N desselbe de 9* Aursavg Donnerstag den 23. Mai. 61. Anzeiger für Oberhessen. Friedberger Intelligenzblatt. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Rinderpest. Friedberg den 21. Mai 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Da sich die Rinderpest an den Grenzen des Großherzogthums gezeigt, so hat Großh. Ministerium des Innern, laut Verfügung vom 18. l. Mts., zu Nr. M. d. J. 5829, beschlossen, im ganzen Umfange des Großherzogthums bis auf Weiteres keine Viehmärkte mehr abhalten zu lassen. Ebenso sind die regelmäßigen Zusammenkünfte zwischen Mäklern und Viehhändlern zum Zwecke des Abschlusses von Viehhändeln, sowie die Viehausstellungen verboten. Wir beauftragen Sie, dies zu veröffentlichen und anzuordnen, was zur Handhabung des Verbots nöthig ist. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ter a pp. Betreffend: Die Einführung von Sicherbeitsmaßregeln gegen Einschleppung der Rinderpest. Dasselbe an dieselben. 5 Bringen Sie nachstehende Bekanntmachung der Königl. Polizeidirektion zu Hanau, wonach die nach unserm Aus schreiben vom 18. l. M., in Nr. 60 des Anzeigers, getroffenen Anordnungen Abänderung erlitten haben, zur öffentlichen Kenntniß. Tera pp. Bekanntmachung. Friedberg den 21. Mai 1867. Nachdem der Beschluß Königlicher Regierung dahier vom 16. d. Mts. zur Nr. 2939 R. Pr., in Folge dessen die diesseitige An. ordnung vom nämlichen Tage, den Transit und Import von Vieh betreffend, erlassen wurde, inzwischen erläutert und abgeändert worden ist, wird jene Anordnung hiermit zurückgezogen und dagegen die nach- stehende Verfügung erlassen: §. 1. Die Abhaltung von Viehmärkten im Kreise Hanau, ebenso §. 2. Der Import und Transit von Vieh, Rauhfutter 1c. (ef. SS. 17 und 13 des Erlasses Königlicher Administratton zu Cassel vom 8. d. M.) aus den Königlich Bayerischen und den K. K. Oestreichischen Staaten wird bis auf Weiteres untersagt. §. 3. Vieh ꝛc. Transporte, insofern sie nach§. 2 zulässig sind, müssen mit Ursprungs- bzw. Gesundheitsbescheinigungen der zu⸗ ständigen Polizeibehörden versehen sein. §. 4. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen n mit Fünf Thaler Geld⸗ bezw. dreitägiger Arreststrafe geahndet. Die Vieh⸗ ic. Transporte werden in den geeigneten Fällen zurückgewiesen. Hanau, am 19. Mai 1867. Königliche Polizeidirection. gez.: Cornelius. werde nne Die Forststrafen vom II. Quartal und die Feldstrafen von der an das hiesige Rentamt bezahlt werden. au en. II. Periode können bis zum 15. Juni jeden Dienstag und Donnerstag Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Montag den 27. Mai l. J., von Vormittags 8 bis 10 Uhr, bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses machen zu lassen, daß nach dem 15. Juni die Mahnung erfolgt. im Interesse Ihrer Gemeindeangehörigen mit dem Bemerken bekannt Friedberg den 21. Mai 1867. Großherzogliches Rentamt Friedberg Lindeck. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Heinrich Pfannmüller von Obersulzbach ist im Betretungsfalle zu arretiren und anher vorzuführen. Friedberg den 20. Mai 1867. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tora pp. Hessen. Darmstadt. Durch Verfügung großh. Ministeriums des Innern vom 18. ds. ist bis auf Weiteres die Abhaltung von Viehmärkten untersagt, da sich die Rinderpest an den Gren⸗ zen unseres Landes gezeigt habe. Auch sind die regelmäßigen Zusammenkünfte zwischen Mäklern und Viehhändlern zum Zweck des Abschlusses von Viehhändeln, sowie die Viehausstellungen verbsten, — Die Oberstudien⸗Direction hat angeordnet, daß in diesem Jahre und zwar vom 19. August bis 17. September wieder ein Lehrcurs zur Aus bildung von Lehrern für das Schulturnen nach dem Spieß'schen System stattfinden soll und ladet zunächst Gomnasial⸗ und Real⸗Lehrer und Aeces⸗ sisten zur Betheiligung ein, sowie von Zöglingen ber Schullehrer ⸗Seminarien vornämlich diejeni— gen, welche vor Ostern 1863 aus denselben aus- getreten sind. Der Unterricht ist unentgeltlich und würde für 20 auswärts wohnende Fellner eine Vergütung von je 60 fl. vorgesehen. Ge⸗ suche um Zulassung sind an die Oberstudien⸗Diree⸗ tion zu richten. — Mittelst Extrazuges sind dahier 8000 Stück Zünd nadel⸗Gewehre eingetrogen; die erwarteten Zündnadel- Patronen wurden ebenfalls vor einigen Tagen überbracht. „ 17. Mai. II. Kammer. 24. Sitzung. Für die Obermedicinal-Direction werden die an— geforderten 2990 fl. ohne Debatte bewilligt.— Hinsichtlich des Administrativ-Justizhofs beantragt die Mehrheit des Ausschusses: 1) die Kammer wolle die Großherzogliche Staatsregierung ersu⸗ chen, bei eintretenden Erledigungen die sämmtlichen Stellen bei dem Administrativ-Justizhof, einschließ⸗ lich derjenigen des Directors, nur als Nebenstellen zu behandeln und zu dotiren; 2) die Kammer wolle mit Rücksicht auf die definitiven Besoldungs⸗ etats die angeforderten Beträge verwilligen, näm⸗ lich: a. für Besoldungen 14570 fl., b. Kanzlei⸗ kosten 500 fl., Zusammen 15,070 fl.