Win berg Unde Jesstg. g. welche unsetru 5 „n, sagtn r bünte tset. 1 zig terldeim unt 1867. Donnerstag den 28. März. 38. 7 9 f e Anz Hefen. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fricdberger Jutelligenzblatl— siag, Donnerstag und Samsiag. 5499— ö 5 Für das II. Quartal l. J. eröffnen wir ein neues Abonnement auf den„Anzeiger für Oberhessen“. Bestellungen werden auswärts von den Poststellen des Großherzogthums zu 33 kr., in Friedberg bei der Expedition zu 30 kr. ausgeführt. Neu eintretende Abonnenten April erscheinenden Nummern gratis geliefert.. erbalten die von jetzt bis 1. 5 97* Amtlicher Theil. d Die Verrechnung der Kriegskosten. Friedberg den 25. März 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Auf den Antrag der Commission für Ausgleichung der Kriegskosten hat Großh. Ministerium des Innern unterm 8. d. M. zur Nr. M. d. J. 3000 verfügt, daß die Kriegskosten, für welche bis zum Bucherschlusse für 1866 ein Ersatz noch nicht stattgefunden hat, erst Hiervon setzen wir Sie in Kenntniß. Ter a p v. in den Rechnungen für 1867 verrechnet werden sollen. Hessen. Darmstadt. Die Redaction der „Darmst. Ztg.“ soll, wie man vernimmt, dem Großh. Gerichtsaccessisten Dr. jur. A. Wolf über— tragen worden sein. — Wenngleich es den Anschein hat, daß die Militär⸗Convention zwischen dem Großherzogthum Hessen und Preußen in allen ihren Einzelnheiten noch nicht definitiv festgestellt ist, so wird doch der Eintritt der hessischen Gesammtdivision in den Norddeutschen Armeeverband als gesichert betrachtet werden können, da es in den von dem Kriegs— minister v. Roon dem Reichstage mitgetheilten „Erläuterungen“ heißt:„Das auf Oberhessen fallende Contingent bleibt im Verbande der groß— herzoglich hessischen Diviston.“ Trotz vieler widersprechender Zeitungs— nachrichten ist sicher, daß die allgemeine Aus— stellung zu Paris am 1. April d. J., wie von der kaiserlich französischen Ausstellungscommission von vorn herein bestimmt war, eröffnet wird, wenn auch die Arrangements bis zu diesem Zeitpunkt. noch nicht alle vollendet sein sollten. Friedberg. Die Untersuchung gegen die bei den neulichen Excessen in Ober-Rosbach Betheiligten nimmt ihren ungestörten Fortgang und wurden, wie verlautet, bereits mehrere Per— sonen gefänglich eingezogen und in das hiesige Amtsgefängniß verbracht. Preußen. Berlin. Wie die„Berliner Börsenzeitung“ meldet, wäre die Königin Victoria von England fest entschlossen, eine morganatische Ehe einzugehen, voraussichtlich unter Verzicht auf den englischen Thron. — Die Dotation von 1,500,000 Thalern dement Zachariä sei inhaltlos und zeitraubend, Dazu kommt das Budgetrecht. und man sollte das Haus nicht mit dergleichen aufhalten. Der Präsident der Bundes commissarien Graf Bismarck tritt dem bei, worauf das Amen— dement abgelehnt und der Artikel 5 in der Fassung des Entwurfs mit dem schon früher zu Artikel 4 erwähnten Zusatze Abg. Twesten:„Bei ist folgendermaßen vertheilt worden: Graf Bis— marck 400,000 Thlr., Kriegsminister v. Roon 300,000 Thlr., General v. Moltke 200,000 Thlr., General v. Steinmetz 200,000 Thlr., General Vogel v» Falkenstein 200,000 Thlr. und General Herwarth v. Bittenfeld 200,000 Thlr. 4 Die„Berliner Börsenzeitung“ bestätigt] Gesetzesvorschlägen über das Militärwesen und die heute die früher gebrachte Nachricht, wonach Frank- Kriegsmarine gibt, wenn im Bundesrathe eine furt a. M. der Sitz einer Oberpostdirection] Meinungsverschiedenheit stattfindet, die Stimme bleiben soll, welche auch das ehemalige Herzog- bes Präsidiums den Ausschlag, wenn sie sich für thum Nassau umfassen wird. die Aufrechthaltung der bestehenden Einrichtung 23. März. Reichstag. Der Präsident Dr. ausspricht,“ angenommen wird. Man geht über Simson theilt zunächst mit, daß das Präsidium des zu Abschnitt III. Bundesrat h. Art. 6. Zu⸗ Hauses gestern Namens des Reichstags dem Könige sammensetzung des Bundes rathes und Stimmen— die ehrfurchtsvollsten Glückwünsche zum Geburtstage vertheilung. Abg. v. Sybel geht auf den dargebracht habe. Das Haus tritt hierauf in die Charakter des Verfassungsentwurfs näher ein. Tagesordnung ein. Man steht an Artikel 5 des Bun- Die Competenz des Präsidiums sei am weitesten desverfassungsentwurfs:„Die Bundesgesetzgebung bedacht, der Reiche zag am schlechtesten, aber immer- wird ausgeübt durch den Bundesrath und den Reichs- hin sei auch hier schon eine recht nahrhafte Kost, tag. Die Uebereinstimmung der Mehrheitsbeschlüsse die alle constitutionelle Entwicklung ermögliche. beider Versammlungen ist zu einem Bundesgesetze[ Man spricht von Bundesregierung und Minister— erforderlich und ausreichend.“ Abg. Dr. Zachariͤverantwortlichkeit, übersieht aber, daß das eine beantragt, den Ar!. 5 so zu fassen:„Die Bundes- wie das andere nicht möglich, es wäre denn, daß gewalt wird durch die verfassungsmäßigen Organe der König von Preußen der Inhaber der gesetz— desselben ausgeübt; die Bundesgesetzgebung ins-[gebenden Gewalt des Bundes wäre. In den besondere, nach Maßgabe des Inhaltes dieser betreffenden Anträgen handelt es sich um ein Messer Verfassung, durch die übereinstimmende Beschluß- ohne Klinge, ohne Heft und ohne Scheide. Uebrigens fassung des Bundesraths und des Reichstags.