. 1867. 8 Samstag den 24. August. 4 100. Anzeiger für Oberhessen. 2 2 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.“ Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2 8 Amtlicher Theil. mern bl. 4 betreffend: Das Entlaufen des Wilhelm Zinnel von Bönstadt aus der Pflege in Kirch-Göns. Friedberg den 19. August 1867. beben. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 1 in die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. en Wir nehmen hiermit unsere Verfuͤgung vom 18. d. Mis. in Nr. 97. des Anzeigers wieder zurück. Trapp. etreffend: Generalpersammlungen. Laubach den 2. August 1867. . General ver sammlun dimpff des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen in 189.77. e ee Die Generalversammlung des landw. Vereins von Oberhessen Preisvertheilungen nur das zufällig vorhandene schöne Vieh 10 1867 wird prämirt worden ist.— Würde es sich nicht empfehlen, die Montag den 9. September, Vormittags 10 Uhr, Orte für Abhaltung der jährlichen Viehpreisvertheilungen jedes⸗ Y u Salzhausen abgehalten werden, zu welcher ich die Mitglieder des mal 1½—2 Jahre vorher zu bestimmen, damit auch den Vieh⸗ —, Zereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft hierdurch ergebenst züchtern derjenigen Orte, von welchen aus die jedesmalige 0 inlade. Preisvertheilung beschickt werden kann, Gelegenheit gegeben ist, 0 0 Nach der statutenmäßigen Rechenschaftsablage sollen folgende schönes Vieh zum Zweck der Concurrenz um Praͤmien zu 5 Fragen zur Verhandlung kommen: zuchten? 11 9 3 1) Erscheint es zweckmäßig, daß auch für die Folge, sowie in den 5) Auf welche Weise kann der landw. Verein von Oberhessen am ng bon letztvergangenen Jahren, landw. Maschinen zur Verallgemeinerung Besten die Einrichtungen der Institute der Wanderlehrer, der npfiehlt der Verbreitung derselben auf Rechuung der Vereins angekauft, landw. Casino's und der landw. Fortbildungsschulen fordern e * und alsdann an Landwirthe der Provinz versteigert werden 6) Welche Wünsche liegen für Aufstellung des nächstjährigen 2) Ist es für die oberhessische Schweinezucht forderlich, wenn auch Budgets vor? im kommenden Jahre wiederum eine Anzahl Zuchtschweine und 8 1 i 5 5 Eber englischer Racen in Norddeutschland angekauft und zur 5 ae be b e Werten eee 1 Versteigerung an Landwirthe der Provinz gebracht werden? l. a 5 Lalatef 3) Ist es in dem Falle, daß die vorhergehende Frage bejaht wird, 8) Bestimmung des Orts für Abhaltung nächstjahriger General- angemessen, bei den Viebpreisvertheilungen auch Preise für versammlung.. Ane. ech schöͤne Schweine aus zusetzen, um so den Züchtern guter Racen Nach F. 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, sowohl Gelegenheit zu allgemeinem Bekanntwerden ihrer Zuchten, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, dies 1 als auch eine pecuniäre Aufmunterung zu gewähren! vor Beginn derselben dem Präsidium anzeigen; schriftliche Mittheilungen ie tneistet. 4) Es sind seither die Orte für Abhaltung der jährlich startfinden⸗ für die Versammlung müssen dem Präsidium wenigstens einige Tage — den Viehpreisvertheuungen immer zuerst in dem Jahre der vorher gemacht werden. e. Abhaltung derselben, und zwar sehr kurze Zeit vorher bestimmt Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen worden, so daß wohl angenommen werden kann, daß bei diesen Otto, Graf zu Solms-Laubach. I n 5. 22 .. Ausschuß-Sitzung des landw. Vereins von Oberhessen. 23 1 Der am Montag den 9. September d. J. zu Salzhausen stattfindenden Generalversammlung wird eine Ausschußsitzung vorangehen, e u welcher die Mitglieder des Aus schusses auf 8½ Uhr Vormittags ergebenst eingeladen werden. 11 50 Laubach den 2. August 1867. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen 8* 1 Otto, Graf zu Solms Laubach. 67 il 2 2 77 7 Maschi nen Verstei gerung. 100 Gebun Gelegentlich der zu Salzhausen am 9. September d. J. statt⸗ 3) Eine englische Wasch⸗ und Wring⸗Maschine und — indenden Generalversammlung des landw. Vereins von Oberhessen 4) Ein atmosphärisches Butterfaß. — ollen nachstehende Maschinen, die in Paris angekauft wurden, zu der Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht Senf. gelegentlich der Viehpreisvertheilung zu Lich abgehaltenen Versteigerung werden. über noch nicht eingetroffen waren, zur öffentlichen meistbietenden Ver Laubach am 2. August 1867. 0 0. teigerung an Landwirthe der Provinz Oberhessen gebracht werden. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen „ 1) Eine Wood'sche Getreide- und Gras Mähemaschine; Otto, Graf zu Solms,Laubach. 277 2) Eine englische Häckselschneidmaschine; 9 1 Hessen. Darmstadt. In einem Auf- verbreitete, in unserer vorigen Nummer erwähnte Preußen. Berlin. Der„Staate- An- 27 mufe an die Einwohnerschaft der Residenz bringt Gerücht von einer in der Gasanstalt zu Darmstadt zeiger“ publicirt das Gesetz vom 9. August über 4 rie Großherzogliche Bürgermeisterei Folgendes zur vorgekommenen Explosion und eines in Folge der- die Aufhebung des Salzmonopols und die * Zeröffentlichung: Die vor 300 Jabren stattge- selben ausgebrochenen Brandes hat sich als voll Einführung einer Salzabgabe. Die Abgabe f. sabte Erhebung unserer Stadt zur Residenz soll ständig aus der Luft gegriffen erwiesen. beträgt 2 Tbaler pro Centner Nettogewicht, welche, — sommenden Sonntag den 25. d. M. festlich be⸗— Die Herren Oberstudiendirector Kritzler insoweit das Salz im Inlande gewonnen wird, a kangen werden. Dieser Tag soll zu dem Behufe und Ober- Consistorialrath Göring waren wäh- von den Producenten oder Steinsalz- Bergwerks- 1. Norgens 6 Uhr mit dem Geläute aller Glocken rend zwei Tagen wegen der vielbesprochenen besitzern, insoweit solches aus anderen als den zum 190 segrüßt und der Bedeutung desselben in dem in Seminar-Angelegenheit dahier anwesend. Ueber Zollvereine gehörigen Ländern eingeführt wird, 13 len Gotteshäusern um 10 Uhr Vormittags be- die mit dem Lehrerpersonal stattgehabten Ver- von den Einbringern zu entrichten ist. Unter 7 2 4 hinnenden Gottesdienst in besonderer Predigt ge- handlungen ist bis jetzt nichts in die Oeffentlich⸗ Salz(Kochsalz) sind zwar außer dem Siedes, . acht werden. Zum ewigen Gedächtniß sind keit gedrungen. Stein- und Ske⸗ Salz alle Stoffe begriffen, aus 15 Zestmünzen geprägt zur Vertheilung nach dem— Durch besondere Ausschreiben der Groß welchen Salz ausgeschieden zu werden pflegt, der 0 Nachmittags-Gottesdienst unter die Schuljugend. herzoglichen Kreisämter der Provinz Oberhessen Finanzminister ist jedoch ermächtigt, solche Stoffe 1 Zum Beschluß des Festtages ist auf Abends 8 Uhrsan die Bürgermeistereien ist die Wahl der Ab- von der Abgabe frei zu lassen, wenn ein Miß e auf dem Exercierplatz ein Feuerwerk vorgesehen. geordneten für den norddeutschen Reichstag auff brauch nicht zu befürchten steht. ae. Friedberg. Das vor einigen Tagen Samstag den 31. d. M. anberaumt.