soosung, aon 14006 1867. Samstag den 26. Januar. M12. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Crlasse für den Kreis Friedberg. g Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ä——— 2—— N Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. Hessen. Darmstadt. In der Sttzung jer zweiten Kammee vom 23. wurde u. A. ein Untrag der Abgg. Kritzler, Stockhausen und Zentgraf wegen Baues einer Odenwald⸗Eisenbahn angezeigt, sodann die Wahlen der Abgeordneten Dietz, R. Bamberger und Dernburg für gültig irklärt. Auf der Tagesordnung stand zunächst sie Berathung über den Gesetzentwurf, die Wahl sines Abgeordneten für die neu erworbenen Ge lietstheile betr., der bestimmt, daß diese Landes- heile nach dem jetzigen Wahlgesetz für die Dauer zer Wahlperiode einen Abgeordneten zu wählen laben. Die Mehrheit des Ausschusses beantragt Annahme des Gesetzes, während die Minorität Becker) die Wahl auf Grund des Wahlgesetzes don 1849 und die Dauer des Mandats nur bis ur Redision unseres 1856er Wahlgesetzes fest— zesetzt haben will. Für den Antrag der Mehr— geit, die sich hauptsächlich auf Gründe der Zweck— näßigkeit stätzt, sprachen Zentgraf, Hunsinger, eil, Hallwachs, Kraft und der Regierungs.: Commissär Geheime Staatsrath v. Bechtold. Dagegen: Becker, Dumont, Metz und K. J. Hoffmann, die Bedenken trugen, das jetzige Wahlgesetz, dessen Härten und Mängel hervor- zehoben wurden, auf die neuen Gebietstheile tuszudehnen und es dadurch gewissermaßen zu sanctioniren Bei der Abstimmung mit Namens- aufruf wurde der Gesetzentwurf in der Fassung zer Regierung mit 18 gegen 13 Stimmen un- derändert angenommen. Der nächste auf der Tagesordnung stehende Gesetzentwurf, die Ver⸗ sündigung der Gesetze und Verordnungen für die zeu erworbenen Landestheile betr., wird fast ohne Debatte in der Fassung der Regierung ange— ommen. Ohne jede Debatte genehmigte die Ttammer einstimmig das Gesetz über die Wahlen zer Provinz Oberhessen zum norddeutschen Par- ament, das auch für die Abgeordneten 7 fl. Diäten festsetzt. Gegen Ausdehnung des Gesetzes auf Kastel und Kostbeim sprachen Dumont, Oechsner, Wernher und Röder, da die praktischen Folgen der Herbeiziehung zum norddeutschen Bund für die Verkehrs- und sonstigen Interessen dieser leinen Orte von allergrößtem Nachtheile sein pürden. v. Bechthold bemerkt, daß wenig Aussicht zorhanden, sich den Ansprüchen Preußens in zieser Beziehung zu entziehen. Nachdem noch . Gagern ein Amendement gestellt, die Kammer volle, obgleich sie die Auslegung des Friedens- vertrages nicht für richtig hält, dennoch die Vor- gage der Regierung annehmen, um keine Schwierig- leiten zu bereiten, wurde dieselbe mit 38 gegen 5, Gagerns Amendement mit 22 gegen 21 Stimmen angenommen. Es erfolgte nun die Wahl des landständischen Directors der Staats- schuldentilgungskasse. Abg. K. J. Hoffmann reicht einen Protest gegen die Giltigkeit dieser Wahl ein, da die Wahl schon längst hätte stattfinden sollen. Zum Director wurde Wernher gewählt, jum Stellvertreler desselben Zentgraf, zum Con- sroleur Finanzrath Guntrum, zu dessen Stell- vertreter Buchhalter Petsch. — In der Sitzung der zweiten Kammer vom 24. d. begann die Debatte über den Friedens- dertrag mit Preußen. Der Ministerpräsident „. Dalwigk wohnte der Sitzung bei. Der Ab- gtordnete Hallwachs als Berichterstatter spricht für Anschluß unseres ganzen Landes(natürlich unter Wahrung der inneren verfassungsmäßigen Selbstständigkeit desselben) an den norddeutschen Bund, und für ein thätiges Streben dahin, damit die Mainlinie keine dauernde Trennung des Vater— landes herbeiführe. Stockhausen warnt vor einer Identificirung Preußens mit dem Bismarck'schen Regierungssystem und empfiehlt aufrichtige Freund- schaft mit Preußen. Soldan, Edinger, George und Bamberger sprachen gleichfalls für den An- schluß an Preußen und für den Eintritt des Großherzogthums in den norddeutschen Bund als im Interesse des Landes geboten und mit allen Mitteln zu erstreben und stellt George ein dahin zielendes Amendement. v. Dalwigk ist damit einverstanden unter der Voraussetzung, daß dies in würdiger Weise geschehen lönne. Metz spricht für Eintritt unseres Landes