Tro tt 1 5 tote Zinbeit 1 E dümwich. c Ehrlit Frirrdetg. 114. erhessen. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Donnerstag den 26. September. * 1 50 uzeig Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Einladung zum Abonnement. Auf den wöchentlich dreimal, Dienstag, Donperstag und Samstag, erscheinenden Anzeiger für Oberhessen kann man für die Monate Oktober, November und Dezember in hiesiger Stadt bei der unterzeichneten Expedition für 30 kr. und bei allen Postanstalten innerhalb des Großherzogthums für 33 kr. abonniren. Der Anzeiger bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem woͤchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Bulderräthsel, Räthsel, Rechenaufgaben ꝛc. Bei der großen Verbreitung unseres Blattes werden amtliche Bekanntmachungen und Versteigerungs- Anzeigen ꝛc., sowie geschäftliche Annoncen und Empfehlungen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein.— Die einspaltige PetitZeile oder deren Raum wird mit 3 kr. berechnet; bei größeren Aufträgen oder ständigen Annoncen gewähren wir einen entsprechenden Rabatt⸗ Zum geneigten Abonnement, sowie zur Benutzung des„A nzeiger für Oberhessen zu Veröffentlichungen aller Art ladet ein Friedberg. Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Den im Monat Oktober 1. J. vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg den 24. September 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. N Im Monat Oktober muß nach den Bestimmungen der Wiesen⸗ von Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden. polizeiordnung der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zu⸗ Wir empfehlen den Wiesenvorständen hierbei besonders ihr ziehung der Feldschützen und Wiesenwärter vorgenommen werden. Augenmerk auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Wir beauftragen Sie daher, dieselben hierzu aufzufordern und die Moos, die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis zum 10. November den Be- oder Entwässerungsgräben, die Verebnung der Maul⸗ l. J. längstens vorzulegen. wurfshügel und dergl.(Art. 24 der Wiesenpolize ordnung) und In diesem Protokolle haben die Wiesenvorstände, was denselben auf die Unterhaltung der Ent- und Bewässerungsgräben(Art. noch besonders zu eröffnen ist, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen: 28 und 20 der Wiesenxolizeiordnung) zu richten und hierbei nach 1) Ob die Anordnungen, welche sie bei dem im Monat Marz l. J. den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. vorgenommenen Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind 3) Verbesserungsvorschlage in Bezug auf größere Wiesenfluren, und welche nicht, namentlich solche, zu deren Ausführung das Wiesenculturgesetz 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung vom 7. Oktober 1830 Anwendung finden muß. der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel Man erwartet, daß die Wiesenvorstände hiernach genau verfahren. Aman p. Hessen. Darmstadt. Ein Berliner Corre⸗ spondent der„M. Ztg.“ will aus bester Quelle] die Uebergriffe wissen, daß Preußen bereit ist, seine Concession zur Erbauung der Eisenbahnlinie Gießen⸗ Gelnhausen zu ertheilen, wenn zuvor von Seiten der Hessischen Staatsregierung die bin- dende Erklärung vorliegen wird, daß diese ihrer— seits sich verpflichtet, auf Verlangen Preußens jederzeit die Linie Friedberg⸗ Hanau zu con⸗ cessioniren. Eine Zinsengarantie für die Richtung Gießen⸗Gelnhausen wird Preußen nicht leisten — Das Großherz. Regierungsblatt Nr. 38 enthält den zwischen der Großherzoglich Hessischen und Königlich Preußischen Staats-Regierung wegen des Postwesens vom 19. Juli 1867 zu Darm⸗ stadt abgeschlossenen Vertrag. — Im Ressorte Gr. Kriegsministeriums haben folgende Ernennungen ꝛc. stattgefunden: Buchhal⸗ ter Schneider zum Dirigenten des Kriegsrech- nungsamts, Rechnungsrevisor Schenck zum Buch- halter beim Kriegszahlamt, Rechnungs-Probator Weygandt zum Revisor, Train- Lieutenant Schaffner zum Rechnungsprobator beim Kriegs- rechnungsamt. Rechnungsprobator Niepoth hat das Ritterkreuz II. Klasse des Ludewigs⸗Ordens erhalten. — Auf der vor Kurzem in Zwingenberg an der Bergstraße abgehaltenen Jahres-Versammlung der Gustav-Adolph⸗Stiftung im Großherzogthum Hessen wurde vom Kammerdirector Weyprecht aus König Namens des Neustädter Zweigvereins der Antrag gestellt:„Die Versammlung erklärt ihre volle Zustimmung zu der bei dem Großher- zog überreichten, von vielen evangelischen Geist— lichen des Landes unterschriebenen Adresse gegen der katholischen Kirchenbehörden und Verleumdung der protestantischen Kirche.