le Fenn, 19 7% Bügel , u dern Zuumtimti dsuch dt Nedie 1867. Damstag den 28. September. M115. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg.“ Friedberger Zntelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 3 Einladung zum Abonnement. Auf den wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenden A 2 9„. N 77 2 8 1 Anzeiger für Oberhessen kann man für die Monate Oktober, November und Dezember in hiesiger Stadt bei der unterzeichneten Expedition für 30 kr. und bei allen Postanstalten innerhalb des Großherzogthums für 33 kr. abonniren. Der Anzeiger bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Bilderräthsel, Räthsel, Rechenaufgaben ic. Bei der großen Verbreitung unseres Blattes werden amtliche Bekanntmachungen und Versteigerungs-Anzeigen ꝛc., sowie geschäftliche Annoncen und Empfehlungen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein.— Die einspaltige Petit-Zeile oder deren Raum wird mit 3 kr. berechnet; bei größeren Aufträgen oder ständigen Annoncen gewähren wir einen entsprechenden Rabatt⸗ Zum geneigten Abonnement, sowie zur Benutzung des„Anzeiger für Ober hessen“ zu Veröffentlichungen aller Art ladet ein Friedberg. Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 37 sub 1. Bekanntmachung, die zwischen dem Großberzogthum Hessen und dem Königreich Preußen abgeschlossene Militärconvention betreffend Nr. 38. Bekanntmachung, den zwischen der Großh. Hessischen und der Königlich Preußischen Staatsregierung wegen des Posiwesens abgeschlossenen Vertrag. Friedberg den 26. September 1867. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter A pip. Be f: Die Verse. krgters Friebri* 18 15 3 Betreffend: Die Versetzung des Großh. Oberförsters Friedrich Klump von der Oberförsterei Trais a. L. in die Friedberg den 26. September 1867 Oberförsterei Butzbach, Forsts Friedberg. Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß der Großherzogliche Oberförster Klump von der Oberförsterei Trais a. L. in gleicher Eigenschaft in die Oberförsterel Butzbach durch Allerhöchstes Decret vom 10. J. M versetzt worden ist. Großherzogliches Kreisamt Friedberg 15 Ter a pp.* Hessen. Darmstadt. Ueber den Stand Vorsichtsmaßregeln gegen die Cholera betreffend, folgen, um die dortige Militär- Akademie zu be⸗ der Cholera berichtet die„Darmst. Ztg.“ vom das Publikum, daß, da die in der Bekannt-(suchen. Auch verlautet, daß der König von 25. ds.: In Fehlheim waren bis zum 21. machung Gr. Kreisamts Darmstadt vom 28. v. Preußen als Bundes-Oberfeldherr von dem ihm September 41 Personen erkrankt und 23 gestor⸗ M. enthaltene dringende Mahnung an Desinffci- durch die Militär-Convention zugestandenen Rechte ben. In Gernsheim erkrankten vom 18. bis rung der Abtritte und Abtrittsgruben von einem Gebrauch machen und einige hessische Officiere zur 22. September 26 Personen und starben 2, da- großen Theile der biesigen Einwohner ganz un- Dienstleistung in preußischen Regimentern, sowie runter einer an- Choleratyphoide. Die Krankheit be achtet gelassen worden, diese Desinficirung nun- umgekehrt, einige preußische Officiere zur Dienst⸗ hat übrigens entschieden an Bösartigkeit abge⸗ mehr unter polizeilicher Controle, auf Koͤsten der leistung in hessischen Regimentern eommandiren nommen; mit Ausnahme der einen tödtlichen Er⸗ Residenzbewohner durch besonders dazu beauftragte wolle b 1 krankung überschritten sämmtliche Erkrankungen Personen alsbald vorgenommen werde.— Da mit dem 1. October die Militär- nicht die Höhe einer gelinden Cholerine, und— Einige Officiere der großherz. Artillerie Convention in Kraft tritt, so werden dann die scheint danach die ganze Epidemie ihrem vollstän- sind dieser Tage nach Berlin abgereist, um an hessischen Truppen einen neuen Fahneneid ableisten, digen Erlöschen rasch entgegen zu gehen. der dortigen Artillerieschule einen mehrmonatlichen in welchem des Königs von Preußen als Bundes- e Das Großh. Kreisamt Darmstadt benach- Cursus durchzumachen. Denselben wird dem- Oberfeldherrn Erwähnung geschieht. richtigt durch ein besonderes„Polizei⸗Reglement,“ nächst auch eine Anzahl Infanterie-Officiere nach-— Der Kronprinz Thronfolger von Rußland f immers befinde; sehr genaue Versuche(Pettenkofer's) baben dargethan, Ueber tems Schulfinden. Luft, besonders 91 aan e Theil unserer Stubenluft verdorben ist, es (Von J. Wahl.) 3 ee untersuchte die Luft seines Arbeitszimmers. Als er hinein⸗ „Niemand kann von der Luft leben.“ Aber auch Niemand kann trat, waren unter 10 000 Theilen Luft 4 Theile Kohlensäure, wie es in ohne sie leben! und Niemand kann gesund bleiben, wenn er in verdor⸗ freier Luft ist. Als er sich 4 Stunden allein darin aufgehalten, fand er 2———— 9 leben muß. Wissenschaft und Erfahrung in Gemein- 1⅜ Theile, als sein Gehülfe kurze Zeit bei ihm gewesen, wieder 3 und schaft beweisen, daß der schädliche Einfluß, den die Luft hier und d/ Theile mehr darin. s übt, sich auf die Gegenwart e Luftarten 1 Gase, 80487 110 3 Vorlesungssaale Liebig's welcher 46 000. Inhalt hat, ver- sphärische Luft durchdringen, zurückführen läßt, insbesondere auf die Menge sammeln sich im Winter öfters 200 Zuhörer. Die Vorlesungen dauern von Kohlensäure, die jeder Mensch beständig ausathmet. Selbstverständlich von 5¼—7 Uhr. Liebig fand an einem Tage: um 6 Uhr 11,8, um muß sich dieselbe mit der Zeit und nach der Anzahl der in einem be- 6½ Uhr 23,3, um 7 Uhr 32,2 Theile Kohlensäure in 10 00⁰ Theilen wohnten Raume sich aufhaltenden Menschen vermehren. Auf unsere Schu- Luft. Gegen das Ende hin ward den Anwesenden die Luft meist drückend. len sinden diese Verhältnisse, wie einleuchtet, Anwendung und auch in sie In einem Zimmer einer Münchener Schule, das mit 3 Fenstern versehen sind Forscher der Natur gedrungen und haben uns dankenswerthe in war und in dem 70 Schülerinnen von 9- 10 Jahren er hohem Grade zu berücksichtigende Aufschlüsse gegeben. Es ist an der Zeit, den, fand man nach 2 Stunden bei 15“ R. 72 Theile Rezi a daß alle Lehrer, Eltern, Schulvorsteher und Behörden von jenen, für's mal soviel als in freier Luft! Bei 20 Theilen erkennt al— Wohl der Menschheit so einflußreichen Fesistellungen Notiz nehmen. Luft schon für übelriechend und verdorben! Mit aller Genauig ei* Die Kohlensaure ist ein Gift für die Lunge. Bei 5 bis 10 Prozent[Dr. Max Oertel in 17 verschiedenen Localitäten zu r Zeiten Ver⸗ in der Atmosphäre erregt sie Schwindel und Betäubung und hinterläßt suche über diesen Gegenstand angestellt, in seiner ran in dann bei schneller Rettung aus der Gefahr Kopfweh und Denksaulheit, Krankenhäusern, Gefängnissen, Casernen und e In nicht ü— während bei längerer Einwirkung Blödsinn und bei 20 Prozent der Tod füllten Privatwohnungen fand er die beste Luft mit 0,8 Kohlensäure per erfolgt. Man sei nicht der Meinung, daß die Kohlensäure, obwohl sie] mille, die schlechteste mit 9,4 per wille in Schulen und sieht sich hiernach 1½ mal so schwer als die gewöhnliche Luft ist, sich nur am Boden des veranlaßt, bezüglich der Schulen zu bemerken:„Ich glaube, es wäre am 14 1 ö 11 74 4 1 4 67 1 4 iN .— * —— mit Gemahlin ist zum Besuche am Großherzog⸗ lichen Hofe hier eingetroffen. Der Großfürst wurde am Bahnhofe von dem Großherzog und dem Prinzen Alexander begrüßt. Preußen. Berlin, 24. Sept. Reichs- tag. Anwesend sind: Graf Bismarck, Delbrück, Friesen c. Vorgelegt werden: die Gesetze über Kriegsdienstpflicht, über Nationalität der Kauf⸗ fahrteischiffe; der Beschluß über die Behandlung ist vertagt bis nach erfolgtem Drucke. Der An- trag Lasker in Bezug auf die Wuchergesetze soll durch Schlußberathung, der Antrag Schulze in Bezug auf die Coalitionen durch Vorberathung im Hause erledigt werden. Es begann die Adreß⸗ debatte, indem Braun(Wiesbaden,) von Miquel, der wegen des hannover schen Provinzial⸗Landtages abwesend ist, beauftragt, die Erklärung abgab, daß Miquel seinen Entwurf zu Gunsten der ver— einbarten Adresse zurückziehe. Graf Stolberg, Correferent, Planck, Referent, erklären auch ihre Anträge aus gleichem Grunde zurückzuziehen. Die Rednerliste wird durch das Loos festgestellt. 13 Redner sind für, 29 gegen den Entwurf einge⸗ schrieben.(Oeiterkeit.) Planck, Referent, für die Adresse, betont besonders als Zweck der Adresse eine Kundgebung zu Gunsten einer Vereinigung mit Süddeutschland; diese sei Pflicht gegen den Reichsrath, die Regierung, gegen Süddeutschland und das Ausland.— Abg. Ziegler spricht sich gegen die Adresse aus, weil keine verantwortlichen Minister, kein auswärtiger Minister vorhanden seien, an welche man sich wenden könne; durch die Adreß⸗Debatte ergänze man nicht die Lücken der Verfassung. Es fehle im Entwurfe die Be— tonung des Anstrebens innerer Freiheit, überdies sei die Adresse inoportun.