morrpoidal fl f der Po N 1 Fried beg erte. 1867. Donnerstag den 27. Juni. M 75. Anzeiger für Oberhessen. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗ Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjährliches Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours-Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs- Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel ꝛc. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt halbjährlich: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., 0 5, 9 bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. G kr. Bestellungen bei der Post beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaction. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1867. Friedberg den 24. Juni 1867. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. Sie werden sofort die Verzeichnisse über die im Jahr 1867 bedeckten Stuten, oder berichtliche Anzeige, daß Bedeckungen von Stuten aus Ihren Gemeinden nicht erfolgt seien, anher einsenden. Trapp. Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitation für das Jahr 1867. Friedberg am 25. Juni 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nur wenige von Ihnen haben die Feuervisitationsprotokolle von 1867 mit Nachweisung über den Befolg der gegebenen Verfügungen bis jetzt eingesandt, weshalb wir hieran binnen 8 Tagen bei Meidung unangenehmer Verfügung erinnern. E Betreffend: Viebpretsvertheilung 1867. Friedberg den 24. Juni 1867. Viehpreisvert heilung zu Li ch. Die diesjährige Viehpreisvertheilung des landwirthschaftlichen eine Prämie nicht erhalten haben, ertheilt. Die Musterung des auf⸗ Vereins ven Oberhessen soll Donnerstag den 18. Juli d. J. zu Lich gestellten Viehes beginnt Vormittags 8 Uhr. Preisbewerber haben abgehalten werden: Bescheinigung ihrer Bürgermeister beizubringen, in der bezüglich der Es kommen gelegentlich dieser Preisvertheilung 600 fl. zu Preisen[ Zuchtbullen bemerkt ist, daß sie auch wirklich zur Zucht verwendet zur Verwendung und zwar: werden und sich dabei brauchbar erweisen; bezüglich der einjährigen 1) Für ausgezeichnete Fohlen eigener Zucht, mit Ausnahme von[Buden, daß sie mindestens ein Vierteljahr im Eigenthum des Besitzers Saugfohlen, Preise von 15—30 fl., und bei Rindern, daß dieselben von eigener Zucht des Ausstellers sind. 2 für zur Zucht taugliche, mindestens ein Jahr alte Bullen, die Die Preisbewerbung ist für alle Bezirke der Provinz Oberhessen schon ein Vierteljahr im Eigenthum des Bewecbers sind, Preise frei und an keinen Kreis gebunden.— Die Experten für die von 10—15 fl., 5 Prämiirung werden seiner Zeit besonders ernannt werden. 3) für Rinder eigener Zucht von 2—3 Jahren, die entweder sichtbar Gelegentlich dieser Preisvertheilung werden die durch den trächtig sind, oder erst kürzlich gekalbt haben, Preise bis zu Generalsecretar der landw. Vereine auf der Pariser internationalen 25 fl. Das schönste Rind erhält noch ein Halsband mit Glocke. Ausstellung fär Rechnung des landwirthschaftlichen Vereins von Ober 4) fur ausgezeichnete Schaafböcke, Preise bis zu 10 fl. Bezüglich hessen angekauften Maschinen und Geräthe ausgestellt, und nach mit dieser haben die Aussteller Bescheinigung ihrer Bürgermeisterei! denselben angestellten öffentlichen Proben meistbietend an Landwirthe über das Schurgewicht von letzter Schur beizubringen; auch der Provinz Oberhessen unter den alsdann bekannt gemacht werdenden wird bei der Prämiirung Rücksicht darauf genommen, ob die[Bedingungen zur Versteigerung gebracht werden. f Böcke Reinvieh sind, oder zum sogenannten Schmeervieh gehören, Indem der Unterzeichnete Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß und bei sonst gleichen Verhältnissen dem Reinvieh der Vorzug bringt, ladet er zugleich die Vereinsmitglieder, sowie sämmtliche gegeben werden. Freunde der Landwirthschaft zu recht zahlreicher Theilnahme an dieser Es wird nur wirklich preiswürdiges Vieh bei der Prämiirung, Preisvertheilung ein. Wesentlich könnte das Interesse an derselben berücksichtigt werden. Eigenthümer von solchen, denen wegen zu erhoht werden, wenn, unabhängig von der Preisvertheilung, schönes starker Cancurrenz eine Prämie nicht zuerkannt werden kann, erhalten Vieh und Gegenstände der landwirthschaftlichen Industrie zur Ansicht auf Verlangen, wenn sie zwei Stunden und weiter hergekommen sind ausgestellt werden. ale Wegentschädigung für einen Bullen 24 kr. und für ein Rind Laubach den 21. Juni 1867. 12 fr. für jede Stunde Wegentfernung.