Dienstag den 26. November. i N 140 ———u—e—————— ——— 8 5 g————— ů ů——— 2 r 2—— 1 * Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — E* 5 5 4 Auf den„Anzeiger“ kann man noch für die Monate November und Dezember bei den Poststellen des Großherzog— thums mit 22 kr. und bei der Verlags-Expedition mit 20 kr. abonniren. N 2 + 3.* Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Ne. 45 sub 1. Gesetz, die Erhebung einer Abgabe von Salz betressend.— sub 2. Verordnung, die Ausführung des Gesetzes über die Erhebung einer Abgabe don Salz betreffend.— sub 3. Bekanntmachung, die amtliche Benennung der Dienststellen der Kreisveterinärärzte betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, den Anschluß der Herzogthümer Holstein und Schleswig an den Zollverein betreffend. 5 Friedberg den 28. November 1867.. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Jar Ter a p p. daß 0 1 bunte. Nach zetreffend: Instruction zur Dienstführung der Gemeinde-Einnehmer. Fr iedberg den 23. November 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg * an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Jauerbach v. d. H., Gambach, Ilbenstadt, Melbach, Nieder-Rosbach, Nieder- 9 ö Weisel, Ober⸗Rosbach, Oppershofen, Staden, Weckesheim und Wölfersheim. ell. Sie haben binnen 24 Stunden unsere Verfügung vom 21. September l. J.(in Nr. 113 des Anzeiger) bei Ordnungsstrafe zu 1867, erledigen. Trapp. autmatn— f Kinn Betreffend: Untersuchung gegen Georg Krebs von Nieder-Mörlen, wegen Diebstabls und Zetrugs. Friedberg den 22. November 1867. Umm, l b 5* L — an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großheczogliche Gensdarmerie des Kreises. 10 Wir beauftragen Sie nach dem Rubrikaten zu fahnden und denselben im Betretungsfalle Großh. Landgericht Nauheim zur Straf— II U derbüßung vorführen zu lassen.. Ban e ne ent m a ch u eng. * jacken, Die Forststrafen vom IV. Quartal und Feldstrafen V. Periode d. J. koͤrnen bis zum 15. Dezember jeden Dienstag und Donnerstag, 5 1(CU Morgens von 8—12 und Nachmittags von 2—5 Uhr, an das hiesige Rentamt bezahlt werden. Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Bußbach bestimmen wir Freitag den 29. November, von Vormittags 8 bis 1 „ e, 12 Uhr ber Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach. 8 ——— Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses im Interesse Ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen * lassen, daß nach dem 15. Dezember die Mahnung erfolgt. ke Friedberg am 20. November 1867. Großherzogliches Rentamt Friedberg an pe* Lin deck. Hessen. Darmstadt. Wie die„D. Z.“ Metzger Falk, Bischof Freiherr v. Ketteler und um 5 Millionen Thaler, um damit die Etats der serichtet, finden wegen Ausbau des Eisenbahnnetzes Regens Moufang aus Mainz, Freitag aus München, neuen Provinzen zu regeln. n den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen Lindau aus Heidelberg, W. v. Ketteler aus West—— Die„Kreuzzeitung“ meldet, Frankreich Verhandlungen zwischen der Commission der Groß- phalen, Stadtrath Vaudry aus Köln auf; Bischofs habe neuerdings vorgeschlagen, München zum berzoglichen Regierung und den Vertretern der] Ketteler, Moufang, Lindau und Vaudry erregten Vorort der Conferenz in der römischen Angelegen— hessischen Ludwigsbahn-Gesellschaft statt. am meisten Applaus. Einige die Herrschaft und heit zu wählen. — Wie verlautet, sind die Mitglieder der Unabhängigkeit des Papstes und seines weltlichen Haunover. Am Sterbetage des Königs Semmission zur Berathung über eine deutsche Besitzes, die Unterhaltung und Unterstützung der Ernst August fand dahier eine Demonstration Tivilprozeßordnung nunmehr auf den 3. Januar päpstlichen Armee betreffende Resolutionen wurden sstatt, indem dessen Denkmal mit Kränzen und 4868 nach Berlin einberufen worden, und ist das von Regens Moufang vorgelesen und von der weißgelben Schleifen geschmückt wurde. Die Finladungsschreiben bereits bei Herrn Geheime— Versammlung ohne Widerspruch angenommen. Kränzespenderinnen mußten der Schutzmannschaft -ath Seitz eingetroffen. Am Vormittag waren in den Pfarrkirchen und anfangs ihre Namen angeben und die Kränze Mainz. Am 21. d. fand dahier im Saale im Dom Seelenämter für die vor Tivoli und abliefern. Als der Zudrang jedoch größer wurde, des Frankfurter Hofes eine etwa von 900 Per— Mentana gefallenen päpstlichen Soldaten abge- ließ die Polizei, wahrscheinlich auf höhere Weisung, — onen besuchte Versammlung zur Berathung über halten worden. ruhig gewähren. 