— Abg. Aegidi für die Adresse.— Abg. Günther(Sachsen) gegen die Adresse im Sinne des von den Particularisten eingebrachten Antrages auf motivirte Tagesord- nung.— Abg. Braun(Wiesbaden) für die Adresse, unter Widerlegung Ziegler's und Gün⸗ ther's.— Abg. Schaffrath kann nicht für eine Adresse stimmen, welche den Dank und die Befriedigung der Nation über die„bisher errun⸗ genen Erfolge einer wahrhaft deutschen Politik“ aussprechen will.— Schluß der General⸗Debatte. — Der Correferent, Abg. Graf Stolberg em- pfiehlt die Annahme der Adresse, Abg. Rei⸗ chensperger ein von ihm eingebrachtes Amen⸗ dement.— Abg. Kantack hält den polnischen Standpunkt sest und erneuert den Protest gegen den Eintritt in den norddeutschen Bund.— Abg. Babel erkennt nicht in dem Reichstage das Or- gan des deutschen Volkes.— Der Bundeskanzler, Graf Bismarck vertheidigt die Politik der Re⸗ gierung in der Luxemburger Frage; er glaube, der König habe durch die Verhinderung des Krieges den Dank der Nation erworben. In Betreff des Standpunktes der Regierung wies er auf das Lundschreiben der Regierung vom 7. September hin, indem er hinzufügte: Will die Nation die Einigung, so ist kein deutscher Staats- mann stark genug, es zu verhindern, noch kleinlich genug, es verhindern zu wollen.— Abg. Frei- herr Nordeck zur Rabenau fragt, wie es denn mit dem Eintritte des ganzen Großherzog- thums Hessen in den norddeutschen Bund stehe. Bei einer deßhalb in der hessischen ersten Kammer gestellten Interpellation habe Herr v. Dalwigk erklärt, man würde der preußischen Regierung durch eine Betreibung dieser Angelegenheit jetzt nur Verlegenheiten bereiten.— Der Bundes- kanzler: Ich habe dem großherzoglich hessischen Minister mit keinem Worte Anlaß zu dieser Aeu⸗ ßerung gegeben.— Es sprachen noch einige Redner, worauf zur Abstimmung geschritten wird. Die Anträge von Baudissin und Reichensperger fallen und es erfolgt die Annahme der Adresse mit 157 gegen 58 Stimmen.. — Die„Prov.⸗Corresp.“ enthält die neue Organisation der Provinz Schleswig⸗-Hol— stein. Die Provinz zerfällt in 20 unter Land- räthen stehende Kreise; auch die nordschleswig'“ schen Bezirke sind in die Kreiseintheilung hinein⸗ gezogen. Außerdem erhält die Provinz eine be— sondere Vertretung von 58 Abgeordneten. — Die„Kreuzzeitung“ hört, daß die deut— schen Standesherren sich an das Bundes- Präsidium gewendet haben, um für ihre, vom ehemaligen deutschen Bunde garantirten Rechte, neue Garantieen Seitens des norddeutschen Bundes zu erhalten. — Der„Staatsanz.“ enthält Verordnungen, betreffend die Provinzial- und die Land⸗ Gemeinde- Verfassung in den Elbherzog— thümern; ferner allerhöchste Erlasse, betreffend die Fortsetzung der Lotterie in Frankfurt und in Hannover, außerdem Verordnungen, betreffend die communalständische Verfassung und das Verfabren bei Communal-Landtagswahlen im Regierungsbezirk Kassel, sowie die Errichtung eines evangelischen Consistoriums in Wiesbaden. — Als Vertrauensmänner werden die nassaui⸗ schen Reichstagsmitglieder Braun, Neubron⸗ ner, Knapp, v. Schwarzkoppen und v. Diest fungiren. Die erste Sitzung derselben fand bereits bei dem Minister des Innern statt. — Wie die„Weser⸗Zeitung“ meldet, soll die dem Könige von Hannover gewährte Ab⸗ findungssumme sich auf 16 Millionen Thaler belau⸗ fen. Die formelle Thronentsagung ist Seitens Preu⸗ ßens nicht gefordert, dagegen soll dem König kein Besitz oder Aufenthalt in Hannover zugestanden sein. Frankfurt. Der den weiteren Fortbestand unserer städtischen Lotterie betreffende Erlaß vom 17. ds. lautet dahin,„daß das Spiel der Lotterie zu Frankfurt a. M., vorbehaltlich einer anverweitigen Organisation desselben, einstweilen und bis zu einem vom Könige bei der Auseinander- setzung mit der Stadt Frankfurt a. M. näher festzustellenden Termine gestattet sein soll.“ Wiesbaden. Die Einführung der preußi⸗ schen Steuern in Nassau, insbesondere der Ein⸗ kommensteuer, hat viel böses Blut gesetzt. Leute, die seither ganz steuerftei durchwutschten, und Andere, die z. B. als Gutsbesitzer ohne Fuhren mit 12½ kr. besteuert waren und ein starkes Einkommen haben, müssen jetzt hunderte von Thalern Einkommensteuer entrichten. Obgleich nun der Modus:„Jeder bezahle nach seinen Kräften,“ vollkommen acceptabel ist, so erscheint den betreffenden Steuerzahlern dieses neue Präsent als ein höchst empfindliches und in der ersten Zeit als ein äußerst lästiges. Baden. Karlsruhe. Auf der Insel Mainau, wo gegenwärtig der Großherzog und die Großherzogin von Baden verweilen, wird am 26. d. M. die Königin und am 27. d. M. der König von Preußen eintreffen. Auch der Kron⸗ prinz und die Kronprinzessin von Preußen werden dort erwartet. a Oesterreich. Die„N. fr. Pr.“ will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, Juarez mache die Ausfolgung der Leiche des Kaisers Maximi⸗ lian von der Anerkennung der Republik Mexico durch die europäischen Mächte abhängig. — In einer Rede, die der Reichskanzler v. Beust in Brünn auf der Durchreise hielt, sprach er sich mit Bestimmtheit dahin aus, daß er für seinen Theil an der Erhaltung des Friedens nicht zweifle; ein Beweis dafür sei die Wiederan⸗— knüpfung der handelspolitischen Beziehungen mit Preußen. Die Rede wurde mit stürmischem Bei⸗ fall aufgenommen. Frankreich Paris. Depeschen vom 24. ds. melden, Garibaldi sei in den päpstlichen Staaten, und zwar im Hafen von Corneto, nicht weit nördlich von Civita⸗Vecchia gelandet.(Man hat bis jetzt noch keine Gewißheit darüber, ob der hier genannte Garibaldi der General selbst oder dessen Sohn, Menotti Garibaldi, ist.) — Der„Moniteur“ vom 24. Abends ver⸗ öffentlicht eine Depesche aus Florenz, in welcher mitgetheilt wird, daß Garibaldi auf Befehl der italienischen Regierung zu Asinalunga in dem Augenblicke verhaftet worden ist, als er die Grenze überschreiten wollte. — Man versichert, die französische Flotte werde sich an die römische Küste begeben; in Toulon werden Vorkehrungen für den Fall ge⸗ troffen, daß die Einschiffung französischer Truppen nothwendig werden sollte. Großbritannnien. London. Die eng⸗ lische Wochenschrift„Eeonomist“ bringt folgendes erbauliche Bild von den Kosten des bewaffneten Friedens in Europa: Inmitten des 19. Jahr⸗ hunderts, und auf der Höhe der neuzeitlichen Civilisation besteht der militärische Friedensstand aus 2,800,000 Mann, während der Kriegsstand auf die entsetzliche Summe von 5 Millionen an⸗ wächst. Die Kosten der Friedens ausrüstung der europäischen Staaten bleiben nicht viel hinter 80 Millionen Pf. St. zurück. Oesterreich hält be⸗ Platze, wit derselben Energie, mit der man gegen Mißhandlungen unseres Schlachtviehes kämpfen zu müssen vermeint, auch einmal für das physische Wohlbestz ben unserer Jugend einzutreten.“ In Schulen, wo irgend ein krankthaftes Abment auf den sich entwickelnden Organismus zur höchsten Wirkung kemmen kann, zumal bei krankhafter Anlage(Tubereulose, Scro— phulose) iß also die Luft am schlechtesten gefunden worden; etwas weniger schlecht in Casernen und wieder etwas weniger schlecht in Polizeigefäng⸗ nissen. In Schlafsälen fand man 9,9 per- mille Kohlensäure; in Arbeits- sälen, wo Hrzmlichter brennen oder durch Steinöl oder Gas erleuchtet wird, wird die Lust grauenhaft verdorben. Jede gewöhnliche Lichtflamme schwängert die Luft mit soviel Kohlensäure, als 8 Menschen in gleicher Zeit. Das Sch idliche der Einwirkung von Kohlensäure in der eingeath— meten Luft kor meis ing schleichend, schrittweise, nach und nach, so daß man, alt Stuber er ost zu sehr und von frühauf an schlechte Luft ge⸗ wöhnt,% Gefahr sich jenen Einwirkungen glaubt aussetzen zu dürfen. Engelherdt sagt:„Eigen, daß nach solchen Erfahrungen noch viele an dem übeelieferten Glauben seß halten, als sei die Schulluft gesund. Glauben doch Viele, vaß das hohe Alter mancher Lehrer durch dieselbe bedingt sei. Ich meine das nicht, sondern vielmehr, daß Lehrer, trotz der Schulluft und der aufreibenden Anstrengung, nur durch ihr einfaches, naturgemäßes Leben jenes hohe Alter erreichen. Den Einfluß erkennt man übrigens aus der blassen Gesichtsfarbe fast aller sogleich. Ueberdies wissen wir, daß unter ihnen zwischen dem 20. und 30. Jahre die meisten Krankheitsfälle vorkommen und daß deßhalb das Wort entstanden ist: Wer unter den Lehrern das 30. Jahr ohne Anfechtung erreicht hat, hat die Probe über standen. Es muß sich eben der Körper erst an die schlechte Luft gewöhnen.