e ringer e eee teen, ddt d utwe. rth! ett Nittts gart Swain Luc luder diese tien Pttarfilt. it boffer .(Sgvei.) ensfanbe Eu 4 t bu 18hizt. a Stn det vlze 4% berg, 4 20 tr, ged. bart, 70 temeißen 5 7 Nonale, ide 46 eint Techn 2 ier Saloser Samstag den 27. April. den Provinzen zei * K ft Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 0 Friedberger Zutelligenzblatt. Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung der in den Voranschlägen der Gemeinden für 1866 vorgesehenen Arbeiten. Friedberg am 24. April 1867. Das Großherzogliche Kreis amt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgel meistereien. Nur wenige von Ihnen sind unserer Verfügung vom 1. d. Mis. nachgekommen, weßhalb wir an deren sofortige Erledigung hiermit erinnern. p p. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog liche Regierungsblatt Nr. 17 enthält: I. Bekanntmachung des Großberzoglichen Ministeriums des Innern, die Zusammensetzung der Medictmalbezirke in Starkenburg und Oberhessen betreffend, wornach das vormals Nassauische Amt Reichelsheim mit den Orischaften Reichelsheim und Dornassenheim dem Kreismedieinglamte und dem Kreisveterinärbezirke Fried— berg zugetheilt wird und aus dem früher Kurhessischen Amte Nauheim, welches die Ortschasten Dorheim, Nauheim, Schwalheim und Rödgen umfaßt, sowie den Orten Ober- Mörlen, Nieder-Mörlen, Steinfurth und Wisselsheim ein neues Kreismedicinalamt mit der Benennung„Kreis⸗ medicinalamt Nauheim“ unter Zutheilung der vorgenann⸗ ten Orte zu dem Kreisveterinärbezirke Friedberg, zu bilden ist. II. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Oppenheim. III. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Lauterbach. IV. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Friedberg. V. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedbürsnisse der Gemeinden des Kreises Bensheim. VI. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Bedürfnissen der israelitischen Religionsgeweinden des Kreises Heppenheim. VII. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäß⸗ heit des Art. 30 des Strafgesetzbuchs im Regierungsblatt bekannt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Rheinhessen. VIII. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst gerubt: am 22. März dem Medicinal⸗Chirurgen und Ge⸗ burtshelfer Carl Rapp zu Annaberg, Bezirks Altenau, im Herzogthum Salzburg, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Kaiser von Oesterreich verliehenen goldenen Civilverdienstkreuzes, — 28. dem außerordentlichen Gesandten und bevollmäch⸗ tigten Minister am königlich sächsischen Hofe Oberstlieute— nant à la suite der Reiterei Freiherrn v. Wam bolt die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Mejestät dem Könige der Belgier verliehenen Groß⸗ kreuzes des Leopold-Ordens— und an demselben Tage dem Hoftheater-Dramalurg Dr. Dräxler-Manfred die Erlaubniß zur Annahme der ihm von Seiner Mafjestät dem Kaiser von Oesterreich verliehenen goldenen Medaill, für Wissenschaft und Kunst zu ertheilen. IX. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 26. März dem Pfarramts⸗Candidaten Sell von Wallerstädten die evan⸗ gelische Pfarrstelle zu Burg-Gemünden zu übertragen; an demselben Tage den Gymnasiallehramts-Accessisten Dt. Diehl! aus Albig, zum Lehrer an der Realschule zu Alzey zu ernen⸗ nen;— 30. den evangelischen Schullehrer zu Kirch-Brom⸗ bach Fleck von Uebernahme der ersten evangelischen Kna— benschulstelle zu Groß-Gerau zu entheben und ihm die dritte evangelische Schulstelle zu Trebur zu übertragenz— an demseilben Tage den Hauptisteueramte-Assistenten Mick— ler in Frankfurt a. M. zum Controleur bet dem Haupt⸗ zollamt Gießen und der damit verbundenen Ortseinneh— merei der inneren indirecten Auflagen,— den Haupt⸗ steueramts-Assistenten v. Buri in Frankfurt o. M. zum ersten Afsistenten bei dem Hauptzollamt Offenbach und der damit verbundenen Ortseinnehmerei der inneren indirecten Auflagen,— den Finanz ⸗Accessisten Lauteschlager aus Darmstadt zum Bahnhofs Verwalter und Expedienten der Staulon Nauheim der Main⸗Weser⸗Eisenbahn— und den Bremser bei der Main-Weser⸗Eisenbahn Hammel zum Schaffner bei dieser Eisenbahn zu ernennen;— 2. April die Gerichts-Accessisten Schüler,— Purgold, — Reuling— und Reh— fämmtlich aus Darm stadt, unter die Zahl der Abvocaten und Procuratoren bet dem Hofgerichte der Provinz Starkendurg aufzunehmen. X. Concurrenz für: die zweite evangelische Schul⸗ sielle zu Wimpfen am Berg, mit einem Gehalt von 300 fl., wovon jedoch eine temporäre Abgabe von 125 fl. jäbelich zu entrichten ist; die evangelische Schulstelle zu Köddingen mit einem Gehalte von 310 fl. 37 kr., nebst einer Ver- gütung für Heizung des Schullocals von 18 fl. 4 kr. Darmstadt. Das Großherzogliche Mini— sterium der Justiz hat denjenigen Gerichtsaccessisten, welche sich der Advokatur zu widmen beab— sichtigen, eröffnen lassen, daß es bei der unterm 15. December v. J. erlassenen Verfügung verbleibe, wonach die Zahl der Hofgerichts Advokaten in Starkenburg auf die Zahl 65 reducirt werden und bis dahin keine weitere Ernennung erfolgen soll. — Schon bei den früheren Landtagen war von dem Abgeordneten Dr. Stockhausen ein An- trag über Abänderung der Verordnung, die Bil⸗ dung der Vorstände der isrgelitischen Reli⸗ gionsgemeinden betreffend, zur Berathung, jedoch nicht zur Erledigung gekommen. Auf dem dießmaligen Landtag wiederholt angeregt, hat der Ausschuß sich dahin erklärt: die atsregierung zu ersuchen, nach vorausgegangener, geeigneter Vernehmung der israelitischen Religionsgemeinden in Berathung zu ziehen, in welcher Weise bei Bildung der Vorstände den Mitgliedern der israeli— tischen Religionsgemeinden eine größere und un⸗ mittelbare Mitwirkung einzuräumen sei. — Der Finanzausschuß der II. Kammer hat in seiner Majorität beantragt, für den Landes- Gewerbeverein jährlich 12,255 fl. und zur Be⸗ streitung der Kosten für die Betheiligung an der Pariser Ausstellung für die Finanzperiode 20,000 fl. zu verwilligen.— Ferner hat derselbe Ausschuß beantragt, für dae Jahr 1866 die für Gesandt⸗ schaften geforderten 60,000 fl. zu verwilligen. Dagegen pro 1867 und 1868 blos 12.000 fl. für die Gesandtschaft in Berlin und 2000 fl. für Consulate auszuwerfen und an den Höfen außer Berlin keine ständigen Gesandtschaften zu unter- halten. Jedoch sollen 20,000 fl. für die Bestrei⸗ tung der Auslagen für nicht ständige Gesandt⸗ schaften, vorbehaltlich des Nachweises der Art der Verwendung, gebilligt werden. — Der Großherzog hat der Bundesliquida— tions-Commission eine Denkschrift überreichen lassen, welche die Forderungen des ehemaligen Mainzer Universitätsfonds für die ihm s. Z. durch Frank- reich entzogenen und ohne Entschädigung in den Besitz der Festung Mainz übergegangenen Gebäu— lichkeiten(die sogenannten„Universitätshäuser— Insel“) zum Gegenstand hat. Es handelt sich bierbei um ein förmliches Straßen Quadrat, für welches im Jahre 1810 eine Entschädigung von 235,433 fl. festgesetzt worden war und das gegen— — . Ueber Arbeitstheilung. Von Dr. Henkelmann. Bei noch unentwickelten gesellschaftlichen Zuständen verrichtet jeder Einzelne die meisten Arbeiten, die zur Befriedigung seiner Bedürfnisse nöthig sind, selbst, und es ist noch gar nicht so lange her, wo der Bauers mann seine Ackerwerkzeuge wenigstens theilweise selbst zu verfertigen, jeden- falls aber zu repariren verstand, er war und ist heute oft noch Bäcker, Bier⸗ brauer, Branntweinbrenner, er konnte Körbe flechten, Lichter ziehen, ver- stand etwas Färberei und fertigte mit seiner Familie fast die meisten Kleidungsstücke selbst und gar manchem Leser ist wohl aus seinem ABC- oder ersten Lesebuche noch das Verschen bekannt: „Selbst gesponnen, selbst gemacht, Rein dabei ist Bauerntracht.