in den norddeutschen Bund, damit nicht der gefährliche Einheitsstaat, sondern ein einiges freies Deutschland in bundesstaatlicher Form geschaffen werde. Dumont führt aus, daß allerdings der Anschluß an Preußen nothwendig sei, aber unter keinen Umständen ein unbedingter; daß Preußen in eigenem Interesse einen andern Weg einschlage und auf die bundesstaatliche Einigung zurückkommen müsse. Es sprachen noch Keil, Bamberger, Dernburg, Metz, Zentgraf, Wernher, Kraft, v. Low, Kempff, George, Dumont, Gagern, v. Riedesel, Soldan, Hallwachs, K. J. Hoffmann. Bei der Abstimmung wurde der Friedensvertrag ein- Das Amendement George's stimmig angenommen. kam nicht zur Abstimmung, da die Kammer mit 24 gegen 21 Stimmen beschloß, die Verhandlung darüber so lange zu vertagen, bis der Entwurf der norddeutschen Verfassung vorliege. Friedberg. Durch Reserspt Gr. Ministeriums des Innern ist die Vornahme der Abgeordneten⸗ wahl für den Reichstag des Norddeutschen Bundes in den nördlich des Mains gelegenen Gebietsthrilen des Großherzogthums auf Dienstag den 12. Februar l. J. anberaumt worden und ergingen bereits durch die Großh. Kreisämter die bezüglichen Weisungen an die Bürgermeistereien der Provinz. Die Bekanntmachung von Tag, Ort und Stunde der Wahl hat mindestens 3 Tage vor dem Wahltermine in ortsüblicher Weise zu geschehen. Gießen. Bei der am 20. d. dahier statt⸗ gehabten Versammlung wegen der Parlaments- wahlen entwickelte der zum Abgeordneten für den 1. oberhessischen Wahlbezirk vorgeschlagene Frhr. Adalbert von Rabenau zu Friedelshausen seine Ansichten bezüglich des zusammen zu berufenden Parlamentes und legte damit der Versammlung zugleich sein politisches Programm vor, dem wir folgende Stelle entnehmen:„Deuischland ist jetzt an einem entschiedenen Wendepunkt seiner Ge— schichte angelangt, und hat vielleicht nit vor einem verhängnißvolleren Moment gestanden, als dem gegenwärtigen. Eine schnelle,— liberale,— und feste Organisatjon des Norddeutschen Bundes in all' seinen politischen,— militärischen,— und socialen Einrichtungen ist der sicherste Weg zur Beseitigung aller inneren und äußeren Schwierigkeiten, auch der Mainlinie 1c.— Diese Organisation mitherzustellen, ist Aufgabe des Reichstages, welcher in den Staaten des Nord- deutschen Bundes am 12. Febr. gewählt, und bald darauf in Berlin zusammentreten wird.— Die Aufgabe dieses Reichtages im Großen und Ganzen, resp. der Oberhessischen Abgeordneten in demselben, ist nach meiner Auffassung die Fol- gende: 1. der Reichstag soll das Eisen schmieden, so lange es warm und biegsam ist; 2. der Reichstag soll wenig sprechen, aber entschieden und praktisch handeln mit der einzigen letzten Rücksicht auf die Ehre,— das Wohl,— und die Größe des deutschen Volkes; 3. der Reichs- tag soll nicht dulden, daß ein willkührlicher Strich auf der Landkarte Deutschland dauernd trennt; 4. kein politisches Heil sür Hessen, außer im engsten, ungeheuchelten Anschluß an dem Nord- deutschen Bund.“ Preußen. Berlin. Nach der„Nordd. Allg. Zig.“ ist eine von 10,000 Nassauern unter- zeichnete Petition eingelaufen, worin diese bitten, daß die Regierung bei der Regelung der Domänen— Angelegenheiten dem Herzoge die Erwerbung des betreffenden Grundbesitzes nicht gestatten möge und mit Rücksicht auf den öffentlichen Wohlstand von dem im Einzelnen oder in Complexen ver- pachteten Ländereien dem Herzoge nichts über— antworte. — Prinz Ludwig von Hessen ist in Berlin eingetroffen. Man will wissen, daß der Zweck dieser Reise militärischen Abmachungen Preußens mit den süddeutschen Höfen gelten soll. In dieser Beziehung möchte man wobl nicht irren, wenn man annimmt, daß vor Regulirung der Militärverhältnisse des norddeutschen Bundes derartige Abmachungen von bier aus nicht ge— schlossen werden möchten. Daß man hier nichts sehnlicher wünscht, als eine Vereinigung mit den süddeutschen Staaten, so weit das irgend thun⸗ lich ist, ohne der Selbstständigkeit des nord- deutschen Bundes entgenzutreten, hat die Regierung bei jeder Gelegenheit“ dargethan. Der Ver⸗ muthung, daß dem Reichstage auf derartige Ver⸗ einbarungen bezügliches Material unterbreitet werden soll, feblt wohl