“ besteht auch die wirkliche Ministerverantwortlichkeit Abg. Herbig(Sachsen) hält das Amendement nicht in einer eriminalistischen Verfolgung, sondern für empfehlenswerth. Abg. v. Erxleben meint, in der jährlich wiederkehrenden Discussion, in der das Amendement müsse deshalb angenommen werden, öffentlichen Meinußg, jener sechsten Großmacht, weil sonst die Bildung eines Oberhauses erschwerts vor der man sich beugen muß, und wenn auch werden könnte. Abg. v. Vincke: Das Amen- alle anderen Großmächte wirkungslos waren. Der Entwurf des Schwindeleien und Schlechtigkeiten für befugter als die Landleute. Letztere labil — de n Warum ist das Gelände in einzelnen Gemeinden um die ere ae Hälfte billiger als in Nachbar⸗ Gemarkungen? e den 5 Es ist dieses eine äußerst wichtige Frage für das volkswirthschaftliche Leben. Jeder Landmann sollte darüber nachdenken, und jede Gemeinde eathelder, sollte darüber aufgeklärt werden. 14 Bürger An einen Bauersmann, der wenige Gelehrsamkeit, aber vicle Er— r, alt fahrung besaß, richteten wir obige Frage. Wie manche Leute es lieben, , bei wurde die Antwort in Sprüchwörtern ertheilt, nämlich: 6, zut⸗„Bet' und arbeit“, dann hilft Gott alle Zeit!“ und Sale,!„Müßiggang ist aller Laster Anfang!“ 8 0 So ohne Weiteres kommt man zwar mit diesen Sprüchwörtern über dat ene unsere Frage nicht hinweg; aber bei ernster Ueberlegung doch wohl. Wir de 00 wurden zu folgendem Gedankengange veranlaßt. 1 den Eine schöne praktische Moral liegt in den angefübrien beiden — Sprüchwörtern. Dieselben zu hören ist eine wahre Herzensfreude. Und gottlob, man hört sie noch, und, was besser ist, man besolgt sie auch eilt loch vielfach bei uns. Aber wenn ihre Befolgung jetzt nothwendiger, en. aber dennoch geringer wäre als früher?! In der That drängen die neuen 1. Verhältnisse mehr als die alten zu einem lebhaften Regen und Schassen. Noch nie ist die Arbeit lohnender gewesen als jetzt. Um so gefährlicher ist der Müßiggang; er führt zu entsetzlichem Zerfall. Daher der Schwindel beim Müßiggang, der wie der leibliche eine Folge von Schwäche und Zerrüttung ißt. Es gab eine Zeit, da hielt man die Städter zu dachten wenigstens so, und das war sehr gut für sie. Der Leichtsinn hat wirklich bei den Landleuten noch viel schlimmere Folgen als bei Städtern. Wenn ein Landwirth ein„schlechter Kerl“ ist, dann versäumt er nicht nur seine eigene Arbeit, sondern auch alle seine Knechte und Arbeiter schädigen sein Interesse. Wie der Herr, so seine Diener! Wenn nur die Hälfte der Taglöhne(die Ausgabe) den Schaden ausmachte! Das wäre eine Kleinigkeit, kaum der Rede werth, allein es geht die Hälfte der Arbeits-Resultate verloren. Ein Acker mit Weizen bätte 100 fl. Reinertrag liefern müssen; aber die Ausstellung war schlecht besorgt worden, das Unkraut erstickte den Weizen, daß kaum die Hälfte, 50 fl, erzielt wurden. Wenn es bei allen Aeckern so gegangen wäre, dann verlöre der Mann in einem Jahr ein Kapftal. In mehreren Jahren ruinkrt ihn dieses Eine. An die Pflichtvergessenheit einer bäuerlichen Hausfrau dürfen wir gar nicht denken, so entsetzlich ist das. Wenn die Hausgeister frech und frevelhaft werden, daun zieht das Glück von dannen, und ein Haus, welches vom Glück verlassen ist, zerfällt innerlich, und die weinenden Kinder sehen balo auch die letzten Trümmer besserer Zeiten verschwinden. Gott erbarme sich der Kinder, die solche Thränen den Eltern nachzu— weinen haben! Es ist etwas Schauerlichee, so ein sinkendes Dorf mit ruinenhaften, an Dach und Fach zerfallenden Häusern, denen man außen ansieht, wie 2s drinnen aussieht. Wenn 4 bis 6 Hausstände in einem Dorse sich so auflösen nach langem Ringen, wobei wir nur die Willigkeit des Fleisches * —— stellt den zukünftigen Reichstag in Betreff seines Budgetrechts in eine viel größere Macht, als das preußische Abgeordnetenhaus jemals besessen. Schöne Pharagraphen hat das Abgeordnetenhaus, aber der Reichstag hat dafür eine reale Macht, und wenn die gegenwärtigen Verhandlungen zu keinem genügenden Resultate führen sollten, so würde wahrlich nicht der Verfassungsentwurf, sondern nur der Reichstag selbst die Schuld daran haben. Abg. Waldeck: Was der Vorredner uns gesagt, sind Vögel auf dem Dache. Die Ministerverant— wortlichkeit gibt er auf. Ich aber sage: behalte, was du hast und laß dich nicht locken von dem Vogel auf dem Dach. kein Ersatz. Das Skimmenverhältniß, wie es hier vorliegt, erinnert, wie so vieles andere, an den alten Bund. Wir wollen aber auf ein her— zustellendes neues Kleid diesen alten Flecken nicht setzen. Ohne Ministerverantwortlichkeit keine Ver⸗ fassung; das Volk hat die Ministerverantwortlich— keit, es darf sie nicht aufgeben. Auch die Rechte des Volkes sind von Gottes Gnaden. Abg. Wagener: Einer starken