“ Die Versammlung war jedoch der Ansicht, daß der Verein in Gemäßheit der Statuten mit solchen nicht unmittelbar in den Bereich des Vereins ein- schlagenden Anträgen sich nicht befassen könne, wie er auch früher eine Kundgebung für Schles— wig Holstein, als nicht in den Vereinszwecken lie⸗ gend, abgelehnt habe. Nur dadurch sei der Ver⸗ ein so stark geworden, daß er sich allezeit streng an seine Statuten gehalten habe. Der Antrag wurde darauf zurückgezogen. In der That hat der Verein seit seinem Bestehen die enorme Summe von 4,189,150 fl.— 2,393,800 Thaler ver- wendet; davon flossen nach Preußen 813,622 Thaler, nach Oestreich 670,387 Thaler, der Rest nach dem übrigen Deutschland. 360 Kirchen wurden aus Vereinsmitteln erbaut. — Des Großherzogs K. H. hat am 23. ds. in Begleitung seines Flügel- Adjutanten, Obersten v. Grolman, der verwittweten Königin von Preu— ßen, welche gegenwärtig in Stolzenfels verweilt, einen Besuch abgestattet und ist am Abend hierher zurückgekehrt. — Die hiesigen Postbeamten wurden am 24. ds. von ihrem dem Großherzog geleisteten Eide entbunven und durch den Director der Königlichen Oberpost-Direction dahier auf den König von Preußen verpflichtet. — Hospitalarzt Dr. Pfeiffer erläßt in der „Hess. Landesztg.“ eine Erklärung, wonach die von derselben gebrachte Nachricht, daß im städti⸗ schen Hospitale ein Cholerafall mit tödtlichem Er- schwerer Prüfung endlich sichere folge vorgekommen und der Krankenwärter eben⸗ falls von dieser Krankheit befallen worden sei, als unrichtig bezeichnet und dahin berichtigt wird, daß der 66 Jahre alte Pfründner A. nach Ztägigem Kranksein unter ruhrartigen Erscheinungen gestor⸗ ben sei, sowie, daß ein Krankenwärter, welcher mit dem genannten Kranken in gar keine Berüh- rung gekommen war, an Diarrhbe erkrankte. — Prinz Ludwig und Prinzessin Alice baben am 23. ds. den Vorträgen der Natur- forscher-Versammlung im Frankfurter⸗ Saalbau beigewohnt; Dr. Spieß, erster Se⸗ cretär der Versammlung und Professor Dr. Leu ckart von Gießen wurden zum Frühstück zuge- zogen. Preußen. Berlin. Im Reichstage wird der Erlaß einer Antwortsadresse auf die Thronrede mit großer Rührigkeit betrieben. Drei Entwürfe von den verschiedenen conservativen und nationalliberalen Fractionen haben bereits das Licht erblickt und zu diesen bringt der Telegraph einen weiteren Entwurf der s. g.„vereinigten“ Fractionen, bei denen die Linke nicht vertreten ist, da diese sich von der Adreßagitation ferne hält und gegen jede Adresse stimmen wird. Der Adreß- entwurf dieser vereinigten Fractionen, welcher aller Wahrscheinlichkeit nach im Reichstage zur Annahme gelangt, lautet: Eurer königl. Majestät und Allerhoͤchsten erhabenen Bundesgenossen; bezeugt der erste Reichstag des nunmehr verfassungsmäßig constituirten Norddeutschen Bundes, den Dank und die Befriedigung des Nation über die bisher errungenen Ersolge einer wahrhaft deutschen Politik. Das öffentliche Leben Deutschlands hat nach Jahrhunderten Grundlage gewonnen. Diese Grundlage einer großen nationalen Zukunft zu be⸗ festigen und im Sinne bürgerlicher Freiheit und volks⸗ wirihschaftlicher Woblfahrt auszubauen, wird fortan das Ziel aller Bestrebungen des Reichstages sein.— Seit der staatlichen Einigung Norddeutschlands sind wir uns in erböbtem Maße der Pflicht bewußt, jedem Wunsche und Bedürfniß der süddeutschen Staaten nach Herbeiführung der den Süden und Norden umfassenden nationalen Ver⸗ bindung entgegenzukommen. Wir unsererseiis dürfen das große Werk erst dann für vollendet erachten, wenn der Eintritt der süddeutschen Staaten in den Bund auf Grund des Artikels 79 der Verfassung des Norddeutschen Bundes erfolgt sein wird. Mit Freuden begrüßen wir deßhalb jede Maßregel Eurer Majestät, welche, wie die Vorlage wegen der Wiederherstellung des Zollvereins, uns diesem ersehnten Ziel in freier Vereinbarung aller Theile näher führt.— Die unwiderstehliche Macht nationaler Zusam⸗ mengebörigkeit und die Harmonie aller materiellen und geistigen Juteressen schließt jeden Rückschriit auf dem be⸗ tretenen Wege aus. Wir sind überzeugt, daß die hohen verbündeten Regierungen, ihres Weges und Zieles unbe⸗ irrt gewiß, nicht befürchten, daß andere Nationen uns das Recht auf nationale Existenz streitig machen könnten. — Das deutsche Volk, von dem Wunsche beseelt, mit allen Völkern in Frieden zu leben, hat nur das Verlan⸗ gen, seine eigenen Angelegenheiten in voller Unabhängig keit zu ordnen. Entschlossen, jeden Versuch fremder Ein⸗ mischung in ruhigem Selbstvertrauen zurückzuweisen, wird Deuischland dies unbestreitbare Recht unter allen Umstän⸗ den zur thatsächlichen Geltung bringen.