b unserti gti ittthebentn. L. Samstag den 26. October. 4 127. Anzeiger für— hessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Auf den„Anzeiger“ kann man noch immer für die Monate October, 2 des Großherzogthums mit 33 kr. und bei der Verlags-Expedition mit 30 kr. November und Dezember bei den Poststellen abonniren. Hessen Darmstadt. Die„D. Zig.“ bringt die Nachricht aus Paris, daß der Schluß der Ausstellung nunmehr am 31. d. bestimmt er— folgen wird. — Der Kronprinz und Kronprinzessin von Preußen sind mit dem Prinzen Heinrich und der Prinzessin Victoria heute nach England abgereist. — Wie die„M. Ztg.“ hört, wäre ein Ueber einkommen in Vorschlag gebracht, nach welchem die in Aussicht genommene Eisenbahn zwischen Friedberg und Hanau als Abzweigung der Main⸗Weser⸗Bahn gebaut und betrieben werden soll, wogegen die übrigen oberhessischen Bahnlinien, namentlich Gießen-Büdingen und Main- Weserbahn-Alsfeld⸗Fulda, der Bergisch— Märkischen Eisenbahn, welche gleichzeitig von Altenhunden einen Anschluß an die Main- Weserbahn bauen würde, überlassen werden. — Nach Berichten aus Alsfeld ist der dortigen Realschule durch Verfügung des General- postamts in Berlin die Berechtigung zuerkannt worden, daß die mit dem Zeugniß der Reife entlassenen Schüler, welche sich dem Postfache widmen wollen, ohne weiteres Examen als Post⸗— Expedienten- Anwärter eintreten können. Dem Beispiele Alsfeld's werden wohl auch andere Realschulen des Großherzogthums folgen. — Wie die„D. Z.“ meldet, hat sich Prinz Ludwig nebst Gemahlin zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Oberhessen begeben. * Friedberg. Die von Großberzoglicher Bürgermeisterei vor einiger Zeit erlassene Auffor⸗ derung an diejenigen hiesigen Einwohner, welche die entsprechenden Räumlichkeiten besitzen und Willens sind Soldaten der hiesigen Garnison in ständiges Quartier zu nehmen, so lange nämlich wegen unzureichender Caserne-Localitäten der hohe Dienststand ein Ausquartieren von etwa 250 Mann nothwendig macht, hat, wie verlautet, das Ergebniß gehabt, daß für 300 Mann Quartiere angemeldet worden sind, womit also dem vor- handenen Bedürfniß vorläufig entsprochen werden kann. Eine aus mehreren Offizieren zusammen⸗ gesetzte Commission hat die angemeldeten Räum⸗ lichkeiten bereits besichtigt und wird die projectirte Einrichtung ins Leben treten, sobald die höhere Genehmigung eingetroffen. Mainz. Die Fuldaer Conferenz, zu welcher sich die beiden apostolischen, in Deutsch⸗ land residirenden Vicare, 14 Erzbischöfe und Bischöfe und 3 Capitularen als deren Stell- vertreter eingesunden hatten, ist am 23. d. ge— schlossen worden. Die Beschlüsse und Verhand- lungen derselben sollen geheim gehalten werden. Preußen. Berlin. Gerüchtsweise wird aus Berlin gemeldet, daß zwischen Preußen und Baden Verhandlungen wegen Besetzung der Festung Rastatt durch preußische Truppen gepflogen werden. — Die in Angriff genommene größere Be— sestigung Straßburgs soll der„Elberf. Z.“ nach noch verstärkt werden durch eine in Aussicht ge— nommene Rheinflotille von transportablen Kano- nenbooten. Die 12 in der Fabrik von Claparéde und Commartiu in St. Denis gebauten Schrauben— dampfer, von denen bereits 3 nach Straßburg abgeliefert worden sind, und welche bestimmt sein sollen, zu der Vertheidigung dieser Festung bei— zutragen resp. je nach Umständen selbstverständlich auch zu dem Angriff auf Mainz und die preußischen wegen der Panik bei Gersfeld in Untersuchung Rheinfestungen mitzuwirken, dürfte die preußische und vom Dienste suspendirt waren, schon vor Regierung bestinmen, um so entschiedener auf eine Sicherung von Süddeutschland bedacht zu nehmen. — 23. Okt. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde der Bundeshaushaltsetat für 1807 ohne Diseussion genehmigt. Hierauf folgten Berathungen über Petitionen. Anläßlich der Petition der jüdischen Gemeinden in Mecklen— burg wurde beschlossen, den Bundeskanzler zu er— suchen, in der nächsten Session des Reichstags ein Gesetz über die Aufhebung der Beschränkungen der bürgerlichen Rechte durch Consessionen vor— zulegen. Anläßlich der Petition aus Mecklenburg auf Wiederherstellung der constitutionellen Landes- verfassung wurde der Antrag der Commission, welcher die Petition der Berücksichtigung des Bundeskanzlers überweist, abgelehnt. — 24. Okt. Der Reichstag nahm heute das Posttaxgesetz mit einer Resolution zu Gunsten der Ausdehnung der Posterleichterungen auf alle Zollvereinsstaaten an. Ebenso wurde auch der italienische Schifffahrtsvertrag und die Marine— Anleihe angenommen. — Nach dem„Staatsanzeiger“ hätte Italien Preußen niemals den Wunsch kundgegeben, noch hätte Preußen jemals eine Zusage über seine Haltung in der römischen Angelegenheit direkt oder indirekt ausgesprochen. — Die Postconferenz hat im Wesentlichen die preußischerseits vorgeschlagenen Tarifänderungen angenommen, darunter auch das Einsilbergroschen- Porto, und erklärt sich ferner geneigt, der nord— deutsch-amerikanischen Posteonvention beizutreten. — Die Begegnung des Königs von Preußen mit dem Kaiser von Oesterreich wird auch in Berlin als ein erfreuliches Zeichen der erneuerten Annäherung zwischen den Monarchen beider Staaten betrachtet. — In der„Kreuzztg.“ wird officiell erklärt werden, daß die preußische Regierung ihre Gesandten in München und Stuttgart angewiesen habe, die Zollvereinsverträge von 1865 am 31. Oktober zu kündigen, wenn bis dahin der neue Zollvereinsvertrag vom 8. Juli d. J. in München nicht sichergestellt und in Stuttgart nicht jeder Zweifel beseitigt sei, daß der Garantievertrag vom 13. August 1866, welchen der König von Württemberg ohne Vorbehalt ratificirt hat, auf— recht erhalten bleibt. Bayern. München. In der bayerischen Kammer wurde die Uebereinkunft vom 18. Mai, betreffend die Salz-Abgabe-Erhebung, mit allen gegen 13 Stimmen; ebenso der Gesetzentwurf, betreffend die Wahl der bayerischen Abgeordneten, mit allen gegen 14 Stimmen angenommen. — Aus Nürnberg wird vom 22. d. ge— meldet: Die Gemeindebevollmächtigten Nürnbergs votirten heute in öffentlicher Sitzung einstimmig eine Dankadresse an die Abgeordnetenkammer für die Annahme der Zollveteinsverträge. — Aus München wird über die Unter suchung wegen der Affaire bei Gersfeld am 4. Juli v. J. mitgetheilt: Wie man jetzt erfährt, ist die Diseiplinar-Untersuchung gegen mehrere Cavalerieoffiziere(1 Generalmajor, 1 Rittmeister, 4 Oberlieutenants und 2 Unterlieutenants), welche einigen Wochen beendet worden. Die strafrecht⸗ liche Untersuchung wurde schon zu Anfang dieses Jahres eingestellt, da in dem Verhalten der be— treffenden Offiziere kein militärisches Vergehen oder Verbrechen gefunden werden konnte. Auch in disciplinären Beziehungen ergab sich nichts, was mit der militärischen Ehre unvereinbar wäre, wenn auch der Vorwurf des Mangels ruhiger Ueberlegung und besonnener Haltung nicht ganz unbegründet, jedoch theils durch die Commando⸗ führung, theils durch falsche Gerüchte und Un— kenntniß der Gegend zu entschuldigen sein dürfte. Der betreffende General und der Rittmeister wurden denn auch früher pensionirt. Die übrigen sechs Offiziere wurden versetzt. Kaiserslautern. Unser so schön hergerich⸗ tetes Theater ist am 21. d. gänzlich ausgebrannt. Menschenleben sind nicht zu beklagen; das Wohn- haus mit der Restauratlon und die angrenzenden Gebäude sind unversehrt. Baden. Wenn auch das Zusammentreffen des Königs von Preußen mit dem Kaiser von Oesterreich wohl nur als ein Akt der Courtoisie be— trachtet werden kann und bei der Kürze der Zeit wichtige Fragen nicht erörtert werden konnten, so erscheint doch die Begegnung beider Monarchen unmittelbar vor der Zusammenkunft des Kaisers von Oesterreich mit Napoleon sehr bedeutungsvoll. Die„Karlsr. Ztg.