— Auch werden angemessene Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen Wegvergütungen für Fohlen, die mindestens ein Jahr alt sind und Otto, Graf zu Solms, Laubach. Betreffent: Die Geschäftoordnung des Großherzoglichen Landgerichts Altenstadt. Altenstadt am 20. Juni 1867. r Um die Rechtssuchenden rascher befoͤrdern zu können, haben wir der streitigen Gerichtsbarkeit besorgen, namentlich Klagen erheben, folgende Anordnungen getroffen: Mahnzettel erwirken, Beweise antreten, sonstige Anträge oder Anfragen J. Zur Abhaltung der Termine in streitigen Rechtssachen ist f stellen wollen, können dies nur Dienstags thun.. vorzugsweise der Donnerstag bestimmt. An diesem Tage werden III. Ebenso sind Klagen auf Einleitung einer Untersuchung darum andere Geschaͤfte nicht vorgenommen, und es hat demnach Dienstags zu stellen.. Niemand bei Gericht zu erscheinen, der nicht geladen ist. IV. Für die freiwillige Gerichtsbarkeit ist der Mittwoch II. Diejenigen, welche ohne geladen zu sein Angelegenheiten[bestimmt. Die deßfallsigen Angelegenheiten gehen aber durch die anlaßt ist bei Gericht zu erscheinen, V. Diejenigen, welche vorgeladen sind, bestimmten Stunde, die Andern aber Ortsgerichte, welche die betreffenden Acten durch die Post einzusenden haben, so daß ohne vorgängige Ladung in der Regel Niemand ver— jedenfalls Vormittags genommen. VI. Eilende Geschäfte werden selbstverständlich zu jeder Zeit vor— Die Großherzoglichen Ortsgerichte wollen diesen Erlaß in ihren müssen pünktlich zur erscheinen, und sich bei dem Gerichtsdiener melden, der sie der Reihen— folge nach notirt und anmeldet. Gemeinden noch besonders auf ortsübliche Weise bekannt machen. Altenstadt am 20. Juni 1867. Großherzogliches Landgericht Altenstadt Dr. Stammler. Hessen Darmstadt. Das Großherzog— liche Regierungsblatt Nr. 28 enthält folgende Ver— ordnung, die Verfassung des Norddeutschen Bundes betreffend. Ludwig III., von Gottes Gnaden, Großherzog von Hessen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. 125 Nachdem die von den verbündeten Fürsten und freien Städten mit dem Reichstag vereinbarte Verfassung des Norddeulschen Bundes, beziehungsweise die Einführung dieser Verfassung in den nördlich des Mains gelegenen Gebietstheilen des Großherzogthums die Zustimmung Un— serer getreuen Stände erhalten hat, verkünden Wir nach⸗ stehend die gedachte Verfassung und bestimmen zugleich, daß dieselbe in den erwähnten Landestheilen mit dem 1. Juli 1867 in Kraft treten soll. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und bei⸗ gedrückten Großherzoglichen Stegels. So geschehen, Darmstadt, den 22. Juni 1867. LU D WJ G. v. Dalwigk. Den Wortlaut der gedachten Verfassung des Norddeutschen Bundes werden wir als Extra- Beilage zu einer der nächsten Nummern des An- zeiger nachliefern. Die Red. — 25. Juni. IJ. Kammer. Der Stadt- vorstand von Gießen übersendet eine Vorstellung, die Verhältnisse der Universität und der Eisenbahn— angelegenheit betreffend.— Die Kammer tritt in die Tagesordnung, Berathung des Budgets, ein. Abweichend von der zweiten Kammer wurde der bisherige Staatszuschuß für die geistliche Wittwen⸗ kasse von 6000 fl. für 1866 und 1867 genehmigt, während für 1868 nur 3000 fl. bewilligt werden. Der von Volhard gestellte und in der zweiten Kammer auch angenommene Antrag auf gründliche Untersuchung des Standes und der Verhältnisse der Staatsschulden⸗Tilgungskasse wird verworfen. Der Beschluß zweiter Kammer, den Großherzog zu ersuchen, auf einen Theil seiner Civilliste, min⸗ destens auf 50,000 fl., zu verzichten, wird ohne Debatte einstimmig abgelehnt. Für Gesandtschaf⸗ ten wird der volle angeforderte Betrag bewilligt. — Da sich bei unserem Staats haushalte voraus- sichtlich ein bedeutender Ausfall von Einnahmen erge⸗ ben wird, so ist unsere Finanzbehörde damit beschäf⸗ tigt, Mittel und Wege zu finden, wie dieser Ausfall zu decken und wie die nöthigen, bedeutend höheren Ausgaben für die Folge bestritten werden könnten. Die bisherige Steuerquote wird jedenfalls beträcht⸗ lich erhöht, vielleicht verdoppelt werden müssen. Es dürfte die Erhöhung, namentlich hinsichtlich der Grundsteuern, die für einzelne Gegenden des Odenwaldes und Oberhessens, in welchen der Bo⸗ den wenig ergiebig ist, bereits drückend genannt werden können, von empfindlichen Nachtheilen be⸗ gleitet sein. Neue Steuern und Erhöhung der bisherigen erscheinen unvermeidlich. Unter den neuen Steuern soll außer der Salz⸗ und Tabak⸗Steuer auch die Einführung der Ein⸗ kommen⸗Steuer in Vorschlag gebracht sein. — Im Auftrag unserer Regierung wird sich Dr. Thiel von der technischen Schule nach Paris begeben, um die dort ausgestellten Maschi⸗ nen, Apparate und Einrichtungen für die land⸗ wirthschaftlich⸗technischen Gewerbe zu studiren und zu begutachten. — Die„Hessischen Volksblätter“ sind in der Lage, zur Beruhigung der Weinproducenten aus sicherster Quelle die Mittheilung machen zu können, daß alle, von verschiedenen