“ Der menschliche Körper besitzt gegen den hier in Rede stehenden Feind eine bedeutende Widerstandsfähigkeit, verschieden nach Constitution, Ernährung, Lufttemperatur u. s. w., er kann sich überhaupt an einen ge⸗ wissen Grad von Gift allmählich gewöhnen. Bestimmte Krankheiten zieht auch das Einathmen verdorbener Luft nicht nach sich, aber die Energie aller Functionen wird geschwächt, mauche Krankheitsform wird dadurch rascher entwickelt und der in der Ausbildung begriffene jugendliche Körper wird davon in hohem Grade angegriffen. Die Erfahrung zeigt dies sattsam. Beobachtet hat man, daß bei öfteren und längeren Aufenthalten in einer Schulstubenlust mit 9 Prozent Kohlensäuregehalt Bleichsucht sich ein⸗ stellt. Wie frisch und rothwangig werden die meisten Kinder zum ersten Male in die Schule gebracht, wie oft aber macht man die Erfahrung, daß von da an Gesundheitsstörungen eintreten. sich meist merklich und geht in's Bleiche über.„Die Schule zehrt, hört man oft im Leben sagen.“ Welches sind nun die Mittel zur Abhülfe? Man muß 200 mal soviel frische Luft zuführen, als ausgeathmet wird, also für jeden Menschen pro Stunde 2400 Kubikfuß. Dazu reicht die natürliche Ventilation in unseren Zimmern durch Thüren, Fenster, Wände u. s. w. nicht hin; auch die nicht durch Löcher über den Fenstern oder in denselben. Im Sommer können wir uns durch Oeffnen von Fen⸗ stern und Thüren frische Luft verschaffen, nicht so im Winter. Man muß darum zur künstlichen Ventilation für unsere Schul⸗ Die Gesichtsfarbe ändert N „ auf den andi N 19 vun 900000 9 nun die ser! ropa nicht für Rube be Ita liel tung“ melde rung bal, um des tömischen erhalten zu k auh die Festu — Die besagen, da strationen g gefunden, in welchem vuwundet während de — Ga die Depun seine Verh 24. hier ft. unterdridt. energisch vo du Gen tional⸗ auf; aus! worden. Anzahl Wenn G nach Ron die Kamm Spa Nen pied, dor/ in 4 wovon solg Probe lie von Cath rusen und Agende ständig auf den Beinen 278,137 Mann mit einer Ausgabe von 8,876,300 Pf. St.; Spanien gibt 4,209,000 Pf. St. aus für 233,426 Mann; Frankreich hält 404,000 Mann unter Waffen und zahlt 14,000,000 Pf. St.; Italien ver- wendet 6,603,444 Pf. St. auf ein 222,321 Mann starkes Heer; der Friedensfuß von Nord- deutschland ist wohl nicht unter 300,000 Mann, und die Kosten gewiß nicht viel unter 8,000,000 Pf. St. Die ungeheuere Aushebung von 800,000 Mann in Rußland kostet dem Staatsschatz 15,250,000 Pf. St., während die englischen Regulären, Milizen und Freiwilligen die Kleinig⸗ keit von 14,569,278 Pf. St. kosten. Diese Summen stellen den jährlichen Preis vor, um welchen wir einen unsicheren Frieden versichern — einen Frieden, der seit fünfzehn Jahren durch drei große Kriege unterbrochen wurde. Die Ge⸗ sammirüstungen einschließlich der Kriegsflotten sind noch bedeutender als die angegebenen Zahlen, nicht weniger als 100 Millionen Pf. St. jährlich. Das Schlimmste an der Sache ist, daß, wenn nun dieser ungeheuere Aufwand gemacht ist, Eu— ropa nicht um einen Pfifferling mehr Bürgschaft für Ruhe hat. Das ist die Ironie der Lage. Italien. Florenz. Die„Officielle Zei— tung“ meldet vom 25. September:„Die Regie— rung bat, um ihr Versprechen, eine jede Verletzung des römischen Gebietes zu verhindern, aufrecht erhalten zu können, Garibaldi verhaften und auf die Festung Alessandria bringen lassen. — Die neuesten Nachrichten aus Florenz besagen, daß Zusammenrottungen und Demon- strationen gegen die Verhaftung Garibaldi's statt⸗ gefunden, wobei es zu einem Handgemenge kam, in welchem drei Mann von den Polizeigendarmen verwundet worden. Militärpatrouillen durchzogen während der Nacht die Stadt. — Garibaldi ist in Alessandria deternirt; die Deputirten von der Linken protestiren gegen seine Verhaftung. Das Land ist ruhig, die am 24. hier stattgehabten Ruhestörungen wurden bald unterdrückt. Das Ministerium ist entschlossen, energisch vorzugehen, um die Ordnung aufrecht zu erhalten und die Verträge zu respectiren. — Ein Manifest des Maire's ruft die Na- tional⸗Garde zur Erhaltung der Ordnung auf; aus Vorsicht sind einige Wachtposten verstärkt worden. Bis jetzt ist die Stadt ruhig. Die Anzahl der verhafteten Personen beträgt 70. Wenn Garibaldi sich weigert, auf die Expedition nach Rom zu verzichten, so wird die Regierung die Kammern einberufen. Spanien Nachdem der Aufstand in Spa⸗ nien wieder unterdrückt ist, führt die Reaction Proletariat constituirt eine Gefahr für die Re— gierung Ihrer Majestät der Königin; ich gebe Ihnen 24 Stunden, meine Herren, um Ihre Fabriken wieder zu öffnen.“ Die Industriellen stellten vor, daß sie fast ruinirt seien, daß für die großen Stoks jeder Absatz fehle und daß sie, zur Fabrikation quand meme gezwungen, zu Grunde gehen müßten Der General Capitain aber er— klärte, daß er auf diese Details nicht eingehen könne.„In 24 Stunden sind die Fabriken im Gange, oder ich ziehe mich in die Citadelle zurück und bombardire die Stadt.“— Allerdings eine originelle Art, die Industrie zu beleben. Amerika. New⸗Nork. Daß die farbige Bevölkerung der Vereinigten Staaten ernstlich da— rauf ausgeht, ihren politischen Einfluß geltend zu machen, ersieht man nicht nur an der Aufstellung einer ganzen Reihe Neger-Candidaten für alle möglichen Aemter, sondern auch an der Ausdeh— nung, die die Negerpresse gewinnt. So erscheint der Elevator in St. Francisko, redigirt von einm Farbigen, in 2300 Exemplaren, der Pacific Appeal ist eine Negerzeitung. Die New-Orleans Tribune in New- Orleans, eine tägliche und Wochen-Zei— tung, hat es mit einem ganzen schwarzen Redac⸗ tionsstabe auf 10,000 Exemplare für beide Aus- gaben gebracht. Der True Kommissioner, ein Negerblatt in Baltimore, wurde vor Kurzem unter— drückt, wird aber wieder erscheinen. Lion's Stan— dard und Weekly Review in New⸗-Nork wird nicht nur redigirt, sondern auch gedruckt von farbigen Kräften. Ebenso eine Reihe anderer Blätter. Aus Oberhessen, Wetterau, Ende Septbr. Unsere Getreideernte war, von dem herrlichsten Wetter begünstigt, schon Mitte September beendigt und gegen— wärlig begiunt das Kartoffelausmachen. Wenn auch hier und da geklagt wird, daß die erzielten Resultaie nicht ganz in geradem Verhältnisse zu den aufgewendeten Kosten und Mühen stünden, so sind dieß doch nur vereinzelte Stimmen; im Allgemeinen können wir mit den Exträgen zufrieden sein und die dießjährige Ernte, so viel sich bis jetzt, bei dem noch unbedeutenden Ausdrusch übersehen läßt, als eine gute Mittelerute bezeichnen. Von den Winterfrüchten, welche im Ganzen wenig ius Gebund gaben, wurden 1½ vis höchsteus 1½ Fuder vom Morgen gebunden und vom Fuder im Durchschnitt 2 Malter ausgedroschen, in einzelnen Fällen, namentlich in den Districten, wo der Weizen vom Mehlthau befallen wurde, eiwas weniger, in vielen andern dagegen ½ bis 1½ Malter mehr, so daß einzelne Ortschaften und Höfe mit dem Ausdrusche sehr zufrieden find. Die Gerste, namentlich die spät gesäte, war im Stroh etwas zurückgeblieben, verspricht aber einen guten Aus- drusch, der Hafer dagegen läßt nichts zu wünschen übrig. Da wir bei dem sast überall vorhandenen Mangel an alten Vorräthen auf die neue Ernte angewiesen sind und die Nachfrage noch sehr stark sein soll, namentlich von dem friedliebenden Frankreich aus, welches Weizen in unge— heuren Quantiläten aus dem Auslande bezieht und in den Magazinen aufhäuft, und dessen Kriegsmimister neuer⸗ etwas glasig. Dieß Alles, sowie die unausbleiblichen Ver⸗ luste bei längerer Aufbewahrung des Getreibes(durch Eintrocknen und Umschaufeln, Mäuse- und Insektenfraß ꝛc.) wohl erwägend, ziehen es viele unserer Oekonomen vor, jetzt einen schönen Theil ihrer Ernte zu verwerthen und die vielen Dampfdreschmaschinen in unserer Provinz (nahe 40) bieten uns den großen Vortheil, die günstigen Conjunkturen stets benutzen zu können. Die Futterernte von Wiesen und Klesfeldern ist überall reichlich ausgefallen und wurde meist auch zur rechten Zeit vorgenommen, was wir zum großen Theil den Belehrungen unseres Wanderlehrers und den Anre- gungen in öffentlichen Blättern verdanken. Die nächste Folge dieser reichen Futterernte ist, daß die Viehstände, welche in rorigem Jahre in Folge des großen Futter⸗ mangels eine so bedeutende Verminderung erfuhren, nun überall zu ergänzen und zu erweitern gesucht werden; dasselbe ist auch der Fall in den Gegenden, wo in vorigem Jahre die Ninderpest so furchtbar unter den Viehständen aufgeräumt hat. Die hierdurch entstandene außerordentlich große Nachfrage, sowohl nach Zucht- als nach Schlacht⸗ vieh, rust Preise hervor, wie wir sie noch nicht erlebt haben. So wurde z. B. vor 14 Tagen eine qcwöhnliche, zur Zucht bestimmte Kuh, Landrace, mit 22 Karolin bezahlt und der Centner Lebendgewicht unserer Schlacht⸗ thiere gilt 10 bis 12 Thaler. Die Kartoffeln versprechen im Ganzen eine gute Ernte, sind oft von außerordentlicher Größe, leider aber zeigen sich wieder Mäuse und richten durch Aushöhlen der Knollen nicht unbeträchtlichen Schaden an. Einige unserer Oekonomen haben schon ihre Bren⸗ nereien in Thätigkeit gesetzt. Allgemein fürchtet man die mit dem 1. Januar 1868 eingeführt werdende preußische Besteuerung und sieht dem Eingang vieler Brennereien mit Besorgniß entgegen, da man bei dem Mangel an Wiesen bhauptsächlich auf Schlempefütterung angewiesen war. Die übrigen Hackfeüchte lassen ebenfalls auf reichliche Ernte hoffen und der Reps steht ganz ausgezeichnet schön. 