“ berichtet darüber: Nach vorausgegangener Verabredung fand am 22. d. auf der Eisenbahnstation Oos eine Zusammen-⸗ kunft statt zwischen Sr. Majest. dem König von Preußen und Sr. Majest. dem Kaiser Franz Joseph von Oesterreich. Der Sonderzug des Kaisers von Oesterreich fuhr 10 Minuten nach 7 Uhr in die Station Oos ein, wo Se. Königl. Hoheit der Großherzog Se. Kaiserliche Majestät empfing und in einen besonders hergerichteten Salon einführte. In dem Augenblick als der Kaiser und der Großherzog in diesen Salon eintraten, fuhr Se. Majest. der König von Preußen, in seiner Equipage von Baden kommend, am Bahnhofgebäude an und die beiden Monarchen begrüßten sich mit freundlichem Händedruck. In- zwischen waren auch Ihre Kaiserl. Hoheiten die Erzherzoge Karl Ludwig und Ludwig Viktor aus- gestiegen und wurden vom König von Preußen freundlichst empfangen. Während die beiden Monarchen in genanntem Saale verweilten, wo ein Frühstück aufgetragen wurde, führte der Groß herzog die beiden Erzherzoge in einen anstoßenden Raum, wo den Höchsten Herrschaften und der Umgebung des Kaisers, sowie den Allerböchst— denselben begleitenden Ministern ebenfalls das Frühstück servirt wurde. Die Monarchen ver— abschiedeten sich nach halb 8 Uhr. Se. Königl. Hoheit der Großberzog geleitete den Kaiser zu dem kaiserlichen Waggon und verblieb dort bis das Einsteigen des zahlreichen Gefolges die Weiter— reise ermöglichte. Das strenge Incognito Sr. Majest. des Kaisers von Oesterreich wurde in jeder Weise berücksichtigt und daher auch an allen Punkten, wo der kaiserliche Zug im Großberzog— thum anhielt, jedwede offizielle Kundgebung unter— lassen. Sämmtliche Allerhöchste und Höchste Herr— schaften mit Gefolge waren in Civilkleidung. —— Se. Majest. der König von Preußen traf um 8 uhr wieder in Baden ein, begleitet von dem Flügeladjutanten Obersten Freiherrn v. Steinecker. Karlsruhe. Die erste Kammer ge— nehmigte einstimmig den Zoll- und Handelsvertrag, den Vertrag über die Abgabeerhebung vom Salz, den Gesetzentwurf über die Wahlen zum Zoll- parlament und den Allianzvertrag mit Preußen. Oesterreich. Wien. Das Unterhaus nahm den provisorischen Ehegesetzentwurf an und beauftragte einen Ausschuß mit der Ausarbeitung eines neuen Ehegesetzentwurfes nach dem Grund- satze der Unabhängigkeit des Eheactes von den kirchlichen Anordnungen. Frankreich. Paris. Die„Patrie“ er⸗ theilt der italienischen Nation und Presse und noch besonders dem König Victor Emanuel ihr volles Lob und schiebt die ganze Schuld auf„den Ein⸗ fluß bedauerlicher Schwächen und Schwankungen“, denen die Entschlossenheit des Königs ein Ziel gesetzt habe; denn der König Victor Emanuel hätte selbst die Dinge in die Hand genommen und in den entscheidenden Momenten direkt mit dem Kaiser Napoleon correspondirt. Ebenso spricht die„France“ von„unklugen Rathgebern, welche nichts versäumt haben, um unser mili⸗ tärisches Dazwischentreten zu provociren.“— Das Ultimatum, welches Frankreich der Floren⸗ tiner Regierung stellte, war bekanntlich auf das Ansuchen der letzteren bis jetzt prolongirt worden. Wenn der„Temps“ gut unterrichtet ist, so hätte die italienische Regierung um einige positive Er— klärungen über die Zukunft des September— vertrags gebeten, die ihr für ein an die Nation zu richtendes Manifest hätten als Grundlage dienen können; es scheint aber, daß sie in diesem Betracht nichts erwirkt hat.