— Nach sehr kurzer Verhandlung erhalten diese Anträge die Billigung der Kammer. Für das Ober⸗Con- sistorium werden 23,173 fl. bewilligt.— Es wird zur Berathung des Etats der Oberstudien-Direc⸗ tion geschritten. Die Majorität des Ausschusses beantragt: 1) Bewilligung der angeforderten 13,865 fl.; 2) die Regierung zu ersuchen, auf Hinwegfall einer Seeretärstelle Bedacht zu nehmen — Die Anträge der Mehrheit erhalten nach kur— zer Debatte die Billigung der Majorität der Kam mer.— Für die Oberrechnungskammer⸗Justificatur II. Abtheilung werden 41,645 fl. bewilligt.— Für die Landes-Universität sind 89,000 fl. vor- gesehen. Der Ausschuß beantragt, nach Ablehnung einiger Belohnungen, die Verwilligung von 87,080 fl. Außerdem 1) die Stelle eines Uni— versitätsrichters aufzuheben und deßhalb das Uni⸗ versitäts⸗ und das Disciplinar⸗Gericht anders zu organisiren; 2) den bisherigen Professor der Ge— schichte beizubehalten und demselben nur noch eine jüngere Kraft mit einem Anfangsgehalt beizugebenz 3) künftig die Stelle eines Bibliothekars womög⸗ lich mit einer gering dotirten Stelle zu vereinigen. — Metz richtet an den Regierungs-Commissär v. Rodenstein die Frage, ob denn nach der er⸗ folgten theoretischen Aufhebung der Mainz⸗Darm⸗ städter Convention sich auch die practische Folge zeige, daß die katholische Facultät in Gießen wiederhergestellt werde, und erhält die Antwort, daß er seine deßfallsige Interpellation schriftlich einzureichen habe.— Verschiedene Abgeordnete klagen über die Nichtbesetzung des Lehrstuhls der Veterinärkunde.— Keil meint, dieselbe sei um so nöthiger, als jetzt auch das Vieh eivilisirter als früher behandelt werden wolle(große Heiter- keit.)— Wernher glaubt, daß der Zeitpunkt günstig sei, Verhandlungen wegen Wiedervereini- gung Marburgs mit Gießen einzuleiten, wovon sich Kraft gar keinen Erfolg verspricht.— Nach längerer Verhandlung werden 89,000 fl. bewilligt und die übrigen Anträge angenommen.— Bei der Rubrik„Gymnasien“ bringt Dernburg zur Sprache, daß allgemein der Glaube verbreitet sei, unsere Gomnasien befänden sich gerade nicht in einem glänzenden Zustande. Soldan glaubt, daß der Zustand nicht so schlecht sei, wie man annehme. Kritzler hält einen längeren Gym⸗ nasialbesuch für sehr wünschenswerth. Die An- forderungen für Gießen, Büdingen, Darm ⸗ stadt und Worms werden den Ausschuß⸗ anträgen gemäß bewilligt. Ein Antrag des Abg. Edinger auf Erhöhung der Dotation für Worms wird an den Finanzausschuß verwiesen. Eine längere Debatte veranlaßt noch der Posten„Schul⸗ lehrer ⸗Seminarien“ und die besondere Vorlage des Ministeriums des Innern, vom XVIII. Land⸗ tag, die Einführung eines dreijährigen Lehreurses bei den Schullehrer⸗Seminarien zu Friedberg und Bensheim betreffend. Heß ist für Aufhebung des katholischen Seminars zu Bensheim, damit der confessionellen Scheidung der Lehrer ein Ende gemacht werde. Kritzler, Backé und Sol⸗ dan halten die Errichtung paritätischer Seminarien nicht für empfehlenswerth. Letzterer ist der An ⸗ sicht, daß die religiöse Toleranz nicht im Seminar, sondern im Leben gefördert werden müsse. Metz: Ohne gleichzeitige Erhöhung der Schullehrerge⸗ halte sei die Einführung des dreijährigen Cur⸗ sus eine verfehlte Maßregel. Dumont: Es sei ein Miß verständniß, wenn man glaube, die Aus- schußminorität, welche auf Vereinigung der Se⸗ minarien angetragen, bezwecke damit ein Zusam⸗ menwerfen der religiösen Elemente. Schließlich bewilligt die Kammer für das Schallehrerseminar zu Friedberg 12,400 fl., für dasjenige zu Bens⸗ heim 5494 fl.; weiter wird die Regierung er- mächtigt, an den beiden Seminarien einen drei⸗ jährigen Lehrcurs einzuführen unter der Voraus- setzung, daß 1) es gestattet sein solle, je nach Befähigung beim Eintritt oder je nach der Ent⸗ wicklung nach dem Eintritt auch vor Ablauf von drei Jahren die Anstalt zu absolviren; 2) es den Schülern auf Ansuchen durch den Director ge⸗ stattet werden könne, auch außerhalb der Anstalt zu wohnen und daß dieß, unbeschadet der Aufsicht und Disciplin, als Regel gelten solle. Die auf Aufhebung des Seminars zu Bensheim und Ver⸗ einigung desselben mit demjenigen zu Friedberg gerichteten Minoritätsanträge fallen damit hinweg. — 20. Mai. II. Kammer. 26. Sitzung Die Budgetberatbung wird fortgesetzt. Der Aus⸗ schuß beantragt in seiner Mehrheit: 1) unverkürzte Bewilligung folgender Anforderungen: a. für Ge⸗ halte, welche bereits vor 1821 in Starkenburg und Oberhessen vergeben waren 1569 fl.; b. für Pensionen der Schullehrer und für Remuneratio⸗ nen an Vicare und Gehülfen 12,000 fl.; c. zur Erhöhung des Einkommens der Schullehrer, zu Alterszulagen an Schullehrer und zu Remunera⸗ tionen für Katecheten 63,431 fl. 2) eine Be⸗ willigung für Unterstützung von Schullehrern, welche unverschuldet momentan in Noth gerathen, im Betrage von 3000 fl. 3) da, wo die localen Verhältnisse es erlauben und der Wille der Ge⸗ meinden nicht entgegen steht, die Cenfessionsschulen durch Communalschulen zu ersetzen. 