bis jetzt jeder thatsächliche Anhalt. — Von Berlin wird der Köln. Zig. tele⸗ graphisch berichtet: Hessen⸗Darmstadt wünscht eine besondere Stellung für sein Gesammtcontingent in der Form, daß Preußen dafür den Oberbefehl über die ganzen Hessentruppen erhielte. Es wird stark bezweifelt, daß Preußen darauf eingehen werde. Die neuesten Berliner Blätter melden: Die Conserenzen der norddeutschen Bevollmächtigten sind zu Ende, die Herren haben das Schluß⸗ protokoll und den Bundesvertrag unterzeichnet und verlassen zum Theil schon jetzt unsere Stadt. Der Verfassungsentwurf, den sie durchberathen baben, zeigt wesentliche Lücken, es ist wegen des wichtigsten Punktes, der Budgetfrage, eine Einigung nicht erzielt. Frankfurt. Während der Senat bei Fest— stellung des Budgets für 1866 die muthmaßliche Einnahme aus den Währschaftsgeldern auf 145,000 fl., gleich einem Umsatz von 14 Mill., annahm und der gesetzgebende Körper nach dem Durchschnitt der letzten Jahre die be'reffende Ein⸗ nahme sogar auf 190,000 fl., gleich 19 Millionen Umsacz, veranschlagte, gingen in Wirklichkeit nur circa 40,000 fl. ein, was einen Ausfall von 150,000 fl. gegen die Annabme des gesetzgebenden Körpers ergibt. Gerade wie es sich mit dieser Einnahme verhält, so auch mit den anderen im Budget pro 1866 in Voranschlag gebrachten. Auch nirgende wurde die in Aussicht genommene Höhe der Position nur annähernd erreicht N ———. — Die Verhandlungen des preußischen Ab- geordnetenhausee über eine Petition aus Frank- furt auf Rückerstattung der Kriegscontribution und der Kriegslasten überhaupt, welche durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt wurde, veranlassen das Frkf. Journ. sich an bevorzugter Stelle seiner Rummer vom 24. d. M. folgender- maßen zu äußern:„Die verhängnißvolle Nach⸗ richt, welche der Telegraph gestern aus der Haupt- stadt Preußens herübergebracht, und welche unsere Leser in der ersten Beilage der Mittwochsnummer gefunden haben, hat dieselben bereits auf Das vorbereitet, was ihrer in dem eingelaufenen Kammerbericht wartet. Wir verweisen auf diesen Bericht binsichtlich der Vorgänge in dem preuß. Abgeordnetenhause in der Sitzung vom 8 und enthalten uns an dieser Stelle jedes Commentars, wo die Thatsachen laut genug sprechen. Wir verzichten heute auf eine Be⸗ leuchtung dieser Thatsachen, weil uns augenblicklich die Form fehlt, in der sie unter den obwaltenden Verhältnissen gegeben werden könnte, überzeugt, daß jeder unserer Leser, Angesichts dessen, was hier gemeldet ist, in tiefer Seele Das empfinden wird, was wir verschweigen.“ — In der Senatsfitzung vom 22. d. wurde der Acktiengesellschaft unseres Stadttheaters die Concession für weitere sechs Jahre ertheilt; auch Commissionsrath Keller erhielt die Coneession für Errichtung eines Vaudeville⸗Theaters aufsechs Jahre. Sachsen. Dresden. Eine königl. Ver⸗ ordnung setzt die Wahlen im Königreich Sachsen für das norddeutsche Parlament auf den 12. Februar d. J. fest. Bayern. München. In der Sitzung der Abgeordnetenkammer vom 23. entwickelte der Abgeordnete Umbscheiden den Standpunkt der Antragesteller in der Adreßdebatte und sprach sich, mit Rücksicht auf die Erklärung des Fürsten Hohenlohe, dahin aus, daß man sich jetzt mit dem Ministerium vertragen müsse. Der Fürst Hohenlohe dankte für das in ihn gesetzte Ver⸗ trauen und erklärte, indem er seine früheren Er⸗ klärungen präcisirte: Bei einer bundesmäßigen Einigung Deutschlands müsse auch Bayern Opfer bringen; unter Kriegen, bei welchem das bayerische Heer, gegen Garantie der Integrität Baperns, unter preußische Führung zu stellen sei, verstehe die Regierung selbstverständlich solche Kriege, wodurch die Integrität Deutschlands bedroht ist. Wiederholt mahnte er von einer Discussion der Adresse ab, welche der Förderung der äußeren Politik der Regierung nur hinderlich wäre Nach diesen Er⸗ klärungen wurde der Adreßantrag zurückgezogen. Württemberg. „Schw. M.