Blättern gebrachten Nachrichten über die beabsichtigte Veranlagung einer Moststeuer im Zollvereinsgebiete durchaus jeder Begründung entbehren. — Der landwirthschaftliche Verein für die Provinz Starkenburg wird demnächst eine Maschi⸗ nen⸗Probe und Versteigerung abhalten und hat Mainz Offenbach, Worms;) 14 Postexpeditionen 1. Classe(Alsfeld, Butzbach, Dieburg, Grünberg, Heppenheim, Langen, Michelstadt, Nauheim, Nidda, Oppenheim, Osthofen, Pfungstadt, Schlitz und Vilbel;) sowie 108 Postexpeditionen 2. Classe untergeordnet. Die sehr voluminöse Postinstruction ist nunmehr an die Postbeamten gelangt. * Nauheim. Durch Beschluß großherzog— lichen Ministeriums ist für unser Soolbad eine neue Badedirection ernannt worden. Dieselbe be— steht aus den Herren Bergrath Schreiber, Kreis- und Bade⸗Arzt Dr. Bode und Salinen— Inspector Weiß. Preußen. Berlin. Der Magistrat von Berlin hat einen Vorschlag des zur Zeit abwesen— den Oberbürgermeisters Seydel, dem Ministerpräsi⸗ denten Grafen Bismarck bei Gelegenheit der be— vorstehenden Publication der norddeutschen Bundes- verfassung das Ehrenbürgerrecht der Stadt Berlin zu verleihen, nach lebhafter Erörterung abgelehnt. — Der Schluß der Session des preußischen Landtags hat heute durch den Finanzminister v. d. Heydt stattgefunden. Die von demselben vorgelesene Thronrede erkennt mit lebhaftestem Danke an, daß das Herrenhaus einstimmig, das Abgeordnetenhaus aber mit überwiegender Majo⸗ rität die Bundesverfassung angenommen haben. Am Schlusse der Thronrede heißt es dann im Hinweis auf die allgemeinen europäischen Verhält⸗ nisse:„Dank der Mäßigung und Friedensliebe der Mächte ist es gelungen, die friedliche Entwicke⸗ lung der europäischen Verhältnisse vor Störungen zu bewahren, und die freundschaftlichen und ver⸗ trauensvollen Beziehungen zwischen dem Könige und den Monarchen der mächtigen Nachbarstaaten gewähren allseitige Zuversicht auf längere Friedens⸗ dauer. Der Wunsch und das Streben der Re- gierung werden stets darauf gerichtet sein, die Be⸗ deutung und die Macht des neuen Staatenwesens vornehmlich in Sicherung der Segnungen des Friedens zu bewähren.“ Aus dem nördlichen Schleswig wird gemeldet, daß dort die Familien der entflohenen nordschleswig'schen Wehrpflichtigen ohne viel Um⸗ stände ausgewiesen werden und daß denselben Aus- weisungsbefehle in folgender Fassung zukommen: „N. N. ist laut abgegebener Erklärung nach Dänemark ausgewandert. Die Gattin N. N. in .. ist heute ausgewiesen und ihr eröffnet worden, daß sie transportirt werden wird, wenn sie nicht binnen acht Tagen fortgezogen ist.“— Durch diese harte Maßregel wird also eine große Anzahl nordschleswig'scher Familien einsach über die Grenze verwiesen, ja von Haus und Hof ge⸗ trieben. Nach Angabe dänischer Blätter beläuft sich die Anzahl der ausgewanderten Nordschles⸗ wiger auf etwa 8000 Männer, nach oberflächlicher Schätzung sollen darunter circa 2000 Verheirathete sein, deren Frauen und Kinder nach dem erwähn⸗ ten Erlaß ausgewiesen werden. Frankfurt. Zu Anfang Juli wird Frank- furt nach den deßfalls erlassenen königlichen Ver⸗ ordnungen die Wahl seiner Stadtverordneten vor⸗ zunehmen haben. Es hat sich in Folge dessen bereits eine große Thätigkeit der verschiedenen Par⸗ teien entwickelt und wurden schon mehrere Ver⸗ sammlungen abgehalten, deren jüngste ein Comite von 11 Mitgliedern ernannte, um eine Verstän⸗ digung und Verschmelzung mit einer früher abge— haltenen Versammlung zu ermöglichen. Wiesbaden. Vom 30. Juni bis 3. Juli findet dahier das dritte mittelrheinische Bun— derselbe zu diesem Zwecke eine große Anzahl von desschießen statt und sind die Vorbereitungen landwirthschaftlichen Maschinen erworben. — Der königlichen Oberpostdirection in Darm— stadt werden 10 Postämter(Alzey, Bensheim, Bingen, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Lauterbach, hierzu bereits in vollem Gange. Die Anmeldun⸗ gen von Theilnehmern sind sehr zahlreich einge— laufen und sehr werthvolle Ehrengaben wurden bei dem Comité angemeldet. Wiesbaden wird in Gewährung von Freiwohnungen die früher be— wiesene Gastlichkeit auf's Neue bethätigen. Baden. Karlsruhe. Paris incognito weilender Großherzog ist kürzlich von dem Kaiser Napoleon empfangen worden. Ueber die bei dieser Gelegenheit gepflogene Unter— haltung wird sehr viel gesprochen und gibt die „Franz. Corresp.“ darüber folgende Mittheilung: „Der Kaiser habe nämlich die Erwartung ausge— sprochen, daß die Karlsruher Regierung die Be— stimmungen des Prager Vertrages nicht außer Acht lassen und die Selbstständigkeit der süddeut— schen Staatengruppe nicht compromittiren werde. Der Großherzog habe hierauf mit Festigkeit er— widert, daß die öffentliche Meinung in seinem Land auf eine innige Verbindung mit dem nord- deutschen Bunde dringe, und daß er weder die Kraft noch den Willen habe, derselben entgegen— zuwirken. Der Kaiser Napoleon soll seiner Um⸗ gebung aus dem üblen Eindruck, welchen diese Unterredung in ihm zurückgelassen, keinen Hehl gemacht haben.