4) die Re⸗ gierung zu ersuchen, die Lehrer gegen jede An⸗ muthung zu geistlichen Exercitien oder religiösen Handlungen, die nicht zum Schul- oder Kirchen⸗ diener⸗Amt gehören, kräftig in Schutz zu nehmen. Eine Minderheit beantragt sodann noch 5) die Stellen der Kirchendiener und Glöckner, soweit es ohne erheblichen Verlust für die Schulstellen geschehen könne, von den Schulstellen zu trennen. Der Antrag des Abg. Hallwachs, die An- träge sub. 3 und 4 an den betreffenden Aus⸗ schuß zurückzuverweisen, wird mit schwacher Mehr⸗ heit angenommen. Für Besoldung der Geistlichen verwilligt die Kammer die angeforderte Summe, nach Abzug der zur Unterstützung evangelischer Geistlichen geforderten 3000 fl. und vorbehaltlich der Beschlußfassung über den(von dem 2. Aus- schuß zu besonderer Berichterstattung verwiesenen) Ausschußantrag, den Zuschuß zur Besoldung der Pfarrei zu St. Christoph in Mainz so lange nicht bewilligt anzusehen, als die nicht ordnungsmäßige Besetzung, resp. Verwaltung dieser Stelle fort⸗ dauert. Auf Antrag des Abg. Hallwachs be— schloß die Kammer ferner, verschiedene, vom Aus⸗ schuß beantragte Ersuchen(in Bezug auf die Aenderung des Gesetzes, die Steuerfreiheit der Pfarr- und Schul⸗Güter betreffend, die Wieder⸗ herstellung der katholisch-theologischen Facultät zu Gießen, die Aenderung der Verfassung der evan⸗ gelischen Kirche ꝛc.) zur besonderen Berichterstat⸗ tung an die betreffenden Ausschüsse zu verweisen. Die Kammer genehmigt schließlich den Gesetzes— entwurf, Vorkehrungen gegen die Rinderpest betreffend, mit den von der 1. Kammer beschlos⸗ senen Modiffrationen. Mainz. Man ist damit beschäftegt, die ver⸗ schiedenen Festungswerke in hiesiger Stadt durch einen unterirdischen Telegraphen, in ein Kabel ge— faßt, mit einander zu verbinden. Preußen. Berlin. Wie die„National- Zeitung“ versichert, hat die preußische Regierung Schulze⸗Delitzsch für den großen Pariser Ausstellungspreis von 100,000 Francs vorge- schlagen. Mitbewerber um denselben ist Dol fuß im Elsaß, ein würdiger Concurrent des Ersteren. — Die„Kreuzzeitung“ meldet: Der König wird am 3. Juni nach Paris abreisen; der Kaiser von Rußland wird am 1. Juni mit dem russischen Thronfolger in Köln zusammentreffen und dann die Weiterreise nach Paris antreten. — Die Abreise des Kronprinzen nach Paris ist wegen Unwohlseins verschoben worden. — Nach der Meinung verschiedener Berliner Blätter sollen demnächst sehr entschiedene Maß⸗ regeln gegen die Umtriebe in Hannover ergriffen werden. Man bringt damit die Ankunft des hannover'schen Generalgouverneurs Generals v. Voigts⸗Rheetz in Verbindung. Hannover. Vor einiger Tagen hatte bei Ankunft des Courierzuges von Frankfurt die Po⸗ lizei den Bahnhof besetzt und wurden den Reisen⸗ den die Legitimationen abverlangt. Die gleiche Maßregel soll auch zu Frankfurt in dem Bahnhofe der Main⸗Weser⸗Bahn kürzlich vorgekommen sein. Wie man hörte, habe es sich um Ergreifung fran⸗ zöfischer Emissäre gehandelt, welche namentlich in Hannover die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen haben sollen. — Die welfischen Umtriebe dauern fort, ohne daß es bis jetzt den Behörden gelungen wäre, den eigentlichen Leitern auf die Spur zu kommen, obwohl in dieser Richtung neuerdings eine große Thätigkeit entwickelt wird. — Großes Aufsehen erregen mehrere in den letzten Tagen dahier stattgehabte umfassende Haus⸗ suchungen und Verhaftungen bis in die höchsten Stände hinauf. Ferner verlauiet, bei dem hiesigen Bankier Meper seien 40,000 Thaler, als zum Privatvermögen des früheren Königs gehörig, mit Beschlag belegt worden. Die Ausweisung der Königin, welche noch immer auf dem Schlosse Marienburg verweilt, wird als demnächst bevor⸗ stehend bezeichnet. Dies Alles zusammen hat die Bewohner Hannover's in große Aufregung versetzt. Sachsen. Dresden. Das Abrücken der preußischen Garnison hat am 20. ds. be⸗ gonnen. Weimar. Der Landtag hat die Ver⸗ fassung des norddeutschen Bundes einstimmig und die Anträge des Abgeordneten Fries, betreffend die Diäten der Reichstags⸗Abgeordneten und die Grundrechte, mit 22 gegen 5 Stimmen angenommen. Baden. Heidelberg. Der Geheime Kirchenrath und Professor der Theologie Dr. Hun⸗ deshagen von hier ist auf sein Ansuchen mit Ablauf des gegenwärtigen Sommer⸗Semesters aus dem Staatsdienst entlassen worden. Frankreich. Paris. Demunächst tritt hier ein internationaler Congreß der nun in allen Theilen Europas bestehenden Vereine zur Pflege der Verwundeten im Felde zusammen. — Die kaiserliche Regierung hat an die europäischen Regierungen die Einladung zu einer internationalen Münzconferenz, die am 17. Juni d. J. unter Vorsitz der Minister Roaher und Moustier beginnen soll, wiederholt. Groß⸗ britannien, Oesterreich, Schweiz, Niederlande, Spanien, Portugal und die nordamerikanische Union haben ihre Theilnahme bereits zugesagt. — Die Schwierigkeiten zwischen der Regie- rung und der Commission des gesetzgebenden Kör⸗ pers bezüglich der Armes Organisatiogs sind beseitigt. Die Commisston aeceptirt für daz laufende Jahr den Bestand von 800,000 Mann, hält aber für die Zukunft das Recht der Kammer aufrecht, jedes Jahr die Stärke des Contingenkz festzusetzen. — Auf Befehl des Kaisers hat der Kriegs- minister die Taxe für den Loskauf vom Militär⸗ dienst von 3000 Frs. auf 2500 Frs. ermäßigt, Rußland. Warschau. Der Ober-⸗Polizei⸗ meister hat befohlen, daß alle Hausknechte bis zu erwarteten Ankunft des Kaisers uniformirt werden sollen, und zwar auf Kosten der Hausbesitzer. Sit sollen blaue Blousen erhalten mit weißen Schür— zen. Ferner ist der Befehl ergangen, die Häuser, sowie die gemauerten und hölzernen Zäune frisch anstreichen zu lassen. Amerika. Ueber das Schicksal des Kai⸗ sers Maximilian nach dem Falle von Quere⸗ taro laufen die verschiedensten Gerüchte um; ein rheinisches Blatt will sogar wissen, daß in Paris bereits die officielle Nachricht von seinem Tode eingetroffen sei, was wohl nicht richtig ist. Der „Schwäbische Merkur“ berichtet dagegen:„Maxi- milian wurde in der eroberten Stadt vergebens gesucht, die Einen vermutheten, er sei auf der Flucht und suche verkleidet die Küste zu gewinnen, die Anderen, daß er sich noch in der Stadt ver⸗ stecki halte. Frankfurt. Kürzlich mußte ein Schiffer, welcher eine schwarz⸗roth⸗goldne Flagge im Hafen auf seinem Schiffe aufgezogen hatte, dieselbe herunternehmen. Frankfurt. Die bayerischen Holzhändler(Flößer) haben ihren Markt wegen der mancheclei Vortheile, welche Frankfurt ihnen bietet, von Hanau resp. Großsteinheim wieder hierber verlegt. Frankfurt. Ein großer Theil des für den dieswöchent⸗ lichen Viehmarkt zugetriebenen Viehes aus Hessen mußte, weil die betreffenden Händler für dasselbe keine Alteste über dessen Ursprung beibringen konnten, auf dem Heiligenstock liegen bleiben. In Folge dessen gingen die Preise namhaft in die Höhe. Wie verlautet waren von Kassel telegraphische Weisungen eingetroffen, welche wegen möglicher Ein⸗ schleppung der Rinderpest strenge Vorsichtsmaßregeln anordneien. Frankfurt. Der„Darmstädter Zeitung“ wird be⸗ richtet: Dieser Tage kam hier ein merkwürdiger Fall von Vergiftung vor. Am Sonntag den 12. ds. wurde ein israelitischer Lehrer beerdigt; eine große Anzahl von Freun⸗ den und Schülern des Gesch sedenen begleitete den Zug. Auf dem Friedhofe wurden mehrere Reden und Ceremonien gehal'en, während die Leidtragenden den Sarg umstanden. Das währte 1— 2 Stunden bei einer Hitze von 23—240 R. Schon bei der Beerdigung wurde ein Knabe unwohlz am Nachmittag mehrere. Man achtete nicht darauf, schrieb es vielmehr der Aufregung und körperlichen Anstrengung zu. Am folgenden Tage war der eine irrfinnig geworden; am driiten Tage stlarb er. Das Leichengift halte ihn ge⸗ tödtet. Die anderen sind noch krank! Lindenfels. Die Haushälterin eines dahter wohnenden Junggesellen und noch eine andere Frauensperson befinden sich seit Kurzem in Untersuchung und Haft, weil der Verdacht auf denselben ruht, dem schon längere Zeit kranken Herrn eine mit Grünspan vergiftete Suppe vor⸗ gesetzt zu haben, deren Genuß jedoch noch rechtzeitig vereinlt wurde. Obgleich die Haushälterin, wie man sich erzählt, in einem Testameute als Erbin des nicht un⸗ bedeutenden Vermögens des Erblassers eingesetzt sein soll, scheint ihr doch der Anfall der Erbschaft zu lange gewährt zu haben. Weinheim(in Rheinhessen.) Ein schrecklicher Unglackssall bewegt die Gemüiher in hiesiger Stadt. Der Fabrikarbeiter H. und dessen Ehefrau verließen in Geschäften ibr Haus und ließen zwei Kinder ohne Aussicht zurück. Auf dis jetzt noch nicht erklärliche Weise gerieth das Betichen, worin ein zweijähriges Kind schlief, in Brand, so daß letzteres verbrennen mußte, ehe Hilfe von Außen möglich war. Die Leiche des Kindes lag außerhalb des Beltes auf dem Boden, wahrscheinlich stürzte dasselbe noch lebend, aber brennend, aus dem Bett und fand so einen frühen, gräßlichen Tod. Schwalbach. Das unter so auffälligen Umständen kürzlich vermißie zweijährige Kind ist nach zwei Tagen wohlbehalten im Walde unter einem Baume sitzend auf⸗ gefunden worden. Es ist wahrscheinlich, daß das Kind während dieser 2 Tage nicht umhergeirrt, sondern wirklich von Jemanden geraubt war und wohl aus Furcht vor Entdeckung wieder zurückgebracht worden ist. Einem anonym eingelaufenen Arukel Der Wucher und die Wucherer in F. müssen wu die Aufnahme in den Anzeiger versagen, da uns die Uebernahme einer Verautwortlichkeit für die mit⸗ getheilten unerhörten Fälle, sowie den sehr greifbar be⸗ zeichneten Personen gegenüber nicht zugemuthet werden kann. Will übrigens der Verfasser sich uns nennen, so werden wir ihm andeuten, unter welchen Modificationen der Abdruck des Artikels, selbstverständlich unter des Ver⸗ fassers Verantwortlichkeit für das von ihm Mitgetheilte, geschehen könnte. Die Red. 4 Acht N — Lieferün ge! 2. Infa 10 Frellag den unden auf de nachsied: nd Lieset Brod Dien Johr, sodann. mihlels Summ if Büreau die Lie werden. f Friedberg! Ghee dh 100 In den diflritten Over dit oͤffenllichen 7 25 Sieclen 2 19 2 2 60„ 9⁰ 5 10„ 400 Welfen 2 1100 Gedund nde. Wia — 0 1280 Jobanp daher berßorbe E Sgtuen geb. Mul! labs, ff le vie Auf Antag deimich Scheut nags- oder de Ui 11 0 6 N 1 Nu Kam ontingt; eg d Holzversteigerung in der Oberförsterei Langd. 