— Nach der„France“ sind die Truppen in Toulon allerdings wieder ausgeschifft, aber sie sollen doch in der Hafenstadt verbleiben, so lange die Ereignisse dies erfordern werden. — Die um Toulon befindlichen Truppen verbleiben dort und werden daselbst ein Lager beziehen. — Der Kaiser von Oesterreich kam am 23. d. um 3 Uhr im Bahnhof an, wo ihn Kaiser Napoleon erwartete, und begab sich sofort ins Elysce. — Die Getreidetheuerung beginnt bereits ihre üblen Wirkungen auf die öffentliche Ordnung aus- zuüben. Kürzlich sind in Napoleoville(Vendee) große Unruhen in Folge von Getreideaufkäufen seitens einiger Händler jener Stadt erfolgt. Die Truppen mußten einschreiten, das Volk empfing sie mit Steinwürfen, es fand ein förmlicher Kampf statt. Am nächsten Tage wurde ein Getreidewagen vor dem Hause eines jener Händler vom Volke angegriffen. Die Dragoner mußten dasselbe mit blanker Waffe auseinandertreiben. Andere Un- ruhen haben in Vannes, Josselin, Lorient und Gucémince stattgefunden. Bei Rohen ist ein Ge— treideboot versenkt worden. Großbritannien. Von Liverpool wird gemeldet, daß die dortige Bank ihre Zahlungen eingestellt hat, was eine besorgte Stimmung her— vorrief. Italien. Wenn sich die Nachrichten über die theilweise Niederlage der Garidaldianer und über ihren vollständigen Rückzug vom römischen Gebiete bestätigen, so möchte man wohl annehmen, daß die Erhebung vorläufig als gescheitert zu be⸗ trachten wäre und daß sich die Corps der Insur— genten in Bälde auflösen würden, wenn man nicht aus anderen Nachrichten schließen müßte, daß die Garibaldianischen Corps ihre Sache noch keines⸗ wegs aufgegeben, denn die Thatsache, daß die Eisenbahn⸗ und Telegraphenverbindung zwischen Rom und Florenz noch immer gestört ist, spricht dafür, daß die Garibaldi'schen Freischaaren noch mehrere wichtige Punkte an der Grenze besetzt halten. Der schnelle Rückzug trotz der erfolgten Vereinigung von Menotti Garibaldi und Nico— tera in der Nähe von Rom, das dadurch ernstlich bedroht war, scheint erfolgt zu sein in der Ueberzeugung, daß einem französischen Ex⸗ peditionscorps gegenüber ein Widerstand der Garidaldianer unmöglich, oder man wollte die italienische Regierung aus der großen Verlegenheit ziehen, welche ihr in der französischen Intervension drohte. — Die Nachrichten aus Florenz vom 22. d. lauten: Die„Gazetta ufficiale“ meldet die Demission Rattazzi's und die Beauftragung Cial⸗ dini's mit der Bildung eines neuen Cabinets und fügt diesen Mittheilungen hinzu:„Die großen Schwierigkeiten des Moments werden rasch über— wunden werden, wenn man nur Vertrauen hat. Die drohende französische Intervention sei be— seitigt; die Regierung werde den Traditionen der italienischen Politik treu bleiben; die wahren großen Interessen Italiens werden keine Benach— theiligung erfahren; die Nation möge Vertrauen in ihre Institutionen haben; die Loyalität des Königs, welche in der Vergangenheit schon so viele Gefahren überwunden hat, sichere Italien die Garantie, daß die Elemente seiner Auferstehung keine Verletzung erfahren werden.“— Seit gestern Abend ist die telegraphische Verbindung mit Rom unterbrochen.— Es bestätigt sich, daß die garibaldianischen Freischaaren sich nach den Gränzen zurückgezogen haben.— Die Nach- richt: Rattazzi werde im Ministerium bleiben, ist unrichtig.— Gelegentlich neuer Volks- demonstrationen erklärte Rattazzi, die amt⸗ liche Zeitung werde heute Abend über die Ab- sichten der Regierung Aufklärung geben. Die Volkshaufen zogen sodann vor das Haus Gari— baldi's und riefen:„Rom muß die Hauptstadt Italiens werden.