“ Dies ist mit der steigenden Cultur anders geworden, die Waare, die sich der Einzelne seither selbst verfertigte, erhält er durch den Verkehr billiger und meist auch besser, er wirft sich daher nur auf solche Arbeiten, in denen er besonders tüchtig ist, oder welche sich für ihn am meisten lohnen und darauf beruht die Theilung der Arbeit. Die Arbeitstheilung hat den Vortheil, daß Zeit und Geld erspart wird und daß der Einzelne, welcher immer eine und cieselbe Arbeit ausübt, es darin zur höchsten Meisterschaft bringen kann. So schlägt ;. B. ein Schmied, der gar keine Uebung im Nagelschmieden besitzt, täg— lich nicht mehr als 200 bis 300 Stück, ein Schmied, der nur bisweilen Nägel fertigt, 800 bis 1000 Stück und ein geschickter Nagelschmied, der sich ständig damit beschäftigt, 2300 Nägel täglich, ja zu Schönau im Odenwald fertigt ein geübter Nagelschmied sogar 3000 Stück Schuhnägel täglich. In Stecknadelfabriken fertigen 10 Arbeiter, welche sich in die Hande arbeiten, täglich 48,000 Stück, während ein Arbeiter, der die Nadel allein von Anfang bis zu Ende fertig machen wollte, täglich erst 20 Stück liesern und nur ½0 des Lohnes erhalten könnte, den er sonst bei Arbeitstheilung erhält. Ein geschickter Cigarrenmacher fertigt bei uns täglich mit einem Wickelmacher 800 Stück Cigarren und erhält dafür 2 fl. 48 kr. Lohn; der beste Cigarrenmacher ist aber ohne Wickelmacher nicht im Stande, mehr als 450 Stück Cigarren täglich zu fertigen, wofür er nur 1 fl. 34 kr. Lohn erhalten würde. In einer Fabrik zu Schönbach im badischen Schwarzwalde, wo ver— zinnte Blechlöffel verfertigt werden, geht der Löffel durch 30 Hände und diese liefern täglich 100 Dutzend Löffel und die Waare wird dadurch so billig, daß das Dutzend für 16 kr. abgegeben werden kann. In England, dem Lande der Industrie, theilt sich die Gewehrfabrikation in 9, die Uhrmacherkunst in 102 verschiedene Gewerbe. So ließen sich noch viele Beispielt anführen, indeß mögen diese wenigen genügen, um zu zeigen, wie die Arbeitstheilung in die verschiedenen Gewerbe gedrungen ist. Ebenso finden wir die Arbeitstheilung aber auch im Handels- und im ganzen Volks- und Völkerverkehr. Während sich in großen Städten eigene Thee-, Mehl-, Cigarren-, Eisenwaaren⸗, Tuch und Leinwand handlungen, Delicatessenhandlungen ꝛc. ꝛc. finden, werden auf den Dörfern wärtig einen Werth von mindestens einer Million Gulden repräsentirt. Einer Nachricht aus Frank— furt zufolge, wäre indessen wenig Hoffnung vor— handen, daß diese Forderung von der Liquidations— Commission anerkannt würde. — Der Finanzausschuß der zweiten Kammer hat gelegentlich der Berathung über die Anforde— rung der Regierung für die Schullehrer⸗Semina— rien folgende prineipiell wichtige Anträge gestellt: die Regierung zu ersuchen, mit dem Jahr 1868 die Oeconomie an dem Seminar zu Bensheim ab⸗ zuschaffen und eine Verpflegungsweise der Semi- naristen ähnlich derjenigen in Friedberg einzu— führen. Die Großherzogliche Regierung zu er— mächtigen, einen dreijährigen Lehrkurs an den beiden Schullehrer-Seminarien einzuführen unter der Voraussetzung, daß 1) es gestattet sein solle, je nach Befähigung beim Eintritt oder je nach der Entwickelung nach dem Eintritte auch vor blauf von drei Jahren die Anstalt zu absolvi— ren;) es den Schülern auf Ansuchen durch den Director gestattet werden könne, auch außerhalb der Anstalt zu wohnen und daß dies, unbeschadet der Aussicht und Disciplin, als Regel gelten solle. Der Ausschuß der ersten Kamwer ist einverstanden, erachtet jedoch das Internat für die wünschens— werthe Regel. Zwei Mitglieder des Ausschusses stellten den Antrag: das Schullehrer-Seminar zu Bensheim aufzuheben und das Seminar zu Fried— berg, ohne Rücksicht auf confessionelle Scheidung, entsprechend zu erweitern und die Regierung zu ersuchen, noch auf diesem Landtage den Ständen Vorlage zu machen und die betreffenden Summen nur noch bis 1. Januar 1868 zu bewilligen, und ein anderes Mitglied beantragt: die Regierung zu ersuchen, die beiden Lehrer-Seminare zu einem einzigen, auf dem nur der Religionsunterricht ge— trennt ertheilt werde, zu vereinigen. — Wie die„Darmst. Zeitg.“ berichtet, hat die am 7. d. M. mit Preußen abgeschlossene Militär⸗Convention am 17. d. M. die Genehmi⸗ gung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs erhalten und sind die desfallsigen Ratifications⸗ urkunden inzwischen umgetauscht worden. — Die„Main⸗Ztig.“ schreibt, dem Vernehmen nach habe Preußen 10,000 Zündnadel⸗ gewehre zur Bewaffnung der hessischen Divi— sion dem Großherzogthum überlassen und würden diese Gewehre demnächst dahier eintreffen. S. Friedberg. Während Starkenburg und Rheinhessen in Bezug auf Eisenbahnen dem Ziel ihrer Wünsche immer näher rücken, ist bei uns Oberhessen wieder Stillstand eingetreten. Und doch sind unsere Bedürfnisse darin von gleicher Bedeutung, ja von vielleicht noch größerer, als jene. Denn die dort zu erbauenden Bahnen werden meist nur dem Lokalverkehr dienen, wäh⸗ rend es sich hier um das Interesse von ganz Deutschland handelt, besonders, wenn wir auf die Linien Gießen⸗Gemünden oder Schweinfurt achten, welche die directe Verbindung zwischen der Nordsee und dem schwarzen Meer, resp. der Donau herstellen würde. Friedberg. In den nächsten Tagen sollen in den dem Großherzogthum neu zugetheil— ten Orten die Wahlmänner zur Wahl eines Ab— geordneten für den Landtag gewählt werden. Die Abgeordnetenwahl selbst wird dann, wie wir hö— ren, ganz in der Kürze dahier stattfinden. Von Vorschlägen wegen des aufzustellenden Candidaten verlautet bis jetzt nichts. Mainz. Die„Frankf. Zeitg.“ meldet von hier: Die militärische Situation unserer Feseung hat sich plötzlich umgewandelt. Lange Züge von Wagen, mit Faschinen beladen, passiren die Stra— ßen, um auf die Außenwerke gebracht zu werden, an denen sogar gestern, am Ostermontege, in aller Eile gearbeitet wurde. Bedeutende Proviant— Lieferungsverträge sind abgeschlossen worden,— man spricht für 30—40,000 Mann, die in den Platz gelegt werden sollen. Preußen. Berlin. Auch die neuesten Blätter bringen keine Nachricht von besonderer Bedeutung und irgend welcher Entscheidung in der Luxemburger Frage Die vermittelnden Mächte setzen ihre Bemühungen, eine friedliche Lösung herbeizuführen, eifrig fort. Mittlerweile lassen jedoch die Nachrichten aus Frankreich keinen Zwei— fel mehr zu, daß man dort mit umfassenden Rü— stungen beschäftigt ist, wenngleich solche bis jetzt noch mehr oder weniger in Abrede gestellt werden. Die preußische Regierung wird unter diesen Um⸗ ständen mit Gegenrüstungen nicht mehr lange zö— gern und so scheint denn die Hoffnung auf Er⸗ haltung des Friedens immer mehr zu schwinden und die Entscheidung den Waffen übergeben wer— den zu sollen. — Der„Wes.⸗Ztg.