1 Friedberg. Sonntag und Montag Abend werden wir das Vergnügen haben die rühmlichst bekannten Nebel⸗ bilder des Herrn Lamb(früher Forster) im Simon'schen Saale bewundern zu kennen. Wie ausgezeichnet die Bilder sein müssen, geht schon daraus hervor, daß Herr Lamb seit Jatzcen in dem durch Kunstgeuüsse verwöhnten Frankfurt bei jeder Wiederkehr den glänzendsten Erfolg erzielte. Wir wänschen ihm bei seinen Vorstellungen hier den besten Erfolg auch in pecuniärer Beziehung. Nauheim. In nächster Woche blüht uns und Friedberg ein seliener Kunstgenuß. Frl. Borchardt, Opernsängerin von Berlin, die gegenwärtig hiet weilt, beabsichligt im Simon'schen Sagte in Friedberg unter gütiger Unterstützung dortiger Musikfreunde ein Concert zu arrangiren. Der Sängerin geht ein guter Ruf voraus; sie nat, nach den uns vorliegenden Recensionen zu ur⸗ theilen, mit entschiedenem Glücke an verschiedenen Hof⸗ theatern auf. Wir verfehlen nicht, alle Musikfreunde einstweilen auf dies Concert aufmerksam zu machen. Mainz. Der sehr bedeutende Bestand des ehemaligen Bundes-Garnisonslazareths an Beiten, Wäsche und Ge⸗ räthen wird am 2. October zur Veräußerung kommen. Kopenhagen. Der verstorbene Landgraf Wilhelm von Hessen hinterließ außer einer Million Gulden, größtentheils aus Prioriätsobligationen in deulschen Gütern bestebend, noch eine große Sammlung, 500 Stück Schnupf⸗ tabaksdosen, welche von ihm selbst täglich in einer be⸗ summien Reihenfolge benützt wurden; ebenfalls gehört zu den Nachlassenschaften eine große Anzahl von Tuchnadeln, welche in gewisser Reihenfolge von ihm getragen wurden. dens un dort in einer unerhörten Weise das Regiment, dings auch bedeutende Haferlieferungen ausgeschrieben hat legs and wovon folgende Nachricht aus Barcelona eine ssso dürften die gegenwärtig hohen Fruchtpreise sich wohl. Eine ergötzliche Scene fand kürzlich am Rheincanal 8 robe liefert: General Pezuela, General-Capitain noch eine Zeit lang sorterhalten. Darauf kann man in Duisburg stalt. Ein Schiffer von einem dort lie⸗ n an 8 p f 9 8 8 * de von Catalonien, ließ die Fabrikbesitzer zu sich jedoch nich! mit Sicherheit bauen, denn Concurrenz droht] genden Schiffe, der eine wegen Beleidigung gegen ihn mung ufen und eröffnete ihnen:„Wir haben in di von verschiedenen Seiten von Ungarn und Amerika aus.] erkannte Gefängnißstrafe von vier Wochen abzubüßen hat, unt 80* 7„Wir haben in iesem Dieser Tage wurde sogar hiesigen Bierbrauern ungarische] olle durch einen Polizeidiener verbaftet werden. Als dal be Augenblicke 70,000 erwerblose Arbeiter, dieses] Gerste offerirt; dieselbe war von sehr schönem Kern, aber dieser nun dem Schiffe zuschritt, kletterte der Gesuchte ibn stuben greifen. Leider findet man diese Ventilation überhaupt noch so äußerste J waren, bildete sich ein Verein zur Einführung von Spatzen. Diesmal 15 1 wenig; überall hinkt die Praxis der Theorie nur langsam nach. gelang es, eine große Anzahl lebendig nach Melbourne(Neuholland, agede i Die Statistik wird aber hier auch immer mehr die Nothwendigkeit Victoria-Colonie) zu bringen, welche man sofort in Freiheit setzte. Man — in schrecklicher Weise durch Zahlen beweisen. meldet später, daß sich die Fremdlinge sehr bald einheimisch gemacht haben, 74 Im Gebärhause zu Dublin kamen im Laufe von 4 Jahren unter[und zur Freude der Bewohner auf Straßen und Wägen umherhüpfen. e 7658 Geburten 2944 Todesfälle neugeborener Kinder im Alter von 1—15 Es ist ihnen zu Liebe auch wirklich ein Ausnahme- Gesetz erlassen worden. 1% Tagen vor, diese Zahl wurde während des gleichen Zeitraumes auf 279[ Sonst darf Jeder dort seinem Belieben folgen, aber einen Sperling zu dit vermit 9 als eine Ventilationseinrichtung eingeführt worden war. schießen, kostet harte Strafe. t bels* in, warm und hinreichend feucht müssen wir die Schulluft und er 7 U 1 2 1 8 . n athmende Luft überhaupt machen. Die Ofenheizung ist der Luft- Der aden Auma blatt 22* zung vorzuziehen, da letztere 5 mal soviel trocknet als erstere. Die[s zogen drei Königsberger 10 Wi A re 10 ein · 0 Dar. Heizung ist die Wasserheizung. Inwendig heizbare Oefen Im Gasthaus zu Franc t de ketten 5 1 581 00 dig Ne 175 In e fl in U Luft reinigen.— Um den lästigen, ungesunden Schulstaub so 43 6 t 1 n e möglich los zu werden, müssen die Schulstubenböden geölt oder Fran Wirtin hat sie qu Bier und Wein, Der din ide liel augguic bin nac ler ta 17 arbe angestrichen und mit einem feuchten Lumpen täglich aufge⸗ Was mag denn heut in der Zeitung sein?“„Wo ist denn nur der Beobachters — bn n auch muß die Sitte, den Fußboden mit Sand zu besireuen,[ Mein Wein iss klar— mein Vier moussirt— Da sprach der— ging seinen 9. Die Frankfurter Zeitung ist confiscirt.“ pen Wii Beleg!“ hill! N.„Der ist Beschlagen heut mit Beleg! att 1 a l ee f 11010 Sperlinge nach Australien ebracht. Und als sie tralen zur Stube herein, 5 Der Dritte aber bat heimlich geflucht,— * h v 0 Von Dr Curtiman. g ch Da glänzt' ein Gensdarm im Lampenschein. 80 Frankfurter Journa! er emsig sucht. min, 1 g * Gu Die Farmer in Australien hatten sich schon lange Etwas aus Der erste sorschte hastigen Blicks; Er hat es gelucht— er sucht es noch jezt—— 7 252 Filed ulch, und zwar nichts Anderes als Spatzen, nämlich Den Anzeiger sucht er und find' doch nir.“ Und glaubt sich zur lieben Heimath versetzt. en der a rün f f Ania 381. R i U 1 9 ichste Vertilger der vielen auch dort lästigen und schädlichen e) In Folge der in letzter Zeit häufig vorgekommenen Confiscationen Frankfurter aupen und Insekten. Nachdem kleinere Versuche erfolglos geblieben Zeitungen brachte die„Berl. Montagg-Zig.“ vorstehendes Gedicht. rasch in die Spitze des Mastbaumes und hielt sich dort zum großen Jubel der vielen Arbeiter und umliegenden Schiffer mehr denn drei Viertelstunden fest, während der Vollstrecker des Gesetzes am Lande stand, bis der letztere endlich für diesmal von der sernte und so dem Freiteeitsliebenden benden Lage sich zu befreien gestattete. * Daß auch Regclionäre ihren guten Humor haben, beweist folgendes Wahlfactum, das aus dem Regierungs- bezirk Cöstin mitgetheilt wird. In einer localen Wahl⸗ versammlung trat ein adeliger Riltergutsbesitzer als Can⸗ didat mit der Erklärung auf: er wisse wohl, daß er die Mehrheit der Stimmen nicht erhalten werde. Wenn er sich dennoch bewerbe, so geschehe es bloß, um sein Jubiläum zu feiern. 0 aus seiner schwe⸗ 5 Seit 1848 sei er nämlich vierundzwanzig Mal bei den verschiedensten Wahlen durchgefallen, da er selbst seinen Parteigenossen zu reactionär set. Er bewerbe sich nun darum, ihn noch einmal, als zum fünfundzwanzigsten Mal, durchfallen zu lassen. Unter allgemeiner Heiterkeit wurde er sofort mit Acclamation zum fünfundzwanzigsten Mal— nicht gewählt, worauf er lachend und dankend die Versammlung verließ. „ Vor einigen Tagen fuhr ein Spanier von Biebrich nach Mainz mit dem Dampfboote. Hier angelangt, ver- mißte er seine Reisetasche, in welcher er 12,000 fl. besaß. Er machte sofort die Anzeige und der Dieb wurde in Frankfurt in der Person eines höchst berüchtigten Menschen eingefangen, bei dem man glücklicherweise die ganze Summe noch vorfand. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent, Das Hamburger Postdampfschiff„Teutonia“, Capt. Kier, welches am 7. September von Hamburg direct abging, ist nach einer glücklichen Reise von 15 Tagen wohlbehalten in New Pork angekommen. Das Hamburger Postdampsschiff„Allemania“, Capt. Meier, welches von New⸗York am 14. September abing, ist nach einer sehr schnellen, glücklichen Reise von 10 Tagen 13 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für Eugland und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hambuecg fortgesetzt. Das Bremer Postdampfschiff„Weser“, Capt. Wenke, trat am 21. September wiederum eine Reise via Sout⸗ hampton nach New⸗York an und hatte außer einer starken Brief⸗ und Packetpost 740 Passagiere und 350 Tons Ladung an Bord. Von den Passagieren reisen: 43 Er⸗ wachsene, 8 Kinder, 1 Säugling in I. Cajüte oberer Salon, 90 Erwachsene, 8 Kinder, 3 Säuglinge in I. Ca⸗ jüte unterer Salon, 494 Erwachsene, 67 Kinder, 26 Säug⸗ linge in Zwischendeck. perloosung Großherzoglich Hessischer Staatsschulden Cilgungskasse- Obligationen pro 1867. In Gemäßheit der vorliegenden gesetzlichen Bestim⸗ mungen sind bei der für das Jahr 1867 vorgenommenen Verloosung folgende Staatsschulden⸗ Tilgungskasse-Obli⸗ gationen auf den 31. December 1867 zur Rückzahlung derufen worden, nämlich: I. Die 4proc. Staatsrenten⸗ Obligationen: Lit. 4. Nr. 41. 