“ Es herrscht hier allgemeine Aufregung. An den Straßenecken ist die Ein- berufung der Altersklasse von 1842 affichirt. — Vom 23. Nachmittags wird aus Florenz gemeldet: Durando zögert noch mit der An- nahme des Portefeuilles; das bisherige Ministerium ist noch in Function. Die hierher gelangenden Nachrichten, deren Details nicht telegraphirt werden können, sind der italienischen Sache günstig. — Ueber Garibaldi's Flucht von Caprera wird soviel mitgetheilt, daß er bereits seit dem 16. Oct. von Caprera vermißt wird und, wie es scheint, steht sein plötzliches Verschwinden mit dem plötzlichen Rückzuge der Insurgenten im Kirchenstaate in innerem Zusammenhange. Außer Zweifel scheint ferner seine Landung auf dem Festlande, die ohne Schwierigkeit in Livorno er⸗ folgte. Inzwischen wird das leere Nest des ent flogenen Adlers auf der Felseninsel noch immer bewacht; sechs Kriegsschiffe umkreisen es, und vierthalbhundert Marinesoldaten liegen dort in Garnison, ohne daß seine Flucht verhindert wurde. Florenz. Telegraphische Nachrichten melden die Bildung eines neuen Ministeriums, wonach Cialdini das Aeußere, den Krieg und das Prä— sidium, Durando Justiz, Correnti öffentliche Ar⸗ beiten, Depretis Finanzen übernommen hätten. Rußland. Petersburg. Der Vertrag über den Verkauf Russisch-Amerikas an die Vereinigten Staaten, für eine Summe von 7,200,000 Dollars in Gold, ist ratifieirt worden. * Friedberg. Die Generalversammlung der Lehrer- Conferenz des Freises Friedberg findet Mittwoch den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause dahier statt. Gegenstand der Discussion sind Thesen„Ueber die Location in der Schule.“ * Friedberg. Schon seit längerer Zeit verlautete, daß der langjährige Director des Landeszuchthauses Ma⸗ rienschloß, Oberst Trumpler, mit dem 1. Nov. von seiner Stelle zurücktreten und in den Ruhestand versetzt werde, ohne daß bis jetzt ein Nachfolger für ihn ernannt worden war. Wie man nun hört, wurde Oberstlieutenant Knispel vom 3. Inf.⸗Regiment hierzu ausersehen und ist bereits in Marienschloß eingetroffen. 8 * Nidda. Das Ernte⸗Dankfest wurde diesesmal in besonders feierlicher und erbebender Weise begangen. Es wurde nämlich während des Vormittagsgottesdienstes die „Cantate zum Ernte-Dankfest von Thamm“ und der Choral„Allein Gott in der Höh' sei Ehr“ durch unsere Gesangvereine und den Musikverein bei überfüllter Kirche zum Vortrage gebracht. Die Wirkung der von Herrn Pfarrer Fritz in entsprechender Weise eingeleiteten, vor⸗ trefflich durchgeführten Vorträge war eine tief ergreifende und haben sich nicht allein alle Mitwirkenden, sondern vornehmlich auch der Dirigent, Herr Lehrer Weitert, den aufrichtigsten Dank der ganzen Gemeinde erworben. Frankfurt. Falsche preußische Thaler von 1866 sind dahier in Umlauf und wird vor deren Annahme gewarnt. Dieselben sind an dem mangelhaften Gepräge des königlichen Bildnisses und an dem falschen Klange zu erkennen. Frankfurt. Frau Dümmich von hier, bekannt durch den Prozeß wegen Brandstiftung in dem von ihrem Manne geführten Pelzlager, wurde als lebensgefährlich erkrankt erkannt und ihr erlaubt das Correctionshaus mit dem Aufenthalt in Bad Soden zu wechseln. Dort scheint sie so schnell sich gekräftigt zu haben, daß sie plötzlich ver⸗ schwinden konnte und vermuthlich die Reise zu ihrer Familie in Amerika angetreten hat. Offenbach. Die von dem hiesigen landwirthschaftl. Localverein am 13. d. Mis. im Gasthaus„Zum grünen Baum“ eröffnete und am 18. Abends geschlossene Aus⸗ stellung von Erzeugnissen der Landwirthschaft und des Gartenbaues aus der Gemarkung Offenbach bot ein über⸗ raschend günstiges Bild und gab ein ehrendes Zeugniß unseren acker- und gartenbautreibenden Bewohnern. Der Verein feierte wahrhaft einen Triumph; denn die Be⸗ sucher drängten sich schaarweise herzu, namentlich Abends, wo der große Saal brillant beleuchtet war. Die Aus⸗ stellung wurde täglich von etwa 600 Personen besucht, und am Schlusse derselben ergab sich die Zahl von über 3400. Es ist erfreulich, daß neben der Industrie unserer Stadt auch die Landwirthschaft und der Gartenbau daselbst eine ehrenvolle Stelle sich erworben haben. Darmstadt. Die kürzlich von verschiedenen Zeitungen gebrachte Mittheilung, der oldenburgische Staatsrath Dr. Hannibal Fischer, unter dessen Leitung s. Z. die Versteigerung der deutschen Flotte vollzogen würde, befinde sich nicht mehr unter den Lebenden, ist nach den„H. V.