1222 Montag den 27. und Dlenstag den 28. 1 Lobwald, Herbkopf, Albach und . M., sollen in den Domanlalwald-⸗Distrikten Köblberg verssesgert werden: Scheitholz Prügelholz Stockholz Relsholz Holzart: Se ck t. Buchen- 384 31 219 115 Eichen⸗ 46 46 37 69 Nadelbolz⸗ 985/ 10— 112 Aspen⸗ 12—— 181 88 Eichen⸗Stämme von 8-36“ Durchm., 5-60 Länge mit S 6742 Cbksg. 79 Nadelholz Stämme„ 10-15“ 5 20-60“„„„ l 4 Etizbeer Stämme 7 10½½“„ 15-20“ 1 8 14 Buchen Stämme 17—28“ 7 5-457 3191 7 Die Zusammenkunft ist an beiden Tage Sämmtliches Stammbolz, sowie auch der größ Montags zum Ausgebot k mmen. Das in den Distrieten Herbkopf, Versteigerung einsehen. Nidda den 15. Mai 1867. n präets bal b 9 uhr ln dem Bistriet Lohwald. ere Theil des Buchen ⸗ und Elchen-Scheidholzes wird Albach und Köhlberg zerstreut sitzende Holz wollen Steigliebhaber vor der Großherzogliche Oberförsteret Langd Georgt. Lieferungen für das 2. Bataillon 2. Infanterie-Regiments. 1250 Freitag den 24. d. Mis., Vormittags 10 Ubt, werden auf dem Verwaltungsbüreau odigen Bataillons nachflehende Lieferungen, als: Brod, Brennöl und Petroleum auf das 2. Halb- jahr, sodann ungefähr 1000 Centner Steinkohlen, mittelft Summission vergeben und können auf genanntem Büreau die Lieferungsbedingungen vorher eingesehen werden. Friedberg den 17. Mai 1867. Großherzoglicher Verwaltungsrath des 2. Batafllons 2. Infanterie Regiments. Hanesse, Major. N 5 0 Holz- Versteigerung. 1259 In den Gräflich Solms Rödelbelm'schen Wald⸗ diftrikten Ober- und Unter⸗Balnbards kommen Freitag den 24. Mai l. J. zur öffentlichen Versteigerung: 25 Stecken Buchen⸗Prügelbolz, 2⁵„ E chen Prugelholz, 19„ Buchen⸗Stockbolz, 2⁵„ Eichen⸗„ 2 17 Nadel- 75 60„ Buchen⸗Relsholz, 9 Eichen⸗ 15 5* Weich⸗ 7 10 Nadel⸗ 0 400 Wellen Eichen⸗ 7 2800 Nadel- 5 E 1100 Gebund Glustern, 250 Stück Nadel⸗Stomm- und Stangenholz, 2 bis 8 Zoll mittlerem Durchmesser, 15 bis 45 Fuß Länge. Zusammenkunft Morgens 8 Uhr am Forfihaus Bain⸗ rds. Wickstadt den 18. Mal 1867. Gräfliche Oberförsterel Assenheim Schallas. Edictalladung. 1280 Zobann Heinrich Scheuermann, Sohn des dahter verftorbenen Bürgers und Bierbrauers Jobann Konrat Scheuermann und dessen Ehefrau, Gertraude, einer geb. Müllmerstadt, geboren den 13. December 1763, ist seit vielen Jahren, unbekannt wo? abwesend. Auf Antrag ergeht an den genannten Johana Heinrich Scheuermann oder seine Testaments-, Ver⸗ trags⸗ oder Leibes⸗Erben hiermit dle Aufforderung, sich zur Empfangnahme des seither curatorisch ver⸗ walteten Bermögeus im Betrage von 1932 fl. 8½ kr. binnen drel Monaten, von dem ersten Erscheinen dleser Aufforderung in den öffentlichen Blättern gerechnet, unter Begrün nung ihrer Ansprüche dahier anzumelden, als sonft Johann Helurich Scheuermann für verschollen erklärt und seln Vermögen den sich legitimirenden nächsten Seltendeiwandlen ohne Cautton überlassen werden wird. zrtedberg am 14. Mal 1867. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Rel, Hofmann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Die Jahresprüsung der Musterschule, 1266 zu welcher wir hlermit die Angehörigen der Schüler und die Freunde der Schule einladen, wird Montag den . db. M. für die Elementarklassen, Dienstag den 28. far die Miltelllassen und Mittwoch den 29. für die Oberklassen im Rathhaussaale abgehalten werden. Die Aufnahme der in diesem Jahre schulpflichtig werdenden Kinder wird Montag den 17. Junt, Nach- mittags 2 Uhr im Ratbhaussaale stattfinden. rledberg am 20. Mat 1867. ür den evang. Schulvorstand Baur. Fouc ar. „ Anzeige. 1261 Ein tafelförmiges, gut gehaltenes Klavier und sechs über winterte flarkbevölterte Bienenstöcke find wegen Abrelse zu verkaufen bel Lehrer Diehl in Dortelweil, Kreis Vilvel. Edicetalladung. 1208 Anua Matia Leichtager(Lichner) von Melbach, geboren den 10. Auguft 1788, Tochter des verfforbenen Johannes Leichinger, und dessen Ehefrau Margaretha Elisabetba, geb. Schuch, ist schon seit langer Zeit — unbekannt wo?