Unter den, am vorigen Donnerstag von Herrn Maschinenfabrikant Nenzel aus Gießen bier aufgestellt gewesenen Maschinen bat sich die nach ameri⸗ kanischem Princip construirte Waschmaschine am meisten Beifall erworben. Dieselbe faßt 4 Züber Wasser, welches kochend heiß, mit etwas geschabter Seife vermischt, in den Waschkasten der Maschine gebracht wird. In 10 Minuten wurde ein großes Tafeltuch rein und sauber gewaschen, Den Herren 99, zur Nachricht, vaschinen für die 1867 r. Ernte bis spätestens daß Aufträge auf Heuwende⸗, N 2 24 welche sich über Gichtkranken, die e leichteste und schnellste Heilung ihrer Leiden be⸗ lehren wollen, ist„Dr. Hoffmanns zuver⸗ Oekonomen Fruchtschneide- und Kartoffelausheb— Ende April eingereicht sein müssen. 1 8 0 5 ässiger Gi, dringend zu empfehlen. Mit den renommirtesten englischen Maschinenfabriken in Verbindung stehend, besorge ß 1 nich 1 2 tuch sehr leistungsfähige, nach den neuesten Systemen gebaute Dampfdreschmaschinen zu den kürzeste, sondern auch das wohlfeilste. Dieses tilligsten Preisen. Zur Erkundigung nach der Leistungsfähigkeit meiner voriges Jahr gelieferten landwirth— haftlichen Maschinen werde ich auf Verlangen Adressen mittheilen. Gießen. Büchlein ist für 27 kr. in allen Buchhand⸗ lungen zu bekommen; in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. 2716 n t Gefl. zu beachten= Georg Nenzel, Maschinenfabrikant. 99 „ W. Leske in D Hessische Landes⸗Zeitung für die nächsten Monate Februar und Marz entgegen. Alle Postämter nehmen Bestellungen auf die bei 212 Wir empfehlen unser auf die solideste Basis gegründete Institut dem inserirenden Publikum zur Uebertragung von Insertions⸗Aufträgen jeden Umfanges und führen nachstehend die hierdurch erwachsenden Vortheile zur gefälligen Berücksichtigung an. In Folge einer directen Geschäfts⸗Ver⸗ aArmstadt erscheinende Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha. 02 Diese Anstalt hat sich im Jahre 1866 einer abermaligen beträchtlichen Erweiterung ihrer Zeschäfte zu erfreuen gehabt. Durch einen 2175 Personen mit 4,813,100 Thlr.), welcher nächst dem Jahre 1865 größer war, als in irgend einer der früheren Perioden, ist die Zahl der Versicherten auf die Versicherungssumme auf der Banksfonds auf gestiegen. Eine Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von nahe an 2,500,000 Thlr. gestattete bindung mit sämmtlichen Zeitungs⸗Expe⸗ ditionen sind wir durch die uns von den⸗ selben günstigst gestellten Conditionen in den Stand gesetzt, die uns überwiesenen Aufträge unter folgenden billigen Bedingungen auszuführen: 1. Unser Grundprincip ist, die uns über⸗ tragenen Ordres auf das Prompteste und Reellste zu effectuiren, d. h. nur die Original⸗ Preise zu berechnen.— Auf besonderes Ver⸗ langen wird die Original-Rechnung präsen⸗ tirt. 2. Porto oder Spesen werden unter keinen Umständen berechnet. 