“ nicht richtig. Derselbe hat vielmehr, nachdem er in ver⸗ schiedenen Städten Aufenthalt genommen, endlich in Darmstadt ein friedliches Asyl gefunden und verfolgt in den in der„vereinigten Gesellschaft“ aufgelegten Zeitungen den Gang der Welibegebenheiten auf das eifrigste. Der⸗ selbe bezieht seit 1861 eine Pension von 525 fl. Darmstadt. Diejenigen, welche sich an dem Unter⸗ richt der Zeichnenschule an dem Großh. Museum bethei⸗ ligen wollen, welcher am 12. Nov. I. J. eröffnet werden soll, haben sich bei Großh. Galerie-Infpector, Herrn Rudolph Hofmann dahier, anzumelden. Lampertheim. Vor einiger Zeit wurde von hier aus gemeldet, daß die Frau eines Unterbeamten auf der chemischen Fabrik Neuschloß des Abends 11 Uhr unter verdächtigen Umständen auf dem Stubenboden liegend, todt gefunden worden sei, ohne ernstlich erkrankt gewesen zu sein. Obgleich schon damals mancherlei, den Wiltwer compromittirende Gerüchte in Umlauf waren, ist doch erst in diesen Tagen die Verhaftung desselben sowie seiner Dienstmagd erfolgt. Man ist sehr gespannt Ader den weiteren Verlauf dieser Sache. „ Die Dummheit und Rohheit der Irländer ist in New Hork sprüchwörtlich geworden. Ein Irländer tritt an das Fenster des Postbeamten:„Ist ein Brief für mich da?“„Wie heißen Sie?“ fragt Jener.„Das geht Sie nichts an!“ suchen!“„Ich heiße Patrick ONeil!“ erwiedert der Ir⸗ länder nach einigem Besinnen. Der Postbeamte sucht. „Nichts da für Sie,“ ist das Resultat.„Nun da danken Sie Gott, daß hier nur Ihr Fenster und keine Thür ist, sonst käme ich hinein und bräche Ihnen die Knochen ent⸗ zwei für Ihre dummdreiste Frage nach meinem Namen! Wenn Sie aber glauben, daß ich solch ein Esel gewesen, Ihnen den richtigen Namen zu sagen, so sind Sie sehr grün!“ Im Bewußtsein seiner Klugheit ging der Ir⸗ länder stolz davon. Telegraphischer Bericht. Mitgelheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agen: Das Hamburger Postdampsschiff„Saxonia“, Capt. Haack, welches von New⸗Hork am 12. October abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen, glücklichen Reise von 10 Tagen 12 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt, Dasselbe bringt 86 Passagiere, 1350 Tons Ladung, 199498 Dollars Contanten und 12 Briefsäcke. Das Bremer Postdampfschiff„Union“, Capt. Santen, welches am 5. October von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in New⸗ York angekommen. Das Bremer Postdampfschiff„Amerika“, Capt. Meher, welches am 3. October New-Hork verließ, ist nach einer schnellen und glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachden! es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Sitzung des Lokalgewerbpereins am 26. October. Tagesordnung: Weitere Besprechung üder die zu errichtende Fortbildungsschule für's weibliche Geschlecht. Einladung zu unserer Jahresfeier ar 5 Nachmittags 2 Uhr. Die Direction der Blinden⸗ Anstalt zu Friedberg. „Dann kann ich Ihren Brief nicht heraus⸗ auf Mittwoch den 30. October, ababllelun⸗ eben., 1 abt l 250 Pen sollen auf der Arbelen en nerden 5) Mann D Cbauf J) Aufaß 1) N' 5) Kestl zu 00 am b. Da 1004 apeil daut empß, 248 meli zu veemiels auch, frühe: Nauht En 2489 in Fried. C 2491 sei Königlich Emser J züglich leiden, räthig in in Nauße Die d versand:. Konig 8 2 Cher 2850 . Hofraithe- und Gartenversteigerung. 