Centralgewalt gegenüber ist die Ministerverantwortlichkeit wirkungslos, und gegenüber einer schwachen Centralgewalt, meine Herren, haben sie ganz andere und wirkungsvollere Mittel. Man muß den Verfassungsentwurf nehmen, wie er ist: als einen Compromiß zwischen den vorhandenen berechtigten Elementen und Faktoren. Vereinigen wir uns endlich in den Thatsachen und geben wir unsere Theorien auf; besteigen wir endlich die Vollblutstute Germania und hören wir auf, auf unserem alten Steckenpferde zu reiten. Abg. Dr. Minkwitz(Dresden): Das Princip des Entwurfs ist der Cäsarismus und man kann nur sagen, daß der Vorsitzende der Bundes— commissäre sein Vorbild noch übertroffen habe. Ich stehe auf dem Boden des berechtigten Parti- kularismus; ich bin ein guter Sachse und ein guter Deutscher, aber Preußen zweiter Classe wollen wir nicht werden. Nur dann, wenn die von uns gestellten Amendements angenommen werden, könnten wir die uns sonst drohenden Gefahren als be— seitigt betrachten. Abg. v. Watzdorf(Weimer): Nach allen meinen Erfahrungen kann ich nur sagen, daß wir alle Ursache haben, mit dem uns vor— gelegten Verfassungsentwurfe zufrieden zu sein. Wir machen da einen Fortschritt, den man vor einem Jahre noch für unmöglich gehalten hätte. Es wird aber auch die Zeit kommen, wo man auch von partikularistischer Seite die eingetretene Wendung segnen und erkennen wird, daß nun— mehr Ziele erreicht werden, die in einem kleinen Gemeinwesen niemals erreicht werden können. Die materielle Einigung kann man nicht hoch genug anschlagen. Redner spricht sich dann über ein— zelne Amendements im ablehnenden Sinne aus und empfiehlt schließlich nochmals, den Entwurf in seiner Wesenheit so anzunehmen, wie er vor— gelegt worden. Abg. Schulze: Absolutismus oder Constitutionaltsmus, das ist die einfache Die sechste Großwacht ist Frage, um die es sich jetzt handelt. Früher wollte man die Ministerverantwortlichkeit beseitigen, weil sie gefährlich sei, jetzt sagt man: sie sei, etwas Unbedeutendes, Wirkungsloses. Ist sie das denn aber wirklich? Wie manche Ministerveränderung hat mit Rücksicht auf den Verfassungsartikel über die Ministerverantwortlichkeit bei uns stattgefunden! und auch die Indemnitätsforderung war nur eine Anerkennung unseres Rechts. Halten wir fest an den bestehenden Freiheiten und Rechten, die dem Volke eben so von Gott auferlegt sind, wie den Fürsten ihr Recht. Wird das preußzsche Ver fassungsrecht beschnitten, so würde dieß auch eine Schmälerung der Rechte aller Einzelverfassungen sein. Gegen die Umtriebe des Auslandes schützt uns die Freiheit am besten. Abg. Dr. Braun (Wiesbaden): Ein französischer Schriftsteller sagt: Die Bajonette sind für Vieles sehr vortreffliche Dinge, aber sich darauf setzen, kann man nicht. Das antworte ich dem Abg. Wagener. Redner spricht hauptsächlich aus praktischen Gründen, gegen die Amendements in Betreff der Minister⸗ verantwortlichkeit, des Reichsministeriums und des Oberhauses. Abg. Miquel ist entschieden für ein verantwortliches Reichsministerium, durch dessen Einsetzung die Kleinstaaten eher gewinnen als verlieren könnten. Auch mit Rücksicht auf Süd⸗ deutschland, sowie im wohlverstandenen conservativen Interesse Preußens selbst sei die Maßregel un— erläßlich.— Der Schluß der Discussion wird beantragt und angenommen. Es folgen noch einige Wahlprüfungen, worauf das Haus sich vertagt. Frankfurt. Der„Staatsanzeiger“ theilt eine lange Reihe von Ordens verleihungen (darunter auch an Frauen) mit, als„Anerkennung der während des vorjährigen Feldzuges um die Pflege verwundeter oder erkrankter Krieger erwor⸗ benen Verdienste.“ Einige dieser Decorationen sind auch auf Frankfurt gefallen. Die Doctoren Passavant, Spieß und Flesch haben den rothen Adlerorden 4. Classe, die Doctoren H. Schmidt und Kirchheim die gleiche Classe des Kronenordens erhalten. Die gleiche Decoration ist Dr. Rönig in Hanau, die 3. Classe des Kronenordens dem Dr. Pagenstecher in Wiesbaden zu Theil gewor⸗ den. Dem Letzteren ist gleichzeitig von Seiten des Kaisers von Rußland in Anerkennung seiner ärztlichen Thätigkeit zur Heilung eines Augen— leidens der Großfürstin Helene der Stanislaus— Orden 2. Classe verliehen worden. — Am 25. d. M. hat der seitherige Civil— Administrator für Nassau, Homburg und Frankfurt, Frhr. v. Patow, unsere Stadt verlassen und sich nach Berlin begeben. Tags vorher hatte der Senat in corpore ihm einen Abschiedsbesuch gemacht. — Wie Berliner Blätter melden, würde die Publikation der Stadtverfassung für Frank- furt a. M. baldigst erfolgen. Danach berufe der König den ersten Bürgermeister aus drei in Vorschlag zu bringenden Candidaten. Der zweite Bürgermeister werde unter Vorbehalt der könig⸗ lichen Bestätigung gewählt. Die übrigen Stadt— behörden sollen ohne Vorbehalt gewählt werden. Wiesbaden. Das„Frkft. Journ.