— Die Einberufung des norddeutschen Reichs tags soll um Mitte September geschehen. Da der Wahltermin auf den 31. d. M., einen Sam- stag, anberaumt wurde, so ist die Verfügung ge⸗ troffen worden, um etwaigen Gewissensbedenken der israelitischen Vevölkerung zu begegnen, daß an gedachtem Tage Stimmzettel noch bis eine Stunde nach Sonnenuntergang entgegengenommen werden. — Wie die„Provinzial⸗Correspondenz“ mel⸗ det, hat der Bundesrath den vom Bundespräsidium vorgelegten Entwurf einer Geschäfts ordnung vorläufig angenommen und den Geh.-Rath Bucher zum Protocollführer ernannt. Die Zollvereins⸗ verträge und der Etat des Bundeshaushalts sind dem Bundesrathe bereits vorgelegt. — Der„Staats-Anzeiger“ enthält einen 15 Erlaß vom 5. August, welcher gemäß dem Ge⸗ setze vom 9. März die Ausgabe einer Staats⸗ anleihe von 24 Millionen, nöthigenfalls zum vol⸗ len Betrage, für Eisenbahn⸗Ergänzungs⸗Bauten genehmigt; ferner Erlasse vom 14. August, betref- fend die Regelung der Verwaltung des Stempel⸗ wesens in den vormals darmstädtischen Gebiets theilen und in Frankfurt. — Die Anwesenheit des Königs in Berlin wird nicht lange dauern und bezweckt nur die Feststellung der durch die königl. Verheißungen bedingten Administrutlons⸗Maßregeln in den neuen Provinzen. Der König begibt sich dann in das Seebad Norderney und später nach Baden-Baden. Hanau. Wie sich doch die Zeiten und Menschen ändern. Die„Hanauer Zeitung“ be⸗ richtet:„Man hat es hier nicht unterlassen, das Geburtsfest des Kurfürsten zu feiern, indem sich gestern eine zahlreiche Gesellschaft in dem Hotel Karlsberg zu einem Festdiner einfand. Die Ein⸗ gänge zum Festsaal, sowie dieser selbst, waren glänzend decorirt und die Klänge der Tafelmusik lockten ein großes Publikum an. Auf den Kur⸗ fürsten wurde der erste Toast ausgebracht und in einer Festrede dessen ächt deutsche Gesinnung ge⸗ schildert. Unter anderen Toasten galt einer dem gesammten Deutschland. Auch in anvern öffent; lichen Localen erschallten bis spät Abends Hochs auf den alten Landesherrn und spät in der Nacht brachte vor dessen Schloß in der Altstadt ein Männer⸗Quartett ein Ständchen.“(I) Uusingen. Auf die Eingabe des Gemeinde. raths um Belassung des Seminars zu Usingen ist eine Antwort des Oberpräsidenten v. Möller erfolgt, worin es heißt:„Ich eröffne dem Stadt⸗ rath, daß mir von der Absicht einer Verlegung des Schullehrer⸗Seminars von Usingen nach Ipstein nichts bekannt ist. Dem desfallsigen Gerüchte braucht keine Wichtigkeit beigelegt zu werden.“ Sachsen. Leipzig. Die Stadt Johann Georgenstadt im Erzgebirge ist beinahe gänz. lich in Asche gelegt. Nach den Berichten sind von 380 Häusern nur 60 erhalten geblieben. Die Stadt zählte 1865 3742 Einwohner, von denen nun der größte Theil buchstäblich obdachlos ist. Die Privathäuser waren meist von Holz und mit Schindeldächern versehen, daher nicht ver⸗ sichert. Der Brand griff so reißend um sich, daß mehrere Menschen nicht einmal ihr Leben retten konnten. Es sind über 210 Jahre, daß der Ort hart an der böhmischen Grenze von Johann Georg für die um des Glaubens willen verfolgten evangelischen böhmischen Bergleute angelegt wurde (1654). Oesterreich. Wien. Wie die„Neue Freie Presse“ meldet, macht die französische Regierung namhafte Pferdeankäufe hier wie in Ungarn. 6000 Pferde sind bereits auf der Südbahn bis Susa expedirt worden, von wo der Weitertransport nach Frankreich erfolgt.— Baron Hübner hat Instructionen empfangen, wonach derselbe bei der römischen Curie nachdrücklich Concessionen in der Concordatsfrage fordern soll. — Die in London erscheinende Zeitung „Hermann“ erinnert daran, daß der Leichnam Robert Blum's noch immer in ungeweihter Erde ruht und hält den jetzigen Zeitpunkt, da der Kaiser von Oesterreich die Leiche sejnes Bruders, des Kaisers Maximilian, erwarte, für geeignet, von dem Kaiser die ehrenvolle Bestattung der sterb⸗ lichen Reste Robert Blum's zu erbitten. Salzburg. Telegraphische Depeschen von hier melden nach Wien: Bisher haben nur ver- trauliche Conversationen zwischen den beiden Monarchen einerseits, sowie zwischen dem Kaiser Napoleon, dem Freiherrn v. Beust und dem Grafen Metternich andererseits stattgefunden, welche den orientalischen Verhältnissen galten. Andere hiesige Blätter berichten: Durch die hier gepflogenen Verhandlungen soll eine Verständigung über alle europäischen Fragen erzielt werden. Die Con⸗ ferenzen werden bis zur Abreise des französischen Kaisers fortgesetzt und Protokolle darüber auf genommen werden. Das Bedürfniß des Friedens wird beiderseitig anerkannt.— Kaiser Napoleon machte dem König Ludwig I. in Leopoldskron einen Besuch. Die Abreise des Kaisers erfolgt am Freitag. Die Friedensliebe der beiden Kaiser soll durch eine Einladung an die europäischen Mächte, den getroffenen Vereinbarungen beizutreten, documentirt werden. Die Vereinbarungen haben die Aufrechterhaltung des Prager Friedens zur Grundlage. — Eine weitere Depesche aus Salzburg lautet: Den Hauptgegenstand der hier vollzogenen Abmachungen hat die Verhinderung des Aufgehens der deutschen Südstaaten in den norddeutschen Bund gebildet. Die Bildung eines süddeutschen Bundes unter österreichischer Führung wird als zuverlässig betrachtet. In Betreff der orientalischen Frage sind die Anschauungen beider Monarchen in Uebereinstimmung. Frankreich. Paris. Es ist die Nach- richt verbreitet, die Regierung habe von ihrem Geschäftsträger in Mexiko eine Depesche erhalten, aus der hervorgehe, daß das ganze diplomatische Corps das Schicksal des französischen Gesandten Dano theile, d. h. in Mexiko von Porsirio Diaz bis zur Ankunft von Juarez zurückgehalten werde. Nur bezüglich des spanischen Gesandten sei eine Ausnahme gemacht worden. Der erste Secretär der spanischen Gesandtschaft ist bereits in Madrid angekommen, der Gesandte selbst wird erwartet. Italien. Florenz. Die Nachrichten aus allen Theilen der Halbinsel lauten sehr betrübend, am betrübendsten jedoch immer aus Palermo. Der Telegraph meldet, daß am 14. dort 264 Cholerafälle mit 160 Todten und am 15. 