2499 Montag den 4. November d. J., Vormittags 11 Ur, sollen in biesigem Ralbhause die zum Nachlasse des verstorbenen hlesigen Bürgers Helurich Wilhelm Weckerling gehörenden Immobitien: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Kiftr. n 3,2. 5. 5 erbabtheilungshalber werden. Friedberg den 1“ Oktober 1867. „ e Friedberg 8. P. Y. 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J., Vormittags 9 Ubr, sollen in der Pfarrwohnung zu Bellersbeim bet Hungen wegzugshalber versteigert werden: 1 Secretair, Tische, Stühle, mebrere große Spiegel, Bettstellen, 1 Bücherschrank, 1 Küchenschrank mit Glasthüren, Fässer, ein Sprungheerd und sonstige Haus- und Küchengerätbschaften. Einen halben Morgen Garten im Schützenrain bat zu vermietben F. 2 Reuß Wittwe. Sandstein Platten 1918 Krippen, Tröge, Dielen, Steinkoblen de. im neuen Dieltof bel Eduard Ruths. Vorschußmehl Gebrüder Löb. 2519 2015 bei —————— 5 Indem wir hiermit anzeigen, daß unsere Leihbibliothek für die Wintermonate wieder dahier aufgestellt ist und der Umtausch der Bücher zu jeder Zeit stattsinden kann, machen wir auf folgende neu aufgenommene Werke aufmerksam: Breier, Rosenkreuzer; Gerstäcker, Im Busch; Grey, Herrin von Goldrauen; Gustav v. See, Gräfin und Marquise; Höfer das alte Fräulein; Mühlbach, Deutschland in Sturm und Drang; Pitawall, Maria Stuart; Reteliffe, Villafranca; Retcliffe, Puebla; Schwartz, Mar. Soph., Sämmtliche Werke; Spielhagen Romane; Grimm, unüberwindliche Mächte; Gutzkow Hohen⸗ schwangau; Die Ritter der Industrie; Stifft, Modernes Leiden; Galen, Jane die Jüdin; Marlitt, Goldelse; ꝛc. 2c. Lesegebühren per Tag 2 kr., per Monat 30 kr. Abonnements konnen zu jeder Zeit angetreten werden. Sriebr kg. Bindernagel& Schimpff. Flachsmarkt zu Seligenstadt a. M. 2529 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der landwirthschaftliche Verein des Bezirks Offenbach beschlossen hat, auf dem Montag den 25. November d. J. in Seligenstadt statthabenden Flachsmarkte durch eine Commission 4 Prämien im Werthe von 30 fl. für den schönsten zu Markt gebrachten Flachs vertheilen zu lassen, und zwar 2 Prämien für gehechelten und 2 Prämien für ungehechelten Flachs; außerdem wird von zu Markt gebrachtem Flachs kein Standgeld erhoben. Die Bewecbung ist an keine weitere Bedingung geknüpft, als daß die Menge des zu Markt gebrachten Flachses aus nicht weniger als 10 Pfund gehecheltem oder 25 Pfund ungehecheltem Flachs besteht und die Bewerbung längstens bis 10 Uhr Vormittags angemeldet, bezw. zu dieser Zeit der Flachs auf dem Markt aus gestellt ist. Seligenstadt den 21. October 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Seligenstadt W'o l z. Moguntia Versicherungs-Gesellschaft in Mainz. 2480 Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden: Waaren, Mobilien, Fabrik⸗ utensilien, Ackergeräth, Vieh, Getreide und Futtervorräthe zu festen billigst gestellten Prämien— Zur Aufnahme von Versicherungen empfiehlt sich die Agentur zu Staden Fr. Lauchert 19 l Agent der Moguntia. Färberei F don Curl Weher un Rödelheim bei Frankfurt a. M. 2275 effectuirt gefl. Aufträge zum Färben von Leinen und Baumwollen⸗Garnen in den üblichen Farben, unter Garantie und Zuverläsfigkeit. Muster und Preiscourante stehen bereitwilligst zu Diensten. Steinkohlen! Aechtes Schmiedegries à 30 kr. per E11 Ruhrer Fettschrot e e Stüͤckkohlen Nn 2540 empfiehlt in Wagenladungen billiger, im Waggon zum Zechenpreis, W. Fertsch. Ein Hausschlüssel 2512 wurde gefunden und kann gegen Entrichtung der Inseratgebübren bei der Exped. d. Bl. in Empfang ge⸗ nommen werden. Unterhosen, Unterjacken, 2513 Winterschube und sonstige Winterartikel bel Jos. Hoffmann, Posamentier. Die Verloosung 2537 des zu Gunsten der btesigen Kleinkinderschule geschenkten Tafeltuches findet Samstag den 26 October, Nachmittags drei Uhr, auf dem Rathhause statt. Halsbinden 1487 