“ meldet: Seit einigen Tagen geht hier das Gerücht von einer Verlegung des evangelischen Lehrer— seminars von Usingen. Wir bezweifeln zwar, daß dem Gerüchte auch nur irgend welche That⸗ sachen zu Grunde liegen, jedenfalls aber ist die Sache so wichtig, daß sie in Erwägung gezogen zu werden verdient und von Seiten der Behörden und der Lehrer ber sorgsamsten Prüfung bedarf. — Das Cultusmimsterium hat nach dein „Rh. K.“ den Antrag des Schulvorstandes der höheren Bürgerschule: dieser Anstalt in ihrem jetzigen Bestand das Recht zur Ertheilung von zum einjährigen Militärdienst berechtigenden Entlassungszeugnissen zu gewähren, genehmigt. Sachsen. Die sächsische Ober Postverwaltung wird am 1. Juli d. J. an Preußen übergehen. Bayern. Würzburg. Dr. med. Eisen⸗ mann, durch seine politische Wirksamkeit in den dreißiger Jahren und namentlich auch als Abge⸗ außer Deutschland bekannt, ist am 23. d. M. zu Würzburg in seinem 72. Lebensjahre gestorben. Frankreich. Paris. Nach einem Schrei⸗ ben des Ministers Rouher an das Syndicat der Pariser Börse schwebe der kalserliche Prinz keineswegs in Lebensgefahr, derartige Nachrichten seien übertrieben.— Den Berichten Pariser Blätter nach hatte sich wiederholt ein Ahsceß am Schenkel gebildet, wodurch die Constitution des Prinzen sehr geschwächt wurde. Die Operation soll sich Prinz für die Folge ein wenig hinkend bleibe. Großbritannien. London. An Bord der„Deutschland,“ die gestern von Newyork aus in Southampton eintraf, befindet sich unter der Obhut eines österreichischen Polizelbeamten der s. Z. vielgenannte Wechselfälscher Adolph Schwarz, der nach längeren Verhandlungen von den Ver— einigten Staaten schließlich an die österreichische Regierung ausgeliefert worden ist. — Das deutsche Hospital in London feierte gestern den 22. Jahrestag seines Bestehens und diese festliche Gelegenheit vereinigte die Freunde und Gönner des wohlthätigen Instituts bei einem Banket in der London Tavern. Amerika. Mexiko. Die französischen Trappen sind nun sämmtlich zur Rückkehr nach Frankreich eingeschifft. Marschall Bazaine hat vor seiner Abreise aus Mexico eine Proclamation an die Mexicaner erlassen, an deren Schluß er sagt:„Alle unsere Anstrengungen haben bezweckt, den inneren Frieden herzustellen. Seid versichert, ich erkläre es Euch im Augenblick, wo ich Euch verlasse, unsere Mission hat nie einen anderen Zweck gehabt, und es ist nie in den Interessen Frankreichs gewesen, Euch irgend eine Regierungs⸗ form aufzuzwingen, die Euren Gesinnungen ent⸗ gegen ist.“ und die Schwäche des Geistes wahrnehmen konnten, Dorf endlich keine Käufer mehr, verarmt. 50000 fl., die Hälfte, Vermögensverminderung hältnissen wie die erörterten, etwas Thatsächliches, sondern zuweilen für eine ganze Generation, wenn nicht für mehrere etwas Bleibendes. Schlimmer, viel schlimmer wird das Gläubiger ängstlich werden, auf Zahlung dringen. Kapital Kündigungen geben Wegen. Schilderungen der Verhältnisse eines zu Grunde seinen, erhielten wir folgende Antwort: Sie die Sache beim wahren Namen nennen und B immer Durst haben, das sechste Gebot sündigen, daß G und II und Gerichten liegen, daß 1 und K und Nauheim Zeit und Geld vergeuden mit Wechselreiterei, Zeit⸗ oder eigentlich dabei: Müßiggang ist aller Laster Anfang, hilft Gott allezeit.“ Der Mann hat Recht! Eins tröstet uns indessen noch: Des sondern nur noch Verkäufer. Der Preis eines Morgen Landes sinkt von 500 fl. auf 250 fl. Wer 100 Morgen besitzt, verliert von seinem früheren Vermögen, von daß er nur noch 25000 fl. hat. ist keine Rechnungs⸗Manipulation, sie ist, bei Ver⸗ N Veranlassung zu desperaten Mitteln und Leichtsinn und Verderben bilden das Ende in trauriger Weise⸗ Als wir unsern Freund, den Bauersmann, fragten, ob unsere „Es ist Alles richtig, nur hätten daß der C und D und die prozeßsüchtig bei Advocaten „an der Kaffeemühle“ zu Homburg oder sonstige Schwindeleien treiben, Vor⸗Zeitverkäufen ꝛc. Ich bleibe d'rum bet' und arbeit“ dann dann gibt es im Das Dorf] von A bis K; noch So wird die Hoffnung bessern böse Sitten! Eine solche nichts Vorübergehendes, in sinkenden, Unglück noch, wenn die Pfändungen, Klagen, Volkswohlfahrt. gehenden Dorfes richtig sagen sollen, deß A und E und die F. gegen[ Badeanstalten ꝛc.— verbrauch Berlins rep a. erlassen worden, Land⸗ manns Klage geht für die Einwohnerliste Lücken büß er. „„ Der tägliche Wasserverbrauch in Berlin Kopf auf 3½ Kubikfuß berechnet. von 600,000 Köpfen— einschließlich des Verbrauchs in den seines heimathlichen Dorfes nur ist Alles nicht verloren, nicht alles von A bis Z. nicht zu Schanden werden. Gute Beispiele ver⸗ f Junge fleißige Landwirthe mögen sich in Orten ankaufen, worin die Geländepreise auffallend einige Orte genannt werden. gesunken. Auch in der Wetterau können Der Einzug junger und gesunder Kräfte landfeilen Dörfern liegt nicht nur im Interesse der Ein⸗ ziehenden, sondern auch im allgemeinen Interesse der Sittlichkeit und der P. — 7 wird pro Fabriken, 120 Millionen Quart aus. Um ein anschau⸗ liches Bild von diesem Quantum zu gewinnen, denke man sich einen Wasserlauf von 6 Fuß Tiefe und 40 Fuß Breite. einer Länge von ½ Meile oder 4000 Schritten den täglichen Wasser⸗ Dieser würde in räsentiren. Vom Vorstande des deutschen Schützenbundes ist ein Schreiben in welchem der Wunsch ausgesprochen wird, die Schützen im Norden und Süden möchten sich wieder zu fröhlichen Festen vereinigen und im wechselseitigen Verkehre zur Ausgleichung widerstreitender Ansichten beitragen. ordneter des Parlaments im Jahre 1848 in und nicht anders haben machen lassen, als daß der— Das macht bei einer Bevölkerung 1 chwar, 5 Fb Main Auer H 150 bin 3 die 700— — 5 B 602 Montag! folgenden Tah, fangend, Rupp C mobil ds. J Ein wee gebst* Y Ein einseg 0 9 Ein einföch diger Re. ) LA Becker u * Hfaffnwies Flächengthal 5) 2 Jetter ur Vebrheim, Zlächengeda 0) W Vedder u Ctansdrrg Fläczengez In dem Rath h flgung zufolge Bemerkt wi Wallsrtunerei, f dd wren ire größeren ech Usinger 766 Auf dei Kinder der! von hier, G Dagßier, solld 5 N ir dem Hefter belannt zu me kägtenmale öffe die postal nit 20 Jim erfotderliche dluße, u doandig dae e worden,. Kauflied belleder sie Harima U Nau be Or 0 önnen Kräfte Ein; ud der ————— stöckiger Remise und Hofraum, zusammen taxirt zu 4960 fl. 4) 124 Aecker und Wiesen in der Gemarkung Pfaffenwiesbach, von cirta 35 Morgen Flächengehalt, tavirt zu 7320- 5) 22 Ae ger und Wiesen in der Gemarkung Webrbeim, mit 5 Morgen 64 Ruthen Flächengehalt, taxirt zu 1205„ 6) 10 Aecker und Wiesen in der Gemarkung Cransderg, mit 2 Morgrn 52 Ruthen Flächengehalt, taxirt zu 341„ Mainz. Vor einigen Tagen fand zwischen zwei Vom hiesigen Bürgerverein ist der Braunschweig. Weibliche Postbeamte. Einer königl. sächsisch Sindirenden in Bonn ein Pistolenduell slatt, in welchem Beschluß gefaßt worden sich des Hutabnehmens bei der Verordnung zufelge werden nun auch zur Postacceß ber eine der Betheiligten durch einen Schuß in bie Brust Begrüßung auf der St zu enthalsen. Die Mitglieder prüfung, eventuell zur Postkasse, versuchsweise Persor lebensgefährlich verwundet wurde. Der Verwundete be 1 Bürgerverein bitten in einer Anzeige das Bublikum, weiblichen Geschlechts vom zurückgelegten 18. Lebensjahr fundet sich im Hospital, der Andere im Untersuchungs-„eine Berührung des Hutes oder eine grüßende Ben ng an zugelassen. ängniß Beide sind, dem Vernehmen nach, die einzigen mit der Hand als Ausdruck der Achtung anzunehmen.“ 1 0 2 ice ub olbe Waadt 4 9 9 cel r Eltern. Nach neueren 5 g ö Der Gesammtausschuf tschen Sän⸗ — 4* 9 L 1 0(te„ as—*.* 7 1 3 9 8 1—.— 0 Su Ur Rae ns Aus Stettin wird folg nde Wahlaneedote mitgetheilt: lgerbundes hat an die ihm angehören u Ganbünde un Nachrichten ist der Verwundete, Stud. Ns E 0 Ny 1 fir 5 il de A 0 5 g l ; 0 Lin Kutscher, von seiner Frau gefragt, ob er für Müller! Vereine gende Ansprache erlassen: Li sgenossen ee zur Beerdigung nach Mainz gebracht 15 0 a 1 M- 1. l 9 2 gend Mainz, gestorben und zur Beerdigung ne d 0 oder Michaelis gestimmt hätte, erwiederte, daß er die] Unseren herzlichsten Gr iß zuvor! Die Gese de 1 n 1 worden. Der Verhaftete ist Stud. jur. aus Schwarz⸗Rheindorf. 3 5 Mainz. Am 12. d. wurde der pensionirte städtische Ritter Herr Johann Scheuermann, ein 87jähriger Greis ind bekannte Mainzer Persönlichkeit, beerdigt. Derselbe diente in seiner Jugend unter den kurmainzischen Husaren, machte 1799— 1800 die Gefechte an der Nidda, bei Frankfurt und Aschaffenburg im Albinischen Corps mit und ist wohl der Letzte der ehemaligen kurmainzischen Husaren gewesen. Mainz. Vom 1. Mai d. J. wird der Gewerbever⸗ ein dahier einen Cursus für erwachsene junge Mädchen eröffnen, welche sich im Buchführen, Rechnen und in son stigen praktischen Geschäften auszubilden beabsichtigen Aus Rinteln wird als naturgeschichtliches Curiosum gemeldet, daß die Kuh eines dortigen Einwohners vor einigen Tagen Drillinge im Gesammtgewicht von 108 Pfund geboren hat, und— was das Mer kwürdigste ist— daß Mutter und alle drei Kälber sich im besten Wohlseim befinden.! dieser bösen Vorbedentung! 4 Frage deshalb nicht beantworten könne, weil die Abssimmung Ja 0 ö s mahnt uns, der Aufgabe unseres Bunde eine geheime sei, jeder seinen Zettel zugesteckt erhalte und ugedenk zu sein und zu bleiben. Je mehr denselben ungelesen an der Wahlurne abgeben müsse. gen über! zaallichen Ziele unseres Volkes u Darin bestehe die geheime Abstimmung. Verwirklichung auseinandergehen, um so mehr sind Paris. Es ist nicht unbekannt, daß sich im Glauben Kun 5 Schaffe zu! 5— 2 1 1 der Pariser das Heil der Dynastie mit der Frage verknüpft, und Eiscr, daß da de lische Lied. 9 t b 9 ob ein gewisser Kastaniendaum im Garten der Tutllexien ren„die Entzweiten ver öhn ö di a 1 n auft cle 5 am 20. März bereits Knospen zeige oder nicht? Weder] hochberzig Strebenden er uthig 54 slärke“. in diesem noch im vorhergehenden Jahre(18661) hat in⸗ ö 25 3. 