“ Mannheim. Die großherzogliche Eisen⸗ bahnverwaltung fährt auf dem von ihr seit zwei Jahren versuchsweise betretenen Wege, anständigen und bis zu einem gewissen Grade befähigten Frauenzimmern durch Anstellung in den verschie⸗ denen Expeditionszweigen des Verkehrs ein sorgen⸗ freies Unterkommen zu sichern, da sich dieses Sy⸗ stem über Erwarten bewährt hat, fort. Wie seither schon in Karlsruhe, wird vom künftigen Monate an der Dienst auf dem Telegraphenbureau in Mannheim ausschließlich durch weibliche Beamten versehen werden und nur Chef und Aufsichtsbeamte dem männlichen Geschlechte angehören. Oesterreich. Wien. Nach einer an den amerikanischen Gesandten dahier gerichteten De⸗ pesche des Minister Seward aus Washington wäre Kaiser Maximilian aus Mexiko verbannt worden und befände sich bereits auf dem Wege nach Europa. Rußland. Warschau Ein kaiserlicher Ukas verordnet die Einstellung der Consiscationen des Vermögens der am Aufstande betheiligt Ge⸗ wesenen, soweit die Vermögensobjecte noch nicht auf Staats rechnung übergetragen seien; alle be⸗ züglichen Recherchen sollen aufhören Ein zweiter Ukas ordnet die Berathungen zur Hülseleistung der bei Umgestaltung der Administration des Kö⸗ nigreichs brodlos gewordenen Beamten an. Amerika. Newyork. Die„Newyorker Staatszeitung“ enthält eine Proclamation des Ex⸗ kaisers Maximilian, deren Aechtheit freilich sehr bezweifelt werden muß, aus der wir jedoch einige Stellen folgen lassen. Es heißt dort:„Lands⸗ leute! Ich kam nach Mexiko nicht nur von dem besten Glauben beseelt, die Glückseligkeit von uns Allen befestigen zu können, sondern auch berufen und beschützt von dem Kaiser der Franzosen, von Napoleon dem Dritten. Er hat, Frankreich dem Hohngelächter der Welt preisgebend, mich feiger und infamer Weise im Stich gelassen, als die Vereinigten Staaten es von ihm verlangten. Er hat mich im Stich gelassen, nachdem er nutzlos die Schätze und das Blut der Söhne Frankreichs und unserer eigenen vergeudet hatte. Wenn die Nachricht von meinem Fall und meinem Tode nach Europa kommt, dann werden alle Monarchen des Landes Karls des Großen von der Dynastie der Napoleoniden Rechenschaft fordern für mein Blut, für das deutsche, belgische und französische Blut, das in Mexiko vergossen worden ist. Dann wird Napolton der Dritte vom Haupt bis zu den Fü⸗ ßen mit Schmach übergossen sein.“ * Friedberg. In den Nachmittagsstunden des 24. d. zogen sich über uns und um uns herum schwere Gewitterwolken zusammen, welche sich unter gewaltigem Blitzen und Donnern in den hefligsten Regengüssen Unser zur Zeit in Ebersab, 0n Zeilungen Mull 15 8. 0 Hel falt 1 tt schitnen— 1 sriedbe Vrauet I wels ein Jabres! in das Ori de dicke, ern meu! den Anderen 8 gehe. Denn Schmuck und kommen“. gesprochene An hetken, welche mochte welcher U De Felt Anschuß an die klaren Werten u Grunde, nach Segen.—— Diakenus Mey dem Cinsrabee 699 Gemeinde neue Zweigven beren jetzt 11. in dem letzten 18892 Thle. 9 1320 Die 8. Ermerbljtel in ausweisen. Eo glauben bilben J Weibenden Weile ewe wee Fried 4 0 481 Scon mit außrrorden elt ic dam/ ahalteade M., wen ung deset Cr. beim Ersid Bei dolhperselgeru en Non 7 ö Nr.. d öffrnuch vnn er an den uten De⸗ un walt aun wordn Wegt nach 1 laiserlichtt orfticationtt udtiligt Ge. N nech nich n; alle be Ein zweil⸗ Hileeltitun jon des L an. „New polin on des Er⸗ tillich sebr wech einigt a: Kunde * entluden. Gegen 7 Uhr traf die Nachricht dahier ein, daß der Blitz in dem benachbarten Melbach in eine Scheuer eingeschlagen habe, woraufhin unsere Lanospritze sofort dahin eilte. Die Scheuer soll abgebrannt sein. Es war ein schauerliches Wetter; so welt das Auge reichte, sah man den Himmel in schwarze Gewitterwolken gehüllt, aus allen Himmelsrichtungen schossen beständig grell leuchtende Blitze auf Blitze hervor, welchen die hefilgsten Donner— schläge sast ununterbrochen aufeinanderfolgten. Erst nach Verlauf von etwa 6 Stunden, um Mitternacht, hatte das schreckliche Wetter ausgetobt. Auch mitten in unserer Stadt zerschlug der Blitz zwei Bäume. Noch hörten wir, daß in der Gegend von Beienheim, Heuchelheim und Södel dicke Schloßen gefallen seien, jedoch ohne irgend welchen erheblichen Schaden anzurichten.— Heute am 25. d. hatten wir abermals heftige Gewitter, welche von Mittags 12 bis Abends 7 Uhr beinahe ohne Unterbrechung andauerten. Es joll wiederum zu Melbach in einem Hause eingeschlagen haben jedoch ohne zu zünden.