1867. Dienstag den 26. März. Anzeiger für O S 8 — — 82 — — 8 5 5 8 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg! 9 Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Dennerstag und Samstag. Für das II. Quartal J. werden auswärts von den ausgeführt. gratis geliefert. J. eröffnen wir ein Neu eintretende Abonnenten erhalten Poststellen neues Abonnement auf den„Anzeiger für Oberhessen“. Bestellungen des Großherzogthums zu 33 kr., in Friedberg bei der Expedition zu 30 kr. die von jetzt bis 1. April erscheitnenden Nummern Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitation für das Das Großherzogliche Kreis amt Fried ber; Es sind noch viele von Ihnen mit der betreffend: Die Ergänzung der Feldtruppen im Jahre an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dornassenheim, 9 Abdruck theilen wir Ihnen ein Verzeichniß derjenigen, welche bei der Im nachstehenden Amtlicher Theil. Jahr 1867. Friedberg am 21. März 1867. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Einsendung der Feuervisitationsprolokolle zurück, weshalb wir Sie hieran erinnern 1867. a fe l be gezogen haben, mit der Aufforderung mit, dieselben sofort davon in Kenntniß zu setzen unter tinbeordert werden. Tage nicht erscheinen kennen, so ist hiervon, Zeugnisses von der betreffenden Bürgermeisterei Contingentsliste des Kreises Friedberg über die 1 Karl Ludwig Ferdinand Ziegler, Nauheim, läßt sich vertreten. 2 Bernhard Schier, daselbst, desgleichen. 3 Heinrich Karl Meier, daselbst. 1 Johannes van Baßhuisen, daselbst, läßt sich vertreten. 5 Gustav Eimer, Reichelsheim, desgleichen. 6 Heinrich Klotz, daselbst. Außer vorstehendem Contingent können als Er 1s Jobannes Frank von Schwalhein. 19 wurde ins Depot versetzt. ö vertreten. Sollte einer oder der andere dieser Moritz Rosenihal, Nauheim, Rekruten aus irgend einem Grunde an dem ur ane Friedberg am 22. März 1867. tauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Musterung am 14. d. M. eine Marschnummer dem Anfügen, daß sie auf den 1. April d. J. zum Eintritt in den Dienst bestimmten unter Auführung des Grundes und unter Beischluß des etwa erforderlichen kreisarztlichen dem Compagnie- oder Schwadrons, Chef alsbald Anzeige zu machen. Militärpflichtigen aus den zu diesem Kreise getheilten neuen Gebietstheilen. 7 Friedrich Wilhelm Kormann, daselbst, dient freiwillig in 3. Inf.⸗Reg., 2. Compagnie als Corporal. 8 Wilhelm Hermann Lenz, daselbst. orheim. 9 Heinrich Eißner, 2 10 Konrad Ferdinand Samuel Sigmar Münch, Nauheim. 16 17 11 Friedrich Wilhelm Hofmann, Dornassenheim. 12 Konrad Schäfer, Dorheim. 15 satz etwaiger Abgaͤnge, Nachstehende zum läßt sich! 20 Wilhelm Jung Dornassenheim, 88361 21 Friedrich Langsdorf, Nauheim, desgl. ö ra 13 Martin Bommersheim, daselbst, läßt sich vertreten 14 Heinrich Alletter, Nauheim, desgleichen. Heinrich Wörner von Nauheim wurde versetzt. Heinrich Fleischhauer, Schwalheim. Johs. Wilhelm Reinhold Sprengel, Reichelsheim. in Depot Militärdienst abgegeben werden. Hessen. Darmstadt. Der erste Präsident des Großh. Oberappellations⸗ und Cassations- Gerichts, Geheimerath Dr. Hahn, ist auf Nach- suchen in den Ruhestand versetzt. Der bisherige zweite Präsident Dr. v. Hesse wurde zum allei⸗ nigen Präsidenten des höchsten Gerichtshofes und zum wirklichen Geheimerath ernannt. — Der Abg. Edinger hat den Antrag ge⸗ stellt, die Gesetze vom 6. Juli 1847 und 19. Mai 1852, die Ehebeschränkungen in Betreff des Alters und Vermögensnachweises anlangend, außer Wirksamkeit zu setzen. — Die Großh Museumsdirection macht un- term 18. d. M. bekannt, daß vom Sonntag den 24. d. M. an die Sammlungen des Instituts: Sonntags von 10 bis 1 Uhr, Dienstags, Mitt-⸗ wochs, Donnerstags und Freitags aber von 11 bis 1 Uhr geöffnet sein werden. — Vom 1. April an wird das Militär eine bessere Sorte Brod erhalten; dasselbe wird nun⸗ mehr aus Waizen⸗ und Kornmehl in gleicher Mischung bestehen. — Es geht hier das Gerücht, die hessische Ludwigsbahn werde demnächst unter Betheiligung von Berliner Capitalisien den gesammten hessischen Antheil der Main⸗Neckarbahn er⸗ werben. Der ehemals frankfurtische jetzt preußische Antheil soll bereits für die Ludwigsbahn ange kauft sein. — Die Nachricht, daß die Kammern behufs Erledigung einiger dringenden Vorlagen vor Ostern zusammentreten würden, ist unbegründet. Die zweite Kammer wird am 29. April ihre Berathungen wieder aufnehmen. — Nachdem die drei süddeutschen Staaten, Bayern Baden und Würtemberg, mit Veröffent⸗ lichung der zwischen denselben und Preußen ab⸗ geschlossenen Schutz- und Trutzbündnisse hervor- getreten, bleibt nur noch das Großherzogthum Hessen zurück, das ohne Zweifel Bündniß eingegangen sein wird. 1 Friedberg. Seit Jahren schon war ein gleiches häufig Nachfrage nach einem Separat- Abdruck unserer Verfassungs-Urkunde, allein ein solcher nirgends