5 5 8eß der Baum sein ildigken geihan. Es ist kein noch] Fa„ge, 8 8 2 es sein und so kleiner Knospenansatz an ihm zu enldecken gewesen! f wenne wee Allgemeines bedenkliches Kopsschütteln unter den Invaliden 1 1 zum 0 eil d 2 wie unter den andern abergläubischen Bonaparzisten ob ta 10 dan! Sang Die Pariser Metzger erklären z aller Hausfrauen, daß sie zur A Rindfleisch(bester Sorte) zu 6 Fra 2 Frances taxiren werden! es, so e üb uterstützung der vestehenden Rückert⸗ und Uhland Denkma Bekanntmachung. 602 Montag den 8. April l. J. und nöthigenfalls die folgenden Tage, jedesmal Morgens um 10 Ubr an⸗ fangend, werden die zur Concursmasse der Christoph Rupp Eheleute von Pfaffenwiesbach gehörigen Im— mobilien, als: 1) Ein zweistöckiges Wohnhaus, ein Fabrikgebäude nebst Scheuer und Hofraum. 2) Ein einstöckiges Wohn und Kesselbaus. 3) Ein einföckiges Wohn- und Backhaus mit zwei⸗ Im Ganzen taxirt zu 13826 fl. in dem Rathhause zu Pfaffenwiesbach amtlicher Ver⸗ fügung zufolge verflelgert. Bemerkt wird, daß die Gebäude, in denen früher Wollspinnerei, Brenneret und Bäckerei betrieben wurden, sich wegen ihrer Lage und Räumlichkeiten zu jedem größeren Geschäftsbetriebe eignen. Usingen den 6. März 1867, Königliche Landoberschultheißerei Sta hl. Bekanntmachung. 766 Auf den Antrag der Vormünder der unmündigen Kinder der verstorbenen Bottlieb Stamm's Ebeleute von hier, Georg Hartmann und Johornes Stoll dahier, soll die guf jene Kinder vererbte Hofraithe, Mittwoch den 3. April l. J., Nachmittags 2 Uhr, in dem hiesigen Landgerichtslokale unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen zum dritten⸗ und letztenmale öffentlich versteigert werden. Die Hofraithe bestebt aus einem dreistöckigen Hause mit 20 Zimmern, einer bedeckten Trinkhalle und den erforderlichen Nebengebaͤuden, ist in der Reinhards straße, in der Nähe des neuen Kurhauses gelegen, vollständig zum Wirthschaftsbetrtebe ausmöblsrt und darin eine frequente Wirthschaft seither betrteben worden, wie denn auch dle Lage dafür elne günstige ist. Kaufliebhaber, welche die Hofratthe einsehen wollen, belteben sich an die Vormünder jener Kinder, Georg Hartmann und Johannes Stoll dahier zu wenden. Nauheim am 20. März 1867. In Auftrag 5 Großberzoglichen Landgerichts Nauheim a eee Nauheim e 5. Bekanntmachung. 778 Die Rechnung des hiesigen Armenvereins für 1866 liegt von heute an 8 Tage lang auf hiesigem Bürger⸗ meisterei⸗Büreau zu Jedermanns Einsicht offen. Irted berg am 27. März 1857. Für den Vorstand Steinberger. Irankfurter irdenes Geschirr 780 und Milchtöpfe sind wieder angekommen bel Wittwe J. Mogk, wobnbaft in der Schuhmachergasse. Ein wachsamer, starker Hoshund, Rot 1117 Bekanntmachung. 770 Dienstag den 2. k. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in biesigem Gemeindewald, Distrikt Oberwa ö 80 Stämme Eichen⸗ Bau- und Weikholz, entyaltend, meistbietend versteigert werden 1 255 Bemerkt wird, daß für diesmal ausnahmsweise schöne Stämme zur Versteigerung kommen und gegen genügende Bürgschaft Zahlungsfrist bis wird. Groß⸗Karben den 25. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß⸗Karben Bã r. eee 1. September J. J. gestattet Güter ⸗ Verpachtung. 777 Freitag den 29. Marz d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag der Frau Adolph Freund geb. Buß zu Offenbach in hiesigem Rathhause deren nachbeschriebene Grabgärter: Gemarkung 5 Flur. Nr. Klftr. 1. 85. 180. Grabgarten am Schützenrain, 5. 108. 346. Grab garten vor dem Mainzer thor, letzterer in 2 Abtheilungen, auf 3 Jahre, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg am 27. März 1867. Großherzogliches Orlogericht Friedberg. J. B. d. V.: Der dienstälteste Gerichtomann Fouc ar. Durchsichtige Clycerin-Seife! 614 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung det daut, empfiehlt in Stücken& 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. Burbaumpflanzen, 757 circa fünfzebntausend Stück, können von dem Unter⸗ zeichneten, per Tausend zu 2 fl. 42 kr. abgegeben werden. Södel am 21. März 1867. a Christoph Stier. Wicken, Erbsen& Hafer zur Aussaat bei 4 709 Gebrüder Löb. Ein ordentlicher Junge, welcher die Bäckerprofession erlernen will, wird in die Lebre gesucht von Gottlieb Aletter, 729 Bäckermeister in Nauheim. Mühleverkauf. 708 Unterzeichneter beabfichtigt seine in der Gemarkung Rödgen gelegene Mühle aus freier Hand unter vor theilhafsten Bedingungen zu verkaufen. Die Mühle liegt 10 Minuten von der Station Nauheim entfernt, enthält 4 Mahlgänge und ist nach neuester Consiruelton von Eisen mit Cylinder zu feiner Weißmüllerei ein⸗ gerichtet und wird mit vollständiger Wasserkraft betrieben. Das Ganze besteht aus zwel zweistoͤckigen Wohnhäusern, zwei Scheuern, den noͤthigen Stallungen und etrea 15 Morgen Baumland, Wiesen und Gärten. Sämmtliches Inventar, sowie noch mehr Land kann auf Verlangen mit abgegeben werden. Anzahlung die Hälfte vom Kau preis. Rödgen(Kreis Frledberg), den 26. März 1867. 