5 1280 * vie gegenwärtige Lage des Papstes statt. Von Preußen. Berlin. Die vollständige Wiesbaden. Durch einen Regierungserlaß Initdbetz⸗ zuswärts waren Aachen, München, Coblenz, Köln, Liste der Berufung ins Herrenhaus aus den dom 21. Novbr. wird für den Regierungsbezirk bet Speyer, Heidelberg, Frankfurt, Limburg, Wies neuen Landestheilen ist nunmehr veröffentlicht und Wiesbaden, um den, äußeren Störungen entgegen * 50000 baden ꝛc. vertreten. Unter den Theilnehmern an wurden berufen von den Häuptern der vormals zu treten, welche eine würdige Feier der Sonn- ne ge der Versammlung wird genannt Graf Arco und reichsständigen Häuser: 1) Fürst Ferdinand und Festtage beeinträchtigen, die Abhaltung von 510 Or. Freitag von München, Wilderich v. Ketteler Maximilian zu Isenburg-Büdingen⸗Wächtersbach. Jagden jeder Art während der Sonn- und Fest⸗ 2 et aus Speyer, Maler Vaudry aus Köin, Baron 2) Graf Karl zu Isenburg-Büdingen-Meerholz. tage untersagt. Als Festtage im Sinne dieser 47t“0 Napel, Major in päpstlichen Diensten, Fürst Ferner als berechtigt zu erblichem Sitz: Erbmar— Verfügung werden bezeichnet: die beiden Weih⸗ 0 Hsenburg, Advokat Anwalt Lingens aus Aachen, schall in Kurhessen, Georg Karl Ludwig Wilhelm nachtsfeiertage, der Neujahrstag, deen cche Domcapltular Molitor aus Speyer, Stadtpfarrer Riedesel, Freiherr zu Eisenbach auf Altenburg, der Bußtag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, „ Thissen von Frankfurt, Lindau aus Heidelberg, bei Alsfeld, Großherzogthum Hessen. Unter den der Frohnleichnamstag und Cbarfreitag. Zuwider⸗ g Freiherr v. Wambolt, Gesandter in Dresden, auf Lebenszeit berufenen 13 Mitgliedern befindet handelnde trifft eine Strafe von 10 Thlrn. ane Monsignore Boone aus Brügge, Justizrath Worle, sich, wie bereits gemeldet, Freiherr Meyer Carl“ Sachsen. Das neue Wahlgesetz liegt jetzt Abgeorrneter Bake aus Darmstadt, Maler Veit v. Rothschild in Frankfurt a. M. den Ständen im Regitrungsentwurse vor. Die aus Mainz. Der Curatelerus aus Mainz und— Im Abgeordnetenhause legte der Grundzüge sind folgende: Zweikammerspstem; all . auch aus den übrigen Theilen des Großherzog- Finanzminister das Budget vor, das mit 159,862,000 gemeines direktes Wahlrecht, ohne Bezirkszwang, n, bums hatte sich sehr zahlreich eingefunden. Dr. Thlr. abschließt, ferner eine Vorlage für die Er- mit Diäten; keine Sdellsertreter; geringer Census. Leingens wurde durch Acclamation zum Vorsitzen⸗ höhung der Civilliste, sowie eine Vorlage zur Die erste Kammer bleibt wesentlich unverändert. — den gewählt, als Redner traten außer ihm noch Erweilerung der Anleihe vom 28. Sept. 1866 Die zweite Kammer zählt 80 Mitglieder. Stimm- e 49* 3 1 ., — berechtigt ist jeder sächsische Staatsangehörige mit 25 Jahren, wählbar mit 30 Jahren. Stimm⸗ recht auf dem Lande hat jeder ansässige Grund— stückbesitzer und Jeder, der 2 Thaler an Grund— steuer oder an direkter Personalabgabe, oder an beiden zusammen jährlich entrichtet. Wählbar macht ein Census von 10 Thlrn.(die Steuer— einheit= 9 Pfennige.) Bayern. Würzburg. Das Urtheil in dem Brodvergiftungsprozesse ist verkündet. Bäckermeister Sauer wurde grober Fahrlässigkeit in der Aufbewahrung von Arsenik und des Ver⸗ kaufs vergifteten Brodes schuldig erkannt, zu sechs Monaten Gefängnißstrafe, auf einer Festung zu erstehen, ferner zu einer Geldbuße von 150 fl. und zu sämmtlichen Kosten verurtheilt. Derselbe wird appelliren. Baden. Karlsruhe. Die Kammer der Abgeordneten nahm nach viertägiger Debatte das dem preußischen nachgebildete Wehrgesetz im Wesentlichen nach den Commissionsvorschlägen mit allen gegen 2 Stimmen an. — In Baden sind die Frauenzimmer jetzt förmlich in den Staatsdienst eingereiht, und es wird ihre Anstellung nun auch im Regierungs- blatte, wie bei den Männern mitgetheilt. Freiburg. Die„Breisg. Ztg.