73. 78. 89. 105 252. 193. 209. 224. 232. 267. 280. 292. 33 1. 336. d. d. 1. October 1824 zu 1000 fl.— Lit. A. Nr. 602. 781. 791. 852. 856. 860. 885, d. d. 1. Januar 1825 zu 1000 fl.— Lit. B. Nr. 160. d. d. 1 Januar 1825 zu 500 fl.— Lit. C. Nr. 26. 42. 66. d. d. 1. October 1824 zu 100 fl. II. Die 3½ proc. Staatsstraßenbau-Obliga⸗ tionen d. d. 1. April 1838 und 1. Oct. 1845: Lit. A. Nr. 1241 bis 1280. d. d. 1. April 1838 zu 500 fl.— Lit. A. Nr. 1927 bis 1966. 2007 bis 2046. d. d. 1. Oktober 1845 zu 500 fl. Inhaftnahme absah, sich ent⸗ z Provinzialstraßenbau⸗ Obligationen 4. d. 1. Juli 1838 und 1. Juli 18455: Lit. B. Nr. 26 bis 30. 116 bis 120. 201 bis 205. 411 bis 420. 436 bis 440. d. 4. 1. Juli 1838 u 1000 fl.— Lit. B. Nr. 2136 bis 2140. d. d. 1. Juli 1845 zu 1000 fl.— Lit. B. Nr. 631 bis 650. 711 bis 720. 1491 bis 1500 d. d. 1. Juli 1838 zu 500 fl. Lit. C. Nr. 26 bis 30. 146 bis 150. 196 bis 200. d. d. J. Juli 1838 zu 1000 fl.— Lit. C. Nr. 801 bis 810. d. d. 1. Juli 1838 zu 500 fl.— Lit. C. Nr. 2371 bis 2380. d. d. 1. Juli 1845 zu 500 fl. Wir setzen hiervon die Inhaber dieser Obligationen mit der Aufforderung in Kenntniß, die Nomlnalbeträge dieser verloosten Obligationen zwischen dem 27. und 31. Dez. III. Die 3½ proc. denselben gehörigen, noch nicht verfallenen Zinscoupous nebst Talons bei der Großherzogl Hessischen Staats⸗ schulden-Tilgungskasse dahier obe en Rechnung bei dem Banquierhause M. A. v. Möihschild und Söhne zu Frankfurt a. M. um so gewisser zu erheben, als dieselben, in Gemäßheit des Art. 3 des Gesetzes vom 16. Juli 1833, vom 1. Januar 1868 an nicht mehr verzinst und in Folge davon die Beträge der etwa noch eingelöst werdenden Zins⸗ coupons von den bereits verloosten Obligationen an dem Kapitalbetrag der Obligationen in Abzug georach! werden. Auf Wunsch der Interessenten kann die Rückzahlung der verloosten Kapitalbetzäge auch vor dem Verfalltermine, dem(. Januar 1868, jedoch nur mit Zinsen bis zum Zahlungetage, bei der Staatsschulden-Tilgungskasse jeder⸗ ztit staufinden. Zugleich machen wir darauf aufmerksam, daß die nachfolgenden Obligationen von den dabei be⸗ zeichneten Rückzahlungsterminen an unverzinslich und bis jetzt unerhoben geblieben sind I. Die Staatsrenten-Obligationen aus der Verloosung pro J. Januar 1867: Lit. A. Nr. 101. 162. d. d. 1. Oktober 1824 zu 1000 fl.— Lit. A. Nr. 709. d. d. 1. Januar 1825 zu 1000 fl.— Lit. C. Nr. 63. d. d. 1. Sktober 1824 zu 100 fl.— Lit. C. Nr. 184. d. 1. Januar 1825 zu 100 fl. II. Die 3½ proc. Slaatsstraßenbau-Obli⸗ gationen d. d. 1. April 1838 und 1. Oktober 1845, a) aus der Verloosung pro 1. Januar 1856: Lit. A. Nr. 2057. d. d. 1. Okt. 1845 zu 500 fl.; b) aus der Verloosung pro J. Januar 1864: Lit. A. Nr. 1640. d. d. 1. Oktober 1845 zu 1000 fl.— Lit. A. Nr. 1092. d. d. 1. April 1838 zu 500 fl.; e) aus der Verloosung pro 1. Januar 1867: Lit. A. 570. 571. 572. 573. d. d. April 1838 zu 1000 fl. III. Die 3½% proc. Provinzialstraßenbau⸗ Obligationen 4. d. 1. Juli 1838 und 1. Juli 1845, a) aus der Verloosung pro 1. Januar 1865: Lit. B. Nr. 1208. d. d. 1 Juli 1838 zu 500 fl.— Lit. C. Nr. 1858. d. d. 1. Juli 1838 zu 100 fl.; b) aus der Verloosung pro 1. Jannar 1866: Lit. C. Nr. 829. d. d. 1. Juli 1838 zu 500 fl.; c) aus der Verloosung pro 1. Januar 1867: Lit. B Nr. 841. 842. 844. 850. 1252. 1253. 1254. 1256. 1296. 1298. 1337. 1340. d. d. 1. Juli 1838 zu 500 fl.— Lit. C. Nr. 18. 20. 291. d. d. 1. Juli 1838 zu 1000 fl.— Lit. C. Nr. 2719.8% 1. Juli 1845 zu 1000 fl.— Lit. C. Nr. 641. 642. 1119. d. d. 1. Juli 1838 zu 500 fl. IV. Die Eisenbahn-Obligationen: 1) zu 4½ pCt. verzinslich d. d. 1. Nov. 1849, Anlehen von 1 500 000 fl., aus der Kündigung pro 1. Nov. 1861: Nr. 2273 zu 100 fl.; 2) zu 4½ pCt. verzinslich d. d. 1. September 1850, Anlehen von 2000 000 fl., aus der Kündiguntz pro 1. Junt 1862: Nr. 3261 zu 100 fl. 3) Zu 4 pCt. verzinslich d. d. 1. Juli 1843 und 1. Juli 1846, 4. aus der Verloosung pro 1. Januar 1865: Nr. 7039. d. d. 1. Juli 1846 zu 1000 fl., Nr. 3002. d. d. 1. Juli 1843 zu 200 fl., Nr. 15822 d. d. 1. Juli 1846 zu 200 fl., Nr. 6507. 6542. d. d. 1. Juli 1843 zu 100 fl., Nr. 13772. 13781. 13783. d. d. 1. Juli 1846 zu 100 fl.; b. aus der Ver⸗ loosung pro 1. Januar 1866: Nr. 133. d. d. 1. Juli 1843 zu 1000 fl., Nr. 8469. d. d. 1. Juli 1846 zu 1000 fl., Nr. 2053. d. d. 1. Juli 1843 zu 500 fl.„ Nr. 9084. d. d, 1. Jult 1846 zu 500 fl., Nr. 3030. 3037. 3050. d. d. 1. Juli 1843 zu 200 fl., Nr. 13011. 13024. 15725. 1867 gegen Rückgabe der Obligationen selbst und der zuf z Nr. 240. 561. 565. 569. P 15726. d. d. 1. Juli 1846 zu 200 fl.; 6. aus der Ver⸗ loosung pro 1. September 1866: Nr. 6886. d. d. 1. Juli 1846 zu 1000 fl., Nr. 1692. 1700, 2431. 4822. d. d. 1. Juli 1843 zu 500 fl., Nr. 10179. 10376. 15256. 15284. d. d. 1. Juli 1846 zu 500 fl.; d. aus der Ver⸗ loosung pro 1 Juli 1867: Nr. 39. 3081. 3985. 4006. 4007. 4008. 4009. 4010. 4021. 4022. 4274. 4392. 4631. d. d. J. Juli 1843 zu 1000 fl., Nr. 7429. 7638. 7640. d. d. 1. Juli 1846 zu 1000 fl.„Nr. 1001. 1002. 1003. 1004. 1006. 1008. 5847. 5849. d. d. 1. Juli 1843 zu 500 fl. Nr. 9177. 9181. 9182. 9496 9498. 9499. 9500. 9502. 10127. 10128. 10129. 10132. 10135, 11957. 11959. 11962. 11963. 14837. 14838. 14840. 14842. 14843. 15299. 15300. 15303. 15304. 15305. d. d. 1. Juli 1846 u 500 fl., Nr. 12511. 12512. 12514. 12518. 12519. 12523. 12525. 12526. 12528 12529. 12530. 12531. 12532. 12533. d. d. 1. Juli 1846 zu 200 fl.; 4) zu 4 pCt. verzinslich d. d. 1. November 1849, Aulehen von 1500 000 fl., früher zu 4½ pCt. verzinslich aus der Verloosung pro 1. Juli 1867: Nr. 286. 288. 289 zu 1000 fl. Nr. 1861. 1865 zu 500 fl., Nr. 2906. 2907. 2908. 2930 2934. 2935 zu 100 fl.; 5) zu 4 pC. ver⸗ zinslich d. d. 1. September 1850, Aylehen von 2000 000 fl., früher zu 4½ pet. verzinslich, a. aus der Verldosung pro 1. September 1866: Nr. 581. 582. 918 zu 1 00 fl.; b. aus der Verloosung pro 1. Juli 1867: Nr. 1302. 1303. 1852. 1854 zu 500 fl., Nr. 3253. 3254. 4206. 3257. 3258. 3259. 3260. 3261. 3262. 3267. 3273. 3280. 3281. 3283. 3284 3286. 3288. 329 1. 3292. 3294. 3297. 3298. 3299. 3300 zu 100 fl.; 6) zu 4 pCt. verzinslich d. d. 1. Januar 1853, Anlehen von 1200 000 fl., früher zu 4½ pCt. verzinslich, a. aus der Verloosung pro 1. Januar 1805: Lit. C. Nr. 1745 zu 100 fl.; b. aus der Ver⸗ loosung pro 1. Juli 1867: Lit. B. Nr. 1203 1204. 1205. 1206. 1207. 1208. 1209. 1210. 1211. 1212 zu 500 fl. V. Die Obligationen des 5proc. Anlehens von 3200000 fl. d. d. 15. Juni 1859, aus der Kündigung pro 1. April 1865: Nr. 1239. 2789. 2790 zu 500 fl., Nr. 6042. 6043. 6599. 7719. 7720 zu 100 fl. Schließlich bringen wir hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß, daß in Gemäßheit des Gesetzes vom 20. Jul! 1858, die Amorlisation der auf Inhaber lautenden inländischen Schuldverschreibungen betr. hinsichtlich der nachfolgenden Par tialschuldscheine zu 50 fl., der Obligationen und der Zinscoupons das Amortisationsverfahren eingeleitet und deßhalb Zahlungssperre verfügt worden ist, nämlich: 1) der artialschuldscheine zu 50 fl.: Nr. 16089. 34335. 36616. 37060. 37700. 37716. 37717. 37718. 37719. 37720. 37721. 62204. 79756. 93351. 93352. 1069 77; 2) der Obligationen: a. Eisenbahn⸗Obligation Nr. 8908. d. d. 1. Juli 1846 zu 500 fl., zu 4 PCt. verzinslich, mit Zinscoupons vom 1. Juli 1863 anz b. Eisenbahn⸗ Obligatton Nr. 3261 d. d. 1. Sept. 1850 zu 100 fl., zu 4 PEt. verzinslich, ohne Zinscoupons; 3) der Zins⸗ coupons: zwei Zinscoupons zu 20 fl., pro 1. Juli 1865 und 1. Januar 1866, zu 4 pet. Eisenvahn⸗Obli⸗ gation Nr. 7162. d. d. 1. Juli 1846 gehörig. Darmstadt den 9. September 1867. Großherzogliche Staatsschulden⸗Tilgungskasse⸗Direktion. v. Biegeleben. Wernher. Beck. 1700 Wenn in gesundhettlicher Beziehung ein Mittel verdient, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, so ist es in der That die Bruchsalbe des Herrn Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kant. Appenzell. Schweiz, — gegen Unterleibsbrüche. Sie verdient dies aus zwei Gründen,— einmal, weil dieselbe in weitaus den meisten Fällen die Brüche, die nur ohne Operation zu heilen mög⸗ lich sind, ohne jede Entzündung u. dgl. vollkommen heilt; zweitens weil unsers Wissen die ganze medicinische Wissen⸗ schaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Unterleibsbrüche zu Tage gefördert.