— Auch von Darmstadt, Eberstadt, Niederramstadt, Frankfurt, enthalten die heutigen Zeitungen Mittheilungen über die an den gleichen Tagen staligehabten beftigen Gewitter, bei welchen der Blitz an verschiedenen Orten eingeschlagen. H. Friedberg, 24. Juni. Gestern feierte der Wet terauer Zweigverein der Gustav-Adolf-Stiftung sein Jabresfest in Dorheim. Schon der Eintritt in das Ort konnte den Besucher überzeugen, daß auch diese, erst neu unsrem Zweigverein beigetretene, Gemeinde den Anderen an Interesse für die gute Sache nicht nach⸗ stehe. Denn da fand man die Straßen in festlichem Schmuck und an den Eingängen die Ausschrifl:„Will⸗ kommen“. Aber noch mehr fanden wir die eben aus— gesprochene Ansicht bestätigt, als wir uns der Kirche nä⸗— herten, welche die Menschenmenge kaum zu fassen ver— mochte und durch die gespannte Aufmerksamkeit, mit welcher die Versammlung den drei Ansprachen folgte.— Die Festpredigt hielt Herr Pfarrer Baur von hier. Im Anschluß an die Epistel des Sonntags sprach er in sehr klaren Worten über das Wirken des Vereins nach seinem Grunde, nach seiner Art und Weise und nach seinem Segen.—— Aus dem Rechenschaftsberichte des Herrn Diakonus Meyer theilen wir Folgendes Nähere mit. Von dem Censralvorstande wurden im Rechnungsjahr 1864/65 699 Gemeinden mit 186,922 Tolrn. unterstützt. Sieben neue Zweigvereine haben sich gebildet und es bestehen deren jetzt 1128. Von den 234 Frauenvereinen sind 33 in dem letzten Jahre entstanden. Sie haben zusammen 18,892 Thlc. gesteuert. Der ganze Verein hat seit seinem Bestehen(6. Nov. 1832) 2,233,800 Thlr. verwandt.— Bei der letzten Jahresversammlung des hessischen Haupt⸗ vereins kamen 11.700 fl. zur Vertheilung. Die daraus unterstützten hessischen Gemeinden sind: Bensheim, Bob— stadt, Bingen, Dieburg, Fürtb, Gernsheim, Heldenbergen, Heppenheim, Herbstein, Hirschhorn, Kastel-Kostheim, Nieder⸗ Olm, Diaspora um Offenbach, Seckmauern, Seligenstadt, Groß- Steinheim.— Von dem Wetterauer Zweigverein erfuhren wir aus dem Recheuschaftoberichte, daß er 1842 gegründet worden ist, also nun 25 Jahre besteht, in welcher Zeit ser 8027 fl. 13 kr. eingenommen und ver— wandt hat, welche Summe sich folgendermaßen auf die einzelnen Gemeinden und den hiesigen Frauenverein ver- theilt: Assenheim 937 fl. 2 kr. Beienheim 89 fl. 23 kr. Bönstadt 183 fl. 49½ kr. Bruchenbrücken 201 fl. 56 ke. Fauerbach 106 fl 58 kr. Friedberg 4005 fl. 51¼½ kr. Florstadt 226 fl. 26⅝ kr. Melbach 276 fl. 55% kr. Nieder-Rosbach 118 fl. 46 kr. Nieder-Weisel 336 fl. 30 kr. Nieder ⸗Wöllstadt 204 fl. 10 kr. Ober-Rosbach 331 fl. 29 kr. Ossenheim 168 fl. 42½ kr. Södel 201 fl. 38 kr. Steinfurth 219 fl. 3 kr. Staden 318 fl. 10 kr. Der Frauenverein 956 fl.— Die diesjährige Einnahme des Zweigvereins beträgt 430 fl. 23½ kr.— Von Veränderungen innerhalb des Vercins ist zu er— wähnen, daß Nieder-Weisel sich von uns getrennt und dem Butzbacher Zweigverein angeschlossen hat, während die Orte: Nauheim, Dorheim, Schwalheim und Rödgen sich mit uns vereinigt baben.—— Herr Pfarrer Kolb aus Obbornhofen brachte der Versammluug den Gruß des Solmser Zweigvereins und führte in drei lebensvollen Bildern, aus einer inländischen, einer außerhessischen, aber deulschen, und einer außerdeutschen Gemeinde, die Noth vor Augen, welche der Verein zu beseitigen hat.—— Die beim Ausgang erhobene, 22 fl. betragende Collekle, wozu hernach von den Gemeinden Dorheim und Schwal⸗ heim noch 8 fl. kamen, wurde für die Gemeinde Mon⸗ tabaur, im ehemals Nassauischen bestimmt, welche auch die Collekte vom vorjährigen Jahresfest in Melbach mit 22 fl. erhalten hat.— Nach einer Pause fanden sich die Einheimischen und Fremden nochmals auf einem schönen, von herrlichen Kastanien beschatteten Platze zusammen. Hier hielt zunächst Herr Director Schwabe eine An⸗ sprache, worin er, im Anschluß daran, daß vor einiger Zeit einmal eine alte Wittwe sich erstaunt hatte, daß nach so und so viel Jahren immer noch für den Pfarrer Gustav Adolf gesammelt werde, den Wunsch aussprach, es möchte niemals die Zeit kommen, wo dieser Gustav Adolf nichts mehr nöthig habe. Denn nicht blos in den Unterstützungen an Geld bestehe die Wirksamkeit besselben, sondern ein Hauptsegen liege darin, daß in den Gliebern unserer evangelischen Kirche, auch wenn sie burch Lanbes⸗ grenzen getrennt seien, dadurch das Bewußtsein einer Gemeinschaft erweckt werde, welches sie, trotz aller An⸗ sechtung, statk erhalte ihren Glauben zu vertheidigen.