“ bestätigt die Nachricht, daß die süddeutschen Regierungen auf Bayerns Anregung über ein möglichst gleichartiges Project der Heeres ⸗ reorganisation übereinkommen wollen. Die Zustimmung von drei Regierungen ist erfolgt, Stuttgart. Der nur die von Baden steht noch aus. Zunächst sollen Conferenzen im hiesigen Kriegsministerium mit Abgeordneten der betreffenden Staaten er— öffnet werden. Nach einer Correspondenz des- selben. Blattes aus Karlsruhe wäre Baden ge⸗ neigt, sich den Vorschlägen Bayerns anzuschließen. Oesterreich. Die„Amtszeitung“ enthält ein kaiserliches Handschreiben, wodurch der Finanz⸗ minister, auf eigene Bitte, unter Verleihung des Leopoldordenskreuzes seines Postens enthoben wird. Der Unterstaatssecretär Becke ist mit der einst- weiligen Leitung des Finanzministeriums betraut. Amerika. Aus Newyork ist folgende Nachricht eingetroffen: Das Haus der Repräsen⸗ tanten hat die Anklage des Präsidenten ange— nommen. Die Anklage beschuldigt den Präsidenten des Mißbrauchs der Vetogewalt, der Beamten anstellung, des Gnadenrechts und der gewissenlosen Verfügung über Staatseigenthum und der Ein- mischung in die Wahlen. Der Senat und das Haus der Repräsentanten haben die Bill ange— nommen, welche den Negern in dem Districte Culumbia das Stimmrecht ertheilt, trotz der Veto⸗Einlegung des Präsidenten. h. Friedberg. Wir haben uns die von Maschinen⸗ fabrikanten G. Nenzel aus Gießen im Hotel Trapp ausgestellten und in Thätigkeit versetzten Maschinen (Wasch⸗ und Ring⸗Maschine, Schaumschlag⸗, Aepfelschäl⸗ und Messerputz⸗Maschine) angesehen. Besonderes Interesse erregte die Wasch- und Ringmaschine von höchst einfacher Construktion. Das Waschen damit, hauptsächlich im Drehen einer Leier bestehend, ging rasch vor sich, die Wäsche war rein, unversehrt, und man sagte uns, daß gegen das Handwaschen Seife erspart werde. Alles das läßt wünschen, eine solche Maschine benutzen zu können. Der Preis von 50 fl. wird aber manchem Einzelnen zu hoch sein; darum schlagen wir auch hier Gemeinsamkeit vor für Anschaffung: entweder verbinde man sich etwa zu zwölf, so daß innerhalb 14 Tagen auf einen der Ver⸗ dündeten ein Tag Benutzung kommt, oder Einer schaffe eine Maschine an und verleihe sie gegen Miethzahlung. Wichtig und vortheilhaft ist, daß solche Maschinen auch bei uns sofort in den Gebrauch kommen. Die anderen Maschinen sind auch praktisch; nur halten wir die Wasch⸗ und Ringmaschine zu allgemeiner Ein⸗ führung für die wichtigste. »Die Schätze in den Abzugs⸗Canälen New⸗ Horks. Vor einitzen Jahren, so schreiben amerikanische Blätter, kam ein deuischer Jude, Namens Schwartz, auf die Idee, daß sich in den Abzugs⸗Canälen von New⸗Vork wohl manche werthvolle Gegenstände finden möchten, stieg hinab in dieses unterirdische Labyrinth und brachte, nach einer dreitägigen Expedition, Juwelen, silberne Löffel, Gabeln ꝛc. im Werth von etwa 27,000 Dollars an das Tageslicht. Er war der Ansicht, seine Ausbeute würde beträchtlich größer gewesen sein, wenn er sich nicht in dem Gewirr der Canäle verirrt und nach seinem ursprünglichen Plan sich nach der Richtung des begüterten Theils der Stadt, Broadway und Nachbarschaft, hätte dirigiren können. Da ihn die überstandenen Gefahten der Tiefe vor einem weiteren Versuch abschreckten, so ließ sich auch kein Anderer zu dem gewinnbringenden Wagniß verlocken, bis jetzt neuerdings eine Expedition, bestebend aus einem jungen Mädchen von 18, ihrem Bruder von 16 Jahren und einem 50jährigen Mann, eine Woche lang in den Cloaken herumstöberte. Nur die beiden jüngeren Mit⸗ glieder der Gesellschaft kamen wieder an's Tageslicht, und ihre Beute wird Zzuf 1,500,000 Dollars geschätzt. Die Geschwister, die so aus tiefem Elend plötzlich zu großem Reichthum gekommen sind, beabsichtigen nach England zu gehen, wo sie Verwandte haben, und schon machen An⸗ dere Anstalten, die unterirdischen Schatzgruben ebenfalls abzusuchen. e geichenräuber. Am 2. Januar verurtheilte das Bezirksgericht zu Chemnitz den Fleischermeister Land⸗ graf und den Handarbeiter Oeser zu je drei Jahren Arbeilshaus, weil sie am 15. October v. J. in frevel⸗ hafter Weise die Leiche der an der Cholera verstorbenen Frau des Factors T. Nachts auf dem Kirchhof ausgruben und derselven das mit in's Grab gegebene goldene Ge⸗ schmeide, bestehend in einer Broche, zwei Armbändern und einem Paar Ohrringen, abnahmen, stahlen und später auf dem Leihhause versetzten. «Ein vortreffliches Mittel, das Schuhwerk gegen Nässe undurchdringlich zu machen, soll folgendes sein. Die Sohlen, die fertigen und trockenen Stiefel, sowie die Fugen zwischen Sohle und Oberleder wiederholt mit gereinigtem Leinölfirniß getränkt und dann erst in Gebrauch genommen, wenn der Firniß gehörig eingetrocknet ist. Telegraphischer Bericht. (Mitgetheilt von Chr. Hecht, Spec.