— Es ist deßhalb erfreulich, daß schon eine bedeutende Anzahl der Herren Aerzte die Praxis über die Theorie hinwegsetzen und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der Sturzenegg er'schen Bruch⸗ salbe dieselben bei Unterleibsbrüchen verschreiben. a— Mitgetheilt von S. Lind helmer. Frank fur ter Cours. Oest. 250 fl. b.R. 1839 250„„ 15854 27. September 1867. Cours der Staatspapiere. 100 Pr. L. 1858 500, v. 1860% 5 Oesterr. 5% Met. 1859 i. Lst. 58 ½, ½. Gr. Hess. 40% Obligat. 91 P. 5 5% Nat.-Anl. 1854 51 ¾ 6. 5 3½% Obligation. 85 G. Schwed. Thlr. 10-L. „ 5% steuerfreie Oblg. 46/ G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 93½ G. Bad. 35 fl. Loose Preussen 4½0/ Obligat. b. Rb.—— 9 40% do do 86 5. Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 5 4% do. do. 90½ G. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 90% P. Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. Beyern 5% Obligation. 100% P. Frankf. 3½0% Obligat. 80½ G. Auggen 5 4½0% ½ jähr. b. Rth. 93 G. 8 30% da 3 Nass. 25 fl. L. b. R. 5 4% d0 do 87½ P. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84½ P. Surd. 36 Fr. L. b. B. Würtemb. 4½0% Obl. d. Rth. 92 P Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 82½ 6. Pistolen 2 4% do do 96 P Schweden 4½0% O. i. RK. à 105 84 G. 5799905 ede 4½0½ Obligat. 92¼ 6 0 4½/ Pfb. i. R. à 405—— Preiale Ff e 2 4% Obligat. 86 P. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 76 G. Holl fl. 10 Stücke 100 Pr. v. 1864 Woll einbezahice Eisenbamm- Actien und Prioritäten. Rand-Dueaten 20 Franes- Stücke 4½% Bayr. Ostbahn 117½ G. 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.— 80% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 50 P 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91½ P. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44 P 7% I. C. P. T 5. Ir. 28 Kr. 28/ 6. 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. i 50% Elisabethbahn-Prior. 575 76½ G. 50% do. neueste Emiss. s%½ 74 G. 1 4½0% Hess. Ludwigs“.-Prior. 94½ P. Wiener Wechsel- Cours 95½ G. — Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. W. Engl. Sovereigns. Russ. Imperiales Gold pr. Zoll-Pf. Hchh. Silb. pr. Z. Pf. Preuss. Kassensch. Dollars in Gold 134 457¼ 2.27½—28½ Gold und Silber. Anlehens-Loose. * 1 E * * Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 41 und eine Beilage.) 1. 208. J. 207. 10⁰ 13. N22 200 öffentlich met Frtedbelg“ G. Gute 0 2231 Montag 9 Uhr, soll in Armenfonds zu heim und Zr leihsällige Gute 12 Jibre verpa Friedder, Gr Sun 2229 Mont 9½½ Upr, soll Armensonde zuste bende, P. mals öffenttle pachtet werde; Friedbe 0 8 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen.. 115. e ee e Oeffentliche Aufforderung. 9 *. 10 Gemarkung Rockenberg und Oppershofen. 5 1 5. 9555 a 95. 52 4 5 . 228 Montag den 30. September d. J., Vormittags 2311 Die Besitzer der unten verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils u 4 J 10% Ubr, soll in biesigem Rathbause das dem ver ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es 0% den einigten Armenfonds zu Friedberg in den Gamarkungen werden deßhalb Dritte, welche aus irgend einem Recisgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu geltend zu machen, als sonzt die Veräußerungs⸗ im Grundbuche nach Maßgabe binnen drei Monaten so gewiß dahier können, aufgefordert, solche sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile „ed. Rockenderg und Oppersbosen zustebende Gut, bestebend Urkunden ohne Rücksicht auf 59. aus 30 Morgen Ackerland und Wiesen, sowie drel Pierdo⸗ 1. heile Holz aus dem Rockenberger Wald, welches Petri⸗ des Art. 29 des Gesetzes vom Zt. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. e ag 1868 seibfäulg wird, anderweit auf 12 Jahre öffent. n—... 1. lich meistbtetend verpachtet werden. ö 68 Friedberg den 19. September 1867 Ordn.⸗ Namen ae Bezeichnung in erogliche Vürgermeisteret Friedberg 9 f demarkung. 11 Len don ne n drr dbene Nr. e sitz er. der Immobilien. 9 20 Der Großherzogliche Beigeordnete 1 o uc ar. l 5 2 9. 5 1 8 . 07. 8 1 Johannes Joseph Köbel I. in Ober⸗Wöllstadt.][ Ober⸗Wöllstadt I. 112. 113. 114. 253. 400. 713. C U. r 1 9 97 0 öh Hofraithe⸗ und Güterversteigerung. 3 5 322.— „ 50 Montag den 30. September d. J., Vormittags 3*—. 3— 34 %. i Uhr. sollen in biesigem Rathhause die nachverzelch⸗ 27. 281. 336 vn 15 42 382. 2 neten Immobilien des Bürgers und Meczgermeisters 227. 261. 386. JI. 18. 42. 382. 2 130 beinrich Weller, als: VIII. 10. 94. 158. 171. 286. 434. 26. 3257 n 2 ö IX. 90 und 127. 911 5 ung Friedberg. 8 8 a l . WI 2 15 p.* 3 9 5 Ober- und Nieder- XVI. 98. 357. 411. 415. 461. 475. . 3208. 15 208.5 68 8. Hofraum und Schlacht baus. Rosbach. 519. 418. 527. 203. XVII 345. 0 d. d 1. 207. 106,3. Wirtbschaftsgarten mit Kegelbahn 5 234 Bruchenbrücken. 1 25 107. 124 und 125. üger zu n dei der Hofrattbe. 2J Urias Hahn II. in Weckesheim. Weckesheim. 1 8³⁵ „ Numer 13. 272 211. Acker im Großgalgenfeld 3 Johannes Wolf in Södel. Södel. 1. 945. 2 öffentlich meiftdietend versteigert werden. 44 Johannes Schuch von Ilbenstadt. Bruchenbrücken. II. 402. 4. 1205 zrtedberg am 12. Sepiemder 1867. 5 Valentin Hahn in Weckesheim Weckesheim. I. 393. zu 500 fl.. b In Auftrag 64 Georg Schmidt's Witwe in Weckesheim. Weckesbeim. I. 395. leben- Großberzoglichen Landgerichts Friedberg 7 Johannes Becker I. in Weckesheim. Weckesheim. I. 399, us da Großberzogliches Ortsgericht Friedberg 8 Konrad Lind IV. in Weckesbeim. W desheim. I. 400. W. n J. V. d. V.: 9 Georg Ostheim von Echzell. Melbach. V. 40 3 3 1 8 1 Der dienflälteste Gerichtsmann 10 Ludwig März von Ober-Rosbach. Ober- und Nieder- J 2,78. 6.164, 165. 8,736. 9,695, 21,195. In Ent F o uc ar. Rosbach 4,467. 21,347. ul 858— 10 Heinrich Berg in Melbach Melbach. I. 135. b den Guts ⸗ Ver a tung. 12 Joseph Schaub von Ockstadt. Ockstadt 1. 85. 87. 88 achsekenden 5 0 ö 9 13 Johannes Göbel in Södel. S ödel. VI. 63. —— Gemarkung Assenhelm. 14 Josoph Schnell von Sddel. ödel 1. 92.3. 2231 Montag den 30. September d. J., Vormittags 15 15 Wilhelm Koch II. Wittwe in Unter⸗Florstadt. a. Nieder⸗Florstadt.] X. 404. 132. XVIII. II. II. 334. er 9 Uhr, soll in hiesigem Rathhause das dem vereinigten b. O Ober⸗-Florstadt III. 6. 1 9 1 N Armenfonds zu Friedberg in den Gemarkungen Assen⸗ 16] Georg Adam Brotzler I. Witwe von Ober- Ober⸗ und Mieder XIV. 13. 83. 84. 604. XV 171. tg. deim und Bruchenbrücken zustehende, Pelritag 1868 Wöllstadt. Nos bach 431. 526. 540. 554. 653. 634. XVI. 1 100607 zeil e Gut 3 oͤffentlich meistbietend auf wettere 197. 5 1. 1— 2— 1 1 90 12 Jibre verpachtel werden. 313. 158. 168. 98.. 5 1 Frtedderg ven 19 September 1867. XVII. 676. 74. b Großberzogliche Bürgermeinetei Friedberg 17] Georg Konrad Hofmann in Wölfersheim. Melba IV. 10. 101. 120. 250. 4 d. B.: 18 J Herr Fürß v. Solms-Braunfels zu Braunfels. ohein 1. 549. 1 er Zins- Der Großherzogliche Beigeordnete 19] Jacob Rieß Witwe in Weckesbeim. Weckesheim. 1. 550.* 1 1 Juli Fou car. 20 Herr Fürst v. Solms Braunfels zu Braunfels.] Weck un. IV.. 4 De 5———— Adam Weller in Wölfersheim. Melbach. IV. 179.* 7 N * 2 2 J. Peter Kleberger I. Wittwe in Melbach Melbach VII. 89. X. 160. Gu 1 Ber 3 0 t un 8. b. 9— Alebergere Frau in Melbach. Melbach IX. 65. 2 Gemarkung Melbach. o. Kaspar Weiffert 1. Witwe in Melbach Melbach. X. 158. fr Dir kiten 2229 Montag den 30 September d. J., Vormittags d. Anton Roth in Melbach. Melbach IX. 15. t. 9½ Uyr, soll in hiesigem Rathhause das dem vereinigten 23 J Nikolaus Höres von Bönstadt. Ossenbeim. 11. 50. g Bec. Armensonde zu Friedberg in der Gemarkung Melbach 24 Jobannes Hoffmann von Weckesheim. Weckesheim I. 567. 598. 669. 820 851. II. 210. —— nsebende, Peir'tag 1868 leibfällig werdende Gut noch 307. 3323. 332. 447. 441. III. 118. Wil mals öffentlich meistdietend auf weitere 12 Jahre ver- 1 EN 8— 1 pachtet werden. 2 28 70. 179. 128 28 b „ n, Artedbero den 19. September 1867. 333. VII. 63. 254. 293. 414. 451. 44 Großherzogliche Hürgermeistetret Friedberg.“ 495.* 23. 79. 205. 15 8 3. B. d. B.: 527. X. 6. 61. 185. 27. 221. 336. Der Großberzogliche Beigeordnete 348. 383. Fo uc ar. 25 J Georg Wolf in Rodheim. Ober- und Nieder 6. 225 —— 5 Rosbach. men dn 5 4 26 J Michael Bauer in Friedberg. Ftiedberg. 2. 104. ui Bier ee 5 35 0 tu n 9˙ 27] Cyhristine Frank von Södel. Södel. 1. 289. 1. 292. V. 425. erleitebrüch Gemarkung Wölfersheim. 