“ wird über die Verwen— dungen, die Seitens der deutschen Regierungen im Laufe von funfzig Jahren auf Fortifikation, Armirung ꝛc. der Festung Luxemburg gemacht worden sind und deren Rückerstattung als eine Eventualität in der Luxemburger Augelegenheit auch ins Auge zu fassen sei, Folgendes geschrieben: Für die Herstellung der Festung Luxemburg waren nach dem Vorschlage der Militär-Commission im Jahre 1819 von den Frankreich auferlegten Kriegskosten 2 Millionen Frances, außerdem zur gewöhnlichen jährlichen Instand⸗ haltung 50000 Francs bestimmt worden. Letztere Summe reichte jedenfalls bald nicht mehr aus. Im Jahre 1825, wo die Bundessestungen erst förmlich vom Bunde über⸗ nommen und ihre Beziehungen zu demselben ausführlich geregelt wurden(für Luxemburg trat dies definiuv noch später ein) wurde die lausende Dotatien für Luxemburg auf 38888 fl. fesigesetzt. Für 1865 finden wir z. B. die Dotation mii 65,310 fl. veranschlagt, und außerdem an außerordeutlichen Bewilligungen 505,297 fl., von denen im Jahre 1865 206,255 fl. zur Verwendung gekommen waren. Die Hauptsumme des Bedarfs betrug für 1866 309,396 fl mit der gewöhnlichen Dotation 370.299 fl. Wie die Bundes versamialung in den letzten Jahren viel⸗ ach ihre Aufmerksamkeit der erhöhten Vertheidigungsfähig⸗ keit der Bundesfestungen zug; wendet hat, so wurden denn auch in Luxemburg sowohl manche fortifikatorische Neu⸗ bauten, wie auch Umbauten⸗Werke vorgenommen. Man baute u. A. mehrere Lunetten und das Fort Rheinsheim um, führte ein Artillerie-Wagenhaus und eine bomben⸗ sichere Kaserne auf dem Rham aus, befestigte die Paif⸗ höhe, vollendete die Deckeng der Wege zu den Werk Ober- und Niedergrünewald und des Kricgspulvermagl⸗“ zins Jost, sowie den Abschluß am Trierer Thor. Im Al⸗ gemeinen ist der Vertheidigungszustand der Festung dutch die in den letzten Jahren zur Ausführung gekommenen Bauten ohne Zweisel sehr, erböht worde wenn auch der Wirkung der gezogenen Geschütze noch nicht überall Rech⸗ nung getragen ist. Es dürfte dies aber überhaupt bei den älteren Fessungen vielfach noch nicht der Fall sein. — Die„Provinzial-Correspondenz“ erklärt alle Mittheilungen über militärische Maß⸗ regeln Seitens Preußen für durchaus unbe⸗ gründet; ungeachtet der Nachrichten über militärische Vorkehrungen in Frankreich, welche anscheinend mit der Luxemburger Frage im Zusammenhange stehen, habe Preußen seither doch nichts gethan, was mit der Hoffnung der Erhaltung des Frie dens mit Frankreich im Widerspruch stände— Graf Bismarck ist heute hierher zurückgekehrt und wird den Landtag im Auftrag des Königs eröffnen. — Die„Nordes Allg. Ztg.“ fagt:„D Vermittlungs vorschläge betreffs der Luxembur⸗ ger Frage seien noch unbekannt und daher auch nicht discutirbar; doch stehe so viel fest, daß Preußen weder das Besatzungsrecht zu Gunsten der Vereinigung Luxemburgs mit Belgien, noch die bezüglichen Verträge mit Holland aufgegeben hat.“— Wie die„Börsenzeitung“ hört, seien die österreichischen Vermittlungs vorschläge am Charfreitag dahier übergeben worden. Bayern. München. Das Infanterie⸗ Leibregiment hat 2500 in Hinterlader umgewan⸗ delte Podewils-Gewehre in Gebrauch genom— men. Das hier garnisonirende Jäger-Bataillon exercirt seine Rekruten schon seit mehreren Tagen mit solchen Gewehren. Die Handgriffe beim La— den sind auf vier reducirt, sie sind sehr einfach und die Aenderung im Exercier-Reglement sonach nur eine geringe.. — Die Nachricht, daß Bayern in den Norddeutschen Bund eingetreten sei, hat sich als eine Ecfindung erwiesen. Bayern will nicht unbedingt und nicht ohne vorherige vollt Verständigung mit Würtemberg, Baden und Hessen in den norddeutschen Staatenbund treten. Würtemberg. Stuttgart. Der König hat den Ankauf des nöthigen Geländes zur Er⸗ richtung eines Monuments für die in Tauber⸗ bischofsheim gefallenen Würtembeeger geneh- migt. Die Arbeiten müssen bis 24. Juni vollendet sein. Die Enthüllung des Monuments wird wahr- scheinlich am Jahrestage der Schlacht(24. Juli) erfolgen. Das Monument wird ganz aus Stein bestehen und soll zu etwa 6000 fl. veranschlagt sein. — Minister Freiherr v. Varnbüler hat sich nach Berlin begeben. Es heißt, es handle sich um den Eintritt der süddeutschen Staaten in den norddeutschen Bund, oder vielmehr um die Form des Anschlussrs oder der näheren Verbin⸗ dung mit dem norddeutschen Bunde; denn von einem förmlichen Eintritt in den norddeutschen und in kleinen Städten viele dieser Geschäfte von einer Person besorgt und ist oft der Schenkwirth zugleich Specerei⸗, Eisen⸗ und Ellenwaaren⸗ händler. In volkreichen Städten gibt es Augen-, Gehör⸗, Zahnärzte ꝛc. ꝛc., während in kleineren Städten oder Dörfern ein Arzt dies Alles in einer Zur Zeit Philipp des Großmüthigen gab es in ganz Hessen nur zwei Apotheken, eine zu Kassel und eine zu Marburg, da die Aerzte damals zugleich auch die Apotheker machten. Nur in der Land⸗ wirthschaft läßt sich die Arbeitstheilung weniger durchführen, da man den geschicktesten Pflüger, Säemann ꝛc. ꝛc. nicht das ganze Jahr hindurch mit a Indeß trifft man auch in der Land⸗ wirthschaft Arbeitstheilung, namentlich in dem in dieser Beziehung hoch entwickelten England, wo man Acker- und Viehwirthe und unter letzteren wieder Rinder⸗ und Schafzüchter, Aufzüchter von Jung⸗ und Mastvieh, Person besorgt. derselben Arbeit beschäftigen kann. Milchwirthe ꝛc. ꝛc. unterscheidet. f Mit Recht sagt unser berühmter Nationalöconom Roscher: Je ent⸗ wickelter ein Volk ist, desto größer ist die Arbeitstheilung und nur bei sinkenden Nationen, deren Kapital und Markt abnehmen, nimmt auch die Arbeitstheilung ab. Die Franzosen im Rückschritt. (Aus dem Mecklenburgischen Volksblatt für Stadt und Land, Nr. 14, 1867.) . Und wohl die Franzosen nicht allein, sondern alle hochcivilisirte Völker find im Rückschritt. Das hat schon den Römern einer ihrer feinsten Dichter(Horaz) gesagt, der ihnen ein Verschen machte, worin er sich entschieden. Nun, da gibt's jämmerlich Volk. bestand. bitter beklagte, daß die weichlichen Väter und Mütter auch immer verweich⸗ lichteres Geschlecht liefern würden.— Jetzt will nun Napoleon sein Kriegsheer auf eine Million bringen; aber man sieht, daß die Mannschaften in Frank⸗ reich immer jämmerlicher werden, das haben die Zahlmeister durch Zahlen Eine berühmte Zeitschrift(Revue des deux mondes) gibt folgende Nachricht über die Aushebung vom Jahre 1864. Da betrug die Stärke der Altersklasse 325,000 Mann und davon waren 110,000 Mann untauglich. Man sehe die Liste der Krüppel, Lahmen u. dgl.: Zu klein 18,106,— schwache Constitution, Auszehrung u. s. w. 30,524,— von Geburt an verstümmelt 15,988,— bucklig, zu hohe Füße oder Plattfüße 9100, 6988,— Stotterer 962,— ohne Zähne 4108,— an geheimen Krank- heiten leidend 5114,— Kröpfe oder Serophulöse 5213,— Gelähmte, Irrsinnige 2155,— an diversen Gebrechen leidend 8236.— an Hautkrankheiten leidend 2520,— blind oder taub doch in der That in Frankreich ein groß Heer n Unter den Negern in Afrika und unter den Baschkiren und Kosaken wird's wohl nicht so aussehen. In derselben französischen Zeitung, aus der Obiges entnommen, wird gesagt, daß es in Oesterreich noch schlechter aussähe, als in Frankreich. In Oesterreich soll die Alters- klasse von 1862 nicht im Stande gewesen sein, 90,000 Leute zu liefern, obgleich sie aus 358,000 Mann, Unter den 297,000 hätten sich, diesem Blatte zufolge, 207,000 zum Militärdienste untüchtige Leute befunden, und man hätte zurückgreifen müssen, um die nöthige Zaöl zu bekommen. wovon 297,000 dienstpflichtig waren, neinen mit der Be vor d wing e 5 Heal 1 05 zacbiel 4 Henze e Zeitung, r Are. wel a We Ouuns ibren sir die kurz Kalsettaume Schw. Bundesrath. Cniignissen tigneten M den ernsten Schwei in den Mien Schwei; aut geeigneter W Tagen ein beztichnet n lange aufg drängt auf für Washin Schwesterr deute. Fran den Baue sind von den.— 2 land und g zur Herbe Betlin hun wech dee ist, siehn Napoli auf seine wird jede rückkehren durch ki Traurige schlage dan 12 D. lagen sehr rend zwische Walen Onnibusst Messien se den eische saal. B. besuchen, gestellten agpptische Landenge arbeiten entt d t NN clas(24. Jul) 5 a Sum Aranschlagt sen. Sersbiler bal 1 65 bande n Stadien pielatht um b renn von „ gettbtutschen — An virmtich⸗ In Kritgeber 1 en in Ma . 