— So gehen wir in froher Zuversicht an das Werk des Friedens, welches jetzt und künftig dem Reichstage obliegt. Durch sorgfäl⸗ nige Pflege der geistlichen und siitlichen Güter des Volkes, durch weise Sparsamkeit in den Ausgaben und gerechte Vertheilung der Lasten, durch gleiches Recht für Alle und gleiche Pflicht eines Jeden, durch treue Hingabe an das Vaterland wird das von der Nation unter der glorreichen Führung des königlichen Hauses der Hohenzollern begrün dete Gemeinwesen unerschütterlich sein.— In tiesster Ehr⸗ furcht verharren wir Ew. königl. Majestät allerunterthä⸗ nigst treugehorsamst— Der Reichs lag des Norddeutschen Bundes: Dr. Aegidi, v. Blankenburg, Dr. Braun(Wiesbaden,) Antragsteller. Unterstützt durch: Fürst zu Solms, Graf Bethusy⸗Huc, Freiherr v. Unruh(Bomst,) v. Sänger, Freiherr v. Doͤrn⸗ derg⸗Dewens, v. Schwarzkoppen, Otto, Graf zu Solms. Laubach, Freiherr Nordeck zur Rabenau, Graf v. Franken⸗ berg, Hagemeister, Lieutenant Blum, Graf v. Oppersdorf, Dr. Michaelis, Krieger(Posen.) Nebelthau, Weigel, For⸗ kel, Dr. Meyer(Tborn,) Dr. Oetker, Dr. Prosch, v. Saltz⸗ wedel, v. Below, Dr. Köster, v. Arnim⸗Heinrichsdorf, Dr. Eichmann, Graf zu Eulenburg, v. Cranach, v. Denzin, v. Weitzel, Wagener(Neu⸗Slettin,) v. Seidewitz(Bitter feld,) v. Lewetzow. — In den neuen Landestheilen soll, da die Gesetzgebung über die Polizei sich dort als un- zulänglich erwiesen und namentlich in dem poli⸗ zeilichen Verordnungs⸗ und Executions⸗Recht Lücken enthält, das preußische Gesetz vom 11. März 1850 über die Polizeiverwaltung eingeführt werden. — Der„Staats⸗Anzeiger“ enthält eine könig⸗ liche Verordnung, die Auflösung des Abgeordneten⸗ hauses betreffend, nebst einem Bericht des Staats ministeriums, welcher als Motiv der Auflösung die Erweiterung des Staatsgebietes und die po⸗ litische Umgestaltung Deutschlands aufführt, wo⸗ durch die bisherigen Abgeordneten nicht mehr als Vertreter des gesammten Volkes erscheinen. — Der„Staatsanzeiger“ meldet die Er⸗ nennung des bisherigen Landratbs Guido v. Madai, dessen Function als Civilcommissär der Stadt Frankfurt jetzt aufhört, zum Polizeipräsi⸗ denten daselbst. — Schulze ⸗Delitzsch hat als Anwalt der deutschen Genossenschaften einen Protest gegen das von Seiten der französischen Regierung ergangene Verbot des Congresses der Cooperativ-Gesellschaften erlassen. — Durch den Genuß trichinenhaltigen Schweinenfleisches ist während der letzten Wochen in Berlin eine große Zahl von Erkran- kungen, deren etwa 70 ermittelt sind, zwei sogar mit tödtlichem Ausgange, veranlaßt worden. Sämmtliche Erkrankte gehören mit einzelnen Aus- nahmen einer und derselben Stadtgegend an und haben Schweinefleisch genossen, welches von einem und demselben Schlächter entnommen ist. — Der König wird sich am 27. d. nach der Insel Mainau begeben und am 2. October über Friedrichshafen, woselbst er sich 2 Stunden aufhalten wird, nach Burg Hohenzollern, Hechingen und Sigmaringen reisen, sodann am 6. October nach Nürnberg gehen und dort übernachten, wo⸗ rauf er am folgenden Tage über Coburg, wo ein kurzer Aufenthalt stattfindet, nach Weimar sich — Die nassauischen Reichstagsab⸗ geordneten wurden als nassauische Vertrauens- männer zu Berathungen über Kreisverfassung und Communalverfassung vom Minister des Innern berufen und haben am 24. d. die erste Zusammen⸗ kunft gehabt. Hannover. Die hannover'schen Provinzial⸗ stände sind heute eröffnet worden. In der vom Grafen Stolberg gehaltenen Eröffnungsrede be— zeichnete derselbe die Förderung der Provinzial⸗ Interessen als Hauptaufgabe der Stände. Graf Münster dankte Namens der letztern, wozu ihm Lenthe das Recht bestritt. Er wurde darüber zur Ordnung gerufen. Der Geburtstag des Kronprinzen von Hannover hat dahier zu Demonstrationen Veran- lassung gegeben, welche mit der Verhaftung von etwa 30 Personen, darunter angeblich auch meh— rere Reservisten, endeten. Auch sollen Verletzungen einiger Ruhestörer vorgekommen sein. — Wie von Berlin gemeldet wird, wären die Verhandlungen mit dem König Georg von Han— nover beendet; derselbe würde keine Domänen, sondern eine Abfindungssumme erhalten. Wetzlar. Die übertriebenen Gerüchte von dem Ausbruch der Cholera dahier sind auf fol— gende vereinzelte Fälle zu reduciren: Ein hiesiger Einwohner, der von Köln kam, wo er in einem Hause übernachtet hatte, worin mehrere Cholera— kranke lagen, wurde bei seiner Ankunft in Wetz— lar sofort von dieser Krankheit befallen. Er ver— schied erst nach einigen Tagen, während seine Frau, die durch ihn angesteckt wurde, schon wenige Stunden nach ihrer Erkrankung starb. In einem anderen Hause erkrankte noch ein Kind, der Mann und die Frau; bei den ersteren trat ein schneller Tov ein, während die Frau sich noch in Behand- lung befindet. So hat die Cholera in Wetzlar 4 Opfer gefordert und kann jetzt, da seit dem 17. d. M. keine Erkrankung mehr vorgekommen ist, als erloschen betrachtet werden. Frankfurt, Die so lang erwartete Rege- lung der Frankfurter Angelegenheiten dürfte nun in den nächsten Tagen erfolgen, da dies noch vor dem 1. October geschehen muß, wenn man die Mitwirkung des Abgeordnetenhauses vermeiden will. Obwohl viele und vielleicht auch berechtigte Wünsche durch die endgültige Regelung nicht befriedigt werden dürften, so hört man doch, vaß dieselbe günstiger für Frankfurt ausfallen wird, als es lange Zeit den Anschein hatte. Die Vermögensverhältnisse der Stadt Frankfurt sollen so gestaltet werden, daß die Einwohnerschaft die damit verbundenen Lasten ohne Schwierigkeit tragen kann. Wiesbaden. Wie der„Rhein. Kur.