⸗Agent in Friedberg.) Hamburg. Das Hamburg-Newyorker Postdampf⸗ schiff„Allemania“, Capt. Trautmann, welches von New⸗ vork am 5. Januar abging, ist nach einer sehr stürmischen Reise von 15 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und bat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staatenpos sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamdurg fortgesetzt. Dasselbe bringt 92 Passagiere, volle Ladung, 685,365 Dollars Contanten und 56 Briefsäcke. 2480 Gegen die in mehr oder weniger heftiger Form auftretenden Erkältungen der Respirations-Organe, wie Rauhheit im Halse, Heiserkeit, Hustenreiz u. s. w. finden wir die verschiedensten Hausmittel als: Bonbons, Pastillen theure Syrupe und Extracte ꝛc. empfohlen. Da das Sortiment in diesen Artikeln durch die Speculation eiu sehr vielseitiges geworden, so ist dem leidenden Publikuns bei der Wahl einige Vorsicht dringend anzurathen! Un⸗ bedingter Vorzug gebührt wohl vor Allen den Stoll⸗ werk'schen Brust Bonbons!— Ein mehr als 25⸗ jähriges Bestehen, ministerielle Approbationen fast sämmt⸗ licher Staaten, zahllose Empfehlungen von Aerzten und Consumenten, so wie die zuerkannten Preis- und Ehren⸗ Medaillen, wie kein zweites Fabrikat sie aufzuweisen hat, sind die tbatsächlichsten Beweise der Vorzüglichkeit dieses Hausmittels! Dazu ist der Preis ein so mäßiger, daß sie für Jedermann zugänglich sind und wir keinen Anstand nehmen, dieselben allseitig zu empfehlen. Bekanntmachung. Holzversteigerung in der Oberförsterei Ober ⸗Nosbach betreffend. 172 Mittwoch den 30. d. M. werden in dem zwischen Nieder⸗Mörlen und Nauheim gelegenen Domantalwa!d Frauenwald an die Meistbietenden öffentlich versteigert: 7 Stecken Birken 1 Stecken Lärchen ⸗Prügelholz, 6½ Stecken Eichen- Birken. Stocholz, 10200 Wellen Birken⸗Eichen Obfibaum⸗, 233 Wellen Nadel ⸗Reiserholz, 14 Stämme Eichen- geringes Bauholz, in 168 Kub.⸗Juß, 1 Stamm Buchen Werkbolz in 16. Kub.⸗Zuß. Zufammenkunft und Anfang der Versteigerung: Morgens 9 Uhr auf dem neuen Weg im Schlag Nr. V. Ober- Nos bach den 21. Januar 1867. Großherzogliche Oderförsteret Ober⸗Rosbach Bing mann. Faselochs⸗Versteigerung. 181 Otenstag den 29. l. M., Vormittage 11 Uhr, wird in hiesigem Nathbaus ein der Gemeinde Assenheim gehörender Faselochs öffentlich meisibietend versteigert. Assenheim den 22. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Assenhelm Schmidt. troleum! in unũbertroffener Prima-Qualität, 86 nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art zum Fabritpreis bei W. Fertsch. Für Hranntweinbrenner. 183 Frische Untergährbhefe per Mags 3 kr. bei Ph. Windecker. Hofraithe- und Güterversteigerung. 178 Montag den 28. Jauuar d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen An⸗ trag der Kinder der daßter verstorbenen Nicolaus Windeckers Eheleute die denselben gehörenden Im⸗ mobilien als: Zlur. Nr. Klftr. 2. 653. 13,4, Hofraithe in der Stadt. Pag. Nr. Ruthen. 68. 24. 40. Acker auf dem Krämer, 74. 33. 22½ desgleichen daselbst, nochmals öffentlich versteigert werden. Frtedberg am 23. Jauuar 1867. eee, Ortsgericht Friedberg a z. Oeffentliche Aufforderung. 180 Nachbenaunte Immobilien sollen veräußert werden, die Besitzer können jeroch daran das Eigenthum resp. vie Zahlung des Kaufpreises urkundlich nicht nachweisen: Gemarkung Bönstadt. Gemeinde Bönstadt. I, 5, 5. Schult Bönstadt. 1, 5, 3. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an jene Immobilten bilden zu können vermeinen sollten, auf⸗ gefordert, solche innerhalb vier Wochen bei dem unterzeichneten Landgericht geltend zu machen, widrigenfalls die betteffenden Urkunden gerichtlich be⸗ flätigt und der Eintrag im Mutattonsverzeichniß, be⸗ ziehungsweise die Löschung der etwaigen Vormerkung ebeschränkt“ verfügt werden wird. Altenstadt den 18. Januar 1867. Groß berzogliches Landgericht Altenstadt In Erledigung der Landrichterstelle Map, Landgerichte⸗Assessor. Hofraithe- und Güterversteigerung. 