0 n 1 zur kurch Za 180 des Da beugt 110,000 n n 28• aub „* Krank- 1 ie d sei K elcher abschriftli ie Vertheidigungsschrift eines Ver— rerst nicht die Rede sein reußen; welcher abschrifllich die Vertheidigungsschrift eines Ver— Bund soll vorkrf sein, Preuß treters der Verlagsfirma des Frankfurter 3 in 3 Eur Journals, selbst es auch nicht usch. g N der das betr. Verfahren als auf einem— ohne die er— Oesterreich. Wien. Die heutige„7 eue hobene Klage jedoch schwerlich erkannten, oder vielmehr freie Presse“ sagt:„Es wäre sehr voreilig, die anerkannten— Irrthum beruhend dargestellt wird, zugleich Mission dee Grafen Tauffkirchen als erfolg- aber auch 7 unrechtmäßig rweise und noch dazu pränu⸗ zusehe die Verbal ngen über die merando verlangte und erhaltene, jizt wieder zurückge— los Wuleren7 da die 1275 0 95 Wie zebene, Einrückungsgebühr von 2 fl. 18 kr. beigelegt war Zugeständnisse Preußens fortdauern. Wies geht daraus hervor, daß man sich etwaige ähnliche die„Presse“ hört, sind die Mittheilungen der drei kostspielige Irrthümer, des Frankfurter Journals nicht f Vermittlungsmächte ia Berlin im Allge- ohne Weiteres braucht gefallen zu lassen meinen freundlich aufgenommen worden, jedoch,“ Eisenbahn⸗ Unfälle auf der Main eine 01„Auglasf. Neckar-Bahn Am ersten Osterfeiertag gerieth ein der Bemerkung. daß eine bestimmte Auslassung n. 1 mit der Bemerkung 6 ö ung Elsenbahn- Arbeiter in dem Franksurter Bahnhof der 0 der Rückke des Grafen Bismarck kaum 3 5 N ü a vor der Rückkehr des Grafen 2 ismarck* um zu] Main Neckar⸗Eisenbahn beim Zusammenstellen und Ver 2 8 9 30 o sso-;* 1 N 65*** 4 gewärtigen sei.— Wie die„Presse erfährt, binden der Wagen zwischen zwei Puffer. In Folge des habe Frankreich die österreichischen Vor- 1 Sloßes gegen die Brust und den Rücken gab 75— N* 5 274 der 111 je ach kurz N ö 8041 2 Bei schläge selbst unter Verzicht auf das belgische der Unglückiche nach kurzer Zeit den Gis arf 5 N bie r 8 Ebeistadt wurde ehevorgestern ein Bahnwärter, welcher Grenzgebiet angenommen. 1 1 im Augenblick, als der Zug daher brauste, ein auf der — In dem nichtamtlichen Theile der„Wiener Schiene liegendes Steinchen noch entfernen wollte, von Zeitung“ veröffentlicht ein hiesiges Comite einen der Locom tive erfaßt un 505 Seite geschleudert, wodurch — 5 1— 204 e— 1[bei 9 1 + Nrpenhr 0 nd 1* dae Aufruf zur Unterstützung der circa 400 Witt⸗ au Schlüsselbein und. Rif peneruch entstand und da 32 3* des Leben des von diesem Unglück Betroffenen gefährdet ist. wen und Waisen, deren Ernährer jenseits des 0 2 Der deutsche Seehandel. Aus dem unten zenden Verzeichniß, welches! ulschen Schiffe benennt, e d 1 Oceans ihren Tod gefunden haben in dem Kampfe für die kurze Verwirklichung des mexicanischen s die im Jahre 1865 allein die Häfen von Hongkong in Kaisertraumes. China besucht baden, an Bedeutung des deulschen 2 f f 1 Sceehandels ersichtlich. Es landeten daselbst 91 Bremer, 2 e 5 8 chweizerischer 1 g 0 2 07 Schweiz. Bern. Im schweiz rischen 245 Hamburger, 2 Lübecker, 61 preußische, 12 österreichische Bundesrathhause will man sich nicht von den 32 hannover'sche, 15 Oldenburger, 8. Mecklenburger, 120 Schleswig-Hol von zusammen Ereignissen überraschen lassen und trifft die ge— eigneten Maßregeln, um Europa gegenüber den ernsten Willen zu zeigen, die Neutralität der Schweiz im Kriegsfall mit allen zu Gebote stehen— den Mitteln aufrecht zu erhalten. Damit die Schweiz auch auf dem diplomatischen Felde in geeigneter Weise orientirt sei, wird in den nächsten Tagen ein außerordentlicher Botschafter für Berlin bezeichnet werden, ein Schritt, den man nur zu lange aufgeschoben hatte. Die öffentliche Meinung f daß gleichzeitig N50 ee r- und die Hamburger Brigg„Borkelmann! von Piraten ton bezeichnet werde, damit die große genommen. Schwesterrepublik den ersten Schritt nicht falsch 2 Ein ö steiner, also im Ganzen 3592 deutsche Schiffe 169,443 Tonnen und 6528 Mann Be⸗ satzung. Dort haben die Deutschen allen anderen Nationen bereits den Vorrang abgewonnen, damit aber auch Aufgabe eines keäftigen Schutzes des deulschen Seehandels empfangen, welcher dort der immer frecher auftretenden Seeräuberei der Chinesen ringend Noth thut aber bisher fast nur von den Engländern geübt wurde. Diese fragen mit Recht, warum England mit seinem Gelde in China fremde Nationen beschützen solle, die dort den überwiegenden Theil der Schifffahrt inne haben. Im vorigen Jahre wurden drei deutsche Schiffe, die schles— wig'sche Brigg„Chiko,“ die Oldenburger Barke„Nubia“ die gegenüber braver Schwabe hatte in der Schweiz deute. tüchtig die Hände gerührt und einen Sparpfennig von 2 K f n„700 Frs. zurückgelegt. Lustig bestieg er in Rorschach am Frankreich. Paris. 20,000 Stück bei Bodensee das Schifflein, um heim zu dampfen. Noch den Bauern untergebrachte Militärpferde einmal zog er sein Geldbentelein, um seinen Schatz nach sind von der Regierung wieder eingefordert wor- zuzählen, es waren in Goldstücken wohlgezählte 700 Frs. 2 5 ef 1 0 hab' ne 51 gem 1; adje den.— Der„Etendard“ sagt: Oesterreich, Eng— Schwei N ee e 955 2 242„ b S delz! Nless d e 8 1 2 3 0 land und Rußland werden gleichzeitig eue Schritte suhr ihm aus der Hand und in den See.— zur Herbeiführung einer Ausgleichung in„ Die englische Staatskasse hat in diesem Berlin thun.— An der Spitze der Kriegspartei, welche gegenwärtig in den Tuilerien omnipotent ist, steht außer dem Marschall Niel der Prinz Napoleon. Derselbe befindet sich augenblicklich auf seinem Landgute Prangins in der Schweiz, wird jedoch schon nach einigen Tagen wieder zu— rückkehren! Der Prinz ist der Ansicht, daß nur durch einen Krieg die Dypnastie zu halten sei. Trauriges Fundament! — Marschall Forey liegt an einem Gebirn— schlage darnieder. Sein Zustand soll bedenklich sein — Die Ausstellung war in den Oster⸗ tagen sehr stark besucht; ungeachtet des fortwäh— rend zwischen Regen und Sonnenschein wechselnden Wetters strömte doch Alles hinaus. An allen Omnibusstationen drängte sich das Volk, aber die Meisten fanden keinen Platz. Zu manchen Stun- den erscheint der Palast wie ein großer Concert— saal. Berühmte Künstler, welche die Ausstellung besuchen, setzen sich hin und spielen auf den aus⸗ gestellten Instrumenten schöne Stsicke. In der ägyptischen Abtheilung ist auch ein Modell der Landenge von Suez mit ihren Durchstechungs⸗ arbeiten ausgestellt. — Der„Moniteur“ sagt in seinem Bulletin, die dänische Bevölkerung wünsche immer mehr, Jahre ein Plus von 12—14 Millionen baaren Gulden. Der Finanzminister ist in der größten Verlegenheit, was mit diesen Ueberschüssen anzufangen ist, an seine kleinen deutschen Stammverwandten mit den geschlagenen 225 Thalern hat er aver dennoch nicht gedacht. „ Auch zum Schuldenmachen gehört Talent Im Concurs des Grafen. Waldbot⸗Bassenheim in München sind 1,900,000 Gulden Schulden und nur 48,000 Gulden Baerschaft angemeldet. Das hätte mancher Stümper nicht fertig gebracht. * 4 808 haunover'sche Offiziere haben dem Könige Georg ein prächtiges Album mit ihren Bildnissen zum Andenken“ nach Wien geschickt. Auch die ber Langensalza gefallenen Offiziere und Aerzte sind aufgenommen. 