“ aus zuverlässiger Quelle erfährt, ist die Domanial“ Angelegenheit zwischen der Krone Preußen und dem Herzog von Nassau endgültig erledigt, indem der Herzog den Vertrag am 19. ds. unter⸗ zeichnet hat Er behält die Schlösser: Biebrich, Weilburg und Platte nebst Parks und Neben- gebäuden, ferner die russische Capelle, das Hof⸗ gut Hornau und die Besitzung in Königstein mit den dazu gehörigen Gebäulichkeiten und Gärten. Außerdem erhält er eine Abfindungssumme von 15 Millionen Gulden. — In Bezug auf den Ausgleich zwischen der Krone Preußen und dem Herzog von Nassau berichtet der„Rh. K.,“ daß die dem Herzoge auszuzahlenden 15 Millionen Gulden Familien- Fideicommiß des nassauischen Hauses werden. Die in Straßburg lagernden Cabinetsweine im Werthe von einer halben Million sollen ebenfalls noch dem Herzoge überlassen werden. — Die in der beabsichtigten Zusammenberu⸗ fung nassauischer Vertrauensmänner eingetretene Verzögerung hatte vielfach zu der Annahme ge⸗ führt, daß dieselbe gar nicht oder doch nicht mehr vor dem 1. October erfolgen werde. Die„N. A. Ztg.“ meldet indeß jetzt, daß die Berufung in den nächsten Tagen bevorstehe.(Siehe Berlin.) Oesterreich. Wien. Die heutige„Wie⸗ ner Abendpost“ versichert, die Reise des vorgestern mit Familie hier eingetroffenen französischen Ge⸗ begeben wird. sondern sie sei lediglich als eine Vergnügungsreise anzusehen.— Gegenüber der Zeitungsnachricht; der Admiral Tegethoff werde, im Falle ihm die Ueberlieferung der Leiche des Kaisers Maximilia verweigert würde, mexicanische Häfen bonfatpirnf wiederholt die„Abendpost,“ daß die Sendung Tegethoffs eine durchaus friedliche sei und daß et keinerlei gewaltsame Maßregeln zur Erreichung des Zweckes seiner Sendung anwenden werde. — In den nächsten Tagen soll eine amtliche Publication bevorstehen, wonach die Converston der Staatsschulden auf die rententragenden Papiere beschränkt, die Loospapiere ausdrücklich davon ausgeschlossen und Garantien für die Nichl⸗ verletzung der Staats-Gläubiger in verschärsten officiellen Ausdrücken gegeben werden sollen. Holland gehört zu jenen glücklichen Län— dern, in welchen sich trotz der Erhöhung der Mili— tärlasten Ausgaben und Einnahmen vollständig decken. Fast alle anderen Länder haben bekannt lich ein hübsches Defieit. Frankreich. Paris. zufolge ist die Nachricht falsch, daß zwischen Ber⸗ lin und Paris Erklärungen betreffs des Bismarck“, schen Circulars stattgefunden haben, ebenso sei auch von einer Modification der September ⸗Con⸗ vention keine Rede; Italien werde seinen Ver pflichtungen nachkommen, nur für etwaige unvor— hergesehene Eventualitäten sei eine neue Verstän; digung zwischen den beiden Mächten Frankreich und Italien nothwendig. — Die französischen Blätter beschäftigen sich des Ausführlicheren mit dem Bismarck'schen Circular über die Salzburger Zusammenkunft, das die Einen friedlich, die Anderen provoeirend finden, Es genügt, anzuführen, daß die eigentlich officib sen Blätter, mit Ausnahme der„France,“ welche consequenterweise sorttobt und Preußen beschuldigt, daß es Frankreich zum Bruche reize, sich der er⸗ steren Auffassung hinzuneigen scheinen.. — Die„Epoque“ meldet unter dem größken Vorbehalt, daß viel davon die Rede wäre, et sei wiederum nach Toulon der Befehl abge⸗ gangen, eine gewisse Anzahl von Schiffen für den Transport von 20,000 Mann Truppen, deren Bestimmungsort Rom wäre, bereit zu halten, damit sie sofort in See gehen können. Italien. Florenz. Die„Officielle Zei tung“ enthält eine Erklärung über die garibaldische Agitation, welcher zufolge das Ministerium nicht erlauben wird, die Grenzen des römischen Ge— biets zu übertreten, indem es gleichzeitig den Zu⸗ widerbandelnden die Verantwortung für alle Folgen überläßt, welche sie provocirt haben möchten. — Garibaldi hat in Arezzo eine Rede ge⸗ balten, in welcher er sagte, Italien könnte sich dem Rufe Rons nicht entziehen Die päpstliche Regierung hat ihre Truppen aus der Provinz Frosinone zurückgezogen und dieselden um Rom concentrirt. Rom. In