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, ssowie Foulards, seidene Umknüpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich neben der Post. Akr. der Laib Brod! 2542 Nach dem frühes für die Normirung der Brod⸗ preise bestandenen Tarif wurde gerechnet: Es werden soviel Kreuzer angetetzt, als das Walter Korn Gulden kostet, hierzu noch ebensoviel Heller addirt und der er⸗ baltenen Summe 2 kr, als Bäckerlohn zugesetzt. Hier⸗ nach würde bei einem Kornpreise von 12 fl. der vier⸗ pfündige Laib Brod kosten: 12 kr. und 12 Heller machen 15. kr., hierzu 2 kr. Bäckerlohn, ergeben 17 kr., was auch mit den aus andern Orten vorliegenden Preisansätzen übereinstimmt. g Man wird deßhalb fragen dürfen: Wie ist der von den hiefigen Bäckern angeforderte Preis von 21 kr. zu rechtfertigen? Und: Wenn die Bäcker die ihnen gewährte Freiheit in solcher Weise n a un erscheint es dann 2532 bei nicht gerechtfertigt, dieselben er unter die Poltzeitaxe zus stellen? Kirchliche Anzeigen für Kriedberg. Sonntag s den 27. October. 5 Erntedanffest. Evangelische Gemeinde. Pfarramiswoche: Herr Pfarrer Baur. 5 Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Candidat Göhrs. Nachmittags: Fällt aus. Am 20. Sonntag nach Trinitatis, 3 November, Reformationssest und Abendmahl in der Burgkirche. Katholische Gemtinde. Sonntag halb 10 Uhr Hochemt; Dienstag und Freitag sind heilige Messen. 5 ö i G. H. Freundlieb, Usagasse Nr. 255. Veraulw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von* I est. 250 fl. b. R. 1839108 G. S. Eisele er! Frankfurter Cours. 7% 250,„1854 57% 6. 5 f 2„100 Pr. L. 1858119 6. 25. October 1867. Cours der Staatspapiere. D„ 500, v. 1860 66 ¼,% Ocsterr./ Met. 1850 f. Let. 5%, Or. Tess.% Obligst.——. 100 br. v. 1804 71 ½½ C. 5 50% Nat.-Anl. 185451 ½¼, ½ 1 3½½/ Obligation. 85 6. 2 schwed. Tur. 10-PE. 10 b. 0 50% steuerfreie Oblg. 453/ G. Nassau 4½0% Obl. b. Rt. 93 ¼ 6. Jie 2. k. East 51 P. 5 breussen 4½0% Obligat. b. Rth. 97 G. 5 10% do 2 86½ P. 2 Kurh. 40 Thi.-L. b. k. 53 75 3 40% do. do. 90½ G. K urhess. 40% Obl. b. R. 3 10589 P. 7 Gr. Hess. 50 fl. L. b. K. 144% F. Bayern 5% Obligation. 100 G. Frankf. 3½0% Obligat. 80½ P. 2„ 25,„ 88 i 4½% jähr. b. Rth. 93 ¼ 6.„ 1 2 Nass. 20 fl. l. b. R. 85. f 4⁰¹⁰ do do 87½¼ Russland 5% Obl. I. L. à fl. 12 84½ P. I Sard. 36 Fr. I.. b. B. Würtemb. 4½% Obl. o. Rth. 91/ G. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 81 ½ G. 2 Pistolen. 9 47—19 5 4⁰ do do 85 ½ G. Schweden 4½0% O. i. R. à 105 84 P. 0 Doppelte 9 48—50 Baden 4¼% Obligat. 92 P.„ 4½% Pb. I. R. 4 105—— 2 bpreuss. Friedrd'or 2 9 58—59 2 44% Obligat. 85½ G. I N.-Amer. 60% St. I. E. 1882 74¾ ½ 2 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 81—53 Voll einbez alice Eisenbahn- Ketien und Prioritäten. 2 kand-Dueaten 9 5 9130 * 20 Francs- Stücke„ 9 29½½ 4½0% Bayr. Ostbahn 117 G sss 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 27 G. 2 Engl. Sosereigns.„ 11 53—5 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 5% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 43½ P. 2 Russ. Imperiales„ 9 48 30% Oesterr, St.-Eisenb.-Prior. 49½ P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 763 G. Gold pr. Zoll-Pf.„—— g 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 90½½ P. 5% do. neueste Emies.% 73 G. 2 Hchk. Silb. pr. Z. Pf.„—— 30, Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 41% H 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P. Preuss. Kassensch.„ 1 14¼8—45¼ Wiener Wechsel- Cours 95½ G. I pollars in Gold„ 2 27 28 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reel R Auskunft über Verloosungen, Ceupens- Zahlungen u. s. W ler Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 45.) 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