231 Fälle mit 152 Todten vorkamen. Die Stadt ist wie verödet; Jedermann schließt sich ein, die meisten Geschäfte und viele Bureaus sind geschlossen, da ihre Inhaber geflüchtet sind. Das Städtchen Longobucco in den Schluchten des Silawaldes gelegen, bietet ein herzzerreißendes Bild. Die Hälfte der 5300 Einwohner ist gestorben; die andere Hälfte in die Berge entflohen, wo sie vor Hunger und Noth dennoch der Cholera erliegt. Eine andere traurige Erscheinung tritt in einer Stadt zu Tage, in welcher man eine solche gar nicht für möglich halten sollte, in Mailand. Hier weigern sich viele Aerzte, den Cholerakranken Hülfe zu leisten. Die„Lombardia“ weiß von nicht weniger als 15 Aerzten, die auf die flehent lichten Bitten von Angehörigen der Cholera⸗ kranken mit den herzlosesten Entschuldigungen ant⸗ worteten. Spanien. In der spanischen Provinz Cata⸗ lonien ist eine Revolution ausgebrochen und auf verschiedenen Punkten zeigen sich bewaffnete Ban⸗ den, welche die Telegraphenleitungen zerstört und in mehreren Dörfern die öffentlichen Kassen weg⸗ genommen haben. Eine Depesche an den spa⸗ nischen Botschafter in Paris sagt:„Die Agitation, die sich in mehreren Gegenden Spaniens kund⸗ gegeben, beruhigt sich sichtlich in Catalonien. Mehrere Insurgenten sind auf dem Schlachtfelde geblieben. Andere wurden gefangen genommen. Alles läßt hoffen, daß dieser Lärm bald ganz als lächerlich angesehen werden wird. Der General- Capitän von Catalonien versichert, daß die kleinen im Lande aufgestandenen Banden sofort zerstreut worden seien.“ Großbritannien. Sitzungen des englischen Parlaments sind geschlossen. Die bei dieser Veranlassung gehaltene Thronrede London. Die] schildert die Beziehungen Englands zum Auslande 1 als fortwährend freundlich, indem sie gleichzeitig die zu Anfang des Jahres bestandene Kriegsgefahr erwähnt, welche, Dank dem Rathe Englands und anderer Neutralen, sowie der Mäßigung Frank⸗ reichs und Preußens, abgewendet worden ist. Die Königin spricht hierbei die Hoffnung aus, daß gegenwärtig kein Grund zu Friedensstörungen vor⸗ liege. Die Thronrede erwähnt sodann verschiedene durch das Parlament erledigte Gesetze, besonders die Reformbill. Amerika. Die Berichte über die Ernte in Amerika lauten sehr günstig: Die Weizenernte ist in diesem Jahre eine so bedeutende, wie seit langer Zeit nicht mehr. Fast ohne Ausnahme zeigen die Berichte aus den einzelnen Staaten bedeutende Erträge. 250,000,000 Bushel Weizen sind als runde Summe bis jetzt schon für das Jahr in Anschlag genommen, wogegen das ver— gangene Jahr nur 180,000,000 Bushel aufzu⸗ weisen hatte. Auch in andern Fruchtsorten ist die Ernte weit stärker als in den vergangenen Jahren und berechnet man die Geldbeträge, die über die Einkünfte eines gewöhnlichen Jahres dem Lande zu Nutze kommen, auf 500,000,000 Dol⸗ lars. Die Baumwollernte wird von dem landwirthschaftlichen Departement in Washington auf 2,500,000 Ballen geschätzt. * Friedberg. Wir erinnern unsere Leser daran, daß in wenigen Tagen die Frist zum Austausch der früher gültigen Thurn⸗ und Taxis'schen Briefmarken abläuft und daß dieser Austausch bei jeder Königlichen Poststelle er⸗ folgen kann. Friedberg. Wie uns von wohlunterrichteter Seite mitgeiheut wird, haben wir nächsten Sonntag Mittag das für uns seltene militärische Schauspiel einer Parade mit Musik zu erwarten. Es wird nämlich die vortreffliche Musik unseres zweiten Regiments, welche für die Feier des Ludwigstages in Nauheim die Ausführung des Fest⸗ coneertes übernommen hat, schon Vormittags dahier ein⸗ treffen und bei der Parade erscheinen. Noch hören wir weiter, daß uns das Vergnügen bevorsteht. am Montag Nachmittag ein Concert dieses Musikcorps im Windecker'⸗ schen Felsenkeller dahier artangirt zu sehen. Wir machen auf dasselbe aufmerksam und können wohl mit Gewißheit den Musiksreunden Friedbergs und Umgegend einen sel⸗ tenen und hohen Genuß versprechen. G. Ober⸗Rosbach. Die dahier am 18. August abge⸗ haltene Fahnenweihe des Turn⸗ und Gesang⸗Vereins ver⸗ lief, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in ungetrübtester Stimmung und war von einer großen Anzahl von Gästen aus der Nähe und Ferne besucht. Die um die Mitlags⸗ funde theilweise schon eingetroffenen Vereine wurden an allen Thoren durch die Musik und das Fest⸗Comité auf's Herzlichste empfangen und zu ihrer Erfrischung in die ver⸗ schiedenen Wirihschaftslocalitäten geführt. An dem kaum übersehbaren Festzug waren 25 Vereine mit wenigstens 18 Fahnen belheisigr; die Zahl der Turner und Sänger betrug ungefähr 850— 900, die der Fest⸗ Jungfrauen etwa 60. Unter den auf dem Festplatz gehaltenen Reden, welche im Allgemeinen sichtlich einen guten Eindruck auf die Zuhörer machten, heben wir die von unserer Fest⸗Rednerin, Fräulein El Launhardt, gesprochenen Worte besonders hervor, denn dieselbe kam ihrer Aufgabe mit einer großen Unbe⸗ fangenheit und Sicherheit nach; überhaupt haben unsere Fest⸗Jungfrauen durch ihr bescheidenes Benehmen die Ach⸗ tung urserer Festgäste sich zu erwerben gewußt. Unter den Gesang⸗Vereinen zeichneten sich besonders Ockstadt, Rod⸗ heim und Köppern durch ihre vorzüglichen Leistungen aus; der gemischte Chor⸗Gesang wurde gleichfalls mit gro⸗ ßer Präcision vorgetragen. Auch der Montag gestaltete sich noch zu einem Festtage, indem man Nachmittags 3 Uh durch die Hauptstraßen nach dem Festplatz zog, wose in der heilersten Sümmung geturnt und getanzt wurde. Wir fühlen uns schließlich veranlaßt, unserer Gemeinde⸗ Behörde für ihre Theilnahme an dem Feste, sowie für ihre Bereitwilligkeit zum Gelingen des Festes das Möglichste beizutragen, unsern wärmsten Dank auszusprechen. Darmstadt. Die Großherzogliche Staatsschulden⸗ Tilgungskasse⸗Oirection hat unter dem 19. d. M. folgende Bekanntmachung erlassen: Die Fabrikation von fal⸗ schen Großherzoglich Hessischen Orundrenten⸗ scheinen d 5 fl. zu Philadelphia in Nord⸗Ame⸗ rita. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntmiß, daß, nach uns gewordenen Mittheilungen des Großherzoglich Hessischen Consuls zu New⸗ Vork, in Pheladelpig eine Fabrikationsstätte für falsche Großherzoglich Hessiche Sea rentenscheine à fl. 5. entdeckt worden ist, sowie, daß ie Platten und die bereits zur Ausgabe fertigen, noch vors handenen falschen Scheine mit Beschlag belegt worden sind. Da jedoch eine Anzahl solcher falschen Scheine in Nord⸗ Amerika in Verkehr gesetzt worden ist, und schon verschie⸗ dene Anfragen wegen der Aechtheit dieser Scheine bei Banquierhäusern zu Frankfurt a. M. Statt gefunden haben, so sehen wir uns veranlaßt, das Publikum biermit u warnen, aus Amerika importirie Großherzoglich Hessische Grundrentenscheine à 5 fl. in Zahlung anzunehmen, un fordern hiermit auf, vor der Acceptation von aus Amerika. nach dem Continent gesendeten Grundrentenscheinen a 5 fl. ole Lon, Guundere 3 In der zisiger Fracht ol an lin bog Suat 5 inlet dhe Luz und in den ichen führ, 0 ee ember 1848“ scd slcchen Scheinen; schr denen Adollen. 