“ schreibt: Am 18. d. begann der Unterricht in der neuen Mädchenschule Adelhausen. Derselbe fand ungestört in der bisherigen Weise statt. Sämmt⸗ liche Lehrfrauen waren thätig, ebensowenig fand eine Renitenz von Seiten der Eltern der Schul- kinder statt, welche vollzählig erschienen. Auch nahm der Religionsunterricht seinen ungestörten Fortgang. Frankreich. Paris. Die„Epoque“ will wissen, daß der amerikanische Gesandte, General Dia von seiner Regierung Befehl erhalten habe, gegen den Ausschluß der amerikanischen Republik von der Conferenz über die römische Frage zu reclamiren. Der Ansicht des Kabinets von Washington zufolge ist die Frage nicht bloß eine europäische, sondern eine universelle. Herr von Moustier soll den Schritt des amerikanischen Ge— sandten günstig aufgenommen haben. — Die Liquidation der Ausstellung, schreibt der„Figaro“, ist noch nicht geschlossen; aber man kann gewiß sein, daß sich ein Ueberschuß von un⸗ gefähr 3 Mill. ergeben wird. Diese 3 Millionen werden zu gleichen Theilen zwischen dem Staat, der Stadt Paris und der Compagnie zu verthei⸗ len sein, da die letztere 12 Millionen eingeschossen hatte, so ergibt sich etwas mehr als SpCt. Die Eisenbahngesellschaften also, welche je 300,000 Fr. gezeichnet hatten, werden 25,000 Fr., und jedes Mitglied der kaiserlichen Commission, welches 25,000 Fr. garantirt hatte, wird ungefähr 2000 Fr. erhalten. Herr Rouher hat bereits in der Kammer erklärt, daß ein etwaiges Plus von Keinem der Betheiligten angenommen, sondern für einen patriotischen Zweck bestimmt werden sollte. — Der„Moniteur“ sagt in seinem Bericht: Die letzten Nachrichten aus Italien bekunden die Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in den Städten, wo kürzlich bedauernswerthe Kundgebungen stattgefunden. Die kluge Stimmung der Bevöl- kerungen und die Festerhaltung der Nationalgarde hat die Aufrührer entmuthigt, hervorzutreten. — Das sog. Blau buch, das dieser Tage ausgegeben worden ist, enthält eine für die Kam⸗ mern bestimmte Darlegung der gesammten inneren und auswärtigen Thätigkeit der Regierung während des Jahres 1867 und umfaßt 259 Quartseiten. Es zerfällt in einzelne Kapitel je nach den Mini⸗ sterien. Die auswärtigen Angelegenheiten nehmen zunächst die Aufmerksamkeit in Anspruch. Eingangs dieses Kapitels wird konstatirt, daß, wie 1866 das Jahr großer politischer und militärischer Er⸗ eignisse gewesen, so das Jahr 1867 eine dauernde Erinnerung an die friedlichen Errungenschaften des Fortschrittes und der Civilisation hinterlassen werde. gethan. Londoner Vertrags constatirt werden kann. Es wird darum zuerst der Ausßellung und der Besuche so vieler Souveräne Erwähnung Der luxemburgische Zwischenfall wird nur angeführt, damit die vollständige Ausführung des Die Preußen haben die Citadelle von Luxemburg ge— räumt und mit jedem Tage verschwindet ein Stück mehr„jener gewaltigen Werke, die seit so vielen Jahren die französische Grenze bedrohten.“ Der deutschen Angelegenheiten geschieht weiter keine Erwähnung. In Bezug auf Italien sagt die Darlegung, daß die französische Regierung das Cabinet von Florenz schon seit Januar auf die krevolutionären Umtriebe aufmerksam gemacht habe. Seit der Bildung des Ministeriums Rattazzi seien die Hinweisungen verdoppelt worden. Nach der Flucht Garibaldi's habe die Regierung von Italien die Ordnung wieder hergestellt und die französische Regierung die Absendung der dritten Diviston eingestellt und sogar Befehl gegeben, daß sich die Franzosen um Civitavecchia concentriren sollten. Sobald die Ruhe hergestellt sei, könne man schon auf den endgültigen Abzug der Franzosen rechnen. Mit Bezug auf die kretische Frage erwähnt die Darlegung die Erklärung der vier Mächte und fügt hinzu, daß Frankreich jedoch nichts thun werde, um die Bemühungen der Türkei zur Wie⸗ derherstellung der Ruhe zu hindern. Das Exposs über die Finanzen sagt: Die Ziffer der schwebenden Schuld ist seit 1866 um 40 Mill. angewachsen, aber der Kassenbestand des Schatzes von 215 auf 107 Millionen gesunken. Die Schatzscheine, die sich gesetzlich auf 250 Millionen belaufen dürfen, sind nur 91 Mill.— Die Vorschüsse des Schatzes sind auf 699,149,347 Franken herabgegangen.— Das Exposé des Krieges sagt, die französische Division oder Brigade bleibe in Civita⸗Vecchia bis zu dem Augenblicke, wo der Papst nicht mehr bedroht sei. —„France“ kündigt an, daß die päpstliche Regierung im Princip die Einladung zur Con- ferenz annehme. Diesen Entschluß hat der Papst nach einer langen Unterredung mit Graf Sartiges gefaßt. — Die Verhaftungen und Haussuchungen mehren sich in bedenklicher Weise. Mehrere Blätter enthalten folgende bezügliche Zuschrift:„Paris, 20. November. Herr Redacteur! Heute früh um 6 Uhr werde ich von einem Polizeicommissar und drei Agenten aus dem Schlafe geweckt. Die Herren stürzten bei mir herein, fragen mich, ob ich Waffen und Pulver habe, durchstöbern alle meine Familienpapiere, reißen mehrere Blätter aus meinem Notizbuch und entfernen sich dann, ohne mir irgend eine Aufklärung zu geben. Ich glaube, Herr Redacteur, diese seltsamen Vorgänge der Oeffentlichkeit übergeben zu sollen. Paul Chaulet, Doctor der Medicin, Rue Oberkampf 129.