ies, 1867. Donnerstag den 24. Januar. M11. 2 5 a 8. Ake 5 2 8 0 8 E 5 doe e* 8* 1 Dr 2 Ni Entbat die amtlichen Erlasse für den Iticdberger Intelligenzhlakt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersuug und Samsiag Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend 5 4 r bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. 7 5 84 1— 3 Amtlicher Theil. 5 Oeffentliche Bekanntmachung. K err neben 1 ee neee Nachdem die General Direction der Greßberzoglichen Posten die mit dem 1 kandpostbetendienstes bei den Postamte Friedberg, bei der Pestverwaltung Nauheim und bei der Pe siebend naber angegebenen Weise genehangt hat, so bringen wir dies in Gemaßbent regierung und der Furstl Thurn und Taxis? Regierungstlatt Nr. 8, Seite 62, zur offentlichen Keuntniß Iren Dienstbezirken möglichse zu verbreiten. Friedberg den 20. Januar 1867. des 8. schen Post verwaltung wegen Uebernahme des Februar J. J. in Vollzug kommende Einrichtung des stexretition Reichelsheim in der nach— 4 des Vertrags zwischen der Greßh. Staats— Bezirksbotenwesens vom 19. Januar 1861, nd beauftragen die belteffenden Greßh. Burger meistereien, diese Einrichtung in Großherzogliches Kreis amt Friedberg Ter a pp. i er N 21* Ein Fr i d berg. g 2. Post verwaltung Nauheim. 8 8 Weste nen b(Votengang wöchentlich 6 mal.) 8(Wöchentlich 6 m a l.) Aug Naubelm be Vo mag, in Röogen 9½; Wisselsbeim 957+ 1 Aus Frledberg 8 ¼ Udr Vormittags, in Ocksadt 9 Üdrz in Oder Rog bach Nieder Motten 113 Ster Nöte 12½ Udr Nachmiltegs; Lanzenbain 2¾; Ziegen- „ 10%; Nieder Rosbach 12; Oder⸗Wöustadt 1¼½ Ur Nachmittags, Arucertrbcken berg 3; zurück in Naudeim 5½½ Uhr Nachm ttags. 2 1 Übe Ossenbeim 4½; Fauerbach d Fr. 5½ zurück in Fetedderg 6 Uhr Nachm. 3. Posteroedition Reichelsheim. r II. Botengang.(Votengang woöchenttich 6 mat.) N 7 Aus Friedberg 8½ Ubr Vormittang, in Bauernbeim 9½3 Dorbeim 10; Aus Reichelsdeim 1 Uhr Vormmtage, in Deuchelbeim 11½; Weckesbeim 25 Dorbeimer Bergwerk 10%; Melbar 12; Södel 1½ Ude Nachmittags; Wölferoheun 12; Veienbelm i Ur Nchm tage; Dornassenbeim 1¾ 3 Leidhecken 3; zurück in 85 2 ½; Schwalbdem 3; zu ück in Friedterga 6 Ubr Nachmittage RMchesodeun 4 Ud- Nichntags 8* 8 3 Hessen. Darmstadt. Das Großherzog— VI. Gencurrenz nnr: die wette. Burgh n u Theologen zelnen Kammermitgliedern keine Anträge auf Wahl, iche Regierungsblatt Nr. 4 enthält: zu dene nde L ann** dar T* Barca zu Peuuaenngen von Wahlen gestellt waren, rx, öfen, I. Greßberzegt des Edict vom 8. Jan., die C gänzung 550 W ate ung131 558 Pettau 8 51 jenige wurden alle Wahlen einstiumig für gültig erklärt. — Abg. d. Gegern war in der Sitzung erschienen err Men Ser Feldirurpen im Jahr 1867 beireffend, welches benimmt nete ng au der Garnbonstuche verkunden it; mit f r en„ Abr ic Tü feltinung a eee ee* nn e ene treu gelass tie Wo oder sialt 1 n en Aufrufesävigen des Iidres 1866(einschlaßlich der dure—— 0—— Gd n bl 1*— Das„Frankfurter Journal“ berichtet von tele! ä——* ee Janern Vezug von 15 Slacen Vuze n: Schi leig mal der Ar- bier: Oberstlicutenant Hof ist penstonirt und achu ur Gi. wiste 8 ner 1 g 4 5 2— 28— 2 K . a n chung der dean enn D pflichiung zur Heizung ines Sanzimweroe, oder 1 Stecken] Oberstlieutenant Scholl zum Chef der dritten gte und des Kriegs vom 10. Jan, die Brtheilung des Nen une diese V ipflichmag, verbunden; Gesuche um Ueber- Scrti oa 1 Frutendecürfnisses für das Jahr 1867 auf die Provinz u a ung dicser Stelle müssen binn u 14 Tagen engen eicht 2* Ke eee 4 „ ene beitessend.— Nach den von den Recrntirungsräthen ein e ee e eee 3*.— Im Laufe der nachsten ochen wird ein 1 N 3 werden. N. 4———.— und auf Grund der durch den Friedensvertrag Avancement erwartet; wic wir aus zuverlässiger JJ 8 93 g N 0* 1 8 0 9 5*. 5 2 1 5 e ee Mufterung von 1866 find an tauglichen Muua u stchtlgen 21. Jan wurde zunächst ein Antrag des Abg. forderungen eintreten, da noch überzählige Offiztete C: i Leinschließtech der in das Depot virsetzten, vorhanden: iu Dumont, betr. die Abänderung des Wahlgesetzes, vorhanden und es in der Absicht des Kriegs- 7 * Kuss 3 Lua ar bet Prodinz Starkenburg 246. Obeih ssen 1738 Nyem⸗ dessen 1489, zu. 5000 Mann.— Im Bat ätmiß der Besammtizahl aller tauglichen Dunmpflichngen, wonach Jach Axle 56. des Recrusiruagsgesetzed der edic mäß ge Satf von 240 Rectutey auf die Provinzen zu ver cherten it, har demnach zu senen: die Previnz Starken angezeigt; von demselben Abgeordncten sind ferner Anttäge auf Aufbebung der sog. Wuchergesttze, Abänderung des Gesetzes über Bildung der Orts⸗ votstände und Erlaß einer Städteordnung, sowie Abänderung der Hppothekengesetzgerung dehufs ministeriume liegen soll, die Brigade- und Regi⸗ mentecommandos durch Oberste und Oberstlieute⸗ nants, statt wie flüher durch Generalmajore und Oberste, zu besetzen. — Für Bischofsheim(an der Rhein- und e 1—— + 3 Hebung des Immobillencredets gestellt. Edinger] Maenspitze), wo dae aus Ungarn nach England * 59 einzral D. 0 verde.. 