4% Pariser Ind ustrie⸗Ausstellung. Die internationale Jury hat mit der Prüfung der Pianos begonnen. General Mellinet, welcher sich um die Militär⸗ musit in Frankreich große Verdienste erworben hat, ist der Präsident dieser Commission. Von den 500 Ausstellern dieser Klasse sind 180 Franzosen. „ Ein schwerer Diebstahl. Aus dem Wiener Arsenal, einem mit hohen Mauern eingefaßun und an allen Thoren militärisch besetzten Bau, ist vor einiger Zeit ein vor dem Waffenmuseum aufgestellt gewesener und einst von einene Nürnberger Patrizier an den Kaiser Kacl VI. geschenkter Geschützmörser im Gewicht von 350 Pfund gestohlen worden. „ Die Einwohnerzahl der Stadt London betrug Ende des v. J. 3,037,000; seit 1862 ist sie um 234,000 Köpfe gestiegen. Das ganze Königreich Würtemberg zählt 1.700% 00 Einw.,— 1,300,000 weniger als jene einzige N 4 1 Riesenstadt. Die Noth von Tausenden von Arbeitern, daß Preußen mit der Ausführung ves Prager namentlich im östlichen Theile, wächst riesenhaft. Unge⸗ Friedensvertrags in Betreff Sichleswigs nicht messener Reichthum und jammervollstes Elend wohnt wahrscheinlich nirgends in der Welt so nahe bei einander. Am 4. April zogen 1500 hohläugige, abgemagerte Männer, mit einer freiwilligen Musikbande voran, ein eintöniges Klagelied summend, nach dem reichen Westend und an den großen, reichen Clubhäusern und den Palästen der Millionäce vorüber; sie zogen den himmellangen Weg, der den Ausgehungerten sauer genug wurde, mit größter Ruhe und Ordnung einher, gefolgt von ihren Weibern und Kindern. Alles, was sie erbitten, ist Arbeit, um ihr Leben zu fristen. 3 In der Berliner„Volkszeitung“ lesen wir: Der König übernimmt in allen Familien bei der Geburt eines achten Knaben Patbenstelle. In den neuen Provinzen will sich jedoch der König biebei danach richten, wie es bisher dort üblich war. So ein König hat doch Viel zu thun! länger zögere. — Jules Favre hat im gesetzgebenden Körper eine Interpellation über die Luxemburger Angelegenheit angemeldet. = Friedberg, 24. April. Weil es von allge meinem Interesse ist, berichten wir, unter Verweisung auf das in Nr. 42 bes Anzeigers Mitgetheilte, daß die daselbst Cenannen Taubstummen Lehrer unter dem 6. d. Mts wegen des gegen sie eingehaltenen Verfahrens wider die Rebaction des Frankfurter Journals bei der Königl. Regierung zu Frankfurt a. M. schriftliche Beschwerde ein— gereicht hallen. Darauf haben nun bereits am ersten Ostertage bie Veschwerdeführer Verfügung des K. Civil— Commissärs Hrn. v. Madai d. d. 15. April erhalten, „ Ernst August, Herzog von Weimar, erließ am 3. November 1736 folgende Verordnung:„Das vi fältige Paisonniren der Umerthanen wird hiemit bei halbjähriger Zuchtbausstrafe verboten, und haben die Beamten solches anzuzeigen, maßen das Regiment von Uns und nicht den Bauern dependirt und wir leine Raisonneurs zu Unter⸗ thanen haben wollen.“ „„ Der sübwestdeutsche Bezirks⸗Verein er„Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ bat unterm 13. April wieder einen Bericht über die 1866 in den deutschen G wässern er⸗ folgten Strandungen und Rettungen versandt. Derselbe ergibt die Nothwendigkeit immer größerer Betheiligung aller Kreise des ganzen deulschen Volkes, um Hunderte von Menschenleben zu retten. Nach einer detaillirten Tabelle, welche dem Bericht anhängt, erfolgten im Laufe des Jahres 1866 in den deutschen Gewässern drei und neunzig Stranoungen, wovon die meisten in den Novem- ber und D r fallen und nur eine in den April. Es ist zugleich angegeben, welchen Ausgang das Unglück jedes⸗ 2 0 Lzembe 0 mal nahm, in welchen Fälle ettet wurde und bejohen⸗ [den Falles, ob durch eigene Hülfe oder burch fremde Hülfe su. s. w. Wir verweisen auf den Bericht selbst mit seinem anzen Detail, welcher Tag und Datum des Unfalls, Namen Schiffes, des Capitäns ꝛc. genau angibt und durch seinen Inhalt die Nützlichkeit des deuischen Vereins zur Rettung Schiffbrüchiger wiederholt darthut. N des Ein gesandt. r. Friedberg. dem starken Schall in hiesiger Stadtk ohne einen Kreuzer Un⸗ kosten, gründlich abzuhelfen iß. Es ist dekannt, eildem die Stadtkirche restaurirt, kreuzen sich die Schall⸗ wellen so stark, daß der Prediger von der Kanzel aus schwer verständlich ist, und man an manchen Stellen, z. B. auf der Orgel, nichts hört als eine Menschen⸗ stimme, aber keine verständlichen Worte. Schreiber hat schon oft gedacht, der Mißstand müßte dech wohl zu be⸗ seitigen sein. Er dachte, wenn man durch einen Riesen⸗ vorhang zwischen den Säulen nach dem Chore zu den Chor während des Gottesdienstes abschlösse, und also das Schiff der Kirche allein auszufüllen wäre. Bei Bauver⸗ ständigen fand diese Ansicht allen Anklang. Schön wär's zwar nicht, wenn das prächtige Chor verdeckt würde, was leider zwar doch theilweis durch den Pfarrstuhl der Fall ist, aber prakusch. Das kostet aber Geld, denn unter 50 bis 100 fl. wär's nicht herzustellen, und wer soll's be⸗ zahlen?— Die Kirche kann's nicht, denn sie soll kein Vermögen haben. Die Stadt kann's auch nicht, denn sonst ließ sie den Haag und andere schadhafte Stellen der Straßen pflastern. Private thun's nicht, denn unsere Stadt besitzt, unseres Wissens, keine Millionäre. Wer soll's nun thun?— Jeder!— Dies kann sehr leicht geschehen, kostet kein— Geld und hat für jeden Nutzen, der nur das einzige— Opfer bringt, daß er jeden Sonn⸗ lag, gleich dem zweiten Ostermorgen, in die Kirche geht. — In der Stadtkirche war es vor der Restauration nicht allein die Verbauung, die den Schall auffing, sondern die Kleider der anwesenden Kirchenbesucher, die in den Verschlägen waren. Wir erinnern uns noch aus unserer Jugend, wie fleißig die Hausväter des Vormittags und die Haus mütter des Nachmittags die Kirche besuchten. Von den Kindern verstand es sich ganz von selbst. Die saßen mit ihren Lehrern auf der Empore über dem nördlichen Eingange. Die Lateinschüler auf dem Lettner über dem Pfarrsitz. Die Aussicht führten Direktor, Rektor und Lehrer. Wie ist das jetzt so ganz anders!— Man wird oft ganz wehmüthig gestimmt, wenn man sich in seine Jugend zurückdenkt!— Möchte doch unsere liebe Stadt wieder das werden, was sie sein soll und einst war, eine Stadt auf dem Berge, welche auch in kirchlicher Beziehung ihr Licht weit in die Lande hinaus leuchten lassen soll, daß es von ihr heiße:„Wie lieblich liegt sie da in ihrem Sonntagsschmuck,“ und nicht das Wort Jere nik von ibr gälte:„Wie ist die Stadt so wüste, die doch voll Volks war“, worüber seiner Zeit der Diakonus Hermanus Creidius im 30jährigen Kriege eine gar erbauliche und beherzigenswerthe Predigt in hiesiger Stadtkirche hielt. Möchten wir mit diesen Zeilen keinen Wind gesät haben, damit wir keinen Sturm ärnten!— N Wie 1 he, — Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Possdampsschiff Allem ania Capt. Meier, welches am 30. März von Hamburg abging, ist nach einer schnellen und glücklichen 1818 von 11 Tagen 15 Stunden wohlbehalten in New⸗Hork angekommen. Das Hamburger Postdampfschiff Saxonia Capt. Haack, welches am 6. April New⸗York verließ, ist nach einer schnellen, glücklichen Reise von 9 Tagen 20 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigten Staaten Post, sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 98 Passagiere, 1100 Tons Ladung und 97081 Dollars Contanten. Das Hamburger Postdampsschiff Teutonia Capt. Bardua von der Linie der Hamburg Amerikanischen Packetfahrt⸗Aklien-Gesellschast trat am 20. April wiederum eine Reise„ia Southampton nach NewHork an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 250 Tons Ladung, 26 Passagiere der Cajüte und 620 im Zwischendeck an Bord. n Gartenwirthschaft- Eröffnung. 1042 Hiermit mache ich die ergebene Anzeige, wirthschaft eröffne. Zugleich empfehle ich ein sehr gutes Frankfurter D sowie einen guten Rheinwein zu 14 kr. pr. Schoppen. Bad Nauheim den 24. April 1867. daß ich Sonntag den 28. Nprik meine Garten⸗ oppelbier zu 5 kr. pr. Schoppen, Anton Bittong. Das Brückengeld zu Fauerbach b. Fr. Warnung und 1051 Mit Hinweisung und Berufung auf die unter der Ueberschrift: zu Ossenheim von Herrn Ho fgeri chts Advokaten Curtman im Aufforderung. das Brückengelds e Anzeiger für Oberhessen Nr. 48 veröffentlichte Warnung und Aufforderu— ug erlassen wir dieselbe auch wegen des Brückengeldes zu Fauerbach b. Fr. un dahier beauftragt, wenn diese unsere e und Aufforderung derjenigen, baben wir den Brückengelderheber Hartmann Loth II. 9 welche noch Brückengeld an denselben zu bezahlen haben, binnen 8 Tagen nicht beachtet und befolgt wird, gegen sämmtliche Pflichtige bei Gericht Klage zu Es werden zugleich sämmtliche Pflichtige hiermit aufgefordert, beizutreiben. erheben und die rückständigen Beträge das rückständige Brückengeld binnen 8 Tagen und in Zukunft dasselbe vorschriftsmaßig zu entrichten, gegenfalls dieselben die durch die gerichtliche Klage entstehenden Kosten sich selbst zuzuschreiven haben. Fauerbach b. Fr. am 25. April 1867. Der Kirch nuvorstand zu Fauerbach b. Fr. Das Neuste 2 Sttohhüten und Sonnenschirmen, owie in allen sonstigen Putz⸗ und Modeartikeln für die bevorstebhende Saison empfiehlt 9 in schöner Aus wahl und zu billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post. Empfehlung. 