28] Martin Klein's Wittwe in Ockstadt. Ockstadt. II. 447, III. 439. VI. 02. VIII. , daß chen 2232 Montag den 30. September d. J., Vormittags 255. ums 51 10 Nor, soll in biesigem Ratbhause das dem vereinigten 29 J urtas Hahn II. in Weckesheim. Weckesheim. 1. 219. der willlich Armensonds zu Friedberg in der Gemarkung Wölfers⸗ 30[ Heinrich Jökel Witlwe in Melbach. Melbach 1. 571. 1. 60. II. 404. * deu · eim zustehende, Petritag 1868 seihlällig werdende Gut 31 J Konrad Jacobi III. in Nieder-Rosbach. Sber⸗ und Nieder⸗ X. 391. X. 1419. 0 r. nochmals in Folge eingelegter Nachgebote anderweit Noshach. auf 12 Jabre öffentlich meißbietend verpachtet werden. 32 Gottlieb Köttinger in Friedberg. Friedberg. VIII. St. 1 Irterberg den 19. September 1867. 33] Georg Dielmann in Leidhecken. Kidhecken. IV. 208. VI. 141,5. f Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg 34 August Hedderich von Staden. Lidhecken. VIII. 306. 308. 9 1 V. d. B.: 35 J Bartholomäus Schwalb von Ossenheim. Ossenbeim. 1. 36. VI. 104. 327. 368. VIII. 128. Der Großberzogliche Beigeordnete 36] Heinrich Schmitt von Ockstadt. Ockstadi. 1. 443. 646. 785. 787. 786. 188. Jeu ca r. 862. II. 1 101. 292 334. III. 313. um Einzelnen, sowie tu passenden Abtbetlungen öffent⸗ iich meiftbletend versteigert werden und wird demerkt OSbst⸗ Versteigerung. 2223 Dienstag den 1. Oktober d. J., Vormittags 9 Uhr aufangend, soll das diesjährige Obst der Stadt Friedberg daß zuerst das Obst in der Felrgemarkung ausgeboten würd, wobel der Anfang auf dem Wartberge stattfindet, sodaun folgt Mittwoch den 2. Oktober, Vormittags 9 Uhr, die Jortsetzung in der Umgebung der Stadt und der Anfang am viereckten Weiter in der Vorftadt zum Garten Friedberg den 10. September 1867. Großherzogliche 1 Irledberg Der Großherzogliche Beigeordnete ou car. Zu verkaufen 2267 2 Pferde. Bet wem sagt die Expedition d. Bl. 37 Peter Moxter Wiltwe von Assenheim. Friedberg am 16. Sepiember 1867. unter Nr. 2267. Assenheim. 344. 426. 549. IV. 32. 222. 381. VI. 35. 60. 98. 131. 322. 516. VII. 179. 184. VIII. 15. 109. 461. XI. 44. 155. 428. XII. 31. 119. 647. XI. 278 94. Großberzegliches Landgericht Friedderg Nei. Marktverlegung. 2303 Der nach dem Landkalender auf den 15. Markt ist wegen der bevorstehenden israelitischen Feiertage auf den verlegt worden, was hiermit zur offentlichen Keuntniß gebracht wird. Büdingen den 26. September 1867. und 16. October d. J fallende Buͤdinger 29. und 30. October d. J. Großherzogliche Bürgermeisterei Büdingen Hö ig ern Edietalladung. 2281 Heinrich Treut II. von Nieder ⸗Florstad! beabfichtigt mit seiner Familie nach Amerika auszu- wandern. Rechtsansprüche an denselben find binnen vier Wochen bei Großh. Landgertchte Friedberg anzuzeigen und geltend zu machen, widrigenfalls die Entlassungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 23. Sepliember 1867. Großherzogliches Kreisamt Frledberg T g für das Landeszuchthaus Marienschloß. 2282 Mittwoch den 9. Oktober J. J., Vormittags 10 Uhr, wird dabier für 1868 im Summisfionswege zur Lieferung vergeben: 1) Reiserbesen,(find Mufster einzusenden), 2) Papiere und sonstige Schreibmatertalien,(find Muster einzusenden), 3) Ungebleichte Leinwand s. g. Futterleinen, 4) Blaues und graues Leinen-Zette!garn, 5) Gebleichtes Handtücherzeug, 6) Hessenzwilch, 7) Halstücher, Sacktücher und Baumwollenwatten, 8) Blaue Kittel, gestrickte Kamisöler, Halstücher, Hosen⸗ und Westenzeuge für abgehende Sträflinge, (find Muster vorzulegen), 9) Arbeitsutenfilien für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 10) Werkzeuge für Schlosser, Sche iner, Schuhmacher und Schneider, 11) Stahl- und Eisenwaaren, 12) Leim, 2 Sorten in guter und bester Qualltät, (sind Proben einzusenden), 13) Seilerwaaren, 14) Nußbaum⸗ und Ahornfourntcre, 15) Dielen und Latten, 16) Holzdohlen in verschiedenen Sorten, 17) Reißstämme zu Küferwaaren, 18) Bürftendinderarbeiten, 19) Roßhaare, 20) Einfaches Fensterglas, in verschiedenen Dimenflonen, 21) Schleif⸗ und Abziehsteine, 22) Eichenholzdauben zu Küferwaaren, 23) Spirttus, 24) Bop, 25) Aus geschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rind⸗ leder, weißes sämisches Schaafleder, Wildleder, rindlederne Weberschürzen und Sobllederabfälle. Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin in den vor dem Directions-Büreau aufgehängten „Summissionskasten“ einzulegen und die Lieferungs- bebingungen dei unterzeichneter Direction einzusehen. Marienschloß den 24. September 1867. Großberzogliche Landeszuchthaus⸗ Direction Trumpler. Weft Ba hen 2286 Die Material Lieferung für das Magazin zu Gießen ist in der Darmflädter Zeitung unter Nr. 265 Art. 3131 ausgeschrieben und liegen die Bedingungen auf dem Bureau der Großberzoglichen Material⸗-Ver waltung zur Einsicht offen. Gleßen den 25. September 1867. Großherzogliche Magazins Commission Eickemeyer. Obligations-Verloosung. 2284 Von den Partial Odligationen der Kreisstadt Friedberg des Anlehens von 1863 sind heute durch öffentliche Verloosung aus Serie C. die Nummer 14 und 21 mit je 100 fl. und aus Serie B eie Nummer 18 und 25 mit je 200 fl. zur Rückzahlung beßimmt worden. Die Inhaber dieser Obligatienen werden bierdurch aufgefordert am 1. Januar 1868 ihre Kapitalbeträge gegen Rückgabe der Originalobligatlonen bei der hiefigen Stadtkasse nn Empfang zu nehmen, da von diesem Tage an deren Verzinsung aufhört. ßriedberg am 18. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg 3 Lieferun Der Großherzogliche Beigeordnete Fou e ar. Bekanntmachung. Betreffend: Die Verloosung Stadt Alzeyer Ob- ligationen. 2287 Bei der dlesfäbrigen Verloosung zur Rückzahlung Stadt Alzeyer Obligationen wurden folgende Nummern 130, 146, der dritten Serte gezogen als: 75, 120 165, 174, 181, 192 und 204 Den Inhabern dieser Obligationen wird vom 1 sogleich bei Anmeldung ausbezahlt. Vom 1. Januar 1868 an hört der Zinsenlauf der gezogenen obigen Nummern auf. Januar 1868 an, gegen Aushändigung der Orieinal⸗ Versteigerung eines Faselochsen. Obligationen und der nicht fälligen Zingcoupons, ber Nennwerlth durch die Gemeindekasse zu Alzey, eder das Handlungsbaus Samuel Lindheimer zu Friedberg Bekanntmachung. 2298 Die Bezahlung der im vorigen Monat fällig gewordenen Holzgelder wird mit dem Anhange in Er⸗ innerung gebracht, daß nach wie vor jeden Donnerstag u. Freitag Vormittags 8— 12 Uhr Zahltag if. Ockffadt den 26. September 1867. Freiherrlich von Fra Rentamt Ockstadt r ch. Versteigerung von Arbeiten. 2291 Montag den 30. September l. J., Nachmittags 4 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause die bei der Um⸗ bauung der Abtritte bet der Realschule nöthigen Arbeiten, als: 1) Dachdeckerarbeit lt. Ueberschlag 6 fl. 32 kr. 2) Zimmerarbeit 17 18. 3) Maurexarbeit l 4) Schreinerarbeit 24»—„ 5) Lieferung von 6 Bütten Kalk und 300 Russensteinen, 60 S Fahren und Messen von 0,3 Cbk.⸗ Klft. and, 7) Lieferung von 1 Cbk.⸗Klft. Mauersteine, 8) Fortfabren des Bauschutts und Ausgrabegrundes, an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben. Friedberg den 25. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg e Der Großherzogliche Beigeordnete Fouc ar. Versteigerung von Dachdeckerarbeit. 2293 Samstag den W. September, Nachmittags 2 Uhr, wird zu Nieder ⸗ Rosbach 1) dae Umdecken des Daches von der Pfarrscheuer und 2) das Eindecken eines gußeisernen Fensters auf das Dach des Schulhauses, an die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden.. Friedberg den 23. September 1867. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Aepfel-Versteigerung. 2288 Dienstag den 1. October d. J., Vormittags 10 Uhr, werden die hlesigen Gemeindeäpfel in Ab⸗ theilungen auf Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert. ö Assenheim den 25. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim Schmidt. Verstei gerung. 2294 Donnerstag den 10. October, Vormittags 9 Uhr, läßt Jacob Läufer von Assenheim in seiner Be⸗ hausung nachfolgende Gegenstände versteigern, als: 1) eine Partie Kamenholz. 2) eine Partie Buchen. bohlen, 3 und 4“ stark, 3) eine Partie Eichenbohlen, 3 und 4“ stark, 4) eine Partie Pappel⸗ und Tannen. bolz, 5) Dielen, zu Wagendielen geeignet, 6) 19 Stud Wasserrodfelgen, 7) 3 neue Kartoffelmühlen, 8) 3 neue Dickwurzmühlen. Assenheim den 26. September 1867. In Auftrag: Großberzogliche Bürgermeisteret Assenheim Schmidt. O bst⸗ Versteigerung. 2302 Die am 26. d. Mis in Fauerbach v. d. H. ab- gehaltene Obfwersteigerung hat die Genehmigung namentlich mit den Aepfelu nicht eryalten und wird Montag den 30. d. Mts., Mutags um 12 Ubt, noch mals abgebalten, es kommen circa 270 Malter Aepfel zum Ausgebote. Fauer bach v. d. H. den 26. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach Philipps. O bst⸗Versteigerung. 