0) Schemen dent v ben üchlen. ö) nen weniger de B. Auf det! seite fehlt aut Untergrund in der Rückseite nu 2) In Allgem schen Scheine Eindruck, allein in Relief⸗Man Einzelnen eine Statt finòel, nung bei ben Handarbeit nach Vächnunz in den In, Wü de re N. Scheinen i di bei den unächt rechts und li Linien zur oberen Rande zonfale, se den ächten S amten, hier, geschrieben, 4 Sein ausgel aufgerudt wo ler auch nich. u ber gungen 2 alser“ auf d sic auf den dc darauf aum die ächten S0 namenzlich in den cen Mainz. Lnge so über deren Aechtheit zu vergewissern, da ein Ersatz für che falsche amerikanische Scheine nicht geleistet werden Enn. Um indessen das Publikum vor Nachtheilen zu Pützen, veröffentlichen wir hiermit zugleich einige Haupt⸗ Iuterscheidungs-Merkmale dieser falschen amerikanischen, Froßherzoglich Hessischen Grundrentenscheine à 5 fl. von In ächten, und bemerken vorerst bezüglich derselben im Jagemeinen Folgendes: Die falschen Fünf⸗Gulden⸗Grund⸗ untenscheine befinden sich zwar mit den von uns unterm 1. September 1818 ausgegebenen, mit den Facsimi a's der damaligen Directoren„v. Schenck“ und„v. Hom- rgk,“ und auf der Rückseite mit dem Namen eines con⸗ tolirenden Beamten„Balser“ versehenen, bezüglich der Hröße in Uebereinstimmung, geben im Allgemeinen den dotaleindruck der ächten Scheine, nur mit dem Unterschiede, laß der ganze Schein überwiegend grau stau blau er⸗ heint, und daß bei genauer Vergleichung der falschen Scheine mit den ächten die Zeichnung ganz besonders zuf der Rückseite sehr abweicht. Was zunächst Die Vorderseite betrifft, so heben wir hervor: ) In den unächten Scheinen fehlt der blaue Unter⸗ rund, und sind daher nur 2 Farben vorhanden, nämlich ie Farbe des Papiers und der Schwarz-Druck. 2) zn dem Worte:„Grundrenten⸗ Schein“ aaf einem gebo⸗ enen Felde mit Guillochen unter dem Großherzoglichen Lappen im oberen Theile des Scheines fehlt der hori⸗ ontale Verbindungsstrich(—) zwischen den Worten: Grundrenten“ und„Schein“ in den falschen Scheinen. 3) In der Verzierung der Worte:„Fünf Gulden“ in räftiger Fractur⸗Schrift im Innern des Scheines fehlt inter dem letzten Buchstaben„n“ von Gulden ein kleiner zebogener Strh sowie auch in der letzten Curve inter diesem Buchstaben„n“ ein Punkt(.); beide Zeichen and in den ächten, selbst sebr gebrauchten Scheinen sehr sichtbar. 4) Hinter den Worten:„Darmstadt den 1. Sep⸗ zember 1848“ sehlt hinter„18487 der Punkt() in den alschen Scheinen; in den ächten, auch durch die Circulation haben also die des Vorjahres bis zu demselben Zeitpunkte um 118 370 fl. überstiegen. Bingen. Am Abend des 16. August ist der Schlepp⸗ kahn Ludwigshafen Nr. 5 der Bayerisch-Pfälzischen Dampf⸗ schleppschifffahrts-Gesellschaft, auf der Bergreise begriffen, oberhalb Bingen gesunken. Dessen Ladung bestand aus 5000 Ctr. Roheisen und 2000 Cir. Stückgut. Hr. J. Reitenbach Plicken veröffentlicht in der„K. n. Z.“ folgende Bitte: „Wie mir ein zuverlässiger Freund mittheilt, der auf Reisen zur Kenntniß des Factums gekommen ist, soll mich das Un— glück getroffen haben, in der Kreuzzeitung gelobt zu sein. Nähere Detaus konnte er mir nicht angeben, und bitte ich also gute Freunde, mir die betreffende Nummer der genannten reaktionären Zeitung freundlichst zukommen zu lassen, um mir die Möglichkeit zu einer Vertheidigung zu geben, da nur falsche Auffassung irgend einer meiner Handlungen zu dem Irrthum, der nach meinem poli⸗ lischen Standpunkt einer Beleidigung gleichkommt, Ver⸗ anlassung gegeben haben kann.“ Plicken per Gumbinnen, August 1867. J. Reitenbach.“ „ Schreckliche Strafe der Neugier. Neugie⸗ rige Schaffner auf den Eisenbahnen sind in Deutschland nicht weniger häufig als die Löcher, die zur Befriedigung unberufener Späher sich in vielen Zimmerthüren der Hotels finden und die zur Zeit so viel Lärm in den Zeitungen verursachten. Auch in England sehlt es an solchen nicht und noch in den jüngsten Tagen wurden zwei von einem schrecklichen Schicksal ereilt. Der eine dieser Unglücklichen wollte einen Herrn und eine Dame, die ein Coupé für sich hatten, es war ein Ehepaar, be⸗ obachten, halle dabei aber nicht auf die, stellenweise bis dicht an Seiten und Decke der Waggons kommenden Brückenbogen Acht, so daß ihm einer derselben buchstäblich den Kopf wegriß. Ein Anderer hatte sich auf die Lauer gelegt, um einige Personen zu überwachen, denen er be⸗ 3 Protest gegen ein Lob. ihre kleine Nußschale von den Wellen stark überfluthet wurde, äußerst guren Humors. 3 Als neulich der Sultan, von seiner pariser Reise zurückkehrend, in Schönbrunn am Hofe verweilte, wurde er ersucht, doch dahin zu wirken, daß die Türken die Christen nicht mehr Hunde nennen sollten.„Will ich abschaffen!“ sprach der kürkische Kaiser,„aber erst dann, wenn die Christen ihre Hunde nicht mehr Sultan nennen.“ Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Cimbria,“ Capt. Trautmann, welches von New-York am 10. August ab⸗ ing, ist nach einer ausgezeichnet schnellen, glücklichen Reise von 9 Tagen, 4 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für Englant und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 132 Passagiere, 475 Tons Ladung, 41500 Dollars Contanten und 47 Briessäcke. Das Hamburger Postdampfschiff„Germania,“ Capt. Schwensen, trat am 17. August wiederum eine Reise direct nach New-York an und hatte außer einer starken Brief⸗ und Packetpost 350 Tons Ladung, 174 Passagiere in der Cajüte und 414 im Zwischendeck an Bord. 0 Das Bremer Postdampfschiff„New- Vork,“ Capt. F. Dreyer, welches am 3. August von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in New⸗Hork angekommen. Das Bremer Postdampfschiff„Bremen,“ Capt. H. Ney⸗ naber, welches am 8. August New⸗Pork verließ, ist nach einer schnellen und glͤcklichen Reise von 11 Tagen wohl⸗ behalten in Cowes angelangt. Schiffs nachrichten. n Schei ist dieser P 0 a Mitgetheil Che. He in Friedberg, Spec. Ag ehr abgenutzten Scheinen ist dieser Punkt noch sehr wobl gehrliche Absichten auf das Zeug zumuthele, womit die nitgetheilt von Che. Hecht in Friedberg, Spec.