“ Großbritannien. Ein Telegramm des englischen Consuls zu Cairo meldet, daß nach Benachrichtigungen, die aus verläßlicher Quelle gekommen, der berühmte Reisende Livingstone sich vor sieben Monaten zu Mamanga befand und die Richtung nach dem Osten über den See Tanganyika einschlug. Herr Churchill wurde ab⸗ geschickt, um weitere Erkundigungen einzuziehen. Italien. Italienische Blätter bringen ein Schreiben, welches die Generale Fabrizi, Albuto Mario, Menotti Garibaldi, Missori und Guerzoni als Berichtigung der Angaben der offiziellen Zeitung veröffentlichen. Es heißt darin:„Am Tage des 3. Novbr. hat Garibaldi weder eine Niederlage erlitten, noch ist er genöthigt worden, sich auf das Gebiet des Königreichs zu flüchten. Gegen 2½ Uhr Nachmittags war die päpstliche Armee geschlagen und der Tag wäre der unserige gewesen, wenn die ganz frisch angekommenen Reserven der französischen Armee nicht in diesem Augenblick auf dem Schlachtfelde eingetroffen wären. Garibaldi, der es dann für unmöglich hielt, in Gegenwart dieser unerklärlichen Ueber- macht Stand zu halten, befahl, sich nach Monte Rotondo zurückzuziehen, und ließ ein Bataillon in Mentana, welches dazu bestimmt war, den Rückzug zu decken und welches den folgenden Morgen mit dem französischen Commandanten capitulirte. Der General Garibaldi erwartete den Feind in Monte⸗Rotondo bis um 5½ Uhr Nach- mittags, fest entschlossen, seinen Angriff zu bestehen. Aber der Feind hielt es nicht für angemessen, unter unseren Augen auf den Höhen von Mentana zusammen. Nachdem das Freischaarencorps dieser Concentration beigewohnt hatte, zog es sich immer in größter Ordnung nach Corese zurück, welches noch auf päpstlichem Gebiete liegt. Man blieb dort den ganzen Abend des 3. und noch einen Theil des Morgens des 4. Nov. und stellte Vor⸗ posten aus gegen den Feind zu. 8 Uhr Morgens, beschloß General Garibaldi die Auflösung des Freischaarencorps, und nachdem er die Sorge dafür dem General Fabrizi anvertraut hatte, zog er mit seinen Freunden über den Passo Corese in der Absicht, sich nach Caprera zu begeben.“ Rom.„Giornale di Roma“ sagt: Viele Garibaldianer haben sich an der Gränze concentrirt. Sie scheinen ohne Waffen zu sein, beabsichtigen aber neue Angriffe. Am 12. sind 50 in Cervara eingefallen und haben drei Per— sonen weggeführt, für die sie 8000 Scudi Löse⸗ geld verlangten. Andere sind am 14. in Casti⸗ glione eingefallen, haben die päpstliche Fahne heruntergerissen und Excesse begangen. Florenz.„Opinione“ fordert das Mini⸗ sterium auf, dahin zu wirken, daß die römische Regierung von der Absetzung der bei den letzten Ereignissen compromittirten Beamten ab- stehe.— Lamarmora ist hier eingetroffen.— Man versichert, die Franzosen occupirten trotz ihres Versprechens, sich auf Civitavecchia zu con⸗ centriren, neue bisher unbesetzte Puncte.— Ga⸗ ribaldi hat den Vorschlag, nach Amerika zu gehen, noch nicht beantwortet. — Die„Piemontes. Zeitung“ sagt:„Es scheint, daß man sofort nach Eröffnung der Kammer auf der Discussion über die Festnahme und Haft Garibaldi's bestehen wird. Die äußerste Linke will Garibaldi als Candidaten für die Präsidentschaft aufstellen. Die übrigen Frac⸗ tionen werden für Ratazzi oder Lanza stimmen. Im Cabinet sollen Gualterio und Menabrea nicht einig über den Punct sein, ob ein Proceß gegen Garibaldi eingeleitet werden soll oder nicht. Ersterer besteht auf dem Proceß, während Mena⸗ brea diese Sache fallen lassen möchte. Gualterio soll seine Demission angeboten haben. Amerika. Von St. Thomas berichtet der britische Consul, daß sämmtliche Offiziere der „Rhone“ und von den 145 Passagieren 120 um- kamen. Capitän Taylor und Herr Hodgson sind unter den Geretteten von der„Wye“. Die Stadt ist fast ein Trümmerhaufen, 5 Dampfer und 60 Segelschiffe gingen zu Grunde und der Verlust an Menschenleben wird auf 500 angegeben. Darmstadt. Vor einigen Wochen