zu haben, da der s. Z. veran- staltete Abdruck vollständig vergriffen. Die G Jong- baus'sche Hofbuchhandlung in Darmstadt hat nun kürzlich ein Werkchen erscheinen lassen unter dem Titel:„Die Verfassungs-Urkunde und andere das öffentliche Recht betreffende Gesetze des Großber— zogthums Hessen“ und dadurch dem oben erwähn⸗ ten Mangel abgeholfen. Man findet in dem Schriftchen zunächst den Wortlaut der Verfassungs⸗ Urkunde des Großherzogthums vom 17. Dezember 1820, dann die betreffenden Gesetze über Freiheit der Presse, über Petitions- und Versammlungs— recht, über die religiöse Freiheit; ferner alle die Stände betreffenden Erlasse, sowie die auf die Gemeindeordnung bezüglichen Verfügungen u.. w. Wie oft ist man in der Lage, sich über die Fas— sung des einen oder anderen Gesetzes vergewissern zu müssen. Hier kann es leicht geschehen. Der Preis des Werkchens beträgt nur 54 Kreuzer. Worms. Der Großherzog hat geruht: 1) Die in der dritten Generalversammlung der Mitglieder der Ludwig- und Alicen⸗Stiftung be⸗ schlossenen Abänderungen der Statuten zu ge⸗ nehmigen, 2) der Ludwig- und Alicen- Stiftung Corporationsrechte zu verleihen. Preußen. Berlin. Wie die Morgen- blätter versichern, herrscht in den hiesigen Regie- rungskreisen die Meinung vor, die luxembur- gische Frage werde schließlich zur Volksabstim- mung führen, welcher Preußen nicht widersprechen würde. Die Aussichten seien nicht ungünstig. — Es wird versichert, daß mit den Süd- staaten, Württemberg ausgenommen, bereits eine Einigung über die künftige Bundesacte erzielt sei. Dieselbe soll gleich nach der Constituirung des Nordbundes sormulirt und proclamirt werden. — Zum Geburtstage des Königs sind Glück⸗ wunsch Telegramme von den meisten europäischen Höfen, darunter von Paris und Petersburg, ein- gelaufen. — Prinz Nicolaus von Nassau wurde zum Generalmajor à la suite ernannt. — 21. März. Reichstag. Zunächst wurde ein Schreiben des Kriegsministers v. Roon ver- lesen, in welchem derselbe in Bezug auf das preu⸗ ßische Militärsystem umfangreiche Erläuterungen mit dem Anheimstellen gibt, dieselben zur Kennt- niß der einzelnen Mitglieder des Reichstags zu bringen. Das Haus tritt hierauf in die Tages- ordnung ein. Art. 4 des Verfassungs-Entwurss wurde gestern erledigt. Es handelt sich heute nun zunächst um die verschiedenen Zusatznummern, die zum Art. 4 beantragt sind. Hierber gehört in erster Linie der Antrag des Abg. Dr. Braun (Wiesbaden): Dem Art. 4 als Nr. 14 hinzuzu⸗ fügen:„die Feststellung der Befugnisse, welche tein Bundesstaat in Bezug auf Preß-, Vereins- und Versammlungsrecht, so wie in Bezug auf die sonstigen persönlichen und staats bürgerlichen Rechte seinen Angehörigen vorenthalten darf.“ Abg.: Lasker: Vor einer Wiederholung reactionäxer Bestrebungen, wie wir sie vor der Periode der neuen Aera erlebt haben, muß das Volk bewahrt werden, wie denn auch die materiellen Interessen nur durch freiheitliche Grundsätze in der Verwal- tung wirklich gefördert werden können. Das Volk aber wird niemals zur Freiheit gelangen können, wenn man die betreffende Cempetenz den Einzel- regierungen überläßt. Herr v. Savignp: Soll das Volk für die Verfassung, die wir schaffen wollen, wirklich warm werden, so muß man ihm auch allgemein die Freiheit geben, auf welche es Anspruch machen kann. Abg. v. Bockum-Dolffs ist gegen den Antrag, weil derselbe mangelhaft sei. Abg. Wachenhusen ist, besonders mit Rücksicht auf die mecklenburgischen Verhältnisse, entschieden für den Antrag. Abg. v. Bockum- Dolffs bringt den Antrag ein, noch hinzuzu— setzen:...„und welche den in den einzelnen Staaten bestehenden Grundrechten nicht derogiren.“ Abg. v. Vincke(Hagen): Rom ist nicht in einem Tage erbaut worden, und man darf nicht das Gute durch das Wünschenswerthe hintertreiben. Das Preßwesen möchte ich übrigens auch unter keinen Umständen unter die Competenz des Bun— des gestellt wien. Wir haben unsere Erfahrun— gen vom alten Bundestage. Abg. Dr. Braun: Mit der alten Reichs gewalt soll auch die alte Reichsfreiheit wieder hergestellt werden. Der Hinweis auf den alten Bund paßt nicht; wir er— warten von dem neuen Bunde liberale Gesetze. Nur darauf kommt es an, daß unser Verfassungs— werk von der Sympathie der deutschen Nation getragen werde. Von dem Abg. Kratz wird noch ein zweiter Zusatzantrag im Interesse der Sicherung der religiösen Freiheit gestellt. Abge— ordnete Wagener vermißt in dem Antrage Braun's jeden praktischen Inhalt. Abg. Graf Schwerin erklärt sich für den Antrag. Präsi⸗— dent der Bundescommissarien Graf Bismarck: Man dürfe die Widerstandskraft der Einzelregie— rungen nicht unterschägen. Wolle die Majorität im Bundesrathe etwas mit Festigkeit, so werde sie es auch wohl durchbringen; aber für besser halte er es doch, wenn man die Dinge nicht so scharf auf die Probe stelle. Als Abgeordneter würde ich sagen: Man kann das Amendement annehmen, man kann es ablehnen, das Vaterland ist darüber nicht in Gefahr; aber als Minister kann ich Sie nur bitten, das Amendement abzu— lehnen. Abg. Schulze: Wir werden diesem Amendement zustimmen, weil wir ihm nicht ent⸗ gegen sein wollen, aber, wir sagen uns dabei ebenfalls: es ist gleichgültig, ob das Amendement angenommen wird oder nicht. Großherzoglich hessischer Bundes⸗Commissär Geh. Legat.