186 Donnerstag den 31. Januar d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Ralhhause auf freiwilligen Antrag die zum Nachlasse der Friedrich Karl Bergs Eheleute gehörenden Immobilien: Flur. Nr. Klftr. 1. 18. 53. Hofraithe in der Stadt, 1 19. 15.7. Grabgarten daselbst, 6. 37. 81. Grabgarten vor dem Mainzerthor. Pag. Nr. Ruthen. 423. 18. 54 Acker vor dem neuen Schlag, ist ein Baumßfück und stößt auf die Chausste, 697. 9. 35% Grasgarten am Biegel, nochmals öffentlich meistbietend verstelgert werden. Friedberg am 24. Januar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Walz. Güter ⸗ Verpachtung. 185 Mittwoch den 30. Januar l. 3. Vormittags 10 uhr, werden in biesigem Rathhause auf freiwilligen An⸗ trag des Kaufmanns Ludwig Winbelm dahter dessen Grundstücke, in Frtedberger und Jauerbacher Gemarkung gelegen, auf neun Jahre öffentlich meistbietend verpachtet. Frledberg den 24. Jauuar 1867 In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Walz. 738 fl. 189 liegen gegen gerichtliche Sicherung in dem Fonds der Kapelle St. Georg bei Friedberg zum Ausleihen bereit. Ockstadt der 25. Januar 1867. Kirchenrechner Dienst. Glace- Handschuhe 170 bei K. 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Seit dieser Zeit bin ich und meine ganze Fmilie gesund, ja sogar während der furchtbaren Cholera seuche, die Hunderte um und neben uns wegraffte, sind wir von aller Krankheit verschont geblieben. Ich erachte es daher als ernste Pflicht, alle Kranken und körperlich Schwachen auf das genannte Buch mit dem Bemerken aufmerksam zu machen, daß es in jeder Buchhandtung für 21 kr. zu haben ist, treffliche in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. 10 bis 0 Ctr. Dickwurz 190 bat zu verkaufen Christian Hanstein. Herrn Fr. Richter in Stettin 194 Senden Sie mir doch mit umgehender Post ½ Flasche G. A. W. Mayer schen weißen Brust⸗Syrup“), de derselbe meiner Frau, welche erst eine halbe Flasche davon gebraucht, wirklich ausgezeichnete Dienste geleistet hat. Schwerin b. Daber den 27. März 1865. Gaude, Steuerbeamter. „) Kecht und frisch zu haben in Friedberg bei Ph. Dan. Kümmich. er Unterzeichnete, von Pfarrer Dr. Carl Stamm in Dornholzhauser, als Vormund seiner Tochter Emilie beauftragt, die Letzterer von ihrem verstorbenen Groß⸗ vater Pfarrer Gotthard Stamm durch Teftament vom 3. April 1866 vermachten, in der Gemarkung Nieder⸗ Eschbach eine Stunde von Domburg v. d. Höhe belege nen Immobitien öffentlich meistbietend einzeln oder im Ganzen zu verstetgern, bringt hiermit zur Kenntniß der Taufltebhaber, daß Versteigerungstermin auf Montag den 11. A e d. J., Vormittags r, auf das Ortsgerichtsbureau zu Nieder Eschbach anbe⸗ fraumt ist. Die ausgeboten werdenden Immobilien besteben: 1) aus einem zweistöckigen sehr gut erbaltenen, noch neuen Wohnhause nebst guten Kellern, Scheuer, Stallung, Hofraum und Gärten, und wurde seitber Wirthschaft malt Specerelkram mit gutem Erfolg be⸗ trieben, wozu es sich auch ferner, wie zu jedem anderen Geschäfte sehr wohl eignet, da die Hofralthe an der Straße nach der eine halbe Stunde entfernten Eisenbahnstatlon Bonamös an der Main-Weser⸗Bahn Uegt. aus 6 bis 7 Morgen Ackerland in den besten Lagen der Gemarkung Niedex⸗Eschbach. Die Verfteigerungs- Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten jeder Zeit zur Einsicht offen und werden ebenso im Termine selbst bekannt gemacht werden, wie denn arch außerdem Herr Bürgermeister Jaufst in Nieder⸗ 2) Eschbach zu jeder näheren Auskunft bereit ist. 115 Frted berg, den 11. Januar 1867. Curtman, Hofgerichts⸗Advocat 162 Die biesige Post-Expedition nimmt Bestellungen auf die allgemeine beliebte u. äußerst billige Illustr. Dorfzeitung des Lahrer pink. Boten an, von dessen Kalender für 1867 mebr als 350,000 Ex. abgesetzt find. Eingesandt! Berliner Zeitungen bringen seit einigen größere Artikel über Katarrhalische Affectionen, der Husten und seine Arten ꝛc., aus welchen zu sersehen ist, daß der Erfinder des rühmlichst bekannten Liqueur Daubitz, (N. F. Daubitz in Berlin Charlottenstr. 