— Herr Direktor Steinberger ging, nachdem er zu reger Thätigkeit in Gemeinde und Staat aufgefordert und den neuen Landsleuten unsre Zustände in einem vielleicht eiwas zu hellen Lichte geschildert, über zur Thätigkeit in der Kirche. Die Segnungen, die uns das Christenthum gebracht hätte, verlangten eine eifrige Thätigkeit und ein geeigneter Punkt für diese Wirksamkeit in der Kirche zei der Gustab Adolf-Verein. Herr Pfarrer Breidenstein von Södel begrüßte die Dorheimer als neue Landsleute und widerlegte bann mit kräftigen Worten den Vorwurf der Verein sei bekenninißlos. Allerdings schreibe er nicht auf seine Fahne:„lutherisch“ oder„reformirt“; aber sei denn das apostolische Wort, das der Verein zu seinem Wahlspruch gemacht:„Lasset uns Gutes thun an Jedermann, aller⸗ meist an den Glaubensgenossen“ kein Bekenntniß?—— Herr Pfarrer Meyer zeigte dann noch an einem Beispiele wie das Scherflein einer armen Wittwe für eine Gemeinde, deren Gotleshaus abgebrannt war, so viele fröhliche Geber bewirkt hatte, daß sie beinahe wieder den Neubau beginnen kann. So möge denn auch dieses schöne Fest dazu beitragen der guten Sache immer mehr Herzen und Hände zu ge⸗ winnen und sie ganz zur Herzenssache des deulschen Volkes zu machen! Darmstadt. Nach der„Hess. Landeszeitung“ kam vor einiger Zeit bei der Ober-Forst und Domänen⸗Direction folgendes Bittgesuch aus Alsfeld ein, für dessen Wört⸗ lichkeit dieselbe haften will.„Gott sei bei mir. Ich hätte Ludwig eine kleine Bitte an sie S. K. Hoheit Großherzog ich hatte eine Tochter bey mir die führte mir mein Haushalt als wenn ich meine Frau hatte 1864gem der Liebegott sie war gesund und todt jetzt stand ich oder allein und 4 Wochen hernach bekann ich einen Nerfenschlag wo ich lahm bin hier in Alsfeld bekommt ein jeder Burger 2 Steck Loosholz weil ich alleins bin und wohne auch alleins do soll ich nur einen Stecken Losholz baben ich bin ein Gemannermann, mein Blut ist immer Kalt darum ersuche ich sie so lang ich lebe thue ob ich mein Voll⸗ ständiges Holz bekommen das ist meine Bitte an sie sollte mir diese Bitte abgeschlagen werden da seien sie gutig und schreibe se mir nicht da kann ich das Postgeld spahren.“ N „N. Oeffentliche Aufforderung. 1320 Die Besitzer der in Nr. 34 des Anzeigers für Oberhessen näher verzeichneten Immobilien wollen ihren Erwerbtitel in den Grundbüchern eintragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien lauden bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten dahler geltend zu machen, als sonst die be⸗ 9 5 treibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg den 18. April 1867. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Großherzogliches Landgericht Friedberg K. v. N: Zimmermann, Landgerichts-Assessor. Für Unterleibs⸗Bruchleidende. 481 Schon seit langen Jahren ist der Unterzeschnete im Besitze einer Bruchsalbe, die er in seiner Umgebung mit außerordentlichem Glück vielsach angewandt hat. Jortwährenden Aufmunterungen von Geheilten nachgebend, trete ich damit vor einen weiteren Wirkungskreis und empfehle dieses vorzügliche, durchaus keine schädlichen Stoffe enthaltende Mittel allen Bruch leidenden. wendung desselben keinerlei Unannehmlichkeiten ausgese t. 5 5 6 Gottlieb Sturzeucgger in Herisau(Schweiz.) Ct. beim Erfinder Es ist einfach Morgens und Abends einzuretben, und ist man bei An- Einzig zu beziehen in Töpfen zu 1½ Thlr. preuß. Bekanntmachung. eligerung in der Obecförsterei Ober Rosbach 1 betreffend. 1594 Montag den 1. Juli d. J., wirr im Schlag Nr. 7. der Mainzerhecken an die Meisftbietenden öffentlich versteigert: a 3 Sieden wuchen⸗ und Birken ⸗Scheldholz, 24„ Buchen-, geschält Eichen⸗, Birken⸗ und Lärchen⸗ Prügel holz, 9„ Bitken⸗ ꝛc Stockholz, 22200 Wellen Buchen⸗, geschält Eichen, Birken. ꝛc. Reiserholz, 3 Wagen Späne, 276 Stück Eichen und Lärchen⸗, Werk- und Nutz ⸗ holz Stangen. Morgens 7% Ubr wird in Ober-Rosbach ein Zeichen zum Beginn der Versteigerung geläutet. Ober Rosbach am 22. Juni 1867. Großberzogliche Oberförfseret Ober-Rosbach Bing mann. Dr. Müller, 1596 pract. Arzt aus Coburg. consultirt am 4. Juli Gicht und Hämorrhoidal⸗ kranke im Hotel Landsberg in Frarkfurt. Rangenpflanzen, 1610 mehrere Taüsend, hat zu verkaufen Frtedberg. Wilhelm Söllner, Spenglermeist er. Oeffentliche Aufforderung. 1609 Alle dekannte, wie unbekannte Gläubiger des Ortsbörgers, Land⸗ und früheren Gastwirtbes Jakob Meier von Schwalbeim werden zur Eingehung eines Nachlaß⸗ oder Stundungs⸗Vertrags arf Freitag den 26. Juli d. J., Vormittags 8 Uhr, unter dem Anfügen anher eingeladen, daß die Beschlüsse der Mehrheit der gehörig auftretenden Gläubiger auch für die ungenügend vertretenen oder ausbleibenden Gläubiger als bindend angeseben werden sollen. Nauheim am 20. Junt 1867. Groß berzogliches Landgericht Nauheim Ulrich, Suppes, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Bekanntmachung. 