2299 Mittwoch den 3. October, Vorminags 9 Uhr, sollen die gemeinheitlichen Aepfel, Birnen und Zweitschen auf Ort und Stelle versteigert werden. Södel am 26. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Södel Reitz. O bst⸗Versteigerung. 2300 Mittwoch deu 3. Oklober, Vormittags 11 Uhr, will Caspar Volz dahter die Aepfel von 15 Bäumen, circa 15 Malter, und 10 Bäume voll Zwetschen, circa fretwillig versteigern lassen. Södel den 26. September 1867. Großherzogliches Ortsgericht Södel Reitz. bietent versteigert werden Alzey am 16. September 1867. 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Alzey Stock. Wohnbach am 25 September 1867. 5 Malter, auf Ort und Stelle durch Unterzeichneten 2292 Montag den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiefigen Gemeinde zustehender Kaselochs, 2½ Jahr alt, Rothscheck, Berner Race, zur Nachzucht tauglich, jedoch zur Begattung der Rinder zu schwer geworden, auf dem Rathhause dahiec öffentlich meist⸗ Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorräthig: Rath und Trost für Cholerazeiten. Von Jae. Moleschott. Preis: 14 kr. Aepfel ⸗Versteigerung. 2283 Dienstag den 1. Oktober l. J., Mittags 1 Uhr anfangend, sollen die Aepfel auf dem Friedhof und am Kübtriebsweg nächst der Eisenbahn, sowie in den städtischen Baumanlagen am Schrenzer, in Atheilungen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkuaft tst am Friedhof. Butzbach am 24. September 867. Großherzogliche Bürgermeisteret Butzbach Küsch e l. O bst⸗Versteigerung. 2285 Montag den 30. September d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll das Gemeindeobst, circa 35 Malter Aepfel, sowie 5 Simmer Zwetschen, an Ort und Stelle an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft it auf dem ehemaligen Windhof. 0 Pohlgöns den 25. September 1867 Großherzogliche Bürgermeisterei Pohlgöns Schöpf O bst⸗Versteigerung. 2210 Mittwoch den 2. Oktober d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde Steinfurth zuffehende Obst, circa 100 Malter, öffentlich meiftbtetend verfleigert werden. Steinfurth am 27. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Steinfurth Schultheis. O bst⸗Versteigerung. 2290 Montag den 30. d. Mts., des Mittags 12 Ubr, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfel und Birnen, öffentlich versteigert werden. Dorheim den 25. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorheim Reuß. Aepfel ⸗Versteigerung. 2304 Montag den 30. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde gehörigen Aepfel ver⸗ steigert werden. Rockenberg den 26. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Rockenberg Eagl. Portland-Cement 2160 in vorzüglicher Qualität bei Tonnen und Anbruch billigst bei H. W. Hatteroth. 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Zimmer: Exterieur des Pferdes und Rinde ol arte, n Hufbeschlag, Thierheilkunde mit tierärztlichen Demonstrationen; e) Pr. Uloth: Anatomie und, tuen Oleiteh 0 Physiologie der Pflanzen und Hausthiere mit mikroskopischen Demonstrationen, Anleitung im Ge⸗— bn ee Eduard Ruths. brauch des Mikroskopes; d) Hilfslehrer: Buchführung und landwirthschaftliches Rechnen, An- a sch leitung und Uebung im Anfertigen von Briefen und Geschäfts-Aufsätzen. Die Zöglinge, welche sich Wr. Strubberg e in einem Alter von 16 bis 25 Jahren befinden, wohnen in der Anstalt. Anmeldungen beliebe Kunstfärberei& Druckerei man baldigst an unterzeichneten Vorstand gelangen zu lassen, der auch jederzeit bereit ist, auf münd— fände, Vorhänge und Möbeldamast u. s. w. 5 1 D f Bel prompter Bedienung möglichst billige Preise. * Billigstes illnstrirtes Familienblakt: ö Um es einem geebrten Publikum zu erleichtern, habe ich außer Derrn C. 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Novelle von dillig abgegeben. 1 e Schücking.— Das Mädchen von Liebenstein. Eine wahre Geschichte von Friedrich Bodensted i.— Friedberg. Chr. Hecht. * n sengender Gluth. Erzählung von F. L. Reimar.— Das Glockengrab im Kaiserdom. Mit Illustraston.— 58, 2 5 tenbetg Ein Besuch bei Justus Liebig. Von Erwin Förster.— Damenpromenade in Kairo. Mit Illustratlon von 2098. 5 8 seiner vortrefflichen Eigenschaßten 93 W. Gentz.— Pius der Neunte auf der Spaziersahrt. Mit Illustration.— Das Londoner Unterrocksgäßchen. Mit rü mlichst bekannte. Abbildung.— Eine Locke des Königs von Rom. Von George Hiltl.— Exinnerungen an Heinrich Heine. r 0 kel Von Arnold Ruge.— Europa's natürliche Heizung. Von Professor Dr. H. E. Richter.— Die Enthüllung des 5 igueut ul U 5 Davenport'schen Wunderschrankes. Mit Illustralion, u. A. m. ˖ a 5 9 a g g 3 a ststets in frischer, guter Waare vorräthig in Fried ⸗ 15 Jubi Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. berg dei J. A. Windecker, in Assenbelm dei croth. 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B. nimmt die Jäger'sche Buchhandlung in Frankfurt o M. 2306 In einem lebhaften Einladung zum Abonnement auf die, Hessischen Volksblätter“. dem!. Oktober 867 beginnt ein neues Abonnement auf die geslischen Polksblätter. 2307 Diese Zeitung wird fortfahren die politischen Tagesfragen im Sinne freibeitlicher Entwicklung nach Innen und nach Außen zu besprechen und bierbet, dem Laufe der Weltbegebenbetten in Leitartikeln und Correspondenze folgend, dem Großhetzogtdum Dessen besonseres Augenmerk zuwenden. scheinen an allen Wochentagen in großen Format. Das fionen über Schauspiel, Oper und Concerte zc. Die„Localnachrichten aus Hessen“ enthalten in gedrängte — Die„Hessischen Volksblätter“ er. Feuilleton bringt neben auserwäblten Novellen gemeinnützige Erzäblun zen, gesrän zen Erörterungen über Kaußt urd Literatur, Migcelleu, Aussätze und Recen⸗ enigegen. FFF ̃⁵ rk... ⅛ ͤ. ⁵²˙5˙ꝛ¹ͥl....—— Todesauzeige. 2295 Verwandten, Freunden und Bekannten widmen wir die schmerzliche Anzeige von der uns aus der Ferne zugekommenen Trauerkunde, daß Gott, der Allmächtige, unseren guten Sohn und U Bruder Wilhelm Neurath in seinem 22. Lebensjahre, nach neuntägigem schweren Leiden, aus diesem veben abgerufen hat. r Derselde flarb zu New Orleans am 20. August Darstellung alle Neuigkeiten innerhalb des Hroßherzogthums und find wir durch unsere in sämmtlichen Landes⸗ d. J unter sorgsamster Pflege seines lieben Oheims theilen thätigen Correspondenten in der Lage, diese Berichte mit größter RNRaschheit und Voll ständigkeit zu bringen. Die Landtagsverhandlungen werden wir eben so rasch als erschöpfend 9 und dessen Familie. Um stille Tbeunahme dittet bringen.— Inserale finden geeignelste Verbreitung und beträgt die Einrückungsgebühr drei Kreuzer Bodentod den 24. September 1867. für die vierspaltige Petitzeile, Localanzeigen nur 2 kr.— Der viertelfährige Adonnements preis beträgt in Darmstadt 45 Kr., im früheren Tyurn- und Tax is'schen Postgebtete(einschiteß lich des Postaufschlags und der Befellgebübren) 1 fl. 9 kr. und dürften die„Hessischen Volksblätter trotz ihres reichen Inhaltes wohl die billigste aller politischen Zeitungen des Inlandes sein. Wir bitten auswärtiese Abonnenten ihre Besiellungen bet ibrem betreffenden Postamte sofort aufzugeben, damit keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt und vollständige Exemplare geltefert werden können. Darmstadt im September 1867. Die Expedition 7 Im Namen der Mutter und Schwester W. Neurath, Förster. 7A ˖ ˖ ‚—˙·»—Ü—/;/ òẽ⅛ ²¼e. ˙¹ t Kirchliche Anzeigen für riedberg. Sonntag den 29. September. Evangelischt Gemtinde. Pfarramtewoche: Herr Pfarrer Baur. Unsere seit Jahren bestehende, einer zahlreichen Betheiligung sich erfreuendt Journal Lele-Anstalt, auf welche wir die Aufmerksamkeit des Publikums hiermit zu lenken uns erlauben, bietet die reiche Auswahl von 22 der besten und beliebtesten Unterhaltungsblätter, von denen viele mit schönen und interessanten Illustratlonen versehen find. Der Umtausch der Zeitschriften erfolgt jeden Samstag, wobet wir uns eine präeise und geregelte Cireula⸗ tion der Hefte die angelegentlichste Sorge sein lassen. ö Ein Verzeichniß der eircultrenden Blätter, sowie die Interessenten mit Vergnügen zu Diensten. Binderuagel S Schimpff. näheren Abonnements bedingungen stehen den Gottes dienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Die gel. Nachmittans: Fällt aus. Kathslische Gemeindt. Sonntag Hochamt und Predigt; Mittwoch sind heilige Messen. Sonntag den 6. October Abendmahl in der Burgkirche. Montag une 1867. eee ĩÜĩss; 1 aa dit a — Auf fann man postanstal Ueversie landwirtht und locale Gedichte, e Annoncen 4 3 kl. bered Zum geneigt r 3 Betressen! . commissar besondert Gehilfen 0 1600(25 lbersschtsat ert Großger jenigen! zeichniß — Heß gierung ür krinkendey