3. Bei größeren und wiederholten Aufträgen entsprechender Rabatt. reichlichen Zugang an neuen Versicherungen 29,560 Personen, 53,000,000 Thaler, 13,950,000 Thaler zie Zahlung von 1,310,000 Thlr. für 782 gestorbene Versicherte und läßt, nach gehöriger Ausstattung der Reserve, noch einen bedeutenden reinen Ueberschuß mit Aussicht auf abermalige zute Dividende für die Versicherten übrig. In diesem und den nächsten vier Jahren werden uber Zwei und eine halbe Million Thaler vorhandener reiner Ueberschüsse an die Versicherten vertheilt, was für die Jahre 1867 ind 1868 eine Dividende von je 36 Prozent und für 1869 eine solche von 89 Prozent ergibt. Auf diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versscherung ein Hofgerichts⸗Advocat G. Trapp II. in Friedberg. Domainenpfandmeister Müller in Nidda. Steinkohlen! 57 Lager im neuen Dielbof am Usathor. Friedberg. Eduard Ruths. Verloren. 210 Ein goldener Ubhrschlüssel wurde am Sonntag Nachmittag auf dem Wege vom Hotel Schott bis auf den Haagk verloren. Der redliche Finder wolle den⸗ selben gegen eiue gute Belohnung a, d. Exped. d. Bl. abgeben. Beachtenswerth! 201 Unterzeichneter befitzt ein vortrefflichs Mittel gegen nächilsches Belinässen, sowie gegen Schwächezustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden diese Kranken Aufnahme in des Unterzeichveten Heilanstalt. Kirchhoffer 204 sitebt wegen Wohnorteveränderung eln schwarz brauner Wallach, 7 Jahre alt, geritten und gesahren, für den Preis von 200 fl. zu verkaufen. Zu erfragen im pessischen Hofe. 4. Belege werden in allen Fällen für jedes Inserat von uns geliefert. 5. Eine einmalige Abschrift des Inserals genügt auch bei Aufgabe für mehrere Zeitungen. 6. Sämmtliche eingehenden Aufträge werden stets noch am Tage des Eintreffens nach allen Gegenden hin expedirt. 7. Uebersetzungen in alle Sprachen werden kostenfrei ausgeführt. 8. Bei Annoncen unter einer beliebigen Chiffre werden die uns zugebenden Offerten ohne jede Pro⸗ visions-Anrechnung an die resp. Auftraggeber pünktlichst übermittelt. 9. Strengste Ge⸗ schäfto⸗Discretion bewahren wir in allen Fällen. 10. Kosten⸗Anschläge werden dei umfangreichen Insertionen von uns bereitwilligst auf Wunsch vorerst aufgestellt. 11. Corre⸗ pondenz franco gegen franco. 12. Unser neuester und correctester Insertions-Kalendet Verzeichniß sämmtlicher Zeitungen und Zeitschriften mit genauer Angabe der Auflagen und sonstigen für die Interessenten wichtigen Noltzen, steht gratis zu Diensten. 0 Sachse& Co. Zeitungs- Aunoncen Expedition Leipzig. 5. ˙A Für u bis 6 kr. wöchentlich suͤmmtliche deutsche Clafsiker sämmtlichen Meisterwerke! der neuen wohlfeilen in vollständigen Ausgaben ihrer 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung National- Bibliothek der deutschen Clbassiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller bringen, nicht in Aus zügen, sondern vollstandig, manches Werk in dieser Ausgade raum den zehnten Theil der bisherigen Preise deutschen Classiker in neuen schöͤnen Ausgaben dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß kosten wird, z. B. Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 ke., Schillers fämmtliche poetische und dramatische Werke nur 1 fl. 21 kr. die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 3. Seume, Band 4. Gellert. Die 3 ersten Hefte b Best vorstehende Sammlung an. Bindernagel& Schimpff. Parlaments ⸗Wahl. 209 In der am 13. l. Mts. Schlusse der Verhandlungen der ausgeschrieben werden möge, und brachte man Nieder⸗Wöllstadt in Vorschlag. Nachdem dem unterzeichneten gleichen 0 18 kr., Wieland 5 fl. 24 kr. Band 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul, Wunsch ausgesprochen, als Ort Sinnes geworden, so laden wir zu einer wiederholten Versammlung auf Sonntag den 3 Februar, Nachmittags 2 Uhr, in Nieder⸗Wöllstadt, (Gastbaus zum Darmstädter Hof) hiermit ein, und bitten um zahlreiches Erscheinen. Friedberg den 26. Januar 1867. Für das Comite: Ed. Trapp IV., Hofgerichtsadvocat, C. Scriba, Buchhändler, Vorsitzender. Schriftführer. Stimmzettel für die Abgeordnetenwahl zum Reichstag des norddeutschen Bundes sind zu haben bei Bindernagel& Schimpff. sind ber uns vorrathig und nehmen wir jeder Zeit Bestellungen auf in Friedberg stattgehabten öffentlichen Versammlung wurde am daß eine nochmalige Versammlung für den Zusammentritt derselben Comite mittlerweile von verschiedenen Seiten Mittheilungen 208 Nächsten Mittwoch den 30. d. M., Abends 8 Uhr, ia dem Gasthaus zur goldnen Relchskrone pahler öffentliche Versammlung. Friedberg den 28. Januar 1867. Für das Comité Ed. Trapp IV., Hofgerichtsadvocat. 211 Das Harmonium läßt nur dann seine zarten Akkorde ertönen, wenn ein vierhändiges aus.. und E Dur beryorgehendes, der wildesten die Ohren der Nachbarschaft tyrannifirt. Hofraithe- und Gütervergeig run 186 Donnerstag den 31. Januar d. A 11 uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf fretwigigen Eheleute gehörenden Immobilien: nochmals öffentlich metstbietend versteigert werden. Friedberg am 24. Januar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Walz. Güter ⸗ Verpachtung. 185 Mittwoch den 30. Januar l. J., Vormittags 10 Ubr, werden in biesigem Rathhause auf freiwilligen ⸗ trag des Kaufmanns Ludwig Winbeim dahier dessen Grundftücke, in Frtedberger und Fauerbacher Gemarkung gelegen, auf neun Jahre öffentlich meistbletend verpachtet. Friedberg den 24. Januar 1867. In Auftrag: erägüewglich e Ortsgericht Friedberg A Holzversteigerung schen Waldungen. revier Wickstadt, Distrlet Schiffloch, an die Meld bietenden öffentlich versteigert: 170 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 7 5 Einladung. 207 Auf den Wunsch des verehrl. Vorstandes des Adolf⸗Stiftung beabsichtigt der Unterzeichnete, kirchengeschichtlichen Vorträgen zu veranstalten. einige desonders wichtige und interessante Abschnitte aus der Geschichte bilden, als: 1) Luthers Jugendgeschechte bis zu dem Ablaßstreit. zu Augsburg 1530, in Verbindung aut den geschichte. 3) Johann Calvin und die Neformation in Genf. wird in zwei Vortragen von 1 bie 1½ Stunde Dauer, 8 Uhr, behandelt werden. Als Local ist der Saal des Rathhauses gutigst zur Verfügung gestellt worden. De erste Vortrag findet Dienstag den 5. Februar statt. Alle, die sich für die gute Sache des Gustav⸗Adolf⸗Vereins interessiren, reicher Betheiligung eingeladen, wobei ich noch bemerke, zum Verständniß der Vorträge nicht vorausgesetzt werden. Friedberg den 26. Januar 1867. Jeder dieser Gegenständ Prof. Dr. Köhler. Indem der Vorstand des Frauenvereins dahier um recht lesungen des Herrn Professor Dr. Köhler bittet, wird bemerkt, Vorlesungen zu 30 kr. für eine Person von Herrn neten Mitgliedern des Vorstandes ausgegeben werden. Emilie Trapp. Ernestine Binderuagel W. Wickenhöfer. J. Sebastiany. Charlotte Meyer. Geschäfts⸗Eröffnung. 