einem vom Papste abgehaltenen Consistorium sprach derselbe ein Verdammungs⸗ urtheil über das Decret der italienischen Regie/ rung bezüglich der Veräußerung der Kirchengüter aus, indem er gleichzeitig das Decret und dessen Wirkungen für null und nichtig erklärte. — Homburg, 20. Spi. Der Südd. Polizei⸗T.legtaph melde: Zwei Unbekannte haben am 16. d. M., Morgens 3 Uhr, zwischen Friedrichsdorf und Köppern einen Raub⸗ anfall auf einen Fuhrmann von hier gemacht. Der eine, ewa 24 Jahre alt, von großer Statur, mit roibem Back w⸗ bart, dunkler Tuchkappe, grauer zerrissener Schützen jupe, Wasserstiefel bis an den Leib, hat von dem Augegriff nen mit einer Hacke sosche Schläge bekommen, daß er langt Zeit auf der Chaussce liegen geblieben ist. Spuren dieset Schläge müssen sich an dem Hals und Rücken des Ge⸗ schlagenen finden. Der andere, von mittlerer Stalur, eiwa 20 Jahre alt, mit dünnem dunkelem Schuurrbärtchel, irug gleichfalls eine dunkele Kappe, glatte Schützenjuppt zerrissene Hosen, Schuhe. Büdesheim, Kr Vilbel, brach in dem Hofgur Büdesheim, der von dem verstorbenen Feuer aus und legte sämmiliche Gebäulichkeiten bis auf das Wohnhaus in Asche. a Mainz. Das„M. J.“ berichtet: Am Samsiag unterhielten sich zwei Söhne eines hiesigen Weinhändlers mit Scheibenschießen aus Pistolen, die ihnen ihr Vater zu diesem Zweck gekauft hatte. Damit nicht zufrieden, wußte nerals Fleury habe keinerlei politische Zwecke, Dem„Etendard“ Am Nachmittag des 23. b. Dr. Berna von Frankfurt geschaffenen Musterwirihschast, der älsere Knabe sich den Revolver seines Vaters zu 1 nich und 75 kunkfurle Weber zum 0 schen, För Mürzbur gcgen halb 2 f gegangene dad von 2214 Bel Verloosun sind folgende I. Am l., Den In hierdurch my nuar und Oemeindekg Friedberg erhoben we. leine weiter Olelch. 0 2290 Nag Meßgers 9 Rechner Kar K, wud di Kenna de genannten Friedt 0 N Lan 3 22˙2 Na. wird die d hieffger Nr ötted! „ 6 6 0 420 Freu 1 hr, U deichneten Was 148 K. nochmalo Frier werschaffen; dieser entlud sich durch cinen Zufall so unglücklich, daß dem Bruder die Kugel in die Bruft drang. Man zweifelt an der Rettung des Verwundeten. Mainz. Raubmörder Grüll von Gernsheim, desson man seither vergebens habhaft zu werden suchte, ist in Düsseldorf verhaftet worden. Darmstadt. Den in Franlfurt versammelten Natur⸗ forschern wurde für den vorigen Sonntag von der Direction der Main-Neckarbahn auf der ganzen Bahnlinie freie Fahrt bewilligt. Von dieser anerkennenswerthen Liberalität machten mehrere Hundert Mitglieder Gebrauch, so daß zalle Züge sehr stark besetzt waren. Abends sah man viele ldieser Herren im hiesigen Theater. Darmstadt. Die Klinik des Herrn Dr. A. Weber wurde dieser Tage von einer großen Anzahl Professoren ides In- und Auslandes, darunter auch solchen aus Frank⸗ reich und Aegypten besucht, um einige neuere auf der Frankfurter Natussorscher-Versammlung von Hrn. Dr. Weber zum Vortrag gebrachte Augenoperationen ausführen zu sehen, worüber sich Alle aufs günstigste aussprachen. Würzburg. In der Nacht vom 20. auf den 21. d. gegen halb 2 Uhr stieß der von hier nach Heidelberg ab— gegangene badische Ergänzungszug mitten auf der Heidingsfelder Eisenbahnbrücke auf 12 schwer mit Getreide beladene, der Ostbahn gehörige Güterwägen, welche sich bei Reichenberg vom Zuge abgelöst und bei dem starken, 1 auf 70 betragenden, Gefäll der Bahn mit rasender Schnelligkeit daher gekommen waren, wobei 11 Wagen total zertrümmert, mehrere davon übereinandergestürzt und wie Brei zermalmt, theilweise auch über das Brücken⸗ geländer bhinausgelehnt wurden. Der Lokomotivführer wurde zwischen dem Tender und der Locomotive hervor— geholt und in das Spital gebracht. Er trägt eine Schürfung an der Hand und eine innere Verletzung am Fuß. Der Heizer wurde von den sich aufthürmenden Wagen in die Höbe geschoben, ohne eine Verletzung zu erhalten; des— gleichen blieb der Zugführer verschont, mußte aber erst aus dem Wagen, in dem er sich befand, herausgehauen werden. Zwei Passagiere erhielten leichte Contusionen durch die Prellung, ein Menschenleben ist somit nicht zu beklagen. „ Glänzend motivirt. Dieser Tage wurde in Bukarest ein Justizbeamter seines Postens enthoben, was der Monitorul, das Amtsblatt, in folgender Weise moti— virt:„Herr N. wird seines Dienstes enthoben wegen der schlechten Reputation und des totalen Mangels an Kennt⸗ nissen, deren er sich erfreut!“ % Vor einigen Tagen setzte sich ein alter Herr in der Promenade von Antwerpen auf eine Bank, hinter welcher dichtes Gebüsch ist, zog seine goldene Dose und nahm bedächtig eine Prise, als aus dem Gebüsch eine Hand sich hervorstreckte und nicht etwa auch eine Prise, sondern gleich die ganze Dose nahm und damit verschwand. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Saxonia“, Capt. Haack, von ber Linie der Hamburg⸗Amerikanischen Packet⸗ fahrt⸗Actien⸗Gesellschaft trat am 21. September wiederum eine Reise direct nach New⸗Hork an und hatte außer einer starken Brief- und Packet-Post 500 Tons Ladung, 88 Passa⸗ giere in der Cajüte und 387 im Zwischendeck an Bord. Das Hamburger Postdampfschiff„Germania“, Capt. Schwensen, welches von New-York am 7. September abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 11 Tagen 9 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frank⸗ reich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unver- züglich die Reise nach Hamburg sortgesetzt. Dasselbe bringt 134 Passagiere, volle Ladung, 65200 Dollars Contanten und 50 Briessäcke. Verloosung joischen Ba⸗ 0— f 2 8* k 1 ck Cen, von Partial Obligationen. raunkohlenverkauf. ee, 2214 Bei der am 28. August l. J stattgefundenen 5 Verloosung der Bleschendacher Parttal⸗Obligattonen 2271 Für die gegen Credit zu beziehenden Braunkohlen beginnt auf dem Großherzoglichen Dorheimer Berg. ebe, find folgende Nummern zur Abtragung gezogen worden werke mit dem 1. October 1867 eine neue Credliper ore lausend bis Ende December 1867 und verbunden mit t seinen 8. I. Am 1. Januar 1868 rückzahlbar: 1 einer Zablungosiist bis Ende März 1868. Der Preis der Kohlenklötze ist wie seither 12 Kreuzer für 1 Centner walgt unt Lit. A. Nr. 42 zu 500 fl.= 14 Stück Klötze. 3 Lit. B. Nr. 71 zu 200„ Die Fubrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen bei Abgabe des Bürgscheins eingehändigt werden, 4 II. Am 1. April 1868 rückzahlbar: g bel jedem Koblenbezuge mitbringen, damit die einzetnen Bezüge in dem Gegenschein notirt werden können. Bet Frank Lit. A. Nr. 13 und 54 à 500 fl. 1000„ Zahlung der Creditsumme an Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzelgung des Gegen Lit. B. Nr. 65 zu 200„ sscheins erforderlich. kt beichs Summa 1900 fl Dorheimer Bergwerk den 21. September 1867. Großherzogliches Bergamt Dorheim Den Inhabern dieser Obligationen wird solches 1 Storch. 5 hierdurch mit dem Anfügen initgetbeilt, daß vom 1. Ja— 2 2 a. nuar und 1. April 1868 ab die Kapttalien bei hiesiger 4 5 b nber Gemeindekasse oder bei Samael Lindbeimer zu Fahrgasse 9 el An. Fahrgasse eff Friedberg und Heinemann Lißmann zu Büdingen nächst J nächst beide erhoben werden können, und daß von diesem Tage an der 75 17 2* der , be een d cee Zell, von D. Grödel in Frankfurt a. M., 3er. 3 Bleichenbach den 2. September 1867. 2. 90 ü 7 8 98 bn Großherzogliche Bürgermeisterei Bleichenbach 2265 verkauft billigst Frucht⸗ Mehl- Kartoffel- und Aepfelsäcke. Blcke l. 2 2 2 8 Bekanntmachung. 95* t Wart, 2259 Nachdem in dem Concurse des Wirthes und N 4 3 Besehl a Metzgers Heinrich Weller in Friedberg der hiesige von Ar 2 er in 0 E heim Schifen in Rechner Karl Heidt als Massecusator bestellt worden 3 ist, wird dieses mit dem Anfügen zur öffentlichen 3 0 5 e Kenntniß gebracht, daß Zahlungen gültig 0 an den bei 5 rank f urt a. M 2275 effectuirt gefl. Aufträge zum Färben von Leinen und Baumwollen⸗Garuen in den üblichen Farben, unter Garantie und Zuverläffigkeit. Muster und Preiscourante steben bereitwilligst zu Dtensten. 5 genannten Curator geletstet werden können. m Friedberg am 19. September 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg Oskcule o Reitz, Steinberger, 10 5 t garibalt i Landrichter. Landgerichts-⸗Assessor. Ur N er El 2 ru El en k. a* 00 Ben ka nh n ü m ch ung. 481 Schon seit langen Jahren ist der Unterzeichnete im Besitze einer Bruchsalbe, die er in seiner Umgebung * 2272 Nächsten Freitag den 27. l. M., Mittags 1 Uhr, mit außerordentlichem Gluck vielfach angewandt hat. Fortwäbrenden Aufmunterungen von Gebeilten nachgebend, dig den 9 wird die diesjährige Obstuutzung von den Umgebungen trete ich damit vor einen welteren Wirkungskreis und empfeble dieses vorzügliche, durchaus keine schaͤdlichen Stoffe all Felt hiesiger Burg an Ort und Stele versteigert. entbalte ade Mittel allen Bruchleldenden. Es ift einfach Morgens und Abends einzuretden, und ist man bei An⸗ Böchlen örtedberg am 24. September 1867. wendung desseiben keinerlei Unannehmlichkeiten ausgesetzt. Einzig zu beziehen m Töpfen zu 1¼ Tolr. preuß. 3 Großberzogliches Rentamt Friedberg Ct. beim Erfinder Gottlieb Sturzenegger in Herisau(Schweiz.) 0 4 Linde d. 7 8 „ sbon w————u— In J. D. Sauerländer's Verlag in Frankfurt . Güter-Versteigerung. Marktverlegung. a. M. ist erschienen und dei Bindernagel und i. f 8 0. Schimpff in Friedberg und Nanhelm zu baben: e 2280 Freitag den 27. September d. J., Vormittags z S 1 442 7* e ee— 2264 Der auf den 30. September und 1. October 4 1 9 r nn. n eren 0 K e nachver ef d. J. fallende Michaelismarkt ist wegen der israel tischen— a zeichneten Güterstücke des Konrad Kopp dabier: telertage auf Donnerstag den 3. und Freitag den 4. le Spinn II e. 195 Alaktes n Scl 8 October d. J. verlegt worden. 