⸗Rath Hofmann: Entspräche das Amendement einem practischen Bedürfnisse, so würde ich demselben nicht entgegen sein. Wenn hier von den That⸗— sachen gesprochen worden ist, so muß ich Sie daran erinnern, daß neben den Thatsachen auch ein Rechtsboden vorhanden ist, auf dem wir ste— hen; dieser Rechtsboden sind die Friedensverträge und die Bündnißverträge. Wir sind bereit, Allem zuzustimmen, was wir als ein Bedürfniß anzuer⸗ kennen haben; wir werden Ihnen aber nicht zu⸗ stimmen— und das erkläre ich Ihnen im Namen der verbündeten Regierungen— wenn wir nicht des Einverständnisses der preußischen Regierung gewiß sind. Es spricht jetzt noch der Abgeordn. v. Unruh für das Amendement und es wird dann abgestimmt. Das Unter⸗Amendement des Abg. Kratz wird angenommen, dasjenige des Abg. Bockum⸗Dolffs abgelehnt. Das Braun'sche Amendement wird hierauf in Verbin- dung mit dem Kratz'schen Unter⸗Amendement mit 128 gegen 123 Stimmen abgelehnt Bei namentlicher Abstimmung erfolgt die Able h⸗ nung des Amendements mit 130 gegen 128 Stimmen. Es folgt der Antrag des Abgeordn. Twesten: a. dem Art. 4 als Nr. 15 hinzuzu⸗ fügen: 15)„Das Militärwesen des Bundes und die Kriegsmarine;ö“ b. mit dem Antrage zu a. sür untrennbar zu erklären und als Alinea 2 zu Art. 5(oder sonst an geeigneter Stelle) binzu⸗ zufügen:„Bei Gesetzesvorschlägen über das Mili⸗ tärwesen und die Kriegsmarine gibt, wenn im Bundesrath eine Meinungsverschiedenheit statt⸗ findet, die Stimme des Präsidiums den Ausschlag, wenn sie sich für die Aufrechterhaltung der beste⸗ henden Einrichtung ausspricht.“ Der Abg Dr. Schaffrath beantragt, dem Art. 4 am Schlusse hinzuzufügen:„§. 14. Das Militär- und Ma⸗ rinewesen; F. 15. Das Bundesfinanzwesen, und §. 16. Die Abänderung und Auslegung dieser Verfassung.“ Abg. Wagener erklärt sich für den Twesten'schen, Abg. Michelis für den Schaffrath'schen Antrag. Redner will hierbei auf die allgemeine Discusston zurückgreifen, wird je⸗ doch von dem Vicepräsidenten v. Bennigsen, der inzwischen den Vorsitz übernommen hat, unter— brochen und wiederholt ersucht, bei der Sache zu bleiben, Da dies von Seiten des Abg. Miche— lis nicht geschieht, so sieht sich der Präsident ge— nöthigt, das Haus zu fragen, ob es den Redner noch hören will. Das Haus beschließt, dem Redner das Wort zu entziehen. Abg. Twesten empfiehlt hierauf seinen Antrag, der eine wesent— liche Lücke im Entwurse ausfülle. Abg. Günther (Sachsen) erklärt sich für den Schaffrath'schen Antrag, der Twesten'sche ziele zu sehr auf den Einheitsstaat hin. Der Präsident der Bundes— Commissarien Graf Bismarck: Namens der preußischen Regierung erkläre er sich mit dem Twesten'schen Amendement einverstanden und er hoffe, daß auch die übrigen Bundesregierungen zustimmen würden. Das Schaffrath'sche Amen— dement sei unannehmhar. Nachdem ein Antrag auf Schluß der Dicussion angenommen worden ist, erklärt der Abg. Michelis persönlich: Völlig ruhig und wohlüberlegt erkläre ich hiermit, daß ich mein Mandat niederlege und deßhalb den Saal verlasse. Der Abg. Michelis verläßt den Saal. Der Schaffrath'sche Antrag wird ab— gelehnt, der Twesten'sche angenommen. Abg. Dir. Prosch stellt den Antrag, dem Art. 4, unter einer besonderen Nummer, hinzuzufügen:„Die Bestimmungen über die staatsbürgerlichen und bürgerlichen Rechte der israelitischen Glaubens— genossen.“ Abgeordn. Lasker: Namens meiner Glaubensgenossen bin ich dem Vorredner für seine gute Absicht herzlich dankbar: so viel ich jedoch von der Meinung meiner Glaubensgenossen zu wissen glaube, wünschen sie keine Specialgesetz— gebung für sich. Ich bitte deßhalb, den Antrag abzulehnen. Das Haus lehnt den Antrag ab. Ein Antrag des Grafen Schwerin, hinter Art. 4 einzuschalten:„Die Maßregeln der Meditinal— und Veterinärpolizei,“ wird angenommen, und erhält hierauf ein von dem Abg. Dr. Baum- stark gestellter, auf denselben Gegenstand bezüg— licher Antrag von selbst seine Erledigung. Ein Antrag des Abg. Groote wird ohne jede Discus⸗ sion abgelehnt; eben so lehnt das Haus 2 redac⸗ tionelle Anträge der Abgg. Dr. Schwarze und Zachariä ab. Nunmehr ist der Art. 4 voll⸗ ständig erledigt und es stimmt das Haus jetzt über den ganzen Artikel, wie es denselben in seinen einzelnen Nummern angenommen, resp. amendirt hat, ab. Es erfolgt die Annahme mit großer Majorität. Es folgt der An- trag des Abg. Miquel: Zwischen Artikel& und 5 als neuen Artikel