1010 Einem geehrten Publikum erlaube ich mir ergebenst anzuzeigen, daß ich durch Dr. Richardson's Apparat aue London in den Stand gesetzt bin, einen jeden kranken Zahn, sowie jede kleinere Operation ohne Schmerzen und mit leichter Mühe auszuführen. Ich bemerke noch, daß hierbei keine Unwahrheit und kein Schwindel erwartet werden darf, indem ich selbst bereits einige Zahnoperationen damit ausgeführt und mich von der Vorzüglichkeit des Apparates überzeugt habe. Friedberg im April 1867. A. Winkler, geprüfter Heilgehülfe. Dem Verdienst die Krone! 1041 Ich fühle mich gedrungen Herrn Thierarzt Völker zu Echzell sör seine mir geleitete ärztliche Hülfe meines Pfertes offentlich den wärmsten Dank auszusprechen, umsomehr fühle ich mich hierzu verpflichtet, weil Herr Völter bet vielen Leuten im Hintergrund steht und faisch über denselben geurthellt wird. Hätte Mancher an demselben Tage, wo mir mein Pferd in Echzell krank wurde, an meiner Stelle ge⸗ flanden, er würde gewiß gedacht und gesagt haben: „Hier hel, wer heljen kann!!!“ Das freundliche und tröstliche Entgegenkommen dee Herrn Völker flößte mir Muth und Vertrauen ein, ich hatte mich nicht getäuscht, durch seine Hülfe konnte ich mit meinem genesenen Pferde noch denselben Abend die Nückreise antreten. Herzlich verbinde ich hiermit den Wunsch:„Möge Herr Völker in unserer Gegend aus dem Hlntergrunde dei den Leuten hervortreten, denn ich glaube der festen Ueberzeugung gewiß zu sein, daß derselbe den Land⸗ wirthen sein Licht mit dem beslen Glanze leuchten läßt.“ Ober⸗Mockfadt am 10. April 1867. Ziegler Konrad Spamer. Empfehlung. 1047 Ich beehre mich bierdurch anzuzeigen, daß ich mein Geschäft als Weißbinder und Lacklrer eröffnet habe, und empfehle mich einem geehrten Publikum in allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten bestens, indem ich um recht zahlreichen Zuspruch hoͤflichst bitte. Johannes Wagener X, Ladtirer und Weißbindermeifter zu Ober Mörlen. 200 bis 300 fl. 942 liegen in der Ossenheimer Kirchenkasse zum Aus⸗ leihen bereit. eller, Kirchenrechner. Ein kräftiger Bursche 1065 wird als Taglöhner gesucht bei Gautecin. Strohhüte, 1016 das Neuste für diesen Sommer, in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen bei Heinrich Diehl, usagasse. Ein möblirtes Zimmer 1035 ist zu vermtethen. Näheres zu erfragen unter Nr. 1035 bet der Exped. d. Bl. Repskuchen 923 stets frisch bei Ph. Dan. Kümmich. KAurhessische Jaat-Wicken 102³ bei A. Stahl Wittwe. Hirsen! * in schönster Waare en gros und en détail billigst bei W. Fertsch. Nauheim. 1044 Unterzeichneter beabsichtigt, seine in hiesiger Fürstenstraße gelegene Hofratthe, nämlich ein dreistöckiges Wohnhaus mit 14 Zimmern, 3 Küchen, 3 Mansarden nebst 1 und Stallung, gan; oder sto weise zu verpachten Auf Verlangen kann das Haus aus freier Hand verkauft und sogleich bezogen werden Heinrich Klinkerfuß. Ein möblirtes Zimmer ne bst Cabinet 1063 ist zu vermiethen bet Pfesser, Hof- Möbelschreiner. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 19 und eine Beilage.) 1953 Lahr, 15. April. Prämienziehung de Hinkenden Boten: 1) 95297. 2) 126318. 3) 29499. 4) 178396. 5) 322111. 6) 33640 Eine geräumige Wohnung, 1067 bestehend aus 4 Zimmern, 2 Kabineten, Vorplatz, Küche und Zugehbör, hat zu vermiethen Frledberg. P. Mann. Literarische Neuigkeiten. Appellus, Chrtstl. Selbstbekeuntnisse. J. Pest. 36 ke. Baker, Der Albert⸗Nyanza, das Becken des Nil und die Erforschung der Niquellen. I. Band. 4 fl 57 kr. Burgwardt, Schultageruch. Hülfsbuch zur Oeconomle und Diätetik in der Schulpraxis. I. Jahrgang. 42 ke. Cumming, Der bevorstehende Untergang der Welt, 2. Auflage. 18 kr. grogbene Gerlach, Lehrbuch der Mathematik. II. Thl. Planimetrie. 2 2. Auflage. 36 kr. 51 Hall, Betrachtungen über das Leiden und Sterben 85 Christi 42 ke.— Heinrich, Die Hand Gottes. Proben von Gottes Me Hülfe. Erzählung. 2. Auflage. 54 ke. Hölder, Die Fortschritte in der Constructlon der 1030 Dorp Pumpen ꝛc. mit Atlas. 3 fl. 9 f Ar, wid das Jacoby, Die französischen Pierderacen. 1 fl. 12 kr,[ Neisertaserne Jager, Der Hausgarten. Ideen zur Einrichtung. nehmenden desseiben. 3 fl. 36 kr. m Verwa Katalog, Ilustrirter, der Pariser Industrie⸗ Aus stellung elngeseben w von 1867. 1. Heft ke. Buß da Keferstein, Die Kindertaufe und die Arwen Merget, Geschichte der deutschen June 1 fl. 12 kr. f N Opitz, Neues Verfahren für Färber beim Bleichen 0 und Drucken der Gewebe. 42 kr. Wan Mone Orster zen, Das Johannisevangeltum. 4 Vorträge. 1. 12 0 Suat dre Reiz, M. J. A. L., Pfarrer zu Marktbreit von 1701 bis 100 dur. bie 1753. Ein Lebensbild von Plochmaan. 1 Roblano, Lebende Bilder. 2 Bände. 3 fl. 1 Ort u Saski, Der Versicherungsfreund. 1. Heft. 27 kr. bug Schwab, Katechismus der Hufbeschlagkunfl. 14. 27 Ole Be lage. Steinmetz, Der Beruf des Hauses und der E 1 1. in dem Werke christl Erziebung. Groß 920 Vorrätbig bei Bindernagel& Schimpf 9 dried Theater in Nauheim. 1 Im Saale zur Krone bei Herrn Fritz, Vert 1056 Sonntag den 28. April. „Der Viehhändler aus Oberösterreich oder 048 Die; Bauer und Großhändler“, Cbaracterbild mit] Mau an Gesang in 3 Acten von Fr. Kaifer. Winged d Montag den 29. April dem Sud Auf allgemeines Verlangen:„Lincoln's Anfang, gekole dn Glück und Ende.“ N Zeltgemälde in 7 auf Maurt Bildern von Renlöm. der Maut Erler, Direktor. den 2 N. und die Bruuellen! WᷓfFertsch. Lahrer hinkender Bote 18 67. Auf folgende Nr. find die beigesetzten Gewinne gefallen: Nr. 95297= 100 fl.— Nr. 126318= 50 fl.— Nr. 29499= 40 fl.— Nr. 178396= 30 fl.— 18665 1049 in schönster Qualität bei 322111 2 20 fl.— 336408 2 16 fl— Nor Friedberg. Bindernagel 5— den l dert lleldern ö wanen a 1059 in schöner Auswahl und zu sehr billigen 101 tercssenten be Jos. Hoffmann, Posamenir. h en Ammten Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 9 an en 10 Sonntag den 28 April. lebt. l Evangelische Gemeinde. ba Pfarramtewoche: Herr Pfarrer Köhler. uin 0 Gottesdienst in der Stadtkirche: wic Vormittags: Herr Diakonus Meper. dlepb, Nachmittags: Herr Pfarrer Cöhler. 0 Gottesdieust in der Burgkirche. Vormiliags: Herr 10 Baur. 1— Nachmittags: Fällt ar— Katholische Gemeinde. n 8 Um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. dean wont eier der ersten hl. Communion der Kinder. fir a Des Nachmittags 2 Uhr eine dem Feste entsprechende Andacht. Fr dd W N Monzag und Donnerstag sind heil. Messen. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. K*. Jagtudlttcratur. 181. & cim ub im 41 716 rosterreich oder Gand Nett unceln e Anfang, 1 Jrugtenidt u Beilage zum Anzeiger für Oberhe ssen. n 50. ——— Versteigerung von untauglichen Magazins-Gegenständen. 052(Butzbach.) Montag den 6. Mai d. J., Vor⸗ 1 85 8½ 9 werden in biefiger Reiter ⸗ caserne getragene Montirungestücke, als: Rel ter- mäntel, Waffenröcke, Zwllchröcke, Mützen, Halbstiefel ꝛc., sodann Pferdetepp iche, verschiedene Reitzeugstücke und sonstige Casernirungs⸗ gegenstände gegen Baarzablung meiftbtetend öffent⸗ lich versteigert. 