251 2 Jahre alt, schwarz, ist zu verkaufen. Das Nähere ist unter Nr, 481 bet der Exped. zu erfahren. K. Windecker. geben werden sollen. N 9— Lo. is 769 gleicher Erde 7 8 zu vermietben bei g. Konrad Wörner, Schneidermeister. Uepskuchen Georg Groß. Corseten& Crinolines 2708 bei K. Friedrich neben der Post, Ein nnen 44 Schon am 15. April d. J. findet wiederum eine große Gewinnziehung des K. k. österr. Staats-Prämien-Anlehens 1864 Die Ziehung geschieht im Beisein Regierxungsbeamten und müssen in dieser einen Ziehung nachsiehende hohe Treffer gewonnen werden; fl. 220,000, fl. 15,000, fl. 10, 00, 3, à fl. 5,000, 3 à fl. 2,000, 6 à fl. 1,000, 15 à fl. 500, 30 à fl. 400, 940 à fl. 145. Durch unterzeichnetes Handlungshaus sind Miethscheine für die devorstehende Ziehung, am 15. April gültig, zu beziehen und kostet 1 Stück fl. 3. 30. ½ Stück fl. 1. 45. 3 ganze oder 6 halbe fl. 8. 45. 7 ganze oder 14 halbe fl. 17. 30 kr. Ebenso offerire. Miethscheine für die nächsten 5 Gewinnziehungen, vom 15. April 1867 bie vom Jabre öffentlich statt. von 1. März 1868 gültig, per Stück zu fl. 15., halbe zu fl. 7½. Gefällige Aufträge werden gegen Einsendung des Betrags, Postnachnahme oder Posteinzahlung pünktlichst effektuirt, jede zu wünschende Auskunft wird bereilwilligst ertheilt, ausführliche Verlossungs⸗ Pläne werden gratis ausgegeben, sowie na stattgehabter Ziehung, Asten und Gewinngeldet franco versandt. Man wende sich daher gefl. baldigst und direkt an Joh. Fried. Scheibel, Staatseffektenhandlung in Frankfurt a. M. Fahrgasse No. 111. P. S. Es wird noch ausdrücklich darauf auf⸗ mertsam gemacht, daß mit der geringfügigen Einlage von fl. 3. 30. aum 15. April der Haupt⸗ preis von fl. 220,000 zu gewinnen ist. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 26. März. Waizen 15 fl.— kr.; Korn fl. 45 kr.; Gerste 9 fl. kr. Hafer 4 fl. 55 kr. Frankfurt, 25. März. Weizen 15 fl. 20 kr.; Korn fl. 35 kr.z Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 20 kr. Grünberg, 23. März. Waizen 15 fl. 12 kr.; Korn 11 fl. 10 kr.; Gerste 9 fl. 12 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 50 kr.; Wicken 9 fl. — kr.; Saamen 16 fl. 30 kr.; Kartosseln 4 fl. 26 kr. Mainz, 22. März. Waizen 16 fl. 4 tr.; Korn 10 fl. 51 kr.; Gerste fl.— kre; Hafer 5 fl. 32 kr.; Kartoffeln 4 fl. 16 ki. Roggensttoh, per 100 Gebund 19 fl.— kr. 10 11 Friedberg am 24. Marz. Butter pr. 8 27-28 kr. Eier 7 Stück Brennholz, Buchen⸗Scheitholz I., pr. Stecken 6 fl. 50 kr bis 7 fl.— kx. 8 kr AD Inu. Eröffnung des Kursaals NIN I. 1 April. Pferdemarkt x Pferdeverlgosung zu Frankfurt u. ll. 466 Lant Programm des landwirtbschaftl. Vereins findet am am 10. April d J., mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloosung statt, Gewinne bestehen demgemäß aus: Schlusse des Pferdemarkts Die 61 der schönsten Reit, Wagen und Arbeitspferde, 10 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine Equipage mit A schönen Pferden u. completer Schirrung. Außerdem vollstendige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit⸗Requisiten ꝛc. Bestellungen auf Loose à 1 Athlr.(fl. 1. 45 kr.) sind bald dei mir einzureichen, wenn mit Sicher⸗ heit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sen de ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, Zeil 38, Frankfurt a. M. Für Unterleibs⸗Bruchleidende. 481 mit außetordentlichem Glück vielfach angewandt hat. Schon seit langen Jahren ist der Unterzeichnete im Befitze storiwährenden Aufmunterungen von Geheilten nachgebend, einer Bruchsalbe, die er in seiner Umgebung trete ich damit vor einen weiteren Wirkungskreis und empfehle dieses vorzügliche, durchaus keine schädlichen Stoffe enthalte ade Mittel allen Bruchleidenden. wendung desseibden keinerlei Unannebmlichkeiten ausgesetzt. Gottlieb Sturzenegger in Herie au Ct. beim Erfinder Es ist einfach Morgens und Abends einzureiben, und ist man bei An- Einzig zu beziehen in Töpfen zu 1 ½ Thlr. preuß. (Schweiz.) Nächste Gewinnziehung am 15. April 1867. Hauptgewinn f 250,000. Größte an 180 Gewinn- Aussichten. Nur 7½ Gulden 726 kostet ein halbes Prämienloos, 15 Gulden ein ganzes Prämienloos, ohne jede weitere Zahlung auf sämmtliche 5 Gewinnziehungen vom 15. April 1867 bis 1. März 1868 gültig, womit man fünfmal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,00, 50,000, 25,000, 15,000 ꝛc. dc. gewinnen kann. Jedes herauskommende Loos muß sicher einen Gewinn erhalten. Bestellungen unter Beifügung des Betrags. Poßeinzahlung, oder gegen Nachnahme sind valdigst und nur allein direkt zu senden an das Hand⸗ lungsbaus H. B. Schottenfels in Frankfurt a. M. Verloosungspläne und Gewinnlisten erhält Jedermann unentgeltlich zugesandt. Kleesamen 774 bei ein fast neues Kinder ⸗Wägelchen. Näheres unter Nr. 737 bei der Exped. d. Bl. 737 „Taubheit ist heilbarl⸗ 768 Hilfe für Ohtenleidende. Eine Anweisung zur Erlangung des Gehörs bei gänzlicher Tauk⸗ beit, zur Beseitigung der Schwerhörigkelt und zur Heilung aller Ohrenkrankheiten. Herausgegeben von Dr. J. Williams. Preis 7½ Sgr. W Dlese vorzügliche Schrift enthält ein naturgenäßes, radicales und einfaches Heil- verfahren und ist auf frankirte Bestellung direct von S. Mode's Buchhandlung, Postst. 