collectirte in hie⸗ siger Stedt ein Schwindler auf Grund eines gefälschten Documents, welches ein die Gemeinde Lichtheim be⸗ troffenes Brandunglück beschrieb, mildthätige Beiträge. Durch fälschliche Unterschriften des Gemeindevorstandes der fraglichen Gemeinde, deren Existenz Niemanden bekannt sein will, sowie durch falsche, gar nicht geleistete, nur auf Anlockung Anderer berechnete Enmträge in die Collectirliste ließen sich viele hiesige Einwohner zum Theil um größere Beiträge prellen. Der von der Polizei verfolgte Gauner suchte zeilig das Weile. Am 18. November trieb sich wiederum ein ähnlicher Betrüger in hiesiger Stadt umher, sammelte ebenfalls Beiträge mit einer in ganz gleicher Weise gefälschten Liste für eine angeblich vom Brandun⸗ glück betroffene gänzlich unbekannte Gemeinde Schirm⸗ heim. Als Einsender dieses die Collecturliste zur näheren Prüfung zurückbehielt, verschwand der Träger derselben, um sich nicht wieder nach seinen Dokumenten umzuseheu, und entging auch diesmal dem Arme der Gerechtigkeit. Die der Polizei übergebene Liste ergibt die bedauerliche Thatsache, daß wiederum einige hiesige Einwohner von einem Vagabunden getäuscht worden sind. Dies zur Mahnung an alle Diejenigen, welche um Spenden von fremden unbekannten Personen angegangen werden, damit sie sich vor Gewährung einer Gabe von der Gegründetheit der Desiderien gehörig überzeugen. Alle Zeitungen werben um Verbreitung des Obigen gebeten, um Einwohner anderer Städte vor ähnlichen Schwindlern, die ihre Be⸗ trügereien voraussichtlich auch anderwärts fortsetzen werden, zu bewahren. Eingesandt. Am letzten Donnerstag concertirte dabier Frau Ritter⸗ Bondy aus Wien. Dem Beobachter des anfänglich dünn gesäten Auditoriums konnte es nicht entgehen, daß man ein bedenkliches Mißtrauen in ihre Leistungsfähigkeil mit⸗ gebracht und gar Mancher Angesichts der Leere des Saals in Grinnerung an den verausgablen halben Gulden sich einer suillen Wehmuth hingegeben hatte. Kein Wunder einen folchen Angriff zu machen, und zog sich 9 Den 4., um sechunge ch kenn, genußteichel l Subseripuenen Oleichwo sikalishen Ellck In l übel gelsune steudig aun 1 Ritter⸗Be und hinter den sehr verwöhnt zurücbbeill, Unmittelbar Heelhoven, von das Bedeuiendst lichkeit berantrel die Beethoven Werks vomue Grube. Wet sie ganze Wundert zenigen, dessen mangelhaft organ Ahnung von di kann sich nicht dieser Sonate se mit dem die auch an jenem tinander an.! —— Cd 2318 Foider coneurefällige find im Teim Donne be Meibung ummelden Nd 1 Groß N „Zinmme Landge ich Lieferung Nos Mili werden auf Leserungen, garnisonirend sodaun 170 Scheltbolz das Mathe Summsson be auf dem Vein Frledden osderpoglt 1 auch,— der Name der Concertgeberin war hier total inbekunnt, die Erscheinung des ihr vorausgegangenen Gemahls nicht dazu angeihan, hinter seiner andern Hälfte 68 eine Künstlerin ersten Rangs zu vermuthen, und auch die 4 von diesem vorgezeigten, in einzelnen Blättern erschienenen Recensionen vermochten, da man die unsaubere. Ent⸗ stehungsgeschichte der meisten solcher Reclamen hiexorts Vor auch kennt, nicht genügend zu imponiren. Die Weihe der Kunst erhalten zu haben und das Aussuchen eines so kleinen Platzes wie Friedberg hielt man für Widerspruch n sich selbst. Dazu kam, daß der Anfang des Concerts um eine Stunde zu früh angesetzt war, und endlich, daß eine größere Anzahl von Familien an jenem Abend einer zesellschaftlichen Einladung Folge geleistet hatte. Dies di Ursachen, warum nur wenig Billete abgesetzt wurden, und Mancher aus anderm Beweggrund, als um sich einen genußteichen Abend zu erkaufen, seinen Namen in die Subscriptionsliste eingeschrieben halte. Mann Gleichwohl sollte dieser Abend zur Epoche in den mu- fikalischen Erlebnissen hiesiger Stadt werden. 