einzuschalten:„Der Bund ist befugt, im Wege der Gesetzgebung auch solcht Einrichtungen zu treffen und Maßregeln anzuord⸗ nen, welche auf andere als die im Art. 4 be⸗ zeichneten Gegenstände sich beziehen, wenn die⸗ selben im Gesammtinteresse nothwendig werden. Der Erlaß solcher Gesetze ist an die für Verfas— sungsveränderungen vorgeschriebenen Formen ge⸗ bunden. Abg. v. Thielau(Sachsen): Es han- delt sich hier um die Gründung eines Bundes- staates. Weiter zu gehen, ist nicht statthaft. Zur Gründung eines Einheits staates bin ich we— nigstens nicht hierher gekommen. Abg. Wagener ist gegen den Antrag, weil er denselben für über⸗ flüssig hält durch die Befugniß zur Verfassungs⸗ änderung. Abg. Graf Bethusy⸗Hur er⸗ klärt sich für das Amendement. Großh. hessischer Commissär Hoffmann: Bedeute dieser Antrag etwas, so sei es die Centralisation. Der Antrag wird schließlich abgelehnt, eben so ein nochmaliger Antrag des Abg. Groote, letzterer wieder ohne Discussion. Die heutige Sitzung wird hierauf geschlossen. Von der Lahn. Seit einigen Tagen sieht man auf Schloß Schaumburg eine schwarze Tri- colore flattern. Das Testament des Erzherzogs Stephan ist eröffnet, und ist nach demselben das erzherzogliche Besitzthum, nämlich die Grafschaft Holzappel und Herrschaft Schaumburg, an den Herzog Georg Ludwig von Oldenburg überge— gangen. Laut testamentarischer Bestimmung hat der Erbe alle Beamten und Diener des verstor— benen Erzherzogs zu übernehmen. Hannover. Einer Anzahl hannöver'scher Offiziere ist durch Königl. Kabinetsordre der Ein— tritt theils in das sächsische, theils in das mecklen— burg⸗schwerin'sche und theils in das braunschwelgi— sche Contingent gestattet worden. 1 Würtemberg. Stuttgart. Der„Staats- anzeiger“ veröffentlicht den Wortlaut eines Schutz und Trutzbündnisses zwischen Preußen und Wür— temberg. Derselbe ist identisch mit den wit anderen süddeutschen Staaten abgeschlossenen Verträgen. Baden. Die„Karlsr. Ztg.“ bringt eine umfangreiche officiböse Auslassung über die Allianz zwischen Preußen und erfolgte Abschluß in diesen Tagen den europälschen Süd deutsch⸗ land, der wir die Nachricht entnehmen, daß der Großmächten mitgetheilt und von diesen in sried— lichem Sinne aufgefaßt worden ist. Der Artikel geht von der Ansicht aus, daß durch den Fall des deutschen Bundes die Stellung der süddeutschen Staaten eine isolirte und unhaltbare geworden und die Anlehnung an Norddeutschland geboten sei. Dann heißt es in erwähntem Artikel weiter: „Die Sicherung der militärischen Cooperation der beiden deutschen Staatengruppen wird, wie man wohl befugt ist, zu hoffen, sehr günstig für die Erhaltung des europäischen Friedens wirken. Dem heutigen Deutschland sind eben so wenig als dem vormaligen deutschen Bunde aggressive Tendenzen zuzuschreiben; es hat über seine gegen⸗ wärtigen Grenzen hinaus keine neue Provinzen zu suchen, und seine friedlichen Nachbarn haben seine militärische Stärke nur zu achten, nicht aber aus derselben Besorgnisse zu schöpfen. In diesem Sinne haben denn auch die großen epropäischen Mächte die Nachricht von dem Abschluß der Allianzen zwischen Preußen und den süddeutschen Staaten, die ihnen in diesen Tagen mitgetheilt worden ist, aufgenommen, da diese Verträge der Verbindung zwischen Nord- und Süddeutschland, die in den Nikolsburger Präliminarien und im Frieden von Prag in Aussicht genommen ist, ent⸗ sprechen. Oesterreich. Wien. Kürzlich wurden auf dem hiesigen Hauptzollamt alle an Wiener Muchhändler aus Deutschland einlangenden Sen- dungen einer besonderen Revision unterzogen. Da⸗ bei wurden sämmtliche neu zugesendete Exemplare der bereits verbotenen Broschüre:„Der Zerfall Oesterreichs,“ mit Beschlag belegt. An einen hiesigen Buchhändler waren allein 100 Exemplare der genannten Broschüre geschickt worden. Gleich⸗ zeitig waren auch Sendungen einer neuen Bro⸗ schüre:„Die Zukunft Oesterreichs,“ eingelangt, von deren Verbot bis heate nichts bekannt war. — Das hiesige Blatt„Neue freie Presse“ äußert sich am Schlusse einer Besprechung des preußisch ⸗bayerischen Allianzvertrages folgender⸗ maßen:„Nebenher gilt aber die heutige Enthül⸗ lung auch den österreichischen Staatsmännern. Ihnen sagt sie, daß es in Deutschland keine Macht mehr gibt, an welche Oesterreich sich anschließen kann, als Preußen; daß in Deutschland der letzte Rest einer Chance, die Entwickelung des letzten Jahres rückgängig zu machen, verloren ist, und daß ein Versuch, die Dinge dort zu stören, in der That das ganze Deutschland in's Feld wider Oesterreich rufen würde. Wir müssen allen Spe⸗ culationen entsagen, welche nicht mit dem neuen Deutschland als einer nicht mehr zu verkleinern⸗ den Größe rechnen, und keine falsche Sentimen⸗ talität darf uns abhalten, die Stellung Oester— reichs in Europa durch die einzig mögliche Com⸗ bination zu retten, durch den ernsten Versuch, uns an dem preußischen Deutschland mit Aufrichtigkeit einen Bundesgenossen zu gewinnen. Einen ande⸗ ren Alliirten gibt es für Oesterreich nicht, und ohne Alliirten werden wir die Krise, die jetzt im Orient reift, nicht überstehen.