2 7 10. f ene nunmehr nach den bestehenden Gesch n— 99 erneuert seinen früberen Antrag wegen Erlaß und Frankreich ausgeführte Vieh gewöhnlich ein- * Aren dn Provinzialconlingente auf die verschiedenen Bezirke ver eines Gesetzes, die Rechtsverbältnisse der Genossen⸗ gestellt wird, um zu rasten, ist nunmebr ein Local heilen und das Weitere besorgen. III. Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der Metz beantragt Revision des Preß⸗ eine böhere Besteuerung der schaften betr. gesetzes, George reglement erlassen werden, um der Gefahr der Einschleppung der Rinderpest durch dieses Vieh * draeluischen Relig' einde ies anshetm 3e 5; N a ö * N 3 5 igkonsgemeinden des Kreises Menshein Waldungen; K. J. Hoffmann die Erhöhung der vorzubeugen. Darnach sollen insbesondere dit e Piensinachrichten Seine Königliche Covelt der] Pensionen der Invaliden und Gefallenen im letzten für dieses Vieh benutzten Ställe(von dem Falle 14— Wroßhirzeg baden alleranadigt serub:: am 23. Deco. Feldzug. Soldan übergibt Anträge wegen Erlaß besonderer Exlaubniß abgesehen) nicht für inlän⸗ 1806 Sem gvang⸗ I. Schull hrer Fleck zu Kras dombach n 21. Dec, dem Hofßcrelar Dumber die Adnuminral on et Hosmeierei und des Hofes Geharoen zu übertragen— 5 evang. Kuabenschulüelle zu Greß⸗Gerau,— und n. Hostoch Flick zum Hauebosmeister— und den Hof— ncenireleur Relshausen zum Hoffourter zu erencuneu; 1 Finanzen Schleiermacher zum Präsidenlen des Landes ereins,— 3. den Hofgerschiorath Kleinschmidt und am 2. Jam. den Minifterialxaib bei dem Mimisterium en Ober⸗Medicinalratb Dr. Bir zu Mugliedenn der eines Schulgescthes, sowie Pensionirung der Volks- schullehrer. Hallwachs und Fink beantragen Reorgansatien der hiesigen technischen Schule, sowie den Neu- resp. Umbau dee Gymnasiums vahier. K. J. Hoffmann interpellirt wegen Nicht- bergung der hier von den Preußen weggenommenen Militärefftcten im Zeughaus und Kasernen und den Stand der darüber eingeleiteten Untersuck ung. disches Vieh benutzt werden. Die Bestimmungen dieses Reglements werden inveß als zu wensg durchgreifend bezeichnet, um don ihnen eine Ver⸗ ringerung und noch viel weniper eine Beseitigung der dem Viehstand des Landes drohenden Gefahr erwarten zu können. — Der Bericht des zweiten Ausschusses über den Friebensdertrag spricht sich dabin aus, „ beate n—— 45 die Senne ernennen;— Dumont uad Orchsner ischten eine Interpellation ses sei anzuerkennen, daß die Groß. Reg'erung Mane n uc We wegen Auwesenheit der Jesutten in Malnz an bie lediglich im Interesse des Landes gedandelt, wenn „„. den Lanorichter Uicich zu Baitenberg zum Land“] Megierung, Seidau eine solche wegen Stand der sie den Friedensvertrag abschroß, obne die stän⸗ er nchler in Nauheim— und den Lauogerichto- Aelum Groß] Erbauung einer Bahn von Gießen, Grünberg, dische Genehmigung bierzu einzuholen oder diese 4— Battenberg zun Landgerichte ⸗ Actuat zu daaubm.— Alssete, Lauterbach nach Fulda— Die Kammer vorzuhalten, weil dierdurch die Nachtbeile des Dee i e e Want e ae trat bikraus in ehe Tagesordnung„Wahlpiüsungen“ Kriegszustandes verlängert worden wären. Es gegenba Oben an, ee er bliebe ge ent Isle ein. Bei den bierüber eröffneten Verbandtungen wird die Hoffnung ausgesprochen, daß die durch *„ Jem. o, Stein zu Lauenitz zum Kammer juntet Ju er bedarert Metz zunächst, daß die Ministerbank leer tas Großderzogthum gezogene Gränzlinie nicht en 75650 9 N 5 sei und bringt dann verschledene Vorgänge wegen] bleibend werde, und dieses Ziel werde erreicht r e e e ee e Fuhr— und den verhinigen Ata des Kr. Baden] Wandung irgend einer Watzl von Seiten des säcklich den versassungsmäßigen eindeit ichen Zu⸗ 6 2 70 topf Ur. Diessenbach iemporär. Ausschusses lag nicht vor und da auch von ein sammeuhang zwischen den zum nord deutschen Bunde 2 — gehörigen Gebietstheilen und den beiden außer · dalb dieses Bundes befindlichen Provinzen zu erhalten vermöge. So werde die Trennung zwischen Nord und Süd im engeren Vaterlande praktisch zu überwinden sein und damit zugleich die Brücke geschassen, auf der Nord- und Süd⸗ deutschland ihre Wiedervereinigung finden. Der Ausschuß entnimmt mit größter Beffiedigung, dasz er in der wichtigsten nationalen Frage mit der Ansicht des Greßberzogs(nach dessen Proclama- tion vom 17. Sept. v. J) als auch mit der des Ministeriums sich im Einklang befindet und ist in der glücklichen Lage, dem Wunsche des Landes.: herrn entgegen zu kommen, indem er auch seiner Seits dazu beiträgt, daß die Ausdehnung des norddeutschen Bundes auf das ganze, große Vaterland ermöglicht werde. Der Ausschuß be⸗ antragt daher einstimmig: die ständische Zustim⸗ mung nachträglich zu ertheilen. Gießen. In der auf den 20. d. für den Wablkreis Gießen Grünberg Nidda berufenen Versammlung zur Besprechung über die bevor ⸗ stehende Parlamentswahl wurde zunächst durch den Vorsigenden, Herrn Carl Gail, die nationale Bedeutung der an das deutsche Volk heran- getretenen Aufgabe in eindringlichen Worten ent⸗ wickelt und nach Eintreten in die heutige Tages- ordnung zur Diätenfrage die Erklärung be⸗ schlossen:„Die Aufbringung der Diäten und eisekosten der Abgeordneten für Oberhessen ist eine gemeinsame Angelegenheit der Provinz, inso⸗ fern diese Frage nicht durch gesetzliche Regelung ihre Erledigung findet.