5 In richtiger Würdigung ihrer Position wählte die N Concertgeberin zu ihrem Entrée ein s. g. Salonstück. Süße Norma⸗Melodieen sollten sie in der Gunst der Zu— Löse⸗ hörer einschmeicheln. Es gelang. Das mißtrauische, fast 4 95 übel gelaunte Publicum wurde mit einem Male ein 8 freudig staunendes,— der Beweis war geliefert, daß Frau Jau Ritter⸗-Bondy sondveräne Beherrscherin der Technik ist, und hinter den höchß geschraubten Anforderungen der so ehr verwöhnten Neuzeit an den Claviervirtuosen nicht zurückbleibt. Unmittelbar hieran reihte sich die F-moll Sonate von Beethoven, von Allem, was für Clavier geschrieben, wohl das Bedeutendste. Wer mit diesem Stück vor die Oeffent— ichkeit herantreten will, und besitzt nicht alle Eigenschaften, die Beethoven felbst von den Reproducenten dieses seines 8 Werks voraussetzte, trägt seinen Ruf als Künstler zu u u Grabe. Wer sie aber besitzt, lehrt seinen Zuhörer die 1 ganze Wunderkraft der Tonkunst kennen. Selbst dem⸗ jenigen, dessen Vermögen Musik in sich aufzunehmen mangelhaft organisirt ist, rufen diese Töne wenigstens eine Ahnung von der Göttlichkeit der Kunst hervor. Auch er sann sich nicht erwehren, beim Verhallen der letzten Klänge dieser Sonate seine Beisteuer zu entrichten zu dem Jubel, mit dem die Hörer den Künstler lohnen. So war es auch an jenem Abend. Man sah sich die Begeisterung einander an. Wie Frau Ritter⸗Bondy diese Wirkung hervorgebracht, das läßt sich nicht sagen, nur empfinden. An der Schwelle des Reichs, in das solche Musik den Menschen einführt, muß die Sprache Abschied nehmen. Wir wollen das Programm der Künstlerin, in welchem die nachfolgenden Pieeen den vorderen ebenbürtig zur Seite standen, nicht weiter besprechen, um nicht allzu viel Raum Ihres Blattes zu beanspruchen. Möchten die hiesigen Einwohner sich recht zahlreich in dem nächsten Concert, welches Frau Ritter⸗Bondy in Kürze dahier geben und in welchem sie die bekanntere Cis-moll Sonate von Beethoven spielen wird, davon überzeugen, daß wir nicht übertreiben. Kunstverständige, welche hier schon Deeennien leben, versichern, daß Fried— berg noch nichts Aehnliches gehört habe. Fügen wir getrost hinzu, daß noch keine Stadt Besseres, Gediegeneres gehört hat. Der nstadt in der ärmsten achsens,(dem sogenannten sächsischen ibirien) wurde vor einigen dollständig von n Flammen verzehrt. Ueber 326 Gebäude brannten ei damaligen Trockenheit mit un) Gut tote nieder, und auch nicht das Geringste war versichert. Ein funübersehbares Elend ist über diese unglückliche Stadt bereingebrochen, viele Meuschen sind verbrannt und ver kohlt aus dem Schutte herausgezogen worden, und sämmt— liches Vieh ist zu Grunde gegangen. Ueber i Dritttheil der Bewohner sind Fabrikort Johanngeorge und ödesten Gegend S Monaten 8 Oe der lotal 2 zwe an den Bettelstab gebracht, und nagen im vollsten Sinne des Wortes an dem Hungertuche. Obgleich die allgemeine Mildthätigkeit schon Vieles gethan hat, so turen nach den neuesten offiziellen Berichten bei der jetzigen kalten, rauhen Jahreszeit(der Schnee liegt dort schon beinahe Fuß hoch) noch über 2000 Obbachlose in den Brandruinen umher, wahre Jammergestalten, von Frost und Kälte durchschüttelt, kaum das Nothwendigste habend, ihre Blöße zu bedecken, ohne Hülfe und ohne Nahrung. Da die Noth dort aufs Hoͤchste gestiegen ist, so wagt der ganz ergebenst Unterzeichnete an die Herzens güte und den Wohlthätigkeitssinn edelmüthiger Menschen zu appel⸗ liren, und bittet deingend um milde Beiträge sowohl an Geld als an alten Kleidungsstücken, Stiefeln, Schuhen, Beltgeräth ꝛc. ꝛc. Die Expedition des„Anzeiger für Oberhessen“ hat sich Dringende Bitte! gütigst bereit erklärt, Gaben aller Art in Empfang zu nehmen, und da die allerletzten Berichte von Johann⸗ georgenstadt das Elend als über alle Begriffe schildern, so ist schnelle Hülfe doppelte Hülfe. Frankfurt a. M., den 1. November 1867. J. Gerson, Königl. Sächsischer Generalconsul. Für Johanngeorgenstadt ist ferner bei uns eingegangen von: H. 30 kr.— Frau Dr. Siebert in Nauheim 2 fl.— Kirchner in Ziegenberg 2 fl. Ungenannt 1 fl.— A. Heck's Winwe 48 kr. J. Preiß in Nauheim 30 kr. Zusammen 6 fl. 48 kr. In Summa bis jetzt eingegangen 34 fl. 3 kr. An Kleidungsstücken wurden uns weiter zugestellt von: Frau Dr. Siebert in Nauheim 2 Kopfkissen mit Federn, 2 Kopfkissenüberzüge, 1 Betttuch, 2 Paar graue wollene Socken, 2 Paar wollene Strümpfe, 2 wollene Palatin, 1 wollene Knabenmütze, Paar Lederschuhe.— W. ein Pack Kleider.— Kirchner Ziegenberg 1 Hemd, 1 Paar Strümpfe, 1 Paar Zeug⸗ tiefel Oberfeldwebel Klöckner 1 Hemd, 2 Paar pfe, 1 Paar Unterhosen.— C. M. 2 Paar Strümpfe, 2 Nachthauben, 2 Nachtmützen, 2 Paar Handschuhe, 2 Paar Kinderstrümpfe, 1 Jacke, 1 Halstuch, 1 Herrn- und 1 Frauenhemd. Weitere Gaben werden mit Dank angenommen. Die Expedition des Anzeiger für Oberhessen. 