1 8 5 art,. enrain. d. 0 1867. 5 2 Gemarkung Jauerbach b. gt. mh Volksbuch für das Jahr 1868. Bere 125 148 85 Acker e en auf dem Krämer, A. Schleuß ner. Herausgegeben von ichen N nochmals öffentlich meuftbietend verfteigert 8 W. O. von Horn. g Aue 7 zriedberg am 24. ene 361 fl. 380 kr. 5 Dretundzwanzigster Jabrgang. tert! 2 Großherzogliches Landgericht Friedberg. 2261 liegen in der biesigen Lirchenkasse zum Ausleihen Mit Stahlstich& vielen Holzschnitten. tlatie Großherzogliches Ortsgericht Friedberg berett. 80 geh. 45 kr. — V. d V.: Assenbeim den 23. September 1867. 2269 Wie tief und fest gewurzelt die Spinnstude del T Der dienftälteste Gerichts mann G. Krick, ibren zahlreichen Verebrern ift, haben wir mit Freuden . 1 Foucar. Kirchenrechner. im vorigen Jahre gesebden, wo trotz der drangvollen 1 7 g— Zeitverbältniss. der Absatz sich unverrückt auf seiner n 9% Arbeits-Versteigerung. 8 alte Hohe erbalten bat! Und so moge unser treffliches .%. 2263 Firellag den 27. September, Mittags 1 Ubr, 0 r I m e 9 Volksbuch auch dieses Jahr wieder seinen Weg geben be, soll auf dem Büreau des Unierzeichneten nochmals a 5 und Alt und Jung, Arm und Reich zur Erbolung und g 2 nachsiebende Maurerarbeit und Materfallteferung an den 2015 bei Gebrüder Löb. Erheiterung dienen ange Wenigfinehmenden versteigert werden:* 5 ö 7511* 1) Maurerarbelt an dem Usasteg, ver⸗ Uel ener lack 8 1 2 eee u, den 4 f. u r. elfaßser N ul Lieferung von Mauerftesnen 1„ 1 ö rtl Nieper. N örken ben 2. Sepumber 168. 2252 in allen Größen billigst bei 2253 ist angekommen und wird big abgegeben del ein Großherzogliche Burgermeistere! Nieder-Mörlen Frtedberg. Louis Winheim. Frtedberg. Louis Winbeim. * M 0 b s. Ei* id 1 N* 0* Nepfctzerstesgerun g 4, Ein gangene Neben Ein Dranntwrinbrenner vb 2500 Montag ven 30. v. Mie. Vormitage 10 uhr. geblieben Man bittet um gefällige Rückgabe an die 2268 kann gleich eintreten bet a sollen die der biesigen Gemeinde zustehenden Aepfel, Eren, di 5 W. Ulrich in Friedberg. 9 30 Malter, an Ort und Stelle in Abthetlungen Erbed.—..*—— i verstetgert werden. 3 0 8 1 Münster am 23. September 1867. 2 verkaufen f Trockene* efe, a Großherzogliche Bargermelsterel Münster 2267 2 Pferde. Bei wem sagt die Expeditlon d. Bl.] 2277 erste Sorte, empfiehlt M. Ludwig, 0 Wörner. unter Nr. 2267. wohnhaft in der Metzgergasse. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen sich zur Besorgung aller belletristischen und wissenschaftlichen Blätter, sowie aller Modezeitungen für das kommende Wintersemester. J g Bestellungen für uns nehmen an für Nidda und Umgegend F. Trebes in Nidda. 5 9„„für Hungen und Umgegend L. Schneider in Hungen. 22 17 Windeckers Lellenkeller. 2278 Morgen Fre itag den 27. September 1867, bei günstiger Witterung Großes Militar⸗Concert, pelle des 4. Rh. Juf.⸗Regts. Nr. 30 unter Leitung ihres Directors Herrn C. Voigt. Anfang 3½ Uhr. Entrée 9 kr. ausgeführt von der Ca 2217 * breiten Straße. Exped. d. Bl. Zu vermiethen ein Laden mit geräumiger Wohnung auf det Näberes unter Nr. 2217 bel 6der Friedberg. 2171 Preßhese 2266 das Pfund 30 kr. bet G. Schneider. Weinfässer in allen Größen billigst bet Vb. Dan. Kümmich. iesen⸗Agioskop Prof. Cornelius Lamb. von der königl. Egyptischen Halle zu London. Sonntag den 29. und Montag den 30. September letzte große Vorstellung im Saale des Herrn Simon. J. Abth. Roms imposante Vergangenheit. Ueberreste römischer Weltherrschaft bis nach Verbrennung Roms von Kaiser Nero. ll. Abth. Phantasie 8 Wirklichkeit. Ill. Abth. Prof. W. Kaulbachs Werke. I. Abth. Optische Zauberei. Alles Nähere später. 9 5 Der„Wetterauer Bote“ 2270 erscheint auch im nächsten Quartal dreimal wöchentlich am Sonntag, Mittwoch und Freitag und wird, Befsehens auch ferner ein treues Organ der Volkssache sein. Auf der durch die wie seit den 12 Jahren seines geschichtlichen Thatsachen der letzten Zeit gewonnenen Grundlage hält er die bundesstaatliche Einigung eulschen Volkes und die freiheitliche Entwicklung unserer inneren Zustände des ganzen d als seine Ziele wird er der Hebung der Volksdildun der Lehrer seine stete Aufmerksamkeit widmen. n und nach seinen Kräften zu wirken suchen, insbesondere Volksschulen und unabhängtgere Stellung fältige Uebersicht der Tagesgeschichte, zahl⸗ vermischte Nachrichten, Nollzen über fest und wird dafür in seinen Kreise g durch Verbesserung der Leitartikel, eine sorg 2262 In eiu biesiges Fabrikgeschaͤft kö bare junge Leute, welche gründliche