19) ein Gele sabricirt, welches er R. Daubitzsches Brust⸗Gelee nennt, und welches als ein probewürdiges Hausmittel zur Vorbeugung und Ueber⸗ windung aller, den Respiratione⸗Orga⸗ nismus belästigenden Beschwerden, nament⸗ as Lungen⸗, Magen-, Stick⸗ und Keuch-Husten, Ka⸗ tarrh, starke Verschlei— mung, Asthma ꝛc.. n a selbst überzeugt haben, empfohlen werden kann Dr. O. 192 Die W en chen N. F. Daubitzsches Brust⸗Gelse allein nur fabricirt von dem Apotheker H. F. Daubitz in Berlin empfeblen à Fl. 11 Sgr. die alleinige Niederlage J. A. Windecker in Friedberg. von Ueue Anerkennung 188 über die Borzüglichkeit des weißen Krän⸗ ter-Brust⸗Syrupe aus der Fabrik von F. W. Boeklus in Otterberg. Ein außerordentlich starker Husten, verbunden mit den hestigsten Brusischmerzen, der mich fast keine einzige Nacht ruhig schlasen ließ, veranlaßte mich endlich, zu dem wir von einem Freunde empfoblenen weißen Brust Syrup des Herrn F. W. Bockins in Otterberg meine Zuflucht zu nehmen, und fiehe die Wirkung war eine über raschende. Sogleich nach Anwendung dieses Kräuter Syrups verspürte ich dedeutende Linderung und konnte die ganze Nacht wieder ehne Störung schlafen, so daß ich in kurzer Zeit wieder ganz ge heilt war. Ich übergebe dieses der Oeffentlichkeit im In ter esse von Hülfsbedürftigen aus vollfer Ueber zeugung. Neustadt, 15. Januar 1880. Aug. Srüner, Lauunternebnier Dieser weltberühmte Kräuter ⸗Bruft Syrup welcher von dem hohen kgl. Obermedicinal⸗ Aus schusse geprüft und behutachtet wurde, ift stets ächt auf Lager in Friedberg bei Jean Huber. — Stimmzettel für die Abgeordnetenwahl zum Reichstag des norddeutschen Bundes sind zu haben bei Bindernagel& Schimpff. Zur Nachricht. 168 Einem verehrlichen hiesigen Publikum hierdurch die Anzeige, daß ich unterm heutigen mein Geschäft dem Herrn Heinrich Rausch hier käuflich abgetreten habe, und bitte das mir seither geschenkte Zutrauen auf denselben übertragen zu wollen. Da ich in Kürze Friedberg verlassen werde, so ersuche ich alle Diejenigen, welche mir für empfangene Waaren noch schulden, deren Betrag dem von mir dazu bevollmächtigten Herrn Rau sch binnen 4 Wochen zu entrichten, andernfalls ich gerichtlich einschreiten muß. L. Maul. Auf Obiges bezugnehmend, halte ich mich dem verehrlichen Publikum bei Bedarf in neinen Artikeln in sämmtlichen Kurzwaaren, sowie in allen Arten Kränzen, Kronen ꝛc. bestens empfohlen und sichere reelle und prompteste Bedienung zu. Friedberg den 21. Januar 1867. Heinrich Rausch. Landwirthschaftliche Maschinen. 195 Roß werke, Häckselschneidmaschinen, Schrotmühlen, Malzquetschen, sowie ganze Einrichtungen von Brennereien fertigt der Unterzeichnete. Reparaturen an Dreschmaschinen sowie allen sonstigen Maschinen werden prompt und billig besorgt. f Für sämmtliche Arbeiten und für Leistungsfähigkeit der Maschinen wird garantirt. Friedberg. Karl Ren ße, Mechaniker. Anzeige und Empfehlung. 156 Einem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem das seither betriebene Kappenmachergeschäst des G. J. Römmich käuflich übernommen habe. Indem ich obiges Geschäft in vergrößerter Weise fortführen lasse, halte ich mein Hut⸗ und Kappenlager, sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel bestens empfoheln. Friedberg am 1. Januar 1867. Ehristian L. Heß, Metzgergasse 328. E Der wegen seiner vorzüglichen Eigenschaften ausetig anerkannte R. F. Daubitz'sche Kräuter⸗Liqueur, bereitet von dem Apotheker R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 19, ist nur allein echt zu beziehen in: Friebberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Jacob Schimpf, in Assenheim bei Carl Bauer. Rue Illustrirtes Kg mit 80 Bildern und 1675 Reeepten, Preis 1. k d ist das neuasta, beets und biete. nur 1 Thlr. eps u hen 27 stets frisch von der Mühle bei Wilhelm Fertsch. Vorräthig vel Bindernagel& Schimpff. 