“ Hierauf schlug Namens des Centralwahlcomite's Herr Hofgerichtsrath Völcker der Versammlung Herrn Adalbert v. Rabenau zu Friedelshausen als Candidaten vor, und nach dem dieser sein politisches Prograum vorgelegt hatte, wurde der Vorschlag, ihn als Abecordneten aufzustellen und zu empfehlen, einstimmig genehmigt Mainz. Die dahier stattgehabte Versamm⸗ lung von Weinwirthen aus dem Großberzogtdum war von Betheiligten aus der Provinz Rhbeinhessen und Starkenburg zahlreich besucht. Die Ver⸗ sammlung bestelte sich ein ausführendes Büreau und beschloß einfach die Annahme des Antrags des Landtagsabgeordneten George von Büdesheim, betreffend die Aufhebung der bestehenden, die Wirthe stark belastenden und noch mehr contro⸗ lirenden Tranksteuer und Zapfgebühren auf Wein. Sie überläßt es den Ständekammern und der Regierung, Mittel und Wege zu finden, auf welchen der durch jene beabsichtigte Aenderung entstehende sehr bedeutende Einnahmkaus fall an indirekten Steuern ausreichend zu decken wäre. — Auf der hessischen Ludwigsbahn ist man einem wohlorganisirten Diebsgeschäfte, das von einigen Expeditionsgehülfen etablirt war, endlich Schon vor 2 Jahren waren mehrere Colli vermißt worden und hatte man damals einen Bureauangestellten, der plötz— lich Mainz verlassen, im Verdachte gehabt. Nun⸗ mehr aber bat man die wirklichen Diebe glücklich auf die Spur gekommen. ermittelt. Es sind zwei Brüder, die sich dem sauberen Handwerke ergeben hatten und welche nun, sammt ihren 2 bier wohnenden Schwestern. unter deren Theilhaberschaft das Unternehmen flott von Statten ging, hinter Schloß und Riegel sich befinden. Einer dritten in Leipzig wobnenden Schwister, die das„Depot“ unterhielt, indem man ihr Geld und Effekten zur Sicherstellung überantwortele, hat sich die hiesige Polizei tele- graphisch zu versichern versucht. Der jüngste der beiden Brüder soll, wie es heißt, bereits 5 Dieb- stähle eingestanden haben. Ueber die Anzahl der gestohlenen Colli und deren Werth lassen sich natürlich bis jetzt annähernde Angaben noch nicht machen, nur kann mitgetheilt werden, daß sich darunter ein Geldsack von 2300 fl., eine Kiste Brabanter Spitzen(die der jüngere Bruder seiner Geliebten zum Brautgeschenk gab) und ein Koffer mit Weißzeug und Kleidungsstücken im Werthe von 1000 fl.(bezüglich dessen die Verwaltung der Bahn dem Entdecker des Diebes unlängst eine Prämie von 100 fl. in öffentlichen Blättern zusicherte) befigden. Die Polizei laßt es an den eifrigsten Nachforschungen nicht fehlen, um weitere Betheiligte, deren Vorhandensein man mit Grund muthmaßt, zu ermitteln. Worms, 16. Jan. Der bleibende Ausschuß des deutschen Handelstages hat ein Rundschreiben an alle Mitglieder des Handelstages erlassen, worin er mit Rücksicht auf die bevorstehenden Wahlen in das norddeutsche Parlament alle seine Mitglieder daran erinneit, daß sie bei der Wahl eines Abgeordneten neben der politischen Parteistellung auch auf die Befähi⸗ gung sehen, bei der Gesetzgebung auf dem Gebiete der Gewerbs⸗Interessen diejenigen Grundsätze zu vertreten, welche der Deutsche Handelstag seit einer Reihe von Jahren als die unerläßliche Vor⸗ bedingung aller Reformen aufgestellt hat. Dann sagt das Circular weiter: Nicht allen denjenigen, für weiche es sich darum handelt, ist es vergönnt, selbst:dätig an der neuen Schöpfung mitzuarbeiten; nicht alle Mitglieder aus dem Zollverein wählen für das norddcutsche Parlament, welchem die Auf⸗ gabe zufällt, diesen Zollverein neu zu constatiren. Und so wird es unsere Aufgabe sein müssen, so zu wählen, daß auch die Rechte dieser unserer Mit⸗ glieder, so weit es irgend möglich, in dem neuen Parlamente gewahrt werden. Wenn die Länder jenseits der Mainlinie davon ausgeschlossen find, so haben ihre Verkehrs- und Handelsgenossen in Norddeutschland dafür in erster Reihe zu sorgen, daß das neue Gebäude so ausfalle, als ob Süd⸗ deutschland selber werkthätig daran mitgeholfen habe, und daß demselben der Zutritt zu jeder Zeit möglich sei. Der deutsche Handelstag ver⸗ tritt nicht den norddeutschen Bund und nicht Süddeutschland alleinz auch Oesterreich gebört ihm zu und hat gerade in diesem Augenblicke, in welchem eine Revision des Handelsvertrages zwi⸗ schen ihm und dem Zollverein beginnt, Anspruch auf besondere Berücksichtigung. Der Handelstag muß sich heute mehr denn je als das Band be⸗ irachten, welches die durch politische Verhältnisse getrennten deutschen Glieder zu einem einzigen Arbeits-, Handels- und Verkehrskörper mit einan⸗ der verbindet. Preußen. Berlin. Bei dem Ordens feste, wobei der König einen Toast auf das Wohl der Armee des gesammten Vaterlandes ausbracdte, erhieit der Oberbürgermtister Nebelthau zu Kassel den rothen Adlerorden dritter Klasse, der Oberst⸗ lieutenant Böing, Militärcommandant des ehe⸗ maligen Frankfurter Contingents, den Kronen⸗ orden dritter und der Bahnhofsvorstand Böcking zu Bockenheim den vierter Klasse. Die zählung der weiter verliehenen Decorationen füllt 13 Spalten des„Staats⸗Anzeigers“. — In Weimar und Mecklenburg ⸗Strelig sind die Wahlen für das Parlament auf den 12. Februar festgesetzt.— Der Prinz und die Prinzessin Ludwig von Hessen sind hier einge⸗ troffen.