— abwesend. Dtleselbe oder etwatge Lelbeserben, oder sonstige erbberechtigte Anverwandte derselben werden andurch aufgefordert, sich zur Empfang⸗ nahme ihres bieher curatorisch verwalteten, in ungefähr Einhundert Gulden bestehenden Vermögens blanen 90 Tagen, von der ersten Veröffentlichuntz dieser Ladung an lausend, dahter anzumelden und zu legstimtren, gegen⸗ falls dasselbe an die bis jetzt bekannten, sich bereits ge⸗ meldet babenden nächsten Intestaterben ohne Caution verabfolgt werden wird. Friedberg den 15. Mai 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg Rel tz. Bekanntmachung. Holzversteigerung in der Oberförsterei Ober⸗Rosbach betreffend. 1276 Den Steigerern des am 20 d. M. im Domantal⸗ wald Burgwald versteigerten Holzes wird hiermit bekanntgegeben, daß die Genebmigung dieser Verflelgerung erfolgt it; das die Abfuhrscheine gegen Baarzahlung oder Bürgscheine vom 28. d. M. an be; Großberzogl. Rentamt Frierberg in Empfang zu nehmen sind und daß der erste Abfahrtag resp. der Tag der Ueber- welsung des Ho zes an die Steigerer, auf den 29. d. M. fälltz von da ab die dolzabfuhr an den Tagen Montag, Mitiwoch und Samstag von 7 bis 11 Vormittags, bis einschl. 29. Junt d. J. dewerkstellegt werden muß. Ober⸗Rosbach am 21. Mal 1867. Großherzogliche Oberförflerei Ober⸗Rosbach Bin g mann. Arbeits-Versteigerung. 1270 Zur Herstellung der Stallgebäude in der Pfarrhofraithe zu Melbach sollen Montag den 27. d. M., Morgens 9 Uhr, in dem Wirthslocale des Herrn Philippi zu Melbach folgende Ardelten an die Wenligst⸗ nehmenden öffentlich versteigert werden, als: fl. kr. Maurerarbelt veranschlagt zu 297 35 Zimmerarbeit 218 52 Dachdeckcrarbelt 56 8 Schreinerarbeit 40 50 Schlofs rarbelt 50 52 Glaserarbeit 16 36 Weißbinderarbeit 11 54 Pflaflerarbeit 90 36 Friedberg den 21. Mai 1867. ee Naumann. Holz ⸗Versteigerung. 1269 Montag den 27. d. Mits., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in dem Gemeindewald Nieder⸗Florstadt nachbezelchnetes Holz meifsbtetend versteigert werden: 104 Stämme Eichen⸗ Bau und Werkholz, 4630 Cbkiß. haltend, 23 Stecken Eichen⸗Scheitbolz, 30 17„ Prügelbolz, 36 4„ Stockholz, Dienstag den 28. Mat wird weiter verkauft: 5 Steclen Aspen-Scheitholz, 45„ Buchen-Prügelbolz, 27„ Aopen⸗ 1 110„ Buchen ⸗Stockholz, 1400 Stück„ Wellen, 475„ Eichen⸗ 65 1400„ Aopen- und Linden⸗Wellen. Die Zusammenkunft ist den ersten Tag an der Kohlplatte, den zwelten auf der Helde. Nleder⸗Florstadt am 20. Mal 1867. Großherzogliche Bürgermetsteret Niever-Florstadt Wagner. Lehrlings⸗Gesuch. 1253 Ein junger Mann mit guten Schulkenntylssen versehen und aus achtbarer Famtlie kann in einem Colonlalwaarengeschäft en gros et en détail in Frank- furt a. M als Lehrling aufgenommen werden. Adresse unter Nr. 1253 bei der Exped. d. Blattes zu erfahren. Literarische Ueniggkeiten. Aufgabe, Die, der Schweiz vom Standpunkte der neuen Waffentechnik. 18 kr. Bone, Lesegärtchen oder deutsches Lesebuch für Mittel⸗ ktassen höherer Töchterschulen. 2. Aufl. 50 kr. Brendel, Die Organtsatton des Mufikwesens durch den Staat.„ 36 kr. Engelhardt, Karte der Rheinprovinz. 36 kr. Fabri, Die Untons- und Verfassungsfrage der Kirche. 36 kr. 54 kr. 3 fl. 36 kr. 2 Bändchen. 2 à 36 kr. Klemm, Vollständiges Pandbuch der Bekleidungskunst für Civil und Militär. 23. Aufl. mit 1089 Figuren. 4 fl. 48 kr. Kurrer und Engels, Neuste Entdeckungen und Er⸗ Freimund, Oeflerreichs Zukunft. 2. Abdruck. Gespräche mit einem Groblan. 2. Aufl. Dumortstica für Salon und Waggon. findungen in der Färberet und Druckerei. 1 fl. 21 kr. Lehmann, Der Tugendbund. Aus hinterlassenen Papieren eines Mitstefters. 2 fl. 24 kr. Liedenow, Karte des neugestalteten Deutschlands. 36 kr. Reform der Privatrechtspflege auf Grundlage der Entscheidung durch Laien. 9 kr. Reich, Die Ursachen der Krankheiten, der pbyfischen und moralischen. 4 5, 57. Reschauer, Das Jahr 1848. Geschichte der Wiener Revolutlon. 1. Heft. 2 kr. Reuschle, Elemenftargeographie. 2. Aufl. 42 kr. Schellenberg, Die Offenbarung Johannis. Vortrag. 2. Auflage. 14 kr. Schenkel, Die gegenwärtige Lage der protestantischen Kirche. 36 kr. Scholl, Die Entsiebung der geistlichen und weltlichen Macht des Papsftihums. 54 kr. Schultze und Müller auf der Pariser Weltaus⸗ flellung. 1. peft. 18 kt. Simon, Wo ist die gnädige Frau. Lustsplel. 36 kr. Steinbacher, Der Croup oder die hautige Braune. 1 fl. 39 kr. —— Das Scharlachfieber und die Masern. 1 fl. 48 kr. Sulzbach, Rönan und der Judaismus. 28 kr. Vacano, Die Virtuosen. Eine deutsche Geschichte. 1 fl. 48 kr. Wachenhusen, Paris 1867.. 6 kr. Wepden, Geschichte der Juden in Cöln. 3 Borrätbig bei Bindernagel& Schimpff. Holz ⸗Versteigerung. 1267 Montag den 2. d. M. des Nachmittags 1 Ubr, sollen in dem biesigen und Rockenderger Markwalde nachbezelchnete Holzsortimente meifibietend versteigert werden: 42% Stecken Buchen Scheitholz, 10*„ Prügelbolz, *„ Kiefern- 2 473 Wellen Buchen⸗Reilsholz, 50„ Kiesern⸗Reisbolz, 7 Stämme Buchen ⸗Werkbolz, 407 Cbksß. haltend, 9„ Kiecfern⸗Baubolz, 2063„ Die Zusammenkunft ist in der Aue am Oppersbofen am 20. Mal 1867. Weil, Markgegenschreiber. Holz ⸗Versteigerung in der Oberförsteret Bingenheim. 