- Agent. * erhalten. 5) Det trockne Stempel ist in den falschen] Sitze dctleidet sind. Todt und schrecklich verstümm elt Angekommen in New-Pork: Peschel Scheinen sehr plump und hat andere Dimensionen als in W 90 1 Scegelschiff Frei* 2 — wurde auch er von der Decke des Waggons heruntergeholt. Am 26. Juli Segelschiff„Freihandel“ von Bremen den ächten. 6) Lit. und Nr. sind auf den falschen Schei⸗ men weniger rein und schwarz gedruckt, als in den ächten. B. Auf der Rückseite. 1) Ebenso wie auf der Vorder⸗ — seite fehlt auch hier in den falschen Scheinen der blaue ich Untergrund in der ganzen Zeichnung, weßhalb der Anblick Fer der Rückseite nur die Farben:„grau und schwarz' zeigt. ) Im Allgemeinen gibt das Bild der Rückseite der fal⸗ schen Scheine zwar einen den ächten Scheinen ähnlichen (Eindruck, allein eine genauere Besichtigung der Zeichnung in Relief⸗Manier in den falschen Scheinen zeigt, daß im Einzelnen eine Uebereinstimmung in der Zeichnung nicht a Statt findet, und daß fast in allen Theilen in der Zeich⸗ A nung bei den Guillochen in den unächten Scheinen mit 5 e Handarbeit nachgeholfen ist. Namentlich verschwindet die Zeichnung in den falschen Scheinen nach dem oberen Rande am 27. Juli Dampfer„Columbia“ von Glasgow, am 27. Juli Segelschiff„Stella“ von Bremen, am 27. Juli Segelschiff„Suwa“ von Bremen, am 27. Juli Segelschiff „Olbers“ von Bremen, am 28. Juli Segelschiff„Shakes⸗ peare“ von Hamburg, am 28. Juli Segelschiff„Christel“ von Bremen) am 28. Juli Segelschiff„Wilhelmina“ von Rotterdam, am 28. Juli Segelschiff„Aristides“ von Bremen, am 30. Juli Dampfer„Concordia“ von Antwerpen, am 30. Juli Dampfer„Malta“ von Liverpool, am 30. Juli* Sigelschiff„Harpewell“ von Havre, am 31. Juli Dampfer „St. Laurent“ von Havre. 2, Die neueste amerikanische Erfindung ist ein„Pa⸗ tentpapierhemd“, Preis 25 C., garautirt schweißfest, und trägt sich drei Wochen, ohne gewaschen zu werben, wosern es nur mit der„Glenfield⸗Stärke“ richtig behandelt wird. Letzterer Artikel ist jedenfalls die Haupisache, dem die Sensationserfindung als Aushängeschild dient. , Rothe Haare. In einem zu Berlin schweben⸗ den Ehescheidungsprozesse hat die klagende Ehefrau einen Scheidungsgrund angegeben, der wirklich noch nicht leicht vorgekommen sein dürfte. Sie habe, führt sie an, ihren Ehemann mit schönem, schwarzem, glänzendem Haupthaare tennen gelernt, bald nach der Hochzeit sei sie jedoch an der Natürlichkeit jenes Colorits irre geworden, denn es Abgehend nach New⸗ Mork: Am 27. August Dampfer„Tripoli“ von Liverpool, abg Din, während dieselbe in den ächten Scheinen sehr bestimmt hätten sich einige andere Tinten demerklich gemacht; eines zn 29. August Dampfer„Europe“ von Hrwore! am N 0 abgegrenzt ist. 3) Die Grenze des Randes in den ächten Tages sei aber der Kopf des Gatten vollkommen in ein] 31. August Dampfer„Cimbria“ von Hamburg, am 31. August Dampfer„Deutschland“ von Bremen. Rothhaupt metamorphosirt worden, und sie habe Zeugen, 1 ö Wegen Frachten und Passagen beliebe man sich an daß dies die eigentliche Farbe seines Kopfhaares sei. Da sie aber nicht, wie einst die Zeitgenossinnen der Liwia und ber Scheinen ist durch borizontale, sehr feine Linien gebildet; tei den unächten Scheinen dagegen sind auf beiden Seiten, den Gate J f bige Specialagentur zu wenden. 2 rechts und links, sehr deutlich erkennbare, verticale 5 g 15 0 0 V e zur e des Drucks gezogen. Auch am 955 10— 7 7 8 ethtperlichen. 1 f Schei d 1„. 0 r der 1 e. es 4 2 1 aen ale, 10 te Aene behen. 4 Af Gallen aeg gehalt, die Schung dend eo ger Sitzung der Lokalsektion d. Gewerbpereins a deen ächten Scheinen ist der Name des controlirenden Be⸗ unmöglich, mit einem nachgeahmten Schwarz-, sonst Roth. Samstag den 24. August. 2 amten, hier„Balser“ mit Tinte auf den fertigen Schein fehr meme. Tagesordnung: 1. Beschickung der Generalver⸗ geschrieben, auf den unächten ist derselbe schon auf den„ Amerikanische Verwegenheit. Die Lust sammlung in Darmstadt. 2. Erörterung der aufs Neue — Stein aufgetragen und mit dem ganzen Druck zugleich zu verwegenen Unternehmungen und Wageslücken ist schon angeregten Frage wegen einer gewerblichen Jortbildungs⸗ 9 aufgedruckt worden. Dieser Name ⸗„Balser“ etscheint da] von so vielen Amerikanern bethätigt worden, daß sie fast anstalt Der Vorstand. 6 3 75* R als 3 1 Bag zen kin ig wi hn an r 6 on der ganze.. i erworben hat. achdem kürzlich drei kühne Männer auf 8. ..„Balser“ auf den unächten 7 1 der Punkt, wie er einem merkwürdigen Fahrzeuge, dem jetzt in London ausge⸗ Anonyme Einsendungen 3 sich auf den ächten. Schließlich machen wir noch stellten Rettungeslosse, über den Ocean geschwommen, berichtet betreffend ist es zwar unser Grundsatz, dieselben ohne ere darauf aufmerksam, daß beim Durchblick gegen das Licht jetzt wieder der Capitän eines eben eingelausenen Schiffes, Weiteres den Weg alles Makulaturs wandern zu lassen; s die ächten Scheine 0 vollständig blauen Ton 1090 daß er am 18. Juli auf ein 17—20 Fuß langes gedecktes dennoch aber wollen wir dem anonymen Einsender eines 1 namentlich in den Worten:„Fünf Gulden,“ während bei] Boot auf hoher See gestogen sei, das mit einer Be⸗ mit dem Poststempel„Friedrichsdorf, 22. Aug.“ uns zu⸗ den falschen die Farbe weiß⸗grau ist. Die diesjährigen Einnahmen der Hessischen bis zum 1. August 1 596 7888 fl., mannung von drei Männern und einem Knaben seit Anfang des Monats auf der Seereise nach Europa war. Die Wagehälse kamen von Baltimore und waren, obgleich gekommenen Inserates bemerken, daß im Schulboten für Hessen, Jahrgang 1865 Nr. 24, offizielle Auskunft über die beregle Angelegenheit zu finden ist. Die Red. Mainz. Ludwigsbahn betrugen „— 1 w. 8 2 4 Frankfurt a. M. * 1968 Mein fetzt vollständig assortirtes Lager in Strickwolle halte ich bestens empfohlen Gestreifte(Rayé) Strickwolle in der bekannten seit Jahren von mir gefuhrten guten, Qualität verkoufe ich dieses Jahr zu 2 fl. 48 kr. per Zollpfund(¼ Pfund 42 kr., im ganzen Pack entsprechend billiger.) Eine größere Partie Strickwolle, welche ich ausnahmsweise billig gekauft habe, und für deren solide Qualität ich garantire, verkaufe ich zu 1 fl. 30 kr. per Zollpfund. Eine Partie Reste verschiedener Farben aus vorjähriger Saison zu verschiedenen alen seyr billigen Preisen. a t 9 Alle Strickwolle, 1976 Meinen bekannten 0 Prima ⸗Aepfelwein per Schoppen 3 kr. L Kreuter. Ein möblirtes Zimmer 1980 bar zu vermietben K. Ferch, Ubrmacher. Faaterbsen& Faalwicken 1745 bei Gebrüder Löb. Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim empfehlen als vorzüglich: 23 Strickbaumwolle, Vigonia ic. wird bei mir nach vorgewogenem 8 f——— * e me Joh. Friedrich Quilling Schwarze KAaiser-CTinte * am Liebfrauenberg Nr. 33. Abg. von 5 51 5 J. Scholz in Mainz. „Dausbursche. Clach-Ilandschule Diese, aus Pflanzenstoffen bereitete Tinte ist fret von Säure, fließt sebr gut aus der Feder, die sie nie mals angreift, schreibt sich dunkelbiolet, wird aber nach 25 11 4 kurzer Zeit für immer tief schwarz. e, 1993 Als solchen suche ich einen jüngeren, braven i(Sebortine ist unübertroffen, Abzüge davon lassen 150 2 60ů Brurschen. 0 aut, 1194 sowte Handschube n d' Eoosse ꝛc. zꝛc. bel sich me e ee es e ie 1 gn. Bad Nauheim. Ph. J. Weiß. K. Friedrich neben der Post Das Fläschchen 8 kr. 050 1 * .— —— ——ů—— Einladung. 1951 Die Wahlen zu dem Reichstag des Norddeutschen Bundes sind auf den 31. d. Mts. ausgeschrieben worden, und darf nicht länger gesäumt werden, die Wahlbewegung in Fluß zu bringen. 5 n ausgehend hat eine Anzahl unterm heutigen in Friedberg zusammengetretener Vertrauensmänner des zweiten Wahlkreises den Beschluß gefaßt, zunächst eine öffentliche der Besprechung der bevorsteherden Wahlen bestimmte Versammlung abzuhalten und ladet dem⸗ gemäß das unterzeichnete Comité die stimmberechtigten Wähler der Kreise Friedberg, Vilbel und Büdingen und der Orte Kastel und Kostheim auf Sonntag den 28. d. M., Nachmittags 3 Ubr, in den Saal des Gasthauses zu den drei Schwertern in Friedberg zu einer solchen Versammlung ein. 5 Der erste ordentliche Reichstag des Norddeutschen Bundes, für welchen zu wählen wir als Mitglieder dieses Bundes berufen sind, wird Aufgaben von der größten Tragweite zu lösen haben und läßt die hohe Wichtig eit, welche die bevorstehende Wahl für sich in An⸗ spruch nimmt, eine rege Betheiligung der Wähler an der ausgeschriebenen Versammlung wohl erwarten. Friedberg den 19. August 1867. Für das Wahlcomité: Ed. Trapp IV., Hofgerichts⸗ Advocat. Einladung 1944 zum 6. Wetterauer Missionsfest, das, s. G. w., Mittwoch den 28. d. M. in der Wilhelmskirche zu Bad Nauheim gehalten werden wird.: Anfang des Fest-Gottesdienstes: Morgens um halb 10 Uhr. Festredner: Die Herren Professor Dr. von Zezschwitz, Pfarrer Ebel, Pfarrer Ohly und die Missionäre Strobel und Beyer. Mädchen- ustitut in Friedberg. 1986 Unsere öffentliche Prufung findet auf hiesigem Rathhause Dounersiag den 29. August, Morgens von 8—12 Uhr, Nachmittags von 2—6 Uhr, statt. Freitag Nachmittag von 3 Uhr an Aktus, wozu wir die geehrten Eltern und Freunde der Schule freundlichst einladen. Amalie, Marie& Lina Werner. Sehützenverein zu Friedberg. Haupt-Preis-Schießen 25. und Montag den 26. August. Harmoniemusik 1990 auf dem neuen Schießplatz Sonntag den Montag den 26. August, von 3 Uhr Nachmittags an, auf dem Schießbplatze. Zu recht zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein * Der Vorstand. Kirchweihfest zu Ockstadt. 1992 Sonntag den 25. und Montag den 26. August findet im Freiherrlich v. Franckenstein'shen Garten gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ergebenst einladet Earl Hermes. Schwalheimer Mineralbrunnen. 1987 Zur Feier der Kirchweihe zu Schwalbeim findet Sonntag den 25. und Montag den 26. August gut besetzte Tanzmusfsik statt. Zu zahireichem Besuche ladet er⸗ gebenst ein Schwalheimer Brunnen den 23. August 1867. George Bailly. Uauheimer Teichhaus. 1972 Sonntag den 25. d. Mts. Tanzbelustigung 1950 Pfarrer Wolf von Strobel von Frankfurt a. M. haben die Festpredigten übernommen. Missionsfest 15. September d. J., Nachmittags 2 Uhr Anfang. Herr Seulberg und Herr Misfionar Der evang. Kirchenvorstand das. 1995 Heute Abend Concert im Philippischen Felsenkeller. Bad Nauheim. D 1984 Zur Feler des Hohen Namenstags Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs findet im Saale des Unter⸗ zeichneten statt, wozu freundlichst einladet D. Fritz. Kirchweihfest zu Ockstadt. 1971 Sonntag den 25. und Montag den 26. August ist dei mir gut besetzte Tanzmustk anzutreffen, wozu ich hiermit freundlichst einlade. Samftag Nachmittag find frische Kuchen, Braten und andere Spetsen zu haben. Katharina Steyer. Airchweihfest zu Schwalheim. 1969 Sonntag den 25. und Montag den 26. August findet in meinem Saale gut besetzte Taazmusik statt, wozu ich mit dem Bemerken böflichst einlade, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt sein wird. Beil dieser Gelegenheit wird auf meiner Kegelbahn ein Hammel ausgespielt, wezu ich Freunde dieses Ver⸗ gnügens biermit böflichst einlade Konrad Wofmann II. Kirchweihe zu Rödgen. 1977 Nächsten Sonntag den 25. und Montag den 28. d. M. fin et zur Feier der hiesigen Kirchwelhe bei mir aut besetzte Tanzmoftk statt, wozu ich höflichst einlade. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgr. f Rödgen. Chr. Krauch, Gastwirth zur schönen Ausficht. Einladung. 1965 Nächsten Sonntag den 25. und Montag den 28. d. Mts. findet zur Feier der biesigen Kirchwelhe in meinem Saale gut besetzte Tanzmufik statt, wozu ich ergebenst einlade. Heuchelheim. Georg Höres. Geschäfts-Empfehlung. 1973 Allen Freunden und Gönnern die ergebensie Anzeige, daß ich mein Geschäft wieder bier eröffnet babe und empfehle mich in allen ins Bau⸗ und Möbelfach el schlagenden Arbeiten unter Zusicherung schnellet und solider Bedienung. 5 5 Förtedberg. Franz Klein, Schreinermeister, wohnhaft im Hause der Frau Windecker an det Stadtkirche. 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 28. August. Evangelische Gemeinde. Pfarramtewoche: Herr Diakonus Meyer. Gottes dienst in der Stadtkirche: zur Feier des Namenstages Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs, wozu freundlichst einladet C. Kramm. 1701 burg v. d. H., empfiehlt ihre Fabrikate, als: Limonades gazeuses, Limonaden und Himbeerensyrup, Badesalze etc. hiermit bestens. Preislisten franco gegen franco. Apfelwein Champagner Die Mineralwasseranstalt von Carl Henrich, Allechaus, Hom- Selters-& Sodawasser, diverse 9 Wachstuch 5 19892 in verschiedenen Breiten und Mustern bei e find wieder eingetroffen bet Messina Citronen! Vormittags: Herr Candidat Windhaus. 1 Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. 1 Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Plarrer Köhler. Nachmitteys: Herr Candidat Sell. Katholische Gemeinde. Sonntag halb 10 Uhr ist Hechemt mit Predigt. Montag und Donnerstag heilige Messen. 5 1 Jos. Hoffmann, Posamentler. W. Fertsch. * Druck und Verlag von Bindernagel&.