— Die Nachricht über eine bevorstehende Eintheilung der Provinz Hessen in Regierungs⸗ bezirke Kassel, Hanau und Wiesbaden wird von der„Kreuzzeitung“ als unbegründet bezeichnet. — Verschiedene Berliner Blätter erheben ihre Stimme für Constituirung eines Oberhauses neben dem Bundes parlament, welches abgesehen von den dort zu vertretenden Körperschaften und Verbänden, den regierenden Dynastieen Gelegen⸗ heit bieten würde, durch Deligirte oder durch persönliche Theilnahme ihrer Mitglieder bei der Gesetzgebung mitzuwirken. — Die Morgenblätter vom 22. melden über⸗ einstimmend, daß jetzt die Zustimmung der nord⸗ deutschen Bundesregierungen zu dem ganzen preu⸗ ßischen Verfassungsentrurf gewiß sei. — Das Central-Wahlcomite für die Wahlen zum Parlamente beschloß, den liberalen preußischen Mitgliedern des Parlaments Reisekosten und Diäten zu garantiren, und rechnet auf die Bes⸗ steuer der Parteigenossen in den großen Städten. — In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 22. kam die Frankfurter Kriegscontributions⸗ Angelegenheit zur Verhandlung. Zu dem Namens der Commission gestellten Antrage auf motivirte Tagesocdnung brachte Hoverbeck ein Umendement, welches gleichfalls die motivirte Tagesordnung Das Sauerland. Von Dr. Curtman. Auf den kahlen Höben des Städtchens Winterberg in dem Sauer⸗ in dem sonst stillen Orte. und Trinken. Die Schulden der sparsamen Hausfrau werden redlich be⸗ zahlt, das Uebrige aber verjubelt. 1 — Wochen lang dauert das Willkomm Sagen Auf⸗ lande(dem hohen Weswhalen) und der benachbarten Dörfer lohnt sich der Ackerbau kaum und liefert den spärlichsten Ertrag. Von Gartenbau und Obstzucht ist daselbst gar keine Rede. Aber Winterberg hat die schönsten Biehheerden in ganz Westphalen— ein eigner Schlag, der an⸗ derwärts nicht gedeiht, dankelbraune, schlanke, gestredte Rinder mit tief⸗ dangender Wamme, nur gewöhnt an die Alpenkräuter der Höhen. In⸗ dessen so schön sie find, so kann das allein ein Volk noch nicht nähren. Deßbalb durchziehen die Winterberger und ihre Nachbarn mit ihren Waa⸗ tenkasten hausirend die halbe Welt. Ja es gebt die Sage unter ihnen, einer ihrer alten Pastoren habe aus dem Kirchenbuche nachgtwiesen, daß Columbus, als er Amcrika entdeckte, daselbst schon Winterberger vorge⸗ funden habe, welche die NRothhäute mit Galanteriewaaren versaben. An dem Astenberg, nicht weit von Winterberg, beschäftigen sich dit Einwohner mit Holz- Drechseln und ⸗Ausstechen. Dort versertigt man hölzerne Schüs⸗ seln, Teller und Näpfe, Lössel und Buttersormen. Diese trägt man in iburmhohen Kiepen weit in das Land hinaus, namentlich nach Holland. Und die Holzwaarenhändler werden von einer anderen Art, den Seusen⸗ männern wieder gering geschätzt; ebenso auch die Ftuerschwamm- Händler, eine Waare, welche freilich durch die Streichfeuerzeuge ohnedies aus der Mode gekommen ist. Alle diese Handelsltute, wenn sie in der Fremde find, legen sich die schwersten Strapazzen und Entbedrungen auf, und schlafen Nachts auf der Herberge oder in einer Bauernscheune meist in itrem überall mitgetragenen Sacke. Wenn sit aber(gegen Pfingsten) heimkommen, so btingen sie volle Gelolatzen mit, und dann gibts Leben Vertilgung der Flachs seide. Von Dr. Penkelmann. Der Anbau des ewigen Klees(Luzerne) hat seit einigen Jahren einen lobenswerthen Aufschwung in unserem Kreise genommen. Pei aber hat die Flachsseide(Cuscuta europaea) im vergangenen Jahrt auf unseren so schönen Luzerrfeldern und an den mit Luzerne beytanzten Eisenbahnrainen solche Zerstörungen angerichtet, daß ein Einschteiten nothwendig erscheint. Unter allen Mitteln zur Vertilgung derselben haz sich bis jetzt keines besser bewährt, als den Samen vor den Sten auf einem feinen Messing- oder Haarsieb, das den Samen ber Seide, nicht aber den der Luzerne durchläßt, anhaltend, recht lange lüchtig zu sieben, und dadurch die Seide auszuscheiden. Auf Kleeschlägen dagegen, wo die Flacheseide sich schon eingenistet hat, empfiehlt sich das rasche und öfters Abschneiden des Futters, damit das Unkraut nicht zur Reife kommt und namentlich die Anwendung von Eise nvitriol. Mau bringt zu diesem Zwecke ein Faß mit Wasser auf der Acker, in welchem man Eisenvitriol in dem Verhältniß auflößt, daß auf 10 Schoppen Wasser immer 1 Pfund Eisenvitriol kommt und be gießt mittelst einer Giestkanne das Unkraut so viel man davon bis zum Boden erreichen kann. Nach einigen Stunden sieht man nichts mehr von der Seide, als das Fasergerüste, die in der Flacheseide in großer Menge enthaltene Worbsäure hat sich in gerbsaures Eisen verwandelt, wo⸗ durch das Gewebe vollstänrig zerstönt wird, während der Klee nicht in geringsten darunter leitet. Meußen, Venauen our fal 1 großts Ian dielel gen Heß werden, Sie mil einer gu Hachen w perden E Proclama Niesen Gi it mit Wilhelm Syaäler hen üblid borfsellung Wur Inden d zusammen iung dee uugung d. än 8 iu dab intundli. Baden Regie pescher Auschließt dialen uiprochtn daß die . N. wohl de — Holmer 172 Nirder. tau: 5 4 19 f .. vil, aber die Rückzahlung der 6 e Oesterreich. Der des Attentats auf den spazierte eine Menge fein gakleibeter Herren und Damen 