193 Einem verehrten hiesigen sowie auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein Schirmgeschäft etablirt habe und fortwährend bemüht sein werde, unter Zusicherung reellster Bedienung, ein gutes Sortiment von Regen- und Sonnen⸗ schirmen auf Lager zu führen. Gleichzeitig bemerke ich, werden. daß alle Reparaturen prompt und billig besorgt M. W. Baer, Ludwigstraße Nr. 483 neben Hotel Trapp. hiesigen Frauen vereins der Gustav zum Besten dieses Vereins eine Reihe von Den Gegenstand derselben werden der Reformation 2) Der Reichstag aasee e de ae Cörscten& Cinolines jedesmal Dienstag Abends um werden zu zahl⸗ daß wissenschaftliche Vorkenntnisse zahlreichen Besuch der Vor— daß Karten für sämmtliche Professor Dr. Köhler und den unterzeich⸗ Charlotte Schwabe. kouise Ppreußer. Emilie Huber. Marie Fertsch. Louise Vitriarius. Elchen⸗„ 58„ Buchen Prügelholz, 36„ Etchen⸗ 5 80„ Buchen⸗Stockholz. 45„ Eichen⸗„ 220„ Buchen⸗Retsholz, 100 Eichen · farg der Versteigerung Morgens präcis 9 Uhr. Wickffadt den 25. Januar 1867. Gräflich Solms⸗Rödelbelm'sche Forstverwaftung Schallas, Oberförster. 2708 bei K. Friedrich neben der Post. r Kirchenbuchsauszug. Getraute: 20. Jauuar. Jobs. Reitz V., biesiger Bürger und Gepäckwieger bei der Nain⸗Weser Bahn, Sohn der Marta, geb. Reitz, Wittwe des gewesenen Bürgers u Babenhausen, Peter Gleim, und Elise Katharina e mann aus Appenrod im Kreise Alsfeld, Tochter es verstorbenen dasigen Ortsbürgers und Adermann⸗ Valentin Haumann. Geborene: 20. Januar. Dem dahter flasionirten Gendarmen zu Pferd Jobs. Lepper, Ortsbürger zu Groß- Buseck, ein Sohn Ludwig Jakob geb. am 26. December. Beer dig te:. 22. Januar Heinrich Usener, des verst. hiesigen Bürgers und velnwebers Joh. Georg Usener ehelich lediger Sohn, alt 62 Jahre, 10 Monate, 3 Tage, r am 20. Januar. Nachtrag. Getrau 42 5 3 Januar.(In Offenbach.) Hermann Ernst Christian Nau, hies Bürger und Maschinenbauer in Offenbach, Sohn des verst. biestgen Burgers und Rechners vom Angustiner⸗ Schulsonds Georg Friedrich Nau, und Karoline Henrteite Friedericke Lousse Mathilde Wagner Metzgermeisters Joh. Konrad Wagner. verschiedener Gegenstände. Friedberg am 26. Januar. 26 kr.] Sier 1 Stack Preise Butter pr. K Brennholz 2 k. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 6. Phantasie entspringendes ungestüm Flügelgetöse ormittags Parlaments⸗Wahl. Antrag die zum Nachlasse der Friedrich Karl Bergs im den Gräflich Solms-Rödelheim? 06 Freitag den 8. Februar l. J., werden in dem Forsl⸗ Die Zusammeakunft iß im Holzschlag und der An⸗ aus Offenbach, Tochter des verft. dafigen Bürgers und Buchen⸗Scheithelz I., pr. Stecken 7 J 30 k. Flur. Nr. Klftr. 1. 18. 53. Hofraithe in der Stadt, 1 19. 15,7. Grabgarten daselbst, 6. 37. 81. Grabgarten vor dem Malnzerthor. Pag. Nr. Ruthen 423 18. 54¼ Acker vor dem neuen Schlag, ift ein 0 Baumsäck und stößt auf die Chaussee, der 697. 9. 35¼ Grasgarten am Biegel, 11 lufflisten v gestorben, ihren Vorge braven und wird. — militärisc Abschluß n elner Groß hergo tete in Mann, w Königs! Nachrich! können, erwähnt wir ein sondern bier eint 20. b. l krag der um Vorle von Vieh pest geld geleistet A Ert