⸗Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 36 und eine Beilage.) „— zu Nleder⸗Eschbach, so Gott will, den Tanzmusik sbgebalten werd Nidda 0 d Wit ert an 30. d. 10 Rodd 1 1 — ͤë 4L—sʃ Do dn(ußdat tags 10 Uhr, Garnison auß! wege vergeder dem Zürktanu Einsicht berei. Buß bach Groß her, 0 0 1963 Nachdem Obetbessen üder Dorer don werden Jümea Aysprücht in Mil and eraumten schlusses von gründen. Ju dem im Falle des ausgeblieben beit der teck angeseben wer Bußbag dum Odeide Faser d Jan erlan derum, geit Dor persönlich g und zugleich zu machen 00 In dieseh gerauoscu beffellt und 0 uc we rden Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 0 A 2 wege vergeben. Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 2 100. Die Herren Bürgermeister Angade ihres Bedarfs an Stimmzetteln für die Wabl zum nord⸗ sind um baldige deutschen Reichtag gebeten, drucken lassen zu konnen. damit wir in 1974 auch diesmal wieder an einem Tage, nämlich Moutag den 2. September was hiermit zur oͤffeutlichen Kenntniß gebracht wird Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda abgehalten werden, Nidda am 21. August 1867. Bindernage!l& Schimpff Niddaer Herbst-Markt. Der auf den 2. und 3. September d. J. festgesetzte Herbstmarkt soll wie voriges Jahr der Lage sind, den nöthigen Bedarf rechtzeitig Reuning. Markt- Anzeige. 1985 Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß der diesjahrige zweite Schweinemarkt dahier am 30. d. Mts. abgehalten wird. Rodheim den 22. August 1867. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Rodheim Ba Koi. ae diefer: 1937(Butzbach.) Dienstag den 27. d. M., Vormit⸗ tags 10 Ubr, wird die Brod⸗Lieferung für die biesige Garnison auf das 4. Vierteljahr 1867 im Summissione. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Süreau des unterzeichneten Verwaltungsraths zur Einsicht bereit. Butzbach den 17. August 1867. Groß berzoglicher Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Reiterbrigade. In Verhinderung des Präfidenten: Frhr. v. d. Hoop, a Rittmeister. Edicetalladung. 1963 Nachdem Groß herzogliches Hofgericht der Provinz Oberbessen über das Vermögen des Wirides Bernhard Dörfler von bier den förmlichen Concurs erkannt hat, werden sämmtliche Gläubiger desselden aufgefordert, ihre Ansprüche in dem auf Mittwoch den 2. October l. J., Vormittags 9 Ubr, anberaumten Liqutdationstermin, bet Meidung Aus- schlusses von der Masse dahier anzumelden und zu be⸗ gründen. In demselben Termin soll die Güte versucht und im Falle des Zastandefommens eines Arrangements die ausgebliebenen Gläubiger als den Beschlüssen der Nebr beit der erschienenen Gläubiger stillschweigend beigetreten angeseben werden. Butzbach den 19. August 1867. Großhberzogliches Landgericht Butzbach: Dr. Gil mer, Königer, Landrichter, Landgerichts ⸗Assessor. Edictalladung. 1964 Nachtem Groß berzoglichts Hofgericht der Peo⸗ vinz Oberbessen am 31. v. Mis gegen den Heinrich Schäfer von Stammheim den förmlichen Concurs prozeß erkannt bat, so werden alle Oteienigen, welche Forderungen und Ansprüche an die Mosse baben, auf gefordert, solche im Liqutdatienstermin Dou nerstag den 17. October d. Z., Bormittage 9 Ubr. persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte anzumelden und zugleich e waige Pians- und Vorzugsrechte geltend zu machen, bei Meldung Ausschlusses. In diesem Termin soll eln Massepfleger und Gläu⸗ bigerausschuß ernannt, nöthigenfalls ein Contradictor bestellt und ein Stundungs⸗ resp Nachlaßverttag ver⸗ sucht werden und werden die Nichterschienenen in dieser Hinsicht als den Veschlüssen der Mehrhett beigetreten trachtet werden. Altenstadt den 15. Auguft 1867. e Altenstadt N a 9. vandgertchts⸗ Assessor. Obst⸗Versteigerung. 1983 Dienstag den 27. d. Mts., des Morgens 10 Uhr, sollen die Birnen an den Bäumen auf der Staatsstraße del Griedel, Nachmittags 2 Übr die auf der Staats- ftiraße binter Ober-Mörlen, und Mittwoch den 28. des Morgens 10 Uhr, die auf der Staatsstraße del Ilben. stadt öffentlich meiftbietend versteigert werden. zrtedberg den 23. August 1867. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u ß. Arbeits-Versteigerung. 1981 Donnerstag den 29. August, Vormittags 10 Uhr, werden iu Bruchenbrücken zur Herstellung des Schul- hauses daselbst nachstehende Arbeiten in Accord ge— geben werden: 1) Brechen, Fabren und Aussetzen von 0,3 Cubikklafter Schichtenpflasterste inen, 2) Graben, Fahren und Messen von 0.4 Cubikklafter Pflastersand, 3) Fortfahren von Bauschutt und Herbelfahten von 3 Wagen voll Lett, 4) Pflasterarbeit, It. Ueberschlag 16 f.—. kr. 5) Maurerarbeit 5„ 30 6) Schreinerarbeit N—„ 7) Glaserarbeit 4 Friedberg den 22. August 1867. Der Bezirks ⸗Bauaufseber Schneider. Ein Kapital von 7000 fl. 1945 wird als erste Pppotbek zu leiben gesucht, auf Gebäude und Güterstücke, in der Nähe Friedoergs, laxitt zu 22500 fl. Etwaige Offerten nimmt die Exped. d. Bl. unter Nr. 1945 an. Bepskuchen flets frisch von der Müble bei Wilhelm Fertsch. Steinkohlen- Verkauf. 1917 Ofen., Flamm-⸗ und Schmiedekeblen zu dem billigsten Preise bei Bad Nauheim. Jacob Schimpf II. 7 b 1 Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jabren untet Leitung der öniglichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mincralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor, züg lichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ lelden, wie gegen Mag ensch wäche find stets vor⸗ rälbig in Frledberg bei Prr. Hofapolbeker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Paftillen werden nur in ettkeltirten Schachteln versandr, Koͤniglicht Prunntnottwallung zu Bad Emo. A e ch ten englischen Portland Cement 1923 in Tonnen und Anbruch billigst bei W. Hatteroth. nepskuchen stets frisch bel 1916 1931 0*— *Mineralwasser 1679 als; Ludwigs-, Selterser⸗, Homburger-, Schwal⸗ bacher„Kißfinger⸗, Karlsbader, Wildunger und Friedrichshaller Bitterwasser in stets felschester Füllung bel. Ph. Dan. Kümmich. N 2 3 15— Pferde⸗Lvose. 1823 Zu der am 28. August d. J. stattfindenden großen Verloosung von Pferden, Wagen ze. ꝛc. empfiehlt Loose à fl 1. 15. oder Nthlr. 1. Frankfurt a. M. 2 E G. 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Näßberes im Höôtel de I' Europe in Nauheim. 2— Aufforde ru ufforderung. 1989 Alle Diejenigen, die noch Rechnungsbeträge aus dem Geschäft meines sel. Mannes an mich zu entrichten baben, werden biermtt aufgefordert, ibren Verbindlichketten binnen 14 Tagen nachzukommen, in⸗ dem ich nach diesem Termine alle Ausstände durch einen Advokaten einttelben lasse. Anton Heck's Wütwe. 