7 1— Hulden an die Stadt Frankfurt empfiehlt Kaiser von Oesterreich verdaͤchtigt Schneidergeselle aul bem 9 plötzlich, gegen 4 Uhr brach ein großer eee Fuste erben lente des sut doe Auen. Paß. welcte bieder abeßthr wer, i del en. s in va, ag a ne e er dee ad 10 dement Hoverbeck's. Der Regierungecommissär lassen und die Untersuchung gegen denselben ein- auzug eben, welche ins Wesser gestürzt. Tae Ge zeder; 10 urklärte: Die eingezogenen Contributionen bälten gestellt worden. schrei der Unglücklichen war berzzerreißend, sast noch mehr watlich bereits gesetzliche Verwendung gefunden, eine Rück— Frankreich. Wie der„Abend ⸗Moniteur“* das Der n zu Taus nden un das Ba sin **. jablung der 6 Millionen oder deren Verwendung meldet, hat der Kaiser die Demission des Staats- a* e eee fel . hn um aus schließlichen Vortbeil Frankfucts konne daher ministers, sowie die der Mipister der Justiz, des cast zu Dülse und die Milli der derselben entfalteten er dente zicht in Aussicht gestellt werden. Nachdem Hoverbeck kaiserlichen Hauses, des öffentlichen Unterrichts, enen bewundernewürdigen Muh, auch gelang 4e tönen, e Sang 0 srinen Antrag zurückgezogen, wurde bei der Abstim-[des Innern, Aeußern und des Ministerpräsidenten 10. es, v i drohenden Tode eren Ein Herr b daten nung die motivirte Tagesordnung angenommen. des Staatsraths nicht angenommen. Dagegen een, age. e 2— Honburg v. d. H. Die Beate der sind neu ernannt wor den: Rouher zum Finanz wenigstene 50 Menschen ernunlen sind. Zwanzig Leichen 8— kandgrafschaft in die preußische Monarchie ist am minister, Acmiral„Rigault de Genouilly zum baue— dune aus dem Vessser age len. vermute „22. d. M. dahier vollzogen worden. Unter An- Marineminister, Marschall Niel zum Kriegs:* 8 er e e e d dn pesenheit des Civil„ Administraters Fihrn.Jminister und Forcade de la Roauette zum Minister eee 8 1 e 1 te Ee. Pato w und einer Anzahl Beamten und Off der öffentlichen Arbeiten.(Es behalten also igre] von den in Trauer und Jammer vecsenkten Angehörigen — 4 siere von Frankfurt versammelten sich im Saale Portefcuilles Lavalette, Duruy, Moustier und mi Mühe kccoanegeikt, une das Tolalte ultat ker Nach⸗ „ ein ses alten Schlosses die Beamten von Homburg, Baroche.) suchung war 8 bee rage Theil den „ eee Roödelbeim und Umgegend, wo Frbr. v Patow,— Der„Monlteur“ enthält einen Brief dee e ee e 7 1 I e Ober. zachdem das Besitznahmepatent durch den Civil] Kaisers an den Staatsminister, in welchem die kämpfen mußten, che ce gelang, sie in Sich rhei zu * 2 Formissar v. Briesen verlesen worden war, Modisicationen angegeben sind, die im gegen— 3 sic, anner. 5 u— nt Ansprache hielt, welche er, nach kurzem ge- wärtigen Regime eingeführt werden sollen. Die- n M Aufalle 1 die 5. ichtlichen Ueberolick, auf den beutigen Tag hin. selben sind: Ersetzung der Abdresse durch das caß einzelne der Kranken von verschiccenen Personen im daf eisend mit den Worten schloß:„Homburgs Recht, die Minister vor der Kammer zu inter-] nein gebalun werden mußten. Einer derserben hatte die wents fall ame dat bei uns einen guten Klang! Siespell ren; die Presse soll dem Zuchtpolizeigericht] Idee, er schw mine mit einen seiner Eenossen um die ang. Sutlig ar erf den . 3 8 mne die dier kinge⸗ deverstherhy KRegiemagi· 5 rden ihn Oderbenseß % elgethen erschasten u butt Oultger⸗ reien nicht als Fremdlinge zu uns heran! Wie ich Ihre Fürsten früher bingezogen fühlten zu Preußen, so werden auch Sie mit Hoffnung und Vertrauen Bürger des Staates werden, der Zonen statt des bisherigen engen Gemeinwesens in großes und ruhm-eiches, ein deutsches Vater⸗ and bietet,— so werden auch Sie mit der aten Hessentreue Unterthanen des königl. Herrn verden, der, wie alle seine Angehörigen, auch Sie mit starker Hand schützen und aller Segnungen iner guten und gerechten Regierung theilhaftig nachen wird. Mit dem Gefühle freudigen Dankes perden Sie die Zusicherungen der allerhöchsten Protlamation vernommen baben. Geben Sie verantwortlich gemacht und das Vereinigungsrecht regulirt werden. Der Kaiser hält es für möglich, den Institutionen des Reiches die Entwicklung zu geben, deren sie fähig sind, und den öffentlichen Freiheiten eine neue Ausdehnung zu verleihen, ohne etwas zu compromittiren. Der Kaiser er; innert daran, daß er voriges Jahr gesagt habe, er wünsche bald auf einem derartigen sesten Boden sich bewegen zu können, welcher fäbig ist, die Macht der Regierung und die Freiheit des Volkes nebeneinander zu tragen. Diese Worte seien jetzt durch die angedeuteten Maßregeln zur Wahr beit geworden.„Ich erschüttere nicht— fährt der Kaiser in dem Briese fort— den Boden, Welle und machte unter eifrigen Zurufen an feinen ver- meintlichen Gefährten, auszubalten, sortwährend die ent⸗ iprechenden Bewegungen Großer Schrecken und seche ürenge Kälte sollen häufig ähnliche Erschernungen zur Folge haben. e Das Erdbeben in Algier. Der„Sicc e“ er⸗ bält aus Mont⸗Riaut bei Algier einige Details über die Erestöße vom 2. d. Mis. Alle Häuser von Algier, Ober⸗ Mustapha, Agha und El⸗Dar haven meh oder weniger gelitten, einige sind eingestürzt. Die Faerde dee Tavak⸗ gebäudes in Huss in Dei ist gespal ien. Die Verheerung war besonders groß in Blidah, wohin die Regierung ia allet Eite 000 Zelte geschickt bat, um die Obdach osen unterzubringen. Die Erschürterung ging in der Richtung von Osti nach West. Der 1. Januas war sehr schöͤn und ruhig. Dee Abends fiel der Varometer plktzlich, aber der Himmel war a zegestirnt, das Meer ruhig und nichts ließ Um Minernacht 5 2 2—.