besitzen, in die Lehre treten. Wo? sagt die Expedition d. Bl. und durch einen d zösischen Schweiz der franzö mächtig, habe ich mich ent Unterricht zu erthetlen, und welche auch Unterricht in wei schen, Gelegenbeit geboten, zösische Conversation zu verbinden. darauf reflektiren, bitte ich, nachrichtigen, zugleich bemerkend, Stunden das ganze Jabr, die wei aber nur während der Wintermonate fortgesetzt werden Nauheim den 17. September 1867. milie Fennel, E Ftanzösischer Unterricht 2195 Dermalen wieder ganz in Naubeim eingebürgert Va aii b reifährigen Aufenthalt in der fran⸗ l ösischen Sprache vollkommey schlossen daher franzöfisches ist denjenigen Mädchen, blichen Handarbeiten wün⸗ mit deren Erlernung fran⸗ Dtejenigen, welche mich alsbal daß die franzöfischen blichen Handarbeiten d davon zu be⸗ geb. Richter. 2235 Zur Beachtung! Bei Schreiner Wilhelm P beim wird seine Wasche zum Ste pünktlich besorgt. feil in Reichels⸗ llen und Bügeln Nauhetm. mente gebeilt. heim. (Gegenseitig rranco. Graue Mahnen, 2279 das Stück 12 kr., in der Blinden Anstalt. 0 Eine Kelter, 2273 welche 2 Obm ausdrückt, Bernhard Be steht zu verkaufen bei ck. Zimmermeistet. Die Lungenschwindsucht 2276 wird naturgemäß, ohne innerliche Medica Adresse: Dr. H. Rottmann in Mann Per Malter. Friedberg, 24. Sepiember. Waizen 15 fl. 15 kr.; Korn Fruchtpreise. nnen zwet brauch, Zuf de Schulkenninsss, unter Nr. 2262. baun man ür aanstalten dna und Weis Gedichte, 7 Ber Annoncen 1 3 kr. berec Zum geneig 5 —— 9 Vetressen 2 Eigeuschaft 51 Hesse der Chol. 0. de. September ben. In 22. Septet runter eine reiche Mittheilungen aus dem Großherzo tbum und landständische Berichte, 5 8 Handel, Induürie, Märkte ꝛc. bilden den Irpalh des Welt. Boten; ein demselben beigegebenes„Sonntagsblatt 10ᷣ fl. aukfurt, 23 8 W 9 5 b N 5 85 bat übri wird dur Erzählungen, naturwissenschaftlche Aufsäßze, Gedichte, Mannigfaltiges ꝛc., zur Unterhaltung und Be. 12 75 455 Gersie 5. 40 5 80* 5 kr.; Kon un ige lehrung der Leser beitragen.— Die Verhandlungen des Norddeutschen Reichstag werden wir, 6 5 3 21. S 9580 Wal err fl.— f men ze wie die sonfsigen par lamentarischen Nachrichten möglich st ausführlich bringen 12 417 e e N fl. 57 kr. K. lanfung Der Pieis beträgt vierteljäbrlich in Butzbach und dessen Umgebung 42 kr., durch die Post bezogen 45 kr. 1. 1 751 5 N bf 10 850 J Ste 3 ki icht die N Damit die Zusendung keine Unterbrechung erleidet, bitten wir die Bestellungen auf den Postexpeditonen. 1 1 9. 715 r.; Wicken 71 chen d oder bel den Landpofidoten, bei welchen auswärts nur abonnirt werden kann, alsbald zu machen— 0 N 0— fl. 5 55 3— fl.** N ang den Abonnenten in hiej. Stadt und Umgegend werden wir den Wett. Boten, wenn eine Abbesiellung nicht 1 3* 5 58 1 fl. 59 tr.; Kon] digen Elo erfolgt, in settheriger Weise. übersenden. 5 fl.* 5 N 2 90.„ Das Inserate finden weite Verbreitung, da sich der Leserkreie des Wetterauer Boten nicht, allein über die Kartoffeln 2 fl. r.; Noggenstroy per 100 Gebud chu t 2 Provinzen dee Großverzogthume Hessen, sondern auch die angrenzenden Bezirke erstreckt. Wir berechnen die 191.—. le.— Pelitzeile oder deren Raum zu 3 kr. und bewilligen bei mehrmaligem Einrücken entsprechenden Rabatt. Veranzw. Red.: Hermann Schimpff. Butzbach im September 1867. Dit Erpedition des Wetttrauer Boten. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Uebe Mitgetheilt von I est. 250 fl. b. R. 1839 110 6. 4 Lind belnes: Frankfurter Cours. 5 250,„ 1854 57 C. 7 2„ 100 Pr. L. 1858123 8 25. September 1867. Cours der Staatspapiere. D 500, v. 1860% 150 0 abe Desterr. 57/ Net. 1850 1 Let. 50 f Or. Tess. 47% Oblieet. 90% G. 4.100 br v. 1804 10,6. beer, 5 50% Nat.-Anl. 1854 52 6. 5 3½0% Obligation. 85 G. 2 Schwed. Thlr. 10-L. 10¼ 5. 00„ch „ 50% steuerfreie Oblg. 47 G. Nassau 4½% Obl. b. Rtöb. 92% G. 2 Bed. 305 fl. Loose 5% P. ub alt ben Preussen 4½% Obligat. b. Rt..— 7„% do d 86k. 2 arb. 40 Thi.-E. b. u. 5%„„ 4 sch K 4⁰ dos do. 90½ 6. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 90% G. 5 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 142 4„ 5 pharisq Bayern 50% Obligation. 100% 6. Frankf. 3¼½% Obligat. 80 ½ E. 9 2 2* p. 1 un „ 4½0% ½ ahr. b. Rth. 93½ G. 1 0% do—— 2 Fass. 25 fl. L. b. R.* e ohle 5 4⸗ do do 8d P. Russland J 56% Obl. I. L. à fl. 1285 P. I Sard. 36 Er. L. b. B. A sch d Würtemb. 4½0/ bl. b. kt. 92 P. Finnland 4½0/ PfAbr. 1. R. 105 82 ½ 6. +[Pistolen. 9 45—47 wien 9. J 4% d d 86 P. Schweden 4½/ O. i. R. à 05. 84 8. 0„en opel„ 8 48—48 li dh Baden 4½% Obligat. 92½¼ G.* 4½0% Pfb. I. R. à 105——. 2 preuss. Frieded'or„ 9 58—59 ud I. 1 40% Obligat. 86 ¼ P. N.-Amer. 60/9 St. I. E. 1882 76/4. 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