28 in Berlin, sowie durch jede hiesige und aus⸗ wärtige Buchhandlung zu deziehen. Kleesaamen 767 empfiehlt J. Schimpf. Nauheim. 8 Anzeige. 771 Von mehreren Seiten dazu aufgeforder:, bringe ch in Erinnerung, daß ich zum Todteuauskleider in hlesiger Stadt ernanpt bin. 1 Johannes Schwalm, wohnhaft neben der katholischen Schule. Zu ver kaufen 779 find 2 noch sehr gute Schnellwaagen, wovon die eine 210, die andere 250 Pfund auswlegt, 1 Schraub- stod, 2 große Spiegel, 2 Metzgerwaagen mit kupfernen Schaalen. Mändle Garde. Das neu vorgeschriebene Formular zu Polizeilichen Anzeigen e, Bindernagel& Schimpff Tapeten, 775 neueste Mußer, billigst bei Georg Groß. Bahnhofe verloren worden. gebeten, denselben gegen gute Belohnung an die Exped d. Bl. abzugeben. Uächste Gewinnziehung am 15 April 1867. Höchste Gewinn-Aussichten. Für 7¼ Gulden 678 erhält man ein halbes, für 18 Gulden ein ganzes Prämien⸗Loes gültig ohne jede weitere Zahlung, für die fünf großen Gewiunziehungen der 1864 errichteten k. k. österr. Sraats⸗Prämien⸗-Lolterie, welche vom 15. April 1867 bis zum 1. März 1868 stattfinden, und womit man fünfmal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,000, ꝛc. gewinnen kann. a Bestellungen mit beigefügtem Betrag, Postein⸗ zahlung, oder gegen Nachnahme, beliebe man baldigst und direkt zu senden an das Handlungshaus f in Frankfurt am Main, Listen und Pläne werden gratis und franco über⸗ mittelt. a NB. Zu der nächsten, am 15. April d. J. statt⸗ findenden Gewinnziehung, deren Haupttreffer fl. 220,000 ist, erlasse ich gleichfalls halbe Loose à fl. 1. 45, ganze Loose à fl. 3. 30, 6 ganze oder 12 halbe Loose a4 20 Gulden gegen baax, Posteinzahlung, oder Nachnahme. 4 noch brauchbare Fenster, 782 vierflügellg, sollen Dienstag den 2. April, Nach⸗ mittags 1 Uhr, in dem Pfarrhofe zu Melbach, meistbietend, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. ——„—— Todesanzeige und Danksagung. 783 Am 22. d. M. flarb nach längerem Leiden unser innigst geltebter Gatte, Vater, Bruder und Schwiegervater, der hiesige Schreinermeifler Jobannes Leißner, in seinem kaum vollendeten 65. Lebensjahre. Mit dieser Anzeige sagen wir zugleich für die zahlreiche Betheiligung bei dem Lelchenbegängniß des Ver⸗ storbenen hitrmit unsern innigsten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinter⸗ blie benen. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von Frankrerter Cours. Oest. 250 fl. b. R. 1839 S. Lind heimer. 2„J 880 47587 1 nn 2 27. März 1867. Cours der Staatspapiere. S 3 e. 3 8 l——— 5 1 5 n. 2* Vester. 35% Met. 1859 i. Lst. 61 Gr. Hess. 40% Obligat. 94½ P 7„ 100 Pr. v. 1864 73 P „ 5% Nat.-Aul. 1854 535/ 5 3½% Obligation. 86 ½ 6 Schwed. Thlr. 10-L. 10. P 5 5% steuerfreie Obls. 8 ½¼ Nassau 4½% Obl. b. Rth. 97½/ P 2 Bad. 35 fl. Loose 33½ P Preussen 4% Obligat. b. Rh. 100/ 5 e de l E 2 erh. 40 Thg.-L. b. k. 54% 6 3 4% do. de. 90¼ 6. Kurhess. 4% Obl. b. R. à 10592 P 5 Gr. Hess! 30 fl. L. b. K. 142 ½ 6 Been 5% Obpligatiex.. Frankf. 3½% Obligat. 84 6 2 b e 8 4½% ½ jäkr. b. Rth. 965/6 P 5 30, d 72% 8. 2 Nass. 25 fl. L b. R. 35½½ P 3 17 5 de de 918¾ P Russland 50% Obl. i. L. à fl. 5 84¼ G I Sard. 26 Er. L. b. E. 2 Urtemb. 4½% Obl. d. Rtb. 96½ P Finnland 4½% Pfdbr. i. O5 83/6 8 7 fl. 75 5 4% de de 92 P Schweden 4½% O, i. 1. 0s 85% P 5 1 Doppelte„ 5 19 Laden 4½% Obligat. 96 ¼ P* 4½% Pfb. i. R. à 105 83½ 6 2] preuss. Fried-d'or„ 9 56½—57½ 2 4% Obligat. 90 6G N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 77 ½, 8/8, 314 Holl. K. 10 Stücke„ 9 51— 53 14 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 2 Rud-D eaten„ 5 3436 2 20 Fraues- Stücke„ 9 27½—28½ 47% Tayr. Ostbahn 110% P. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 35½ G. 2[ Enel. Sorereiens.„ 115155 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-P. 5 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 489 2 Russ. Imperiales 9 4446 2% Oestem. St.-Eisenb.-Prior. 48/% P 5% Elisabethbahn-Prior. He 73 ½ F.— Gold pr. Zoll- Pf. 8—— 7 Oest. Süd. St. u. Lemb. E. B. 1 5% de, neueste Emiss./ 69 ¼ 8. 2 Hcnh. Süb. pr. Z. Pf..„—— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45% P. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prier. 96 P. Preuss. Kassensch.„ 1 44/4 ½ 8 0 Wiener — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bes Zahlungen 1. s. W. Auskunst über Verloosungen, Coupons Wechsel- Cours 92. Dollars in Gold 227—28 ½ tens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. c. E Ein großer Pelzkragen 776 ist Sonntag Abend von der Usagasse nach dem 100 Der redliche Finder wird 0 A. Bd. Bing, Schnurgasse 5 ö Enthil „ . — Die 5 Als d 810 Ur be. die 0 machen U ff Fried Hessen en zum ber h Post dun an zugelaf n B. Lei win auf e 1 shul bestand. — Die„ nerlsam, daß gan der deut Pochenbla fakkerschilderu halte, die al Zeit“ erschien Wonen und in Due nennen as L das wissen n — Auf Revision des der Ständek neten, welc Landtagen e Ministerum mit Prüsung! Bestinnungen sein möchten, N gegenwärtigen n uugehen daher ne richten, der! wisprechen „ o