5 Die Herrn Bürgermeister hiefiger Gegend werden er sucht, diese Versteigerung in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Butzbach den 25. April 1867. Großherzogl. Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Reiterbrigade. In Verbinderung des Präfidenten: Fhr. v. d. Hoop, Rittmeister. Weißbinder⸗ Arbeit. 1039 Donnerstag den 9. Mat d. J., Vormittags 10 Ubr, wird das Aus weißen verschledener Räume in blesiger Reitercaserne im Summissione wege an den Wentgst nehmenden vergeben. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbüreau in besagter Caserne täglich eingeseheg werden. Butz bach den 24. Apesl 1867. Großherzogliche Caserrenverwaltung Grön rich, Oberquarttermeister. feige run ug. 1057 Montag den 29. April l. J. soll das auf der Straße Friedberg- Domburg in Abtheilung Nr. 149 bis 150 durch Adholzen von Pappelbäumen, sowie das auf der Straße Gießen-Frankfurt am Burgberg dabier durch Reparatur des Geländers gewonnene Abfallbolz an Ort und Stelle öffentlich an die Meistbtetenden loosweise verfleigert werden. Die Versteigerung beginnt auf der Straße Friedberg ⸗ Homburg Vormittags 9 Ubr und am Burgberg dahier Nachmittags 2 Uhr. Nähere Auskunft ertheilt der Großh. Bauaufseyher Kreß dahier. Friedberg am 26. April 1867. Großherzogliches Kretsbauamt Frledberg Re u 5. Versteigerung von Arbeiten. 1048 Die zur Herftellung eines Theils der baufälligen Mauern am Schloßwalle im Burggrasiat zu Friedberg nöthigen Maurer- und Steingauerarbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden und find An⸗ gebote versicgelt und mit der Aufschrift:„Submission auf Maurerarbeit(resp. Steinhauerarbeit) bet Herstellung der Mauern am Schloßwalle“ versehen, bis längstene den 2. Mai d. J. an unc einzusenden. Der Voranschlag und die Submissionsbedingungen liegen auf unserem Büreau zur Einsicht offen. Friedberg den 24 April 1867. eee Friedberg Reuling, Bauaccessid. Pfänder-Versteigerung zu Friedberg 1062 Montag den 20. Mal d. J., Vormittags 9 Ubr aufangzend, sollen im hiesigen Rathbause die bis zu diesem Termin die Verfallzeit erreicht habenden Pfänder der hiesigen Pfand⸗ und Lethanftalt, bestehend in Gold, Stiber, Kupfer, Zinn, Weißzeug, Manns und Frauen⸗ kleidern, goldnen und filbernen Taschenuhren, sowle sonastigen Gegenständen öffentlich meistbietend versseigert werden. Gleichzeitig eröffnen wir hierdurch den In- tercssenten der Pfand. und Leibanstalt, daß die Aus⸗ lösung und Renovatton der Pfänder nur an den dazu bessiimmten Tagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag, flattfinden kann und das Pfandhaus vom 15. Mal d. J an bis zur Beendigung der Versteigerung geschlossen bleibt. te Großherzoglichen Bürgermetsterelen des Kreises Friedberg werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Orts- angehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Frledberg den 26. April 1867. Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg J. V. d. B. Der Großderzogliche Beigeordnete Fo uc ar. Verpachtung. 1054 Montag den 29. d. Mis., Vormittags 9 Uhr, werden in hiesigem Rathause die städtischen Begrasungen für das Jahr 1867 öffentlich meisibtetend verpachtet. Frledberg am 25. April 1867.. Großherzogliche Burgermeisterel Friedberg „V. d. B. Der Großherzogliche Beigeordnete Fouc ar. Gegenscheing, welche ihnen bei Einiage eines Bürgsche und dem Großherzoglich Hessischen Berg⸗Cassier Winte werden kann Gegenscheine gleichfalls vorzuzeigen. Dorheimer Bergwerk am 1. April 1867. Hraunkohlen- 1 965 Vom 1. April 1867 an werden guf dem Großherzoglichen Dorheimer 12 Kreuzer u Cr.(= 14 Suck), gegen Baarzahlung und gegen Credit verabfolgt— Für dia'gegen Einlage vorschristsmäßiger Bürgscheine vom 1. Arrtl Braunkohlen wird Zahlungefrist bis Ende Septeenber 1867 dewilligt. Die erkauf. Bergwerk Braunkohlenktötze zu bis Ende Junt 1867 bezogenen Abnehmer auf Credit wollen die ns zugestellt werden, bei jedem Kohlenbezug mitbringen r vorzeigen, damit der jedesmaltge Bezug eingetragen Bei der Zahlung der Creditsummen an die Großherzogliche Berg-Casse zu Friedberg find diese Großberzogliches Bergamt Dorheim Storch. Landgerichts Friedberg vom 13. März J. J. an die Meistbietenden versteigert werden. Ockstadt den 29. März 1867. Versteigerung der Eisensteingruben„Glückauf“ in der Gewarkung Ockstadt. 804 In der Klagesache des Karl Kinzebach von Wetzlar, Kläger gegen die oberhessische Actiengesellschaft fuͤr Bergbau und Hüttenbetrieb zu Gießen Beklagte, sollen die genannten Eisensteingruben„Glückauf“, welche sich auf den Grundstücken Flur I. 558, J. 267— 273 und Flur V. 339, in der Gemarkung Ockstadt befinden, auf Verfügung Großh. Weg von Samstag den 11. Mai 1867, Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle unter den bei der Versteigerung zu Grund gelegten Bedingungen öffentlich Bemerkt wird, daß wir bereit sind die Gruben auf Verlangen den Steigliebhabern jederzeit vorzuzeigen. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Ockstadt Gr ön in ger. eren 1055 Alle diejenigen, weiche sür Arbeiten oder Lieferungen aus dem Rechnungsjahre 1866 noch Forderungen an die Stadt Friedberg haden, werden hierdurch aufgefordert ihre gehörig bescheinigten Rechnungen innerhalb 8 Tagen dei dem Unterzeichneten einzureichen und auf erfolgte Decretor ihre Zablungen in Empfang zu nehmen, da des Bücherschlusses wegen später einlaufende Rechnungen für 1866 unberücfichtigt bleiden müssen. Friedberg am 25. April 1867. Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg 98. d. D. Der Groß derzogliche Beigeordnele Fou ca r. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 1040 Nächsten Montag den 29. d. Mts., des Vor · mittags 10 Uhr, werden nachfolgende, bei Herstellung des Schulhauses dahter vorkommende Arbeiten und Liefe ⸗ rungen, als: 1 1) Mourerarbeit veranschlagt zu 21 13 2) Schreinerarbelt 879 3) Weißbinderardelt 1 4) Zimmerorbeit 43 13 5) Dacddeckerarbeit 18 51 6) Die Lieferung von 900 Russensteinen 10 48 auf biesigen Rathhause veraccordirt. Nleder⸗Wöllstadt den 24. April 1867. Großherzogliche l Nieder⸗Woͤllstadt to Il. Holz- Versteigerung.— 1060 Dienstag den 30. J. M., Vormittags 9 Ubr, werden im Gemeindewald Ockstadt in verschiedenen Schläsen nachverzeichnete Holzsortimente an die Meist⸗ bietenden verfleigert, als: ½ Stecken Scheitholz Buchen, 1„ Stockholz Buchen,* 2 19% 7* Fichten, 6 Prügelbolz Birken, 4½„ Stockholz Birken Eichen, 5205 Stück Wellen Eichen Buken, 1250*„ Aaepen⸗Weiden, 2530 5„ Fichten, 1 Stamm Buchen, 5 Stämme Eichen und 575 Stamm- und Stangenbolz Fichten und Lachen, letzteres von 20—40 Fuß Länge. Bemerkt wird, daß sich das Stammholz zum Bauen und für Wagner, das Stangenholz für Maurer und Welßbinder zu Gerüststangen eignet. Die Zusammenkunft ist im Schlag XIV. an den Mainzerhecken. Ockstadt den 25. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Ockfladt Gröninger. Uepskuchen 27 stets srisch von der Müble bet Wilhelm Fertsch. Bekanntmachung. 1061 Die Fabrtage zu der Holzverfleigerung vom 21. v. M. in den Schlägen III. und IV. find Mitt⸗ wochs und Freitags. Adfuhrtemin bis zum 24. Mat l. J. Wegen der nassen Witterung ist der Abfuhrtermin im„Jungenwald“ bis zum 28. k. M. verlängert worden. Ockstadt den 25. April 1867 Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröntinger. Kapital⸗Aufnahme. 1068 Die Gemeinde Steinfurth sucht ein Kapital von 600 fl. zu 4%. Lufttragende zur Darleitung wollen sich binnen 8 Tagen bet der unterzeichneten Stelle melden. Steinfurth am 26. April 1867. Großberzogliche Bürgermeisterei Steinfurth Schultbeis. 