“ — Die Nachricht von dem Beginn eines Aufmarsches dreier Brigaden, welche zur Auf- stellung eines Observationscorps an der türkischen Grenze bestimmt sein sollten, wird als vollkommen unbegründet bezeichnet. Frankreich. Paris. Unter den bei dem Senat eingelaufenen Petztionen befinden sich drei, welche gegen den übermäßigen Verbrauch des 1 J 0 Kaus 9 deen sel.. 1 ben Ilalien. 0 Lauge leine, um a 9 Feriolo 9. i De 18800 iu wachstcbenden — Hol 00 Miche weutts nachsied 1 8 in den Dip au Ott und e WV. ane WW 2 ͤffmnllic w Gegen! 14 inf rtaplart Gleich- n Bro⸗ gelangt, l war. prese ug des gender⸗ Fntbül⸗ innern. Macht ließen letzte en „1 en, 1 iber Spe ⸗ atuen inern⸗ times ter- on- unt igleit ande und Absynths und die verderblichen Folgen dieses meist noch gefälschten Getränkes gerichtet sind. Der Senat findet die Sache wichtig genug, um sie den betreffenden Ministerien des Innern, des Ackerbaues und der Finanzen behufs geeigneter Abhülfe zu überweisen. — Von Paris wird telegraphirt: Würtem⸗ berg und Hessen-Darmstadt haben ebenfalls Offensiv⸗ und Defensiv-Verträge mit Preußen abgeschlossen. Die Diplomatie hat seit langer Zeit schon Kennt— niß von dem Absch l usse noch anderer Verträge. — Gerüchtweise verlautet, daß der Besuch des Königs von Preußen zur Ausstellung ent— schieden sei. Das Palais Elysée soll zu seiner Aufnahme bestimmt sein. Italien. Ein schrecklicher Schlag hat die kleine, am Langensee liegende italienische Oetschaft Feriolo getroffen, indem sechs Häuser derselben sammt Scheunen und Stallungen im See ver— sauken. Der Rest der mehr bergwärts liegen— den Häuser wurde sofort verlassen. Nachforschun— gen mit dem Senkblei kamen bei 40 Metern noch nicht auf den Grund, auf welchem mit den Trüm— mern ihrer Habe 17 Ortsbewohner liegen. Die Zahl der dabei verunglückten Fremden ist unbekannt. Friedberg. Am Nachmitttag des 22. d. Mts. fand die Beerdigung des hies. Bürgers Carl Christian Weis unter außergewöhnlich zahlreicher Leichenbegleitung aus allen Ständen und von Angehörigen aller Confessionen statt, ein Beweis, wescher allgemeinen hohen Achtung seiner Mitbürger sich der Verstorbene zu erfreuen hatte. Derselbe war Katholik; da jedoch die kathollsche Geistlich— keit die kirchliche Beerdigung versagen zu müssen glaubte, nahm Herr Prof. Dr. Diegel, als Freund der Familie, Veranlassung, am Grabe des Dahingeschiedenen eine kucze, ergreifende Ansprache an die Versammlung zu richten und dem Todten herzliche und warme Worte des Andenkens zu widmen, indem er zugleich die Versam⸗ melten ermabnte, das Verhalten der katholischen Geistlich keit mit christlicher Liebe und Milde zu beurtheilen, da dasselbe durch die Anordnungen des Oberhauptes katholischen Kirche für Fälle wie der vorliegende strenge vorgeschrieben sei. Darmstadt. Herr Dr. v. H., welcher viele Jahre in Texas gelebt, ließ vor einigen Tagen seine sechs Kinder der zusammen taufen. Der jüngste Täufling war 2 Jahre alt, während der älteste schon 16 Jahre zählte. . Der jüngste Lieutenant der hessischen Armeebivision wird am 29. April d. J. srebenzehn Jahre alt. Offenbach. Eine köstliche Geschichte hat sich in diesen Tagen hier ereignet. Ein hiesiger Arzt wurde in einer der noch ziemlich kalten Nächte zu Anfang voriger Woche herausgeschellt, und trat ans Fenster, um zu er⸗ fahren, wer seiner begehre. Es waren ihrer Zwei unten auf der Straße, welche seine schleunige Hülfe für ein an der Halsbräune erkranktes Kind anriefen. Auf die Frage des Arztes wo er das Kind finden werde, wurde ihm von unten entgegnet:„Ei, Herr Doktor, wir habens da gleich miigebracht!“ Und so war es in der That! Das Kind aber ist heute frisch und gesund. Fruchtversteigerungen. 751 1) von dem Speicher zu Bingenbeim, bei Gastwirth Winter daselbst, 2) von dem Speicher in Nidda, auf in nachflehenden Terminen jedesmel um 9 Uhr Vormittags zur öffentlichen Versteigeru ag: Die 1860er Fruchtvorrätbe des Großherzoglichen Rentamts Nidda kemmen: dem Gemeindehaufse daselbst, 2. Versteigert werden 2 Vom Tag der Versteigerung eee— 2 1 e e 2 Speicher zu 1 8 6 7. Waizen Korn Derste Hafer 2 Mitr. Mitr. Mitr. Mitr. 1 Nidda Mittwoch den 3. April 80[ 65 2 Bingenheim Donnerstag den 4. April 24 198 194 44 3 Nidda Montag den 6. Mai— 80 38 6⁵ 4 Bingenheim Dienflag den 7. Mai 11 24 198 J 194 14 (Kornstroh 98 Gebund. Bingenbeim im Februar 1807. Groß herzogliches Rentamt Nidda el. 2 2 4* Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 763 Nächsten Dienstag den 2. April, von Vormittags präcis 9 Uhr an, sollen in den Distrikten Groß- und Klein⸗ treuers nachstehende Holzsortimente: Scheitbolz Prügel S tockholz Reißer. Sun ee me m Nadelholz⸗ 8 9 13 47 Aepen⸗— 13— 24% 348 Stecken Buchen ⸗Stammreißer, 18 Eichen⸗ 1 2 Eichen⸗Stämme von 10 Zoll Durchm. und 20 Fuß Länge, 86 Nadel⸗ 1„ 7—17„ 5*—80 f nc den 3. A pig in den Distrikten Klosterwald und Kautenwald, um dieselbe Stunde anfangend: Sche e tholz Prügel S tockholz Reißer eie die u. Buchen⸗ 189 ½ 74% 98 347 Eichen⸗ 1 10 10 44 Aspen⸗— 15— 30 210 Stecken Buchen⸗Stammreißer, 75 Eichen⸗Stämme 8 Hainbuchen⸗Stämme„ 23 Fich en⸗Stangen an Ort und Stelle vecsteigert werden. Dit en ist am 1. Tage um besagte am zweiten Ta 10— 2—3 ge auf dem Bieberberger Vicinalweg im District Klosterwald. Ortenberg den 24. März 1867. von 6½—16½ Zoll Durchm. und 20— 75 Fuß Länge, 17 f. „*„ 15—20*„ Stunde auf der hohen Straße am District Großtreuers, Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg Dr. Haber korn. Holz ⸗Versteigerung im Domanialwald der Oberförfleret Hoch-Weisel. 689 Donnerstag den 28. März l. J., Morgens präcts 10 Uhr anfangend, werden im Districte„Thlerberg“ 19 200 Wellen Buchen Durchforstungsrels holz, oͤffentlich meistbietend versteigert. Gegen Bürgschaft Zahlungefrist bis Ende September J. J. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in Bodeurod. Münster am 18. März 1867. Großherzogliche Oberförsteret Hoch Wetisel Sommer. Holz⸗Versteigerung. 715 Donnerstag den 28. d. M., Vormittags um 9 Ur, kon,men aus dem„Straßheimer Hübner⸗ schaftswald“ zur öffentlichen Versteigerung: 19,137 Wellen Eichen⸗ und Birken Relsholz. Die Zusammenkunft findet in dem Holzschlag neben dem Distrikt„Allmep“ ftatt. Odftadt den 20. März 1867. Die Freiherrl. v. e Oberförsteret Ockstadt rey. Bekanntmachung. 256 Ote in dem Anzeiger für Oberbessen in dem Oshelmer Gemelndewald auf den 27. und 28. d. M. anberaumte Holzverftesgerung kann wegen eingetretener HDindernisse nicht abgehalten werden und ist nun dlesg auf den 1. und 2. pril festgesetzt worden. Ostheim am 21. März 1667. Großherzogliche Bürgermeisterei Osthelm Winter. ö Holz- Versteigerung. 760 Montag den l. April, des Morgens 9 Uhr, soll im Nleder⸗Weiselee Gemeindewald, im Distrikt Plalas und Buchwald, nachstehendes Gebölz versteigert werden: 260 Stecken Buchen⸗Scheitbolz, 4½ 7 Eichen. 7 2½„ Erxlen⸗ 2 6 ⁰„Eichen Prügelholz, 1„Erlen- 9 115„ Buchen⸗Stockgolz, 5 ⁰˙ 7 Eichen⸗ 77 7„ Erten⸗* 364 Wellen Eichen Releholz, 100„ Erlen⸗ 13 Stück Eichen Baustämme, von 6—23“ Duchm., 15-357 Länge, 15 Stück Erlenstämme von 6— 12“ Durchm. und 26-39“ Länge, 1 Aspenstamm von 8½“ Durch., 297 Länge, 3 Eichenstangen von 3½“ Durchm., 5— 20“ Länge. Die Zusommenkunkt ist am Plalas. Nieder- Weisel den 23. März 1867. Großherzogliche Bürgermeislerel Nleder-Weisel * Hau b. Gan gente ü. 765 Naächsten Frettag den 29. d. M, des Vormittags 11 Ubr, sollen cirea 60- 70 Centner Heu, der Gemeinde gehörig, in Abtheltungen öffentlich meistbietend versseigert werden. Bauernbeim ren 23. März 1867. Edictalladung. 755 Cbristian Pensel don Rödzgen beabsichtigt mit Familie nebst Schvestder Helene Hensel und Bruder Konrad Hensel beide auch von Rödgen nach Amerika auszuwandern. Forderungen an dieselden find binnen vier Wochen bei Großbersoglichem Land⸗ gerschte Nauheim anzuzeigen und geltend zu machen, widrigenfalls die Entlassungsurkunde erthellt werden wird. Friedberg den 19. März 1867. Groß berzogliches Kreisamt Ftiedberg Trapp. Bekanntmachung. 740 Auf den Antrag der Vormünder der unmündigen Kinder der verstordenen Gottlied Stamm's Eheieute von bier, Georg Hartmann und Johannes Stoll bier, sollen die nachverzeichneten, deren Kindern zuge⸗ hörigen Mobilien, Weine, Sptrituosen u. s. w. in deren in der Reinhardsstroße dabter gelegenen Haus Mittwoch den 27 März l. J. und die folgen⸗ den Tage, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, unter den in Termin bekannt zu machenden Bedingungen, meistbietend öffentlich versteigert werden, als: 12 vollständige Betten, 8 Kleiderschränke, 5 Sopha's, 4 Kommoden, 1 Schreibpult. 13 Nachttische, 12 Wasch⸗ tische, 12 Spiegel, 30 Tische, 8 Dutzend Stüble, 20 Bänke, 2 Kächenschränke, verschiedene Küchen-, Wirihschafts⸗ und Metzger-Gerätdschaften, 2 mesfingne Krabhnen, 1 Schal⸗ und 1 Schuellwaage, 1 Kelter, 1 Aepfelmüble, 90 Obm vorzüglichen Aepfelwein mit Fässer, 50 halbe und 42 ganze Flaschen Bordeaur⸗ Wein, 93 Flaschen weißen Wein, 14 Flaschen moussirenden Wein, 80 Flaschen Rum, 4 Flaschen Abfintbe, mebrere Hundert Flaschen, 2 Fässer Essig, % Obm Branntwein, 1 Partie Fässer, 2 Bütten, 1 Faß winde, 1 Faß Fett, 1 Partie Speck und Dörr⸗ fleisch, 1 große Partse Weißseug bestehend in Betts, Hand⸗ und Tischtächern, Servietten, Herrn und Frauenhemden, 1 Partie Kleidungsstücke, mehrere Kisten, 1 Partie Säcke, 12 Kisichen Cigarren, 1 Partie Bohnen, Sandplatten, Bohnenstangen und eichene Bohlen, 20 Ctr. Peu, 2 steinerne Tröge, 