* 0 K e „ een dug ditsen Gesüßlen einen Ausdruck, indem Sie laut welchen f 15 Jahre der Rube und des Glückes— 15— 4 2— 2 Ader de Eil mir einstimmen in den Ruf: Se. Malestät, consolidirt haben; ich befestige ihn vielmehr, in ⸗ begann es zu rehnen. Der erste Stoß erfolgte 7 Uhr Wiitelm, König von Preußen, lebe hoch!“ dem ich die Beziehungen zwischen den öffentlichen 20 Minuten, der letzte„iwas vor 9 Uhr. Die eingeborene rer iber Später solgte ein Diner im Kurhaussaale mit Gewalten enger knüpfe, durch das Gesetz die Bevölkerung war sche erschreckt und drängte sich auf die b. gert deu hen üblichen Toasten. horstellung im Theater. Württemberg. Stuttgart. Abends gab es eine Fest⸗ Demnächst neuen Garantieen den Bürgern zu sichern und so schließlich das Gebäude kröne, welches der Wille der Nation errichtet hat.“ oͤffenuichen Plätze. In der oberen Siadi stürzien einige alte Häuser zusammen, aber die Stadt Algier hat wenigstens keine Verluste an Meuschenleden zu beklagen.— Inzwischen wird aue Marscille telegrapbirt, daß am 4. des Morgens 1 ö den bier Bebollmachtigte süddeutscher Staaten 1 Uor ein ncuer Erdseß verspürt wurde, er war begleltet —— Wan 33—25* N Ord⸗ Friedberg. Nach fünftägiger Berhandtung vor den von— Wolkenbru bb. Doch wird kein neues Unglück n νιν ea 1 e 5 ie A Assisen der Provinz Oberhessen wurde E. Ehrmann von geigeldet, nur hatten sich die Risse in den Häusern ver⸗ kicken zung des Militätwesens zu berathen. Die An- bler des bezrügerischen und leich isinuigen Bankereuee für] mehrt. Eine Anzahl ven Verwundeten wurde ven Blidah f dit Bt; legung dazu ist von München ausgegangen. Sie schuldig erklärt, von der weiteren Anklage des Meineido mittelst Eisenbahn nach dem Hospat in Algier gebracht. e Sbm cheint hier sehr bereitwillige Aufnahme gefunden und der Wechselfälschung jedoch kreigesprochen. Das Sal In Mauzainv.llie gad 4s mebr ale 40 Todte und ungaate en Sia daben, und auch von Darmstadt wird ein ertenniniß lautet auf ½ Jahre Cotrectionstaus. Die] 50 Deewundete, in El- Aftoun 12 Todie und 40 Ber⸗ rn— dli 0 Entgegerkommen erwartet; nur über Geschworenen hatten sich Nachmittag 4 Uhr in das Ber wundelt. Der in Blidab erscheinende. Tell“ fügt hinzu, rt nibatient- eundliche nigeger. omme rwariet; l ratbungezimmer zurückgezogen und Nachts 3 Uhr erst daß Bon⸗Roume und El⸗Afroun nur noch ein Schun⸗ „ te Nunt¹ Baden schwanken die Meinungen. Die eeuc der ie Ae dene, svaufen sind. Kein einziges Haus is sthen geblieben. 1 Regierung soll einen Entwurf mitgetheilt haben, Mannbeim. ie süddeuische Ackerbaugesellschaft][ Die Kirche den Mauzaluville ist vollständ ig gespalten. 4 etirt velcher sich dem preuß ischen Systeme sehr naht wird auch im Lause diests Jahres eine Fettvieh⸗Aus⸗ N Fre 14085 2812 411 anschließe, nach einer Angabe sogar dreijährige Präsenz seststelle, während meist von zwei Jahlen tesprochen wird. Die baperische Einladung wünscht, daß die Conserenz ihre Arbeiten schon am 21. 5. M. beginnt. Einige Verzögerung wird aber vohl stattfinden. stellung mit Prämien-Vertheilung verantalten Dieselbe findet dahtet am 24., 25. und 26. Mal d. J. statt. Na- deres wirb das demnächn erscheinende Programm desagen, auch können sich Interessenten an das Genetal Secretariat der südd. Ackerbaugesellschaft in Frankfurt a. M. wenden. London. Das englische Blatt„Sun“ berichtet über die näheren Details des schrecklichen Unglücks im Regenis⸗ Park. Im Augenblicke, als die Katastrophe passirte, Eine uugewöonliche Kälte ist plötzlich eingetreten. Die Familien sind gendibigt, zu camperen. Warnungstafel für Spieler. Laß ab vom Kartenspiel, mein Sohn, Denn, wisse, jede Sünde rächt sich. Verlor so zar ja Kren' und Thron So mancher Fürst in 66. Bekanntmachung. Polzpersteigerung in der Oberförsterel Ober ⸗Roebach beitresend. 72 Mittwoch den 30. d. M. werden in dem zwischen Nieder-Mörlen und Nanbeim gelegenen Domanta wa d Ntauenwal t ander Meicoietenden offentlich versteigert: Hofraithe- und Güterversteigerung. 178 Montag den 28. Jau jar d. J., Bormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Natbhause auf freiwilligen An trag der Kinder der dahter verstorbenen Nicolaus Windeckers Eheleute die denselben gehorenden Im' mobillen als: Fischereiverpachtung. 175 Die Fischerel in der Gemeinde Staden soll Montag den 28. Januar 1867 auf 6 Japre anderweit verpachtet werden. Staden den 22. Januar 1867. Großderzogliche Bürgermeisteretl Staden N 0 g N . * 1710 7 Stechen Uiten 1 Steen Lärchen Prügelbolz, lur. Nr. Alftr. Dau ch. gat 6 0 Stecken Eichen ⸗Birken⸗Stockho* 2. 653. 13 4. Pofrastht in der Stadt.* f en de 10200 ellen Buken Eichen Obsibaum-, 233 Wellen Pag. Nr. Rutden. Iruchtpreise. *— Nabel Reiserbolz. 63. 21. 40. Acker auf dem Krämer. Per Plalter. 