2718 Wohl kein Nahrungsmittel ist dem Gesunden wie Reconvalescenten zuträglicher, als eine reine, unverfälschte Chocolade; übertrifft doch eine Tasse guter Chocolade bei weitem die beste Bouillon am Gehalte des positiven Nahrungsstoffe Zur Herstellung billiger Preise findet elseitig eine Unlermischung der Waare Statt, daß eine garantirt reine Qualität zur Seltenheit ge⸗ worden ist. Um so mehr verdient zur allgemeinen Kennt⸗ niß gebracht zu werden, daß der Dampf ⸗Chocoladen⸗ Fabrik don Franz Stollwerck in Köln a. Rh., welche zu den bedeutendsten des Zollvereins zählt, auf der Pariser Welt-Ausstellung für Reellität, vorzügliche Qualität und Billigkeit ihrer Chocoladen die Preis-Medaille zu⸗ erkannt wurde. Diese Auszeichnung ist um so ehrender, als die ertheilte die einzige Medaille ist, welche in der Branche auf ganz Preußen fällt! Die Fabrik verdankt dem Princip: nut durchaus reine Waare an den Markt zu bringen, ihren verbreiteten Ruf. Jedes größere Geschäft sollte sich zur Pflicht machen, seine Kundschaft mit diesem Producte zu versehen jedoch so Edicetalla dun 2318 Forderungen und sonftige Ansprüche an das concurefällige Vermögen des Peter Schnell dabier ind im Termine Donnerstag den 12. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, bei Meidung Ausschlusses von der Concutsmasse an- zumelden. Friedberg den 26. September 1867. 1 une; e Friedberg. 2 * Hofmann, „Zimmermann, Landgerichts Assessor. Landge ichts- Assessor. Lieferung verschiedener Gegenstände. 2703 Mittwoch den N. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, verden auf dem Verwaltungsbureau dahier folgende kleferungen, als: Brod und Petroleum für das dahler zarnisonirende Bataillon auf das 1. Halbjahr 1868, odann 170 Stecken Buchen und 8 Stecken Kiefern⸗ Scheitholz 1. Sorte, für genanntes Bataillon und für vas Milttärhospital dahter auf das Jabt 1868 mittelst Summission vergeben. Die Lieferungsdedingungen llegen zuf dem Verwaltungsbureau zur Einsicht offen. Krledberg den 18. November 1867. Großherzoglicher Verwaltungsrath des 2. Bataillons, 2. Infanterteregimente Hoffmann, Major. Die Vergebung des Entleerens der Senk⸗ gruben in den Casernen ꝛc. dahier betr. 2728 Donnerstag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird auf dem Verwaltungs büreau dahter das Entleeren „er Senkgruben in den Casernen ꝛc. dahier auf die Zahre 1868, 1869 und 1870 meistbtetend versteigert. zriedberg den 13. November 1867. Kalbfleisch, Oberquartiermeister. Bekanntmachun 3753 Die Anfuhr des Salzes von der Salin auf den biesigen Bahnhof, sowie in die Nlederlagen zu Ufingen and Ortenberg, soll für das Jabr 1868 an den Mindest⸗ sordernden vergeben werden und ist dazu auf Donner ⸗ dag den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, ein dahier abzuhaltender Termin anberaumt worden. Nauheim am 22. November 1867. Groß herzogliches Salinenamt F. Schreiber. Weiß. Versteigerung eines Schafbocks. 2754 Mutwoch den 27. November, Vormittags 10 Uhr, zoll der, der hlesigen Gemeinde gehörige Schasbock, zur Zucht untauglich geworden, meistbletend auf dem Bureau des Unterzeichneten verslelger“ werden. Rockenberg den 22. November 1867, Großherzogliche Bürgermeisterel Rockenberg Kr 4 mer. 22000 in 12 Lieferungen à 18 kr. S. W. 2756 Von den zahlreichen, überaus günstigen Urtheilen erkannt, daß dieses Werk vor allen ähnlichen verdient da es einen freien, streng geschichtlichen Standpunkt inne Darstellung eine versöhnliche Richtung bewahrt führt uns in klarer, übrig Mit Anfang October erscheint eine zweite Subscription eröffnet. Bestellungen auf das complete Verlag von Gustav We furter Tagblatts“ und der„Trier'schen Volkszeitung“ P Nachdem bereits die Zte Lieferung der„Illustrirten Kriegsgeschichte“ vorliegt, ist es allgemein an handlungen entgegen, in Friedberg die Buchhandlung von ise in Stuttgart. Absatz. N rm 7 illustrirte Krieg 5 immermann's illustrirte Kriegsgeschichte des Jahres 1866 complet. Complet broschirt 3 fl. 36 kr., elegant in Leinwand gebunden 4 fl. 30 kr. 37 Bogen Text in 4 mit über 100 vorzüglichen Holzschnitten, theils genreartige Episoden, theils Portraits von Generalen u. Staatsmännern, oder große Schlachtentableaux darstellend. der Presse möge hier nur die Empfehlung des„Frank- latz finden. Unternehmungen in jeder Weise den Vorzug In der That sollte dleses treffliche Geschichtswerk in keinem Hause fehlen, hält und trotz einer kernigen, wabrhaft volksthümlichen 0 Frankfurter Tagblatt. Diese illustrirte Kriegsgeschichte nimmt unter den zahlreichen Werken, welche die Ereignisse des verhängniß⸗ vollen Jahres 1866 veranlaßten, unstreitig eine hervorragende Stelle ein. fesselnder und leidenschaftsloser Weise Holzschnitte erhöhen den Reiz des ausgezeichneten Werkes. Hund kann der Preis nur ein billiger genannt werden. Dr. W. Zimmermann vor.... Zahlreiche feine Die Ausstattung läßt nichts zu wünschen Trier'sche Volkszeitung. Auflage in 12 Lieferungen und wird eine neue Werk, sowie auf die neue Auflage nehmen alle Buch⸗ Bindernagel& Schimpff. das Geschehene Bekanntmachung. 