76 Unterzeichneter bringt sein Put- und Kappenlager in empfehlende Erinnerung, sowie Reise⸗, Jagd- und Geldtaschen, Hosenträger, Halsbinden, Portemonnales, Uniforms- und Buskin⸗Handschuhe und alle in dieses Fach einschlagende Artikel. Ai Heinrich Frank, Hof Kappenmachet. Ein vollständiges Logis 151 mit oder ohne Schlosserwerkstätte ist zu vermiethen und im April zu beziehen bei F. Cordes. Rettigbonbons 28 für Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bet Ph. Dan. Kümmich. Ge su echt 196 wird ein Lehrjunge, der das Müllergeschäft er⸗ lernen will. Näheres bet der Exped. d. Bl. FW 5 Ein schwarzer Metzgerhund 182 mit weißer Brust und gtauen Placken, einen Maul⸗ korb tragend, ist mir Mittwoch den 16. Januar zuge⸗ laufeu. Karl Bühlmehyer zu Rockenberg. * Ftiustes Obstgelet! 184 dei W. Fertsch. 197 Pan bittet, daß das Harmonium— Usagasse doch wenigstens Abends nach 9 Uhr schweige. 198 Montag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, werden auf biefiger Bürgermeisteret 9 Klafter Steine abtheilungsweise in halben Klaftern zum Kleinschlagen öffentlich veraccordirt. Schwalheim am 24. Januar 1867. Hensel, Bürgermeisser. Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers dereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag ensch wäche sind stets vor⸗ rätbig in Friedberg bei Herrn Hofapolheker E, Wahl, in Nauheim dei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in etikeltürten Schachteln versandt. Königliche Prunntnperwaltung zu Bad⸗Ems. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Die gel. 3. Sonntag nach Epiphan., 27. 34114t, Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Eisenmenger. 5 Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidar Draudt. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2709 Druck und Verlag von Bindernagel 4 Schimuyff. ed 8— itgetheilt von„ 1 Oct. 250 fl. b. R. 1839 l 104% G. S. Lindbelmer: Frankfurter Cours. K 1 0 e e 85 8„ 100 Pr. L. 1858 i 25. Januar 1867. Cours der Staatspapiere. D 4 300,. 7860, 69% a Festerr.% Net. 1859 1. Let. 58 P. Ur. Hess. 77% Ubligat. 9 P—„100 Pr. v 1864 70 P. 5 8 50% Nat.-Anl. 1854 51 ¼ P. 5 3½% Obligation. 88 G. Schwed. Thlr. 10-L. 10 FP. 5 5% de. 1864 58 P. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 9 Bad. 35 fl. Loose 53 P Preussen 41% Obligat. b. Ru. 2 4% de de 89 0. 2 Korb. 40 Thr.-L. b. x. 53 ½ f. 5 4% 40. r Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 92½ P. 2 6. Hess. 50 f. L. b. K. 14% F. Bayern 5% Obligation. 100% P. Frankf. 3½% Obligat. 82½ 6.— 1 25%%„ 5 77 b 4½% ½ jahr. b. Rth. 95 P. f 30% 40 73½ P. 2 Nass 25 fl. I. b. R. 37/ F. 45 5 0/ do do 90 G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84¼ P. I Sard. 36 Fr. I.. b. B.. 2 Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 94½ P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 82½ P. + sPistelen L. 9 42—41 8 4% de 40—— Schweden 4½% O0. i. R. à 105 82½ 6. 7„ pPoppell- 481 Baden 4⁰% Obligat. 937,6— 5 4½% Pfb. i. R. à 10583 G. 2 Preuss. Fried-d'er 5 9 56—57 1 40% Obligat. 897% P. N.-Amer. 60% St. 1 E. 1882 ⁴76¼½— 2 Iioll. 1. 10 Staäcke„ 9 48—50 1 7 5 2 2—— 8 8 2 Dol cinbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 9* 20 Prns Stüele„ 9 295 200 ra 741* 1 2— 5 4½% Bazr. Ostbahn 119 6. 7% Liv. G. D.& D/. fr. à 28 Kr. 34 ½ FP. 8 Eugl. Severeigns.„11 8:2 4% Efaudbr. d. Frkf. Hyp-B.—— 50% Tose. Ceatr.-Elsenb.-Pr. 53½ P. 2 Russ. Imperiales„ 9 13-45 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 48 P 5% Elisabethbahn-Prior. 6 70 P. Gold pr. Jell-Pf.„—— 60% Ocst. Sud. St. u. Lomb. E. B. 89 ½ P. 5% do. neueste Rmiss.% 66 6. E Hehzb. Siib. pr. Z. Pf..„— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb, E. B. 44½ P. 4½% Hess. Ludwigs“.-Prior. 94½ P. Preuss. Kassensch.[„ 1 35—½¼½16 Wiener Wechsel-Cours 88½ G. I pollars in Geld„ 22-27 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sieh bestens unter Ausicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auckunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer i Friedberg. das„Unterhaltungsblatt“ wird mit der nächsten Nummer, welche Dienstag den 29. Januar erscheint, ausgegeben. . sttafung wird, we — Hef hohelt d erlassen: un W üdde üer En. Command Gedult d kee — Ober inte timis Ich e fanteriereg Command Grolman schütence als At ju Gloßherz zu Meine Major vo sellung u. Aafteden Wauntgam 90 1 2. Jufant Regiment tegiment — Dolo er Major; interimi —