1605 Alles versteigerte Holz in dem hlesigen Gemeinde⸗ wald muß nunmebr nach Verfügung der Forstbehöͤrde längstens bis zum 29. Jult l. J. bei Meldung der gesetzlichen Strafe aus dem Walde abgefahren sein. Hoch⸗Weisel am 24. Junt 1867. Großherzogliche 1 Hoch Weisel 1 Kirschen-Versteigerung. 1607 Donnerstag den 27. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen die Kirschen am Vieinalweg nach Fauerbach bin an Ort und Stelle versteigert werden. Ossenbeim den 24. Junt 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Ossenbeim Maul. Holz-Versteigerung. 1606 Montag den 1. Juli, von Morgens 9 Uhr aufangend, sollen in den Gemeindewaldungen zu Wölfersbeim, 1) 15 Stück Eichbäume, 12— 19“ Durchmesser und von 20-60“ Länge, 1085 CTokfß. haltend, 2) 3 Stück Buchen Werkbolzstämme, von 15—18“ Durchmesser und von 20—35“7 Länge und 210 Cbkiß. baltend, 3) sodann 5 Kiefernstöͤmme von 77 Cbkfß. haltend, auf dem Limberg, 4) im Neuenwald, 13»iefernstämme und Stangen 323 Cbkfs. baltend, sowie 5½ Stecken Kiesern⸗Prügelbolz, ¼ Stecken desgleichen Stockholz und 42 Stecken desgleichen Neiser, verkauft werden. Die Zusammenkunst ist im Hinterwald am Forsthaus. Wölfersheim den 24. Junt 1867. Großherzogliche 3 Wölfers hem Der Beigeordnete Deeper. 15414. Dem Ratbe der vortrefflichen Schrift „Keine Hämorrhoiden mehr!“, welche in allen Buchhandlungen für 5 Sgr. kommen ift, verdanke ich die völlige meinen langen und schweren Hämorrhoidalleiden und bezeuge der Wahrheit gemäß, daß ich mich jetzt des besten Wohlseins erfreue. F. Eppeuer, Weinhändler. gegen alle Hautaunxeinigkeiten. Theerseise, ine. Ji 7 bel allen 1b · d Gichtwalte, aas ge We 5 18 und 30 kr. 51 it bel berübmt, Lis-Pomadle. 2 gen 2 8e Haare. à Flac. 18, 27 und 36 kr. von dem berübmten dause Bergmann& Comp. in Paris, Pest und Rochlitz i. S., empfiehlt Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. 1443 Beachtenswerth! 201 Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowle gegen Schwäcbezuflände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden dtese Kranken Aufnahme in des Unterzeichneten Hellanstalt. Spectalarzt Dr. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen.(Schweiz,) 1 „„ 3. r Ossenheimer Wäldchen. (Kirschenfest). 1604 Sonntag den 30. d. Mts. bei Harmonie- und Tanzmusik Kirschenfest im Wäldchen. Indem ich hierzu höflichst einlade, sage ich für den mir am dritten Pfingsttag so zahl— reich gewordenen Zuspruch herzlichen Dank. N Korndörfer. Geschäfts-Empfehlung. 1595 Einem hiesigen sowie auswärtigen Publikum mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier eine mit Dampf betriebene Eigarrenkisten-Fabrik und weitere Holz- und Fournir⸗ Schneiderei errichtet habe, welche ich bis zum 1. Juli in Thätigkeit zu setzen im Stande bin, weshalb ich mich zum Schneiden für alle Gattungen und Dimenssonen von Holz bestens empfehle und eine prompte und reelle Bedienung zusichere. Friedberg. Fr. Rodaug, vor dem Mainzerthore. Von heute an wohne ich nicht mehr bei 1867 Herrn Ferdinand Damm, sondern in der Judengasse Nr. 286. Ich empfehle mich gleichzeitig mit meiner bekannten Kern⸗ seife bester Qualität zu den billigsten Preisen. 1602 S. Samuel. Das neu vorgeschrtebene Formular zu Polizeilichen Anzeigen üst zu haben bei Bindernagel& Schimpff. 1542 Endlich geheilt von meinen fürchterlichen Zahnschmerzen, danke ich dies lediglich dem in allen Vuchbandlungen für 5 Sgr. zu bekommenden Buche:„Keine Zahnschmerzen mehr“ und mache alle an hoblen Zähnen und rheumatischen Zahnschmerzen Leidenden darauf aufmerksam, C. Launer, Inspector. Usinger Anzeiger. Amtsblatt für den Amtsbezirk Usingen. 1603 Erscheint jeden Mittwoch und Samstag und wird Dienstag und Freitag Abends mit der Post befördert.— Abonnementspreis vierteljährlich 24 kr., auswärts durch die Post bezogen mit verhältuißmäßigem Postaufschlag. Bestellungen nehmen alle Postanstalten und Postboten an.— Inserate werden die gespaltene Garmondzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet. Die Expedition. Dreißigster liechens chafts-Bericht Berlinischen Lebens⸗Versicherungs-Gesellschaft. Im Jahre 1866, dem 30. Geschäftsjahre der Gesellschaft, wurden 663 Versicherungen mit 1,073,800 Thlr. abgeschlossen und 328 Sterbefälle mit 348,000 Thlr. angemeldet. Die Prämien- und Zinsen⸗Einnahme von 1866 betrug 637,025 Thlr., der Versicherungs⸗ Bestand am Schlusse des Jahres 10,110 Personen mit Dreizehn Millionen 078,430 Thlr. mit einer Gesammt⸗Reserve von 3,022,892 Thlr. Unvertheilte Ueberschüsse der letzten fünf Jahre: 491,957 Thaler. Gesammt⸗Fonds: 4,523,810 Thlr. Dividende der Versicherten für 1862: 17½ Procent. Der ausführliche Geschäfts⸗ Bericht pro 1866 kann in unserm Bureau, sowie bei sämmtlichen Herren Agenten in Empfang genommen werden. Berlin, den 1. Mai 1867. Direction der Berlinischen Lebens Versicherungs⸗Gesellschaft. E. Jandonin. von Jülow. von Magnus. Winckelmann. Jusst. Directoreu. General⸗Agent. 