1 5 14 Stamme Eichen- geringes Bauholz, in 168 74. 53. 22½ desgleichen daseldg, Friedberg, 22. Jauuar. Witzen 15 fl. 10 kr.) Kors Sedt,. Aub.- Fuß, nochmals öffentlich versteigert werden. 10 fl. 45 tr.; Getrüc 8 fl. 50 kr. 7 Hafer 4 fl. 50 kr. 1* 1 Stamm Buchen Werkbolz in 10. Kub.⸗Fuß. Friedberg am 23. Januar 1867. Frank fart, 41. Jiunar. Weizen 15 fl. 45 fr.; Kor. ö 2.„ Zusammenkunft und Anfang der Verfslteigerung: Oroßberzogliches Ortsgericht Friedberg 11 fl. 40 kr.; Geiste— fl.— kr. 3 Haser 8 fl. 30 ke. 272 um 1 9 Ubr auf dem 1 im 10 Nr. V. Wal]. Grünberg, 19. Januar. Waizen 15 fl. 5 kr er E ber- Nos bach den 21. Januar 1867. 0 5 5 10 fl. 46 tr.; Gerste 8 fl. 30 kr. Hafer 4 fl. 58 kr.: 1 7 1 Großperzoglice Oderförnetel Ober Rosbach Kapitalverleihung! Molter 10. tr.; Erben 10 fl. 15 ki.; Linsen— f. Biungmann.— kr.; Saamen urd Lein— fl.— kr.; Kartoffeln 4 K. — kr. 173 Aus der Gemeindekasse zu Kirch-Göas könner bis zum 1. März d. J 385 fl. Pfarrbesoldungskapital 1 Mainz, 19. Januar. Waizen 10 fl. 12 kr. Korn 1 1150 Zur Nachricht. Wie 1867 10 fl. 35 11 Geile 8 fl. 21 fr.; Haset 5 22 kr. 7. 15— Auf die Anfrage unter Nr. 142 diene zur Nach Ver el 32 1 renn 70506„Daß Auefanst uber die bie beute noch nicht erledigte r.—— a— r enen eee N 75415 Preise verschiedener Gegenstände. att— 1 Friedberg den 4 Januat 1867. bl elen N lind Inks gried berg am 2] Murat. r 0 Oropperzogliche Burgermeisteret Irledberg 2, Butter pr. 24 tr. Ce i Suck 2 ke. 1 115 W a1 6. 2708 bet K. Friedrich neben der Post. Ureunhelz, Buchen ⸗Seuholz 1.. Sten 7 f 30 k. ——— „ Das landwirthschaftl. Kränzehen „ Mts., von Nachmittags 5 bis 8 Uhr. wozu die Perren Landwirthe Die Gegen— der hiesigen Ackerbauschüler wird Samstag den 20 in dem Saale des Herrn Haas zu Nieder Woll tadt abgehalten, und alle Freunde der Landwirkhschaßft bierwit freundlichst eingeladen werden. stände der Discussiog werden fofsgende Fragen bilden: 1) Warum ist unter den jetzigen Verhaältuissen eine Beschränkung des Getreidebaues und größere Aps dehnung des Futterbaues zu empfehlen und welche Umstände treten dem Anbau vou Handelepflanzen hindernd in den Weg? Eingeleitet durch Herrn K. Trapp aus Darmstact. 2) Ist es anzurathen, ziehen 2 Eingeleltet durch Herrn Ed. Friedberg den 24. Januar 1867. auf einem Gute die Arseitspferde auzukaufen oder selbst aufzu⸗ Bleran aus E dorf bei Alsfeld. Dr. Henkelmann. Jur Uachricht. 108 Einem verehrlichen biesigen Publikum hierdurch die Anzeige, daß ich unterm heutigen mein Geschäft dem Herrn Herurich Rausch bier käuflich abgetreten babe, und bitte das mir seitber geschenkte, Zutrauen auf denselden übertragen zu wollen. Da ich in Kürze Friedberg verlassen werde, so ersuche ich alle Diejengen, welche mur für empfangene Waaren noch schuiden, deren Betrag dem von nir daza bevollmächtigten Herrn Rau sch binnen 4 Wochen zu entrichten, andernfalls ich gerichtlich einschreuen muß. L. Maul. Auf Obiges bezugnehmend, halte ich mich dem verebrlichen Publikum bei Bedarf in meinen Artikeln in sammtlichen Kurzwaaren, sowie in allen Arten Kränzen, Kronen ꝛc. besteus empfohlen und sichere reelle und prompteste Bedienung zu. Friedberg den 21. Januar 1867. Heinrich RNausch. W Glace-HIandschuhe 176 für Herren und Damen in großen Partieen neu angekommen und werden außergewöhnlich billig verkauft. Becker 8 Engel. Der rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Fenchel-Honig-Extract, bewährtes Millel bei allen Hals- und Brustl iden, Katarrh, Husteu zc. sowie ben Verdauungsstockungen and Hämorrboidalbeschwerden ist die J Faasche zu 12½ Sgr., die ½ Fiasche zu 7½ Sgr. in sitts stischer Wart acht zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker. 17 — 102 Die hiesige Poß.⸗Cxpeditson nimmt Bestellungen Commis, auf dis allgemere beliebte u. äußerst billige Illustr Reisende Corretpondenten, Förster, Gärtner, Oeconomen Dorfzeitung des Lahrer denk. Noten an den dessen und sonfige Stellenenchende mögen acht versäu nen Kender ur 1867 mebr als 350,000 Ex. abgesetzt sind. rechtzeitig bei bien ger Post oder einer Buchbandlung auf 6 das(bei Wallerst ein ein Dresden erschemende! Ihustrerte Wochenblatt nebst Beiblatt Der Agent“ mu 12 Sgr. vierteliähtuich zo abonnsten. Stellensuchende Abo nenten erhalsen von det Expedition sute ko en'recie Austunft ge sen Be sagang einer Postmarke für frar kite Ruck⸗ antwort. 116 An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 174 wird das übrmüchst bekannte Heumittel des Dr med. Doeelks empfoblen und ist Näbetres aus einer Broschure, weiche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in barben und ganzen Kuren ellein durch den Apetheker Doeceks in Barnsdorf (darnover) verabfolgt. EPFPFFFTTTTTCTCTPPT0TGT0TGT(TbTGTTGT(TT0T—TCTCTTTTT 3 0 ler alle Nervenuleiden won w verbreltetsten, sie finden sich bei dem Kinde, wie bei dem Greiße, dei dem männlichen wie bei dem weiblichen Geschlecht und ihre Dauer umfaßt oft on ganzes Menschenalter, weil ihre Heilung viel jach auf dem verkebriesten Wege versucht wied.— Wer mit Nervenleiden b haftet ist, unterrichte sich daher über das, was ibm wahrbaft dienlich ist, und lse das rülgalsch befaunte Büchlein: „Dr. Werner's Heilung der Nervenleiden.