1279 Montag den 27. Mat d. J., Morgens um 9 Ubr, wird in dem Walde des Herrn v. Harnier beim Häuserhof, nachstebendes Gehölz verstelgert: Scheitholz Prugelbolz Stockholz Reisbolz Holiart Ste ck e n. Buchen 35 30 4 141 30 Kiesern Stämme von 6—10“ Durchm., 40—55“ Länge, mit= 514 Cubikfuß. Der Anfang ist beim Häuserhof am Eingang des Waldes. Häuserhof den 21. Mal 2 Eselowege. ch mid t. Mobiliar⸗Versteigerung. 1273 Wegen veränderter häuslicher Einrichtungen sollen Donnerstag den 6. Junl, Morgens 9 Uhr, in dem v. Lö w'schen Hause in der Burg nach verzeichnete No; diliar Gegenftän de, als: 1 Schre bsekretär, 2 Sophas, 12 gepolsterte Stüßle, 4 dergl. Sessel, Kommoden, Tische aller Art, große und kleine Spiegel, Bettflellen und Bettwerk, Schränke, Pappekassen, Porzellan, Glas, Haus und Küchen⸗ geräth,. Waschbütten ze. öffentlich, freiwillig, gegen gleich baare Zahlung an den Meiftbietenden verstetgert werden. Frtedberg den 21. Mai 1867. In Auftrag: Ein Maschinenfuͤhrer, 1263 der schon mebrere Jahre als Werk. und Maschinenfübrer bel Oreschmaschinen in Diensten stand und dete besten Zeugntsse vorze egen kann, sucht Stelle auf die diesjährige Erute. Näheres bei der Exped. dieses Blattes unter Nr. 1263. Versteigerung det Gehäulich keiten des holländischen Hofes auf den Abbruch. 1272 Samstag den 25. Mai, Nachmittags 4½ Uhr, werden auf freiwilliges Anstehen des Eigenthümers die fämmtlichen Gebäulichkeiten des holländischen Hofes, bestehend aus Mauer- und Holzwerk, Thüren, Fenster, Stiegen, Pumpen, Eisenwerk ꝛc. ic. auf den Abbruch an Ort und Stelle öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert. Frankfurt a. M. J. Ruttmann, Ausrufer. Kölnische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft. Grundkapital Drei Millionen Thaler, wovon Zwei und eine halbe Million begeben. Die Reserven betragen 458,638 Thlr. 11 Sgr. 7 Pfg. 1277 Die so fundirte Gesellschaft versichert gegen Hagelschaden Boden-Erzeugnisse allet Art, sowie Fensterscheiben zu seslen Prämien, wobei Nachzahlungen nicht flattfinden. Dieselbe hat wie früher, so auch in dem vergangenen Jahre die vielen und schweren Schäden prompt regulirt und binnen längstens vier Wochen nach deren Feststellung säͤmmt⸗ liche Entschädigungsbeträge voll ausbezahlt, woben in den letzten 6 Jahren durchschnittlich auf die achte Versicherung Entschädigung gewährt wurde. Der Geschäftsstand der Gesellschaft gewährt die Garartie dafür, daß sie auch fernerhin ihre Verpflichtungen so prompt als voll⸗ ständig erfüllen wird. Der Unterzeichnete gibt auf Verlangen über die Gesellschaft weitere Auskunft und er⸗ bietet sich zur Aufnahme der Versicherungs⸗Anträge. W. Schmid. Unterricht 1212 im kaufmänn'schen Rechnen, Correspondenz und Buchhaltung ertheilt E. Ermus. große Gewinnzie hung des 186. Staats-Prämien-Anlehens. 1165 Nachsiehende namhafte Preise müssen in dieser einen Ziehung unbedingt gewonnen werden: fl. 250,000, 25,000 95,000, 10,000, 2 à 5,000, 3 à 2,000, 6 à 1,000, 15 à 500, 30 à 400, 740 à 150. Durch Unterzeichneten find Miethloose für Am 1. Juni d. J. AUächste Gewinnziehung am 1. Juni 1867. Höchste Gewinn⸗Aussichten! Bad Nauheim. 1278 Donnerstag den 23. d. Mis. für Israeltten. Anfang 2 Uhr Mittags, wozu freund⸗ lichst einladet.„Fritz. Einladung. 1271 Sonntag den 26. l. Mis. wirr bet günstigem Weiter mein neu construirter eiserner Kartoffel⸗Hack⸗ Streichpfluig bel Müller-Marchand zu Station Großkarben ausgekegelt, wozu einladet Kloppenheim den 20. Mai 1867. H. Fix, Schmtedemeister. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig: Allgemeine Kirchenzeitung. Nr. 31. 1867 Enthaltend: Der diesjährige Gustav ⸗ Adolf⸗ Kalender und die Vertheidiger der Jesuiten, Preis: 6 Ferner: Die Vorstellung der kathol. Geist⸗ lichkeit des Großberzogthums Hessen in Betreff des Ritter'schen Gustav⸗ Adolf⸗Kalenders. Preis: 6 kr. Glace- Handschuhe 1194 sowle Handschußhe ul, Eeosge ꝛc. ꝛc. bei K. Friedrich neben der Poft. Kegelkugeln sawie Kegel Kr. obige Ziehung gültig, gegen Elnsendung des Be⸗ trages, Posteinzahlung oder Postnachnahme zu beziehen und kostet 1 ganzes Loos 3 fl. 30 kr. 1 halbes fl. 1 45. 3 garze oder 6 halbe kosten fl. 8. 45. 7 ganze oder 14 halbe fl 17. 30. Ein ganzes Loos für die nächsten 5 Gewinnztehungen offerire zu fl. 15., ein halbes zu fl. 7½. Aus fübrliche Verloosungs⸗Pläne, sowie Ge⸗ winnliste sofort nach der Ziehung gratis und franco. Man wende sich gefl. baldigfl und nur dlrekt an Joh. Fried Scheibel, i Für 7½ Gulden erhält man ein halbes, für 15 fl. ein ganzes Prämien ⸗ Loos, gültig ohne jede weitere Zahlung, für die fünf großen Gewinnziehungen der 1864 errichteten k. k. österr. Staats⸗ prämien Lotterie, welche vom 1. Juni 1867 bis zum 15. April 186 8 stattfindet, und womit man fünfmal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,00 0 ꝛc. gewinnen kann. 0 Bestellungen, mit beigefügtem Betrag, Postein⸗ zahlung, oder gegen Nachnahme, beliebe man daldigst und direkt zu senden an das Handlungshaus Nauheim. G. C. 1241 find stets vorräthig bei 5 Friedberg. Hermann Neisel, 2 Drebermeister. 