2 Steigleitern, mehrere Bütten und verschiedenes Brennholz Naubeim am 21. März 1807. a Nauheim ie ß. Deu Luzerner⸗ und Incarnat-Aleesamen 731 bel F. Damm. Pesten Portland Cement 764 durch den directen Bezug zu seor billigen Preisen bel Jean Huber. Flaschen-Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr, del Bindernagel& Schimpff. Halsbinden 1487 und Sblips zc. in schöner Auswabl, sowle Foulardg seidene Umknüpftücher und schwarze seldene Halstücher bei Friedberg am 23. März. Butter pr. 5 2930 kr.] Eier 7 Brennholz, Buchen chetcholz 1. pr 8 kr. 50 kr. Steck Slecken 6 fl Großherzogliche Rürgermeisteret Bauernbeim 11. bis 7 fl. kr. Ein von Seiten der Herren Landwirthe entgegen. Friedberg den 20. März 1867. Herrn Gebr. Gossi in Großen-Linden 159 habe ich nur zu antworten, daß sich Personen stützt, welche mir in Beisein von Zeugen gemacht worden sind, und muß ich deßhalb dieselbe aufrecht halten. Auf Weiteres werde Nauheim. 5 N ladung. 751 Donuerstag den 28. d. Mts., von Morgens 10 Uhr au, findet in hiesigem Rathhaussaale die oͤffentliche Peüfung der Ackerbauschüler statt, wozu die verehrlichen Eltern derselben, die Herren Landwirthe und Freunde der Landwirthschaft hiermit ganz e Wir machen besonders darauf aufmerksam, einer ausführlichen Besprechung unterzogen werden und sehen einer recht zahlreichen Betheiligung rgebenst eingeladen werden. daß die neuesten Brennereigeräthschaften br. Henkelmann. meine Erklärung auf Aussagen glaubwürdiger ich mich auf diesem Wege nicht einlassen. Ph. J. Weiß. Dir Verpachlasigung der unzähligen 752 Man vergesse nie daß feder Katarrh eine Krankheit cwinosucht übergehen kann. in Lungenf Verschleimung, Rauheit, Kitzel oder Kratzen im Halse, Halsbräune, Keuchhusten, Engbrüstigkeit, Blutspeien, selbst bei veginnender Lungenschwindsucht wirkt der Schlesische Fenchel⸗Honig Extract von L. W. Egers in Breslau reizmildernd und besänftigend, er befördert auffallend den Auswurf des zähen, stockenden Schleimes und vermindert die Husten⸗ onfälle, auch wird der so unangenehme Reiz und Kitzel im Keblkopf sehr bald dadurch gehoben und mit ihm die ache der Schlaflosigkeit. Man lasse sich nicht durch Nachpfuschungen täuschen und achte genau eigentliche Urs darauf, daß jede Flasche des namentlich auch bei Kinderkrankheiten so sehr bewährten Schles das Siegel, Etiquette nebst Facsimile, sowie die eingebrannte Firma don L. W. Egers in Breslau trägt und nirgends anders gekauft wird, als in der alleinigen Niederlage bei Menschen das ist, und gar leicht in Lungenentzündung oder noch häufiger]! Bei allen katarrhalischen Leiden, Husten, Heiserkeir, Grippe, Brustschmerzen, Aalarthe und des Hustens hostet. Leben! Jos. Hoffmann in Friedberg. Nächste Gewinnziehung am 15 April 1867. Höchste Gewinn- Aussichten. Für 7¼ Gulden 678 erhält man ein halbes, für 15 Gulden ein ganzes Prämien⸗Lods gültig ohne jede weitere Zahlung, für die fünf großen Gewiunziehungen der 1864 errichteten k. k. österr. Staats⸗Prämien-⸗Lotterie, welche vom 15. April 1867 bis zum 1. März 1868 statifinden, und womit man fünfmal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,000, dc. gewinnen kann. Bestellungen mit beigesügtem Betrag, Postein⸗ zahlung, oder gegen Nachnahme, beliebe man baldigst und direkt zu senden an das Handlungshaus A. Bd. Bing, Schnurgasse 5 in Frankfurt am Main. Listen und Pläne werden gratis und franco über— minelt. NB. Zu der nächsten, am 15. April d. J. Kan findenden Gewiunziehung, deren Haupttreffer fl. 220,000 ist. erlasse ich gleichfalls halbe Loose à fl. 1. 45, ganze Loose 3 fl. 3. 30. 6 ganze oder 12 halbe Loose 2 20 Gulden gegen baar, Posteinzahlung, oder Nachnahme. C. H. Krauß Thee-Geschäft (Mining lane) London. Niederlage en gros und en détail bei 8 D. Ehr. Werner in Friedberg. Empfehlung. 697 Unverfälschte Waare, wie sie direkt von China importirt, ist zu mäßigen sesten Preisen zu haben in ¼ und ½ Originalpacketen. Alle Sorten Gartensamen 730 find frisch angekommen bei Friedberg. F. Damm. ischen Feuchelhonigextracts f Bei Bindernagel K Schimpff in Friedberg ist zu hal en: Die Verfassungsurkunde und andere das öffentliche Recht betreffende Gesetze des Großherzogthums Hessen. N Nebst einem Anhange. Neue Aus gabe. Preis 54 kr. 762 Ein frommes, fehlerfreies, schon zum Gebrauch tüchtiges und beinahe 3 Jahre altes Wallachpferd steht zum Verkaufe bereit bei Fauerbach b. F. 5 Hannwellem Holler Eu 2 Schon am 15. April d. J. findet wiederum eine große Gewinnziehung des k. k. österr. Staats-Prämien-Anlehens vom Jahre 1864. statt. Die Ziehung geschieht öffentlich im Beisein von Regierungsbeamten und müssen in dieser einen Ziehung nachstehende hohe Treffer gewonnen werden: fl. 220,00 0, fl. 15,000, fl. 10,00, 3 2 fl. 5,000, 3 2 fl. 2,000, 6 à fl. 1,000, 15 à fl. 500, 30 à fl. 400, 940 à fl. 145, Durch unterzeichnetes Handlungshaus sind Miesbscheine fü die bdevorstehende Ziehung, am 15. April gültig, zu beziehen und kostet 1 Stück fl. 3. 