“ Non dusem Welchen haben sich binnen kurzer Zeit mehr als 10,000 Exemplare vergrissen, und un⸗ zählige Kranke danken ihm ihre rasche, vollständide und mit geringen Kosten verknüpfte Heilung. Man bekommt das 8 Buch in j der Buchhandlung für 27 fr., in Fied⸗ à Pjund 12. ke. bei verg bei Binderuagel& Scham pff⸗ 20⁴³ Kuhfleisch Jeb r l.. „— 7 Geschäftskäufe und Verkäufe, C pit ttien-Nachwetse und vorthellbaste Placirungen werden für Abonnenten des(ber. Wallerstein in Dreeden erschelnenden)„Illusturten Wochenblalts nebst Beiblatt Der Agent“ kostenfrel vermtttelt. Abon⸗ nements müssen mit 2 Sgr. vierte säbtlich soglesch bel hiesiser Postanstalt oder eiter Buchhandtung gemacht werden. 117 Tüchtige Agentel für eine Hagel-Versicherungs-Gesellschaft werben gesucht Näheres zu erfragen bel C. F. Kemmler in Darmstart Steinkohlen 2731 verkauft zum Jechenpreio Nauheim. J. Schimpf. Nur 43 Kreuzer kostet ein Loos, 3 Loose kosten 2 fl., 10 Loose 6 fl, 21 Loose 12 fl., zu der schen am 15. Februar 1867 staltfindenden großen Ziehung, der von der Re⸗ gierung gegründeten und gstautirten Staals-Gewinn-Verloosung, welche nachsiebende Treffer enthält, als: 60.000, 50,000, 45000, 40000, 35000, 32000, 30,000, 25000, 20000, 18009, 16090, 1,00, 10,000, 6,000, 5,000, 4,000, 3,000, 2,000. 1,000, u. s. w. und 17 Frcs. eines ji den gezogenen Looses. 5 Es ist mithin Jedermann die Gelegenheit ge⸗ boten, mit einer kleinen Einlage einen der oben⸗ stehenden Treffer zu machen. Durch Un'erzeichneun sind Loose mit Serie⸗ und Gewinnnummer für obigen Ziebung gegen Einsendung dis Betrags, Posinachnahme oder Post⸗ (inzahlung zu beziehen. Ein Loos für alle Zie⸗ hungen gültig, koßet nur 4 Thlr. 5 Jeder Auftrag, wird schnell und sorgfä'tigst ausgeführt, Pläne den Bestellungen beigesügt nad nach erfolgter Zchung die Zichungslisten jedem Theilnebmer sranko und gralis zugesendt. ö Mau beliete sich daher bald und ditekt zu wenden an L. Wenzel, f Staats Effecienhandlung in Franksürt a. M. Fab gasse No. 111.. Briefmarken und Ccupons werden in Zahlung argenommen. 127. Kirchenbuchs auszug. Getauf te: 4412 13. Januar. Dem Gr. Ingenieur Lu' wig Christian Friedrich Heul eine Tochter, Antonie Emille Marle Johannette Wilheleuine, geb. den 31. October 1866. Need üg tes! 9. 15 Januar. Jobanna Philippine Noll geb Wagner, Ebefrau des biesigen Bürgers, Bäckermeisters und Coz duore Friedrich Karl Heinrich Noll, alt 43 Jab 10 Monate, t den 12. Januar.. 16. Januar. Gustav Friedrich Wilhelm Wacs, Söbuchen des bies. Burgers und Ockonomen Cheiftes Was alt 4 Monate, 16 Tage, 1 den 14 Januar. Verantw. Red.: Hermann Schimpif.. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. Mitgetheilt von* 0 1 0 5 4 E. 4. Iindnlelner. Urankfurter Cours,. L e ee eee — 2 0 23. Januar 1867. Cours der Staatspapiere. 814 0 60% Oesterr. 50% Met. 1809 i. I. st. 577g Gr. ess. 4%% Obligat. 90. H 5„ 100 Pr. v. 1804(688, 3 5 50% Nat.-Anl. 1854 5 ½ 5 3½% Obligation. 88 G. 4 Schwed. Tulr. 10-I. 10, 5 50% do. 1804 57½ F. Nassau 4½%% Obl. b. kt. 95 P 2 J had. 35 fl. Loose 5%ͤ(F. Preussen 4/% Obligat. b. Ruß.—— 1 4% de doe 890 0 2 beurh. 40 Tz.-—l. b. u. 73 „ 40% do. do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 922% P. rr. Hess. 50 fl. L. bak. 175 P. Bayern 50 0 Obligation. 100% P Frankf. 3½0% Obligat. 25 f P.—„ 5 54 P 2 4½0% ½ jahr. U. Kth. 947, P. 5 30% d0 731 P. 2 Nass 25 fl. L. be R. 37%½ PF. 7 N a0 do 90 0 Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84¼ P. 4 ard. 36 Fe IAEA Würtemb. 4½¼% Obl. b Rt. 94½ P. Finnland 4½„ Pfdbr. i. R. 10582 ¼ G. ter fl. Y 143 8 4% do do—.— Schweden 4½% O. 1. R. à 105 83 P.— Doppelte„9 42—44 Baden 4¼% Obligat. 935 P.„ 4% Pb. 1. k. A 1058 P. 2 press. Fried-d'or„ 9 50—57 f 40 Obligat. 9. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 76 ½ ½ 8 on. f. 10 Stücke„ 9 48—50 Woll einbezahlte Lisenbahn- Actien und Prioritäten. 8 e 4 9282 4%%% Kayr. Ostbahn 120 P. 3% I. iv. C. D.& 1/2. fr. à 20 Kr. 3460 f P. 2 ugl. Sovereigns.„ 11 52 4% Efaudbr. d. Frkf. Hyp- ß. 50% Tose. Centr-Eiseub.-Pr. 53 C. 2 Russ. Imperiales„ 9 4244 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 48 P. 50% Elisabethbahn-Prior.% 69¼ G. Gold pr. Toll Pf. bee ee 0 7% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 90% P. 50 0 do. neueste Emiss./ 65% 8. 2 Uchun, Silb. pr. Z. Pf.„— ee 30% Oest, Süd. St. u. Lomb, E. B. 44% P. 0 4½0% Hess. Ludwigeb.-Prior. 94½ P. prenss. Kassensch.]„ 1 34½45% Wiener Wechsel-Cours 88 G. D Dollars in Gold 0 4 220—27 für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfielilt sich bestens unter Zusicherung reel Auskunst uber Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. ler Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. I ipeiten Antrag det Zentgraf w. Auge dd, Dietz, R. wieletheile sheile nac der Wahlp Haben. Di Annahme! (Deäen) d von 1839 uu Neri gesett doe heit, die mäßigleit Reil, Ha Commis Dagege Hoffmann Wahlgese gehoben auszudehn danttionitee dust wi der Regit berandert Tegesotdt kündigung deu erwo Debatte nommen. 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