32 Nachftehende von dem berübmten Cdemiker Derrn Apotheker Bergmann in Paris, 70 Boulevard Magenta, ersundene und beftbewährte Spezialitäten werden geneigtester Berücksichtigung empfohlen: 2 U 4 1 K Theerseise, 7 S l. nente N 7 bei all 1 Cichtwatte, i 18 und 30 kr. Bärterzeugungstinctur. 2 4 selbst noch sungen Leuten in kürzester Zeit der 1 Bartwuchs zu erzielen. à Fl. 36 kr. und 1 fl. 0 seit Jobren bekannt und berühmt, Lis-POmadle. zum Kräuseln und Kräftigen der Haare. à Flac. 18, 27 und 36 kr. Jahnwolle zum augenblicklichen Stillen jeder „Art von Zahnschmerz. à Häülse 9 kr. Patentirt in den Kaiserl. Franz. Staaten. Alleiniges Depot für Friedberg dei Ph. D. Küm mich. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen als vorzüglich: Schwarze Kaiser-Cinte von J. 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Wasch-Uing-Maschinen, 867 Prima⸗Qualität zu fl. 47. 30., empfehle unter einjähriger Garantie und günstigen Zahlungs⸗ conditionen.— Im Besitz vortheilhafter Bearbeitungsmaschinen bin ich in den Stand gesetzt, jedesmal wenige Tage nach Bestellung schon Effectuirung stattfinden zu lassen. Ich erlaube mir gleichzeitig das verehrliche Publikum wiederholt darauf aufmerksam zu machen, daß wenn die Wasch⸗Ring⸗Maschinen lange Zeit leistungsfähig sein und besonders die Wsäsche schonen sollen, sich nicht durch billigere Offerten irrführen zu lassen, worunter nur Maschinen verstanden sind, die zwar eine gleiche und ähnliche Facçon wie die meinigen haben, aber an Qualität der Arbeit und der Materialien mit meinem Fabrikat nicht zu vergleichen sind, was ja auch jeder Fachkenner sogleich bemerken wird. Auf besonderes Verlangen bin ich bereit, auch billigere Wasch⸗Ring⸗Maschinen zu liefern, und offerire z. B. die sogenannte Ossenbeimer Construction zu fl. 20. bis fl. 24. franco nach jeder Station der Main-Weser⸗Bahn. N Georg Nenzel, Gießen. Maschinenfabrik. Une Perliner Hagel-Assecurauz-Gesellschast. 994 Hierdurch beehren wir uns ergebenst anzuzeigen, daß laut zweitem Nachtrage zu ihrem Revidirten Statut, bestätigt durch Allerhöchsten Erlaß vom 7. Mai c., unsere Gesellschaft vom 1. k. Mts. ab die Firma Berliner Hagel⸗Assecuranz⸗Gesellschaft von 1832 Berlin, den 31. December 1866. Neue Gerliner Hagel-Assecuranz-Gesellschaft. Berliner Hagel-Assecuranz⸗Gesellschaft von 1832. Diese älteste Hagelversicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft empfiehlt sich den Herren Landwirthen zur Versicherung ihrer Feldfrüchte gegen Hagelschaden.— Sie übernimmt die Versicherungen gegen feste Prämien, bei welchen nie eine Nachschußzabhlung stattfindet und regulirt die eintretenden Schäden nach den in ihrer langen Wirksamkeit bewahrten, anerkannt liberalen Grundsätzen. Die Aus zahlung der Enischädigungen erfolgt prompt und vollständig binnen Monatsfrist, nachdem deren Beträge festgestellt sind. Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Vermittelung von Versicherungen und stehen mit Antrags⸗Formularen, sowie mit jeder beliebigen näheren Auskunft stets zu Dienst. riedberg den 18. April 1867. C. C. Weis in Friedberg. Val. Theis in Hungen. Val. Kalbfleisch in Butzbach. Ph. Jae. Weiß in Nauheim. Universal-Magen-Liqueur von Carl von Metternich in Mainz 29 empfieblt ver Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., ver viertel Flasche 24 fr. annimmt. 8 Suhr Orangenl 929 bei W. Fertsch. Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ 2 in Naubeim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur en ellkeltirten Schachteln versand: Königliche Jrunnenverwaltung zn Bad⸗ Ems. 1046 Neu erschtenen ist soeben und zu haben bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg: Das naturgerechte Heilprincip für schwere und leichte N 2 8 N Nervenübel aller Art und Körpers und des Geistes. Eine Mahnung an Alle, welche gesund werden oder bleiben wollen. 1 Von Dr. Adolf Hahn. Naumburg bei Fr. Regel 2. Auflage. Preis 21 kr. Im festen Vertrauen auf die Wahrheit und Richtig · keit dieses neuen so einfachen als sichern Heilversahrens veröffentlicht der Verfasser diese für Jedermann wichtige Schrift; sie soll segensreich wirken, indem sie den Lei⸗ denden die unsehlbare Anleitung giebt, sich in der ein⸗ fachsten, zugleich aber einzig wirksamen Weise eine dauernde Gesundheit zu erwerben. Negeu-& Sounenschirme aller Arten bringe hiermit in empfehlende Erinnerung. ** B d 1 E neben Hotel Trapp. Reparaturen werden fortwährend 1 10 8 billig wieder gut hergestellt. Mobiliarversteigerung. 1045 Dienstag den 30. April, Vormittags 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete in seiner Behausung nachbenannte e N gegen gleich baare Zahlung öffentlich ver⸗ eigern: 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank, 2 Waschbütten, 2 Tische, Bänke und Stühle, mehrere Betistellen, Bilder, Zinn und sonstige Haus- und Küchengeräth⸗ schaften. Johs. Dietz II. Anzeige. 1058 Von beute an läßt der Unterzeichnete alle bei Frledberg. Schmiede⸗Kohlen, 106 4 ganz vorzüglicher Qualität, in einzelnen Centnern à 30 kr., in Wagenladungen billiger bei G. H. Freundlieb, neben der Slapikirche. Ph. Dan. Kümmich. N Mitgetheilt von A.**— 8, Lindener, Frankfurter Cours. 2250 a 125750 6. 100 Pr. L. 1858 99 G. 24. April 1867. Cours der Staatspapiere. 5 500 v. 1860% 56 à 57½% . E E 8 Desterr. 57% Met. 1859 1. Lst. 52 ½ Gr. Hess. 4% Obligat. 90 P.—„ 100 Pr. v. 1864 60 P 5 50% Nat.-Anl. 1854 47 6. 8 3½j% Obligation. 5 Schwed. Thlr. 10 LI.—— 5 50% steuerfreie Oblg. 42½ 1 Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 88 P. Bad. 35 fl. Loose—— Preussen 4½0/ Obligat. b. Rt. N 4% do do— 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. k. 5 4% do. do!( Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 87½ P 5 Gr. Hess. 50 fl. L. b. K.— Bayem 50% Obligation. 96 P Frankf. 3½% Obligat.—— e„..—— „ 4½0% ½ jahr. b. Rth. 85 P. 5 30% do—— 2 Nass. 25 fl. L. b. R. * nn... Russland 50% Obl. 1. L. A fl. 1— I Sard. 36 Fr. L. b. B.. Würtemb, 4/10 Obl. b. Rt. 80 6. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105— I iardlen 1 0 2 de do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105——: 1 Doppelte(„ 9 45—47 Baden 4½½% Obligat. 86 ½ 6 5 5 4½% Pro. i. R. à 105—— 2 ente e e ene 8 40% Obligat.—— N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 72 a 720— Holl. f 10 Stücke 3 9 50—52 ——— 2 1. 8 Wooli einbezahlec Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 2 e Such„ 8 39 rancs 2 4½% Eayr. Ostbahn 107 G. 30% Liv. C. P.& D/. fr. à 28 Kr. 28 ½ P. 2 al Soxereigus 5 11 47—51 40% Pfandbr. d. Erkf. Hgp- B. 5% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 5 2 Russ. Imperiales„ 9 4446 30% Oesterr. St.-Eisenb.- Prior. 50% Elisabethbahn-Prior. 6—— Gold pr. Zoll-Pf.„— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 50% do. neueste Emiss. ½——— Hchh. Silb. pr. Z. Pf.„— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb, E. B.— 4½% Hess. Ludwissb.-Priex.—— I prenss. Kassensch.„ 1 45—½ I Dollars in Gold„ 2 27½— 8 Wiener Wechsel- Cours 86½ G. — Für An- und Verkauf Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. wW. aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. räthig in Friedberg bei rn. Hofapolheker C. Wahl, 1 ihm geschlachteten Schweine mikroskopisch untersuchen. Nikolaus Engel. sämmtliche daher stammende Krankheiten des 0 Nachdem geprüus dn O piermit zut oe 1. 300 0 2. Bellcag ke gestlschaft, 3. Beilraͤge d. 4. Uederschüsse Wuestande! 5. Uig share 6. Dit cht ptetsvert 1. Büreauf 2. Kasse⸗ un 3. Viehpreis 4. Prümden 5. Zur Ver 6. Für Unt 7. Uateckich 8 Fosten d 9. Unterft 10. Unterftü gt It. Eimiütrur Er 12. Jum deutun, 13. Zur Ve 14. Betrieb 1 Pos.! wartende B. bis zum 2 Gch „ es aher ange Pos, J. 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