1599 Vorstehenden Bericht bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß der Geschäfts-Bericht des Jahres 1866 bei mir unentgeldlich ausgegeben wird, und Anträge auf Versicherungen von 100— 20,000 Thlr jederzeit angenommen werden. Friedberg den 24. Juni 1867. Louis Wiuheim, Agent der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. Irseten& Crinolines Eine kleine Kelterptesse, a 0 1 auch für Färber geeignet, wird billig abgegeben von 08 bei K. Friedrich neben der Pot. Bindernagel& Schimpff. * 9 1 f Für Lumpenhündler! 1600 Bei S. W. Hammel, Vilbelergasse Nr. 29 in Frankfurt a. M., werden Lumpen, Knochen, Metalle, vom kleinsten dis zum größten Quantum, zu dem höchsten Preise angekauft. N Die Waaren können auf dem Platz in Empfang genommen werden. Gicht-& Hämorrhoidalkranke, 1597 welche sich um das Dr. Müller'sche Heilver⸗ fahren interessiren, können dessen Schriften über Gicht⸗ und Hämorrhoiden in der Exped. d. Bl. gratis erhalten. Todesanzeige. 1601 Diensiag den 18. Junt ist unser lieber Gatte und Vater, der Großberzogl. Expedient Georg Philipp Zöller, nach sechsmonatlichem Leiden sanst entschlafen, wovon wir Freunde und Bekannte bierdurch benachrichtigen Friedberg den 21. Juni 1867. Die trauernden Hinterbliebenen. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 25. Juni. Waizen 15 fl. 35 kr.; Korn 11 fl. 35 kr.; Gerste 9 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 35 kr. Frankfurt, 24. Juni. Weizen 16 fl. 15 kr.; Korn 12 fl. 20 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 10 kr. Grünberg, 22. Juni. Waizen 15 fl. 50 kr.; Korn 12 fl. 1 kr.; Gerste 9 fl. 46 kr.; Hafer 5 fl. 34 kr.; Molter 11 fl.— kr.; Erbsen 9 fl. 20 kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 17 fl. 33 kr.; Kartoffeln 5 fl. 30 kr. Mainz, 21. Juni. Waizen 16 fl. 24 kr.; Korn 11 fl. 22 kr.; Gerste 9 fl. 7 kr.; Hafer 6 fl. 6 kt.; Kartoffeln 5 fl. 30 kr. Roggenstroh per 100 Gebund 19 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schinpff. Druck und Nerlaßg von Bindernagel& Schimpff. 1 Mitgetheilt von d I Oest. 250 fl. b. R. 1839117 G. S. Lindheimer. F rank fu 1. EF C O Urs.—„ 250,„ 1854 64 C. 5 2 8 8„ 100 Pr. L. 1858 1233 26 Juni 1867. Cours der Staatspapiere.— 5 500, 1860 8 Gesterr. 3% Net. 1859 1. Lst. 63% ½ C.. Hess. J 4% Olten 93 P.—„ 100 Pr. v. 1864 75½ G 8 50% Nat.-Anl. 1854 55, ½ G. 5 3½0% Obligation.—— 2 Sehved. Tulr. 10-L. 1 P. 5 5% steuerfreie Oblg. 493 6. Nassas 4½0% Obl. b. Rtk. 948% G. Bad. 35 fl. Loose 53½½ G. Preussen 4 ½0% Obligat. b. Rh. 98 ½ G. f 4% de do 88/ P. 2 Korb. 40 Thl.-L. b. k. 54 C. 5 40 do. do. 90½ 6. Kurhess. 40% Obl. b. R. 3 105 92½ P.— Or. Hess. 50 fl. L. b. k. 142½ 6 Beyern 50% Obligation. 100 ½ 6. Frankf. 3½% Obligat. 84 G.— ee 7 4½% ½ ahr. b. Kth. 94/ 6. 7 30% do* 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35 F. 5 4 do do 90% P. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 86 ½ G. I. Sard. 26 Fr. L. b. B Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 94 P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 10583 6. + T Pistolen fl. 9 44—46 8 4% 240 do— Schweden 4½% O. i. R. à 105 85½ P. 0„ Doppelte„ 9 45—47 Baden 4½% Obligat. 93½ G. 5 4½0% Pfb. i. R. à 15—— 2 preuss. Friedrd'orn„ 9 57—58 2 lee. 88 P. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 775/, 8/4 2 Koll. f. 10 Stücke„ 9 6 oll einbezahite Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 4 e ee 5 8 28297 4½9% Bayr. Ostbahn 116 6. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 32½ G. E Eugl. Sovereigns.„ 11 52—5 5 Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 3 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 47½ G. Russ. Imperiales„ 9 45-47 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49 8 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 73½ 6. Gold pr. Zoll. Pfr.—— 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 93½ P. 50% do. neueste Emiss.% 70½ G. 2 Hchh. Sinb. pr. Z. PI.—— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45½ C. 4½0% Hess. Lud wigsb.-Prior. 95 P. S Preuss. Kassensch.„ 1 45—/ Wiener Wechsel- Cours 94% G. —»Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen d. 8. w. Dollars in G0l⁴Gùd], 2 27½— 28. S. Lindheimer in Friedberg. Mit den gleimal, Dae und witten Hahritlen, Na Anterbaltur uus die eifreult Das 2 B Unterbrecht Den d Mbestel — Unter Elisabetha Frie Wer Gesicht, tragt brochenen Hort Verhaftung und Oßse Hessen. Abg. Zentgr züglich der mi convention w commandos dei bis auf ande Divison min, liche Starte Summe von 14 Mann Feld. 1 geben. Die se aun inel der Ned a dl ann 9 Osfeieren 5 1 Friedtnsfiärt: amten war 4 Vermehrung