30. ½ Stiick fl. 1.49. 3 ganze oder 6 halbe fl. 8. 45. 7 ganze oder 14 halbe fl. 17. 30 kr. Ebenso offerire Mieihscheine für die nächsten 5 Gewinnziehungen, vom 15. April 1867 bis 1. März 1868 gültig, per Stück zu fl. 15., halbe zu fl. 7¼. Gejällige Aufträge werden gegen Einsendung des Betrags, Postnachnahme oder Posteinzahlung pünktlichst effektuirt, jede zu wünschende Auskunft wird bereitwilligst ertheilt, ausführliche Verloosungs⸗ Pläue werden gratis ausgegeben, sowie nach staltgehabter Ziehung, Listen und Gewinngelder franco versandt. Man wende sich daher gefl. baldigst und direkt an Joh. Fried. Scheibel, Staatseffektenhandlung in Frankfurt a. 744 Fahrgasse No. 111. 2 5 P. S. Es wird noch ausdrücklich darauf auf⸗ merksam gemacht, daß mit der geringfügigen Einlage von fl. 3. 30. au 15. April der Haupt⸗ preis von fl. 220,000 zu gewinnen ist. . Danksagung. 761 Allen Freunden und Verwandten, welche unseren theuren Gatten und Vater, Car! Christlan Weis, zu seiner letzten Ruheffätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Friedberg den 24. März 1867. Die trauernden Hinterbliebenen. beilt schnell Rheumatismen 277 aller Art, als Gesichts⸗, Ben!“ Zahnschmerzen, Kopf-, d reißen, Rücken- und Lendenweh u. f. w. In Paketen zu 30& 16 kr. zu haben bei J. A. Windecker. rr 2 Nächste Gewinnziehung am 15, Aprit 1867. Haupigewinn Prämien⸗Anlehen fl. 230,000. Größte ven 1864. Gewinn- Aussichten. Nur 7½ Gulden 726 kostet ein halbes Prämienloos, 15 Gulden ein ganzes Prämienloos, ohne jede weitere Zahlung auf säwmtliche 5 Gewinnziehungen vom 15. April 18067 bis 1. März 1868 gültig, womit man fünjmal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,00, 50,000, 25,000, 15,000 c. dc. gewinnen kaun. Jedes herauskemmende Loos muß sicher einen Gewinn erhalten. Bestellungen ugter Beifügung des Betrags, Posteinzahlung, oder gegen Nachnahme sind bald igst und nur allein direkt zu senden an das Hand— lungsbaus H. B. Schottenfels in Frankfurt a. M. Verloosungspläne und Gewinnlisten erhält Jedermann unentgeltlich zugesandt. Hals⸗ und and⸗ unt„ egicht, Glieder⸗ Durchsichtige Clycerin-Seise! 614 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken 2 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. Wer sich von Flechten& Hautausschlägen g 753 befreien will, der schaffe sich folgendes vor- tteffliche Schriftchen an Keine Flechten und Hautkrankheiten mebr! Mit Angabe der Heil⸗ mittel von Dr. Alex. Marot. Preis 7½ Sgr. A Dieses Werkchen ist auf frankirte Beflellung direct von S. Mode's Buchhandlung, Pofist. W in Berutn, sowie durch jede hiesige und auswärtige Buchhandlung zu beziehen. Roggenmehl, 754 nur in vorzüglicher Qualttät bet 75 Gebrüder Löb. Buxbaumpflanzen, 757 circa fünfzehntausend Stück, können von dem Unter⸗ zeichneten, per Tausend zu 2 fl. 42 kr. abgegeben werden. Södel am 21. März 1867. Christoph Stier. — Weißes& braunes Schaasleder 758 zu sehr billigen Preisen, im Occher zu Meßpreisen dei M. Seligmann, Friedberg. Weißgerber. Kirchen buchsauszügt. Evangelische Gemeinde. Getaufte: Den 17. März Dem Bürger zu Rödelheim und Geschöftsführer in der Bendeischen Russenfteinfabrik dahier Johannes Göbel ein Tochter Katharina, geb. den 25. Februar. g Den 17. März. Dem hlefigen Bürger und Schneidermeister Johann Hartmann Lang III. eire Tochter Elisabetha Sophle Catharina, geb. den 5. Februar. Beer digte: Den 18. März. Elisabethe Becker, geb. Burkholder, verwlitwet gewesene Heß, Ehefrau des hies. Bürgers und Lobnfubrmanneg Jobann Martin Becker, alt 51 Jahre, 1 Monat, 12 Tage, t den 16. März. Den 20. März. Anna Margaretba Geck, ledige Tochter des verstorbenen hlesigen Bürgers und Fuhr⸗ mannes Alexander Geck, alt 76 Jahre, 10 Monate, 7 Tage, 1 am 19. März. 5 Den 23. März. Wilbelmine Karoline Sophie Steinmetz, geb. Hofmann, Ehefrau des Pofstassistenten dahler und Bürgers zu Laubach Friedrich Hermann Ednard Steinmetz, alt 25 Jabr, 9 Monat, 2 Tage, 1 den 21. März. Katholische Gemeinde. Getaufte: Dem Kreisbauaufseber Ludwig Hilgenreiner dabilt ein Sohn Karl Anton Ermund, geb. den 22. Februar. Beer digte: Des Permissionisten Jobann Adam Hohmann dahler todtgebornes Söhnchen, geb. den 14. März. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. Auf Nr. M. d. J in den Nechn He ssen. Darm ss. Jg.“ Großt. Gerich“ nagen vorden — Venngl Militär⸗Lenven Hessen und Pre joch nicht dafl der Eintritt de Norddeulschen werden können, minister v. Re „Cchäuterungt fallende Conti herzoglich bes — Tot nachrichten it lung N Pa der dhl von vorn dert auch die Ar noch nicht al die bei den Betheiligten und wurden, sonen gefang Aegean nit Preußel Börsenzeitung⸗ don England Ehe Anzuged den engliche 3 — Warum Hal Es i Leben.. sollte dar