20 0 525 fl.& 700 fl. 1967 können, erstere Summe sofort, letztere dis zum 5. November d. J. aus der evangel. Kirchen? und Schulkasse zu Holzbausen, Kreises Vildel, ausgelieden werden. Näheres bei Rechner Kolb daselbft. 1943 Eine noch wenig gebrauchle Branntweinbrennerei, ganz vollständig, mit Bültten ꝛc. ꝛc. ist billig abzugeben. Pb. Dan. Kümmich. Carl Gerschlauer in Darmstadt. — ———— 0 0 —— Landwirthschaftliche Lehr-Anstalt zu Friedberg i. d. Wetterau. Winter⸗Semester 1867— 68. Beginn des Cursus am 1. November l. J.— Lehrkräfte und Lehrgegenstände: a) Dr. Henkel⸗ mann, Allgemeine Experimental⸗Chemie, Bodenkunde, Bodenbearbeitung und Düngerlehre, Grund- züge der Betriebslehre und Volkswirthschaft, allgemeiner Pflanzenbau, Kleinviehzucht, Geräthe⸗ und Maschinen⸗Kunde; b) Ober-Veterinärarzt Dr. Zimmer: Exterieur des Pferdes und Rindes, Hufbeschlag, Thierheilkunde mit thierärztlichen Demonstrationen; c) Dr. Uloth: Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Hausthiere mit mikroskopischen Demonstrationen, Anleitung im Ge⸗ brauch des Mikroskopes; d) Hilfslehrer: Buchführung und landwirthschaftliches Rechnen, An- leitung und Uebung im Anfertigen von Briefen und Geschäfts⸗Aufsätzen. Die Zöglinge, welche sich in einem Alter von 16 bis 26 Jahren befinden, wohnen in der Anstalt. Anmeldungen beliebe man baldigst an unterzeichneten Vorstand gelangen zu lassen, der auch jederzeit bereit ist, auf münd⸗ liche oder frankirte schriftliche Anfragen nähere Auskunft zu ertheilen. Friedberg, im August. F 9, im August Dr. Henkelmann. andels⸗Cur sus. 1875 Kaufmänn'sches Rechnen, Correspondenz und Buchhaltung, Anfang am 1. September. „In denselben Fächern errichte, um mehrfachen Anforderungen zu entsprechen, auch einen Cursus für erwachsene Mädchen. Anmeldungen nehme von 1 bis 2 Uhr in meiner Wohnung, Eingang neben dem Philippi'schen Felsenkeller entgegen. Erasmus Ermus. 1820 In der neu errichteten Kunst⸗Färberei, Druckerei& Wascherei von J. Küchel in Homburg v. d. H. 1820 werden alle mögliche seitdene, wollene, halb- und baumwollene Stoffe und Kleider, Bänder, Blonden, Schirme, Federn, Glagé-Handschuhe u. s. w., Herrenkleider unzertrennt in allen Farben gefarbt, mit den neuesten Mustern in brillantesten Farben bedruckt und auf das Beste auf eine ganz neue chemische Art gewaschen, so daß weder die Güte der Stoffe noch der Farben Noth leidet. Die Zeuge werden mit den besten und neusten Maschinen appretirt und wieder wie neu hergestellt. Die Aechtheit der Farben sowie eine rasche und billige Be— dienung wird garantirt. Bei Herrn Conrad Diehl J. neben Herrn Hofapotheker Carl Wahl liegen Muster zur gefälligen Ansicht offen und können Bestellungen abgegeben werden. Dampfmaschinen 1582 in allen Dimensionen, Einrichtung von Dampfsägewerken, Brauereien und Brennereien nach den neuesten Systemen, landwirthschaftliche und Haushaltungs⸗ Maschinen zu den verschiedensten Zwecken, in verbesserten und neuen Constructionen empfehle billigst unter den ausgedehntesten Garantien und günstigen Zahlungsconditionen. Zeichnungen und Preislisten stehen auf Verlangen gerne zu Diensten. Gießen. Georg Nenzel, 1. Maschinenfabrik. 0 0 2 Zeugniß. 1788 Die Tannin⸗Balsam⸗Seife des Herrn B. E. Bergmann in Zittau“ habe ich in meinem chemischen Laboratorium einer genauen chemischen Aualyse unterworfen und gefunden, daß dieselbe sowohl in qualitativer als in quantitativer Hinsicht allen gerechten Anforderungen an eine gutt, echte Tanninen-Palsam-Seise in jeder Beziehung entspricht. Breslau den 8. Februar 1867. Dr. Werner, Director des polytechnischen Bureau. Neue holländische Vollhäringe 1833 bei W. Fertsch. Gefunden. 1966 Am 21. August, Abends zwischen 7—8 Uhr, wurde an der Burgh auf der neuen Chaussee ein Sack, anscheinend 3 Hut Zucker enthaltend, gefunden. Der⸗ selbe kann gegen Erstattung der Insertionsgebühren und gegen genügenden Ausweis in Empfang genommen weiden. Näheres zu erfragen unter Angabe der Nr. dieser Anzeige bel der Exped. d. Bl. ö Verloren 1978 wurde heute Vormittag den 22. d. Mts. von hier über Schwalheim nach Rödgen ein Päckchen. Man bittet dasselbe gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bl. abzugeben. g 1893 Bei der Unterzeichneten ist fortwäbrend Trocken⸗ hefe bester Qualität, sowie frische eingemachte Gurken zu haben, welche ich dem hiesigen und aus⸗ wärtigen Publikum bestens empfehle. Friedberg den 12 August 1867. K. Ludwig, Spenglermeisters Wittwe, Metzgergasse. Neue hall. Voll-Hätinge 1924 bet H. W. Hatteroth. Onantität gutes Bratensett 1961 ist in großen sowohl wie in kleinen Partieen billig abzugeben im Hötel de I Europe in Nauheim. Gelegentli smdenden Gau solen nachsteher Alegeutlich der wer noc nicht gerung aͤn 71 Cine D Lune 1 Nach Nechnuggszat 1957 In dem Hanstein'schen Hause neben dem RNath⸗ haus ist der dritte Stock billig zu vermiethen, und kann derselbe alsbald bezogen werden. Weiße Blousen, Kragen und Manschelten, 1979 modern und sehr billig bei Geschwister Schloß. Einen Lehrling 1988 sucht Jean RNausch, Schub machermeister. Durchsichtige Glycerin-Seise, 94 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut empfiehlt in Stücken à 4, 6, 9, 10, 12 6 r. 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R. 142 f Bayern 50% Obligation. 100 6 Frankf. 3½% Obligat. 80 ½ G. 2 8 r 8 4½0% ½ Jahr. b. Rth. 93½ G 1 30 0—— 2 sss. 25 fl. L. b. R. 34 6. 0 5 4⁰ do do 88 6. Russland J 50% Obl. i. L. à fl. 12 84½ P. Sad. 36 Fr. L. b. B. Würtemb. 4½0% Obl. b. Rt. 91¾ 6 Finnland 4½0% Pfdbr. i. R. 105 82½ P. + Pistolen 5 H. 9 44—40 4 4% do do—— Schweden 4 ½0% O. i. R. à 105 84 ½ P. 0 Doppelte„ 9 45—47 Baden 4½% Obligat. 91/6 5 4½0% Pfb. i. R. 4 405—— 2 Preuss. Friedzd'or„ 9 57½—58½ 75 4% Obligat. 86 P N.-Amer. 60/0 St. 1. E. 1882 2——⁰ 2 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 50—52 Toll einbezanlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. RRand-Ducaten„ 5 35—37 f. 5* 20 Fraucs- Stücke„ 9 29—30 4½0%% Payr. Ostbahn 116¼ E. 30% Liv. C. D.& P/. fr. à 28 kr. 30 P. 2 J Engl. Sovereigns.„ 11 52—56 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 44% 6 Russ. Imperiales„ 9 45—47 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 50 6 50% Elisabethbahn-Priox./ 75 G Gold pr. Zoll-Pf.„—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. 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