1209 Meine Kunst-& Wollenwäscherei bringe in empfehlende Erinnerung. Dürholz. Ein vollständiges Logis 1275 hat zu verwiethen W. Baumann's Wittwe. A. Id. Bing, 1149 Schnurgasse 5, Frankfurt a. M. 3 Listen und Pläne werden gratis und frauco übermittelt. NB. Zu der nächsten am 1. Juni d. J. statt⸗ findenden Gewinnziehung, deren Haupttreffer fl. 250,000 ist, erlasse ich gleichfalls halbe Loose ä fl. 1. 45, 8 Loose à fl. 3. 30, 6 ganze oder 12 balbe Loose à 20 fl. gegen baar, Postein⸗ zahlung oder Nachnahme. Staatseffecten-Handlung in Frankfurt a. M. Fahrgasse Nro. 111. p. S. Es wird noch ausdrücklich darauf auf · merksam gemacht, daß mit der geringfügigen Einlage von fl. 3. 30. am 1. Juni d. J. der Hauptpreis von fl. 250,000 zu gewinnen lst. FCC Danksagung. 1274 Allen Denjenigen, welche mir in Folge meiner 5 Verwundung im vorjährigen Feldzuge so vielfache Hülfe geleistet haben und besonders dem Invaliden ⸗Unter⸗ stützungs verein zu Frledberg meinen berzlichen Dank. Zu verkaufen. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 21. Mai. Waizen 16 fl. 15 kr.; Korn 12 fl. 15 kr.; Gerste 9 fl. 50 kr.; Hafer 6 fl.— kr. Frankfurt, 20. Mai. Wizen 16 fl. 30 kr.; Korn 12 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 45 kr. Grünberg, 18. Mai. Waizen 16 fl. 6 kr. Korn 12 fl. 27 fr.; Gerste 11 fl. 6 kr. Hafer 5 fl. 57 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 14 fl. 5 kr.; Wicken— — kr.; Saamen 15 fl. 30 kr.; Kartofselu 5 fl. 20 kr. Mainz, 17. Mat. Waizen 16 fl. 54 fr.; Korn 11 fl. 55 kr.; Gerste 9 fl. 14 kr.; Hafer 6 fl. 9 kr.; Kartoffeln 5 fl. 30 kr. Roggenstroh per 100 Gebund 19 fl.— kr.. N Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 1224 4 noch brauchbare Räder stehen zu verkaufen bei Friedberg den 21. Mal 1867. 0 0 ö Georg Kreß, Spenglermeister. Friedrich Ritzel, Schmied. Oruct und Verlag von Bindernagel& Schimpf. Mitgetheilt von N 0 J 8 1/ S. Lindhelngr: Frankfurter Cours. 5 ee 5 2 8 2 L. 1858 0 22. Mai 1867. Cours der Staatspapiere. 8 g 500. i Desterr. 30½% Net. 1859 1. Lst. 62 ½, 38 Gr. Hess. 4% Obligat. 93 P. 5„ 100 Pr. v. 1864 75½ G. 5 50% Nat.-Anl. 1854 55,½¼5 378 5 3½% Obligation.—— schwed. Thlr. 10-L. 10 P. „ 5% steuerfreie Oblg. 49¾8, ½ Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94% P. Bad. 35 fl. Loose 54. P. Preussen 4/0 Obligat. b. Rh. 97 ½ G. 8 4% do do 91 P. orb. 40 Tnl.-L. b. R. 36¼ 6, 5 40% 40. do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 92% G. 2 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 120% P Bayern 50% Obligatien. 101 6. Frankf. 3½0% Obligat. 81½ P.— 8 dich 347% E 2 4½/ ½ jähr. b. Rt. 94¼½ P. 5 0% do 3 2] Nass. 25 fl. L. b. k. 35 ½ 6. 5 43 1 do 91 P. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 85 G. 4 Sard. 56 Fr. L. b. Würtemb. 20% Obl. b. Rt. 93½ P. Finnland 4½0% Pfübr. i. R 105 81½ G 7 7 f. 9 3 40% de do—— Schweden 4½᷑0% O. i. R. à 105 84 6. 5 l Doppelte 8 9 43—47 Baden 4% Obligat. 93½ G. 5 4½0% Pfp. i. R. à 105—— 2 preuss. Frieded'or„ 9 58½.57½ 7 4%. 89½¼ P. N.-Amer.60/ St. 1. E. 1882 27½ 5/8 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 50—52 Dolf einbezance Disenbahnm- Actien und Frioritäten.* des Stücke 2 7 8 5 4½% Bayr. Ostbahn 116½ G.% Liv, G. B.& P/. fr. A 28 kr. 32½ P. 2 Engl. Sovereigns. 1 11 52—56 4% Pfanädbr. d. Frkf. Hyp.-B.— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 48¾ G. 2 Kuss. Imperiales„ 9 45—47 80% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 4859 d. 50% Elisabethbahn-Prior. 9% T4 2 Gold pr. Zoll pf.„— 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 92 ½ G. 5% do. neueste Emies.% 69 ½ G. I Hchh. Silb. pr. Z. Pf..„—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 46 P. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94 G. S preuss. Kassensch.„ 1 45— /; I bpohars in Gold„ 22728 Wiener Wechsel- Cours 93½ G. 2 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Be Auskunft über Verloosungen, Coupons Zahlungen d. 8. w. S. Lin heimer in Friedberg- dienung und ertheilt gerne jede gewünschte 1 aber bes Cros Die de dena veiöffe 1. 000 chümer, Nameus. den Pierch, doe der Oemeindekzsse! 2. Die au/ je rel Jahre lichen Vürgermeister age. en dechnet dis 5. J. Papa an dis in die Heerde gel Ausschluß det un sehenen Wichen de als ihm nach di Schaf beizutreib. worden ist). 0 Kreuzer und LI. De lassen, wuß dieß d. D mitgliedern gedin 0 Zu bestimt 2) amuorbnen in bir Stall 9 bie Schasbir u bestmmet I de Soden d) deten Do 6) genaut Le mil det w 7) Beschwerde ihnen aby Krtisami 0) füt un 90 1 Stau kasung. 10 ben Sch Juzuffeilen, ;„0. We bei Masbung bs germefserei anzuz me viel beweiddg ien u. er bif „1. Di dalhsmüigliedern — ur! U r cn en Gemeinden