2757 Die Dienststunden des Königilchen Poßt⸗Amto in Friedderg für den Verkehr mit dem Publicum find: für das Sommerhalbjahr,(vom 1. April bis 1. October), auf 7 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmittags, für das Winterhalbjahr,(vom 1. October bis 1. April). auf 8 Ubr Vormittags bis 1 Uhr Nachmittags, für alle Jabreszeiten auf 2 Uhr Nachmittags bis 8 Uhr Abends festgesetzt worden An den Sonntagen fallen vorerst die Dienststunden von 12 bis 1 Uhr Nachmittags und von 7 bis 8 Uhr Abends aus. Dieses wird hiermit gebracht. Darmftadt den 19. November 1867. Der Köntglich n Ober⸗Post⸗Director Vahl. Vorschußmehl zur allgemeinen Kenntniß 2015 bel Gebrüder Löb. Bekanntmachung. Versteigerung von Holz und Ginstern in der Ober ⸗ försterei Ober⸗Rosbach. 2756 Dienstag den 3. Dezember d. J., von Morgens 9 Uhr an, werden in dem zwischen dem Forst⸗ baus Wlinterstein und der Katsergrube gelegenen Schlag Nr. XIX. des Domanlalwaldes Burgwald an die Meistbietenden öffentlich versteigert: 2 Stecken Prügelholz, 2½ Stecken Stockbolz, 300 Wellen Reiserbolz, Kiefern, 4875 Wellen Birken, Eichen, 701 weiches Reiserbolz, 938 Ge⸗ bund Ginstern. 2 Ober⸗Rosbach den 23. November 1867. Großherzogliche Oderförsteret Ober-Rosbach Bingman n. Desten Porlland Cement 704 durch den diteclen Bezug zu seyr billigen Prelsen bel Jean Huber. 2622 In Nau beim n n Na den in der Kurslraße zu vermlethen. Näheres zu erfragen bet der Exped. d. Bl. unter Nr. 2022. 25 9 9 e, ss FFC 8 Bindernagel& Schimpff in Friedberg Abziehbilder Gum Aufkleben auf Möbel, Tassen, Gläser ꝛc.) .. a l N 8 in größter Auswahl bei 5 empfehlen ihr dieses Jahr sehr reichhaltig assortirtes Lager von 8 Bindernagel& Schimpff. 0 a. 5 2 N. 90 a 92 25 N Weihnachtsgeschenken. 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Die Abonnementspreise sind:„Erster Platz 4 fl., Zweiter Platz: 3 fl.“ Bezugnehmend auf meine frühere Anwesenheit lade ich hiermit zu recht zahlreicher Bethetligung am Abonnkment ganz ergebenst ein Kern, Theater- Director. Anfrage. 2763 Warum wird in der Gemarkung Melbach uschts für die Vertilgung der Feldmäuse gethan, soll det 5. „ 6 5 Französischen. Herrn Léon von Paris vom 1. Dezember zu der französischen Sprache zu ertheilen. zweier Abtheilungen Rechnung getragen Zinßer, Instituts-Vorsteher. 8 7 2 i Indischer Magenliqueur anerkanntes Préservatif für Magen- und Unterleibsbeschwerden besonders für Choleraanfälle Pfähler in Frankfurt a. M. von Goldschmidt 8 2758 Schaden erst noch bedeutender werden? Melbach am 23. November 1867. Mehrere Grundbesitzer. Kast anien 2641 in vorzüglicher Qualität empfiehlt 5 Ph. Dau. Kümmich. bei Wilhelm Fertsch. 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Indem wir Freunden und Ver⸗ 2723 welches sogleich bezogen werden kann, ist zu ver- wandten diese traurige Miitheilung machen, sagen miethen. Auch kann gleichzeitig für einen einzelnen] Twir zugleich allen denen, die ihn zu seiner letzten Herrn Kost abgegeben werden. Bei wem? sagt die] Ruhestätte begleiteten, unsern tiefgefühlten Dank., Exped. d. Bl. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Kirchen buchsaus züge. Evangelische Gemeinde.. Getaufte: Den 3. November.(Ulrichßein.) Selgenhof statsontrten Wachtmeister Bruch⸗Nudeln 2762 per Pfund 10 kr. bei C. Th. Kranz. W egen Tahnschmerz Dem auf dem vudwig Heinrich 2179 empfiehlt zum augenblicklichen Rückert eine Tochter Ellse Katbarlne, geb. den Sullen Apotheker Hergmann's. October. Beerd fate 8 Den 21. November. bann Martin Schneid, hiesiger Bürger und Schnesdermeister, alt 77 Jahre, 6 Monate, 1 den 20 November. Den 22. November. Anna Irliane Dorfeldt, Töchterchen des Großb. 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